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Title:
DRAW PULL GUIDE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/028593
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a draw pull guide comprising a guide rail (2) for fixing to a piece of furniture and a running rail (30) fixed to the drawer, the running rail (30), or an extending intermediate rail that runs relative to the guide rail (1) on several roller bodies (2a) housed in a roller cage (2) made from metal, runs relative to the guide rail (1) on several roller bodies (2a) made from metal housed in a roller cage(2) made from plastic and the pull extension of the running rail (30) or the intermediate rail is defined by an end stop, fitted to the running rail (30) or the intermediate rail, which extends into the running track of the roller bodies (2a) and a stop is provided on the guide rail (1) and/or on the intermediate rail extending into the displacement path of each roller body cage (2) against which the roller body cage (2) stops shortly before reaching the end stop for the roller bodies (2a) and the roller body cage (2) has an elastic form in the direction of the longitudinal axis thereof in the manner of a damping body.

Inventors:
NOSKE, Frank (Poppensiek 7, Löhne, 32584, DE)
WEICHELT, Rainer (Nachtigallenweg 9, Kirchlengern, 32278, DE)
REDECKER, Detlef (Damaschkestrasse 43, Herford, 32049, DE)
Application Number:
EP2006/008689
Publication Date:
March 15, 2007
Filing Date:
September 06, 2006
Export Citation:
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Assignee:
PAUL HETTICH GMBH & CO. KG (Vahrenkampstrasse 12-16, Kirchlengern, 32278, DE)
NOSKE, Frank (Poppensiek 7, Löhne, 32584, DE)
WEICHELT, Rainer (Nachtigallenweg 9, Kirchlengern, 32278, DE)
REDECKER, Detlef (Damaschkestrasse 43, Herford, 32049, DE)
International Classes:
A47B88/10; A47B88/14; A47B88/16
Attorney, Agent or Firm:
SPECHT, Peter et al. (Am Zwinger 2, Bielefeld, 33602, DE)
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Claims:

Ansprüche

1. Schubkastenauszugsführung mit einer an einem Möbelkorpus befestigbaren

Führungsschiene (2) und mit einer schubkastenseitig befestigbaren Laufschie- ne (30), wobei die Laufschiene (30) gegenüber der Führungsschiene (1) -oder einer auszugsverlängernden Mittelschiene, welche gegenüber der Führungsschiene (1) über mehrere, von einem Wälzkörperkäfig (2) aufgenommenen Wälzkörpern (2a) aus Metall geführt ist- über mehrere, von einem Wälzkör- perkäfig (2) aus Kunststoff aufgenommenen Wälzkörpern (2a) aus Metall ge- führt ist und der Auszugsweg der Laufschiene (30) bzw. der Mittelschiene begrenzt ist durch einen an der Laufschiene (30) bzw. der Mittelschiene angebrachten und in die Laufbahn der Wälzkörper (2a) hineinragenden Endanschlag, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsschiene (1) und/oder an der Mittelschiene ein in den Verschiebeweg des jeweiligen Wälzkörperkä- figs (2) ragender Anschlag vorgesehen ist, an den der Wälzkörperkäfig (2) kurz vor Erreichen des Endanschlages für die Wälzkörper (2a) anschlägt und dass der Wälzkörperkäfig (2) in Richtung seiner Längsachse im Sinne eines Dämpfungsgliedes federnd ausgebildet ist.

2. Schubkastenauszugsführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wälzkörperkäfig (2) über seine Längserstreckung hinweg mit einer Vielzahl von quer zu seiner Längsachse verlaufenden Einschnitten (4), Schlitzen oder ähnlichen Materialschwächungen versehen ist.

3. Schubkastenauszugsführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte (4) von den beiden Längsseitenbereichen des Wälzkörperkäfigs wechselseitig und jeweils in axialer Richtung gegeneinander versetzt angeordnet sind.

4. Schubkastenauszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte (4), Schlitze oder dergleichen ganz oder teilweise mit einem elastischen Dämpfungsmaterial aus Kunststoff, Gummi oder dergleichen gefüllt sind.

5. Schubkastenauszugsfuhrung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (4) von gegenüber den Schlitzen (4) vergrößerten Freischnitten (5) im Längsseitenbereich des Wälzkörperkäfϊgs (2) ausgehen.

6. Schubkastenauszugsfuhrung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wälzkörperkäfig (2) zumindest in seinem dem Anschlag (3) zugewandten stirnseitigen Endbereich mit einer Querschnittsvergrößerung (7) zur Vergrößerung der Kontaktfläche zwischen dem Anschlag (3) und dem Wälzkörperkäfϊg (2) versehen ist.

7. Schubkastenauszugsfuhrung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wälzkörperkäfϊg (2) axial geteilt ist und aus zwei teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Teilen (21, 22) besteht, wo- bei zwischen den beiden Teilen (21, 22) eine in Richtung der Längsachse des

Wälzkörperkäfϊgs (2) wirksame Feder (6) angeordnet ist.

Description:

Schubkastenauszugsfiihrung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schubkastenauszugsfiihrung mit einer an einem Möbelkorpus befestigbaren Führungsschiene und mit einer schubkastensei- tig befestigbaren Laufschiene, wobei die Laufschiene gegenüber der Führungsschiene -oder einer auszugsverlängernden Mittelschiene, welche gegenüber der Führungsschiene über mehrere, von einem Wälzkörperkäfig aus Kunststoff aufgenommenen Wälzkörpern geführt ist- über mehrere, von einem Wälzkörperkäfig aus Kunststoff aufgenommenen Wälzkörpern aus Metall geführt ist und der Auszugs- weg der Laufschiene bzw. der Mittelschiene begrenzt ist durch einen an der Laufschiene bzw. an der Mittelschiene angebrachten und in die Laufbahn der Wälzkörper hineinragenden Endanschlag.

Schubkastenauszugsführungen der vorerwähnten Art sind in vielerlei Ausführungs- formen bekannt.

Dabei sind die Laufschienen und die Mittelschienen entsprechender Schubkastenauszugsführungen wie die Wälzkörper aus Metall hergestellt, so dass bei Erreichen des vollständigen Auszuges eines Schubkastens die aus Metall gefertigten Wälz- körper auf den ebenfalls aus Metall bestehenden Endanschlag der Laufschiene bzw. der Mittelschiene auftreffen. Durch dieses Auftreffen der Wälzkörper auf den Endanschlag mit entsprechendem metallischen Kontakt entstehen unvermeidlicherweise Geräusche, die umso stärker sind, je höher die Auszugsgeschwindigkeit des Schubkastens ist. Diese Geräuschentwicklung wird durch die „Resonanzkör- per" -den Möbelkorpus einerseits und den Schubkasten andererseits- noch verstärkt.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schubkastenauszugsführung der gattungsgemäßen Art mit einfachsten konstruktiven und fertigungstechnischen

Mitteln dahingehend weiter zu verbessern, dass die Geräuschbildung beim vollständigen öffnen eines Schubkastens weitgehend gedämpft wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an der Führungsschiene und/oder an der Mittelschiene ein in den Verschiebeweg des jeweiligen Wälzkörperkäfigs ragender Anschlag vorgesehen ist, an den der Wälzkörperkäfig kurz vor Erreichen des Endanschlages für die Wälzkörper anschlägt und dass der Wälzkör- perkäfig in Richtung seiner Längsachse im Sinne eines Dämpfungsgliedes federnd ausgebildet ist.

Beim öffnen eines Schubkastens findet somit zunächst ein Auftreffen eines Wälzkörperkäfigs auf den Anschlag der Führungsschiene oder der Mittelschiene statt, wobei hier Kunststoff auf Metall aufschlägt. Schon durch diese Material-Paarung ergibt sich eine wesentliche Geräuschdämpfung und durch die Federfähigkeit des Wälzkörperkäfigs in Richtung seiner Längsachse im Sinne eines Dämpfungsgliedes kann ein erheblicher Teil der beim öffnen entstehenden Aufprallenergie geräuschdämmend vernichtet werden, bevor die aus Metall gefertigten Wälzkörper auf den ebenfalls aus Metall bestehenden Endanschlag der Laufschiene oder der Mittelschiene auftreffen.

Die beschriebenen konstruktiven Maßnahmen verteuern eine Schubkastenauszugs- fuhrung nicht oder nur unwesentlich, bringen aber ein bedeutendes Maß an Geräuschdämpfung beim öffnen eines Schubkastens, was sich in der Praxis insbesondere dann wohltuend bemerkbar macht, wenn der Schubkasten mit hoher Auszugs- geschwindigkeit geöffnet wird.

Die Federfahigkeit eines Wälzkörperkäfigs in Richtung seiner Längsachse kann nach einer Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht werden, dass der Wälz- körperkäfig über seine Längserstreckung hinweg mit einer Vielzahl von quer zu seiner Längsachse verlaufenden Einschnitten, Schlitzen oder ähnlichen Materialschwächungen versehen ist.

Der Wälzköφerkäfig selbst sollte aus einem Kunststoff mit relativ hoher Festigkeit gefertigt sein, damit die Wälzkörper sicher aufgenommen werden können. Durch

die Einschnitte, Schlitze oder ähnliche Materialschwächungen kann aber nun der Wälzkörperkäfig konstruktiv so gestaltet sein, dass sich eine gute Federfähigkeit in Richtung seiner Längserstreckung ergibt.

Dabei können nach einer Weiterbildung die Einschnitte von den beiden Längsseitenbereichen des Wälzkörperkäfigs wechselseitig und jeweils in axialer Richtung gegeneinander versetzt angeordnet sein.

Eine weitere, vergleichsweise einfache Maßnahme zur Verbesserung der Dämp- fungsfähigkeit des Wälzkörperkäfigs besteht darin, dass die Einschnitte, Schlitze oder dergleichen ganz oder teilweise mit einem elastischen Dämpfungsmaterial aus Kunststoff, Gummi oder dergleichen gefüllt sind.

Durch derartige Maßnahmen kann durch gezielte Veränderung der Federfähigkeit das Dämpfungsverhalten des Wälzkörperkäfigs beeinflusst werden.

Eine konstruktiv andere Möglichkeit, den Wälzkörperkäfig in Richtung seiner Längserstreckung federfahig zu gestalten, besteht darin, dass der Wälzkörperkäfig axial geteilt ist und aus zwei teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Teilen besteht, wobei zwischen den beiden Teilen eine in Richtung der Längsachse des

Wälzkörperkäfigs wirksame Feder angeordnet ist.

Bei einer derartigen Konstruktion kann durch die Wahl einer geeigneten Feder entscheidender Einfluss auf das Dämpfungsverhalten des Wälzkörperkäfigs genom- men werden.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

Es zeigen:

Figur 1 eine Teilansicht einer erfindungsgemäßen Schubkastenauszugsführung

Figur 2 eine perspektivische Teilansicht der Führungsschiene mit einem darauf angeordneten Wälzkörperkäfig

Figuren 3a bis 3c verschiedene Ansichten eines Wälzkörperkäfigs einer Schubkastenauszugsführung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung

Figur 4 eine perspektivische Teilansicht eines Wälzkörperkäfigs einer Schubkastenauszugsführung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung

Figuren 5a u. 5b verschiedene Ansichten eines Wälzkörperkäfϊgs einer Schubkastenauszugsführung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung

In Figur 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 eine an einem Möbelkorpus eines nicht weiter gezeigten Möbels befestigbare Führungsschiene einer Schubkastenauszugsführung bezeichnet, auf der ein Wälzkörperkäfig 2 angeordnet ist. Dieser Wälzkörperkäfig 2 nimmt in an sich bekannter und deshalb nicht weiter dargestellter Weise eine Vielzahl von Wälzkörpern 2a auf, die aus Metall gefertigt sind und einerseits auf der Führungsschiene 1 abrollen und auf denen andererseits eine in Figur 1 mit dem Bezugszeichen 30 bezeichnete Laufschiene gelagert ist, die mit einem Schubkasten verbindbar ist. Dieser grundsätzliche Aufbau von Schubkastenauszugsführungen ist an sich bekannt, weshalb hier auf eine detaillierte Darstellung einer vollständigen Schubkastenauszugsführung verzichtet werden kann.

Entscheidend für die hier interessierende Konstruktion ist, dass die Führungsschiene 1 im Verschiebebereich des Wälzkörperkäfigs 2 mit einem Anschlag 3 versehen ist, der in Richtung der Längserstreckung der Führungsschiene 1 so angeordnet ist, dass dieser Anschlag 3 vom Wälzkörperkäfig 2 erreicht wird, bevor die Wälzkörper des Wälzkörperkäfigs 2 auf einen an der Laufschiene vorgesehen Endanschlag auftreffen.

Weiterhin ist der Wälzkörperkäfig 2, der insgesamt aus Kunststoff gefertigt ist, in Richtung seiner Längsachse im Sinne eines Dämpfungsgliedes federnd ausgebildet, beispielsweise durch Einschnitte 4 in den Längsseitenbereich des Wälzkörperkäfigs 2. Durch diese Einschnitte 4 kann der an sich aus relativ stabilem Kunststoff gefer- tigte Wälzkörperkäfig 2 konstruktiv so gestaltet werden, dass sich hier eine gewisse

Federfähigkeit in Richtung der Längsachse des Wälzkörperkäfigs 2 ergibt.

Die Figuren 2a bis 2c zeigen einen Wälzkörperkäfig 2, der über einen großen Bereich seiner Längserstreckung hinweg mit Einschnitten 4 versehen ist, die, was ins- besondere Figur 2b sehr deutlich zeigt, wechselseitig und jeweils in axialer Richtung des Wälzkörperkäfigs 2 gegeneinander versetzt angeordnet sind. Dies geht insbesondere aus Figur 2b sehr anschaulich hervor.

In dieser Draufsicht auf den Wälzkörperkäfig 2 gemäß Figur 2b wird deutlich, dass die Anordnung der Einschnitte 4 in den Wälzkörperkäfig 2 durchaus auch als mä- anderförmig bezeichnet werden könnte.

In Figur 3 ist in einer perspektivischen Teilansicht ein Wälzkörperkäfig 2 für eine Schubkastenauszugsführung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfin- düng dargestellt. Hier sind die Einschnitte 4 zur Erzielung einer gewissen Federfähigkeit des Wälzkörperkäfigs ähnlich wie beim Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 2a bis 2c ausgeführt, gehen aber im Unterschied zu diesem Ausführungsbeispiel jeweils aus von größeren Freischnitten 5 im Längsseitenbereich des Wälzkörperkäfigs 2. Hierdurch wird eine relativ weiche Federcharakteristik ermöglicht.

Beim Ausfuhrungsbeispiel eines Wälzkörperkäfigs 2 nach einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 4a und 4b ist der Wälzkörperkäfig 2 axial geteilt und besteht somit aus zwei Teilen 21 und 22, die teleskopartig im Sinne des Doppelpfeiles A jeweils in den Figuren 4a und 4b gegeneinander verschiebbar sind. Zwischen den beiden Teilen 21 und 22 ist zumindest eine Feder 6 angeordnet, die als Druckfeder ausgebildet ist und in Richtung der Längsachse des Wälzkörperkäfigs 2 wirksam angeordnet ist.

Dies bedeutet, dass die beiden Teilen 21 und 22 des Wälzkörperkäfigs 2 beim Auftreffen auf einen an der Führungsschiene 1 vorgesehenen Anschlages 3 unter Spannung der Druckfeder 6 zunächst etwas zusammengeschoben werden, womit Aufprallenergie beim relativ schlagartigen öffnen eines Schubkastens abgebaut wird.

Die dargestellten Ausführungsbeispiele veranschaulichen einige interessante Möglichkeiten, den Wälzkörperkäfig 2 einer Schubkastenauszugsführung in Richtung seiner Längsachse und im Sinne eines Dämpfungsgliedes federnd ausbilden zu können. Selbstverständlich sind hier weitere konstruktive Ausgestaltungen denkbar, die sich dann aber alle im Rahmen der vorliegenden Erfindung bewegen.

Bei Wälzkörperkäfigen 2 mit Schlitzen 4, Einschnitten oder anderen Materialschwächungen können diese ganz oder teilweise mit einem elastischen Dämp- fungsmaterial aus Kunststoff, Gummi oder dergleichen gefüllt sein. Hierdurch wird eine sehr feinfühlige Einflussaufnahme auf das gewünschte Dämpfungsverhalten eines Wälzkörperkäfigs 2 erreicht.

Am Wälzkörperkäfig 2 kann zumindest in seinem dem Anschlag 3 der Führungs- schiene 1 gegenüberliegenden Bereich eine Querschnittsvergrößerung 7 vorgesehen sein, um das Auftreffen des Wälzkörperkäfϊgs 2 auf den Anschlag 3 auch bei relativ groben Toleranzen der gesamten Schubkastenauszugsführung sicherzustellen.

Bei einer Schubkastenauszugsführung mit einer auszugsverlängernden Mittelschiene, wie sie dem Fachmann allgemein auch als Vollauszug geläufig ist, ist die Mittelschiene gegenüber der Führungsschiene bis zu einem Endanschlag in Auszugsrichtung verfahrbar und die Laufschiene ihrerseits ebenfalls wieder bis zu einem Endanschlag gegenüber der Mittelschiene. Dabei ist die Mittelschiene selbst über Wälzkörper in einem Wälzkörperkäfig auf der Führungsschiene geführt und die

Laufschiene über Wälzkörper in einen Wälzkörperkäfig auf der Mittelschiene.

Bei einer derartigen Konstruktion können vorzugsweise sowohl die Führungsschiene wie auch die Mittelschiene mit einem in den Verschiebeweg der jeweiligen

Wälzkörperkäfige ragenden Anschlag versehen sein, um eine Dämpfung im oben beschriebenen Sinne beim öffnen eines Schubkastens zu erzielen. Sollte durch konstruktive Mittel gewährleistet sein, dass die Laufschiene beim öffnen eines Schubkastens stets als letztes Funktionsteil in ihrer Anschlagposition fährt, würde die Anordnung eines im Verschiebeweg des betreffenden Wälzkörperkäfigs ragende Anschlag an der Mittelschiene allerdings genügen.