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Patent Searching and Data


Title:
ELECTRIC PUMP ACTUATOR AND WALL ELEMENT FOR SAME
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/196982
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a wall element (5) for an electric pump actuator (1). The wall element (5) comprises: - a first stator receiving section (6) for receiving a stator (2) of the electric pump actuator (1), - a bearing receiving section (9) for receiving a bearing (4) for a rotor (3) of the electric pump actuator (1), and - a connecting section (12), via which the first stator receiving section (6) and the bearing receiving section (9) are connected together, wherein the wall element (5) is designed such that the stator (2) and the rotor (3) can be separated from one another by the wall element (5). An electric pump actuator (1) is described in which a wall element (5) is used to seal between the rotor (3) and the stator (2) and to receive the bearing (4) for the rotor (3), thus making it possible to achieve a wall element (5) functionality that is particularly high compared to the production complexity.

Inventors:
KOMBOWSKI, Eugen (Königsberger Str. 2, Malsch, 76316, DE)
Application Number:
DE2019/100265
Publication Date:
October 17, 2019
Filing Date:
March 21, 2019
Export Citation:
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Assignee:
SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG (Industriestraße 1-3, Herzogenaurach, 91074, DE)
International Classes:
H02K5/128; H02K7/08
Foreign References:
DE1032379B1958-06-19
US20140017073A12014-01-16
GB2173049A1986-10-01
Other References:
None
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Claims:
Patentansprüche

1. Wandungselement (5) für einen elektrischen Pumpenaktor (1 ), wobei das Wan- dungselement (5) umfasst:

- einen ersten Statoraufnahmeabschnitt (6) zur Aufnahme eines Stators (2) des elektrischen Pumpenaktors (1 ),

- einen Lageraufnahmeabschnitt (9) zur Aufnahme eines Lagers (4) für einen Rotor (3) des elektrischen Pumpenaktors (1 ),

- einen Verbindungsabschnitt (12), über den der erste Statoraufnahmeab- schnitt (6) und der Lageraufnahmeabschnitt (9) miteinander verbunden sind, wobei das Wandungselement (5) derart ausgebildet ist, dass der Stator (2) und der Rotor (3) durch das Wandungselement (5) voneinander trennbar sind.

2. Wandungselement (5) nach Anspruch 1 , wobei das Wandungselement (5) im Wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet ist.

3. Wandungselement (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Lageraufnahmeabschnitt (9) zumindest teilweise zylindermantelförmig ausgebil- det ist, wobei der erste Statoraufnahmeabschnitt (6) zumindest teilweise zylin- dermantelförmig ausgebildet ist, und wobei der erste Statoraufnahmeab- schnitt (6) konzentrisch um den Lageraufnahmeabschnitt (9) angeordnet ist.

4. Wandungselement (5) nach Anspruch 3, weiterhin umfassend einen zweiten Statoraufnahmeabschnitt (7) und einen dritten Statoraufnahmeabschnitt (8), wo- bei der erste Statoraufnahmeabschnitt (6) und der dritte Statoraufnahmeab- schnitt (8) über den zweiten Statoraufnahmeabschnitt (7) miteinander verbunden sind, wobei der dritte Statoraufnahmeabschnitt (8) zumindest teilweise zylinder- mantelförmig ausgebildet ist, und wobei der dritte Statoraufnahmeabschnitt (8) konzentrisch um den ersten Statoraufnahmeabschnitt (6) angeordnet ist.

5. Wandungselement (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin aufweisend eine Mehrzahl von Befestigungslaschen (13) zur Befestigung des Wandungselements (5) an einem Gehäuseelement (14) des elektrischen Pum- penaktors (1 ).

6. Wandungselement (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin aufweisend eine Öffnung (18), wobei die Öffnung (18) senkrecht zum Lagerauf- nahmeabschnitt (9) durch den Lageraufnahmeabschnitt (9) ausgebildet ist.

7. Wandungselement (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Lageraufnahmeabschnitt (9) eine Stufe (15) zur Aufnahme eines Deckel- elements (16) umfasst.

8. Wandungselement (5) nach Anspruch 7, wobei der Lageraufnahmeabschnitt (9) zumindest abschnittsweise zylindermantelförmig mit einem abschnittsweise ver- schiedenen Durchmesser (10,11 ) ausgebildet ist, und wobei sich der Durchmes- ser (10,11 ) von dem Verbindungsabschnitt (12) ausgehend durch die Stufe (15) sprunghaft verkleinert.

9. Elektrischer Pumpenaktor (1 ) umfassend einen Stator (2), einen Rotor (3), ein Lager (4) für den Rotor (3) und ein Wandungselement (5) gemäß einem der vor- hergehenden Ansprüche, wobei der Stator (2) zumindest durch den ersten Stato- raufnahmeabschnitt (6) des Wandungselements (5) aufgenommen ist, wobei das Lager (4) durch den Lageraufnahmeabschnitt (9) des Wandungselements (5) aufgenommen ist, wobei der Rotor (3) durch das Lager (4) gelagert ist, und wo bei der Stator (2) und der Rotor (3) durch das Wandungselement (5) voneinan- der getrennt sind.

10. Elektrischer Pumpenaktor (1 ) nach Anspruch 9, wobei das Wandungselement (5) nach Anspruch 7 oder 8 ausgebildet ist, und wobei der elektrische Pumpenaktor (1 ) weiterhin das Deckelelement (16) umfasst, wobei das Deckelelement (16) derart mit der Stufe (15) des Lageraufnahmeabschnitts (9) verbunden ist, dass der Stator (2) und der Rotor (3) abgedichtet voneinander getrennt sind.

Description:
Elektrischer Pumpenaktor und Wandunqselement dafür

Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Pumpenaktor und ein Wan- dungselement dafür.

Elektrische Pumpenaktoren (EPA) kommen insbesondere in Kupplungsgetrieben von Kraftfahrzeugen zum Einsatz. Elektrische Pumpenaktoren können zur Betätigung von Kupplungen, Getriebestellern in einem Kupplungsgetriebe oder einem anderen Ge- triebe, beispielsweise einem CVT (Continuously Variable Transmission) oder einem Hybridgetriebe bestimmt und eingerichtet sein. Dabei ist regelmäßig eine Dichtung für das zu pumpende Arbeitsfluid erforderlich, so dass dieses von einer Elektronik des elektrischen Pumpenaktors ferngehalten werden kann. Bei bekannten elektrischen Pumpenaktoren wird dazu beispielsweise ein Spaltrohr verwendet. Dabei handelt es sich um ein Rohr, das in einem Spalt zwischen Rotor und Stator angeordnet ist und das so das Arbeitsfluid beispielsweise vom Stator fernhalten kann. Das Spaltrohr er- fordert dabei einen Herstellungsaufwand, der gemessen am Nutzen des Spaltrohres oft unverhältnismäßig groß ist.

Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, die aus dem Stand der Technik bekannten Probleme zumindest teilweise zu überwinden und insbesondere einen elektrischen Pumpenaktor sowie ein Wandungselement dafür be- reitzustellen, bei denen eine am Herstellungsaufwand gemessen besonders große Funktionalität erreicht werden kann.

Diese Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche 1 und 10. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängig formulierten Ansprüchen angegeben. Die in den abhängig formulierten Ansprüchen einzeln aufge- führten Merkmale sind in technologisch sinnvoller Weise miteinander kombinierbar und können weitere Ausgestaltungen der Erfindung definieren. Darüber hinaus wer- den die in den Ansprüchen angegebenen Merkmale in der Beschreibung näher präzi- siert und erläutert, wobei weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung darge- stellt werden. Vorsorglich sei angemerkt, dass die hier verwendeten Zahlwörter („erste“,„zweite“, ... ) vorrangig (nur) zur Unterscheidung von mehreren gleichartigen Gegenständen, Grö- ßen oder Prozessen dienen, also insbesondere keine Abhängigkeit und/oder Reihen- folge dieser Gegenstände, Größen oder Prozesse zueinander zwingend vorgeben. Sollte eine Abhängigkeit und/oder Reihenfolge erforderlich sein, ist dies hier explizit angegeben oder es ergibt sich offensichtlich für den Fachmann beim Studium der konkret beschriebenen Ausgestaltung.

Erfindungsgemäß wird ein Wandungselement für einen elektrischen Pumpenaktor vorgestellt. Das Wandungselement umfasst:

einen ersten Statoraufnahmeabschnitt zur Aufnahme eines Stators des elektri- schen Pumpenaktors,

einen Lageraufnahmeabschnitt zur Aufnahme eines Lagers für einen Rotor des elektrischen Pumpenaktors,

einen Verbindungsabschnitt, über den der erste Statoraufnahmeabschnitt und der Lageraufnahmeabschnitt miteinander verbunden sind,

wobei das Wandungselement derart ausgebildet ist, dass der Stator und der Rotor durch das Wandungselement voneinander trennbar sind.

Der elektrische Pumpenaktor kann insbesondere zur Verwendung in einem Kupp- lungsgetriebe oder einem anderen Getriebe für ein Kraftfahrzeug bestimmt und einge- richtet sein. Der elektrische Pumpenaktor kann zur Betätigung von Kupplungen, Ge- triebestellern in einem Kupplungsgetriebe oder einem anderen Getriebe, beispielswei- se einem CVT (Continuously Variable Transmission) oder einem Hybridgetriebe be- stimmt und eingerichtet sein. Dabei kann der elektrische Pumpenaktor insbesondere zum Pumpen eines Arbeitsfluids mit einer Pumpe verwendet werden. Der elektrische Pumpenaktor umfasst vorzugsweise zumindest einen Stator und einen Rotor. Stator und Rotor sind relativ zueinander rotierbar. Der Stator ist vorzugsweise festgehalten, beispielsweise an einem Gehäuse eines Kupplungsgetriebes. Stator und Rotor sind vorzugsweise derart mit magnetischen Materialien ausgebildet und/oder mit elektri- schen Spulen versehen, dass der Rotor nach Art eines Elektromotors gegen den Sta- tor angetrieben verdreht werden kann. Der elektrische Pumpenaktor kann auch als Elektromotor bezeichnet werden. Das beschriebene Wandungselement kann insbesondere zwei Funktionen dienen.

Zum einen kann das Wandungselement eine Trennung zwischen Rotor und Stator bewirken. So kann beispielsweise das Arbeitsfluid im Bereich des Rotors vorgesehen sein und durch das Wandungselement daran gehindert werden, in den Bereich des Stators zu gelangen. Dadurch kann insbesondere eine im Bereich des Stators ange- ordnete Elektronik des elektrischen Pumpenaktors vor dem Arbeitsfluid geschützt werden. Insoweit hat das beschriebene Wandungselement die Funktion eines Spalt- rohres. Das Wandungselement kann den Stator und den Rotor beispielsweise dadurch voneinander trennen, dass zumindest ein Teil des Wandungselements in ei- nem Spalt zwischen dem Stator und dem Rotor angeordnet ist. Das Wandungsele- ment kann somit insbesondere zumindest teilweise als Spaltrohr ausgebildet sein. Insbesondere kann der Statoraufnahmeabschnitt zumindest teilweise als Spaltrohr ausgebildet sein.

Zum anderen kann das Lager für den Rotor durch das Wandungselement gehalten werden. Dazu dient der Lageraufnahmeabschnitt. Das Wandungselement kann somit als Spaltrohr mit Aufnahme für das Lager als einer zusätzlichen Funktion betrachtet werden. Durch diese Kombination kann eine am Herstellungsaufwand gemessen be- sonders große Funktionalität erreicht werden. Weil das Wandungselement nicht bloß der Abdichtung, sondern auch der Lagerung des Rotors dient, kann sich ein durch das Wandungselement ergebender Herstellungsaufwand rechtfertigen. Auch kann durch diese Ausgestaltung beispielsweise auf eine Statorumspritzung verzichtet werden.

Das Wandungselement weist vorzugsweise eine über das gesamte Wandungsele- ment gleichbleibende Wanddicke auf, vorzugsweise im Bereich von 0,1 mm bis 1 mm, insbesondere im Bereich von 0,3 mm bis 0,8 mm.

Das Wandungselement kann aus einer dünnen Platte durch Biegen und/oder Ziehen erhalten werden. Vorzugsweise ist das Wandungselement aus einem Metall gebildet, beispielsweise aus Stahl, insbesondere aus Edelstahl, aus nichtmagnetischen Metal- len, insbesondere Aluminium. Insoweit kann das Wandungselement als ein Blech auf- gefasst werden, das durch Biegen und/oder Ziehen in die beschriebene Form ge- bracht worden ist. Insbesondere ein aus Metall gebildeter Lageraufnahmeabschnitt ist bevorzugt, weil sich durch einen solchen Vorteile bei der Gestaltung der Passung des Lagers zum Lageraufnahmeabschnitt ergeben können. Auch können so Nachteile beim Temperaturgang oder bei einer Relaxation vermieden werden, die etwa bei ei- nem aus Kunststoff gefertigten Lagerträger auftreten können.

Der Lageraufnahmeabschnitt ist dafür bestimmt und eingerichtet, ein Lager für den Rotor aufzunehmen. Als Lager kommt insbesondere ein Kugellager in Betracht. Das Lager kann beispielsweise dadurch vom Lageraufnahmeabschnitt aufgenommen wer- den, dass das Lager mit dem Wandungselement im Lageraufnahmeabschnitt gefügt wird. Bei einem Wälz-, insbesondere Kugellager, kann der Außenring oder der Innen- ring von dem Wandungselement im Lageraufnahmeabschnitt aufgenommen sein. Der erste Statoraufnahmeabschnitt ist dazu bestimmt und eingerichtet, den Stator aufzu- nehmen, gegebenenfalls im Zusammenspiel mit weiteren Statoraufnahmeabschnitten. Der Stator kann beispielsweise dadurch vom ersten Statoraufnahmeabschnitt aufge- nommen werden, dass der Stator an den ersten Statoraufnahmeabschnitt angelegt und/oder an diesen gefügt wird.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Wandungselement im Wesentlichen ro- tationssymmetrisch ausgebildet.

Dass das Wandungselement im Wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet ist, bedeutet, dass einzelne Komponenten von einer ansonsten rotationssymmetrischen Form abweichen können. Vorzugsweise ist das Wandungselement vollständig rotati- onssymmetrisch ausgebildet.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Wandungselements ist der La- geraufnahmeabschnitt zumindest teilweise zylindermantelförmig ausgebildet, wobei der erste Statoraufnahmeabschnitt zumindest teilweise zylindermantelförmig ausge- bildet ist, und wobei der erste Statoraufnahmeabschnitt konzentrisch um den La- geraufnahmeabschnitt angeordnet ist.

Vorzugsweise ist der erste Statoraufnahmeabschnitt zumindest abschnittsweise zylin- dermantelförmig ausgebildet. Insbesondere ist es bevorzugt, dass der erste Stato- raufnahmeabschnitt durchgehend zylindermantelförmig ausgebildet ist. Weiterhin ist es bevorzugt, dass der Lageraufnahmeabschnitt zumindest abschnittsweise zylinder- mantelförmig ausgebildet ist. Der Lageraufnahmeabschnitt kann durchgehend zylin- dermantelförmig ausgebildet sein.

In dieser Ausführungsform kann das Wandungselement in einer Querschnittsbetrach- tung insbesondere wie folgt aufgebaut sein: Der erste Statoraufnahmeabschnitt ver- läuft in einer axialen Richtung. Senkrecht dazu schließt der Verbindungsabschnitt an, der in einer radialen Richtung verläuft. Wiederum senkrecht dazu und parallel zum ersten Statoraufnahmeabschnitt schließt an den Verbindungsabschnitt der Lagerauf- nahmeabschnitt an. Der Lageraufnahmeabschnitt ist vorzugsweise innerhalb einer axialen Ausdehnung des ersten Statoraufnahmeabschnitts angeordnet. Diese U- förmige Anordnung wiederholt sich in der Querschnittsbetrachtung spiegelbildlich, so dass sich ein Ring mit U-Profil ergibt. Die innere Wand des Rings wird durch den La- geraufnahmeabschnitt gebildet, der Boden des Rings durch den Verbindungsabschnitt und die äußere Wand des Rings durch den ersten Statoraufnahmeabschnitt.

Der Übergang zwischen dem Lageraufnahmeabschnitt und dem Verbindungsabschnitt und/oder der Übergang zwischen dem Verbindungsabschnitt und dem ersten Stator- aufnahmeabschnitt kann von einer exakt rechtwinkligen Kante abweichen. In dem Fall ergibt sich ein Ring mit U-Profil mit abgerundeten Kanten.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst das Wandungselement wei- terhin einen zweiten Statoraufnahmeabschnitt und einen dritten Statoraufnahmeab- schnitt, wobei der erste Statoraufnahmeabschnitt und der dritte Statoraufnahmeab- schnitt über den zweiten Statoraufnahmeabschnitt miteinander verbunden sind, wobei der dritte Statoraufnahmeabschnitt zumindest teilweise zylindermantelförmig ausge- bildet ist, und wobei der dritte Statoraufnahmeabschnitt konzentrisch um den ersten Statoraufnahmeabschnitt angeordnet ist.

Vorzugsweise ist der dritte Statoraufnahmeabschnitt zumindest abschnittsweise zylin- dermantelförmig ausgebildet. Insbesondere ist es bevorzugt, dass der dritte Stato- raufnahmeabschnitt durchgehend zylindermantelförmig ausgebildet ist. Auch die drei Statoraufnahmeabschnitte bilden einen Ring mit U-Profil. Die innere Wand dieses Rings wird durch den ersten Statoraufnahmeabschnitt gebildet, der Bo- den des Rings durch den zweiten Statoraufnahmeabschnitt und die äußere Wand des Rings durch den dritten Statoraufnahmeabschnitt. Der Stator kann in den durch die drei Statoraufnahmeabschnitte gebildeten Ring mit U-Profil eingesetzt werden.

Der so beschriebene Ring mit U-Profil und der für die vorherige Ausführungsform be- schriebene Ring mit U-Profil sind insoweit miteinander verbunden, als dass der erste Statoraufnahmeabschnitt Teil beider Ringe ist. Die Böden der beiden Ringe sind vor- zugsweise auf einander entgegengesetzten Seiten des ersten Statoraufnahmeab- schnitts angeordnet. Insoweit kann auch von einem S-Profil gesprochen werden.

Der Übergang zwischen dem ersten Statoraufnahmeabschnitt und dem zweiten Stato- raufnahmeabschnitt und/oder der Übergang zwischen dem zweiten Statoraufnahme- abschnitt und dem dritten Statoraufnahmeabschnitt kann von einer rechtwinkligen Kante abweichen. In dem Fall ergibt sich ein Ring mit U-Profil mit abgerundeten Kan- ten.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Wandungselement weiter- hin eine Mehrzahl von Befestigungslaschen zur Befestigung des Wandungselements an einem Gehäuseelement des elektrischen Pumpenaktors auf.

Die Befestigungslaschen sind vorzugsweise am dritten Statoraufnahmeabschnitt an- geordnet, insbesondere an dem vom zweiten Statoraufnahmeabschnitt abgewandten Ende des dritten Statoraufnahmeabschnitts. Das bedeutet, dass die Befestigungsla- schen am radial und axial äußersten Ende des Wandungselements vorgesehen sind. Insbesondere durch die Befestigungslaschen kann das Wandungselement von einer exakt rotationssymmetrischen Form abweichen.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Wandungselement weiter- hin eine Öffnung auf, wobei die Öffnung senkrecht zum Lageraufnahmeabschnitt durch den Lageraufnahmeabschnitt ausgebildet ist. Die Öffnung kann insbesondere von dem beschriebenen Ring mit U-Profil aus dem Lageraufnahmeabschnitt, dem Verbindungsabschnitt und dem ersten Statoraufnah- meabschnitt gebildet sein. Die Öffnung wird vorzugsweise durch den um die Öffnung umlaufenden Lageraufnahmeabschnitt gebildet. An dem vom Verbindungsabschnitt entfernten Ende des Lageraufnahmeabschnitts kann ein radialer Überstand vorgese- hen sein, durch den die Öffnung gegenüber einem Lageraufnahmedurchmesser des Lageraufnahmeabschnitts verkleinert wird. Die Öffnung erlaubt im eingebauten Zu stand im elektrischen Pumpenaktor den Zugriff auf benachbarte Bauelemente, wie insbesondere eine Pumpe.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Wandungselements umfasst der Lageraufnahmeabschnitt eine Stufe zur Aufnahme eines Deckelelements.

Das Deckelelement kann vorzugsweise derart an der Stufe befestigt werden, dass das Deckelelement zusammen mit dem Verbindungsabschnitt eine im Wesentlichen ebe- ne und abgeschlossene Fläche bildet. Somit kann das Arbeitsfluid im Bereich des Ro- tors gehalten werden und am Eindringen in den Bereich des Stators gehindert wer- den.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Wandungselements ist der La- geraufnahmeabschnitt zumindest abschnittsweise zylindermantelförmig mit einem ab- schnittsweise verschiedenen Lageraufnahmedurchmeser ausgebildet, wobei sich der Lageraufnahmedurchmeser von dem Verbindungsabschnitt ausgehend durch die Stu- fe sprunghaft verkleinert.

Der Lageraufnahmeabschnitt weist ausgehend vom Verbindungsabschnitt zunächst bis zur Stufe konstant einen ersten Durchmesser auf. Nach der Stufe weist der La- geraufnahmeabschnitt konstant einen Lageraufnahmedurchmesser auf, der kleiner ist als der Durchmesser.

Als ein weiterer Aspekt wird ein elektrischer Pumpenaktor vorgestellt, der einen Sta- tor, einen Rotor, ein Lager für den Rotor und das beschriebene Wandungselement umfasst, wobei der Stator zumindest durch den ersten Statoraufnahmeabschnitt des Wandungselements aufgenommen ist, wobei das Lager durch den Lageraufnahme- abschnitt des Wandungselements aufgenommen ist, wobei der Rotor durch das Lager gelagert ist, und wobei der Stator und der Rotor durch das Wandungselement vonei- nander getrennt sind.

Die weiter oben beschriebenen besonderen Vorteile und Ausgestaltungsmerkmale des Wandungselements sind auf den beschriebenen elektrischen Pumpenaktor an- wendbar und übertragbar, und umgekehrt.

In einer bevorzugten Ausführungsform des elektrischen Pumpenaktors ist das Wan- dungselement mit der beschriebenen Stufe ausgebildet, wobei der elektrische Pum- penaktor weiterhin das Deckelelement umfasst, wobei das Deckelelement derart mit der Stufe des Lageraufnahmeabschnitts verbunden ist, dass der Stator und der Rotor abgedichtet voneinander getrennt sind.

Das Deckelelement ist bevorzugt über eine Dichtung, insbesondere über einen 0- Ring, gegenüber der Stufe abgedichtet.

Die Erfindung sowie das technische Umfeld werden nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Erfindung durch die gezeigten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt werden soll. Insbesondere ist es, soweit nicht explizit anders dargestellt, auch möglich, Teilaspekte der in den Figuren erläuterten Sachverhalte zu extrahieren und mit anderen Bestandteilen und Erkenntnissen aus der vorliegenden Beschreibung und/oder Figuren zu kombinieren. Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass die Figuren und insbesondere die dargestellten Größenver- hältnisse nur schematisch sind. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Gegen- stände, so dass ggf. Erläuterungen aus anderen Figuren ergänzend herangezogen werden können. Es zeigen:

Fig. 1 : eine schematische Draufsicht auf einen elektrischen Pumpenaktor,

Fig. 2: eine Querschnittsansicht eines Wandungselements für den elektri- schen Pumpenaktor aus Fig. 1 ,

Fig. 3: eine perspektivische Ansicht des Wandungselements aus Fig. 2, Fig. 4: eine erste Querschnittsansicht des elektrischen Pumpenaktors aus Fig. 1 mit dem Wandungselement aus Fig. 2 und 3,

Fig. 5: eine zweite Querschnittsansicht des elektrischen Pumpenaktors aus

Fig. 1 mit dem Wandungselement aus Fig. 2 und 3.

Fig. 6 eine weitere Ausführungsform in Querschnittsansicht eines elektri- schen Pumpenaktors

In der Beschreibung der Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen ver- sehen.

Fig. 1 zeigt eine schematische Draufsicht auf einen elektrischen Pumpenaktor 1 um fassend einen Stator 2 sowie einen Rotor 3, der mittels eines Lagers 4 gelagert ist.

Fig. 2 zeigt eine Querschnittsansicht eines im Wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildeten Wandungselements 5 für den elektrischen Pumpenaktor 1 aus Fig. 1. Das Wandungselement 5 umfasst einen ersten Statoraufnahmeabschnitt 6 zur Auf- nahme des Stators 2, einen Lageraufnahmeabschnitt 9 zur Aufnahme des Lagers 4 und einen Verbindungsabschnitt 12, über den der erste Statoraufnahmeabschnitt 6 und der Lageraufnahmeabschnitt 9 miteinander verbunden sind. Das Wandungsele- ment 5 ist derart ausgebildet, dass der Stator 2 und der Rotor 3 durch das Wan- dungselement 5 voneinander trennbar sind.

Der Lageraufnahmeabschnitt 9 ist abschnittsweise zylindermantelförmig mit einem abschnittsweise verschiedenen Lageraufnahmedurchmeser 10, 11 ausgebildet. Der erste Statoraufnahmeabschnitt 6 ist zylindermantelförmig ausgebildet. Der erste Stato- raufnahmeabschnitt 6 ist konzentrisch um den Lageraufnahmeabschnitt 9 angeordnet. Weiterhin umfasst das Wandungselement 5 einen zweiten Statoraufnahmeabschnitt 7 und einen dritten Statoraufnahmeabschnitt 8. Der erste Statoraufnahmeabschnitt 6 und der dritte Statoraufnahmeabschnitt 8 sind über den zweiten Statoraufnahmeab- schnitt 7 miteinander verbunden. Der dritte Statoraufnahmeabschnitt 8 ist zylinder- mantelförmig ausgebildet. Der dritte Statoraufnahmeabschnitt 8 ist konzentrisch um den ersten Statoraufnahmeabschnitt 6 angeordnet. Weiterhin weist das Wandungs- element 5 zwei Befestigungslaschen 13 zur Befestigung des Wandungselements 5 an einem Gehäuseelement 14 (das in Fig. 5 zu erkennen ist) auf. Außerdem weist das Wandungselement 5 eine Öffnung 18 auf, die im montierten Zustand ermöglicht, auf die benachbarte Pumpe zuzugreifen. Die Öffnung 18 ist senkrecht zum Lageraufnah- meabschnitt 9 durch den Lageraufnahmeabschnitt 9 ausgebildet. Der Lageraufnah- meabschnitt 9 umfasst eine Stufe 15 zur Aufnahme eines Deckelelements 16 (das in Fig. 4 und 5 gezeigt ist). Der Lageraufnahmeabschnitt 9 weist zwischen dem Verbin- dungsabschnitt 12 und der Stufe 15 einen ersten Durchmesser 10 und zwischen der Stufe 15 und der Öffnung 18 einen Lageraufnahmedurchmesser 11 auf. Der Durch- messer 10 ist größer als der Lageraufnahmedurchmesser 11 , so dass sich der La- geraufnahmeabschnitt 9 an der Stufe 15 sprunghaft verkleinert. Weiterhin ist ein Öff- nungsdurchmesser 19 eingezeichnet. Durch einen radialen Überstand 21 ist der Öff- nungsdurchmesser 19 kleiner als der Lageraufnahmedurchmesser 11.

Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht des Wandungselements 5 aus Fig. 2.

Fig. 4 zeigt eine erste Querschnittsansicht eines Teils des elektrischen Pumpenak- tors 1 aus Fig. 1 mit einem Teil des Wandungselements 5 aus Fig. 2 und 3. Zu erken- nen ist, dass der Stator 2 durch die Statoraufnahmeabschnitte 6,7,8 des Wandungs- elements 5 aufgenommen ist und dass das Lager 4 durch den Lageraufnahmeab- schnitt 9 des Wandungselements 5 aufgenommen ist. Der Rotor 3 ist durch das Lager 4 gelagert. Weiterhin umfasst der elektrische Pumpenaktor 1 ein Deckelelement 16. Das Deckelelement 16 ist derart mit der Stufe 15 des Lageraufnahmeabschnitts 9 verbunden, dass der Stator 2 und der Rotor 3 abgedichtet voneinander getrennt sind. Dazu ist eine Dichtung 17 vorgesehen. Weiterhin ist an Fig. 4 zu erkennen, dass der Stator 2 eine Spule 20 aufweist. Der Rotor 3 treibt ein Pumpenrad 22 einer als Au- ßenzahnradpumpe ausgebildeten Pumpe 23 an.

Fig. 5 zeigt eine zweite Querschnittsansicht des elektrischen Pumpenaktors 1 aus Fig. 1 mit dem Wandungselement 5 aus Fig. 2 und 3. Zu erkennen ist dabei auch das Gehäuseelement 14. Fig. 6 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines Teils eines elektrischen Pumpen- aktors 1 in Querschnittsansicht. Im Unterschied zu dem Pumpenaktor nach Fig. 4 ist das Lager 4 mit seinem Innenring 24 durch den Lageraufnahmeabschnitt 9 des Wan- dungselements 5 aufgenommen, wobei der Lageraufnahmeabschnitt 9 stutzenartig ausgebildet ist. Der Rotor 3 ist durch das Lager 4 gelagert. Aufgrund dieser Anord- nung kann auf ein Deckelelement und auf eine Dichtung verzichtet werden, da durch die Gestalt des Wandungselements 5 Rotor 3 und Stator 2 voneinander getrennt in unterschiedlichen Räumen angeordnet sind. Der Rotor 3 treibt ein Pumpenrad 22 ei- ner als Außenzahnradpumpe ausgebildeten Pumpe 23 an.

Ein elektrischer Pumpenaktor 1 ist beschrieben, bei dem ein Wandungselement 5 ei- nerseits zur Abdichtung zwischen Rotor 3 und Stator 2 und andererseits zur Aufnah- me des Lagers 4 für den Rotor 3 dient. Dadurch kann eine am Herstellungsaufwand gemessen besonders große Funktionalität des Wandungselements 5 erreicht werden.

Bezuqszeichenliste elektrischer Pumpenaktor

Stator

Rotor

Lager

Wandungselement

erster Statoraufnahmeabschnitt

zweiter Statoraufnahmeabschnitt dritter Statoraufnahmeabschnitt

Lageraufnahmeabschnitt

Durchmesser

Lageraufnahmedurchmesser

Verbindungsabschnitt

Befestigungslasche

Gehäuseelement

Stufe

Deckelelement

Dichtung

Öffnung

Öffnungsdurchmesser

Spule

Überstand

Pumpenrad

Pumpe

Innenring