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Patent Searching and Data


Title:
ELECTRIC-MOTOR AUXILIARY ASSEMBLY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/215311
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electric-motor auxiliary assembly (12) of a motor vehicle (2), more particularly a refrigerant compressor, comprising a housing (40), which has a cup-shaped electronics compartment (48), the bottom of which is at least partly formed by a partition (50). Electronics (58) are arranged within the electronics compartment (48), and the electronics compartment (48) is closed by an electronics compartment cover (56). The partition (50) has a dome (52) directed toward the electronics compartment cover (56), onto which dome a support element (72) is placed.

Inventors:
PODACK, Marcus (Am Sportplatz 11, Güstrow, 18273, DE)
Application Number:
EP2019/062000
Publication Date:
November 14, 2019
Filing Date:
May 10, 2019
Export Citation:
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Assignee:
BROSE FAHRZEUGTEILE GMBH & CO. KOMMANDITGESELLSCHAFT, WÜRZBURG (Ohmstraße 2a, Würzburg, 97076, DE)
International Classes:
H02K5/06; H02K7/14; H02K11/33
Foreign References:
US20180006525A12018-01-04
EP1482175A22004-12-01
US20160218596A12016-07-28
US20100264762A12010-10-21
Other References:
None
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Claims:
Ansprüche

1. Elektromotorisches Nebenaggregat (12) eines Kraftfahrzeugs (2), insbe- sondere Kaltem ittelverdichter, mit einem Gehäuse (40), das ein topfartiges Elektronikfach (48) aufweist, dessen Boden zumindest teilweise mittels ei- ner Trennwand (50) gebildet ist, und innerhalb dessen eine Elektronik (58) angeordnet ist, und das mittels eines Elektronikfachdeckels (56) verschlos- sen ist, wobei die Trennwand (50) einen zu dem Elektronikfachdeckel (56) gerichteten Dom (52) aufweist, auf den ein Abstützelement (72) aufgesetzt ist.

2. Elektromotorisches Nebenaggregat (12) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Dom (52) endseitig konisch ausgestaltet ist.

3. Elektromotorisches Nebenaggregat (12) nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Dom (52) und das Abstützelement (72) von einer Wand (54) des Elektronikfachs (48) beabstandet sind.

4. Elektromotorisches Nebenaggregat (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,

dass der Dom (52) und das Abstützelement (72) verschraubt sind.

5. Elektromotorisches Nebenaggregat (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,

dass das Abstützelement (72) einen Befestigungsabschnitt (74), der den Dom (52) zumindest teilweise umfangsseitig und/oder endseitig umgibt, und eine Anlagefläche (80) aufweist, die senkrecht zu dem Dom (52) angeord- net und zu dem Elektronikfachdeckel (56) versetzt ist, und die über den Be- festigungsabschnitt (74) übersteht.

6. Elektromotorisches Nebenaggregat (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,

dass das Abstützelement (72) aus einem Kunststoff gefertigt ist.

7. Elektromotorisches Nebenaggregat (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,

dass das Gehäuse (40) aus einem Aluminium erstellt ist.

8. Elektromotorisches Nebenaggregat (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,

dass der Elektronikfachdeckel (56) aus einem Blech erstellt ist.

9. Elektromotorisches Nebenaggregat (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,

dass das Gehäuse (40) ein Motorfach (38) aufweist, innerhalb dessen ein Elektromotor (30) angeordnet ist, wobei die Trennwand (50) zwischen dem Motorfach (38) und dem Elektronikfach (48) angeordnet ist.

10. Elektromotorisches Nebenaggregat (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,

dass die Elektronik (58) eine Leiterplatte (60) aufweist, die an der Trenn- wand (50) angebunden ist, und an der ein Bauteil (64), insbesondere Kon- densator, angebunden ist, das mittels eines Pads (66) an dem Elektronik- fachdeckel (56) abgestützt ist.

11. Elektromotorisches Nebenaggregat (12) nach Anspruch 10,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Elektronikfachdeckel (56) eine wannenartige von der Trennwand (50) weg versetzte Vertiefung (68) aufweist, innerhalb derer das Pad (66) zumindest teilweise angeordnet ist.

Description:
Beschreibung

Elektromotorisches Nebenaggregat

Die Erfindung betrifft ein elektromotorisches Nebenaggregat eines Kraftfahrzeugs, mit einem Gehäuse, das ein Elektronikfach aufweist. Das elektromotorische Ne- benaggregat ist besonders bevorzugt ein Kältem ittel Verdichter.

Kraftfahrzeuge weisen üblicherweise eine Klimaanlage auf, mittels derer eine Temperierung eines Innenraums des Kraftfahrzeugs erfolgt. Auch werden bei mit- tels eines Elektromotors angetriebenen Kraftfahrzeugen die benötigten Energie- speicher, wie eine Hochvoltbatterie, gekühlt. Die Klimaanlage weist einen Kälte- mittel kreislauf auf, der einen Kältem ittel Verdichter, diesem nachgeschaltet einen Kondensator sowie diesem fluidtechnisch nachgeschaltet einen Verdampfer um- fasst. Diesem ist fluidtechnisch ein weiterer Wärmetauscher nachgeschaltet, der in thermischem Kontakt mit einer Gebläseleitung, die in den Innenraum des Kraft- fahrzeugs führt, oder mit etwaigen Energiezellen des Hochvoltenergiespeichers ist. Der Kältemittelkreislauf ist mit einem Kältemittel befüllt, wie R134a, R1234yf oder C02. Bei Betrieb wird mittels des Kältem ittel Verdichters ein Druck des Kältemittels er- höht, was zu einer Temperaturerhöhung des Kältemittels führt. Dieses wird zu dem Kondensator geleitet, der in thermischem Kontakt mit einer Umgebung des Kraftfahrzeugs ist. Hierbei erfolgt eine Temperaturerniedrigung des Kältemittels, welches in dem nachgeschalteten Verdampfer wiederum auf den ursprünglichen Druck entspannt wird, weshalb die Temperatur des Kältemittels weiter verringert wird. In dem nachgeschalteten Wärmetauscher wird von dem mit dem Wärmetau- scher thermisch kontaktierten Bauteil thermische Energie auf das Kältemittel über- tragen, was zu einer Abkühlung des Bauteils und einer Erwärmung des Kältemit- tels führt. Das erwärmte Kältemittel wird zum Schließen des Kältemittel kreislaufs erneut dem Kältemittelverdichter zugeführt. Damit ein Betrieb des Kältemittelverdichters unabhängig von dem Betrieb eines Verbrennungsmotors des Kraftfahrzeugs erfolgen kann, sofern dieser vorhanden ist, ist der Kältemittelverdichter in zunehmendem Maße als elektromotorischer Käl- temittelverdichter ausgestaltet. Somit wird ein Verdichter des Kältemittelverdich- ters mittels eines Elektromotors angetrieben, der das Gewicht des Kältemittelver- dichters erhöht. Der Elektromotor ist meist bürstenlose ausgestaltet, damit ein Verschleiß verringert ist. Infolgedessen ist eine Elektronik für den Betrieb des Elektromotors erforderlich, die das Gewicht nochmals weiter erhöht. Um Gewicht und Material kosten zu senken werden üblicherweise Wandstärken eines Gehäu- ses des elektromotorischen Kältemittelverdichters vergleichsweise dünn ausge- führt. Hierbei ist es möglich, dass Teile der Wand aufgrund eines Betriebs des Elektromotors zu Schwingungen angeregt werden, was einen akustischen Ein- druck verschlechtert.

Zudem weist die Elektronik meist eine Anzahl an Kondensatoren auf, mittels derer eine Zwischenspeicherung von elektrischer Energie erfolgt. Bei einem Unfall des Kraftfahrzeugs und bei einer zumindest teilweisen Zerstörung des Kältemittelver- dichters ist es erforderlich, dass die Kondensatoren, die beispielsweise eine elekt- rische Spannung über 100 V aufweisen, entladen werden, damit eine Verletzung von verunglückten Personen oder Helfern unterbleibt. Auch wäre anderenfalls eine Bergung des Kraftfahrzeugs lediglich vergleichsweise schwierig möglich, da nicht bekannt ist, ob die Kondensatoren mit weiteren metallischen Teilen des Kraftfahr- zeugs mechanisch und somit elektrisch kontaktiert sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein besonders geeignetes elektromoto- risches Nebenaggregat eines Kraftfahrzeugs anzugeben, wobei insbesondere Gewicht und Material kosten reduziert sind, wobei zweckmäßigerweise ein akusti- scher Eindruck und/oder eine Sicherheit verbessert ist. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 ge- löst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind Gegenstand der Un- teransprüche. Das elektromotorische Nebenaggregat ist ein Bestandteil eines Kraftfahrzeugs und weist einen Elektromotor auf. Beispielsweise ist das elektromotorische Ne- benaggregat ein Verstellantrieb. Bei Betrieb wird mittels des Verstellantriebs dabei ein Verstellteil entlang eines Verstellwegs verbracht. Zum Beispiel ist der Verstell- antrieb ein (elektromotorischer) Fensterheber, eine elektromotorisch betriebene Heckklappe oder eine elektromotorisch betriebene Tür, wie eine Schiebetür. Alter- nativ hierzu ist der Verstellantrieb ein elektromotorisches Schiebedach oder ein elektromotorisch betriebenes Verdeck. In einer weiteren Alternative ist das elekt- romotorische Nebenaggregat eine Pumpe, wie beispielsweise eine Schmiermittel- pumpe. Insbesondere ist das elektromotorische Nebenaggregat eine Ölpumpe, beispielsweise eine Motoröl- oder eine Getriebeölpumpe. Zweckmäßigerweise ist das elektromotorische Nebenaggregat eine elektromotorische Lenkunterstützung oder eine ABS- oder ESP-Einheit. In einer weiteren Alternative ist das elektromo- torische Nebenaggregat eine elektromotorische Parkbremse oder eine sonstige elektrische Bremse. Zum Beispiel ist das elektromotorische Nebenaggregat ein Bestandteil eines Fahrzeugsitzes und dient beispielsweise der Verstellung des Sitzes oder eines Teils des Sitzes, wie einer Lehne oder einer Kopfstütze. Insbe- sondere ist das elektromotorische Nebenaggregat eine Massageeinrichtung des Fahrzeugsitzes. Mit anderen Worten wird bei Betrieb des elektromotorischen Ne- benaggregats eine Massagefunktion ausgeführt. Hierbei wird beispielsweise ein Bestandteil des Sitzes, wie die Sitzfläche oder eine Lehne bewegt, insbesondere periodisch.

In einer Alternative ist das elektromotorische Nebenaggregat eine Kühlmittelpum- pe oder besonders bevorzugt ein Kältemittelverdichter. Mittels des (elektromotori- schen) Kältemittelverdichters wird bei Betrieb ein Kältemittel komprimiert. Das Käl temittel ist beispielsweise ein chemisches Kältemittel, wie R134a oder R1234yf. Alternativ ist das Kältemittel C02. Vorzugsweise ist der Kältemittelverdichter der- art ausgelegt, dass mittels dessen das jeweilige Kältemittel komprimiert werden kann, wobei beispielsweise eine Druckerhöhung zwischen 5bar und 20bar erfolgt.

Der Kältem ittel Verdichter ist insbesondere ein Bestandteil eines Kältem ittel kreis- laufs (Kältekreislauf), der beispielsweise der Klimatisierung eines Innenraums oder der Abkühlung eines Energiespeichers des Kraftfahrzeugs dient, wie einer Hoch- voltbatterie. Der Kältemittelkreislauf umfasst ferner insbesondere einen (Klima- )Kondensator, und einen Verdampfer. Der Kondensator ist fluidtechnisch zwischen den elektromotorischen Kältem ittel Verdichter und den Verdampfer geschaltet. Vor- zugsweise umfasst der Kältemittelkreislauf einen weiteren Wärmetauscher, der zwischen den Verdampfer und den elektromotorischen Kältem ittelverd ichter ge- schaltet ist, und der vorzugsweise thermisch mit einem weiteren Bauteil des Kraft- fahrzeugs kontaktiert ist, wie einer Gebläseleitung einer Klimaanlage oder einem Energiespeicher, wie einem Hochvoltenergiespeicher. Der Kältemittelkreislauf ist insbesondere mit einem Kältemittel befüllt, beispielsweise einem chemischen Käl temittel, wie R134a, R1234yf, oder mit C02.

Mittels des elektromotorischen Kältem ittelverd ichters wird bei Betrieb ein Druck des Kältemittels erhöht, welches im Anschluss zu dem Kondensator geleitet wird, der vorzugsweise in thermischem Kontakt mit einer Umgebung des Kraftfahrzeugs ist. Geeigneterweise erfolgt mittels des Kondensators eine Temperaturanglei- chung des Kältemittels an die Umgebungstemperatur oder zumindest eine Tempe- raturerniedrigung des Kältemittels. Mit dem nachgeschalteten Verdampfer wird das Kältemittel entspannt, weshalb die Temperatur des Kältemittels weiter verrin- gert wird. In dem nachgeschalteten weiteren Wärmetauscher wird von dem mit dem weiteren Wärmetauscher thermisch kontaktierten Bauteil thermische Energie auf das Kältemittel übertragen, was zu einer Abkühlung des Bauteils und einer Erwärmung des Kältemittels führt. Das erwärmte Kältemittel wird zum Schließen des Kältem ittel kreislaufs vorzugsweise erneut dem Kältemittelverdichter zugeführt.

Der elektromotorische Kältem ittelverd ichter weist beispielsweise einen Verdichter- kopf auf. Der Verdichterkopf selbst dient der Bewegung und Kompression des Käl- temittels. Hierfür ist der Verdichterkopf geeignet eingerichtet und vorgesehen. Vorzugsweise weist der Verdichterkopf mehrere Bauteile auf, die zueinander rela- tiv beweglich sind, um eine Kompression zu erreichen. Der Verdichterkopf weist einen Verdichterauslass auf, durch den bei Betrieb das komprimierte Kältemittel ausgestoßen wird. Insbesondere weist der Verdichterkopf einen Verdichtereinlass auf, durch den bei Betrieb das unverdichtete Kältemittel eingeleitet, beispielsweise eingesaugt, wird. Hierbei ist die Dichte des Kältemittels auf Seiten des Verdichter- einlasses geringer als auf Seiten des Verdichterauslasses bei Betrieb des elekt- romotorischen Kältemittelverdichters. Beispielsweise erfolgt bei Betrieb ein konti- nuierliches Ansaugen des Kältemittels.

Das elektromotorische Nebenaggregat weist ein Gehäuse auf, das beispielsweise im Wesentlichen hohlzylindrisch ausgestaltet ist. Geeigneterweise ist das Gehäu- se einstückig. Das Gehäuse weist ein Elektronikfach auf, innerhalb dessen eine Elektronik angeordnet ist. Die Elektronik dient insbesondere dem Betrieb des elektromotorischen Nebenaggregats, zweckmäßigerweise des Elektromotors. Hierfür ist die Elektronik vorzugsweise mit dem Elektromotor elektrisch kontaktiert. Ferner ist die Elektronik im Einbauzustand besonders bevorzugt mit einem Bord- netz des Kraftfahrzeugs elektrisch kontaktiert. Hierfür weist die Elektronik insbe- sondere einen geeigneten Stecker auf. Hierbei liegt beispielsweise an der Elektro- nik eine elektrische Spannung zwischen 10 V und 50 V, beispielsweise 12 V, 24 V oder 48 V an. Alternativ liegt an der Elektronik eine elektrische Spannung zwi- schen 100 V und 1000 V, 200 V und 800 V an, beispielsweise 288 V, 450 V, 650 V oder 830 V. Die Elektronik ist geeignet, insbesondere vorgesehen und eingerich- tet, die jeweilige elektrische Spannung zu tragen.

Vorzugsweise ist im Montagezustand die Elektronik mit einem Bus-System des Kraftfahrzeugs signaltechnisch gekoppelt. Insbesondere ist das Bus-System ein CAN- oder LIN-Bus-System. Die Elektronik weist bevorzugt einen Stecker für das Bus-System auf und arbeitet vorzugsweise zumindest teilweise nach dem Stan- dard des Bus-Systems. Die Elektronik ist in dem Elektronikfach des Kaltem ittel Verdichters angeordnet und auf diese Weise geschützt. Das Elektronikfach ist im Wesentlichen topfförmig ausgestaltet und weist somit eine Wand und einen Boden auf. Der Boden ist zu- mindest teilweise mittels einer Trennwand gebildet, beispielsweise vollständig. Die Trennwand ist vorzugsweise im Wesentlichen eben. Besonders bevorzugt ist die Trennwand im Wesentlichen senkrecht zu einer Rotationsachse des Elektromotors und/oder dem Verlauf des Gehäuses angeordnet. Die Trennwand ist ein Bestand- teil des Gehäuses und vorzugsweise einstückig mit diesem. Geeigneterweise wird die Trennwand mit weiteren Bestandteilen des Gehäuses, beispielsweise den Wänden des Elektronikfachs und/oder weiteren Bestandteil des Gehäuses urge- formt. Insbesondere verlaufen die Wände oder zumindest eine Wand des Elektro- nikfachs im Wesentlichen parallel zu einer Rotationsachse des Elektromotors. Ge- eigneterweise ist mittels der Wände des Elektronikfachs eine im Wesentlichen hohlzylindrische Struktur bereitgestellt.

Das Elektronikfach ist mittels eines Elektronikfachdeckels verschlossen. Der Elekt ronikfachdeckel ist ein von dem Gehäuse separates Bauteil, welches beispiels weise an dem Gehäuse angebunden ist, vorzugsweise lösbar, zum Beispiel mit- tels Schrauben. Geeigneterweise ist der Elektronikfachdeckel mit dem Gehäuse verschraubt. Beispielsweise ist der Elektronikfachdeckel zumindest teilweise auf einen umlaufenden Rand des Gehäuses aufgesetzt, der insbesondere mittels der Wand des Elektronikfachs zumindest teilweise bereitgestellt ist. Hierfür weist der Elektronikfachdeckel geeigneterweise eine entsprechende Ausnahme auf, bei spielsweise eine umfangsseitig umlaufende U-förmige Rillen oder dergleichen. Insbesondere ist im Montagezustand zwischen dem Elektronikfachdeckel und dem Gehäuse ein Dichtelement, beispielsweise Dichtungsmasse, angeordnet, sodass ein Eintritt von Fremdkörpern, beispielsweise eine Flüssigkeit oder dergleichen vermieden ist. Der Elektronikfachdeckel ist zweckmäßigerweise parallel zur Trennwand oder zu- mindest einem Abschnitt der Trennwand und/oder senkrecht zur Rotationsachse des Elektromotors angeordnet. Besonders bevorzugt ist der Elektronikfachdeckel im Wesentlichen senkrecht zu zumindest einer der Wände oder der Wand des Elektronikfachs angeordnet. Zumindest schließt bevorzugt der Elektronikfachde- ckel mit der Wand Winkel zwischen 45° und 135° oder zwischen 60° und 120° ein. Die Trennwand umfasst ferner einen Dom, der beispielsweise im Wesentlichen einstückig mit weiteren Bestandteilen der Trennwand ist. Vorzugsweise ist die Trennwand vollständig einstückig. Der Dom ist zu dem Elektronikfachdeckel ge- richtet und beispielsweise verläuft der Dom im Wesentlichen parallel zur Rotati- onsachse. Der Dom ragt somit in das Elektronikfach hinein. Insbesondere reicht der Dom durch die Elektronik hindurch, insbesondere eine Leiterplatte der Elekt ronik. Somit ist der Dom auf zwei Seiten der Elektronik angeordnet, insbesondere in einer Richtung parallel zur Rotationsachse.

Auf den Dom ist ein Abstützelement aufgesetzt. Das Abstützelement ist ein von dem Dom und dem Gehäuse separates Element. Das Abstützelement reicht vor- zugsweise von dem Dom aus durch das vollständige Elektronikfach hindurch und ist an dem Elektronikfachdeckel abgestützt. Somit ist das Abstützelement in direk- tem oder in indirektem, beispielsweise über ein weiteres Bauteil, mechanischen Kontakt mit dem Elektronikfachdeckel. Zumindest jedoch ist das Abstützelement vorzugsweise geeignet, insbesondere vorgesehen und eingerichtet, an dem Elekt ronikfachdeckel abgestützt zu sein. Hierbei liegt das Abstützelement beispielswei- se lediglich an dem Elektronikfachdeckel an und ist an diesem nicht befestigt. Mit anderen Worten ist lediglich ein loser mechanischer Kontakt zwischen den Abstüt- zelement und dem Elektronikfachdeckel vorhanden.

Aufgrund des Abstützelements wird der Elektronikfachdeckel zusätzlich stabilisiert, sodass bei einem Betrieb des elektromotorischen Nebenaggregats eine Anregung des Elektronikfachdeckels zu Schwingungen verhindert oder zumindest reduziert ist. Infolgedessen ist ein akustischer Eindruck verbessert, und der Elektronikfach- deckel kann vergleichsweise filigran ausgestaltet werden, was Materialkosten und Gewicht des elektromotorischen Nebenaggregats senkt. Auch ist, wenn der Elekt ronikfachdeckel vergleichsweise filigran ausgestaltet ist, mittels des Abstützele- ments bei einer bei einer Einwirkung einer Kraft auf den Elektronikfachdeckel, bei spielsweise bei einem Unfall, eine zusätzliche Stabilisierung gegeben. Hierbei wird insbesondere das Abstützelement aufgrund der wirkenden Kraft verformt und/oder in Richtung der Trennwand verschoben, wobei dieses zweckmäßigerweise mittels des Doms geführt wird. Hierfür ist der Dom und/oder das Abstützelement geeig- net, insbesondere vorgesehen und eingerichtet. Somit wird zumindest teilweise die Kraft kompensiert und beispielsweise in eine Verformung des Doms und/oder des Abstützelements umgewandelt. Somit wird ein Bewegen des Elektronikfachdeckels auf die Elektronik zu abge- bremst und verlangsamt. Infolgedessen ist es möglich, die Elektronik in der zeit, bis der Elektronikfachdeckel diese berührt, zu entladen, beispielsweise in eine Batterie des Kraftfahrzeugs, und/oder die Elektronik kurz zu schließen. Zumindest wird die Elektronik bevorzugt innerhalb dieser Zeit in einen sicheren Zustand über- führt. Infolgedessen liegt bei einer Berührung der Elektronik mittels des Elektronik- fachdeckels und/oder der Trennwand keine elektrische Spannung mehr an: Folg- lich weist das elektromotorische Nebenaggregat kein elektrisches Potential auf, das beispielsweise bei einer Berührung durch eine Person zu einem Schaden füh ren könnte. Infolgedessen ist eine Sicherheit erhöht.

Beispielsweise ist der Dom im Wesentlichen zylindrisch ausgestaltet. Vorzugswei- se ist der Dom im Wesentlichen hohlzylindrisch geformt. Anderen Worten weist der Dom eine zentrale Aussparung (Öffnung) auf, die beispielsweise im Wesentli- chen parallel zu dem Dom und/oder der Rotationsachse verläuft. Infolgedessen ist ein Gewicht des Doms verringert. Vorzugsweise ist der Dom endseitig abge- schrägt. Besonders bevorzugt ist der Dom zumindest endseitig im Wesentlichen konisch oder pyramidenförmig ausgestaltet, wobei die Spitze beispielsweise nicht vorhanden ist. Mit anderen Worten ist der Dom endseitig kegelstumpfförmig. Al ternativ hierzu ist der Dom vollständig im Wesentlichen konisch ausgeführt. Mit anderen Worten nimmt der Durchmesser des Doms und/oder dessen Quer- schnittsfläche senkrecht zu dessen Verlauf mit verringertem Abstand zur Trenn- wand zu. Aufgrund einer derartigen Ausgestaltung wird bei einem Verschieben des auf den Dom aufgesetzten Abstützelements auf die Trennwand zu, dieses zumindest teilweise aufgepilzt und somit elastisch und/oder plastisch verformt: Daher wird Bewegungsenergie vergleichsweise effizient aufgenommen. Beispielsweise liegt der Dom an einer Wand des Elektronikfachs an und ist zu- mindest teilweise mittels dieser gebildet oder bildet zumindest teilweise die Wand. Besonders bevorzugt jedoch ist der Dom und das Abstützelement von der Wand oder sämtlichen Wänden des Elektronikfachs beabstandet. Beispielsweise befin- det sich der Dom in etwa mittig des Elektronikfachs. Beispielsweise ist der Dom und/oder das Abstützelement im Wesentlichen auf einer Rotationsachse des Elektromotors angeordnet. Aufgrund der Beabstandung des Doms und des Ab- stützelement ist der Elektronikfachdeckel in einem weiteren Bereich, unabhängig von der Wand, stabilisiert, was einen akustischen Eindruck verbessert. Auch ist bei einer Krafteinwirkung auf den Elektronikfachdeckel eine übermäßige Verfor- mung des Elektronikfachdeckels effizienter verhindert.

Beispielsweise ist das Abstützelement lediglich auf den Dom aufgesteckt, was ei- ne Montage vereinfacht. Besonders bevorzugt jedoch sind das Abstützelement und der Dom verschraubt. Hierbei reicht zweckmäßigerweise eine Schraube durch das Abstützelement in den Dom hinein und ist dort verschraubt, wobei der

Schraubenkopf beispielsweise an dem Abstützelement anliegt. Zweckmäßiger- weise ist dabei der Dom zumindest teilweise hohlzylindrisch ausgestaltet, und die Schraube ist in der hohlzylindrischen Aussparung zumindest teilweise angeordnet. Mit anderen Worten verläuft die Schraube besonders bevorzugt parallel zum Dom und/oder zur Rotationsachse. Auf diese Weise ist eine vergleichsweise einfache Montage ermöglicht. Aufgrund der Schraube ist ein Ablösen des Abstützelements von dem Dom auch bei einer Erschütterung des elektromotorischen Nebenaggre- gats verhindert. Zudem ist bei Vibrationen des elektromotorischen Nebenaggre- gats bei dessen Betrieb eine Bewegung des Abstützelements bezüglich des Doms verhindert, sodass ein akustischer Eindruck verbessert ist. Besonders bevorzugt weist das Abstützelement einen Befestigungsabschnitt und eine Anlagefläche auf. Hierbei dient der Befestigungsabschnitt insbesondere der Anbindung des Abstützelements an dem Dom und wird insbesondere bei einer Kraftausübung auf dieses in Richtung des Doms verformt, beispielsweise elastisch und/oder plastisch. Hierfür ist der Befestigungsabschnitt geeignet, zweckmäßiger- weise vorgesehen und eingerichtet. Der Befestigungsabschnitt umgibt den Dom vorzugsweise teilweise umfangsseitig. Besonders bevorzugt ist der Dom in zumin- dest einem Axialabschnitt entlang des vollständigen Umfangs mittels des Befesti- gungsabschnitts umgeben, zweckmäßigerweise formschlüssig. Auf diese Weise ist das Abstützelement stabilisiert.

Alternativ oder besonders bevorzugt Kombination hierzu umgibt das Befesti- gungselement den Dom zumindest teilweise endseitig. Beispielsweise ist das voll- ständige Enden des Doms mittels des Befestigungsabschnitts abgedeckt. Alterna- tiv hierzu ist lediglich ein bestimmter Abschnitt des Doms an dessen Ende, insbe- sondere dessen vollständiger Rand mittels des Befestigungsabschnitts umgeben. Folglich ist besonders bevorzugt der Befestigungsabschnitt zumindest teilweise becherförmig ausgestaltet, wobei innerhalb des gebildeten Bechers der Dom an- geordnet ist. Insbesondere ist ein zentraler Bereich des Endes nicht mittels des Befestigungsabschnitts umgeben, und hier ist vorzugsweise die Schraube ange- ordnet, sofern diese vorhanden ist. Mit anderen Worten weist der Befestigungsab- schnitt ein Loch auf, welches vorzugsweise mit der Öffnung des hohlzylindrisch ausgestalteten Doms fluchtet. Zumindest jedoch weist der Befestigungsabschnitt einen Anschlag auf, mittels dessen der Dom endseitig umgeben ist. Auf diese Weise ist ein zu weites Einführen des Doms in den Befestigungsabschnitt vermie- den, und die Position des Abstützelements vergleichsweise sicher vorgegeben.

Bei einer Krafteinwirkung wird hierbei insbesondere der Anschlag verformt.

Die Anlagefläche ist zweckmäßigerweise senkrecht zu dem Dom und/oder zu dem Elektronikfachdeckel angeordnet. Besonders bevorzugt ist die Anlagefläche auf den Elektronikfachdeckel hin versetzt und weist geeigneterweise einen geringeren Abstand zu dem Elektronikfachdeckel als der Befestigungsabschnitt auf. Die Anla- gefläche ist zum Beispiel geeignet, insbesondere vorgesehen und eingerichtet, an dem Elektronikfachdeckel anzuliegen, beispielsweise mechanisch direkt oder indi rekt über ein weiteres Bauteil, beispielsweise ein (weiteres) Pad. Das Pad dient insbesondere ebenfalls der Dämpfung von Schwingungen des Elektronikfachde- ckels und/oder zur Energieaufnahme bei einer Krafteinwirkung auf den Elektronik- fachdeckel. Vorzugsweise steht die Anlagefläche über den Befestigungsabschnitt über, insbesondere senkrecht zu dem Dom. Infolgedessen ist eine vergleichswei- se großflächige Abstützung des Elektronikfachdeckels mittels der Anlagefläche gegeben. Daher ist eine Stabilisierung und vergleichsweise effiziente Kraftauf- nähme realisiert. Vorzugsweise ist der Befestigungsabschnitt an der Anlagefläche angebunden und vorzugsweise angeformt. Auf diese Weise ist eine Kraftübertra- gung weiter besser. Insbesondere ist das Abstützelement einstückig. Vorzugswei- se ist das Abstützelement im Wesentlichen rotationssymmetrisch und weist zweckmäßigerweise einen im Wesentlichen T-förmigen Querschnitt auf, wobei der Querschnittschenkel zweckmäßigerweise mittels der Anlagefläche gebildet ist. Die Anlagefläche und/oder das Pad, sofern dieses vorhanden ist, ist zweckmäßiger- weise innerhalb einer wannenförmigen (weiteren) Vertiefung des Elektronikfach- deckels angeordnet, die von der Trennwand weg versetzt ist. Hierbei umgibt die Vertiefung zumindest abschnittsweise das Pad bzw. die Anlagefläche zum Teil formschlüssig. Auf diese Weise ist eine Montage vereinfacht und der Elektronik- fachdeckel weiter stabilisiert.

Zweckmäßigerweise ist das Abstützelement einstückig. Besonders bevorzugt ist das Abstützelement aus einem Kunststoff gefertigt, insbesondere in einem Kunst- Stoffspritzgussverfahren. Beispielsweise ist der Kunststoff ein Polypropylen oder ein Polyethylen (PE). Aufgrund der Verwendung von Kunststoff erfolgt mittels des Abstützelements eine Dämpfung von Schwingungen. Auch ist dieses vergleichs- weise kostengünstig und weist lediglich ein vergleichsweise geringes Gewicht auf. Alternativ oder besonders bevorzugt Kombination hierzu ist das Gehäuse aus ei- nem Aluminium erstellt, also reinem Aluminium oder einer Aluminiumlegierung. Somit ist ebenfalls die Trennwand mit dem Dom aus dem Aluminium gefertigt. Das Gehäuse ist zweckmäßigerweise einstückig ausgestaltet. Vorzugsweise ist das Gehäuse ein Aluminiumdruckguss. Auf diese Weise sind ein vergleichsweise ro- bustes Gehäuse und ein vergleichsweise robuster Dom bereitgestellt, der bei einer Krafteinwirkung vergleichsweise wenig deformiert wird. Auf diese Weise ist eine Führung des Abstützelements verbessert. Zweckmäßigerweise ist dabei das Ab- stützelement aus dem Kunststoff gefertigt.

Vorzugsweise ist der Elektronikfachdeckel aus einem Blech erstellt, beispielsweise mittels prägen. Mit anderen Worten ist der Elektronikfachdeckel aus einem Metall gefertigt, welches eine vergleichsweise geringe Dicke aufweist. Infolgedessen ist ein Gewicht des elektromotorischen Nebenaggregats vergleichsweise gering. Ge- eigneterweise ist der Elektronikfachdeckel einstückig. Zweckmäßigerweise ist hierbei das Gehäuse aus dem Aluminium erstellt. Aufgrund des Abstützelements erfolgt eine Abschätzung des Elektronikfachdeckels, sodass dieser trotz der Ferti- gung aus dem Blech bei Betrieb lediglich vergleichsweise gering vibriert. Vor- zugsweise ist der Elektronikfachdeckel aus dem Blech gefertigt, und das Abstütze- lement ist aus dem Kunststoff erstellt. Somit wird mittels des Abstützelements der vergleichsweise filigran gefertigte Elektronikfachdeckel vergleichsweise sicher stabilisiert. Besonders bevorzugt ist das Abstützelement aus dem Kunststoff gefer- tigt, und das Gehäuses ist aus dem Aluminium erstellt, sowie der Elektron ikfach- deckel ist aus dem Blech gefertigt, was die einzelnen Vorteile vereint, wobei die Elektronik vergleichsweise sicher angeordnet ist und bei einem Unfall vergleichs- weise sicher geschützt ist, zumindest für eine bestimmte Zeitspanne. Beispielsweise ist der Elektronikfachdeckel plan. Besonders bevorzugt jedoch weist der Elektronikfachdeckel eine Anzahl an Rippen auf, die insbesondere mit- tels Prägen erstellt sind. Die Rippen sind beispielsweise stets parallel zueinander oder im Wesentlichen konzentrisch ausgestaltet. Alternativ hierzu sind die Rippen sternförmig. Aufgrund der Rippen ist eine Stabilität des Deckels erhöht, und eine Ausbereitung von Schwingungen verringert. Ferner wird mittels der Rippen eine Oberfläche des Elektronikfachdeckels vergrößert, sodass hierüber eine ver- gleichsweise effiziente Wärmeabfuhr ermöglicht ist. Vorzugsweise ist der Elektro- nikfachdeckel aus dem Blech erstellt und weist randseitig die umlaufende Rille auf, die insbesondere von der Trennwand weg versetzt ist. Innerhalb dieser liegt im Montagezustand zweckmäßigerweise das Freiende der Wand des Elektronikfachs ein, sodass der Deckel vergleichsweise sicher gehalten ist, wobei keine zusätzli- chen Befestigungsmittel erforderlich sind.

Das Gehäuse weist zweckmäßigerweise ein Motorfach auf, innerhalb dessen der Elektromotor angeordnet ist. Das Motorfach ist vorzugsweise im Wesentlichen hohlzylindrisch ausgestaltet und nimmt den Elektromotor auf, dessen Stator vor- zugsweise an der Innenwand des Motorfachs befestigt ist. Innerhalb des Stators ist zweckmäßigerweise ein Rotor angeordnet. Mit anderen Worten handelt es sich bei dem Elektromotor um einen Innenläufer. Alternativ hierzu ist der Elektromotor als Außenläufer ausgestaltet. Die Trennwand ist vorzugsweise zwischen dem Mo- torfach und dem Elektronikfach angeordnet und begrenzt geeigneterweise das Elektronikfach und/oder das Motorfach. Vorzugsweise begrenzt die Trennwand sowohl das Motorfach als auch das Elektronikfach. Insbesondere umfasst die Trennwand eine Durchkontaktierung, mittels derer ein Austausch von Signalen und/oder elektrische Energie zwischen dem Motorfach und dem Elektronikfach, insbesondere der Elektronik und dem Elektromotor, ermöglicht ist.

Der Elektromotor ist beispielsweise ein Asynchronmotor. Bevorzugt jedoch ist der Elektromotor ein Synchronmotor. Z.B. ist der Elektromotor ein bürstenbehafteter Kommutatormotor. Vorzugsweise ist der Elektromotor ein bürstenloser Elektromo- tor, insbesondere ein bürstenloser Gleichstrommotor (BLDC). Vorzugsweise ist die Elektronik mit einem Bordnetz des Kraftfahrzeugs elektrisch kontaktiert und/oder mit einer elektrischen Spannung von wenigen Volt bis zu 1000V betrieben, insbe- sondere mit einer elektrischen Spannung von 12V, 24V, 48V, 288V, 450V, 650V oder 830V. Beispielsweise ist die Elektronik signaltechnisch mit einem BUS- System gekoppelt, insbesondere einem LIN- oder CAN-Bus-System.

Vorzugsweise umfasst die Elektronik eine Leiterplatte, die beispielsweise aus ei- nem glasfaserverstärkten Epoxidharz gefertigt ist und eine Anzahl an Leiterbah- nen aufweist, die an dem glasfaserverstärkten Epoxidharz angebunden und/oder in dieses eingebettet sind. Die Leiterplatte ist zweckmäßigerweise an der Trenn- wand angebunden, beispielsweise an dieser befestigt, sodass die Leiterplatte ver- gleichsweise sicher gehalten ist. Zur Montage wird die Leiterplatte zunächst in das Elektronikfach eingesetzt und dieses mittels des Elektronikfachdeckels verschlos- sen. Insbesondere weist die Elektronik lediglich eine einzige Leiterplatte auf. Al ternativ hierzu umfasst die Elektronik mehrere Leiterplatten, die in dem Elektronik- fach angeordnet sind. Insbesondere ragt der Dom durch die Leiterplatte hindurch, und die Leiterplatte weist eine Aussparung auf, die zum Beispiel in etwa mittig ist. Alternativ hierzu ist der Dom seitlich neben der Leiterplatte angeordnet.

An der Leiterplatte ist vorzugsweise ein Bauteil angebunden. Mittels des Bauteils wird eine bestimmte Funktion der Leiterplatte ausgeführt. Mit anderen Worten ist das Bauteil ein Bestandteil einer Schaltung der Elektronik. Das Bauteil ist bei- spielsweise ein elektronisches Bauteil, insbesondere ein Mikroprozessor. Beson- ders bevorzugt jedoch ist das Bauteil ein elektrisches Bauteil, beispielsweise eine Diode oder ein Widerstand. Besonders bevorzugt ist das Bauteil ein Kondensator, vorzugsweise an Elektrolytkondensator. Das Bauteil ist geeigneterweise auf der dem Elektronikfachdeckel zugewandten Seite der Leiterplatte positioniert. Das Bauteil ist mittels eines Pads an dem Elekt- ronikfachdeckel abgestützt. Mit anderen Worten ist das Bauteil über das Pad in mechanischem Kontakt mit dem Elektronikfachdeckel. Das Pad ist beispielsweise aus einem Schaumstoff gefertigt. Insbesondere ist das Pad aus dem gleichen Werkstoff gefertigt, wie das dem Abstützelement zugeordnete (weitere) Pad, so- fern dieses vorhanden ist. Aufgrund des Pads ist der Elektronikfachdeckel weiter stabilisiert, sodass der akustische Eindruck weiter verbessert ist. Auch wird das Bauteil mittels des Elektronikfachdeckels im Normalbetrieb stabilisiert, sodass auch bei Erschütterung des elektromotorischen Nebenaggregats ein Ablösen des Bauteils von der Leiterplatte unterbunden ist. Zudem erfolgt ein Abführen von Wärme von dem Bauteil auf den Elektronikfachdeckel, was eine Betriebstempera- tur der Elektronik senkt und somit die Zuverlässigkeit erhöht. Zweckmäßigerweise weist die Leiterplatte mehrere derartige Bauteile auf, die beispielsweise zueinan- der baugleich oder unterschiedlich sind, wobei diese beispielsweise mittels eines gemeinsamen oder vorzugsweise mit jeweils einem zugeordneten Pad an dem Elektronikfachdeckel abgestützt sind.

Zweckmäßigerweise weist hierbei der Elektronikfachdeckel eine wannenartige Vertiefung auf, die von der Trennwand weg versetzt ist. Die Vertiefung ist bei spielsweise im Wesentlichen zwischen 1 mm und 10 mm, zwischen 2 mm und 8 mm und beispielsweise im Wesentlichen gleich 5 mm tief. Aufgrund der Vertiefung wird der Elektronikfachdeckel weiter stabilisiert. Innerhalb der Vertiefung ist vor- zugsweise das Pad zumindest teilweise angeordnet, beispielsweise vollständig.

Mit anderen Worten nimmt die Vertiefung das Pad auf, und dieses ist mittels der Vertiefung gehalten. Aufgrund der Vertiefung ist das Pad stabilisiert und bei spielsweise zusätzlich das Bauteil. Auf diese Weise ist eine Montage vereinfacht.

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:

Fig. 1 schematisch ein Kraftfahrzeug mit einem elektromotorischen Käl- temittelverdichter,

Fig. 2 in einer Schnittdarstellung schematisch vereinfacht den elektromoto- rischen Kältemittelverdichter mit einem Gehäuse, das ein Elektronik- fach aufweist,

Fig. 3 perspektivisch das Gehäuse, wobei das Elektronikfach mittels eines

Elektronikfachdeckels verschlossen ist,

Fig. 4 perspektivisch das Gehäuse mit abgenommenen Elektronikfachde- ckel,

Fig. 5 das Gehäuse in einer Schnittdarstellung,

Fig. 6 eine weitere Ausgestaltungsform des elektromotorischen Kältemittel- Verdichter mit abgenommenen Elektronikfachdeckel,

Fig. 7 perspektivisch eine Elektronik,

Fig. 8, 9 jeweils perspektivisch ein Abstützelement, und Fig. 10 das Abstützelement in einer Schnittdarstellung.

Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszei- chen versehen.

In Fig. 1 ist schematisch vereinfacht ein Kraftfahrzeug 2 mit zwei Vorderrädern 4 und zwei Hinterrädern 6 dargestellt. Zumindest zwei der Räder 4, 6 sind mittels eines nicht näher gezeigten Hauptantriebs angetrieben, beispielsweise einer Ver- brennungskraftmaschine, einem Elektromotor oder einer Kombination hieraus. Das Kraftfahrzeug 2 umfasst einen Kältemittelkreislauf 8, der ein Bestandteil einer Klimaanlage ist. Der Kältemittelkreislauf 8 ist mit einem Kältemittel 10 befüllt, bei spielsweise C02, R1234yf oder R134a. Das Kraftfahrzeug 2 weist ferner ein elekt- romotorisches Nebenaggregat 12 in Form eines elektromotorischen Kältemittel verdichters auf. Der elektromotorische Kältemittelverdichter 12 ist dabei ein Be- standteil des Kältem ittel kreislaufs 8.

Mittels des elektromotorischen Kaltem ittel Verdichters (eKMV) 12 wird das Kälte- mittel 10 verdichtet und einem fluidtechnisch nachgeschalteten Kondensator 14 zugeführt, der mit Umgebungsluft beaufschlagt ist, was zu einer Temperaturab- senkung des Kältemittels 10 führt. Der Druck und somit die Temperatur des Käl temittel 10 wird mittels eines nachgeschalteten Verdampfers 16 erniedrigt, der ei- nen nicht näher dargestellten weiteren Wärmetauscher umfasst, der mit einer Ge- bläseleitung der Klimaanlage thermisch gekoppelt ist. Die Gebläseleitung fördert in Abhängigkeit einer Benutzereinstellung gekühlte Luft in einen Innenraum des Kraftfahrzeugs 2.

Der elektromotorische Kältemittelverdichter 12 ist mittels eines Bus-Systems 18, das ein CAN-Bus-System oder ein Lin-Bus-System ist, signaltechnisch mit einer Kraftfahrzeugsteuerung 20 gekoppelt, wie einem Bordcomputer. Mittels eines Bordnetzes 22, welches die jeweilige elektrische Spannung, beispielsweise 48V, führt und mittels einer Batterie 24 gespeist ist, wird der elektromotorische Kältemit- telverdichter 12 bestromt. Das Bordnetz 22 umfasst ferner eine Sicherungseinrich- tung 26, mittels derer ein elektrischer Stromfluss zwischen der Batterie 24 und dem Kaltem ittel Verdichter 12 unterbunden werden kann. Hierfür weist die Siche- rungseinrichtung 26 beispielsweise einen Last- und/oder Schutzschalter auf. Die Sicherungseinrichtung 26 ist mittels des Bus-Systems 18 oder anderweitig signal- technisch mit der Kraftfahrzeugsteuerung 20 verbunden, sodass mittels der Kraft- fahrzeugsteuerung 20 der Last- bzw. Schutzschalter betätigt und somit der elektri sche Stromfluss unterbunden werden kann.

Fig. 2 zeigt schematisch vereinfacht den (elektromotorischen) Kältem ittel Verdichter 12 in einer Schnittdarstellung entlang einer Rotationsachse (Drehachse) 28 eines

Elektromotors 30 des Kältemittelverdichters 12. Der Elektromotor 30 ist ein bürs- tenloser Gleichstrommotor (BLDC) und weist einen zylindrischen Rotor 32 auf, der umfangsseitig mittels eines hohlzylindrischen Stators 34 umgeben ist. Der Rotor 32 ist drehfest an einer konzentrisch zur Rotationsachse 28 angeordneten Welle 36 befestigt, die mittels zweier nicht näher dargestellter Lager in Form von Kugel- lagern drehbar um die Rotationsachse 28 gelagert ist.

Der Elektromotor 30 ist in einem Motorfach 38 eines Gehäuses 40 angeordnet, welches sich entlang der Rotationsachse 28 erstreckt und hohlzylindrisch ausge- staltet ist. Mit anderen Worten verläuft das Motorfach 38 entlang einer Axialrich- tung A, die parallel zur Rotationsachse 28 ist. An einem Ende in Axialrichtung A ist das Motorfach 38 mittels eines topfförmigen Deckels 42 verschlossen, der an dem Gehäuse 40 angebunden ist. In dem Deckel 42 ist ein Verdichterkopf 44 in Form eines Scroll-Verdichterkopfs angeordnet ist. Der Scroll -Verdichterkopf weist zwei Scroll-Teile auf, nämlich ein feststehendes Scroll-T eil und ein drehbares Scrolls- Teil auf. Das feststehende Scroll-T eil ist drehfest an dem Deckel 42 befestigt. Das drehbare Scroll-Teil ist drehfest an der Welle 36 befestigt oder zumindest in Wirk- verbindung mit dieser, sodass das drehbares Scroll-Teil bei einer Rotationsbewe- gung der Welle 36 bezüglich des feststehendes Scroll-Teils bewegt wird. Zwi- sehen den beiden Scroll-Teilen ist eine Anzahl an Kammern gebildet, deren Volu- men bei einer Drehbewegung der Welle 36 verändert wird. Dabei wird das sich in den Kammern befindende Kältemittel 10 sukzessive verdichtet. Der Deckel 42 ist mit einem Ablauf 46 verbunden, der einen nicht näher dargestellten Ölabscheider aufweist.

An dem dem Deckel 42 in Axialrichtung A gegenüberliegenden Ende ist an das Motorfach 38 ein Elektronikfach 48 angeformt, das mittels einer dazwischenlie- genden und im Wesentlichen senkrecht zur Axialrichtung A verlaufenden Trenn- wand 50 von dem Motorfach 38 getrennt ist, die somit im Wesentlichen senkrecht zur Rotationsachse 28 angeordnet ist. Das Elektronikfach 48 ist im Wesentlichen topfförmig ausgestaltet, wobei die Trennwand 50 den Topfboden bildet. Die Trennwand 50 umfasst zusätzlich einen parallel zur Rotationsachse 28 und kon- zentrisch zu dieser angeordneten Dom 52, der im Wesentlichen senkrecht und einstückig mit den weiteren Bestandteilen der Trennwand 50 ist. Der Dom 52 ist hohlzylindrisch und weist eine in Axialrichtung A verlaufende Öffnung 53 auf. Zu dem ist der Dom 52 auf der dem Motorgehäuse 38 abgewandten Ende konisch ausgestaltet und rotationssymmetrisch bezüglich der Rotationsachse 28. Ferner weist das Elektronikfach 48 eine im Wesentlichen hohlzylindrisch ausgestaltete Wand 54 auf, die sich konzentrisch zur Rotationsachse 28 von dem Motorgehäuse 38 weg erstreckt. Hierbei ist die Wand 54 senkrecht zur Rotationsachse 28 von dem Dom 52 beabstandet und umgibt diesen.

Das Elektronikfach 48, das Motorfach 38 und die Trennwand 50, also das Gehäu- se 40, sind einstückig miteinander und aus Aluminium in einem Druckgussverfah- ren erstellt. Mit anderen Worten sind das Elektronikfach 40, das Motorfach 38 und die Trennwand 50 mit dem Dom 52 ein Aluminiumdruckguss. Zusammenfassend ist das Gehäuse 40 aus einem Aluminium erstellt. Das Elektronikfach 48 ist auf der der Trennwand 50 gegenüberliegenden Seite mit einem Elektronikfachdeckel 56 verschlossen, der aus einem Blech mittels Stanzen gefertigt ist. Der Elektronik- fachdeckel 56 weist zudem Rippen 57 auf, mittels derer eine Stabilisierung erfolgt. Der Elektronikfachdeckel 56 ist auf den Rand der Wand 54 aufgesetzt und mittels nicht näher gezeigter Schrauben dort lösbar befestigt. Innerhalb des Elektronikfachs 48 ist eine Elektronik 58 angeordnet, die mit dem Bus-System 18 und dem Bordnetz 22 verbunden ist. Die Elektronik 58 weist eine Leiterplatte 60 auf, die aus einem glasfaserverstärkten Epoxidharz gefertigt ist, an dem Leiterbahnen aus Kupfer angebunden sind. Die Leiterplatte 60 ist an der Trennwand 50 angebunden und weist eine zentrale Aussparung auf, durch die der Dom 52 hindurchragt. Ferner umfasst die Elektronik 58 eine Anzahl an elektri- schen und/oder elektronischen Bauteilen 62, die an der Leiterplatte 60 angebun- den sind. Zudem umfasst die Elektronik 58 einen zylindrischen Kondensator 64, der ebenfalls ein elektrisches Bauteil ist. Dieser erstreckt sich in Axialrichtung A und ist über ein Pad 66, das eine vergleichsweise hohe Wärmeleitfähigkeit auf- weist und aus einem schaumstoffartigen Material gefertigt ist, an dem Elektronik- fachdeckel 56 abgestützt. Hierbei ist das Pad 66 zumindest teilweise innerhalb einer wannenartigen Vertiefung 68 des Elektronikfachdeckels 56 angeordnet, die von der Trennwand 50 weg versetzt ist. Somit wird das Pad 66 und der Kondensa- tor 64, zwischen denen beispielsweise eine klebe Verbindung erstellt ist, stabili- siert.

Die Elektronik 58, nämlich die Leiterplatte 60, ist über eine druckdichte Durchkon- taktierung 70 durch die Trennwand 50 mit dem Stator 34 elektrisch kontaktiert, sodass bei Betrieb der Stator 34 mittels der Elektronik 58 bestromt wird. Die ein- zelnen Funktionen der Elektronik 58 werden mittels der elektri- schen/elektronischen Bauteile 62 realisiert, wobei mittels des Kondensators 64 ein Energiespeicher bereitgestellt ist. Das elektromotorische Nebenaggregat 12 umfasst ferner ein Abstützelement 72, das einstückig aus einem Kunststoff hergestellt ist, der bei Zimmertemperatur plastisch und/oder elastisch verformbar ist. Das Abstützelement 72 ist ein Spritz- gußteil. Das Abstützelement 72 weist einen Befestigungsabschnitt 74 auf, welche becherförmig ausgestaltet und auf den Dom 52 aufgesetzt ist. Somit umgibt der Befestigungsabschnitt 74 den Dom 52 an dessen konisch ausgestalteten Bereich umfangsseitig und endseitig. Zudem umfasst der Befestigungsabschnitt 74 eine durchgehende Bohrungen 76, also ein Loch, das einen größeren Durchmesser als die Öffnung 53 des Doms 52 aufweist. Innerhalb der Bohrungen 76 und der Öff- nung 53 ist eine Schraube 78 angeordnet, mittels derer das Abstützelement 72 und der Dom 52 verschraubt sind. Die Anlagefläche 80 ist über ein weiteres Pad 82, das teilweise in einer wannenar- tigen weiteren Vertiefung 84 angeordnet ist, die von der Trennwand 50 versetzt ist, an dem Elektronikfachdeckel 56 abgestützt. Somit ist der Elektronikfachdeckel 56 weiter stabilisiert und eine Montage vereinfacht. Der Elektronikfachdeckel 76 weist unterschiedliche Höhen auf, die mittels der Rip- pen 57, der Vertiefung 68 sowie der weiteren Vertiefung 84 bereitgestellt sind. Somit ist der Elektronikfachdeckel 56 trotz der vergleichsweise dünnen Ausgestal- tung als Blech stabilisiert. Bei Betrieb wird über einen Zulauf 83 des Gehäuses 40 das Kältemittel 10 in das Motorfach 38 im Bereich der Trennwand 50 geleitet. Aufgrund der Trennwand 50 wird ein Übertritt des Kältemittels 10 in das Elektronikfach 48 verhindert. Das Käl- temittel 10 wird entlang des Elektromotors 30 zu dem Verdichterkopf 44 gesaugt und dort komprimiert, sodass eine Druckerhöhung und somit auch eine Verdich- tung des Kältemittels 10 erfolgt. Das verdichtete Kältemittel 10 wird über den Ab- lauf 46 zu dem Kondensator 14 geleitet.

Bei einem Unfall des Kraftfahrzeugs 2 und einer Krafteinwirkung auf den Elektro- nikfachdeckel 56 in Axialrichtung A auf den Elektromotor 30 zu, wird der Elektro- nikfachdeckel 56 aufgrund der vergleichsweise filigranen Ausgestaltung einge- drückt. Hierbei wird die Kraft zumindest teilweise mittels des Abstützelements 72 aufgenommen, wobei aufgrund der vergleichsweise großflächigen Anlagefläche 80 eine Verformung des Elektronikfachdeckels 56 vergleichsweise schwach ist.

Die Kraft wird auf den Befestigungsabschnitt 74 eingeleitet, der weiter über den Dom 52 bewegt wird. Aufgrund der konischen Ausgestaltung des Doms 52 pilzt dieser auf und wird elastisch und/oder plastisch verformt. Dabei wird das vollstän- dige Abstützelement 72 in Richtung der Trennwand 50 verschoben, wohingegen der Dom 52 im Wesentlichen an der gleichen Stelle verbleibt.

Aufgrund der Verformung des Abstützelements 72 wird die Verformung des Elekt- ronikfachdeckels 56 abgebremst, sodass mittels einer nicht näher dargestellten Schaltung eine elektrische Spannung der Elektronik 58 abgebaut und sämtliche Energiespeicher der Elektronik 58, insbesondere auch der Kondensator 64, entla- den werden. Wenn nun der Elektronikfachdeckel 56 mit der Leiterplatte 60 oder weiteren Bestandteilen in direkten mechanischen Kontakt gelangt und folglich elektrisch mit diesen kontaktiert ist, weisen diese kein elektrisches Potential, ins- besondere gegen Masse, auf, sodass eine Sicherheit erhöht ist. Bei Betrieb des Kältemittelverdichters 12, insbesondere des Elektromotors 30, werden hierbei mit- tels des Abstützelements 72 sowie der Pads 66, 82 Vibrationen aufgenommen und nicht in den Elektronikfachdeckel 56 eingeleitet oder bereits vorhandene Vib- rationen gedämpft, weswegen ein akustischer Eindruck verbessert ist.

In Fig. 3 ist perspektivisch eine erste Ausgestaltungsform des elektromotorischen Kältemittelverdichters 12 mit Blick auf den Elektronikfachdeckel 56 gezeigt, der eine umlaufende Rille 86 aufweist, die auf die Wand 54 des Elektronikfachs 48 aufgesetzt ist. Die Rille 86 ist von dem Gehäuse 40 weg versetzt. Mit anderen Worten ist die Öffnung der Rille 86 auf das Gehäuse 40 zu gerichtet, und in dieser liegt die Wand 54 ein. Zusätzlich ist der Deckel 56 mittels insgesamt drei Befesti- gungsschrauben 88 an dem Gehäuse 40 gehalten, die in entsprechenden La- schen des Elektronikfachdeckels 56 angeordnet sind. Ferner weist der Elektronik- fachdeckel 56 die weitere Vertiefung 84 und insgesamt sieben Vertiefungen 68 auf.

In Figur 4 ist das elektromotorische Nebenaggregat 12 mit abgenommenen Elekt- ronikfachdeckel 56 gezeigt. Jeder der Vertiefungen 68 ist jeweils eines der Pads 66 zugeordnet, und der weiteren Vertiefung 84 ist das weitere Pad 82 zugeordnet. Zudem weist die Elektronik 58 mehrere Kondensatoren 64 auf, die an der Leiter- platte 60 angebunden sind. Hierbei sind den Pads 66 mehrere der Kondensatoren 64 zugeordnet.

In Fig. 5 ist das elektromotorische Nebenaggregat 12 ausschnittsweise in einer Schnittdarstellung entlang der Rotationsachse 28 gezeigt, wobei die Schraube 78 weggelassen ist. Der Befestigungsabschnitt 74 umgibt mit dessen becherförmigen Öffnung formschlüssig den Dom 52 an dessen dem Elektronikfachdeckel 56 zu- gewandten Ende. Zudem ist die Trennwand 50 nicht lediglich mittels einer einzi- gen planen Ebene gebildet sondern umgreift zumindest teilweise das Motorfach 38 in axialer Richtung A.

In Fig. 6 ist eine weitere Ausgestaltungsform des elektromotorischen Nebenag- gregats 12 gezeigt, wobei wiederum der Elektronikfachdeckel 46 weggelassen ist. Auch sind die Pads 82, 66 nicht gezeigt. Jedoch ist das Abstützelement 72 mittels der Schraube 78 an dem Dom 52 befestigt, wobei der Schraubenkopf in der ko- nisch ausgestalteten Bohrungen 76 angeordnet ist, der in eine Vertiefung der An- lagefläche 80 übergeht, sodass die Schraube 78 von dem weiteren Pad 82 sowie dem Elektronikfachdeckel 56 beabstandet ist. Mit anderen Worten ist der Schrau- benkopf der Schraube 78 im Wesentlichen vollständig von dem Abstützelement 72 umgeben und aufgenommen.

In Figur 7 ist die in dem Elektronikfach 48 angeordnete Elektronik 58 vergrößert ausschnittsweise dargestellt. Der Dom 52 ragt durch die Leiterplatte 60 hindurch und ist endseitig konisch ausgestaltet sowie rotationssymmetrisch. In den Dom 52 ist die Schraube 78 eingedreht. Ferner sind an der Leiterplatte 60 die elektri schen/elektronischen Bauteile 62 angebunden, die beispielsweise Mikrochips sind.

Das Abstützelement 72 ist in Fig. 8 und Fig. 9 jeweils perspektivisch und in Fig. 10 in einer Schnittdarstellung entlang der Rotationsachse 28 gezeigt. Die Anlageflä- che 80 ist mit Ausnahme der Vertiefung, die in die Bohrungen 76 übergeht, im Wesentlichen plan und somit ringförmig ausgestaltet. Auch weist die Anlagefläche 80 randseitig den umlaufenden Rand auf, der wulstförmig in Richtung der Trenn- wand 50 versetzt ist, was eine Stabilität erhöht.

Die Bohrung 76 ist konisch ausgestaltet und weist einen Anschlag 90 auf, der um- laufend ausgebildet ist und im Montagezustand an dem Ende des Doms 52 an- liegt. Mittels des Anschlags 90 wird bei der Montage ein zu weites Aufzusetzen des Befestigungsabschnitts 74 auf den Dom 52 verhindert. Der Aufschlag 90 wird bei einer Krafteinwirkung auf die Anlagefläche 80 verformt und somit Energie auf- genommen.

Zusammenfassend ist der Elektronikfachdeckel 56 vergleichsweise dünnwandig und daher vergleichsweise leicht. Der Elektronikfachdeckel 56 ist insbesondere ein tiefgezogener Deckel aus einer Aluminiumknetlegierung. Diese ist leicht, mate- rialarm, und elektrisch leitfähig, was eine elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) erhöht. Auch ist ein derartiges Material mittels einer Tiefzieh kaviatät als Werkzeug und werkzeugfallend herstellbar, was Herstellungskosten reduziert. Aufgrund des Abstützelements 72 wird bei einer Penetration oder einem Crash der Elektronikfachdeckel 56 abgestützt und somit die Elektronik 58 zumindest für eine bestimmte Zeitspanne geschützt. Das Abstützelement 72 ist zentral auf der Rota- tionsachse 28 angeordnet und weist die Kontur eines Pilzes mit flachem Kopf auf sowie spannt einen mechanischen Schirm über die Elektronik 58.

Vorzugsweise sind die Wände des Elektronikfachs 48 höher gesetzt, sodass der Elektronikfachdeckel 56 gegenüber den Seitenwänden vertieft ist. Bei einem Im- pact, also einem Aufschlagen, von größeren Elementen treffen diese somit zu- nächst auf die Seitenwände des Elektronikfachs 48. Über das Abstützelement 72, insbesondere dessen Rumpf (Pilz-Stengel), werden anschließend die Kräfte in das Gehäuse 40 eingeleitet. Durch diese zentrale Abstützung können sehr hohe Kräfte aufgenommen, und die Elektronik 58 ist geschützt.

In weiteren Ausführungen ist eine Kegelzentrierung für die Kontaktstelle des Ab- stützelements 72 mit dem Gehäuse 40 vorgesehen und der Dom 52 entsprechend geformt. Das Abstützelement 72 ist in diesem Fall vorzugsweise scheibenförmig. Mittels des Kegels werden im Fall des Impacts die Kräfte teilweise zur Seite abge- leitet und weiten den Kegelsitz auf. Auf diese Weise wird der vergleichsweise schlagartige Impact mit dessen vergleichsweise hohem Kraftgradienten ver- gleichsweise sicher abgefangen. Aufgrund der Umleitung und Aufweitung wird der Gradient reduziert, was die Gefahr eines Bruches verringert.

Das Abstützelement 72 ist beispielsweise aus einem Metall, einem Nichtmetall oder einem Kunststoff gefertigt. Alternativ oder in Kombination hierzu ist der Elekt- ronikfachdeckel 56 aus einem Metall, einem Nichtmetall oder einem Kunststoff gefertigt. Beispielsweise ist das Abstützelement 72 mittels der Schraube 78 befes- tigt oder auf den Dom 52 aufgepresst.

Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr können auch andere Varianten der Erfindung von dem

Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Gegenstand der Erfindung zu ver- lassen. Insbesondere sind ferner alle im Zusammenhang mit den einzelnen Aus- führungsbeispielen beschriebene Einzelmerkmale auch auf andere Weise mitei- nander kombinierbar, ohne den Gegenstand der Erfindung zu verlassen.

Bezugszeichenliste

2 Kraftfahrzeug

4 Vorderrad

6 Hinterrad

8 Kältemittelkreislauf

10 Kältemittel

12 elektromotorisches Nebenaggregat 14 Kondensator

16 Verdampfer

18 Bus-System

20 Kraftfahrzeugsteuerung

22 Bord netz

24 Batterie

26 Sicherungseinrichtung

28 Rotationsachse

30 Elektromotor

32 Rotor

34 Stator

36 Welle

38 Motorfach

40 Gehäuse

42 Deckel

44 Verdichterkopf

46 Ablauf

48 Elektronikfach

50 Trennwand

52 Dom

53 Öffnung

54 Wand

56 Elektronikfachdeckel

57 Rippe 58 Elektronik

60 Leiterplatte

62 elektrisches/elektronisches Bauteil

64 Kondensator

66 Pad

68 Vertiefung

70 Durchkontaktierung

72 Abstützelement

74 Befestigungsabschnitt

76 Bohrung

78 Schraube

80 Anlagefläche

82 weiteres Pad

83 Zulauf

84 weitere Vertiefung

86 Rille

88 Befestigungsschraube

90 Anschlag

A Axialrichtung