Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
DRAWER WALL ELEMENT, FLOOR RETAINING ELEMENT FOR ARRANGING ON A DRAWER WALL ELEMENT, AND ASSEMBLY SET WITH AT LEAST ONE DRAWER ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/151054
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a drawer wall element consisting of a profiled section (2) with a receiving portion for receiving a floor element (1) of a drawer. According to the invention, the receiving portion is designed as a protrusion (3) that forms a lateral stop (7) and an upward stop (4), when a drawer is viewed in the use position, for a floor element (1). The protrusion (3) is open at the bottom, and prepared recesses (5, 6) for anchoring floor retaining elements (12) are provided in the profiled section in order to push a floor element (1) towards the protrusion (3).

Inventors:
HENSCHEID, Heinz-Josef (Am Heiligenberg 6, Ruppichteroth, 53809, DE)
HIRTSIEFER, Artur (Köbacher Strasse 50, Neunkirchen, 53819, DE)
RÖDDER, Bernd (Auf der Hohen Fuhr 12, Ruppichteroth, 53809, DE)
SCHNELL, Jürgen (In den Pannenwiesen 50, Lohmar, 53797, DE)
SCHMIDT, Klaus-Dieter (Eckenbacher Hardt 10, Nümbrecht, 51588, DE)
Application Number:
EP2011/002683
Publication Date:
December 08, 2011
Filing Date:
May 31, 2011
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
GRASS GMBH (Grass Platz 1, Höchst, A-6973, AT)
HENSCHEID, Heinz-Josef (Am Heiligenberg 6, Ruppichteroth, 53809, DE)
HIRTSIEFER, Artur (Köbacher Strasse 50, Neunkirchen, 53819, DE)
RÖDDER, Bernd (Auf der Hohen Fuhr 12, Ruppichteroth, 53809, DE)
SCHNELL, Jürgen (In den Pannenwiesen 50, Lohmar, 53797, DE)
SCHMIDT, Klaus-Dieter (Eckenbacher Hardt 10, Nümbrecht, 51588, DE)
International Classes:
A47B88/04; A47B88/00
Attorney, Agent or Firm:
DOBLER, Markus et al. (Grosstobeler Strasse 39, Berg/Ravensburg, 88276, DE)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche :

1. Schubladenwandelement bestehend aus einem Profil (2, 29) mit einem Aufnahmeabschnitt zur Aufnahme eines

Bodenelements (1, 28) einer Schublade, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt als Absatz (3) ausgebildet ist, der für ein Bodenelement (1, 28) einen lateralen Anschlag (7) und einen Anschlag (4) nach oben bei Betrachtung einer Schublade in Gebrauchslage bildet, wobei der Absatz (3) nach unten offen ist und wobei vorbereitete Ausnehmungen (5, 6) zur Verankerung von Bodenhalterungselementen (12, 18, 23, 24, 27, 30, 36) im Profil vorgesehen sind, um ein Bodenelement (1, 28) zum

Absatz (3) zu drängen.

2. Schubladenwandelement bestehend aus einem Profil (2, 29) mit einem Abschnitt zur Aufnahme eines Bodenelements (1, 28) einer Schublade, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch

gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt als Absatz (3) ausgebildet ist, der für ein Bodenelement (1, 28) einen lateralen Anschlag (7) und einen Anschlag (4) nach oben bei Betrachtung einer Schublade in Gebrauchslage bildet, wobei der Absatz (3) nach unten offen ist und wobei vorbereitete

Ausnehmungen (6) zur Verankerung von Rastkupplungen (8) im Profil (2, 29) vorgesehen sind, um daran eine Ausziehführung einer Schublade aufrasten zu können.

3. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass entlang des

Profils (2, 29) eine Vielzahl von Verankerungsmöglichkeiten für eine Bodenhalterung und/oder eine Rastkupplung vorgesehen ist .

4. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Ausnehmungen (6) im Bereich des lateralen Anschlags vorgesehen sind.

5. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine

Ausnehmung (5) im Bereich des Anschlags (4) nach oben

vorgesehen ist.

6. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine

Ausnehmung (5) zur Verankerung von Schrauben ausgebildet ist.

7. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausnehmung (6) derart ausgerichtet ist, dass ein Bodenhalterungselement und/oder eine Rastkupplung bei einer Montage in Richtung parallel einer Ebene eines Bodenelements zur Ausnehmung gezogen wird.

8. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausnehmung (6) so ausgebildet ist, dass ein Bodenhalterungselement bei einer Montage in eine Richtung quer zu einer Ebene eines

Bodenelements gezogen wird.

9. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine

Ausnehmung (5, 6) zur Verankerung eines

Bodenhalterungselements (12, 18, 23, 24, 27, 30, 36) sowohl im Bereich des lateralen Anschlags (7) als auch im Bereich des Anschlags (4) nach oben am Profil (2) vorgesehen ist.

10. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausnehmung wenigstens eine Rinne (5, 6) entlang des Profils (2, 29) zur Verankerung von Bodenhalterungselementen und/oder

Rastkupplungen umfasst.

11. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rinne im Anschlag nach oben ausgebildet ist.

12. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rinne (6) in Profilrichtung hinter dem lateralen Anschlag ausgebildet ist.

13. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rinne (6) hinter dem lateralen Anschlag mit der Öffnung (17) der Rinne (6) in eine Richtung zu einer unteren, flächigen Erstreckung des Bodens hin geneigt ist.

14. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (6) als U-förmige Nut ausgebildet ist.

15. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (6) an einer Innenseite eine unebene Oberflächenstruktur aufweist.

16. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rinne (6)

ausgebildet ist, die sich bei eingesetztem Bodenelement (1) bis unterhalb einer unteren Bodenfläche des Bodenelements (1) erstreckt .

17. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rinne sich in ihrer Tiefenerstreckung in eine Richtung einer

Flächenausdehnung eines angesetzten Bodenelements ausgebildet ist .

18. Bodenhalterungselement für die Anordnung an einem

Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fortsatz (25, 26) ausgebildet ist, der in eingesetztem Zustand sich in eine vorbereitete Ausnehmung (6) am Schubladenwandelement erstreckt und

gleichzeitig von einem Schraubenelement (12) durchdrungen ist, welches zur Befestigung in eine Ausnehmung des Schubladenwandelements vorgesehen ist.

19. Bausatz mit wenigstens einem Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche und wenigstens einem

Bodenhalterungselement (12, 18, 23, 24, 27, 30, 36),

insbesondere nach Anspruch 18.

20. Bausatz mit wenigstens einem Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche und wenigstens einer

Rastkupplung (8).

21. Schublade mit einem Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

Description:
"Schubladenwandelement, Bodenhaiterungselement für die Anordnung an einem Schubladenwandelement sowie Bausatz mit wenigstens einem Schubladenelement"

Die Erfindung betrifft ein Schubladenwandelement nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, ein Bodenhalterungselement für die Anordnung an einem Schubladenwandelement, einem Bausatz aus einem Schubladenwandelement und einem

Bodenhalterungselement sowie eine Schublade.

Stand der Technik:

Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von Schubladen mit Schubladenwandelementen aus Profilen bekannt.

Schubladensextenwandelemente weisen beispielsweise eine U- förmige Ausnehmung auf, in welche ein Schubladenboden mit seiner Stirnseite eingesteckt wird. Die Befestigung des Bodens kann zum Beispiel über Schrauben erfolgen, die den U-Schenkel der U-förmigen Ausnehmung durchdringen, auf welchem der

Schubladenboden im montierten Zustand auffliegt.

Derartige Ausgestaltungen weisen zwar eine hohe Stabilität auf, verlangen jedoch einen in der Dicke auf die U-Aufnahme angepassten Schubladenboden.

Aufgabe und Vorteile der Erfindung:

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Aufbau einer Schublade einfacher und flexibler gestalten zu können.

BESTÄTIGUNGSKOPIE Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1, 2, 18, 19, 20 sowie 21 gelöst.

Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Varianten der Erfindung .

Die Erfindung geht von einem Schubladenwandelelement aus, das ein Profil mit einem Aufnahmeabschnitt zur Aufnahme eines Bodenelements einer Schublade umfasst. Der Kern der Erfindung liegt nun darin, dass der Aufnahmeabschnitt als Absatz

ausgebildet ist, der für ein Bodenelement, insbesondere einen vollständigen Schubladenboden, z. B. eine Bodenplatte, einen lateralen Anschlag und einen Anschlag nach oben bei

Betrachtung der Schublade in Gebrauchslage bildet, wobei der Absatz nach unten offen ist und wobei vorbereitete

Ausnehmungen zur Verankerung von Bodenhalterungselementen im Profil vorgesehen sind, um ein Bodenelement über

Bodenhalterungselemente zum Absatz zu drängen. Durch eine solche Ausgestaltung können Schubladenböden mit

unterschiedlicher Dicke für den Aufbau einer Schublade

eingesetzt werden. Vorzugsweise sind am Profil die

Ausnehmungen so ausgebildet, dass Bodenhalterungselemente für die Befestigung des Bodenelements das Bodenelement nicht durchdringen. Durch diese Maßnahme lassen sich mit dem

Schubladenwandelement in einfacher Weise zum Beispiel auch Glasböden verwenden. Für andere Materialien bietet es den Vorteil, dass ein Schubladenboden lediglich auf die Form zugeschnitten werden muss, ohne dass weitere

Bearbeitungsschritte, z. B. die Herstellung von Durchbrüchen, für dessen Befestigung erforderlich ist.

Bei einem weiteren wesentlichen Aspekt der Erfindung ist der Aufnahmeabschnitt als Absatz ausgebildet, der für ein

Bodenelement einen lateralen Anschlag und einen Anschlag nach oben bei Betrachtung der Schublade in Gebrauchslage bildet, wobei der Absatz nach unten offen ist und wobei vorbereitete Ausnehmungen zur Verankerung von Rastkupplungen im Profil vorgesehen sind, um daran eine Ausziehführung einer Schublade aufrasten zu können. Eine Rastkupplung wird eingesetzt, um die Schublade mit einer Ausziehführung, die zum Beispiel an einem Korpus angeordnet ist, auf einfache Weise verbinden zu können. Normalerweise werden Rastkupplungen am Schubladenboden

angebracht und verfügen über verschiedene

Einstellmöglichkeiten, um die Schublade in Bezug auf eine Frontseite justieren zu können. Durch das Vorsehen von

Verankerungen für die Rastkupplung am Profil des

Schubladenwandelements kann dessen Anbringung unabhängig von einer Ausgestaltung oder einer Materialbeschaffenheit eines Schubladenbodens erfolgen. Vorzugsweise sitzt die Rastkupplung für eine stabile Positionierung auf einem am Profil

angeordneten Boden nach bestimmungsgemäßer Montage auf. Da der Schubladenboden von keinem Befestigungselement durchdrungen werden muss, auch nicht für die Anbringung einer Rastkupplung, lässt sich ohne zusätzlichen Aufwand auch ein Glasboden zum Aufbau einer Schublade einsetzen.

In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind entlang des Profils eine Vielzahl von

Verankerungsmöglichkeiten für eine Bodenhalterung und/oder eine Rastkupplung vorgesehen. Zum Beispiel sind in einem

Abstand, der deutlich kleiner ist als eine minimale Länge eines Schubladenwandprofils, mehrere Verankerungsmöglichkeiten ausgebildet. Durch diese Maßnahme müssen die

Verankerungsmöglichkeiten nicht mehr auf Endabmessungen einer Schublade abgestimmt werden, vielmehr lässt sich ein

Schubladenwandelement als frei ablängbares Profil einsetzen, so dass in einfacher Weise individuelle Maße von Schubladen realisierbar sind.

Vorzugsweise sind die Verankerungsmöglichkeiten in der

Gestalt, dass an beliebigen Stellen entlang des Profils eine Bodenhalterung und/oder eine Rastkupplung anbringbar ist.

In einer weiteren besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind Ausnehmungen im Bereich des lateralen Anschlags vorgesehen. Zum Beispiel sitzen die Ausnehmungen in Richtung Profil betrachtet hinter dem Anschlag. Denkbar ist jedoch auch, dass wenigstens eine Ausnehmung im Bereich des Anschlags nach oben vorgesehen ist. Auf diese Weise wird eine große Vielfalt von Befestigungsmöglichkeiten für eine Bodenhalterung für ein Bodenelement und/oder eine Rastkupplung zur Anbringung an einer Ausziehführung ermöglicht.

In einer überdies bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist wenigstens eine Ausnehmung zur Verankerung von Schrauben ausgebildet. Durch diese Maßnahme wird die Flexibilität für den Aufbau der Schublade weiter verbessert. Denkbar sind zum Beispiel Bodenhalterungselemente und/oder Rastkupplungen, die mittels einer Schraube am Schubladenwandelement montiert werden.

Die Ausnehmungen sind vorzugsweise so ausgebildet,

insbesondere ausgerichtet, dass ein Bodenhalterungselement und/oder eine Rastkupplung bei einer Montage in Richtung parallel einer Ebene eines Bodenelements zur jeweiligen

Ausnehmung, also zum Profil des Schubladenwandelements gezogen wird. Damit wird erreicht, dass zum Beispiel ein

Bodenhalterungselement ein Bodenelement bei der Montage zum Profil drängt, und damit eine satte Verbindung zwischen

Bodenelement und Profil bzw. Bodenhalterungselement bewirkt, wodurch sich ein unerwünschtes Spiel, zum Beispiel zwischen Bodenelement und Profil, vermeiden lässt.

Damit zum Beispiel ein Bodenelement am Absatz des Profils des Schubladenwandelements sowohl lateral als auch nach oben nach einer Montage satt anliegt, wird darüber hinaus vorgeschlagen, dass ein Bodenhalterungselement bei einer Montage sowohl in eine Richtung parallel zu einer Ebene des Bodenelements als auch auf die Hauptfläche des Bodenelements, also quer dazu, gezogen wird.

In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfasst eine Ausnehmung wenigstens eine Rinne entlang des Profils zur Verankerung von Bodenhalterungselementen und/oder Rastkupplungen . Eine Rinne ermöglicht eine freie Anbringung dieser Elemente entlang der Rinne, also in jeder Position entlang der Rinne. Die Rinne kann so ausgebildet sein, dass sich an jeder Stelle der Rinne leicht eine Schraube als

Verankerungselement eindrehen lässt. Dazu ist eine Innenseite der Rinne z. B. mit Erhebungen und/oder Vertiefungen versehen und weist somit eine unebene Oberflächenkontur auf.

Eine solche Rinne ist zum Beispiel im Anschlag nach oben ausgebildet .

Bei einer solchen Ausgestaltung ist es bevorzugt, wenn in einem Bodenelement Bohrungen vorgesehen sind, so dass das Bodenelement zum Beispiel von einer Schraube durchdrungen werden kann, die dann in die Rinne eingeschraubt wird.

Zusätzlich oder alternativ kann eine Rinne auch in

Profilrichtung hinter dem lateralen Anschlag ausgebildet sein. Das ermöglicht insbesondere eine durchdringungsfreie

Anbringung eines Bodenelements, in dem zum Beispiel ein klammerartiges Bodenhalterungselement über eine Schraube angebracht wird, die in die Rinne lateral hinter dem Anschlag eingedreht ist.

Im Weiteren ist es bevorzugt, dass eine Rinne hinter dem lateralen Anschlag mit der Öffnung der Rinne in eine Richtung zu einer unteren, flächigen Erstreckung eines Bodenelements hin geneigt ist. Durch eine solche Ausrichtung der Rinne wird sichergestellt, dass Elemente, die zum Beispiel über eine Schraube an der Rinne befestigt werden, immer in Richtung Rinne gezogen werden. Damit wird zum Beispiel ein

Bodenelement, das mit einem Bodenhalterungselement befestigt wird, in Richtung zur Rinne, also zum Absatz gezogen, was eine satte spielfreie Montage ohne weiteres ermöglicht.

In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Rinne zum Beispiel als U-förmige Nut ausgebildet und weist zum Beispiel an einer Innenseite eine unebene Oberflächenkontur auf. Damit wird es besonders einfach möglich, an jeder beliebigen Stelle eine Schraube, zum Beispiel eine Spanplattenschraube, zu

platzieren . In einer darüber hinaus vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist eine Rinne ausgebildet, die sich bei eingesetztem Boden bis unterhalb einer unteren Bodenfläche eines Bodenelements erstreckt. Durch diese Maßnahme lassen sich

Bodenhalterungselemente zur Klemmung eines Bodenelements einsetzen, die an der über der unteren Bodenfläche des

Bodenelements überstehenden Wand einer Rinne geführt sind. Dadurch wird die Stabilität einer Befestigung eines

Bodenelements erhöht.

Überdies denkbar ist eine Rinne, die in ihrer

Tiefenerstreckung in eine Richtung einer Flächenausdehnung eines eingesetzten Bodenelements ausgebildet ist. Eine solche Rinne liegt vorzugsweise mit ihrer Öffnung bei einem

eingesetzten Bodenelement unterhalb einer unteren Bodenfläche des Bodenelements, so dass sie auch bei eingesetztem

Bodenelement frei zugänglich ist für z. B. die Anbringung von einem Bodenhalterungselement, beispielsweise in Form einer exzentrischen Scheibe, welche beim Eindrehen auf einem

Bodenelement aufsitzt und dieses zu einem oberen Anschlag des Absatzes drängt.

Ein Bodenhalterungselement mit einer hohen Haltekraft für die Anordnung an einem Schubladenwandelement der vorher

diskutierten Art weist vorzugsweise einen Fortsatz auf, der in einem eingesetzten Zustand sich in eine vorbereitete

Ausnehmung am Schubladenwandelement erstreckt und gleichzeitig von einem Schraubenelement durchdrungen ist, welches zur

Befestigung in eine Ausnehmung, z. B. dieselbe Ausnehmung des Schubladenwandelements, vorgesehen ist.

Zeichnungen :

Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den

Zeichnungen dargestellt und werden nachstehend unter Angabe weiterer Vorteile und Einzelheiten näher erläutert. Es zeigen: einen Teilausschnitt einer Schublade in einer perspektivischen Darstellung, in einer schematischen Seitenansicht ein Seitenwandprofil , an welchem ein Holzboden verschraubt ist, ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Verbindung eines Schubladenbodens mit einem Wandprofil in perspektivischer Darstellung, in ebenfalls perspektivischer Darstellung weitere Ausführungsbeispiele einer

Verbindung eines Schubladenbodens mit einem Schubladenwandprofil, in perspektivischer Darstellung eine

Verbindung eines Schubladenwandprofils mit einem Glasboden, in unterschiedlichen Darstellungen ein Bodenhalterungselement und ein weiteres Bodenhalterungselement in unterschiedlichen Ansichten.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele:

Figur 1 zeigt einen Ausschnitt eines Schubladenbodens 1, an welchen ein Schubladenwandprofil 2 angefügt ist. Das

Schubladenwandprofil ist ebenfalls, wie der Schubladenboden 1, nur teilweise dargestellt und an der zum Betrachter zeigenden Kante abgeschnitten.

Das Schubladenwandprofil besitzt einen Absatz 3 mit einer Begrenzung für den Schubladenboden 1 bei einer Betrachtung einer Schublade in Gebrauchslage nach oben sowie nach außen.

In einer Auflagenfläche 4 des Absatzes 3 verläuft vom

Schubladenboden 1 in eingebauter Position verdeckt eine

Befestigungsrinne 5. Eine weitere Befestigungsrinne 6 verläuft nach außen betrachtet hinter einer lateralen Anschlagfläche 7.

Durch diese Ausgestaltung bietet sich eine große Vielfalt von Befestigungsmöglichkeiten für die Anbringung von

Bodenhalterungselementen, mit welchen der Schubladenboden 1 mit dem Schubladenwandprofil 2 verbunden wird, sowie der

Möglichkeit, eine Rastkupplung 8 unmittelbar mit einem

Schubladenwandprofil 2 verbinden zu können. Das

Schubladenwandprofil 2 kann grundsätzlich eine Seiten-, Rück- oder Frontwand einer Schublade sein.

Zur Verbindung des Schubladenbodens 1 mit dem

Schubladenwandprofil 2 können, wie in Figur 1 dargestellt, in den Schubladenboden 1 an geeigneter Stelle Bohrungen 9, 10, 11 eingebracht werden, durch welche sich Schrauben durchstecken lassen, deren Gewinde durch Eindrehen in der darunter

liegenden Befestigungsrinne 5 verankerbar ist. Eine solche in der Befestigungsrinne 5 verankerte Schraube 12 durchdringt die Bohrung 11 (s. Figur 1).

Zur Befestigung der Rastkupplung 8 könnte prinzipiell

ebenfalls die Befestigungsrinne 5 mit entsprechenden Bohrungen im Schubladenboden 1 herangezogen werden.

Im Ausführungsbeispiel nach Figur 1 ist die Rastkupplung 8 jedoch an der hinter der lateralen Anschlagfläche 7

ausgebildeten Befestigungsrinne 6 montiert. Hierzu sind

Schrauben 13, 14 durch entsprechende Halteabschnitte 15 der Rastkupplung 8 in die Befestigungsrinne 6 eingedreht. Mit der Rastkupplung 8 lässt sich z. B. eine Schubladenschiene einer Auszugsführung zur Befestigung der Schublade verbinden.

Die Befestigungsrinnen 5, 6 können zu einer Flächenerstreckung eines Schubladenbodens von einer senkrechten Positionierung abweichend ausgebildet sein. Bei einer exakt senkrechten

Positionierung wird z. B., wie in Figur 2 dargestellt, ein Schubladenboden 1 über eine Schraube 12, die in die

Befestigungsrinne 5 eingeschraubt wird, gegen die

Auflagefläche 4 des Schubladenwandprofils 2 gezogen. Gegen die Anschlagfläche 7 findet, bei der in Figur 2 gezeigten Anordnung der Befestigungsrinne 5 keine oder nahezu keine

Kraftbeaufschlagung statt. Neigt man hingegen die Rinne 5, so wie in Figur 1 für die Befestigungsrinne 6 angedeutet, aus einer senkrechten Anordnung, in welcher die Rinnenwandungen sich wie in Figur 2 senkrecht zur Haupterstreckung des

Schubladenbodens 1 ausrichten, lässt sich erreichen, dass der Schubladenboden 1 zusätzlich bei einer Verschraubung mit der Schraube 12 gegen die Anschlagfläche 7 gepresst wird. Dadurch lässt sich eine besonders stabile und spielfreie Verbindung zwischen einem Schubladenboden 1 und einem

Schubladenwandprofil 2 erreichen, da der Schubladenboden 1 an zwei Anschlagflächen kraftbeaufschlagt am Schubladenwandprofil anliegt .

Hierzu wird die Befestigungsrinne 5 vorzugsweise in Bezug zum Schubladenboden 1 derart geneigt, dass bei einem

positionsgleichen Rinnenboden 16 eine Rinnenöffnung 17 zum Schubladenboden 1 hin verschoben wird.

Eine entsprechende Rinnenanordnung für eine

Befestigungsrinne 6 ist in den Figuren 3, 4 und 5 zu

entnehmen .

In diesen Figuren sind unterschiedliche

Befestigungsmöglichkeiten des Schubladenbodens 1 über ein Bodenhalterungselement veranschaulicht, dass zur Befestigung des Schubladenbodens 1 diesen nicht durchdringt. Alle Rinnen 6 sind mit ihrer Rinnenöffnung 17 zum Schubladenboden 1 bzw. zur Anschlagfläche 7 für den Schubladenboden hin geneigt.

Findet, wie in Figur 3 dargestellt, eine Befestigung des

Schubladenbodens 1 durch eine Einschlagkralle 18 statt, hat die geneigte Anordnung der Befestigungsrinne 6 zur Folge, dass ein Andrückabschnitt 19 nicht nur eine senkrechte Bewegung zum Schubladenboden 1 ausführt, sondern zusätzlich eine Bewegung entlang der Hauptfläche 20 auf das Schubladenwandprofil 2 zu. Tritt beim weiteren Eindringen einer Einschlagkralle 18 ein Kontakt des Andrückabschnitts 19 mit der Hauptfläche 20 des Schubladenbodens 1 ein, findet bei einer Weiterführung des Einschlagvorgangs eine Relativbewegung des

Andrückabschnitts 19 entlang der Hauptfläche 20 statt, so dass der Schubladenboden 1 gegen die Anschlagfläche 7 gezogen wird. Eine entsprechende Wirkungsweise tritt für

Andrückabschnitte 21, 22 für eine Einschraubkralle 23 gemäß Figur 4 bzw. einen Einschraubspannbock 24 gemäß Figur 5 auf. Mit der Einschraubkralle 23 bzw. dem Einschraubspannbock 24 lässt sich eine besonders stabile Verbindung mit dem

Schubladenboden 1 erreichen, in dem jeweils ein

Abschnitt 25, 26 sich in die Befestigungsrinne 6 hinein erstreckt, aber zugleich eine Öffnung in der

Einschraubkralle 23 bzw. des Einschraubspannbocks 24

vorgesehen ist, durch welche sich eine Schraube 27 einstecken lässt, die in der Befestigungsrinne 6 verschraubt wird.

Dadurch wird die Einschraubkralle bzw. der Einschraubspannbock besonders gut abgestützt in der Befestigungsrinne 6 über die Schraube 27 festgelegt. Eine Öffnung für die Schraube 27 in der Einschraubkralle 23 bzw. dem Einschraubspannbock 24 ist vorzugsweise, wie in den Figuren 4 und 5 ersichtlich, so angeordnet, dass jeweils links und rechts der Öffnung sich ein Abschnitt 25, 26 erstreckt und mittig dazwischen die

Befestigungsschraube 27 verlaufen kann.

Die Ausführungsformen gemäß der Figuren 3, 4 und 5 erlauben eine Befestigung eines Schubladenbodens, ohne dass dieser von einem Befestigungselement durchdrungen werden muss. Damit kann diese Art der Befestigung für massive Schubladenböden, wie z. B. Glasböden, ohne weiteres zur Anwendung kommen.

Eine besonders geeignete Ausgestaltung eines

Bodenhalterungselements für Glasböden ist in Figur 6

dargestellt . In dieser Ausführungsform wird ein Glasboden 28 gegen eine Schubladenwand 29 mittels eines Spreizdübelelements 30

gedrückt und somit mit der Schubladenwand 29 verbunden. Das Spreizdübelelement 30 wird z. B. in einer Bohrung des Profils der Schubladenwand 29 verankert.

Der Aufbau einer Ausführungsform eines Spreizdübelelements ist in den Figuren 7a bis 7c im Detail ersichtlich. Das

Spreizdübelelement 30 hat zwei wesentliche Merkmale. Zunächst verfügt es über einen geschlitzten Bolzenbereich 31, der sich spreizt, wenn das Gewinde einer Schraube 32 den

Bolzenbereich 31 erreicht. Eine damit verbundene Keilwirkung auf eine Öffnung, in welcher das Spreizdübelelement 30 sitzt, führt dazu, dass das Spreizdübelelement 30 gegen die

Schubladenwand 9 gezogen wird und damit ein sicherer Sitz des Spreizdübelelements 30 an der Schubladenwand 29 gewährleistet ist. Als weiteres Merkmal ist die exzentrische Anbringung einer Öffnung 33 für eine Schraube 32 ersichtlich. In

entsprechender Weise ist der Bolzenbereich 31 an einem

Anpresskörper 34, in welchem ebenfalls die Öffnung 33

ausgebildet ist, exzentrisch positioniert.

Beim Eindrehen der Schraube 32 im Uhrzeigersinn versucht durch die Gegenkraft in der Öffnung 33 bzw. im Bolzenbereich 31 der Anpresskörper 34, in gleicher Richtung mitzudrehen. Diese Bewegung wird jedoch gestoppt, wenn der Anpresskörper 34 in Kontakt einer unteren Hauptfläche 35 des Schubladenbodens 28 kommt. Dadurch drückt der Anpresskörper 34 den

Schubladenboden 28 gegen die Anschlagfläche 4 des Absatzes 3 des Schubladenwandprofils 29. Gleichermaßen bewegt sich durch den Einschraubvorgang das gesamte Spreizdübelelement 30 auf die Schubladenwand 29 zu, wodurch der Schubladenboden 28 auch gegen die Anschlagfläche 7 des Absatzes 3 gedrängt wird.

Um die Klemmwirkung des Spreizdübelelements 30 zum

Schubladenboden 28 sowie die Relativbewegung des

Schubladenbodens 28 zur lateralen Anschlagfläche 7 zu

optimieren, ist der Anpresskörper 34 vorzugsweise mit einer gummierten Oberfläche versehen. Beispielsweise ist ein Gummiring in die zylindrische Außenseite des Anpresskörpers 34 eingesetzt .

In den Figuren 8a bis 8d ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Spreizdübelelements 36 abgebildet.

Das Spreizdübelelement 36 hat als wesentliches

Unterscheidungsmerkmal zum Spreizdübelelement nach den

Figuren 7a bis 7c einen Schneidkragen 37, der sich in einem Schubladenboden, z. B. ein Holzboden, beim Einschrauben des Spreizdübelelements 36 einschneidet und so eine Verankerung im Schubladenboden stattfindet.

In den Figuren 8a bis 8d ist ein Spezialfall gezeigt, in welchem ein Spreizdübelelement 30 die Grundlage des

Spreizdübelelements 36 bildet, wobei auf das

Spreizdübelelement 30 ein Kralltopf aufgesetzt ist, an welchem äußeren Umfang sich der Schneidkragen 37 befindet. Der

Kralltopf 38 besitzt einen eingesenkten Bereich 39. Durch einen Gummiring 40, der im Durchmesser etwas größer ist als ein Innendurchmesser des Kralltopfs 38, wird der Kralltopf 38 zunächst axial im Abstand zum Anpresskörper 34 des

Spreizdübelelements 30 gehalten. Beim Eindrehen der Schraube finden dann gleichzeitig zwei Bewegungen statt. Durch die Drehbewegung wird aufgrund der exzentrischen Anordnung der Schneidkragen 37 immer stärker gegen einen Schubladenboden gedrückt, wobei eine Bewegung des Schneidkragens 37 in axialer Richtung zu einem Schubladenwandprofil 2 stattfindet mit der Folge, dass ein Schubladenboden satt in einen Absatz, z. B. einen Absatz 3 eines Schubladenwandprofils, z. B. ein

Schubladenwandprofil 2 sowohl lateral als auch senkrecht dazu gepresst wird.

Eine Ausführungsform eines Spreizdübelelements 36 mit

Kralltopf eignet sich besonders für Schubladenböden, die aus nachgiebigem Material, also insbesondere nicht Glas, bestehen. Vorzugsweise sind hier Holz- oder Kunststoffböden zu nennen. Eine entsprechende Ausgestaltung ist jedoch auch für

Aluminiumböden denkbar. Bezugszeichenliste :

1 Schubladenboden 30 Spreizdübelelement

2 Schubladenwandprofil 31 Bolzenbereich

3 Absatz 32 Schraube

4 Auflagefläche 33 Öffnung

5 Befestigungsrinne 34 Anpresskörper

6 Befestigungsrinne 35 Hauptfläche

7 Anschlagfläche 36 Spreizdübelelement

8 Rastkupplung 37 Schneidkragen

9 Bohrung 38 Kralltopf

10 Bohrung 39 eingesenkter Bereich

11 Bohrung 40 Gummiring

12 Schraube

13 Bohrung

14 Bohrung

15 Halteabschnitt

16 Rinnenboden

17 Rinnenöffnung

18 Einschlagkralle

19 Andrückabschnitt

20 Hauptfläche

21 Andrückabschnitt

22 Andrückabschnitt

23 Einschraubkralle

24 Einschraubspannbock

25 Abschnitt

26 Abschnitt

27 Schraube

28 Glasboden

29 Schubladenwandprofil