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Title:
ELECTRICAL HEATING DEVICE COMPRISING A FLAT HEATING ELEMENT AND AN ARRANGEMENT OF SAME
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/158139
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electrical heating device comprising a flat heating element which has at least one longitudinal side and one transverse side and is applied to a carrier device, said flat heating element being connected to the carrier device by means of the at least one transverse side. The invention is characterised in that the flat heating element is mounted on the carrier device in a movable manner.

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Inventors:
KARAS, Robert (Quedlinburger Strasse 11, Berlin, 10589, DE)
Application Number:
DE2018/000259
Publication Date:
August 22, 2019
Filing Date:
September 08, 2018
Export Citation:
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Assignee:
D.EN.S DEUTSCHE ENERGIESYSTEME GMBH (Quedlinburger Strasse 11, Berlin, 10589, DE)
International Classes:
F24H3/04; A47H1/00; H05B3/22
Foreign References:
JPH07246153A1995-09-26
JPH01160507A1989-06-23
FR2356088A11978-01-20
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
KAYSER & COBET PATENTANWÄLTE PARTNERSCHAFT (Kayser, ChristophAm Borsigturm 9, Berlin, 13507, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Elektrische Heizvorrichtung mit einem Flächenheizelement (13, 15), das we nigstens eine Längsseite (L) und eine Querseite (Q) aufweist und an einer Trä- gereinrichtung (7) angebracht ist, wobei das Flächenheizelement (13, 15) über die wenigstens einen Querseite (Q) mit der Trägereinrichtung (7) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,

dass das Flächenheizelement (13, 15) an der Trägereinrichtung (7) verschiebbar gelagert ist.

2. Elektrische Heizvorrichtung nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass an der wenigstens einen Querseite (Q) wenigstens ein Adapter (17; 17.1, 17.2) zur verschiebbaren Lagerung des Flächenheizelements () angebracht ist.

3. Elektrische Heizvorrichtung nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Trägereinrichtung (7) eine Gleitschiene ist, in die der Adapter (17; 17.1, 17.2) eingreift.

4. Elektrische Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Trägereinrichtung (7) stromführend ist.

5. Elektrische Heizvorrichtung nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Trägereinrichtung (7) mit einer Spannungsquelle (21) wirkverbunden ist.

6. Elektrische Heizvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass an einer Trägereinrichtung (7) wenigstens ein erstes Flächenheizelement (13) und wenigstens ein zweites Flächenheizelement (15) angeordnet sind.

7. Anordnung einer elektrischen Heizvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 in einem Raum,

dadurch gekennzeichnet,

dass in dem Raum wenigstens eine Trägerschiene (7) montiert ist und jedes Flä- chenheizelement (13, 15) mit seiner Querseite (Q) an einer der Trägerschienen (7) hängt.

8. Anordnung nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass die wenigstens eine Trägerschiene (7) oberhalb einer Fensteröffnung (3) montiert ist, so dass jedes Flächenheizelement (13, 15) eine Heizgardine bildet.

9. Anordnung nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Trägerschiene (7) unter einer Decke (9) des Raumes montiert ist, so dass jedes Flächenheizelement (13, 15) einen Raumteiler bildet.

Description:
Elektrische Heizvorrichtung mit einem Flächenheizelement

und eine Anordnung derselben

Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Heizvorrichtung mit einem Flä- chenheizelement das wenigstens eine Längsseite und eine Querseite aufweist und an einer Trägereinrichtung angebracht ist, wobei dass das Flächenheizelement über die wenigstens einen Querseite mit der Trägereinrichtung verbunden ist sowie eine An- ordnung einer solchen elektrischen Heizvorrichtung. Solche elektrischen Heizvorrichtungen sind aus dem Stand der Technik allgemein bekannt. Diese werden mit Trägereinrichtungen in Fensternischen, auf dem Fußbo- den oder auch an Wänden in Badezimmer oder Küchen in sehr vielfältiger Weise angebracht, um dann in den jeweiligen Räumen für eine steuerbare Wärme zu sor- gen.

Ein Nachteil der bekannten Heizvorrichtungen ist, dass diese auf ihre Heizftmktion beschränkt sind und deren sich durch ihre Fläche bietenden Möglichkeiten zur prak- tischen Raumgestaltung oder Regulierung temperaturunabhängiger physikalischer Einflüsse nicht weiter genutzt werden.

Die Aufgabe der vorliegenden ist daher, eine elektrische Heizeinrichtung der ein gangs genannten Art derart weiterzubilden, dass diese neben der Heizfunktion we- nigstens eine weitere temperaturunabhängige Funktion erfüllt. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist auch, eine elektrische Heizeinrichtung der eingangs genannten Art in einem Raum unabhängig von einer Heizfunktion nur in Abhängigkeit von wenigstens einer temperaturunabhängigen Funktion anzuord nen.

Die Aufgabe in Bezug auf die elektrische Heizvorrichtung wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Flächenheizelement an der Trägereinrichtung verschiebbar gelagert ist. Mit der vorliegenden Erfindung ist es nunmehr möglich, das Flächenheizelement in seiner Position verlagern. Dadurch kann die Fläche des Flächenheizelements nicht nur zur Abgabe von Wärme genutzt werden, sondern wahlfrei auch z.B. als Sicht- schutz. Im Kontext der vorliegenden Erfindung bedeutet„Flächenheizelement“ ein Heizelement, dass über eine ebene Fläche Wärme abstrahlt. Eine solche ebene Flä- che muss nicht einheitlich ausgebildet sein. Vielmehr können auch mehrere flächige Lamellen, die in einem Winkel zueinander ausgerichtet werden können, derart, dass sie mit ihren Hauptflächen im Wesentlichen in einer Ebene liegen oder mit ihren Hauptflächen im Wesentlichen parallel zueinander liegen, ein Flächenheizelement gemäß vorliegender Erfindung bilden.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass an der wenigstens einen Querseite wenigstens ein Adapter zur verschiebbaren Lagerung des Flächenheiz- elements angebracht ist. Ein Adapter gemäß vorliegender Erfindung erlaubt, unter- schiedliche Flächenheizelemente an ein und derselben Trägereinrichtung verschieb- bar anzubringen.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass die Trägereinrichtung eine Gleitschiene ist, in die der Adapter eingreift. Die Ausbildung der Trägereinrichtung als Gleitschiene vereinfacht die Konstruktion technisch erheblich. In eine Gleit- schiene eingreifende Gleitstücke sind an sich bekannt, so dass als Gleitstück ausge- bildete Adapter leicht hergestellt und an eine schienenartige Trägereinrichtung an- gepasst werden können.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass die Trägereinrichtung stromführend ist. Dadurch kann die elektrische Heizvorrichtung und insbesondere auch das Flächenheizelement nahezu kabellos mit Spannung versorgt werden, so dass die Heizfunktion über die stromführende Trägereinrichtung sicher gewährleis- tet ist.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass die Trägereinrichtung mit einer Spannungsquelle wirkverbunden ist. Im Kontext der vorliegenden Erfindung umfasst der Begriff„Spannungsquelle“ einen üblichen Netzanschluss in Form einer üblichen Steckdose und/oder aber auch ein Netzteil oder einen Spannungsgenerator.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass an einer Trägereinrichtung wenigstens zwei Flächenheizelemente angeordnet sind. Auf diese Weise können mehrere Flächenheizelemente in einem Raum bedarfsweise in ihrer Position verän- dert werden und z.B. als Raumteiler mit einem Durchgang oder als Heizgardine dienen.

Die Aufgabe in Bezug auf die Anordnung der erfindungsgemäßen elektrischen Heizvorrichtung wird zudem dadurch gelöst, dass in dem Raum wenigstens eine Trägerschiene montiert ist und jedes Flächenheizelement mit seiner Querseite an einer der Trägerschienen hängt.

Mit der erfindungsgemäßen Anordnung ist es möglich, die elektrische Heizvorrich- tung gemäß vorliegender Erfindung z.B. als Heizgardine hängend vor einem Fenster oder auch als hängenden Raumteiler zu nutzen.

Eine Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:

Figur 1 Eine schematische Ansicht einer elektrischen Heizvorrichtung gemäß vorliegender Erfindung in einer Anordnung als Heizgardine; und

Figur 2 eine schematische Explosionsdarstellung eines Montagebereichs zwi- schen einem Flächenheizelement und einer Trägereinrichtung aus Fi- gur 1 ;

In Fig. 1 ist schematisch eine Ansicht einer Innenwand 1 eines Raumes dargestellt, die eine Fensteröffnung 3 aufweist. An der Innenwand 1 ist eine elektrische Heiz- Vorrichtung 5 gemäß vorliegender Erfindung angeordnet. Die elektrische Heizvor- richtung 5 umfasst eine Trägereinrichtung 7, die in der vorliegenden Ausführungs- form an der Innenwand 1 oberhalb der Fensteröffnung 3 angebracht ist und sich mit ihrer Länge in etwa parallel zu einer Decke 9 und/oder einem Boden 11 des Raumes erstreckt. Die absolute Länge der Trägereinrichtung 7 ist abhängig von den Maßen der Innenwand 1 und/oder der Fensteröffnung 3. In der vorliegenden Ausführungs- form erstreckt sich die Trägereinrichtung 7 fast über die gesamte Breite des Rau- mes, d.h., entlang fast der gesamten Innenwand 1. An der Trägereinrichtung 7 hängen in der vorliegenden Ausführungsform ein erstes Flächenheizelement 13 und ein zweites Flächenheizelement 15. Jedes Flächenheiz element 13, 15 hat eine Längsseite L und eine Querseite Q. Die beiden Flächenheiz elemente sind in der vorliegenden Ausführungsform identisch ausgebildet, insbe- sondere weisen diese die gleichen Maße auf. In anderen Ausführungsformen kön- nen die beiden Flächenheizelemente 13, 15 in ihren Maßen auch unterschiedlich ausgebildet sein. So könnte das erste Flächenheizelement 13 eine größere Länge und/oder Breite als das zweite Flächenheizelement 15, oder umgekehrt. Zudem können in einer anderen Ausführungsform auch nur ein erstes oder zweites Flä- chenheizelement 13, 15 oder mehrere erste und/oder zweite Flächenheizelemente 13, 15 an der Trägereinrichtung 7 angeordnet sein. Schließlich können sich die Flä- chenheizelemente 13, 15 nicht nur in ihren Maßen sondern auch in ihrer Flächen- konstruktion unterscheiden. Wie bereits eingangs ausgeführt, soll der Begriff„Flä- che“ im Kontext der vorliegenden Erfindung einen Zustand beschreiben, in dem das jeweilige Heizelement eine Fläche bildet. Das kann durch eine einheitlich Struktur jedes ersten und zweiten Flächenheizelements 13, 15 oder nur eines der ersten und zweiten Flächenheizelemente 13, 15 erfolgen. Jedes der ersten und/oder zweiten Flächenheizelemente 13, 15 kann auch eine uneinheitlich Flächenstruktur aufwei- sen, z.B. in Form von mehreren parallelen Lamellen, die jeweils um eine Hauptach- se herum zueinander verdreht werden können, derart, dass diese eine Winkel von 0° bis 90° zueinander einnehmen, also bei 0° mit ihren jeweiligen Hauptebenen in ei- ner Ebene liegen und eine Fläche bilden und nach einem Übergang durch Zwi- schenpositionen mit ihren jeweiligen Hauptebenen bei 90° parallel zueinander aus- gerichtet sind.

In der vorliegenden Aus führungs form ist das erste und zweite Flächenheizelement 13, 15 jeweils über zwei Adapter 17 mit der Trägereinrichtung 7 verbunden. In an- deren Ausführungsformen können auch nur ein Adapter 17 oder mehr als zwei Adapter 17 vorgesehen sein, um ein erstes oder zweites Flächenheizelement 13, 15 mit der Trägereinrichtung 7 zu verbinden.

Das erste und zweite Flächenheizelement 13, 15 wird aus einer Heizmembran aus Metall gebildet, die für unterschiedliche elektrische Spannungen ausgelegt sein kann, z.B. 24V oder 36V für eine Heizleistung von jeweils 60W/m 2 , 110W/m 2 oder 220W/m 2 . Die Heizmembran kann mit anderen Materialien überzogen sein, entwe- der um die Energieeffizienz zu verbessern oder die Stabilität der Struktur zu erhö- hen oder auch nur aus ästhetischen Gründen. Die Trägereinrichtung 7 ist über eine elektrische Verbindung 19, z.B. ein elektri- sches Kabel, wie in der vorliegenden Ausführungsform, mit einer Spannungsquelle 21 verbunden. Die Spannungsquelle 21 kann eine beliebige Spannungsquelle sein, z.B. ein Netzanschluss, ein Akkumulator oder aber auch ein Netzteil, wie in der vor- liegenden Ausführungsform. Die als Netzteil ausgebildete Spanungsquelle 21 hat in der vorliegenden Ausführungsform beispielsweise eine maximale Leistung von 400W und stellt sich in der vorliegenden Ausführungsform bei einem Maxi- malstrom von 11 A automatisch ab. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Trägereinrichtung 7 aus einem U-

Profil hergestellt. In Fig. 1 ist das U-Profil so an der Innenwand 1 montiert, dass die offene Seite des U-Profils nach unten zum Boden 11 gerichtet ist. Die Adapter 17 greifen in das U-Profil der Trägereinrichtung 7 ein und sind darin hängend und gleitfähig gelagert. Das erste und/oder zweite Flächenheizelement 13, 15 kann über die Adapter 17 entlang der Trägereinrichtung 7 verschoben werden. Die Trägerein- richtung 7 bildet also eine Gleitschiene für jedes der beiden Flächenheizelemente 13, 15 unabhängig voneinander. Die Trägereinrichtung 7 ist stromführend und ver- sorgt das erste und/oder das zweite Flächenheizelement 13, 15 über die Adapter 17 mit Strom aus der Spannungsquelle 21.

Das erste Flächenheizelement 13 und das zweite Flächenheizelement 15 hängen in Fig. 1 jeweils seitlich einer Fensteröffnung 3. Bei Bedarf können das erste Flächen- heizelement 13 und/oder das zweite Flächenheizelement 15 zu dem jeweilig ande- ren Flächenheizelement 15, 13 hin verschoben werden, so dass diese die Fensteröff- nung 3 ganz oder teilweise abdecken und den Raum verdunkeln, verschatten, etc.

In einer anderen Ausfuhrungsform kann die Trägereinrichtung 7 unter der Decke 9 angeordnet sein, so dass die hängenden und an der Trägereinrichtung 7 verschiebba- ren ersten und zweiten Flächenheizelemente 13, 15 einen Raumteiler bilden.

In Fig. 2 ist schematisch ein Montagebereich zwischen dem zweiten Flächenheiz- element 15, den Adaptern 17 und der Trägereinrichtung 7 in Explosionsdarstellung gezeigt.

An einem der Spannungsquelle 21 zugewandten offenen Ende 7.1 der Trägerein- richtung 7 ist diese über die Verbindung 19 an die Trägereinrichtung 7 elektrisch angeschlossen (wirkverbunden). Die jeweils zwei Adapter 17 bilden jeweils einen Plus-Adapter 17.1 und einen Minus-Adapter 17.2 und sind an das U-Profil der Trä- gereinrichtung 7 angepasste Gleitstücke. Der Plus-Adapter 17.1 hat ein + Leiter bahn und der Minus- Adapter 17.2 hat eine - Leiterbahn. Der Plus- Adapter 17.1 sitzt an einer Plus-Seite 23 des Flächenheizelements 15 und der Minus-Adapter 17.2 sitzt an einer Minus-Seite 25 des Flächenheizelements 15. Der Plus- Adapter 17.1 hat einen ersten Plus-Kontakt 27, der in der Trägereinrichtung 7 mit einem zweiten Plus-Kontakt 29 zusammenpasst, wenn der Plus- Adapter 17.1 in dem U-Profil der Trägereinrichtung 7 sitzt. Der Minus-Adapter 17.2 hat einen ersten Minus-Kontakt 31 , der in der Trägereinrichtung 7 mit einem zweiten Minus-Kontakt 33 zusam menpasst, wenn der Minus-Adapter 17.2 in dem U-Profil der Trägereinrichtung 7 sitzt. Zudem weisen der Plus-Adapter 17.1 und auch der Minus- Adapter 17.2 je- weils einen zusätzlichen Masseanschluss 35 auf, über den der Plus-Adapter 17.1 und der Minus-Adapter 17.2 geerdet sind.

Bezugszeichenliste

I Innenwand

3 Fensteröffnung

5 elektrische Heizvorrichtung

7 Trägereinrichtung

7.1 offenes Ende

9 Decke

I I Boden

13 erstes Flächenheizelement

15 zweites Flächenheizelement

17.1 Plus- Adapter

17.2 Minus- Adapter

19 elektrische V erbindung

21 Spannungsquelle

23 Plus-Seite

25 Minus-Seite

27 erster Plus-Kontakt

29 zweiter Plus-Kontakt

31 erster Minus-Kontakt

33 zweiter Minus-Kontakt

35 Masseanschluss

L Längsseite

Q Querseite