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Title:
ELECTRIC MOTOR PART OF AN ELEVATOR DRIVE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/141662
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electric motor part of an elevator drive comprising a stator (10) and a rotor, wherein windings of the stator and/or the rotor are designed as single-tooth windings. The invention further relates to a method for tightening windings.

Inventors:
MÖLLGAARD, Nis-Anton (Schorndorfer Strasse 77, Schorndorf, 73614, DE)
RESAG, Uwe (Bertha-von-Suttner-Strasse 11, Aichtal, 72631, DE)
SCHULZE, Jochen (Rothenburgerstr. 14, Reutlingen, 72760, DE)
VOGLER, Eberhard (Rupert-Mayer-Str. 81, Neuhausen a.d.F., 73765, DE)
NÄGELE, Roland (Karlstrasse 5, Neuhausen a.d.F., 73765, DE)
Application Number:
EP2007/004521
Publication Date:
November 27, 2008
Filing Date:
May 22, 2007
Export Citation:
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Assignee:
THYSSENKRUPP AUFZUGSWERKE GMBH (Bernhäuser Strasse 45, Neuhausen a.d.F., 73765, DE)
MÖLLGAARD, Nis-Anton (Schorndorfer Strasse 77, Schorndorf, 73614, DE)
RESAG, Uwe (Bertha-von-Suttner-Strasse 11, Aichtal, 72631, DE)
SCHULZE, Jochen (Rothenburgerstr. 14, Reutlingen, 72760, DE)
VOGLER, Eberhard (Rupert-Mayer-Str. 81, Neuhausen a.d.F., 73765, DE)
NÄGELE, Roland (Karlstrasse 5, Neuhausen a.d.F., 73765, DE)
International Classes:
H02K3/28; B66B11/04; H02K11/00; H02K15/06; H02K16/04
Domestic Patent References:
2007-04-05
1999-09-02
1999-09-02
2002-12-27
Foreign References:
JP2006089225A2006-04-06
US20040021437A12004-02-05
JPH10304641A1998-11-13
JP2000201462A2000-07-18
EP1677404A22006-07-05
DE19961760A12001-07-05
JPH11266574A1999-09-28
US2845694A1958-08-05
JP2006089225A2006-04-06
US20040021437A12004-02-05
JPH10304641A1998-11-13
Attorney, Agent or Firm:
DEISSLER, Michael (Hössle Kudlek & Partner, P.O. Box 10 23 38, Stuttgart, 70019, DE)
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Claims:

ThyssenKrupp Aufzugswerke GmbH T 042 PV-EP

73765 Neuhausen a.d.F. 22.05.2007/hk/md

Patentansprüche

1. Elektromotorischer Teil eines Aufzugantriebs, mit einem Rotor (24) und einem Stator (10, 22) , wobei Wicklungen des Stators und/oder des Rotors (24) als Einzahnwicklung ausgebildet sind.

2. Elektromotorischer Teil eines Aufzugsantriebs nach Anspruch 1, bei dem die Wicklungen zumindest teilweise eingegossen sind.

3. Elektromotorischer Teil eines Aufzugantriebs nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Wicklungen als Zweischichtwicklungen ausgebildet sind.

4. Elektromotorischer Teil eines Aufzugantriebs nach einem der Ansprüche 1 bis 3, der in eine Anzahl an Segmenten unterteilt ist, wobei jedem Segment ein Umrichter zugeordnet ist.

5. Elektromotorischer Teil eines Aufzugantriebs nach einem der Ansprüche 1 bis 4, der gehäuselos ausgebildet ist.

6. Elektromotorischer Teil eines Aufzugantriebs nach einem der Ansprüche 1 bis 5, der als Innenläufer ausgebildet ist.

7. Elektromotorischer Teil eines Aufzugantriebs nach einem der Ansprüche 1 bis 5, der als Außenläufer ausgebildet ist.

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8. Elektromotorischer Teil eines Aufzugsantriebs nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem Wicklungen einzelner Phasen (U, V, W) mit wechselnden Ober- und Unterlagen eingebracht werden können.

9. Elektromotorischer Teil eines Aufzugantriebs nach Anspruch 8, bei dem die Wicklungen der drei Phasen (U, V, W) auf dreimal, nämlich jede Phase (U, V, W) für sich, mit wechselnden Ober- und Unterlagen eingebracht werden können.

10. Elektromotorischer Teil eines Aufzugsantriebs nach Anspruch 8 oder 9, bei dem die Phasen (U, V, W) so angeordnet sind, dass sie nacheinander eingebracht werden können.

11. Elektromotorischer Teil eines Aufzugantriebs nach einem der Ansprüche 1 bis 10, der einen modularen Aufbau aufweist .

12. Verfahren zum Einziehen von Wicklungen eines elektromotorischen Teils (20) eines Aufzugantriebs mit Zweischichtwicklungen, bei dem Wicklungen einzelner Phasen (U, V, W) mit wechselnden Ober- und Unterlagen eingebracht werden.

Description:

ThyssenKrupp Aufzugswerke GmbH T 042 PV-EP

73765 Neuhausen a.d.F. 22.05.2007/hk/md

Elektromotorischer Teil eines Aufzugantriebs

Die Erfindung betrifft einen elektromotorischen Teil eines Aufzugantriebs. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Einziehen von Wicklungen eines elektromotorischen Teils eines Aufzugantriebs.

In Aufzugantrieben werden üblicherweise Elektromotoren eingesetzt, die den elektromotorischen Teil des Aufzugantriebs bilden. Dieser elektromotorische Teil, der bspw. als Synchronmotor mit einem Rotor und einem Stator ausgebildet ist, ist regelmäßig an eine äußere Stromversorgung angeschlossen, wobei der Strom in Wicklungen des Rotors und/oder des Stators Magnetfelder erzeugt, die sich abstoßen oder anziehen und somit den Rotor in Rotation versetzen. Weiterhin ist es bekannt, im Rotor Permanentmagnete einzusetzen.

Bei elektromotorischen Teilen von Aufzugantrieben ist es aufgrund des zur Verfügung stehenden begrenzten Raumes insbesondere wichtig, Motoren mit geringem Platzbedarf und somit geringer Baugröße einzusetzen.

Aus der Druckschrift WO 99/43590 ist ein Aufzugsystem mit einem permanent erregten Motor bekannt. Der Aufzug wird dabei mit einem Seil betrieben, das mit dem Motor in Eingriff ist. Das Seil umfasst mindestens ein lasttragendes Element das in einer Umhüllung aus einem nichtmetallischen Material enthalten ist. Der Motor treibt das Seil an, das wiederum einen Fahrkorb im Aufzugschacht bewegt. Der Motor umfasst

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einen Rotor, der teilweise mit Permanentmagneten gebildet ist. Nachteilig bei dem eingesetzten Motor ist, dass dieser einen verhältnismäßig großen Raumbedarf hat.

Aus der Druckschrift WO 99/43589 ist ein Aufzugsystem mit einem Antriebsmotor bekannt, der zwischen dem Aufzugkorb und der Aufzugschachtseitenwand angeordnet ist. Dabei ist zusätzlich ein Gegengewicht vorgesehen, das ebenfalls im Aufzugschacht angeordnet ist. Der Antriebsmotor ist mit dem Aufzugkorb über zumindest ein flaches Seil verbunden. Auch dieser Motor erfordert viel Platz .

Die Druckschrift WO 02/103883 Al beschreibt einen elektrischen Motor, der insbesondere für einen Aufzugantrieb vorgesehen ist. Dieser Motor weist einen Stator und einen Rotor auf, wobei der Stator und/oder der Rotor wenigstens ein als Gehäuse bzw. Körper dienendes Kunststoffteil aufweist, in das elektromagnetische und/oder permanentmagnetische Funktionselemente des Stators und/oder Rotors wenigstens teilweise eingeschlossen sind.

Der erfindungsgemäße elektromotorische Teil eines Aufzugantriebs umfasst einen Rotor und einen Stator, wobei Wicklungen des Stators und/oder des Rotors als Einzahnwicklungen ausgebildet sind. Diese Einzahnwicklung, bei der die einzelnen Wicklungen immer nur um einen Zahn herum gelegt sind, ermöglichen es, Motoren mit geringerem Platzbedarf und hohem Wirkungsgrad durch kleine Winkelköpfe herzustellen.

Die Wicklungen sind in Ausgestaltung wenigstens teilweise, insbesondere vollständig eingegossen, wobei regelmäßig eine Kunststoffmasse zum Eingießen verwendet wird. Das Vergießen der Wicklungen hat den Vorteil, dass durch den Verguß tragende Funktionen übernommen werden. Durch die Fixierung der

Wicklungen wird die Herstellung eines solchen Motors gegenüber herkömmlichen Motoren erheblich vereinfacht, da bspw. keine mechanische Vor- und/oder Nachbearbeitung von Bauteilen notwendig ist .

Der vorgesehene Verguss bringt zudem aufgrund der erzielten besseren Wärmeleitung und der erreichten gleichmäßigen Wärmeverteilung erhebliche thermische Vorteile mit sich.

Durch die Kombination aus Einzahnwicklung und Vergießen der Wicklung ergibt sich eine besondere Erhöhung der Leistungsdichte aufgrund des durch die Einzahnwicklung bedingten hohen Wirkungsgrads und der besseren Wärmeabfuhr durch den Wicklungsverguss. Als Masse für den Verguss kann bspw. ein Epoxymaterial mit verschiedenen Füllstoffen und Füllanteilen verwendet werden.

Die Einzahnwicklung, die auch als konzentrierte Wicklung bezeichnet wird, kann als Einschicht- oder Zweischichtwicklung ausgebildet sein. Die Zweischichtwicklung, bei der in jeder Nut zwei Wicklungen vorgesehen sind, ist hinsichtlich des erzielten Rastmoments vorteilhaft. Des weiteren wird der Wirkungsgrad erhöht.

Der erfindungsgemäße elektromotorische Teil eines Aufzugantriebs kann mit und ohne Gehäuse ausgebildet sein. In der gehäuselosen Ausführung liegt das Statorpaket frei. Die gehäuselose Ausführung bietet eine noch bessere Wärmeabfuhr an die Oberfläche und eine zusätzliche Kosteneinsparung.

Weiterhin ist es möglich, den erfindungsgemäßen elektromotorischen Teil als Innenläufer oder Außenläufer auszugestalten.

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Bei der Kühlung wird in selbstbelüftete, eigenbelüftete oder fremdbelüftete Kühlungen, bei denen ein Lüfter über einen separaten Motor angetrieben wird, unterschieden.

Die Erfindung bietet sich insbesondere bei permanent erregten Synchronmotoren an, bei denen bspw. die elektromagnetischen Funktionselemente des Rotors als Permanentmagnete ausgeführt sind. Weiterhin kann der Motor als "normaler" Motor mit zylindrischem Luftspalt oder als Scheibenläufer mit scheibenförmigem Luftspalt ausgebildet sein.

In Ausgestaltung ist eine Zweischichtwicklung mit wechselnden Ober- und Unterlagen vorgesehen. Vorzugsweise sind die Phasen nacheinander eingezogen bzw. eingebracht.

Bei dem Einsetzen der Wicklungen ist zu beachten, dass in eine Nut Wicklungen unterschiedlicher Phasen nur mit einem dazwischen gelegten Isolationsmaterial eingesetzt werden können, da die Isolation der Wicklungen an sich hierfür nicht ausreichend ist. Für diesen Zweck wird üblicherweise ein Isolationspapier verwendet.

Die besondere Anordnung der Wicklungen bei einer Zweischichtwicklung, bei der Wicklungen einzelner Phasen mit wechselnden Ober- und Unterlagen eingelegt sind, vereinfacht ein maschinelles Verfahren und ein automatisches Einziehen von Wicklungen. Ein Einbringen der Wicklungen, ohne dass diese mit Ausnahme des Sternpunkts verschaltet werden müssen, ist zudem möglich.

Das erfindungsgemäße Verfahren dient zum Einsetzen der Wicklungen, wobei Wicklungen jeder Phase nacheinander eingezogen werden. Dies ist insbesondere möglich, wenn Wicklungen einzelner Phasen mit wechselnder Ober- und Unterlage eingelegt bzw. eingebracht werden.

Die Ausführung der Einzahnwicklung als Zweischichtwicklung bewirkt durch Reduzierung der Verluste und Reduzierung der Drehmomentwelligkeit eine Erhöhung der Leistungsdichte. Die besondere Anordnung der Wicklungen ermöglicht das automatische Einbringen der Wicklungen ohne zeitintensiven Verschaltungsaufwand, da nur der Sternpunkt verschaltet werden muss .

Weiterhin sind Anschlussringe, die ein Paaren mit anderen Baugruppen ermöglichen (Baukastenprinzip) vorgesehen, die ein einfaches Vergießen ermöglichen, da keine Abdichtung und nur ein Stempel für verschiedene Baulängen zum Vergießen notwendig ist.

In Ausgestaltung ist ein modularer Aufbau, bei dem zweckmäßigerweise Ringe mit vergossen werden, vorgesehen. So ist der erfindungsgemäße elektromotorische Teil eines Aufzugantriebs problemlos austauschbar.

Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der beiliegenden Zeichnung.

Es versteht sich, dass die voranstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung ausführlich beschrieben.

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Figur 1 zeigt einen Stator, der in einem erfindungsgemäßen elektromotorischen Teil eines Aufzugantriebs zum Einsatz kommt.

Figur 2 zeigt eine mögliche Ausführungsform des erfindungsgemäßen elektromotorischen Teils.

In Figur 1 ist ein Stator 10 mit drei Phasen U, V und W in Zweischichtwicklung dargestellt. Das Problem bei der Zweischichtwicklung besteht darin, dass die Aufteilung in üblicherweise zwei Einzüge wegen der Unter- und Oberschicht notwendig ist.

Erster Einzug: Unterschicht (Nutgrund)

Zweiter Einzug: Oberschicht (Richtung Luftspalt)

Zu beachten ist, dass nicht nur die Phasen miteinander verschaltet sein müssen, sondern auch die Spulen innerhalb der Phasen. Die Gesamtzahl der Verschaltungen bei einer 24- nutigen Zweischichtwicklung beläuft sich auf 21 Stück zzgl. des Sternpunkts. Dies verursacht einen erheblichen Zeitaufwand. Eine Herstellung zu einem angemessenen Preis scheint daher nicht möglich.

Zu beachten ist, dass die genannten Zahlen nur für die dargestellte Ausführung gelten. Es sind aber auch verschiedene andere Ausführungen mit unterschiedlichen Nutzahlen denkbar.

Es ist nunmehr vorgesehen, die Wicklungen nicht auf zweimal einzuziehen, sondern auf dreimal, nämlich jede Phase für sich. Somit wird die Wicklung nicht in Unter- und Oberschicht aufgeteilt, sondern in die drei Phasen U, V und W, wobei in der Darstellung die Phase U die erste Phase ist,

die Phase V die zweite und die Phase W als dritte Phase eingezogen wird.

Somit entfällt der Verschaltungsaufwand der Spulen und Spulengruppen komplett. Lediglich der Sternpunkt ist noch zu verschalten. Daher ergibt sich eine Einsparung von 21 Verschaltungen, wodurch bei der Herstellung der damit einhergehende Zeitaufwand erheblich verringert werden kann.

Die Darstellung zeigt, wie die Spulen der Phasen als Zwei- schichtwicklungen mit wechselnder Ober- und Unterlage eingezogen sind. Dabei ist es möglich, die Phasen nacheinander einzuziehen. Außerdem ist zu beachten, dass zwischen Lagen unterschiedlicher Phasen ein Isolationsmaterial eingebracht werden muss.

Eine Spule der Phase U ist bspw. in Nut 24 und Nut 1 in Unterlage eingesetzt. Zwischen Nut 1 und Nut 2 erfolgt ein Wechsel zwischen Unter- und Oberlage. Bei der Phase V erfolgt bei der Wicklung von Nut 2 nach Nut 3 und bei der Wicklung von Nut 3 zu Nut 4 jeweils ein Wechsel zwischen Unter- und Oberlage. Diese besondere Art des Einziehens der Spulen der einzelnen Phasen ermöglicht ein einfaches maschinelles Einziehen der Spulen.

Weiterhin ist zu beachten, dass auch eine Flyer- Wickeltechnik eingesetzt werden kann.

In Figur 2 ist eine Ausführungsform des elektromotorischen Teils eines Aufzugsantriebs, insgesamt mit der Bezugsziffer 20 bezeichnet, dargestellt. Dieser elektromotorische Teil 20 umfasst einen Stator 22 und einen Rotor 24 und ist als Innenläufer ausgebildet.

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Weiterhin ist eine neutrale Schnittstelle vorgesehen, so dass der dargestellte elektromotorische Teil 20 einfach in beliebige Antriebe eingesetzt werden kann. Dabei können die Ausmaße des elektromotorischen Teils 20 gering sein. Dies ist insbesondere durch die eingesetzte Einzahnwicklung erreicht. Die Zweischichtwicklung gewährleistet ein verbessertes Rastmoment. Somit ist der dargestellte elektromotorische Teil insbesondere zum Einsatz in einem Aufzugantrieb geeignet .