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Title:
ELECTRIC MOTOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/030110
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to an electric motor (1) comprising a coil winding (16), and a temperature sensor (4), wherein the temperature sensor (4) is pressed onto an electrical conductor (2) of the coil winding (16) by means of a clamping force of a holding element (5), and wherein the holding element (5) is held between the temperature sensor (4) and a mating element (3, 6) due to said clamping force.

Inventors:
MALY, Robert (Klingenbergstr. 41, Hildesheim, 31139, DE)
BERGMANN, Dirk (Geitelder Berg 5, Braunschweig, 38122, DE)
BERKEFELD, Ole (Edith-Stein-Str. 7, Giesen, 31180, DE)
MARSCHALL, Peter (Lauffenerstr. 50/2, Heilbronn, 74081, DE)
GLASER, Dennis (Grosse Barlinge 58, Hannover, 30171, DE)
Application Number:
EP2018/071006
Publication Date:
February 14, 2019
Filing Date:
August 02, 2018
Export Citation:
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Assignee:
EM-MOTIVE GMBH (Robert-Bosch-Str. 200, Hildesheim, 31139, DE)
International Classes:
H02K11/25; G01K1/14
Foreign References:
US4203045A1980-05-13
EP0862259A11998-09-02
EP2551998A12013-01-30
US4313069A1982-01-26
DE102011085064A12013-04-25
EP1278291A22003-01-22
DE102006057339A12007-07-12
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWALT BEE, Joachim (Postfach: 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
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Claims:
Ansprüche

1 . Elektromotor (1 ) umfassend eine Spulenwicklung (16), sowie einen

Temperatursensor (4), wobei der Temperatursensor (4) über eine Spannkraft eines Halteelementes (5) an einen elektrischen Leiter (2) der Spulenwicklung (16) angedrückt ist, und wobei durch diese Spannkraft das Halteelement (5) zwischen dem Temperatursensor (4) und einem Gegenelement (3, 6) gehalten ist.

2. Elektromotor (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der

Temperatursensor (4), insbesondere formschlüssig, an dem Halteelement (5) befestigt ist.

3. Elektromotor (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das Gegenelement (3, 6) ein Gehäuse (6) des

Elektromotors (1 ) ist.

4. Elektromotor (1 ) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das

Halteelement (5) durch eine Öffnung (7) des Gehäuses (6) in einen

Innenraum des Elektromotors (1 ) ragt.

5. Elektromotor (1 ) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das

Halteelement (5) einen Eingriffsbereich (20), der zumindest teilweise in der Öffnung (7) des Gehäuses (6) angeordnet ist, und einen Hebelarm (8) zur Erzeugung der Spannkraft auf den Temperatursensor (4) aufweist.

6. Elektromotor (1 ) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Eingriffsbereich (20) Vorsprünge (21 , 22, 23) angeordnet sind, die an einer Innenwand der Öffnung (7) und/oder an dem Gehäuse (6) anliegen, um das Halteelement (5) relativ zu der Öffnung (7) zu positionieren.

7. Elektromotor (1 ) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (5) ein von dem Hebelarm (8) separates Federelement (24) zum Generieren der Spannkraft aufweist.

8. Elektromotor (1 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Federelement (24) von dem Eingriffsbereich (20) zu dem Temperatursensor (5) oder zu einem Teilbereich des Hebelarms (8) erstreckt.

9. Elektromotor (1 ) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (24) zumindest einen zum Gehäuse (6) hervorstehenden, insbesondere konvex geformten oder ausgebuchteten, Bereich (26) aufweist, der insbesondere an einem Spannelement (25) des Gehäuses (6) anliegt, wobei der konvex geformte oder hervorstehende Bereich (26) durch das Spannelement (25) elastisch verformt ist.

10. Elektromotor (1 ) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das

Spannelement (25) eine Einlaufschräge (27) aufweist, durch die der hervorstehende Bereich (26) elastisch verformbar ist, wenn das

Halteelement (5) in die Öffnung (7) geschoben wird.

1 1 . Elektromotor (1 ) nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch

gekennzeichnet, dass der Hebelarm (8) einen ersten Armbereich (8a) und einen zweiten Armbereich (8b) umfasst, wobei der zweite Armbereich (8b) zur Aufnahme des Temperatursensors (4) ausgebildet ist, wobei sich der erste Armbereich (8a) von dem Eingriffsbereich (20) zu dem zweiten

Armbereich (8b) erstreckt.

12. Elektromotor (1 ) nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der erste Armbereich (8a) einen gekrümmten Verlauf, insbesondere eine Schulter oder eine Stufe (30), aufweist.

13. Elektromotor (1 ) nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der erste Armbereich (8a) und der zweite Armbereich (8b) gewinkelt zueinander ausgebildet sind, und wobei der zweite Armbereich (8b) parallel zu demjenigen elektrischen Leiter (2) der Spulenwicklung (16) angeordnet ist, an den der Temperatursensor (4) durch das Halteelement (5) angedrückt ist.

14. Elektromotor (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenelement (3, 6) ein Lamellenpaket (3) des Elektromotors (1 ) ist.

15. Elektromotor (1 ) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (5) in eine Ausnehmung (10) des Lamellenpakets (3) eingreift und mit einem Anlagebereich (9) an dem Lamellenpaket (3) außerhalb der Ausnehmung (10) anliegt, wobei über einen Hebelarm (8) die Spannkraft auf den Temperatursensor (4) aufbringbar ist.

16. Elektromotor (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das Halteelement (5) ein elastisches Element, insbesondere ein Federelement, ist, durch das der Temperatursensor (4) an den Leiter (2) der Spulenwicklung (16) gedrückt ist, wobei insbesondere die Spannkraft aus einer Vorspannung des Halteelements (5) resultiert, die durch eine elastische Verformung des Halteelements (5) bedingt ist.

Description:
Beschreibung Titel

Elektromotor Stand der Technik

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Elektromotor. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Anbringung eines Temperatursensors an dem Elektromotor.

Aus dem Stand der Technik ist bekannt, Temperaturen an Elektromotoren mittels Temperatursensoren zu ermitteln. Dabei wird zumeist auf NTC (Negative Temperature Coefficient) zurückgegriffen. Die Temperaturinformation kann an ein Steuergerät des Elektromotors übergeben werden, das diese Information zum Zweck der Ansteuerung des Elektromotors verwendet.

Die Temperatursensoren werden üblicherweise an der Spulenwicklung des Elektromotors angebracht. Die Spulenwicklung umfasst mehrere elektrische Leiter, die um ein Lamellenpaket gewickelt sind, wobei der Temperatursensor bevorzugt an einem der elektrischen Leiter angebracht ist. Dabei ist ein

Lamellenpaket ein Stapel einer Vielzahl von Blechelementen, wobei der Stapel einen Statorgrundkörper und/oder Rotorgrundkörper darstellt. Um das

Lamellenpaket werden die elektrischen Leiter zu der Spulenwicklung gewickelt, um somit elektrische Felder erzeugen zu können.

Das Anbringen der Temperatursensoren erfolgt üblicherweise mittels

stoffschlüssiger und/oder formschlüssiger Verbindung. Dabei erfolgt zumeist ein Ankleben des Temperatursensors an der Spulenwicklung oder dem

Lamellenpaket mittels Klebstoff und/oder Harz. Dieser Fall ist in Figur 1 schematisch gezeigt.

Figur 1 zeigt schematisch einen Ausschnitt aus einem Elektromotor 1 gemäß dem Stand der Technik. Dabei wird ein Temperatursensor 4 verwendet, um die Temperatur eines Leiters 2 einer Spulenwicklung 16 zu ermitteln. Der

Temperatursensor 4 weist ein Messelement 15 auf, das zum Schutz vor mechanischen Einwirkungen in einem Schutzgehäuse 1 1 angebracht ist. Der Temperatursensor 4 ist stoffschlüssig und formschlüssig mit dem Leiter 2 der Spulenwicklung 16 verbunden.

Über einen Klebstoff 12 ist der Temperatursensor 4 mit einem Halteelement 5 stoffschlüssig verbunden. Außerdem ist der Temperatursensor 4 über den Klebstoff 12 mit einem Leiter 2 der Spulenwicklung 16 stoffschlüssig verbunden. Das Halteelement 5 ist ebenfalls über den Klebstoff 12 mit dem Leiter 2 der Spulenwicklung 16 verbunden. Die gesamte Anordnung aus Halteelement 5, Temperatursensor 4 und Leiter 2 der Spulenwicklung 16 ist insbesondere zusätzlich mit einem Imprägnierharz 13 umgeben. Somit wird der

Temperatursensor 4 fest mit dem Leiter 2 der Spulenwicklung 16 verbunden, um Temperaturmessungen vorzunehmen.

Eine Anordnung wie in Figur 1 gezeigt, hat jedoch einige Nachteile: So können im Betrieb des Elektromotors 1 Temperaturen bis ca. 200°C auftreten, während sich in der Ruhephase der Elektromotor 1 auf die Umgebungstemperatur abkühlt. In den Ruhephasen kann somit die Temperatur des Elektromotors 1 bis -40°C betragen. Betriebsphasen und Ruhephasen des Elektromotors 1 wechseln sich während der Lebensdauer des Elektromotors mehrmals ab, so dass der

Elektromotor 1 erheblichen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Da sich Spulenwicklung 16, insbesondere der Leiter 2, Temperatursensor 4 und

Halteelement 5 bei Erwärmung üblicherweise unterschiedlich stark ausdehnen, treten mechanische Belastungen an den Klebestellen auf, die zu Versagen des Klebstoffs 12 und/oder des Imprägnierharzes 13 führen können.

Ein Versagen des Klebstoffs 12 und/oder des Imprägnierharzes 13 kann zu einer Verschlechterung der Qualität der Messwerte des Temperatursensors führen. Dadurch erhält das Steuergerät des Elektromotors 1 fehlerhafte Daten, die zu einer Ansteuerung des Elektromotors 1 führen, die den Elektromotor 1 beschädigt. Dies kann zur Zerstörung des Elektromotors 1 führen.

Ebenso ist aus Figur 1 ersichtlich, dass der Temperatursensor 4 fest mit dem restlichen Elektromotor 1 verbunden ist. Ein Austausch, beispielsweise bei Defekt, kann nicht ohne mechanische Zerstörung des Elektromotors 1 erfolgen. Während einer Montage des Elektromotors 1 befinden sich elektrische Leitungen des Temperatursensors 4 bereits am Elektromotor 1 und erschweren die

Handhabe, den Aufbau, den Transport und die Qualitätskontrolle des

Elektromotors 1. Oftmals hat dieses Design negative Folgen für die

Qualitätsansprüche wie insbesondere die Sauberkeit des Elektromotors 1 . Dies bedeutet, dass Oberflächen nur mit erhöhtem Aufwand ohne Rückstände von Harz und Klebstoff realisiert werden können und/oder die Partikellast erhöht ist.

Offenbarung der Erfindung

Der erfindungsgemäße Elektromotor erlaubt ein einfaches und aufwandarmes Anbringen des Temperatursensors. Insbesondere kann der Temperatursensor erst als letzter Fertigungsschritt angebracht werden. Damit sind keine störenden Kabel des Temperatursensors in einem frühen Stadium der Fertigung des Elektromotors vorhanden. Außerdem kann der Elektromotor auf diese Weise leichter montiert und transportiert werden. Durch ein kraftschlüssiges Anbringen des Temperatursensors wird ein Klebeprozess in der Fertigung des

Elektromotors nicht benötigt, was insbesondere zu einer erhöhten Sauberkeit des Elektromotors führt. Schließlich kann der Temperatursensor bei Fehlfunktionen oder bei Defekt einfach ersetzt oder repariert werden, da ein Ausbau des Temperatursensors aus dem Elektromotor vereinfacht ist.

Der erfindungsgemäße Elektromotor umfasst eine Spulenwicklung und einen Temperatursensor. Der Temperatursensor weist insbesondere ein Messelement und ein Schutzgehäuse auf, wobei das Schutzgehäuse das Messelement schützend umgibt. Das Schutzgehäuse ist bevorzugt aus Kunststoff, besonders vorteilhaft aus Polytetrafluorethylen, gefertigt. Der Temperatursensor ist über eine Spannkraft eines Halteelements an einen elektrischen Leiter der

Spulenwicklung angedrückt. Durch ein solches Andrücken ist der

Temperatursensor ideal an große Temperaturschwankungen angepasst. Eine initiale Andruckkraft des Temperatursensors an den Leiter der Spulenwicklung kann durch das Halteelement bevorzugt derart eingestellt werden, dass unabhängig von der Temperatur des Elektromotors stets eine ausreichende Andruckkraft vorliegt, wodurch die Temperaturmessung nicht verfälscht wird. Außerdem kann der Temperatursensor von dem elektrischen Leiter einfach gelöst werden, um somit ein Entfernen des Temperatursensors zu ermöglichen. Das Halteelement ist durch diese Spannkraft außerdem zwischen dem

Temperatursensor bzw. dem elektrischen Leiter der Spulenwicklung und einem Gegenelement eingespannt und dadurch gehalten. Zur Erzeugung der

Spannkraft ist das Halteelement an dem Gegenelement abgestützt. Somit sind insbesondere keine zusätzlichen Montageelemente notwendig, um das

Halteelement an dem Elektromotor und/oder den Temperatursensor an dem elektrischen Leiter zu halten. Insbesondere auf stoffschlüssige Verbindungen kann gänzlich verzichtet werden. Ebenso ist nicht möglich, das Halteelement nur an dem Gegenelement zu fixieren, ohne dass ein Andrücken des

Temperatursensors an den Leiter erfolgt. Vielmehr wird eine Gegenkraft des Andrückens des Temperatursensors an den Leiter benötigt, um das

Halteelement an dem Gegenelement zu befestigen.

Die Unteransprüche zeigen bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.

Der Temperatursensor ist bevorzugt an dem Halteelement befestigt,

insbesondere formschlüssig. Somit ist der Temperatursensor leicht

austauschbar. Das Halteelement ist insbesondere durch die Spannkraft zum Ausüben einer Andruckkraft ausgebildet, durch die der Temperatursensor auf den Leiter der Spulenwicklung gedrückt wird. Die Spulenwicklung selbst muss somit nicht bearbeitet werden, um den Temperatursensor aufzunehmen. Ein Entfernen des Temperatursensors hat damit keinerlei Auswirkungen auf den Leiter oder die sonstige Spulenwicklung, insbesondere werden Leiter und sonstige Spulenwicklung nicht beschädigt.

Vorteilhafterweise ist das Gegenelement ein Gehäuse des Elektromotors. Somit erstreckt sich das Halteelement zwischen dem Gehäuse und dem elektrischen Leiter, um den Temperatursensor an den elektrischen Leiter anzudrücken. Das Gehäuse umgibt den Elektromotor, insbesondere die Spulenwicklung, zumindest teilweise. Durch ein Abstützen des Halteelements an dem Gehäuse ist eine Montage des Temperatursensors vereinfacht. So ist insbesondere ein

Austauschen des Temperatursensors einfach und aufwandsarm möglich. Das Gehäuse kann insbesondere einen Isolierring umfassen. Dies ist dann vorteilhaft, wenn das Gehäuse einen Grundkörper aus einem elektrisch leitfähigen

Werkstoff, insbesondere aus Metall, umfasst. Der Isolierring dient bevorzugt zum Isolieren des Grundkörpers von den Wicklungen des Stators. Der Isolierring stellt somit eine Komponente des Gehäuses dar. Vorteilhafterweise stellt der Isolierring das Gegenelement wie zuvor beschrieben dar, an dem das

Halteelement gehalten ist.

Das Halteelement ragt insbesondere durch eine Öffnung des Gehäuses in einen Innenraum des Elektromotors. Dies vereinfacht die Montage des Elektromotors. Insbesondere kann das Anbringen des Temperatursensors als letzter Schritt bei der Fertigung des Elektromotors erfolgen. Dadurch ist nicht notwendig, den Elektromotor im teilgefertigten Zustand unter Berücksichtigung des

Temperatursensors fertigzustellen und/oder zu Transportieren. Ein

Berücksichtigen des Temperatursensors ist insbesondere deshalb notwendig, da dieser Kabel umfasst, die bei unachtsamer Handhabung beschädigt werden können.

Besonders bevorzugt weist das Halteelement einen Eingriffsbereich auf, der zumindest teilweise in der Öffnung des Gehäuses angeordnet ist. Insbesondere ist der Eingriffsbereich in der Öffnung formschlüssig befestigt. So ist

insbesondere vorgesehen, dass der Eingriffsbereich durch die Öffnung greift und zumindest teilweise an denjenigen beiden Seiten des Gehäuses anliegt, zwischen denen sich die Öffnung erstreckt. Das Montieren des Halteelements erfolgt bevorzugt über eine Rotation des Eingriffsbereichs, wobei ein Entfernen des Halteelements ebenfalls nur durch Rotieren des Eingriffsbereichs ermöglicht ist. Zum Vereinfachen des Montierens ist der Eingriffsbereich vorteilhafterweise federnd ausgebildet, um elastische Verformungen während des Montierens zu ermöglichen. Über einen Hebelarm des Halteelements ist die Spannkraft auf den Temperatursensor aufbringbar. Dabei ist vorteilhaft, wenn durch den Hebelarm eine zum Entfernen des Halteelements benötigte Rotation blockiert ist, indem der Hebelarm den Temperatursensor auf den Leiter der Spulenwicklung drückt. Somit wird einerseits die kraftschlüssige Verbindung erreicht, andererseits ist das Halteelement sicher und zuverlässig an dem Gehäuse befestigt. Dennoch kann der Temperatursensor zusammen mit der Haltevorrichtung einfach und aufwandsarm entfernt werden.

An dem Eingriffsbereich sind vorteilhafterweise Vorsprünge angeordnet. Die Vorsprünge sind ausgelegt, an einer Innenwand der Öffnung und/oder an dem Gehäuse anzuliegen. Dadurch lässt sich das Halteelement relativ zu der Öffnung positionieren. Somit kann das Halteelement relativ zu dem elektrischen Leiter optimal ausgerichtet werden, um ein ideales Anliegen des Temperatursensors an dem elektrischen Leiter zu ermöglichen. Besonders vorteilhaft kann der

Eingriffsbereich federnd ausgestaltet sein. Um die Vorsprünge innerhalb oder an der Öffnung zu platzieren, ist insbesondere ein elastisches Verformen des Eingriffsbereichs des Halteelements notwendig. Somit wird zumindest ein Teil der Vorsprünge durch die elastische Rückstell kraft des Eingriffsbereichs an die Innenwände der Öffnung gedrückt, wodurch ein zuverlässiger Halt sichergestellt ist. Ebenso ist vorgesehen, dass zumindest ein Teil der Vorsprünge Kräfte aufnehmen kann, die aus der Spannkraft resultieren, durch die der

Temperatursensor an den elektrischen Leiter gedrückt ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Halteelement ein von dem Hebelarm separates Federelement zum Generieren der Spannkraft auf. Somit ist die Funktion des Haltens des Temperatursensors von der Funktion des

Beaufschlagens der Spannkraft getrennt. Das Federelement ist vorteilhafterweise aus einem Metall, insbesondere aus Federstahl, gefertigt, während der Hebelarm aus einem Kunststoff ausgebildet ist. Somit lässt sich die Spannkraft optimal einstellen.

Besonders vorteilhaft erstreckt sich das Federelement von dem Eingriffsbereich zu dem Temperatursensor oder zu einem Teilbereich des Hebelarms. Da sich das Halteelement an dem Eingriffsbereich gegenüber dem Gehäuse abstützt, erfolgt ebenso eine abstützende Wirkung für das Federelement. Damit kann das Federelement sicher und zuverlässig die Spannkraft aufbringen, um den

Temperatursensor gegen einen Leiter der Wicklung zu drücken. Durch eine Länge des Federelements an dem Hebelarm lässt sich die Spannkraft einstellen. Insbesondere ist die Spannkraft maximiert, wenn sich das Federelement von dem Eingriffsbereich zu dem Temperatursensor erstreckt.

Das Federelement weist bevorzugt zumindest einen zum Gehäuse

hervorstehenden, insbesondere konvex geformten oder ausgebuchteten, Bereich auf. Der hervorstehende Bereich liegt an einem Spannelement des Gehäuses an. Außerdem ist vorgesehen, dass der hervorstehende Bereich durch das Spannelement elastisch verformt ist. Somit dient das Spannelement einerseits zum fixieren des Halteelements, andererseits zum optimalen Einstellen der Spannkraft. Durch den Grad der elastischen Verformung ist eine elastische Rückstellkraft des Federelements einstellbar. Diese elastische Rückstellkraft wirkt einerseits als Spannkraft zum Halten des Temperatursensors an dem Leiter der Wicklung, andererseits als Haltekraft für das Halteelement selbst.

Insbesondere kann das Spannelement eine zu dem hervorstehenden Bereich komplementäre Form aufweisen, sodass ein Formschluss zwischen

Federelement und Spannelement vorhanden ist. Dieser Formschluss lässt sich durch Verformen des Federelements aufheben, sodass einerseits eine einfache und zuverlässige Montage des Halteelements an dem Gehäuse ermöglicht ist, andererseits das Halteelement in einer Zielposition sicher und zuverlässig gehalten ist.

Das Spannelement weist besonders vorteilhaft zumindest eine Einlaufschräge auf. Die Einlaufschräge erlaubt ein Verformen des hervorstehenden Bereichs, wenn das Halteelement in die Öffnung geschoben wird. Insbesondere gelangt während des Einschiebevorgangs des Halteelements in die Öffnung der hervorstehende Bereich in Kontakt mit der Einlaufschräge. Dies führt dazu, dass bei weiterem Einschieben des Halteelements in die Öffnung das Federelement der Einlaufschräge ausweichen muss und somit elastisch verformt wird. Die Einlaufschräge dient somit auch zur Sicherstellung einer korrekten Montage, da bei einem unzureichenden Einschieben des Halteelements in die Öffnung die Einlaufschräge nicht überwunden werden kann und die elastische Rückstell kraft des Federelements auf die Einlaufschräge wirkt. Dadurch erfolgt ein

Herausdrücken des Halteelements aus der Öffnung. Erst wenn die

Einlaufschräge überwunden ist, verbleibt das Halteelement an dem

Spannelement. Insbesondere erfolgt nach Überwindung der Einlaufschräge der zuvor genannte Formschluss zwischen dem hervorstehenden Bereich und dem Spannelement.

Besonders bevorzugt weist der Hebelarm einen ersten Armbereich und einen zweiten Armbereich auf. Der zweite Armbereich dient zur Aufnahme des

Temperatursensors, während sich der erste Armbereich von dem Eingriffsbereich zu dem zweiten Armbereich erstreckt. Dadurch sind die Aufgaben des Haltens des Temperatursensors und des Andrückens des Temperatursensors an den elektrischen Leiter getrennt.

Bevorzugt weist der erste Armbereich einen gekrümmten Verlauf, insbesondere eine Schulter oder eine Stufe, auf. Somit lässt sich optimal eine Federspannung zwischen dem Eingriffsbereich und dem Temperatursensor oder dem Teilbereich des Hebelarms erreichen. Dadurch ist ein sicheres und zuverlässiges Andrücken des Temperatursensors an den elektrischen Leiter erreicht.

Der erste Armbereich und der zweite Armbereich sind bevorzugt gewinkelt zueinander ausgebildet. Somit kann der Temperatursensor eine beliebige Ausrichtung aufweisen, die nicht durch geometrische Vorgaben aus der Position des Haltebereichs vorgegeben sind. Insbesondere ist somit ermöglicht, dass der zweite Armbereich parallel zu demjenigen Leiter der Spulenwicklung angeordnet ist, an den der Temperatursensor durch das Halteelement angedrückt ist. So ist der Temperatursensor zumeist als längliches Element ausgebildet, wobei eine genaue Position des Messelements in dem Schutzgehäuse optisch nicht genau bestimmbar ist. Ist der Temperatursensor nicht parallel zu dem Leiter ausgerichtet, so besteht die Gefahr, dass das Messelement nicht auf Höhe des Leiters liegt, wodurch ein Wärmeübertragungspfad durch das Schutzgehäuse verlängert ist. Dies führt zu einem erhöhten Risiko von fehlerhaften Messungen. Ist der zweite Armbereich und damit der Temperatursensor jedoch parallel zu dem Leiter ausgerichtet, so liegt das Messelement zwangsläufig stets auf Höhe dieses Leiters. Ein Wärmeübertragungspfad ist damit minimiert, sodass hochgenaue Messungen ermöglicht sind.

Das Gegenelement ist alternativ ein Lamellenpaket des Elektromotors. Somit ist ein Gehäuse des Elektromotors nicht zwingend notwendig. Das Halteelement kann somit auf unterschiedliche Arten angebracht werden, um den

Temperatursensor an den Leiter die Spulenwicklung anzudrücken.

Besonders vorteilhaft greift das Halteelement in eine Ausnehmung des

Lamellenpakets ein. Mittels eines Anlagebereichs liegt das Halteelement außerdem an dem Lamellenpaket außerhalb der Ausnehmung an. Somit ist ein Anbringen des Halteelements vereinfacht, durch die Ausnehmung und den Anlagebereich ist das Halteelement vorteilhafterweise zumindest teilweise formschlüssig an dem Lamellenpaket angebracht. Über einen Hebelarm ist die Spannkraft auf den Temperatursensor aufbringbar. Das Aufbringen dieser Spannkraft verhindert bevorzugt außerdem ein Entfernen des Halteelements von dem Lamellenpaket. Das Halteelement kann nur dadurch entfernt werden, dass dieses elastisch verformt wird. Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass das Halteelement ein elastisches Element, insbesondere ein Federelement, ist. Durch das elastische Element oder Federelement ist der Temperatursensor an den Leiter der Spulenwicklung gedrückt. Somit ist die Spannkraft zum Andrücken des Temperatursensors an den elektrischen Leiter eine Vorspannung des Halteelements, die durch die elastischen Eigenschaften des Halteelements generierbar ist. Durch Wahl der elastischen Eigenschaft lässt sich besagte Vorspannung einstellen. Durch die Vorspannung ist die Andruckkraft des Temperatursensors an den Leiter der Spulenwicklung selbst bei Wärmeausdehnungen ausreichend groß ist, um eine zuverlässige Temperaturmessung durchzuführen.

Weiterhin ist bevorzugt vorgesehen, dass das Halteelement aus Kunststoff gefertigt ist. Alternativ oder zusätzlich ist das Halteelement bevorzugt aus Metall gefertigt. Ist das Halteelement aus Kunststoff gefertigt, so ist das Halteelement einfach und aufwandsarm fertigbar. Gleichzeitig erfolgt keinerlei Störung des Betriebs des Elektromotors durch das Halteelement, so dass das Anbringen des Temperatursensors den Betrieb des Elektromotors nicht negativ beeinflusst. Ist das Halteelement aus Metall gefertigt, so weist dieses eine hohe Stabilität auf. Zum Kombinieren beider Vorteile ist insbesondere eine Fertigung aus Kunststoff und Metall möglich.

Schließlich ist bevorzugt vorgesehen, dass das Haltelement durch ein

Spritzgussverfahren gefertigt ist. Somit lassen sich auch komplexe Formen des Halteelements einfach und aufwandsarm fertigen. Des Weiteren sind durch das Spritzgussverfahren die Herstellungskosten der Halteelemente und damit jedes Elektromotors minimiert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung im Detail beschrieben. In der Zeichnung ist:

Figur 1 eine schematische Ansicht eines Ausschnitts eines

Elektromotors nach dem Stand der Technik Figur 2 eine schematische Ansicht eines Ausschnitts eines

Elektromotors gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,

Figur 3 eine schematische Ansicht einwirkender Kräfte auf ein

elastisches Element des Elektromotors gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,

Figur 4 eine schematische Ansicht eines Ausschnitts eines

Elektromotors gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung,

Figur 5 eine schematische Ansicht einer ersten Alternative des

Halteelements des Elektromotors gemäß dem ersten

Ausführungsbeispiel der Erfindung,

Figur 6 eine schematische Ansicht einer zweiten Alternative des

Halteelements des Elektromotors gemäß dem ersten

Ausführungsbeispiel der Erfindung,

Figur 7 eine schematische Ansicht eines Teils eines Elektromotors gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung,

Figur 8 eine schematische Schnittansicht des Elektromotors gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung,

Figur 9 eine schematische Ansicht des Halteelements in dem

Elektromotor gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung, und

Figur 10 eine schematische Ansicht des Temperatursensors in dem

Elektromotor gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Ausführungsformen der Erfindung

Figur 1 zeigt schematisch einen Ausschnitt aus einem Elektromotor 1 gemäß dem Stand der Technik. Dieser wurde eingangs bereits beschrieben.

Figur 2 zeigt schematisch einen Ausschnitt aus einem Elektromotor 1 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der Elektromotor 1 umfasst eine Spulenwicklung 16 mit mehreren Leitern 2 zum Erzeugen elektrischer Felder. Außerdem umfasst der Elektromotor 1 ein umgebendes Gehäuse 6.

Ein Temperatursensor 4 zum Erfassen einer Temperatur eines Leiters 2 der Spulenwicklung 16 ist nicht wie im Stand der Technik stoffschlüssig mit dem Leiter 2 der Spulenwicklung 16 verbunden, beispielsweise verklebt, sondern ist über eine Spannkraft einer Halterung 5 an den Leiter 2 der Spulenwicklung 16 gedrückt. Die Spulenwicklung 16 umfasst mehrere um ein Lamellenpaket 3 gewickelte elektrische Leiter 2, sodass durch das Umwickeln des Lamellenpaktes 3 mit dem Leiter 2 besagte Spulenwicklung 16 hergestellt ist. Der

Temperatursensor 4 liegt an dem elektrischen Leiter 2 an.

Das Halteelement 5 ist federelastisch ausgebildet und drückt den

Temperatursensor 4 auf einen Leiter 2 der Spulenwicklung 16. Dazu ist das Halteelement 5 in einer Öffnung 7 des Gehäuses 6 angebracht. Das Anbringen in der Öffnung 7 erfolgt derart, dass ein Eingriffsbereich 20 des Halteelements 5 in der Öffnung7 des Gehäuses 6 anliegt. Somit ist zumindest teilweise eine formschlüssige Verbindung zwischen Gehäuse 6 und Halteelement 5 vorhanden. Der Eingriffsbereich 20 umfasst erste Vorsprünge 21 , zweite Vorsprünge 22, die jeweils an Innenseiten der Öffnung 7 anliegen, und zumindest einen dritten Vorsprung 23, der an dem Gehäuse 6 anliegt. Die zweiten Vorsprünge dienen insbesondere zu einem vereinfachten Einsetzten des Eingriffsbereichs 20 in die Öffnung 7 und zum Positionieren des Eingriffsbereichs 20 in die Öffnung 7. Die ersten Vorsprünge 21 liegen ebenso wie die zweiten Vorsprünge 22 an der Innenseite der Öffnung 7 an und dienen zum finalen Fixieren des

Eingriffsbereichs 20 und damit des Halteelements 5 an dem Gehäuse 6. Der Eingriffsbereich 20 ist bevorzugt elastisch federnd ausgebildet, wodurch sich insbesondere die ersten Vorsprünge 21 bewegen lassen. Auf diese Weise ist einerseits ein Einsetzten des Eingriffsbereichs in die Öffnung 7 vereinfacht.

Andererseits ist eine elastische Rückstellkraft generierbar, um die Vorsprünge an das Gehäuse 6 zu drücken. Somit ist ein sicherer und zuverlässiger Halt des Halteelements 5 an dem Gehäuse 6 erreicht. Der dritte Vorsprung 23 liegt direkt an dem Gehäuse 6 an und dient zum Aufnehmen einer Kraft, die aus der Spannkraft des Halteelements 5 resultiert, über die der Temperatursensor 4 an den elektrischen Leiter gedrückt ist.

Das Halteelement 5 weist einen Hebelarm 8 auf. Ein Ende des Hebelarms 8 dient zum Aufbringen einer Andruckkraft 100 auf den Temperatursensor 4. Die Andruckkraft 100 wird durch die Spannkraft des Halteelements 5 realisiert. Dies bedeutet, dass das Halteelement 5 vorgespannt ist. Dabei ist vorgesehen, dass die formschlüssige Verbindung zwischen Gehäuse 6 und Halteelement 5 durch eine relative Rotation zwischen Gehäuse 6 und Halteelement 5 erreicht wird. Diese Rotation entspricht einer Bewegung des Endes des Hebelarms 8 entgegen der Richtung der Andruckkraft 100. Somit ist durch den Temperatursensor 4 verhindert, dass das Halteelement 5 aus der Öffnung 7 des Gehäuses 6 entfernt wird, da dies eine relative Rotation zwischen Gehäuse 6 und Halteelement 4 erfordert, die durch das Anliegen des Endes des Hebelarms 8 an dem

Temperatursensor 4 verhindert ist. Somit muss das Halteelement 5 elastisch verformt werden, um in die Öffnung 7 des Gehäuses 6 eingesetzt oder aus dieser entfernt werden zu können.

Der Temperatursensor 4 weist ein elektrisches Messelement 15 auf, das von einem Schutzgehäuse 1 1 umgeben ist. Dabei ist vorgesehen, dass das

Schutzgehäuse 1 1 wärmeleitend ausgebildet ist, um eine Verfälschung eines Messergebnisses des Messelements 15 zu vermeiden. Dazu ist das

Schutzgehäuse insbesondere aus Kunststoff, besonders vorteilhaft aus

Tetraflourethylen gefertigt. Das Messelement 15 weist außerdem Kabel auf, um einen Anschluss des Messelements 15 an ein Steuergerät des Elektromotors 1 zu ermöglichen. Diese Kabel können leicht beschädigt werden, weshalb eine erhöhte Achtsamkeit bei der Montage des Elektromotors 1 vorhanden sein muss. Durch das Halteelement 5 und die daraus resultierende einfache Verbindung zwischen Temperatursensor 4 und Leiter 2 der Spulenwicklung 16 durch

Andrücken kann ein Montageschritt des Temperatursensors 4 ein letzter

Montageschritt oder einer der letzten Montageschritte des Elektromotors 1 sein. Somit wird die Zeitspanne der erhöhten Achtsamkeit verringert, da der

Temperatursensor 4 und damit die Kabel erst zum Ende der Montage des Elektromotors 1 montiert werden. Eine Gefahr einer Beschädigung der Kabel ist somit verringert.

Durch das beschriebene Design des Elektromotors 1 ist der Temperatursensor 4 einfach und aufwandsarm austauschbar. Dazu ist lediglich das Halteelement 5 zu entfernen. Somit kann der Temperatursensor 4 bei Defekt gewechselt werden. Ebenso lässt sich ein weiterer Temperatursensor 4 aufwandsarm nachrüsten.

Da bei der Fertigung des Elektromotors 1 im Vergleich zum eingangs genannten Stand der Technik ein Klebeprozess entfällt, ist eine Verschmutzung des

Elektromotors 1 verringert. So besteht bei dem Klebeprozess der Nebeneffekt, dass Klebereste auf Bauteilen des Elektromotors 1 verbleiben. Das Sauberhalten dieser Bauteile ist dann nur mit erhöhtem Aufwand möglich. Durch den Entfall des Klebeprozesses ist ein Verschmutzen durch Klebereste verhindert.

Figur 3 zeigt schematisch diejenigen Kräfte, die auf das Halteelement 5 wirken, wenn das Halteelement 5 durch seine Spannkraft die Andruckkraft 100 generiert, um den Temperatursensor 4 an den Leiter 2 der Spulenwicklung 16 zu drücken. Insbesondere treten drei Kräfte F1 , F2, F3 an demjenigen Bereich des

Halteelements 5 auf, der an der Öffnung 7 des Gehäuses 6 angebracht ist. Die erste Kraft F1 und die zweite Kraft F2 werden von dem Eingriffsbereich 20 aufgenommen, während die dritte Kraft F3 von dem dritten Vorsprung 23 aufgenommen wird. An dem Hebelarm 8 tritt eine weitere Kraft F4 auf, die aufgrund des Andrückens des Temperatursensors 4 an den Leiter 2 der

Spulenwicklung 16 als Gegenkraft auf das Halteelement 5 wirkt. Alle diese Kräfte F1 , F2, F3, F4 befinden sich in einem Gleichgewicht, wobei sowohl

Kräftegleichgewicht als auch Momentengleichgewicht vorherrscht. Dabei kann das Halteelement 5 an unterschiedliche Gehäuseformen unterschiedlich angepasst werden, solange die in Figur 2 gezeigte Andruckkraft 100 auf den Temperatursensor aufgebracht wird.

Die Andruckkraft 100 wird insbesondere derart gewählt, dass eine optimale Temperaturübertragung von dem Leiter 2 der Spulenwicklung 16 auf den Temperatursensor 4 erfolgt. Der Temperatursensor 4 ist somit stets fest mit dem Leiter 2 der Spulenwicklung 16 verbunden, um eine zuverlässige

Temperaturmessung sicherzustellen. Dabei ist vorgesehen, dass die

Andruckkraft 100 in jedem Zustand des Elektromotors 1 besagte zuverlässige Temperaturmessung ermöglicht. Dazu wird das Halteelement 5 derart ausgelegt, dass dieses stets eine minimale Andruckkraft 100 auf den Temperatursensor 4 aufbringt, die auch bei thermischen Ausdehnungen oder wechselnden

thermischen Belastungen nicht unterschritten ist. Ein Risiko eines Versagens einer Temperaturmessung durch den Temperatursensor 4 ist somit

ausgeschlossen.

Außerdem ist ersichtlich, dass das Halteelement 5 nicht gesondert an dem Gehäuse 6 zu befestigen ist. Vielmehr beruhen sowohl die Andruckkraft 100 als auch die Haltekräfte zum Halten der Halterung 5 an dem Gehäuse 6 auf der Spannkraft der Halterung. So ist aus Figur 3 ersichtlich, dass durch das

Andrücken des Temperatursensors 4 an den Leiter 2 mit den resultierenden Kräften F1 , F2, F3 und F4 auch solche Kräfte resultieren, die für die Fixierung des Halteelements 5 am Gehäuse 6 verwendet werden können. Bei diesen Kräften handelt es sich um die Kräfte F1 , F2 und F3. Ein reines Befestigen der Halterung an dem Gehäuse 6, ohne gleichzeitig den Temperatursensor an den Leiter zu drücken, ist daher nicht möglich.

Figur 4 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel des Elektromotors 1 gemäß der Erfindung. Wiederum ist lediglich ein relevanter Ausschnitt aus dem Elektromotor 1 gezeigt. Der Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel liegt in der

Anordnung und Ausgestaltung des Halteelements 5.

In dem zweiten Ausführungsbeispiel ist das Halteelement 5 in einer Ausnehmung 10 des Lamellenpakets 3 angebracht. Der Temperatursensor 4, der

insbesondere identisch zu dem ersten Ausführungsbeispiel ist, ist wiederum durch das Halteelement 5 an einen elektrischen Leiter 2 der Spulenwicklung 16 angedrückt. In diesem Ausführungsbeispiel ist ein Gehäuse 6 nicht notwendig. Ist ein Gehäuse 6 dennoch vorhanden, so ist dies nicht relevant, um das

Halteelement 5 abzustützen.

Wiederum weist das Halteelement 5 einen Hebelarm 8 auf, über den eine Andruckkraft 100 auf den Temperatursensor 4 aufbringbar ist, um den

Temperatursensor kraftschlüssig mit dem Leiter 2 der Spulenwicklung 16 zu verbinden. Das Halteelement 5 liegt dazu mit einem Anlagebereich 9 außerhalb der Ausnehmung 10 an dem Lamellenpaket 3 an. Außerdem wird der

Anlagebereich 9 durch einen weiteren Leiter 2 der Spulenwicklung 16 an einem Lösen von dem Lamellenpakt 3 gehindert. An dem weiteren Leiter 2 der Spulenwicklung 16 kann sich der Anlagebereich 9 abstützen, um somit sicher und zuverlässig an dem Lamellenpaket 3 angebracht zu sein.

In Figur 4 sind wiederum drei Auflagekräfte F1 , F2 und F3 gezeigt, die aus dem Andrücken des Temperatursensors 4 an den Leiter 2 durch die Vorspannkraft des Halteelements 5 resultieren. Eine Weitere Kraft F4 wirkt auf das

Halteelement 5 aufgrund der Andruckkraft 100. Wiederum ist vorgesehen, dass alle diese Kräfte F1 , F2, F3, F4 in einem Kräftegleichgewicht sowie

Momentengleichgewicht stehen. Dabei ist ermöglicht, das Halteelement 5 auf unterschiedliche Arten an unterschiedliche Lamellenpakete 3 anzupassen.

Lediglich das Aufbringen der Andruckkraft 100 muss gewährleistet sein, um, wie im ersten Ausführungsbeispiel erklärt, stets eine Temperaturmessung mittels des Temperatursensors 4 durchführen zu können. Außerdem ist vorgesehen, dass die resultierenden Kräfte F1 , F2 und F3 zum Fixieren des Halteelements 5 an dem Lamellenpaket 3 dienen. Somit ist wiederum vorgesehen, dass das

Halteelement 5 nicht isoliert von seiner Aufgabe, den Temperatursensors 4 an den Leiter 2 anzudrücken, an dem Lamellenpaket 3 befestigt werden kann. Vielmehr sind Befestigung des Halteelements 5 und Andrücken des

Temperatursensors 4 an den Leiter 2 nur gemeinsam zu erreichen.

Figuren 5 und 6 zeigen unterschiedliche Alternativen des Halteelements 5 mit angebrachtem Temperatursensor 4. Die Halteelemente 5 sind in dem ersten Ausführungsbeispiel des Elektromotors 1 wie oben beschrieben und wie in Figuren 2 und 3 gezeigt verwendbar. Dabei unterscheiden sich die

Halteelemente 5 aus Figur 5 und Figur 6 lediglich in der Anbringung des

Temperatursensors 4 an dem Hebelarm 8. In beiden Fällen ist der

Temperatursensor 4 teilweise formschlüssig mit dem Hebelarm 8 verbunden, wobei die Art des Formschlusses unterschiedlich ist.

In Figur 5 ist der Temperatursensor 4 über eine Schwalbenschwanzverbindung 17 und über Klammern 19 mit dem Halteelement 5 verbunden. Die

Schwalbenschwanzverbindung 17 und zumindest eine Klammer 19 sind an gegenüberliegenden Enden des Temperatursensors 4 angeordnet. Die

Schwalbenschwanzverbindung 17 dient zum formschlüssigen Verbindung des Schutzgehäuses 1 1 des Temperatursensors 4 und des Haltelements 5, während über die Klammern 19 Kabel 14 des Temperatursensors 4 an dem Halteelement 5 fixiert sind. Der Temperatursensor ist somit an dem Halteelement 5 teilweise formschlüssig befestigt, um eine einfache und aufwandsarme Montage zu ermöglichen. Sobald der Temperatursensor 4 an dem restlichen Elektromotor 1 montiert ist, ist aufgrund der Andruckkraft 100 eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Temperatursensor 4 und Spulenvorrichtung 2 vorhanden. Ebenso ist eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Temperatursensor 4 und Halteelement 5 vorhanden.

Um den Temperatursensor 4 zu montieren, ist lediglich das Halteelement 5 an dem Gehäuse 6 des Elektromotors 1 zu befestigen, wie in Figur 2 gezeigt ist. Eine Montage ist, ebenso wie eine Demontage, daher sehr einfach und aufwandsarm ermöglicht.

In Figur 6 ist der Temperatursensor 4 über eine Bolzenverbindung 18 und über Klammern 19 an dem Halteelement 5 befestigt. Dabei ersetzt die

Bolzenverbindung 18 die in Figur 5 gezeigte Schwalbenschwanzverbindung 17. Somit ist lediglich das Schutzgehäuse 1 1 des Temperatursensors 4 in

unterschiedlichen Formen bereitzustellen, um zwischen der ersten Alternative und der zweiten Alternative zu wechseln. Das Messelement 15 bleibt stets identisch.

Im Gegensatz zu der ersten Alternative ist eine Klammer 19 nicht unmittelbar an einem Ende des Temperatursensors 4 angebracht. Um dennoch eine

formschlüssige Verbindung zu erreichen, verlaufen die Kabel 14 des

Temperatursensors 4 auf eine Rückseite des Hebelarms 8, an der das

Schutzgehäuse 1 1 nicht anliegt, bevor die Kabel 14 durch eine Klammer 19 gehalten werden. Somit ist wiederum ein teilweiser Formschluss zwischen Temperatursensor 4 und Halteelement 5 erreicht.

Die Montage des Temperatursensors 4 erfolgt wie in der ersten Alternative. Somit ist es für die Fertigung des Elektromotors 1 unerheblich, in welcher Art und Weise Halteelement 5 und Temperatursensor 4 verbunden sind.

Wie sowohl in Figur 5 als auf in Figur 6 gezeigt ist, weist das Halteelement 5 den Hebelarm 8 und daran anschließend den Eingriffsbereich 20 auf. Der

Eingriffsbereich 20 ist C-förmige ausgebildet und weist an den Enden der C-Form die ersten Vorsprünge 21 auf. Außerdem weist der Eingriffsbereich 20 die zweiten Vorsprünge 22 auf. Der zumindest eine dritte Vorsprung 23 ist in der Ansicht von Figur 5 und Figur 6 von dem Hebelarm 8 verdeckt und nicht sichtbar.

Durch die C-Form ist der Eingriffsbereich 20 elastisch verformbar, wodurch insbesondere die ersten Vorsprünge 21 aus ihrer normalen Position

herausbewegt werden können. Sobald die ersten Vorsprünge 21 aus ihrer normalen Position herausbewegt werden, wirkt auf diese eine elastische

Rückstellkraft, die insbesondere auch dazu verwendet werden kann, die ersten Vorsprünge 21 an Innenseiten der Öffnung 7 des Gehäuses 6 des Elektromotors 1 anzudrücken. Somit kann ein Halten des Halteelements an dem Gehäuse 6 unterstützt werden.

Der Elektromotor 1 weist somit die eine Vielzahl von Vorteilen auf. So sind Montageschritte bei Aufbau des Motors aufgrund fehlender störender Kabel des Temperatursensors vereinfacht. Ebenso ist ein Transport des Motors während der Montage in der Montagelinie aufgrund der fehlenden störenden Kabel des Temperatursensors vereinfacht. Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus dem Entfall eines Klebeprozesses in der Fertigung. Dies führt zu einer leichter zu

erreichende Sauberkeit des Motors, da mit Klebeprozessen oftmals eine

Verschmutzung des Motors einhergeht. Bei Fehlfunktion des Temperatursensors ist ein Tausch einfach und aufwandsarm ermöglicht. Ein neuer

Temperatursensor kann auf exakt die gleich Art und Weist eingebaut werden wie der ursprüngliche Temperatursensor. Des Weiteren besteht die Möglichkeit einer einfachen, zeitsparenden und kostengünstigen Nacharbeit und Reparatur.

Besonders gut eignet sich der Elektromotor für große Temperaturunterschiede während Ruhephasen und Betriebsphasen. Schließlich ist der Elektromotor für unterschiedliche Sensortypen, wie beispielsweise NTC, PTC, PT100, oder ähnliche, geeignet.

Figur 7 zeigt schematisch einen Teil eines Elektromotors 1 gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung. In Figur 7 ist lediglich ein Stator des

Elektromotors 1 gezeigt. Der Elektromotor 1 weist ein Gehäuse 6 auf, das eine Öffnung 7 umfasst. In die Öffnung 7 ist ein Halteelement 5 eingesetzt, das einen (in Figur 7 nicht gezeigten) Temperatursensor 4 gegen einen Leiter 2 einer Wicklung 16 des Elektromotors 1 drückt. Grundsätzlich wird somit dasselbe Prinzip erreicht wie im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel. Figur 8 zeigt schematisch einen Schnitt durch den Elektromotor 1. Es ist gezeigt, dass das Gehäuse 6 einen Gehäusegrundkörper 6a und einen Isolierring 6b aufweist. Der Gehäusegrundkörper 6a ist bevorzugt aus einem metallischen Werkstoff gefertigt, während der Isolierring 6b aus einem elektrisch isolierenden Material ausgebildet ist. Das Halteelement 5 ist vorteilhafterweise an dem Isolierring 6b abgestützt.

Das Halteelement 5 weist einen Eingriffsbereich 20 auf, mit dem das

Halteelement 5 in die Öffnung 7 des Gehäuses 6 eingreift. Außerdem weist das Halteelement 5 einen ersten Armbereich 8a und einen zweiten Armbereich 8b auf, die zusammen als Hebelarm 8 wirken. Der Eingriffsbereich 20, der erste Armbereich 8a und der zweite Armbereich 8b sind bevorzugt einstückig ausgebildet. An dem Eingriffsbereich 20 ist ein erster Vorsprung 21 vorhanden, der als Schnapphakenverbindung mit dem Gehäuse 6, insbesondere dem Isolierring 6b, zusammenwirkt. Auf diese Weise lässt sich das Halteelement 5 in der Öffnung 7 fixieren.

In einer radialen Richtung des Elektromotors 1 gegenüberliegend zu dem ersten Vorsprung 21 ist ein Federelement 24 angeordnet. Das Federelement 24 erstreckt sich von dem Eingriffsbereich 20 zu dem zweiten Armbereich 8b und übt eine Kraft auf den zweiten Armbereich 8b auf. Dadurch ist eine Spannkraft erzeugt, die den Temperatursensor 4 über den zweiten Armbereich an einen Leiter 2 einer Wicklung 16 (vgl. Figuren 9 und 10) drücken. Dadurch kann der Temperatursensor 4 eine Temperatur des Leiters 2 zuverlässig bestimmen.

Das Federelement 24 weist einen zum Gehäuse 6 hervorstehenden,

insbesondere konvex geformten oder ausgebuchteten, Bereich 26 auf. Dieser liegt an einem Spannelement 25 des Gehäuses 6 an. Durch das Anliegen des hervorstehenden Bereichs 26 an dem Spannelement 25 ist das Federelement 24 elastisch verformt. Durch einen Grad der elastischen Verformung, der durch eine Größe des Spannelements 25 bestimmt wird, lässt sich somit insbesondere die Spannkraft einstellen, mit der der Temperatursensor 4 gegen den Leiter 2 gedrückt wird. Zusätzlich ist durch das Zusammenwirken von hervorstehendem Bereich 26 und Spannelement 25 das Halteelement 5 in der Öffnung 7 oder an dem Gehäuse 6 gehalten. Dies wird dadurch erreicht, dass das Spannelement 25 mit einer Oberfläche an dem hervorstehenden Bereich 26 des Federelements 24 anliegt, die eine komplementäre Form zu dem hervorstehenden Bereich 26 aufweist. Somit ist ein Formschluss vorhanden.

Das Spannelement 25 weist bevorzugt außerdem eine Einlaufschräge 27 auf, um das Einführen des Halteelements 5 in die Öffnung 7 zu vereinfachen. Die

Einlaufschräge 27 dient insbesondere zum elastischen Verformen des

Federelements 24, sobald das Federelement 24 durch das Einschieben des Halteelements 5 in die Öffnung 7 an der Einlaufschräge 27 anliegt. Dadurch ist außerdem sichergestellt, dass das Halteelement 5 korrekt in der Öffnung 7 platziert ist. Wird das Halteelement 5 nicht weit genug in die Öffnung 7 eingeschoben, so kann der hervorstehende Bereich 26 die Einlaufschräge 27 nicht überwinden. Somit wird das Halteelement 5 durch das Federelement 24 und die Einlaufschräge 27 aus der Öffnung 7 herausgeschoben, sobald eine externe Montagekraft mehr vorhanden ist. Erst wenn die Einlaufschräge 27 überwunden ist und sich das Halteelement 5 somit in seiner vorgesehen

Montageposition befindet verbleibt das Halteelement 5 innerhalb der Öffnung 7.

Außerdem ist insbesondere vorgesehen, dass der erste Armbereich 8a eine Stufe 30 aufweist. Durch diese Stufe 30 ist ein gekrümmter Verlauf des ersten Armbereichs 8a realisiert. Dadurch ist eine Spannkraft des Federelements 24 verbessert. Insbesondere ist die Stufe 30 derart ausgebildet, dass der

Eingriffsbereich 20 gegenüber dem Temperatursensor 4 entgegen der Richtung des hervorstehenden Bereichs 25 verschoben ist. Somit ist eine Länge des Federelements 24 vergrößert, wodurch die Federkraft, wie zuvor beschrieben, optimiert ist.

Die Figuren 9 und 10 zeigen schematisch die Anordnung des Temperatursensors 4 an der Wicklung 16 des Elektromotors 1 . So ist in Figur 9 gezeigt, wie das Halteelement 5 den Temperatursensor 4 an einen Leiter 2 der Wicklung 16 presst. Figur 10 zeigt die Ausrichtung des Temperatursensors 4, indem das Halteelement 5 nicht dargestellt ist.

Die Wicklung 16 ist insbesondere als Steckwicklung ausgebildet, bei der bogenförmige, starre Leiter 2 in Nuten 28 eines Statorgrund körpers 29 eingesetzt werden. Der Statorgrundkörper 29 ist insbesondere identisch zu dem zuvor beschriebenen Lamellenpaket. An einem der Leiter 2 ist der Temperatursensor 4 angeordnet. Somit lässt sich die Temperatur des Leiters 2 der Wicklung bestimmen. Allerdings ist, wie in Figur 10 gezeigt, der Temperatursensor 4 länglich ausgebildet. Der Temperatursensor 4 umfasst ein längliches

Schutzgehäuse 1 1 , in dem ein Messelement 15 angeordnet ist. Die genaue Position des Messelements 15 innerhalb des Schutzgehäuses 1 1 ist jedoch unbekannt. Somit erfolgt ein Ausrichten des länglichen Temperatursensors 4 parallel zu dem Leiter 2, an dem der Temperatursensor 4 anliegt. Dies wird erreicht durch die gewinkelte Anordnung des zweiten Armbereichs 8b hinsichtlich des ersten Armbereichs 8a. Der erste Armbereich 8a dient zum Positionieren des zweiten Armbereichs 8b an dem Leiter 2. Der zweite Armbereich 8b dient zum Ausrichten des Temperatursensors 4 parallel zu besagtem Leiter 2. Daher ist der zweite Armbereich 8b ebenfalls parallel zu dem Leiter 2 ausgerichtet.

Durch das Halteelement 5 ist der Temperatursensor 4 somit derart an dem Leiter 2 anordenbar, dass eine sichere und zuverlässige Temperaturmessung ermöglicht ist. Dabei ist der Temperatursensor 4 lediglich durch eine Spannkraft an den Leiter 2 gedrückt und insbesondere nicht stoffschlüssig mit dem Leiter verbunden. Das Halteelement 5 ist in der Öffnung 7 des Gehäuses 6 gehalten, sodass ein Austausch von Temperatursensor 4 und Halteelement 5 einfach und aufwandsarm ermöglicht ist.