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Patent Searching and Data


Title:
ELECTRIC ENERGY STORAGE DEVICE AND ELECTRIC DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/068819
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electric energy storage device for an electric device, said electric energy storage device having a housing, which defines a receiving chamber in which at least one stored electric energy source is held, and comprising at least one housing opening which is closed by at least one closing element, the exterior of the housing being covered at least partially with a coating comprising an edge-protection material. In order to develop the electric energy storage device such that preferably no moisture can pass through the at least one housing opening into the receiving chamber, the invention proposes that at least one sealing element is formed between the at least one closing element and the housing and that the sealing element is made of the edge-protection material.

Inventors:
SCHMID, Jörg (Holunderstrasse 12, Leutenbach, 71397, DE)
SPERL, Michael (Florianstrasse 4, Stuttgart, 70188, DE)
Application Number:
EP2016/074232
Publication Date:
April 19, 2018
Filing Date:
October 10, 2016
Export Citation:
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Assignee:
ALFRED KÄRCHER GMBH & CO. KG (Alfred-Kärcher-Strasse 28 - 40, Winnenden, 71364, DE)
International Classes:
B60L11/18; B60L3/00; H01M2/02; H05K5/06
Foreign References:
US20160066459A12016-03-03
US20020181220A12002-12-05
DE102011089338A12013-06-27
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWÄLTE MBB (Uhlandstrasse 14c, Stuttgart, 70182, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Elektrische Energiespeichervorrichtung (12) für ein Elektrogerät (10), welche elektrische Energiespeichervorrichtung (12) ein Gehäuse (26) umfasst, welches Gehäuse (26) einen Aufnahmeraum (28) definiert, in welchem mindestens ein elektrischer Energiespeicher (30) aufgenommen ist, und mindestens eine Gehäuseöffnung (32, 34) aufweist, welche Gehäuseöffnung (32, 34) mit mindestens einem Verschlusselement (36, 38) verschlossen ist, wobei das Gehäuse (26) auf seiner Außenseite mindestens teilweise mit einer Beschichtung (40) aus einem Kantenschutzmaterial (48) überzogen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem mindestens einen Verschlusselement (36, 38) und dem Gehäuse (26) mindestens ein Dichtelement (70, 72) angeordnet ist und dass das Dichtelement (70, 72) aus dem Kantenschutzmaterial (48) ausgebildet ist.

2. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Dichtelement (70, 72) in sich geschlossen ausgebildet ist.

3. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Dichtelement (70, 72) die mindestens eine Gehäuseöffnung (32, 34) umgebend am Gehäuse (26) und am mindestens einen Verschlusselement (36, 38) anliegt.

4. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Dichtelement (70, 72) in Form einer Formdichtung oder als O-Ring ausgebildet ist.

5. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (26) im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist.

6. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Ecken (44) und Kanten (46) des Gehäuses (26) abgerundet sind .

7. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (40) in Form einer Kantenschutzbeschichtung (42) ausgebildet und auf das Gehäuse (26) im Bereich von Ecken (44) und Kanten (46) desselben aufgebracht ist.

8. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dicke (50) der Beschichtung (40) in einem Bereich von etwa 0,2 mm bis etwa 2 mm liegt, insbesondere in einem Bereich von etwa 0,4 mm bis etwa 0,8 mm.

9. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (40) und/ oder das mindestens eine Dichtelement (70, 72) durch Spritzgießen aufgebracht sind .

10. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Dichtelement (70, 72) auf das Gehäuse (26) und/oder auf das mindestens eine Verschlusselement (36, 38) aufgespritzt ist.

11. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Dichtelement (72) zum Abdichten des mindestens einen Verschlusselements (38) und des Gehäuses (26) auf einer die mindestens eine Gehäuseöff- nung (32) begrenzenden oder an diese angrenzende Randfläche (68) angeordnet ist.

12. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Randfläche (68) in Richtung auf den Aufnahmeraum (28) hin weist.

13. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (38) einen umlaufenden flanschartigen Rand (64) aufweist und dass das mindestens eine Dichtelement (72) auf dem flanschartigen Rand (64) angeordnet ist.

14. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der flanschartige Rand (64) eine vom Aufnahmeraum (28) weg weisende Dichtfläche (66) aufweist.

15. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtfläche (66) der Randfläche (68) gegenüberliegend oder im Wesentlichen gegenüberliegend angeordnet ist.

16. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Dichtelement (70) auf einer vom Aufnahmeraum (28) weg weisenden umlaufenden Gehäusekante (74) des Gehäuses (26) angeordnet ist.

17. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusekante (74) eine Breite (78) aufweist, welche einer Dicke (80) oder im Wesentlichen einer Dicke (80) des Gehäuses (26) entspricht.

18. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Dichtele- ment (70) und die Beschichtung (40) miteinander verbunden oder einstückig oder monolithisch ausgebildet sind.

19. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Dichtelement (70) und die Beschichtung (40) mindestens abschnittsweise anein- andergrenzen und an quer, insbesondere senkrecht, zueinander verlaufenden Flächen (82, 84) des Gehäuses (26) und/oder des mindestens einen Verschlusselements (36) angeordnet sind.

20. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (26) und das mindestens eine Verschlusselement (36) reversibel lösbar miteinander verbunden sind.

21. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (26) und das mindestens eine Verschlusselement (38) unlösbar miteinander verbunden sind .

22. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (26) und das mindestens eine Verschlusselement (36) durch mindestens ein Befestigungselement (56) miteinander verbunden sind.

23. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch mehrere Befestigungselemente (56), insbesondere zwei, drei, vier, fünf, sechs oder mehr.

24. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungselement (56) in Form einer Befestigungsschraube (58) oder in Form einer Befestigungsklammer ausgebildet ist.

25. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (26) wannenför- mig ausgebildet ist und dass das mindestens eine Verschlusselement (36) in Form eines Gehäusedeckels (52) oder eines Gehäuseoberteils ausgebildet ist.

26. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusedeckel (52) oder das Gehäuseoberteil eine Seitenwand (54) oder im Wesentlichen eine Seitenwand (54) des Gehäuses (26) bilden.

27. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verschlusselement (38) in Form einer Scheibe (60) oder/oder einer Anzeigeeinrichtung (61) ausgebildet ist.

28. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung (61) in Form einer LED-Segmentanzeige oder in Form eines LCD-Displays oder in Form eines LED- Farbdisplays ausgebildet ist.

29. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kantenschutzmaterial (48) aus einem Kunststoff oder einem Kunststoffgemisch gebildet ist.

30. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff oder das Kunststoffgemisch ein thermoplastisches Elastomer ist oder mindestens ein thermoplastisches Elastomer enthält.

31. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass das thermoplastische Elastomer ein thermoplasti- sches Copolyamid, ein thermoplastisches Polyesterelastomer, ein thermoplastischer Copolyester, ein thermoplastisches Elastomer auf Olefin- basis, ein Styrol-Blockcopolymer, ein thermoplastisches Elastomer auf Urethanbasis oder ein vernetztes thermoplastisches Elastomer auf Ole- finbasis ist.

32. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens zwei von einer Außenseite des Gehäuses (26) zugängliche elektrisch leitende Kontakte (88), die direkt oder indirekt mit dem mindestens einen elektrischen Energiespeicher (30) elektrisch wirkverbunden sind .

33. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (26) eine Steuereinrichtung (62) zum Steuern und Überwachen eines Ladezustands des mindestens einen elektrischen Energiespeichers (30) angeordnet ist.

34. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine elektrische Energiespeicher (30) in Form einer wiederaufladbaren Batterie (90) ausgebildet ist.

35. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von elektrischen Energiespeichern (30).

36. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Energiespeichervorrichtung (12) ausgebildet ist zum wahlweisen Koppeln mit einer Mehrzahl von insbesondere unterschiedlichen Elektrogeräten (10).

37. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Energiespeichervorrichtung (12) in Form eines Akkupacks (86) ausgebildet ist.

38. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (26) und/oder das mindestens eine Verschlusselement (36, 38) mindestens teilweise, insbesondere vollständig, aus einem Gehäusematerial ausgebildet sind.

39. Elektrische Energiespeichervorrichtung nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass das Kantenschutzmaterial (48) weicher ist als das Gehäusematerial.

40. Elektrogerät (10) mit mindestens einem elektrischen Verbraucher (14) und mindestens einer elektrischen Energiespeichervorrichtung (12) zum Versorgen des elektrischen Verbrauchers (14) mit elektrischer Energie, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine elektrische Energiespeichervorrichtung (12) in Form einer elektrischen Energiespeichervorrichtung (12) nach einem der voranstehenden Ansprüche ausgebildet ist.

41. Elektrogerät nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Verbraucher (14) in Form eines Elektromotors (16) ausgebildet ist.

42. Elektrogerät nach Anspruch 40 oder 41, gekennzeichnet durch eine

Kopplungseinrichtung (20) zum kraft- und/oder formschlüssigen Koppeln des Elektrogeräts (10) und der mindestens einen elektrischen Energiespeichervorrichtung (12) in einer Kopplungsstellung, in welcher das Elektrogerät (10) und die mindestens eine elektrische Energiespeichervorrichtung (12) mechanisch und elektrisch miteinander gekoppelt sind.

43. Elektrogerät nach einem der Ansprüche 40 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrogerät (10) ausgebildet ist zum wahlweisen Koppeln mit einer Mehrzahl von insbesondere unterschiedlichen elektrischen Energiespeichervorrichtungen (12).

44. Elektrogerät nach einem der Ansprüche 40 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrogerät (10) in Form eines elektrischen Gartengeräts (18) ausgebildet ist, insbesondere in Form eines schiebbaren, fahrbaren oder tragbaren Gartengeräts.

45. Elektrogerät nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Gartengerät (18) in Form eines Rasenmähers, einer Heckenschere, einer Kettensäge, eines Staubsaugers, eines Hochdruckreinigers oder eines Laubbläsers ausgebildet ist.

Description:
Elektrische Energiespeichervorrichtung und Elektrogerät

Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Energiespeichervorrichtung für ein Elektrogerät, welche elektrische Energiespeichervorrichtung ein Gehäuse umfasst, welches Gehäuse einen Aufnahmeraum definiert, in welchem mindestens ein elektrischer Energiespeicher aufgenommen ist, und mindestens eine Gehäuseöffnung aufweist, welche Gehäuseöffnung mit mindestens einem Verschlusselement verschlossen ist, wobei das Gehäuse auf seiner Außenseite mindestens teilweise mit einer Beschichtung aus einem Kantenschutzmaterial überzogen ist.

Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Elektrogerät mit mindestens einem elektrischem Verbraucher und mindestens einer elektrischen Energiespeichervorrichtung zum Versorgen des elektrischen Verbrauchers mit elektrischer Energie.

Elektrische Energiespeichervorrichtungen und Elektrogerät der eingangs beschriebenen Art sind in vielfältiger Weise bekannt. Sie werden beispielsweise im Haushalt und im Gartenbereich zu verschiedenen Zwecken eingesetzt.

Insbesondere für den Einsatz im Außenbereich oder in Feuchträumen ist es wünschenswert, eine Korrosionsanfälligkeit der elektrischen Energiespeichervorrichtung herabzusetzen.

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine elektrische Energiespeichervorrichtung und ein Elektrogerät der eingangs beschriebenen Art so zu verbessern, dass möglichst keine Feuchtigkeit durch die mindestens eine Gehäuseöffnung in den Aufnahmeraum gelangen kann.

Diese Aufgabe wird bei einer elektrischen Energiespeichervorrichtung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zwischen dem - - mindestens einen Verschlusselement und dem Gehäuse mindestens ein Dichtelement angeordnet ist und dass das Dichtelement aus dem Kantenschutzmaterial ausgebildet ist.

Die vorgeschlagene Weiterbildung einer elektrischen Energiespeichervorrichtung ermöglicht es insbesondere, den Aufnahmeraum gegenüber einer Umgebung der Energiespeichervorrichtung vollständig abzudichten. Durch das Vorsehen des mindestens einen Dichtelements kann die mindestens eine Gehäuseöffnung mit dem mindestens einen Verschlusselement nicht nur verschlossen werden, sondern auch abgedichtet. Die Herstellung der elektrischen Energiespeichervorrichtung vereinfacht sich zudem, weil das Dichtelement aus dem Kantenschutzmaterial ausgebildet ist. Das Kantenschutzmaterial wird also nicht nur dazu genutzt, eine Außenseite des Gehäuses ganz oder teilweise mit einer Schutzschicht zu bedecken, sondern es wird auch als Dichtmaterial zur Ausbildung des mindestens einen Dichtelements genutzt. So lassen sich die Zahl der zur Ausbildung der elektrischen Energiespeichervorrichtung erforderlichen Materialien reduzieren. Dies vereinfacht die Herstellung und reduziert die Herstellungskosten.

Eine besonders gute Abdichtung der Gehäuseöffnung lässt sich insbesondere dadurch erreichen, dass das mindestens eine Dichtelement in sich geschlossen ausgebildet ist.

Vorzugsweise liegt das mindestens eine Dichtelement die mindestens eine Gehäuseöffnung umgebend am Gehäuse und am mindestens einen Verschlusselement an. So kann insbesondere eine optimale Abdichtung der Gehäuseöffnung erreicht werden, da die beiden zusammenwirkenden Teil, nämlich das mindestens eine Dichtelement und das Gehäuse, direkt über das mindestens eine Dichtelement miteinander verbunden werden.

Eine Abdichtung der Gehäuseöffnung kann insbesondere dadurch verbessert werden, dass das mindestens eine Dichtelement in Form einer Formdichtung oder als O-Ring ausgebildet ist. Insbesondere lässt sich das mindestens eine - -

Dichtelement so an eine Form des Gehäuses, der Gehäuseöffnung und/oder des Verschlusselements anpassen.

Auf besonders einfache Weise ausbilden lässt sich die elektrische Energiespeichervorrichtung, wenn das Gehäuse im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist.

Um eine besonders ergonomische Handhabung der elektrischen Energiespeichervorrichtung zu ermöglichen, ist es günstig, wenn Ecken und Kanten des Gehäuses abgerundet sind . Dadurch lässt sich eine Verletzungsgefahr beim Einsatz der elektrischen Energiespeichervorrichtung minimieren.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Beschichtung in Form einer

Kantenschutzbeschichtung ausgebildet und auf das Gehäuse im Bereich von Ecken und Kanten desselben aufgebracht ist. Auf diese Weise lassen sich mit der Beschichtung Ecken und Kanten, insbesondere wenn diese abgerundet sind, des Gehäuses optimal schützen. Wenn beispielsweise die elektrische Energiespeichervorrichtung unbeabsichtigterweise auf den Boden fällt, sind so Ecken und Kanten des Gehäuses durch die Kantenschutzbeschichtung bestmöglich geschützt.

Um einen besonders guten Schutz bei minimalen Herstellungskosten zu erreichen, ist es vorteilhaft, wenn eine Dicke der Beschichtung in einem Bereich von etwa 0,2 mm bis etwa 2 mm liegt. Insbesondere kann die Dicke der Beschichtung in einem Bereich von etwa 0,4 mm bis etwa 0,8 mm liegen.

Auf besonders einfache Weise herstellen lässt sich die elektrische Energiespeichervorrichtung, wenn die Beschichtung und/oder das mindestens eine Dichtelement durch Spritzgießen aufgebracht sind. Insbesondere dann, wenn die Beschichtung durch Spritzgießen aufgebracht ist, ist das Aufbringen des mindestens einen Dichtelements ebenfalls durch Spritzgießen besonders bevorzugt, da dann im selben Fertigungsschritt nicht nur die Beschichtung aufge- - - bracht werden kann, sondern auch das mindestens eine Dichtelement ausgebildet werden kann, und zwar direkt dort, wo es benötigt wird, beispielsweise auf dem Gehäuse und/oder auf dem mindestens einen Verschlusselement. Insbesondere kann das mindestens eine Verschlusselement mit dem Kantenschutzmaterial, das zur Ausbildung des mindestens einen Dichtelements dient, in die mindestens eine Gehäuseöffnung eingeklebt werden, um diese dichtend zu verschließen. Das Spritzgießen kann insbesondere durch 2-Komponenten- Spritzgießen erfolgen. So kann beispielsweise das Gehäuse in einem ersten Schritt gespritzt werden und das mindestens eine Dichtelement und/oder die Beschichtung können in einem zweiten Schritt aufgespritzt werden. Alternativ können auch die Beschichtung und das mindestens eine Dichtelement in einem ersten Schritt in eine Form gespritzt und dann das Gehäuse in einem zweiten Schritt angespritzt werden.

Vorzugsweise ist das mindestens eine Dichtelement auf das Gehäuse und/oder auf das mindestens eine Verschlusselement aufgespritzt. So kann das mindestens eine Dichtelement auf einfache Weise hergestellt werden und insbesondere maschinell aufgebracht werden.

Günstig ist es, wenn das mindestens eine Dichtelement zum Abdichten des mindestens einen Verschlusselements und des Gehäuses auf einer die mindestens eine Gehäuseöffnung begrenzenden oder an diese angrenzende Randfläche angeordnet ist. Je näher das mindestens eine Dichtelement an der mindestens einen Gehäuseöffnung angeordnet ist, umso weniger Material zur Ausbildung des mindestens einen Dichtelements wird benötigt.

Vorzugsweise weist die Randfläche in Richtung auf den Aufnahmeraum hin. Dies ermöglicht es insbesondere, das Verschlusselement von innen, also vom Aufnahmeraum aus, zum Verschließen der mindestens einen Gehäuseöffnung einzusetzen.

Besonders einfach und sicher lässt sich die Gehäuseöffnung verschließen, wenn das Verschlusselement einen umlaufenden flanschartigen Rand aufweist - - und wenn das mindestens eine Dichtelement auf dem flanschartigen Rand angeordnet ist. So kann insbesondere im Bereich der Randfläche eine dreischichtige Ausbildung der Energiespeichervorrichtung ermöglicht werden, nämlich durch die Randfläche des Gehäuses, das mindestens eine Dichtelement und den flanschartigen Rand . So lässt sich insbesondere eine Stabilität der elektrischen Energiespeichervorrichtung erhöhen und zudem eine optimale Dichtigkeit im Bereich der mindestens einen Gehäuseöffnung sicherstellen.

Eine besonders gute Abdichtung der elektrischen Energiespeichervorrichtung lässt sich insbesondere erreichen, wenn der flanschartige Rand eine vom Aufnahmeraum weg weisende Dichtfläche aufweist. Die Dichtfläche kann dann insbesondere der Randfläche gegenüberliegend angeordnet werden, sodass eine gute Abdichtung erreicht werden kann durch ein zwischen der Randfläche und der Dichtfläche angeordnetes Dichtelement.

Vorzugsweise ist die Dichtfläche der Randfläche gegenüberliegend oder im Wesentlichen gegenüberliegend angeordnet. Dies ermöglicht eine besonders gute Abdichtung des Gehäuses im Bereich der mindestens einen Gehäuseöffnung . Insbesondere lässt sich so eine dreischichtige Ausbildung einer Wand des Gehäuses im Bereich der mindestens einen Gehäuseöffnung erreichen, und zwar durch das Gehäuse im Bereich der Randfläche, das mindestens eine Dichtelement und den flanschartigen Rand .

Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn das mindestens eine Dichtelement auf einer vom Aufnahmeraum weg weisenden umlaufenden Gehäusekante des Gehäuses angeordnet ist. Beispielsweise dann, wenn das Gehäuse wannenförmig ausgebildet ist und das mindestens eine Verschlusselement ein Gehäuseoberteil zum Verschließen des Aufnahmeraums bildet, kann so der Aufnahmeraum auf einfache Weise dichtend verschlossen werden.

Günstig ist es, wenn die Gehäusekante eine Breite aufweist, welche einer Dicke oder im Wesentlichen einer Dicke des Gehäuses entspricht. Insbesondere - - kann die Gehäusekante einer Dicke einer vom Gehäuse definierten Gehäusewand entsprechen.

Die Herstellung der elektrischen Energiespeichervorrichtung lässt sich weiter vereinfachen, wenn das mindestens eine Dichtelement und die Beschichtung miteinander verbunden oder einstückig oder monolithisch ausgebildet sind. Insbesondere können so das mindestens eine Dichtelement und die Beschichtung in einem einzigen Arbeitsschritt hergestellt werden, beispielsweise indem sie durch Spritzgießen auf das Gehäuse aufgebracht werden.

Vorteilhaft ist es, wenn das mindestens eine Dichtelement und die Beschichtung mindestens abschnittsweise aneinandergrenzen und an quer, insbesondere senkrecht, zueinander verlaufenden Flächen des Gehäuses und/oder des mindestens einen Verschlusselements angeordnet sind. Beispielsweise lässt sich so eine Beschichtung auf einer Außenseite des Gehäuses anbringen und das Dichtelement auf einer quer zu einer von der Außenseite definierten Außenfläche verlaufenden Stirnkante oder Stirnfläche des Gehäuses oder des mindestens einen Verschlusselements.

Um bei Bedarf den mindestens einen elektrischen Energiespeicher austauschen zu können, ist es vorteilhaft, wenn das Gehäuse und das mindestens eine Verschlusselement reversibel lösbar miteinander verbunden sind .

Ferner kann es auch günstig sein, wenn das Gehäuse und das mindestens eine Verschlusselement unlösbar miteinander verbunden sind. Auf diese Weise kann insbesondere verhindert werden, dass das mindestens eine Dichtelement beim Lösen des mindestens einen Verschlusselements vom Gehäuse beschädigt wird .

Um den Aufnahmeraum des Gehäuses sicher zu verschließen, ist es vorteilhaft, wenn das Gehäuse und das mindestens eine Verschlusselement durch mindestens ein Befestigungselement miteinander verbunden sind. - -

Eine besonders sichere Verbindung des mindestens einen Verschlusselements mit dem Gehäuse kann erreicht werden, wenn mehrere Befestigungselemente vorgesehen sind . Insbesondere können zwei, drei, vier, fünf, sechs oder mehr Befestigungselemente vorgesehen sein.

Einfach und schnell lässt sich das mindestens eine Verschlusselement mit dem Gehäuse verbinden, wenn das mindestens eine Befestigungselement in Form einer Befestigungsschraube oder in Form einer Befestigungsklammer ausgebildet ist.

Auf einfache Weise ausbilden lässt sich die elektrische Energiespeichervorrichtung, wenn das Gehäuse wannenförmig ausgebildet ist und wenn das mindestens eine Verschlusselement in Form eines Gehäusedeckels oder eines Gehäuseoberteils ausgebildet ist. Das wannenförmige Gehäuse definiert dann mindestens einen Teil des Aufnahmeraums, der dann vom Gehäusedeckel oder vom Gehäuseoberteil verschlossen wird .

Eine besonders große Gehäuseöffnung lässt sich ausbilden, wenn der Gehäusedeckel oder das Gehäuseoberteil eine Seitenwand oder im Wesentlichen eine Seitenwand des Gehäuses bilden.

Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn das mindestens eine Verschlusselement in Form einer Scheibe und/oder einer Anzeigeeinrichtung ausgebildet ist. Die Scheibe, die insbesondere auch ein Teil der Anzeigeeinrichtung sein kann, ermöglicht es insbesondere, die Anzeigeeinrichtung zu schützen und trotzdem mit der dahinter angeordneten Anzeigeeinrichtung Betriebsparameter der elektrischen Energiespeichervorrichtung anzuzeigen, beispielsweise einen Ladezustand und/oder eine Anzahl bereits durchlaufener Ladezyklen. Die Scheibe kann aus Glas oder einem durchsichtigen Kunststoff ausgebildet sein.

Einfach und kostengünstig ausbilden lässt sich die Anzeigeeinrichtung in Form einer LED-Segmentanzeige oder in Form eines LCD-Displays oder in Form eines LED-Farbdisplays. Insbesondere dann, wenn die Anzeigeeinrichtung in - -

Form eines Displays ausgebildet ist, lassen sich Betriebsparameter der elektrischen Energiespeichervorrichtung in nahezu beliebiger Weise darstellen.

Vorteilhaft ist es, wenn das Kantenschutzmaterial aus einem Kunststoff oder einem Kunststoffgemisch gebildet ist. So lassen sich bei der Herstellung Kosten minimieren und gleichzeitig auch ein Gewicht der elektrischen Energiespeichervorrichtung begrenzen.

Für die Herstellung ist es günstig, wenn der Kunststoff oder das Kunststoffgemisch ein thermoplastisches Elastomer ist oder mindestens ein thermoplastisches Elastomer enthält.

Vorzugsweise ist das thermoplastische Elastomer ein thermoplastisches Copo- lyamid, ein thermoplastisches Polyesterelastomer, ein thermoplastischer Co- polyester, ein thermoplastisches Elastomer auf Olefinbasis, ein Styrol-Blockco- polymer, ein thermoplastisches Elastomer auf Urethanbasis oder ein vernetz- tes thermoplastisches Elastomer auf Olefinbasis.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die elektrische Energiespeichervorrichtung mindestens zwei von einer Außenseite des Gehäuses zugängliche elektrisch leitende Kontakte umfasst, die direkt oder indirekt mit dem mindestens einen elektrischen Energiespeicher elektrisch wirkverbunden sind. Über die mindestens zwei Kontakte kann der mindestens eine Energiespeicher insbesondere geladen oder entladen werden. Es können jedoch auch drei oder mehr Kontakte vorgesehen sein. Beispielsweise kann ein Steuerkontakt vorgesehen sein, um mit einer Ladeoder Überwachungseinrichtung im Aufnahmeraum eine elektrische Wirkverbindung herzustellen.

Vorteilhaft ist es, wenn im Gehäuse eine Steuereinrichtung zum Steuern und Überwachen eines Ladezustands des mindestens einen elektrischen Energiespeichers angeordnet ist. Mit der Steuereinrichtung lässt sich insbesondere der Ladezustand des mindestens einen elektrischen Energiespeichers überwachen - - und optional auch ein Ladevorgang des mindestens einen elektrischen Energiespeichers steuern. Insbesondere dann, wenn mehrere Energiespeicher vorgesehen sind, kann so sichergestellt werden, dass diese gleichmäßig geladen und auch wieder entladen werden.

Um die elektrische Energiespeichervorrichtung mehrfach einsetzen zu können, ist es vorteilhaft, wenn der mindestens eine elektrische Energiespeicher in Form einer wiederaufladbaren Batterie ausgebildet ist. Beispielsweise kann diese in Form eines Nickel-Metallhydrid-Akkumulators oder eines Lithium- Ionen-Akkumulators oder eines Lithium-Polymer-Akkumulators ausgebildet sein.

Um eine Kapazität und gegebenenfalls auch eine Betriebsspannung der elektrischen Energiespeichervorrichtung erhöhen zu können, ist es günstig, wenn die Energiespeichervorrichtung eine Mehrzahl von elektrischen Energiespeichern umfasst.

Günstig ist es, wenn die elektrische Energiespeichervorrichtung ausgebildet ist zum wahlweisen Koppeln mit einer Mehrzahl von insbesondere unterschiedlichen Elektrogeräten. So lässt sich die elektrische Energiespeichervorrichtung universell einsetzen. Zum Betrieb mehrerer Elektrogeräte, die nicht gleichzeitig benötigt werden, reicht somit insbesondere die Bereitstellung einer elektrischen Energiespeichervorrichtung aus.

Vorzugsweise ist die elektrische Energiespeichervorrichtung in Form eines Akkupacks ausgebildet. Dieser kann je nach Einsatzzweck eine vorgebbare Ladekapazität und Betriebsspannung aufweisen.

Die Herstellung der elektrischen Energiespeichervorrichtung lässt sich weiter vereinfachen, wenn das Gehäuse und/oder das mindestens eine Verschlusselement mindestens teilweise, insbesondere vollständig, aus einem Gehäusematerial ausgebildet sind. So lassen sich das Gehäuse und/oder das mindes- - - tens eine Verschlusselement beispielsweise durch Kunststoffspritzgießen herstellen.

Um einen möglichst guten Kantenschutz zu erreichen, ist es vorteilhaft, wenn das Kantenschutzmaterial weicher ist als das Gehäusematerial. Es kann sich dann beispielsweise verformen, wenn die elektrische Energiespeichervorrichtung an einen Gegenstand anstößt oder auf den Boden fällt. So kann mindestens ein Teil der Stoßenergie durch das Kantenschutzmaterial, welches vorzugsweise elastisch ausgebildet ist, aufgenommen und das Gehäuse gegen Beschädigungen geschützt werden .

Die eingangs gestellte Aufgabe wird ferner bei einem Elektrogerät der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die mindestens eine elektrische Energiespeichervorrichtung in Form einer der oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen elektrischer Energiespeichervorrichtungen ausgebildet ist.

Das Elektrogerät weist dann ebenfalls die oben im Zusammenhang mit den bevorzugten Ausführungsformen elektrischer Energiespeichervorrichtungen beschriebenen Vorteile auf.

Günstig ist es, wenn der elektrische Verbraucher in Form eines Elektromotors ausgebildet ist. Mit einem Elektromotor lassen sich beispielsweise Schneideinrichtungen antreiben.

Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn das Elektrogerät eine Kopplungseinrichtung zum kraft- und/oder formschlüssigen Koppeln des Elektrogeräts und der mindestens einen elektrischen Energiespeichervorrichtung in einer Kopplungsstellung umfasst, in welcher das Elektrogerät und die mindestens eine elektrische Energiespeichervorrichtung mechanisch und elektrisch miteinander gekoppelt sind . Hierfür kann die Kopplungseinrichtung insbesondere erste und zweite Kopplungselemente umfassen, die einerseits am Elektrogerät und andererseits an der elektrischen Energiespeichervorrichtung angeordnet oder - - ausgebildet sind und die in der Kopplungsstellung miteinander in Eingriff stehen.

Vorteilhafterweise ist das Elektrogerät ausgebildet zum wahlweisen Koppeln mit einer Mehrzahl von insbesondere unterschiedlichen elektrischen Energiespeichervorrichtungen. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, elektrische Energiespeichervorrichtungen mit unterschiedlicher Kapazität mit dem Elektrogerät zu koppeln, wodurch ein Gewicht des Elektrogeräts insgesamt an die gewünschte Betriebszeit angepasst werden kann. Ferner ist es auch möglich, das Elektrogerät mit zwei oder mehr elektrischen Energiespeichervorrichtungen zu koppeln, insbesondere wenn ein hoher Energiebedarf besteht.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Elektrogerät in Form eines elektrischen Gartengeräts ausgebildet ist. Insbesondere kann es in Form eines schiebbaren, fahrbaren oder tragbaren Gartengeräts ausgebildet sein. Derartige Gartengeräte können somit ohne fossile Brennstoffe betrieben werden und benötigen auch kein Verbindungskabel. Sie sind daher einfach handhabbar und auch dort einsetzbar, wo keine Energieversorgung über ein Stromnetz möglich ist.

Vorzugsweise ist das elektrische Gartengerät in Form eines Rasenmähers, einer Heckenschere, einer Kettensäge, eines Staubsaugers, eines Hochdruckreinigers oder eines Laubbläsers ausgebildet. Grundsätzlich lassen sich auch beliebige andere elektrische Gartengeräte mit einer der oben beschriebenen elektrischen Energiespeichervorrichtungen ausstatten.

Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung . Es zeigen : - -

Figur 1 : eine perspektivische schematische Gesamtansicht eines Elektrogeräts und einer elektrischen Energiespeichervorrichtung in einer Kopplungsstellung;

Figur 2 : eine weitere perspektivische Ansicht der elektrischen Energiespeichervorrichtung aus Figur 1;

Figur 3 : eine Schnittansicht längs Linie 3-3 in Figur 2;

Figur 4: eine vergrößerte Ansicht des Bereichs A in Figur 3; und

Figur 5 : eine vergrößerte Ansicht des Ausschnitts B in Figur 3.

In Figur 1 ist schematisch ein Elektrogerät 10 dargestellt, das mechanisch und elektrisch mit einer elektrischen Energiespeichervorrichtung 12 in einer Kopplungsstellung gekoppelt ist.

Das Elektrogerät 10 umfasst mindestens einen elektrischen Verbraucher 14, welcher insbesondere in Form eines Elektromotors 16 ausgebildet sein kann.

Das Elektrogerät 10 kann beispielsweise in Form eines elektrischen Gartengeräts 18 ausgebildet sein, insbesondere in Form eines Rasenmähers, einer Heckenschere, einer Kettensäge, eines Staubsaugers, eines Hochdruckreinigers oder eines Laubbläsers.

Die elektrische Energiespeichervorrichtung 12 dient zum Versorgen des elektrischen Verbrauchers 14 mit elektrischer Energie.

Zum kraft- und/oder formschlüssigen Koppeln des Elektrogeräts 10 mit der elektrischen Energiespeichervorrichtung 12 dient eine Kopplungseinrichtung 20. In der in Figur 1 beispielhaft dargestellten Kopplungsstellung sind das Elektrogerät 10 und die elektrische Energiespeichervorrichtung 12 mechanisch und elektrisch miteinander gekoppelt. Die Kopplungseinrichtung 20 umfasst - - erste und zweite Kopplungselemente, wobei erste Kopplungselemente 22 beispielsweise in Form von Führungsnuten 24 an der Energiespeichervorrichtung 12 ausgebildet sind, die mit den in den Figuren nicht näher dargestellten korrespondierenden Führungsvorsprüngen am Elektrogerät 10 in Eingriff bringbar sind.

Die Energiespeichervorrichtung 12 umfasst ein Gehäuse 26, das einen Aufnahmeraum 28 definiert. Im Aufnahmeraum 28 ist mindestens ein elektrischer Energiespeicher 30 aufgenommen oder angeordnet. In Figur 3 sind beispielhaft für die in den Figuren dargestellte Energiespeichervorrichtung 12 insgesamt fünf Energiespeicher 30 dargestellt.

Das Gehäuse 26 weist mindestens eine Gehäuseöffnung auf. In den Figuren ist das Gehäuse 26 schematisch mit zwei Gehäuseöffnungen 32 und 34 dargestellt, die jeweils mit einem Verschlusselement 36 beziehungsweise 38 verschlossen sind.

Das Gehäuse 26 ist auf einer Außenseite teilweise mit einer Beschichtung 40 überzogen. Die Beschichtung 40 ist insbesondere in Form einer Kantenschutz- beschichtung 42 ausgebildet und auf das Gehäuse 26 im Bereich von abgerundeten Ecken 44 und Kanten 46 aufgebracht.

Die Kantenschutzbeschichtung 42 ist aus einem Kantenschutzmaterial 48 ausgebildet.

Die Beschichtung 40 weist eine Dicke 50 in einem Bereich von etwa 0,2 mm bis etwa 2 mm auf. Insbesondere kann sie eine Dicke in einem Bereich von etwa 0,5 mm aufweisen.

Die Gehäuseöffnung 32 des im Wesentlichen quaderförmigen Gehäuses 26 ist durch das Verschlusselement 36, welches als Gehäusedeckel 52, auch als Gehäuseoberteil bezeichnet, ausgebildet ist, verschlossen. Wie insbesondere in - - den Figuren 2 und 3 gut zu erkennen, bildet der Gehäusedeckel 52 eine Seitenwand 54 des Gehäuses 26.

Das Gehäuse 26 und das Verschlusselement 36 sind reversibel lösbar miteinander verbunden. Um das Verschlusselement 36 in definierter und sicherer Weise mit dem Gehäuse 26 zu verbinden, sind mehrere Befestigungselemente 56 in Form von Befestigungsschrauben 58 vorgesehen, um den Gehäusedeckel 52 den Aufnahmeraum 28 verschließend auf das Gehäuse 26 aufzuschrauben. Alternativ zu den Befestigungsschrauben 58 können insbesondere Befestigungsklammern vorgesehen werden.

Die Gehäuseöffnung 34 ist durch das Verschlusselement 38 verschlossen. Dieses ist in Form einer durchsichtigen, beispielsweise aus Glas oder einem

Kunststoff hergestellten Scheibe 60 ausgebildet. Hinter dieser kann insbesondere eine Anzeigeeinrichtung 61 angeordnet sein wie schematisch in Figur 5 gestrichelt eingezeichnet. Die Scheibe 60 kann optional auch integral mit der Anzeigeeinrichtung 61 ausgebildet sein. Die Anzeigeeinrichtung 61 kann insbesondere in Form einer LED-Segmentanzeige oder in Form eines LCD-Displays oder in Form eines LED-Farbdisplays ausgebildet sein, um beispielsweise Betriebsparameter der Energiespeichervorrichtung 12 anzuzeigen. Dabei kann es sich insbesondere um einen Ladezustand der Energiespeichervorrichtung 12 handeln.

Die Anzeigeeinrichtung 61 kann insbesondere mit einer im Gehäuse 26 aufgenommenen Steuereinrichtung 62 zum Steuern und Überwachen des Ladezustands des mindestens einen elektrischen Energiespeichers 30 elektrisch wirkverbunden sein. Eine Bedienperson des Elektrogeräts 10 in Verbindung mit der Energiespeichervorrichtung 12 kann somit insbesondere die angezeigten Betriebsparameter gut erkennen und für den weiteren Betrieb des Elektrogeräts 10 berücksichtigen.

Das Verschlusselement 38 ist im Wesentlichen rechteckig ausgebildet und weist einen umlaufenden flanschartigen Rand 64 auf. Am Rand 64 ist eine vom - -

Aufnahmeraum 28 weg weisende Dichtfläche 66 ausgebildet, die einer in Richtung auf den Aufnahmeraum 28 hin weisenden Randfläche 68 gegenüberliegt. Die Randfläche 68 begrenzt die Gehäuseöffnung 32 beziehungsweise grenzt an diese an. Insbesondere kann die Randfläche 68 eine Seitenfläche eines Rück- sprungs 94 in einer Gehäusewand 92 des Gehäuses 26 bilden.

Um die Gehäuseöffnungen 32 und 34 fluiddicht, insbesondere wasser- und gasdicht zu verschließen, ist zwischen dem Verschlusselement 36 und dem Gehäuse 26 ein Dichtelement 70 angeordnet. In ähnlicher Weise ist zwischen dem Verschlusselement 38 und dem Gehäuse 26 ein Dichtelement 72 angeordnet.

Die Dichtelemente 70 und 72 sind jeweils in sich geschlossen ausgebildet. Sie liegen die Gehäuseöffnung 32 beziehungsweise 34 umgebend einerseits am Gehäuse 26 und andererseits am Verschlusselement 36 beziehungsweise 38 an.

Die Dichtelemente 70, 72 können insbesondere in Form einer Formdichtung oder als O-Ring ausgebildet sein.

Die Dichtelemente 70 und 72 sind insbesondere aus dem Kantenschutzmaterial 48 ausgebildet. Dies ermöglicht es, die Beschichtung 40 und/oder die Dichtelemente 70, 72 durch Spritzgießen auf das selbst durch Spritzgießen hergestellte Gehäuse 26 aufzubringen .

Das Dichtelement 72 ist zum Abdichten des Verschlusselements 38 und des Gehäuses 26 relativ zueinander einerseits an der Randfläche 68 und andererseits an der Dichtfläche 66, die der Randfläche 68 gegenüberliegend beziehungsweise im Wesentlichen gegenüberliegend angeordnet ist, anliegend angeordnet.

Zur Montage des Verschlusselements 38 kann beispielsweise das Dichtelement 72 auf die Randfläche 68 aufgespritzt und dann das Verschlusselement 38 so - - in die Gehäuseöffnung 34 eingesetzt werden, dass die Dichtfläche 66 auf das aufgespritzte Dichtelement 72 aufgedrückt und so mit dem Gehäuse 26 verklemmt wird . Optional kann das Dichtelement 72 das Verschlusselement 38 und das Gehäuse 26 auch verkleben.

In der beschriebenen Weise, also wenn mit dem Dichtelement 72 das Gehäuse 26 und das Verschlusselement 38 beim Aufspritzen miteinander verklebt werden, lassen sich das Gehäuse 26 und das Verschlusselement 38 insbesondere unlösbar miteinander verbinden. Unlösbar bedeutet hier insbesondere, dass das Entfernen des Verschlusselements 38 nicht ohne Zerstören eines Teils der Energiespeichervorrichtung 12 möglich ist.

Das Dichtelement 70 ist auf einer vom Aufnahmeraum 28 weg weisenden umlaufenden Gehäusekante 74 des Gehäuses 26 angeordnet. Die Gehäusekante 74 weist in Richtung auf eine Dichtfläche 76 des Verschlusselements 36.

Die Gehäusekante 74 weist eine Breite 78 auf, welche im Wesentlichen einer Dicke 80 des Gehäuses 26 entspricht oder im Wesentlichen entspricht.

Wie insbesondere in Figur 4 gut zu erkennen, sind das Dichtelement 70 und die Beschichtung 40 miteinander verbunden, indem sie einstückig oder monolithisch ausgebildet sind. Die Beschichtung 40 ist auf einer Außenfläche 82 des Gehäuses 26 aufgebracht, die quer, insbesondere senkrecht, zur von der Gehäusekante 74 definierten Stirnfläche 84 verläuft. Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, das Dichtelement 70 gleichzeitig mit der Beschichtung 40 auf das Gehäuse 26 aufzubringen. So kann die Kantenschutzbeschichtung 42 in einem Arbeitsschritt mit dem Dichtelement 70 ausgebildet werden.

In Figur 5 ist zudem zu erkennen, dass das Dichtelement 72 und die Beschichtung 40 in ähnlicher Weise miteinander verbunden sind, indem sie einstückig oder monolithisch ausgebildet sind. Die Beschichtung 40 ist auch hier auf einer Außenfläche 82 des Gehäuses 26 aufgebracht, die quer, insbesondere senkrecht, zur von der Gehäusekante 74 definierten Stirnfläche 84 verläuft. - -

Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, das Dichtelement 72 gleichzeitig mit der Beschichtung 40 auf das Gehäuse 26 aufzubringen. Das Dichtelement 72 ist in diesem Bereich zudem mit dem Dichtelement 70 verbunden beziehungsweise einstückig oder monolithisch mit diesem ausgebildet.

Das Kantenschutzmaterial 48 kann insbesondere aus einem Kunststoff oder einem Kunststoffgemisch gebildet sein. Dies ermöglicht es insbesondere, sowohl die Beschichtung 40 als auch die Dichtelemente 70 und 72 durch Spritzgießen auf das Gehäuse 26 aufzubringen, das selbst durch Spritzgießen aus einem Kunststoff ausgebildet sein kann.

Insbesondere sind das Gehäuse 26 und/oder die Verschlusselemente 36 und 38 mindestens teilweise, insbesondere vollständig, aus einem Gehäusematerial ausgebildet, das härter als das Kantenschutzmaterial 48 ist. Mit anderen Worten ist in diesem Fall das Kantenschutzmaterial 48 weicher als das Gehäusematerial.

Der Kunststoff und das Kunststoffgemisch können insbesondere ein thermoplastisches Elastomer oder mindestens ein thermoplastisches Elastomer enthalten . Beispielsweise kann das thermoplastische Elastomer ein thermoplastisches Copolyamid, ein thermoplastisches Polyesterelastomer, ein thermoplastischer Copolyester, ein thermoplastisches Elastomer auf Olefinbasis, ein Styrol-Blockcopolymer, ein thermoplastisches Elastomer auf Urethanbasis oder ein vernetztes thermoplastisches Elastomer auf Olefinbasis sein.

Die Energiespeichervorrichtung 12, die insbesondere in Form eines Akkupacks 86 ausgebildet ist, weist mindestens zwei, das in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel insgesamt drei, von einer Außenseite des Gehäuses 26 zugängliche, elektrisch leitende Kontakte 88 auf, die direkt oder indirekt über die Steuereinrichtung 62 mit den Energiespeichern 30 elektrisch wirkverbunden sind. - -

Beispielsweise können zwei der Kontakte 88, die auf einer Außenseite des Verschlusselements 36 mit "+" und "-" gekennzeichnet sind, zum Laden und Entladen der Energiespeicher 30 genutzt werden.

Die elektrischen Energiespeicher 30 sind in Form wiederaufladbarer Batterien 90 ausgebildet, beispielsweise in Form von Lithium-Ionen-Akkus oder Lithium- Polymer-Akkus. Grundsätzlich kann eine praktisch beliebige Anzahl von Energiespeichern 30 vorgesehen werden. Abhängig von einer Größe des Aufnahmeraums 28 sowie der benötigten Betriebsspannung beziehungsweise Ladekapazität der Energiespeicher 30 können diese in Reihe oder auch teilweise parallel geschaltet im Gehäuse 26 aufgenommen sein.

Die Energiespeichervorrichtung 12 ist optional ausgebildet zum wahlweisen Koppeln mit mehreren, insbesondere unterschiedlichen, Elektrogeräten 10. In analoger Weise kann das Elektrogerät 10 wahlweise mit einer Mehrzahl von insbesondere unterschiedlichen Energiespeichervorrichtungen 12 gekoppelt werden. Die Energiespeichervorrichtungen 12 können sich insbesondere durch ihre Größe sowie die verfügbare Ladespannung sowie die verfügbare Ladekapazität der Energiespeichervorrichtung 12 unterscheiden.

Durch die besondere Art des Auf- beziehungsweise Anbringens der Dichtelemente 70 und 72 lässt sich die Herstellung der Energiespeichervorrichtung 12 vereinfachen.

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Bezugszeichenliste Elektrogerät

Energiespeichervorrichtung Verbraucher

Elektromotor

Gartengerät

Kopplungseinrichtung

erstes Kopplungselement

Führungsnut

Gehäuse

Aufnahmeraum

Energiespeicher

Gehäuseöffnung

Gehäuseöffnung

Verschlusselement

Verschlusselement

Beschichtung

Kantenschutzbeschichtung

Ecke

Kante

Kantenschutzmaterial

Dicke

Gehäusedeckel

Seitenwand

Befestigungselement

Befestigungsschraube

Scheibe

Anzeigeeinrichtung

Steuereinrichtung

Rand

Dichtfläche _ -

Randfläche

Dichtelement

Dichtelement

Gehäusekante

Dichtfläche

Breite

Dicke

Außenfläche

Stirnfläche

Akkupack

Kontakt

Batterie

Gehäusewand

Rücksprung