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Title:
DRIVE ASSEMBLY, IN PARTICULAR SHIFTING DEVICE DRIVE ASSEMBLY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2013/000714
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a drive assembly, in particular a shifting device drive assembly, comprising a gearbox. The gearbox comprises a first and a second rotary transfer element (11, 12). The rotary transfer elements (11, 12) are rotatably arranged relative to one another. The two rotary transfer elements (11, 12) are connected to one another via a clutch (8). The clutch (8) shifts automatically depending on a relative movement between the first and second rotary transfer element (11, 12). In addition, a shifting unit is provided, by means of which the clutch (8) can be shifted independently of a relative movement of the rotary transfer elements (11, 12) to one another.

Inventors:
DUWE, Oliver (Sieberstr. 10, Brandenburg an der Havel, 14776, DE)
LUTZKE, Gunnar (Weddigenweg 38, Berlin, 12205, DE)
LÖBNER, Friedrich (Fischzug 19K, Berlin, 10245, DE)
TORNO, Mike (Gartenstr. 14, Rhinow, 14728, DE)
Application Number:
EP2012/061243
Publication Date:
January 03, 2013
Filing Date:
June 14, 2012
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Wittelsbacherplatz 2, München, 80333, DE)
DUWE, Oliver (Sieberstr. 10, Brandenburg an der Havel, 14776, DE)
LUTZKE, Gunnar (Weddigenweg 38, Berlin, 12205, DE)
LÖBNER, Friedrich (Fischzug 19K, Berlin, 10245, DE)
TORNO, Mike (Gartenstr. 14, Rhinow, 14728, DE)
International Classes:
H01H3/30; F16D13/04; F16D41/22; H01H3/54; H01H3/58
Domestic Patent References:
WO2009056373A1
Foreign References:
FR2720805A1
DE1525340A1
US20040104106A1
US20040104106A1
Attorney, Agent or Firm:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Antriebsanordnung, insbesondere Schaltgeräteantriebsanord- nung aufweisend ein Getriebe mit einem relativ zu einem zwei- ten Drehübertragungselement (12) drehbaren ersten Drehübertragungselement (11) sowie einer zwischen den Drehübertra¬ gungselementen (11, 12) angeordneten selbstschaltenden Kupplung (8), welche in Abhängigkeit einer Relativbewegung zwischen erstem und zweitem Drehübertragungselement (11, 12) selbsttätig schaltet,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

unabhängig von einer Relativbewegung der Drehübertragungselemente (11, 12) zueinander die Kupplung (8) zusätzlich mittels einer Schalteinrichtung schaltbar ist.

2. Antriebsanordnung nach Anspruch 1,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

die Kupplung (8) einen mit dem ersten Drehübertragungselement (11) verbundenen ersten Mitnahmekörper (16) aufweist, welcher in Achsrichtung des ersten Drehübertragungselementes (11) verfahrbar ist.

3. Antriebsanordnung nach Anspruch 1 oder 2,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

die Kupplung (8) einen mit dem zweiten Drehübertragungsele¬ ment (12) verbundenen zweiten Mitnahmekörper (23) aufweist, welcher in Abhängigkeit des Drehsinns einer relativen Drehbe¬ wegung des zweiten Mitnahmekörpers (23) zum zweiten Drehübertragungselement (12) in Achsrichtung des zweiten Drehübertra- gungselementes (12) mit wechselndem Richtungssinn verfahrbar ist .

4. Antriebsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

ein Antriebselement (6) über den ersten Mitnahmekörper (16) mit dem zweiten Drehübertragungselement (12) kuppelbar ist.

5. Antriebsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

der erste Mitnahmekörper (16) von einem der Drehübertragungselemente (11, 12) durchsetzt und relativ zu diesem drehbeweg- lieh gelagert ist.

6. Antriebsanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

der zweite Mitnahmekörper (23) in einen Gewindegang eines der Drehübertragungselemente (12) eingreift.

7. Antriebsanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

die Mitnahmekörper (16, 23) gegengleich ausgeformte Reibflä- chen aufweisen.

8. Antriebsanordnung nach Anspruch 2 bis 7,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

die Mitnahmekörper (16, 23) Reibelemente (21, 22) nach Art einer Lamellenkupplung aufweisen.

9. Antriebsanordnung nach Anspruch 2 bis 8,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

mittels der Schalteinrichtung der erste Mitnahmekörper (16) verfahrbar ist.

10. Antriebsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

das erste Drehübertragungselement (11) von dem zweiten Dreh- Übertragungselement (12) zumindest teilweise durchsetzt ist.

11. Antriebsanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

die beiden Mitnahmekörper (16, 23) innerhalb eines in radia- 1er Richtung von den beiden Drehübertragungselementen (11, 12) begrenzten hohlzylindrischem Aufnahmeraumes angeordnet sind .

12. Antriebsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

das zweite Drehübertragungselement (12) eine Welle aufweist.

13. Antriebsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

das erste Drehübertragungselement (11) einen Hohlzylinderab¬ schnitt aufweist.

14. Antriebsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

die Schalteinrichtung einen ein Drehübertragselement (11,12) umgreifenden Schaltring (26, 26a) aufweist.

15. Antriebsanordnung nach Anspruch 14,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

der Schaltring (26, 26a) axial verschieblich verdrehgesichert geführt ist.

16. Antriebsanordnung nach einem der Ansprüche 14 oder 16, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

die Schalteinrichtung eine Schließöffnung (29) für eine

Schlossfalle (18) aufweist.

17. Antriebsanordnung nach Anspruch 16,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

die Schlossfalle (18) um eine Achse eines Drehübertragungs¬ elementes (11, 12) drehbar gelagert ist.

18. Antriebsanordnung nach Anspruch 17,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

die Schlossfalle (18) im Wesentlichen bezüglich einer Drehachse eines Drehübertragungselementes (11, 12) in radialer Richtung in die Schließöffnung (29) ausschwenkt.

Description:
Beschreibung

Antriebsanordnung, insbesondere Schaltgeräteantriebsanordnung Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsanordnung, insbesondere Schaltgeräteantriebsanordnung aufweisend ein Getriebe mit einem relativ zu einem zweiten Drehübertragungselement drehbaren ersten Drehübertragungselement sowie einer zwischen den Drehübertragungselementen angeordneten selbstschaltenden Kupplung, welche in Abhängigkeit einer Relativbewegung zwischen erstem und zweitem Drehübertragungselement selbsttätig schaltet .

Eine derartige Antriebsanordnung ist beispielsweise aus der Veröffentlichung US 2004/0104106 AI bekannt. Die dortige An ¬ triebsanordnung ist mit einem Getriebe ausgestattet, welches ein erstes und ein zweites Drehübertragungselement aufweist. Die beiden Drehübertragungselemente sind relativ zueinander drehbar, wobei zwischen den beiden Drehübertragungselementen eine selbstschaltende Kupplung angeordnet ist. In Abhängig ¬ keit der Relativbewegung zwischen erstem und zweitem Drehübertragungselement schaltet die Kupplung.

Bei der bekannten Konstruktion ist vorgesehen, dass bei einer Verbindung der beiden Drehübertragungselemente mittels der Kupplung eine selbsttätige Verstärkung der Kupplungskräfte einsetzt. Mit zunehmendem Betrag der zu übertragenden Drehmo ¬ mente besteht die Gefahr eines Verklemmens bzw. Festgehen der Kupplung, so dass eine Trennung der Kupplung lediglich verzö- gert oder schwergängig erfolgt. Des Weiteren ist bei der bekannten Konstruktion die Notwendigkeit gegeben, dass eine be ¬ stimmte Relativbewegung der Drehübertragungselemente zueinan ¬ der nötig ist, um ein Einkuppeln bzw. Auskuppeln der Kupplung vorzunehmen. Insbesondere ein schnelles Auskuppeln, bei- spielsweise in Notsituationen, ist kaum möglich. Daher ist es Aufgabe der Erfindung eine Antriebsanordnung anzugeben, welche ein zuverlässigeres Wirken der Kupplung ermöglicht . Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einer Antriebsanordnung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass unabhängig von einer Relativbewegung der Drehübertragungselemente zueinander die Kupplung zusätzlich mittels einer Schalteinrichtung schaltbar ist.

Elektrische Schaltgeräte, wie beispielsweise Hochspannungs- Leistungsschalter, weisen üblicherweise relativ zueinander bewegbare Kontaktstücke auf. Die relativ zueinander bewegba ¬ ren Kontaktstücke sind für einen Ein- bzw. Ausschaltvorgang aufeinander zuzubewegen bzw. voneinander zu entfernen. Die zum Antrieb der relativ zueinander bewegbaren Kontaktstücke notwendige Antriebsleistung wird durch eine Antriebsanord ¬ nung, hier eine Schaltgeräteantriebsanordnung, sichergestellt. Die Schaltgeräteantriebsanordnung ist dazu mit einem Getriebe ausgestattet, welches beispielsweise eine von einem als Antriebselement wirkenden Energiewandler, beispielsweise ein Elektromotor, zur Verfügung gestellte Bewegung wandelt, gegebenenfalls zwischenspeichert und an eines oder beide Kon ¬ taktstücke abgibt. Eine derartige Antriebsanordnung kann zum Zwischenspeichern beispielsweise einen Energiespeicher, z. B. eine Feder, wie eine Schraubenfeder oder einen Druckspeicher für Fluide usw. aufweisen. Während eines vergleichsweise lan ¬ gen Zeitraumes erfolgt ein Aufladen des Energiespeichers. Während vergleichsweise kurzer Zeiträume erfolgt ein Abgeben von Teilen oder der gesamten im Energiespeicher vorgehaltenen Energie zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen den Kontaktstücken. So ist es beispielsweise möglich, mittels eines vergleichsweise schwach dimensionierten Elektromotors über einen langen Zeitraum Federspannarbeit zu verrichten. Die zwischengespeicherte Energie kann später schlagartig aus der Feder entnommen werden. So kann ein rasches Kontaktieren bzw. ein rasches Trennen der relativ zueinander bewegbaren Kontaktstücke des Schaltgerätes realisiert werden. Dabei kann vorgesehen sein, dass die im Energiespeicher zwischengespeicherte Energie für einen einzigen oder mehrere Schalthandlungen ausreicht. Sofern der Energiespeicher Energie für mehrere Schalthandlungen vorhält, kann bereits bei einem teilweisen Abgeben von Energie ein Nachladen des Energiespeichers erfol ¬ gen. Weiter kann vorgesehen sein, dass der Energiespeicher lediglich Energie für eine bestimmte Art von Schalthandlungen, beispielsweise nur Ausschaltungen oder nur Einschaltungen oder auch für verschiedene Arten von Schalthandlungen zwischenspeichert.

Die vom Energiespeicher abgegebene Energie kann direkt auf zumindest ein Kontaktstück eingekoppelt werden. Es kann je ¬ doch auch vorgesehen sein, dass die Energie dem Energiespei- eher entnommen wird und vor einer Einkoppelung auf ein Kontaktstück, beispielsweise durch eine weitere Getriebeeinrichtung umgeformt wird.

Über das Getriebe der Antriebsanordnung werden vergleichswei- se große Kräfte übertragen, welche gegebenenfalls zu uner ¬ wünschten Impulsen innerhalb der Antriebsanordnung führen können. So ist es beispielsweise unerwünscht, sprungartige Krafteinleitungen in das Getriebe vorzunehmen oder Bewegteile des Getriebes schlagartig abzubremsen. Mittels der selbst- schaltenden Kupplung ist es möglich, zwischen den beiden

Drehübertragungselementen ein Drehmoment zu übertragen, d. h., ein Drehmoment von dem ersten auf das zweite Drehübertra ¬ gungselement übertreten zu lassen. Es kann weiterhin vorgesehen sein, dass bei einer Übertragung eines Drehmomentes von dem zweiten Drehübertragungselement auf das erste Drehüber ¬ tragungselement ein selbsttätiges Entkuppeln der Kupplung er ¬ folgt. So ist es beispielsweise möglich, dass die Kupplung nach Art eines Freilaufes bzw. einer Überholkupplung zwischen den beiden Drehübertragungselementen wirkt. So kann bei- spielsweise ein Nachlaufen von Bewegteilen innerhalb des Ge ¬ triebes zugelassen werden, während andere Bewegteile bereits in Ruhe sind. Die Kupplung stellt eine Schnittstelle zwischen einer Eingangsseite des Getriebes sowie einer Ausgangsseite des Getriebes dar. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Ausgangsseite des Getriebes sich in Ruhe befindet, wohingegen die Eingangsseite des Getriebes beispielsweise aufgrund von Trägheitsmomenten nachläuft. Entsprechend kann auch umgekehrt vorgesehen sein, dass ausgangsseitig ein Nach ¬ laufen vorgesehen ist, wohingegen ein eingangsseitiges Ruhen der dortigen Elemente des Getriebes vorgesehen ist. So können beispielsweise das erste Drehübertragungselement der Ein ¬ gangsseite und das zweite Drehübertragungselement der Aus- gangsseite des Getriebes zugeordnet sein. Drehachsen der bei ¬ den Drehübertragungselemente sollten vorteilhaft parallel, insbesondere koaxial zueinander ausgerichtet sein. Ein Kraft- fluss sollte dabei vorzugsweise von der Eingangsseite zu der Ausgangsseite verlaufen, wobei eine Kraftflussumkehr durch ein selbständiges oder mittels einer Schalteinrichtung zwangsweise bewirktes Schalten der Kupplung verhindert wird.

Wird in der selbstschaltenden Kupplung zusätzlich eine

Schalteinrichtung vorgesehen, so ist es möglich, die selbstschaltende Funktion der Kupplung von der Wirkung der Schalteinrichtung überlagern zu lassen. Unabhängig von dem Arbeitszustand der selbstschaltenden Kupplung kann ein Entkuppeln und/oder ein Kuppeln der Kupplung zwischen den beiden Drehübertragungselementen erzwungen werden. Die Schaltwirkung der Schalteinrichtung hat dabei Vorrang vor der selbstschaltenden Funktion der Kupplung. Somit ist es stets möglich, von außen beispielsweise aus Sicherheitsgründen ein Entkuppeln der Kupplung zu erzwingen. Dies kann insbesondere dann von Vorteil sein, wenn Störfälle auftreten oder allgemein ein schnelles Ein- bzw. Auskuppeln der Kupplung nötig wird.

Die Antriebsanordnung weist somit eine Kupplung auf, welche zum einen selbstschaltend, zum anderen fremdschaltend arbei ¬ ten kann. Die fremdschaltende Funktion der Kupplung hat dabei Vorrang gegenüber der selbstschaltenden Funktion der Kupplung. Unabhängig vom Arbeitszustand des Getriebes, insbeson ¬ dere der aktuell vorliegenden Relativdrehbewegung der Drehübertragungselemente zueinander, kann beispielsweise aus Si- cherheitsgründen ein Entkuppeln der Drehübertragungselemente mittels der Schalteinrichtung erzwungen werden, so dass beispielsweise Beschädigungen an den Antriebsanordnungen verhindert werden können.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die Kupplung einen mit dem ersten Drehübertragungselement verbundenen ersten Mitnahmekörper aufweist, welcher in Achsrichtung des ersten Drehübertragungselementes verfahrbar ist.

Eine Verbindung des ersten Drehübertragungselementes mit ei ¬ nem ersten Mitnahmekörper ermöglicht, eine Relativbewegung zwischen Mitnahmekörper und Drehübertragungselement zuzulas ¬ sen. Die Relativbewegung zwischen Drehübertragungselement und Mitnahmekörper sollte vorzugsweise in Achsrichtung des ersten Drehübertragungselementes gerichtet sein. Vorzugsweise sollte eine Relativbewegung zwischen erstem Drehübertragungselement und erstem Mitnahmekörper unabhängig von einer Drehbewegung des ersten und/oder zweiten Drehübertragungselementes möglich sein. Die Achsrichtung ist dabei durch die Rotationsachse de ¬ finiert, um welche das erste Drehübertragungselement im Ge ¬ triebe drehbewegbar ist. Ein Verfahren des Mitnahmekörpers gestattet es, den Zeitpunkt des Ineinandergreifens des ersten Mitnahmekörpers, beispielsweise mit einem weiteren Mitnahme- körper zu variieren. So ist es beispielsweise möglich, vorzeitig ein rasches Verfahren des Mitnahmekörpers vorzusehen, um ein unmittelbares Einkuppeln der Kupplung zu erzwingen. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass ein Bewegen des Mitnahmekörpers in entgegengesetzter Richtung entlang der Achse erfolgt, um die Kupplung unmittelbar in Trennstellung zu versetzen. Insbesondere bei einem Verhaken, Verklemmen, Festfressen o. ä. unerwünschten Zuständen an der Kupplung ist es möglich, auf den ersten Mitnahmekörper eine äußere Kraft aufzubringen, um ein Entkuppeln der Kupplung zu erzwingen. Je nach Art der Einwirkung der äußeren Kraft, kann dieses Entkuppeln schlagartig erfolgen, so dass das erste Drehübertra ¬ gungselement von dem zweiten Drehübertragungselement getrennt ist. Zwischen den beiden Drehübertragungselementen ist über die Kupplung kein Drehmoment übertragbar. Der Kraftfluss zwischen den beiden Drehübertragungselementen ist somit unterbrochen . Ein Verfahren des ersten Mitnahmekörpers kann dabei von einer Kraft ausgelöst werden, die unabhängig von der Arbeitsweise der Kupplung auf diese aufgeprägt wird. Damit ist es möglich, die selbstschaltende Funktion der Kupplung zu überlagern und das Fremdschalten der Kupplung gegenüber dem Selbstschalten vorrangig auf die Kupplung einwirken zu lassen. Weiter kann vorgesehen sein, dass trotz einer axialen Relativbewegbarkeit von erstem Drehübertragungselement und erstem Mitnahmekörper ein Verbund zwischen erstem Drehübertragungselement und ers ¬ tem Mitnahmekörper besteht, so dass das erste Drehübertra- gungselement und der erste Mitnahmekörper nur gemeinsam rotieren können. Der Verbund sollte dabei nahezu schlupffrei ausgeführt sein. So wird eine Drehbewegung von dem ersten Drehübertragungselement direkt auf den ersten Mitnahmekörper übertragen. Das Erste Drehübertragungselement und der erste Mitnahmekörper sind bezüglich einer Drehbewegung starr gekuppelt.

Durch eine Verwendung des ersten Drehübertragungselementes sowie eines verschieblichen ersten Mitnahmekörpers ist es weiterhin möglich, zum einen ein Drehübertragungselement zu schaffen, welches relativ große Drehmomente übertragen kann und unabhängig von einer Belastung den axial verschiebbaren Mitnahmekörper zu einem Schalten der Kupplung zwischen erstem und zweitem Drehübertragungselement zu nutzen.

Es ist beispielsweise möglich, dass das erste Drehübertra ¬ gungselement nach Art einer Glocke bzw. eines Überwurfes aus ¬ geformt ist, wobei im Innern des Überwurfes der Mitnahmekör ¬ per verschieblich angeordnet ist. So kann zum einen ein Mit- nehmen des Mitnahmekörpers bei einer Drehbewegung des ersten Drehübertragungselementes sichergestellt werden. Zum andern kann unabhängig von einer gemeinsamen Drehbewegung von erstem Drehübertragungselement und erstem Mitnahmekörper ein axiales Verschieben des ersten Mitnahmekörpers relativ zum ersten Drehübertragungselement sichergestellt werden. Damit kann beispielsweise auch eine unter Last stehende Kupplung zum Entkuppeln gezwungen werden.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die Kupplung einen mit dem zweiten Drehübertragungselement verbundenen zweiten Mitnahmekörper aufweist, welcher in Abhängigkeit des Drehsinns einer relativen Drehbewegung des zweiten Mitnahmekörpers zum zweiten Drehübertragungselement in Achsrichtung des zweiten Drehübertragungselementes mit wechselndem Richtungssinn verfahrbar ist.

An dem zweiten Drehübertragungselement kann eine Positionie- rung eines zweiten Mitnahmekörpers vorgesehen sein, wobei hier in Abhängigkeit einer Rotation des zweiten Mitnahmekörpers relativ zum zweiten Drehübertragungselement ein axiales Bewegen des zweiten Mitnahmekörpers vorgesehen sein kann. Besonders vorteilhaft ist dabei, wenn in Abhängigkeit eines zu- rückgelegten Drehwinkels der Relativdrehbewegung eine proportionale lineare Bewegung des zweiten Mitnahmekörpers erfolgt. So kann einem bestimmten Drehwinkel einer Relativdrehbewegung eine bestimmte Wegstrecke dem zweiten Mitnahmekörper in axia ¬ ler Richtung zugeordnet werden. Vorteilhaft ist eine propor- tionale Verknüpfung der Bewegungen, so dass auch nach wiederholter Relativbewegung zwischen zweitem Mitnahmekörper und zweitem Drehübertragungselement deren Lage zueinander erhal ¬ ten bleibt. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass nach einer Verdrehung des zweiten Mitnahmekörpers zum zweiten Drehübertragungselement um den Winkel „X" in einer ersten

Drehrichtung ein axialer Versatz des zweiten Mitnahmekörpers um den Betrag „Y" erfolgt. Bei einer Umkehr der Drehrichtung um den gleichen Winkel „X" erfolgt eine Rückbewegung des zweiten Mitnahmekörpers, wiederum um den Betrag „Y" jedoch mit entgegengesetztem Richtungssinn entlang der Achse. So ist (abweichend von der Art der Verbindung des ersten Drehübertragungselement mit dem ersten Mitnahmekörper) bei der Verbindung zwischen zweitem Drehübertragungselement und zweitem Mitnahmekörper, eine relative Drehbewegung zwischen zweitem Drehübertragungselement und zweitem Mitnahmekörper nötig, um eine axiale Bewegung des zweiten Mitnahmekörpers zu bewirken. Zur Erzeugung einer relativen Drehbewegung bzw. einer Relativdrehbewegung zwischen zweitem Mitnahmekörper und zweitem Drehübertragungselement können der zweite Mitnahmekörper und das zweite Drehübertragungselement mit dem gleichen Drehsinn bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten oder mit unterschied- lichem Drehsinn oder auch lediglich der zweite Mitnahmekörper oder lediglich das zweite Drehübertragungselement rotieren, wobei das zweite Drehübertragungselement oder der zweite Mit ¬ nahmekörper in Ruhe verbleibt. Eine Relativbewegung zwischen zweitem Mitnahmekörper und zweitem Drehübertragungselement in axialer Richtung ist mit einer zwangsweisen Relativdrehbewegung zwischen zweitem Mitnahmekörper und zweitem Drehübertragungselement verbunden. Eine axiale Relativbewegung ist so stets von einer Relativ- drehbewegung überlagert. Einem freien axialen Bewegen des zweiten Mitnahmeelementes steht eine Verbindung mit dem zwei ¬ ten Drehübertragungselement entgegen.

Bei der Verbindung zwischen erstem Drehübertragungselement und erstem Mitnahmekörper ist es vorteilhaft, eine relative

Drehbewegung zwischen erstem Drehübertragungselement und ers ¬ tem Mitnahmekörper gerade zu unterdrücken und eine von einer Drehbewegung unabhängige, möglichst freie Verfahrbarkeit des ersten Mitnahmekörpers unter verschiedenen Belastungsbedin- gungen der Kupplung vorzusehen.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass ein Antriebselement über den ersten Mitnahmekörper mit dem zweiten Drehübertragungselement kuppelbar ist.

Ein Antriebselement kann beispielsweise ein Elektromotor oder eine anderweitig Energie abgebende Einrichtung sein, welche eine Antriebsbewegung in das Getriebe einkoppeln kann. Ein Elektromotor kann beispielsweise eine rotierende Antriebswel ¬ le aufweisen. Mittels der rotierenden Antriebswelle kann das Antriebselement mit dem ersten Mitnahmekörper, beispielsweise unter Zwischenschaltung des ersten Drehübertragungselementes, verbunden sein. Zur Verbindung eignen sich beispielsweise

Verzahnungen, Riementriebe oder andere Maschinenelemente. Der erste Mitnahmekörper kann beispielsweise unter Zuhilfenahme des zweiten Mitnahmekörpers eine Drehbewegung auf das zweite Drehübertragungselement einkuppeln. Somit ist es möglich, ein beispielsweise von dem Antriebselement ausgehendes Drehmoment über den ersten Mitnahmekörper auf das zweite Drehübertragungselement zu übertragen.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass der erste Mitnahmekörper von einem der Drehübertragungselemente durchsetzt und relativ zu diesem drehbeweglich gelagert ist .

Der erste Mitnahmekörper kann beispielsweise von einem der Drehübertragungselemente durchsetzt sein. Eine relative Be ¬ wegbarkeit zwischen dem Mitnahmekörper und dem den Mitnahmekörper durchsetzenden Drehübertragungselement ermöglicht es, eine Rotation und/oder eine axiale Verschiebung zwischen dem ersten Mitnahmekörper relativ zu dem durchsetzenden Drehüber- tragungselement zu realisieren. Damit können der erste Mit ¬ nahmekörper und das durchsetzte Drehübertragungselement bei ¬ spielsweise mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten sowie unterschiedlichen Drehrichtungen relativ zueinander rotieren. Ergänzend oder alternativ ist auch eine Relativbewegung in axialer Richtung möglich. Damit ist die Möglichkeit gegeben, ein Kuppeln bzw. ein Entkuppeln der Kupplung unter verschiedensten Arbeitszuständen zu ermöglichen.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass der zweite Mitnahmekörper in einen Gewindegang eines der Drehübertragungselemente eingreift . Die Verwendung eines Gewindeganges an einem Drehübertragungs ¬ element gibt die Möglichkeit, eine relative Drehbewegung zwi ¬ schen zweitem Mitnahmekörper und einem Drehübertragungselement in eine axiale Bewegung des Mitnahmekörpers zu wandeln. Dabei kann der Gewindegang über seine gesamte Länge nahezu eine gleichbleibende Steigung aufweisen, so dass der zweite Mitnahmekörper bei einer gleichförmigen Rotation relativ zum Drehübertragungselement eine gleichmäßige, gleichförmige axi ¬ ale Bewegung vollzieht. Durch einen Gewindegang mit variablen Steigungen ist es möglich, eine Übersetzung der Relativbewegung zwischen zweitem Mitnahmekörper und Drehübertragungselement, abhängig von der axialen Position von zweitem Mitnahmekörper und Drehübertragungselement, zu verändern. Beispiels ¬ weise kann vorgesehen sein, dass der zweite Mitnahmekörper auf dem Drehübertragungselement aufsitzt, wobei der Gewinde ¬ gang von dem zweiten Mitnahmekörper abgetastet wird. Beispielsweise kann das Drehübertragungselement nach Art einer Spindel ausgeführt sein, auf welchem der zweite Mitnahmekörper nach Art einer Nuss aufgesetzt ist. Vorteilhaft ist, wenn der Gewindegang eine hohe Steigung aufweist, so dass bereits bei geringen Drehwinkeln einer Relativdrehbewegung ein großer axialer Versatz am Mitnahmekörper erzeugt werden kann. Weiterhin ist es möglich, dass in äquivalenter Weise ein Drehübertragungselement in einen Gewindegang des Mitnahmekörpers eingreift.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die Mitnahmekörper gegengleich ausgeformte Reibflächen aufweisen .

Die Ausstattung der Mitnahmekörper mit gegengleich ausgeformten Reibflächen gibt die Möglichkeit, dass die Reibflächen der Mitnahmekörper zwar miteinander in Kontakt stehen, jedoch zwischen diesen ein maximaler Schlupf besteht, so dass kei- nerlei Drehmoment übertragen wird. Beispielsweise kann dies dadurch erzeugt werden, dass die gegengleich ausgeformten Reibflächen lediglich mit einer Minimalkraft gegeneinander gepresst werden, so dass diese sich berühren, die Reibkräfte zwischen den Reibflächen jedoch kleiner sind als die Anpress kräfte. Mit Erhöhen der Anpresskraft kann der Schlupf redu ¬ ziert und nahezu gegen Null vermindert werden, so dass eine nahezu winkelstarre Drehverbindung zwischen erstem und zweitem Drehübertragungselement über die Reibflächen der Mitnahmekörper der Kupplung gegeben ist. Die Verwendung von gegengleich ausgeformten Reibflächen ermöglicht es, möglichst lastwechselfrei ein Einkuppeln bzw. Auskuppeln der Kupplung zu ermöglichen. Beispielsweise können als gegengleich ausgeformte Reibflächen konische Reibflächen, kegelförmige Reib ¬ flächen, kugelkappenförmige Reibflächen oder auch ebene Reib flächen vorgesehen sein. Über die verschiedenartigen Formgebungen können die miteinander in Reibkontakt stehenden Flächen dimensioniert werden, so dass je nach zu übertragenden Drehmomenten eine ausreichende Verbindung zwischen den Mitnahmekörpern gegeben ist.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die Mitnahmekörper Reibelemente nach Art einer Lamellenkupp ¬ lung aufweisen.

Eine Lamellenkupplung weist mehrere Lamellen auf, die wechselweise ineinandergreifen. Die Kontaktfläche zwischen den Reibflächen wird über eine Vielzahl von Lamellen vergrößert. Somit ist es möglich, Lamellenpakete zu schaffen, welche auf einem geringen Bauraum eine große Kontaktfläche zwischen den Mitnahmekörpern aufweisen. Die mehreren Lamellen sind in Rei he miteinander verbunden, so dass auf alle Lamellenpaare die gleichen Anpresskräfte wirken.

Vorteilhafterweise können die Reibelemente (Lamellen) der Mitnahmekörper beispielsweise kreisringförmig ausgestaltet sein. Diese können beispielsweise an einem Mitnahmekörper au ßenmantelseitig und an einem anderen Mitnahmekörper innenman telseitig angeschlagen sein, so dass die Mitnahmekörper einander axial zumindest teilweise überlappen und die Reibele ¬ mente/Lamellen wechselweise ineinandergreifen. Vorteilhafterweise kann weiter vorgesehen sein, dass mittels der Schalteinrichtung der erste Mitnahmekörper verfahrbar ist . Eine Betätigung der Schalteinrichtung bewirkt ein axiales

Versetzen des ersten Mitnahmekörpers. Der erste Mitnahmekörper kann so von einer Kupplungsposition in eine Entkupplungs- position und umgekehrt verfahren werden. So ist ein direktes Einleiten eines Ein- bzw. Auskuppeins der Kupplung möglich. Insbesondere ein Verschieben des ersten Mitnahmekörpers von der Kupplungsposition in die Entkupplungsposition sollte zu einem sofortigen verzögerungsfreien Entkuppeln führen. Bei einem Erzwingen eines Einkuppeins der Kupplung durch ein Verschieben des ersten Mitnahmekörpers in die Kupplungsposition kann dies ebenfalls unmittelbar erfolgen. Hier besteht jedoch auch die Möglichkeit eines selbstschaltenden Kup- pelns/Entkuppelns der Kupplung, so dass beispielsweise erst mit dem Erreichen einer selbstschaltend, einkuppelnden Kupplung ein verzögertes Einkuppeln erfolgt.

Weiterhin kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das erste Drehübertragungselement von dem zweiten Drehübertragungsele ¬ ment zumindest teilweise durchsetzt ist. Die beiden Drehübertragungselemente können einander zumindest teilweise durchsetzen. Insbesondere können die Drehübertra ¬ gungselemente koaxial zueinander ausgerichtet sein. Durch ein Überlappen der Drehübertragungselemente im Bereich einer Durchsetzung wird die axiale Erstreckung der Drehübertra- gungselemente verkürzt. So ist es beispielsweise möglich, dass das zweite Drehübertragungselement das erste Drehüber ¬ tragungselement vollständig durchsetzt. Somit kann beispiels ¬ weise beiderseits eines Überlappungsbereiches der beiden Drehübertragungselemente ein Einkoppeln oder Auskoppeln einer Bewegung in das zweite Drehübertragungselement vorgenommen werden. Eine Bewegung kann in das erste Drehübertragungsele ¬ ment mantelseitig ein- bzw. ausgekoppelt werden kann. Somit lassen sich auf einem kompakten Bauraum vielfältige Funktio- nen der Antriebsanordnung realisieren. Das zweite Drehübertragungselement kann beispielsweise beiderseits des durch die Durchsetzung bewirkten Überlappungsbereiches drehbeweglich gelagert sein. Das erste Drehübertragungselement kann seiner- seits teilweise oder vollständig am zweiten Drehübertragungs ¬ element drehbeweglich gelagert sein.

Weiter kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die beiden Mitnahmekörper innerhalb eines in radialer Richtung von den bei- den Drehübertragungselementen begrenzten hohlzylindrischem Aufnahmeraumes angeordnet sind.

Durch die Schaffung eines hohlzylindrischen Aufnahmeraumes ist es möglich, die Mitnahmekörper durch die Drehübertra- gungselemente in radialen Richtungen zu überdecken. Damit ist ein unmittelbarer Zugriff auf die Mitnahmekörper aus radialen Richtungen nicht möglich. Das erste Drehübertragungselement kann dabei nach Art eines Überwurfes ausgestaltet sein, wel ¬ cher von dem zweiten Drehübertragungselement durchsetzt ist, so dass eine Außenmantelfläche des zweiten Drehübertragungs ¬ elementes eine innenmantelseitige Begrenzung des hohlzylind ¬ rischen Aufnahmeraumes herbeiführt, wohingegen eine Innenman ¬ telfläche des als Überwurf ausgeführten ersten Drehübertra ¬ gungselementes eine außenmantelseitige Begrenzung des Aufnah- meraumes bewirkt. Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass der

Aufnahmeraum auch stirnseitig durch Anformungen oder Anbauten an den Drehübertragungselementen überdeckt ist. So sind die Mitnahmekörper der Kupplung vor einem unmittelbaren äußeren Zugriff sowie Verschmutzungen geschützt.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass das zweite Drehübertragungselement eine Welle aufweist.

Eine Welle kann beispielsweise als Vollwelle oder auch als Hohlwelle ausgestaltet sein. Wellen bieten die Möglichkeit eines Aufsetzens, beispielsweise von Zahnrädern oder auch ei ¬ nes Mitnahmekörpers. So kann beispielsweise der zweite Mit ¬ nahmekörper auf der Welle des zweiten Drehübertragungselemen- tes aufsitzen und längs dieser Wellenachse auch bewegbar angeordnet sein.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass das erste Drehübertragungselement einen Hohlzylinderabschnitt aufweist .

Ein Hohlzylinderabschnitt ermöglicht, eine Überwurfartige Ausführung des ersten Drehübertragungselementes vorzusehen. So ist beispielsweise innenmantelseitig an dem zweiten Dreh ¬ übertragungselement die Anordnung von Rippen vorsehbar, durch welche eine Übertragung einer Rotationsbewegung auf einen mit dem ersten Drehübertragungselement verbundenen ersten Mitnahmekörper ermöglicht ist.

Weiterhin kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Schalteinrichtung einen ein Drehübertragungselement umgreifenden Schaltring aufweist. Durch ein axiales Verschieben des Schaltringes ist die Mög ¬ lichkeit gegeben, ein Kuppeln bzw. Entkuppeln der Kupplung von außen zu erzwingen. Ein Umgreifen eines der Drehübertragungselemente durch den Schaltring ermöglicht, Antriebskräfte zum Verschieben des Schaltringes von außen auf die Schaltein- richtung einwirken zu lassen. Eine relative Drehbewegbarkeit des Schaltringes zu einem der Drehübertragungselemente gibt darüber hinaus die Möglichkeit, den Schaltring unabhängig von einer Drehung des umgriffenen Drehübertragungselementes axial zu verschieben. Verschiebekräfte können direkt in den Schalt- ring eingeleitet werden. Dadurch werden Reibungskräfte redu ¬ ziert und ein leichtgängiges Schalten der Kupplung wird er ¬ möglicht. Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass ein Schaltring synchron mit dem Drehübertragungselement rotiert, wobei eine axiale Bewegung des Schaltringes relativ zum Drehübertragungselement möglich ist.

Neben der Verwendung eines axial verschieblichen relativ zu einem Drehübertragungselement drehbeweglichen Schaltring oder eines gemeinsam mit dem Drehübertragungselement rotierenden Schaltringes, können auch zwei Schaltringe Verwendung finden.

Ein erster Schaltring rotiert mit dem Drehübertragungsele- ment, wohingegen ein zweiter Schaltring relativ zum Drehübertragungselement drehbewegbar ist. An dem zweiten Schaltring können Kräfte zum axialen Verschieben der Schaltringe eingeleitet werden. Eine axiale Bewegung des zweiten Schaltringes wird auf den ersten Schaltring übertragen. Die beiden Schalt- ringe sind relativ zueinander drehbar und derart miteinander verbunden, dass axiale Bewegungen des zweiten Schaltringes auf den ersten Schaltring übertragen werden, die beiden

Schaltringe zueinander jedoch drehbar sind. Die beiden

Schaltringe können beispielsweise nach Art eines Kugellagers zusammenwirken. Weiter kann ein Schaltring von einer Schlossfalle, welche mit dem Drehübertragungselement rotiert, konti ¬ nuierlich abgetastet werden.

Weiterhin kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass der Schalt- ring axial verschieblich verdrehgesichert geführt ist.

Ein axiales Verschieben des Schaltringes bewirkt ein Schal ¬ ten, insbesondere zwangsweises Entkuppeln der Kupplung. Durch eine verdrehgesicherte Führung des Schaltringes ist die Mög- lichkeit gegeben, den Schaltring vor unerwünschten Kräften aus dem Getriebe heraus zu schützen, welche eine sporadische Schalthandlung des Schaltringes hervorrufen könnten. Beispielsweise kann der Schaltring am Umfang eine oder mehrere Laschen aufweisen, die von einem oder mehreren Führungsstäben durchsetzt ist, wobei die Führungsstäbe im Wesentlichen pa ¬ rallel zu den Drehachsen der Drehübertragungselemente ausge ¬ richtet sind. Die Führungsstäbe verhindern ein Mitdrehen des Schaltringes mit einem der Drehübertragungselemente. Das/die umgriffene (n) Drehübertragungselement (e) können rotieren. So- mit ist der Schaltring relativ zu einem Drehübertragungsele ¬ ment drehbar. Somit kann eine vereinfachte Mechanik zum Ansteuern der Bewegung des Schaltringes Einsatz finden. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die Schalteinrichtung eine Schließöffnung für eine Schlossfalle aufweist. Ein Ausrüsten der Schalteinrichtung mit Schließöffnung und Schlossfalle gestattet es, die Schlossfalle in Abhängigkeit der axialen Bewegung des Schaltringes der Schalteinrichtung in eine Entkupplungsposition in die Schließöffnung hinein zu bewegen, oder die Schlossfalle aus der Schließöffnung in eine Entkupplungsposition herauszupressen. Dabei sollte die

Schließöffnung und die Schlossfalle derart ausgestaltet sein, das ein Selbsthemmen der Schlossfalle gegeben ist, d. h., eine Bewegung der Schlossfalle wird durch eine Bewegung des Schaltringes der Schaltrichtung erzwungen. Umgekehrt kann ei- ne Bewegung der Schlossfalle keine axiale Verschiebung des Schaltringes hervorrufen.

Es kann weiterhin vorteilhaft vorgesehen sein, dass die

Schlossfalle um eine Achse eines Drehübertragungselementes drehbar gelagert ist.

Eine drehbare Lagerung der Schlossfalle ermöglicht es, die Schlossfalle bei einer Bewegung eines oder beider Drehübertragungselemente um die Drehachse der Drehübertragungselemen- te herum mit diesen rotieren zu lassen. Die drehbare Lagerung ermöglicht eine Rotation der Schlossfalle. Eine Rotation er ¬ folgt dabei unabhängig von einer Position der Schlossfalle. Zum Sperren/Entsperren kann die Schlossfalle schwenkbar gelagert sein, wobei eine Schwenkachse im Wesentlichen tangential zur Rotationsbahn der Schlossfalle um die Drehachse verlaufen sollte. Während einer Rotation wird die Schaltstellung der Schlossfalle durch die Rotation nicht verändert. Ein Umschal ¬ ten kann auch während einer Rotation durch den Schaltring bewirkt werden. Um eine Rotation auch während eines Eingreifens der Schlossfalle in die Schließöffnung zu ermöglichen, kann die Schließöffnung beispielsweise als ringförmig umlaufende Nut ausgebildet sein. So ist bei einem drehstarr gelagerten Schaltring eine Rotation der Schlossfalle auch im Sperrzu- stand, d. h., mit in die Schließöffnung hineinragender

Schlossfalle relativ zum Schaltring möglich. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass Schlossfalle und Schließöffnung relativ zueinander keine Drehbewegung vollziehen. Dies kann beispielsweise bei einer Nutzung eines gemeinsam mit einem

Drehübertragungselement rotierenden Schaltring der Fall sein.

Weiterhin kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Schlossfalle im Wesentlichen bezüglich einer Drehachse eines Dreh- Übertragungselementes in radialer Richtung in die Schließöff ¬ nung ausschwenkt.

Ein radiales Auslenken der Schlossfalle ermöglicht es, die Schlossfalle durch radiale Einkopplung einer Kraft zu beein- flussen. So kann beispielsweise auch eine Bewegung in das Innere eines Drehübertragungselementes übertragen werden und dort eine entsprechende Umlenkung einer Bewegung vorgenommen werden .

Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sehe matisch in einer Zeichnung gezeigt und nachfolgend näher beschrieben .

Dabei zeigt die

Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer Schaltgerätean- triebsanordnung, die

Figur 2 ein Detail einer Kupplung freigeschnitten, die

Figur 3 das Detail der Kupplung in perspektivischer Ansicht, die

Figur 4 einen Schnitt durch die Kupplung mit Schalteinrich- tung in entkuppelter Position und die

Figur 5 einen Schnitt durch die Kupplung mit Schalteinrichtung in eingekuppelter Position. Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer An ¬ triebsanordnung. Die Antriebsanordnung weist ein Chassis auf, in welchem Bewegteile eines Getriebes gelagert sind. Das Ge- triebe weist einen Energiespeicher 1 in Form einer Schraubenfeder auf. In dem Chassis ist eine Federspannwelle 2 drehbe ¬ weglich gelagert. Die Federspannwelle 2 ist an ihrem einen Ende mit einer Kurbel 3 ausgestattet. An der Kurbel 3 ist ei ¬ ne Pleuelstange 4 angeschlagen, die mit dem Energiespeicher 1 verbunden ist. Im Zuge einer Drehbewegung der Federspannwelle 2 wird die Kurbel 3 von einer unteren Totpunktlage in eine obere Totpunktlage bewegt. Die Drehbewegung wird über die Pleuelstange 4 in eine lineare Bewegung gewandelt wird. Die Bewegung der Pleuelstange 4 wird genutzt, um den Energiespei- eher 1 aufzuladen. Die Schraubenfeder wird durch Federspannarbeit gespannt. Bei ausreichender Aufladung des Energiespei ¬ chers 1 wird das Aufladen beendet. Beispielsweise kann dazu eine Verklinkung der Kurbel 3 im Bereich ihres oberen Totpunktes erfolgen. Somit verbleibt die Schraubenfeder unter Spannung.

Die im Energiespeicher 1 zwischengespeicherte Energie kann genutzt werden, um eine Einschalt- bzw. Ausschaltbewegung relativ zueinander bewegbarer Kontaktstücke 5a, 5b eines elekt- rischen Schaltgerätes zu initiieren. In der Figur 1 ist dabei symbolisch eine Darstellung der Kontaktstücke 5a, 5b vorge ¬ nommen. Durch ein Entspannen der Feder kann eine Relativbewegung der Kontaktstücke 5a, 5b zueinander bewirkt werden. Eine Bewegung kann dabei unmittelbar von der Pleuelstange 4 oder der Kurbel 3 abgegriffen werden und über eine weitere Getrie ¬ beeinrichtung umgeformt und bis zu den relativ zueinander bewegbaren Kontaktstücken 5a, 5b geleitet werden. Es ist beispielsweise möglich, die Feder derart zu dimensionieren, dass Energie für mehrere Bewegungen der Kontaktstücke 5a, 5b zu- einander entnehmbar ist. Bei einer Entnahme nur eines Teils der in der Feder gespeicherten Energie kann zwischenzeitlich ein Nachspannen der Feder erfolgen. Zum Bewegen der Federspannwelle 2 ist ein Antriebselement 6 in Form eines Elektromotors vorgesehen. Das Antriebselement 6 wirkt auf eine Antriebselementenwelle 7, auf welcher bei ¬ spielsweise ein Ritzel 7a aufsitzt. Das Ritzel 7a ist vorlie- gend in die Antriebselementenwelle 7 eingeformt. Parallel zur Achse der Antriebselementenwelle 7 ist eine Kupplung 8 ange ¬ ordnet. Die Kupplung 8 ist zwischen der Antriebselementenwel ¬ le 7 und der Federspannwelle 2 angeordnet, so dass ein von dem Antriebselement 6 ausgehendes Drehmoment über die

Antriebselementenwelle 7 unter Zwischenschaltung der Kupplung 8 auf die Federspannwelle 2 übertragen werden kann. Symbo ¬ lisch ist in der Figur 2 die Übertragungskette von der

Antriebselementenwelle 7 über das Ritzel 7a der Antriebsele ¬ mentenwelle 7 zu der Kupplung 8 und von der Kupplung 8 über ein Zahnrad 9 sowie ein auf der Federspannwelle 2 aufsitzen ¬ des Zahnrad 10 dargestellt. Mittels der Kupplung 8 ist ein Kraftfluss zwischen der Antriebselementenwelle 7 und der Fe ¬ derspannwelle 2 unterbrechbar bzw. zuschaltbar. Anhand der Figuren 2, 3, 4 und 5 wird im Folgenden Aufbau und Funktionsweise der Kupplung 8 näher beschrieben. Die Figuren 2, 3, 4 und 5 zeigen die in der Figur 1 dargestellte Kupplung 8 jeweils im Detail. Die Figur 2 zeigt einen Schnitt durch die Kupplung 8. Die

Kupplung 8 befindet sich im Innern des Chassis der Schaltge- räteantriebsanordnung . Die Kupplung 8 verbindet ein erstes Drehübertragungselement 11 sowie ein zweites Drehübertra ¬ gungselement 12. Das zweite Drehübertragungselement 12 ist in Form einer Welle ausgeführt, welche drehbeweglich in dem

Chassis der Schaltgeräteantriebsanordnung gelagert ist. Eine Drehachse des zweiten Drehübertragungselementes 12 ist paral ¬ lel zur Achse der Antriebselementenwelle 7 sowie der Feder ¬ spannwelle 2 ausgerichtet. Koaxial zum zweiten Drehübertra- gungselement 12 ist das erste Drehübertragungselement 11 aus ¬ gerichtet. Das erste Drehübertragungselement 11 ist von dem zweiten Drehübertragungselement 12 durchsetzt. Das erste Drehübertragungselement 11 ist über Kugellager 13a, 13b dreh- beweglich am zweiten Drehübertragungselement 12 abgestützt. Über die Kugellager 13a, 13b ist somit eine relative Drehbe ¬ wegung zwischen erstem und zweitem Drehübertragungselement 11, 12 ermöglicht. Eine axiale Verschiebung der beiden Dreh- Übertragungselemente 11, 12 zueinander ist jedoch verhindert. Das erste Drehübertragungselement 11 ist in Form eines Über ¬ wurfes ausgeführt, d. h., das erste Drehübertragungselement 11 weist einen Hohlzylinderabschnitt auf, so dass zwischen der Innenmantelfläche des Hohlzylinderabschnittes des ersten Drehelementes 11 und einer Außenmantelfläche des zweiten

Drehübertragungselementes 12 ein hohlzylindrischer Aufnahme ¬ raum gebildet ist. Am äußeren Umfang des ersten Drehübertra ¬ gungselementes 11 ist ein Zahnkranz 14 angeordnet, über wel ¬ che eine Drehbewegung des an der Antriebselementenwelle 7 an- geordneten Ritzels 7a auf das erste Drehübertragungselement 11 übertragbar ist. Im vorliegenden Falle sind der hohlzylindrische Abschnitt des ersten Drehübertragungselementes 11 sowie der Zahnkranz 14 aus diskreten Elementen gebildet, welche mittels einer Verbolzung winkelstarr miteinander verbun- den sind. Der Zahnkranz 14 ist Teil eines Zahnrades, welches ein Kugellager 13a umgibt.

Im hohlzylindrischen Abschnitt des ersten Drehübertragungs ¬ elementes 11 sind in der Innenwand Führungsbahnen 15 eingear- beitet. Im vorliegenden Falle sind die Führungsbahnen 15 derart ausgestaltet, dass eine axiale Bewegung innerhalb des ersten Drehübertragungselementes 11 geleitet wird. Mit den Führungsbahnen 15 wirkt ein im hohlzylindrischen Aufnahmeraum zwischen erstem und zweitem Drehübertragungselement 11, 12 angeordneter erster Mitnahmekörper 16 zusammen. Der erste

Mitnahmekörper 16 ist vorliegend als Rotationskörper ausgestaltet, wobei in einer Außenmantelfläche gegengleich zu den Führungsbahnen 15 des ersten Drehübertragungselementes 11 an ¬ geordnete Abtastelemente eingearbeitet sind. Somit ist es möglich, den ersten Mitnahmekörper 16 in Achsrichtung des ersten Drehübertragungselementes 11 relativ zu diesem zu ver ¬ schieben. Eine relative Drehbewegung zwischen erstem Mitnah- mekörper 16 und erstem Drehübertragungselement 11 ist durch die Führungsbahnen 15 blockiert.

Vorliegend ist das Zahnrad mit Zahnkranz 14 an einem ersten Ende des ersten Drehübertragungselementes 11 angeordnet. Das Zahnrad mit Zahnkranz 14 des ersten Drehübertragungselementes 11 ist mit einem Kragen 17 versehen, welcher in das Innere des hohlzylindrischen Abschnittes des ersten Drehübertra ¬ gungselementes 11 hineinragt. An diesem hohlzylindrischen Kragen 17 ist (sind) zumindest eine, insbesondere mehrere

Schlossfalle (n) 18 gelagert. Die Schlossfalle 18 ist in Form eines schwenkbaren Riegels ausgestaltet, wobei die Schwenk ¬ achse im Wesentlichen quer zur Drehachse des ersten Drehübertragungselementes 11 ausgerichtet ist. Dadurch ist es mög- lieh, dass die Schlossfalle 18 durch eine radiale Ausnehmung im hohlzylindrischen Abschnitt des ersten Drehübertragungs ¬ elementes 11 herausragen kann. Die Schlossfalle 18 ist feder ¬ belastet. Dazu ist eine Druckfeder 19 vorgesehen, welche in Form einer Schraubenfeder ausgestaltet ist, die koaxial zur Drehachse des ersten Drehübertragungselementes 11 ausgerich ¬ tet ist. Die Druckfeder 19 ist an dem ersten Drehübertra ¬ gungselement 11 abgestützt und entfaltet eine Kraftwirkung gegen den ersten Mitnahmekörper 16 in Richtung des Zahnrades mit Zahnkranz 14. Das erste Mitnahmekörper 16 wiederum ist mit einer Schiebefläche 20 ausgestattet (vgl. Figuren 4, 5 sowie zugehörige Figurenbeschreibung) , über welche eine Bewe ¬ gung des ersten Mitnahmekörpers 16, bewirkt durch die Kraft der Druckfeder 19, auf die Schlossfalle 18 übertragen werden kann. Die Druckfeder 19 ist dabei derart ausgerichtet, dass der erste Mitnahmekörper 16 gegen die Schlossfalle 18 ge- presst wird, so dass die Schlossfalle 18 stets federbelastet dazu tendiert, in radialer Richtung durch die Ausnehmung in dem ersten Drehübertragungselement 11 nach außen zu schwen ¬ ken. Eine Richtungsumlenkung der Bewegung erfolgt über die Schiebefläche 20.

Der erste Mitnahmekörper 16 ist mit einem Lamellenpaket 21 ausgestattet. Die Lamellen des Lamellenpaketes 21 sind je- weils ringscheibenförmig ausgestaltet und mit Reibflächen versehen. In das Lamellenpaket 21 des ersten Mitnahmekörpers 16 ragt ein Lamellenpaket 22 eines zweiten Mitnahmekörpers 23 hinein. Der zweite Mitnahmekörper 23 sitzt auf dem zweiten Drehübertragungselement 12 auf und durchsetzt den ersten Mit ¬ nahmekörper 16. Im Bereich des Aufsitzes des zweiten Mitnahmekörpers 23 ist das zweite Drehübertragungselement 12 mit einem Gewindegang 24 ausgestattet. In den Gewindegang 24 ragt eine gegengleiche Ausformung des zweiten Mitnahmekörpers 23 hinein. Bei einer relativen Drehbewegung von zweitem Drehübertragungselement 12 und zweitem Mitnahmekörper 23 zueinander erfolgt aufgrund der Form des Gewindeganges 24 eine axia ¬ le Bewegung des zweiten Mitnahmekörpers 23 relativ zu dem zweiten Drehübertragungselement 12. Je nach Drehsinn der Re- lativbewegung zwischen zweitem Drehübertragungselement 12 und zweitem Mitnahmekörper 23 erfolgt eine Axialbewegung des zweiten Mitnahmekörpers 23 entlang der Drehachse des zweiten Drehübertragungselementes 12 in die eine oder in die andere Richtung der Drehachse. Um ein beliebiges Rotieren des zwei- ten Mitnahmekörpers 23 auf dem zweiten Drehübertragungsele ¬ ment 12 zu verhindern, ist eine weitere Druckfeder 25 vorge ¬ sehen, welche ebenfalls koaxial zur Drehachse des zweiten Drehübertragungselementes 12 ausgerichtet ist und die gegen ¬ gleich zum Gewindegang 24 ausgeformte Ausnehmung des zweiten Mitnahmekörpers 23 gegen den Gewindegang 24 presst. Dadurch erfolgt ein Vorspannen von Gewindegang 24 und zweitem Mitnahmekörper 23 gegeneinander, so dass ein Rotieren des zweiten Mitnahmekörpers 23 auf dem zweiten Drehübertragungselement 12 gebremst ist. Die weitere Druckfeder 25 ist am zweiten Dreh- Übertragungselement 12 abgestützt. Die weitere Druckfeder 25 ist von der Druckfeder 19 umgriffen. Beide Druckfedern 19, 25 sind als Schraubenfedern ausgeführt und koaxial zueinander angeordnet. Die Druckfeder 19 findet ein Widerlager an der zweiten Endseite des ersten Drehübertragungselementes 11. Die weitere Druckfeder 25 ist an einem Widerlager des zweiten Drehübertragungselementes 12 gestützt. Durch ein axiales Verschieben des zweiten Mitnahmekörpers 23 in Folge einer relativen Drehbewegung zwischen zweitem Mitnahmekörper 23 und zweitem Drehübertragungselement 12, können die Lamellenpakete 21, 22, des ersten bzw. des zweiten Mit- nahmekörpers 16, 23 gegeneinander gepresst werden bzw. voneinander gelöst werden. Somit ist über die beiden Mitnahme ¬ körper 16, 23 ein Kuppeln bzw. Entkuppeln der beiden Drehübertragungselemente 11, 12 ermöglicht. Durch die weitere Druckfeder 25 ist sichergestellt, dass nach einem selbst- schaltenden Entkuppeln der Kupplung 8 die Reibflächen der Lamellenpakete leicht aneinander reiben, so dass in Folge einer Drehbewegung von erstem Drehübertragungselement 11 und erstem Mitnahmekörper 16 ein Drehimpuls auf den zweiten Mitnahmekörper 23 übertragen wird, der bei „richtigem" Drehsinn der Drehbewegung (d. h., bei einem „Einschrauben" des zweiten

Mitnahmekörpers 23 in Richtung des ersten Mitnahmekörpers 16) ein selbsttätiges Schalten der Kupplung 8 bewirkt.

Im Folgenden soll exemplarisch ein Einkuppel- und ein Auskup- pelvorgang beschrieben werden. Die Antriebselementenwelle 7 mit darauf befindlichem Ritzel 7a wird durch das Antriebsele ¬ ment 6 in Rotation versetzt. Durch das Kämmen der Zähne, des Ritzels 7a der Antriebselementenwelle 7 und der Zähne des Zahnkranzes 14 wird eine Drehbewegung auf das erste Drehüber- tragungselement 11 übertragen. Diese Drehbewegung wird weiter über die Führungsbahnen 15 auch auf den zweiten Mitnahmekörper 16 übertragen. Der zweite Mitnahmekörper 16 wird mittels der Druckfeder 19 unter Nutzung der Schiebefläche 20 gegen die Schlossfalle 18 gepresst. Die Schlossfalle 18 bildet ei- nen Anschlag für den zweiten Mitnahmekörper 23. Aufgrund der Vorspannung des zweiten Mitnahmekörpers 23 durch die zweite Druckfeder 25, wird eine Drehbewegung über die Lamellenpakete 21, 22 auch auf den zweiten Mitnahmekörper 23 übertragen. Damit wird eine relative Drehbewegung zwischen dem zweiten Mit- nahmekörper 23 sowie dem noch in Ruhe befindlichen zweiten

Drehübertragungselementes 12 erzeugt. Das zweite Drehübertra ¬ gungselement 12 befindet sich in Ruhe. Aufgrund des Gewinde ¬ ganges 24 wird nunmehr bei einem Antrieb durch die Antriebse- lementenwelle 7 des zweiten Mitnahmekörper 23 in Richtung des ersten Mitnahmekörpers 16 bewegt. Die Lamellenpakete 21, 22 der beiden Mitnahmekörper 16, 23 werden gegeneinander ge- presst. Mit erhöhter Presskraft steigen die Reibkräfte zwi- sehen den Lamellenpaketen 21, 22, bis zwischen den beiden Mitnahmekörpern 16, 23 der Schlupf nahezu null beträgt. In diesem Moment kuppelt die Kupplung 8 ein. Die Drehbewegung des ersten Drehübertragungselementes 11 wird über den ersten Mitnahmekörper 16, die Lamellenpakete 21, 22, den zweiten Mitnahmekörper 23 und über den Gewindegang 24 des zweiten

Drehübertragungselementes 12 auch auf dieses übertragen. Eine Drehbewegung des eingekuppelten zweiten Mitnahmekörpers 23 kann über das zweite Drehübertragungselement 12 und die ent ¬ sprechenden Zahnräder 9, 10 auch auf die Federspannwelle 2 übertragen werden.

Mit anderen Worten, der Mitnahmekörper 23 wird relativ zum zweiten Drehübertragungselement 12 in Rotation versetzt und der schraubenförmige Gewindegang 24 verschiebt den zweiten Mitnahmekörper 23 in Richtung des ersten Mitnahmekörpers 16, bis eine weitere Relativdrehbewegung des zweiten Mitnahmekörpers 23 zum zweiten Drehübertragungselement 12 durch die Reibkräfte der Lamellenpakete 21, 22 verhindert wird. Nunmehr wird eine Drehbewegung über den Gewindegang 24 auch auf das zweite Drehübertragungselement 12 übertragen.

Wird nunmehr das Antriebselement 6 ausgeschaltet, d. h., die Drehgeschwindigkeit des angetriebenen ersten Drehübertra ¬ gungselementes 11 reduziert sich, neigt das zweite Drehüber- tragungselement 12 aufgrund der Trägheit im System dazu wei ¬ ter zu rotieren. Insbesondere kann eine sich entspannende Fe ¬ der eine solche Bewegung unterstützen. In diesem Moment kommt es zu einer Umkehr der Relativdrehbewegung von erstem und zweitem Drehübertragungselement 11, 12, d. h., die Drehbewe- gung des zweiten Drehübertragungselementes 12 überholt die

Drehbewegung des ersten Drehübertragungselementes 11. In die ¬ sem Moment erfolgt eine Umkehr des Drehsinns der relativen Drehbewegung des eingekuppelten zweiten Mitnahmekörpers 23 zum zweiten Drehübertragungselement 12. Durch die Wirkung des Gewindeganges 24 wird der zweite Mitnahmekörper 23 von dem ersten Mitnahmekörper 16 entfernt, d. h., zwischen den Lamellenpaketen 21, 22 nimmt der Schlupf zu, bis schlussendlich eine Entkupplung der beiden Mitnahmekörper 16, 23 voneinander vollzogen ist. Aufgrund der Druckfeder 19 wird der erste Mit ¬ nahmekörper 16 nach wie vor, geführt durch die Führungsbahnen 15, über die Schiebefläche 20 gegen die Schlossfalle 18 ge- presst. Dadurch wird ein Anhaften der Lamellenpakete 21, 22 aneinander verhindert. Je nach Steigung des Gewindeganges 24 erfolgt ein mehr oder weniger schnelles Entfernen der Mitnahmekörper 16, 23 voneinander.

Vorstehend ist die selbstschaltende Funktion der Kupplung 8 beschrieben. Darüber hinaus ist die erfindungsgemäße Kupplung 8 mit einer Schalteinrichtung versehen. Die Schalteinrichtung weist einen ersten Schaltring 26 sowie einen zweiten Schaltring 26a auf. Der erste Schaltring 26 umgreift das erste Drehübertragungselement 11 außenmantelseitig . Der erste

Schaltring 26 ist axial verschiebbar geführt, wobei eine

Drehbewegung des ersten Schaltringes 26 um die Achse des ers ¬ ten Drehübertragungselementes 11 erfolgt. Der erste Schalt ¬ ring 26 ist gemeinsam mit dem ersten Drehübertragungselement 11 drehbar. Eine Relativdrehbewegung zwischen erstem Dreh- Übertragungselement 11 und erstem Schaltring 26 ist verhin ¬ dert. In der Figur 3 ist eine Außenansicht der Kupplung 8 mit dem ersten Schaltring 26 und dem zweiten Schaltring 26a dargestellt, wobei der zweite Schaltring 26a mit radial ausla ¬ denden Laschen 27a, 27b versehen ist. Die radial ausladenden Laschen 27a, 27b sind mit Ausnehmungen durchsetzt, die paral ¬ lel zur Achsrichtung des ersten sowie des zweiten Drehübertragungselementes 11, 12 ausgerichtet sind. Die Ausnehmungen sind von Führungsbolzen 28a, 28b durchsetzt. In der Figur 3 ist darüber hinaus auch der Zahnkranz 14 des ersten Drehüber- tragungselementes 11 erkennbar. Die Laschen 27a, 27b sind winkelstarr mit dem zweiten Schaltring 26a verbunden. Somit ist es möglich, den zweiten Schaltring 26a in axialer Richtung zu verschieben, wobei das erste Drehübertragungselement 11 und der erste Schaltring 26 relativ zum zweiten Schaltring 26a drehbar sind. Dadurch ist es möglich, auch bei einem Rotieren des ersten Drehübertragungselementes 11 eine axiale Bewegung des zweiten Schaltringes 26a vereinfacht von außen zu bewirken. Stirnseiten der beiden Schaltringe 26, 26a tasten einander ab. Vorliegend sind die Stirnseiten federbelas ¬ tet gegeneinander gepresst, so dass eine axiale Bewegung es zweiten Schaltringes 26a auf den ersten Schaltring 26 übertragen wird bzw. der erste Schaltring 26 federbelastet einer axialen Bewegung des zweiten Schaltringes 26a folgt.

Die beiden Schaltringe 26, 26a sind relativ zueinander drehbar. Über einander abtastende Stirnseiten erfolgt trotz Drehbeweglichkeit der Schaltringe 26, 26a zueinander eine Über- tragung einer axialen Bewegung.

Der erste Schaltring 26 ist an seiner dem ersten Drehübertragungselement 11 zugewandten Innenmantelfläche mit einer

Schließöffnung 29 (Fig. 2, 4, 5) ausgestattet. Die Schließ- Öffnung 29 ist als in sich geschlossen umlaufende Nut ausges ¬ taltet, wobei die Nut ein asymmetrisches Profil aufweist. Im Wesentlichen ist die Schließöffnung 29 mit einem halbrunden Profil versehen, wobei die eine Nutflanke der Schließöffnung 29 steiler ausgeführt ist, als die andere Nutflanke. Dadurch ist es möglich, an der steileren Nutflanke einen Anschlag für die Schlossfalle 18 zur Verfügung zu stellen. Die Lage des ersten Schaltringes 26 an dem ersten Drehübertragungselement 11 ist derart gewählt, dass die Schließöffnung 29 in dem Be ¬ reich liegt, in welchem die Schlossfalle 18 durch das erste Drehübertragungselement 11 radial nach außen hindurch

schwenkbar ist. Durch ein axiales Verschieben (gesteuert über den zweiten Schaltring 26a) des ersten Schaltringes 26 wird durch die Schließöffnung 29 für die Schlossfalle 18 Raum gegeben, um radial nach außen in die Schließöffnung 29 auszu- schwenken. Unter der Kraft der Druckfeder 19 schwenkt die

Schlossfalle 18 nach außen. Der erste Mitnahmekörper 16 wird von den Reibflächen des Lamellenpaketes 22 des zweiten Mitnahmekörpers 23 entfernt. Wird der erste Schaltring 26 in entgegengesetzter Richtung verfahren (gesteuert über den zweiten Schaltring 26a), wird die Schlossfalle 18 gegen die Kraft der Druckfeder 19 aus der Schließöffnung 29 durch eine Nutflanke herausgepresst . Die Reibflächen des Lamellenpaketes 21 des ersten Mitnahmekörpers 16 werden in Richtung der Reibflächen des Lamellenpaketes 22 des zweiten Mitnahmekörpers 23 in Kupplungsposition verschoben. Im Zusammenwirken mit der Schiebefläche 20 an dem ersten Mitnahmekörper 16 ist über den ersten Schaltring 26 die axiale Lage des ersten Mitnahmekör- pers 16 der Kupplung 8 einstellbar. Der erste Mitnahmekörper 23 ist in Abhängigkeit der Lage des ersten Schaltringes 26 in „Entkupplungsposition" und in „Kuppelungsposition" verfahrbar . Die Figur 4 zeigt den ersten Schaltring 26 und den ersten

Mitnahmekörper 16 in der so genannten „Entkupplungsposition". Der erste Schaltring 26 ist in Richtung des Zahnkranzes 14 verfahren. Die Schlossfalle 18 ist radial nach außen gepresst und ragt in die Schließöffnung 29 hinein. Die Schiebefläche 20 lässt eine Kraft, die von der Druckfeder 19 ausgeht, auf die Schlossfalle 18 wirken, so dass diese stets gegen den ersten Schaltring 26 bzw. eine Wandung der Schließöffnung 29 gepresst ist. Der erste Mitnahmekörper 16 ist gegen den Kra ¬ gen 17 des Zahnrades des Zahnkranzes 14 gepresst. Selbst bei einem „Hineinschrauben" des zweiten Mitnahmekörpers 23 in

Richtung des ersten Mitnahmekörpers 16 ist ein Zusammenpres ¬ sen der Lamellenpakete 21, 22 nicht möglich, da der zweite Mitnahmekörper 23 vor einem Zusammenpressen der Lamellenpakete 21, 22 gegen ein als Anschlag wirkendes Kugellager 13a läuft. Somit ist es nicht möglich, die Lamellenpakete 21, 22 gegeneinander zu pressen. Der Kragen 17 sowie das Kugellager 13a wirken als Anschläge für den ersten bzw. des zweiten Mitnahmekörper 16, 23. Dabei ist die Dimensionierung derart ge ¬ wählt, dass stets der zweite Mitnahmekörper 23 vor dem ersten Mitnahmekörper 16 gegen einen Anschlag läuft. Damit sind die Lamellenpakete 21, 22 der beiden Mitnahmekörper 16, 23 zwangsentkuppelt. Unabhängig von einer Drehbewegung des zweiten Drehübertragungselementes 12 zum ersten Drehübertragungs- element 11 bzw. deren Drehsinn zueinander, oder deren Drehgeschwindigkeiten zueinander, hat die Zwangsentkupplung durch den ersten Schaltring 26 der Schalteinrichtung Vorrang gegenüber der selbstschaltenden Funktionsweise der Mitnahmekörper 16, 23 der Kupplung 8.

Um ein Kuppeln der Lamellenpakete 21, 22 der beiden Mitnahmekörper 16, 23 zu ermöglichen, wird der erste Schaltring 26 in seine Kupplungsposition (Fig. 5) verschoben, d. h., der erste Schaltring 26 wird von dem Zahnrad des Zahnkranzes 14 gegen die Kraft der Druckfeder 19 fortbewegt. Über eine Flanke der Schließöffnung 29 wird die Schlossfalle 18 aus der Schließ ¬ öffnung 29 herausgehoben. Die Schlossfalle 18 ist vollständig aus der Schließöffnung 29 herausgedrückt und an einer Innen- mantelflache des Schaltringes 26 abgestützt. Eine von der

Schlossfalle 18 ausgehende Kraft verläuft in radialer Rich ¬ tung. Somit ist ein leichtgängiges axiales Verschieben des Schaltringes 26 ermöglicht. Über die Schlossfalle 18 erfolgt ein Verschieben des zweiten Mitnahmekörpers 16 von dem Kragen 17 des Zahnrades mit Zahnkranz 14 in axialer Richtung. Dazu drückt die Schlossfalle 18 auf die Schiebefläche 20. Aufgrund der Formgebung der Schiebefläche 20 wird eine axiale Bewegung des ersten Mitnahmekörpers 16 gegen die Kraft der Druckfeder 19 erzwungen. Nunmehr ist der erste Mitnahmekörper 16 in Kupplungsposition. Die Lamellenpakete 21, 22 können ineinandergreifen und eine Drehbewegung zwischen erstem Drehübertragungselement 11 und zweitem Drehübertragungselement 12 über ¬ tragen. Nunmehr ist die selbstschaltende Funktion der Kupp ¬ lung 8 wiederum in Abhängigkeit der Drehgeschwindigkeiten bzw. Relativdrehbewegung von erstem und zweitem Drehübertragungselement 11, 12 zueinander gegeben. Die Lamellenpakete 21, 22 können selbstschaltend gegeneinander gepresst bzw. voneinander entfernt werden. Um ein Verkanten des ersten Schaltringes 26 zu verhindern, kann vorgesehen sein, dass mehrere Schlossfallen 18 in Um- fangsrichtung möglichst symmetrisch verteilt angeordnet sind, so dass ein Bewegen des ersten Mitnahmekörpers 16, ausgelöst durch ein Verschieben des ersten Schaltringes 26, möglichst leichtgängig erfolgen kann.

Statt einer Verwendung zweier Schaltringe 26, 26a könnte le- diglich ein erster Schaltring 26 Verwendung finden. In diesem Falle müsste eine entsprechende Mechanik zum axialen Ver ¬ schieben des ersten Schaltringes 26 genutzt werden, welche unabhängig von einer Rotation des ersten Schaltringes 26 gemeinsam mit dem ersten Drehübertragungselement 11 eine Ver- schiebekraft auf den ersten Schaltring 26 einzukoppeln vermag .

Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass der erste Schaltring 26 zum ersten Drehübertragungselement 11 relativ drehbe- weglich gelagert ist. Beispielsweise könnten der erste

Schaltring 26 unter Verzicht auf den zweiten Schalring 26a an den Führungsbolzen 28a, 28b verdrehgesichert axial ver ¬ schieblich gelagert sein. Durch die Ausgestaltung der

Schließöffnung 29 in Form einer umlaufenden Ringnut wäre in diesem Falle sowohl bei in die Schließöffnung 29 hineinragender Schlossfalle 29 als auch bei aus der Schließöffnung 29 herausgepresster Schlossfalle 18 eine Rotation des ersten Drehübertragungselementes 11 relativ zum ersten Schaltring 26 ermöglicht. Die Schlossfalle 28 könnte den ersten Schaltring 26 bzw. die Schließöffnung 29 in Umfangsrichtung kontinuierlich abtasten.