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Title:
EASILY MANAGEABLE LENS CLEANING APPARATUS WITH GREAT PERMANENT CLEANING SUCCESS FOR GLASS-LIKE AND/OR PLASTIC-LIKE SURFACES OF LENSES OF OPTICAL DEVICES, IN PARTICULAR SPECTACLES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/177796
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an easily manageable lens cleaning apparatus with great permanent cleaning success for glass-like and/or plastic-like surfaces of lenses of optical devices, in particular spectacles, comprising two finger cots extending in elongate fashion, the finger cots being formed by two fabric sections that form the finger cot in each case, the two fabric sections of a finger cot assigned to one another being at least partly connected to one another along their edges, a cleaning layer for cleaning surfaces of the lenses being arranged in each case on the outside on the carrier layers of the one fabric sections of the finger cots, the cleaning layer being configured as a textile fabric, a cover layer being arranged in each case on the inside on the carrier layers of the one fabric sections of the finger cots, the cover layer containing a material with rubber-like and/or caoutchouc-like materials for the purposes of preventing the finger of the user, when inserted into the interiors of the finger cots, from slipping on the cover layers during cleaning.

Inventors:
TANSKI NICOLA (DE)
Application Number:
DE2020/000044
Publication Date:
September 10, 2020
Filing Date:
March 02, 2020
Export Citation:
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Assignee:
TANSKI NICOLA (DE)
International Classes:
G02C13/00; A47L13/16; A47L25/00
Domestic Patent References:
WO2005030024A12005-04-07
WO2009066812A12009-05-28
Foreign References:
US5280661A1994-01-25
US20180168248A12018-06-21
KR200301219Y12003-01-17
US20160157647A12016-06-09
JPH10133154A1998-05-22
DE3705196A11988-09-01
DE4207478C21994-01-05
DE202016005933U12016-10-24
Attorney, Agent or Firm:
GEHRKE, Peter P. (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung mit einem hohen dauerhaften Reinigungserfolg für glasartige und/oder kunststoffartige Oberflächen von Linsen optischer Geräte, insbesondere Brillen, mit

a. zwei länglich verlaufenden Fingerlingen,

b. die Fingerlinge durch jeweils zwei einen Fingerling ausbildende Stoffabschnitte ausgebildet sind,

c. die beiden einander zugeordneten Stoffabschnitte eines Fingerlings an ihren Kanten miteinander unter Bereitstellung einer Öffnung und eines über die Öffnung zugänglichen Innenraums des Fingerlings verbunden, vorzugsweise vernäht oder verklebt, sind, d. die Stoffabschnitte Trägerschichten aufweisen,

e. die Öffnungen der Fingerlinge einander benachbart sind,

f. die Fingerlinge miteinander verbunden, vorzugsweise vernäht, sind,

welche dadurch gekennzeichnet ist, dass

g. außenseitig auf den Trägerschichten der einen Stoffabschnitte der Fingerlinge jeweils eine

Putzschicht zur Reinigung der Oberflächen der Linsen angeordnet ist,

h. die Putzschicht als ein textiles Flächengebilde ausgestaltet ist,

i. innenseitig auf den Trägerschichten der einen Stoffabschnitte der Fingerlinge jeweils eine

Deckschicht angeordnet ist,

j. die Deckschicht einen Werkstoff mit gummiartigen und / oder kautschukartigen Materialien enthält zwecks Vermeidung des Gleitens der in die Innenräume der Fingerlinge eingeschobenen Finger eines Benutzers auf den Deckschichten während der Reinigung.

2. Leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung mit einem hohen dauerhaften Reinigungserfolg für glasartige und/oder kunststoffartige Oberflächen von Linsen optischer Geräte, insbesondere Brillen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bereitstellung eines Fingerlings die Kanten des einen Stoffabschnitts desselben mit den Kanten des anderen Stoffabschnitts desselben verbunden sind zur Bildung des für einen Finger eines Benutzers zugänglichen Innenraums des Fingerlings und einer Öffnung desselben und zwei über die Öffnungen der Fingerlinge hinaus sich erstreckenden zungenförmigen Teilbereiche der die Putzschichten aufweisenden einen Stoffabschnitte der Fingerlinge miteinander verbunden sind.

3. Leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung mit einem hohen dauerhaften Reinigungserfolg für glasartige und/oder kunststoffartige Oberflächen von Linsen optischer Geräte, insbesondere Brillen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden einen Stoffabschnitte einstückig als Stoffteil ausgestaltet sind.

4. Leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung mit einem hohen dauerhaften Reinigungserfolg für glasartige und/oder kunststoffartige Oberflächen von Linsen optischer Geräte, insbesondere Brillen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung von reißfesten Säumen die zwischen den gegenüber liegenden Öffnungen der Fingerlinge verlaufenden Kanten der zwei über die Öffnungen der Fingerlinge hinaus sich erstreckenden zungenförmigen Teilbereiche der einen Stoffabschnitte oder des Stoffteils zum Ansetzen gegen die Träger- oder Deckschicht umgeschlagen und an dieselbe angenäht sind.

5. Leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung mit einem hohen dauerhaften Reinigungserfolg für glasartige und/oder kunststoffartige Oberflächen von Linsen optischer Geräte, insbesondere Brillen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Öffnungen begrenzenden Bereiche der anderen Stoffabschnitte mittels drei- oder vierfädiger Overlockstiche vor einem Ausfransen gesichert, vorzugsweise gekettelt, sind.

6. Leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung mit einem hohen dauerhaften Reinigungserfolg für glasartige und/oder kunststoffartige Oberflächen von Linsen optischer Geräte, insbesondere Brillen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den gummiartigen und / oder kautschukartigen Materialien mindestens ein Vertreter der Glas-, Bimsstein-, Kreide- und Quarzsandpulver umfassenden Gruppe eingearbeitet ist.

7. Leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung mit einem hohen dauerhaften Reinigungserfolg für glasartige und/oder kunststoffartige Oberflächen von Linsen optischer Geräte, insbesondere Brillen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass das textile Flächengebilde bambusartige Fasern enthält.

8. Leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung mit einem hohen dauerhaften Reini gungserfolg für glasartige und/oder kunststoffartige Oberflächen von Linsen optischer Geräte, insbesondere Brillen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde als textiles Gewebe, Gewirke, Gestricke, Gelege, Verbundstoff, Vliesstoff, Wirk- oder Strickware ausgestaltet ist, wobei der Vliesstoff verwirbelte und glatte Filamente umfasst, vorzugsweise in dem Vliesstoff eine Reinigungsflüssigkeit enthaltende Mikrokapseln angeordnet sind.

9. Leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung mit einem hohen dauerhaften Reinigungserfolg für glasartige und/oder kunststoffartige Oberflächen von Linsen optischer Geräte, insbesondere Brillen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht flüssigkeitsdicht ausgestaltet und/ oder zwischen den Trägerschichten und den Deckschichten mindestens eine flüssigkeitsdichte Lage angeordnet ist und / oder die Putzschichten auswechselbar sind.

10. Verwendung der leicht handhabbaren Linsenreinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur schlierenfreien Reinigung von Oberflächen von Linsen von optischen Geräten und von Bildschirmen, wie Displays, von elektronischen Gerätschaften, wie Smartphones.

Description:
Beschreibung

Leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung mit einem hohen dauerhaften Reinigungserfolg für glas- und/oder kunststoffartige Oberflächen von Linsen optischer Geräte, insbesondere Brillen

Die Erfindung betrifft eine leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung mit einem hohen dauerhaften Reinigungserfolg für glas- und / oder kunststoffartige Oberflächen von Linsen optischer Geräte, insbesondere Brillen.

Die DE 37 05 196 Al ist auf ein Hilfsgerät zur Trocken- und Nass - Reinigung von Brillen, Objektiven und sonstigen optischen Gerätschaften gerichtet. Das herkömmliche Hilfsgerät weist mittig eine Faltungskante auf, um welche die beiden die Reinigungskissen aufweisenden Streifenenden geschwenkt werden können. Die Reinigungskissen sind zwar teilweise aus einem elastischen Material hergestellt, jedoch zeigt sich, dass bei Reinigung der glasartigen Oberflächen von Brillengläsern ein flächenmäßiges Anlegen der Reinigungs schicht gegen die Oberflächen derselben nicht möglich ist, sodass streifenartige Rückstände auf den Oberflächen nachteiligenswert Zurückbleiben.

Auch der in der DE 42 07 478 C2 offenbarte Brillenreiniger umfasst zwar eine längliche Schutzhülle mit Längsöffnungen, zwei in der Schutzhülle angeordnete, einendig verbundene, einander etwa parallel gegenüberliegende Materialstreifen mit einem an den beiden Materialstreifen befestigten Betätigungsbolzen auf, wobei die aus der Schutzhülle herausgeschobenen Putzauflagen zur Reinigung eines dazwischen geschobenen Brillenglases dienen können. Da aber häufig die Linsen von Brillen gekrümmt sind, passt sich die Reinigungsauflage der Mate- rialstreifen nicht flächig deren Oberfläche an, sodass trotz möglicher Anfeuchtung der Putz- oberflächen auf Vorschlag der herkömmlichen Lehre eine vollständige Entfernung von Fett rückständen auf den Oberflächen sich nicht einzustellen vermag.

Auch das in der DE 20 2016 005 933 beschriebene Reinigungspad besteht aus einem einseitig beschichteten fleeceartigen flächenförmigen Trägerabschnitt mit einer zur Reinigung dienenden Außenseite, auf welche eine aufvulkanisierte Schicht aus synthetischem latexförmigem Material sich befindet. Auch unter Beibehaltung einer möglichst dünnen Schichtdicke des synthetischen latexförmigen Materials zeigt sich bei Bewegen des Reinigungspads auf den Oberflächen von Linsen von Fotoapparaten, Ferngläsern, Brillen und sonstigen optischen Geräten ein Herausrutschen der Fingerkuppen aus den für die Fingerkuppen vorgefertigten Ausnehmungen des herkömmlichen Reinigungspads, da diese Ausnehmungen eine glatte Oberfläche aufweisen und keinen hinreichenden Widerstand gegen ein Gleiten, wie Verrutschen oder Verdrehen, des Reinigungspads um die Fingerkuppe herum bieten im Falle intensiver Bewegungen des herkömmlichen Reinigungspads auf Oberflächen der Linsen der opti schen Geräte.

Aufgabe der Erfindung soll es sein eine Linsenreinigungsvorrichtung bereitzustellen, welche das vollflächige Anlegen der Putzschicht gegen die Oberfläche von Linsen möglich macht.

Weiterhin soll die bereitzustellende Linsenreinigungsvorrichtung in Gegenwart von sowohl kreisförmigen Bewegungen als auch Hin- und Herbewegungen der Putzschicht auf den Oberflächen der zu reinigenden Linsen keine streifenförmigen Fettrückstände enthaltenden unerwünschten Muster erzeugen.

Ebenso soll die Linsenreinigungsvorrichtung die bei herkömmlichen Brillenputztüchem häufig auftretenden Fettschlieren, die in der Draufsicht ovale Gestalt einnehmen können, vermeiden helfen.

Hinzukommend soll die bereitzustellende Linsenreinigungsvorrichtung das Verrutschen der Fingerkuppen oder der Finger auf den von diesen kraftbeaufschlagten Flächen vermeiden, sodass der ganzflächige Verbleib der Putzschicht auf den Oberflächen der zu reinigenden Linsen in Gegenwart der Bewegungen gesichert ist.

Hinzutretend soll die bereitzustellende Linsenreinigungsvorrichtung im Falle des Auftragens von Reinigungsflüssigkeiten auf der Putzschicht die Finger des Benutzers nicht benetzen, um Hautirritationen oder -entzündungen zu vermeiden.

Des Weiteren soll die bereitzustellende Linsenreinigungsvorrichtung als Oberflächen- reinigungsvorrichtung die Reinigung von, beispielsweise für berührungsempfmdlichen Bildschirmen, wie Displays, von elektronischen Geräten, z.B. von Smartphones, usw. möglich machen.

Es zeigt sich, dass gerade die herkömmlichen Reinigungstücher bei ihrer Handhabung die direkte Berührung der zu reinigenden Oberflächen wie auch sonstige Oberflächen von Geräten durch die Hand des Benutzers nicht ausschließen können, sodass sich Fettschlieren auf der Oberfläche von Linsen und sonstigen Displays von Gerätschaften als Nachteil zeigen.

Überdies eignen sich auch Papierhandtücher ebenso wenig zur Reinigung von Linsen- oberflächen und sonstigen Oberflächen von elektronischen Gerätschaften, da die Verunreinigung der Papierhandtücher und deren Beschaffenheit, bedingt durch das für die Benutzung beim Nießen gebotene Erfordernis der hinreichenden Reißfestigkeit, zu Schlieren und Kratzern auf Linsenoberflächen und Bildschirmoberflächen führen.

Daher ist es auch Aufgabe der bereitzustellenden Linsenreinigungsvorrichtung, eine Anschmiegsamkeit derselben an Oberflächen bei der Reinigung derselben unter Vermeidung von Kratzern oder Schlieren auf Oberflächen bereitzuhalten .

Die Aufgaben werden gelöst durch den Hauptanspruch und die Nebenansprüche. Die Unteransprüche betreffen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterentwicklungen der Erfin dung.

Die Erfindung betrifft eine leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung mit einem hohen dauerhaften Reinigungserfolg für glasartige und/oder kunststoffartige Oberflächen von Linsen optischer Geräte, insbesondere Brillen, und für glasartige und/oder kunststoffartige Oberflächen von Bildschirmen, wie Displays, von elektronischen Gerätschaften, wie Smart- phones, mit

a. zwei länglich verlaufenden Fingerlingen,

b. die Fingerlinge durch jeweils zwei einen Fingerling ausbildende Stoffabschnitte ausgebildet sind,

c. die beiden einander zugeordneten Stoffabschnitte eines Fingerlings an ihren Kanten als äußere Begrenzung der Stoffabschnitte miteinander unter Bereitstellung einer Öffnung und eines über die Öffnung zugänglichen Innenraums des Fingerlings verbunden, vorzugsweise vernäht oder verklebt, sind,

d. die Stoffabschnitte Trägerschichten aufweisen,

e. die Öffnungen der Fingerlinge einander benachbart,

f. die Fingerlinge zumindest teilweise miteinander verbunden, vorzugsweise vernäht, sind,

welche dadurch gekennzeichnet ist, dass

g. außenseitig auf den Trägerschichten der einen Stoffabschnitte der Fingerlinge jeweils eine Putzschicht zur Reinigung der Oberflächen der Linsen angeordnet ist,

h. die Putzschicht als ein textiles Flächengebilde ausgestaltet ist,

i. innenseitig auf den Trägerschichten der einen Stoffabschnitte der Fingerlinge jeweils eine Deckschicht angeordnet ist und/oder

j. die Deckschicht einen Werkstoff mit gummiartigen und / oder kautschukartigen Mate- rialien enthält zwecks Vermeidung des Gleitens der in die Innenräume der Fingerlinge eingeschobenen Finger eines Benutzers auf den Deckschichten während der Reinigung.

Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft die Verwendung der o.g. leicht hand habbaren Linsenreinigungsvorrichtung zur Reinigung

von glasartigen und/oder kunststoffartigen Oberflächen von Linsen optischer Geräte, insbesondere Brillen

und

von glasartigen und/oder kunststoffartigen Oberflächen von Bildschirmen, wie Displays, von elektronischen Gerätschaften, wie Smartphones,

und

von Oberflächen von sonstigen Gerätschaften, zum Beispiel,

a. welche mindestens zwei länglich verlaufende Fingerlinge umfasst,

b. die Fingerlinge durch jeweils zwei einen Fingerling ausbildende Stoffabschnitte ausgebildet sind,

c. die beiden einander zugeordneten Stoffabschnitte eines Fingerlings an ihren Kanten miteinander unter Bereitstellung einer Öffnung und eines über die Öffnung zugänglichen In nenraums des Fingerlings verbunden, vorzugsweise vernäht oder verklebt, sind,

d. die Stoffabschnitte Trägerschichten aufweisen,

e. die Öffnungen der Fingerlinge einander benachbart,

f. die Fingerlinge zumindest teilweise miteinander verbunden, vorzugsweise vernäht, sind,

welche dadurch gekennzeichnet ist, dass

g. außenseitig auf den Trägerschichten der einen Stoffabschnitte der Fingerlinge jeweils eine Putzschicht zur Reinigung der Oberflächen der Linsen angeordnet ist,

h. die Putzschicht als ein textiles Flächengebilde ausgestaltet ist,

i. innenseitig auf den Trägerschichten der einen Stoffabschnitte der Fingerlinge jeweils eine Deckschicht angeordnet ist und/oder

j. die Deckschicht einen Werkstoff mit gummiartigen und / oder kautschukartigen Mate- rialien enthält zwecks Vermeidung des Gleitens der in die Innenräume der Fingerlinge einge schobenen Finger eines Benutzers auf den Deckschichten während der Reinigung.

Die erfmdungsgemäße leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung umfasst, vorzugsweise vier, Stoffabschnitte; die Stoffabschnitte weisen vorteilhafterweise Trägerschichten auf. Die beiden zu verbindenden Stoffabschnitte zur Herstellung eines Fingerlings sind vor teilhafterweise in der Draufsicht länglich, z.B. eckig, wie dreieckig, länglich eckig, quadratisch und/oder im Bereich der aufzunehmenden Fingerkuppen spitz zulaufend oder sich verjüngend oder teilkreisformig, ausgebildet. Je zwei Stoffabschnitte werden aufeinandergelegt und mit ihren angrenzenden Kanten oder Rändern, die die äußere Begrenzung der flächenmäßigen Stoffabschnitte sind, miteinander verbunden, vorzugsweise vernäht oder verklebt, unter Bildung einer Öffnung, die gleichfalls rand- oder kantenständig oder ist. Die Öffnung dient zum Einfuhren oder -schieben eines Fingers des Benutzers in den Innenraum des Fingerlings.

Die erfindungsgemäße leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung kann auch zwei, beim Reinigen den Linsen zugewandte eine Stoffabschnitte aufweisen, die zungenför mige oder laschenförmige Teilbereiche haben, die zur Verbindung der voneinander beabstan- deten Fingerlinge vorgesehen sind, welche z.B. benachbarte gegenüberliegende Öffnungen zur Aufnahme von Zeigefinger und Daumen aufweisen; die Teilbereiche können sich über die Öffnungen der Fingerlinge hinaus erstrecken und an ihren den Öffnungen abgewandten Kanten oder Rändern miteinander verbunden, wie, z.B. mittels Verbindungsnaht, vernäht oder verklebt, sein; die Stoffabschnitte weisen außenseitig die Putzschichten auf zum Reinigen der Linsen. Die dem Reinigen abgewandten anderen Stoffabschnitte weisen vorteilhafterweise keine zungenformigen Teilbereiche auf, um die Öffnungen nicht zu verdecken und das Ein fuhren der Finger des Benutzers in die Innenräume der Fingerlinge nicht zu erschweren. Unter Außenseitigkeit wird im Sinne der Erfindung auch verstanden werden können diejenige Seite, die der zu reinigenden Oberfläche zugewandt und den in Fingerlinge eingeschobenen Fin gern eines Benutzers abgewandt ist. Unter einander benachbarten Öffnungen der Fingerlinge kann im Sinne der Erfindung auch verstanden werden, dass beispielsweise

die Öffnungen in Draufsicht auf die Fingerlinge, z.B. Offenstellung auch Putzstellung genannt, längs auf einer gemeinsamen Gerade liegen oder

an dieser angeordnet sind mit parallel zueinander ausgerichteten quer zu der Gerade ausrichtbaren Fingerlingen

oder die Öffnungen in Draufsicht auf die Fingerlinge zueinander an gewinkelt sind unter Bildung eines, z.B. spitzen, Winkels mit in Draufsicht auf die V-förmig zueinander ausge- richteten Fingerlinge, so dass diese sich zur Aufnahme von einander benachbarten Fingern eines Benutzers, wie von Zeigefinger und Mittelfinger, eignen können. Unter einander benachbarten Öffnungen der Fingerlinge kann im Sinne der Erfindung auch verstanden werden, dass beispielsweise die Öffnungen der Fingerlinge in Draufsicht auf die Fingerlinge, z.B. in Offenstellung, gegenüberliegend und einander benachbart sind, so dass die Fingerlinge mit ihren Öffnungen vorzugsweise spiegelbildlich zueinander ausgerichtet sind, wobei die Fingerlingen längs einer gemeinsamen Gerade einander ausgerichtet sind diese sich zur Aufnahme von voneinander beabstandeten Fingern eines Benutzers, wie von Zeigefinger und Daumen, eignen können.

Die dergestalt ausgebildete Hülle stellt einen Fingerling dar. Im Sinne der Erfindung wird auch unter einem Fingerling verstanden eine Fingerhülle zum Aufsitzen auf dem Finger des Benutzers oder zum Umfassen desselben. Die beiden einen Fingerling bildenden länglich sich erstreckenden Stoffabschnitte können eine unterschiedliche Länge aufweisen. Die Fingerlinge werden vorzugsweise derart gestaltet, dass ein Stoffabschnitt, wie der eine Stoffabschnitt, mit einer größeren Längserstreckung mit einem Stoffabschnitt, wie der andere Stoffabschnitt, mit einer geringeren Längserstreckung miteinander an den Rändern oder Kanten verbunden wird, so dass jeweils ein Rand oder Kante des Stoffabschnitts mit geringerer Längserstreckung die Öffnung begrenzt.

Unter Verbindung der Fingerlinge miteinander oder unter teilweiser Verbindung dersel- ben miteinander wird im Sinne der Erfindung auch verstanden die Verbindung der Fingerlinge mit Hilfe von zwischen den gegenüberliegenden Öffnungen der Fingerlinge anordbaren Teilbereichen von zwei einen Seitenabschnitten oder mit Hilfe eines, mittigen, Teilbereichs eines Stoffteils. In einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung können die einen den zu reinigenden Linsenoberflächen zugewandten Stoffabschnitte Teilbereiche aufweisen, die sich über die Öffnungen der Fingerlinge hinaus zungenförmig erstrecken, welche miteinander randständig unter Bildung einer Verbindungsnaht gleichfalls ver bunden, insbesondere vernäht oder verklebt, werden können, so dass die Öffnungen sich gegenüberliegen zum Einschieben eines Daumens und eines Zeigefingers eines Benutzers. Die Teilbereiche können als Laschen eine Trägerschicht aufweisen, die mit einem Gewebe ausge bildet sein kann, welches ein kreuzende Fäden enthaltender dehnbarer Stoff sein kann, wel cher als textiles z.B. gewebt, gewirkt, und/oder als Folien ausgestaltet sein kann. In einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung werden die gegenüberliegenden einander benachbarten Öffnungen der längs einer Geraden angeordneten Fingerlinge jeweils von einem Rand oder einer Kante des anderen Stoffabschnitts mit geringerer Längserstreckung und von dem laschenförmigen über die Öffnung sich erstreckenden Teilbereich des einen Stoffabschnitts, mit einer größeren Längserstreckung, wie längs der vorgenannten Geraden, begrenzt.

Die Teilbereiche können ebenso außenseitig mit Putzschichten versehen sein, um einen Kontakt der Linsenoberflächen mit Fingeroberflächen zu vermeiden. So bilden die anderen den zu reinigenden Linsenoberflächen abgewandten Stoffabschnitte bevorzugterweise weitgehend die Oberseite der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung und weisen keine Putzschichten auf.

Unter Verbindung wird auch im Sinne der Erfindung verstanden das Koppeln der aufeinanderliegenden Ränder oder Kanten von einem Stoffabschnitt und dem anderen Stoffabschnitt miteinander oder von dem Stoffteil und den anderen Stoffabschnitten miteinander oder von zwei Teilbereichen miteinander mittels sogenannter Klettverschlüsse, auch Klettenver- Schlüsse genannt, wobei beispielsweise das eine, z.B. mit der Kante des einen Stoffabschnitts verbundene, Band mit einem Belag aus kleinen Widerhaken und das andere, z.B. mit der Kante des anderen Stoffabschnitts verbundene, Band mit einer flauschigen Schicht versehen sein kann. Diese besondere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung ermöglicht das erleichterte Reinigen derselben durch Öffnen der Klettverschlüsse, sodass beide Seiten der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung und die Innenräume der Reinigung ohne Einschränkung die in den Innenräumen der Fingerlingen versteckten Verunreinigungen, die in die Innenräume der Fingerlinge mittels Finger einbringbar sind, zugefuhrt werden.

Auch kann die erfindungsgemäße Linsenreinigungsvorrichtung derart als Ganzes einstückig ausgebildet sein, dass an jeweils dem einen Stoffabschnitt ein anderer Stoffabschnitt angeformt ist und durch das Umklappen des anderen Stoffabschnitts um eine Faltlinie, die einem Teil des Randes desselben entsprechen kann, auf den einen Stoffabschnitt die beiden zum Anliegen gelangenden Ränder, Kanten oder Längsseiten des einen Stoffabschnitts und des anderen Stoffabschnitts miteinander verbunden werden können.

Ebenso kann der Stoffteil der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung derart als Ganzes einstückig ausgebildet sein, dass an jeweils einem Ende des Stoffteils oder Rand desselben ein anderer Stoffabschnitt angeformt ist und durch das Umklappen des anderen Stoffabschnitts um eine Faltlinie, die einem Teil des Randes desselben entsprechen kann, auf das Ende des Stoffteils nur die beiden zum Anliegen gelangenden Ränder oder Längsseiten des anderen Stoffabschnitts und des Endes des Stoffteils miteinander verbunden werden können; so weist der Stoffteil, wie die einen Stoffabschnitte, vorteilhafterweise zumindest eine Trägerschicht auf.

Im Sinne der Erfindung wird unter Einstückigkeit auch verstanden, dass die beiden einen Stoffabschnitte als ein Ganzes, also einteilig, herstellbar oder hergestellt, sind. Unter Rand oder Kante wird im Sinne der Erfindung auch verstanden, in Draufsicht auf den Fingerling oder die Trägerschicht die äußere Begrenzung einer Fläche, wie die Erstreckung der Begrenzung oder Längsseite von dem einen die Öffnung des Fingerlings begrenzenden Bereich bis zu dem anderen dem einen Bereich gegenüberliegenden die Öffnung des Fingerlings begrenzenden Bereich, z.B. des anderen Stoffabschnitts.

Unter Saum wird im Sinne der Erfindung auch verstanden das Umschlagen oder Umklappen um eine Saum- oder Faltlinie oder das Doppeltumschlagen, auch Zweifachumschla- gung genannt, um zwei Saum- oder Faltlinien nach der Innenseite der Trägerschicht oder nach der Deckschicht von Stoffteil oder beider einen Stoffabschnitte und das Verbinden, z.B. Annähen, wie Steppen oder Entlangsteppen, des umgeschlagenen Teils mit dem Stoffteil oder beider eine Stoffabschnitte.

Die erfindungsgemäße leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung kann in einer weiteren besonderen Ausgestaltung anstelle von vier Stoffabschnitten lediglich drei Stoffabschnitte umfassen. In dieser bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen leicht handhabbaren Linsenreinigungsvorrichtung sind die beiden einander zugeordneten einen Stoffabschnitte der beiden Fingerlinge, die zur Reinigung für glasartige und/oder kunststoffartige Oberflächen von Linsen optischer Geräte, Bildschirmen, wie Displays von elektronischen Geräten, usw. vorgesehen sind, einstückig ausgestaltet. Aufgrund der einstückigen Ausgestaltung der beiden einen Stoffabschnitte zu einem gemeinsamen Stoffteil, die zur einseitigen oder zur zweiseitigen Reinigung der einen bzw. beiden Ober- bzw. - Oberflächen von Linsen optischer Gerätschaften, von Oberflächen von Bildschirmen elektronischer Geräte oder von sonstigen Gerätschaften mittels deren Putzschicht oder -en vorgesehen sind, können diese auch der Einfachheit halber als Stoffteil bezeichnet werden.

Daher wird im Sinne der Erfindung auch unter Miteinander-Verbindung der Fingerlinge verstanden, dass die beiden einen Stoffabschnitte

als ein Stoffteil ausgebildet sein können und dieser Stoffteil in Draufsicht auf die Fläche desselben länglich ausgebildet und jedes Ende des Stoffteils mit jeweils einem Stoffabschnitt, z.B. an den Kanten oder Längsseiten, miteinander zur Bereitstellung einer Öffnung und eines über diese Öffnung zugänglichen Innenraums des Fingerlings zur Aufnahme eines Fingers, verbunden, vorzugsweise vernäht, verklebt oder mit Klettverschluss usw. versehen ist, sein können oder

mit zwei anderen Stoffabschnitte miteinander an deren Kanten oder Längsseiten und zusätzlich ein Teil der die Öffnungen begrenzenden einander benachbarten Ränder oder Kanten der einen Stoffabschnitte miteinander verbunden, vorzugsweise vernäht oder verklebt oder mit Klettverschluss versehen usw., sein können.

Durch die Ausgestaltung der beiden einen Stoffabschnitte lediglich als ein Stoffteil kann das Verfahren zur Herstellung der erfmdungsgemäßen leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung vorteilhafterweise vereinfacht und kostengünstiger durchgeführt werden, da nicht mehr der eine Stoffabschnitt auf den anderen Stoffabschnitt aufgelegt und diese längsseitig verbunden werden müssen.

Werden in einer besonderen Ausgestaltung jeweils der andere Stoffabschnitt auf ein Ende des Stoffteils gelegt und die angrenzende Kante des Endes des Stoffteils und mit der des auf dem Ende des Stoffteils aufgelegten anderen Stoffabschnitts verbunden unter Bildung einer Öffnung, durch welche die Finger des Benutzers in den Innenraum der Fingerlinge ein geschoben werden, erübrigt sich das Verbinden der zwei über die Öffnungen der Fingerlinge hinaus sich erstreckenden zungenförmigen Teilbereiche der einen Stoffabschnitte. Unter Ende des Stoffteils wird im Sinne der Erfindung auch verstanden derjenige Bereich des Stoffteiles, der zur Ausbildung des Innenraums des Fingerlings zusammen mit dem anderen mit ihm verbindbaren Stoffabschnitt beiträgt.

Zusätzlich kann die Deckschicht eine hydrophobe, wie wasserabweisende, Beschichtung oder Tränkung aufweisen, um ein Eindringen einer auf die Putzschicht auftragbaren Reinigungsflüssigkeit zu vermeiden. Diese Beschichtung, kann z.B. in Form einer Imprägnierung oder einer Folie ausgestaltet sein, die nicht nur gegenüber Wasser undurchlässig, sondern auch gegenüber in wässrigen Lösungen befindlichen organischen Lösungsmitteln, wie Alkoholen, und gegenüber oberflächenaktiven Substanzen, wie Tensiden, undurchlässig ist. Unter Beschichtung wird im Sinne der Erfindung auch verstanden jedwede für Wasser- und organische Lösungen und/oder Mischungen derselben undurchlässige Anordnung, wie Folie, Imprägnierung, Oberflächenfilm, Gewebe, welches unter Verwendung von Wasser und organi schen Lösungen und/oder Mischungen derselben abweisenden herkömmlichen Fäden von kunststoffartigen Materialien hergestellt ist; so kann die Beschichtung ein silikonhaltiges Material, wie Polyorganosiloxane und deren Derivate, enthalten.

Der Vorteil dieser Ausgestaltung ist zudem, dass in oder zur Putzstellung die gegen die Oberfläche der zu reinigenden Linsen optischer Geräte angesetzten Putzschichten der beiden einen Stoffabschnitte oder der Enden des Stoffteils diese zwar in hinreichender Weise mit Reinigungsflüssigkeit getränkt werden können, gleichwohl das Benetzen der in den Fingerlingen eingeschobenen Finger des Benutzers und deren Fingerkuppen mit Reinigungsflüssigkeit wirkungsvoll vermieden wird. Diese ganz besondere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung eignet sich, wenn die Gefahr einer allergischen Reaktion der Fingeroberfläche des Benutzers ggf. durch das Aufsprühen von Reinigungsflüssigkeit auf die Putzschicht zu vermeiden ist.

Durch diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung wird einerseits das Reinigungsvermögen der erfindungsgemäße Linsenreinigungsvorrichtung durch die Verwendung von Reinigungsflüssigkeit neben dem Einsatz der Putzschichten, die auf der Trägerschicht, z.B. der beiden Enden, des einteiligen Stoffteils angeordnet sein kann, erhöht,

andererseits die Vorsorge gegen allergische Reaktion des Benutzers infolge dessen Be rührung mit der Reinigungsflüssigkeit beachtet.

Auch zeichnet sich die Verwendung einer Putzschicht, die auf der Trägerschicht ange- ordnet ist oder die als Trägerschicht ausgestaltet ist,

einerseits durch eine gute Gleitfähigkeit auf der zu reinigenden Oberfläche des Gerätes unter Vermeidung von Kratzern,

andererseits durch eine gute Reinigungsfähigkeit der Putzschicht, die mit der Reini gungsflüssigkeit getränkt ist oder besprüht ist, aus

Z.B. kann auch die Beschichtung eine gummiartige, aufvulkanisierte Beschichtung aus synthetischen latexförmigen Materialien auf der dem zu reinigenden Gerät abgewandten Innenseite der Trägerschicht oder zwischen der Putzschicht und der Trägerschicht sein, die nichtsaugend sind und geschlossenporig ausgestaltet ist, um vorteilhafterweise den Kontakt einer in der Putzschicht befindlichen Reinigungsflüssigkeit mit den Haut des Fingers zu vermeiden. Auch die Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung mit der die Reinigungsflüssigkeit enthaltenden Putzschicht, die auf der den anderen Stoffabschnit ten zugewandten Seite der Trägerschicht, z.B. außenseitig auf dem Stoffteil oder auf beiden einen Stoffabschnitte, angeordnet ist, und der außenseitig auf der Trägerschicht befindlichen gummiartigen, aufvulkanisierten Beschichtung vermeidet des Weiteren des Eindringen der Reinigungsflüssigkeit in die mit den Fingern des Benutzers in Kontakt gelangende Deckschicht, auch bei dem Auswaschen der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung-.

Die Beschichtung kann auch als Funktionsschicht ausgebildet sein, Die Funktions schicht kann ein Laminat sein, welches als Zweischicht- oder Dreischichtlaminat ausgebildet sein kann. Unter Funktionsschicht wird im Sinne der Erfindung eine wasserdichte Schicht oder Membran auch verstanden. Auch ist unter Laminat im Sinne der vorliegenden Erfindung eine Sperrschicht mit mindestens einer Folie zu verstehen. Zur Herstellung der wasserdichten Schicht kann man verwenden die zur Formung einer mikroporösen polymeren Matrix geeigneten Polymere, welche umfassen können Polyolefine, wie Polyethylen-Propylen- Copolymere, Polyethylen, Terephthalate, Polycaprolactam, Polyvinylidenfluorid, Polybuty- lenterephthalat, Polyestercopolymere und Polytetrafluorethylen. Das wasserdichte Material kann eine Beschichtung, Tränkung mit Polymeren auf Copolyetherestergrundlage (Sympa- tex) sein oder aus gerecktem Polytetrafluorethylen mit einer mikroporösen Polyurethan- Beschichtung sein. Hierbei haben sich aufgrund seiner hohen Wasserdichtigkeit und Strapa zierfähigkeit als Material Polymere auf Copolyetherestergrundlage auch als vorteilhaft erwiesen. Die Funktionsschicht oder Beschichtung kann auch eine Oberfläche mit diesen Polymeren ganzflächig beschichtet aufweisen; zusätzlich können Polymere, wie hydrophobe Polymere, z.B. Polyolefine z.B. Polypropylen, Polyethylen, Polysulfone, Polyethersulfone, oder hydrophile Polymere auf Grundlage von Polyamid, Polyetheramid, Polyetherester sowie Copolymere derselben verwendet werden.

Die die Fingerlinge verbindende Verbindungsnaht der Stoffabschnitte kann elastisch ausgebildet, z.B. durch die Verwendung von elastischem, wie gummiartigem, Nahtgut, wie Game, oder als Gummizug ausgestaltet oder als haftender Verschluss oder lösbare Kopplung ausgestaltet sein, zum Beispiel ein Klettverschluss sein; der Klettverschluss kann zwei Bänder umfassen, wobei das eine Band einen Belag von Widerhaken und das andere Band eine flauschige Schicht, die mit den Widerhaken Zusammenwirken können, aufweisen. Als Ver bindungsnähte eignen sich auch die dem Fachmann bekannten, wie Saumstiche, z.B. senkrechte Saumstiche, einfache Saumstiche, Hexenstiche, Blindsaumstiche oder Maschinenstiche oder nähte, z.B. Verriegelungen, Rückstiche, Zickzackstiche, dreifädige Overlockstiche, vier- fädige Overlockstiche, Stiche oder Nähte nach der Honkong-Methode, usw.

Die dem Reinigen abgewandten anderen Stoffabschnitte weisen vorteilhafterweise keine zungenformigen Teilbereiche auf, um die Öffnungen nicht zu verdecken und das Einfuhren der Finger in die Innenräume der Fingerlinge nicht zu erschweren.

In der Ausgestaltung der erfmdungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung mit zwei entlang einer gemeinsamen Geraden verlaufenden Fingerlingen werden durch das Einfuhren des Zeigefingers und des Daumens einer Hand des Benutzers in die Innenräume der beiden Fingerlinge über deren Öffnung die beiden Fingerlinge um die Verbindungsnaht umgeschwenkt, so dass die Stoffabschnitte außenseitig gegen die Oberflächen einer Linse angesetzt werden können.

Im Sinne der Erfindung wird auch unter optischen Geräten verstanden Brillen, Fotooptiken von Fotokameras, Smartphones, Tablets und Videokameras, Displays usw.

Die aus je zwei Stoffabschnitten gebildeten Fingerlinge können miteinander in verschiedenen Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung derart verbunden sein, dass beispielsweise die Fingerlinge

in der Draufsicht zueinander V-förmig ausgerichtet mit einander, wie recht nahe, benachbarten Öffnungen

oder

in Draufsicht parallel zueinander ausgerichtet mit einander benachbarten Öffnungen oder

in Draufsicht entlang einer gemeinsamen Geraden verlaufend ausgerichtet mit gegenüberliegenden, wie eher entfernt, voneinander beabstandeten Öffnungen

angeordnet sein können.

In der Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung mit längs der gemeinsamen Geraden ausgerichteten Fingerlingen ist es vorteilhaft, dass der Abstand der gegenüberliegenden voneinander beabstandeten Öffnungen dem Abstand der an die Handwurzelknochen angrenzenden Fingerwurzeln von Zeigefinger und Daumen entsprechen kann; der Abstand der gegenüberliegenden voneinander beabstandeten Öffnungen kann der Länge oder Längserstreckung des zungenförmigen oder laschenförmigen Teilbereichs zwischen den einen Stoffabschnitten oder des Stoffteils entsprechen, der die voneinander beabstandeten Fingerlinge mit ihren Öffnungen miteinander verbindet. In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung können die Fingerlinge den Längen der Finger des Benutzers entsprechen; ebenso enthalten in einer weiteren Ausgestaltung der erfin- dungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung die Träger,- die Putzschicht und/oder die Deckschicht auch herkömmliches dehnbares Gewebe mit elastischen Fäden, so dass die erfin- dungsgemäße Linsenreinigungsvorrichtung mit einheitlicher Fingerlingenlänge oder - erstreckung sich an die Fingerlänge des Benutzers anzupassen vermag und ebenso sich zur Reinigung von Oberflächen jedweder Art eignet.

Zudem kann der Teilbereich zwischen den einen Stoffabschnitten, der die beiden einen Stoffabschnitte unmittelbar oder voneinander beabstandet miteinander verbinden kann, oder des Stoffteils, der als Teil desselben die Öffnungen der Fingerlinge unmittelbar oder voneinander beabstandet miteinander verbinden kann, ddehnbares Gewebe mit elastischen Fäden enthalten, so dass die erfindungsgemäße Linsenreinigungsvorrichtung mit einheitlicher Fin gerlingenlänge oder -erstreckung auch für Finger mit Überlänge oder für einen übergroßen Abstand der an die Handwurzelknochen angrenzenden Fingerwurzeln von Zeigefinger und Daumen voneinander Anwendung findet.

Ebenso können die erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtungen derart ausgestaltet sein, dass die beiden Fingerlinge parallel zueinander ausgerichtet sind und an ihren beiden benachbarten Längsseiten oder Rändern miteinander verbunden sind, sodass die Öffnungen in Draufsicht auf dieselben auf einer, vorteilhafterweise gemeinsamen, Geraden liegen und in die Innenräume der Fingerlinge Zeigefinger und Mittelfinger eingeschoben werden können, um ebenso vollflächig gemeinsam eine Oberfläche einer Linse oder eines Bildschirms, wie Displays, zu reinigen.

Die die Öffnungen der Fingerlinge begrenzenden Bereiche der Stoffabschnitte können in einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvor richtung eine Kettelung aufweisen, so dass die die Öffnungen der Fingerlinge begrenzenden Bereiche aufgrund ihrer hierdurch bereitgestellten Rückformbarkeit die Öffnungen selbsttätig aufspreizen können; unter Kettelung kann verstanden werden eine maschengerechte Verbindung von zwei Maschenwarenkanten zur Erzielung einer elastischen, vorzugsweise nichtauf tragenden, Naht zur selbsttätigen Aufspreizung der die Öffnungen der Fingerlinge begrenzenden Bereiche bzw. die Öffnungen der Stoffabschnitte vom Faltungszustand in den Offenzu- stand. Auch können die die Öffnungen begrenzenden Ränder oder Kanten, wie Stoffränder oder Randnähte, der Stoffabschnitte mit einem oder mehreren Stichen, z.B. zumindest teilweise senkrecht zu Stoffkanten, eingefasst sein; ebenso gut können die Öffnungen begrenzen den Stoffränder oder Randnähte zumindest teilweise um- oder angeschlagen und mit einem oder mehreren Stichen, z.B. senkrecht zu Stoffkanten, eingefasst sein.

Die Fingerlinge können auch an einer ihrer Längsseiten zur Aufnahme von einem Zeigefinger und einem Mittelfinger des Benutzers in deren Innenräume miteinander verbunden, insbesondere vernäht oder verklebt, sein, so dass die Fingerlinge annähernd parallel zueinan der ausgerichtet sind mit auf einer Gerade angeordneten Öffnungen. Ebenso können die die Öffnungen der Fingerlinge begrenzenden Bereiche der Stoffabschnitte zur Aufnahme von einem Daumen und dem Zeigefinger des Benutzers zumindest miteinander verbunden, vorzugsweise vernäht oder verklebt, sind so dass die Fingerlinge mit einander benachbarten gegenüberliegenden Öffnungen auf einer Gerade angeordnet sind. Die Beabstandung der Öffnungen voneinander kann von Zungen- oder laschenförmigen Teilbereichen der einen Stoffabschnitte, die sich über die Öffnungen der Fingerlinge um ein vorbestimmtes Maß hinaus erstrecken, bestimmt sein, de zungenförmige Teilbereiche der die Öffnungen der Fingerlinge begrenzenden Bereiche der die Putzschichten aufweisenden Stoffabschnitte miteinander verbunden sind.

Die die Öffnungen der Fingerlinge begrenzenden Bereiche der Stoffabschnitte können in einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung mit einer Kettelung versehen sein, wobei ein doppelter Saum bereitgestellt wird, der anschließend mit einer doppelten Naht versehen ist, so dass sich die Öffnungen der Fingerlinge im Offenzustand selbststätig öffnen aufgrund der Rückformbarkeit der durch Kettelung bedingten Bereiche der Stoffabschnitte. Die Rückformbarkeit die Öffnungen mit der selbsttätigen Aufspreizung der Öffnungen kann durch herkömmliche drei- oder vierfädige Overlockstiche oder ZickZack-Nähten und/ oder durch Einnähen von gummiartigen rückformbaren Leisten in die Siche oder Nähte unterstützt werden. Diese besondere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung ermöglicht vorteilhafterweise nach der Faltung der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung in dem Faltungszustand die Rückformung der die Öffnungen begrenzenden Bereiche der Stoffabschnitte zu der die Öffnungen annähernd kreisbogenförmigen Aufspreizung bei dem Übergang von dem Faltungszustand in den Offenzustand, auch Offen- oder Putzstellung genannt, um das Einfuhren der Finger des Benutzers durch die elastisch aufgespreizten Öffnungen der Fingerlinge hindurch in dieselben deutlich zu erleichtern. Bei dem Übergang von dem Faltungszustand in den Offenzustand werden nicht nur die Öffnungen der Finger linge offengehalten, sondern auch werden die den Innenraum der Fingerlinge begrenzenden Stoffabschnitte auseinandergespreizt, um das Einfuhren der Finger des Benutzers zu erleichtern, so dass zudem die Stoffabschnitte sich an die Finger anschmiegen, um ein Verrutschen derselben an den Stoffabschnitten bei Reinigung zu vermeiden.

Das elastische Offenhalten der Öffnungen der Fingerlinge im Offenzustand erleichtert auch dem ungeübten Benutzer das Einfuhren seiner Finger in die Fingerlinge über die elastisch offengehaltenen Öffnungen.

Es zeigt sich, dass trotz vielmaliger Übergänge aus dem Offenzustand in den Faltungszustand zum Verstauen der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung in Behältern oder dergleichen zum erleichterten Transport derselben und vice versa aus dem Faltungszustand in den Offenzustand zum Reinigen sich die Öffnungen aufspreizen und in den Offenzustand zurückkehren können, so dass die erfindungsgemäße Linsenreinigungsvorrichtung dem Benutzer auch die Benutzung derselben und die Reinigung von optischen Geräten bei schlechter Sicht oder sogar bei Dunkelheit anbietet.

In einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung können die die Öffnungen der Fingerlinge begrenzenden Bereiche der Stoffabschnitte unter Bildung von Säumen ein- oder umgeschlagen oder angesetzt sowie die Saum- kanten mit den in dem Bereich der Saumkanten benachbarten Stoffabschnitten verbunden, wie vernäht, und /oder gekettelt sein. Die durch das Einschlagen der Säume ausgebildeten die Öffnungen begrenzenden Hohlräume können elastische Ringe mit einem kunststoffartigen Material aufnehmen, sodass bei dem Übergang von dem Faltungszustand in den Offenzustand die die Öffnungen begrenzenden Bereiche der Stoffabschnitte die Öffnungen annähernd kreisbogenförmig sich aufspreizen. Die Rückformbarkeit der Ringe in eine kreisbogenförmige oder teilkreisbogenförmige Ausbildung im Offenzustand der erfmdungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung kann die Kettelung der die Öffnung begrenzenden Bereiche der Stoffabschnitte unterstützen oder in Abwesenheit der Kettelung die Öffnungen der Fingerlinge gleichwohl hinreichend offenhalten.

Trotz mehrmaliger Übergänge aus dem Offenzustand in den Faltungszustand und vice versa aus dem Faltungszustand in den Offenzustand zum Reinigen können sich die Öffnungen ohne Weiteres aufspreizen und kehren dergestalt in ihren Offenzustand zurück, dass die erfindungsgemäße Linsenreinigungsvorrichtung dem Benutzer auch die Benutzung derselben und die Reinigung von optischen Geräten bei schlechter Sicht oder bei Dunkelheit anbietet. Die Ringe erweisen sich auch von Vorteil, da diese den Übergang von dem Offenzustand in den Faltungszustand nicht stören und ebenso wenig den Faltungszustand der erfmdungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung behindern.

Vorzugsweise weisen die Stoffabschnitte jeweils eine Trägerschicht auf. Die Trägerschicht kann als Gewebe ausgebildet sein, welches ein kreuzende Fäden enthaltender Stoff sein kann, welcher als textiles Gewebe oder textiler Stoff, z.B. gewebt, gewirkt, und/oder als Folien ausgestaltet sein kann. Bei dem Gewebe wird im Sinne der Erfindung auch verstanden ein textiles Flächengebilde, das beispielsweise als eine Wirk- oder Strickware bzw. Wirkoder Strickkonstruktion, wie Gewirke, Gestricke ausgebildet und/oder als Gelege, Vlies, Nonwoven oder als Schichtaufbau ausgebildet ist. Das Gewebe kann von netzartiger bzw. gewebeartiger Struktur sein, welches vorteilhafterweise elastisch ausgebildet ist, um eine gewisse Dehnbarkeit aufzuweisen und die Bewegungsfreiheit der Fingerlinge auf Oberflächen nicht einzuschränken. Als Gewebe eignen sich auch solche mit Fasern oder Filamente mit kunststoffartigem Material, wie Mikrofasem, mit Baumwollgewebe, Bambusstoffgewebe und /oder Polyestergewebe.

Auf den einen den Öffnungen abgewandten Seiten der Trägerschichten der miteinander vernähten Stoffabschnitte befindet sich mindestens je eine Putzschicht zur Reinigung einer zwischen den Putzschichten anordbaren Linse, wie eines Brillenglases, vorteilhafterweise. Durch das Einfuhren von Zeigefinger und Daumen über die Öffnungen der Innenräume der Fingerlinge der erfindungsgemäßen leicht handhabbaren Linsenreinigungsvorrichtung werden die Fingerlinge um die die beiden Stoffabschnitte verbindende Verbindungnaht in Richtung zu der Linse hin geschwenkt, sodass die Putzschichten vollflächig auf die Oberflächen der Linsen gelegt werden können.

In einer besonderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen leicht handhabbaren Linsenreinigungsvorrichtung weisen die Putzschichten textile Flächengebilde auf oder sind solche. Das textile Flächengebilde ist vorteilhafterweise ein textiles Gewebe, Gewirke, Gestricke, Gelege, Verbundstoff, Vliesstoff, Wirk- oder Strickware. Im Sinne der Erfindung kann der Fachmann unter einem textilen Gewebe einen sich aus kreuzenden Fäden umfassenden Stoff auch verstehen, welcher z.B. im rechten Winkel kreuzende Fäden aufweist, die als Kette und Schuss oder Kettfaden und Schussfaden benannt werden. Dieses ist flüssigkeitsaufsaugend und z.B. hydrophob zur Fettanhaftung oder -aufsaugung ausgestaltet.

Durch die unterschiedlichen Zusammensetzungen der textilen Flächengebilde, z.B. der Vliesstoffe, der Abschnitte werden absorbierende Materialien Fett, fettigen Rückständen und deren Bestandteile ausgesetzt, welche vorteilhafterweise schnell von diesen Vliesstoffen absorbiert werden können oder an diesen anzuhaften vermögen. Die Putzschicht auch als textiles Flächengebilde kann einen Vliesstoff aufweisen, der Filamente umfasst, die durch Texturierung verwirbelt ausgebildet sein können. Es zeigt sich, dass Filamente infolge der herkömmli chen Texturierung eine besondere Textur, wie Gestalt, durch die maschinelle Behandlung von thermoplastischen Chemiefasern als Filamente, insbesondere Synthesefasern, in Form von Filamenten, Filamentgamen erfahren, um ebenso das Anhaften von Hautfetten, Hautschüppchen zu erleichtern.

Die texturierten Filamente können sich in Abhängigkeit von der durch die Texturierung besonderen Gestaltung der Filamente durch erhöhte mechanische Beanspruchbarkeit, ein größeres Volumen und damit einhergehend durch Bauschigkeit auszeichnen; die mit den texturierten Filamenten hergestellten textilen Flächengebilde, weisen hierdurch eine erhöhte Fettaufnahme und Feuchtigkeitsaufnahme auf. So können durch die Texturierung aus z.B. glatten Filamenten verwirbelte Filamente, gestauchte Filamente erzeugt werden. Die Herstellung von textilen Flächengebilden mit verwirbelten Filamenten zeichnet sich zudem durch eine hohe Flauschigkeit aus, die dem textilen Flächengebilde ein erhöhtes Fettaufhahmevermögen, Wasseraufnahmevermögen und dergleichen verleiht. Die Feuchtigkeitsaufnahme der kunst stoffartigen Filamente, die beispielsweise mit Polyamid-Verbindungen hergestellt sein können, ist beispielsweise bei deren Einsatz in textilen Flächengebilden mit verwirbelten Filamenten und bambusartigen Fasern sehr hoch.

Um das Fett- oder Feuchtigkeitsaufnahmevermögen der textilen Flächengebilde mit kunststoffartigen Filamenten zu erhöhen, werden folglich die Filamente herkömmlichen Texturierungsverfahren unterworfen. Die aus infolge der Texturierungsverfahren texturierten, wie verwirbelten, Filamenten herstellbaren Bauschgarne zeichnen sich nicht nur durch ein hohes Volumen, Bauschigkeit, aus, sondern auch durch eine deutliche Vergrößerung der Oberfläche, die zumindest das Anbinden der oberflächlichen Rückstände auf Linsen oder deren Bestand teile derselben, wie von Wassermolekülen aus Feuchtigkeit, wie Schweiß, insbesondere auf sogenannten kritischen Stellen, wie den Übergangen der Linsen zu den Linseneinfassungen, deutlich erhöht.

Unter textilem Flächengebilde wird im Sinne der Erfindung auch verstanden, ein Gewe be, dass durch das rechtwinkelige Verkreuzen von mindestens zwei Fadensystemen gebildet wird, von denen das eine parallel zur Webkante, das andere quer verlaufen können, wobei das Gewebe Filamente mit kunststoffartigen Polymer- Verbindungen enthalten kann. Unter textilem Flächengebilde kann im Sinne der Erfindung auch verstanden werden ein Maschenstoff, der im Gegensatz zu dem Gewebe kein Erzeugnis einer Weberei ist, sondern bei welchem eine Fadenschlinge in eine andere Fadenschleife hineingeschlungen ist. Die Masche als mit anderen Schleifen verbundene Schlinge ist die kleinste Einheit, aus der ein Wirk- oder Strickstoff als Maschenstoff hergestellt ist.

Unter textilem Flächengebilde kann auch ein Vliesstoff verstanden werden, der ein textiles Flächengebilde ist, das durch Verkleben und/oder Verschweißen miteinander verbunden ist.

Unter Filamenten werden auch im Sinne der Erfindung Fasern oder Game, wie Fila mentgame, und dergleichen verstanden, die Filamente enthalten. Im Sinne der Erfindung werden unter kunststoffartigen Filamenten auch Filamente mit kunststoffartigen Polymer- Verbindungen verstanden.

Im Sinne der Erfindung können unter kunststoffartigen Polymer-Verbindungen auch Polyacrylamid-Verbindungen, Polyprophylen-Verbindungen, Polyester-Verbindungen, Poly acrylnitril-Verbindungen, Polyamid-Verbindungen, Polyacrylimid-Verbindungen und dergleichen sowie Mischungen derselben verstanden werden. Im Sinne der Erfindung können unter kunststoffartigen Polymer- Verbindungen der Einfachheit halber ebenso Naturfasern, Baumwollfasem, Bambusfasem, Wollfasem, Fasern mit Viskose- Verbindungen, Cellulose- Verbindungen und dergleichen sowie Mischungen derselben verstanden werden.

Der Vorteil der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung ist auch darin zu sehen, dass sowohl die Intensität der Reinigung und die der Nutzungsdauer sich erhöhen, um die heutzutage geforderte Nachhaltigkeit zu fördern. Die durch die Texturierung erzeugten verwirbelten Filamente oder Filamentgame fuhren von den ursprünglich glatten Filamenten vor der Texturierung zu verwirbelten, spiralähnlichen Wellen oder zickzackförmigen Strukturen nach Texturierung, sodass ein solcher Faserverband entsteht, dessen Einzelkapillaren sich nur punktförmig mit ihren Strukturbögen berühren. Daraus folgt das große Volumen als das hervorstechende Merkmal solcher texturierten Filamente und Filamentgame, um sich an gekrümmten Oberflächen ganzflächig anzulegen. Das große Volumen ist auch als weitere Folge einer Änderung des Bauschcharakters, welcher sich durch die Fettdurchlässigkeit zum Eindringen desselben oder durch die Fettaufnahme zur Oberflächenbindung auszeichnet. Die Aufnahme wässriger Fett- oder Schweißrückstände oder sonstiger Verunreinigungen beispielsweise erfolgt, auch wenn das Filament kunststoffartige Polymer- Verbindungen enthält, die an sich hydrophob wären. Die Fett- oder Schweißrückstandsaufnahme kommt durch die Kapillarkräfte der Schlingen und Kräuselbögen der texturierten Filamente bzw. des textilen Flächengebildes mit texturierten Filamenten zudem zustande.

So kann die Putzschicht darüber hinaus ein solches textiles Flächengebilde aufweisen, welches innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes Fett zu binden vermag. Beispielsweise kann das textile Flächengebilde einen Vliesstoff aufweisen, welcher verwirbelte Filamente umfasst. Infolge der hohen Oberflächenvergrößerung des Vliesstoffes werden innerhalb kurzer Zeit Fette oder fettige Rückstände aufgenommen. So kann der Vliesstoff 80 Vol.-% oder Gew.-% verwirbelte Filamente und 20 Vol.-% oder Gew.-% glatte Filamente umfassen.

Die Putzschicht kann ein textiles Flächengebilde mit einem Vliesstoff aufweisen, welcher weniger verwirbelte Filamente und mehr glatte Filamente gewichts- und/oder volumenmäßig umfasst, z.B. 20 Vol.-% oder Gew.-% verwirbelte Filamente und 80 Vol.-% oder Gew.-% glatte Filamente. Infolge des hohen Anteils an glatten Filamenten und des geringen Anteils an verwirbelten Filamenten in dem Vliesstoff zeichnet sich dieses durch eine - verglichen mit der Oberflächenvergrößerung der vorgenannten deutlich geringen oder geringeren Oberflächenvergrößerung aus. Gleichwohl eignen sich diese z.B. zur Beseitigung von festen Rückständen auf Oberflächen von Linsen.

Hinzutretend ist es ein Leichtes, die die Oberflächenvergrößerung der Putzschicht je nach Einsatzerfordemis durch Änderung der Mischungsverhältnisse von mindestens einem Vertreter der glatten Filamente, der stark ondulierten Filamente, der schwach ondulierten Filamente, der verwirbelten Filamente, der gestauchten Filamente, der maschenförmigen Filamente, der spiralförmigen Filamente umfassenden Gruppe an das Erfordernis der Überwachung der Nutzungsdauer anzupassen.

Durch das geschickte Zusammenspiel der Bestandteile der Putzschicht wird deren Nutzungsdauer hinreichend verlängert.

Es zeigt sich besonders vorteilhaft, durch die Ausgestaltung der Putzschichten in Form von Vliesstoff, dass der Vliesstoff sich gegen die zu reinigenden Oberflächen der Linsen anzuschmiegen vermag und vollflächig Fettrückstände auf den Oberflächen der Linsen beseitigt.

Vorteilhafterweise sind auf der den einen Seiten gegenüberliegenden, den Innenraum des Fingerlings teilweise begrenzenden, anderen Seiten der Trägerschicht der im Falle der Reinigung der Linse zugewandten Stoffabschnitte Deckschichten angeordnet, die einen Werkstoff mit gummiartigen und/oder kautschukartigen Materialien enthalten.

In den Materialien können Glas-, Bimsstein-, Kreide- und/oder Quarzsandpulver einge arbeitet sein. Durch die besondere Ausgestaltung der Deckschichten wird durch deren höhere Haftreibung das Gleiten der Fingeroberfläche oder der Fingerkuppe über die Deckschichten in Gegenwart der durch die Finger auf die Deck- und Trägerschichten übertragenden Bewegungen wirkungsvoll vermieden.

Gerade durch das Einarbeiten von mindestens einem Vertreter der Glas-, Bimsstein-, Kreide- und Quarzsandpulver umfassenden Gruppe wird ein hoher Widerstand gegen das Verrutschen oder das Verdrehen der Finger in den Fingerlingen dergestalt erzeugt, dass durch den Andruck der Finger des Benutzers gegen die zu reinigenden Oberflächen der Linsen über den der Linse zugewandten Stoffabschnitte die Kraftbeaufschlagung vergleichmässigend auf die Oberflächen der Linsen einzuwirken vermag, um das im Gegensatz zum Stand der Tech nik heute häufig zu beobachtende Schlierenauftreten auf den Linsenoberflächen vollständig zu unterdrücken. Ebenso können auf der Deckschicht eine Schicht mit einer Vielzahl kreisbo- genförmiger, wie punktförmiger, Erhebungen mit gummiartigem Material angeformt sein zur Vermeidung von Relativbewegungen zwischen dem Fingerling einerseits und dem in diesem eingeschobenen Finger andererseits bei Bewegungen desselben auf Oberflächen.

Auch bei Tränken der Putzschichten mit einer Reinigungsflüssigkeit, die insbesondere organische Lösungsmittel anteilsmäßig enthalten kann, wird zwar das Gleiten der Putzschich ten der den Linsen zugewandten Stoffabschnitte der erfmdungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung auf den Oberflächen der Linsen erleichtert, gleichwohl können auch hartnäckig festsitzende Fettrückstände beseitigt werden, weil die Finger des Benutzers in den Fingerlingen lagesicher aufgrund der eine hinreichende Haftreibung erzeugenden Materialien der Deckschichten nicht seitlich wegrutschen.

Die erfindungsgemäße Linsenreinigungsvorrichtung eignet sich auch zum Entfernen von festsitzenden Staub- Fettrückständen in dem Übergangsbereich von Linsenoberflächen in die die Linsen aufnehmenden Linsenrahmen, da durch das fehlende Herausgleiten der Finger aus den Fingerlingen die Putzschichten gleichmäßig und formanpassungsgemäß sich den Übergangsbereichen anzupassen vermögen, so dass nicht nur qualitativ sondern auch quantitativ die unerwünschten, mit den herkömmlichen Brillenputztüchem nur schwer zu beseitigenden Schmutz- Fettrückstände vollständig entfernt werden.

Zur Unterstützung der Haftung der Finger oder deren -Kuppen auf den Deckschichten kann die Oberfläche der Deckschichten aufgeraut sein. In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen leicht handhabbaren Linsenreinigungsvorrichtung können die Deckschichten auch flüssigkeitsdicht ausgestaltet sein, z.B. durch Imprägnierung oder durch Aufträgen einer flüssigkeitsdichten Lage zwischen der Trägerschicht und der Deckschicht; die Lage kann als Folie ausgebildet sein, wobei die Folie mit einem herkömmlichen Kunststoff hergestellt ist.

Die flüssigkeitsdichte Lage kann zudem mittels Imprägnierung, Auftragung, Aufdampfen, Aufkleben, Vulkanisieren auf der Trägerschicht und / oder Deckschicht aufgetragen oder in diese bzw. diesen eingebracht sein.

Als kautschukartiges Material eignen sich beispielsweise unvemetzte oder vemetzbare vulkanisierbare Polymere mit kautschukelastischen Eigenschaften. Die kautschukartigen Ma terialien sind üblicherweise herkömmliche Elastomere. Unter Kautschuk werden auch Synthesekautschuke im Sinne der Erfindung verstanden, die hier lediglich beispielhaft mit ihren Abkürzungen aufgeführt sind wie AU, AB, CHR, ECO, EU, usw.. Besonders eignen sich Derivate von Polybutadien-, subsituierten Polyethylen-, Ethylen-Acrylat- Kautschuk-, Polyäther- Urethan - Kautschuk-, Fluorsilikon- Kautschuk-, Butylkautschuk-, Styrolbutadien- Kautschuk-, Ethylen - Propylen - Copolymer-, Dimethylpolysiloxan-Vinylhaltige Kautschuk- Verbindungen., usw.

In weiteren besonderen Ausfuhrungsformen der erfindungsgemäßen Linsenreinigungs vorrichtung enthalten die textilen Flächengebilde der Putzschichten bambusartige Fasern, die für eine hinreichende Nachhaltigkeit unter Berücksichtigung des heutigen Umweltgedankens sprechen.

Die auf die Trägerschicht aufgebrachte flüssigkeitsdichte Lage ist gegenüber Reini gungsflüssigkeiten undurchlässig. Hierbei eignet sich als Lage vorteilhafterweise eine Membran, die Polymere wie Polyolefine, Polyethylen-Polypropylen-Copolymere, Polyethylen, Terephthalate, Polycaprolactam, Polyvinylidenfluorid, Polybutylenterephthalat, Polyesterco- polymere und Polytetrafluorethylen umfasst; die Polymere können auf Copolyetherester- grundlage und / oder Copolyetheramidgrundlage beruhen. Hierbei können die Polymere Co- polyetherester sein, die sich von längerkettigen Polyglykolen, kurzkettigen Glykolen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und Dicarbonsäuren ableiten.

Die Lage ist besonders hautsympathisch und ruft keine Hautirritationen auf der Oberfläche von Fingern hervor. Auf der Lage ist die Deckschicht angeordnet, beispielsweise durch Verkleben, Aufdampfen usw. Durch die Dreilagigkeit der Stoffabschnitte umfassend die Putzschicht, die Trägerschicht und die Deckschicht oder in einer besonderen Ausgestaltung die Putzschicht, die Trägerschicht, die Lage und die Deckschicht wird auch der dauerhafte Reinigungserfolg der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung möglich gemacht, sodass die häufige Benutzung derselben einer Abnutzung entgegenwirkt.

Das Verkleben der Deckschicht mit der Lage, das Verkleben der Lage mit der Träger schicht, der Putzschicht mit der Trägerschicht kann streifen-, raster-, insei-, gitter-, laby rinthförmig stattfinden.

Die erfindungsgemäße Verwendung der o.g. leicht handhabbaren Linsenreinigungsvorrichtung ermöglicht die Reinigung beispielsweise

von einer oder von zwei gegenüberliegenden glasartigen und/oder kunststoffartigen Oberflächen von Linsen optischer Geräte, insbesondere Brillen,

von einer oder von zwei gegenüberliegenden glasartigen und/oder kunststoffartigen Oberflächen von Bildschirmen, wie Displays, von elektronischen Gerätschaften, wie Smart- phones,

und/oder

von einer oder zwei gegenüberliegenden Oberflächen von sonstigen Gerätschaften, wobei die Reinigung unterstützt wird durch die Ausrichtung der Fingerlinge, die vorteilhafterweise

längs einer gemeinsamen Geraden mit gegenüberliegenden einander beabstandeten Öff- nungen

oder

in Draufsicht nebeneinander, z.B. zueinander parallel oder V-förmig zueinander ausgerichtet, angeordnet und miteinander verbunden sein können.

Vorteile der erfmdungsgemäßen leicht handhabbaren Linsenreinigungsvorrichtung Die erfmdungsgemäße leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung zeichnet sich aus durch

das ganzflächige Ansetzen der Putzschichten der beiden den Öffnungen der Fingerlinge gegenüberliegenden Seiten der Stoffabschnitte gegen die Oberflächen von Linsen,

die ganzflächige Reinigung der Oberflächen der Linsen aufgrund des vollflächigen Anliegens der Putzschichten gegen dieselben,

das Aufsaugen oder zumindest das Anhaften der Fettrückstände an den textilen Flächengebilden als Putzschichten,

das Erreichen sogenannter Übergangsbereiche von Linsen zu Linsenrahmen die die Linsen begrenzen,

das Vermeiden des Herausrutschens oder des Verdrehens der Finger des Benutzers während der Reinigung der Oberflächen der Linsen,

das Anschmiegen der Putzschichten an verwinkelten Bereichen von Linsen-Rahmen- Abschnitten aufgrund der dauerhaften gleichmäßigen Kraftbeaufschlagung der Fingerkuppen auf die mit den Putzschichten versehenen Trägerschichten ohne Verrutschen der Finger beim Putzvorgang,

das durch die Gleitvermeidung der Finger relativ zu den Stoffabschnitten stete Aufrechterhalten der Kontrolle bereits gereinigter Linsenoberflächenbereiche,

das quantitative Entfernen von Verschmutzungen auf den Linsenoberflächen unabhängig von deren Ausmaß der Krümmungen,

die Herstellung der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung weitgehend durch nachwachsende Rohstoffe,

die Verwendung von Rohstoffen, wie Bambus und deren bambusartigen Fasern, zwecks Stabilisierung der Trägerschichten,

die Vermeidung der Kontamination der Finger des Benutzers mit Reinigungsflüssigkeiten zur Unterdrückung von Hautirritationen oder Hautentzündungen,

die ubiquitären Verwendungen der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung auch für sonstige Oberflächen von Linsen jedweder optischer Geräte.

Die Reinigung von einer oder von zwei gegenüberliegenden glasartigen und/oder kunststoffartigen Oberflächen von Bildschirmen, wie Displays, von elektronischen Gerätschaften, wie Smartphones,

und/oder

von einer oder zwei gegenüberliegenden Oberflächen von sonstigen Gerätschaften.

Ausführungsbeispiele

Die Ausführungsbeispiele zeigen aufgrund einer Vereinfachung in schematischer Weise lediglich beispielhaft die erfindungsgemäße Linsenreinigungsvorrichtung.

Die erfindungsgemäße leicht handhabbare Linsenreinigungsvorrichtung mit einem hohen dauerhaften Reinigungserfolg für glasartige und/oder kunststoffartige Oberflächen von Linsen optischer Geräte, insbesondere Brillen, umfasst mindestens zwei in der Draufsicht eckige länglich verlaufende Fingerlinge, die entlang einer Geraden verlaufend miteinander teilweise vernäht sind. Die Fingerlinge sind durch jeweils zwei einen Fingerling ausbildende länglich viereckige Stoffabschnitte ausgebildet, wobei die beiden einander zugeordneten Stoffabschnitte eines Fingerlings an ihren drei Kanten oder Rändern, wie an den Seiten und an der den Fingerkuppen zugewandte Spitze, miteinander unter Bereitstellung einer Öffnung im Bereich der vierten Kante und eines über die Öffnung zugänglichen Innenraums des Fingerlings vernäht sind. In der Draufsicht erstrecken sich die beiden Fingerlinge entlang einer Geraden mit benachbarten gegenüberliegenden Öffnungen für Zeigefinger und Daumen.

Die beiden über die Öffnungen der Fingerlinge hinaus sich erstreckenden laschen- oder Zungen förmigen Teilbereiche der die Öffnungen der Fingerlinge begrenzenden Bereiche der die Putzschichten aufweisenden beim Reinigen der Linsen zugewandten Stoffabschnitte sind miteinander unter Bildung der Verbindungsnaht vernäht.

Die Stoffabschnitte weisen Trägerschichten auf, die ein herkömmliches textiles Gewebe enthalten. Außenseitig, also auf den Seiten der Trägerschichten der einen Stoffabschnitte der Fingerlinge, die bei Reinigung der Linsen zugewandt sind, sind jeweils eine Putzschicht zur Reinigung der Oberflächen der Linsen angeordnet. Innenseitig, also auf den Seiten der Trägerschichten der einen Stoffabschnitte der Fingerlinge, die bei der Reinigung der Oberflächen von Linsen abgewandt und die Innenräume der Fingerlinge zumindest teilweise begrenzen, sind jeweils eine Deckschicht angeordnet. Im Sinne der Erfindung wird unter der Anordnung der Deckschicht auf der Trägerschicht der einen Stoffabschnitte auch verstanden eine Anord nung oberhalb der Trägerschicht, wobei zwischen der Trägerschicht und der Deckschicht eine Lage sich befinden kann. Innenseitig auf der Trägerschicht der einen Stoffabschnitte der Fin gerlinge kann je eine Deckschicht angeordnet sein, wobei unter innenseitig auf der Trägerschicht auch verstanden wird die Seite der Trägerschicht, die dem Innenraum des Fingerlings zugewandt ist.

Durch die Ausgestaltung der Deckschichten mittels der höheren Haftreibung wird das Gleiten der Fingeroberfläche über die Deckschichten verhindert. Gerade durch das Einarbeiten von Glas-, Bimsstein-, Kreide- und Quarzsandpulver in das kautschukartige Material wird das Gleiten der Finger in den Fingerlingen wirkungsvoll vermieden, sodass durch den An druck der Finger des Benutzers gegen die zu reinigende Oberfläche der Linsen die von den Fingern ausgeübte Kraft vergleichmässigend auf beide Oberflächen der Linsen einwirkt und eine vollflächige Reinigung die Linse erfährt. Das Material weist eine hohe Haftreibung auf, so dass die die Trägerschichten oder Teile derselben lastenden Fingerkuppen der in den Innenräumen der Fingerlinge eingeschobenen Finger während der Bewegungen derselben auf den Oberflächen der Trägerschichten zu haften und nicht auf diesen zu gleiten vermögen.

Die Putzschicht ist als ein textiles Flächengebilde mit bambusartigen Fasern ausgestal- tet, hingegen enthält die Deckschicht einen Werkstoff mit einem gummiartigen Material, in welches Bimssteinpulver eingearbeitet und dessen Oberfläche aufgeraut ist, so dass das Glei ten der in die Innenräume der Fingerlinge eingeschobenen Finger des Benutzers aufgrund der hohen Haft- oder Ruhereibung des Materials auf den Deckschichten während der Reinigung vermieden wird und der Benutzer seine Kontrolle über die mit der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung zu befahrenden Oberflächen der Linse sicher bewahrt.

In einem anderen Ausfiihrungsbeispiel liegen die Putzschichten in Form von Flee- cestoff vor, so dass der Fleecestoff sich gegen die zu reinigenden Oberflächen der Linsen anzuschmiegen vermag und vollflächig Fettrückstände auf den Oberflächen der Linsen beseitigt.

Die Deckschichten sind flüssigkeitsdicht ausgestaltet, so dass im Falle der Tränkung der Putzschichten mit einer Reinigungsflüssigkeit die Fingeroberflächen mit dieser nicht benetzt werden, um Hautirritationen des Benutzers zu vermeiden.

Zusätzliche Vorteile der erfindungsgemäßen leicht handhabbaren Linsenreinigungsvorrichtung:

Mit der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung wird eine solche bereitgehalten, die sehr preisgünstig herstellbar ist und die infolge der preisgünstigen Herstellung der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtungsich als Massenware ganz besonders für den Versand sich online anbietet.

Die Zuverlässigkeit der umfassenden Linsenreinigung und die zuverlässig wiederholba ren Prüfergebnisse der Reinigung und die hohe Nutzungsdauer mittels der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung und die geringen Herstellungskosten der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung drängen geradewegs zu dem Einsatz der erfindungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung in dem massenweisen Versand als give away-Artikel online auf. Hinzutretend bedarf es keiner hohen Anforderung an die Geschicklichkeit des Benutzers die Linsenreinigungsvorrichtung zu benutzen.

Daher wird durch die erfmdungsgemäße Linsenreinigungsvorrichtung eine solche bereitgehalten, die zuverlässig, umfassend, unter Beibehaltung der wirtschaftlichen Erfordernisse der kostengünstigen Herstellung der erfmdungsgemäßen Linsenreinigungsvorrichtung als Massenware sich anbietet.

Durch die erfindungsgemäße Linsenreinigungsvorrichtung wird die schlierenfreie einfach handhabbare Reinigung von glasartigen oder kunststoffartigen Oberflächen von Linsen von optischen Geräten und von Bildschirmen, wie Displays, von elektronischen Gerätschaften, wie Smartphones, bereitgestellt.

Auch ermöglicht die erfindungsgemäße Linsenreinigungsvorrichtung durch das komplikationslose und rasche Einfuhren von zwei Fingern in die Fingerlinge derselben die Reinigung von glasartigen oder kunststoffartigen Oberflächen von Linsen von optischen Geräten und von Bildschirmen von elektronischen Gerätschaften für den ungeübten Benutzer unter Zeitdruck.

Die erfindungsgemäße Linsenreinigungsvorrichtung ermöglicht zudem die Reinigung von, beispielsweise für berührungsempfindlichen Bildschirmen, wie Displays, von elektronischen Geräten, z.B. von Smartphones, usw..

Die erfindungsgemäße Linsenreinigungsvorrichtung reinigt Oberflächen jedweder Art ohne Auftreten von Fettschlieren auf der Oberfläche von Linsen und sonstigen Displays von Gerätschaften.

Die erfindungsgemäße Linsenreinigungsvorrichtung zeigt ein sanftes Reinigen der Linsenoberflächen und sonstigen Oberflächen von elektronischen Gerätschaften mit einer hinreichenden Beseitigung von Fettresten und sonstigen Verunreinigungen infolge des flächigen Anschmiegens und Ansetzens der Putzschicht gegen die Oberflächen.