WIRNITZER, Bernd (Bergstr. 8/3, Friolzheim, 71292, DE)
| Ansprüche 1 . Elektrowerkzeugmaschine (100) mit einer Elektronikeinheit (180) zur Realisierung einer Anlaufsperre, wobei die Elektrowerkzeugmaschine (100) mit einer zugeordneten Energiequelle (1 10) elektrisch leitend verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit (180) dazu ausgebildet ist, nach Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine (100) und der Energiequelle (1 10) nur für einen begrenzten, vorgegebenen Zeitraum Energie von der Energiequelle (1 10) aufzunehmen. 2. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 1 , mit einem zwischen einer Ein- und einer Aus-Position umschaltbaren Schalter (140) zum Ein- und Ausschalten der Elektrowerkzeugmaschine (100), dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit (180) dazu ausgebildet ist, bei der Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine (100) und der Energiequelle (1 10) ein Anlaufen der Elektrowerkzeugmaschine (100) zu verhindern, falls der Schalter (140) sich in der Ein-Position befindet. 3. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit (180) eine Erfassungseinheit (150) aufweist, die dazu ausgebildet ist, bei der Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine (100) und der Energiequelle (1 10) eine Beaufschlagung der Elektrowerkzeugmaschine (100) mit einer von der E- nergiequelle (1 10) bereitgestellten Betriebsspannung (U_B) zu detektieren. 4. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungseinheit (150) dazu ausgebildet ist, bei der Beaufschlagung der Elektrowerkzeugmaschine (100) mit der von der Energiequelle (1 10) bereit- gestellten Betriebsspannung (U_B) ein temporäres Indikatorsignal (IND_SIG) auszugeben, das die Beaufschlagung der Elektrowerkzeugmaschine (100) mit der Betriebsspannung (U_B) anzeigt. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das temporäre Indikatorsignal (IND_SIG) durch Erzeugen eines Spannungssignals, eines Stromsignals oder eines vorgegebenen Zustande in einem nichtflüchtigen Speichermedium (139) realisierbar ist. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit (180) eine Auswerteeinheit (135) aufweist, die dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit von dem Indikatorsignal (IND_SIG) ein Anlaufen der Elektrowerkzeugmaschine (100) zu verhindern, falls der Schalter (140) sich in der Ein-Position befindet. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit (250) dazu ausgebildet ist, beim Trennen der elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine (200) und der Energiequelle (1 10) ein Wegfallen der von der Energiequelle (1 10) bereitgestellten Betriebsspannung (U_B) zu detektieren und ein Umschalten des Schalters (240) von der Ein-Position in die Aus-Position zu bewirken. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schalter (240) ein Rücksteilglied (242) zum Umschalten des Schalters (240) von der Ein-Position in die Aus-Position zugeordnet ist und der Elektronikeinheit (250) ein Halteglied (259) zum Halten des Rücksteilglieds (242) zugeordnet ist, wobei die Elektronikeinheit (250) dazu ausgebildet ist, beim Wegfallen der von der Energiequelle (1 10) bereitgestellten Betriebsspannung (U_B) das Halteglied (259) zum Freigeben des Rücksteilglieds (242) anzusteuern. Elektrowerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit (180) diskrete Komponenten (155) zur differentiellen Auswertung der von der Energiequelle (1 10) bereitgestellten Betriebsspannung (U_B) aufweist, wobei die diskreten Komponenten (155) dazu ausgebildet sind, derart zusammenzuwirken, dass im eingeschwungenen Zustand Ruhestromfreiheit ermöglicht wird. 10. Anlaufsperre mit einer Elektronikeinheit (180) für eine Elektrowerkzeugmaschine (100), die mit einer zugeordneten Energiequelle (1 10) elektrisch leitend verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit (180) dazu ausgebildet ist, nach Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine (100) und der Energiequelle (1 10) nur für einen begrenzten, vorgegebenen Zeitraum Energie von der Energiequelle (1 10) aufzunehmen. |
Titel
Elektrowerkzeugmaschine mit einer Anlaufsperre Stand der Technik
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Elektrowerkzeugmaschine mit einer Elektronikeinheit zur Realisierung einer Anlaufsperre, wobei die Elektrowerkzeugmaschine mit einer zugeordneten Energiequelle elektrisch leitend verbindbar ist.
Aus dem Stand der Technik sind Elektrowerkzeugmaschinen bekannt, die mit einer zugeordneten Energiequelle elektrisch leitend verbindbar sind und einen Ein- /Aus-Schalter aufweisen, der nach Herstellung einer derartigen elektrisch leitenden Verbindung zum Ein- und Ausschalten der Werkzeugmaschine zwischen einer Ein- und einer Aus-Position umschaltbar ist. Die Energiequelle kann beispielsweise ein zugeordnetes Akkupack sein, oder ein Spannungsnetz, das über einen zugeordneten Netzstecker mit der Elektrowerkzeugmaschine verbindbar ist.
Um nach einer Unterbrechung der elektrisch leitenden Verbindung, z. B. infolge eines unbeabsichtigten Ziehens des Netzsteckers, ein selbstständiges Wiederanlaufen der Werkzeugmaschine zu verhindern, falls deren Schalter sich noch in seiner Ein-Position befindet, kann die Elektrowerkzeugmaschine eine Wiederanlaufsperre aufweisen. Diese wird üblicherweise mit einer Überwachungseinheit realisiert, die dazu dient, eine von der Energiequelle bereitgestellte Betriebsspannung und eine Schalterstellung des Ein-/Aus-Schalters zu überwachen und bei einer Detektion der Betriebsspannung nach einer Unterbrechung der elektrisch leitenden Verbindung ein Anlaufen der Werkzeugmaschine zu verhindern, falls der Ein-/Aus-Schalter sich noch in seiner Ein-Position befindet. Nachteilig am Stand der Technik ist, dass eine derartige Wiederanlaufsperre kontinuierlich elektrisch leitend mit der zugeordneten Energiequelle verbunden ist, um die Detektion der Betriebsspannung zu ermöglichen, und somit auch im Ruhezustand der Werkzeugmaschine einen entsprechenden Stromverbrauch auf- weist. Dies kann insbesondere bei einer Verwendung eines Akkupacks als Energiequelle für die Elektrowerkzeugmaschine zu einer schleichenden Entladung bis hin zu einer Tiefentladung des Akkupacks führen.
Offenbarung der Erfindung
Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine neue Elektrowerkzeugmaschine mit einer Anlaufsperre bereit zu stellen, bei der eine schleichende Entladung eines zugeordneten Akkupacks durch die Anlaufsperre verhindert wird. Dieses Problem wird gelöst durch eine Elektrowerkzeugmaschine mit einer Elektronikeinheit zur Realisierung einer Anlaufsperre, wobei die Elektrowerkzeugmaschine mit einer zugeordneten Energiequelle elektrisch leitend verbindbar ist. Die Elektronikeinheit ist dazu ausgebildet, nach Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine und der Energiequelle nur für einen begrenzten, vorgegebenen Zeitraum Energie von der Energiequelle aufzunehmen.
Die Erfindung ermöglicht somit, den Energieverbrauch der Elektronikeinheit zur Realisierung der Anlaufsperre zu minimieren.
Die Elektrowerkzeugmaschine weist bevorzugt einen zwischen einer Ein- und einer Aus-Position umschaltbaren Schalter zum Ein- und Ausschalten der Elektrowerkzeugmaschine auf. Die Elektronikeinheit ist bevorzugt dazu ausgebildet, bei der Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerk- zeugmaschine und der Energiequelle ein Anlaufen der Elektrowerkzeugmaschine zu verhindern, falls der Schalter sich in der Ein-Position befindet.
Somit kann ein ungewünschtes Anlaufen der Elektrowerkzeugmaschine sicher und zuverlässig verhindert werden. Gemäß einer Ausführungsform weist die Elektronikeinheit eine Erfassungseinheit auf, die dazu ausgebildet ist, bei der Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine und der Energiequelle eine Beaufschlagung der Elektrowerkzeugmaschine mit einer von der Energiequelle bereit- gestellten Betriebsspannung zu detektieren.
Die Erfindung ermöglicht somit, eine Beaufschlagung der Elektrowerkzeugmaschine mit einer von der Energiequelle bereitgestellten Betriebsspannung mit kostengünstigen Bauelementen zu detektieren.
Die Erfassungseinheit ist bevorzugt dazu ausgebildet, bei der Beaufschlagung der Elektrowerkzeugmaschine mit der von der Energiequelle bereitgestellten Betriebsspannung ein temporäres Indikatorsignal auszugeben, das die Beaufschlagung der Elektrowerkzeugmaschine mit der Betriebsspannung anzeigt. Das Indi- katorsignal ist bevorzugt durch Erzeugen eines Spannungssignals, eines Stromsignals oder eines vorgegebenen Zustands in einem nichtflüchtigen Speichermedium realisierbar.
Somit kann eine Anzeige der Beaufschlagung der Elektrowerkzeugmaschine mit der Betriebsspannung auf einfache Art und Weise realisiert werden.
Die Elektronikeinheit weist bevorzugt eine Auswerteeinheit auf, die dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit von dem Indikatorsignal ein Anlaufen der Elektrowerkzeugmaschine zu verhindern, falls der Schalter sich in der Ein-Position befindet.
Somit kann ein ungewünschtes Anlaufen der Elektrowerkzeugmaschine sicher und zuverlässig verhindert werden, falls der Schalter sich bei Herstellung der e- lektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine und der Energiequelle bereits bzw. noch in der Ein-Position befindet.
Gemäß einer Ausführungsform ist die Elektronikeinheit dazu ausgebildet, beim Trennen der elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine und der Energiequelle ein Wegfallen der von der Energiequelle bereitgestellten Betriebsspannung zu detektieren und ein Umschalten des Schalters von der Ein-Position in die Aus-Position zu bewirken. Die Erfindung ermöglicht somit durch ein einfaches Umschalten des Schalters beim Trennen der elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerk- zeugmaschine und der Energiequelle ein ungewünschtes Anlaufen der Elektro- werkzeugmaschine bei einer Wiederherstellung dieser elektrisch leitenden Ver- bindung wirksam zu verhindern.
Dem Schalter ist bevorzugt ein Rücksteilglied zum Umschalten des Schalters von der Ein-Position in die Aus-Position zugeordnet und der Elektronikeinheit ist ein Halteglied zum Halten des Rücksteilglieds zugeordnet. Die Elektronikeinheit ist vorzugsweise dazu ausgebildet, beim Wegfallen der von der Energiequelle bereitgestellten Betriebsspannung das Halteglied zum Freigeben des Rücksteilglieds anzusteuern.
Somit kann eine wirksame und unkomplizierte Halte-/Rückstelleinheit realisiert werden.
Gemäß einer Ausführungsform weist die Elektronikeinheit diskrete Komponenten zur differentiellen Auswertung der von der Energiequelle bereitgestellten Betriebsspannung auf. Die diskreten Komponenten sind dazu ausgebildet, derart zusammenzuwirken, dass im eingeschwungenen Zustand Ruhestromfreiheit ermöglicht wird.
Die Erfindung ermöglicht somit durch die Verwendung einfacher und kostengünstiger Bauelemente eine ruhestromfreie Ausgestaltung der Elektronikeinheit.
Das Eingangs genannte Problem wird auch gelöst durch eine Anlaufsperre mit einer Elektronikeinheit für eine Elektrowerkzeugmaschine, die mit einer zugeordneten Energiequelle elektrisch leitend verbindbar ist. Die Elektronikeinheit ist dazu ausgebildet, nach Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine und der Energiequelle nur für einen begrenzten, vorgegebenen Zeitraum Energie von der Energiequelle aufzunehmen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen Die Erfindung ist anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein vereinfachtes Schaltbild einer mit einer Energiequelle verbindbaren Elektrowerkzeugmaschine gemäß einer ersten Ausführungsform, Fig. 2 ein vereinfachtes Schaltbild einer mit einer Energiequelle verbindbaren
Elektrowerkzeugmaschine gemäß einer zweiten Ausführungsform, und
Fig. 3 ein vereinfachtes Schaltbild einer mit einer Energiequelle verbindbaren Elektrowerkzeugmaschine gemäß einer dritten Ausführungsform.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Fig. 1 zeigt schematisch eine mit einer Energiequelle 1 10 verbindbare Elektrowerkzeugmaschine 100 mit einer Antriebseinheit 120 und einer dieser zugeord- neten Ansteuereinheit 130 gemäß einer ersten Ausführungsform. Die Elektrowerkzeugmaschine 100 weist beispielhaft mindestens zwei Anschlüsse 132, 134 auf, die mit zugeordneten Anschlüssen 1 12, 1 14 der Energiequelle 1 10 mechanisch und elektrisch leitend verbindbar sind, zwischen denen eine Betriebsspannung U_B zum Betrieb der Maschine 100 bereitgestellt wird. Die Anschlüsse 132, 134 sind illustrativ über zugeordnete Leitungen 122 bzw. 124 mit der zur Ansteu- erung der Antriebseinheit 120 ausgebildeten Ansteuereinheit 130 verbunden. In der Leitung 122 ist beispielhaft ein zum Ein- und Ausschalten der Elektrowerkzeugmaschine 100 vorgesehener und zwischen einer Ein- und einer Aus-Position umschaltbarer Schalter 140 angeordnet, der illustrativ in seiner Aus-Position ge- zeigt ist und nachfolgend auch als„Ein-/Aus-Schalter" bezeichnet wird.
Die Elektrowerkzeugmaschine 100 kann eine beliebige Werkzeugmaschine sein, bei der ein zugeordnetes Werkzeug mit der Antriebseinheit 120 antreibbar ist, z. B. eine Tischsäge, eine Kettensäge, eine Kreissäge, eine Bandschleifmaschine, eine Winkelschleifmaschine, eine Bohrmaschine, eine Schlagbohrmaschine, ein
Bohrhammer, ein Schrauber, ein Bohrschrauber etc. Gemäß einer Ausführungsform ist die Elektrowerkzeugmaschine 100 ein handgeführtes Elektrowerkzeug und die Energiequelle 1 10 ist vorzugsweise ein Akkupack, das zur netzunabhängigen Stromversorgung mechanisch und elektrisch mit dem handgeführten Elekt- rowerkzeug verbindbar ist. Die Antriebseinheit 120 ist beispielhaft ein mit Strom versorgter, elektrischer Antriebsmotor eines beliebigen Motortyps, z. B. ein elektronisch kommutierter Motor oder ein Gleichstrommotor. Dieser ist im Betrieb illustrativ mit der Ansteuereinheit 130 ansteuerbar, die dazu ausgebildet ist, einen im Betrieb des Motors 120 er- forderlichen Energiefluss zum Motor 120 zu steuern. Hierbei ist der Antriebsmotor 120 vorzugsweise derart elektronisch Steuer- bzw. regelbar, dass sowohl ein Reversierbetrieb, als auch Vorgaben hinsichtlich einer gewünschten Drehgeschwindigkeit realisierbar sind. Die Funktionsweise und der Aufbau eines geeigneten Antriebsmotors 120 sowie der zugeordneten Ansteuereinheit 130 sind aus dem Stand der Technik hinreichend bekannt, sodass hier zwecks Knappheit der
Beschreibung auf eine eingehende Beschreibung verzichtet wird.
Gemäß einer Ausführungsform weist die Elektrowerkzeugmaschine 100 eine E- lektronikeinheit 180 zur Realisierung einer Anlaufsperre auf, die zumindest teil- weise mit einer aus diskreten Komponenten aufgebauten Schaltung 155 zur dif- ferentiellen Auswertung der von der Energiequelle 1 10 bereitgestellten Betriebsspannung U_B realisiert ist. Die Schaltung 155 und/oder die Erfassungseinheit 150 ist bevorzugt Ruhestromfrei ausgebildet, d.h. im eingeschwungenen Zustand der Schaltung 155 bzw. der Erfassungseinheit 150 fließt darin kein Ruhestrom. Ein geeigneter Aufbau der Schaltung 155 bzw. der Erfassungseinheit 150 ist von einem Fachmann problemlos realisierbar und nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung, sodass hier zwecks Knappheit der Beschreibung auf eine eingehende Beschreibung verzichtet wird. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Realisierung der Schaltung 155 mit diskreten Komponenten lediglich beispielhaften Charakter hat und nicht zur Einschränkung der Erfindung dient. Vielmehr kann auch ein anderer Aufbau der Schaltung 155 bzw. der Elektronikeinheit 180 Anwendung finden, z. B. ein Aufbau mit einer Kombination aus diskreten und integrierten Komponenten und/oder in der Form eines integrierten Bausteins. Die Elektronikeinheit 180 ist bevorzugt dazu ausgebildet, bei der Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine 100 und der Energiequelle 1 10 ein Anlaufen der Elektrowerkzeugmaschine 100 zu verhindern, falls der Ein-/Aus-Schalter 140 sich in der Ein-Position befindet. Hierbei nimmt die Elektronikeinheit 180 gemäß einer Ausführungsform nur für einen begrenzten, vorgegebenen Zeitraum nach Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine 100 und der Energiequelle 1 10 Energie von der Energiequelle 1 10 auf, wie unten stehend beschrieben.
Illustrativ weist die Elektronikeinheit 180 eine Erfassungseinheit 150 und eine beispielhaft der Ansteuereinheit 130 zugeordnete Auswerteeinheit 135 auf. Darüber hinaus kann die Elektronikeinheit 180 ein beispielhaft der Erfassungseinheit 150 zugeordnetes, nicht-flüchtiges Speichermedium 139 aufweisen, das im Ruhezustand bevorzugt stromlos arbeitet. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass auch andere Ausgestaltungen möglich sind, die ebenfalls im Rahmen der vorlie- genden Erfindung liegen. Z. B. kann das Speichermedium 139 der Ansteuereinheit 139 zugeordnet sein und/oder die Auswerteeinheit 135 kann ein separates Bauteil sein, das die Ansteuereinheit 130 zum Verhindern eines Anlaufens der Elektrowerkzeugmaschine 100 ansteuern kann. Darüber hinaus können die E- lektronikeinheit 180 und die Ansteuereinheit 130 auch als eine einzelne elektro- nische Schaltung ausgebildet sein.
Die Erfassungseinheit 150 ist beispielhaft zwischen zwei den Leitungen 122, 124 zugeordneten Knotenpunkten 152 bzw. 154 angeordnet, wobei der Knotenpunkt 152 zwischen Anschluss 132 und Schalter 140 vorgesehen ist. Die Erfassungs- einheit 150 ist dazu ausgebildet, bei der Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine 100 und der Energiequelle 1 10 eine Beaufschlagung der Elektrowerkzeugmaschine 100 mit der von der Energiequelle 1 10 bereitgestellten Betriebsspannung U_B zu detektieren. Bei einer entsprechenden Detektion gibt die Erfassungseinheit 150 bevorzugt ein temporä- res, von der Auswerteeinheit 135 auswertbares Indikatorsignal IND_SIG aus, das die Beaufschlagung der Elektrowerkzeugmaschine 100 mit der Betriebsspannung U_B anzeigt. Das temporäre Indikatorsignal IND_SIG ist z. B. durch Erzeugen eines Spannungssignals, eines Stromsignals oder eines vorgegebenen Zustande in dem nichtflüchtigen Speichermedium 139 realisierbar, wie unten ste- hend beschrieben.
Die Auswerteeinheit 135 ist bevorzugt dazu ausgebildet, in Abhängigkeit von dem Indikatorsignal IND_SIG ein Anlaufen der Elektrowerkzeugmaschine 100 zu verhindern, falls der Ein-/Aus-Schalter 140 sich in der Ein-Position befindet. Hier- zu kann die Auswerteeinheit 135 gemäß einer Ausführungsform z. B. das Indika- torsignal IND_SIG aus dem nicht-flüchtigen Speichermedium 139 auslesen, wie unten stehend beschrieben.
Im Betrieb der Elektrowerkzeugmaschine 100 wird durch eine elektrische und mechanische Verbindung der Anschlüsse 132, 134 mit den Anschlüssen 1 12 bzw. 1 14, z. B. durch Einschieben eines zugeordneten Akkupacks, insbesondere eines geeigneten Wechselakkupacks, in eine hierzu an der Maschine 100 vorgesehene Wechselaufnahme, eine elektrisch leitende Verbindung zwischen der E- lektrowerkzeugmaschine 100 und der Energiequelle 1 10 hergestellt. Über diese elektrisch leitende Verbindung wird die Maschine 100 mit der von der Energiequelle 1 10 bereitgestellten Betriebsspannung U_B beaufschlagt, sodass in der Erfassungseinheit 150 ein Strom fließen kann, der eine Detektion der Beaufschlagung ermöglicht. Hierbei ist die Erfassungseinheit 150 jedoch derart ausgebildet, dass dieser Strom nur für einen begrenzten, vorgegebenen Zeitraum T1 fließt und die Erfassungseinheit 150 somit nur im Zeitraum T1 Energie von dem
Wechselakkupack aufnimmt. Der Zeitraum T1 ist bevorzugt derart bemessen, dass der zugeordnete Stromfluss nicht zu einer Entladung oder einer Tiefentladung des Wechselakkupacks führen kann, auch nicht bei wiederholter Ausführung des oben beschriebenen Vorgangs, insbesondere dann, wenn sich der Ein- /Aus-Schalter 140 in der Aus-Position befindet.
In Reaktion auf die Detektion der Beaufschlagung der Elektrowerkzeugmaschine 100 mit der Betriebsspannung U_B erzeugt die Erfassungseinheit 150 das oben beschriebene, temporäre Indikatorsignal IND_SIG. Gemäß einer Ausführungs- form ist das temporäre Indikatorsignal IND_SIG ein Spannungs- oder ein Stromsignal, das während eines begrenzten vorgegebenen Zeitraums T2 ausgegeben wird, wobei der Zeitraum T2 und der Zeitraum T1 unterschiedliche Längen aufweisen können. Die Existenz dieses Spannungs- oder Stromsignals dient als Indikator für die Beauschlagung der Elektrowerkzeugmaschine 100 mit der Be- triebsspannung U_B, bzw. als Beleg dafür, dass die Erfassungseinheit 150 einen
Übergang vom spannungsfreien in einen spannungsbeaufschlagten Zustand de- tektiert hat. Diese Detektion erfolgt bevorzugt durch Detektion eines durch Anlegen der Betriebsspannung U_B entstehenden Spannungssprungs bzw. einer Spannungsrampe. Hierbei kann der spannungsfreie Zustand auch ein Zustand sein, bei dem die von der Erfassungseinheit 150 detektierbare Spannung einen ersten Schwellenwert unterschreitet, während der spannungsbeaufschlagte Zu- stand auch ein Zustand sein kann, bei dem die von der Erfassungseinheit 150 detektierbare Spannung einen zweiten Schwellenwert überschreitet.
Alternativ zur Erzeugung eines Spannungs- oder Stromsignals als Indikatorsignal IND_SIG kann wie oben beschrieben ein vorgegebener Zustand für den Zeitraum
T2 in dem nicht-flüchtigen Speichermedium 139 erzeugt werden. Hierbei kann als Speichermedium 139 z. B. ein bistabiles Relais Anwendung finden, bei dem einer der beiden möglichen Zustände für den Zeitraum T2 gesetzt wird. Alternativ kann beispielsweise ein EEPROM Anwendung finden, bei dem z. B. ein entspre- chendes Bit an einer vorgegebenen Speicherstelle für den Zeitraum T2 gesetzt wird.
Die Auswerteeinheit 135 bestimmt nun gemäß einer Ausführungsform einen momentanen Zustand der Elektrowerkzeugmaschine 100 auf der Basis des tem- porären Indikatorsignals IND_SIG und einer aktuellen Schalterstellung des Ein-
/Aus-Schalters 140. Hierbei erfolgt die Bestimmung des momentanen Zustande bevorzugt an einem Zeitpunkt, an dem ein stabiles Anliegen eines aktuellen Indikatorsignals IND_SIG gewährleistet werden kann, wobei die Auswerteeinheit 135 ein Anlaufen der Elektrowerkzeugmaschine 100 bis zu einem vorgegebenen Zeitpunkt nach dieser Bestimmung verhindert. Somit kann verhindert werden, dass die Elektrowerkzeugmaschine 100 anläuft bevor eine zuverlässige Auswertung durch die Auswerteeinheit 135 erfolgt ist.
Für den Fall, dass die Auswerteeinheit 135 im Zeitraum T2 auf der Basis des In- dikatorsignals IND_SIG eine Beaufschlagung des Elektrowerkzeugs 100 mit der von der Energiequelle 1 10 bereitgestellten Betriebsspannung U_B bestimmt, d. h. dass entweder ein entsprechendes Spannungs- oder Stromsignal an der Auswerteeinheit 135 anliegt oder ein entsprechendes Bit aus dem nicht-flüchtigen Speichermedium 139 auslesbar ist, verhindert die Auswerteeinheit 135 z. B. durch eine geeignete Ansteuerung der Ansteuereinheit 130 ein Anlaufen des Antriebsmotors 120, falls der Schalter 140 in der Ein-Position ist. Falls der Schalter 140 in der Aus-Position ist, ist ein Sperren eines Anlaufens des Antriebsmotors 120 durch die Auswerteeinheit 135 nicht erforderlich. Für den Fall, dass die Auswerteeinheit 135 keine Beaufschlagung des Elektrowerkzeugs 100 mit der von der Energiequelle 1 10 bereitgestellten Betriebsspan- nung U_B bestimmt, ist ein Sperren eines Anlaufens des Antriebsmotors 120 durch die Auswerteeinheit 135 ebenfalls nicht erforderlich. Somit kann die Elekt- rowerkzeugmaschine 100 bevorzugt ohne eine Intervention der Auswerteeinheit 135 in Abhängigkeit von der aktuellen Schalterstellung des Ein-/Aus-Schalters 140 anlaufen, oder nicht.
Fig. 2 zeigt schematisch eine mit der Energiequelle 1 10 von Fig. 1 verbindbare Elektrowerkzeugmaschine 200 mit der Antriebseinheit 120 von Fig. 1 und einer dieser zugeordneten Ansteuereinheit 230 gemäß einer zweiten Ausführungsform. Die Elektrowerkzeugmaschine 200 kann wie die Elektrowerkzeugmaschine 100 von Fig. 1 eine beliebige Werkzeugmaschine sein, bei der ein zugeordnetes Werkzeug mit der Antriebseinheit 120 antreibbar ist. Die der Antriebseinheit 120 zugeordnete Ansteuereinheit 230 kann bis auf die Auswerteeinheit 135 von Fig. 1 wie die Ansteuereinheit 130 von Fig. 1 aufgebaut sein. Gemäß einer Ausfüh- rungsform ist die Ansteuereinheit 230 wie eine gebräuchliche, dem Fachmann bekannte Ansteuereinheit ausgebildet und z. B. mit einer aus dem Stand der Technik bekannten Wiederanlaufsperre 235 versehen. Diese kann auch in der Ansteuereinheit 130 von Fig. 1 vorgesehen sein. Die Elektrowerkzeugmaschine 200 hat wie die Werkzeugmaschine 100 von Fig.
1 die Leitungen 122, 124 mit den beiden Anschlüssen 132 bzw. 134, die mit den zugeordneten Anschlüssen 1 12 bzw. 1 14 der Energiequelle 1 10 mechanisch und elektrisch leitend verbindbar sind. In der Leitung 122 ist beispielhaft ein zum Ein- und Ausschalten der Elektrowerkzeugmaschine 100 vorgesehener und zwischen einer Ein- und einer Aus-Position umschaltbarer Schalter 240 angeordnet, der illustrativ in seiner Aus-Position gezeigt ist und nachfolgend auch als„Ein-/Aus- Schalter" bezeichnet wird.
Der Ein-/Aus-Schalter 240 steht gemäß einer Ausführungsform in einer Wirkver- bindung mit einer Elektronikeinheit 250, die beispielhaft zwischen zwei den Leitungen 122, 124 zugeordneten Knotenpunkten 252 bzw. 254 angeordnet ist, wobei der Knotenpunkt 252 zwischen Schalter 240 und Ansteuereinheit 230 vorgesehen ist. Dieser Elektronikeinheit 250 ist beispielhaft ein Halteglied 259 zugeordnet, das im Wirkeingriff mit einem dem Ein-/Aus-Schalter 240 zugeordneten Rücksteilglied 242 steht. Das Rücksteilglied 242 ist dazu ausgebildet, eine Rückstellkraft auf den Ein-/Aus-Schalter 240 auszuüben, um diesen von der Ein- in die Aus-Position zu bewegen. Eine hierzu erforderliche Rückstellenergie ist z. B. als elektrische Energie in dem Rücksteilglied 242 speicherbar. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass auch andere Energieformen Anwendung finden können. Z. B. kann das Rücksteilglied 242 eine Druckfeder aufweisen, in der die Rückstell- energie in der Form von mechanischer Energie speicherbar ist.
Die Elektronikeinheit 250 ist zumindest teilweise mit einer aus diskreten Komponenten aufgebauten Schaltung 255 zur Auswertung der von der Energiequelle 1 10 bereitgestellten Betriebsspannung U_B realisiert und dazu ausgebildet, eine Anlaufsperre für die Elektrowerkzeugmaschine 200 zu realisieren. Die Schaltung
255 ist wie die Schaltung 155 von Fig. 1 bevorzugt Ruhestromfrei ausgebildet, d.h. im eingeschwungenen Zustand der Schaltung 255 fließt darin kein Ruhestrom. Ein geeigneter Aufbau der Schaltung 255 ist von einem Fachmann problemlos realisierbar und nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung, sodass hier zwecks Knappheit der Beschreibung auf eine eingehende Beschreibung verzichtet wird. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Realisierung der Schaltung 255 mit diskreten Komponenten lediglich beispielhaften Charakter hat und nicht zur Einschränkung der Erfindung dient. Vielmehr kann auch ein anderer Aufbau der Schaltung 255 bzw. der Elektronikeinheit 250 Anwendung finden, z. B. ein Aufbau mit einer Kombination aus diskreten und integrierten Komponenten und/oder in der Form eines integrierten Bausteins.
Im Betrieb der Elektrowerkzeugmaschine 200 wird durch eine elektrische und mechanische Verbindung der Anschlüsse 132, 134 mit den Anschlüssen 1 12 bzw. 1 14, z. B. durch Einschieben eines zugeordneten Akkupacks, insbesondere eines geeigneten Wechselakkupacks, in eine hierzu an der Maschine 200 vorgesehene Wechselaufnahme, eine elektrisch leitende Verbindung zwischen der E- lektrowerkzeugmaschine 200 und der Energiequelle 1 10 hergestellt. Über diese elektrisch leitende Verbindung wird die Maschine 200 mit der von der Energie- quelle 1 10 bereitgestellten Betriebsspannung U_B beaufschlagt.
Wird nun der Ein-/Aus-Schalter 240 durch eine erste Betätigung z. B. in die EinPosition bewegt, kann in der Elektronikeinheit 250 ein Strom fließen, der eine De- tektion der Beaufschlagung der Elektrowerkzeugmaschine 200 mit der von der Energiequelle 1 10 bereitgestellten Betriebsspannung U_B ermöglicht. In Reaktion auf die Detektion der Beaufschlagung der Elektrowerkzeugmaschine 200 mit der Betriebsspannung U_B wird das Halteglied 259 aktiviert, das daraufhin den Ein-/Aus-Schalter 240 gegen die von dem Rücksteilglied 242 ausgeübte Rückstellkraft in der Ein-Position hält. Hierbei wird eine Selbsthaltung des Ein-/Aus- Schalters 240 bewirkt, die bevorzugt solange aufrechterhalten wird, bis der Ein- /Aus-Schalter 240 durch eine erneute Betätigung in sein Aus-Position bewegt wird oder die zwischen der Elektrowerkzeugmaschine 200 und der Energiequelle 1 10 hergestellte, elektrisch leitende Verbindung getrennt wird.
Gemäß einer Ausführungsform ist die Elektronikeinheit 250 dazu ausgebildet, beim Trennen der elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine 200 und der Energiequelle 1 10 ein Wegfallen der von der Energiequelle 1 10 bereitgestellten Betriebsspannung U_B zu detektieren und ein Umschalten des Schalters 240 von der Ein-Position in die Aus-Position zu bewirken. Hierzu steuert die Elektronikeinheit 250 beim Wegfallen der von der Energiequel- le 1 10 bereitgestellten Betriebsspannung U_B das Halteglied 259 zum Freigeben des Rücksteilglieds 242 an. Das freigegebene Rücksteilglied 242 bewegt nun aufgrund seiner Rückstellkraft den Ein-/Aus-Schalter 240 in die Aus-Position. Wenn der Ein-/Aus-Schalter 240 sich in der Aus-Position befindet, kann in der Elektronikeinheit 250 durch deren Anordnung zwischen den Knotenpunkten 252 und 254 kein Strom mehr fließen.
Fig. 3 zeigt schematisch eine mit der Energiequelle 1 10 von Fig. 1 verbindbare Elektrowerkzeugmaschine 300 mit der Antriebseinheit 120 von Fig. 1 und einer dieser zugeordneten Ansteuereinheit 330 gemäß einer dritten Ausführungsform. Die Elektrowerkzeugmaschine 300 kann eine beliebige, mit einem Wechselakkupack betreibbare Werkzeugmaschine sein, bei der ein zugeordnetes Werkzeug mit der Antriebseinheit 120 antreibbar ist. Entsprechende Beispiele sind oben bei Fig. 1 beschrieben. Die der Antriebseinheit 120 zugeordnete Ansteuereinheit 330 kann wie die Ansteuereinheit 230 von Fig. 2 aufgebaut sein.
Die Elektrowerkzeugmaschine 300 hat wie die Werkzeugmaschine 100 von Fig. 1 die Leitungen 122, 124 mit den beiden Anschlüssen 132 bzw. 134, die mit den zugeordneten Anschlüssen 1 12 bzw. 1 14 der Energiequelle 1 10 mechanisch und elektrisch leitend verbindbar sind. In der Leitung 122 ist beispielhaft ein zum Ein- und Ausschalten der Elektrowerkzeugmaschine 300 vorgesehener und zwischen einer Ein- und einer Aus-Position umschaltbarer Schalter 340 angeordnet, der il- lustrativ in seiner Aus-Position gezeigt ist und nachfolgend auch als„Ein-/Aus- Schalter" bezeichnet wird.
Gemäß einer Ausführungsform ist an der Elektrowerkzeugmaschine 300 eine dem Ein-/Aus-Schalter 340 zugeordnete, mechanische Kopplung 350 vorgesehen. Diese ist dazu ausgebildet, bei einer Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine 300 und einem die Energiequelle 1 10 ausbildenden Wechselakkupack den Ein-/Aus-Schalter 340 in die Aus-Position zu bewegen. Des Weiteren ist die mechanische Kopplung 350 vorzugsweise dazu ausgebildet, ein Einschieben des Wechselakkupacks in eine hierzu an der Elektrowerkzeugmaschine 300 vorgesehene Wechselaufnahme zu verhindern, falls der Ein-/Aus-Schalter 340 sich in der Ein-Position befindet. Darüber hinaus ist die mechanische Kopplung 350 bevorzugt auch dazu ausgebildet, beim Trennen der elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Elektrowerkzeugmaschine 300 und dem Wechselakkupack den Ein-/Aus-Schalter 340 in die Aus-Position zu bewegen.
Next Patent: TRANSMISSION DRIVE UNIT
