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Title:
DRIVE SYSTEM FOR DRIVING A MOVABLE PART OF A VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/215026
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a drive system for driving a movable part of a vehicle, in particular a sliding roof, comprising a transmission unit (3), at least one first motor unit (2), and at least one first adapter element (1) for connecting the transmission unit (3) and the first motor unit (2). The first adapter element (1) has at least one component for operating the drive system, in particular for controlling the drive system.

Inventors:
TRAUB, Martin (Kraillinger Str. 5, Stockdorf, 82131, DE)
JAYARAJ, Rajesh (Kraillinger Str. 5, Stockdorf, 82131, DE)
AKKAYA, Murat (Kraillinger Straße 5, Stockdorf, 82131, DE)
LISSNER, Werner (Kraillinger Straße 5, Stockdorf, 82131, DE)
Application Number:
EP2019/061356
Publication Date:
November 14, 2019
Filing Date:
May 03, 2019
Export Citation:
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Assignee:
WEBASTO SE (Kraillinger Straße 5, Stockdorf, 82131, DE)
International Classes:
H02K7/116; H02K11/38
Domestic Patent References:
WO2010024406A12010-03-04
Foreign References:
DE4337390A11995-04-27
DE10337851A12005-03-17
DE102005030217A12007-01-04
Attorney, Agent or Firm:
ZECH, Stefan M. (P.O. Box 860624, München, 81633, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Antriebs-System zum Antreiben eines beweglichen Teiles eines

Fahrzeuges, insbesondere eines Schiebedaches, umfassend eine

Getriebeeinheit (3), mindestens eine erste Motoreinheit (2) sowie mindestens ein erstes Adapterelement (1) zum Verbinden von

Getriebeeinheit (3) und erster Motoreinheit (2), wobei das erste

Adapterelement (1) mindestens eine Komponente zum Betreiben, insbesondere Steuern, des Antriebs-Systems aufweist.

2. System nach Anspruch 1,

dad u rch g eken nzeich net, dass

die Komponente eine Steuereinrichtung (13), insbesondere Steuerplatine, und/oder mindestens eine Schnittstelle (12) zum Anschließen einer zumindest gegenüber der Motoreinheit (2) externen Einrichtung, insbesondere zumindest gegenüber der Motoreinheit (2) externen

Steuereinrichtung, umfasst.

3. System nach Anspruch 1 oder 2,

dad u rch g eken nzeich net, dass

die Getriebeeinheit (3) ein Getriebegehäuse (9) umfasst und/oder die erste Motoreinheit (2) ein Motorgehäuse umfasst und/oder außerhalb des Getriebegehäuses (9) angeordnet ist.

4. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dad u rch g eken nzeich net, dass

das erste Adapterelement (1) mit der Getriebeeinheit (3) und/oder mit der ersten Motoreinheit (2) lösbar verbindbar oder verbunden ist und/oder

dass das erste Adapterelement (1) vorzugsweise mindestens einen Verbindungs-Vorsprung oder weiter vorzugsweise mindestens zwei, noch weiter vorzugsweise mindestens drei, Verbindungs-Vorsprünge zum Verbinden mit der Getriebeeinheit aufweist und/oder vorzugsweise mindestens eine Verbindungs-Ausnehmung oder weiter vorzugsweise mindestens zwei, noch weiter vorzugsweise mindestens drei, Verbindungs-Ausnehmungen zum Verbinden mit der Getriebeeinheit aufweist und/oder

dass das erste Adapterelement (1) vorzugsweise mindestens einen

Verbindungs-Vorsprung oder weiter vorzugsweise mindestens zwei, noch weiter vorzugsweise mindestens drei, Verbindungs-Vorsprünge zum Verbinden mit der ersten Motoreinheit aufweist und/oder vorzugsweise mindestens eine Verbindungs-Ausnehmung oder weiter vorzugsweise mindestens zwei, noch weiter vorzugsweise mindestens drei,

Verbindungs-Ausnehmungen zum Verbinden mit der ersten Motoreinheit aufweist.

5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dad u rch g eken nzeich net, dass

die erste Motoreinheit (2) mindestens einen elektrischen Motor, insbesondere mindestens einen Gleichstrommotor und/oder mindestens einen bürstenlosen Gleichstrommotor, umfasst.

6. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche

dad u rch g eken nzeich net, dass

die Getriebeeinheit (3) und die erste Motoreinheit (2) so konfiguriert sind, dass die Getriebeeinheit (3) hierarchisch über der ersten Motoreinheit (2) steht, oder umgekehrt, dass die erste Motoreinheit (2) hierarchisch über der Getriebeeinheit (3) steht.

7. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

geken nzeich net d u rc h

mindestens ein erstes Steckverbindungselement und/oder mindestens eine erste Klemmhalterung zum Verbinden von Adapterelement (1) und erster Motoreinheit (2), wobei die Klemmhalterung vorzugsweise mindestens einen Spulenausgang (8, 8') der ersten Motoreinheit (2) umfasst und/oder wobei die Klemmhalterung vorzugsweise mit der ersten Motoreinheit (2) durch eine Verzahnung verbunden ist und/oder mindestens ein zweites Steckverbindungselement (10) und/oder mindestens eine zweite Klemmhalterung zum Verbinden von

Adapterelement (1) und Getriebeeinheit (3).

8. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

das erste Adapterelement (1) mindestens eine Ausnehmung und/oder Öffnung (11) aufweist, durch die eine Antriebs-Übertragungseinrichtung, insbesondere eine Motorwelle der ersten Motoreinheit (2) und/oder eine Antriebswelle der Getriebeeinheit (3) zum Antreiben der Getriebeeinheit (3) mittels der ersten Motoreinheit (2) führbar oder geführt ist.

9. Verwendung eines Adapterelementes (1), insbesondere mit den

Adapterelement-Merkmalen nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, umfassend mindestens eine Komponente zum Betreiben, insbesondere Steuern, eines Antriebs-Systems zum Antreiben eines beweglichen Teiles eines Fahrzeuges, insbesondere eines Schiebedaches, vorzugsweise nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, für eine lösbare Verbindung einer Getriebeeinheit (3) mit einer Motoreinheit (2) des Antriebs-Systems.

10. Adapterelement (1), insbesondere mit den Adapterelement-Merkmalen nach einem der vorhergehenden Ansprüchen 1 bis 8, umfassend mindestens eine Komponente zum Betreiben, insbesondere Steuern, eines Antriebs-Systems zum Antreiben eines beweglichen Teiles eines

Fahrzeuges, insbesondere eines Schiebedaches, vorzugsweise nach einem der vorhergehenden Ansprüchen 1 bis 8, wobei das Adapterelement (1) für eine lösbare Verbindung einer Getriebeeinheit (3) mit einer

Motoreinheit (2) des Antriebs-Systems konfiguriert ist.

11. Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug, umfassend ein System nach einem der Ansprüche 1 bis 8.

12. Set für einen Antrieb eines beweglichen Teiles eines Fahrzeuges,

insbesondere eines Schiebedaches, umfassend eine Getriebeeinheit (3) sowie mindestens eine erste und eine zweite, verschieden von der ersten Motoreinheit ausgebildete, Motoreinheit (2), wobei wahlweise die erste oder zweite Motoreinheit (2) mit der Getriebeeinheit (3), insbesondere über ein Adapterelement (1), verbindbar ist, wobei das Set vorzugsweise ein System nach einem der Ansprüche 1 bis 8 umfasst.

13. Set nach Anspruch 12,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass sich erste und zweite Motoreinheit (2) hinsichtlich ihrer jeweiligen Geometrie und/oder ihres jeweiligen Motors und/oder ihrer jeweiligen Hierarchie gegenüber der Getriebeeinheit (3) unterscheiden.

14. Set nach Anspruch 12 oder 13,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

das Set mindestens zwei verschiedene Adapterelemente (1) aufweist, wobei ein erstes Adapterelement vorzugsweise eine Steuereinrichtung (13), insbesondere eine Steuerplatine, aufweist und eine zweites

Adapterelement vorzugswiese keine Steuereinrichtung, insbesondere keine Steuerplatine, aufweist und/oder

wobei sich ein/das erste und ein/das zweite Adapterelement (1) durch ihre Geometrie, insbesondere Anschlussgeometrie gegenüber der jeweiligen Motoreinheit (2), unterscheiden und/oder

wobei sich ein/das erste und ein/das zweite Adapterelement ( 1) durch ihre Anschlussgeometrie gegenüber der Getriebeeinheit (3) vorzugsweise nicht unterscheiden.

15. Verfahren zum Zusammenbauen des Systems nach einem der Ansprüche 1 bis 8, insbesondere unter Bereitstellung des Sets nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei die Getriebeeinheit (3) lösbar mit der ersten oder zweiten Motoreinheit (2) des Systems, mittels des Adapterelementes (1), verbunden wird.

Description:
Antriebs-System zum Antreiben eines beweglichen Teiles eines Fahrzeuges

Beschreibung

Die Erfindung betrifft ein Antriebs-System zum Antreiben eines beweglichen Teiles eines Fahrzeuges sowie ein Adapterelement für ein derartiges Antriebs- System. Weitere Aspekte der Erfindung betreffen die Verwendung eines

Adapterelementes, ein Set für einen Antrieb eines beweglichen Teiles eines Fahrzeuges sowie ein Verfahren zum Zusammenbauen eines Antriebs-Systems für einen Antrieb eines beweglichen Teiles eines Fahrzeuges.

Es ist bekannt, Stellelemente (bewegliche Teile) eines Fahrzeuges, insbesondere Kraftfahrzeuges, mittels mindestens einer elektrischen Antriebseinheit, wie beispielsweise eines Elektromotors, insbesondere Gleichstrommotors, zu betätigen. Derartige Stellelemente können beispielsweise ein Schiebedach oder ein elektrisch verstellbares Fenster sein.

Weiterhin ist es bekannt, eine Motoreinheit (beispielsweise umfassend einen Gleichstrommotor bzw. DC-Motor oder einen bürstenloser Gleichstrommotor bzw. BLDC-Motor) mit einem Getriebegehäuse zu verbinden. Abhängig vom jeweiligen Motor-Typ werden unterschiedliche Getriebegehäuse benötigt bzw. bereitgestellt, um ein entsprechendes Antriebs-System zum Antreiben des Stellelementes (beweglichen Teiles) bereitzustellen. Weiterhin ist es bekannt, dass verschiedene Motoreinheiten entweder hierarchisch (als Slave) der entsprechenden

Getriebeeinheit nachgeordnet sind oder übergeordnet sind (als Master). Die Hierarchie bezieht sich hier insbesondere auf die Steuerung des Antriebs. Je nach Konfiguration des Antriebs-Systems (also je nachdem, ob die Motoreinheit als Slave oder Master ausgebildet ist), werden verschiedene Getriebeeinheiten realisiert. Wenn die Motoreinheit beispielsweise als Master ausgebildet ist, weist die Getriebeeinheit üblicherweise eine entsprechende Steuerplatine zur

Ansteuerung der Motoreinheit auf. Wenn hingegen die Motoreinheit als Slave ausgebildet ist, muss eine derartige Steuerplatine nicht vorgesehen sein. Weiterhin ist es aus der DE 10 2005 030 217 Al bekannt, ein Polgehäuse eines Elektromotors und eine Getriebe-Antriebseinheit mittels eines Adapterelementes zu verbinden. Dieser Stand der Technik beschäftigt sich damit, eine Lösung anzubieten, so dass verschiedene Getriebe-Antriebseinheiten an denselben Elektromotor bzw. dasselbe Polgehäuse angeschlossen werden können.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Antriebs-System vorzuschlagen, das auf möglichst einfache Art und Weise, insbesondere hinsichtlich einer Getriebeeinheit, realisiert (insbesondere konfiguriert) werden kann. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung ein entsprechendes Adapterelement, eine

entsprechende Verwendung eines Adapterelementes, ein entsprechendes

Fahrzeug, ein entsprechendes Set für einen Antrieb eines beweglichen Teiles eines Fahrzeuges sowie ein entsprechendes Verfahren zum Zusammenbauen des Antriebs-Systems vorzuschlagen.

Diese Aufgabe wird insbesondere durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Insbesondere wird die Aufgabe durch ein Antriebs-System zum Antreiben eines beweglichen Teiles eines Fahrzeuges, insbesondere eines Schiebedaches oder eines Fahrzeugfensters, gelöst, wobei das Antriebs-System eine Getriebeeinheit, mindestens eine erste Motoreinheit sowie mindestens ein erstes Adapterelement zum Verbinden von Getriebeeinheit und erster Motoreinheit umfasst.

Vorzugsweise umfasst das erste Adapterelement mindestens eine Komponente zum Betreiben, insbesondere Steuern, des Antriebs-Systems.

Ein Kerngedanke der vorliegenden Erfindung liegt darin, ein Antriebs-System vorzuschlagen, bei dem mittels Adapterelement auf einfache Art und Weise eine Verbindung zwischen Getriebeeinheit und Motoreinheit bereitgestellt werden kann. Wenn das Adapterelement weiterhin eine Komponente zum Betreiben, insbesondere Steuern, des Antriebs-Systems aufweist, kann dadurch auf einfache Art und Weise das Antriebs-System realisiert bzw. konfiguriert werden.

Insbesondere ist es dann so, dass ein Ansteuern bzw. Betreiben des Antriebs- Systems zumindest teilweise auch unter N utzung des Adapterelementes möglich ist.

Beispielsweise kann das Adapterelement dazu mit elektrischen/elektronischen Signalen oder allgemein mit elektrischer Energie versorgt werden. Weiterhin kann das Adapterelement ausführungsgemäß mindestens eine Steuereinrichtung (Leiterplatte bzw. Steuerplatine) aufweisen, die Steueraufgaben übernehmen kann. Generell kann es sich bei der Komponente um eine passive (beispielsweise energieweiterleitende, insbesondere stromleitende, und/oder

signalweiterleitende) Komponente oder um eine aktive Komponente

(beispielsweise Steuereinrichtung, insbesondere elektronische Steuereinrichtung) handeln. Wenn das Adapterelement eine derartige Komponente aufweist, kann insbesondere die Getriebeeinheit vereinfacht werden, so dass ein u nd dieselbe Getriebeeinheit für verschiedene Motoreinheiten verwendet werden kann.

Insgesamt wird ein Antriebs-System vorgeschlagen, das einfach und variabel konfigurierbar ist.

Insoweit von einer„ersten" Motoreinheit sowie einem„ersten" Adapterelement die Rede ist, soll damit nicht (zwingend) gemeint sein, dass eine zweite

Motoreinheit bzw. ein zweites Adapterelement vorgesehen sein müssen (auch wenn diese, insbesondere beim weiter unten beschriebenen Set, vorgesehen sein können). Die Wortwahl„erste" umfasst insofern auch, dass das Antriebs-System genau eine Motoreinheit (also keine„zweite" Motoreinheit) und genau ein

Adapterelement (also kein„zweites" Adapterelement) umfassen kann.

Unter einem Adapterelement ist insbesondere ein Element zu verstehen, das dazu konfiguriert ist, die Getriebeeinheit und die erste Motoreinheit mechanisch und/oder elektrisch und/oder elektronisch miteinander zu verbinden. Daneben weist das Adapterelement vorzugsweise eine Komponente auf, die zum Betreiben, insbesondere Steuern, des Antriebs-Systems ausgebildet ist. Das Adapterelement ist insofern volumen- und/oder gewichtsmäßig deutlich kleiner als Getriebeeinheit und Motoreinheit. Ein Gewicht des Adapterelementes entspricht vorzugsweise maximal 20 %, weiter vorzugsweise maximal 8 %, noch weiter vorzugsweise maximal 4 % eines Gewichtes von Getriebeeinheit und/oder Motoreinheit. Das Adapterelement weist vorzugsweise weder antreibende Komponenten (wie beispielsweise Motorkomponenten) noch übertragende Elemente (wie

beispielsweise Elemente eines Getriebes) auf. Das Adapterelement kann einstückig ausgebildet sein, jedoch auch aus mehreren Teilen bestehen. In konkreten Ausführungsformen kann das Adapterelement mit der Getriebeeinheit und/oder der ersten Motoreinheit mittels Steckverbindung verbunden werden. Die Komponente (hier und im Folgenden soll es sich bei der Komponente immer um die Komponente zum Betreiben, insbesondere Steuern, des Antriebs-Systems handeln, solange sich aus dem konkreten Zusammenhang nichts anderes ergibt) kann in einer konkreten Ausführungsform eine Steuereinrichtung, insbesondere (Steuer-) Platine, und/oder mindestens eine Schnittstelle zum Anschließen einer zumindest gegenüber der Motoreinheit externen Einrichtung, insbesondere Steuereinrichtung (z. B. Steuergerät bzw. ECU) umfassen. Die externe Einrichtung ist vorzugsweise kein Bestandteil der Motoreinheit. Die externe Einrichtung kann Bestandteil der Getriebeeinheit sein, jedoch auch gegenüber der Getriebeeinheit extern ausgebildet sein (also weder Bestandteil der Motoreinheit noch Bestandteil der Getriebeeinheit noch Bestandteil des Adapterelementes sein). Unter einer externen Ausbildung ist insbesondere eine beabstandete Ausbildung und/oder eine Ausbildung außerhalb eines entsprechenden Gehäuses (Getriebegehäuses bzw. Motorgehäuses) zu verstehen. Bei der Schnittstelle kann es sich

insbesondere um eine elektrische oder elektronische Schnittstelle handeln, über die drahtgebunden oder drahtlos (elektrische bzw. elektromagnetische) Signale und/oder elektrische Energie (in Richtung Adapterelement oder vom

Adapterelement oder sowohl in Richtung als auch vom Adapterelement, also bi- direktional) übermittelt wird/werden. Das Adapterelement ist dann vorzugsweise so konfiguriert, dass eine elektrische bzw. elektronische Verbindung zwischen der externen Einrichtung und der Motoreinheit (alternativ oder zusätzlich : der

Getriebeeinheit) hergestellt werden kann. Insgesamt kann auf einfache Art und Weise eine elektrische bzw. elektronische Verbindung zwischen für das Antriebs- System relevanten Komponenten hergestellt werden.

Die externe Einrichtung kann Bestandteil des Antriebs-Systems sein (ggf. als zusätzliche Komponente zusätzlich zur Getriebeeinheit, Motoreinheit und dem Adapterelement) oder auch gegenüber dem Antriebs-System insgesamt extern ausgebildet sein (beispielsweise an einer separaten Stelle eines Fahrzeugs verbaut sein).

Unter einer Steuereinrichtung ist vorzugsweise eine elektronische

Steuereinrichtung zu verstehen. Die Steuereinrichtung kann einen Prozessor, insbesonere Mikroprozessor und/oder einen (elektronischen) Speicher aufweisen.

Die Getriebeeinheit umfasst vorzugsweise ein Getriebegehäuse. Alternativ oder zusätzlich umfasst die jeweilige (erste und/oder zweite) Motoreinheit ein Motorgehäuse. Alternativ oder zusätzlich ist die jeweilige (erste und/oder zweite) Motoreinheit außerhalb des Getriebegehäuses angeordnet. Bei dem

Getriebegehäuse und dem Motorgehäuse handelt es sich insbesondere um verschiedene Bauteile, die wiederum ausführungsgemäß über das Adapterelement miteinander verbindbar oder verbunden sind. In konkreten Ausführungsformen wird die Getriebeeinheit vollständig von einem (einzelnen) Getriebegehäuse umhüllt. Alternativ oder zusätzlich kann die jeweilige (erste und/oder zweite) Motoreinheit vollständig von einem jeweiligen (ersten und/oder zweiten)

(einzelnen) Motorgehäuse umhüllt sein.

Das (erste und/oder zweite) Adapterelement kann mit der Getriebeeinheit und/oder mit der (ersten und/oder zweiten) Motoreinheit lösbar verbindbar oder verbunden sein.

Weiterhin kann das jeweilige (erste und/oder zweite) Adapterelement mindestens einen, vorzugsweise mindestens zwei, weiter vorzugsweise mindestens drei Verbindungsvorsprünge und/oder -ausnehmungen zum Verbinden mit der

Getriebeeinheit aufweisen.

Weiterhin kann das jeweilige (erste und/oder zweite) Adapterelement

vorzugsweise mindestens einen oder mindestens zwei oder mindestens drei Verbindungs-Vorsprünge und/oder -ausnehmungen zum Verbinden mit der (ersten bzw. zweiten) Motoreinheit aufweisen.

Die jeweilige (erste und/oder zweite) Motoreinheit kann mindestens einen elektrischen Motor, vorzugsweise mindestens einen Gleichstrommotor und/oder mindestens einen bürstenlosen Gleichstrommotor umfassen. Die jeweilige (erste und/oder zweite) Motoreinheit kann alternativ oder zusätzlich gegenüber der Getriebeeinheit (steuerungsmäßig) als Slave oder, alternativ, als Master ausgebildet sein.

Optional können auch Getriebeeinheit und/oder jeweilige (erste und/oder zweite) Motoreinheit mindestens eine Schnittstelle zum Anschluss eines (externen) Steuergerätes aufweisen. Unter einem externen Steuergerät ist vorzugsweise ein Steuergerät zu verstehen, dass, insbesondere in einem separaten Gehäuse, beabstandet von der Getriebeeinheit und der Motoreinheit und/oder außerhalb eines Getriebegehäuses und eines Motorgehäuses angeordnet ist. Das Steuergerät kann einen Prozessor, insbesondere Mikroprozessor, und/oder einen (elektronischen) Speicher aufweisen.

In Ausführungsformen kann die Getriebeeinheit und die jeweilige (erste und/oder zweite) Motoreinheit so konfiguriert sein, dass die Getriebeeinheit

(steuerungsmäßig) hierarchisch über der jeweiligen (ersten und/oder zweiten) Motoreinheit steht. Alternativ kann die jeweilige (erste und/oder zweite)

Motoreinheit hierarchisch über der Getriebeeinheit stehen.

Das Antriebs-System kann mindestens ein erstes Steckverbindungselement und/oder mindestens eine erste Klemmhalterung zum (haltenden) Verbinden von Adapterelement und (erster bzw. zweiter) Motoreinheit aufweisen. In

Ausführungsformen kann die Klemmhalterung mindestens einen Spulenausgang der (ersten bzw. zweiten) Motoreinheit umfassen und/oder mit der (ersten bzw. zweiten) Motoreinheit durch eine Verzahnung verbindbar oder verbunden sein. Alternativ oder zusätzlich kann mindestens ein zweites Steckverbindungselement und/oder mindestens eine zweite Klemmhalterung zum Verbinden von

Adapterelement und Getriebeeinheit vorgesehen sein. In konkreten

Ausführungsformen kann das mindestens eine zweite Steckverbindungselement als Stift (Pin) ausgebildet sein, der vorzugsweise in eine entsprechende

Ausnahme am Getriebe (bzw. Getriebegehäuse) einführbar ist. Weiter

vorzugsweise sind mindestens oder genau zwei, oder mindestens oder (besonders bevorzugt) genau drei derartige Stifte vorgesehen. Dadurch kann auf besonders günstige Art und Weise eine klar definierte Zuordnung von Adapterelement und Getriebegehäuse erfolgen, insbesondere wenn die (mindestens) drei Stifte nicht auf einer Linie liegen.

Vorzugsweise weist das jeweilige (erste und/oder zweite) Adapterelement mindestens eine Ausnehmung und/oder Öffnung auf, durch die eine Antriebs- Übertragungseinrichtung, insbesondere eine Motorwelle der (ersten bzw. zweiten) Motoreinheit und/oder eine Antriebswelle der Getriebeeinheit, zum Antreiben der Getriebeeinheit mittels der (ersten bzw. zweiten) Motoreinheit führbar oder geführt ist. Die Ausnehmung bzw. Öffnung kann beispielsweise (kreis-)rund sein oder, alternativ, elliptisch oder vieleckig, insbesondere viereckig . Entsprechende Ausnehmungen bzw. Öffnungen können in dem Getriebegehäuse und dem (ersten bzw. zweiten) Motorgehäuse vorgesehen sein. Insgesamt wird auf einfache und platzsparende Art und Weise ein Übertragen einer Kraft bzw. eines Drehmomentes von der Motoreinheit auf die Getriebeeinheit ermöglicht.

Die obige Aufgabe wird weiterhin, insbesondere, gelöst durch die Verwendung eines Adapterelementes, vorzugsweise mit einem oder mehreren der oben beschriebenen Merkmale, für eine (lösbare) Verbindung einer Getriebeeinheit mit einer jeweiligen (ersten und/oder zweiten) Motoreinheit eines Antriebs-Systems zum Antreiben eines beweglichen Teiles eines Fahrzeuges, insbesondere eines Schiebedaches. Das Antriebs-System ist vorzugsweise, wie oben beschrieben, ausgebildet. Weiterhin umfasst das Adapterelement vorzugsweise mindestens eine Komponenten zum Betreiben, insbesondere Steuern, des Antriebs-Systems.

Die oben genannte Aufgabe wird weiterhin, insbesondere, gelöst durch ein Adapterelement, insbesondere mit einen oder mehreren der oben (im Hinblick auf das„erste" bzw.„zweite" Adapterelement) beschriebenen Merkmale. Das

Adapterelement umfasst vorzugsweise mindestens eine Komponente zum

Betreiben, insbesondere Steuern, eines Antriebs-Systems zum Antreiben eines beweglichen Teiles eines Fahrzeuges, insbesondere eines Schiebedaches. Das Antriebs-System ist vorzugsweise, wie weiter oben beschrieben, ausgebildet. Weiterhin ist das Adapterelement vorzugsweise für eine lösbare Verbindung einer Getriebeeinheit mit einer (insbesondere der ersten bzw. zweiten) Motoreinheit des Antriebs-Systems konfiguriert.

Die oben genannte Aufgabe wird weiterhin, insbesondere, gelöst durch ein Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug, vorzugsweise PKW oder LKW, oder ein Wasserfahrzeug oder ein Flugzeug, umfassend ein Antriebs-System der obigen Art.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird insbesondere ein Set für einen Antrieb eines beweglichen Teiles eines Fahrzeuges, insbesondere eines

Schiebedaches vorgeschlagen, wobei das Set mindestens eine Getriebeeinheit sowie mindestens eine erste sowie mindestens eine zweite (verschieden von der mindestens einen ersten Motoreinheit ausgebildete) Motoreinheit aufweist, wobei wahlweise die erste oder zweite Motoreinheit mit der Getriebeeinheit,

insbesondere über ein (vorzugsweise das oben beschriebene, erste bzw. zweite) Adapterelement verbindbar sind. Das Set umfasst vorzugsweise ein Antriebs- System, wie oben beschrieben. Ein Kerngedanke dieses Aspektes liegt darin, ein Set bereitzustellen, bei dem an eine (einzige) Getriebeeinheit mehrere Motoreinheiten anschließbar sind.

Dadurch können Herstellungskosten beim Realisieren eines Antriebs für das bewegliche Teil des Fahrzeugs, insbesondere das Schiebedach, reduziert werden. Insgesamt wird also eine modulare Plattform vorgeschlagen, die auf einfache Art und Weise an verschiedene benötigte Konfigurationen (beispielsweise eine Konfiguration mit einem Gleichstrommotor oder, alternativ, mit einem

bürstenlosen Gleichstrommotor) angepasst werden kann. Kosten für

Herstellungsanlagen und die Bereitstellung von Herstellungswerkzeugen etc.

können reduziert werden.

In Ausführungsformen können sich erste und zweite Motoreinheit hinsichtlich ihrer jeweiligen Geometrie und/oder ihres jeweiligen Motors (z. B.

Gleichstrommotor im Gegensatz zu bürstenlosem Gleichstrommotor) und/oder ihrer jeweiligen Hierarchie gegenüber der Getriebeeinheit unterscheiden.

Das Set kann mindestens zwei verschiedene Adapterelemente aufweisen.

Ein erstes Adapterelement ist vorzugsweise zur (ggf. ausschließlichen)

Verwendung mit der ersten Motoreinheit konfiguriert (und ggf. zur Verwendung mit der zweiten Motoreinheit nicht geeignet) . Das zweite Adapterelement ist vorzugsweise (ggf. ausschließlich) zur Verwendung mit der zweiten Motoreinheit konfiguriert (und ggf. zur Verwendung mit der ersten Motoreinheit nicht geeignet). Zusätzlich kann auch ein entsprechendes„drittes" (allg . : weiteres bzw. noch weiteres) Adapterelement vorgesehen sein, das optional gegenüber dem ersten und dem zweiten Adapterelement verschieden ausgebildet ist. Alternativ oder zusätzlich kann auch mindestens ein Adapterelement vorgesehen sein, dass für mehrere verschiedene Motoreinheiten verwendbar ist. Das dritte (allg. :

weitere bzw. noch weitere) Adapterelement kann grundsätzlich so beschaffen sein, wie weiter oben und nachfolgend für das erste und/oder zweite

Adapterelement beschrieben. Das dritte Adapterelement kann optional

verschieden gegenüber der ersten und zweiten Motoreinheit ausgebildet sein, insbesondere auf eine Art und Weise, wie im Zusammenhang mit den obigen bzw. nachfolgenden verschiedenen Ausbildungen von ersten und zweiten

Adapterelement beschriebenen.

Weiterhin kann auch eine dritte (allg. : weitere bzw. noch weitere) Motoreinheit vorgesehen sein. Diese kann grundsätzlich so beschaffen sein, wie weiter oben und nachfolgend für die erste und/oder zweite Motoreinheit beschrieben. Die dritte Motoreinheit kann optional verschieden gegenüber der ersten und zweiten Motoreinheit ausgebildet sein, insbesondere auf eine Art und Weise, wie im Zusammenhang mit den obigen bzw. nachfolgenden verschiedenen Ausbildungen von erster und zweiter Motoreinheit beschriebenen.

Das erste Adapterelement kann eine Steuereinrichtung, insbesondere eine

Steuerplatine, aufweisen. Alternativ oder zusätzlich weist das zweite

Adapterelement keine Steuereinrichtung, insbesondere keine Steuerplatine, auf. Erstes und zweites Adapterelement können sich durch ihre Geometrie,

insbesondere Anschlussgeometrie gegenüber der jeweiligen (ersten bzw. zweiten) Motoreinheit, unterscheiden. Weiterhin können erstes und zweites

Adapterelement eine identische Anschlussgeometrie gegenüber der

Getriebeeinheit aufweisen, beispielsweise einen oder mehrere identische

Steckverbindungsstift(e) (beispielsweise genau drei insbesondere identisch ausgebildete und identisch angeordnete Steckverbindungsstifte).

Das Set kann so konfiguriert sein, dass nur entweder erste oder zweite (oder dritte bzw. weitere) Motoreinheit mit der Getriebeeinheit verbindbar ist; jedoch nicht sowohl erste als auch zweite (als auch dritte bzw. weitere) Motoreinheit gleichzeitig mit der Getriebeeinheit verbindbar sind.

Die oben genannte Aufgabe wird weiterhin, insbesondere, gelöst durch ein Verfahren zum Zusammenbauen des oben beschriebenen Antriebs-Systems, insbesondere unter Bereitstellung des oben beschriebenen Sets, wobei die Getriebeeinheit lösbar mit der ersten oder zweiten Motoreinheit des Systems, mittels des Adapterelementes, verbunden wird. Das Verbinden kann durch mindestens eine Steckverbindung und/oder Klemmhalterung ausgeführt werden, wobei ein/das Adapterelement vorzugsweise mit der (ersten bzw. zweiten) Motoreinheit durch eine Verzahnung der Klemmhalterung verbunden wird.

Weitere Verfahrensschritte ergeben sich aus der obigen Beschreibung des

Antriebs-Systems, insbesondere dessen Adapterelementes sowie des

entsprechenden Sets.

Die oben genannte Aufgabe wird weiterhin gelöst durch ein Schiebedach-System für ein Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug, umfassend das oben beschriebene Antriebs-System. Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die anhand der Abbildungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen :

Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung mit einem BLDC-Motor;

Fig. 2 eine zweite Ausführungsform der Erfindung mit einem DC-Motor in einer Master-Konfiguration; und

Fig. 3 eine dritte Ausführungsform der Erfindung mit einem DC-Motor in einer Slave-Konfiguration.

In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleichwirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet.

Die Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen

Systems mit einer Getriebeeinheit 3, einer Motoreinheit 2 und einem

Adapterelement 1. Die Motoreinheit 2 umfasst in der vorliegenden

Ausführungsform einen BLDC-Motor (bürstenlosen Gleichstrommotor). Innerhalb eines Gehäuses 9 der Getriebeeinheit 3 befindet sich ein Getriebe (auf dessen Einzelheiten nicht weiter eingegangen wird). Das Gehäuse 9 ist mittels eines modularen Gehäusedeckels 4 abgeschlossen, wobei die Figur 1 den geöffneten Zustand abbildet.

Das Adapterelement 1 weist einen ersten Bereich 5 auf, der in Richtung des Gehäuses 9 weist. In diesem ersten Bereich ist (sind) mindestens ein (konkret: drei) Verbindungselement(e) 10 (Verbindungsstift/e) vorgesehen zur Verbindung des Adapterelementes 1 mit der Getriebeeinheit 3.

Auf der dem ersten Bereich 5 gegenüberliegenden Seite des Adapterelementes 1 ist ein zweiter Bereich 6 vorgesehen. Dieser befindet sich in Richtung der

Motoreinheit 2. Schematisch angedeutet sind zwei Spulenausgänge 8, 8', die aus der Motoreinheit 2 herausragen. Im zweiten Bereich 6 des Adapterelements 1 finden sich, in der Fig. 1 nicht eingezeichnet, entsprechende Aussparungen, in die die Spulenausgänge 8, 8' eingeführt werden. Das Adapterelement 1 stellt mittels des ersten Bereiches 5 eine lösbare, form- und/oder kraftschlüssige, Verbindung zu dem Gehäuse 9 her. Der zweite Bereich 6 des Adapterelementes 1 bildet eine lösbare, formschlüssige und/oder

kraftschlüssige, Verbindung zur elektrischen Motoreinheit 2. Durch derartige Verbindungen wird eine Kraftübertragung zwischen der elektrischen Motoreinheit 2 und dem im Gehäuse 9 befindlichen Getriebe ermöglicht. Die Getriebeeinheit 3 kann eine Leiterplatte 7 umfassen. Weiterhin kann (nicht abgebildet in Fig. 1) eine Klemmhalterung des zweiten Bereichs 6 des Adapterelements 1 realisiert sein, wobei die Spulenausgänge 8, 8' in dieser Klemmhalterung festgehalten werden. Weiterhin kann (nur schematisch angedeutet in Fig. 1) mindestens eine Schnittstelle 12 des Adapterelements 1 zu einem nicht abgebildeten (ggf.

externen) Steuergerät vorgesehen sein.

Eine Öffnung 11 ermöglicht das Durchführen einer (nicht-gezeigten) Motorwelle der Motoreinheit 2 und/oder einer (nicht-gezeigten) Antriebswelle der

Getriebeeinheit 3.

Die Figur 2 zeigt eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems. In dieser umfasst die Motoreinheit 2 einen DC-Motor (Gleichstrommotor). Das Adapterelement 1 ist zumindest nahezu identisch zu der vorhergehenden

Ausführungsform. Sowohl die Motoreinheit 2 (abgesehen vom Motor selbst) als auch die Getriebeeinheit 3 können identisch oder nahezu identisch zu der ersten Ausführungsform ausgebildet sein. Auch Gehäuse 9 und Gehäusedeckel 4 können Fig. 1 entsprechen.

Die zweite Ausführungsform zeigt eine sogenannte Master-Konfiguration, bei der die Getriebeeinheit 3 (steuerungsmäßig) hierarchisch über der Motoreinheit 2 steht.

Die Figur 3 zeigt eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems. Auch hier ist ersichtlich, dass die Getriebeeinheit 3 der Getriebeeinheit der Ausführungsformen gemäß den Ausführungsformen gemäß den Figuren 1 und 2 zumindest im Wesentlichen gleicht. In der Ausführungsform gemäß Fig. 3 umfasst die Motoreinheit einen DC-Motor. Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 zeigt eine sogenannte Slave-Konfiguration. Zur Realisierung einer entsprechenden

Ansteuerung für eine derartige Konfiguration weist das Adapterelement gemäß Fig. 3 im Unterschied zu den Figuren 2 und 3 eine Steuereinrichtung

(Steuerplatine) 13 auf.

Das Adapterelement ist vorzugsweise als separates Adapterelement gegenüber der Getriebeeinheit und/oder Motoreinheit vorgesehen, vorzugsweise gegenüber der Getriebeeinheit und/oder Motoreinheit lösbar oder zumindest strukturell gegenüber der Getriebeeinheit und/oder Motoreinheit abgegrenzt (durch einen entsprechenden strukturell identifizierbaren Verbindungsabschnitt, beispielsweise in Form einer stoffschlüssigen Verbindung, insbesondere mittels Schweißen oder Kleben, und/oder in Form einer form- und/oder kraftschlüssige Verbindung; das Adapterelement ist also insbesondere nicht integral an die Motoreinheit angeformt).

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass alle oben beschriebenen Teile für sich alleine gesehen und in jeder Kombination, insbesondere die in den

Zeichnungen dargestellten Details, als erfindungswesentlich beansprucht werden. Abänderungen hiervon sind dem Fachmann geläufig.

Bezugszeichen

1 Adapterelement

2 Motoreinheit

3 Getriebeeinheit

4 Gehäusedeckel

5 erster Bereich

6 zweiter Bereich

7 Leiterplatte (Steuerplatine)

8, 8' Spulenausgang

9 Getriebegehäuse

10 Verbindungselement (Stift)

11 Öffnung

12 Schnittstelle

13 Steuereinrichtung