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Title:
ELECTRICAL FLUID PUMP AND MOTOR VEHICLE TRANSMISSION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/215035
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electrical fluid pump (6) for a motor vehicle, in particular an oil pump for a motor vehicle transmission (2), having a pump unit (30) with a pump housing (32) and with a pump flange (34) which closes the pump housing (30), wherein the pump housing (32) and the pump flange (34), in the joined state, form a peripheral mounting drain (38), wherein the pump housing (32) and/or the pump flange (34) has, on its outer periphery, a catching region (48) for catching and collecting fluid (8), and wherein the catching region (48) opens into the mounting drain (38) which conveys the fluid (8) away on the peripheral side in the manner of a canal.

Inventors:
ROOS, Stephan (Hauptring 63, Wertheim-Höhefeld, 97877, DE)
WIESSMANN, Nico (Würzburger Str. 12, Kitzingen, 97318, DE)
Application Number:
EP2019/061382
Publication Date:
November 14, 2019
Filing Date:
May 03, 2019
Export Citation:
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Assignee:
BROSE FAHRZEUGTEILE GMBH & CO. KOMMANDITGESELLSCHAFT, WÜRZBURG (Ohmstraße 2a, Würzburg, 97076, DE)
International Classes:
F04C2/08; F04B53/16; F04C15/06
Domestic Patent References:
WO2013007233A12013-01-17
Foreign References:
US8398381B12013-03-19
DE102015211785A12016-12-29
Other References:
None
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Claims:
Ansprüche

1. Elektrische Fluidpumpe (6) für ein Kraftfahrzeug, insbesondere Ölpumpe für ein Kraftfahrzeuggetriebe (2), aufweisend eine Pumpeneinheit (30) mit einem Pumpengehäuse (32) und mit einem das Pumpengehäuse (30) verschlie- ßenden Pumpenflansch (34),

- wobei das Pumpengehäuse (32) und der Pumpenflansch (34) im Fügezu- stand eine umfangsseitig verlaufende Montagerinne (38) bilden,

- wobei das Pumpengehäuse (32) und/oder der Pumpenflansch (34) an seinem Außenumfang einen Auffangbereich (48) zum Auffangen und

Sammeln von Fluid (8) aufweist, und

- wobei der Auffangbereich (48) in die Montagerinne (38) mündet, welche das Fluid (8) kanalartig umfangsseitig abführt. 2. Elektrische Fluidpumpe (6) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Pumpengehäuse (32) und der Pumpenflansch (34) an der Ansaug- seite der Pumpeneinheit (30) miteinander gefügt sind. 3. Elektrische Fluidpumpe (6) nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Auffangbereich (48) durch am Außenumfang des Pumpengehäuses (32) und/oder des Pumpenflanschs (34) etwa radial emporstehende Rippen (44) gebildet ist.

4. Elektrische Fluidpumpe (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Pumpengehäuse (32) und der Pumpenflansch (34) mittels einer Anzahl von umfangsseitig verteilt angeordneten Befestigungsschrauben (40) gefügt sind.

5. Elektrische Fluidpumpe (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Pumpengehäuse (32) und der Pumpenflansch (34) mittels drei um- fangsseitig, insbesondere um 90°, versetzt angeordnete Befestigungs- schrauben (40) gefügt sind, wobei eine schraubenfreien Stelle (41 ) gebildet ist, an welcher das von der Montagerinne (38) geführte Fluid (8) entlang ge- führt oder führbar ist. 6. Elektrische Fluidpumpe (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Pumpeneinheit (30) einen als Gerotor ausgeführten Pumpenrotor aufweist. 7. Kraftfahrzeuggetriebe (2) mit einer Fluidpumpe (6) nach einem der Ansprü- che 1 bis 6.

Description:
Beschreibung

Elektrische Fluidpumpe und Kraftfahrzeuggetriebe

Die Erfindung betrifft eine elektrische Fluidpumpe für ein Kraftfahrzeug, insbeson- dere Ölpumpe für ein Kraftfahrzeuggetriebe, aufweisend eine Pumpeneinheit mit einem Pumpengehäuse und mit einem das Pumpengehäuse verdeckenden Pum- penflansch, wobei das Pumpengehäuse und der Pumpenflansch unter Ausbildung einer umfangsseitig verlaufenden Montagerinne gefügt sind. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Kraftfahrzeuggetriebe eines Kraftfahrzeugs, mit einer solchen Fluid- pumpe.

Eine elektrische Fluidpumpe dient zum Fördern eines Fluids innerhalb eines Fluid- kreislaufs. Eine Ölpumpe und insbesondere auch eine sogenannte Hilfs- oder Zu- satzpumpe dient hierbei zum Fördern von Öl als Schmiermittel sowie als ein Über- tragungsglied in einem hydraulischen Schaltkreis für insbesondere bewegte Teile oder Komponenten beispielsweise auch eines verbrennungsmotorisch, hybrid- technisch oder elektrisch angetriebenen Fahrzeugs (Kraftfahrzeugs).

Eine derartige Ölpumpe erzeugt üblicherweise aufgrund deren Fördereigenschaf- ten einen Ölkreislauf, beispielsweise mit einem Ölsumpf zur Aufnahme von über- schüssigem Öl und/oder Leckageöl. Eine beispielsweise elektrisch oder elektro- motorisch angetriebene Hilfs- oder Zusatzpumpe dient häufig zur zumindest zeit- weisen Schmierung oder Zusatzschmierung von Getriebeteilen eines Fahrzeugge- triebes, insbesondere eines Automatikgetriebes. Das geförderte Öl dient hierbei häufig auch zur Kühlung von Komponenten oder Zusatzkomponenten des An- triebsstranges eines derartigen Fahrzeugs. Derartige Ölpumpen sind für relativ große Temperaturbereiche auszulegen bezie- hungsweise konstruktiv zu gestalten. Der zu beherrschende oder zu berücksichti- gende Temperaturbereich liegt häufig zwischen beispielsweise -40°C und bei spielsweise 130°C. Zur berücksichtigen ist hierbei auch, dass das verwendete Schmiermittel (Öl) eine gewisse oder bestimmte Viskosität aufweist, die tempera- turabhängig ist und dabei mit zunehmender Temperatur abnimmt, das heißt bei niedrigeren Temperaturen größer ist also bei höheren Temperaturen.

Insbesondere bei höheren Betriebstemperaturen oder bei betriebsbedingt steigen- den Temperaturen nimmt daher auch die Gefahr von Leckagen zu. Grund hierfür ist, dass einerseits die Vermeidung von Leckagen ein entsprechend dichtes Pum- pengehäuse bedingt, während andererseits aufgrund der hohen Temperatur- Schwankungen Gehäusedehnungen, das heißt unterschiedliche Ausdehnungen des Pumpengehäuses und/oder der relevanten Pumpenteile bei zunehmenden Temperaturen und damit sinkender Viskosität des eingesetzten Öls oder

Schmiermittels zunehmen zu Leckagen neigen, welche bei niedrigen Temperatu- ren und somit hoher Viskosität des Öls beziehungsweise Schmiermittels eine we- niger ausgeprägte Neigung zeigen. Eine solche Ölpumpe umfasst in der Regel eine elektromotorisch angetriebene Pumpeneinheit. Die Pumpeneinheit weist typischerweise einen Pumpenrotor auf, welcher in einem etwa topfartigen Pumpengehäuse aufgenommen ist. Das Pum- pengehäuse ist hierbei stirnseitig beispielsweise mittels eines Pumpendeckels o- der Pumpenflansches verschlossen.

Das Pumpengehäuse und der Pumpenflansch sind typischerweise spanend bear- beitet, insbesondere an den Kontaktflächen, an denen sie im Montagezustand an- einander anliegen. Dabei befindet sich an der Schnittstelle zwischen dem topfarti- gen Pumpengehäuse und dem Pumpenflansch in der Regel kein zusätzliches Dichtelement, stattdessen werden das Pumpengehäuse und der Pumpenflansch dichtungslos unter Ausbildung eines Montagespalts oder einer Montagerinne ge- geneinander verschraubt. Neben einer hohen Oberflächengüte und einer sehr gu- ten Ebenheit, also geringen Rautiefen und Gestaltabweichungen der Kontaktflä- chen, ist insbesondere der Anpressdruck der beiden Gehäuseteile gegeneinander ein Parameter, welcher die Dichtigkeit der Pumpeneinheit bestimmt. In der Regel wird dieser Anpressdruck mittels einer Verschraubung bewirkt, wobei im Falle eines runden Pumpengehäuses üblicherweise vier Befestigungsschrau- ben verwendet werden, um einen ausreichend hohen und gleichmäßigen An- pressdruck zu gewährleisten. Die Befestigungsschrauben sind typischerweise in einem gleichmäßig entlang der Umfangsrichtung der Pumpeneinheit verteilten Verteilungsmaß (Raster) angeordnet. Mit anderen Worten sind die vier Befesti- gungsschrauben typischerweise rechteckig, also um 90° versetzt, zueinander an- geordnet.

In bauraumreduzierten Anwendungen ist es möglich, dass eine Befestigung des Pumpenflansches am Pumpengehäuse mittels vier Befestigungsschrauben nicht realisierbar ist. In einem solchen bauraumreduzierten Fall werden vorzugsweise drei Befestigungsschrauben verwendet, welche insbesondere gleichmäßig um 120° zueinander versetzt am Pumpenflansch angeordnet sind. Bei derartigen bauraumreduzierten Anwendungen ist es ebenso möglich, dass die drei Befestigungsschrauben nicht in einem 120° verteilten Verteilungsmaß ange- ordnet werden können, sondern lediglich ein 90° Verteilungsmaß möglich ist, also eine etwa rechteckige Schraubenverteilung realisiert ist, bei welcher ein Eckbe- reich schraubenlos ausgeführt ist. Somit ist über den Umfang der Pumpeneinheit lediglich ein ungleichmäßiger Anpressdruck realisiert. Insbesondere ist die An- presskraft oder der Anpressdruck in dem schraubenlosen Eckbereich reduziert.

Ist die Pumpeneinheit hierbei nicht vollständig in einem Ölsumpf eingesetzt oder versenkt, so ist es möglich, dass aufgrund des reduzierten Anpressdruckes Um- gebungsluft über die Montagerinne an der Stelle des schraubenlosen Eckbereichs in das Pumpengehäuse eintritt. Durch einen solchen Lufteintritt wird einerseits der Pumpenwirkungsgrad reduziert. Andererseits ist es bei einem ungewünschten Lufteintritt möglich, dass die Ölpumpe beschädigt oder vollständig zerstört wird.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, besonders geeignete elektrische Fluid- pumpe für ein Kraftfahrzeug anzugeben. Insbesondere soll ein verbessertes Dich- tungskonzept zur Abdichtung der Schnittstelle zwischen dem Pumpengehäuse und dem Pumpenflansch angegeben werden, welches ein Eindringen von Umge- bungsluft in das Pumpengehäuse außerhalb eines Öl- oder Fluidsumpfes verhin- dert. Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, ein Kraftfahrzeuggetrie- be mit einer solchen Fluidpumpe anzugeben.

Hinsichtlich der elektrischen Fluidpumpe wird die Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und hinsichtlich des Kraftfahrzeuggetriebes mit den Merkmalen des Anspruchs 7 erfindungsgemäß gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbil- düngen sind Gegenstand der Unteransprüche. Die im Hinblick auf die Fluidpumpe angeführten Vorteile und bevorzugten Ausgestaltungen sind sinngemäß auch auf das Kraftfahrzeuggetriebe übertragbar und umgekehrt.

Die erfindungsgemäße elektrische Fluidpumpe ist für ein Kraftfahrzeug geeignet und eingerichtet. Die Fluidpumpe ist hierbei insbesondere als eine Ölpumpe für ein Kraftfahrzeuggetriebe ausgeführt. Die Fluidpumpe weist eine Pumpeneinheit mit einem Pumpengehäuse und mit einem das Pumpengehäuse verschließenden Pumpenflansch auf. Das Pumpengehäuse und der Pumpenflansch bilden im Füge- oder Montagezu- stand eine umfangsseitig verlaufende Montagerinne (Montagespalt) aus. Das Pumpengehäuse und der Pumpenflansch sind insbesondere spanend bearbeitet, und sind randseitig jeweils mit einer Fase versehen, wobei die Montagerinne ins- besondere durch die beiden aneinander geführten Fasen des Pumpengehäuses einerseits und des Pumpenflansches andererseits gebildet ist. Die Montagerinne weist somit beispielsweise eine etwa V-förmige Querschnittsform auf. Das Pumpengehäuse und/oder der Pumpenflansch weist an seinem Außenum- fang einen Auffangbereich zum Auffangen und Sammeln von Fluid auf. Die Kon- junktion„und/oder“ ist hier und im Folgenden derart zu verstehen, dass die mittels dieser Konjunktion verknüpften Merkmale sowohl gemeinsam als auch als Alterna- tiven zueinander ausgebildet sein können.

Der beispielsweise wannenförmige Auffangbereich mündet hierbei in die Montage- rinne, wodurch das Fluid kanalartig umfangsseitig und abführbar ist oder abgeführt wird. Dies bedeutet, dass der Auffangbereich im Bereich der Montagerinne bei- spielsweise eine Ablauföffnung aufweist.

Mit anderen Worten wird das aufgefangene und gesammelte Fluid entlang der dichtungslosen (Gehäuse-)Schnittstelle zwischen dem Pumpengehäuse und dem Pumpenflansch geführt. Weist die Schnittstelle eine Undichtigkeits- oder Leckage- stelle auf - wie es insbesondere im Falle eines ungleichmäßigen Anpressdrucks zwischen dem Pumpengehäuse und dem Pumpenflansch auftreten kann -, so verhindert das geführte Fluid ein Eintreten von Umgebungsluft in die Pumpenein- heit. Anstelle von Umgebungsluft tritt somit lediglich das Fluid in die Pumpenein- heit ein, welches jedoch ohnehin mittels der Fluidpumpe gefördert wird. Dadurch ist die Pumpeneinheit zuverlässig und in einfacher Art und Weise gegen ein Ein- treten von Umgebungsluft effektiv abgedichtet. Somit ist eine besonders geeignete elektrische Fluidpumpe realisiert.

Das in dem Auffangbereich aufgefangene und gesammelte Fluid ist insbesondere ein Schmieröl, vorzugsweise ein Rücklauf- oder Tropföl. Das Schmieröl dient hier- bei beispielsweise auch zur Kühlung der Pumpeneinheit. Der Begriff (Schmier-)ÖI ist hierbei insbesondere nicht einschränkend auf mineralische Öle zu verstehen, vielmehr kann auch ein vollsynthetisches oder teilsynthetisches Öl, ein Silikonöl, oder andere ölartige Flüssigkeiten wie beispielsweise eine Hydraul ikflüssigkeit oder ein Kühlschmierstoff verwendet werden. Wesentlich ist, dass das von der Pumpeneinheit geförderte Fluid und das von dem Auffangbereich aufgefangene und gesammelte Fluid gleich sind. Weiterhin sollte das Fluid zumindest eine gewisse Viskosität aufweisen, so dass etwaige Undich- tigkeits- oder Leckagestelle entlang der Schnittstelle oder Montagerinne zuverläs- sig benetzt und abgedeckt werden.

In einer geeigneten Ausführung sind das Pumpengehäuse und der Pumpen- flansch an einer Ansaugseite der Pumpeneinheit miteinander gefügt. Mit anderen Worten ist die Schnittstelle bzw. die Montagerinne im Bereich der Ansaugseite der Fluidpumpe angeordnet. Dadurch ist sichergestellt, dass das Fluid im Bereich von Undichtigkeits- oder Leckagestellen in die Pumpeneinheit eingesaugt und somit ein Lufteintritt verhindert wird.

In einer vorteilhaften Weiterbildung ist der Auffangbereich durch am Außenumfang des Pumpengehäuses etwa radial emporstehende Rippen gebildet. Die Rippen sind hierbei einteilig, also einstückig oder monolithisch, an das Pumpengehäuse und/oder den Pumpenflansch angeformt. Dadurch ist der Auffangbereich in einfa- cher Art und Weise aufwandsarm und kostengünstig herstellbar. Das Pumpenge- häuse und der Pumpenflansch sind hierbei insbesondere als Druckgussteile, bei- spielsweise aus einem Aluminiummaterial, hergestellt.

In einer zweckmäßigen Ausgestaltung sind das Pumpengehäuse und der Pum- penflansch mittels einer Anzahl von umfangsseitig verteilt angeordneten Befesti- gungsschrauben gefügt. Dadurch wird in zuverlässiger Art und Weise ein be- triebssicherer Anpressdruck zwischen den Gehäuseteilen gewährleistet.

In einer bevorzugten Ausbildung sind das Pumpengehäuse und der Pumpen- flansch mittels drei umfangsseitig, insbesondere um 90°, versetzt angeordneten Befestigungsschrauben miteinander gefügt. Die Befestigungsschrauben weisen somit ein etwa rechteckförmiges Verteilungsmaß auf, wobei in einem Eckbereich eine schraubenfreien Stelle gebildet ist, an welcher das von der Montagerinne ge- führte Fluid entlang geführt oder führbar ist. Durch die ungleichmäßige Anordnung der Befestigungsschrauben wird ein ungleichmäßiger Anpressdruck des Pumpen- flansches an das Pumpengehäuse bewirkt, so dass in dem Eckbereich an der Montagerinne eine potentielle Leckagestelle gebildet ist. Durch das entlang der Montagerinne geführte Fluid wird verhindert, dass Umgebungsluft in das Innere der Pumpeneinheit eintritt. Dadurch ist auch in bauraumreduzierten Einbausituati- onen stets eine luftdichte Pumpeneinheit der Fluidpumpe realisiert.

Vorzugsweise ist die Pumpeneinheit als eine Verdrängerpumpe (Außenzahnrad- pumpe), Sichelzellenpumpe oder Flügelzellenpumpe ausgeführt. In einer beson- ders geeigneten Ausführung ist die Pumpeneinheit insbesondere als eine Gero- torpumpe (G-Rotor-Pumpe) ausgeführt, und weist somit einen als Gerotor ausge- führten Pumpenrotor auf. Dadurch ist eine relativ kostengünstige und vergleichs- weise pulsationsfreie Fluidförderung ermöglicht. Ein derartiger Pumpenrotor weist einen Rotorsatz mit einem innen verzahnten Au- ßenring (Außenzahnring) und einem außen verzahnten Innenrotor (Innenzahnring) auf. Bei einer derartigen Innenzahnrand- oder Zahnringpumpe als spezieller Typ einer Zahnradpumpe läuft im Gegensatz zur Außenzahnradpumpe das treibende Zahnrad exzentrisch im äußeren Zahnring. Bei dieser Zahnringpumpe wird das Medium durch den sich im Volumen verändernden Verdrängungsraum zwischen den Zahnlücken gefördert. Mit anderen Worten wird bei dieser auch als Sichel- pumpe bezeichneten Zahnradpumpe das zu fördernde Medium in den Räumen zwischen den Zahnlücken der beiden Zahnräder gefördert, wobei die Zähne durch die Sichel zwischen den nach innen gerichteten Innenzähnen des Außenzahnrings und den nach außen gerichteten Außenzähnen des Innenzahnrades abgedichtet werden. Bei einer Zahnringpumpe weist der Außenring üblicherweise genau einen Zahn mehr auf als das Innenrad (Trochoidenverzahnung).

In einer bevorzugten Anwendung ist die vorstehend beschriebene elektrische Flu- idpumpe ein Teil eines Kraftfahrzeuggetriebes. Die Fluidpumpe ist hierbei insbe- sondere als eine Ölpumpe zur Förderung von (Schmier-)ÖI ausgeführt und bei spielsweise im Bereich eines Getriebeaktuators angeordnet, so dass Rücklauf- oder Tropföl des Getriebeaktuators in dem Auffangbereich aufgefangen und ge- sammelt wird. Dadurch ist ein besonders zweckmäßiges und langlebiges Kraft- fahrzeuggetriebe gebildet. Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:

Fig. 1 in schematischer und vereinfachter Darstellung ein Kraftfahrzeug- getriebe mit einer elektrischen Fluidpumpe,

Fig. 2 in perspektivischer Darstellung die Fluidpumpe mit einer Pumpen- einheit und mit einem Elektromotor sowie mit einer Funktionsein- heit,

Fig. 3 in perspektivischer Darstellung ausschnittsweise den Elektromotor und die Pumpeneinheit,

Fig. 4, Fig. 5 in perspektivischer Darstellung die Pumpeneinheit mit Blick auf eine

Stirnseite,

Fig. 6 in Draufsicht die Stirnseite der Pumpeneinheit, und

Fig. 7 in perspektivischer Darstellung die Pumpeneinheit mit Blick auf ei- nen Auffangbereich.

Einander entsprechende Teile und Größen sind in allen Figuren stets mit den glei- chen Bezugszeichen versehen.

Fig.1 zeigt in schematischer und vereinfachter Darstellung ein Kraftfahrzeugge- triebe 2 eines Kraftfahrzeugs. Das Kraftfahrzeuggetriebe weist einen Ölkreislauf 4 mit einer elektrischen oder elektromotorischen Fluidpumpe 6 als kombinierte Flauptölpumpe und Hilfs- oder Zusatzpumpe zur Beförderung eines Fluides 8, ins- besondere eines (Schmier-)Öls zu Getriebeteilen 10 des Kraftfahrzeuggetriebes 2. Die im Nachfolgenden auch als Ölpumpe bezeichnete (Fluid-)Pumpe 6 weist einen Elektromotor 12 als elektrischen Antrieb auf. Im Betrieb des Elektromotors 12 bzw. der Pumpe 6 wird das Öl 8 mittels einer Unterdruckleitung 14 aus einem Ölsumpf 16 über einen (Pumpen-)Einlass 18 angesaugt und über einen (Pumpen-)Auslass 20 in eine Ölleitung 22 hineingepumpt, welche sich in eine Hauptölleitung 24 und in eine Hilfs- oder Zusatzleitung 26 aufteilt. Die Hauptölleitung 24 bildet einen Hauptölkreislauf des Ölkreislaufs 4 und ist ins- besondere zur Versorgung und Betätigung von hydraulischen Getriebeaktuatoren 28 vorgesehen, mit denen beispielsweise die Gänge des Getriebeteils 10, welches vorzugsweise als Automatikgetriebe oder Doppelkupplungsgetriebe ausgeführt ist, eingelegt beziehungsweise umgeschaltet werden. Die Hilfs- oder Zusatzleitung 26 ist entsprechend insbesondere Teil eines Hilfs- oder Zusatzkreislaufs zur zumin- dest zeitweisen Schmierung oder Zusatzschmierung der Getriebeanordnung, wie beispielsweise des Getriebeteils 10.

Die Ölpumpe 6 ist in der Fig. 2 vergleichsweise detailliert gezeigt. Die Ölpumpe 6 umfasst eine Pumpeneinheit 30 mit einer nicht näher gezeigten Pumpenmechanik zur Förderung des Öls 6, welche in einem Pumpengehäuse 32 angeordnet ist.

Das etwa topfartige Pumpengehäuse 32 ist mit einem stirnseitigen Pumpendeckel oder Pumpenflansch 34 stirnseitig verschlossen. Das Pumpengehäuse 32 und der Pumpendeckel 34 sind hierbei insbesondere an der Ansaugseite der Pumpenein- heit 30 miteinander gefügt.

Die Pumpenmechanik ist antriebstechnisch mit dem Elektromotor 12 gekoppelt. Hierzu ist der Elektromotor 12 an der dem Pumpenflansch 34 gegenüberliegenden Stirnseite an dem Pumpengehäuse 32 befestigt.

Die Pumpeneinheit 30 ist in diesem Ausführungsbeispiel als eine Gerotorpumpe (G-Rotor-Pumpe) ausgeführt, und weist somit einen als Gerotor ausgeführten Pumpenrotor als Pumpenmechanik auf. An der dem Pumpengehäuse 32 gegenüberliegenden Stirnseite des Elektromotors 12 ist ein Funktionsträger 36 vorgesehen, welcher eine (Motor-)Elektronik zum Betrieb des Elektromotors 12 trägt. Die Fig. 3 zeigt ausschnittsweise die Pumpeneinheit 30 mit Blick auf eine dem Ge- triebeteil 10 oder den Getriebeaktuatoren zugewandten Oberseite. Der Übergangsbereich bzw. die mechanische Schnittstelle zwischen dem Pum- pengehäuse 32 und dem Pumpenflansch 34 ist als eine etwa kanalartige Monta- gerinne (Montagespalt) 38 ausgebildet. Das Pumpengehäuse 32 und der Pum- penflansch 34 sind insbesondere spanend bearbeitet und sind hierbei jeweils randseitig mit einer umfangsseitigen Fase versehen, wobei die Montagerinne 38 insbesondere durch die beiden aneinander geführten Fasen des Pumpengehäu- ses 32 einerseits und des Pumpenflansches 34 andererseits gebildet ist. Die Mon- tagerinne 38 erstreckt sich somit entlang der Umfangsrichtung der Pumpeneinheit 30. Wie insbesondere in den Figuren 4 bis 6 ersichtlich ist, sind das Pumpengehäuse 32 und der Pumpenflansch 34 mittels drei von umfangsseitig verteilt angeordneten Befestigungsschrauben 40 gefügt. Die Befestigungsschrauben 40 sind hierbei ins- besondere in einem etwa rechteckförmigen Verteilungsmaß angeordnet, so dass die drei Befestigungsschrauben 90° zueinander versetzt sind. Somit ist eine schraubenlose Stelle oder Eckbereich 41 gebildet, welcher hierbei vorzugsweise im Bereich einer in Fig. 6 strichliniert angedeuteten Saugniere 42 der Pumpenein- heit 30 angeordnet ist.

Wie beispielsweise in der Fig. 7 ersichtlich ist, sind das Pumpengehäuse 32 und der Pumpenflansch 34 jeweils mit einer Rippe oder Rippenkontur 44 ausgeführt. Die Rippenkonturen 44 sind etwa radial emporstehend an den Außenumfang des Pumpengehäuses 32 bzw. des Pumpenflansches 34 angeformt, und verlaufen im Wesentlichen entlang der jeweiligen Umfangsrichtung (Tangentialrichtung, Azi- mutalrichtung).

Das Pumpengehäuse 32 und der Pumpenflansch 34 weisen weiterhin an der dem Eckbereich 41 diametral gegenüberliegenden Ecke jeweils eine angeformte Ösen- artige Aufnahme 46 für die Befestigungsschraube 40 auf, welche im Montagezu- stand axial fluchtend zueinander angeordnet sind.

Die axial entlang der Pumpeneinheit 30 verlaufende Aufnahme 46 sowie die hie- ran einstückig, also einteilig oder monolithisch, anschließenden Rippenkonturen 44 bilden einen etwa wannenförmigen Auffangbereich 48 zum Auffangen und Sammeln des Öls 8. Die Montagerinne 38 verläuft hierbei durch den Auffangbe- reich 48, so dass dieser effektiv in die Montagerinne 38 mündet. In der bevorzugten Anwendung ist die Ölpumpe 6 - wie schematisch in Fig. 1 dar- gestellt - unter dem Getriebeteil 10 oder eine Getriebeaktuator 28 oder einer sonstigen Getriebeanordnung des Kraftfahrzeuggetriebes 2 angeordnet, so dass abtropfendes Rücklauf- oder Tropföl 6 in Richtung des Auffangbereichs 48 abtropft oder abgeführt wird. Das Öl 6 sammelt sich in dem Auffangbereich 48 und wird über die Montagerinne 38 umfangsseitig an der Pumpeneinheit 30 zu dem Eckbe- reich 41 hin abgeführt.

Im Eckbereich 41 ist der Anpressdruck aufgrund der nicht vorhandenen Befesti- gungsschraube 40 reduziert, wobei aufgrund des in der Montagerinne 38 geführ- ten Öls 6 verhindert wird, dass Umgebungsluft in die Pumpeneinheit eingesaugt wird.

Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel be- schränkt. Vielmehr können auch andere Varianten der Erfindung von dem Fach- mann hieraus abgeleitet werden, ohne den Gegenstand der Erfindung zu verlas- sen. Insbesondere sind ferner alle mit dem Ausführungsbeispiel beschriebenen Einzelmerkmale auch auf andere Weise miteinander kombinierbar, ohne den Ge- genstand der Erfindung zu verlassen. Bezugszeichenliste

2 Kraftfahrzeuggetriebe

4 Ölkreislauf

6 Fluid-/Ölpumpe

8 Fluid/Öl

10 Getriebeteil

12 Elektromotor

14 Unterdruckleitung

16 Ölsumpf

18 Einlass

20 Auslass

22 Ölleitung

24 Hauptölleitung

26 Hilfs-/Zusatzölleitung

28 Getriebeaktuator

30 Pumpeneinheit

32 Pumpengehäuse

34 Pumpendeckel/Pumpenflansch 36 Funktionsträger

38 Montagerinne

40 Befestigungsschraube

41 Stelle/Eckbereich

42 Saugniere

44 Rippe/Rippenkontur

46 Aufnahme

48 Auffangbereich