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Title:
DOSING DEVICE FOR SANDING DEVICES, ESPECIALLY FOR RAIL VEHICLES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/033279
Kind Code:
A1
Abstract:
A dosing device for sanding devices, comprising a dosing piston (1) for sealing and releasing the throughflow opening for the grit. The dosing piston (1) and the opposite housing wall (4) of the throughflow opening have overlapping profile sections (56) enabling the grit to flow outward in a labyrinthine manner.

Inventors:
Bartling, Werner (Schafsweide 5, Elze, 31008, DE)
Application Number:
PCT/EP2002/010412
Publication Date:
April 24, 2003
Filing Date:
September 17, 2002
Export Citation:
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Assignee:
Goldmann, Norbert (Heilswannenweg 61, Elze, 31008, DE)
Bartling, Luise (Schafsweide 5, Elze, 31008, DE)
Bartling, Werner (Schafsweide 5, Elze, 31008, DE)
International Classes:
B60B39/04; B61C15/10; F16J15/16; (IPC1-7): B60B39/04
Attorney, Agent or Firm:
Sonn, Helmut (Riemergasse 14, Wien, A-1010, AT)
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Claims:
Patentansprüche :
1. Dosiereinrichtung für Sandstreugeräte, insbesondere für Schienenfahrzeuge zum Aufbringen von Streugut zwischen Rad und Schiene unter Verwendung eines den Durchflusskanal regelnden verschiebbaren Dosierkolbens, dadurch gekennzeichnet, dass in der Durchflussbohrung ein labyrinthartiger Abschnitt vorgesehen ist.
2. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der labyrinthartige Abschnitt quer zur Durchflussrich tung erstreckt.
3. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der labyrinthartige Abschnitt durch ein Profil (5) auf der Dichtungsfläche (2) des Dosierkolbens (1) und bzw. oder der ge genüberliegenden Wand (4) der Sanddurchlassöffnung (3) ausgebil det ist.
4. Dosiereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung des Dichtungsprofils (5 bzw. 6) sowohl am Ge häuse (4) als auch am Dosierkolben (2) beim Dosierkolbenöff nungshub eine Überdeckung zwischen Gehäuseund Dichtungsprofil (5 bzw. 6) vorhanden ist.
5. Dosiereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung des Dichtungsprofils (5 bzw. 6) sowohl am Ge häuse (4) als auch am Dosierkolben (2) bei maximalem Dosierkol benöffnungshub eine Überdeckung zwischen Gehäuseund Dichtungsprofil (5 bzw. 6) vorhanden ist.
Description:
Dosiereinrichtung für Sandstreugeräte, insbesondere für Schie- nenfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Dosiereinrichtung für Sand- streugeräte, insbesondere für Schienenfahrzeuge zum Sand streuen zwischen Rad und Schiene.

Bei den bekannten Sandstreugeräten dieser Art erfolgt der Sandfluss aus einem Vorratsbehälter für den Sand zum Rad über ein Gehäuse mit einer Durchflussbohrung, wobei die Durchflussmenge bzw. der Durchflussstrahl für den Sandfluss durch einen Dosier- kolben gesteuert wird, welcher elektrisch, pneumatisch oder in anderer Weise gesteuert wird und die Größe der Durchflussöffnung von O bis zu einem vorgegebenen Wert regelt. Bei geschlossenem Dosierkolben sitzt dieser mit einer stirnseitigen Dichtung am Öffnungsrand der Durchflussbohrung auf und öffnet diese beim Zu- rückziehen des Kolbens. Der Öffnungsspalt wird in Abhängigkeit von der verwendeten Sandkörnung zur Vermeidung von Brückenbil- dungen auf den notwendigen Mindestspalt voreingestellt und somit auch zwangsläufig im Zusammenhang mit dem ringförmigen Öffnungs- spalt eine zufällige Sandmenge vorbestimmt. Dieses System war jedoch für bestimmte Sandförderungen, insbesondere pneumatische Sandförderungen, nicht gänzlich zufriedenstellend, da die Sand- mengen nur in relativ großen Toleranzen einstellbar sind, so dass definiert kleine Sandmengen mit dem bekannten System in bestimm- ten Fällen nur ungenügend erreichbar sind.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist Maßnahmen zu treffen, durch welche eine Förderung auch kleiner Sandmengen einstellbar ist.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass erfindungsgemäß in der Durchflussbohrung ein labyrinthartiger Abschnitt vorgesehen ist.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung erstreckt sich der labyrinthartige Abschnitt quer zur Durchflussrichtung.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der labyrin- thartige Abschnitt durch ein Profil auf der Dichtungsfläche des Dosierkolbens und/oder der gegenüberliegenden Wand der Sand- durchlassöffnung ausgebildet.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist bei Anordnung des Dichtungsprofils sowohl am Gehäuse als auch am Dosierkolben bei maximalem Dosierkolbenöffnungshub eine Überdeckung zwischen Gehäuse-und Dichtungsprofil vorhanden.

Weitere Merkmale der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher erläutert in welchen die Fig. 1 und 2 das bekannte Dosierkolbendichtungssystem bei geschlossenem und offenem Dosierkolben ; die Fig. 3 und 4 das erfindungsgemäße Dosierkolbendichtungssys- tem in zwei zueinander senkrechten Querschnitten bei geschlosse- nem Dosierkolben ; die Fig. 5 und 6 bei geöffnetem Dosierkolben ; und die Fig. 7 und 8 einen lotrechten Schnitt durch den Dosierkolben bzw. einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 7 zeigen.

In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 der Dosierkolben, mit 2 die Dosierkolbendichtung, mit 3 die Sanddurchflussbohrung, und mit 4 das Gehäuse bezeichnet, in welchem sich die Sanddurchflussbohrung 3 befindet. Bei geschlossenem Dosierkolben sitzt die Dosierkol- bendichtung 2 am Ausflussrand der Durchflussbohrung 3 auf. Ge- langt der Dosierkolben 1 in die in Fig. 2 dargestellte Öffnungslage, bildet sich ein ringförmiger Öffnungsspalt a mit einem ringförmigen Durchflusskanal.

Beim erfindungsgemäßen Dosierkolben nach den Fig. 4 bis 8 ist die Dosierkolbendichtung 2 mit einem auskragenden, ringför- migen Profil 5 versehen, welchem ein korrespondierendes Profil 6 an der Gehäusewand 4 gegenübersteht, wobei das Profil 5 der Do- sierkolbendichtung 2 das Profil 6 des Gehäuses 4 umschließt, und die beiden Profile auch bei geöffnetem Dosierkolben nach Fig. 5 und 6 eine ausreichende Überdeckung bilden und eine labyrinthar- tige Sandauslauföffnung 7 ergeben.

Bei der erfindungsgemäßen Sanddurchlauföffnung wird im Ge- häuse der Dosier-und Absperröffnung die ursprünglich als Bohrung ausgestaltete Sanddurchlassöffnung in einen schlitzförmigen Querschnitt verändert, wodurch der Vorteil erzielt wird, dass sich die im unteren Sandauslaufbereich bildende Sandauslassöff- nung in der Fläche gleichmäßig linear in Abhängigkeit mit dem Dosierkolbenöffnungshub verändert.

Die Schlitzbreite der Sanddurchlassöffnung im Gehäuse der Dosier-und Absperreinrichtung ist bezüglich einer minimalen Sandmenge auf ein Minimum reduziert und die Schlitzlänge bezüg- lich einer maximalen Sandmenge dazu angepasst worden, so dass bei den als typisch anzusehenden Sandqualitäten ein sicherer Sand- durchfluss in den genannten Mengentoleranzen erreicht wird.

Die Schlitzbreite im Zusammenhang mit dem eingestellten Öffnungshub des Dosierkolbens (Abstand der Dosierkolben-Dicht- fläche zur Gehäuse-Dichtfläche) bestimmt die effektive Sandaus- lassöffnung. Sie definiert auch im Wesentlichen die Ansaugfläche im Zusammenhang mit der Injektorwirkung.

Die klassische Form der Profile kann, wie Fig. 6 zeigt, ringförmig mit dreieckförmigem Querschnitt nach außen im Wesent- lichen spitz auslaufend ausgebildet sein. Es ist aber jede andere Profilgestaltung, sei es als einheitlicher oder unterbrochener Ring, möglich.

Durch die erfindungsgemäße Dosiereinrichtung ist eine stu- fenlos einstellbare Sandmenge wie bei einem linear bewegten Schieber möglich, ohne den bei einem Schieber auftretenden Ver- schleiß und Energieaufwand.