KODDEN, Hermanus (Mendoza, Casa 48, Mendoza, E-1191, ES)
| PATENTANSPRÜCHE 1. Elektrohaushaltsgerät, umfassend einen Kessel (10), in dem Wasser zum Kochen gebracht wird, welcher an einer Wand (14) einen durch einen Stopfen (30) verschließbaren Durchbruch (16) und eine Vorrichtung (40, 41 , 42) zur Entfernung von im Kessel (10) gebildetem Kalk hat, wobei sie durch den Durchbruch der Kesselwand ausziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mindestens eine kompakte Einheit (44) mit Porenstruktur hat, so dass Kalk an deren Fläche anhaftet, und welche zu ihrer Reinigung aus dem Kessel herausgezogen werden kann. 2. Elektrohaushaltsgerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Durchbruch (16) am oder in der Nähe vom Unterteil (12) des Kessels angeordnet ist. 3. Elektrohaushaltsgerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, das der Durchbruch eine Wassereinfüllöffnung (18) ist. 4. Elektrohaushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (40, 41 , 42) mit dem Stofen (30) verbunden ist. 5. Elektrohaushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (42) dem Stopfen (30) zugeordnet ist. 6. Elektrohaushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine kompakte Einheit (44) oder Teil der kompakten Einheit aus zusammengedrücktem Draht gefertigt ist. 7. Elektrohaushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die kompakte Einheit (44) eine Masche aus in einem kompakten Block gewickeltem Draht ist. 8. Elektrohaushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (40, 41 , 42) aus Draht aus einem Antikorrosions-Metal gefertigt ist. 9. Elektrohaushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die kompakte Einheit (44) oder Teil der kompakten Einheit aus Textilmaterial gefertigt ist. 10. Elektrohaushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine kompakte Einheit (44) oder Teil der kompakten Einheit aus porösem Keramikmaterial gefertigt ist. 11. Elektrohaushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die kompakte Einheit (44) in Kontakt mit der Innenwand des Kessels (10) bewegbar ist. 12. Elektrohaushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Elektrohaushaltsgerät ein Elektro-Bügelhaushaltsgerät ist, und der Kessel (10), in dem zur Dampferzeugung Wasser zum Kochen gebracht wird, mit einem Bügeleisen oder einem anderen Bügelgerät anschließbar ist. 13. Vorrichtung zur Kalkentfernung in einem Kessel eines Elektrohaushaltsgerätes nach vorhergehenden Ansprüchen. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit dem Stopfen (30) anschließbar ist. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die kompakte Einheit (44) der Vorrichtung in Kontakt mit der Innenfläche des Kessels (10) bewegbar ist. |
ANWENDUNGSGEBIET
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Elektrohaushaltsgerät, welches einen
Kessel umfasst, in dem Wasser zum Kochen gebracht wird. Der Kessel hat einen
Durchbruch an einer Wand und ist durch einen Stopfen verschließbar. Darüber hinaus hat er eine Vorrichtung zur Entfernung von im Kessel gebildetem Kalk und solche Vorrichtung ist durch den Durchbruch der Kesselwand ausziehbar.
STAND DER TECHNIK
Bei Elektrohaushaltsgeräten, die einen Kessel haben, in dem Wasser kocht, sitzt sich Kalk, oder Kalziumkarbonat, an den Wänden des Kessels in Form von
Schichten und in Form von Ablagerungen ab. Wenn die Menge an Ablagerung und
Kalkschichten erheblich ist, wird ein Schaum durch die Wirkung der Dampfblasen erzeugt und kann aus dem Kessel abgeführt werden. Im Fall eines Bügelgerätes kann
Kalk, beispielsweise, ein Steuermagnetventil verschließen, oder sich auf dem Stoff absetzen, wobei unangenehme Flecken hinterlassen werden.
Der im Kessel angesammelte Kalk muss periodisch weggeputzt werden, so dass solche Nachteile vermieden werden. Beispielsweise bei einem Bügelgerät wird normalerweise empfohlen, nach jedem zehnten Gebrauch den Kessel durch Abspülen seines Inneres zu reinigen. Mit dem bloßen Spülen des Inneres des Kessels ist es nicht möglich, den Kalk richtig zu entfernen, da dieser sich an den Wänden, und insbesondere der unteren Wand, angehaftet ansammelt.
Im Dokument WO 2008/017758 A2 wird ein Elektrohaushaltsgerät, insbesondere ein Kessel-Bügeleisen, mit einem Entkalkungssystem beschrieben, welches einen durch eine an einer Wand des Kessels ausgebildete Öffnung, die durch einen Stopfen verschließbar ist, ausziehbaren Behälter hat. In diesem Behälter wird
Teil des innerhalb des Kessels gebildeten Kalks aufgefangen. Dieser Behälter trägt dazu bei, die Kalkbildungen zu entfernen, da Kalk dazu neigt, vom Behälter aufgefangen zu werden, statt sich an den unteren Wänden des Wasserkessels abzusetzen, da er in dessem Innere am Unterteil des Kessels angeordnet ist, so dass Kalk sich während des Wasserkochens niederschlägt und im Behälter aufgefangen wird.
Das erwähnte System hat eine begrenzte Effektivität, da der Behälter einen kleinen Teil des Kesselbodens abdeckt. Um die Kalkauffangfläche zu verbreitern, weist es Ablenkwände auf, die ein wenig weiter abdecken, aber noch einen großen Teil des
Bodens ohne abzudecken lassen, wo Kalk sich ansammelt, und schließlich erreicht es nicht sein Ziel.
GEGENSTAND DER ERFINDUNG
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, ein Elektrohaushaltsgerät mit einem Kessel bereitzustellen, in dem Wasser zum Kochen gebracht wird und der eine Vorrichtung zur einfachen Entfernung von durch das Wasserkochen innerhalb des Kessels gebildetem Kalk beinhaltet, wobei dessen Lebensdauer verlängert und eine wirksame Sammlung des ausgefällten Kalks sichergestellt wird, während er in Betrieb ist.
Dazu betrifft die Erfindung ein Elektrohaushaltsgerät, welches einen Kessel, in dem Wasser zum Kochen gebracht wird, der an einer Wand einen durch einen Stopfen verschließbaren Durchbruch und eine Vorrichtung zur Entfernung von im Kessel gebildetem Kalk hat, umfasst, wobei sie durch den Durchbruch der Kesselwand ausziehbar ist. Die Vorrichtung ist mindestens als eine kompakte Einheit mit Porenstruktur ausgebildet, welche durch die Einfüllöffnung des Kessels in ausziehbarer Weise eingeführt werden und im Bedarfsfall zwischen den Fingern gedrückt werden kann, um den aufgefangenen Kalk zu entfernen. Die Vorrichtung kann aus einer oder mehrerer kompakten Einheiten gebildet sein. Mit einer Porenstruktur wird die Kontaktfläche der Vorrichtung verbreitert, so dass mehr Wasser mit dieser in Kontakt tritt und mehrere Kalkpartikel an der Fläche anhaften.
Bei einer Ausführung kann die kompakte Einheit aus Draht aus einem oder mehreren Stücken gefertigt sein, wie z.B., Kettenglieder. Beispielsweise kann eine kompakte Einheit der Vorrichtung als eine gewickelte Kette, die eine Kugel bildet, ausgebildet sein. Drähte haben den Vorteil, flexibel genug zu sein, so dass sie mechanisch gereinigt werden können, z.B. unter dem Wasserhahn mit den Händen zusammengedrückt und abgespült. Außerdem ist das Volumen, das sie innerhalb des Kessels belegt, kleiner und das Wasserfassungsvermögen des Kessels wird nicht erheblich reduziert.
Die Vorrichtungsgröße ist so ausgebildet, dass ihre Oberfläche ein angemessenes Verhältnis zur Innenwand des Kessels hat, so dass sie durch einen
Durchbruch am Kessel eingeführt werden kann, nicht unbedingt eine Einfüllöffnung, sondern so ausgebildet, dass die Vorrichtung zu Reinigungszwecken eingeführt und herausgebracht werden kann. Im allgemeinen kann die Außenform der kompakten
Einheit zylindrisch, quadratisch, rechteckig, konisch, pyramidenförmig oder von einer anderen regelmäßigen (oder unregelmäßigen) Form sein, welche die Beweglichkeit der kompakten Einheit innerhalb des Kessels erleichtert, und sie kann zur Erleichterung der Handhabung und Komprimierung rohrförmig sein, wobei eine größere
Auffangfläche für Kalk gegeben ist.
Zur Erleichterung der Entwässerung des Kessels und der Herausnahme der
Vorrichtung zu dem Zweck der Kalkentfernung ist es vorgesehen, dass der Durchbruch am oder in der Nähe vom Unterteil des Kessels angeordnet ist. Aber ist es auch möglich, dass der Durchbruch die Wassereinfüllöffnung ist, denn dieser ist bevorzugt am oberen Teil des Kessels angeordnet. Auf diese Weise ist es nicht notwendig, eine zusätzliche Öffnung zur Entwässerung und zur Einführung und Herausnahme der Vorrichtung zur Kalkentfernung bereitzustellen.
Es ist vorgesehen, dass die Vorrichtung mit dem Stopfen verbunden ist und so, wenn der Verschlußstopfen des Kessels entfernt wird, die Vorrichtung nach außen mitgeschleppt wird, wodurch ihre Herausnahme erleichtert wird. Die Vorrichtung kann durch eine flexibele Verbindung in der Art einer Kette mit dem Stopfen verbunden werden, welche lang genug ist, so dass die Vorrichtung durch ihr eigenes Gewicht im untersten Teil des Kessels gesunken ist oder, wenn der Stopfen am obersten Teil, der Kesselwände, ist, so dass die Vorrichtung schwebend innerhalb des Kessels zentriert gehalten wird. So werden die Ströme von heißem Wasser, die zum oberen Teil des Kessels fließen, durch die Drähte der Vorrichtung hindurch fließen, wobei mehrere Kalkreste hinterlassen werden. Mehrere dieser kompakten Einheiten aus Draht können in verbundener Weise miteinander als Halsbandstücke in den Kessel eingeführt werden, welche zu ihrer Reinigung mit dem Stopfen mitgeschleppt werden, wenn man daran zieht. Außerdem kann die Vorrichtung dem Stopfen zugeordnet sein. In dieser Weise ist es bevorzugt, dass der Stopfen am Unterteil des Kessels zentriert angeordnet ist, wobei er einen großen Teil der unteren Kesselfläche abdeckt, um sie gesunken und mit einem größeren Kontakt mit gekochtem Wasser, welches zum oberen Teil des Kessels ansteigt, zu halten.
Durch die Verwendung einer Strickgewebemasche aus Draht ist es möglich, eine Vorrichtung einer erheblichen Resistenz mit einer großen Oberfläche zu schaffen und folglich kann das notwendige Verhältnis der Kesselgröße bei einer kleinen Vorrichtung erreicht werden. So, beispielsweise für einen Kessel mit einer Durchschnittsgröße von 2 Liter Fassungsvermögen, braucht eine zylindrische Rohrvorrichtung (mit oder ohne Mittelöffnung) die Dimensionen in einer Größenordnung von einem Durchmesser und Axiallänge von 3 cm. oder weniger nicht zu überschreiten.
Solche kompakte Einheit kann aus Drahtfäden aus rostfreiem Stahl oder einem anderen Antikorrosions-Metal und aus gerundeten Fäden mit Kreisschnitt ohne scharfe Ränder sein, was die Kalk-Auffangfähigkeit erhöht. Es ist festgestellt worden, dass zur Erleichterung der Reinigung der Kalk-Auffangvorrichtung der Erfindung die Kabel einen Kreisschnitt haben sollen, während zur Gewährleistung einer langen Lebensdauer Drähte aus rostfreiem Stahl verwendet werden, obwhol weitere Antikorrosions-Werkstoffe permanenter Form, wie Monel, Nickel oder Aluminium verwendet werden können. Die Biegung und Kompaktierung der Fäden sind wichtig, so dass sie der Vorrichtung Festigkeit gewähren und gleichzeitig flexibel genug sind, um gedrückt werden zu können, und so dass Wasser problemlos durch ihr Innere hindurch fließen kann, wobei die Kalkreste daran anhaften.
Eine weitere Ausführungsform der kompakten Einheit bzw. Einheiten ist aus einem Textilmaterial gefertigt, welches den Temperaturen innerhalb des Kessels standhält. Dieses Material ist auch ausreichend porös, damit Wasser in seinem Innere zirkuliert und es eine erhebliche Menge an Kalk aufhält. Möglich ist es auch, dass sie aus einem Material wie Kunststoff, Steinwolle, oder Keramik gefertigt ist, welche eine gute Filter- und Auffangfähigkeit von Kalk haben und den Temperaturen von innerhalb des Kessels standhalten. Deshalb kann die Vorrichtung aus einem oder mehreren der beschriebenen Werkstoffe gefertigt werden, wobei sie kompakte Einheiten mit Porenstruktur bildet. Eine Vorrichtung zur Kalkentfernung wie oben beschrieben ist bei einem
Elektro-Bügelhaushaltsgerät, welches einen Kessel hat, in dem zur Dampferzeugung
Wasser zum Kochen gebracht wird und der an einen Bügeleisen oder ein anderes
Bügelgerät anschließbar ist, besonders nützlich. Der Kessel solcher Geräte ist ein verschlossener Kessel, der unter Druck arbeitet, dessen Zugriff zur inneren Reinigung schwierig ist, denn eine Reinigungsvorrichtung wie erfindungsgemäß, welche sich innerhalb des Kessels bewegen kann und Kalkpartikel aus dem in ihrem Innere kochenden Wasser filtert, erhöht die Lebensdauer dieser Geräte und vermeidet, dass die Kalkreste durch das Kabel, das mit dem Bügeleisen verbindet, aus dem Kessel gelangen können und dadurch während der Bügelfunktion die Wäsche kleckern.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Kalkentfernung in einem Kessel eines Elektrohaushaltsgerätes der Erfindung. Diese Vorrichtung ist an einen Kesselstopfen anschließbar und kann bezüglich des Stopfens beweglich oder unbeweglich verbunden werden. Außerdem kann sie zu ihrer Reinigung an bzw. von dem Stopfen montiert bzw. demontiert werden. Darüber hinaus umfasst die Vorrichtung mindestens eine kompakte Einheit mit Porenstruktur, so dass Kalk an ihrer Fläche anhaftet und, wenn sie schon aus dem Kessel herausgebracht ist, sie gereinigt, mit Wasser oder einer Anti-Kalk-Chemikalie abgespült werden kann.
Es ist vorgehesen, dass die Vorrichtung der Erfindung in Kontakt mit der Innenfläche des Kessels bewegt werden kann, so dass sie die Kalkpartikel, die an dessen Fläche angehaftet sind, abreißen oder mitreißen kann. Dies kann mit einer kompakten Einheit erreicht werden, welche durch den Kesseldurchbruch manipulierbar ist und durch ihre äußere Gestalt eine Oberfläche hat, die mit der Form der Innenfläche des Kessels kompatibel ist. Beispielsweise, in Form einer Scheibe, die durch einen an einer flächigen Kesselwand, bevorzugt der unteren Wand des Kessels, wo sich Kalk am meisten ansammelt, zentrierten Durchbruch einführbar ist.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. In den
Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Figuren, die
Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen. Dabei zeigen es:
Fig. 1 eine schematisierte perspektivische Ansicht eines Kessels eines Elektrohaushaltsgerätes gemäß der Erfindung, welcher in seinem Innere eine Ausführung einer Vorrichtung zur
Kalkentfernung aufweist,
Fig. 2 eine schematisierte perspektivische Ansicht eines Kessels eines Elektrohaushaltsgerätes gemäß der Erfindung, welcher in seinem Innere eine weitere Ausführung der Vorrichtung zur Kalkentfernung aufweist,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zur Kalkentfernung gemäß der Ausführung aus Figur 2,
Fig. 4 einen Querschnitt des Kessels mit einer Vorrichtung zur Kalkentfernung gemäß der Ausführung aus Figur 2, und
Fig. 5 einen Ausschnitt eines Kessels mit einer Vorrichtung zur
Kalkentfernung gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung.
BESTER WEG ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
Fig. 1 zeigt einen Kessel 10 eines Elektrohaushaltsgerätes (in den Figuren nicht vollständig gezeigt), der an einer seiner Wände 14 einen Ausschnitt hat, um das Innere zu zeigen. Im Innere kann man ein Heizelement 20 erkennen, welches sich biegt, um einen größeren Kontakt mit dem zu kochenden Wasser zu erreichen.
An der oberen Wand 14 des Kessels befindet sich ein Durchbruch 16, der gleichzeitig als Einfüllöffnung 18 zum Einfüllen des Kesselwassers funktioniert. Dieser Durchbruch ist durch einen Stopfen 30 mit einem hermetischen Verschluss verschließbar, welcher dem Druck standhält, der beim Betrieb des Heizelementes 20 im Innere des Kessels durch den Dampf erzeugt wird.
An der oberen Wand 14 des Kessels 10 befindet sich auch der Auslassport 32 von Dampf aus dem Kessel zum Bügeleisen (nicht gezeigt). Normalerweise ist diese Verbindung durch ein Elektroventil zur Dampfdosierung reguliert.
Innerhalb des Kessels erscheint eine Vorrichtung 40 zur Entfernung des aus dem kochenden Wasser ausgefällten Kalks. Diese besteht aus drei kompakten Einheiten 44 in der Form von Kugeln, die aus auf sich selbst gewickelten Drähten aus rostfreiem Stahl gefertigt und durch Kettenabschnitte 43 aus rostfreiem Stahl miteinander verbunden sind. Die Länge des Kettenabschnittes, der die Kugel mit dem Stopfen 30 verbindet, ist ausreichend, so dass die Kugel am Unterteil 12 des Kessels 10 in der Nähe der Wand 14 des Bodens des Kessels 10 steht. Der Rest der Kugeln verbinden sich miteinander. Der Durchmesser der Kugeln ist ähnlich wie oder kleiner als derjenige des Durchbruches 16 zur Erleichterung ihrer Herausnahme. Der Durchmesser kann sogar etwa größer als derjenige des Durchbruches sein und sie können durch eine leichte Verformung der kompakten Einheiten herausgezogen werden.
Durch die vorliegende Ausführung der Erfindung wird eine bewegliche Vorrichtung 40 zur Kalkentnahme bereitgestellt, welche, wenn sie in einen Wasserkessel oder andere Gefäße, für die sie speziell angepasst ist, eingeführt wird, aufgrund ihrer Bewegungen innerhalb des Kessels dazu neigt, zwischen den Zwischenräumen der Drähte den (aus dem Kesselwasser ausgefällten) Kalk aufzufangen. Die kompakten Einheiten weisen gewisse Festigkeitsbedingungen auf, so dass sie nach einem angemessenen Gebrauch aus dem Kesselgefäß herausgezogen werden können und zur Entfernung des eingehaltenen Kalks zwischen den Fingern leicht gedrückt werden können. Wenn diese Reinigung regelmäßig erfolgt und die Fäden aus rostfreiem Stahl oder einem anderen permanenten Antikorrosions- Material (welches eine Kunststoffsubstanz beinhalten kann) gefertigt sind, kann die Lebensdauer des Haushaltsgerätes erheblich erhöht werden.
Figur 2 zeigt einen Kessel 10 eines Elektrohaushaltsgerätes (in den Figuren nicht vollständig gezeigt), der an einer seiner Wände 14 einen Ausschnitt hat, um das Innere zu zeigen. Im Innere kann man ein Heizelement 20 erkennen, welches sich biegt, um einen größeren Kontakt mit dem zu kochenden Wasser zu erreichen.
An der oberen Wand 14 des Kessels befindet sich eine Einfüllöffnung 18 zum Einfüllen des Kesselwassers. An einer seitlichen Wand 14 ist ein Durchbruch 16 vorgesehen, welcher durch einen Stopfen 30, der dem beim Betrieb des Heizelementes 20 im Innere des Kessels durch den Dampf erzeugten Druck standhält, hermetisch verschließbar ist. An der oberen Wand 14 des Kessels 10 befindet sich auch der Auslassport 32 von Dampf aus dem Kessel zum Bügeleisen (nicht gezeigt). Innerhalb des Kessels erscheint eine Vorrichtung 42 zur Entfernung des aus dem kochenden Wasser ausgefällten Kalks. Diese Vorrichtung ist als eine kompakte Einheit 44 in Form eines Blocks mit Porenstruktur, z.B. aus gewickeltem Draht aus rostfreiem Stahl, welcher dem Stopfen 30 zugeordnet mit diesem verbunden ist, ausgebildet. Wird der Stopfen geöffnet, gelangt die Vorrichtung 42 aus dem Kesselinnere mit der kompakten Einheit 44 nach außen. Bevorzugt ist, dass die Vorrichtung 42 am Unterteil 12 des Kessels montiert angeordnet ist.
In Figur 3 wird die Vorrichtung 42 gemäß der Erfindung mit einer kompakten Einheit 44 gezeigt, die dem Stopfen 30 zugeordnet ist. In dieser Figur ist die kompakte
Einheit als ein Zylinder ausgebildet, welcher hohl und rohrförmig oder kompakt in seinem Innere sein kann und durch eine auf sich selbst gewickelte Drahtstrickmasche aus rostfreiem Stahl gefertigt ist.
In Figur 4 wird ein Längsschnitt des Kessels 10 gezeigt. Die vier Wände 14 des Kessels umschliessen im Innere das Heizelement 20. Der Wasserpegel deckt das ganze Heizelement ab, wenn drei Viertel der Kesselkapazität belegt sind und das restliche Kesselvolumen sieht mit Dampf füllt, der durch den Auslassport 32 zum
Bügeleisen abfließen kann. Als Schnitt wird auch die kompakte Einheit 44 der
Vorrichtung 42 zur Kalkentfernung am Unterteil 12 des Kesselinneres zentriert gezeigt. Indem die auftretenden kochenden Wasserströme genutzt werden, werden diese innerhalb der Porenstruktur der kompakten Einheit gefiltert, und sie hinterlassen die ausgefällten Kalkpartikel an der Oberfläche der Porenstruktur der kompakten Einheit
44 der Vorrichtung 42.
In Figur 5 wird eine weitere Ausführung der Vorrichtung 41 zur Kalkentfernung gezeigt, wobei der Durchbruch 16 am Unterteil 12 des Kessels 10 zentriert vorgesehen ist. Die kompakte Einheit 44 der Vorrichtung 43 ist als eine Drahtscheibe ausgebildet, welche sich an deren Zentralteil an den Stopfen 30 anschließt. An den Zentralteil des Stopfens 30 schließen sich Federelemente 45 an, die die Drahtscheibe in eine Öffnungsposition schieben. Diese Federelemente sollen in zusammengelegter Weise verbunden werden, um sie in den Kessel einzuführen. Um sie herauszubringen, zieht man kräftig an dem Stopfen 30 und die Scheibe wird zu Reinigungszwecken nach außen mitgeschleppt. Die Drahtscheibe, die innerhalb des Kessels offen bleibt, ist von außen beweglich, um den am Unterteil des Kessels angehafteten Kalk zu kratzen und so die Kalkreinigung und -entfernung zu verbessern.
Die Bezugszeichen in den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung dienen lediglich dem besseren Verständnis der Erfindung und sollen nicht den Schutzumfang einschränken. Bezugszeichen
10 Kessel
12 Unterteil des Kessels
14 Wand
20 Heizelement
16 Durchbruch
18 Einfüllöffnung
30 Stopfen
32 Auslassport
40, 43, 42 Vorrichtung
43 Kette
44 kompakte Einheit
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