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Title:
ELECTRIC TOOL COMPRISING A UNIVERSAL MOUNTING FOR TOOL ATTACHMENTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/026439
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electric tool comprising a housing, which accommodates a drive. Said electric tool contains a shaft, in which a chuck (20) is located for receiving a tool attachment (19). The chuck (20) is surrounded by an annular bearing surface (9). The bearing surface (8, 9) comprises mounting elements and mounts (21, 22; 31, 32) and (33) for interchangeable tool attachments (25), e.g. jigs that can be mounted onto the bearing surface (8, 9), said mounts allowing the electric tool to be guided on a guide rail (1, 35).

Inventors:
Bergner, Joao (Uhlandstrasse 16 Aidlingen, 71134, DE)
Engelfried, Uwe (Bopserweg 31 Ostfildern, 73760, DE)
Noack, Martin (Schulstrasse 49 Leinfelden, 70771, DE)
Baumgartner, Klaus (Sommerhofenstrasse 53 Sindelfingen, 71067, DE)
Application Number:
PCT/DE2001/003448
Publication Date:
April 04, 2002
Filing Date:
September 07, 2001
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20 Stuttgart, 70442, DE)
Bergner, Joao (Uhlandstrasse 16 Aidlingen, 71134, DE)
Engelfried, Uwe (Bopserweg 31 Ostfildern, 73760, DE)
Noack, Martin (Schulstrasse 49 Leinfelden, 70771, DE)
Baumgartner, Klaus (Sommerhofenstrasse 53 Sindelfingen, 71067, DE)
International Classes:
B23C5/26; B23B45/14; B23Q7/10; B23Q9/00; B23Q35/10; B23Q35/42; B25F3/00; B23C5/00; B23B45/00; B23Q7/10; B23Q9/00; B23Q35/00; B25F3/00; (IPC1-7): B23Q9/00; B23Q35/10; B23Q35/42
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Claims:
Patentansprüche
1. Elelctrowerkzeug mit in einem Gehäuse aufgenommenen Antrieb, wobei das Elek trowerkzeug eine Welle mit daran aufgenommenen Spannfutter (20) zur Aufnahme eines Einsatzwerkzeuges (19) umfaßt, wobei das Spannfutter (20) von einer ring förmigen Auflage (8,9) umschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufla genfciluung des Elektrowerkzeuges an einer Führungsschiene (1, 35) ermöglichende Elemente (10) sowie Aufnahmen (21,22 ; 31, 32) und (33) für auswechselbare Auf steclcwerkzeuge (25) umfaßt.
2. Elektrowerkzeug gemä# Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# an der Auflage fläche (9), das Verfahren von Elelctrowerkzeugen (7) entlang einer Führungsrippe (2) ermöglichende Ausnehmungen (10) vorgesehen sind.
3. Elektrowerkzeug gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme als Rastvorsprunge (21) oder als Umlaufnut (22) konfiguriert sind.
4. Elektrowerkzeug gemä# Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# die Aufnahme als Bajonettverschluß (32) an der Auflage (8,9) ausgeführt sind.
5. Elelctrowerlczeug gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Aufnah men (21,22 ; 31, 32) und (33) an der Auflagefläche (9) als Aufsteckwerkzeuge aus gebildete Schablonen (25) aufsteckund verrastbar sind.
6. Elelctrowerlczeug gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone (25) als Kunststoffteile mit zentraler Öffnung (26) ausgebildet und am Umfang mit mindestens einer Rastzunge (29) versehen sind.
7. Elelctrowerkzeug gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schablo ne (25) ein Stehbund (28) ausgebildet ist, in welchem die Rastzungen (29) durch beidseitige Ausnehmungen (30) definiert sind.
8. Elelctrowerlczeug gemäß Ansprtlch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Schablone (25) mit einer das Entlangführen des Elektrowerkzeuges (17) an einer Führung (10) gestattenden Ausnehmung versehen ist.
9. Elelctrowerlczeug gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da# durch die Dicke des Bodenbereiches an der Anlage (8, 9) verrastbaren Schablone (25) die Arbeitstie fe des im Spannfutter (20) des Elektrowerkzeuges (17) aufgenommenen Einsatz werkzeuges (19) beeinflußbar ist.
10. Elelctrowerkzeug gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füleungs schiene (1,35) mit einer Führungsrippe (2) versehen ist und Bearbeitungsschablo nen (33) unterschiedlichen Durchmessers (36.1, 36. 2) und (36. 3) enthält.
11. Elelctrowerlczeug gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (8, 9) der in vertikaler Richtung am verstellbaren Ansatz (6,12,13) in Bezug auf das Elelctrowerkzeug (17) höhenverstellbar ist.
Description:
Elektrowerkzeug mit Universalaufnahme für Einsatzwerkzeuge Technisches Gebiet Elelctrowerlczeuge sowohl für den Heimwerlcerbedarf als auch für Handwerker müssen für eine Vielzahl unterschiedlicher Einsatzzwecke geeignet sein, um genügend Abneluner zu finden. Für die verschiedensten Einsatzzwecke des Elektrowerkzeuges, können von Ein- satzzweck zu Einsatzzweck Umrüstungen am Elelctrowerlczeug erforderlich sein, die mög- lichst ohne zusätzliches Werkzeug auszuführen sein sollten. Neben schnell und einfach am Werkzeug vorzunehmenden Umrüstungen, die vorzugsweise über Schnappverschlüsse oder Bajonettverschlüsse erzielbar sind, besteht die Forderung an ein Elelctrowerkzeug, das Elelctrowerlczeug auch entlang einer Führung bewegen zu können, so daß die Qualität des Arbeitsergebnisses, beispielsweise der Verlauf eines Schnittes oder die Lage einer gefrä- sten Öffnung, d. h. die Qualität des Arbeitsergebnisses steigt.

Stand der Technik Bisher verwendete Kopierhülsen, die als Aufsatzwerkzeuge an Elelctrowerkzeugen einsetz- bar sind, benötigen eine komplizierte Aufnahme am geräteseitigen Auflagefuß. Handelt es sich beim Aufsatzwerkzeug beispielsweise um Kopierhülsen, so sind dieses beim Innen- ausbau häufig zu wechseln-so etwa dann, wenn Einfach-oder Mehrfachsteckdosen in Raumwänden oder tragenden Gebäudewänden zu fertigen sind. Das häufige Wechseln der in unterschiedlichen Durchmessern zu setzenden Steckdosenöffnungen beim Innenausbau ist zeitraubend und mühsam. Eine kompliziertere Aufnahme nimmt zusätzlich Zeit in An- spruch und kann bei häufiger Vornahme am Elektrowerkzeug eine Schwachstelle an die- sem darstellen, die die Störanfälligkeit einer solchermaßen beschaffenen Elelctrowerkzeug- kombination erhöht.

Im. Innenausbau eingesetzte Elelctrowerkzeuge sollten allerdings robust ausgelegt sein, und einfach zu wechselnde Kopierhülsenaufhahmen durch einfaches Aufstecken am Electro- werkzeug zu befestigen sind, aufweisen.

Darstellung der Erfindung Die mit der erfindungsgemäßen Lösung eiWergehenden Vorteile, sind vor allem darin zu erblicken, daß das Elelctrowerlczeug nunmehr an einer im Auflagefu# bzw. dessen Auflage- fläche am Werkstück ausgeformten Führungsnut an einer Führungsschiene entlang geführt werden kann.

Die Abschlußkante der Führungsschiene kann dabei als Referenzkante zur Längsführung des Werkzeuges oder zur Positionierung des Elektrowerkzeuges mit aufgenommenen Ein- satzwerkzeug relativ zum Werkstück fungieren. Zur Erleichterung der Längsführung ent- lang der Führungsschiene kann die in der Auflage vorgesehene Nut, beispielsweise darge- stellt durch zwei miteinander fluchtende Einkerbungen am Umfang in eine an einer Fits- rungsschiene ausgebildete Führungsrippe formschlüssig eingelassen werden, so daß ein seitliches Verschieben des Elektrowerkzeuges samt daran aufgenommen Einsatzwerkzeug entlang der Führungsrippe möglich ist. Die Führungsschiene kann dabei als ein universell einsetzbares Werkzeug ausgebildet sein, in welchem eine Scllablonenfunlction integriert sein kann, in dem unterschiedliche Schablonen mit unterschiedlichen Durchmessern vorge- sehen sind. Damit läßt sich ein bündiges Abschneiden bzw. Abfräsen von Werkstücken, bestehend aus unterschiedlichsten Materialien wie beispielsweise Gips, Holz, Holzwerlc- stoffen, sei es massives Holz oder Preßspanplatten oder dergleichen, erreichen. Die Ab- schlußkante der mit einer Führungsrippe versehenen Führungsschiene kann in vorteilhafter Weise als Referenzkante dienen. Andererseits kann mittels einer Führungsschiene mit inte- grierter Schablonenfunlction diese beispielsweise als Frässchablone für in Raumwänden oder in tragenden Gebäudewänden vorzusehende Steckdoseneinbauten dienen. Die für Steckdosendurchmesser gängigen Fräsöffnungsdurchmesser können an der Schablone vor- gesehen werden. Entlang der Führungsrippe der Führungsschiene kann nummehr durch ein- faches Ansetzen der Auflage des Elektroweilczeuges in gerader Richtung gefräst werden.

Am Auflagefuß des erfindungsgemäß konfigurierten Werkzeuges kann an dort ausgebilde- ten Verrastungen bzw. Umlaufnuten, die als Aufnahmeelement für ein aufsteckbares An- satzwerkzeug dienen, in einfacher Weise eine Kopierhülse aufgenommen werden. Die auf- steckbaren und nach Art eines Bajonettverschlußes an der Auflagefläche vemastbaren Werkzeugaufsätze können nach Art eines Bajonettverschlu#es nach einer in vertikaler Richtung erfolgenden Aufsteckbewegung wenige Winkelgrade in Umfangsrichtung des Elektrowerkzeuges verdreht werden und sind unmittelbar in ihrer Arbeitsposition zuverläs- sig fixiert.

Die als Aufsatzwerkzeuge dienenden Kopierhülsen sind aufsteckbare Elemente, werden vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt und sind an ihrem Umfang im Bereich eines an der Bodenfläche ansetzenden umlaufenden Stehbundes mit einer Anzahl von Rastzungen ver- sehen. Die Flexibilität der Rastzungen am Stehbund des Aufsatzwerkzeuges kann dadurch erhöht werden, daß die am Stehbund jeweils vorgesehenen Rastzungen beiderseits von Offiungen umgeben sind, so daß den Rastzungen per se als Kunststoffbauteil ein gewisses Maß an Elastizität, welches eine Einsclmappbewegung unterstützt, innewohnt. Die Rastzungen können am schablonenartigen Aufsatzelement beispielsweise im Winkel von 90° zueinander orientiert sein, so daß das Aufsteckelement an 4 Stellen am Umfang der Auflagefläche fixiert ist. Der Bodenbereich des aus Kunststoff gefertigten schablonenarti- gen Aufsteckelementes kann je nach gewünschter Bearbeitungstiefe des im Elektrowerk- zeug in dessen Spannfutter aufgenommenen Einsatzwerkzeug unterschiedlich eingestellt werden. Über die Konfiguration des Bodenbereiches d. h. der Dicke des Bodenbereiches der Schablone kann die Bearbeitungstiefe durch das Einsatzwerkzeug einerseits eingestellt werden ; andererseits ist in vorteilhafter Weise an der Seite des Elektrowerkzeuges eine Vertikalverstellung aufgenommen. Die Vertikalverstellung umfaßt ein Ansatzelement, an welchem mit einer Öffnung die die Werkzeugaufnahme umschlie#ende ringförmige Aufla- ge ausgebildet ist.

An der Vertikalführung ist eine in einer Längsnut laufende mit einem Werkzeug oder über eine Knebelschraube festlegbare Schraube vorgesehen ; die Vertikalführung ist als ein nut- förmiges Profil ausgebildet. Damit kann der Abstand des Elektrowerkzeuges bzw. des darin aufgenommenen Einsatzwerkzeuges von der Auflagefläche der Auflage eingestellt werden, so daß auch mit der Vertikalverstellung die Bearbeitungstiefe durch das Einsatz- werkzeug justierbar ist.

Zeichnung Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend detaillierter erläutert.

Es zeigt : Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines am Elektrowerkzeug ausgebildeten Spann- rings, der in einem Profil vertikal verstellbar ist, wobei die Auflagefläche des Elektrowerlczeuges auf der Führungsrippe einer Führungsschiene aufsitzt, Figur 2 einen Querschnitt durch die in Figur l dargestellte Konfiguration,

Figur 3 ein im Spannfutter des Elelctrowerkzeuges aufgenommenes Einsatzwerkzeug, umschlossen von der ringförmig konfigurierten Auflage, Figur 4 ein vorzugsweise aus Kunststoff gefertigtes schablonenartiges Aufsteckelement für die Auflage des Elelctrowerkzeuges, Figur 5 eine in schematischer Darstellung wiedergegebene, in der Auflagefläche des Elelctrowerkzeuges vorgesehene, eine Bajonettverschluß erlaubende Öffnung, Figur 6a, b und c eine Darstellung eines aus Kunststoff gefertigten, schablonenartigen Aufstek- elementes mit zentraler Bohrung und 4 an den Umfangsflächen (vergl. Dar- stellung in Figur 4) vorgesehenen federnden Rastzungen und Figur 7 eine Führungsschiene mit integrierter Schablonenfunction wobei die unter- schiedlichen Schablonen in gängigen Standarddurchmessern für Steckdosen ausgestaltet sein können.

Ausiuhrungsvarianten Aus der Darstellung gem. Figur 1 geht eine perspelctivisch wiedergegebene Ansicht einer auf eine Führungsschiene mit Führungsrippe aufgesetzten Auflagefläche hervor, welche an einem Ansatz aufgenommen ist, in welchem ein das Elektrowerlczeug aufnelmnender Spannring in vertikaler Richtung verschiebbar ist.

Die mit dem Bezugszeichen 1,35 versehene Führungsschiene ist mit einer sich parallel zur Längserstreckung der Führungsschiene 1, 35 erstreckenden Führungsrippe 2 versehen. Die Führungsrippe. 2 steht erhaben fiber die Fläche der Führungsschiene 1, 35 hervor. Die Füh- rungsschiene 1,35 ist beiderseits von Kanten 3 begrenzt. Das in der perspektivischen Dar- stellung gemäß Figur I nicht dargestellte Elektrowerkzeug ist mit einer Sitzfläche 18 vom Spannring 4 umschlossen, wobei die Vorspannung im Spannring 4 durch eine Spam1- schraube 5 erzeugt wird. Der Spannring 4 ist in einem Führungsprofil 12 in vertikaler Richtung gemäß des Doppelpfeiles 14 verschiebbar, wobei die Relativposition zwischen dem Fortsatz des Spat singes 4 und dem Führungsprofil 12 durch eine Längsnut 13 und den Fortsatz des Spamuinges 4 durchsetzende betätigbare Knebelschraube festlegbar ist.

Das den Fortsatz des Spaminges 4 an beiden Seiten umgreifende Profil 12 dient als Verti- kalfiilzrung, an welchem seitlich geneigt im Spanaustrag 7 angeordnet ist.

Die erfindungsgemäß konfigurierte Auflage 8,9, die mit ihrer Auflagefläche 9 auf der Planseite der Führungsschiene 1 aufsitzt, ist im Bereich der Führungsrippe 2 mit einander gegenüberliegenden Einkerbungen 10 an der Auflagefläche 9 versehen. Durch die Einker- bungen 10 in der ringförmig konfigurierten Auflagefläche 9 der Auflage 8 wird eine Längsnut gebildet, welche ein Verschieben der Auflage 8 entlang der Führungsrippe 2 der hier in schematischer Darstellung wiedergegebener Führungsschiene 1, 35 gestattet.

Darüber hinaus sind am Außenumfang der Auflage 8,9 Rastnasen 21 ausgebildet, zwischen denen und der Auflagefläche 9 eine umlaufende Nut 22 vorgesehen sein kann.

Aus der Darstellung gemä# Figure 1 geht hervor, daß gemäß dieser Ausführungsvariante der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung die Auflage 8,9 ohne Zwischenschaltung eines Aufsatzelementes direkt entlang einer Führungsschiene 1 entlang der dort konfigurierten Führungsnut 2 in gerader Richtung verschiebbar ist.

Aus der Darstellung gemäß Figur 2 geht ein Schnitt durch die Anordnung gemäß Figur 1 näher hervor. Im oberen Bereich der Figur 2 ist die. Vertikalführung des Elektowerkzeuges 11 dargestellt, welche eine Vertikalbewegung des Fortsatzes des Spamuinges 4 darstellt, welcher von einem durch eine Längsnut 13 durchbrochenen Führungsprofils 12 umschlos- sen ist. Am Fortsatz befestigt die Längsnut 13 durchsetzend, ist am Führungsprofil 12 eine von außen bedienbare Knebelschraube 15 vorgesehen, mit welcher die Relativposition des Fortsatzes des Spannringes 4 und des Führungsprofils 12 zueinander festlegbar ist. Sodann ist das am Ansatz 6 aufgenommene Elelctrowerkzeug 17 im Bezug an die am Führungspro- fil 12 vorgesehene ringförmig konfigurierte Auflage 8 bzw. 9 in vertikaler Richtung fest- gelegt.

Im unteren Bereich der Figur 2 ist die Führungsschiene 1,35 im Querschnitt dargestellt, an welcher eine senkrecht zur Zeichenebene verlaufende Führungsrippe 2 ausgebildet ist. Die Führungsrippe 2 ist in der Darstellung gemä# Figur 2 von nutförmigen Ausnehmungen im Auflagebereich 9 der Auflage 8 umschlossen, so daß sich eine exalcte Führung des Um- fangs des Einsatzwerkzeuges 19, aufgenommen im Spannfutter 20, in bezug auf die Kante 3,24 der Führungsschiene einstellt. Dadurch ist eine exakte Führung des Elektrowerkzeu- ges 17 mit daran aufgenommenem Einsatzwerkzeug 19 entlang der Führungsschiene 1 durch Formschluß zwischen den Aufnhamen 10 und der Führungsrippe 2 möglich.

Erwähnt sei noch, daß am Ansatz 6 ein eine Spanabsaugung ermöglichender Ansatzstutzen ausgebildet ist, der geneigt zur Symmetrieachse 16 des Elelctrowerkzeuges 7 verlaufend ausgebildet ist.

Aus der Darstellung gemäß Figur 3 geht eine perspektivische Draufsicht auf den unteren Bereich des Elelctrowerlczeuges 17 näher hervor. Mit Bezugszeichen 4 ist der die Sitzflä- che 18 des Elelctrowerkzeuges 17 umschließende Sparing bezeichnet, mit welchem eine Radialspannung durch Anziehen der Knebelschraube 5 erzielbar ist. Seitlich an der Aufla- ge 8 bzw. der ringförmig konfigurierten Auflagefläche 9 ist ein Ansatz 6 dargestellt, wel- cher sich nach oben in ein Führungsprofil verjüngt, an welchem seitlich analog zur Dar- stellung gemä# Figur 2 der Spanaustrag 7 ausgebildet sein kann.

Unterhalb des die Anlagefläche 18 des Elelctrowerkzeuges 17 umschlie#enden Spannringes 4 befindet sich ein Spannfutter 20 mit einer rauhen Oberfläche, so daß dessen manuelle Handhabung zum Öffnen und Schließen erleichtert ist. Im Spannfutter 20 des Elelctrowerlc- zeuges 17 ist in der Darstellung gemäß Figur 3 ein Einsatzwerkzeug 19 in Gestalt eines Fräsers aufgenommen.

Die Auflage 8 bzw. die Auflagefläche 9 umfaßt mehrere in Umfangsrichtung nebeneinan- derliegend angeordnete Ratnasen 21, wobei zwischen den Rastnasen 21 und der Anlageflä- che 9 an der Anlage 8 eine Umlaufnut 22 ausgebildet sein kann.

Aus der Darstellung gemäß Figur 4 geht ein vorzugsweise aus Kunststoff gefertigtes auf- steclcbares Schablonenelement näher hervor.

Das Schablonenelement 25 ist zentral von einer Öffnung 26 durchsetzt, welche durchaus auch einen anderen Durchmesser als in der Figur 4 dargestellt aufweisen kami. Aus der Darstellung gemäß Figur 4 geht hervor, daß sich an dem Bodenbereich. des schablonenarti- gen Aufsteckelementes 25 ein Stehbund 28 anschließt. Der Stelbund 28 ist um 90° zum Bodenbereich versetzt angeordnet. Bezogen auf eine 360° Erstreclcung des Stehbundes 28 sind an diesem im Winlcel von 90° zueinander versetzt jeweils 4 Rastzungen 29 ausgebil- det. Jede der Rastzungen 29 ist vom verbleibenden Stehbundmaterial durch jeweils eine Öffnung 30 getrennt. Dadurch wohnt den Rastzungen 29 ein höheres Maß an Elastizität bzw. Flexibilität inne, verglichen mit den verbleibenden Sektionen des Stehbundes 28 des schablonenartigen Aufsteckelementes 25. An den einzelnen Rastzungen 29 können bei- spielsweise Öffnungen 27 vorgesehen sein, wobei an den Rastzungen 29 durchaus auch stiftförmige Vorsprünge ausgebildet sein können. Neben den in der Darstellung gemäß Figur 4 am schablonenartigen Aufsteckelement ausgebildeten 4 um jeweils 90° zueinander

versetzt angeordneten Rastzungen 29 können am Aufsteckelement 25 durchaus auch ledig- lich 3 zueinander um 120° versetzt angeordnete Rastzungen oder auch mehr als 4 Rastzun- gen 29 vorgesehen sein.

Aus der Darstellung gemä# Figur 5 geht die Beschaffenheit einer Auflagefläche 9 an einem Elelctrowerkzeug 17 näher hervor, wobei in der Auflagefläche 9 einen Bajonettverschluß aufnehmende Öffnungen vorgesehen sind.

In der das Einsatzwerkzeug 19 umschlie#enden ringförmigen Auflage 9, befinden sich am an der Auflage 8 an deren Umfang jeweils mehrere Bajonettverschluß erlaubende strich- förmige Aussparungen. Diese weisen parallel zur Aufsteckrichtung des Einsatzwerkzeuges 19 Öffnungen 33 auf, welche sich gemäß des Pfeiles 31 in Aufsteckrichtung des Aufstelc- elementes erstrecken. Die in sich Aufsteckrichtung 31 erstreckenden Öffnungen 33 gehen in eine um 90° dazu verlaufende Bajonettverschlußöffnung 32 über. Durch die solcherart konfigurierten Öffnungen in der Auflage 8 des Elektrowerkzeuges 17 lassen sich Aufstek- elemente gemäß Figur 4 oder auch anders konfigurierte Kopierhülsen oder dergleichen in einfacher Weise mit wenigen Handgriffen an der Auflage 8 bzw. 9 des Elelctrowerkzeuges 17 befestigen, ohne das der Einsatz eines Schlüssels oder eines anderen Werkzeuges not- wenig wäre.

Aus der Darstellung gemäß Figur 6 geht die Konfiguration des Aufsteckwerkzeuges 25 in grö#erem Maßstab näher hervor.

Analog zur in Figur 4 perspektivisch wiedergegebenen Darstellung des schablonenartig konfigurierten Aufsteckelementes 25 ist dieses entlang seines Umfangs mit beispielsweise 4 Rastzungen 29 versehen. Durch im Stehbund 28 ausgebildete Aussparungen 30 wohnt den Rastzungen 29 ein hohes Maß an Flexibilität inne, so daß diese durch eine nacheinan- der erfolgende Aufsteckbewegung durch eine nur minimale Verdrehbewegung an der Auf- lage 8 in ihrer jeweiligen Position an der Auflagefläche 9 des am Elelctrowerkzeug 17 fest- legbar sind. In der Mitte des Bodenbereiches des schablonenartig konfigurierten Aufstek- l : elementes ist eine zentrale Bohrung 26 vorgesehen, die außer der in Figur 6 dargestellten Größe auch wesentlich größer in ihrem Durchmesser konfiguriert sein kann. Die gemäß in Figur 6 in Draufsicht, Seitenansicht sowie in Detailansicht gezeigten schablonenartigen Aufsteckelemente 25 werden in der Regel in Schablonensätzen gefertigt und lassen sich je nach Erfordernis des Durchmessers 26 beispielsweise zur Herstellung von Offnwzgen fiir Steckdosen beim Innenausbau vielseitig einsetzen.

Im oberen Bereich der Darstellung gemäß der Figuren 6a, b, c ist eine Rastzunge 29 in ver- größerter Darstellung wiedergegeben, die beidseitig von Öffnungen 30 eingegrenzt ist, die der Rastzunge 29 per se eine größere Elastizität verleihen, damit ein leichteres Einrasten an der Auflage, d. h. der Umfangsnut 22 ermöglicht wird.

Aus der Darstellung des Querschnittes durch das schablonenartig konfigurierte Aufsteclce- lement 25 geht hervor, daß die Öffnung 26 in einen Bund am Bodenbereich des schablo- nenartig konfigurierten Aufsteckelementes 25 ausläuft, welcher beim Aufstecken des scha- blonenartigen Aufsteckelementes 25 auf der Auflage 8 bzw. 9 des Elektrowerkzeuges 17 vom am Spannfutter 20 des Elelctrowerlczeug 17 aufgenommenen Einsatzwerkzeug in axialer Richtung durchstoßen wird. Aus der Querschnittsdarstellung gemäß Figur 6 ist ent- nelunbar, daß die Rastzungen (29) im Bereich des geschwächten Stehbundes 28 Vorsprtin- ge enthalten, mit welchen das schablonenartig konfigurierte Aufsteckelement 25 an der Umfangsnut 22 der Auflage 8 bzw. mit dem im Bereich der Rastzungen vorgesehenen Durchbrechungen 27 an den Rastnasen 21 am Außenumfang der Auflage 8 befestigt wer- den kann, durchaus nach Art eines Bajonettverschlu#es, wie in Figur 5 dargestellt.

Aus der Darstellung gemäß Figur 7 geht die Konfiguration einer Führungsschiene 35 her- vor, an welcher parallel zur Längserstreckung der Führungsschiene 35 eine Führungsrippe 2 erstreckt. Die Führungsrippe 2 verläuft parallel zu den seitlichen Kanten 3 der Führung- schiene 35. In der Führungsschiene 35 sind neben dem im Kantenbereich 3 ausgeführten erhaben hervorstehenden Führungsrippenelement 2, welches eine Führung eines Electro- werlczeuges 17 entlang des Kantenbereiches 3 zur Erzeugung eines präzisen Schnittes oder einer präzisen Kante gestattet, Öffnungen unterschiedlicher Durchmesser vorgesehen. Die Öffnungen mit unterschiedlichem Durchmesser, bezeichnet durch die Bezugszeichen 36. 1, 36. 2 und 36. 3, dienen als Schablonen 36 zur Ausführung von Ausfräsungen beispielsweise zum Einbau von Steckdosen in Raumwänden beim Innenausbau. Das über die Auflageflä- che 8 bzw. 9 hervorstehende Fräswerkzeug 19, aufgenommen im von dem Elektrowerk- zeug 17 angetriebenen Spannfutter 20, läßt sich entlang der kreisrunden Öffnung 36. 1, 36. 2 und 36. 3 bewegen, so daß eine exakte Ausfräsung in einer der Schablonen 36. 1, 36.2 und 36. 3 mit unterschiedlichem Durchmesser erfolgen kam. In vorteilhafter Weise sind die Durchmesser der einzelnen Schablonen 36.1,36.2 und 36.3 an der Führungsschiene 35 so gewählt, daß diese Durchmesser in Durchmessern von Standardgrößen von Steckdosen ftir den Innenausbau entsprechen.

Bezusszeichenliste 1 Führungsschiene 2 Führungsrippe 3Kante 4 Spannring 5Spannschraube 6 Ansatz 7 Spanaustrag 8 Auflage 9 Auflagefläche 10 Führungsnut 11 Vertikalverstellung Elektrowerkzeug 12 Führungsprofil 13Längsnut 14 Verstellweg 15 Knebelschraube 16 Segmentachse 17 Elelctrowerkzeug 18SitzBäche 19 Einsatzwerkzeug 20 Spannfutter 21 Rastnase 22 Umfangsnut 23 Kreisrunde Öffnung <BR> <BR> <BR> 24Kantenführung<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> 25 Aufsteclcwerkzeug (Schablone)<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> 26 Öffnung 27Rastöffnung 28 Stehbund 29 Rastzunge 30 Aussparung 31 Aufsteckerstreckung 32Bajonettverschluß 33 Öffnung 34 Ausnehmung 35 Führungsschiene mit Schablone und Rippe 36Schablone 36.1 Erster Schablonendurchmesser 36.2 Zweiter Schablonendurchmesser 36.3 Dritter Schablonendurchmesser