| JP2003104010 | RECLAIMED TIRE |
| JP2007042375 | FUEL CELL SYSTEM |
| JP52112906 | VEHICLE SPEED CONTROL DEVICE FOR ELECTRIC MOTOR VEHICLE |
ARNOLD, Martin (Heimatweg 2, Georgensmünd, 91166, DE)
SINGHAMMER, Martin (Eberding 39, Fridolfing, 83413, DE)
BLAKBORN, Willem (Kachelsteinstr. 20, Inzell, 83334, DE)
ECKART, Christian (Spielwanger Str. 13, Vachendorf, 83377, DE)
ARNOLD, Martin (Heimatweg 2, Georgensmünd, 91166, DE)
SINGHAMMER, Martin (Eberding 39, Fridolfing, 83413, DE)
BLAKBORN, Willem (Kachelsteinstr. 20, Inzell, 83334, DE)
| Schutzansprüche: 1. Antriebsanordnung mit einem Elektromotor (10), einer Energiequelle (12) für elektrische Energie und einem die Energiequelle (12) mit dem Elektromotor (10) elektrisch verbindenden Energieübertragungskabel (14), d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Energieübertragungskabel (14) als Koaxialkabel ausgebildet ist. 2. Antriebsanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Koaxialkabel (14) mindestens einen Innenleiter (16), mindestens einen Außenleiter (18), mindestens einen zwischen dem Innenleiter (16) und dem Außenleiter (18) angeordneten Isolator (20) sowie mindestens einen den Außenleiter (18) umgebenden, elektrisch isolierenden Mantel (22) aufweist. 3. Antriebsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenleiter und der Innenleiter jeweils mit der Energiequelle und dem E- lektromotor elektrisch verbunden sind. 4. Antriebsanordnung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (10) ein Gleichstrommotor oder ein Wechselstrommotor ist. 5. Antriebsanordnung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Koaxialkabel (14) zum Übertragen von hohen elektrischen Strömen, insbesondere von elektrischen Strömen größer gleich 3OA, insbesondere 5OA, ausgebildet ist. 6. Antriebsanordnung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Koaxialkabel (14) für elektrische Spannungen von 0 bis 100V1 insbesondere 48V, ausgebildet ist. 7. Antriebsanordnung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiequelle (12) für elektrische Energie eine Batterie, ein Akkumulator, insbesondere ein Nickel- Metallhybrid- Akku, Nickel-Cadmium-Akku, Blei-Akku oder ein Lithium- Ionen-Akku, und/oder ein Generator ist. 8. Elektroleichtfahrzeug (LEV), insbesondere Elektrofahrrad, insbesondere Pedelec (Pedal Electric Cycle) oder E-Bike, mit einer Antriebsanordnung, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrofahrrad eine Antriebsanordnung gemäß mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche aufweist. 9. Kraftfahrzeug, insbesondere ein einspuriges oder zweispuriges Kraftfahrzeug, insbesondere E-Scooter, E-Mobil, Mofa, Moped (Motor-Pedal), Motorrad oder Automobil, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftfahrzeug eine Antriebsanordnung gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6 aufweist. |
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antriebsanordnung mit einem Elektromotor, einer Energiequelle für elektrische Energie und einem die Energiequelle mit dem E- lektromotor elektrisch verbindenden Energieübertragungskabel, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft ferner ein Elektroleichtfahrzeug (LEV), insbesondere Elektrofahrrad, insbesondere Pedelec (Pedal Electric Cycle) oder E-Bike, mit einer Antriebsanordnung, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 8. Die Erfindung betrifft ferner ein Kraftfahrzeug, insbesondere ein einspuriges oder zweispuriges Kraftfahrzeug, insbesondere E-Scooter, E-Mobil, Mofa, Moped (Motor- Pedal), Motorrad oder Automobil, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 9.
Elektrofahrräder und bei diesen insbesondere so genannte Pedelec's (pedal electric cycle; pedalunterstütztes Elektrorad) sind beispielsweise aus der Publikation "E-motion - Ein Spezial von Radfahren & ExtraEnergy.org", BVA Bielefelder Verlag, 2009 bekannt und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Bei einem Pedelec, das im Wesentlichen wie ein herkömmliches Fahrrad mit manuellem Tretantrieb mit Pedalen aufgebaut ist, ist ein elektrischer Antriebsmotor vorgesehen, der von einer E- nergiequelle für elektrische Energie versorgt wird und in Abhängigkeit von einer Krafteinwirkung auf die Pedale des Pedelec's eine zur Muskelkraft zusätzliche Antriebsleistung zur Verfügung stellt. Der Elektromotor ist aktiv, wenn man in die Pedale tritt. Der Benutzer des Pedelec erfährt ein Fahren wie mit Rückenwind.
Eine andere Gruppe der Elektrofahrräder beinhaltet das so genannte "E-Bike". Hierbei ist der Motor aktiv, wenn man an einem Gasgriff dreht. Das Fahren mit dem E- lektromotor als Antrieb ist hierbei auch ohne treten der Pedale möglich. Muskelkraft und Elektromotor sind unabhängig voneinander wirkende Systeme. E-Bikes können sowohl rein elektrisch wie auch im Mischbetrieb gefahren werden.
Unabhängig von der Art und Weise der Funktion und Arbeitweise des Elektromotors weisen alle derartigen Elektrofahrzeuge eine Antriebsanordnung mit dem Elektromotor und der elektrischen Energiequelle auf. Zur Übertragung von elektrischer Energie von der Energiequelle zum Elektromotor weist die Antriebsanordnung ein Energieübertragungskabel auf, welches elektrisch mit dem Elektromotor und der Energiequelle verbunden ist. Ggf. ist zusätzlich eine Elektronik vorgesehen, die die elektrische Spannung der Energiequelle auf eine Arbeitsspannung des Elektromotors umsetzt. Herkömmlicherweise sind diese Energieübertragungskabel als zweiadrige Kabel mit entsprechender roter und schwarzer Farbkennzeichnung für Plus und Minus der elektrischen Spannung ausgebildet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Antriebsanordnung der o.g. Art hinsichtlich des Bauraumbedarfs, der Verarbeitbarkeit und der mechanischen Festigkeit zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Antriebsanordnung der o.g. Art mit den in Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmalen, durch ein Elektroleichtfahrzeug (LEV) der o.g. Art mit den in Anspruch 8 gekennzeichneten Merkmalen und durch ein Kraftfahrzeug der o.g. Art mit den in Anspruch 9 gekennzeichneten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
Bei einer Antriebsanordnung der o.g. Art ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Energieübertragungskabel als Koaxialkabel ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, dass eine kompakte, hinsichtlich des Energieübertragungskabels wenig Bauraum benötigende Antriebsanordnung zur Verfügung steht, wobei gleichzeitig das Energieübertragungskabel eine hohe mechanische Stabilität aufweist. Koaxialkabel können einfach verarbeitet und mit Steckverbindern versehen werden. Gleichzeitig ist das Energieübertragungskabel gegen unerwünschte Ein- kopplung von Hochfrequenzstrahlung abgeschirmt. Wahlweise kann das Energieübertragungskabel auch als Datenübertragungskabel von dem Elektromotor zu einer Steuerelektronik eingesetzt werde, ohne dass hierfür ein anderes Kabel erforderlich ist.
Eine hinsichtlich des Energieübertragungskabels besonders kompakte und mechanisch stabile Antriebsanordnung erzielt man dadurch, dass das Koaxialkabel mindestens einen Innenleiter, mindestens einen Außenleiter, mindestens einen zwischen dem Innenleiter und dem Außenleiter angeordneten Isolator sowie mindestens einen den Außenleiter umgebenden, elektrisch isolierenden Mantel aufweist.
Dadurch, dass der Außenleiter und der Innenleiter jeweils mit der Energiequelle und dem Elektromotor elektrisch verbunden sind, wird auch der Außenleiter zur Energieübertragung und nicht lediglich als Schirmung verwendet.
Zweckmäßigerweise ist der Elektromotor ein Gleichstrommotor oder ein Wechselstrommotor.
Eine hohe Antriebsleitung der Antriebsanordnung erzielt man dadurch, dass das Koaxialkabel zum Übertragen von hohen elektrischen Strömen, insbesondere von elektrischen Strömen größer gleich 3OA, insbesondere größer gleich 5OA, ausgebildet ist.
Ein hohes Drehmoment der Antriebsanordnung erzielt man dadurch, dass das Koaxialkabel für elektrische Spannungen von 0 bis 100V, insbesondere 48V, ausgebildet ist. Eine hohe Energiedichte der Energiequelle erzielt man dadurch, dass die Energiequelle für elektrische Energie eine Batterie, ein Akkumulator, insbesondere ein Ni- ckel-Metallhybrid-Akku, Nickel-Cadmium-Akku, Blei-Akku oder ein Lithium-Ionen- Akku, und/oder ein Generator ist.
Bei einem Elektroleichtfahrzeug (LEV) der o.g. Art ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Elektrofahrrad eine zuvor beschriebene Antriebsanordnung aufweist.
Dies hat den Vorteil, dass ein LEV mit einer kompakten, hinsichtlich des Energieübertragungskabels wenig Bauraum benötigenden Antriebsanordnung zur Verfügung steht, wobei gleichzeitig das Energieübertragungskabel eine hohe mechanische Stabilität aufweist. Koaxialkabel können einfach verarbeitet und mit Steckverbindern versehen werden. Gleichzeitig ist das Energieübertragungskabel gegen unerwünschte Einkopplung von Hochfrequenzstrahlung abgeschirmt. Wahlweise kann das Energieübertragungskabel auch als Datenübertragungskabel von dem Elektromotor zu einer Steuerelektronik eingesetzt werde, ohne dass hierfür ein anderes Kabel erforderlich ist.
Bei einem Kraftfahrzeug der o.g. Art ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Kraftfahrzeug eine zuvor beschriebene Antriebsanordnung aufweist.
Dies hat den Vorteil, dass ein Kraftfahrzeug mit einer kompakten, hinsichtlich des Energieübertragungskabels wenig Bauraum benötigenden Antriebsanordnung zur Verfügung steht, wobei gleichzeitig das Energieübertragungskabel eine hohe mechanische Stabilität aufweist. Koaxialkabel können einfach verarbeitet und mit Steckverbindern versehen werden. Gleichzeitig ist das Energieübertragungskabel gegen unerwünschte Einkopplung von Hochfrequenzstrahlung abgeschirmt. Wahlweise kann das Energieübertragungskabel auch als Datenübertragungskabel von dem Elektromotor zu einer Steuerelektronik eingesetzt werde, ohne dass hierfür ein anderes Kabel erforderlich ist.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in: Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Antriebanordnung in schematischer Darstellung und
Fig. 2 eine Schnittansicht des Bereiches A von Fig. 1 entlang einer Linie l-l von
Fig. 1.
Die in Fig. 1 dargestellte, bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Antriebsanordnung umfasst einen Elektromotor 10, eine elektrische Energiequelle 12 und ein den Elektromotor 10 mit der elektrischen Energiequelle 12 elektrisch verbindendes Energieübertragungskabel 14.
Erfindungsgemäß ist dieses Energieübertragungskabel 14 als Koaxialkabel ausgebildet. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, umfasst dieses Koaxialkabel einen Innenleiter 16 und einen den Innenleiter 16 koaxial umgebenden Außenleiter 18, wobei zwischen dem Innenleiter 16 und dem Außenleiter 18 ein Dielektrikum 20 angeordnet ist. Weiterhin weist das Koaxialkabel 12 einen den Außenleiter umgebenden Mantel 22 aus einem elektrisch isolierenden Werkstoff auf.
Der Elektromotor 10 ist beispielsweise ein Gleichstrommotor und das Koaxialkabel 12 überträgt von der elektrischen Energiequelle 12 zu dem Elektromotor 10 einen elektrischen Gleichstrom mit einer elektrischen Stromstärke von < 3OA oder≤ 5OA.
Die elektrische Energiequelle 12 ist vorzugsweise ein Lithium-Akkumulator. Es ist jedoch auch möglich, dass die elektrische Energiequelle 12 kein Energiespeicher, wie eine Batterie oder ein Akkumulator, sondern ein elektrischer Generator ist, der mechanische Antriebsenergie in elektrische Energie umwandelt. Dieser Generator wird beispielsweise von einer Brennkraftmaschine angetrieben.
Besonders vorteilhaft ist es, ein Elektrofahrzeug, wie beispielsweise ein Pedelec o- der E-Bike, mit dieser Antriebsanordnung auszurüsten, da das als Powerkabel zur Übertragung von elektrischer Energie von dem elektrischen Energiespeicher 12 zu dem Elektromotor 10 verwendete Koaxialkabel 12 ähnliche und teilweise bessere mechanische Eigenschaften hinsichtlich Dicke, Biegesteifigkeit, Unempfindlichkeit gegen Umwelteinflüsse, Lebensdauer und Reißfestigkeit aufweist, wie ein bei Fahr- rädern verwendeter Bowdenzug. Daher kann dieses Koaxialkabel 12 ohne besondere Vorkehrungen wie ein Bowdenzug am Pedelec verbaut werden. Gleichzeitig stellt das Koaxialkabel 12 aufgrund seiner Bauart kompakt, d.h. mit wenig Bauraumbedarf, ein Powerkabel zum Übertragen von hohen elektrischen Leistungen von der elektrischen Energiequelle 12 zum Elektromotor 10 zur Verfügung. Der Bauraumbedarf ist wesentlich geringer als sonst üblicherweise verwendeten zweiadrigen Stromkabeln bei diesen hohen elektrischen Stromstärken von bis zu 3OA, 5OA oder mehr.
Weiterhin stehen für Koaxialkabel bereits eine Vielzahl von Geräten und Maschinen zur Verfügung, um Koaxialkabel ggf. auch automatisiert und in großen Stückzahlen zu Verarbeit, zu konfektionierten, abzulängen und an deren Enden mit Steckern zu versehen.
Zusätzlich werden bei derartigen Antriebsanordnungen üblicherweise auch Kabel zur Datenübertragung in Form von HF-Signalen beispielsweise von einem Motorsteuergerät zum Elektromotor 10 oder von der elektrischen Energiequelle 12 zu dem Motorsteuergerät benötigt. In besonders vorteilhafter Weise können dafür identisch die als Powerkabel verwendeten Koaxialkabel verwendet werden, da diese bereits über die notwendige Abschirmung und Impedanz zur Übertragung von elektrischen HF-Signalen verfügen. Es müssen somit für die Datenübertragung und die Energieübertragung nicht verschiedenartige Kabel vorgehalten werden, sondern es können ein und dieselben Koaxialkabel lediglich ausgerüstete mit unterschiedlichen Steckern verwendet werden. Dies vereinfacht Herstellungs- und Montageprozesse sowie die dazugehörige Logistik.
Next Patent: ELECTROLYSIS FOR FOODSTUFF
