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Title:
ELECTRIC MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/117234
Kind Code:
A1
Abstract:
Disclosed is an electric machine (10) with an armature (14) encompassing a laminated armature core (20) on which a winding (22) is disposed. The inventive electric machine (10) further comprises a housing (12) in which at least one magnet (24) is arranged that is embodied at least as a segment of a ring magnet. The laminated armature core (20) axially protrudes from the at least one magnet (24), which has the advantage that the electric machine (10) can be built smaller, resulting in significant cost cuts.

Inventors:
Bernauer, Christof (Viehlaeger 1, Hundsbach, 76596, DE)
Application Number:
PCT/EP2005/051034
Publication Date:
December 08, 2005
Filing Date:
March 09, 2005
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
Bernauer, Christof (Viehlaeger 1, Hundsbach, 76596, DE)
International Classes:
H02K1/17; H02K21/26; H02K23/04; (IPC1-7): H02K1/17; H02K23/04; H02K21/26
Foreign References:
GB183632A1922-08-03
GB2193385A1988-02-03
EP0050814A11982-05-05
FR2814294A12002-03-22
Other References:
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2003, no. 12 5 December 2003 (2003-12-05)
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Claims:
Ansprüche
1. Elektrische Maschine (10) mit einem Anker (14) umfassend ein Ankerpaket (20), auf dem eine Wicklung (22) angeordnet ist, und mit einem Gehäuse (12), in dem wenigstens ein Magnet (24), der zumindest als Ringmagnetsegment ausgebildet ist, angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankerpaket (20) axial über den wenigstens einen Magneten (24) übersteht.
2. Elektrische Maschine (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Magnet (24) axial mittig zum Ankerpaket (20) ausgerichtet ist.
3. Elektrische Maschine (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Ankerpakets (20) — die Länge des Magnets (24) = a * die Dicke des Magneten (24) ist, wobei a eine beliebige Zahl zwischen 1 und 8, vorzugsweise 1,5 und 5, ist.
4. Elektrische Maschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankerpaket (20) 1 mm bis 8 mm länger als der wenigstens eine Magnet (24) ist.
5. Elektrische Maschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankerpaket (20) 3 mm bis 5 mm länger als der wenigstens eine Magnet (24) ist.
6. Elektrische Maschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Magnet (24) ein SeltenerdMagnet, insbesondere NdFeBMagnet oder kunststoffgebundener NdFeBMagnet, ist.
7. Elektrische Maschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Magnet (24) ein Ringmagnet ist.
Description:
Elektrische Maschine

Stand der Technik

Die Erfindung geht aus von einer elektrische Maschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Permanenterregte Gleichstrommotoren weisen Permanentmagnete auf, die in axialer Richtung länger oder zumindest gleich lang ausgeführt sind als das gegenüberstehende Blechpaket. Bei Kommutatormotoren ist dies der Anker bzw. Rotor, bei bürstenlosen Motoren das Statorpaket. In den meisten Fällen werden heute für sogenannte " Automotive"-Anwendungen Permanentmagnete aus Hartferrit eingesetzt. Diese Magnete werden in der Regel deutlich länger ausgeführt als das Blechpaket, um zusätzlichen Fluss im Motor zu erzeugen.

Bei der Verwendung von hochwertigen, teuren Magnetmaterialien wie z.B. NdFeB bzw. kunststoffgebundenes NdFeB treten sehr hohe magnetische Flussdichten im Eisenpaket auf. Werden diese hohe Flussdichten in Kauf genommen, führen sie zu Sättigungserscheinungen und damit zu sehr hohen Magnetkosten. Wird der Eisenquerschnitt am Blechpaket entsprechend vergrößert, um diese Sättigungseffekte zu vermeiden, bleibt nur wenig Wickelraum für die Motorwicklung. Dies führt dann zu einem größeren Motorvolumen und damit indirekt auch wieder zu höheren Motorkosten.

Vorteile der Erfindung

Die erfindungsgemäße elektrische Maschine mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, dass die elektrische Maschine kleiner gebaut und somit nennenswert Kosten eingespart werden können. Dies erfolgt durch die Verwendung eines kürzeren Permanentmagneten. Durch geeignete Geometrieauslegung kann einerseits der Wickelraum für die Motorwicklung ausreichend groß bemessen werden und andererseits können trotzdem Sättigungseffekte im Blechpaket vermieden werden. Bei geeigneter Dimensionierung des Blechschnittes des Ankers oder des Stators kann sich der vom Permanentmagnet erzeugte Fluss über die gesamte axiale Länge des Blechpakets „ausbreiten" obwohl bisher davon ausgegangen wurde, dass dies nicht funktioniert. Messungen beweisen aber, das sich der Fluss tatsächlich axial verteilt. Damit kann die Breite der Zahnstege schmäler ausgelegt werden, was dann wiederum einen größeren Nutquerschnitt und somit Wickelraum ermöglicht.

Hierzu weist die elektrische Maschine einen Anker umfassend ein Ankerpaket, auf dem eine Wicklung angeordnet ist, und ein Gehäuse, in dem zumindest wenigstens ein Magnet, der zumindest als Ringmagnetsegment ausgebildet ist, angeordnet ist, auf, wobei das Ankerpaket axial zumindest über den Magneten übersteht.

Zur optimalen Ausbreitung des Magnetflusses hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Magnet axial mittig zum Ankerpaket ausgerichtet ist.

Die axiale Länge des Magneten wird dann kürzer ausgelegt als die axiale Länge des Ankerpakets. Vorzugsweise entspricht die Länge des Ankerpakets abzüglich der Länge des Magneten einem Faktor aus der Dicke des Magneten multipliziert mit einer beliebigen Zahl zwischen 1 und 8, vorzugsweise 1,5 und 5. In bevorzugter Weise ist die Magnetlänge um 1 bis 8 mm kürzer als das Ankerpaket, d.h. der Magnet hat im Gegensatz zum üblichen „Magnetüberstand" einen „Unterstand" pro Seite von 0,5 bis 4mm. Besonders vorteilhaft hat sich ein Magnet, der 3 bis 5 mm kürzer als das Blechpaket ist, erweisen.

Die Verkürzung des Magneten ist besonders sinnvoll bei der Verwendung von Seltenerd- Magneten, speziell bei NdFeB-Magneten bzw. kunststoffgebundene NdFeB-Magneten.

Weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung.

Zeichnung

Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung nähet erläutert. In der einzigen Figur ist eine elektrische Maschine in einem Längsschnitt gezeigt. Beschreibung des Ausführungsbeispiels

Die elektrische Maschine 10 in der Figur ist Teil einer Antriebseinheit, die bevorzugt Verwendung in einem Kraftfahrzeug rindet. Bei der Antriebseinheit kann es sich um einen Fensterheber, Schiebdachantrieb, Triebstrangsteller, Sitzverstellantrieb einer Kfz- Sitzverstellung, Lüfter, eine Pumpen oder dergleichen handeln.

Die elektrische Maschine 10 umfasst ein vorzugsweise gerolltes Gehäuse 12, in dem mit einer nicht gezeigten Lagerung ein Anker 14 angeordnet ist. Der Anker 16 umfasst eine Welle 16 mit einem Kommutator 18. Auf der Welle 16 ist ein Ankerpaket 20 mit einer Wicklung 22, die mit dem Kommutator 18 verbunden ist, angeordnet. Das Ankerpaket 20 ist ein stanzpaketierter Lamellenverbund. Alternativ ist auch der Aufbau aus „SMC"- Material (Soft Magnetic Composite) denkbar.

Im Gehäuse 12 ist ein Ringmagnet 24 angeordnet. Alternativ können es auch zwei oder mehr schalenförmige Magnete sein. Bei typischerweise zwei Magnetschalen, die dann nur Ringmagnetsegmente wären, würden diese am Umfang beispielsweise jeweils einen Winkel von 120° einschließen und sich im Gehäuse 12 diametral gegenüberliegen. Der Ringmagnet 24 ist ein Seltenerd-Magnet, insbesondere NdFeB-Magnet oder kunststoffgebundener NdFeB-Magnet.

Das Ankerpaket 20 ist steht axial über den Ringmagneten 24 über. Ideal hat sich als Maß für diesen Überstand des Ankerpakets 20 erwiesen:

Länge des Ankerpakets 20 - Länge des Magnets 24 = a * Dicke des Magneten 24,

wobei a eine beliebige Zahl zwischen 1 und 8, vorzugsweise 1,5 und 5, ist. Die Dicke des Magneten 24 beträgt beispielsweise 1 bis 8 mm.

Das Ankerpaket 20 ist 1 bis 8 mm länger als der Ringmagnet 24, wobei das Ankerpaket 20 vorzugsweise 3 bis 5 mm länger als der Ringmagnet 24 ist. Dabei ist der Ringmagnet 24 in axialer Richtung gesehen mittig zum Ankerpaket 20 ausgerichtet.