Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
DUST SUCTION DEVICE AND METHOD FOR CHANGING A FILTER ELEMENT IN A DUST SUCTION DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/160945
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a dust suction device comprising a suction head (2), said suction head comprising at least one filter element (4), and the at least one filter element lying obliquely inside the suction head. A second aspect of the invention relates to a method for changing a filter element in a dust suction device, the replacement of the filter element being achieved from above, similar to a "top-loader" principle.

Inventors:
OHLENDORF OLIVER (DE)
Application Number:
EP2020/051863
Publication Date:
August 13, 2020
Filing Date:
January 27, 2020
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
HILTI AG (LI)
International Classes:
A47L9/12; A47L5/36; A47L9/22
Domestic Patent References:
WO1998035602A11998-08-20
Foreign References:
JP2001054496A2001-02-27
Attorney, Agent or Firm:
HILTI AKTIENGESELLSCHAFT (LI)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Staubabsaugvorrichtung (1) umfassend mindestens ein Filterelement (4),

dadurch gekennzeichnet, dass

das mindestens eine Filterelement (4) schräg innerhalb der Staubabsaugvorrichtung (1) angeordnet ist, so dass eine schwimmende Lagerung eines Saugerkopfes (2) der Staubabsaugvorrichtung (1) durch ein selbsttätiges, unterdruckbedingtes Ansaugen der Filterelemente (4) erhalten wird.

2. Staubabsaugvorrichtung (1) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Staubabsaugvorrichtung (1) zwei Filterelemente (4) aufweist, wobei die zwei Filterelemente (4) v-förmig angeordnet sind.

3. Staubabsaugvorrichtung (1) nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Filterelemente (4) innerhalb der Staubabsaugvorrichtung (1) mit ihren ersten Filterseiten (8) einander zugewandt angeordnet sind, wobei ein unterer Abstand zwischen den Filterelementen (4) kleiner ist als ein oberer Abstand zwischen den Filterelementen.

4. Staubabsaugvorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine Schrägstellung des mindestens einen Filterelementes (4) durch einen Winkel (12) alpha definiert wird, der von einer im Wesentlichen mittig durch die Staubabsaugvorrichtung (1) verlaufenden Zentralachse (10) und einer durch das mindestens eine Filterelement (4) verlaufenden Achse (11) gebildet wird.

5. Staubabsaugvorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Winkel (12) alpha in einem Bereich zwischen 2 und 60°, bevorzugt 4° bis 45° und besonders bevorzugt im Bereich von 10° liegt.

6. Verfahren zum Wechseln eines Filterelementes (4) in einer Staubabsaugvorrichtung umfassend die folgenden Schritte:

a) Öffnen eines Oberteils der Staubabsaugvorrichtung, so dass ein Innenraum der Staubabsaugvorrichtung offengelegt und das Filterelement (4) der Staubabsaugvor- richtung zugänglich wird,

b) Entnahme des Filterelementes (4) aus dem Innenraum der Staubabsaugvorrichtung, wobei die Entnahme des Filterelementes (4) von oben erfolgt,

c) Einführen eines neuen Filterelementes (4) in den Innenraum der Staubabsaugvor richtung, wobei das Einführen des neuen Filterelementes (4) von oben erfolgt.

Description:
Hilti Aktiengesellschaft in Schaan

Fürstentum Liechtenstein

Staubabsaugvorrichtung und Verfahren zum Wechseln eines Filterelementes in einer Staubabsaugvorrichtung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Staubabsaugvorrichtung mit einem Saugerkopf, wobei der Saugerkopf mindestens ein Filterelement umfasst, wobei das mindestens eine Filterelement schräg innerhalb des Saugerkopfes angeordnet vorliegt. In einem zweiten Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Wechseln eines Filterelementes in einer Staubabsaugvorrichtung, wobei das Auswechseln des Filterelementes von oben erfolgt.

Im Stand der Technik sind Staubabsaugvorrichtungen bekannt, die Filterelemente zur Reinigung der Abluft innerhalb eines Staubraumes der Staubabsaugvorrichtung aufweisen. Dabei wird im Inneren der Staubabsaugvorrichtung ein Unterdrück erzeugt, so dass Staub oder andere kleine re Gegenstände durch den Unterdrück bzw. den Absaugvolumenstrom in den Innenraum der Staubabsaugvorrichtung eingesogen werden können. Dieser mit Unterdrück beaufschlagte Raum im Inneren der Staubabsaugvorrichtung wird vorzugsweise auch als Unterdrück- oder Staubbereich der Staubabsaugvorrichtung bezeichnet. Die Aufgabe der Filterelemente besteht darin, die Staubpartikel aus dem Absaugvolumenstrom zu filtern. Die Filterelemente sind übli cherweise so im Innenraum der Staubabsaugvorrichtung angeordnet, dass sie im Wesentlichen parallel oder senkrecht zu den Wänden des Gehäuses oder anderen innenliegenden Bauteilen im Inneren der Staubabsaugvorrichtung angeordnet vorliegen. Dies geschieht vor allem aus Gründen der Platzersparnis bzw. des erleichterten Einbaus.

Üblicherweise nutzen konventionelle Staubabsaugvorrichtungen für die Filterabdichtung des Unterdrück- bzw. Staubbereiches einen sogenannten Kompressionsrahmen, der allerdings in nerhalb der Staubabsaugvorrichtung befestigt und geführt werden muss, um eine formgenaue Abdichtung des Staubraumes zu erreichen. Nachteilig an der Vorsehung eines solchen Kom pressionsrahmens zur Aufnahme bzw. Befestigung der Filterelemente ist die große Anzahl der für den Einbau eines Kompressionsrahmens erforderlichen Bauteile. Bei diesen Bauteilen kann es sich beispielsweise um den Rahmen selbst, Befestigungs- oder Rahmenelemente oder Dreh lager handeln.

Ein weiterer Nachteil bei der Verwendung eines Kompressionsrahmens besteht darin, dass ho he Anforderungen an die Genauigkeit der einzelnen Bauteile gestellt werden müssen, um eine gute Abdichtung des Staubraumes zu gewährleisten, die wünschenswert ist, um eine gute Rei- nigungswirkung durch die Filterelemente zu erreichen. Insbesondere beziehen sich die hohen Anforderungen auf die Maße der einzelnen Bauteile und ihre Toleranzen untereinander. Es liegt auf der Hand, dass dadurch die Herstellung einer Staubabsaugvorrichtung mit Kompressionsrahmen sehr aufwändig ist. Darüber hinaus wird die Bereitstellung einer wirksamen Abdichtung innerhalb einer Staubabsaugvorrichtung wesentlich erschwert.

Bei manchen Staubabsaugvorrichtungen hat sich gezeigt, dass das Auswechseln von Filterelemente unnötig kompliziert ist, weil Bestandteile der Staubabsaugvorrichtung in ihrem Innenraum so angeordnet sind, dass die Filterelemente nicht leicht zugänglich sind. Dadurch wird die Handhabung und die Wartung der Staubabsaugvorrichtung erschwert. Es kann auch Vorkommen, dass die Benutzer einer konventionellen Staubabsaugvorrichtung ein notwendiges Erneuern der Filterelemente wegen der komplizierten Handhabung hinauszögem, was allerdings zu Beeinträchtigungen und/oder Beschädigungen des Motors führen kann, wenn dieser mit nicht optimal gefilterter Luft gekühlt wird.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, die vorstehend beschriebenen Nachteile konventioneller Staubabsaugvorrichtungen zu überwinden und eine Staubabsaugvorrichtung bereitzustellen, bei der auf einfache Art und Weise die Filterelemente ausgetauscht werden können. Ferner soll eine Staubabsaugvorrichtung bereitgestellt werden, die möglichst wenige Bauteile umfasst bzw. idealerweise ohne Kompressionsrahmen auskommt. Es wäre darüber hinaus wünschenswert, wenn an die Bauteile im Inneren der bereitzustellenden Staubabsaugvorrichtung nur geringe Toleranzanforderungen gestellt werden müssten und trotzdem eine gute Abdichtung des Unterdrück- bzw. Staubraumes der Staubabsaugvorrichtung erreicht werden könnte.

Die Aufgabe wird gelöst durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche. Vorteilhafte Ausführungsformen zu dem Gegenstand der unabhängigen Ansprüche finden sich in den abhängigen Ansprüchen.

Die Aufgabe wird gelöst durch eine Staubabsaugvorrichtung umfassend mindestens ein Filterelement. Die vorgeschlagene Staubabsaugvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Filterelement schräg innerhalb der Staubabsaugvorrichtung angeordnet ist, so dass eine schwimmende Lagerung eines Saugerkopfes der Staubabsaugvorrichtung durch ein selbsttätiges, unterdruckbedingtes Ansaugen der Filterelemente erhalten wird.

Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass die Filterelemente, vorzugsweise zusammen mit weiteren innenliegenden Bauteilen des Innenraums der Staubabsaugvorrichtung, den Staub- raum der Staubabsaugvorrichtung abdichten. Ein wesentlicher Vorteil der vorliegenden Erfin dung besteht darin, dass durch die schräge Anordnung der Filterelemente eine schwimmende Lagerung des Saugerkopfes der vorgeschlagenen Staubabsaugvorrichtung bewirkt wird. Der Saugerkopf stellt vorzugsweise den oberen Bereich der Staubabsaugvorrichtung dar, wobei ein unterer Bereich der Staubabsaugvorrichtung von einem Sammelbehälter zur Aufnahme des Staubs und/oder der Verunreinigungen gebildet wird. Der Saugerkopf umfasst vorzugsweise die Motor- und Turbineneinheit der Staubabsaugvorrichtung, sowie den Unterdrück- bzw. Staubbe reich der Staubabsaugvorrichtung. Somit wird vorzugsweise im Saugerkopf der Staubabsaug vorrichtung der für das Einsaugen des Staubs erforderliche Unterdrück erzeugt, wobei der ein gesaugte Staub in der Staubabsaugvorrichtung in dem Sammelbehälter aufbewahrt bzw. ge sammelt wird, bis eine Leerung des Sammelbehälters erfolgt.

Durch die schwimmende Lagerung des Saugerkopfes kann vorteilhafterweise auf die Verwen dung eines Kompressionsrahmens verzichtet werden. Dies führt insbesondere zu dem Vorteil, dass die Anzahl der in der Staubabsaugvorrichtung verbauten Bauteile erheblich reduziert wer den kann, so dass die vorgeschlagene Staubabsaugvorrichtung weniger wartungsanfällig ist und leichter auseinander- und zusammengebaut werden kann. Ferner können die Toleranzanforde rungen an die einzelnen Bauteile reduziert werden, weil durch das Ansaugen der Filterelemente überraschenderweise ein Selbstnachstellen der Elemente und Bauteile, die an der Abdichtwir kung mitwirken, erreicht wird. Es hat sich herausgestellt, dass das Vorhandensein eines Unter drucks beim Betrieb der Staubabsaugvorrichtung die Abdichtungswirkung der Filterelemente bzw. das Ansaugen der Filterelemente unterstützt. Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass die Filterelemente im Kontext der vorliegenden Erfindung an ein Unterteil des Saugerkop fes angesaugt werden.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch die schräge Anordnung des mindes tens einen Filterelements bzw. durch die v-förmige Anordnung von zwei Filterelementen ein Austausch der Filterelemente von oben erfolgen kann. Der Begriff„von oben“ bedeutet im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass das Auswechseln der Filterelemente von einer Oberseite der Staubabsaugvorrichtung erfolgen kann, vorzugsweise indem ein Oberteil der Staubabsaugvor richtung so geöffnet wird, dass ein Innenraum der Staubabsaugvorrichtung offengelegt und das mindestens eine Filterelement der Staubabsaugvorrichtung zugänglich wird. Insbesondere wird durch das Öffnen einer Oberseite der Staubabsaugvorrichtung der Saugerkopf geöffnet, so dass die Filterelemente aus dem Innenraum der Staubabsaugvorrichtung besonders einfach und un kompliziert entnommen werden können. Somit kann mit der Erfindung ein„top loader“-Prinzip für das Auswechseln der Filterelemente realisiert werden, was insbesondere mit ergonomischen Vorteilen verbunden ist und den Austausch von Filterelemente und die Handhabung der Stau- babsaugvorrichtung wesentlich erleichtert. Insbesondere ermöglicht die vorgeschlagene Stau- babsaugvorrichtung mit schräg angeordneten Filterelementen eine ergonomische Anordnung des Saugerkopfes innerhalb der Staubabsaugvorrichtung.

Der Begriff„schräg“ bedeutet im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass das mindestens eine Filterelement der Staubabsaugvorrichtung insbesondere nicht im Wesentlichen senkrecht oder parallel zu Außen- oder innenliegenden Wänden des Gehäuses der Staubabsaugvorrichtung angeordnet ist. Darüber hinaus ist es im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass die Anordnung der Filterelemente auch nicht im Wesentlichen senkrecht oder parallel zu Innenbauteilen im Saugerkopf der Staubabsaugvorrichtung erfolgt. Vielmehr ist es im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass die Schrägstellung der Filterelemente durch einen Winkel alpha gekennzeichet wird, wobei der Winkel alpha von einer im Wesentlichen mittig durch die Staubabsaugvorrichtung bzw. den Saugerkopf verlaufenden Zentralachse und einer durch das mindestens eine Filterelement verlaufenden Achse und/oder Ebene gebildet wird. Vorzugsweise wird der Winkel alpha im Sinne der Erfindung bevorzugt auch als„Neigungswinkel“ bezeichnet. Bei der Zentralachse handelt es sich vorzugsweise um eine virtuelle Achse, die gedanklich mittig durch die Staubabsaugvorrichtung gelegt werden kann. Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass die Zentralachse vorzugsweise im Wesentlichen parallel zu den im Wesentlichen geraden Außenwänden des Gehäuses der Staubabsaugvorrichtung verläuft. Mit anderen Worten ist es im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass die Zentralachse von oben nach unten bzw. von unten nach oben im Wesentlichen mittig durch den Saugerkopf verläuft.

Es ist im Sinne der Erfindung ganz besonders bevorzugt, dass die Staubabsaugvorrichtung zwei Filterelemente aufweist, wobei die zwei Filterelemente v-förmig angeordnet sind. Wenn die Staubabsaugvorrichtung zwei Filterelemente umfasst, betrifft die Erfindung insbesondere eine Filteranordnung, die vorzugsweise v-förmig ausgebildet ist bzw. bei der ihre Filterelemente v- förmig angeordnet vorliegen. Eine v-förmige Anordnung der Filterelemente bedeutet im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass die Filterelemente schräg zueinander verlaufen bzw. schräg zueinander angeordnet sind. Dabei verlaufen die Filterelemente vorzugsweise nicht parallel zueinander, sondern vorzugsweise so, dass sich virtuelle Achsen, die gedanklich durch die Filterelemente gelegt werden, in einem Punkt außerhalb der Filterelemente schneiden. Dieser virtuelle Schnittpunkt liegt vorzugsweise unterhalb des Saugerkopfes, beispielsweise im Sammelbehälter oder unterhalb einer Aufstellebene, auf der die Staubabsaugvorrichtung steht. Es ist im Sinne der Erfindung ganz besonders bevorzugt, wenn in dem virtuellen Schnittpunkt eine zusätzliche Fixierung für die Filterelemente vorgesehen ist. Eine solche zusätzliche Fixierung kann beispielsweise durch die Vorsehung von Schrauben oder einem Elastomerband realisiert werden.

Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass ein erster Abstand zwischen den Filterelementen kleiner ist als ein zweiter Abstand zwischen den Filterelementen, wobei vorzugsweise die Abstände zwischen den Filterelementen in einem oberen und in einem unteren Bereich der Filterelemente betrachtet werden. Vorzugsweise bilden die Filterelemente zusammen mit anderen Komponenten der Staubabsaugvorrichtung Seitenwände für den Unterdrück- bzw. Staubraum, wobei eine Breite dieses Unterdrück- bzw. Staubraumes von oben nach unten kleiner wird. Dies bedeutet mit anderen Worten bevorzugt, dass sich der Unterdrück- bzw. Staubraum von oben nach unten verjüngt. Vorzugsweise weisen die beiden Filterelemente im Bereich der Motor- Turbinen-Einheit einen größeren Abstand zueinander auf als im Bereich des Einlasskanal- Saugerschlauchanschlusses, wobei der Abstand im Bereich der Motor-Turbinen-Einheit vorzugsweise als oberer oder zweiter Abstand bezeichnet wird, währen der Abstand der Filterelemente im Bereich des Einlasskanal-Saugerschlauchanschlusses vorzugsweise als unterer oder erster Abstand bezeichnet wird. Da sich die Filterelemente im unteren Bereich des Unterdruck- bzw. Staubraumes vorzugsweise nicht berühren, stellt die Formulierung„v-förmige Filteranordnung“ lediglich eine andeutende Beschreibung der Anordnung dar, wobei der Begriff„v-förmig“ im Sinne der Erfindung vorzugsweise im Sinne des oberen Bereiches eines Buchstaben„V“ zu verstehen ist und es im Kontext der vorliegenden Erfindung - anders als beim Buchstaben„V“ - nicht zu einem Aufeinandertreffen der beiden Filterelemente der Staubabsaugvorrichtung bzw. der beiden Schenkel des Buchstabens kommt.

Die schräge Anordnung der Filterelemente kann auch dadurch beschrieben werden, dass ein erster Neigungswinkel alphal, der beispielsweise von der virtuellen Zentralachse und einem ersten Filterelement der Staubabsaugvorrichtung eingeschlossen wird, als Neigungswinkel mit positivem Vorzeichen definiert wird, währen ein zweiter Neigungswinkel alpha2, der beispielsweise von der virtuellen Zentralachse und einem zweiten Filterelement der Staubabsaugvorrichtung eingeschlossen wird, als Neigungswinkel mit negativen Vorzeichen definiert wird. Es ist im Sinne der Erfindung insbesondere bevorzugt, dass die Neigungswinkel alphal und alpha2 im Wesentlichen betragsgleich sind, aber unterschiedliche Vorzeichen aufweisen.

Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass die Filterelemente eine erste und eine zweite Filterseite aufweisen, wobei die erste Filterseite einer Motor-Turbinen-Einheit der Staubabsaugvorrichtung zugewandt angeordnet ist, während die zweite Filterseite der Motor-Turbinen-Einheit abgewandt angeordnet vorliegt. Vorzugsweise sind die Filterelemente innerhalb des Saugerkop- fes mit ihren ersten Filterseiten einander zugewandt angeordnet, wobei ein unterer Abstand zwischen den Filterelementen kleiner ist als ein oberer Abstand zwischen den Filterelementen. Die Motor-Turbinen-Einheit der Staubabsaugvorrichtung kann in einem oberen Bereich eines Saugerkopfes bzw. einer Staubabsaugvorrichtung angeordnet sein, während der Einlasskanal- Saugerschlauchanschluss vorzugsweise einen unteren Abschluss des Saugerkopfes bildet. Vorzugsweise ist dieser untere Bereich des Saugerkopf dem Staubsammelbehälter zugewandt, der insbesondere den unteren Bereich der Staubabsaugvorrichtung bildet. Es ist ferner bevorzugt, dass ein oberer Abstand zwischen den Filterelementen der Staubabsaugvorrichtung in räumlicher Nähe zu der Motor-Turbinen-Einheit eingenommen wird und ein unterer Abstand zwischen den Filterelementen des Saugerkopfes in räumlicher Nähe zu dem Einlasskanal- Saugerschlauchanschluss eingenommen wird. Vorzugsweise ist der Abstand zwischen den Filterelementen im Bereich des Einlasskanal-Saugerschlauchanschluss kleiner als ein Abstand zwischen den Filterelementen im Bereich der Motor-Turbinen-Einheit.

Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass die Schrägstellung des mindestens einen Filterelementes durch einen Winkel alpha definiert wird, wobei ein Betrag des Winkels alpha in einem Bereich zwischen 2 und 60°, bevorzugt 4° bis 45° und besonders bevorzugt im Bereich von 10° liegt. Die genannten Winkelgrößen ermöglichen vorteilhafterweise eine besonders stabile Befestigung der Filterelemente innerhalb des Saugerkopfes der vorgeschlagenen Staubabsaugvorrichtung.

Vorzugsweise kann der Neigungswinkel alphal eines ersten Filterelements beispielsweise +30° betragen, während der Neigungswinkel alpha2 eines zweiten Filterelements beispielsweise -30° beträgt. Durch die unterschiedlichen Vorzeichen der Neigungswinkel der Filterelemente soll insbesondere zum Ausdruck gebracht werden, dass die Filterelemente nicht parallel zueinander verlaufen, was der Fall wäre, wenn die Neigungswinkel gleiche Vorzeichen aufweisen würden. Es ist im Sinne der Erfindung viel mehr bevorzugt, dass die Schrägstellung der Filterelemente dadurch hervorgerufen wird, dass diese innerhalb des Saugerkopfes bzw. innerhalb des Staubraumes aufeinanderzulaufend zueinander angeordnet sind.

In einem Ausführungsbeispiel betrifft die Erfindung eine Staubabsaugvorrichtung umfassend einen Saugerkopf, wobei der Saugerkopf mindestens ein Filterelement umfasst, wobei jedes Filterelement eine erste Filterseite aufweist, die einer Motor-Turbinen-Einheit der Staubabsaugvorrichtung zugewandt angeordnet ist, und eine zweite Filterseite, die der Motor-Turbinen- Einheit abgewandt angeordnet ist. Die schwimmende Lagerung des Saugerkopfes wird durch ein selbsttätiges, unterdruckbedingtes Ansaugen des mindestens einen Filterelementes bewirkt, wobei das Ansaugen insbesondere bei Betrieb der Staubabsaugvorrichtung auftritt. Vorzugs weise wird das Ansaugen durch einen Unterdrück unterstützt, wenn die Staubabsaugvorrichtung betrieben wird. Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass der Unterdrück, der bei Betrieb der Staubabsaugvorrichtung hervorgerufen wird, eine optimale Abdichtung synergistisch unterstützt.

In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Wechseln eines Filterelemen tes in einer Staubabsaugvorrichtung umfassend die folgenden Schritte: a) Öffnen eines Oberteils der Staubabsaugvorrichtung, so dass ein Innenraum der Stau babsaugvorrichtung offengelegt und das Filterelement der Staubabsaugvorrichtung zu gänglich wird,

b) Entnahme des Filterelementes aus dem Innenraum der Staubabsaugvorrichtung, wobei die Entnahme des Filterelementes von oben erfolgt,

c) Einführen eines neuen Filterelementes in den Innenraum der Staubabsaugvorrichtung, wobei das Einführen des neuen Filterelementes von oben erfolgt.

Die für die Staubabsaugvorrichtung eingeführten Begriffe, Definitionen und technischen Vorteile gelten für das vorgeschlagene Verfahren zum Wechseln eines Filterelementes analog. Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass es sich bei der Staubabsaugvorrichtung, an der das Ver fahren durchgeführt wird, um eine Staubabsaugvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung handelt. Es kann allerdings gleichermaßen bevorzugt sein, dass es sich um eine andere Stau babsaugvorrichtung handelt. Es ist im Sinne der Erfindung insbesondere bevorzugt, dass das Auswechseln der Filterelemente von oben der Realisierung eines„top loader“-Prinzips für Stau- babsaugvorrichtungen entspricht, was zu einer anwenderfreundlichen und besonders komfor tablen Handhabung und einem erleichterten Filterwechsel für die Benutzer der vorgeschlagenen Staubabsaugvorrichtung führt. Erreicht wird dieser Vorteil insbesondere durch die Schrägstel lung des mindestens einen Filterelementes innerhalb des Saugerkopfes innerhalb der Staubab saugvorrichtung und die damit verbundene schwimmende Lagerung des Saugerkopfes, der vor teilhafterweise besonders variabel hinsichtlich seiner horizontalen Position innerhalb der Stau babsaugvorrichtung angeordnet werden kann. Außerdem führt die Erfindung vorteilhafterweise dazu, dass die Bauteilmaße mit größeren Toleranzen hergestellt werden können, da das unter druckbedingte Ansaugen der Filterelemente ein Selbstnachstellen der Filterelemente innerhalb des Saugerkopfes bewirkt. Es ist im Sinne der Erfindung bevorzugt, dass die Verfahrensschritte b) und c) wiederholt werden können, wenn die Staubabsaugvorrichtung mehr als ein Filterele ment umfasst. Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. In den Figuren sind ver schiedene Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die Figuren, die Be schreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

In den Figuren sind gleiche und gleichartige Komponenten mit gleichen Bezugszeichen beziffert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausgestaltung einer Staubabsaugvorrichtung

Fig. 2 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausgestaltung eines Saugerkopfes

Ausführungsbeispiele:

Figur 1 zeigt eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausgestaltung einer Staubabsaugvorrichtung (1). Im oberen Bereich der Staubabsaugvorrichtung (1) ist ein Saugerkopf (2) angeordnet, während der untere Bereich der Staubabsaugvorrichtung (1) von einem Sammelbehälter (3) zur Aufnahme des eingesaugten Staubes gebildet wird.

Figur 2 zeigt eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausgestaltung eines Saugerkopfes (2), wobei im Saugerkopf (2) der Staubabsaugvorrichtung (1) mindestens ein Filterelement (4) angeordnet vorliegt. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst die Staubabsaugvorrichtung (1) zwei Filterelemente (4), die schräg innerhalb des Saugerkopfes (2) angeordnet vorliegen. Bei einer Filteranordnung mit zwei Filterelementen (4) ist es bevorzugt, dass die zwei Filterelemente (4) die Form eines Buchstaben «V» andeuten. Die Anordnung der Filterelemente (4) bzw. die Schrägstellung der Filterelemente (4) kann durch einen Neigungswinkel (12) alpha beschrieben werden, der durch zwei gedachte Achsen (1 1 , 12) festgelegt wird. Eine virtuelle Zentralachse (10) verläuft vorzugsweise von oben nach unten mittig durch den Saugerkopf (2) bzw. die Staubabsaugvorrichtung (1). Die Achse mit dem Bezugsachse 1 1 verläuft vorzugsweise durch ein Filterelement (4). Es ist im Sinne der Erfindung besonders bevorzugt, dass die Achse (1 1) im Wesentlichen parallel zu den vorderen und hinteren Filterseiten (8, 9) der Filterelemente (4) verläuft oder durch diese Filterseiten (8, 9) festgelegt wird.

Die Filterelemente (4) bilden - gegebenenfalls zusammen mit anderen Bauteilen der Staubabsaugvorrichtung (1) - einen Staubraum (7), der von den Filterelementen (4) abgedichtet wird.

In einem oberen Bereich des Saugerkopfes (2) ist eine Motor-Turbinen-Einheit (5) angeordnet, wobei die ersten Filterseiten (8) der Filterelemente (4) der Motor-Turbinen-Einheit (5) zugewandt angeordnet sind. In einem unteren Bereich des Saugerkopfes (2) liegt ein Einlasskanal-Sauger- schlauchanschluss (6) angeordnet vor.

Bezugszeichenliste

1 Staubabsaugvorrichtung

2 Saugerkopf

3 Sammelbehälter

4 Filterelement

5 Motor-Turbinen-Einheit

6 Einlasskanal-Saugerschlauchanschluss

7 Staubraum

8 erste Filterseite

9 zweite Filterseite

10 Zentralachse

1 1 Achse, die durch ein Filterelement verläuft

12 Neigungswinkel alpha