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Title:
ELECTRICAL CONNECTION CONTACT FOR A CERAMIC COMPONENT, A CERAMIC COMPONENT, AND A COMPONENT ARRANGEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/135255
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electrical connection contact (5) for a ceramic component (2). Said connection contact (5) comprises a first material (M1) and a second material (M2) that is arranged thereupon, said first material (M1) having a high degree of electrical conductivity, and said second material (M2) having a low coefficient of thermal expansion.

Inventors:
KOINI, Markus (Erzherzog-Johann-Str. 38a, 8054 Seiersberg, 8054, AT)
AUER, Christoph (Mariagrüner Str. 93 a, 8043 Graz, 8043, AT)
KONRAD, Jürgen (St. Peter Hauptstr. 72d/3, 8042 Graz, 8042, AT)
RINNER, Franz (Lindenweg 6/9, 8530 Deutschlandsberg, 8530, AT)
PUFF, Markus (Am Blumenhang 29, 8010 Graz, 8010, AT)
STADLOBER, Monika (Reitweg 5a, 8055 Graz, 8055, AT)
WIPPEL, Thomas (Augusthofergasse 16 c, 8510 Stainz, 8510, AT)
Application Number:
EP2016/054007
Publication Date:
September 01, 2016
Filing Date:
February 25, 2016
Export Citation:
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Assignee:
EPCOS AG (St.-Martin-Straße 53, München, 81669, DE)
International Classes:
H01G4/232; H01G2/06; H01G4/38; H05K1/18
Foreign References:
US6081416A2000-06-27
EP0929087A21999-07-14
US5712758A1998-01-27
EP2587502A22013-05-01
DE102013108753A12015-02-19
Attorney, Agent or Firm:
EPPING HERMANN FISCHER PATENTANWALTSGESELLSCHAFT MBH (Schloßschmidstr. 5, München, 80639, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Elektrischer Anschlusskontakt für ein keramisches

Bauelement,

aufweisend ein erstes Material (Ml) und ein darauf

angeordnetes zweites Material (M2), wobei das erste Material (Ml) eine große elektrische Leitfähigkeit und das zweite Material (M2) einen kleinen thermischen Ausdehnungskoeffizienten aufweist.

2. Elektrischer Anschlusskontakt nach Anspruch 1,

bei dem das erste Material (Ml) Kupfer und das zweite

Material (M2) Invar aufweist. 3. Elektrischer Anschlusskontakt nach einem der

vorhergehenden Ansprüche,

der aus einem Blech gebildet ist.

4. Elektrischer Anschlusskontakt nach einem der

vorhergehenden Ansprüche,

aufweisend ein drittes Material (M3) , das auf dem zweiten Material (M2) angeordnet ist, wobei das zweite Material (M2) zwischen dem ersten und dem dritten Material (M3) angeordnet ist .

5. Elektrischer Anschlusskontakt nach Anspruch 4,

bei dem die Materialien (Ml, M2, M3) als erste, zweite und dritte Schichten (12, 13, 14) übereinander angeordnet sind, wobei das dritte Material (M3) gleich ist wie das erste Material (Ml) und wobei die dritte Schicht (14) die gleiche Dicke aufweist wie die erste Schicht (13) .

6. Elektrischer Anschlusskontakt nach einem der

vorhergehenden Ansprüche,

aufweisend wenigstens einen Kontaktbereich (6) zur

Befestigung des Anschlusskontakts (5) an einem keramischen Bauelement (2) und wenigstens einen Anschlussbereich (7) zur Befestigung des Anschlusskontakts (5) an einem Träger (3) , wobei der Anschlussbereich (7) zum Kontaktbereich (6) in einem Winkel angeordnet ist. 7. Keramisches Bauelement,

aufweisend einen elektrischen Anschlusskontakt (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einen Grundkörper (4), an dem der Anschlusskontakt (5) befestigt ist. 8. Keramisches Bauelement nach Anspruch 7,

bei dem der Anschlusskontakt (5) am Grundkörper (4) durch ein Kontaktmaterial (8) befestigt ist, wobei das Kontaktmaterial (8) ein Sintermaterial ist. 9. Keramisches Bauelement nach einem der Ansprüche 7 oder 8, das derart ausgebildet ist, dass bei einer Befestigung des Anschlusskontakts (5) an einem Träger (3) der Grundkörper (4) vom Träger (3) beabstandet ist. 10. Keramisches Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 9, das als Vielschichtkondensator ausgebildet ist.

11. Bauelementanordnung

mit einem keramischen Bauelement (2) nach einem der Ansprüche 7 bis 10 und einem Träger (3), an dem das Bauelement (2) befestigt ist.

12. Bauelementanordnung nach Anspruch 11,

bei dem der Anschlusskontakt (5) mit dem Träger (3) durch ein Verbindungsmaterial (11) verbunden ist, wobei das

Verbindungsmaterial (11) ein Lot- oder Sintermaterial ist.

13. Verfahren zur Herstellung eines Anschlusskontakts nach einem der Ansprüche 1 bis 6, aufweisend die Schritte

A) Bereitstellen eines Blechs aufweisend das zweite Material (M2) ,

B) Aufwalzen des ersten Materials (Ml) auf das zweite

Material (M2) .

14. Verfahren zur Herstellung eines keramischen Bauelements nach einem der Ansprüche 7 bis 9, aufweisend die Schritte A) Bereitstellen des Anschlusskontakts (5) und eines

Grundkörpers (4) des Bauelements (2),

B) Befestigen des Anschlusskontakts (5) am Grundkörper (4) .

15. Verfahren nach Anspruch 14,

wobei zur Befestigung des Anschlusskontakts (5) ein

Kontaktmaterial (8) auf den Grundkörper (4) und/oder den Anschlusskontakt (5) aufgebracht wird, dann der

Anschlusskontakt (5) am Grundkörper (4) angeordnet wird und dann das Kontaktmaterial (8) gesintert wird.

Description:
Beschreibung

Elektrischer Anschlusskontakt für ein keramisches Bauelement, keramisches Bauelement und Bauelementanordnung

Es wird ein Anschlusskontakt für ein keramisches Bauelement angegeben. Der Anschlusskontakt ist beispielsweise aus einem Blech gebildet. Insbesondere kann der Anschlusskontakt als Leadframe oder Anschlusswinke1 ausgebildet sein.

Keramische Bauelemente benötigen zur Verschaltung in

elektronischen Systemen, z. B. mittels einer Leiterplatte, eine elektrische Kontaktierung . Typischerweise werden

Außenkontakte des keramischen Bauelementes durch ein

Lotmaterial mit den Kontaktstellen einer Leiterplatte

verbunden. In der Leistungselektronik besteht eine besondere technische Herausforderung darin, eine thermomechanisch stabile Anbindung zu realisieren, die gleichzeitig eine möglichst gute elektrische und thermische Leitfähigkeit sowie ein gutes Hochfrequenzverhalten bietet.

In der DE 10 2013 108 753 AI ist ein keramisches Bauelement mit einem Anschlusselement beschrieben.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen

verbesserten Anschlusskontakt für ein keramisches Bauelement anzugeben .

Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein elektrischer Anschlusskontakt für ein keramisches Bauelement angegeben. Der Anschlusskontakt dient vorzugsweise zum elektrischen Anschluss des Bauelements an einem Träger.

Beispielsweise dient der Anschlusskontakt zur Zuführung elektrischer Spannung und elektrischer Signale zum Bauelement. Weiterhin kann der Anschlusskontakt auch zur Herstellung einer mechanischen Befestigung und gegebenenfalls einer thermischen Verbindung zum Träger dienen.

Das keramische Bauelement ist vorzugsweise als

Vielschichtbauelement ausgebildet. Beispielsweise weist das Bauelement einen Grundkörper mit übereinander angeordneten keramischen Schichten und Elektrodenschichten auf. Die

Schichten sind vorzugsweise gemeinsam gesintert. Insbesondere kann es sich um einen Kondensator, vorzugsweise um einen Leistungskondensator handeln.

Der Anschlusskontakt ist zur Befestigung am Bauelement ausgebildet. Vorzugsweise ist der Anschlusskontakt aus einem Blech gebildet. Dabei wird beispielsweise aus einem planaren Blech zuerst ein planares Stück mit den Abmessungen des

Anschlusskontakts, beispielsweise durch Ausstanzen, gebildet. Anschließend wird der Anschlusskontakt vorzugsweise in eine gebogene Form gebracht. Beispielsweise weist der Anschluss ¬ kontakt eine gewinkelte Form auf. Es kann sich beim

Anschlusskontakt auch um einen Leadframe handeln.

Beispielsweise weist der Anschlusskontakt wenigstens einen Kontaktbereich zur Befestigung des Anschlusskontakts an einem Grundkörper des keramischen Bauelements auf. Weiterhin weist der Anschlusskontakt beispielsweise wenigstens einen

Anschlussbereich zur Befestigung an einem Träger,

insbesondere an einer Leiterplatte, auf. Der Anschlussbereich ist vorzugsweise zum Kontaktbereich in einem Winkel

angeordnet. Beispielsweise ist der Anschlussbereich nach außen oder nach innen gebogen. In einer Ausführungsform weist der Anschlusskontakt zwei Anschlusselemente auf. Die Anschlusselemente sind

vorzugsweise zur Befestigung an gegenüberliegenden Seiten des Grundkörpers ausgebildet. Die Eigenschaften des Anschluss- kontakts gelten vorzugsweise entsprechend für jedes einzelne Anschlusselement .

Der Anschlusskontakt weist vorzugsweise einen Materialverbund auf. Die Materialien sind dabei beispielsweise in Form von Schichten übereinander angeordnet. In einer Ausführungsform weist der Anschlusskontakt ein erstes Material und ein darauf angeordnetes zweites Material auf. Das erste Material ist vorzugsweise als erste Schicht und das zweite Material als zweite Schicht ausgebildet.

Das erste Material weist eine große elektrische Leitfähigkeit auf. Eine große elektrische Leitfähigkeit liegt

beispielsweise bei mindestens 40 m/ (Ω -mm^ ) , vorzugsweise bei mindestens 50 m/ (Q-mm^) . Vorzugsweise weist das erste

Material auch eine große thermische Leitfähigkeit auf. Eine große thermische Leitfähigkeit liegt beispielsweise bei mindestens 250 W/(m-K), vorzugsweise bei mindestens 350 W/ (m -K) . Das zweite Material weist vorzugsweise besonders gute

mechanische und thermomechanische Eigenschaften auf.

Insbesondere weist das zweite Material einen kleinen

thermischen Ausdehnungskoeffizienten auf. Ein kleiner

thermischer Ausdehnungskoeffizient liegt beispielsweise bei höchstens 5 ppm/K, vorzugsweise bei höchstens 2,5 ppm/K. Der Ausdehnungskoeffizient liegt vorzugsweise möglichst nahe am Ausdehnungskoeffizienten der Keramik. Auf diese Weise kann eine gute thermische Anpassung an die Keramik erreicht werden. Dadurch kann ein Spannungsaufbau bei

Temperaturwechseln größtenteils vermieden und eine

Rissbildung im Bauelement weitgehend verhindert werden. In einer bevorzugten Ausführungsform weist das erste Material Kupfer auf oder besteht aus Kupfer. Kupfer weist eine

besonders gute elektrische und thermische Leitfähigkeit auf.

Beispielsweise weist das zweite Material eine eisenhaltige Legierung auf. Vorzugsweise weist das zweite Material Invar auf oder besteht aus Invar. Als Invar wird eine Eisen-Nickel- Legierung mit ca. 1/3 Nickel und 2/3 Eisen bezeichnet. Dieses Material weist einen besonders niedrigen thermischen

Ausdehnungskoeffizienten auf. Insbesondere liegt der

thermische Ausdehnungskoeffizient nahe am Ausdehnungs ¬ koeffizienten der Keramik. Aufgrund der Kombination mit dem ersten Material kann auch bei einer geringen elektrischen Leitfähigkeit des zweiten Materials eine ausreichende

Leitfähigkeit für den Anschlusskontakt gewährleistet werden.

In einer Ausführungsform weist der Anschlusskontakt zudem ein drittes Material auf. Das dritte Material ist auf dem zweiten Material angeordnet, so dass das zweite Material zwischen dem ersten und dem dritten Material angeordnet ist. Das dritte Material ist vorzugsweise als dritte Schicht ausgebildet. Vorzugsweise ist das dritte Material gleich dem ersten

Material. Vorzugsweise weist die dritte Schicht die gleiche Dicke auf wie die erste Schicht. Durch Ausbildung des dritten Materials kann vorzugsweise eine Verbiegung des Anschluss- kontakts bei einer Temperaturänderung verhindert werden. Insbesondere kann der Anschlusskontakt einen Materialverbund aus Kupfer-Invar-Kupfer aufweisen. Ein derartiger Verbund kann auch als CIC-Verbund bezeichnet werden. Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein keramisches Bauelement aufweisend ein elektrischer

Anschlusskontakt angegeben. Der Anschlusskontakt und das keramische Bauelement können wie oben beschrieben ausgebildet sein. Insbesondere ist der Anschlusskontakt an einem

Grundkörper des Bauelements befestigt. Das keramische

Bauelement ist beispielsweise ein keramischer

Vielschichtkondensator .

Der Anschlusskontakt ist vorzugsweise an einem Grundkörper des Bauelements befestigt. Beispielsweise weist der

Anschlusskontakt zwei Kontaktelemente auf, die an

gegenüberliegenden Seiten des Grundkörpers angeordnet sind. Der Grundkörper weist beispielsweise einen Außenkontakt auf, an dem der Anschlusskontakt befestigt ist. Der Außenkontakt ist beispielsweise als Metallschicht, insbesondere als gesputterte Metallschicht, ausgebildet.

In einer Ausführungsform ist der Anschlusskontakt durch ein Kontaktmaterial am Grundkörper befestigt. Das Kontaktmaterial ist beispielsweise ein Sintermaterial, insbesondere

Sintersilber. Zur Befestigung des Anschlusskontakts am

Grundkörper wird das Kontaktmaterial beispielsweise auf den Grundkörper und/oder den Anschlusskontakt aufgetragen.

Anschließend wird der Anschlusskontakt am Grundkörper

angeordnet und das Kontaktmaterial gesintert. Auf diese Weise kann eine hochtemperaturfeste und niederohmige Verbindung zwischen dem Grundkörper und dem Anschlusskontakt erzielt werden . In einer Ausführungsform ist das Bauelement derart ausgebildet, dass bei einer Befestigung des Anschlusskontakts am Träger der Grundkörper vom Träger beabstandet ist. Auf diese Weise kann eine thermische und mechanische Entkopplung des Grundkörpers vom Träger erreicht werden. Beispielsweise ist der Grundkörper in Höhenrichtung derart unzentriert am Anschlusskontakt angeordnet, dass ein Luftspalt zu einem Träger ausgebildet wird. Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Bauelementanordnung aufweisend ein keramisches

Bauelement und ein Träger, an dem das Bauelement befestigt ist, angegeben. Das Bauelement ist vorzugsweise wie oben beschrieben ausgebildet und weist insbesondere den

Anschlusskontakt auf. Der Träger ist beispielsweise als

Leiterplatte ausgebildet. Es kann sich auch um einen

keramischen Träger handeln.

Der Anschlusskontakt ist mit dem Träger beispielsweise durch ein Verbindungsmaterial verbunden. Das Verbindungsmaterial ist beispielsweise ein Lot- oder Sintermaterial. Insbesondere kann der Anschlusskontakt durch Sintern eines Sintermaterials mit dem Träger verbunden werden. Beispielsweise erfolgt das Sintern in einem Drucksinterverfahren oder einem drucklosen Sinterverfahren.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines Anschlusskontakts für ein keramisches Bauelement angegeben. Der Anschlusskontakt ist vorzugsweise wie oben beschrieben ausgebildet.

Bei der Herstellung des Anschlusskontakts wird ein Blech aufweisend das zweite Material bereitgestellt. Das zweite Material weist vorzugsweise Invar auf oder besteht aus Invar. Auf das zweite Material wird dann das erste Material

aufgebracht, beispielsweise aufgewalzt. Das zweite Material weist vorzugsweise Kupfer auf oder besteht aus Kupfer.

Anschließend kann das das dritte Material auf die

gegenüberliegende Seite des Blechs aufgebracht, insbesondere aufgewalzt, werden. Das dritte Material ist vorzugsweise identisch mit dem ersten Material. Danach kann der Anschlusskontakt in eine gewünschte Form gebracht werden. Beispielsweise werden die äußeren

Abmessungen des Anschlusskontakts in einem Stanzprozess festgelegt. Anschließend wird das ausgestanzte Stück in eine gewünschte Form gebogen. Insbesondere kann dadurch eine gewinkelte Form des Anschlusskontakts gebildet werden.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines keramischen Bauelements mit einem Anschlusskontakt beschrieben. Dabei werden ein Anschlusskontakt und ein Grundkörper des Bauelements

bereitgestellt. Der Grundkörper und der Anschlusskontakt sind vorzugsweise wie oben beschrieben ausgebildet. Anschließend wird der Anschlusskontakt am Grundkörper befestigt. Dazu wird beispielsweise ein Kontaktmaterial auf den Grundkörper und/oder den Anschlusskontakt aufgebracht. Insbesondere ist das Kontaktmaterial als Sintermaterial ausgebildet.

Anschließend wird der Anschlusskontakt am Grundkörper

angeordnet und ein Sinterverfahren durchgeführt. In der vorliegenden Offenbarung sind mehrere Aspekte einer Erfindung beschrieben. Alle Eigenschaften, die in Bezug auf den Anschlusskontakt, das Bauelement, die Bauelementanordnung und/oder eines der Verfahren offenbart sind, sind auch entsprechend in Bezug auf die jeweiligen anderen Aspekte offenbart und umgekehrt, auch wenn die jeweilige Eigenschaft nicht explizit im Kontext des jeweiligen Aspekts erwähnt wird .

Im Folgenden werden die hier beschriebenen Gegenstände anhand von schematischen und nicht maßstabsgetreuen Ausführungsbeispielen näher erläutert.

Es zeigen:

Figur 1A eine Ausführungsform einer Bauelementanordnung in einer schematischen Schnittansicht,

Figuren 1B und IC Detailansichten der Bauelementanordnung aus

Figur 1A,

Figuren 2 bis 5 verschiedene Ausführungsformen von

Bauelementen in perspektivischen Ansichten.

Vorzugsweise verweisen in den folgenden Figuren gleiche

Bezugszeichen auf funktionell oder strukturell entsprechende Teile der verschiedenen Ausführungsformen.

Figur 1A zeigt eine Bauelementanordnung 1 aufweisend ein elektrisches Bauelement 2 und einen Träger 3, auf dem das Bauelement 2 angeordnet ist.

Das elektrische Bauelement 2 weist einen Grundkörper 4 auf. Vorzugsweise weist der Grundkörper 4 ein keramisches Material auf. In diesem Fall wird das Bauelement 2 als keramisches Bauelement bezeichnet. Das Bauelement 2 ist beispielsweise als Vielschichtbauelement ausgebildet. Insbesondere kann der Grundkörper 4 einen Schichtstapel mit keramischen Schichten und dazwischen angeordneten Elektrodenschichten aufweisen. Alle Schichten sind vorzugsweise gemeinsam gesintert.

Beispielsweise weisen die Elektrodenschichten Kupfer auf. Beispielsweise ist das Bauelement 2 als Kondensator,

insbesondere als keramischer Vielschichtkondensator

ausgebildet. Es kann sich insbesondere um einen

Leistungskondensator handeln. Das Bauelement 2 weist einen Anschlusskontakt 5 zum

elektrischen Anschluss des Bauelements 2 auf. Beispielsweise weist der Anschlusskontakt 5 zwei Anschlusselemente 18, 19 auf. Die Anschlusselemente 18, 19 sind beispielsweise auf gegenüberliegenden Seiten des Grundkörpers 4 angeordnet. Als Anschlusskontakt 5 kann auch nur eines der Anschlusselemente 18, 19 bezeichnet sein.

Der Anschlusskontakt 5 verbindet das Bauelement 2 elektrisch mit dem Träger 3. Weiterhin kann der Anschlusskontakt 5 auch zur mechanischen Befestigung des Bauelements 2 am Träger 3 dienen. Der Anschlusskontakt 5 kann auch eine thermische Anbindung an den Träger 3 gewährleisten.

Der Anschlusskontakt 5 wird vorzugsweise separat vom

Grundkörper 4 hergestellt und anschließend am Grundkörper 4 befestigt. Vorzugsweise ist der Anschlusskontakt 5 aus einem Blech gebildet. Insbesondere kann es sich bei dem

Anschlusskontakt 5 um einen Anschlusswinkel oder Leadframe handeln. Der Anschlusskontakt 5 weist vorzugsweise neben einer hohen thermischen und elektrischen Leitfähigkeit einen möglichst geringen thermischen Ausdehnungskoeffizienten auf. Diese unterschiedlichen Eigenschaften werden vorzugsweise durch einen Materialverbund, insbesondere durch einen mehrschichtigen Aufbau des Anschlusskontakts 5 gewährleistet. Der Aufbau des Anschlusskontakts 5 ist in Zusammenhang mit Figur 1B im Detail beschrieben. Der Anschlusskontakt 5 weist einen Kontaktbereich 6 zur

Befestigung am Grundkörper 4 und einen Anschlussbereich 7 zur Befestigung am Träger 3 auf. Der Kontaktbereich 6 ist

beispielsweise mittels eines Kontaktmaterials 8 am

Grundkörper 4 befestigt. Beispielsweise ist das

Kontaktmaterial 8 schichtförmig angeordnet. Beispielsweise handelt es sich bei dem Kontaktmaterial 8 um ein

Sintermaterial. Der Anschlusskontakt 5 ist vorzugsweise durch Sintern des Sintermaterials 8 am Grundkörper 4 befestigt. Beispielsweise wird hier ein Niedertemperatur-Sinterprozess , insbesondere bei einer Temperatur im Bereich von 250°C, durchgeführt .

Der Anschlussbereich 7 ist zum Kontaktbereich 6 in einem Winkel angeordnet. Beispielsweise ist der Anschlussbereich 7 in einem Winkel von 90° zum Kontaktbereich 6 orientiert. Der Anschlussbereich 7 kann nach außen oder nach innen gebogen sein. Bei einem nach innen gebogenen Anschlussbereich 7 liegt der Anschlussbereich 7 vorzugsweise unterhalb des

Grundkörpers 4. Bei einem nach außen gebogenen Anschluss- bereich 7 liegt der Anschlussbereich 7 vorzugsweise neben dem Grundkörper 4. Der Anschlusskontakt 5 ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass der Grundkörper 4 in einem Abstand vom Träger 3 angeordnet ist. Insbesondere befindet sich zwischen dem Grundkörper 4 und dem Träger 3 ein Luftspalt 9.

Bei dem Träger 3 handelt es sich beispielsweise um eine

Leiterplatte. Beispielsweise ist die Leiterplatte als FR4- Platine ausgebildet. Es kann sich auch um ein keramisches Substrat handeln. Beispielsweise ist der Träger 3 als DCB (direct copper bonded) -Substrat ausgebildet, bei dem Kupfer auf eine Keramik aufgebracht ist. Der Träger 3 weist wenigstens eine Kontaktstelle 10 auf, an dem der Anschlussbereich 7 des Anschlusskontakts 5 befestigt wird. Beispielsweise handelt es sich bei der Kontaktstelle 10 um ein Lötpad oder einen Kupfer-Kontakt. Beispielsweise ist der Anschlussbereich 7 mit der Kontaktstelle 10 verlötet oder versintert. Dazu ist beispielsweise ein Verbindungsmaterial

11 in Form eines Lot- oder Sintermaterials vorgesehen.

Figur 1B zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus Figur 1A, dessen Position mit „1B" in Figur 1A eingezeichnet ist.

Insbesondere ist der mehrschichtige Aufbau des

Anschlusskontakts 5 zu sehen. Der Anschlusskontakt 5 weist wenigstens ein erstes Material Ml und ein darauf angeordnetes zweites Material M2 auf. Das erste Material Ml unterscheidet sich vom zweiten Material M2. Insbesondere sind die

Materialien Ml, M2 als eine erste Schicht 12 und eine darauf angeordnete zweite Schicht 13 ausgebildet. Die erste Schicht

12 ist näher am Grundkörper 4 angeordnet als die zweite

Schicht 13. Das erste Material Ml und somit die erste Schicht 12 weist vorzugsweise eine besonders gute elektrische und thermische Leitfähigkeit auf. Die erste Schicht 12 weist das erste

Material Ml auf oder besteht aus dem ersten Material Ml .

Vorzugsweise handelt es sich beim ersten Material Ml um

Kupfer. Kupfer weist eine spezifische elektrische

Leitfähigkeit von ca. 58 m/ (Ω -mm^ ) , eine Wärmeleitfähigkeit von ca. 400 W/ (m-K) und einen thermischen Ausdehnungs ¬ koeffizienten von ca. 18 ppm/K auf. Das zweite Material M2 und somit die zweite Schicht 13 weist vorzugsweise einen geringen thermischen Ausdehnungs ¬ koeffizienten auf. Weiterhin gewährleistet die zweite Schicht 13 beispielsweise die mechanische Festigkeit des Anschluss- kontakts 5. Die zweite Schicht 13 weist das zweite Material M2 auf oder besteht aus dem zweiten Material M2.

Beispielsweise handelt es sich dabei um Invar. Invar weist eine spezifische elektrische Leitfähigkeit von ca. 1,2 m/ (Q-mm^), eine Wärmeleitfähigkeit von ca. 13 W/ (m-K) und einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten von < 2 ppm/K auf.

Somit weist das erste Material Ml eine wesentlich größere elektrische und thermische Leitfähigkeit auf als das zweite Material M2. Das zweite Material Ml weist einen wesentlich kleineren thermischen Ausdehnungskoeffizienten auf als das erste Material Ml .

Der Anschlusskontakt 5 kann zudem ein drittes Material M3 aufweisen. Das dritte Material M3 kann dasselbe Material wie das erste Material Ml sein. Das dritte Material M3 bildet eine dritte Schicht 14, wobei die dritte Schicht 14 auf der zweiten Schicht 13 angeordnet ist. Die zweite Schicht 13 ist zwischen der ersten Schicht 12 und der dritten Schicht 14 angeordnet. Vorzugsweise weist die dritte Schicht 14 die gleiche Dicke wie die erste Schicht 12 auf. Durch die dritte Schicht 14 kann ein Bimetall-Verhalten des Anschlusskontakts 5 verhindert werden.

Beispielsweise weist der Anschlusskontakt 5 eine Dicke im Bereich zwischen 0,1 mm und 1 mm auf. Insbesondere kann die Dicke bei 0,15 mm liegen. Beispielsweise verhält sich die Dicke der zweiten Schicht 13 zur Dicke der ersten Schicht 12 wie 1:1 bis zu 5:1. Insbesondere verhalten sich die Dicken wie 3:1. Bei einer Ausbildung einer dritten Schicht 14 verhält sich die Dicke der dritten Schicht 14 zur Dicke der zweiten Schicht 13 zur Dicke der ersten Schicht 12

beispielsweise wie 1:1:1 bis zu 1:5:1. Insbesondere verhalten sich die Dicken wie 1:3:1. Beispielsweise weist die zweite

Schicht 13 Invar mit einer Dicke von 90 ym, die erste Schicht 12 Kupfer mit einer Dicke von 30 ym und die dritte Schicht 14 Kupfer mit einer Dicke von 30 ym auf. Der thermische

Ausdehnungskoeffizient eines derartigen CIC Anschlusskontakts liegt abhängig vom gewählten Dickenverhältnis beispielsweise im Bereich von ca. 5-7 ppm/K.

Der Anschlusskontakt 5 kann darüber hinaus ein oder mehrere weitere Schichten 15, 16 aufweisen. Die weiteren Schichten 15, 16 bilden beispielsweise die Außenseiten der

Anschlusskontakt 5. Beispielsweise handelt es sich um

Galvanikschichten 15, 16, insbesondere um Silberschichten. Die Galvanikschichten weisen beispielsweise jeweils eine Dicke im Bereich von 5 ym bis 10 ym auf. Die weiteren

Schichten dienen beispielsweise zur Passivierung für die erste bzw. die dritte Schicht 12, 14. Insbesondere können diese Schichten einen Anlaufschutz bieten. Weiterhin können diese Schichten lötbare Oberflächen bereitstellen oder die Verbindung zu einem Sintermaterial verbessern.

Zur Herstellung des Anschlusskontakts 5 wird beispielsweise die zweite Schicht 13 bereitgestellt und anschließend darauf die erste Schicht 12 und gegebenenfalls die dritte Schicht 14 angeordnet. Die zweite Schicht 13 wird insbesondere als Blech bereitgestellt. Beispielsweise werden die erste und dritte Schicht 12, 14 auf die zweite Schicht 13 aufgewalzt.

Anschließend werden beispielsweise beidseitig die

Galvanikschichten 15, 16 aufgebracht. Aus dem mehrschichten Blech wird dann beispielsweise ein Stück herausgestanzt und in eine gewünschte Form gebogen.

Der Anschlusskontakt 5 ist vorzugsweise an einem Außenkontakt 17 des Grundkörpers 4 befestigt. Der Außenkontakt 17 ist in elektrischem Kontakt mit den Elektrodenschichten des

Grundkörpers 4. Der Außenkontakt 17 weist beispielsweise wenigstens eine gesputterte Schicht auf. Der Außenkontakt 17 kann mehrere über einander angeordnete Schichten,

insbesondere mehrere gesputterte Schichten aufweisen.

Beispielsweise weist der Außenkontakt 17 Komponenten zur Haftvermittlung, zur Diffusionssperre und zur

Weiterkontaktierung auf. In einer Ausführungsform handelt es sich um einen Cr/Ni/Ag-Schichtaufbau . Beispielsweise weist der Außenkontakt 17 eine Dicke im Bereich von 1 ym auf.

Der Anschlusskontakt 5 ist durch ein Kontaktmaterial 8 mit dem Außenkontakt 17 verbunden. Das Kontaktmaterial 8 weist vorzugsweise eine hohe elektrische und thermische

Leitfähigkeit auf. Weiterhin weist das Kontaktmaterial 8 vorzugsweise eine hohe Robustheit gegenüber

Temperaturwechsellasten und eine hohe Haftkraft auf.

Beispielsweise weist das Kontaktmaterial 8 ein

Sintermaterial, insbesondere Sintersilber, auf. Der

Anschlusskontakt 5 wird dann mit dem Grundkörper 4 durch Sintern des Kontaktmaterials 8 befestigt. Beispielsweise weist das Kontaktmaterial 8 eine Dicke im Bereich von 20 ym auf. Das Kontaktmaterial 8 ist beispielsweise wie die in der DE 10 2013 108 753 AI beschriebene Kontaktschicht

ausgebildet.

Zur Befestigung des Anschlusskontakts 5 am Grundkörper 4 wird beispielsweise das Kontaktmaterial 8 auf den Grundkörper 4 und/oder den Anschlusskontakt 5 aufgebracht. Der Anschlusskontakt 5, insbesondere die Anschlusselemente 18, 19 werden dann am Grundkörper 4 angeordnet und in einem

Sinterverfahren befestigt. Beispielsweise wird auch hier ein Niedertemperatur-Sinterverfahren durchgeführt.

Figur IC zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus Figur 1A, dessen Position mit „IC" in Figur 1A eingezeichnet ist.

Insbesondere ist hier die Verbindung des Anschlusskontakts 5 mit einer Kontaktstelle 10 des Trägers 3 zu sehen. Der Träger 3 mit der Kontaktstelle 10 ist beispielsweise als

Leiterplatte mit Kontaktpads oder als keramisches Substrat mit Kontaktflächen, insbesondere als DCB-Substrat

ausgebildet .

In einer Ausführungsform wird die Befestigung durch eine Lötung realisiert. Beispielsweise wird hierzu als

Verbindungsmaterial 11 ein bleifreies SAC-Lot verwendet. In einer alternativen Ausführungsform wird die Befestigung durch Sintern realisiert. Beispielsweise wird hierzu als

Verbindungsmaterial 11 ein Sintersilber-Material verwendet. Es kann dabei drucklos gesintert oder druckgesintert werden. Die nach außen gebogenen Anschlussbereiche 7 ermöglichen dabei eine besonders gute Verbindung in einem

Drucksinterprozess , da Druck direkt auf die Anschlussbereiche 7 ausgeübt werden kann, ohne dass eine Gefahr der

Vorschädigung des Grundkörpers 4 oder des Außenkontakts 17 besteht . Der Aufbau des Anschlusskontakts 5 in seinem Anschlussbereich 7 entspricht dem Aufbau in seinem Kontaktbereich 6.

Insbesondere weist der Anschlusskontakt 5 einen mehrschichtigen Aufbau, beispielsweise einen CIC-Aufbau mit beidseitig aufgebrachten Galvanikschichten auf.

In den Figuren 2 bis 5 sind verschiedene Ausführungsformen von Anschlusskontakten 5 und Bauelementen 2 aufweisend die Anschlusskontakte 5 gezeigt. Die Anschlusskontakte 5 weisen jeweils den zu den Figuren 1A-1C beschriebenen Materialverbund auf. Alle Bauelemente 2 können in SMD-Montage, d.h., Oberflächenmontage, an einem Träger befestigt werden.

In Figur 2 ist ein Anschlusskontakt 5 in derselben

Ausführungsform wie der Anschlusskontakt 5 aus den Figuren 1A-1C gezeigt. Insbesondere weist der Anschlusskontakt 5 zwei

Anschlusselemente 18, 19 auf, die an gegenüberliegenden

Seiten eines Grundkörpers 4 eines Bauelements 2 angeordnet sind. Die Anschlusselemente 18, 19 weisen jeweils einen

Kontaktbereich 6 und einen nach außen gebogenen

Anschlussbereich 7 auf. Somit führt der Anschlussbereich 7 vom Grundkörper 4 weg. Bei einer derartigen Geometrie kann der Anschlusskontakt 5 besonders gut in einem Druck- Sinterprozess an einem Träger 3 befestigt werden. Der Grundkörper 4 weist eine Quaderform auf. Der

Anschlusskontakt 5 erstreckt sich vollständig über zwei Längsseiten des Grundkörpers 4. Der Anschlusskontakt 4 kann sich auch nur teilweise über Außenseiten des Grundkörpers erstrecken. Zwischen einer Unterseite des Grundkörpers 4 und eines Unterseite des Anschlussbereichs 7 ist ein deutlicher

Höhenunterschied, so dass der Grundkörper 4 mit einem Abstand zum Träger 3 angeordnet werden kann. In Figur 3 ist eine weitere Ausführungsform eines Anschlusskontakts 5 und eines Bauelements 2 aufweisend den Anschlusskontakt 5 gezeigt. Im Unterschied zum

Anschlusskontakt 5 aus Figur 2 ist der Anschlussbereich 7 hier nach innen gebogen. Der Anschlussbereich 7 ist unterhalb des Grundkörpers 4 angeordnet. Auch hier befindet sich zwischen einer Unterseite des Grundkörpers 4 und einer

Unterseite des Anschlussbereichs 7 ein Luftspalt 9. Der

Grundkörper 4 ist somit in Höhenrichtung nicht zentriert zum Anschlusskontakt 5 angeordnet.

In Figur 4 ist eine weitere Ausführungsform eines

Anschlusskontakts 5 und eines Bauelements 2 aufweisend den Anschlusskontakt 5 gezeigt. Das Bauelement 2 weist einen Grundkörper 4 mit mehreren Teilkörpern 20 auf. Beispielsweise sind fünf Teilkörper 20 vorgesehen. Der Anschlusskontakt 5 weist zwei Anschlusselemente 18, 19 auf. Über den

Anschlusskontakt 5 wird ein gemeinsamer elektrischer Kontakt für alle Teilkörper 20 hergestellt. Somit sind die Teilkörper 20 parallel geschaltet.

Die Anschlusselemente 18, 19 weisen jeweils mehrere

Anschlussbereiche 7 zur Befestigung an einem Träger auf. Dies ermöglicht eine stabile Befestigung auch bei einer größeren Bauform. Die Anschlussbereiche 7 sind nach außen gebogen.

Im Kontaktbereich 6 sind Aussparungen 21 vorgesehen. Der Kontaktbereich 6 erstreckt sich über eine gesamte Längsseite des Grundkörpers 4.

In Figur 5 ist eine weitere Ausführungsform eines

Anschlusskontakts 5 und eines Bauelements 2 aufweisend den Anschlusskontakt 5 gezeigt. Das Bauelement 2 weist wie in Figur 4 einen Grundkörper 4 mit mehreren Teilkörpern 20 auf.

Das Bauelement 2 ist in Form eines variablen „Endlos"-Designs ausgebildet. Insbesondere kann das Bauelement 2 beliebig viele Teilkörper 20 aufweisen und anschließend in kleinere Bauelemente 2 zerlegt werden. Dazu weist der Anschlusskontakt 5 beispielsweise eine separierbare Form auf. Insbesondere weist der Anschlusskontakt 5 eine Vielzahl von

Teilanschlüssen 22 auf, die jeweils einen Teilkörper 20 kontaktieren. Jeder Teilanschluss 22 weist einen

Kontaktbereich 6 zur Kontaktierung eines Teilkörpers auf. Die Kontaktbereiche 6 weisen jeweils zwei Kontaktarme auf, die an einem Teilkörper 20 anliegen. Die Anschlusskontakte 5 sind beispielsweise federnd ausgebildet. Die Teilanschlüsse 22 können durch dünne Stege (nicht gezeigt) miteinander

verbunden sein. Durch Durchbrechen der Stege können die Teilanschlüsse 22 vereinzelt werden. Zur Erhöhung der mechanischen Stabilität weist das Bauelement 2 einen Sockel 23, beispielsweise einen Kunststoffsockel auf, auf dem der Grundkörper 4 angeordnet ist. Der

Anschlusskontakt 5 ist durch den Sockel 23 hindurchgeführt. Alternativ kann der Anschlusskontakt 5 auch um eine

Schmalseite des Sockels 23 herumgeführt sein.

Bezugs zeichenliste

1 Bauelementanordnung

2 Bauelement

3 Träger

4 Grundkörper

5 Anschlusskontakt

6 Kontaktbereich

7 Anschlussbereich

8 Kontaktmaterial

9 Luftspalt

10 Kontaktstelle

11 Verbindungsmaterial

12 erste Schicht

13 zweite Schicht

14 dritte Schicht

15 weitere Schicht

16 weitere Schicht

17 Außenkontakt

18 Anschlusselement

19 Anschlusselement

20 Teilkörper

21 Aussparung

22 Teilanschluss

23 Sockel erstes Material zweites Material drittes Material