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Title:
ELECTRIC DRIVE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/178181
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electric drive comprising at least one electric motor (5) having one or more electric coils (2, 3, 4); an electrically chargeable electrical energy store (11); a control unit (22); an electrical switch (27) which can be actuated by means of the control unit (22); a smoothing choke, wherein the smoothing choke, the electrical switch (27) and the electrical energy store (11) are connected in series to form a series circuit; and an electrical energy source (6) which is connected to the series circuit and by means of which a pulsing electrical charging voltage (U3) can be applied to the series circuit, such that the electrical energy store (11) can be electrically charged by means of the electrical energy source (6) in a closed state of the electrical switch (27), the smoothing choke being formed by the or by at least one of the electric coils (2, 3) of the electric motor (5).

Inventors:
BÜLTEL TOBIAS (DE)
JUNGERMANN HEIKO (DE)
Application Number:
EP2020/055312
Publication Date:
September 10, 2020
Filing Date:
February 28, 2020
Export Citation:
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Assignee:
NIDEC SSB WIND SYSTEMS GMBH (DE)
International Classes:
B60L53/24; B60L53/20; H02J7/02; H02P27/08
Domestic Patent References:
WO2017001695A12017-01-05
Foreign References:
EP3238979A12017-11-01
Attorney, Agent or Firm:
BOSSMEYER, Jörg Peter (DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Elektrischer Antrieb mit wenigstens einem eine oder mehrere elektrische Spulen (2, 3, 4) aufweisenden Elektromotor (5), einem elektrisch aufladbaren elektrischen Energiespeicher (11), einer Steuereinheit (22), einem mittels der Steuereinheit (22) betätigbaren elektrischen Schalter (27), einer Glättungsdrossel, wobei die Glättungsdrossel, der elektrische Schalter (27) und der elektrische

Energiespeicher (11) unter Ausbildung einer Reihenschaltung in Reihe geschaltet sind, und einer an die Reihenschaltung angeschlossenen elektrischen

Energiequelle (6), mittels welcher eine pulsierende elektrische Ladespannung (U3) an die Reihenschaltung anlegbar ist, sodass der elektrische Energiespeicher (11) in einem geschlossenen Zustand des elektrischen Schalters (27) mittels der elektrischen Energiequelle (6) elektrisch aufladbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Glättungsdrossel durch die oder durch wenigstens eine der elektrischen Spulen (2, 3) des Elektromotors (5) gebildet ist.

2. Elektrischer Antrieb nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Schalter (27) mittels der Steuereinheit (22) in einem Betriebszustand des Elektromotors (5) in einen geöffneten Zustand versetzbar und in einem

Ruhezustand des Elektromotors (5) in den geschlossenen Zustand versetzbar ist.

3. Elektrischer Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Schalter (5) ein Relais, ein Schütz oder ein elektronischer Schalter ist.

4. Elektrischer Antrieb nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine an den elektrischen Energiespeicher (11)

angeschlossene Ladevorrichtung (13), mittels welcher der elektrische

Energiespeicher (5) zusätzlich elektrisch aufladbar ist.

5. Elektrischer Antrieb nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (5) an die elektrische Energiequelle (6) angeschlossen ist, mittels welcher der Elektromotor (5) in dem oder einem geöffneten Zustand des elektrischen Schalters (27) betreibbar ist.

6. Elektrischer Antrieb nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Energiequelle (6) an eine elektrische Stromversorgung (14) angeschlossen oder anschließbar ist, mittels welcher die elektrische Energiequelle (6) mit elektrischer Energie versorgbar ist.

7. Elektrischer Antrieb nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Energiequelle (6) an den elektrischen Energiespeicher (11) angeschlossen ist, mittels welchem die elektrische

Energiequelle (6) mit elektrischer Energie versorgbar ist.

8. Elektrischer Antrieb nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der elektrischen Energiequelle (6) mehrere pulsierende elektrische Motorspannungen an unterschiedliche Ausgänge (7, 8, 9) der elektrischen Energiequelle (6) anlegbar sind, an welche die elektrischen Spulen (2, 3, 4) des Elektromotors (5) angeschlossen sind, wobei an einen der Ausgänge (8) die Reihenschaltung angeschlossen ist.

9. Elektrischer Antrieb nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede der pulsierenden elektrischen Motorspannungen eine pulsierende elektrische Wechselspannung ist.

10. Elektrischer Antrieb nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (5) ein Wechselstrommotor ist.

11. Elektrischer Antrieb nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die pulsierende elektrische Ladespannung (U3) eine pulsierende elektrische Gleichspannung ist.

12. Verfahren zum Laden des elektrischen Energiespeichers (11) eines elektrischen Antriebs (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Elektromotor (5) von einem Betriebszustand, in dem der elektrische Schalter geöffnet ist, in einen Ruhezustand versetzt wird, in dem der elektrische Schalter (27) mittels der Steuereinheit (22) geschlossen wird und die pulsierende elektrische Ladespannung (U3) mittels der elektrischen Energiequelle (6) an die Reihenschaltung angelegt wird, sodass der elektrische Energiespeicher (11) mittels der elektrischen Energiequelle (6) über die Glättungsdrossel elektrisch aufgeladen wird, die durch die oder durch die wenigstens eine der elektrischen

Spulen (2, 3) des Elektromotors (5) gebildet wird.

13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Energiespeicher (11) im geschlossenen Zustand des elektrischen Schalters (27) zusätzlich mittels der Ladevorrichtung (13) elektrisch aufgeladen wird.

14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (5) im Betriebszustand mittels der elektrischen Energiequelle (6) betrieben wird.

Description:
Elektrischer Antrieb

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Antrieb mit einem oder wenigstens einem eine oder mehrere elektrische Spulen aufweisenden Elektromotor, einem elektrisch aufladbaren elektrischen Energiespeicher, einer Steuereinheit, einem mittels der Steuereinheit betätigbaren elektrischen Schalter, einer

Glättungsdrossel, wobei die Glättungsdrossel, der elektrische Schalter und der elektrische Energiespeicher unter Ausbildung einer Reihenschaltung in Reihe geschaltet sind, und einer an die Reihenschaltung angeschlossenen elektrischen Energiequelle, mittels welcher eine pulsierende elektrische Ladespannung an die Reihenschaltung anlegbar ist, sodass der elektrische Energiespeicher in einem geschlossenen Zustand des elektrischen Schalters mittels der elektrischen

Energiequelle elektrisch aufladbar ist.

Viele industrielle Systeme umfassen einen Elektromotor, eine von einer

Stromversorgung mit elektrischer Energie versorgbare elektrische Energiequelle, mittels welcher der Elektromotor mit elektrischem Strom versorgbar ist, und einen elektrischen Energiespeicher, mittels welchem im Falle eines Ausfalls der

Stromversorgung die elektrische Energiequelle mit elektrischer Energie versorgbar ist. Andere Systeme, wie z.B. Elektrofahrzeuge, umfassen dieselben Komponenten, wobei die elektrische Energiequelle allerdings ausschließlich mittels des elektrischen Energiespeichers mit elektrischer Energie versorgt wird.

Die elektrische Energiequelle umfasst typischerweise gesteuerte Transistoren zum Erzeugen einer pulsierenden elektrischen Spannung, deren Impulse von im Wesentlichen konstanter elektrischer Spannung und modulierter Dauer sind. Aufgrund das raschen Anstiegs und Abfalls der Spannung zu Beginn und zum Ende jedes Impulses, umfasst die pulsierende elektrische Spannung einen breiten Frequenzbereich. Die Impulse werden einer Glättungsdrossel zugeführt, um die höheren Frequenzen zu eliminieren und ein geglättetes elektrisches Motorsignal zu erzeugen, mittels welchem der Elektromotor effizient betreibbar ist.

In vielen Anwendungen wird die Frequenz der pulsierenden elektrischen

Spannung derart gewählt, dass die elektrischen Spulen des Elektromotors selbst als Glättungsdrossel dienen können.

Der elektrische Energiespeicher, wie z.B. eine Batterie (Akkumulator) oder ein Kondensator, ist mittels eines Ladegeräts elektrisch aufladbar. Das Ladegerät umfasst eine elektrische Energiequelle, mittels welcher eine pulsierende elektrische Spannung erzeugbar ist, und eine Glättungsdrossel, welcher die Impulse zuführbar sind, um ein geglättetes elektrisches Ladesignal zu erzeugen, mittels welchem der elektrische Energiespeicher elektrisch aufladbar ist. In vielen Anwendungen, wie in Pitch-Systemen für Windkraftanlagen, ist die Dauer der Ladephase für den elektrischen Energiespeichers deutlich länger als die Dauer der Entladephase. Insbesondere beträgt die Größenordnung der Leistung der Ladesignale lediglich einen Bruchteil der Leistung der Motorsignale, und die Induktivität der Glättungsdrossel des Ladegeräts beträgt lediglich einen Bruchteil der Induktivität der Glättungsdrossel der elektrischen Energiequelle. Zur

Reduzierung der Dauer der Ladephase könnte das Ladegerät zwar derart modifiziert werden, dass höhere Ladeströme möglich sind, diese Lösung ist in der Regel jedoch mit einem nicht unerheblichen Anstieg der Herstellungskosten und/oder mit einer Vergrößerung des erforderlichen Bauraums verbunden.

Insbesondre ist bei vielen elektrischen Antrieben das Ladegerät bereits integriert.

In vielen Anwendungen erfolgt das Laden des elektrischen Energiespeichers zu einer Zeit, in welcher der Elektromotor sich im Stillstand befindet. Zum Beispiel wird der elektrische Energiespeicher eines Elektrofahrzeugs geladen, wenn das Fahrzeug parkt und der Elektromotor nicht dreht. In einem anderen Beispiel wird der elektrische Energiespeicher eines elektrischen Pitch-Systems in

Windkraftanlagen geladen, nachdem die Rotorblätter in die Fahnenstellung gedreht worden sind, um eine Notabschaltung oder eine geregelte Abschaltung der Windkraftanlage herbeizuführen. Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den elektrischen Energiespeicher, insbesondere mit möglichst geringem Aufwand, rascher aufladen zu können.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem elektrischen Antrieb nach

Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den

Unteransprüchen und in der nachfolgenden Beschreibung gegeben.

Der eingangs genannte elektrische Antrieb mit einem oder wenigstens einem eine oder mehrere elektrische Spulen aufweisenden Elektromotor, einem elektrisch aufladbaren elektrischen Energiespeicher, einer Steuereinheit, einem mittels der Steuereinheit betätigbaren elektrischen Schalter, einer Glättungsdrossel, wobei die Glättungsdrossel, der elektrische Schalter und der elektrische Energiespeicher unter Ausbildung einer Reihenschaltung in Reihe geschaltet sind, und einer an die Reihenschaltung angeschlossenen elektrischen Energiequelle, mittels welcher eine pulsierende elektrische Ladespannung an die Reihenschaltung anlegbar ist, sodass der elektrische Energiespeicher in einem geschlossenen Zustand des elektrischen Schalters mittels der elektrischen Energiequelle elektrisch aufladbar ist, ist erfindungsgemäß insbesondere dadurch weitergebildet, dass die

Glättungsdrossel durch die oder durch wenigstens eine der elektrischen Spulen des Elektromotors gebildet ist. Die elektrischen Spulen des Elektromotors sind in der Regel für größere elektrische Ströme ausgelegt als die Glättungsdrossel eines Ladegeräts. Somit ist es möglich, insbesondere bei geeigneter Auslegung der elektrischen

Energiequelle, den elektrischen Energiespeicher mit einem größeren elektrischen Strom und somit rascher elektrisch aufzuladen.

Bevorzugt ist mittels der elektrischen Energiequelle die pulsierende elektrische Ladespannung erzeugbar. Vorzugsweise ist die elektrische Energiequelle mittels der Steuereinheit oder mittels einer anderen Steuereinheit steuerbar. Vorteilhaft weisen die Impulse der pulsierenden elektrischen Ladespannung eine konstante oder im Wesentlichen konstante elektrische Spannung auf. Bevorzugt weisen die Impulse der pulsierenden elektrischen Ladespannung die gleiche oder im

Wesentlichen die gleiche elektrische Spannung auf. Beispielsweise sind die Impulse der pulsierenden elektrischen Ladespannung Rechteckpulse. Die pulsierende elektrische Ladespannung ist z.B. ein pulsdauermoduliertes Signal. Bevorzugt ist die pulsierende elektrische Ladespannung, vorzugsweise hinsichtlich Frequenz und/oder Tastgrad, beispielsweise mittels der Steuereinheit oder der anderen Steuereinheit, an die Glättungsdrossel und/oder an deren elektrische Eigenschaften, wie z.B. Induktivität und/oder ohmscher Widerstand und/oder maximale Belastbarkeit, angepasst oder anpassbar. Mittels der Glättungsdrossel wird oder kann bevorzugt ein oder der von der elektrischen Energiequelle dem elektrischen Energiespeicher zugeführter oder zuführbarer elektrischer Ladestrom geglättet oder geglättet werden.

Dem Elektromotor ist bevorzugt ein Ruhezustand zugeordnet, in dem der

Elektromotor und/oder dessen Rotor insbesondere im Stillstand ist und/oder nicht dreht. Vorzugsweise ist dem Elektromotor ein Betriebszustand zugeordnet, in dem der Elektromotor und/oder dessen Rotor insbesondere dreht und/oder nicht im Stillstand ist. Vorzugsweise ist oder wird der elektrische Energiespeicher in dem oder einem Ruhezustand des Elektromotors mittels der elektrischen Energiequelle elektrisch aufladbar oder aufgeladen.

Der Elektromotor ist bevorzugt ein, z.B. einphasiger oder mehrphasiger,

Wechselstrommotor. Vorzugsweise ist der Elektromotor ein Drehfeldmotor.

Beispielsweise ist der Elektromotor ein Asynchronmotor. Vorteilhaft weist der Elektromotor drei elektrische Spulen auf, die vorzugsweise in Sternschaltung oder in Dreieckschaltung zusammengeschaltet sind. Die oder jede elektrische Spule des Elektromotors ist insbesondere durch eine oder jeweils eine Statorwicklung des Elektromotors gebildet. Beispielsweise ist die Glättungsdrossel durch eine oder mehrere der elektrischen Spulen des Elektromotors gebildet.

Bevorzugt ist oder wird der elektrische Schalter mittels der Steuereinheit in dem oder einem Betriebszustand des Elektromotors in einen geöffneten Zustand versetzbar oder versetzt. Vorzugsweise ist oder wird der elektrische Schalter mittels der Steuereinheit in dem oder einem Ruhezustand des Elektromotors in den geschlossenen Zustand versetzbar oder versetzt. Vorteilhaft ist der elektrische Schalter mittels der Steuereinheit derart steuerbar oder betätigbar, dass der elektrische Schalter in dem oder einem Ruhezustand des Elektromotors seinen geschlossenen Zustand und in dem oder einem Betriebszustand des Elektromotors seinen geöffneten Zustand annimmt. Somit kann insbesondere sichergestellt werden, dass sich Motorbetrieb und Ladebetrieb nicht gegenseitig beeinflussen.

Gemäß einer Weiterbildung ist der elektrische Schalter ein Relais oder ein Schütz oder ein elektronischer Schalter, wie z.B. ein Halbleiterschalter. Ein elektronischer Schalter oder Halbleiterschalter bietet z.B. den Vorteil großer Schnelligkeit. Ein Relais oder Schütz bietet z.B. den Vorteil galvanischer Trennung. Bevorzugt ist der Schaltzustand des elektrischen Schalters mittels der Steuereinheit abfragbar und/oder überwachbar und/oder verifizierbar. Ist der elektrische Schalter als Relais oder Schütz ausgebildet, weist dieses dazu z.B. wenigstens einen

Hilfskontakt auf, der insbesondere mit der Steuereinheit verbunden ist.

Gemäß einer Ausgestaltung ist eine an den elektrischen Energiespeicher angeschlossene Ladevorrichtung vorgesehen, mittels welcher der elektrische Energiespeicher, beispielsweise dauerhaft und/oder alternativ und/oder zusätzlich und/oder parallel, vorzugsweise mit Gleichstrom, elektrisch aufladbar ist.

Beispielsweise ist der elektrische Energiespeicher mittels der Ladevorrichtung, vorzugsweise im geöffneten Zustand des elektrischen Schalters und/oder im Betriebszustand des Elektromotors, insbesondere alternativ, elektrisch aufladbar. Bevorzugt ist der elektrische Energiespeicher mittels der Ladevorrichtung, vorzugsweise im geschlossenen Zustand des elektrischen Schalters und/oder im Ruhezustand des Elektromotors, insbesondere zusätzlich und/oder parallel, elektrisch aufladbar. Somit ist es z.B. möglich, den elektrischen Energiespeicher im Betriebszustand des Elektromotors mittels der Ladevorrichtung elektrisch aufzuladen. Ferner ist es z.B. möglich, den elektrischen Energiespeicher im Ruhezustand des Elektromotors sowohl mittels der Ladevorrichtung als auch mittels der elektrischen Energiequelle elektrisch aufzuladen. Insbesondere kann hierdurch die Ladezeit verkürzt oder weiter verkürzt werden. Die Ladevorrichtung umfasst bevorzugt eine andere Glättungsdrossel, die mit dem elektrischen Energiespeicher unter Ausbildung einer anderen Reihenschaltung in Reihe geschaltet ist, und eine an die andere Reihenschaltung angeschlossene andere elektrische Energiequelle, mittels welcher eine andere pulsierende elektrische Ladespannung an die andere Reihenschaltung anlegbar ist.

Gemäß einer Weiterbildung ist oder sind der Elektromotor und/oder dessen elektrische Spule oder Spulen an die elektrische Energiequelle angeschlossen. Bevorzugt ist der Elektromotor, insbesondere in dem oder einem geöffneten Zustand des elektrischen Schalters, mittels der elektrischen Energiequelle, vorteilhaft mit elektrischem Wechselstrom und/oder mit elektrischer Wechselspannung, insbesondere elektrisch, betreibbar. Vorzugsweise ist der Elektromotor, insbesondere in dem oder einem geöffneten Zustand des

elektrischen Schalters, mittels der elektrischen Energiequelle mit elektrischer Energie und/oder mit elektrischem Wechselstrom und/oder mit elektrischer Wechselspannung versorgbar. Bevorzugt bildet die elektrische Energiequelle, insbesondere somit, einen Motortreiber oder eine Motortreiberschaltung. Dies ist insbesondere mit dem Vorteil verbunden, dass die Leistungselektronik der Motortreiberschaltung auch zum elektrischen Aufladen des elektrischen

Energiespeichers nutzbar ist.

Gemäß einer Ausgestaltung ist die elektrische Energiequelle, vorzugsweise dauerhaft oder vorübergehend, an eine elektrische Stromversorgung

angeschlossen oder anschließbar. Insbesondere ist die elektrische Energiequelle mittels der elektrischen Stromversorgung mit elektrischer Energie und/oder mit elektrischer Gleichspannung und/oder mit elektrischem Gleichstrom versorgbar. Ein dauerhafter Anschluss ist z.B. sinnvoll, wenn der elektrische Antrieb Teil einer immobilen Maschine, Anlage oder Einrichtung ist. Beispielsweise bildet der elektrische Antrieb einen Blattwinkelverstellantrieb einer Windkraftanlage, der z.B. auch als Pitch-Antrieb bezeichnet wird. In diesem Fall ist der elektrische Antrieb insbesondere zwischen ein Rotorblatt einer Windkraftanlage und eine Rotornabe der Windkraftanlage geschaltet, sodass dass das Rotorblatt, vorzugsweise um seine Längsachse, mittels des elektrischen Antriebs relativ zu der Rotornabe drehbar ist. Ein vorübergehender Anschluss ist z.B. sinnvoll, wenn der elektrische Antrieb Teil einer mobilen Maschine, Anlage oder Einrichtung ist. Beispielsweise bildet der elektrische Antrieb einen Fahrzeugantrieb oder einen oder zumindest einen Teil eines Fahrzeugantriebs eines Elektrofahrzeugs.

Bevorzugt ist die Ladevorrichtung, insbesondere zusammen mit der elektrischen Energiequelle, vorzugsweise dauerhaft oder vorübergehend, an die oder eine elektrische Stromversorgung angeschlossen oder anschließbar, mittels welcher die Ladevorrichtung mit elektrischer Energie und/oder mit elektrischer

Gleichspannung und/oder mit elektrischem Gleichstrom versorgbar ist.

Gemäß einer Weiterbildung ist die elektrische Energiequelle, beispielsweise in dem oder einem geöffneten Zustand des elektrischen Schalters, an den

elektrischen Energiespeicher angeschlossen oder anschließbar. Insbesondere ist die elektrische Energiequelle, vorzugsweise bei Ausfall oder Abtrennung oder Deaktivierung der elektrischen Stromversorgung oder dauerhaft, mittels des elektrischen Energiespeichers mit elektrischer Energie und/oder mit elektrischem Gleichstrom und/oder mit elektrischer Gleichspannung versorgbar.

Der elektrische Energiespeicher bildet beispielsweise eine Ersatzstromquelle, insbesondere für den elektrischen Antrieb. In diesem Fall ist die elektrische

Energiequelle z.B. bei Ausfall der elektrischen Stromversorgung mittels des elektrischen Energiespeichers mit elektrischer Energie versorgbar. Alternativ bildet der elektrische Energiespeicher beispielsweise eine Hauptstromversorgung, insbesondere für den elektrischen Antrieb. In diesem Fall ist die elektrische Energiequelle z.B. bei Abtrennung oder Deaktivierung der elektrischen

Stromversorgung oder dauerhaft mittels des elektrischen Energiespeichers mit elektrischer Energie versorgbar. Bevorzugt dient in diesem Fall die elektrische Stromversorgung, beispielsweise lediglich, zum elektrischen Aufladen des elektrischen Energiespeichers und wird nach diesem Aufladen insbesondere von der elektrischen Energiequelle abgetrennt.

Gemäß einer Ausgestaltung sind mittels der elektrischen Energiequelle eine oder mehrere pulsierende elektrische Motorspannungen an einen oder unterschiedliche Ausgänge der elektrischen Energiequelle anlegbar. Bevorzugt ist an den Ausgang oder an einen Ausgang der Ausgänge der elektrischen Energiequelle, der insbesondere als Ladeausgang bezeichnet wird, die Reihenschaltung

angeschlossen oder anschließbar. Dies ist z.B. sinnvoll, wenn die elektrische Energiequelle den Motortreiber oder die Motortreiberschaltung bildet.

Insbesondere sind die eine oder mehreren pulsierenden elektrischen

Motorspannungen mittels der elektrischen Energiequelle erzeugbar. Bevorzugt ist die elektrische Spule oder sind die elektrischen Spulen des Elektromotors an den oder die Ausgänge der elektrischen Energiequelle angeschlossen. Insbesondere ist die pulsierende elektrische Ladespannung an den Ausgang oder Ladeausgang der elektrischen Energiequelle anlegbar. Bevorzugt sind mittels der elektrischen Energiequelle wahlweise die pulsierende elektrische Ladespannung an den Ausgang oder Ladeausgang oder die eine oder mehreren pulsierenden elektrischen Motorspannungen an den Ausgang oder die Ausgänge anlegbar. Vorzugsweise sind mittels der elektrischen Energiequelle wahlweise die pulsierende elektrische Ladespannung oder die eine oder mehreren pulsierenden elektrischen Motorspannungen erzeugbar. Vorteilhaft ist die elektrische Energiequelle mittels der Steuereinheit oder mittels der anderen Steuereinheit derart steuerbar, dass mittels der elektrischen Energiequelle wahlweise die pulsierende elektrische Ladespannung an den Ausgang oder Ladeausgang anlegbar ist oder die eine oder mehreren pulsierenden elektrischen Motorspannungen an den Ausgang oder die Ausgänge anlegbar sind.

Insbesondere ist die elektrische Energiequelle mittels der Steuereinheit oder mittels der anderen Steuereinheit derart steuerbar, dass mittels der elektrischen Energiequelle wahlweise die pulsierende elektrische Ladespannung erzeugbar ist oder die eine oder mehreren pulsierenden elektrischen Motorspannungen erzeugbar sind.

Vorzugsweise ist in dem oder einem Ruhezustand des Elektromotors mittels der elektrischen Energiequelle die pulsierende elektrische Ladespannung erzeugbar und/oder an den Ausgang oder Ladeausgang anlegbar. Bevorzugt ist oder sind in dem oder einem Betriebszustand des Elektromotors mittels der elektrischen

Energiequelle die eine oder mehreren pulsierenden elektrischen Motorspannungen erzeugbar und/oder an den Ausgang oder die Ausgänge anlegbar. Insbesondere ist die elektrische Energiequelle mittels der Steuereinheit oder mittels der anderen Steuereinheit derart steuerbar, dass in dem oder einem Ruhezustand des Elektromotors mittels der elektrischen Energiequelle die pulsierende elektrische Ladespannung erzeugbar und/oder an den Ausgang oder Ladeausgang anlegbar ist. Bevorzugt ist die elektrische Energiequelle mittels der Steuereinheit oder mittels der anderen Steuereinheit derart steuerbar, dass in dem oder einem Betriebszustand des Elektromotors mittels der elektrischen

Energiequelle die eine oder mehreren pulsierenden elektrischen

Motorspannungen erzeugbar und/oder an den Ausgang oder die Ausgänge anlegbar sind. Vorteilhaft ist die elektrische Energiequelle mittels der Steuereinheit oder mittels der anderen Steuereinheit derart steuerbar, dass in dem oder einem Ruhezustand des Elektromotors mittels der elektrischen Energiequelle an jeden Ausgang der elektrischen Energiequelle, der nicht den Ladeausgang bildet, keine elektrische Spannung anlegbar ist oder angelegt wird.

Gemäß einer Weiterbildung weist die elektrische Energiequelle je Ausgang einen Zweig aus zwei in Reihe geschalteten Transistoren oder Thyristoren auf, an deren Verbindungsknoten der jeweilige Ausgang angeschlossen ist, wobei die Zweige insbesondere parallel zueinander geschaltet sind. Bevorzugt sind der oder die Zweige an den elektrischen Energiespeicher angeschlossen oder anschließbar. Vorzugsweise sind der oder die Zweige an die elektrische Stromversorgung angeschlossen oder anschließbar. Die Transistoren oder Thyristoren jedes Zweigs sind vorteilhaft derart in Reihe geschaltet, dass ihre Kollektor-Emitter-Strecken oder Anoden-Kathoden-Strecken in Reihe geschalt sind. Bevorzugt sind die Transistoren oder Thyristoren, insbesondere über ihre Basis- oder Gate- Anschlüsse, mittels der Steuereinheit oder mittels der oder einer anderen

Steuereinheit steuerbar. Bei den Transistoren handelt es sich vorzugsweise um Bipolartransistoren mit isolierter Gate-Elektrode (IGBTs).

Gemäß einer Ausgestaltung ist eine zusätzliche elektrische Energiequelle vorgesehen, an welche der Elektromotor und/oder dessen elektrische Spule oder Spulen angeschlossen ist oder sind. Bevorzugt ist der Elektromotor, insbesondere in dem oder einem geöffneten Zustand des elektrischen Schalters, mittels der zusätzlichen elektrischen Energiequelle, vorteilhaft mit elektrischem Wechselstrom und/oder mit elektrischer Wechselspannung, insbesondere elektrisch, betreibbar. Vorzugsweise ist der Elektromotor, insbesondere in dem oder einem geöffneten Zustand des elektrischen Schalters, mittels der zusätzlichen elektrischen

Energiequelle mit elektrischer Energie und/oder mit elektrischem Wechselstrom und/oder mit elektrischer Wechselspannung versorgbar. Die zusätzliche elektrische Energiequelle bildet somit vorteilhaft einen Motortreiber oder eine Motortreiberschaltung. In diesem Fall bildet die elektrische Energiequelle insbesondere keinen Motortreiber oder keine Motortreiberschaltung. Vorzugsweise ist die elektrische Energiequelle in diesem Fall lediglich zum Laden des elektrischen Energiespeichers vorgesehen. Bevorzugt ist die zusätzliche elektrische Energiequelle an die elektrische Stromversorgung angeschlossen oder anschließbar. Insbesondere ist die zusätzliche elektrische Energiequelle mittels der elektrischen Stromversorgung mit elektrischer Energie und/oder mit

elektrischer Gleichspannung und/oder mit elektrischem Gleichstrom versorgbar. Vorzugsweise ist die zusätzliche elektrische Energiequelle mittels der

Steuereinheit oder mittels einer zusätzlichen Steuereinheit steuerbar.

Gemäß einer Weiterbildung ist die zusätzliche elektrische Energiequelle, beispielsweise in dem oder einem geöffneten Zustand des elektrischen Schalters, an den elektrischen Energiespeicher angeschlossen oder anschließbar.

Insbesondere ist die zusätzliche elektrische Energiequelle, vorzugsweise bei Ausfall oder Abtrennung oder Deaktivierung der elektrischen Stromversorgung oder dauerhaft, mittels des elektrischen Energiespeichers mit elektrischer Energie und/oder mit elektrischem Gleichstrom und/oder mit elektrischer Gleichspannung versorgbar.

Gemäß einer Ausgestaltung sind mittels der zusätzlichen elektrischen

Energiequelle eine oder mehrere pulsierende elektrische Motorspannungen an einen oder unterschiedliche Ausgänge der zusätzlichen elektrischen Energiequelle anlegbar. Beispielsweise ist an den Ausgang oder an einen der Ausgänge der zusätzlichen elektrischen Energiequelle die Reihenschaltung angeschlossen oder anschließbar. Insbesondere sind die eine oder mehreren pulsierenden elektrischen Motorspannungen mittels der zusätzlichen elektrischen Energiequelle erzeugbar. Bevorzugt ist die elektrische Spule oder sind die elektrischen Spulen des Elektromotors an den oder die Ausgänge der zusätzlichen elektrischen Energiequelle angeschlossen. Vorzugsweise ist die pulsierende elektrische Ladespannung an den Ausgang oder an denjenigen Ausgang der zusätzlichen elektrischen Energiequelle anlegbar, an den die Reihenschaltung angeschlossen oder anschließbar ist. Beispielsweise ist die elektrische Energiequelle an den Ausgang oder an denjenigen Ausgang der zusätzlichen elektrischen Energiequelle angeschlossen oder anschließbar, an den die Reihenschaltung angeschlossen oder anschließbar ist. Vorteilhaft ist die zusätzliche elektrische Energiequelle mittels der Steuereinheit oder mittels der zusätzlichen Steuereinheit derart steuerbar, dass in dem oder einem Ruhezustand des Elektromotors mittels der zusätzlichen elektrischen Energiequelle keine elektrische Spannung erzeugbar ist oder erzeugt wird und/oder keine elektrische Spannung an den Ausgang oder die Ausgänge der zusätzlichen elektrischen Energiequelle anlegbar ist oder angelegt wird.

Die pulsierende elektrische Ladespannung ist insbesondere eine pulsierende elektrische Gleichspannung. Vorzugsweise ist die oder jede der einen oder mehreren pulsierenden elektrischen Motorspannungen, insbesondere der elektrischen Energiequelle und/oder der zusätzlichen elektrischen Energiequelle, eine pulsierende elektrische Wechselspannung. Bevorzugt sind die elektrische Energiequelle und/oder deren Zweige und/oder der elektrische Energiespeicher und/oder die elektrische Ladevorrichtung und/oder die zusätzliche elektrische Energiequelle, insbesondere eingangsseitig, vorzugsweise über einen Zwischenkreis, an die oder eine elektrische Stromversorgung und/oder an einen Ausgang der oder einer elektrischen Stromversorgung angeschlossen. Vorteilhaft ist mittels der elektrischen Stromversorgung eine Gleichspannung erzeugbar und/oder bereitstellbar. Insbesondere ist mittels der elektrischen Stromversorgung die oder eine Gleichspannung an den Zwischenkreis anlegbar. Bevorzugt ist mittels der elektrischen Stromversorgung die oder eine

Gleichspannung, vorzugsweise über den oder einen Zwischenkreis, an die elektrische Energiequelle und/oder an deren Zweige und/oder an den elektrischen Energiespeicher und/oder an die elektrische Ladevorrichtung und/oder an die zusätzliche elektrische Energiequelle anlegbar. Der Zwischenkreis ist

vorzugsweise ein Gleichspannungszwischenkreis. Die oder jede elektrische Stromversorgung kann z.B. auch als elektrische Stromversorgungseinheit bezeichnet werden.

Bevorzugt ist die elektrische Stromversorgung, insbesondere eingangsseitig, an eine elektrische Primärstromversorgung angeschlossen oder anschließbar.

Vorzugsweise ist die elektrische Stromversorgung mittels der elektrischen

Primärstromversorgung mit elektrischer Energie versorgbar. Vorteilhaft ist mittels der elektrischen Primärstromversorgung eine, beispielsweise einphasige oder mehrphasige, Wechselspannung bereitstellbar und/oder, insbesondere

eingangsseitig, an die elektrische Stromversorgung anlegbar. Die elektrische Primärstromversorgung ist z.B. durch ein Wechselstromnetz, beispielsweise durch das allgemeine Stromversorgungsnetz gebildet. Bevorzugt umfasst die elektrische Stromversorgung einen oder wenigstens einen oder mehrere Gleichrichter, mittels welchem oder welchen insbesondere die Wechselspannung der

Primärstromversorgung in die oder eine Gleichspannung der elektrischen

Stromversorgung umsetzbar oder wandelbar ist. Eine Deaktivierung der

elektrischen Stromversorgung erfolgt z.B. durch eine Abtrennung der elektrischen Primärstromversorgung von der elektrischen Stromversorgung. Ferner ist ein Ausfall der elektrischen Stromversorgung z.B. die Folge eines Ausfalls der elektrischen Primärstromversorgung.

Der elektrische Energiespeicher stellt insbesondere eine elektrische

Gleichspannung bereit. Bevorzugt umfasst der elektrische Energiespeicher einen oder mehrere elektrische Akkumulatoren und/oder einen oder mehrere elektrische Kondensatoren.

Bevorzugt ist der Steuereinheit und/oder der anderen Steuereinheit und/oder der zusätzlichen Steuereinheit ein übergeordnetes Steuersignal zuführbar, infolge dessen beispielsweise der Elektromotor mittels der Steuereinheit und/oder der anderen Steuereinheit und/oder der zusätzlichen Steuereinheit, insbesondere über die elektrische Energiequelle oder die zusätzliche elektrische Energiequelle, in den oder einen Betriebszustand und/oder in den oder einen Ruhezustand versetzbar ist. Vorzugsweise ist die Steuereinheit und/oder die andere

Steuereinheit und/oder die zusätzliche Steuereinheit mittels einer übergeordneten Steuervorrichtung steuerbar. Insbesondere ist die Steuereinheit und/oder die andere Steuereinheit und/oder die zusätzliche Steuereinheit mit der

übergeordneten Steuervorrichtung verbunden. Vorzugsweise ist mittels der übergeordneten Steuervorrichtung das oder ein übergeordnetes Steuersignal erzeugbar. Vorteilhaft ist mittels der übergeordneten Steuervorrichtung das oder ein übergeordnetes Steuersignal der Steuereinheit und/oder der anderen

Steuereinheit und/oder der zusätzlichen Steuereinheit zuführbar, infolge dessen z.B. der Elektromotor mittels der Steuereinheit und/oder der anderen Steuereinheit und/oder der zusätzlichen Steuereinheit, insbesondere über die elektrische

Energiequelle oder die zusätzliche elektrische Energiequelle, in den oder einen Betriebszustand und/oder in den oder einen Ruhezustand versetzbar ist. Die Steuereinheit ist oder bildet oder umfasst beispielsweise die andere Steuereinheit und/oder die zusätzliche Steuereinheit.

Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Laden des oder eines elektrischen Energiespeichers des oder eines erfindungsgemäßen elektrischen Antriebs, wobei der Elektromotor von dem oder einem Betriebszustand, in dem der elektrische Schalter geöffnet ist, in den oder einen Ruhezustand versetzt wird, in dem der elektrische Schalter, vorzugsweise mittels der Steuereinheit, geschlossen wird und die oder eine pulsierende elektrische Ladespannung, insbesondere mittels der elektrischen Energiequelle, an die Reihenschaltung angelegt wird, sodass der elektrische Energiespeicher, vorzugsweise mittels der elektrischen Energiequelle, über die Glättungsdrossel elektrisch aufgeladen wird, die insbesondere durch die oder durch wenigstens eine oder durch die wenigstens eine der elektrischen Spulen des Elektromotors gebildet wird.

Das Verfahren kann gemäß allen im Zusammenhang mit dem elektrischen Antrieb erläuterten Ausgestaltungen weitergebildet sein. Ferner kann der elektrische Antrieb gemäß allen im Zusammenhang mit dem Verfahren erläuterten

Ausgestaltungen weitergebildet sein.

Bevorzugt wird der elektrische Energiespeicher im geschlossenen Zustand des elektrischen Schalters zusätzlich mittels der Ladevorrichtung elektrisch

aufgeladen.

Vorzugsweise wird der Elektromotor im Betriebszustand mittels der elektrischen Energiequelle, vorteilhaft mit elektrischem Wechselstrom und/oder mit elektrischer Wechselspannung, insbesondere elektrisch, betrieben.

Gemäß einer Alternative wird der Elektromotor z.B. im Betriebszustand mittels der zusätzlichen elektrischen Energiequelle, vorteilhaft mit elektrischem Wechselstrom und/oder mit elektrischer Wechselspannung, insbesondere elektrisch, betrieben. Vorzugsweise wird der elektrische Energiespeicher im Betriebszustand des Elektromotors mittels der elektrischen Ladevorrichtung elektrisch aufgeladen.

Bevorzugt wird im Ruhezustand des Elektromotors an jeden Ausgang der elektrischen Energiequelle, der nicht den Ladeausgang bildet, keine elektrische Spannung angelegt.

Vorzugsweise wird im Ruhezustand des Elektromotors an jeden Ausgang der zusätzlichen Energiequelle keine elektrische Spannung angelegt.

Vorteilhaft wird der Schaltzustand des elektrischen Schalters, insbesondere mittels der Steuereinheit, abgefragt und/oder überwacht und/oder verifiziert.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 ein Schaltbild eines elektrischen Antriebs gemäß einer ersten

Ausführungsform und

Fig. 2 ein Schaltbild eines elektrischen Antriebs gemäß einer zweiten

Ausführungsform.

Aus Fig. 1 ist ein Schaltbild eines elektrischen Antriebs 1 gemäß einer ersten Ausführungsform ersichtlich, der einen drei elektrische Spulen 2, 3 und 4 aufweisenden Elektromotor 5, eine elektrische Energiequelle 6 mit drei Ausgängen 7, 8 und 9, an welche die elektrischen Spulen 2, 3 und 4 angeschlossen sind, wobei die elektrische Energiequelle 6 eingangsseitig an einen

Gleichspannungszwischenkreis 10 angeschlossen ist, einen elektrisch

aufladbaren elektrischen Energiespeicher 11 , der über eine Diode 12 an den Gleichspannungszwischenkreis 10 angeschlossen ist, eine an den elektrischen Energiespeicher 11 angeschlossene Ladevorrichtung 13, mittels welcher der elektrische Energiespeicher 11 elektrisch aufladbar ist, wobei die Ladevorrichtung 13 insbesondere eingangsseitig an den Gleichspannungszwischenkreis 10 angeschlossen ist, und eine elektrische Stromversorgung 14 aufweist, die ausgangsseitig an den Gleichspannungszwischenkreis 10 angeschlossen ist, an den mittels der elektrischen Stromversorgung 14 eine elektrische Gleichspannung U1 anlegbar oder angelegt ist oder wird. Die elektrische Stromversorgung 14 weist einen Gleichrichter 15 auf und ist eingangsseitig an eine Primärstromversorgung 16 angeschlossen, mittels welcher die elektrische Stromversorgung 14 mit

Wechselspannung versorgbar ist oder versorgt wird, die mittels des Gleichrichters 15 in die Gleichspannung U1 umgesetzt wird. Gemäß der ersten Ausführungsform sind die elektrischen Spulen 2, 3 und 4 bevorzugt zu einer Sternschaltung zusammengeschaltet.

Der Gleichspannungszwischenkreis 10 umfasst zwei Pole 17 und 18, wobei gemäß der ersten Ausführungsform der Pol 17 bevorzugt einen Pluspol und der Pol 18 bevorzugt einen Minuspol bildet. Ferner ist zwischen die Pole 17 und 18 des Gleichspannungszwischenkreises 10 ein Zwischenkreiskondensator C geschaltet.

Der elektrische Energiespeicher 11 stellt eine elektrische Gleichspannung U2 bereit. Die Diode 12 ist dabei derart geschaltet, dass der elektrische

Energiespeicher 11 seine Gleichspannung U2 an den

Gleichspannungszwischenkreis 10 anlegt, wenn diese größer als die

Ausgangsspannung U1 der elektrischen Stromversorgung 14 ist. Anderseits verhindert die Diode 12 ein Anlegen der Ausgangsspannung U1 der elektrischen Stromversorgung 14 an den elektrischen Energiespeicher 11 , wenn die Spannung U2 des elektrischen Energiespeichers 11 kleiner als die Ausgangsspannung U1 der elektrischen Stromversorgung 14 ist. Gemäß der ersten Ausführungsform ist der Pluspol + des elektrischen Energiespeichers 11 direkt mit dem Pluspol 17 des Gleichspannungszwischenkreises 10 verbunden. Ferner ist der Minuspol - des elektrischen Energiespeichers 11 über die Diode 12 mit dem Minuspol 18 des Gleichspannungszwischenkreises 10 verbunden. Dabei ist die Anode der Diode 12 an den Minuspol 18 des Gleichspannungszwischenkreises 10 angeschlossen und die Kathode der Diode 12 an den Minuspol - des elektrischen

Energiespeichers 11 angeschlossen.

Die elektrische Energiequelle 6 bildet eine Motortreiberschaltung und umfasst je

Ausgang 7, 8, 9 einen Zweig aus zwei in Reihe geschalteten Transistoren 19 und 20, an deren Verbindungsknoten 21 der jeweilige Ausgang angeschlossen ist, wobei die Zweige Z1 , Z2 und Z3 parallel zueinander geschaltet und an den

Gleichspannungszwischenkreises 10 angeschlossen sind.

Der elektrische Antrieb 1 umfasst ferner eine Steuereinheit 22, mittels welcher die Transistoren 19 und 20 über ihre Basis- oder Gate-Anschlüsse steuerbar sind. Somit ist es möglich, mit der elektrischen Energiequelle 6 mehrere pulsierende elektrische Motorspannungen zu erzeugen, die an die Ausgänge 7, 8 und 9 und somit an die elektrischen Spulen 2, 3 und 4 des Elektromotors 5 anlegbar sind.

Die Ladevorrichtung 13 umfasst einen Transistor 23 und eine Glättungsdrossel 24, wobei der Transistor 23 an einen der Pole 18 des Gleichspannungszwischen kreises 10 angeschlossen ist. Dabei ist der Transistor 23 über seinen Basis- oder Gate-Anschluss mittels der Steuereinheit 22 steuerbar und bildet zusammen mit dem anderen Pol 17 des Gleichspannungszwischenkreises 10 eine andere elektrische Energiequelle, mittels welcher eine pulsierende elektrische

Gleichspannung erzeugbar und an eine aus der Glättungsdrossel 24 und dem elektrischen Energiespeicher 11 gebildete Reihenschaltung anlegbar ist. Somit ist der elektrische Energiespeicher 11 mittels der Ladevorrichtung 13 elektrisch aufladbar. Gemäß der ersten Ausführungsform ist der Transistor 23 bevorzugt an den Minuspol 18 des Gleichspannungszwischenkreises 10 angeschlossen. Ferner umfasst die Ladevorrichtung 13 eine mit der Steuereinheit 22 verbundene

Strommessvorrichtung 25, mittels welcher der dem elektrischen Energiespeicher 11 von der Ladevorrichtung 13 zugeführte Ladestrom messbar ist. Somit ist der dem elektrischen Energiespeicher 11 von der Ladevorrichtung 13 zugeführte Ladestrom mittels der Steuereinheit 22 steuerbar.

Der elektrische Antrieb 1 umfasst ferner eine mit der Steuereinheit 22 verbundene Strommessvorrichtung 26, mittels welcher die oder zumindest zwei der den elektrischen Spulen 2, 3 und 5 von der elektrischen Energiequelle 6 zugeführten elektrischen Ströme messbar sind. Gemäß der ersten Ausführungsform sind bevorzugt die durch die Anschlüsse 7 und 8 fließenden Ströme messbar.

Der elektrische Antrieb 1 umfasst ferner einen mittels der Steuereinheit 22 betätigbaren elektrischen Schalter 27, der einerseits an eine der elektrischen Spulen 3 und andererseits an einen der Pole des elektrischen Energiespeichers 11 angeschlossen ist. Gemäß der ersten Ausführungsform ist der Schalter 27 bevorzugt an die elektrische Spule 3 angeschlossen. Ferner ist gemäß der ersten Ausführungsform der Schalter 27 bevorzugt an den Minuspol - des elektrischen Energiespeichers 11 angeschlossen. Somit sind der elektrische Energiespeicher 11 , der Schalter 27 und die beiden elektrischen Spulen 3 und 4 unter Ausbildung einer Reihenschaltung in Reihe geschalt, wobei diese Reihenschaltung an einen der Ausgänge 8 der elektrischen Energiequelle 6 angeschlossen ist. Gemäß der ersten Ausführungsform ist diese Reihenschaltung bevorzugt an den Ausgang 8 der elektrischen Energiequelle 6 angeschlossen. Insbesondere weist jeder der Ausgänge 7, 8 und 9 zwei Anschlüsse auf, wobei einer der Pole 17 des Gleichspannungszwischenkreises 10 einen gemeinsamen Anschluss für die Ausgänge 7, 8 und 9 bildet. Gemäß der ersten Ausführungsform bildet bevorzugt der Pluspol 17 des Gleichspannungszwischenkreises 10 den gemeinsamen Anschluss für die Ausgänge 7, 8 und 9. Der Schalter 27 ist z.B. als Relais oder Schütz oder als elektronischer Schalter ausgebildet. Bevorzugt ist der

Schaltzustand des Schalters mittels der Steuereinheit 22 abfragbar und/oder überwachbar und/oder verifizierbar.

In einem Betriebszustand des Elektromotors 5 ist oder wird der Schalter 27 mittels der Steuereinheit 22 geöffnet. Ferner werden mittels der Steuereinheit 22 die Transistoren 19 und 20 jedes Zweigs Z1 , Z2, Z3 derart gesteuert, dass an den Ausgängen 7, 8 und 9 pulsierende elektrische Motorspannungen angelegt werden, sodass der Elektromotor 5 mittels der elektrischen Energiequelle 6 betrieben wird. Der gemeinsame Anschluss für die Ausgänge 7, 8 und 9 wird dabei insbesondere nicht benötigt, da gemäß der ersten Ausführungsform im Betriebszustand des Elektromotors 5 bevorzugt die verketteten Motorspannungen an die elektrischen Spulen 2, 3 und 4 angelegt werden.

In einem Ruhezustand des Elektromotors 5 ist oder wird der Schalter 27 mittels der Steuereinheit 22 geschlossen. Ferner wird mittels der Steuereinheit 22 der an den Ausgang 8 angeschlossene Transistor 19 des Zweigs Z2 derart gesteuert, dass an dem Ausgang 8 eine pulsierende elektrische Ladespannung U3 angelegt wird, sodass der elektrische Energiespeicher 11 mittels der elektrischen Energiequelle 6 elektrisch aufgeladen wird. Die elektrischen Spulen 2 und 3 bilden dabei gemeinsam eine Glättungsdrossel, mittels welcher der dem elektrischen Energiespeicher 11 von der elektrischen Energiequelle 6 zugeführte elektrische Ladestrom insbesondere geglättet wird. Die anderen Transistoren der elektrischen Energiequelle 6 sind mittels der Steuereinheit 22 insbesondere in ihren

Sperrzustand geschaltet. Somit ist es möglich, im Ruhezustand des Elektromotors 5 den elektrischen Energiespeicher 11 mittels der elektrischen Energiequelle 6 entweder allein oder zusammen mit der Ladevorrichtung 11 aufzuladen. Dabei ist der dem elektrischen Energiespeicher 11 von der elektrischen Energiequelle 6 zugeführte Ladestrom mittels der Steuereinheit 22 steuerbar.

Gemäß einer Alternative der ersten Ausführungsform sind die elektrischen Spulen 2, 3 und 4 z.B. in Dreieckschaltung zusammengeschaltet.

Aus Fig. 2 ist ein Schaltbild eines elektrischen Antriebs 1 gemäß einer zweiten Ausführungsform ersichtlich, wobei zu der ersten Ausführungsform identische oder ähnliche Merkmale mit denselben Bezugszeichen wie bei der ersten

Ausführungsform bezeichnet sind. Im Unterschied zur ersten Ausführungsform ist die Ausgestaltung des elektrischen Schalters 27 genauer dargestellt, der hier durch einen Transistor gebildet ist, der über seinen Basis- oder Gate-Anschluss mittels der Steuereinheit 22 steuerbar oder betätigbar ist. Ferner ist der Schalter 27 durch die elektrische Energiequelle 6 hindurch an die Spule 3 angeschlossen, was rein schaltungstechnisch insbesondere keinen Unterschied zu der ersten Ausführungsform ausmacht, aber aus baulichen Erwägungen heraus vorteilhaft sein kann. Abgesehen von diesen Unterschieden stimmt die zweite

Ausführungsform mit der ersten Ausführungsform überein, sodass zur weiteren Beschreibung der zweiten Ausführungsform auf die Beschreibung der ersten

Ausführungsform verwiesen wird.

Bezugszeichenliste

1 elektrischer Antrieb

2 elektrische Spule des Elektromotors

3 elektrische Spule des Elektromotors

4 elektrische Spule des Elektromotors

5 Elektromotor

6 elektrische Energiequelle / Motortreiberschaltung

7 Ausgang der elektrische Energiequelle

8 Ausgang der elektrische Energiequelle

9 Ausgang der elektrische Energiequelle

10 Gleichspannungszwischenkreis

11 elektrischer Energiespeicher

12 Diode

13 Ladevorrichtung

14 elektrische Stromversorgung

15 Gleichrichter der elektrischen Stromversorgung

16 Primärstromversorgung

17 Pol des Zwischenkreises

18 Pol des Zwischenkreises

19 T ransistor der elektrischen Energiequelle

20 Transistor der elektrischen Energiequelle

21 Verbindungsknoten von zwei Transistoren der elektrischen Energiequelle 22 Steuereinheit

23 Transistor der Ladevorrichtung

24 Glättungsdrossel der Ladevorrichtung

25 Strommessvorrichtung der Ladevorrichtung

26 Strommessvorrichtung

27 elektrischer Schalter

C Zwischenkreiskondensator

U1 Ausgangsspannung der elektrischen Stromversorgung U2 Spannung des elektrischen Energiespeichers

U3 Ladespannung

Z1 Zweig der elektrischen Energiequelle

Z2 Zweig der elektrischen Energiequelle

Z3 Zweig der elektrischen Energiequelle