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Title:
DOOR SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/003176
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a door system containing at least one door element for opening and closing an opening section, a door holding element for receiving the respective door element in a mobile manner, and at least one vertically arranged identification system for people, objects or the like and/or at least one vertical hot-air curtain device that extends essentially over the entire height of the opening section and produces a hot-air curtain shielding the opening section. The hot-air curtain device and/or the identification system are mobile in the horizontal direction in the region of the opening section.

Inventors:
FALK, Robert (Barmer Strasse 10a, Schwelm, 58332, DE)
Application Number:
DE2006/001149
Publication Date:
January 11, 2007
Filing Date:
July 03, 2006
Export Citation:
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Assignee:
FALK, Robert (Barmer Strasse 10a, Schwelm, 58332, DE)
International Classes:
E05F15/20; F24F9/00; G07C9/00
Attorney, Agent or Firm:
CICHY, Wolfgang (Schulstrasse 52, Schwelm, 58332, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Türsystem, beinhaltend mindestens ein Türelement (2,3,4,5,22,23) zum öffnen und Schließen eines öffnungsabschnitts (14, 14', 14"), eine das jeweilige Türelement (2,3,4,5,22,23) bewegbar aufnehmende Türhalterung (6,7,6',6",7") sowie mindestens ein vertikal angeordnetes Identifizierungssystem für Personen, Gegenstände oder dergleichen und/oder mindestens eine vertikal angeordnete Luftschleiereinrichtung (10,10'), die sich im Wesentlichen über die gesamte Höhe des öffnungsabschnitts (14,14', 14") erstreckt und einen den öffnungsabschnitt (14,14', 14") abschirmenden Luftschleier erzeugt, wobei die Luftschleiereinrichtung (10,10') und/oder das Identifizierungssystem im Bereich des öffnungsabschnittes (14,14', 14") in horizontaler Richtung verschiebbar ist.

2. Türsystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Luftschleiereinrichtung (10,10') und/oder das Identifizierungssystem unabhängig von dem zum Einsatz gelangenden Türelement (2-5,22,23) in horizontaler Richtung verschiebbar vorgesehen ist.

3. Türsystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Luftschleiereinrichtung (10,10') und/oder das Identifizierungssystem gemeinsam mit einem Türelement (22,23) im Bereich mindestens einer öffnungsabschnittsseitig vorgesehenen Führung (11 ,11') in horizontaler Richtung verschiebbar vorgesehen ist.

4. Türsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Luftschleiereinrichtung (10,10') zumindest im Bereich einer oberhalb des jeweiligen Türelementes (2,3,4,5,22,23) vorgesehenen Führung (11 ,11 ') verschiebbar ist.

5. Türsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausbildung des Türelementes (4,5,22,23) als Schiebe- oder Falttür die Führung (11 ,11')

im Bereich eines oberhalb des jeweiligen Türelementes (4,5,22,23) vorgesehenen Antriebskastens (9) angeordnet ist.

6. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (11 ,11') durch mindestens eine Führungsschiene gebildet ist.

7. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einsatz einer insbesondere automatisch betätigbaren Tür, insbesondere einer Schiebetür (4,5) oder einer Falttür (22,23) die Führungsschiene (11') im Bereich eines Antriebskastens (9), insbesondere oberhalb des Antriebskastens (9), vorgesehen ist.

8. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, das Hilfssmittel (11") den Antriebskasten (9) zumindest im Bereich der jeweiligen Luftschleiereinrichtung (10,10') umgreifen, die im Bereich ihrer freien Enden mit der jeweiligen Luftschleiereinrichtung (10,10') in Wirkverbindung stehen.

9. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (11 ,11') durch ein einseitig offenes Profil gebildet ist, innerhalb dessen mit der Luftschleiereinrichtung (10,10') in Wirkverbindung stehende Führungsrollen (13,13') positioniert sind.

10. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (11')zur Aufnahme von, insbesondere spiralartig ausgebildeten, Kabeln (11'") vorgesehen ist.

11. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralkabel (11'") Strom- und/oder Datenkabel sind.

12.Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (11 ,11') zumindest partiell als Strom/Daten führende Schiene ausgebildet ist, so dass in vorgebbaren Bereichen elektrischer Strom/elektronische Daten in Richtung der jeweiligen Luftschleiereinrichtung (10,10') transportierbar ist/sind.

13. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Strom zur Versorgung von im Bereich der Luftschleiereinrichtung (10,10') vorgesehenen Einheiten (16,18-23) einsetzbar ist.

14. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft für die Gebläse (16) aus dem Innenraum eines Gebäudes ansaugbar ist, wobei das jeweilige Gebläse (16) Luft unter einem vorgebbaren Winkel zur Bewegungsrichtung der jeweiligen Luftschleiereinrichtung (10,10') abgibt.

15. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine jede Luftschleiereinrichtung (10,10') vom Aufbau her symmetrisch ausgebildet ist, dergestalt, dass sie durch Wenden um 180° C sowohl für den Einbau links als auch für den Einbau rechts einsetzbar ist.

16. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Luftschleiereinrichtung (10,10') bodenseitige Mittel (32) aufweist, die in einem entsprechenden Führungsabschnitt (31) bewegbar ist.

17. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsabschnitt (31) Teil einer im Bereich des öffnungsabschnitts (14, 14', 14") vorgesehenen Fußmatte (29) ist.

18. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußmatte (29) mit verschließbaren Kanälen zur Aufnahme von Strom- und/oder Datenkabeln für die jeweilige Luftschleiereinrichtung (10,10') ausgestattet ist.

19. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftschleiereinrichtung (10,10') bodenseitig mit einer Verstärkung, vorgebbarer Höhe, insbesondere in Form eines Pollers (28) versehen ist.

20. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftschleiereinrichtung (10,10') ein Gehäuse (15), respektive ein aus Segmenten zusammengesetztes Gehäuse, umfasst, innerhalb dessen Luftansaug-, Luftführ- und Luftauslassmittel vorgesehen sind.

21. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftschleiereinrichtung (10,10') mindestens ein mit dem seitlichen Endbereich des Segmentes (23) gelenkig verbundenes Gehäuse (15) aufweist, innerhalb dessen Luftansaug-, Luftführ- und Luftauslassmittel vorgesehen sind.

22. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 21 , dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (15) über mindestens eine Luftansaugöffnung verfügt, dass der Luftaustritt durch mindestens einen, in Vertikalrichtung des Gehäuses (15) verlaufenden, nach Art einer Düse ausgebildeten Schlitz (17) erfolgt, und dass die Luft zur Bildung des Luftschleiers durch mindestens ein Gebläse (16) über die Luftschleiereinrichtung ansaugbar und über die Schlitze (17) in horizontaler Richtung verströmbar ist.

23. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse (16) etwa über die gesamte Höhe des Gehäuses (15) erstreckt.

24. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftschleier durch entsprechende winkelmäßige Anstellung der düsenartig ausgebildeten Schlitze (17), insbesondere von der Bewegungseinrichtung des Gehäuses (15) weg gerichtet, erzeugt ist.

25. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Anstellwinkel der düsenartig ausgebildeten Schlitze (17) variabel, insbesondere automatisch, veränderbar ist.

26. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (15) zumindest in seinem oberen Endbereich (12) über Führungsmittel (13,13') verfügt, die insbesondere in einer als Führungsschiene ausgebildeten Führung (11 ,11') horizontal verschiebbar sind.

27. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Luftschleiereinrichtung (10,10') ein Identifizierungssystem (18 - 21) für Personen, Gegenstände oder dergleichen angeordnet ist, das datenmäßig in Wirkverbindung mit einer lokal oder zentral angeordneten Auswerteeinrichtung steht.

28. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Identifizierungssystem, gebildet durch mindestens einen Sensor (18,19,20,21 ), im Bereich der Luftschleiereinrichtung (10,10') vorgesehen ist, wobei der Sensor (18-21) in Wirkverbindung mit der lokal oder zentral angeordneten Auswerteeinrichtung steht.

29. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Identifizierungssystem mindestens eine Sensoreinheit, gebildet durch eine Mehrzahl unterschiedlicher Sensoren (18-21) beinhaltet, die mit der lokal oder zentral vorgesehenen Auswerteeinrichtung in Wirkverbindung stehen.

30. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass eine jede Sensoreinheit eine Vielzahl von Sensoren (18-21) beinhaltet, die jeweils in vorgebbarer Höhe des öffnungsabschnittes (14, 14', 14") innerhalb der Luftschleiereinrichtung (10,10'), respektive des Gehäuses (15), angeordnet sind.

31. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit zumindest einen nach Art einer länglichen Antenne ausgebildeten Sensor (18) beinhaltet, der sich im Wesentlichen über die gesamte Höhe der Luftschleiereinrichtung (10,10'), respektive des Gehäuses (15), erstreckt.

32. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 31 , dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (18 - 21) zur Erfassung unterschiedlicher Messsignale verschiedene Sensoren beinhaltet.

33. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass das Identifizierungssystem ein Warensicherungssystem ist, bei dem gesicherte Waren öffnungsabschnittsseitig von den Sensoren (18-21) der jeweiligen Sensoreinheit erfasst werden und datenmäliig über die lokale oder zentrale Auswerteeinrichtung ein Alarmsignal generiert wird.

34. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass das Identifizierungssystem ein Lagerbestandsystem ist, bei welchem ein- und ausgehende Waren öffnungsabschnittsseitig von den Sensoren (18-21 ) der jeweiligen Sensoreinheit, insbesondere einem RFID-System, erfasst werden und datenmäßig der lokalen oder zentralen Auswerteeinrichtung zur Weiterverarbeitung zuführbar sind.

35. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass das Identifizierungssystem ein Personenkontrollsystem ist, bei welchem öffnungsabschnittsseitig ein- und ausgehende Personen von den

Sensoren (18-21) der jeweiligen Sensoreinheit erfasst werden und die generierten Daten der lokalen oder zentralen Auswerteeinrichtung zur Weiterverarbeitung zuführbar sind.

36. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass das Identifizierungssystem zur Generierung zusätzlicher Sicherheitsoder Identifizierungscodes mindestens einen als Eingabeeinheit wirkenden Sensor, insbesondere eine Laserdiode (20), beinhaltet, die ebenfalls mit der lokalen oder zentralen Auswerteeinrichtung in Wirkverbindung steht.

37. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinrichtung, das durch die Sensoren (18-21) gebildete Identifizierungssystem und die Luftschleiereinrichtung (10,10') datenmäßig vernetzt sind, so dass aktive Elemente der Luftschleiereinrichtung (10,10'), wie Gebläse (16), Heizungen, düsenartige Schlitze (17) oder dergleichen, gezielt ansteuerbar sind.

38. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass das Identifizierungssystem Klimadaten aus dem Bereich des öffnungsabschnittes (14, 14', 14") mittels weiterer Sensoren (19) erfasst und die Daten zur weiteren Verarbeitung an die lokale oder zentrale Auswerteeinrichtung übermittelt, über welche dann aktive Elemente der Luftschleiereinrichtung (10,10'), wie Gebläse (16), Heizungen, düsenartige Schlitze (17) oder dergleichen, gezielt ansteuerbar sind.

39. Türsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Luftschleiereinrichtung (10,10') mit einem Infrarot- Lichtvorhang ausrüstbar ist.

Description:

Türsystem

Die Erfindung betrifft ein Türsystem, wie insbesondere eine Flügeltür, Schiebetür oder Falttür.

Derartige Türsysteme sind beispielsweise der DE-C 38 06 234 der DE-A 102 24 527 der DE-A 102 24 524 sowie der DE-A 103 31 742 zu entnehmen.

Die jeweilige Luftschleiereinrichtung ist hierbei entweder im Bereich der Türhalterung stationär oder aber - bei Einsatz im Bereich von Schiebetüren - mit dem Türelement in öffnungs- und Schliessrichtung bewegbar. Bei stationären Anordnungen ist der Einsatzbereich der Luftschleiereinrichtung bezüglich der Länge des jeweils zu erzeugenden öffnungsabschnittes begrenzt.

Durch die DE-A 3 317 231 ist eine Falttür oder Faltwand bekannt geworden, bestehend aus zusammenfaltbaren durch Abdeck- und Verbindungsleisten im Abstand voneinander gehaltenen steifen Lamellen, wobei die Lamellen und die Leisten über Gelenkbänder schwenkbar miteinander verbunden sind.

Allgemein bekannt ist bei Falttüren die beispielsweise in Kaufhäusern oder dergleichen zum Einsatz gelangen Luftschleieereinrichtungen vorzusehen, bei welchen Luft von oben bzw. unten durch entsprechend dort vorgesehene Düsen in den Bereich des jeweiligen öffnungsabschnittes strömt. Warensicherungs- und Personenidentifikationssysteme sind hier üblicherweise im Innenbereich des Gebäudes vorgesehen, das heißt in größerem Abstand von der Falttür. Sowohl die Art der Erzeugung des Luftschleiers als auch die Anordnung von Waren- und Identifizierungssystemen wird aus klimatechnischer und praktikabler Sicht als unbefriedigend angesehen.

In der GB-A 967 097 wird eine Schiebetür beschrieben, bei welcher ein Luftschleier über im Türbereich vorgesehene Gebläse erzeugt wird, der im öffnungssinne der Schiebetür, d. h. horizontal, ausgerichtet ist.

Der US-A 3,350,994 ist eine Luftschleiereinrichtung für eine Schwenktür zu entnehmen, bei welcher ebenfalls Luft in horizontaler Richtung, über die Höhe der Tür gesehen, zur Erzeugung eines Luftschleiers führbar ist.

Bei Falttüren, die bedingt durch die Mehrzahl ihrer einzelnen Segmente in einen bestimmten Raumbereich einschwenkbar sind, können derartige Maßnahmen, wie sie bei andersartigen Türen bereits einsetzbar sind, nicht sinnvoll übertragen werden. Dies insbesondere im Hinblick darauf, dass Falttüren vielfach nur teilweise geöffnet werden und somit nur ein geringer Durchgangsbereich für Personen bei zumindest partiell aufgefalteten Segmenten gegeben ist. Eine übertragung des vorbeschriebenen Standes der Technik würde dazu führen, dass der Luftschleier weit vor oder hinter den angewinkelten Segmenten vorzusehen wäre, was jedoch klimatechnisch keinen Sinn ergibt.

Mit Falttüren können teilweise öffnungsabschnitte > 6 m erzeugt werden, so dass es auch hier schwierig ist, eine geeignete Luftführung zur Erzeugung eines Luftschleiers über die gesamte öffnungsbreite vorzusehen.

Ziel des Erfindungsgegenstandes ist es, die im Stand der Technik beschriebenen Elemente eines Türsystems dahingehend weiter zu bilden, dass bei Erhöhung der Sicherheit eine Optimierung hinsichtlich ihrer Einzelfunktion zu einer gegenüber dem Stand der Technik verbesserten und universell einsetzbaren Bauform herbeigeführt werden kann.

Dieses Ziel wird erreicht durch ein Türsystem, beinhaltend mindestens ein Türelement zum öffnen und Schließen eines öffnungsabschnitts, eine das jeweilige Türelement bewegbar aufnehmende Türhalterung sowie mindestens ein vertikal angeordnetes Identifizierungssystem für Personen, Gegenstände oder dergleichen und/oder mindestens eine vertikal angeordnete Luftschleiereinrichtung, die sich im Wesentlichen über die gesamte Höhe des öffnungsabschnitts erstreckt und einen den öffnungsabschnitt abschirmenden Luftschleier erzeugt, wobei die Luftschleiereinrichtung und/oder das

Identifizierungssystem im Bereich des öffnungsabschnittes in horizontaler Richtung verschiebbar ist.

Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Türsystems sind den zugehörigen Unteransprüchen zu entnehmen.

Mit dem Erfindungsgegenstand ist es nun möglich - in Abhängigkeit vom jeweiligen Türsystem - die Luftschleiereinrichtung und/oder das Identifizierungssystem entweder getrennt von Türelementen oder aber gemeinsam mit einem Türelement in einer dafür vorgesehenen Führung zu bewegen.

Bei Trennung der Luftschleiereinrichtung bzw. des Identifizierungssystems einerseits vom Türelement und andererseits von der Türhalterung kann flexibel auf jedes herkömmliche Türsystem, beispielsweise gebildet durch eine Flügeltür, eine Schiebetür oder eine Falttür, reagiert werden. Die Türelemente haben in diesem Fall ihr gewöhnliches Gewicht, bzw. die Türhalterungen müssen nicht in entsprechender Weise bautechnisch angepasst werden, um die jeweilige Luftschleiereinrichtung aufnehmen zu können. Die Luftschleiereinrichtung bzw. das Identifizierungssystem kann bedarfsweise manuell oder aber über separate Antriebselemente verschoben werden, so dass sie bezüglich der zur Erzeugung des Luftschleiers jeweils erforderlichen Luftmengen flexibel an die Länge der jeweiligen Durchgangsöffnung angepasst werden kann.

Der Erfindungsgegenstand vereinigt somit eine Integration einer Luftschleiereinrichtung im Bereich einer Falttür, wobei bedarfsweise ebenfalls ein Identifizierungssystem für Personen, Gegenstände oder dergleichen Anwendungsfälle in das Türsystem, respektive die Luftschleiereinrichtung, integriert werden kann.

Die Funktionen der einzelnen Elemente bleiben erhalten, wobei nun auch die Luftschleiereinrichtung bzw. das Identifizierungssystem, eine für sich gesehen, individuelle Funktionseinheit bildet. Im Gegensatz zum Stand der Technik wird

hiermit eine noch optimalere Anpassung an bauliche Gegebenheiten herbeigeführt, so dass der Erfindungsgegenstand ein großes Einsatzspektrum hat.

Die Luftschleiereinrichtung wird vorteilhafterweise gebildet durch ein, Luftansaug-, Luftführ- und Luftauslassmittel beinhaltendes, Gehäuse, respektive einzelne, zu einem Gehäuse zusammensetzbare Segmente, wobei das Gehäuse an seinem freien oberen Ende Führungsmittel aufweist, die oberhalb des jeweiligen Türelementes innerhalb dort vorgesehener Führungen verschiebbar sind.

Bei Ausbildung des Türelementes als Schiebetürelement, respektive als Falttürsegment, kann die Luftschleiereinrichtung bedarfsweise steuerungstechnisch so vorgesehen werden, dass sie getrennt oder zusammen mit dem jeweiligen Schiebetürelement, respektive Falttürsegment, verschoben werden kann. Die Art und Ausgestaltung der Führung ist für den Erfindungsgedanken unerheblich und wird vom Fachmann in angemessener Weise - auch abhängig von der Länge des öffnungsabschnittes - technisch ausgeführt werden.

Dadurch, dass die sich über Teile der Gehäusehöhe bzw. durchgehend erstreckenden, düsenartig ausgebildeten Schlitze einstellbar sind, können in Abhängigkeit von der Länge des gewählten öffnungsabschnittes unterschiedliche Ausströmwinkel für die Luft, beispielsweise in Richtung der Atmosphäre, eingestellt werden. In gleichem Sinne kann das vorteilhafter Weise innerhalb des Gehäuses angeordnete Gebläse, bedarfsweise in Kombination mit einer Heiz- oder Kühleinrichtung, ebenfalls gezielt angesteuert werden, so dass in Abhängigkeit von der Länge des gewählten öffnungsabschnittes auch nur der hierfür notwendige Luftmengenanteil produziert wird, um den Luftschleier über die Höhe des jeweiligen Türelementes zu erzeugen und aufrecht zu erhalten.

Einem weiteren Gedanken der Erfindung gemäß kann im Bereich der Luftschleiereinrichtung mindestens ein als Identifizierungssystem einsetzbarer Sensor zur überwachung vorgesehen werden, der in Wirkverbindung mit einer insbesondere zentral angeordneten Auswerteeinrichtung steht. Je nach

Anwendungsfall kann es natürlich auch denkbar sein, dass lokal eine Auswerteeinrichtung vorgesehen ist, die dann beispielsweise mit einem Zentralrechner in heute üblicher Weise datenmäßig verbunden ist. Verwiesen wird allgemein auf elektrische Leitungen, Infrarot- und Funkverbindungs- sowie Bussysteme.

In Folge des im Bereich der Luftschleiereinrichtung vorgesehenen Identifizierungssystems, gebildet durch einzelne Sensoren oder aber Sensoreinheiten, kann der gesamte öffnungsabschnitt unabhängig von seiner vorgegebenen Größe oder Einstellung durch das Identifizierungssystem in vielerlei Hinsicht überwacht werden.

Ist das Türelement beispielsweise durch eine Schiebetür oder ein Falttür-System gebildet, bei welchem, von zwei beabstandeten Wandabschnittsbereichen ausgehend, einzelne Schiebetürelemente, respektive Falttürsegmente, aufeinander zu bewegt werden, kann beispielsweise bei kleinen öffnungsabschnitten nur eine Luftschleiereinrichtung aktiv sein, während die andere Luftschleiereinrichtung funktionslos ist und erst in Abhängigkeit einer vorgebbaren Länge des öffnungsabschnittes zugeschaltet wird.

Mit dem erfindungsgemäßen Türsystem (bei Einsatz als Schiebetür oder Falttür) können unterschiedlich lange öffnungsabschnitte erzeugt werden, so dass bedarfsweise eine Stütze zum Einsatz gelangen kann, die dann ebenfalls bedarfsweise mit weiteren Identifizierungssystemen bestückt ist. Derartige wieder entfernbare Stützen kommen jedoch nur in denjenigen Fällen sinnvoll zum Einsatz, in welchen größtmögliche öffnungsabschnitte (beispielsweise 8 m) gegeben sind.

Damit die gesamte Masse der Luftschleiereinrichtungen nicht zu hoch ausfällt, wird vorteilhafter weise auf Kunststoffe oder Leichtmetalle zurückgegriffen.

Die Sensoreinheit des erfindungsgemäßen Identifizierungssystems kann eine Vielzahl von Sensoren beinhalten, die beispielsweise auf vorgebbaren Bauhöhen

der Luftschleiereinrichtung angeordnet sind. Durch diese Maßnahme kann unter anderem sichergestellt werden, dass Kinder, die im Bereich des öffnungsabschnittes spielen, ebenfalls von den Sensoren erkannt werden können, wodurch Unfälle bei sich selbsttätig schließenden Türelementen unterbunden werden.

Eine weitere Ausgestaltungsform des Erfindungsgegenstandes kann vorsehen, dass beispielsweise in der Mitte eines öffnungsabschnittes ein als vertikale Wand (z. B. Glas) ausgebildeter Begrenzungsbereich vorgesehen wird. Falttüren werden daran beispielsweise gelenkig befestigt und können dann in entgegengesetzter Richtung auf den der Wand gegenüber liegenden Begrenzungsbereich zu bewegt werden. Hierbei ist dann lediglich das dem ersten Begrenzungsbereich (Wand) jeweils am entferntesten gelegene Segment mit der Luftschleiereinrichtung versehen, wobei ein Luftschleier in Richtung des gegenüber liegenden Begrenzungsbereiches erzeugt wird.

Kommt ein Falttür-System zum Einsatz, bei welchem einzelne Falttüren aufeinander zu bewegbar sind, kann es, in Abhängigkeit von der Länge des öffnungsabschnittes, sinnvoll sein, im mittleren Bereich des öffnungsabschnittes eine entfernbare Stütze vorzusehen, die dann bedarfsweise mit weiteren Identifizierungssystemen bestückt ist. Dies im Hinblick darauf, dass die Erfassungsreichweite der Sensoren heute noch begrenzt ist (ca. 4 m). Wie bereits mehrfach angesprochen können durch die erfindungsgemäße Falttür unterschiedlich lange öffnungsabschnitte erzeugt werden, so dass die Stütze nur in denjenigen Fällen zum Einsatz gelangt, in welchen der größtmögliche öffnungsabschnitt (beispielsweise 8 m) gegeben ist.

Beim Erfindungsgegenstand ist somit die Luftschleiereinrichtung, mit der in der Luftschleiereinrichtung interierten Sensoreinheit, an dem letzten verschiebbaren Segment der Falttür gelenkig befestigt, wodurch sich die zuvor beschriebenen Vorteile ergeben. Damit die gesamte Masse der Falttür nicht zu hoch ausfällt, sollte

die Luftschleiereinrichtung besonders leicht ausgestaltet sein, wobei hier bedarfsweise auf Kunststoffe oder Leichtmetalle zurückgegriffen wird.

Je nach Länge des öffnungsabschnittes kann es sinnvoll sein, die Falttür, bzw. bei Einsatz von Falttür-Systemen jede einzelne Falttür, durch mindestens eine Antriebseinheit automatisch zu verschieben, so dass sie den öffnungsabschnitt, je nach gewünschter Länge, selbsttätig freigibt und verschließt. Hierdurch lassen sich Energiekosten einsparen, da die Tür nur dann offen stehen muss, wenn tatsächlich Personen oder Waren den gewählten öffnungsabschnitt passieren.

Alternativ besteht die Möglichkeit, dass die Sensoreinheit aus unterschiedlichen Sensoren gebildet ist, die verschiedene Messgrößen erfassen und die daraus resultierenden Signale an die jeweilige Auswerteeinheit weiterleiten. Durch diese Maßnahme wird der Einsatzbereich des Identifizierungssystems beträchtlich erhöht. Dies auch im Hinblick darauf, dass in Platz sparender Weise sämtliche Bauteile des Identifizierungssystems im Bereich der Luftschleiereinrichtung, respektive des selbiges bildenden bzw. aufnehmenden Gehäuses, positioniert werden können.

Darüber hinaus denkbar ist, dass Ware, die mit einem Strichcode versehen ist, von so genannten Laserdioden, die in diesem Fall als Sensoren Anwendung finden, erkannt werden können. Schließlich kann eine den öffnungsabschnitt passierende Person, die beispielsweise über eine Identifizierungskarte verfügt, von dem Identifizierungssystem durch Einlesen oder Abtasten von elektronischen oder optischen Daten erkannt werden. Durch diese Maßnahme kann beispielsweise das Zeitkonto eines Mitarbeiters geführt werden, wobei Missbrauch eines herkömmlichen Zeiterfassungssystems deutlich erschwert wird.

Die Luftschleiereinrichtung kann - einem weiteren Gedanken der Erfindung gemäß - separat oder in Verbindung mit dem Identifizierungssystem vorgehalten werden. Alternativ ist vom Erfindungsgegenstand mit umfasst, dass die Falttür auch nur mit dem Identifizierungssystem ausgerüstet werden kann.

Allgemein gesprochen ist das erfindungsgemäße Identifizierungssystem bei jedem herkömmlichen Türsystem im Bereich der Warensicherung, der Lagerbestandssysteme, der Zeiterfassungssysteme sowie der Personenkontrollsysteme einsetzbar, wobei der das erfindungsgemäße Türsystem einsetzende Anwender entweder nur Teile des Identifizierungssystems einsetzt und bedarfsweise eine spätere Nachrüstung vornimmt, soweit er dies für notwendig erachten sollte.

Je nach Art der eingesetzten Tür kommen unterschiedliche Führungsmittel für die jeweilige Luftschleiereinrichtung zum Einsatz.

Bei Verwendung einer (manuell zu betätigenden) Flügeltür sitzt die jeweilige Führungsschiene vorteilhafterweise unmittelbar oberhalb der Türhalterung.

Bei Verwendung einer (automatisch zu betätigenden) Schiebe- oder Falttür kommt in der Regel ein Antriebskasten zum Einsatz, der oberhalb der Türhalterung aufgesetzt ist. Damit der freie Zugang zu diesem Antriebskasten nicht behindert wird, wird außerhalb des Antriebskastens mindestens eine horizontale Führungsschiene positioniert, die über Hilfsmittel den Antriebskasten zumindest partiell umgreift und dann mit der jeweiligen Luftschleiereinrichtung in Wirkverbindung gebracht wird.

Die jeweilige Führungsschiene wird, einem weiteren Gedanken der Erfindung gemäß, durch ein einseitig offenes Profil gebildet, das beispielsweise für die Aufnahme von Laufrollen dient. Das Profil kann bedarfsweise auch zur Führung von Kabeln, wie Stromkabeln, Datenkabeln oder dergleichen, vorgesehen werden oder aber selbst - zumindest partiell - als Stromschiene ausgebildet sein, wobei an definierten Stellen des Profils entsprechende Abgriffsmöglichkeiten für den Strom der die Daten gegeben sind. Hierbei können luftschleierseitig vorgesehene Elemente, wie Gebläse, Sensoren, Beleuchtungsmittel (LED) oder Alarmeinrichtungen versorgt werden.

Einem weiteren Gedanken der Erfindung gemäß ist eine jede Luftschleiereinrichtung vom Aufbau her symmetrisch ausgebildet, so dass sie durch einfaches Wenden um 180° sowohl für den Einsatz links als auch für den Einsatz rechts eingesetzt werden kann. Somit bedarf es keiner größeren Lagerhaltung, vielmehr kann unmittelbar auf der Baustelle ohne Nachfrage beim Hersteller, der jeweilige Einsatz bestimmt werden.

Es ist auch denkbar die jeweilige Luftschleiereinrichtung beispielsweise mit einem Infrarot-Lichtvorhang auszurüsten.

Sofern die im oberen Bereich der Luftschleiereinrichtung angeordneten Führungsmittel als nicht ausreichend angesehen werden, besteht des Weiteren die Möglichkeit, bodenseitig zusätzliche Führungsbereiche für an der Luftschleiereinrichtung anbringbare Mittel vorzusehen. Selbige können beispielsweise durch eine an einem Zapfen angeordnete Rolle gebildet sein. Der Zapfen selber kann natürlich auch als Führungsmittel verwendet werden.

Sofern kein Schlitz für diese zusätzliche Führung gestemmt werden soll, kann man sich beispielsweise eine vorhandene Fußmatte zunutze machen. Heutzutage werden vielfach segmentierte Fußmatten eingesetzt, wobei in Längsrichtung verlaufende Stege und Vertiefungen gegeben sind. In einem dieser vertieften Bereiche könnte der Zapfen oder eine daran befestigte Rolle geführt werden. Sofern die Fußmatte über separat zugängliche abdeckbare Kanäle verfügt, können hier auch Daten- und/oder Stromkabel eingebracht werden.

Sind Personen mit Einkaufswagen oder Arbeiter beispielsweise mit Hubwagen oder dergleichen unterwegs, kann es geschehen, dass Zusammenstöße erfolgen, die möglicherweise zu Beschädigungen am Gehäuse oder an den darin vorhandenen Bauteilen führen. Um auch hier größtmögliche Sicherheit zu erlangen, wird vorgeschlagen, je nach Anwendung der Luftschleiereinrichtung und/oder der Indentifizierungssystems eine Art Schutzbereich zu schaffen, der

beispielsweise durch ein Verstärkungssystem, wie einen das Gehäuse umgebenden Poller, bebildet sein kann.

Weitere Hinweise für den Anwendungsbereich des Erfindungsgegenstandes sind dem Stand der Technik zu entnehmen, die somit auch Bestandteil des vorliegenden Erfindungsgegenstandes sind.

Der Erfindungsgegenstand ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung dargestellt und wird wie folgt beschrieben: Es zeigen:

Figur 1 Prinzipsskizze eines erfindungsgemäßen Türsystems einerseits beinhaltend angedeutete Flügeltürelemente und andererseits beinhaltend angedeutete Schiebetürelemente

Figuren 2 und 3 Prinzipsskizzen unterschiedlicher Falttür-Syteme

Figur 4 Prinzipskizze eines Falttürsystems gemäß Figuren 2 und 3 mit zusätzlicher Mittelstütze

Figur 5 zu Figur 1 alternatives Türsystem.

Figur 1 zeigt das erfindungsgemäße Türsystem 1 , wobei in diese Prinzipsskizze einerseits Flügeltürelemente 2,3 und andererseits Schiebetürelemente 4,5 eingebracht sind. Die Flügeltürelemente 2,3 sind in zugehörigen, vertikal angeordneten Türhalterungen 6,7 um eine Vertikalachse schwenkbar vorgesehen, während die Schiebetürelemente 4,5 im Bereich einer durchgehenden, beispielsweise als Führungsschiene ausgebildeten, Führung 8, in horizontaler Richtung verschiebbar sind. Bei Flügeltüren, die beispielsweise nach innen geöffnet werden, können bedarfsweise ausschließlich Sensoren eines Identifizierungssystems zur überwachung von Personen, Gegenständen oder dergleichen in die Türelemente eingebaut werden. Lediglich als Blackbox dargestellt ist ein Antriebskasten 9 für den motorischen Betrieb der

Schiebetürelemente 4,5, respektive bei Automatisierung auch für die Flügeltürelemente 2,3. Unabhängig von dem jeweiligen Türelement 2,3,4,5 kommen Luftschleiereinrichtungen 10 zum Einsatz, die unabhängig von dem jeweiligen Türelement 2,3,4,5 in horizontaler Richtung verschiebbar sind (Pfeil). Lediglich angedeutet ist ein in horizontaler Richtung sich erstreckendes Führungselement 11 , das zum Beispiel ebenfalls durch eine Führungsschiene gebildet werden kann. Im oberen Endbereich 12 weist eine jede Luftschleiereinrichtung 10 Führungsmittel 13 auf, die beispielsweise durch Rollen oder dergleichen gebildet sein können und mit der Führung 11 in Wirkverbindung stehen. Antriebsmittel (nicht dargestellt) für ein automatisches Verfahren der Luftschleiereinrichtungen 10 können ebenfalls im Antriebskasten 9 untergebracht sein. Der Antriebskasten 9 kann neben dem Antrieb für die Schiebetürelemente 4,5 auch Antriebselemente für die Luftschleiereinrichtung aufnehmen.

Bei geöffneten Türelementen 2,3,4,5 wird ein öffnungsabschnitt 14 vorgebbarer Größe bzw. Länge gebildet, der, je nach Einsatz der Türelemente (beispielsweise Schiebetürelement oder Falttürsegment), unterschiedlich groß ausgebildet werden kann.

Die Luftschleiereinrichtung 10 beinhaltet ein aus leichten Werkstoffen (Kunststoff, Aluminium) bestehendes Gehäuse 15, in dessen oberem Endbereich 12 die Führungsmittel 13 befestigt sind. Nicht weiter dargestellt sind Lufteinlassbereiche am Gehäuse 15. Innerhalb des Gehäuses 15 sind längliche Gebläse 16 angeordnet, so dass im Wesentlichen die gesamte Bauhöhe des jeweiligen Türelementes 2,3,4,5 klimatechnisch erfassbar ist. Lediglich angedeutet sind längliche düsenartig ausgebildete Schlitze 17, über welche Luft zur Bildung eines in horizontaler Richtung wirkenden Luftschleiers geführt werden kann. Die durch die Schlitze 17 austretende Luft wird in Richtung der gegenüber liegenden Luftschleiereinrichtung 10 geführt, wobei die Schlitze 17 dergestalt unter einem vorgegebenen bzw. vorgebbaren Winkel angestellt bzw. anstellbar sind, dass sie in

Abhängigkeit von der Länge des öffnungsabschnittes 14 Luft in Richtung der äußeren Atmosphäre verströmen.

Anstelle der Luftschleiereinrichtung 10 kann alternativ auch nur ein Identifizierungssystem für Personen, Gegenstände oder dergleichen vorgesehen werden, das ebenfalls innerhalb eines Gehäuses im Bereich des Türsystems angeordnet und getrennt oder zusammen mit den Türelementen verschoben werden kann.

In der jeweiligen Luftschleiereinrichtung 10, respektive im Gehäuse 15, ist in diesem Beispiel zusätzlich das vorab angesprochene Identifizierungssystem integriert, das gebildet wird durch einen länglichen antennenartig ausgebildeten Sensor 18, der sich etwa über die gesamte Bauhöhe des Gehäuses 15 erstreckt sowie mehrere einzelne Sensoren 19,20,21 (lediglich angedeutet), die in diesem Beispiel im Bereich der Schlitze 17 vorgesehen sind. Auch hier kann auf Elemente, wie sie zum Beispiel im Stand der Technik beschrieben sind, zurückgegriffen werden. Der antennenartig ausgebildete Sensor 18 kann im gesamten öffnungsabschnitt 14, über die gesamte Bauhöhe der Luftschleiereinrichtung 10 gesehen, Personen oder Gegenstände, die den öffnungsabschnitt 14 passieren, erfassen und somit beispielsweise Diebstahl von Waren erschweren.

Der Sensor 19 kann beispielsweise Klimadaten innerhalb des Luftschleiers erfassen (z. B. Strömungsgeschwindigkeit, Temperatur, Ausströmwinkel oder dergleichen), so dass eine hier nicht dargestellte mit dem Sensor 19 in Wirkverbindung stehende Auswerteeinheit unmittelbar bei Abweichungen von vorgegebenen Betriebsparametern regelungstechnisch eingreifen kann.

Der Sensor 20 kann beispielsweise für die Warenidentifizierung einsetzbar (z. B. Laserdioden, RFID, oder dergleichen) sein, so dass - sofern die Ware mit einem Identifizierungscode (z. B. Strichcode) versehen ist - Daten hier abgegriffen werden können, die beispielsweise an ein Alarmsystem weitergeleitet werden.

Der Sensor 21 kann beispielsweise ein Personenerfassungssensor sein, der im unteren Bereich des jeweiligen Türelementes 2,3,4,5 spielende Kinder oder Tiere erfasst, so dass ein unbeabsichtigtes Schließen der Türelemente 2,3,4,5 nicht möglich ist.

Der Anwendungsbereich des erfindungsgemäßen Identifizierungssystems 18 - 21 ist vielfach und kann an dieser Stelle nicht abschließend behandelt werden. Bemerkt sei jedoch, dass jegliches System zur Identifizierung von Personen, Gegenständen oder dergleichen im Bereich des erfindungsgemäßen Türsystems einsetzbar ist, das in Wirkverbindung mit lokalen bzw. zentralen Auswerteeinrichtungen (nicht dargestellt) nach dem heute gegebenen Stand der Technik bringbar ist.

Figur 2 zeigt ein von Figur 1 abweichendes Türsystem V als Prinzipsskizze, wobei zur Vereinfachung des Aufbaus lediglich die wesentlichen Elemente dargestellt sind. Das Türsystem 1' wird gebildet durch eine Falttür, beinhaltend lediglich zwei vertikal angeordnete Segmente 22,23 (Türelemente), die in ihrem Berührungsbereich 24, um eine Vertikalachse 25 schwenkbar, gelenkig miteinander verbunden sind. Das Türsystem 1' ist zum verschiebbaren Einbau in einen öffnungsabschnitt 14' vorgesehen und beinhaltet z. B. durch Türhalterungen 6' gebildete seitliche Begrenzungsbereiche. Das Segment 22 ist an der Türhalterung 6' stationär jedoch gelenkig gelagert bzw. aufgehängt.

Unabhängig von der verschiebbaren Beweglichkeit der Segmente 22,23 des Türsystems V ist analog zu Figur 1 eine Luftschleiereinrichtung 10' vorgesehen, die unabhängig von der Verschiebbarkeit der Segmente 22,23 in Pfeilrichtung horizontal hin- und her bewegbar ist. Auch hier ist oberhalb der Segmente 22,23 ein nur angedeutetes Führungselement 11' zur Aufnahme der Führungsmittel 13' vorgesehen. Die Antriebs- und Führungsmittel für die Segmente 22,23 sind, der besseren übersicht halber, hier nicht dargestellt, können jedoch auch in einem in Figur 1 dargestellten Antriebskasten integriert sein. Gleiches gilt für Antriebsmittel für die Luftschleiereinrichtung 10'. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf

die Beschreibung der Luftschleiereinrichtungen 10 der Figur 1 verwiesen. Auch die in dieser Figur dargestellte Luftschleiereinrichtung 10' kann mit einem gleichartigen oder ähnlichen Identifizierungssystem ausgerüstet werden.

Figur 3 zeigt ein Figur 2 ähnliches Türsystem 1", wie in Figur 1 beschrieben, beinhaltend zwei in Figur 2 dargestellte Falttüren 1 ', gebildet durch die Segmente 22,23, die in diesem Beispiel - um einen geschlossenen Zustand erzeugen zu können - aufeinander zu bewegbar sind. Ein jedes Türsystem V wirkt mit einer unabhängig von selbigem in horizontaler Richtung bewegbaren Luftschleiereinrichtung 10' zusammen. Dargestellt ist auch hier lediglich eine durchgehende Führung 11' zur Aufnahme der Führungsmittel 13'. Da der Aufbau der jeweiligen Luftschleiereinrichtung 10' derjenigen der Figur 1 entspricht, wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf die entsprechenden Textpassagen dieser Figur verwiesen. Mit einem solchen Türsystem 1" können beliebig große öffnungsabschnitte 14" zwischen den Türhalterungen 6", 7" erzeugt werden. In Abhängigkeit von der jeweiligen Länge des öffnungsabschnittes 14" werden die Gebläse 16 in entsprechender weise einzeln oder zusammen aktiviert, um mehr oder weniger Luft durch die düsenartig ausgebildeten Schlitze 17 zu drücken. Hierbei kann der Anstellwinkel der Schlitze 17 automatisch verändert werden, um den jeweiligen strömungstechnischen Parametern, insbesondere im Hinblick auf die Außenatmosphäre, gerecht werden zu können, so dass in jedem öffnungszustand der Türsysteme 1' ein optimaler Luftschleier erzeugt werden kann. Wie in der Beschreibung bereits angedeutet, können im Bereich des Gehäuses 15 nicht weiter dargestellte Heiz- oder Kühlelemente positioniert werden, um auf das entsprechende jahreszeitlich unterschiedliche Temperaturniveau der Atmosphäre reagieren zu können.

Figur 4 zeigt das Türsystem 1" gemäß Figur 3 in zusammengeschobenem Zustand der einzelnen Segmente 22,23, wobei ein Segment 22 an der Türhalterung 6", 7" Begrenzungsbereich bzw. anliegt. Die Luftschleiereinrichtung 10' ist - wie bereits ausgeführt - gelenkig mit dem zugehörigen Segment 23 verbunden und

gemeinsam mit dem Segment 22 im Bereich des Führungselementes 11' verschiebbar. In dieser Anordnung wird der größtmögliche öffnungsabschnitt 14" mit der Länge a gebildet. Die hier nicht weiter dargestellten Gebläse der Luftschleiereinrichtungen 10' sind in der Lage, den öffnungsabschnitt 14" zur Bildung eines durchgehenden horizontal wirkenden Luftschleiers problemlos abzudecken. Werden öffnungsabschnitte 14", z. B. von 8 m Länge gebildet, kann es unter Umständen geschehen, dass die zum Einsatz gelangenden Sensoren 18- 21 bezüglich ihrer Empfindlichkeit nicht mehr hinreichend in der Lage sind, den gesamten öffnungsabschnitt 14" identifikationsmäßig abzudecken. Hier kann, einem weiteren Gedanken der Erfindung gemäß, eine entfernbare Stütze 26 zum Einsatz gelangen, die etwa mittig des öffnungsabschnittes 14" zwischen oberen und unteren Begrenzungsbereichen 27,28 montiert wird. Die Stütze 26 verfügt über äquivalente Sensoren 18'-21', die dann mit den jeweils gegenüberliegenden Sensoren 18-21 des Türsystems 1" in Wirkverbindung stehen. Auch hier ist die übliche datenmäßige Verbindungstechnologie zu einer lokalen bzw. zentralen nicht weiter dargestellten Auswerteeinrichtung gegeben, so dass gleiche funktionale Bedingungen herrschen, wie bereits vorab beschrieben. Soll der öffnungsabschnitt 14" entweder verkleinert oder aber das Türsystem 1" geschlossen werden, wird die Stütze 26 wieder entfernt.

Figur 5 zeigt ein gegenüber Figur 1 modifiziertes Türsystem Y", wobei in diese Prinzipsskizze einerseits Flügeltürelemente 2,3 und andererseits Schiebetürelemente 4,5 eingebracht sind. Gleiche Bauteile werden mit gleichen Bezugszeichen, wie in Figur 1 angegeben, versehen. Die Flügeltürelemente 2,3 sind in zugehörigen, vertikal angeordneten Türhalterungen 6,7 um eine Vertikalachse schwenkbar vorgesehen, während die Schiebetürelemente 4,5 im Bereich einer durchgehenden, beispielsweise als Führungsschiene ausgebildeten, Führung 8, in horizontaler Richtung verschiebbar sind. Bei Flügeltüren, die beispielsweise nach innen geöffnet werden, können bedarfsweise ausschließlich Sensoren eines Identifizierungssystems zur überwachung von Personen, Gegenständen oder dergleichen in die Türelemente eingebaut werden. Lediglich

als Blackbox dargestellt ist ein Antriebskasten 9 für den motorischen Betrieb der Schiebetürelemente 4,5, respektive bei Automatisierung auch für die Flügeltürelemente 2,3. Unabhängig von dem jeweiligen Türelement 2,3,4,5 kommen auch hier Luftschleiereinrichtungen 10 zum Einsatz, die unabhängig von dem jeweiligen Türelement 2,3,4,5 in horizontaler Richtung verschiebbar sind (Pfeil). Lediglich angedeutet ist ein in horizontaler Richtung sich erstreckendes Führungselement 11 , das zum Beispiel ebenfalls durch eine Führungsschiene gebildet werden kann. Im oberen Endbereich 12 weist eine jede Luftschleiereinrichtung 10 Führungsmittel 13 auf, die beispielsweise durch Rollen oder dergleichen gebildet sein können und mit der Führung 11 in Wirkverbindung stehen. Antriebsmittel (nicht dargestellt) für ein automatisches Verfahren der Luftschleiereinrichtungen 10 können ebenfalls im Antriebskasten 9 untergebracht sein. Der Antriebskasten 9 kann neben dem Antrieb für die Schiebetürelemente 4,5 auch Antriebselemente für die Luftschleiereinrichtung aufnehmen.

Figur 5 zeigt eine weitere Variante zur Anordnung einer Führungsschiene 11' außerhalb, das heißt oberhalb des Antriebskastens 9. über Hilfsmittel 11", z.B. Halter, wird der Antriebskasten 9 zumindest partiell umgriffen wobei das freie Ende der Hilfsmittel 11" jeweils mit einer Luftschleiereinrichtung 10 in Wirkverbindung bringbar ist. Somit ist der freie Zugang zum Antriebskasten 9 gewährleistet, ohne dass die Beweglichkeit der jeweiligen Luftschleiereinrichtung 10 beeinträchtigt wird. Die Führungsschiene 11' ist durch ein einseitig offenes Profil gebildet, die vorteilhafter weise als Rollen ausgebildete Führungsmittel 13' aufnimmt. Lediglich angedeutet ist, dass die Führungsschiene 11' zur Aufnahme etwa spiralartig ausgebildeter Kabel 11'" vorgesehen ist, die die Versorgung der Luftschleiereinrichtung 10 mit Energie/Daten sicherstellen.

Bei geöffneten Türelementen 2,3,4,5 wird ein öffnungsabschnitt 14 vorgebbarer Größe bzw. Länge gebildet, der, je nach Einsatz der Türelemente (beispielsweise Schiebetürelement oder Falttürsegment), unterschiedlich groß ausgebildet werden kann.

Die Luftschleiereinrichtung 10 beinhaltet ein aus leichten Werkstoffen (Kunststoff, Aluminium) bestehendes Gehäuse 15, in dessen oberem Endbereich 12 die Führungsmittel 13 befestigt sind. Nicht weiter dargestellt sind Lufteinlassbereiche am Gehäuse 15. Innerhalb des Gehäuses 15 sind längliche Gebläse 16 angeordnet, so dass im Wesentlichen die gesamte Bauhöhe des jeweiligen Türelementes 2,3,4,5 klimatechnisch erfassbar ist. Lediglich angedeutet sind längliche düsenartig ausgebildete Schlitze 17, über welche Luft zur Bildung eines in horizontaler Richtung wirkenden Luftschleiers geführt werden kann. Die durch die Schlitze 17 austretende Luft wird in Richtung der gegenüber liegenden Luftschleiereinrichtung 10 geführt, wobei die Schlitze 17 dergestalt unter einem vorgegebenen bzw. vorgebbaren Winkel angestellt bzw. anstellbar sind, dass sie in Abhängigkeit von der Länge des öffnungsabschnittes 14 Luft in Richtung der äußeren Atmosphäre verströmen.

Anstelle der Luftschleiereinrichtung 10 kann alternativ auch nur ein Identifizierungssystem für Personen, Gegenstände oder dergleichen vorgesehen werden, das ebenfalls innerhalb eines Gehäuses im Bereich des Türsystems angeordnet und getrennt oder zusammen mit den Türelementen verschoben werden kann.

In der jeweiligen Luftschleiereinrichtung 10, respektive im Gehäuse 15, ist in diesem Beispiel zusätzlich das vorab angesprochene Identifizierungssystem integriert, das gebildet wird durch einen länglichen antennenartig ausgebildeten Sensor 18, der sich etwa über die gesamte Bauhöhe des Gehäuses 15 erstreckt sowie mehrere einzelne Sensoren 19,20,21 (lediglich angedeutet), die in diesem Beispiel im Bereich der Schlitze 17 vorgesehen sind. Auch hier kann auf Elemente, wie sie zum Beispiel im Stand der Technik beschrieben sind, zurückgegriffen werden. Der antennenartig ausgebildete Sensor 18 kann im gesamten öffnungsabschnitt 14, über die gesamte Bauhöhe der Luftschleiereinrichtung 10 gesehen, Personen oder Gegenstände, die den öffnungsabschnitt 14 passieren, erfassen und somit beispielsweise Diebstahl von Waren erschweren.

Der Sensor 19 kann beispielsweise Klimadaten innerhalb des Luftschleiers erfassen (z. B. Strömungsgeschwindigkeit, Temperatur, Ausströmwinkel oder dergleichen), so dass eine hier nicht dargestellte mit dem Sensor 19 in Wirkverbindung stehende Auswerteeinheit unmittelbar bei Abweichungen von vorgegebenen Betriebsparametern regelungstechnisch eingreifen kann.

Der Sensor 20 kann beispielsweise für die Warenidentifizierung einsetzbar (z. B. Laserdioden, RFID, oder dergleichen) sein, so dass - sofern die Ware mit einem Identifizierungscode (z. B. Strichcode) versehen ist - Daten hier abgegriffen werden können, die beispielsweise an ein Alarmsystem weitergeleitet werden.

Der Sensor 21 kann beispielsweise ein Personenerfassungssensor sein, der im unteren Bereich des jeweiligen Türelementes 2,3,4,5 spielende Kinder oder Tiere erfasst, so dass ein unbeabsichtigtes Schließen der Türelemente 2,3,4,5 nicht möglich ist.

Der Anwendungsbereich des erfindungsgemäßen Identifizierungssystems ist vielfach und kann an dieser Stelle nicht abschließend behandelt werden. Bemerkt sei jedoch, dass jegliches System zur Identifizierung von Personen, Gegenständen oder dergleichen im Bereich des erfindungsgemäßen Türsystems einsetzbar ist, das in Wirkverbindung mit lokalen bzw. zentralen Auswerteeinrichtungen (nicht dargestellt) nach dem heute gegebenen Stand der Technik bringbar ist.

Figur 5 zeigt eine weitere Variante zur Führung der Luftschleiereinrichtung 10. Im Eingangsbereich (öffnungsabschnitt 14) ist bodenseitig eine segmentierte Fußmatte 29 angeordnet. Die Fußmatte 29 wird gebildet aus Stegen 30 und Vertiefungen 31. Im Bereich einer der der Führungsschiene 11 gegenüberliegenden Vertiefung 31 kann beispielsweise ein im bodenseitigen Bereich der Luftschleiereinrichtung 10 angeordneter Zapfen 32 eingebracht und geführt werden. Nicht dargestellt, jedoch einfach zu realisieren, ist eine Kabelverlegung im Bereich der Fußmatte 29, so dass eventuelle Stemmarbeiten zur Erzeugung von Schlitzen entbehrlich werden.

Bedarfsweise kann noch ein ebenfalls nicht dargestellter Infrarot-Lichtvorhang im Bereich der jeweiligen Luftschleiereinrichtung 10 vorgesehen bzw. in selbige integriert werden.

Abhängig von der Breite des öffnungsabschnittes 14 reicht eine einzelne Luftschleiereinrichtung 10 aus. Selbige kann für Breiten bis etwa 2,5 m eingesetzt werden. Aus optischen Gründen könnte eine zweite Luftschleiereinrichtung 10, jedoch ohne technische Elemente (eventuell nur das Gehäuse oder in Verbindung mit einem Identifizierungssystem) vorgesehen werden.

Der Fachmann wird hier die geeignete Auswahl treffen. In Abhängigkeit vom Anwendungsfall ist es sinnvoll, zumindest den unteren Bereich der Luftschleiereinrichtung 10 verstärkt auszubilden. Hier kann bedarfsweise ein nur angedeuteter Poller 33 zum Einsatz gelangen, so dass Schäden an der Luftschleiereinrichtung 10 vermeidbar sind.

Bezugszeichenliste

1 Türsystem 18 Sensor

V Türsystem 19 Sensor

1" Türsystem 20 Sensor

1 '" Türsystem 21 Sensor

2 Flügeltürelement 22 Segment (Falttür)

3 Flügeltürelement 23 Segment (Falttür)

4 Schiebetürelement 24 Berührungsbereich

5 Schiebetürelement 25 Vertikalachse

6 Türhalterung 26 Stütze

6' Türhaiterung 27 Begrenzungsbereich

6" Türhalterung 28 Begrenzungsbereich

7 Türhalterung 29 Fußmatte

7" Türhalterung 30 Steg

8 Führung 31 Vertiefung (Führungsabschnitt)

9 Antriebskasten 32 Zapfen

10 Luftschleiereinrichtung 33 Poller

10' Luftschleiereinrichtung

11 Führungselement

11' Führungselement

11" Hilfsmittel

11'" Kabel

12 oberer Endbereich

13 Führungsmittel (Rollen)

13' Führungsmittel (Rollen)

14 öffnungsabschnitt

14' öffnungsabschnitt

14" öffnungsabschnitt

15 Gehäuse

16 Gebläse

17 Schlitz