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Title:
ELECTRICAL CIRCUIT CONFIGURATION HAVING OVERLAPPING CAPACITANCES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/043285
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electrical low-pass filter circuit configuration, comprising a substrate (24) and at least four conductive surfaces (20, 21, 22, 23). At least two of the at least four conductive surfaces (22, 23) are disposed on the surface of two different sides of the substrate (24) and form a capacitance and an inductance. At least two further conductive surfaces (20, 21) are disposed at different sides of the substrate (24) and form one capacitance each with at least the conductive surface (22, 23) disposed on the surface of each side of the substrate (24).

Inventors:
FLUHRER, Christoph (Ammerseestr. 34, Neuried, 82061, DE)
Application Number:
EP2009/006321
Publication Date:
April 22, 2010
Filing Date:
September 01, 2009
Export Citation:
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Assignee:
ROHDE & SCHWARZ GMBH & CO. KG (Mühldorfstrasse 15, München, 81671, DE)
FLUHRER, Christoph (Ammerseestr. 34, Neuried, 82061, DE)
International Classes:
H05K1/00; H03H7/01
Attorney, Agent or Firm:
KÖRFER, Thomas et al. (Mitscherlich & Partner, Postfach 33 06 09, München, 80066, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Elektrische Schaltungsanordnung mit einem Substrat (24) und zumindest vier leitfähigen Flächen (10, 11, 20, 21, 22, 23, 40, 41, 42, 43, 44), wobei zumindest zwei leitfähige Flächen (10, 11, 22, 23, 40, 41, 42, 43, 44) der zumindest vier leitfähigen Flächen (10, 11, 20, 21, 22, 23, 40, 41, 42, 43, 44) auf der Oberfläche zweier unterschiedlicher Seiten des Substrats (24) angeordnet sind und eine Kapazität (30, 80, 81, 82, 83) bilden, wobei zumindest zwei weitere leitfähige Flächen (20, 21) auf unterschiedlichen Seiten des Substrats (24) angeordnet sind und mit zumindest der auf der Oberfläche der jeweiligen Seite des Substrats (24) angeordneten leitfähigen Fläche (10, 11, 22, 23, 40, 41, 42, 43, 44) jeweils eine Kapazität (31, 32, 84, 85, 86, 87, 88) bilden.

2. Elektrische Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei auf der Oberfläche des Substrats (24) angeordneten leitfähigen Flächen (10, 11, 22, 23, 40, 41,

42, 43, 44) teilweise überlappen.

3. Elektrische Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Flächen (60, 61, 62, 63), um welche die leitfähigen

Flächen (10, 11, 22, 23, 40, 41, 42, 43, 44) auf der Oberfläche der beiden Seiten des Substrats (24) überlappen, die jeweiligen Kapazitäten (30, 80, 81, 82,

83) bestimmen.

4. Elektrische Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei weiteren leitfähigen Flächen (20, 21) durch ein metallisches Gehäuse gebildet werden.

5. Elektrische Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Schaltungsanordnung zumindest gegenüber einer Achse symmetrisch aufgebaut ist.

6. Elektrische Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den leitfähigen Flächen (10, 11, 22, 23, 40, 41, 42, 43, 44) auf der Oberfläche des Substrats (24) und den zumindest zwei weiteren leitfähigen Flächen (20, 21) zumindest ein Hohlraum (25) angeordnet ist.

7. Filter mit zumindest einer elektrischen Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter zumindest eine erste Induktivität (64, 65, 66, 67, 100, 101, 102, 103) beinhaltet, dass die erste Induktivität (64, 65, 66, 67, 100, 101,

102, 103) konzentriert ist, und dass die konzentrierte Induktivität (64, 65, 66, 67) als leitfähiger Streifen auf dem Substrat (24) realisiert ist.

8. Filter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der leitfähige Streifen, welcher die zumindest eine konzentrierte Induktivität (64, 65, 66, 67) bildet, eine Krümmung aufweist und/oder schleifenförmig und/oder spiralförmig angeordnet ist.

9. Filter nach Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet:, dass die beiden Oberflächen des Substrats (24) mittels zumindest einer leitfähigen Durchkontaktierung (53, 54, 55, 56) verbunden sind.

10. Filter nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine konzentrierte Induktivität (64, 65, 66, 67) aus Teilinduktivitäten (45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52) auf der Oberfläche der beiden Seiten des Substrats (24) gebildet ist.

11. Filter nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter ein Tiefpass-Filter ist.

12. Filter nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Induktivität (64, 65, 66, 67, 100, 101, 102, 103) derart angeordnet ist, dass sie parallel zu der von den leitfähigen Flächen (10, 11, 22, 23, 40, 41, 42, 43, 44) auf der Oberfläche der beiden Seiten des Substrats (24) gebildeten Kapazität (30, 80, 81, 82, 83) geschaltet ist.

13. Filter nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter mehrere elektrische Schaltungsanordnungen nach den Ansprüchen 1 bis 6 enthält, wobei zumindest eine leitfähige Fläche (40, 41, 42, 43, 44) Bestandteil mehrerer der elektrischen Schaltungsanordnungen ist.

14. Filter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter über vier elektrische

Schaltungsanordnungen nach den Ansprüchen 1 bis 6 verfügt, dass das Filter über eine erste elektrisch leitfähige Fläche auf einer ersten Seite des Substrats (24) verfügt, dass das Filter über eine zweite elektrisch leitfähige

Fläche auf einer zweiten Seite des Substrats (24) verfügt, dass das Filter über eine dritte elektrisch leitfähige Fläche (40) und eine vierte elektrisch leitfähige Fläche (41) auf der Oberfläche der ersten Seite des Substrats (24) verfügt, und dass das Filter über eine fünfte elektrisch leitfähige Fläche (42), eine sechste elektrisch leitfähige Fläche (43) und eine siebte elektrisch leitfähige Fläche (44) auf der Oberfläche der zweiten Seite des Substrats (24) verfügt,

15. Filter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die erste, zweite, dritte und fünfte elektrisch leitfähigen Flächen (40, 42) ein erstes elektrisches Schaltungselement nach den Ansprüchen 1 bis 6 bilden, dass die erste, zweite, dritte und sechste elektrisch leitfähigen Flächen (40, 43) ein zweites elektrisches Schaltungselement nach den Ansprüchen 1 bis 6 bilden, dass die erste, zweite, vierte und sechste elektrisch leitfähigen Flächen (41, 43) ein drittes elektrisches Schaltungselement nach den Ansprüchen 1 bis 6 bilden, und dass die erste, zweite, vierte und siebte elektrisch leitfähigen Flächen (41, 44) ein viertes elektrisches Schaltungselement nach den Ansprüchen 1 bis 6 bilden.

16. Filter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet:, dass die zweite elektrisch leitfähige Fläche und die fünfte elektrisch leitfähige Fläche (42) eine erste Kapazität (84) bilden, dass die erste elektrisch leitfähige Fläche und die dritte elektrisch leitfähige Fläche (40) eine zweite Kapazität (85) bilden, dass die zweite elektrisch leitfähige Fläche und die sechste elektrisch ieitfähige Fläche (43) eine dritte Kapazität (86) bilden, dass die erste elektrisch leitfähige Fläche und die vierte elektrisch leitfähige Fläche (41) eine vierte Kapazität

(87) bilden, und dass die zweite elektrisch leitfähige Fläche und die siebte elektrisch leitfähige Fläche (44) eine fünfte Kapazität (88) bilden.

17. Filter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet: , dass die erste Kapazität (84) und die fünfte Kapazität

(88) eine ähnliche Größe aufweisen, dass die zweite Kapazität (85) größer ist als die dritte Kapazität (86), dass die dritte Kapazität (86) größer ist als die vierte Kapazität (87), und dass die vierte Kapazität (87) größer ist als die fünfte Kapazität (88) .

Description:
Elektrische Schaltungsanordnung mit überlappenden

Kapazitäten

Die Erfindung betrifft eine elektrische Schaltungsanordnung mit konzentrierten Elementen, insbesondere überlappend angeordneten Kapazitäten. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Filter, welches die elektrische Schaltungsanordnung beinhaltet.

Herkömmlich werden Kapazitäten in Schaltungen als konzentrierte diskrete Bauelemente realisiert. So sind eine hohe Genauigkeit der Bauteiltoleranzen und ein vertretbarer Aufwand der Herstellung zu erreichen. Die resultierenden Kapazitäten nehmen jedoch in Schaltungen einen großen Raum ein und erfüllen die Bedingung der Symmetrie nicht immer optimal. Ein Ansatz zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten ist die Nutzung integrierter Kapazitäten.

Filterstrukturen mit diskreten Bauelementen werden herkömmlich auf Leiterplatten hergestellt. Dies erzeugt einen großen Platzbedarf. Weiterhin sind die Filter aufgrund des Aufbaus der Leiterplatte und der einzelnen

Bauelemente nicht unbedingt ausreichend symmetrisch. Durch den Einsatz von keramischen Substraten und darauf integrierten Induktivitäten kann der Platzbedarf reduziert werden.

So zeigt die US 2005/0200431 Al ein Filter auf einem keramischen Mehrlagensubstrat, welches Induktivitäten direkt als Leiterbahnen auf den Lagen des Substrats realisiert. So ist ein reduzierter Flächenbedarf gegenüber Leiterplatten möglich. Auf Grund der Nutzung von keramischen Substraten ist jedoch ein hoher Herstellungsaufwand die Folge.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine elektrische Schaltungsanordnung, welche Kapazitäten mit geringem Platzbedarf realisiert, und einen Filter mit geringem Platzbedarf zu schaffen.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der hierauf rückbezogenen Unteransprüche .

Eine elektrische Schaltungsanordnung beinhaltet ein

Substrat und zumindest vier leitfähige Flächen. Dabei sind zumindest zwei der zumindest vier leitfähigen Flächen auf der Oberfläche zweier unterschiedlicher Seiten des Substrats angeordnet und bilden eine Kapazität. Zumindest zwei weitere leitfähige Flächen sind auf unterschiedlichen Seiten des Substrats angeordnet und bilden mit zumindest der auf der Oberfläche der jeweiligen Seite des Substrats angeordneten leitfähigen Fläche jeweils eine Kapazität. So können bei sehr geringem Flächenbedarf mehrere Kapazitäten in einer schaltungstechnisch günstigen Verschaltung erzeugt werden.

Die zwei auf der Oberfläche des Substrats angeordneten leitfähigen Flächen überlappen vorteilhafterweise teilweise. So können die erzeugten Kapazitäten genau eingestellt werden.

Bevorzugt bestimmen die Flächen, um welche die leitfähigen Flächen auf der Oberfläche der beiden Seiten des Substrats überlappen, die Kapazitäten. Auch dient dies der genauen Einstellbarkeit der Kapazitäten.

Die zumindest zwei weiteren leitfähigen Flächen werden bevorzugt durch ein metallisches Gehäuse gebildet. So fällt nur ein geringer Herstellungsaufwand an. Weiterhin ist eine gute Abschirmung der Schaltungsanordnung gewährleistet .

Bevorzugt ist die elektrische Schaltungsanordnung zumindest gegenüber einer Achse symmetrisch aufgebaut. Dies dient der Verbesserung der Hochfrequenzeigenschaften.

Vorteilhafterweise ist zwischen den leitfähigen Flächen auf der Oberfläche des Substrats und den zumindest zwei weiteren leitfähigen Flächen zumindest ein Hohlraum angeordnet. Dies vereinfacht die Fertigung, da ein lediglich einlagiges Substrat benötigt wird.

Ein Filter beinhaltet bevorzugt zumindest eine elektrische Schaltungsanordnung wie zuvor beschrieben. Das Filter beinhaltet vorteilhafterweise zumindest eine erste Induktivität, welche konzentriert ist. Bevorzugt ist die konzentrierte Induktivität als leitfähiger Streifen auf dem Substrat realisiert. So ist ein einfacher Filteraufbau mit sehr geringem Platzbedarf gewährleistet.

Bevorzugt sind die beiden Oberflächen des Substrats mittels zumindest einer leitfähigen Durchkontaktierung verbunden. So können aufwendigere Filterstrukturen realisiert werden. Eine bessere Symmetrie der Schaltung ist weiterhin möglich. Der leitfähige Streifen, welcher die zumindest eine Induktivität bildet, weist bevorzugt eine Krümmung auf und/oder ist bevorzugt schleifenförmig und/oder spiralförmig angeordnet. So sind ein platzsparender Einsatz der Induktivität und damit ein geringer Platzbedarf des Filters möglich.

Die zumindest eine Induktivität ist bevorzugt aus Teilinduktivitäten auf der Oberfläche der beiden Seiten des Substrats gebildet. So kann einerseits die Symmetrie weiter verbessert werden. Andererseits ist eine bessere Ausnutzung der Substratfläche möglich, was den Platzbedarf des Filters reduziert.

Das Filter ist bevorzugt ein Tiefpass-Filter . So können die ansonsten großvolumigen Filter mit geringerem Platzverbrauch aufgebaut werden.

Vorteilhafterweise ist die zumindest eine Induktivität derart angeordnet, dass sie parallel zu der von den leitfähigen Flächen auf der Oberfläche der beiden Seiten des Substrats gebildeten Kapazität geschaltet ist. So können vielfältige Filterstrukturen realisiert werden.

Das Filter enthält vorteilhafterweise mehrere zuvor beschriebene elektrische Schaltungsanordnungen, wobei bevorzugt zumindest eine leitfähige Fläche Bestandteil mehrerer der elektrischen Schaltungsanordnungen ist. So kann der Platzbedarf weiter reduziert werden. Die Filtereigenschaften verbessern sich ebenfalls bei größerer Ordnung des Filters.

Bevorzugt verfügt das Filter über vier zuvor beschriebene elektrische Schaltungsanordnungen. Es verfügt bevorzugt über eine erste elektrisch leitfähige Fläche auf einer ersten Seite des Substrats und über eine zweite elektrisch leitfähige Fläche auf einer zweiten Seite des Substrats. Das Filter verfügt bevorzugt weiterhin über eine dritte und eine vierte elektrisch leitfähige Fläche auf der Oberfläche der ersten Seite des Substrats und über eine fünfte, eine sechste und eine siebte elektrisch leitfähige Fläche auf der Oberfläche der zweiten Seite des Substrats. Die erste, zweite, dritte und fünfte elektrisch leitfähige Fläche bilden bevorzugt ein erstes zuvor beschriebenes elektrisches Schaltungselement. Die erste, zweite, dritte und sechste elektrisch leitfähige Fläche bilden bevorzugt ein zweites zuvor beschriebenes elektrisches Schaltungselement. Die erste, zweite, vierte und sechste elektrisch leitfähige Fläche bilden bevorzugt ein drittes zuvor beschriebenes elektrisches Schaltungselement. Die erste, zweite, vierte und siebte elektrisch leitfähige Fläche bilden bevorzugt ein viertes zuvor beschriebenes elektrisches Schaltungselement. So kann ein Filter sehr hoher Ordnung mit geringem Platzbedarf erzeugt werden.

Vorteilhafterweise bilden die zweite und die fünfte leitfähige Fläche eine erste Kapazität und die erste und die dritte leitfähige Fläche eine zweite Kapazität. Die zweite und die sechste leitfähige Fläche bilden bevorzugt eine dritte Kapazität. Die erste und die vierte leitfähige Fläche bilden vorteilhafterweise eine vierte Kapazität. Bevorzugt bilden die zweite und die siebte leitfähige Fläche eine fünfte Kapazität. Die erste Kapazität und die fünfte Kapazität weisen bevorzugt eine ähnliche Größe auf. Vorteilhafterweise ist die zweite Kapazität größer als die dritte Kapazität und die dritte Kapazität größer als die vierte Kapazität und die vierte Kapazität größer als die fünfte Kapazität. So können sehr günstige Filtereigenschaften erzielt werden.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung, in der ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist, beispielhaft beschrieben. In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 eine erste beispielhafte Ausführung der erfindungsgemäßen elektrischen

Schaltungsanordnung;

Fig. 2 eine zweite beispielhafte Ausführung der erfindungsgemäßen elektrischen Schaltungsanordnung;

Fig. 3 eine dritte beispielhafte Ausführung der erfindungsgemäßen elektrischen

Schaltungsanordnung;

Fig. 4 eine vierte beispielhafte Ausführung der erfindungsgemäßen elektrischen

Schaltungsanordnung;

Fig. 5 eine erste beispielhafte Ausführung des erfindungsgemäßen Filters;

Fig. 6 eine zweite beispielhafte Ausführung des erfindungsgemäßen Filters, und

Fig. 7 ein Ersatzschaltbild des erfindungsgemäßen

Filters. Zunächst wird anhand der Fig. 1 - 4 der Aufbau und die Funktionsweise der erfindungsgemäßen elektrischen Schaltungsanordnung erläutert. Mittels Fig. 5 - 6 wird der Aufbau und die Funktionsweise verschiedener Formen des erfindungsgemäßen Filters veranschaulicht und in Fig. 7 ein Ersatzschaltbild angegeben. Identische Elemente wurden in ähnlichen Abbildungen zum Teil nicht wiederholt dargestellt und beschrieben.

In Fig. 1 wird eine erste beispielhafte Ausführung der erfindungsgemäßen elektrischen Schaltungsanordnung dargestellt. Zwei elektrisch leitfähige Flächen 10, 11 sind auf den beiden Oberflächen eines Substrats 24 angeordnet. Die Fläche 10 ist dabei auf der Unterseite des Substrats 24 angeordnet. Die Fläche 11 ist dabei auf der Oberseite des Substrats 24 angeordnet. Die beiden leitfähigen Flächen 10, 11 überlappen sich teilweise. Die Überlappungsfläche 12 der leitfähigen Flächen 10, 11 bildet dabei eine Kapazität. Die Kapazität ist in etwa proportional zu der Größe der Überlappungsfläche 12. Die leitfähigen Flächen 10, 11 bilden weiterhin Kapazitäten zu einem umgebenden metallischen Gehäuse. Dieses ist in dieser Abbildung jedoch nicht dargestellt.

Fig. 2 zeigt eine zweite beispielhafte Ausführung der erfindungsgemäßen elektrischen Schaltungsanordnung. Die Darstellung entspricht der Seitenansicht des in Fig. 1 Gezeigten. Die beiden elektrisch leitfähigen Flächen 22, 23 sind auf den beiden Oberflächen des Substrats 24 angeordnet. Die elektrisch leitfähige Fläche 22 ist dabei auf der Oberseite des Substrats 24 angeordnet. Die elektrisch leitfähige Fläche 23 ist dabei auf der Unterseite des Substrats 24 angeordnet. Über Fig. 1 hinaus sind hier die weiteren elektrisch leitfähigen Flächen 20, 21 dargestellt. Diese entsprechen dem metallischen Gehäuse, welches im Abschnitt zu Fig. 1 angedeutet wird. Die elektrisch leitfähigen Flächen 20, 21 sind mit einem Abstand zu dem Substrat 24 angeordnet.

Dieser Abstand wird entweder durch einen Hohlraum 25 oder ein dielektrisches Substrat gefüllt.

In Fig. 3 wird eine dritte beispielhafte Ausführung der erfindungsgemäßen elektrischen Schaltungsanordnung dargestellt. Diese Darstellung entspricht der Darstellung aus Fig. 2. Zusätzlich sind die zwischen den einzelnen leitfähigen Flächen 20, 21, 22, 23 bestehenden Kapazitäten 30 - 36 eingezeichnet. Diese sind jedoch rein zur Veranschaulichung eingefügt. Es sind keine zusätzlichen kapazitiven Bauelemente zwischen den leitfähigen Flächen 20, 21, 22, 23 angeordnet. Darüber hinaus wurde zur Erhöhung der Anschaulichkeit auf die Darstellung des Substrats 24 verzichtet.

Eine Kapazität 30 wird von den elektrisch leitfähigen Flächen 22, 23 gebildet. Aufgrund des zwischen den elektrisch leitfähigen Flächen 22, 23 angeordneten Substrats 24 aus Fig. 2 handelt es sich um eine verhältnismäßig große Kapazität 30. Diese Kapazität 30 ist abhängig von der Überlappungsfläche der elektrisch leitfähigen Flächen 22, 23. Die elektrisch leitfähigen Flächen 20, 22 bilden ebenfalls eine Kapazität 31. Aufgrund des Hohlraums zwischen diesen elektrisch leitfähigen Flächen 20, 22 ist diese Kapazität 31 verhältnismäßig geringer. Ebenso bilden die elektrisch leitfähigen Flächen 21, 23 eine solche verhältnismäßig geringe Kapazität 32. Darüber hinaus bilden die elektrisch leitfähigen Flächen 20, 21, 22, 23 parasitäre Kapazitäten 33, 34, 35, 36. Diese parasitären Kapazitäten sind jedoch im Verhältnis zu den Kapazitäten 30, 31, 32 sehr klein und werden im Folgenden vernachlässigt.

Fig. 4 zeigt eine vierte beispielhafte Ausführung der erfindungsgemäßen elektrischen Schaltungsanordnung. In dieser Darstellung wird ein Ersatzschaltbild der in Fig. 2 und 3 dargestellten elektrischen Schaltungsanordnung gezeigt. Eine Kapazität 72 ist mit den beiden Anschlüssen 70, 71 verbunden. Der Anschluss 70 ist weiterhin über eine zweite Kapazität 73 mit einem Masseanschluss 75 verbunden. Der Anschluss 71 ist über eine dritte Kapazität 74 mit einem Masseanschluss 76 verbunden. Die erste Kapazität 72 entspricht dabei der Kapazität 30 aus Fig. 3. die zweite Kapazität 73 entspricht dabei der Kapazität 32 aus Fig. 3. Die dritte Kapazität 74 entspricht dabei der Kapazität 31 aus Fig. 3. Der Anschluss 70 entspricht dabei der elektrisch leitfähigen Fläche 23 aus Fig. 2 und Fig. 3. Der Anschluss 71 entspricht dabei der elektrisch leitfähigen Fläche 22 aus Fig. 2 und Fig. 3.

In Fig. 5 wird eine erste beispielhafte Ausführung des erfindungsgemäßen Filters dargestellt. Das beispielhafte Filter enthält eine Mehrzahl an elektrisch leitfähigen Flächen 40 - 44. Die elektrisch leitfähigen Flächen 40, 41 sind auf einer Oberfläche eines hier nicht eingezeichneten Substrats 24 angeordnet. Die elektrisch leitfähigen Flächen 42, 43, 44 sind auf der anderen Oberfläche des Substrats 24 angeordnet. Die elektrische leitfähigen Flächen mit 40, 42 bilden eine erste Kapazität. Die elektrisch leitfähigen Flächen 40, 43 bilden eine zweite Kapazität. Die elektrisch leitfähigen Flächen 41, 43 bilden eine dritte Kapazität. Weiterhin bilden die elektrisch leitfähigen Flächen 41, 44 eine vierte Kapazität. Jede der elektrisch leitfähigen Flächen 40 - 44 bildet mit jeweils einer weiteren, hier nicht dargestellten elektrisch leitfähigen Fläche eine weitere Kapazität. Die hier nicht dargestellten elektrisch leitfähigen Flächen entsprechen den elektrisch leitfähigen Flächen 20, 21 aus Fig. 2 und Fig. 3.

Darüber hinaus beinhaltet das beispielhafte Filter eine Mehrzahl an Induktivitäten welche aus Teil-Induktivitäten 45 - 52 zusammengesetzt sind. Die Teil-Induktivitäten 45 - 52 sind dabei auf den beiden unterschiedlichen Oberflächen des Substrats angeordnet und mit den elektrisch leitfähigen Flächen 40 - 45 verbunden.

Die elektrisch leitfähige Fläche 40 ist mit der Teil- Induktivität 45 verbunden. Diese ist mittels einer elektrischen Durchkontaktierung 53 mit der Teil- Induktivität 49 verbunden. Diese ist mit der elektrisch leitfähigen Fläche 42 verbunden. Die beiden Teil- Induktivitäten 45, 49 bilden dabei eine Induktivität. Die elektrisch leitfähige Fläche 40 ist weiterhin mit der Teil-Induktivität 46 verbunden. Diese ist mittels einer elektrischen Durchkontaktierung 54 mit der Teil- Induktivität 50 verbunden. Diese ist mit der elektrisch leitfähigen Fläche 43 verbunden. Die beiden Teil- Induktivitäten 46, 50 bilden dabei eine Induktivität. Die elektrisch leitfähige Fläche 41 ist mit der Teil- Induktivität 47 verbunden. Diese ist mittels einer elektrischen Durchkontaktierung 55 mit der Teil- Induktivität 51 verbunden. Diese ist mit der elektrisch leitfähigen Fläche 43 verbunden. Die beiden Teil- Induktivitäten 47, 51 bilden dabei eine Induktivität. Die elektrisch leitfähige Fläche 41 ist weiterhin mit der Teil-Induktivität 48 verbunden. Diese ist mittels einer elektrischen Durchkontaktierung 56 mit der Teil- Induktivität 52 verbunden. Diese ist mit der elektrisch leitfähigen Fläche 44 verbunden. Die beiden Teil- Induktivitäten 48, 52 bilden dabei eine Induktivität.

Das Filter wird über Anschlüsse 100, 101, welche an den elektrisch leitfähigen Flächen 42 und 44 angebracht werden, kontaktiert.

Fig. 6 zeigt eine zweite beispielhafte Ausführung des erfindungsgemäßen Filters. Zur besseren Veranschaulichung wird die Darstellung aus Fig. 5 hier nochmals von oben gezeigt. Aus dieser Darstellung werden insbesondere die Überlappungsflächen 60, 61, 62, 63 deutlich. Die elektrisch leitfähigen Flächen 40, 42 bilden die

Überlappungsfläche 60. Die elektrisch leitfähigen Flächen 40, 43 bilden die Überlappungsfläche 61. Die elektrisch leitfähigen Flächen 41, 43 bilden die Überlappungsfläche 62. Die elektrisch leitfähigen Flächen 43, 44 bilden die Überlappungsfläche 63. Aus dieser Darstellung werden ebenfalls die aus den Teil-Induktivitäten 45 - 52 gebildeten Induktivitäten 64 - 67 deutlich. So bilden die Teil-Induktivitäten 45, 49 die Induktivität 64. Weiterhin bilden die Teil-Induktivitäten 46, 50 die Induktivität 65. Die Teil-Induktivitäten 47, 51 bilden die Induktivität 66, Die Teil-Induktivitäten 48, 52 bilden die Induktivität 67,

In Fig. 7 wird eine dritte beispielhafte Ausführung des erfindungsgemäßen Filters dargestellt. Hier wird ein Ersatzschaltbild des Filters von Fig. 5 und Fig. 6 gezeigt. Die Überlappungsflächen 60 - 63 aus Fig. 6 und Fig. 7 entsprechen hier den Kapazitäten 80 - 83. Die konzentrierten Induktivitäten 64 - 67 aus Fig. 6 und Fig. 7 entsprechen den diskreten Induktivitäten 100 - 103. Die von den leitfähigen Flächen 40 - 44 mit den nicht dargestellten umgebenden leitfähigen Flächen gebildeten Kapazitäten entsprechen hier den Kapazitäten 84 - 88. Diese entsprechen den Kapazitäten 31, 32 aus Fig. 3. Die Masseanschlüsse 90 - 94 in dieser Darstellung entsprechen dem metallischen Gehäuse, welches im Abschnitt zu Fig. 1 angedeutet wird und den verbundenen leitfähigen Flächen 20, 21 aus Fig. 2 und Fig. 3 entspricht.

Das hier dargestellte Filter ist ein Cauer-Filter . Die Ordnung des Cauer-Filters ist 9. ein Aufbau von Cauer- Filtern mit einer Ordnung beispielsweise im Bereich von 1 bis 11 ist ebenfalls möglich. Auch der Einsatz von Filtern mit noch höherer Ordnung ist denkbar.

Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Wie bereits erwähnt, können unterschiedliche Filtertypen realisiert werden. Auch ein Einsatz von Filtern höherer Ordnung ist möglich. Ein Einsatz von mehrlagigen Substraten ist ebenfalls denkbar. Alle vorstehend beschriebenen Merkmale oder in den Figuren gezeigten Merkmale sind im Rahmen der Erfindung beliebig vorteilhaft miteinander kombinierbar.




 
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