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Title:
ECONOMICAL PACKAGING FOR PAPER TISSUES OR SIMILAR AND METHOD FOR PRODUCTION THEREOF
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/061346
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an economical packaging for paper tissues, or similar, comprising a plastic film, particularly a printed film, in which a given number of folded tissues, arranged one behind the other, or one on top of the other in a stack, are housed safe from contamination. The packaging comprises a dispenser opening (10) which is either non-resealable or resealable, by means of an adhesive strip (11), or similar, for the individual paper tissues, from which each paper tissue can be individually withdrawn. According to the invention, each tissue is folded to give a springy strip of tissue, by means of at least one additional kink, running along a kink or fold line (7), whereby a springy stack of tissue strips is formed from a given number of tissue strips formed as above. Said stack is arranged under tension within the packaging as a block, such that the fold of the outer leaf of each tissue strip is directed towards the dispenser opening, which means that the fold of the outer front facing leaf is located on the side of the dispenser opening.

Inventors:
Laskowski, Sigismund (Kainotec, Exerzierplatz 1, Mannheim, 68167, DE)
Application Number:
PCT/DE2004/002810
Publication Date:
July 07, 2005
Filing Date:
December 21, 2004
Export Citation:
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Assignee:
Laskowski, Sigismund (Kainotec, Exerzierplatz 1, Mannheim, 68167, DE)
International Classes:
B65D75/58; B65D83/08; B65D85/16; B65D75/52; B65D83/08; B65D85/16; (IPC1-7): B65D85/16; B65D83/08
Attorney, Agent or Firm:
Mierswa, Klaus (Friedrichstrasse 171, Mannheim, 68199, DE)
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Claims:
Patentansprüche Kostengünstige Verpackung für Papier-Taschentucher oder dergleichen,)
1. .. bestehend aus, insbesondere einer bedruckten Kunststofffolie in der vorgegebene Anzahl von gefalteten und hintereinander angeordneten Taschentücher verschmutzungssicher untergebracht ist, und dass diese Taschentuch Verpackung eine, mittels eines Klebestreifens wiederverschließbare oder eine nicht wiederverschließbare EntnahmeÖfEung aufweist, aus der jeder Taschentuch einzeln entnommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Taschentuch mittels mindestens eines zusätzlichen Knicks, der entlang einer Knicklinie (7) verlaufen muss, zu einem federnden TaschentuchStreifen (13) umzugestalten ist und, dass aus einer vorgegebenen Menge dieser TaschentuchStreifen (13), ein federnder Stapel (18) zu bilden ist und, dass dieser Stapel (18) unter einer Vorspannung in einer Block Verpackung (9) so anzuordnen ist, dass die Falz der äußeren Falte (8) jedes Taschentuch Streifens (13), in Richtung einer EntnahmeÖffnung (10) gerichtet sein muss.
2. Eine TaschentuchVerpackung, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschentücher zu einem. federnden TaschentuchStreifen (113) mittels einer Kombination der Knicke entlang der Knicklinie (5), entlang der Knicklinie (6) und entlang der Knicklinie (7) umzugestalten isnd.
3. Eine TaschentuchVerpackung, nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Knickrichtungen so vorzunehmen sind, dass die frei flatternden Ränder (17) immer im Inneren eines federnden TaschentuchStreifens (13) angeordnet sein müssen.
4. Eine TaschentuchVerpackung, nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der TaschentuchStapel (18), vor oder während seines Verpackungsvorganges, mitteis eines Drucks (P) auf die Auflagefläche eines oberen oder unteren TaschentuchStreifens (13), zu einem kleinerem Volumen als ursprünglich umzugestalten ist.
5. Eine TaschentuchVerpackung, nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Knickrichtung eines rechten Umschlags (3) und eines linken Umschlags (4) immer zueinander erfolgen muss, wobei wenn diese nach oben erfolgen, muss der Knick (7) nach unten erfolgen.
6. Eine TaschentuchVerpackung, nach Anspruch 1 bis dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe des Einschnittes einer EntnahmeÖffnungLascuR (19) in der Stirnseite einer Verpackung (16) immer weniger als die Dicke der zwei dr. n angeordneten Taschentuch Streifen (13) betragen muss.
7. Verfahren zur Bildung eines Stapels aus federnden TaschentuchStreifen, nach mindestens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine vorgegebene Menge der federnden und in gleicher Richtung hintereinander angeordneten Taschentuchstreifen (13) mittels eines Greifers oder dergleichen abzutrennen, gering zusammenzudrücken und festzuhalten sind und anschließend anfin einer teilfertigen Verpackung so anzuordnen sind, dass deren gewünschte Vorspannung erhalten bleibt und daraus eine kompakte Blockpackung (9) bildbar ist, die bis zu 20 % am Volumen und bis zu 12 % am Verpackungsmaterialverbrauch reduziert werden kann.
Description:
Kostengünstige Verpackung für Papier-Taschentücher oder dergleichen sowie deren Herstellungsverfahren Technisches Gebiet Die Erfindung betrifft eine Verpackung für Taschentücher, insbesondere aus Papier, Zellstoff oder dergleichen, die zu einer vorgegebenen Anzahl, beispielsweise 6 oder 10 Stück, in dieser Verpackung untergebracht und als kleinste Einheit verkauft werden, nach dem sie vorher einzeln und zu vorgegebenen Abmessungen zusammengelegt und angeordnet werden, wobei die Verpackung immer eine Entnahmeöffnung aufweist, die meistens mittels eines Klebestreifens oder dergleichen wiederverschließbar ist und, dass aus beispielsweise 10,24 oder 30 dieser kleinsten Einheiten eine Sammelpackung bildbar ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie sein Herstellungsverfahren gemäß dem Patentanspruch 7.

Stand der Technik : Aus dem Stand der Technik sind mehrere Ausführungen von Taschentüchern bekannt, zum Beispiel solche die nur aus einer oder mehreren Lagen, meistens 4, eines Papiers bestehen, wobei diese trocken, oder mit einer Lotion getränkt sind, usw.

Weiterhin sind auf dem Markt verschiedene Verpackungsausfiihrungen in diesen die Taschentücher untergebracht werden, vertreten, beispielsweise solche die eine Entnahme- õffnung entlang ihrer Länge, wie ZEWA oder entlang ihrer Breite wie TEMPO positioniert haben, wobei diese Entnahmeõffnungen als wiederverschließbare oder als nicht wieder- verschließbare gestaltet sind, in dem sie einen Klebestreifen aufweisen oder nicht.

Die jetzigen Verpackungsausfünrungen weisen mehrere Nachteile auf, - wenn die Klebefläche eines Klebestreifens in Berührung mit einer Hand oder mit einem Taschentuch kommt, was sehr oft vorkommt, verliert sie ihre Klebe- eigenschaften und somit bleibt eine, meistens über fast die ganze Länge oder Breite einer Verpackung verlaufende Entnahmeöffnung geöffnet und somit gelangen die einzelnen Taschentücher ungeschützt in eine Hosentasche, Tasche, usw. wodurch sie meistens verschmutzt werden und ihren Zweck nicht mehr erfüllen können, da sie als hygienisch verpackte Ware bis zum Schluss in der Umverpackung verbleiben müssen ; - da jede Entnahmeöffnung immer großflächig gestaltet ist, müssen die Taschentücher relativ locker in einer Verpackung angeordnet werden, da sonst bei der Entnahme eines Taschentuchs mindestens ein weiteres mit herraus genommen wird, was aber unterbunden werden muss ; - die jetzige, relativ lockere Anordnung der Taschentücher in einer Verpackung zwingt dazu, dass ein Volumen einer solchen Verpackung größer als notwendig ist, was als Folge größere Umverpackung-, Lager-, Transport-und Regalkosten verursacht ; - nach einer Entnahme von cirka 60% eines Packungsinhaltes, sind die restlichen, gemäß dem Stand der Technik verpackten Taschentücher derart anfällig, dass sie meistens so stark zerknittert werden oder sogar aus der Umverpackung herausfallen und somit oft nicht mehr zu gebrauchen sind ; - ein größeres Volumen der Verpackung als notwendig verursacht auch einen größeren Gebindeverpackungsmaterial-Verbrauch als nötig und verteuert somit deren Herstellungskosten ; -Folge dessen ist auch ein höherer Bedarf an Transportpaletten, Paletten- Umverpackungmaterial, usw. notwendig, was das Produkt einerseits unnötig verteuert, andererseits ist es nicht im Sinne der Endverbraucher, die kleine kompakte Verpackungen bevorzugen.

Technische Aufgabe : Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aus dem Stand der Technik bekannte Verpackung der Taschentücher und das Verfahren zu deren verpacken derart weiter zu entwickeln, dass die oben erwähnten Nachteile ganz oder wenigstens weitgehend behoben werden können.

Offenbarung der Erfindung sowie deren Vorteile : Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, das jeder einzelnen aus dem Stand der Technik bekannter Taschentuch aus Papier, Zellulose oder dergleichen mindestens noch einmal zusätzlich zu knicken ist, insbesondere entlang seiner Längsachse oder parallel zu dieser so, dass die Breite des einzelnen zu verpackenden Taschentuchs cirka zu halbiert wird, während seine Länge unverändert bleibt und, dass deren Anordnung hintereinander oder übereinander beibehalten bleibt. Jedoch sind vor oder während der Bildung einer Verpackung aus den einzelnen erfindungsgemäßen Taschentücher, diese mittels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung unter eine Vorspannung zu setzen, die eine Volumenminderung der fertigen Verpackungen um bis zu 20% oder mehr ermöglicht und, deren spätere Entnahme aus einer wiederverschließbaren oder einer nicht wiederverschließbaren Entnahmeöffnung, die an der schmalen Seite der Verpackung und über zwei Ebenen anzubringen ist, zu erfolgen hat, d. h. immer über eine waagerechte und an sie angrenzende senkrechte Ebene sich so ausbreiten muss, wobei in der waagerechten Ebene ist der Öffnungsteil auf mindestens Daumengröße zu gestalten, während in der senkrechten Ebene darf der Öffnungsteil nicht tiefer als 2 mal die Dicke eines erfindungsgemäß gefalteten Taschentuchs hineinragen, um eine versehentliche Entnahme von zwei Taschentücher auf einmal zu verhindern und um versehentliches Berühren der angrenzenden Taschentücher soweit wie möglich zu vermeiden. Dabei müssen alle Taschentücher mit dem Falz des sichtbaren (oberen) Umschlags in Richtung der Entnahmeöffnung gerichtet sein um ein beschädigungsloses Gleiten der Umschläge bei einer Taschentuchentnahme immer zu garantieren. Dabei ist die erfindungsgemäß erzeugte Vorspannung zwischen den benachbarten Taschentücher jeweils an die Eigenschaften deren Oberfläche immer anzupassen, jedoch so dass trotz dieser deren einfache, einzelne Entnahme gegeben ist in dem nach einem zweckmäßigen Öffnen einer Verpackung, der greifbarer Teil eines herausnehmbaren Taschentuchs zuerst gering von den restlichen Taschentücher nach oben abzuknicken oder abzubiegen ist, und dann in seiner Ebene bleibend, mittels des abgebogenen oder abgeknickten Teils herauszuziehen ist. Dabei muss während dieses Vorgangs jeder Taschentuchstreifen mindestens an der Hälfte seiner gesamten Dicke gehalten werden um sein Abreißen oder dergleichen zu vermeiden.

Mittels einer erfindungsgemäßen Gestaltung der einzelnen Taschentücher vor deren Verpak- kungsvorgang, deren erfindungsgemäße Anordnung unter Vorspannung in einer Verpackung und der erfindungsgemäß gestalteten Entnahmeöffnung, sowie deren einzelner erfindungs- gemäßen Entnahme aus einer Verpackung, ist es möglich, dass ein Taschentücher-Hersteller - bis zu 20% oder mehr an Lager-, Transport-und Regalvolumenkosten sparen kann, sowie - den Verbrauch des Umverpackungs-und Gebindematerials bis zu 10% reduzieren kann, wodurch der Bedarf unter anderem an Transportmitteln, Transportpaletten, Umverpackungmaterial, usw. senkt und die Produkte kostengünstiger macht.

Weitere Vorteile bei einem Taschentücher-Hersteller liegen unter anderem in - der Senkung des DSD-Lizenzentgeltes, - den Marketingvorteilen, da die erfindungsgemäß gestalteten und verpackten Taschentücher weniger Volumen zu ihrer Aufbewahrung brauchen und wesentlich seltener aus der erfindungsgemäßen Verpackung herausfallen als die aus einer herkömmlichem Verpackung ; -durch erfindungsgemäße, kompakte Blockpackung die im Sinne der Endverbraucher ist, kann sich ein Taschentücher-Hersteller von der Konkurrenz deutlich abheben.

Somit ist diese Verpackungsart der Papier-oder Zellulose-Taschentücher endverbraucher- freundlich, zeitgemäß und kostengünstig, wobei ein weiterer Vorteil dieser Erfindung darin liegt, dass die Entnahme der einzelnen Taschentücher ähnlich wie die Entnahme eines Kaugummi-Streifens verläuft und somit keiner zusätzlichen Erklärung bedarf.

Weiterhin weisen so verpackte Taschentücher für den Endverbraucher folgende Vorteile auf : - das benötigte Volumen in einer Hosentasche, einer Tasche, usw. ist bis zu 20% kleiner ; - das Herausfallen der einzelnen erfindungsgemäß angeordneten Taschentücher aus einer erfindungsgemäß gestalteten Verpackung, ist wesentlich seltener als jetzt ; - finanziellen Ersparnisse, da wie oben erwähnt, sowohl eine erfindungsgemäße Anordnung und Verpackung der Taschentuch-Streifen, sowie die erfindungsgemäß gestaltete und angebrachte Entnahmeöffnung weitgehend deren Herausfallen verhindert.

In der ersten Ausführung der Erfindung sind die fertig gefalteten, aus dem Stand der Technik bekannten Taschentücher, Ausgangspunkt für die Erfindung in dem sie erfindungsgemäß, mittels eines zusätzlichen Falzvorgangs, zusätzlich und entlang deren Längsachse oder parallel zu ihr jedoch in ihrer Nähe, zu länglichen, leicht federnden Taschentuch-Streifen zu falten sind. Jetzt müssen mittels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung die leicht federnden und zusätzlich gefalteten Taschentuch-Streifen in dieser Position einzeln oder paarweise gehalten und zum Beispiel einem Verpackungsrad zugeführt werden, was beispielsweise jeweils mittels eines Anpressfingers zu realisieren ist. Als weiterer Schritt sind sie auf die vorher in das Verpackungsrad eingeführte Verpackungsfolie und zu einer vorgegebenen Anzahl, übereinander positioniert und mittels einer Druckkraft die auf dem oberen und/oder unteren Taschentuch und beispielsweise mittels einer zweckmäßigen dünn und parallel gestalteten Lamelle auf die flach liegende Taschentuchstreifen so stark auszuüben ist/sind, dass die spätere Taschentuch-Packung die gewünschte Höhe erreicht, wobei die Höhe der Lamelle (n) zu berücksichtigen ist/sind. Jetzt sind die länglichen Endbereiche der vorher zugeschnittenen Verpackungsfolie zweckmäßig und oberhalb der Lamelle (n) zusammen- zuführen und mittels eines Verbindungsaggregats dauerhaft zu verbinden, wofür die jetzigen Techniken angewendet werden können. Als nächster Schritt ist/sind die Lamelle (n) aus einer Umreifung so hinauszuführen, dass die Taschentuchstreifen ihre Position gegenüber dieser Umreifung nicht verändern, oder wenn, dann nur in einem vorgegebenen Maße, was zum Beispiel mittels eines zweckmäßig positionierten Blockierbolzen zu realisieren ist. Nach der Entfernung der Lamelle (n), und gegebenenfalls des Blockierbolzen, soll ein zweckmäßiges Verbinden der beiden Seitenwände der Umreifung, gleichzeitig oder hintereinander, zu einer fertigen Umverpackung erfolgen in der die Taschentuch-Streifen sich unter einer gewählten Vorspannung befinden.

Die Fertigung einer Öffnung-Perforation und Befestigen eines Klebestreifens zum wiederverschließen der Öffnung sollte schon aus Kostengründen so durchgeführt werden wie beim Stand der Technik, jedoch auch jede weitere Ausführung dieser ist Inhalt der Erfindung.

In der zweiten Ausführung der Erfindung sind die Taschentücher wie beim Stand der Technik bis zum vorletzten Vorgang zu falten. Jetzt, bevor der letzte Falzvorgang erfolgt, sind die Seiten cirka jeweils um einviertel der gesamten Breite zu der Längsachse zu falten, wobei diese Falzkanten so erfolgen müssen, dass nach einem späteren, letzten Falten jedes Taschentuches zu einem Taschentuch-Streifen, einerseits kein Überlappen der Seiten stattfindet, andererseits sind die Falzvorgänge immer so vorzunehmen, dass kein unnötiger freier Platz dazwischen entsteht, der später die Breite eines Taschentuch-Streifens unnötig vergrößert und somit sich negativ auf die endgültige Abmessungen einer Verpackung mit Taschentuch-Streifen auswirkt.

Die Herstellung der einzelnen Taschentücher, sowie deren Falten bleibt weitgehend wie beim Stand der Technik, mit dem Unterschied, das aus den jetzigen Abmessungen der fertig gefalteten Taschentücher, zum Beispiel 108 mm x 53 mm, diese zu einem länglichen Streifen von 108 mm x 27 mm mittels eines Knicks oder mittels mehreren Knickvorgänge umzugestalten sind. Dies kann erfindungsgemäß entweder mittels eines am Ende eines jetzigen Faltevorgangs erfolgen-den Knickvorganges gebildet werden, oder mittels vorher zweckmäßig angepassten Knickvorgängen erfolgen, so dass beispielsweise die freien Ecken jedes Taschentuchs zuerst in sein Inneres mittels jeweils eines Knicks verlagert werden und anschließend mittels eines cirka mittig verlaufenden Endknicks zu einem Taschentuchstreifen von 108 mm x 27 mm umgestaltet werden.

Nach der Fertigstellung der einzelnen Taschentuch-Streifen, sind diese hintereinander, zu einer vorgegebenen Anzahl, beispielsweise zu jeweils 10 Stück, und in gleicher Richtung mit der Falz der sichtbaren Falte anzuordnen und auf einer Verpackungsfolie, die in einer Vorrichtung zu führen ist, zu positionieren und an deren Stirnseite und/oder Rückseite, soweit wie gewünscht und zweckmäßig zusammenzudrücken, bis die gewünschte Höhe eines Taschentuch-Stapels erreicht wird und, dass dieser in der fertigen Verpackung unter einer Anspannung steht. Jetzt muss die Vervollständigung der Umwicklung des Taschentuch- Stapels mit einem Verpackungsmaterial, in einer solchen Reihenfolge erfolgen, bis eine gewünschte, erfindungsgemäß verkleinerte Verpackung entsteht, wobei die entsprechenden Randbereiche der Verpackungsfolie dauerhaft und zweckmäßig zu einer gewünschten Verpackung zu verbinden sind.

Ein Anschneiden einer späteren Entnahmeöffnung kann, je nach Art der Verpackungs-Anlage für Taschentücher, vor oder nach deren Verpackungsvorgang erfolgen. Vorteilhaft ist, wenn jeweils die bestehende Technologie weiterhin angewendet wird, da für die Realisierung der erfindungsgemäßen Taschentuch-Streifen und Taschentuch-Verpackungen meistens eine Anpassung einer bestehenden Anlage ausreicht.

Auch andere, in einer beliebigen Reihenfolge durchführbare Falzvorgänge der einzelnen Papier-oder Zellulose-Taschentücher die als Endergebnis einen oben definierten Taschen- tuch-Streifen haben, der ca. um die Hälfte schmäler als beim Stand der Technik ist und, dass diese, zu einer vorgegebenen Anzahl, in eine Blockverpackung deren Verpackungsvolumen kleiner als bei einem vergleichbarem Produkt beim Stand der Technik ist, verpackt werden und, dass die Taschentuch-Streifen unter Spannung und mit dem Falz der sichtbaren Falte zur Entnahme-Öffnung gerichtet sind, in eine Bloclverpackung verpackt werden und, dass die Entnahmeöffnung so gestaltet ist, dass sie die Entnahme der einzelnen, auch unter Spannung stehenden Taschentuch-Streifen ermöglicht, unterliegt vollem Schutz der Erfindung, auch wenn die einzelnen Schritte sich mit den oben beschriebenen nicht voll decken oder in einer anderen Reihenfolge auftreten, jedoch als Folge eine verkleinerte Verpackung der Taschentuch-Streifen haben, die auch aus einem kleineren Zuschnitt als beim Stand der Technik gefertigt werden können und am Anfang in der Blockverpackung unter Druck stehen.

Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschrei- bung, den Zeichnungen und den Ansprüchen zu entnehmen, wobei diese die Erfindung nicht einschränken.

Anhand der beigefügten Zeichnungen, die besonders bevorzugte Ausfiihrungsbeispiele der Erfindung zeigen, jedoch die Erfindung nicht einschränken, wird diese nun näher beschrieben.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen, in denen zeigen : Figur 1 ein gemäß dem Stand der Technik gefaltetes Taschentuch, mit dem Unter- schied, dass sein frei flatternder Rand gering in sein Innere verschoben ist Figur 2 einen erfindungsgemäß gefalteten Taschentuch-Streifen Figur 3 ein teilweise gemäß dem Stand der Technik geknicktes Taschentuch mit den erfindungsgemäß angeordneten Knicklinien, die später einen Taschentuch- Streifen bilden lassen, dessen flatternden Bereiche unsichtbar bleiben Figur 4 das Taschentuch aus der Figur 3, nach seinem Falten entlang der rechten und linken Knicklinie Figur 5 eine Draufsicht auf einen fertigen Taschentuch-Streifen, der durch Falten eines Taschentuchs aus der Figur 4 entstanden ist Figur 6 einen Stapel der aus der Figur 5 bekannten Taschentuch-Streifen, der vor seiner Verpackung gering zusammengepresst wurde Figur 7 eine fertige Block-Verpackung in der Perspektive, in der die gering gepresste, aus der Figur 6 bekannten Taschentuch-Streifen verpackt sind.

Wege zur Ausführung der Erfindung : Die Figur lzeigt einen gemäß dem Stand der Technik gefaltetes Taschentuch, mit dem Unter- schied, dass sein frei flatternder Rand (17) gering in sein Inneres zu verschieben ist, um bei seinem späteren Knicken entlang der Knicklinie (7), dieser im Inneren des Taschentuch- Streifens (13) unsichtbar angeordnet bleibt.

In der Figur 2 ist ein erfindungsgemäß gefalteter, kostengünstig herstellbarer Taschentuch- Streifen (13) dargestellt in der sichtbar ist, dass die Knicklinien (5 und 6) so zueinander geführt wurden, dass der frei flatternde Rand (17) unsichtbar bleibt. Dies ist eine von vielen vorteilhaften Anordnungen eines flatternden Randes (17), jedoch kein Zwang. Auch jede andere Faltung eines Taschentuchs die als Folge die Entstehung eines federnden Taschentuch- Streifens (13) hat, ist Inhalt dieser Erfindung.

In der Figur 3 ist ein, teilweise gemäß dem Stand der Technik geknicktes Taschentuch sichtbar mit den erfindungsgemäß angeordneten Knicklinien (5, 6,7), die später einen Taschentuch-Streifen (13) bilden lassen, deren flatternden Bereiche (17) unsichtbar bleiben.

Für die Erfindung ist es unwichtig ob diese Knicke (5 und 6) nach oben oder nach unten erfolgen, jedoch nach der Festlegung deren Knickrichtung, die immer in der gleichen Richtung und zueinander erfolgen muss, muss der Knick entlang der Linie (7) in diese Richtung erfolgen, dass die frei flatternden Ränder (17) unsichtbar bleiben, was ein wichtiges Merkmal der Erfindung ist.

Figur 4 zeigt das Taschentuch aus der Figur 3, nach seinem Falten entlang der rechten und linken Knicklinie (5 und 6) nach oben und vor dem Knicken entlang der Linie (7). Hier wurden die beiden Umschläge (3 und 4) nach oben, entlang der Knicklinien (5 und 6) geknickt und jetzt muss ein Knick entlang der Knicklinie (7) nach unten erfolgen, um eine erfindungsgemäße, verdeckte Anordnung der flatternden Enden (17) zu garantieren.

Die Figur 5 zeigt einen fertigen Taschentuch-Streifen (13) in Draufsicht, der durch ein erfin- dungsgemäßes Falten des Taschentuchs aus der Figur 4 entstanden ist. Hier ist sichtbar, dass die flatternden Ränder (17) im Inneren des Taschentuch-Streifens (13) sich befinden.

Figur 6 zeigt in einer Perspektive einen Stapel (18), der aus 10 erfindungsgemäß gefalteten und angeordneten und aus der Figur 5 bekannten Taschentuch-Streifen (13, besteht, der vor seiner Verpackung mittels der Kraft (P) gering zusammengepresst wurde. Wichtig dabei ist,<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> dass die Krarkung auf deren Auflagefläche ausgeübt wird. Das Zusammenpressen des<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> Stapels (18) ist immer nur soweit vorzunehmen, dass eine beschädigungslose Entnahme<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> sowohl des oben angeordneten Taschentuch-Streifens (14) garantiert ist, sowie sein ar. Srenzender Taschentuch-Streifen (1s) unbeschädigt bleibt. Die Zusammenpress-Stärke des Stapels ist immer an die Eigneschaften des Materials der Verpackung so anzupassen, dass die später daraus gebildete Block-Verpackung (9) bis zum Schluss unbeschädigt bieibt.

Die Figur 7 zeigt eine fertige, durchsichtige Block-Verpackung (9) in der Perspektive, in diese der gering gepresste Stapel (18), der aus der Figur 6 bekannt ist, verpackt wurde. Hier ist deutlich sichtbar, dass die äußere Falte (2) mit ihrer Falz (8) in Richtung der Öffnung (10) so positioniert ist, dass während der Entnahme eines oben angeordneten Streifens (14), der angrenzende Streifen (15) unbeschädigt bleibt, und dass dieser Vorgang immer bis zum Schluss garantiert ist. Weiterhin ist hier die Lage und Größe der erfindungsgemäßen Entnahme-Öffnung (10) deutlich sichtbar, die hier punktiert dargestellt ist. Mittels eines Klebestreifens (11) der die Entnahme-ÖfEung-Lasche (19) zweckmäßig öffnen und wieder verschließen lässt, darf die Lasche (19) maximal zu einer Tiefe von weniger als zwei Dicken der erfmdungsgemäß gefalteten Taschentuch-Streifen (13), auf der Stirnseite der Verpackung (16) angebracht werden. Nach einem Anbruch der Verpackung (9), mittels des Abheben des Klebestreifens (11) samt der Entnahme-Öffnungs-Lasche (19), ist der Zugang zu der Entnahme-Öffnung (10) frei und das sichtbare und greifbare Ende eines Taschentuch- Streifens (14) einwenig nach oben abzllbiegen und parallel zu seiner Auflagefläche aus der Öffnung (10), im Stirnseite-Bereich, zu ziehen. Schon während dieses Vorgangs muss ein angrenzender Streifen (15) wenigstens teilweise an seine Stelle, nach oben in Richtung der Entnahme-Öffnung (10), sich verlagern, wobei mit sich verringenden Menge der Taschentuch-Streifen (13) in der Verpackung (10), dieser Vorgang nachlässt.

Somit besteht die Erfindung aus einer kostengünstigen Verpackung für Papiertaschentücher oder dergleichen, bestehend aus einer, insbesondere bedruckten, Kunststofffolie, in welcher eine vorgegebenen Anzahl von gefalteten und hintereinander bzw. stapelmäßig aufeinander angeordnete Taschentücher verschmutzungssicher untergebracht ist, wobei die Verpackung eine nichtwiederverschließbare oder mittels eines Klebestreifens oder dergleichen wiederver- schließbare Entnahmeöffnung für die einzelnen Papiertaschentücher aufweist, aus der jedes innerhalb der Verpackung befindliche Taschentuch einzeln entnommen werden kann. Erfin- dungsgemäß ist jedes Taschentuch mittels mindestens eines zusätzlichen Knicks, welcher entlang einer Knick-oder Falzlinie verläuft, zu einem federnden Taschentuchstreifen umgestaltet, wobei aus einer vorgegebenen Menge derartig gebildeter Taschentuchstreifen ein federnder Stapel von Taschentuchstreifen gebildet ist, wobei dieser Stapel unter Vorspannung als Block, bzw. in Blockverpackung bzw. Blockgestaltung, innerhalb der Verpackung so angeordnet ist, dass der Falz der äußeren Falte eines jeden Taschentuchstreifens in Richtung der Entnahmeöffnung gerichtet ist, was bedeutet, dass der Falz der äußeren, stirnseitigen Falte sich auf der Seite der Entnahmeöffnung befindet.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Verpackung für Papiertaschentücher ist jedes einzelne Taschentuch innerhalb der Verpackung zu einem federnden Taschen- tuchstreifen mittels einer Kombination von Knicken bzw. Falzen entlang einer ersten Knick- bzw. Falzlinie (5), einer zweiten Knick-bzw. Falzlinie (6) sowie einer dritten Knick-bzw.

Falzlinie (7) umgestaltet. Diese drei Knick-bzw. Falzlinien teilen jedes Papiertaschentuch längs in ungefähr vier Teile (Figur 3).

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Verpackung für Papiertaschentücher ist jedes einzelne Taschentuch innerhalb der Verpackung dergestalt geknickt bzw. gefaltet, dass aufgrund der Knick-bzw. Falzrichtungen die frei flatternden Ränder eines jeden Papiertaschentuchs immer im Inneren des federnden Taschentuchstreifens angeordnet ist.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Verpackung für Papiertaschentücher ist der Ta- schentuchstapel vor oder während des Verpackungsvorgangs in die Verpackung mittels Druck auf die Auflagefläche auf den obersten oder untersten Taschentuchstreifen zu einem kleineren Volumen zusammmenzudrücken als der Stapel ursprünglich ohne Druck einnimmt.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Verpackung für Papiertaschentücher ist jedes einzelne Taschentuch innerhalb der Verpackung dergestalt geknickt bzw. gefaltet, dass die Knick-bzw. Falzrichtung eines rechten Umschlags und eines linken Umschlags immer zueinander erfolgt, wobei, wenn die Knickung bzw. Falzung dieser Umschläge nach oben erfolgt, die mittlere Knickung bzw. Falzung nach unten erfolgt oder insgesamt umgekehrt.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Verpackung für Papiertaschentücher beträgt die Tiefe des Einschnitts der Lasche zur Ausbildung der Entnahmeöffnung innerhalb der Stirnseite der Verpackung immer weniger als die Dicke bzw. Höhe von zwei innerhalb der Verpackung angeordneter Taschentuchstreifen.

Erfindungsgemäß ist ein Verfahren zur kostengünstigen Verpackung von Papiertaschen- tüchern oder dergleichen, um einen Stapel aus federnden Taschentuchstreifen auszubilden, dadurch gekennzeichnet, dass eine vorgegebene Menge von federnden und in gleiche Richtung hintereinander bzw. aufeinander gestapelter Taschentuchstreifen mittels eines Greifers oder dergleichen ergriffen sowie geringfügig zusammengedrückt und in diesem Zustand gehaltert wird und anschließend dieser zusammengedrückte Stapel in einer teil- fertigen Verpackung bzw. Umhüllung dergestalt angeordnet wird, dass die Vorspannung des Stapels von Papiertaschentücher erhalten bleibt und damit eine kompakte Blockpackung gebildet wird. Diese Blockpackung reduziert das Volumen des ursprünglichen Stapels von Papiertaschentücher bis zu 20 Volumenprozent und verkleinert damit die fertige Verpackung erheblich, ebenso wie die Blockpackung den Verbrauch von Verpackungsmaterial um 12% reduziert.

Gewerbliche Anwendbarkeit : Der Gegenstand der Erfindung ist bei der Herstellung und Verpackung von Papier- taschentücher sowie der Taschentücherpäckchen gewerblich anwendbar.

Liste der Bezugszeichen 1. Innere Falte an einem Taschentuch 2. äußere Falte an einem Taschentuch 3. rechter Umschlag 4. linker Umschlag 5. rechte Knicklinie 6. linke Knicklinie 7. mittlere Knicklinie 8. Falz einer äußeren Falte 9. Block-Verpackung 10. wiederverschliessbare Entnahme-Öffnung 11. Klebestreifen 12. Längsachse 13. federnder Taschentuch-Streifen 14. oben angeordneter Taschentuch-Streifen 15. angrenzender Taschentuch-Streifen 16. Stirnseite einer erfindungsgemäßen Blockpackung 17. frei flatternder Rand 18. Stapel aus federnden Taschentuch-Streifen 19. Entnahme-Öffnung-Lasche P. Richtung der Dmckkraftwirkung um ein Stapel (18) gering und federnd zusammenzudrücken