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Patent Searching and Data


Title:
DRYER FOR DRYING FREE-FLOWING OR POURABLE MATERIAL TO BE DRIED BY MEANS OF WARM DRYING AIR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/129155
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a dryer for drying free-flowing and/or pourable material to be dried by means of warm drying air, having a container for the material to be dried and having means for conveying a drying air stream through the container and the material to be dried therein, wherein the container has a base having air inlets for the drying air. According to the invention, an air supply chamber (5) covering the base (6) is arranged for the supply of the drying air underneath the base (6), the supply chamber (5) has a configuration that is approximately v-shaped in cross section, and in a section within the air supply chamber that is remote from the base (6) of the container at least one longitudinally extended discharge element for material to be dried is arranged. In said dryer, the necessary drying air can be supplied free of dust and therefore needs little energy. Furthermore, particles of the material to be dried falling through the base of the container can be collected.

Inventors:
RENSING ANDREAS (DE)
HINZ JÖRG (DE)
SCHMITZ KAI (DE)
Application Number:
DE2016/000056
Publication Date:
August 03, 2017
Filing Date:
February 16, 2016
Export Citation:
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Assignee:
RHS MASCHINEN- U ANLAGENBAU GMBH (DE)
International Classes:
F26B3/06; F26B17/20; F26B25/10
Foreign References:
US4559235A1985-12-17
JPH11264662A1999-09-28
US2421477A1947-06-03
US2071049A1937-02-16
US20140290251A12014-10-02
DE202013101746U12013-08-01
DE202013101748U12013-05-07
Attorney, Agent or Firm:
JABBUSCH, Matthias et al. (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Trockner zum Trocknen von fließ- und/oder schüttfähigem Trocknungsgut mittels warmer Trocknungsluft, mit einem Behälter für das Trocknungsgut und mit Mitteln zum Fördern eines Trockenluftstroms durch den Behälter und das Trocknungsgut darin, wobei der Behälter einen Boden mit Lufteinlässen für die Trocknungsluft aufweist,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass für das Zuführen der Trocknungsluft unterhalb des Bodens (6) eine den Boden (6) abdeckende Luftzuführkammer (5) angeordnet ist, dass die Luftzuführkammer (5) eine im Querschnitt etwa v-förmige Ausgestaltung hat und dass in einem vom Boden (6) des Behälters entfernten Abschnitt innerhalb der Luftzuführkammer zumindest ein längserstrecktes Austragungsorgan für Trocknungsgut angeordnet ist.

2. Trockner nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzuführkammer (5) in vom Boden (6) entfernten Abschnitt einen ebenen Kammerwandabschnitt (13) hat, in dem zumindest eine sich über die Länge der Luftzuführkammer (5) erstreckende Rinne (14) ausgebildet ist, wobei das Austragungsorgan innerhalb der Rinne (14) angeordnet ist.

3. Trockner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der ebene Kammerwandabschnitt (13) in Förderrichtung des Austragungsorgans ansteigend ausgerichtet ist.

4. Trockner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Austragungsorgan in eine mit dem Behälter verbundene Rückführverbindung (12) mündet. 5. Trockner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Austragungsorgan zumindest eine Förderschnecke (11) umfasst.

6. Trockner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Luftzuführungsweg vor der Luftzuführkammer (5) eine Luftbeschleunigungseinrichtung (8) angeordnet ist, die in Luftzuführrichtung eine schräge Anstellung zur Luftzuführkammer (5) hat.

7. Trockner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftbeschleunigungseinrichtung (8) im Luftführungsweg zumindest ein Wärmetauscher (9) nachfolgt, wobei Luftbeschleunigungseinrichtung (8) und Wärmetauscher (9) durch einen Luftführungskanal miteinander verbunden sind, dessen Querschnitt sich in Richtung des Wärmetauschers (9) vergrößert.

8. Trockner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Luftzuführkammer (5) eine Reinigungseinrichtung für die Lufteinlässe des Bodens (6) angeordnet ist, die in die Lufteinlässe einführbare Reinigungszinken sowie die Reinigungszinken antreibende Gestellabschnitte umfasst.

9. Trockner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass den Gestellabschnitten zumindest zwei Antriebselemente zugeordnet sind.

Description:
Trockner zum Trocknen von fließ- und/oder schüttfähigem Trocknungsgut warmer Trocknungsluft

Die Erfindung betrifft einen Trockner zum Trocknen von fließ- und/oder schüttfähigem Trocknungsgut mittels warmer Trocknungsluft, mit einem Behälter für das Trocknungsgut und mit Mitteln zum Fördern eines Trockenluftstroms durch den Behälter und das Trocknungsgut darin, wobei der Behälter einen Boden mit Lufteinlässen für die Trocknungsluft aufweist. Ein Trockner dieser Gattung ist aus der DE 20 2013 101 746.9 bekannt. Der dort beschriebene Behälter hat ein gegenläufiges Doppelrührwerk zum Durchmischen und Umwälzen des Trocknungsgutes. Während dieses Durchmischens und Umwälzens wird warme Trocknungsluft durch das Trocknungsgut geführt. Dieses Führen erfolgt von unten, da die Trocknungsluft von unten über Lufteinlässe im Boden in den Behälter eintritt.

Hinsichtlich der zugeführten Trocknungsluft ist es erstrebenswert, dass über den gesamten Boden des Behälters hinweg gleichzeitig Trocknungsluft in den Behälter eintreten kann.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Trockner der eingangs genannten Gattung aufzuzeigen, mit dem ein staufreies und damit geringe Energie benötigendes Zuführen der notwendigen Trocknungsluft ermöglicht ist. Weiterhin sollen durch den Boden des Behälters hindurchfallende Partikel des Trocknungsgutes aufgefangen werden.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass für das Zuführen der Trocknungsluft unterhalb des Bodens eine den Boden abdeckende Luftzuführkammer angeordnet ist, dass die Luftzuführkammer eine im Querschnitt etwa v-förmig Ausgestaltung hat und dass in einem vom Boden des Behälters entfernten Abschnitt innerhalb der Luftzuführkammer zumindest ein längserstrecktes Austragungsorgan für Trocknungsgut angeordnet ist.

Bei dem erfindungsgemäßen Trockner wird für das Zuführen der Trocknungsluft eine Luftzuführkammer verwendet. Diese ist unterhalb des Bodens mit den Lufteinlässen angeordnet, sie erstreckt sich dabei über den gesamten Boden. Auf diese Weise kann über den gesamten Boden hinweg warme Trocknungsluft aus der Luftzuführkammer in den Behälter eingeführt werden.

Die im Querschnitt v-förmige Ausgestaltung der Luftzuführkammer bildet innerhalb derselben eine Vertiefung aus. Diese Vertiefung ist in einem entfernten Abschnitt zum Behälterboden angeordnet. Durch die Lufteinlässe im Behälterboden hindurchfallende Trocknungsgutpartikel können entlang der schrägen Wände der v-förmigen Luftzuführkammer in den entfernten Bereich geführt werden. Dort ist nach der Erfindung ein längserstrecktes Austragungsorgan angeordnet, mit dem die Trocknungsgutpartikel weggeführt werden können. Nach einer ersten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Luftzuführkammer in vom Boden entfernten Abschnitt einen ebenen Kammerwandabschnitt hat, in dem zumindest eine sich über die Länge der Luftzuführkammer erstreckende Rinne ausgebildet ist, wobei das Austragungsorgan innerhalb der Rinne angeordnet ist. Die nach dieser Weiterbildung vorgesehene Rinne innerhalb eines ebenen Kammerwandabschnittes bildet einen definierten Auffangbereich für in die Luftzuführkammer eintretende Trocknungsgutpartikel aus. In die Rinne hineinfallende Partikel werden dort mit dem Austragungsorgan weggeführt, da das Austragungsorgan in der Rinne angeordnet ist.

Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, dass der ebene Kammerwandabschnitt in Förderrichtung des Austragungsorgans ansteigend ausgerichtet ist. Die Förderrichtung des Austragungsorgans ist gleichgerichtet mit der Einführung der warmen Trocknungsluft in die Luftzuführkammer. Daher steigt der ebene Kammerwandabschnitt auch in Luftführungsrichtung an, mit der Folge, dass der Luftführungsweg in einem anfänglichen Abschnitt der Luftzuführkammer mit einem großen Querschnitt ausgerüstet ist, während der Querschnitt der Luftzuführkammer in einem entfernten Bereich verringert ist. Dadurch wird die Gleichverteilung der hinzugeführten Trocknungsluft erleichtert.

Eine nächste Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Austragungsorgan in eine mit dem Behälter verbundene Rückführverbindung mündet. Die Rückführverbindung kann beispielsweise durch eine Leitung ausgebildet sein, in die Trocknungsgutpartikel mit dem Austragungsorgan eingebracht werden. Durch Anteile der Trocknungsluft, die durch diese Rückführverbindung geführt werden, können die Trocknungsgutpartikel dann wieder in den Behälter zum allgemeinen Trocknungsgut zurückgeführt werden.

Das Austragungsorgan kann ein mechanisches Austragungsorgan sein, nämlich eine Förderschnecke. Nach einer nächsten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass im Luftzuführungsweg vor der Luftzuführkammer eine Luftbeschleunigungseinrichtung angeordnet ist, die in Luftzuführrichtung eine schräge Anstellung zur Luftzuführkammer hat. Die Luftzuführkammer ist unterhalb des Bodens des Behälters angeordnet, also in einem möglichen Bereich knapp oberhalb des Erdbodens. Um dort hinein angewärmte Luft zu führen, wird eine Luftbeschleunigungseinrichtung schräg angestellt. Die Beschleunigungseinrichtung kann beispielsweise ein Zyklon oder Propeller sein. Die schräge Anstellung bewirkt, dass die zuzuführende Luft nicht um Ecken herum zu führen ist. Mit möglichst wenig Widerstand tritt sie in die Luftzuführkammer ein, ihre Gleichverteilung verhindernde oder beeinflussende Verwirbelungen werden vorteilhaft vermieden. Zur Erwärmung der Trocknungsluft kann ein Wärmetauscher vorgesehen sein. Dieser ist im Luftführungsweg nach der Luftbeschleunigungseinrichtung angeordnet. Luftbeschleunigungseinrichtung und Wärmetauscher können durch einen Lüftungskanal miteinander verbunden sein, dessen Querschnitt sich in Richtung des Wärmetauschers vergrößert. Auch diese bauliche Maßnahme dient dazu, Hindernisse für den Luftzuführweg abzubauen. Der Luftzuführweg verbreitert sich nach der Passage der Luftbeschleunigungseinrichtung, so dass ein gleichmäßiges Anströmen des Wärmetauschers ermöglicht ist.

Zur weiteren Ausbildung der Erfindung ist noch vorgesehen, dass innerhalb der Luftzuführkammer eine Reinigungseinrichtung für die Lufteinlässe des Bodens angeordnet ist, die in die Lufteinlässe einführbare Reinigungszinken sowie die Reinigungszinken antreibende Gestellabschnitte umfasst. Mit der Reinigungseinrichtung wird verhindert, dass das Trocknungsgut die Lufteinlässe zusetzt. Sie werden mit Hilfe der Zinken gereinigt, dabei in die Luftzuführkammer fallende Trocknungsgutpartikel werden mit dem Austragungsorgan weggeführt.

Aufgrund der Verwendung von Gestellabschnitten ist es möglich, lediglich zwei Antriebselemente für die Reinigungszinken vorzusehen. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:

Figur 1 : eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Trockners

Figur 2: eine Schnittansicht des Trockners gem. Figur 1 entlang der Schnittlinie A-A und Figur 3: eine Schnittansicht eines Bauteils des Trockners gem.

Figuren 1 und 2,

Figur 4: eine Aufsicht auf das Bauteil des erfindungsgemäßen

Trockners gem. Figur 3.

Der Trockner in Figur 1 wurde äußerlich durch einen Seecontainer 1 aufgenommen. Bauteile des Trockners können in diesem Seecontainer 1 unter Berücksichtigung einer Schallisolierung eingebaut sein. Auf den Container 1 aufgestellt ist eine Filtervorrichtung 2, die in einen auf die Filtereinrichtung 2 aufgestellten Kamin 3 einmündet.

Der Seecontainer 1 ist mit einem Blick in sein Inneres in Figur 2 noch einmal dargestellt. Im Container 1 enthalten ist eine Trocknungsvorrichtung, wie sie aus der DE 20 2013 101 748.9 bekannt ist und deren Offenbarungsgehalt in diese Anmeldung mit einbezogen wird. Unterhalb eines Doppelrührwerkes 4 ist eine Luftzuführkammer 5 angeordnet. Zwischen Doppelrührwerk 4 und Luftzuführkammer 5 ist ein Boden 6 eines Behälters mit Lufteinlässen angeordnet. Hilfslinien 7 zeigen die zentrale Luftzuführung über eine Luftbeschleunigungseinrichtung 8 und einen Wärmetauscher 9 in das Innere der Luftzuführkammer 5. Dort verteilt sich der zugeführte Luftstrom, es erfolgt eine gleichmäßige Durchlüftung des im Behälter aufgenommenen Trocknungsgutes. Nach Passieren der Filtervorrichtung 2 tritt die Luft über den Kamin 3 entlang Pfeil 10 aus.

Dem Boden 6 ist eine Reinigungseinrichtung für die Lufteinlässe zugeordnet. Zinken können in die Lufteinlässe eingeführt werden, dabei entfernte Trocknungsgutpartikel fallen in die Luftzuführkammer 5.

Figur 3 zeigt die Luftzuführkammer 5. An einer tiefsten Stelle, also entfernt vom Boden 6 ist eine Förderschnecke 11 angeordnet. Die Luftzuführkammer 5 hat einen etwa v-förmigen Querschnitt und weist schräge Seitenwände auf. Sie bildet damit einen Trichter aus, aufgefangene Trocknungsgutpartikel werden der Förderschnecke 11 zugeführt. Mit dieser werden die Partikel aus der Luftzuführkammer 5 herausgetragen und zu einer Rückführverbindung 12 geführt. Diese Rückführverbindung 12 ist eine Leitung, durch die Trocknungsluft geführt wird. Sie kann Trocknungsgutpartikel mitnehmen und in den oberhalb des Bodens 6 angeordneten Behälter zurückführen.

Figur 3 zeigt noch, dass der Boden der Luftzuführkammer 5 sich in Förderrichtung der Förderschnecke 11 anhebt.

Die Aufsicht der Figur 4 zeigt diesen sich anhebenden ebenen Abschnitt 13. Für die Förderschnecke 11 wird dadurch eine Rinne 14 ausgebildet. Der ebene Kammerwandabschnitt 13 wird in Förderrichtung der Förderschnecke 11 schmaler, da die seitlichen Wände der Luftzuführkammer 5 weiter in Richtung der Förderschnecke 11 vorstehen.