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Patent Searching and Data


Title:
DRIVE DEVICE FOR A ROLL STAND
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2000/033987
Kind Code:
A1
Abstract:
Disclosed is a drive device for a roll stand (7) having two working rolls (4, 5) and being provided with a pinion gear-like housing (3) with two toothed rollers (15, 16). Each toothed roller (15, 16) can be coupled to a working roll (4, 5) of the roll stand (7) respectively. Each toothed roller (15, 16) is provided with a different number of teeth.

Inventors:
Thiele, Konrad (Bergstrasse 17 Hemhofen, D-91334, DE)
Application Number:
PCT/DE1999/003753
Publication Date:
June 15, 2000
Filing Date:
November 25, 1999
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Wittelsbacherplatz 2 München, D-80333, DE)
Thiele, Konrad (Bergstrasse 17 Hemhofen, D-91334, DE)
International Classes:
B21B35/12; (IPC1-7): B21B35/12
Foreign References:
DE924983C1955-03-10
Attorney, Agent or Firm:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Postfach 22 16 34 München, D-80506, DE)
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Postfach 22 16 34 München, D-80506, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Antriebseinrichtung für ein Walzgerüst (7) mit zwei Ar beitswalzen (4,5), wobei die Antriebseinrichtung ein kamm walzgetriebeartiges Getriebe (3) mit zwei Zahnwalzen (15,16) aufweist, von denen je eine mit je einer Arbeitswalze (4,5) des Walzgerüstes (7) koppelbar ist, und wobei die Zahnwalzen (15,16) eine unterschiedliche Anzahl von Zähnen aufweisen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Anzahl der Zähne der einen Zahnwalze (15,16) um 1 größer ist als die Anzahl der Zähne der anderen Zahnwalze (16,15).
3. Einrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Anzahl der Zähne der einen Zahnwalze (15,16) um 2 größer ist als die Anzahl der Zähne der anderen Zahnwalze (16,15).
4. Walzgerüst (7) mit zwei Arbeitswalzen (4,5), wobei dem Walzgerüst (7) eine Antriebseinrichtung gemäß Anspruch 1,2 oder 3 mit einem kammwalzgetriebeartigen Getriebe (3) mit zwei Zahnwalzen (15,16) zugeordnet ist, von denen je eine mit je einer Arbeitswalze (4) des Walzgerüstes (7) gekoppelt ist, und wobei die Zahnwalzen (15,16) eine unterschiedliche Anzahl von Zähnen aufweisen.
5. Walzgerüst nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Arbeitswalzen (4,5) unterschiedliche Durchmesser aufweisen.
6. Walzgerüst nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Durchmesser der Arbeitswalzen (4,5) die Gleichung Zo/Zu(1+α)Du/Do= erfüllen, wobei Du der Durchmesser einer unteren Arbeitswalze (5) Do der Durchmesser einer oberen Arbeitswalze (4) Zu die Anzahl der Zähne der Zahnwalze (16) für die untere Arbeitswalze (5) Zo die Anzahl der Zähne der Zahnwalze (15) für die obere Arbeitswalze (4) ist, und wobei a gleich0,02 bis 0,02, insbesondere0,01 bis 0,01, vorteilhafterweise 0 ist.
Description:
Beschreibung Antriebseinrichtung für ein Walzgerüst Die Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung für ein Walz- gerüst mit zwei Arbeitswalzen, wobei die Antriebseinrichtung ein kammwalzgetriebeartiges Getriebe mit zumindest zwei Zahn- walzen aufweist, von denen je eine mit je einer Arbeitswalze des Walzgerüstes koppelbar ist.

Walzstraßen, insbesondere Warmwalz-Fertigstraßen, werden häu- fig mit Walzgerüsten ausgerüstet, deren Arbeitswalzen von ei- nem Motor über ein Kammwalzgetriebe angetrieben werden. Bei- spielhafte Ausführungen von Kammwalzgetrieben können z. B. dem Buch"Walzwerke, Maschinen und Anlagen", 1. Auflage, Leipzig, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, insbesondere Seiten 291 bis 293, entnommen werden. Es hat sich gezeigt, daß es bei derartigen Antriebssystemen, vor allem bei großen Dickenreduktionsgraden zu Schwingungen, sogenannten Ratter- schwingungen, kommen kann. Als Folge dieser Ratterschwingun- gen tritt ein unterschiedlicher Verschleiß an den Oberflächen der Arbeitswalzen auf. Dies ist wiederum mit, z. T. deutli- chen, Qualitätseinbußen beim Walzgut verbunden.

Entsprechend ist es Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung anzugeben, die es ermöglicht, oben bezeichnete Probleme zu verhindern bzw. zu verringern.

Die Aufgabe wird durch eine Antriebseinrichtung gemäß An- spruch 1 sowie durch eine Walzgerüst gemäß Anspruch 4 gelöst.

Dabei weist eine Antriebseinrichtung für ein Walzgerüst mit zwei Arbeitswalzen ein kammwalzgetriebeartiges Getriebe mit zumindest zwei Zahnwalzen auf, von denen je eine mit je einer Arbeitswalze des Walzgerüstes koppelbar ist, wobei die Zahn- walzen eine unterschiedliche Anzahl von Zähnen aufweisen. Auf diese Weise werden Ratterschwingungen verhindert bzw. deut- lich reduziert. Unter kammwalzartigem Getriebe ist dabei im

wesentlichen ein Getriebe zu verstehen, das weitestgehend ei- nem Kammwalzgetriebe entspricht, wobei es jedoch entgegen der Ausführung, wie sie z. B. in dem Buch"Walzwerke, Maschinen und Anlagen", 1. Auflage, Leipzig, VEB Deutscher Verlag fur Grundstoffindustrie, insbesondere Seiten 291 bis 293, offen- bart ist, eine unterschiedliche Anzahl von Zähnen aufweist.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Anzahl der Zähne der einen Zahnwalze um mindestens 2, vorteilhafter- weise um 1, größer als die Anzahl der Zähne der anderen Zahn- walze.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weisen die Arbeitswalzen unterschiedliche Durchmesser auf. Dabei er- füllen die Durchmesser der Arbeitswalzen in besonders vor- teilhafter Ausgestaltung der Erfindung die Gleichung Do Zu () o u wobei Du der Durchmesser einer unteren Arbeitswalze Do der Durchmesser einer oberen Arbeitswalze Zu die Anzahl der Zähne der Zahnwalze für die untere Ar- beitswalze Zo die Anzahl der Zähne der Zahnwalze für die obere Ar- beitswalze ist, und wobei a gleich-0,02 bis 0,02, vorteilhafterweise -0,01 bis 0,01, besonders vorteilhafterweise 0 ist.

Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus den Un- teransprüchen sowie aus nachfolgender Beschreibung eines Aus- führungsbeispiels. Im einzelnen zeigen : FIG 1 ein Antriebssystem eines Walzgerüstes basierend auf einem kammwalzgetriebeartigen Getriebe, FIG 2 eine Grobdarstellung eines kammwalzgetriebeartigen Getriebes.

FIG 1 zeigt ein Antriebssystem eines Walzgerüstes 7 basierend auf einem kammwalzgetriebeartigen Getriebe 3. In FIG 1 be- zeichnen Bezugszeichen 4 und 5 die Arbeitswalzen und Bezugs- zeichen 8 und 9 die Stützwalzen des Walzgerüstes 7. Es ist ein Elektromotor 1 vorgesehen, der über eine Welle 2 mit dem kammwalzgetriebeartigen Getriebe 3 verbunden ist. Das kamm- walzgetriebeartige Getriebe 3 ist wiederum über zwei Wellen 10 und 11 mit den Arbeitswalzen 4 und 5 des Walzgerüstes 7 verbunden.

FIG 2 zeigt schematisch den inneren Aufbau des kammwalzge- triebeartigen Getriebes 3 in seitlicher Darstellung. Das kammwalzgetriebeartige Getriebe 3 weist eine Zahnwalze 15, die mit der Welle 10 verbunden ist, eine Zahnwalze 17, die mit der Welle 2 verbunden ist, sowie eine Zahnwalze 16, die mit der Welle 11 verbunden ist, auf. Die Zahnwalze 15 ist so- mit für den Antrieb der oberen Arbeitswalze 4 und die Zahn- walze 16 für den Antrieb der unteren Arbeitswalze 5 vorgese- hen.

Es ist besonders vorteilhaft vorgesehen, daß für die Anzahl Zu der Zähne der Zahnwalze 16 für die untere Arbeitswalze 5 und die Anzahl Z der Zähne der Zahnwalze 15 für die obere Arbeitswalze 4 gilt : Zo+1Zu= oder Zo-1Zu= In vorteilhafter Ausgestaltung ist ferner vorgesehen, daß die Durchmesser Du und Do der Arbeitswalzen 5 und 4 die Gleichung Do Zs () o u erfüllen, wobei Du der Durchmesser der unteren Arbeitswalze 5

Do der Durchmesser der oberen Arbeitswalze 4 ist. a ist dabei gleich-0,02 bis 0,02, insbesondere-0,01 bis 0,01, vorteilhafterweise 0.