Dolinek, Werner (Johann Nestroy-Gasse 5 Guntramsdorf, A-2353, AT)
König, Gunter (Weissenburgerstrasse 17 Bad Bergzabern, 76887, DE)
Dolinek, Werner (Johann Nestroy-Gasse 5 Guntramsdorf, A-2353, AT)
| 1. | Getränkeaufbereitungsanlage, mit einer Zuleitung (12) für ein aufzubereitendes Getränk, Vorrichtungen (82,84) für eine Abgabe des aufbereiteten Getränks, und Einrichtungen (30,130 ; 30a, 130a) zum Kühlen des aufzubereitenden Getränks, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtungen (30,130 ; 30a, 130a) derart ausgebildet und angeordnet sind, daß sie eine durchgängige Kühlung des Getränks im wesentlichen von der Zuleitung (12) bis zu der Abgabe (82,84) des Getränks gewähr leisten. |
| 2. | Getränkeaufbereitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtungen Durchlaufkühleinrichtungen (30 ; 30a) für das Getränk sowie Raumkühleinrichtungen (130 ; 130a) für eine Kühlung im wesentlichen des gesamten Innenraums (100 ; 100a) der Getränkeaufbereitungsanlage aufweisen. |
| 3. | Getränkeaufbereitungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaufkühleinrichtungen (30 ; 30a) Getränkeleitungen aufweisen, insbesondere in der Form von Kühlschlangen oder Kühlspiralen (32,34 ; 32a, 34a), die von einem Kältespeichermedium (36 ; 36a) umgeben sind. |
| 4. | Getränkeaufbereitungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Getränkeleitungen in einen Trockenkühlblock (30) eingebettet sind, der im Innenraum (100) der Getränkeaufbereitungsanlage angeordnet ist, wobei der Trockenkühlblock (30) insbesondere aus Aluminium oder einem vergleichbaren Material hergestellt ist. |
| 5. | Getränkeaufbereitungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Getränkeleitungen in einem gekühlten Wasserbad (30a) angeordnet sind, das außerhalb des Innenraums (100a) der Getränkeaufbereitungsanlage angeordnet ist. |
| 6. | Getränkeaufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, daß die Raumkühleinrichtungen (130 ; 130a) den Innenraum (100, lOOa) der Getränkeaufbereitungsanlage, einschließlich im wesentlichen aller Getränkeleitungen sowie aller Anschlußund/oder Verbindungselemente, und das Getränk auf eine Temperatur von höchstens 6°C bis 8°C kühlen. |
| 7. | Getränkeaufbereitungsanlage nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußund/oder Verbindungselemente (102a, 104a, 65) zwischen dem Was serbad (30a) und dem Innenraum (100a) der Getränkeaufbereitungsanlage ebenfalls gekühlt sind. |
| 8. | Getränkeaufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, daß die Durchlaufkühleinrichtungen (30 ; 30a) das Getränk auf eine Tempe ratur von höchstens 1,5°C bis 4,5°C kühlen. |
| 9. | Getränkeaufbereitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Getränkeleitungen derart ausgebildet und angeordnet sind, daß sie nur ein Minimum an Anschlußund/oder Verbindungselementen aufweisen. |
| 10. | Getränkeaufbereitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen für eine Abgabe des aufbereiteten Getränks mindestens einen Zapfhahn (82,84) aufweisen, der eine Abdeckung derart aufweist oder derart in der Getränkeaufbereitungsanlage angeordnet ist, daß eine Berührung durch einen Benutzer nicht möglich ist. |
| 11. | Getränkeaufbereitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das aufzubereitende Getränk ein zu einer Verkeimung neigendes und/oder gegen Keime empfindliches Getränk ist, insbesondere Wasser, Milch oder Fruchtsaft. |
| 12. | Trinkwasseraufbereitungsanlage, insbesondere Tafelwasseranlage, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie Filtereinrichtungen (18 ; 92,94) für aufzubereitendes Trinkwasser und/oder eine Karbonisiereinrichtung (50 ; 50a ; 52) aufweist, die dem aufzubereitenden Trinkwasser Kohlensäure zusetzt. |
| 13. | Trinkwasseraufbereitungsanlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie stilles und/oder kohlensäurehaltiges Tafelwasser erzeugt. |
| 14. | Trinkwasseraufbereitungsanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen für eine Abgabe von aufbereitetem Trinkwasser mindestens einen Zapfhahn (82,84) aufweisen, der Betätigungseinrichtungen zur wahlweisen Abgabe von stillem oder kohlensäurehaltigem Tafelwasser aufweist. |
Im Stand der Technik sind verschiedene Verfahren, Vorrichtungen und Anlagen zur Aufberei- tung von Getränken und insbesondere zur Produktion von Trinkwasser oder Tafelwasser aus Leitungswasser bekannt. Soweit im folgenden von Wasser die Rede ist, gilt dieses, soweit zutreffend, stellvertretend auch für alle anderen, oben genannten Getränke. Da die durch derartige Anlagen aufbereiteten Getränke für den menschlichen Verzehr bestimmt sind und es sich somit um Anlagen der Lebensmitteltechnologie handelt, werden an solche Anlagen regelmäßig hohe Anforderungen hinsichtlich Sauberkeit und Hygiene gestellt. So müssen diese Anlagen und das durch sie erzeugte Getränk ggfs. bestehende oder mögliche zukünftige, einschlägige gesetzliche Vorschriften oder Richtlinien erfüllen, im Fall von Wasser also beispielsweise die deutsche Mineral-und Tafelwasserverordnung oder die deutsche Trink- wasserverordnung. Insbesondere müssen Wasseranlagen die gesetzlich vorgesehenen An- forderungen an die mikrobiologische Beschaffenheit des Wassers erfüllen. Darüberhinaus unterliegen die Anlagen ggfs. einer technischen Prüfung oder einem gesetzlich vorgesehenen Zulassungsverfahren, bevor sie kommerziell auf dem Markt vertrieben werden können.
Getränkeaufbereitungsanlagen und insbesondere Trinkwasseraufbereitungsanlagen bzw. Tafel- wasseranlagen können in unterschiedlichen Baugrößen und für unterschiedliche Einsatzzwecke hergestellt werden. So gibt es einerseits Anlagen für den Einzelverbrauch im Haushaltsbereich und andererseits Anlagen für Großverbraucher wie Krankenhäuser, i Großküchen, Restaurants, Kantinen, Firmen u. dgl.. Die erfindungsgemäße Getränkeanlage ist insbesondere für Großverbraucher bestimmt, aber nicht auf diesen Einsatzbereich beschränkt.
In dem zuvor genannten Umfeld ist es aufgrund der oben genannten Anforderungen an Sauberkeit und Hygiene erforderlich, Verkeimungen der Getränkeanlage, beispielsweise das Wachstum eines Bakterien-Mikrofilms, zu verhindern beziehungsweise sicher zu beseitigen oder jedenfalls beträchtlich zu verringern. Die einschlägigen Vorschriften oder Richtlinien sehen dabei bestimmte Grenzwerte für das Vorhandensein von Keimen in Getränkeanlagen vor. Kritisch in diesem Zusammenhang sind einerseits diejenigen Komponenten, die mit der Umwelt in Kontakt kommen, insbesondere also eine Abgabevorrichtung für das aufbereitete Getränk, an der sich Verunreinigungen und Keime durch äußere Einflüsse anlagern und ausbreiten können. Kritisch hinsichtlich eines Wachstums und einer Ausbreitung von Keimen sind darüberhinaus insbesondere die in der Getränkeanlage enthaltenen Komponenten für die Aufbereitung des Getränks, wie beispielsweise Filtereinrichtungen, die das aufzubereitende Getränk filtern und reinigen.
Derartige Filter dienen einerseits zwar dazu, in dem in die Anlage zugeführten Getränk anfänglich vorhandene Keime abzufangen. Sie filtern jedoch auch weitere Bestandteile aus der Flüssigkeit heraus, die ein Keimwachstum an sich verhindern würden. Beispielsweise wird durch einen Aktivkohlefilter, der in Verbindung mit einer Karbonisierung von Wasser eingesetzt wird, Chlor aus dem Wasser herausgefiltert, wodurch ein starkes Keimwachstum geradezu begünstigt wird. Hierbei kann die Anzahl der Keime die empfohlenen oder vor- geschriebenen Grenzwerte übersteigen. Filtereinrichtungen in Getränkeanlagen tragen damit nicht in jedem Fall dazu bei, ein Wachstum und eine Ausbreitung von Keimen in der Anlage zu verhindern oder zu verringern.
In Getränkeanlagen, insbesondere Tafelwasseranlagen, werden darüberhinaus in der Regel Hochdruckpumpen eingesetzt, um eine Druckerhöhung zur Erzielung eines bestimmten Getränkeabgabedrucks zu erreichen. Derartige Hochdruckpumpen dienen auch dazu, stilles Wasser in eine Karbonisiereinrichtung, insbesondere einen Karbonatortopf, zu drücken, damit es dort mit Kohlensäure (CO2) angereichert wird. Diese Pumpen haben einen Pumpenmotor, der in der Regel eine Wärmequelle darstellt. Die hierdurch bedingte Wärme begünstigt ebenfalls das Wachstum von Keimen in der Getränkeanlage.
Die bekannten Getränkeaufbereitungsanlagen weisen darüberhinaus vielfältige Leitungen zur Förderung des Getränks und Anlagenkomponeneten zur Aufbereitung des Getränks auf, wobei die Leitungen und die Komponenten mittels geeigneter Anschluß-oder Verbindungselemente verzweigt, angeschlossen und miteinander verbunden werden. Derartige Anschluß-und Verbindungsstellen fördern ebenfalls die Anlagerung und das Wachstum von Keimen.
Beispielsweise können sich Keime an Schlauchschellen oder Schlauchanschlußstücken, auf die Leitungsschläuche aufgeschoben werden, festsetzen und sich von hier ausbreiten.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Getränkeaufbereitungs- anlage zu schaffen, bei der insbesondere eine Verkeimung, d. h. eine Anlagerung, eine Ausbreitung sowie ein Wachstum von Keimen verhindert oder jedenfalls beträchtlich verrin- gert wird, wobei die Anforderungen an Sauberkeit und Hygiene erfüllt und die ggfs. beste- henden oder möglichen zukünftigen, einschlägigen gesetzlichen Vorschriften, Richtlinien oder Empfehlungen und Grenzwerte eingehalten und nach Möglichkeit unterschritten werden müssen.
Diese Aufgabe wird durch eine Getränkeaufbereitungsanlage gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
Neben einer Zuleitung für ein aufzubereitendes Getränk aus einem Reservoir und Vor- richtungen für eine Abgabe des aufbereiteten Getränks an den Benutzer der Anlage weist diese Einrichtungen zum Kühlen des aufzubereitenden Getränks auf. Erfindungsgemäß sind diese Kühleinrichtungen derart ausgebildet und angeordnet, daß eine durchgängige Kühlung des Getränks im wesentlichen von der Zuleitung bis zu der Abgabe des Getränks gewähr- leistet ist.
Um das oben beschriebene Wachstum oder die Ausbreitung von Keimen in der Getränke- anlage zu verhindern oder zu verringern, insbesondere wenn das von der Anlage gelieferte Getränk ein zu einer Verkeimung neigendes oder gegen ein Keimwachstum empfindliches Getränk ist wie beispielsweise Wasser, Milch, Fruchtsaft oder dergleichen, erfolgt eine durchgängige Kühlung des Getränks, d. h. eine kontinuierliche oder durchgehende oder ständige Kühlung bei der Durchleitung des Getränks durch die Anlage, im wesentlichen beginnend bei der Zuleitung in die Anlage und endend bei der Abgabe aus der Anlage.
Erfindungsgemäß erfolgt damit eine im wesentlichen vollständige Kühlung des Getränks während seiner Durchleitung durch die Anlage, d. h. weitestgehend während seines gesamten Aufenthalts in der Anlage, sowie eine vollständige, durchgehende Kühlung aller hierfür wesentlichen Bestandteile der Getränkeanlage, wie im wesentlichen sämtliche Getränkeleitun- gen, alle Getränkebehandlungs-oder-aufbereitungskomponenten und alle Anschluß-und/oder Verbindungselemente.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen die Kühleinrichtungen einerseits Durchlaufkühleinrichtungen für das Getränk selbst sowie andererseits Raumkühl- einrichtungen für eine Kühlung im wesentlichen des gesamten Innenraums der Getränke- aufbereitungsanlage auf. Die Durchlaufkühleinrichtungen weisen dabei allgemein Getränkelei- tungen auf, die von einem Medium umgeben sind, das Kälte speichert und an die Leitungen und damit an das Getränk abgibt. Die Getränkeleitungen können hierbei insbesondere in der Form von Kühlschlangen oder Kühlspiralen vorgesehen sein, die in einem ersten Ausfüh- rungsbeispiel der Erfindung in einen Trockenkühlblock eingebettet sind, der in einem be- stimmten Bereich im Innenraum der Getränkeaufbereitungsanlage angeordnet ist. Der Trok- kenkühlblock kann dabei aus Aluminium oder einem anderen, vergleichbaren Material bestehen.
In einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Getränkeleitungen in der Form von Kühlschlangen oder Kühlspiralen in einem gekühlten Wasserbad, beispielsweise einem sogenannten Wasserbad mit Eisbankreserve, angeordnet. Das gekühlte Wasserbad ist dabei außerhalb des Innenraums der Getränkeanlage angeordnet, und insbesondere ist es in einem separaten Kühlgerät vorgesehen, das auf die eigentliche Getränkeaufbereitungsanlage bzw. einen Hauptbestandteil oder einen Unterschrank dieser Anlage aufgesetzt und daran an- geschlossen ist.
Erfindungsgemäß wird die gesamte Getränkeaufbereitungsanlage mit dem darin geförderten Getränk durchgängig gekühlt, indem einerseits die Raumkühleinrichtungen den Innenraum (oder den zuvor genannten Hauptbestandteil oder Unterschrank) der Getränkeaufbereitungs- anlage kühlen. Dabei werden auch im wesentlichen alle darin befindlichen Getränkeleitungen und-komponenten sowie Anschluß-und/oder Verbindungselemente und damit auch das darin befindliche Getränk gekühlt. Zur Vermeidung von Keimwachstum liegt die Temperatur dabei vorzugsweise unter 6°C bis 8°C. Mittels der Durchlaufkühleinrichtungen wird das Getränk daneben weiter auf eine Temperatur von unter 4,5°C, vorzugsweise auf eine Temperatur von 1,5°C gekühlt.
Da Anschluß-und Verbindungsstellen potentielle Quellen für ein Keimwachstum sind, werden in dem Fall des oben genannten zweiten Ausführungsbeispiels (in der Form des außerhalb der Getränkeanlage angeordneten gekühlten Wasserbads) zur Vermeidung eines Keimwachstums die Anschluß-und Verbindungselemente der Getränkeleitungen in dem Übergangsbereich zwischen dem Wasserbad und dem Innenraum der Getränkeanlage ebenfalls gekühlt.
Zur Verhinderung einer Verkeimung werden erfindungsgemäß darüberhinaus die Getränkelei- tungen derart ausgebildet und angeordnet, daß sie nur ein Minimum an Anschluß-und/oder Verbindungselementen benötigen. Durch die Vermeidung von derartigen Anschluß-oder Verbindungselementen werden potentielle Keimquellen vermieden.
Erfindungsgemäß sind darüberhinaus die Getränkeabgabevorrichtungen in der Form minde- stens eines Zapfhahns ausgeführt, der eine Abdeckung derart aufweist oder derart in der Getränkeanlage angeordnet ist, daß eine Berührung und damit eine Verunreinigung durch einen Benutzer der Anlage nicht möglich ist. Damit wird eine Rückverkeimung von außen durch die Abgabevorrichtung in die Getränkeanlage hinein verhindert. Dieser Aspekt ist insbesondere relevant, wenn die Anlage von vielen Menschen und in Umgebungen benutzt wird, in denen eine einwandfreie Hygiene nicht gewährleistet werden kann, wie beispiels- weise in Krankenhäusern.
Insgesamt wird erfindungsgemäß damit eine Getränkeaufbereitungsanlage geschaffen, bei der ein Keimwachstum und damit eine Verkeimung der gesamten Anlage verhindert oder jeden- falls weitgehend vermieden wird. Damit wird die erforderliche Sauberkeit und Hygiene gewährleistet, die erforderlich ist, um die einschlägigen Vorschriften, Richtlinien oder Empfehlungen zu erfüllen, insbesondere bezüglich der Grenzwerte für Verkeimungen. Dieses gilt für alle in dieser Hinsicht kritischen Getränke. Im Fall von Wasser wird erfindungsgemäß eine Tafelwasseranlage geschaffen, die eine saubere und effiziente Lösung zur wirtschaftli- chen und gesunden Wasserversorgung insbesondere für Großabnehmer ermöglicht und die zu jeder Zeit die benötigte Menge an frischem, wohltemperiertem und wohlschmeckendem Wasser in hoher Qualität liefert.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detail- lierten Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den beigefügten Zeich- nungen.
Figur 1 zeigt ein allgemeines Ablaufschema einer ersten Ausführungsform der erfin- dungsgemäßen Getränkeaufbereitungsanlage ; Figur 2 zeigt ein detaillierteres Ablaufschema einer ersten Ausführungsform der erfin- dungsgemäßen Getränkeaufbereitungsanlage ; Figur 3 zeigt ein detailliertes Ablaufschema einer zweiten Ausführungsform der erfin- dungsgemäßen Getränkeaufbereitungsanlage.
Unter Bezugnahme auf die Figuren 1 und 2 wird zunächst eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Getränkeaufbereitungsanlage dargestellt. Die Figuren 1 und 2 zeigen beispielhaft insbesondere den Aufbau und Ablauf einer Trinkwasseraufbereitungsanlage, insbesondere einer sogenannten Tafelwasseranlage. Soweit im folgenden daher von Wasser gesprochen wird, gilt entsprechendes für alle anderen, hinsichtlich einer Empfindlichkeit gegen Verkeimungen vergleichbaren Getränke. Die beispielhafte Erläuterung der Erfindung anhand der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Tafelwasseranlage gilt somit stellvertretend auch für die genannten weiteren Getränke.
Die Getränkeanlage weist eine Zuleitung 12 für das aufzubereitende Getränk auf. Im Fall von Wasser wird sie an einen Stadtwasseranschluß angeschlossen. Daneben wird die Getränke- anlage an das elektrische Netz angeschlossen und sie weist geeignete elektronische Ein- richtungen 14 auf, die eine Regelung der Anlage gewährleisten. Das Leitungswasser durch- läuft einen Wasserzähler oder eine Wasseruhr 16, um eine verbrauchsorientierte Abrechnung und einen rechtzeitigen Austausch des nachgeschalteten Wasserfilters 18 zu ermöglichen.
Dieser Wasserfilter kann ein Aktivkohle-/Partikelfilter 18 sein, der das Wasser reinigt. Vor oder hinter dem Wasserfilter 18 kann ein Wasserdruckregler/Druckminderer 20 vorgesehen sein.
Anschließend wird das Wasser in Durchlaufkühleinrichtungen 30 geleitet, die hier durch einen Trockenkühlblock realisiert sind. In dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 befindet sich der Trockenkühlblock 30 im Innenraum 100 der Getränkeanlage, d. h. in einem Bereich des Gehäuses oder in einem Schrank der Anlage, wobei der Innenraum 100 insgesamt durch Raumkühleinrichtungen 130 gekühlt wird, wie unten weiter erläutert wird.
Die Durchlaufkühleinrichtung 30 in der Form des Trockenkühlblocks enthält die Getränkelei- tungen in der Form von Kühlschlangen oder Kühlspiralen 32,34, die von einem Kältespei- chermedium 36 umgeben sind. Dieses Kältespeichermedium kann aus Aluminium oder einem vergleichbaren Material bestehen. Beispielsweise können die Kühlschlangen 32,34 in Rein- aluminium eingegossen sein, was die gespeicherte Kälte an die Getränkeleitungen und damit an das darin fließende Getränk abgibt. Die Durchlaufkühleinrichtung 30 (Trockenkühlblock) wird von einem Kältesatz 40 gekühlt und mittels einer Thermostatregelung auf dem ge- wünschten niedrigen Temperaturniveau gehalten. Der Kältesatz 40 besteht dabei aus einem Kompressor, einem Verflüssiger und einem Lüfter/Ventilator, wie es an sich im Stand der Technik im wesentlichen bekannt ist.
Das in dem Trockenkühlblock in den Kühlschlangen 32 gekühlte Wasser wird anschließend an einer Verzweigungsstelle 45 aufgeteilt in einen Zweig 42 für stilles Wasser und einen Zweig 44 für karbonisiertes Wasser bzw. Sodawasser. Der für den Stillwasserausschank bestimmte Zweig 42 wird anschließend nochmals durch den Trockenkühlblock 30 und zu einer Abgabevorrichtung 82 geleitet, über die der Benutzer der Anlage stilles Tafelwasser entnehmen kann. Die Abgabevorrichtung 82 ist ein Zapfhahn, der Betätigungseinrichtungen zum Öffnen und Schließen des Hahns für eine Abgabe von stillem Tafelwasser aufweist. Je nach Anwendungsfall kann der Zapfhahn zum Beispiel ein elektrischer Premixzapfhahn zur Abgabe von sogenannten Premix-Getränken oder ein elektrischer Postmixzapfhahn zur Abgabe von sogenannten Postmix-Getränken sein. Die erfindungsgemäße Getränkeaufberei- tungsanlage kann für beide Getränkearten geeignet sein.
Im Anschluß an das Verbindungs-oder Verzweigungselement (T-Stück) 45 wird das Wasser in dem Zweig 44 für karbonisiertes Wasser in eine Kabonisiereinrichtung geleitet, die dem Wasser Kohlensäure (CO2) zusetzt. Dazu wird das Wasser in dem Zweig 44 durch eine Hochdruckpumpe 58 mittels einer Düse in einen Karbonatortopf 50 gesprüht, um es mit CO2 anzureichern, das von einer in der Anlage vorgesehenen CO2-Flasche 52 bereitgestellt und gegebenenfalls über einen CO2-Druckminderer an den Karbonatortopf 50 zugeführt wird. Der CO2-Druckminderer 54 kann dabei für Kontrollzwecke mit einem Kontrollmanometer 56 verbunden sein, das in geeigneter Weise an der Außenseite der Getränkeanlage vorgesehen und für den Benutzer oder ein Wartungspersonal der Anlage zugänglich ist.
Das in dem Karbonatortopf 50 mit CO2 versehene Wasser wird anschließend zur Kühlung nochmals durch den Trockenkühlblock 30 geleitet. Analog zu den ersten Kühlschlangen 32 durchläuft das Wasser hierbei Kühlschlangen oder Kühlspiralen 34, die wiederum in das Kältespeichermedium 36 eingebettet sind (zum Beispiel Aluminium oder ein vergleichbares Material). Im Anschluß an die Durchlaufkühlung in dem Trockenkühlblock 30 kann das karbonisierte Wasser dann über eine Abgabevorrichtung 84 abgegeben werden. Die Abgabe- vorrichtung kann dabei wiederum ein Zapfhahn 84 sein, der Betätigungseinrichtungen zur Abgabe von kohlensäurehaltigem Wasser aufweist. Wahlweise können die Abgabevorrichtun- gen 82, 84 für die beiden Wassersorten auch in einem Zapfhahn realisiert sein, wobei die Betätigungseinrichtungen des Hahns so ausgelegt sind, daß wahlweise stilles oder kohlensäu- rehaltiges Wasser gezapft werden kann.
Der oder die Zapfhähne 82, 84 sind darüberhinaus vorzugsweise derart in einer Frontplatte der Getränkeanlage angeordnet, daß eine Berührung durch den Benutzer der Anlage verhin- dert wird. Alternativ weisen der oder die Zapfhähne 82,84 eine Abdeckung derart auf, daß wiederum eine Berührung des Hahns und dabei insbesondere des unmittelbaren Wasserauslaß- rohres durch den Benutzer vermieden wird. Diese Vorkehrungen tragen dazu bei, daß keine Verunreinigungen und Keime an das Wasserabgaberohr gelangen können, so daß eine Rückverkeimung durch diese Wasserleitung von außen in die Anlage hinein verhindert wird.
Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, weist die erfindungsgemäße Getränkeaufbereitungsanlage Kühleinrichtungen 30,130 auf, die derart ausgebildet und angeordnet sind, daß sie eine durchgängige, d. h. kontinuierliche oder ständige Kühlung des Getränks im wesentlichen von der Zuleitung 12 bis zu der Abgabe 82,84 bewirken. Wie oben dargelegt wurde, bestehen die Kühleinrichtungen dabei zum einen aus den Durchlaufkühleinrichtungen (Trockenkühlblock 30 mit Kühlschlangen 32,34) unmittelbar für das Getränk selbst, wobei diese Durchlaufkühl- einrichtungen in dem Ausführungsbeispiel der Figur 2 im Innenraum 100 der Getränkeanlage untergebracht sind. Daneben weisen die Kühleinrichtungen eine Raumkühlung 130 auf, die im wesentlichen den gesamten Innenraumbereich 100 der Getränkeanlage kühlt, in dem sich im wesentlichen alle Getränkeleitungen, alle Anschluß-und/oder Verbindungselemente sowie alle sonstigen für die Getränkeaufbereitung relevanten Einrichtungen (zum Beispiel Karbonisier- einrichtung und Filter) befinden.
Außerhalb dieses durch die Raumkühleinrichtung 130 gekühlten Innenraums 100, der bei- spielsweise durch einen abgetrennten Schrankbereich der Anlage gebildet ist, befindet sich ein weiterer, ungekühlter Innenraumbereich oder Schrankbereich 110, der ebenfalls Bestandteil der Getränkeanlage ist. In diesem ungekühlten Innenraumbereich 110 befinden sich ins- besondere die Kälteerzeugungseinrichtungen (Kältesatz 40) sowie der Pumpenmotor der Hochdruckpumpe 58. Diese Komponenten entwickeln beträchtliche Wärme, und daher muß der diese Komponenten enthaltende ungekühlte Schrankbereich 110 thermisch von dem raumgekühlten Innenraumbereich 100 der Getränkeanlage isoliert sein.
Der in dem ungekühlten Gehäusebereich 110 vorgesehene Kältesatz 40 bewirkt zum einen die Kühlung des Trockenkühlblocks 30, wie oben beschrieben, und zum anderen indirekt auch die Raumkühlung 130 des Gehäuse-Innenraumbereichs 100. Die Raumkühlung 130 kann dabei beispielsweise dadurch bewerkstelligt werden, daß der Trockenkühlblock 30 auf seiner Außenseite Rippen aufweist, die von einem gesonderten, im Innenraum 100 vorgesehenen Ventilator angeströmt werden. Durch diese Luftzirkulation wird Kälte in den Innenraum 100 der Anlage übertragen. Es erfolgt also eine Zwangsbelüftung, die die Raumluft in dem Innenraum 100 kühlt und umwälzt, was zu einer gleichmäßigen, kalten Temperaturverteilung in dem Innenraumbereich 100 des Anlagenschranks führt. Durch die Raumkühlung 130 werden der Innenraum 100 sowie das Getränk selbst auf eine Temperatur unter 6°C bis höchstens 8°C gekühlt. In den Durchlaufkühleinrichtungen (Trockenkühlblock 30) wird das Getränk dann weiter auf eine Temperatur von unter 1,5°C bis höchstens 4,5°C gekühlt. Diese Temperaturen haben sich als günstig für die Verhinderung eines Keimwachstums erwiesen.
Zur Verhinderung eines Keimwachstums ist die Getränkeanlage daneben derart ausgebildet, daß Anschluß-und Verbindungselemente zwischen den Getränkeleitungen und den für die Getränkeaufbereitung notwendigen Komponenten und Behältern soweit wie möglich vermie- den werden. Damit werden potentielle Keimquellen verhindert, die durch derartige Verbin- dungselemente bedingt sein können. Sofern auf Anschluß-und Verbindungselemente in der Anlage nicht verzichtet werden kann, können die an diesen Stellen angelagerten Keime aber aufgrund der durch die Raumkühlung 130 bedingten niedrigen Temperatur nicht wachsen und sich damit nicht in der Anlage ausbreiten.
Unter Bezugnahme auf Figur 3 wird im folgenden ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Getränkeaufbereitungsanlage beschrieben. Die in Figur 3 dargestellte Anlage ist insbesondere wiederum eine Tafelwasseranlage, die Leitungswasser 12 zu gekühl- tem, stillem oder karbonisiertem Tafelwasser aufbereitet. Das Funktionsprinzip dieser Anlage entspricht im wesentlichen dem Funktionsprinzip der in Bezug auf die Figuren 1 und 2 beschriebenen Anlage. Die Komponenten der Anlage gemäß Figur 3, die sich im wesentlichen in gleicher Form auch in der Anlage nach Figur 2 finden, sind daher mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet und werden hier nicht noch einmal erläutert. Insoweit kann Bezug genommen werden auf die Beschreibung der Figuren 1 und 2. Der Buchstabe"a"bei den Bezugszeichen in Figur 3 bezeichnet diejenigen Komponenten, die nur in der Ausführungs- form der Figur 3 vorkommen, aber (teilweise) mit den entsprechenden Komponenten der ersten Ausführungsform vergleichbar sind.
Der wesentliche Unterschied der Anlage nach Figur 3 gegenüber der Anlage nach Figur 2 besteht darin, daß die Durchlaufkühleinrichtungen hier durch ein gesondertes Kühlgerät 30a realisiert sind, das außen an das Gehäuse oder den Schrank 100a, 110 der Getränkeanlage angeschlossen ist. Insbesondere ist das Kühlgerät 30a auf die Oberseite des Getränkeanlagen- gehäuses aufgesetzt. Das Kühlgerät 30a umfaßt ein gekühltes Wasserbad mit einer sogenann- ten Eisbank, wobei das Wasserbad ein Rührwerk 38a aufweist, dessen Motor eine Begleit- kühlpumpe antreibt, durch die der Innenraum 100a gekühlt wird, wie unten weiter erläutert wird. Das Wasserbad selbst wird durch die Kälteerzeugungseinrichtung 40 gekühlt, die wiederum einen Kompressor, einen Verflüssiger und einen Lüfter/Ventilator sowie eine Temperaturniveau-und Eisbanksteuerung aufweist.
In dem Wasserbad des Kühlgeräts 30a befinden sich die Kühlschlangen oder Kühlspiralen 32a, 34a für die Kühlung von stillem Wasser oder von karbonisiertem Wasser. Das Wasser- bad mit Eisbank stellt dabei das Kältespeichermedium 36a dar, das Kälte speichert und diese an die Getränkeleitungen in Form der Kühlschlangen 32a, 34a abgibt, womit das darin befindliche Getränk gekühlt wird.
Wie aus der Leitungsführung gemäß Figur 3 ersichtlich ist, ist die Zuführung von CO2 zu dem Trinkwasser zur Erzeugung von karbonisiertem Tafelwasser der Wasservorkühlung in den Kühlschlangen 34a nachgeschaltet. Dabei ist der Karbonatortopf 50a in diesem Aus- führungsbeispiel zur Kühlung in dem Wasserbad 36a angeordnet.
Die Tafelwasseranlage nach Figur 3 weist desweiteren Einrichtungen auf zur Zuführung von Sole zu dem stillen oder dem karbonisierten Tafelwasser. Hierfür ist in dem Gehäuse 100a der Getränkeanlage ein Solecontainer 62 vorhanden, und desweiteren kann ein Solefilter 64 vorgesehen sein. In dem Wasserbad 36a des Kühlgeräts 30a befinden sich Kühlschlangen 66a für eine Kühlung der Sole. Desweiteren sind zwischen dem Kühlgerät 30a und den Wasser- zapfhähnen 82,84 Mischventile 72,74 für die Mischung von Sole und Stillwasser bzw. für die Mischung von Sole und Sodawasser vorgesehen. Diesen Mischventilen 72,74 können zusätzliche Keimfilter 92,94 folgen, durch die das Tafelwasser geleitet wird, bevor es über die Zapfhähne 82, 84 aus der Getränkeanlage entnommen wird.
Der zuvor beschriebene zusätzliche Leitungszweig für die Zuführung von Sole ist erforder- lich, wenn die Getränkeanlage sogenannte Postmix-Getränke liefern soll, bei denen typischer- weise ein Konzentrat mit der Sole und mit Wasser gemischt wird, um das fertige Getränk zu liefern. Hierfür typische Getränke sind beispielsweise Mineralwasser, Limonadengetränke und Fruchtsaftgetränke. Sofern die Getränkeanlage für sogenannte Premix-Getränke vorgesehen ist, d. h. für von vorneherein fertig gemischte Getränke, die nicht erst aus der Verdünnung eines Konzentrats mit Wasser hergestellt werden, kann der zuvor beschriebene Zweig zur Zuführung von Sole weggelassen werden. Grundsätzlich ist die erfindungsgemäße Getränke- aufbereitungsanlage sowohl für Postmix-Getränke als auch für Premix-Getränke geeignet.
Das in Figur 3 dargestellte Kühlgerät 30a kann zusammen mit den ihm nachgeschalteten weiteren Komponenten sowie den Zapfhähnen 82,84 insgesamt ein Getränkezapfgerät bilden, welches an das eigentliche Gehäuse 100a, 110 der Getränkeanlage angeschlossen und ins- besondere oben auf dieses Gehäuse aufgesetzt ist. Anders als bei der Ausführungsform nach Figur 2 befindet sich die Durchlaufkühleinrichtung 30a hier also nicht im Inneren des Geträn- keanlagengehäuses 100a sondern außerhalb dieses Gehäuses. Zur erfindungsgemäßen Vermei- dung der Verkeimung der Getränkeanlage ist es daher erforderlich, daß in diesem Fall auch die Anschluß-und/oder Verbindungselemente 102a, 104a, insbesondere diejenigen der das Getränk führenden Leitungen, zwischen dem Wasserbad beziehungsweise Kühlgerät 30a und dem Innenraum 100a der Getränkeanlage gekühlt sind. Dieses kann in geeigneter Weise erfolgen, beispielsweise indem von der Seite des Kühlgeräts 30a Kälte zu der Anschluß-oder Verbindungsfläche hin abgestrahlt wird und indem von der Seite des Anlagengehäuses 100a die durch die Raumkühlung 130a bedingte Kälte auf diese Grenzfläche einwirkt, oder in jeder anderen geeigneten Weise.
Die Raumkühlung 130a der Getränkeanlage nach Figur 3 kann wiederum in geeigneter Art und Weise ausgeführt sein, beispielsweise in einer an sich bekannten Weise, bei der ein Wärme-bzw. Kältetauscher 132a im Innenraum 100a der Getränkeanlage vorgesehen ist.
Dabei wird mittels einer Pumpe (vgl. Begleitkühlpumpe 38a) kaltes Wasser aus dem gekühl- ten Wasserbad 30a durch den Wärmetauscher 132a geleitet. Mittels eines Ventilators strömt Luft durch den Wärmetauscher, die in diesem abgekühlt wird und bei weiterer Zirkulation durch den Innenraum diesen ebenfalls kühlt. Bei dieser Ausführungsform handelt es sich somit um einen an sich bekannten Luftkühler mit Zwangsbelüftung. Der Wärmetauscher 132a kann in beliebigen, geeigneten Ausführungsformen vorgesehen sein.
Bei den beiden Ausführungsformen einer Tafelwasseranlage gemäß Figuren 2 und 3 weist die Anlage somit Kühleinrichtungen 30,130,30a, 130a auf, die derart ausgebildet und an- geordnet sind, daß sie eine durchgängige, kontinuierliche Kühlung des Getränks im wesentli- chen von der Zuführung 12 des Getränks, beispielsweise aus einem Leitungswasseranschluß oder aus einem Getränkecontainer, bis zu der Abgabe 82,84 des Getränks gewährleisten. In beiden Fällen weisen diese Kühleinrichtungen einerseits Durchlaufkühleinrichtungen 30,30a für das Getränk sowie andererseits Raumkühleinrichtungen 130,130a für eine Kühlung im wesentlichen des gesamten Innenraums 100,100a der Getränkeanlage auf. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Ausführungformen besteht darin, daß bei der Ausführungs- form gemäß Figur 2 die Durchlaufkühleinrichtung in Form beispielsweise eines Trockenkühl- blocks 30 innerhalb des Innenraums 100 der Getränkeanlage angeordnet ist, während bei der Ausführungsform gemäß Figur 3 die Durchlaufkühleinrichtung in der Form eines separaten Kühlgeräts 30a mit gekühltem Wasserbad vorgesehen ist, das außerhalb des Innenraums 100a der Getränkeanlage angeordnet ist.
Next Patent: METHOD FOR PRODUCING MICROSTRUCTURED COMPONENTS
