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Title:
ELECTRICAL CIRCUIT BREAKER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1988/010019
Kind Code:
A1
Abstract:
The electrical circuit breaker serves as a protective measure, in particular against electrocution in the bath in the event of a hairdryer falling into a bathtub filled with water. The circuit breaker operates very simply on alternating current by means of a bistable polarized relay (1, 2, 3) which derives the voltage required to break the circuit from a voltage distributor. The voltage distributor comprises two facing rectifiers (4, 5), while the other terminal of the relay coil is connected to a sensor (5) which, on contact with earthed or live water, causes current to flow through the relay coil thereby breaking the circuit.

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Inventors:
LAUERER FRIEDRICH (DE)
Application Number:
PCT/DE1988/000355
Publication Date:
December 15, 1988
Filing Date:
June 13, 1988
Export Citation:
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Assignee:
LAUERER FRIEDRICH (DE)
International Classes:
H02H5/08; (IPC1-7): H02H5/08
Foreign References:
US4464582A1984-08-07
FR2500210A11982-08-20
EP0235859A21987-09-09
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Claims:
Patentansprüche
1. Elektrische Auslöseeinrichtung, bei der eine mit der Auslöse¬ spannung zu beaufschlagende Relaisspule (1) auf Abschaltkon¬ takte (2 und 3) wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Anschluß der Relaisspule (1) über zwei entgegengesetzt ge¬ richtete Gleichrichter (4 und 5) gespeist wird, während der andere Anschluß zur Sonde führt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein bistabiles gepoltes Relais zur Verwendung kommt und parallel zur Relaisspule (1) ein Kondensator (6) liegt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (6) ständig aufgeladen wird und ein Span¬ nungsbeg enzer (7) an diesem Kondensator (6) in der Mitte eines Spanungsteilers (8 und 9) in der Weise angeschlossen ist, daß einerseits die notwendige Auflade Spannung erzeugt und andrerseits der Spannungsbegrenzer die zur Relaisauslö¬ sung notwendige Auslösespannung nicht begrenzen und damit unwirksam machen kann.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung des Kondensators (6) über eine GrätzGleichrich terschaltung (10, 11, 12, 13) erfolgt.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe für FehlerstromSchutzschalter ve wendet wird. '«'SO/T"*9^ ATT .
6. Einrichtung nach einem der vorhergehende Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe in einem elektrischen Gerät, z.B. einem Hand Haartrockner, einem Rasenmäher, einer Hand¬ bohrmaschine, einer Spritzpistole, einem Hochdruckreiniger oder dgl. eingebaut ist und als Sensoren leitende Flächen dienen, die im Gerät berührungssioher überall dort und in der Weise eingebaut sind, daß eindringende Flüssigkeit zuerst mit den Sensoren und dann erst mit einem spannungsführenden Teil in Berührung kommt.
7. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Strecke von der Außenhülle des Elektrogerätes zur Sonde we¬ sentlich größer oder kleiner ist als die Strecke von der Sonde bis zu einem spannungsführenden Teil.
8. Isolierte Stromleitung, insbesondere geeignet zum Anschluß eines Elektroge ätes nach einem der vorhe gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Aderisolierun¬ gen (16, 17) oder die Flächen zwischen diesen Isolierungen (18) oder innerhalb der Aderisolierung selbst, durchgehend vom Stecker bis zum Elektrogerät eine leitende Schicht, z.B. aus Leitlack, Leitspray gegeben ist, die als Schutz oder Sondenleitung dient.
9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslöseeinrichtung im Stecker des Gerätes untergebracht ist und die Sondenzuleitung gemäß An¬ spruch 8 erfolgt.
Description:
Elektrische Auslöseeinrichtung

Die Erfindung betrifft eine Auslöseeinrichtung für elektrische Schutzschaltungen wie Fehlerstrom-Schutzschalter bzw. Sicher¬ heitsschaltungen, wie sie z.B. in elektrischen Hand-Haartrock¬ nern Verwendung finden können.

Ein wesentliches Problem ist die Tatsache/ daß nur eine relativ geringe Auslöseenergie zur Verfügung steht. Außerdem besteht im Grenzfalle, d.h. wenn die zur Verfügung stehende Auslösespannung zum zügigen Du chschalten nicht ausreicht, die Gefahr des Kon¬ taktflatterns.

Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die aufgezeigten Probleme zu lösen. Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnen¬ den Teil des Anspruches 1 gelöst. Die folgenden Unteransprüche enthalten vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.

In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung wie¬ dergegeben.

In Fig. 1 ist der Verbraucherwiderstand R über zwei Unterbre¬ chungskontakte 2 und 3 und gegebenenfalls über eine Steckvor¬ richtung an die Stromquelle (z.B. Netzspannung 220 V) ange¬ schlossen.

Erfolgt eine leitende Verbindung, z.B. durch das in den Haar¬ trockner eingedrungene Wasser, von der Sonde S zur Erde E, oder zu einem Pol des Netzes, dann wird das bipolare gepolte Relais umgeschaltet, in diesem Falle ausgeschaltet.

In Fig. 2 wird der Kondensator 6 ständig aufgeladen. Die Konden-

satorspannung wird durch die Zenerdiode 7 auf einen genau fest¬ gelegten Wert begrenzt und hat die Funktion einer Bereitschafts¬ energie. Wenn nun zwischen Sonde S und Erde E, oder zwischen Sonde und einem spannungsführenden Leiter bzw. dem Neutralleiter eine leitende Verbindung zustande kommt (z.B. wenn ein Haar¬ trockner in die mit Wasser gefüllte Badewanne fällt),- dann wird sowohl der Kondensator 6 weiter aufgeladen als auch das Relais so erregt, daß es ausschaltet.

In Fig. 3 wird die Kondensator 6 über einen Grätzgleichrichter gespeist, so daß jede Halbwelle zur Aufladung beitragen kann. In Fig. 4 ist im Schnitt eine zweiadrige Geräteleitung gegeben, die den Erfindungsgedanken gemäß Anspruch 8 verdeutlicht. Sie besteht aus dem üblichen Stromleiter, der Aderisolierung (16, 17) und dem Mantel (19). An der Außenhülle (20 bzw. 21) oder im Raum zwischen den Ade isolierungen (18) liegt vom Anfang bis zum Ende der Leitung durchgehend eine leitende Oberfläche, bei¬ spielsweise aus Leitlack, Leitspray oder Leitkleber. Diese lei¬ tende Schicht dient als Sonde oder Schutzleiter für solche Schutzschaltungen, bei denen der Schutzleiterwiderstand nicht unbedingt niederohmig sein muß.

Durch diese Anordnung kann z.B. eine zweiadrige Geräteleitung ohne Durchmessererhöhung als dreiadrige, d.h. als eine zweiad¬ rige mit Sonden- oder Schutzleiter dienen. Die Schutzleiteran¬ schlüsse an den Enden einer Leitung sind denkbar einfach herzu¬ stellen. Die leitende Aderumhüllung 18 wird z.B. mit einer Me¬ tallschelle befestigt, die gleichzeitig als Zugentlastungs¬ schelle dient.




 
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