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Patent Searching and Data


Title:
DUST EXTRACTOR WHICH IS EASY TO FIT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/211269
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a dust extractor (10) for releasably securing to a hand-held power tool, comprising at least a first housing part (12) and at least a second housing part (14). According to the invention, the first housing part (12) and the second housing part (14) are releasably lockable to each other via at least one magnetic lock (24).

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Inventors:
ZIEGER, Jens (Staffelstrasse 13, Altbach, 73776, DE)
Application Number:
EP2019/061025
Publication Date:
November 07, 2019
Filing Date:
April 30, 2019
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
International Classes:
B25F5/02; B23Q11/00; B24B55/06
Foreign References:
EP2269771A12011-01-05
EP2163344A22010-03-17
EP2251141A12010-11-17
EP2532476A12012-12-12
US20100186852A12010-07-29
US20140357168A12014-12-04
DD18368A
US20120252328A12012-10-04
US20100186852A12010-07-29
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Claims:
Ansprüche

1. Staubabsaugung (10) zur lösbaren Befestigung an einer

Handwerkzeugmaschine, mit mindestens einem ersten Gehäuseteil (12) und mit mindestens einem zweiten Gehäuseteil (14), dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (12) und das zweite Gehäuseteil (14) an einer Handwerkzeugmaschine befestigbar sind und über mindestens einen Magnetverschluss (24) trennbar miteinander verschließbar sind.

2. Staubabsaugung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (12) einen Staubabsaugstutzen (16) aufweist, wobei der Staubabsaugstutzen (16) als Durchgangsöffnung ausgebildet ist.

3. Staubabsaugung (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (12) und das zweite Gehäuseteil (14) auf einer, dem Staubabsaugstutzen (16) zugewandten Seite über ein Gelenk (20) unlösbar miteinander verbunden sind.

4. Staubabsaugung (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (20) als Scharnier, insbesondere als Filmscharnier, ausgebildet ist.

5. Staubabsaugung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (12) eine erste Wand (40a) aufweist, wobei an der ersten Wand (40a) ein erstes magnetisches Element (42a) angeordnet ist und dass das zweite Gehäuseteil (14) eine zweite Wand (40b) aufweist, wobei an der zweiten Wand (40b) ein zweites magnetisches Element (42b) angeordnet ist.

6. Staubabsaugung (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch die magnetische Kraft zwischen dem ersten magnetischen Element (42a) und dem zweiten magnetischen Element (42b) das erste Gehäuse (12) und das zweite Gehäuse (14) auf einer miteinander verschließbar sind, indem die erste Wand (40a) mit der zweiten Wand (40b) bündig abschließt.

7. Staubabsaugung (10) nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch

gekennzeichnet, dass durch überwinden einer magnetischen Haltekraft die erste Wand (40a) und die zweite Wand (40b) voneinander trennbar sind.

8. Handwerkzeugmaschine (30), insbesondere Schleifgerät, mit einer

Staubabsaugung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8.

9. Handwerkzeugmaschine (30), insbesondere Schleifgerät, an der ein

Bearbeitungswerkzeug (28) angeordnet ist, mit einer Staubabsaugung (10), dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Bearbeitungswerkzeug (28) und der Staubabsaugung (10) ein Absaugspalt d liegt, wobei d zwischen 1 und 5 mm beträgt

Description:
Beschreibung

Titel

Einfach montierbare Staubabsaugung

Stand der Technik

Aus der US 2014/0357168 Al ist eine Staubabsaugung bekannt, die über eine lösbare Verbindung an einer Handwerkzeugmaschine befestigbar ist, insbesondere über eine Haken- und Schleifenverbindung.

Die DD 18368 Al beschreibt eine Abschlusshaube mit einem Magnetverschluss und einem bajonettartigen Flansch.

Die US 2012/0252328 Al beschreibt eine lösbare Staubabsaugung, die über eine Schraubverbindung an einer Handwerkzeugmaschine angeordnet ist und einen Gummimagneten im Flansch aufweist.

Aus der US 2010/0186852 Al ist eine nach Stand der Technik ausgebildete zweiteilige Staubabsaugung bekannt, die über eine Clipverbindung verfügt.

Nachteil der im Stand der Technik genannten Staubabsaugungen ist eine Montage, die in mehreren Schritten vorgenommen wird. Derjenige, der die Montage ausführt, benötigt dafür beide Hände.

Offenbarung der Erfindung Vorteil der Erfindung ist es, dass beim Befestigen und Entfernen einer

Staubabsaugung an eine Handwerkzeugmaschine kein zusätzlicher

Montageschritt notwendig und eine einhändige Montage möglich ist.

Es wird eine Staubabsaugung zur lösbaren Befestigung an einer

Handwerkzeugmaschine vorgeschlagen. Das hat den Vorteil, dass ein Anwender vor anfallenden Stäuben geschützt ist, sobald es nötig ist, jedoch die

Staubabsaugung, wenn nicht nötig, nicht zwingend dabei haben muss.

Vorteilhafterweise weist die Staubabsaugung einen Staubabsaugstutzen auf, an dem ein Schlauch befestigt werden kann. Somit kann bei montierter

Staubabsaugung an der Handwerkzeugmaschine vorteilhaft ein Staubsauger an der Handwerkzeugmaschine angebracht werden.

In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Staubabsaugung mindestens ein erstes Gehäuseteil und mindestens ein zweites Gehäuseteil auf. Beide

Gehäuseteile sind vorteilhaft auf einer, dem Staubabsaugstutzen zugewandten Seite über ein Scharnier, insbesondere ein Filmscharnier, unlösbar miteinander verbunden. Das hat den Vorteil, dass kein Gehäuseteil verloren gehen oder verlegt werden kann. Auf der, dem Staubabsaugstutzen abgewandten Seite, sind die Gehäuseteile über mindestens einen Magnetverschluss insbesondere wieder trennbar miteinander verschließbar. Das hat den Vorteil, dass beide

Gehäuseteile auf der, dem Staubabsaugstutzen abgewandten Seite,

auseinandergebracht werden können. Somit kann die Staubabsaugung vorteilhaft über eine Rückseite der Handwerkzeugmaschine geschoben werden. Das erleichtert die Montage der Staubabsaugung an die

Handwerkzeugmaschine.

Dadurch, dass die Gehäuseteile über mindestens einen Magnetverschluss insbesondere wieder trennbar miteinander verschließbar sind, ist für die Montage der Staubabsaugung kein zusätzlicher Montageschritt, wie Schrauben oder Clipsen oder dergleichen, notwendig. Somit kann die Montage der

Staubabsaugung vorteilhaft einhändig erfolgen. Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Merkmale sind vorteilhafte Weiterbildungen der Staubabsaugung nach dem Hauptanspruch möglich.

Vorteilhaft ist mindestens ein erstes magnetisches Element am ersten Gehäuse befestigt und mindestens ein zweites magnetisches Element am zweiten

Gehäuse befestigt. Dadurch kann vorteilhaft aufgrund der magnetischen Kraft das erste Gehäuse und das zweite Gehäuse auf der, dem Staubabsaugstutzen abgewandten Seite, miteinander wieder trennbar verbunden werden.

Die Trennung der beiden magnetischen Elemente erfolgt vorteilhaft nur durch Überwinden der magnetischen Haltekraft, sodass keine weiteren

Demontageschritte wie Lösen der Schrauben oder dergleichen notwendig sind.

Es wird eine Handwerkzeugmaschine, insbesondere ein Schleifgerät, bei dessen Benutzung besonders Staub anfällt, vorgeschlagen, an der eine Staubabsaugung angebracht werden kann.

Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind der Figurenbeschreibung und der Zeichnung zu entnehmen.

Zeichnungen

In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Staubabsaugung und einer Handwerkzeugmaschine mit Staubabsaugung gezeigt.

Es zeigen:

Figur 1 eine erfindungsgemäße Staubabsaugung in schematischer

Darstellung,

Figur 2 eine Handwerkzeugmaschine mit aufmontierbarer

Staubabsaugung, Figur 3 eine erfindungsgemäße Staubabsaugung in schematischer Darstellung.

Beschreibung

Für die in den unterschiedlichen Ausführungsbeispielen vorkommenden gleichen Bauteile werden dieselben Bezugszahlen verwendet.

Figur 1 zeigt eine Staubabsaugung 10. Die Staubabsaugung 10 weist ein erstes Gehäuseteil 12 und ein zweites Gehäuseteil 14 auf. Die Staubabsaugung 10 wird vom ersten Gehäuseteil 12 und vom zweiten Gehäuseteil 14 ausgebildet. Ein Staubabsaugstutzen 16 ist am ersten Gehäuseteil 12 angeordnet. Dazu ist im ersten Gehäuseteil 12 eine Durchgangsöffnung ausgebildet, die den

Staubabsaugstutzen 16 ausbildet. Am Staubabsaugstutzen 16 kann ein

Schlauch eines Staubsaugers, in Figur 1 nicht gezeigt, befestigt werden.

Die Staubabsaugung 10 ist dazu vorgesehen, ein rotierend und/oder

drehoszillierend angetriebenes Bearbeitungswerkzeug einer

Handwerkzeugmaschine zumindest teilweise abzudecken.

Das erste Gehäuseteil 12 und das zweite Gehäuseteil 14 sind auf einer, dem Staubabsaugstutzen 16 zugewandten Seite über ein Gelenk 20 unlösbar miteinander verbunden. Das Gelenk 20 ist als Scharnier, bevorzugt als

Filmscharnier ausgebildet. Das Gelenk 20 kann jedoch auch als Kugelgelenk, als Sattelgelenk, als Zapfengelenk, als Drehgelenk oder dergleichen ausgebildet sein. Auf der, dem Staubabsaugstutzen abgewandten Seite 20 sind die beiden Gehäuseteile 12, 14 nicht mit einander verbunden, sondern über einen

Magnetverschluss 24 trennbar miteinander verschließbar.

Das erste Gehäuseteil 12 weist ein erstes Ringwandsegment 26a auf, das dazu vorgesehen ist, einen Umfangsbereich eines Bearbeitungswerkzeugs 28 einer Handwerkzeugmaschine 30 radial abzudecken, wie ihn Figur 2 ersichtlich ist. Ein erstes Ringscheibensegment 32a schließt sich radial innen an das erstes Ringwandsegment 26a an. Das erstes Ringscheibensegment 32a ist dazu vorgesehen, einen ersten sich radial erstreckenden Stirnbereich des

Bearbeitungswerkzeugs 28 axial abzudecken. Ein zweites Ringwandsegment 34a ist an einem ersten Innenrand des ersten Ringscheibensegments 32a angeordnet. Das zweites Ringwandsegment 34a ist an der das

Bearbeitungswerkzeug 28 antreibenden Handwerkzeugmaschine 30 befestigt. Die Kontur des zweiten Ringwandsegments 34a schmiegt sich an der Kontur der Handwerkzeugmaschine 30 an. Ein kantenförmiges Element 35 greift hierbei in eine an der Handwerkzeugmaschine 30 angeordneten Ausnehmung ein. Die Übergänge vom ersten Ringwandsegment 26a zum ersten

Ringscheibensegment 32a und vom ersten Ringscheibensegment 32a zum zweiten Ringwandsegment 34a sind durch umformende Verfahren wie beispielsweise durch Biegen geschaffen. Das zweite Ringwandsegment 34a ist winklig zum ersten Ringscheibensegment 32a angeordnet. Eine erste Wand 40a verbindet das erste Ringwandsegment 26a mit dem ersten

Ringscheibensegment 32a und das erste Ringscheibensegment 32a mit dem zweiten Ringwandsegment 34a.

Das zweite Gehäuseteil 14 weist die beschriebenen Segmente ebenfalls auf. Diese sind in der Figur 1 mit 26b, 32b und 34b gekennzeichnet. Eine zweite Wand 40b verbindet das dritte Ringwandsegment 26b mit dem zweiten

Ringscheibensegment 32b und das zweite Ringscheibensegment 32b mit dem viertem Ringwandsegment 34b.

Das ersten Gehäuseteil 12 weist ein erstes magnetisches Element 42a auf, welches an der ersten Wand 40a befestigt ist. Das zweite Gehäuseteil 14 weist ein zweites magnetisches Element 42b auf, welches an der zweiten Wand 40b befestigt ist. durch die magnetische Kraft sind das erste Gehäuseteil 12 und das zweite Gehäuseteil 14 miteinander verschließbar, indem die erste Wand 40a mit der zweiten Wand 40b bündig abschließt. Die Trennung der beiden

magnetischen Elemente erfolgt durch Überwinden der magnetischen Haltekraft. Die magnetische Haltkraft beträgt im Ausführungsbeispiel ca. 5N. Figur 3 zeigt eine Staubabsaugung 10, die als Saugglocke funktioniert. Die Staubabsaugung erfolgt nicht, wie herkömmlich, innerhalb des Bereichs des Bearbeitungswerkzeugs. Die Absaugluft verläuft in zwei Kanälen 50a, 50b um den einen Aufnahmebereich des Bearbeitungswerkzeugs 28. Die Absaugluft wird über den Staubabsaugstutzen 16, an dem ein Absaugschlauch angeschlossen werden kann, abgesaugt.

Zwischen der Staubabsaugung 10 und dem Bearbeitungswerkzeug 28 liegt ein Absaugspalt d. Wichtig ist die richtige Dimensionierung des Absaugspalts d zwischen Staubabsaugung 10 und Bearbeitungswerkzeug 28. Im

Ausführungsbeispiel in Figur 3 beträgt der Umfang des Bearbeitungswerkzeugs 28 ca. 240 mm. Der Absaugspalt d beträgt 1 bis 5 mm. Ist d größer als 5 mm, wird nur im Bereich des Absaugstutzens abgesaugt, da im Bereich der dem Absaugstutzen entfernt ist, kein Unterdrück ankommt. Ist d kleiner als 1 mm, ist die Absaugleistung zu klein.

Wichtig ist das Verhältnis von Umfang zu d. Das Verhältnis sollte zwischen 48 und 240 liegen, damit eine optimale Absaugung stattfinden kann.