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Title:
DRIVE DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/068217
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a drive device (20), particularly for the strand guidance of continuous casting units, comprising a drive motor (24), a transmission (23), a coupling (25), and optionally further housing parts and/or protective hoods as components of the drive device, wherein the motor is connected to the transmission via the coupling for torque transmission and the components of the device are connected to a base plate, wherein only one of the components of the device is connected to the base plate, and wherein the other components are directly or indirectly connected to the one component and are supported by it.

Inventors:
BAARTS, Diana (Tulpenweg 8, Korschenbroich, 41352, DE)
JONEN, Peter (Marienburger Ufer 28, Duisburg, 47279, DE)
Application Number:
EP2008/009812
Publication Date:
June 04, 2009
Filing Date:
November 20, 2008
Export Citation:
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Assignee:
SMS DEMAG AG (Eduard-Schloemann-Strasse 4, Düsseldorf, 40237, DE)
BAARTS, Diana (Tulpenweg 8, Korschenbroich, 41352, DE)
JONEN, Peter (Marienburger Ufer 28, Duisburg, 47279, DE)
International Classes:
B22D11/128; B21B35/00; B65G13/06
Attorney, Agent or Firm:
KLÜPPEL, Walter (Hemmerich & Kollegen, Hammerstrasse 2, Siegen, 57072, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Antriebseinrichtung (2,10,20) insbesondere für die Strangführung von Stranggießanlagen, mit einem Antriebsmotor (11 ,24), einer Getriebeein- heit (13,23), einer Kupplung (17,25) und gegebenenfalls weiteren Gehäuseteilen (18) und/oder Schutzhauben als Komponenten der Antriebseinrichtung, wobei der Motor (11 ,24) mittels der Kupplung (17,25) mit der Getriebeeinheit (13,23) zur Drehmomentübertragung verbunden ist und die Komponenten der Einrichtung mit einer Grundplatte (22) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Komponenten (23) der Einrichtung mit der Grundplatte (22) verbunden ist, wobei die anderen Komponenten (24,25) mit der einen Komponente (23) direkt oder indirekt verbunden sind und von ihr getragen werden.

2. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass nur eine der Komponenten (23) der Einrichtung mit der Grundplatte verbunden ist, wobei die anderen Komponenten (24,25) mit der einen Komponenten (23) direkt oder indirekt verbunden sind und von ihr getragen werden.

3. Antriebseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeeinheit (23) Mittel zum Verbinden mit der Grundplatte

(22) aufweist und die anderen Komponenten, wie beispielsweise Motor und/oder Kupplung mit dem Getriebe verbunden sind.

4. Antriebseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,

dass das Getriebe (23) einen Befestigungsflansch oder Befestigungshalter aufweist, mittels welchem die Getriebeeinheit auf der Grundplatte verschraubbar ist.

5. Antriebseinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (23) Befestigungsmittel aufweist, mittels welchen der Motor und/oder die Kupplung und/oder andere Komponenten mit dem Getriebe befestigbar sind.

Description:

Antriebseinrichtung

Beschreibung

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung insbesondere für die Strangführung von Stranggießanlagen, wie insbesondere nach dem Oberbegriff von An- spruch 1.

Stand der Technik

Stranggießanlagen, wie insbesondere Stranggießanlagen für Brammen, weisen nach der Kokille mehrere Rollen- oder Walzenanordnungen auf, mittels welchen die Brammen behandelt und transportiert werden. So ist im Bereich der Strangführung eine eine gekrümmte Bahn für die Brammen bildenden Anordnung von Rollen- oder Walzenpaare vorgesehen, zwischen welchen die Brammen von der Kokille zu nachgeordneten Bearbeitungsvorrichtungen oder -Stationen in Richtung auf den Auslauf geführt werden. Dabei sind die Rollen- oder Walzenpaare in einzelnen Segmenten zusammengefasst, die vorteilhaft segmentweise gewechselt werden können.

Zur Bearbeitung und zum Transport der Brammen sind die Rollenpaare angetrieben. Dazu werden im Stand der Technik gemäß der DE 3230363 Motoren mit Getrieben für jeweils eine Rolle verwendet, wobei die Rolle von dem Motor über das Getriebe angetrieben wird. Das Getriebe ist dabei ein Winkelgetriebe, ein Planeten oder Reduktionsgetriebe. Der Motor ist gemäß DE 3230363 ein hydraulischer oder elektrischer Motor.

Die beiden pro Rolle vorgesehenen Motoren sind in einem Gestell übereinander angeordnet und sind derart mittels Gelenkwellen mit den übereinander angeordneten Rollen verbunden.

Solche Antriebseinrichtungen weisen den Nachteil auf, dass zumindest die meisten Elemente, wie der Motor und das Getriebe selbst mit einem Träger o- der einer Grundplatte verschraubt sind. Dadurch entsteht ein erheblicher Aufwand bei der Konstruktion von unterschiedlichen Getriebe und Motorlieferanten, sowie bei der Montage und bei der Justage der einzelnen Teile relativ zueinander, der insbesondere auch im Falle einer Reparatur oder eines Austauschs auftritt.

Darstellung der Erfindung, Aufgabe, Lösung, Vorteile

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, unabhängig von Motoren- und Getriebelieferant eine Antriebsvorrichtung als Kompakteinheit zu schaffen, die einfach montier- und justierbar ist. Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst.

Die Modularisierung bewirkt in der Konstruktion die Unabhängigkeit von Motoren- und Getriebelieferanten. Sie bewirkt die Reduzierung der Beschaffungskosten und eine Vereinfachung in der Montage. Zusätzlich wir die Konstruktion und Fertigung der Befestigungsplatte vereinfacht. Gemeinsam mit der erzielten Gewichtsersparnis wird eine Kostenreduzierung bewirkt. Bei der Antriebsein- richtung kann ein Austausch von Komponenten erleichtert durchgeführt werden.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe erreicht, durch die Modularisierung einer Antriebseinrichtung, insbesondere für die Strangführung von Stranggießanlagen. Dieses Modul besteht aus einer Getriebeeinheit, einer Kupplung und ei- nem Antriebsmotor. Das Modul wird auf einer einfachen Ausführung einer Befestigungsplatte verschraubt. Die Getriebeeinheit besteht aus einem Planeten-

getriebe und eine Glocke. Der Motor ist über eine Glocke mit dem Getriebe verbunden. Die Drehmomentübertragung erfolgt durch die Kupplung. Das Getriebe und die Glocke sind mit einer Grundplatte verbunden.

Durch das, standardisierte zusammenfügen von Motor, Kupplung und Getrie- beeinheit zu einer kompakten Baueinheit wird ein Modul geschaffen. Anstelle von Einzelteilen oder kleinen Komponenten wird eine einbaufertige Baugruppe mit relativ großen Funktionsumfang geschaffen.

Neben der Gewichtsersparnis, der Vereinfachung der Konstruktion und Monta- ge der Stranggetriebe kann der Zahnkranz der Kupplung in eingebauten Zustand ohne Demontage des Motors gewechselt werden. Insgesamt können dadurch Kosteneinsparungen realisiert werden.

Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn das Getriebe Mittel zum Verbinden mit der Grundplatte aufweist und die anderen Komponenten, wie beispielsweise Motor und/oder Kupplung mit dem Getriebe verbunden sind. Dabei ist es zweckmäßig, wenn das Getriebe einen Befestigungsflansch oder Befestigungshalter aufweist, mittels welchem das Getriebe auf der Grundplatte verschraubbar ist. Statt dem Getriebe können auch andere Komponenten mit der Grundplatte ver- bindbar sein, wobei dann die anderen Komponenten mit dieser Komponente verbunden sind.

Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn das Getriebe Befestigungsmittel aufweist, mittels welchen der Motor und/oder die Kupplung und/oder andere Komponenten mit dem Getriebe befestigbar sind.

Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Nachstehend wird die Erfindung auf der Grundlage eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 eine Anordnung von Antriebs;

Fig. 2 eine Antriebseinrichtung nach dem Stand der Technik; und

Fig. 3 eine erfindungsgemäße Antriebseinrichtung.

Bevorzugte Ausführung der Erfindung

Die Figur 1 zeigt eine Anordnung 1 von Antriebseinrichtungen 2 einer Strangführung 3 einer Stranggießanlage. Dabei sind die Antriebseinrichtungen 2 einzeln oder paarweise angeordnet. Die Anordnung der Antriebseinrichtungen 2 erfolgt auf Stufen der Strangführung 3 der Stranggießanlage. Die Antriebseinrichtungen sind mit einem Antriebsmotor, Getrieben und Gelenkwellen vorge- sehen, um Rollen oder Walzen 4 der Strangführung anzutreiben.

Die Figur 2 zeigt eine Anordnung einer Antriebseinheit 10, bei welcher auf einem der Montage dienenden Träger oder Untersatz 12 zwei Motoren 11 angeordnet und mit dem Untersatz 12 verbunden sind. Dabei sind die Motoren 11 mit dem Untersatz verschraubt. Weiterhin sind Getriebe 13 vorgesehen, welche wiederum mit dem Untersatz 12 verschraubt sind. Die Getriebe 13 dienen der Drehmomentübertragung von dem Motor 11 auf die im Drehmomentfluss nach- geordneten anzutreibenden Rollen oder Walzen, die jedoch nicht dargestellt sind. Weiterhin ist zwischen Motor 11 und Getriebe 13 beispielsweise eine Kupplung 17 vorgesehen, welche zumindest mit ihrem Gehäuse 18 wiederum auf dem Untersatz 12 verschraubt ist.

Dem Getriebe 13 nachgeordnet sind Kreuzgelenke 14, Wellen 15 und Kreuzgelenke 16 zur antriebsmäßigen Verbindung mit den anzutreibenden Rollen oder Walzen.

Wesentlich bei der Anordnung von Motor 11 , Kupplung 17 und Getriebe 13 und gegebenenfalls auch Gehäusen 18 nach dem Stand der Technik ist, dass die im Antriebsstrang vorgesehenen Komponenten 11 ,17,13 jeweils einzeln und getrennt voneinander mit dem Untersatz verschraubt sind. Dabei sind die Komponenten jeweils genau zu justieren und zu positionieren, was sich als sehr zeitaufwändig und schwierig darstellt.

Insbesondere beim Wechsel einzelner Komponenten sind die zu wechselnden Komponenten dann derart zu justieren, dass die reibungslose Funktion und das reibungslose Zusammenspiel mit den anderen Komponenten erfolgen kann.

Die Figur 3 zeigt eine erfindungsgemäße Antriebseinrichtung 20, welche modu- lar aufgebaute Komponenten aufweist. Dabei ist die Getriebeeinheit 23 mit Befestigungsmitteln an einer Grundplatte 22 mittels Schrauben verbunden. Die Grundplatte 22 wir auf dem Fundament oder in einem Stahltraggerüst mittels Schrauben befestigt. An der Getriebeeinheit 23 sind dann eine Kupplung 25 und ein Motor 24 angeordnet und mit der Getriebeeinheit 23 verbunden. Der Motor 24 weist keine anderweitige Befestigung mit der Grundplatte 22 auf, so dass er vorzugsweise nur über der Getriebeeinheit mit der Grundplatte verbunden ist. Den Getrieben 23 nachgeordnet sind Kreuzgelenke 26, Wellen 27 und Kreuzgelenke 28 zur antriebsmäßigen Verbindung des Motors 24 mit den anzutreibenden Rollen oder Walzen. Dabei sind die Rollen oder Walzen nicht dargestellt. Die Antriebseinrichtung ist selbst justierbar.

Vorteilhaft wird aus Getriebe 23, Kupplung 25 und Motor 24 und gegebenenfalls weiteren Gehäuseteilen oder Schutzhauben ein Modul gebildet, wobei die Korn-

ponenten des Moduls sich gegenseitig tragen und nur eine Komponente des Moduls mit der Grundplatte 22 und dem Untersatz verbunden ist.

Zur Befestigung weist die Getriebeeinheit 23 bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 3 zwei Befestigungsfüße 29 zur Fußbefestigung auf der Grundplatte 22 auf. Durch die Befestigung der Komponenten miteinander bzw. untereinander wird erreicht, dass die komplizierte Justierung bei einzelner Befestigung auf dem Untersatz entfallen kann.

Bezugszeichenliste

1 Anordnung

2 Antriebseinrichtung 3 Strangführung

4 Rollen oder Walzen

10 Antriebseinheit

11 Motor

12 Untersatz 13 Getriebe

14 Kreuzgelenk

15 Welle

16 Kreuzgelenk

17 Kupplung 18 Gehäuse

20 Antriebseinrichtung

21 Untersatz

22 Grundplatte

23 Getriebe 24 Motor

25 Kupplung

26 Kreuzgelenk

27 Welle

28 Kreuzgelenk