| JP3454979 | METHOD AND DEVICE FOR DETECTING ABNORMAL STATE |
| JP01173296 | MONITORING DEVICE |
| JP2004122969 | VEHICLE ANTITHEFT DEVICE |
KREUZ, Matthias (Hanfelder Strasse 70, Starnberg, 82319, DE)
Patentansprüche
1. Elektrische Informationseinrichtung mit
- zumindest einer inneren elektrischen Kommunikationsvorrichtung (20;
220) und
- zumindest einem inneren Bewegungsmittel (205, 212, 213, 214), wobei
- die innere Kommunikationsvorrichtung (20; 220) an dem inneren Bewegungsmittel (205, 212, 213, 214) angeordnet ist, und wobei
- das innere B ewegungs mittel (205, 212, 213, 214) ausgelegt ist, im Inneren einer im wesentlichen zylinderförmigen Aufnahmevorrichtung (10) anordenbar zu sein und ausgelegt ist, die innere elektrische Kommunikationsvorrichtung (20; 220) im Inneren der Aufnahmevorrichtung (10) im wesentlichen entlang einer Längsachse der Aufnahmevorrichtung zu bewegen.
2. Elektrische Informationseinrichtung nach Anspruch 1 , mit
- zumindest einer äußeren elektrischen Kommunikationsvorrichtung und
- zumindest einem äußeren Bewegungsmittel (12), wobei
- die äußere Kommunikationsvorrichtung an dem äußeren Bewegungsmittel (12) angeordnet ist, und wobei
-- das äußere Bewegungsmittel (12) ausgelegt ist, außen an der im wesentlichen zylinderförmigen Aufnahmevorrichtung (10) anordenbar zu sein und ausgelegt ist, die äußere elektrische Kommunikationsvorrichtung außen an der Aufnahmevorrichtung (10) im wesentlichen entlang einer Längsachse der Aufnahmevorrichtung (10) zu bewegen.
3. Elektrische Informationseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die innere und/oder die äußere elektrische Kommunikationsvorrichtung (20, 220) eine Kamera (20, 220) umfaßt, die ausgelegt ist, mit einer elektronischen Datenverarbeitungseinrichtung Daten auszutauschen.
4. Elektrische Informationseinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die innere und/oder die äußere elektrische Kommunikationsvorrichtung ein Beleuchtungsmittel und/oder einen akustischen Signalgeber und/oder ein Datenerfassungssystem zum Erfassen von Wetterdaten umfaßt.
5. Elektrische Informationseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche mit zumindest einem Haltemittel (215), wobei die innere elektrische Kommunikationsvorrichtung (20, 220) mittels des zumindest einen Haltemittels an dem inneren Bewegungsmittel (205, 212, 213, 214) angeordnet ist und/oder wobei die äußere elektrische Kommunikationsvorrichtung mittels des zumindest einen Haltemittels an dem äußeren Bewegungsmittel (12) angeordnet ist.
6. Elektrische Informationseinrichtung nach Anspruch 5, wobei mehrere innere elektrische Kommunikationsvorrichtungen (20, 220) mittels genau eines Haltemittels (215) an dem inneren Bewegungsmittel (205, 212, 213, 214) angeordnet sind und/oder wobei mehrere äußere elektrische Kommunikationsvorrichtungen mittels genau eines Haltemittels an dem äußeren Bewegungsmittel (12) angeordnet sind.
7. Elektrische Informationseinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die innere (20, 220) und/oder die äußere elektrische Kommunikationsvorrichtung um eine Längsachse der Aufnahmevorrichtung (10) drehbar ist.
8. Elektrische Informationseinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das innere (205, 212, 213, 214) und/oder das äußere Bewegungsmittel (12) eine Seilzugvorrichtung und/oder eine Zahnradvorrichtung umfaßt.
9. Elektrische Informationseinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche mit einer elektronischen Regelungseinrichtung, welche ausgelegt ist, eine Bewegung zumindest eines der Bewegungsmittel zu regeln.
10. Informationssystem (1 ) mit zumindest einer elektrischen Informationseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und einer im wesentlichen zylinderförmigen Aufnahmevorrichtung (10).
11. Informationssystem (1 ) nach Anspruch 10, wobei die Aufnahmevorrichtung (10) ausgelegt ist, in Gebrauchsstellung im wesentlichen vertikal anordenbar zu sein, wobei
- in einem in Gebrauchsstellung unteren Bereich der Aufnahmevorrichtung
(10) zumindest eine öffnung (22; 202) vorhanden ist und wobei
- die zumindest eine innere elektrische Kommunikationsvorrichtung (20, 220) anhand des zumindest einen inneren Bewegungsmittels (205, 212, 213, 214) zu der öffnung (22, 202) hin bewegbar ist.
12. Informationssystem (1 ) nach Anspruch 10 oder 11 , wobei die Aufnahmevorrichtung Bestandteil eines Fahnenmasts (10) ist.
13. Informationssystem (1 ) nach Anspruch 10 oder 1 1 , wobei die Aufnahmevorrichtung Bestandteil eines Beleuchtungsmasts ist.
14. Informationssystem (1 ) nach einem Ansprüche 10 bis 13, wobei das innere Bewegungsmittel (205, 212, 213, 214) im Inneren der Aufnahmevorrichtung (10) bewegbar ist und wobei das äußere Bewegungsmittel (12) außen an der Aufnahmevorrichtung (10) bewegbar ist.
15. Informationssystem (1 ) nach einem der Ansprüche 10 bis 14, wobei die elektronische Regelungseinrichtung in einem in Gebrauchsstellung unteren Bereich der Aufnahmevorrichtung (10) bedienbar ist. |
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Informationseinrichtung und ein Informationssystem.
Sicherheits- und überwachungseinrichtungen werden immer weiter verbreitet. Vielfach werden Sicherheitseinrichtungen eingesetzt, um Firmen- und Betriebsgelände zu überwachen. Ebenso können Sicherheitseinrichtungen eingesetzt werden, um Privatgelände zu überwachen. Regelmäßig ist hier besonders gewünscht, die überwachungseinrichtung möglichst unauffällig zu gestalten. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß die Wartung derartiger überwachungssysteme schwierig und aufwendig ist, da herkömmliche überwachungssysteme häufig schwer zugänglich sind.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, insbesondere eine einfache Wartung zu ermöglichen. ' Diese Aufgabe wird anhand der elektrischen Informationseinrichtung gemäß Anspruch 1 und des Informationssystems gemäß Anspruch 11 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Elektrische Informationseinrichtunq gemäß eines Aspekts der Erfindung
Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine elektrische Informationseinrichtung mit
- zumindest einer inneren elektrischen Kommunikationsvorrichtung und
- zumindest einem inneren Bewegungsmittel, wobei
-- die innere Kommunikationsvorrichtung an dem inneren Bewegungsmittel angeordnet ist, und wobei
-- das innere Bewegungsmittel ausgelegt ist, im Inneren einer im wesentlichen zylinderförmigen Aufnahmevorrichtung anordenbar zu sein und ausgelegt ist, die innere elektrische Kommunikationsvorrichtung im
Inneren der Aufnahmevorrichtung im wesentlichen entlang einer
Längsachse der Aufnahmevorrichtung zu bewegen.
Vorteilhafterweise ist es daher möglich, die zumindest eine elektrische Kommunikationsvorrichtung in einfacher Weise innerhalb der Aufnahmevorrichtung zu bewegen. Es ist daher besonders vorteilhaft nicht notwendig, eine Wartung an einem Ort der Kommunikationsvorrichtung vorzunehmen, an welchem die Kommunikationsvorrichtung in Gebrauchsstellung angeordnet ist. Vielmehr kann die Kommunikationsvorrichtung von diesem Ort weg und beispielsweise zu einer Person bzw. zu Wartungspersonal hin bewegt werden, welche die Wartung, Reinigung, Austausch von Ersatzteilen, etc. durchführt. Aufgrund der Anordnung der inneren Bewegungsmittel sind die inneren Bewegungsmittel auch nicht äußeren Einflüssen, insbesondere äußeren Umwelteinflüssen ausgesetzt. Ebenso ist die innere Kommunikationsvorrichtung geschützt und insbesondere äußeren Einflüssen, wie z.B. Umwelteinflüssen im wesentlichen nicht direkt ausgesetzt. Dadurch wird auch die Störanfälligkeit des inneren Bewegungsmittels sowie der inneren
Kommunikationsvorrichtung verringert.
Es können ein oder mehrere innere Bewegungsmittel sowie ein oder mehrere innere Kommunikationsvorrichtungen vorgesehen sein.
Beispielsweise kann das innere Bewegungsmittel ausgelegt sein, die innere elektrische Kommunikationsvorrichtung zwischen zwei Bereichen der Aufnahmevorrichtung zu bewegen. Bevorzugt kann das innere Bewegungsmittel ausgelegt sein, die innere Kommunikationsvorrichtung zwischen zwei Enden der Aufnahmevorrichtung hin und her zu bewegen» Ferner kann die innere Kommunikationsvorrichtung in Gebrauchsstellung beispielsweise derart angeordnet sein, daß die innere Kommunikationsvorrichtung zumindest teilweise aus dem Inneren der Aufnahmevorrichtung herausragt.
Beispielsweise kann die Aufnahmevorrichtung zylinderförmig bzw. im wesentlichen zylinderförmig sein. In anderen Worten kann die Aufnahmevorrichtung die Form eines länglichen Masts aufweisen, welcher innen hohl ist. Die innere elektrische Kommunikationsvorrichtung und das innere Bewegungsmittel können zum Beispiel innerhalb der im wesentlichen hohlzylinderförmigen Aufnahmevorrichtung angeordnet sein und innerhalb dieser Aufnahmevorrichtung bewegbar sein. Ebenso kann die innere Kommunikationsvorrichtung zumindest teilweise über ein Ende der Aufnahmevorrichtung hervorragen. Die innere Kommunikationsvorrichtung kann auch seitlich aus der Aufnahmevorrichtung zumindest teilweise hervorragen.
Der Begriff "im wesentlichen zylinderförmig" umfaßt beispielsweise Körper, die genau zylinderförmig sind, d.h. Körper, deren Außendurchmesser konstant ist. Der Begriff "im wesentlichen zylinderförmig" umfaßt beispielsweise auch Körper, die kegelförmig bzw. kegelstumpfförmig usw. sind. In anderen Worten kann sich die im wesentlichen zylinderförmige Aufnahmeeinrichtung von einem Ende zu dem anderen Ende hin verjüngen. Der Durchmesser der im wesentlichen zylinderförmigen Aufnahmevorrichtung kann sich von einem Ende zu dem anderen Ende hin beispielsweise um etwa 3%, etwa 5%, etwa 10% etwa 15%, etwa 20%, etwa 30%
oder etwa 50% verringern oder vergrößern.
Alternativ kann die Aufnahmeeinrichtung auch im Querschnitt im wesentlichen rechteckig sein, mit einer inneren Abmessung von etwa 150 x 150 mm. In anderen Worten kann die innere und/oder die äußere Abmessung konstant sein. Die innere und/oder die äußere Abmessung kann sich von einem Ende zu einem weiteren Ende der Aufnahmeeinrichtung auch verändern. Insbesondere kann sich die Aufnahmeeinrichtung von dem einen Ende zu dem anderen Ende hin verjüngen.
Beispielsweise können 2, 3, 4, 5, 10, 15, usw. innere Kommunikationsvorrichtungen vorhanden sein. Es können auch 2, 3, 4, 5, 10, 15, usw. innere Bewegungsmittel vorhanden sein.
Bevorzugte Ausführunqsformen der elektrischen Informationseinrichtunq
Vorzugsweise weist die elektrische Informationseinrichtung
- zumindest eine äußere elektrische Kommunikationsvorrichtung und
- zumindest ein äußeres Bewegungsmittel auf, wobei
- die äußere Kommunikationsvorrichtung an dem äußeren Bewegungsmittel angeordnet ist, und wobei
- das äußere Bewegungsmittel ausgelegt ist, außen an der im wesentlichen zylinderförmigen Aufnahmevorrichtung anordenbar zu sein und ausgelegt ist, die äußere elektrische Kommunikationsvorrichtung außen an der Aufnahmevorrichtung im wesentlichen entlang einer Längsachse der Aufnahmevorrichtung zu bewegen.
In anderen Worten kann zusätzlich zu der inneren elektrischen Kommunikationsvorrichtung auch zumindest eine weitere, äußere elektrische
Kommunikationsvorrichtung angeordnet sein. Die äußere elektrische Kommunikationsvorrichtung kann anhand des zumindest einen äußeren Bewegungsmittels bewegt werden. Hierbei können beispielsweise das innere und das äußere Bewegungsmittel unabhängig voneinander bewegbar sein. Es ist auch möglich, daß das äußere und das innere Bewegungsmittel gemeinsam miteinander bewegt werden.
Weiterhin vorzugsweise umfaßt bzw. umfassen die innere und/oder die äußere elektrische Kommunikationsvorrichtung eine Kamera, wobei die Kamera ausgelegt ist, mit einer elektronischen Datenverarbeitungseinrichtung Daten auszutauschen.
Die Kamera ist vorzugsweise eine digitale Kamera, insbesondere eine sogenannte "Webcam". Die Kamera kann kabelgebunden oder kabellos ausgebildet sein, wobei beispielsweise weder zum Datenaustausch und/oder zur Energieversorgung eine Kabelverbindung bestehen muß. Beispielsweise kann die Kamera batteriebetrieben sein. Der Datenaustausch kann über Funk, W-LAN, etc. erfolgen.
Weiterhin vorzugsweise umfaßt bzw. umfassen die innere oder die äußere elektrische Kommunikationsvorrichtung ein Beleuchtungsmittel und/oder einen akustischen Signalgeber und/oder ein Datenerfassungssystem zum Erfassen von Wetterdaten.
Vorteilhafterweise kann daher beispielsweise in der Aufnahmevorrichtung bzw. an der Aufnahmevorrichtung eine digitale Kamera, eine Datenaufzeichnungsvorrichtung, usw. angeordnet sein. Insbesondere ist es möglich, daß sowohl die innere als auch die äußere Kommunikationsvorrichtung zum Austausch von Daten mit einer elektronischen Datenverarbeitungseinrichtung ausgelegt ist. Die elektronische Datenverarbeitungseinrichtung kann weiterhin innerhalb der Aufnahmevorrichtung anordenbar sein. Die elektronische Datenverarbeitungsvorrichtung kann auch extern, d.h. von der Aufnahmevorrichtung entfernt angeordnet sein. Weiterhin ist es möglich, daß auch das Beleuchtungsmittel und/oder der akustische Signalgeber und/oder das Datenerfassungssystem zum
Erfassen von Wetterdaten mit der Datenverarbeitungsanlage verbunden ist bzw. sind. Die Verbindung kann beispielsweise eine kabelgebundene Verbindung sein. Insbesondere kann die Verbindung beispielsweise anhand eines herkömmlichen Netzwerkkabels erfolgen. Die Verbindung kann auch auf anderem Wege erfolgen. Insbesondere ist eine kabellose Verbindung möglich. Die innere und/oder die äußere elektronische Kommunikationsvorrichtung kann bzw. können in ein bestehendes kabelloses bzw. zumindest teilweise kabelloses Computernetzwerk, ein sogenanntes W-LAN, eingebunden sein. Die Datenübertragung kann auch mittels UMTS, Funk, Bluetooth, GPRS, oder eine andere, herkömmliche kabellose übertragungsart erfolgen.
Beispielsweise ist es möglich, daß die äußere Kommunikationsvorrichtung ein Sender für eine kabellose Datenübertragung ist und die innere Kommunikationsvorrichtung eine überwachungskamera ist.
Weiterhin vorzugsweise umfaßt die elektrische Informationseinrichtung zumindest ein Haltemittel, wobei die innere elektrische Kommunikationsvorrichtung mittels des zumindest einen Haltemittels an dem inneren Bewegungsmittel angeordnet ist und/oder wobei die äußere elektrische Kommunikationsvorrichtung mittels des zumindest einen Haltemittels an dem äußeren Bewegungsmittel angeordnet ist.
Besonders bevorzugt sind mehrere innere elektrische Kommunikationsvorrichtungen mittels genau eines Haltemittels an dem inneren Bewegungsmittel angeordnet und/oder sind mehrere äußere elektronische Kommunikationsvorrichtungen mittels genau eines Haltemittels an dem äußeren Bewegungsmittel angeordnet.
In anderen Worten ist es möglich, daß anhand eines Haltemittels, welches nachfolgend als inneres Haltemittel bezeichnet wird, ein oder mehrere innere Kommunikationsvorrichtungen an dem inneren Bewegungsmittel angeordnet sind. Alternativ oder zusätzlich können mittels eines Haltemittels, welches nachfolgend als äußeres Haltemittel bezeichnet wird, ein oder mehrere äußere Kommunikationsvorrichtungen an dem äußeren Bewegungsmittel angeordnet sein.
Beispielsweise kann die innere Kommunikationsvorrichtung eine überwachungskamera und einen Netzwerkadapter umfassen. Die äußere Kommunikationsvorrichtung kann eine Netzwerkantenne, einen sogenannten "access point", etc. umfassen. Die Kommunikation der elektrischen Informationseinrichtung erfolgt durch Zusammenwirken des Netzwerkadapters mit der Antenne. In anderen Worten können Bilddaten der überwachungskamera an den Netzwerkadapter übergeben werden und diese Daten mittels der Antenne an eine Datenverarbeitungseinrichtung, welche beispielsweise ein herkömmlicher PC sein kann, übertragen werden.
Weiterhin vorzugsweise ist bzw. sind die innere und/oder die äußere elektrische Kommunikationsvorrichtung um eine Längsachse der Aufnahmevorrichtung drehbar.
In anderen Worten kann beispielsweise die innere Kommunikationsvorrichtung eine überwachungskamera sein, welche schwenkbar an das bzw. die innere
Bewegungsmittel angeordnet ist, so daß die überwachungskamera um eine
Längsachse der Aufnahmevorrichtung drehbar ist. Gegebenenfalls kann die Kamera auch relativ zu dem inneren Haltemittel bewegbar angeordnet sein. Beispielsweise kann die Kamera auch senkrecht zu der Längsachse der Aufnahmevorrichtung schwenkbar sein. Die Ausführungen gelten sinngemäß für die zumindest eine äußerer Kommunikationsvorrichtung, das zumindest eine äußere Bewegungsmittel und das zumindest eine äußere Haltemittel.
Alternativ oder zusätzlich kann auch eine Warnleuchte angeordnet sein, die beispielsweise drehbar, insbesondere um eine Längsachse der Aufnahmevorrichtung oder senkrecht zu der Längsachse der Aufnahmevorrichtung drehbar ist. Diese Warnleuchte kann beispielsweise im wesentlichen einem herkömmlichen Blaulicht, wie es an Rettungswagen angeordnet ist, entsprechen. Die Warnleuchte kann auch in anderen Farben leuchten.
Besonders bevorzugt umfaßt bzw. umfassen das innere und/oder das äußere Bewegungsmittel eine Seilzugvorrichtung und/oder eine Zahnradvorrichtung, usw.
Insbesondere kann das Bewegungsmittel ein Zugseil und/oder ein oder mehrere Umlenkrollen umfassen. Zusätzlich oder alternativ können Ketten und Zahnräder angeordnet sein. Ebenso können ein oder mehrere Elektromotoren angeordnet sein, welche das innere und/oder das äußere Bewegungsmittel antreiben. Zum Beispiel kann das innere Bewegungsmittel ein Seilzugsystem mit einem Elektromotor und/oder eine Handkurbel, die von außen bedienbar ist, sein. Das äußere Bewegungsmittel kann beispielsweise ein Zahnradsystem umfassen, welches mittels einer Handkurbel und/oder eines Elektromotors angetrieben wird. Ebenso kann auch das äußere Bewegungsmittel ein Zugseil und/oder ein oder mehrere Umlenkrollen umfassen.
Besonders bevorzugt umfaßt die elektrische Informationseinrichtung eine elektronische Regelungseinrichtung, welche ausgelegt ist, eine Bewegung zumindest eines der Bewegungsmittel zu regeln.
In anderen Worten kann die elektronische Regelungseinrichtung die Bewegung des inneren Bewegungsmittels und/oder die Bewegung des äußeren Bewegungsmittels regeln bzw. steuern. Beispielsweise kann anhand der elektronischen Regelungseinrichtung ein Elektromotor des entsprechenden Bewegungsmittels geregelt bzw. gesteuert werden und somit beispielsweise die Bewegung des Bewegungsmittels zwischen zwei Positionen automatisiert werden.
Informationssystem gemäß eines Aspekts der Erfindung
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Informationssystem mit einer erfindungsgemäßen elektrischen Informationseinrichtung und einer im wesentlichen zylinderförmigen Aufnahmevorrichtung.
Vorzugsweise ist die Aufnahmeeinrichtung ausgelegt, in Gebrauchsstellung im wesentlichen vertikal anordenbar zu sein, wobei
- in einem in Gebrauchssteliung unteren Bereich der Aufnahmevorrichtung zumindest eine öffnung vorhanden ist und wobei
- die zumindest eine innere elektrische Kommunikationsvorrichtung anhand des zumindest einen inneren Bewegungsmittels zu der öffnung hin bewegbar ist.
Vorzugsweise sind mehr als zwei öffnungen vorhanden. Besonders bevorzugt sind genau zwei öffnungen vorhanden.
Besonders bevorzugt ist die Aufnahmevorrichtung Bestandteil eines Fahnenmasts. Insbesondere ist die Aufnahmevorrichtung mit einem Fahnenmast identisch. In anderen Worten kann anhand des Bewegungsmittels die innere elektrische Kommunikationsvorrichtung innerhalb des Fahnenmasts bewegt werden.
In Gebrauchsstellung ist der Fahnenmast hierbei im wesentlichen vertikal im Bezugssystem der Erde angeordnet. Es ist auch möglich, daß der Fahnenmast nicht vertikal angeordnet ist, sondern beispielsweise schräg an einer Hauswand angeordnet ist. Unabhängig von der Anordnung des Fahnenmasts ist es möglich, daß anhand des Bewegungsmittels die elektrische Kommunikationsvorrichtung im Inneren des Fahnenmasts bewegt wird.
Insbesondere kann die innere Kommunikationsvorrichtung von einem vorderen Ende des Fahnenmasts zu einem hinteren Ende des Fahnenmasts hin bewegt werden. In anderen Worten kann beispielsweise die innere Kommunikationsvorrichtung von einem Bereich in dem Fahnenmast, welcher näher an einem Ende des Fahnenmasts ist, zu einem Bereich innerhalb des Fahnenmasts, welcher näher an einem anderen Ende des Fahnenmasts ist, bewegt werden. Ist der Fahnenmast beispielsweise in Gebrauchsstellung im wesentlichen vertikal im Bezugssystem der Erde angeordnet, kann beispielsweise die innere Kommunikationsvorrichtung von einer Spitze des Fahnenmasts zu einem Bereich, in der Nähe des Bodens bewegt werden.
Die öffnung kann in der Nähe des Bodens angeordnet sein. Besonders bevorzugt ist die öffnung derart angeordnet, daß sie von einer Person, wie zum Beispiel Wartungs- bzw. Reparaturpersonal erreicht werden kann. Vorteilhafterweise kann daher die innere Kommunikationseinrichtung anhand des Bewegungsmittels von einer Spitze bzw. von einer Position in der Nähe der Spitze der Aufnahmevorrichtung zu der öffnung hin bewegt werden. In der Position in der Nähe der Spitze bzw. an der Spitze kann die innere Kommunikationseinrichtung beispielsweise zu überwachungszwecken bzw. zu Signalzwecken verwendet werden. Wird die innere Kommunikationseinrichtung nunmehr zu der öffnung hin bewegt, kann die innere Kommunikationsvorrichtung in einfacher Weise gewartet und auch ausgetauscht werden. Es können zwei oder mehrere öffnungen vorhanden sein. Beispielsweise können zwei öffnungen vorhanden sein, die um etwa 90° versetzt voneinander angeordnet sind und die in der Längsrichtung der Aufnahmeeinrichtung voneinander versetzt angeordnet sind.
Insbesondere vorteilhaft kann die innere Kommunikationseinrichtung in ihrer gebrauchsgemäßen Position bzw. Verwendung im Inneren des Fahnenmasts angeordnet sein. Zur Wartung kann die Kommunikationsvorrichtung im Inneren des Fahnenmasts bewegt und zu der öffnung hingeführt werden. Die innerer Kommunikationsvorrichtung ist somit vorteilhafterweise im wesentlichen keinen äußeren Umwelteinflüssen ausgesetzt. Die innere Kommunikationsvorrichtung kann beispielsweise durch die öffnung zumindest teilweise, insbesondere vollständig aus der Aufnahmevorrichtung entnommen werden.
Weiterhin kann das Informationssystem vorzugsweise herkömmliche Elemente eines Fahnenmasts, wie z.B. ein oder mehrere Anbringvorrichtung(en) zum Anbringen einer Fahne, ein oder mehrere Seilzugsystem(e) zum Bedienen einer Fahne usw. aufweisen. Das zumindest eine innere und/oder das zumindest eine äußere Bewegungsmittel kann zumindest teilweise Bestandteil dieser Anbringvorrichtung(en) und/oder Seilzugsystem(e) sein und/oder diese Anbringvorrichtung(en) und/oder diese(s) Seilzugsystem(e) zumindest teilweise umfassen.
Besonders bevorzugt gelten die obigen Ausführungen in sinngemäßer Weise auch für die zumindest eine äußere Kommunikationsvorrichtung und das zumindest eine äußere Bewegungsmittel. Insbesondere kann beispielsweise das äußere Bewegungsmittel Bestandteil eines herkömmlichen Bewegungsmittels eines Fahnenmasts sein, mit welchem eine Fahne angeordnet und bewegt wird.
Weiterhin vorzugsweise ist die Aufnahmevorrichtung Bestandteil eines Beleuchtungsmasts.
Beispielsweise kann die innere Kommunikationsvorrichtung eine herkömmliches Beleuchtungsmittel, wie z.B. eine herkömmliche Lampe sein oder eine herkömmliche Lampe umfassen, welche anhand des inneren Bewegungsmittels in einfacher Weise von einer gebrauchsgemäßen Position zu der öffnung hin bewegt werden kann. Vorteilhafterweise kann daher in sehr einfacher Weise das Beleuchtungsmittel gewechselt werden, wenn dieses zum Beispiel nicht mehr funktionstüchtig ist.
Vorzugsweise ist das innerer Bewegungsmittel im Inneren der Aufnahmevorrichtung bewegbar und das äußere Bewegungsmittel außen an der Aufnahmevorrichtung bewegbar.
Besonders bevorzugt ist die elektronische Regelungseinrichtung von einem in Gebrauchsstellung unteren Bereich der Aufnahmevorrichtung aus bedienbar.
Weiterhin gilt die Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform der elektrischen Informationseinrichtung in sinngemäßer Weise für das Informationssystem. Ebenso gelten die vorgenannten Vorteile des Informationssystems in sinngemäßer Weise für die elektrische Informationseinrichtung.
Vorteilhafterweise wird erfindungsgemäß daher vermieden, daß zur Wartung der inneren Kommunikationsvorrichtung und/oder der äußeren
Kommunikationsvorrichtung Wartungspersonal anhand einer speziellen Vorrichtung, wie beispielsweise eines Gerüsts, einer Leiter, einer Hebebühne, usw. zu der
Kommunikationsvorrichtung hin bewegt werden muß. Insbesondere vorteilhafterweise sind daher keine Sicherheitsvorrichtungen zur Wartung der Kommunikationsvorrichtung(en) notwendig. Vielmehr kann erfindungsgemäß die innere Kommunikationsvorrichtung und/oder die äußere Kommunikationsvorrichtung zu dem Wartungspersonal hin bewegt werden und eine Wartung und/oder ein Austausch in einfacher und unkomplizierter Weise, insbesondere ohne weitere Sicherheitsvorrichtungen durchgeführt werden.
Fiqurenbeschreibung
Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nachfolgend beispielhaft anhand begleitender Figuren beschrieben. Es zeigt
Figur 1 : eine schematische Ansicht einer beispielhaften Ausführungsform;
Figur 2: eine schematische Explosionsansicht einer beispielhaften Ausführungsform;
Figur 3: eine schematische Explosionsansicht einer beispielhaften Ausführungsform;
Figur 4: eine schematische Explosionsansicht einer beispielhaften Ausführungsform;
Figur 5: eine schematische Explosionsansicht einer beispielhaften Ausführungsform;
Figur 6: eine schematische Explosionsansicht einer beispielhaften Ausführungsform;
Figur 7: eine schematische Explosionsansicht einer beispielhaften Ausführungsform;
Figur 8: eine schematische Explosionsansicht einer beispielhaften Ausführungsform;
Figur 9: eine schematische Explosionsansicht einer beispielhaften Ausführungsform und
Figur 10: eine schematische Explosionsansicht einer beispielhaften Ausführungsform.
Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines beispielhaften Informationssystems 1 mit einem Fahnenmast 10 als bevorzugter Aufnahmeeinrichtung. Der Fahnenmast 10 kann ein Stahlrohr, insbesondere ein Edelstahlrohr umfassen. Der Fahnenmast 10 kann auch ein Aluminiumrohr umfassen. Vorzugsweise beträgt der Durchmesser (insbesondere der "statisch definierte Durchmesser") des Fahnenmasts 10 etwa 150 mm bis 180 mm, insbesondere 168,3 mm. Dies kann der Innen- oder der Außendurchmesser sein. Die Wandstärke des Fahnenmasts beträgt vorzugsweise zwischen etwa 6 mm und etwa 10 mm, insbesondere etwa 8 mm. Im Querschnitt ist der Fahnenmast 10 in etwa kreisförmig. Die Innen- und/oder die Außenfläche des Fahnenmasts 10 kann beispielsweise galvanisiert sein. Der Fahnenmast kann eine Höhe von etwa 4 bis etwa 7 m aufweisen. Insbesondere beträgt die Höhe des Fahnenmasts zwischen etwa 5,5 m und etwa 7,5 m, besonders bevorzugt etwa 6,5 m.
Weiterhin vorzugsweise weist der Fahnenmast 10 obere Befestigungsmittel 12 und untere Befestigungsmittel 14 auf. Die Befestigungsmittel 12, 14 sind ausgelegt, um eine Fahne 16 an dem Fahnenmast 10 zu befestigen. Ferner ist in Figur 1 eine Schiene 18 dargestellt. Die Schiene 18, das obere Befestigungsmittel 12 und gegebenenfalls das untere Bewegungsmittel 14 bzw. weitere, nicht gezeigte Umlenkrollen können ein bevorzugtes äußeres Bewegungsmittel sein bzw. Bestandteil eines bevorzugten äußeren Bewegungsmittels sein, mit dem sowohl die Fahne 16 als auch eine äußere, elektrische Kommunikationsvorrichtung (nicht gezeigt) an dem Fahnenmast 10 bewegbar angeordnet ist.
Das obere Befestigungsmittel kann entkoppelt und beispielsweise drehbar, insbesondere um 360 Grad drehbar angeordnet sein.
Zusätzlich, zu dem äußeren Bewegungsmittel kann der Fahnenmast 10 ein inneres Bewegungsmittel (nicht gezeigt) aufweisen.
Ferner zeigt Figur 1 ein Kamerasystem 20. Das Kamerasystem 20 kann
beispielsweise eine Kamera 20 vom Typ "Kappa CF 142; 9-36 V; 3 W; 0,03 lux; 250 m" sein. Insbesondere kann die Kamera 20 Linsen des Typs "Pentax 4,2 mm; 1 :1 ,6" umfassen. Die Kamera 20 kann anhand des nicht gezeigten inneren Bewegungsmittels zu einer Wartungstür 22 als bevorzugter öffnung des Fahnenmasts 10 bewegbar sein. Weiterhin kann der Fahnenmast 10 eine Mastkappe 24 bzw. Kappe 24 bzw. einen Kopf 24 als bevorzugtem oberen Ende umfassen. Die Mastkappe 24 kann beispielsweise einen Hohlzylinder aus Acryl, insbesondere mit einer Plastikfolie zum Schutz vor UV-Strahlung umfassen. Ferner kann die Mastkappe 24 mit einem Verdeck ausgebildet sein bzw. kaschiert sein, so daß sich die Mastkappe 24 im wesentlichen nicht von dem röhr- bzw. zylinderförmigen Fahnenmast 10 unterscheidet, jedoch für den Spektralbereich des Kamerasystems 20 zumindest teilweise transparent, vorzugsweise etwa 90%, etwa 95% oder etwa 100% transparent ist. Weiterhin kann die Mastkappe 24 mit Schutzeinrichtungen versehen sein, welche die Mastkappe 24 vor Verschleiß bzw. vor Abrieb bzw. Abrasion schützen. Weiterhin kann innerhalb der Mastkappe 24 ein Beleuchtungssystem (nicht gezeigt) angeordnet sein. Wird beispielsweise anhand der Kamera 20 (bzw. anhand zugehöriger Bilderkennungssoftware) ein vorbestimmter Zustand manuell oder automatisch entdeckt, kann beispielsweise das Beleuchtungssystem aktiviert werden. In anderen Worten kann anhand des Kamerasystems 20 ein unbefugter Zutritt auf ein Gelände detektiert werden und das Beleuchtungssystem als Warnleuchte aktiviert werden.
Zusätzlich kann die Mastkappe 24 Kühleinrichtungen 26 aus Metall oder einem anderem Material umfassen, so daß beispielsweise das Kamerasystem 20 als bevorzugter innerer Kommunikationseinrichtung sowohl im Winter als auch im Sommer verwendet werden kann. Zusätzlich oder alternativ kann die Mastkappe 24 auch Solarzellen etc. zur Energiegewinnung aufweisen, um beispielsweise die innere und/oder die äußere Kommunikationsvorrichtung zu betreiben.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann das obere Befestigungsmittel 12 der Fahne 16 eine Beleuchtungseinheit, beispielsweise in Form einer Lampe, insbesondere einer Neon- und/oder einer Blitzlampe umfassen.
Die Wartungstür 22 kann aus Stahl, insbesondere aus Edelstahl gefertigt sein und ein herkömmliches Zylinderschloß umfassen. Es können zwei oder mehrere Wartungstüren (und entsprechende öffnungen im Mast 10) angeordnet sein. Beispielsweise können die beiden Wartungstüren um etwa 90° voneinander versetzt angeordnet sein. Es ist möglich, daß die zumindest zwei Wartungstüren in Längsrichtung voneinander versetzt angeordnet sind. Beispielsweise kann eine der Wartungstüren, in herkömmlicher Gebrauchsstellung des Mastes 10, oberhalb einer weiteren Wartungstür angeordnet sein.
Der Fahnenmast 10 kann beispielsweise anhand von Beschlägen bzw. Armaturen usw. montiert sein, wobei insbesondere ein Betonsockel vorgesehen sein kann. Der Betonsockel und/oder die Beschläge bzw. Armaturen können auch zum Schutz des Fahnenmasts 10 dienen. Insbesondere können die Armaturen aus einem entsprechenden Material bestehen. Ferner kann eine Aufnahme vorgesehen sein, in welche der Fahnenmast 10 geschoben und darin befestigt wird. Die Aufnahme kann ebenfalls als Schutz des Fahnenmasts 10 dienen.
Anhand des Kamerasystems 20 bzw. einer Kamera 20 kann daher in einfacher Weise eine überwachung von Personen und/oder von Flächen, insbesondere Grundstücken, basierend auf herkömmlichen Konfigurationen, wie beispielsweise einem herkömmlichen Fahnenmast 10, welcher erweitert bzw. manuell konfiguriert wird, sichergestellt werden.
Hierbei kann der Mast 10 mit optischen und/oder akustischen Warneinrichtungen ausgestattet sein. Beispielsweise kann der Mast 10 ein oder mehrere Lampen umfassen. Der Mast 10 kann ein oder mehrere akustische Signalgeber, wie beispielsweise Lautsprecher umfassen.
Weiterhin vorteilhafterweise kann der Fahnenmast 10 bzw. Mast 10 zur Verkehrsüberwachung auf Straßen, Bahnhöfen usw. eingesetzt werden. Alternativ oder zusätzlich können auch Klima bzw. Wettersensoren angeordnet sein, welche
Klima bzw. Wetterdaten aufzeichnen und/oder übertragen.
Besonders vorteilhafterweise kann Mast 10 als Fahnenmast 10 ausgebildet sein und so eine doppelte Funktionalität erfüllen, nämlich beispielsweise Werbung in Form von Fahnen tragen und (vorzugsweise versteckt) eine überwachungsfunktion erfüllen. Hierbei ist vorteilhafterweise anhand des inneren Bewegungsmittels (nicht gezeigt) eine einfache Wartung der inneren Kommunikationsvorrichtung möglich. Anhand des äußeren Bewegungsmittels, zumindest bestehend aus der Schiene 18 und des oberen Befestigungsmittels 12 gegebenenfalls auch des unteren Befestigungsmittels 14, ist eine einfache Wartung der äußeren Kommunikationsvorrichtung, welche beispielsweise in oder an dem oberen Befestigungsmittel 12 befestigt sein kann, möglich. Ebenso kann in einfacher Weise eine Fahne 16 entfernt und/oder ausgetauscht werden. In anderen Worten wird beispielsweise eine visuelle überwachungsanlage mit Werbeanlagen, z.B. in Form einer Fahne, kombiniert. Somit wird größtmöglicher Schutz und größtmögliche Sicherung mit Unauffälligkeit der Sicherungseinrichtung, in Form beispielsweise des Kamerasystems 20, in Verbindung mit Werbe- bzw. Repräsentationseinrichtungen vereint. Ebenso vorteilhafterweise kann als Zusatzfunktion eine zumindest teilweise Beleuchtung des überwachten Raums möglich sein. Besonders vorteilhafterweise können die Kosten/Aufwendungen für den Betrieb und/oder die Wartung drastisch, insbesondere um mehr als die Hälfte reduziert werden. Dies liegt daran, daß beispielsweise zur Wartung bzw. zum Austausch einzelner Bestandteile vorteilhafterweise keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen. Vor allem sind auch keine besonderen Werkzeuge, wie beispielsweise eine Hebebühne und/oder Gerüste notwendig, da anhand der Bewegungsmittel die innere und/oder die äußere Kommunikationsvorrichtung zu dem Wartungspersonal hin bewegt wird/werden.
Vorzugsweise sind innere und äußere Bewegungsmittel voneinander getrennt, wobei Schienen und/oder Hebesysteme, beispielsweise auch hydraulische Hebesysteme verwendet werden können, und wobei ferner zumindest eine innen liegende
Trägerplattform (in Figur 1 nicht gezeigt) und für äußere Fahnenelemente
verschiedene Bewegungsmittel, insbesondere verschiedene Schienen und Hebesysteme verwendet werden können.
Aufgrund des Kopfes 24, welcher, wie vorgenannt, aus beschichtetem Plexiglas in Verbindung mit Aluminium, insbesondere eines speziell gefertigten Kühlkopfs aus
Aluminium, bestehen kann, ist eine möglichst flexible Ersetzbarkeit gewährleistet.
Vorteilhafterweise wird eine mechanisch steife Verbindung des Kopfes 24 bzw. der
Bestandteile des Kopfes 24 untereinander und zum Fahnenmast 10 selber durch speziell gefertigte Fixierringe (siehe unten) beispielsweise aus Kunststoff, Karbonverbundstoffen, Titan, Stahl, insbesondere Edelstahl, anderweitigen
Verbundstoffen bzw. Metallegierungen, usw. und/oder Verschraubungen aus einem der vorgenannten Materialien gewährleistet.
Die Fahne 16 kann zum Beispiel an einem speziell gefertigten Rotationsring als oberen Befestigungsmittel 12 angeordnet bzw. befestigt sein. Der Rotationsring 12 kann auch zur Aufnahme von Funkantennen und gegebenenfalls einer weiteren, äußeren Plattform dienen. Beispielsweise können an dem Rotationsring 12 weitere elektrische Kommunikationsvorrichtungen, wie Wettersensoren, insbesondere in
Form eines Windrades, eines UV-Detektors, eines Ozonmessers, usw. angeordnet sein.
Insbesondere ist der Rotationsring 12 mit Kugellagern und/oder Gleitlagern bestückt, wodurch eine möglichst einfache gleichmäßige Rotation sichergestellt wird. Ferner ist der Rotationsring 12 an der Schiene 18 befestigt, wodurch eine Bewegbarkeit entlang der Schiene 18 sichergestellt wird.
Eine innere Plattform (siehe unten) und eine äußere Plattform (siehe unten) können daher als bevorzugte Haltemittel für überwachungs- und Informationssysteme als bevorzugte elektrische Kommunikationsvorrichtungen dienen, die beispielsweise folgenden Zweck erfüllen können:
- Eine visuelle Aufzeichnung mittels einer Kamera 20 bzw. eines Kamerasystems
20;
- Erzeugen optischer Signale mittels elektrischer Blinkzeichen;
- Erzeugen akustischer Signale mittels elektrischer Signalanlagen und/oder Lautsprecher; - Beleuchtung, insbesondere Außenbeleuchtung anhand entsprechender Beleuchtungsanlagen;
- Erfassen von Daten für Wetter- und/oder Klimabeobachtungen.
Weiterhin vorzugsweise können Daten der inneren Kommunikationsvorrichtung(en) und/oder der äußeren Kommunikationsvorrichtung(en) zu einer vorzugsweise externen Datenverarbeitungseinrichtung mittels Kabel oder per Funk erfolgen. Für den Funkbetrieb sind vorzugsweise entsprechende Aufnahmen in oder an dem Mast 10 für eine entsprechende Funkanlage (nicht gezeigt) und die zugehörige Verkabelung (nicht gezeigt) als auch entsprechende Befestigungsmittel für die notwendigen Sendeeinrichtungen (nicht gezeigt) beispielsweise am Rotationsring 12 vorgesehen. Eine Antenne (nicht gezeigt) kann auch an dem Kopf 24 angeordnet sein, bzw. integral darin enthalten sein bzw. integral damit verbunden sein. Weiterhin können alle elektrischen Bauteile mittels Temperatur und/oder Feuchtigkeitssensoren überwacht werden. Die überwachung kann manuell erfolgen oder beispielsweise in aufeinanderfolgenden Zeitintervallen möglich sein. Die überwachung kann auch kontinuierlich sein. Weiterhin können zusätzliche Heizbzw. Lüftungselemente vorgesehen sein, die anhand der detektierten Temperatur und/oder Feuchtigkeitswerte ein optimales Betriebsklima für die innere Kommunikationsvorrichtung(en) ermöglichen. Gegebenenfalls sind auch entsprechende Steuer- bzw. Regelbauteile (nicht gezeigt) vorgesehen, um die Heizbzw. Lüftungselemente zu betreiben und somit das Klima innerhalb zumindest des Kopfes 24 zu regeln bzw. zu steuern.
Vorteilhafterweise ist/sind die eine oder mehreren inneren Kommunikationsvorrichtungen anhand des Kopfes 24 bzw. des Fahnenmasts 10 vor äußeren Umwelteinflüssen, beispielhaft vor mechanischem Belastung und/oder auch vor hoher elektromagnetischer Strahlung, wie insbesondere UV-Strahlung geschützt.
Weiterhin vorteilhafterweise beeinflußt das innere Bewegungsmittel bzw. die inneren Kommunikationsvorrichtungen nicht das äußere Design des Fahnenmasts 10 bzw. des Masts 10. Vielmehr können insbesondere komplexe elektrische Systeme im wesentlichen vollständig innerhalb des Masts 10 (mit daran angeordneten Kopf 24) angeordnet sein und der Mast 10 daher äußerlich im wesentlichen unabhängig von den innenliegenden Bestandteilen konzipiert werden. Hierbei kann der Mast 10 und/oder der Kopf 24 derart gestaltet werden, daß das innere System nicht auffällt. Beispielsweise können der Kopf 24 und der Mast 10 einstückig, insbesondere aus ein und demselben Material sein und beispielsweise lediglich Löcher und/oder Schlitze bzw. eine andere Art von öffnungen in dem Mast 10, insbesondere in dem Bereich des Kopfes 24 vorgesehen sein. Somit wird der Nutzwert von bisherigen Masten 10 bzw. Mastanlagen, welche herkömmlicherweise meist nur für eine primäre Funktionalität ausgelegt sind, vervielfacht, vorzugsweise ohne mittels zusätzlicher äußerer Befestigungselemente bzw. Befestigungsmittel Zusatzfunktionalitäten am Mast selber zu generieren.
Vielmehr ermöglicht die von außen vorteilhafterweise nur geringfügig bzw. nicht wahrnehmbare innere Funktionalität der Mastanlage ein unauffälliges Betreiben der integrierten Technik, wobei zusätzliche, auch wirtschaftliche Bedürfnisse befriedigt werden können und gleichzeitig der Schutz der Mastanlagen selber durch die inhärente Unauffälligkeit und die Akzeptanz des Fahnenmasts 10 gewährleistet ist.
Somit wird eine multifunktionale Nutzung von Masten 10 ermöglicht, ohne den individuellen Fahnenmast 10 als solchen zu vernachlässigen. Insbesondere wird eine kombinierte Einsatzmöglichkeit als Lichtmast in Verbindung mit Sicherheit und gegebenenfalls auch Werbung möglich, wenn beispielsweise ein Fahnenmast 10 mit einem Beleuchtungsmittel (siehe unten) und einem Kamerasystem 20 so wie Haltemitteln (oberes Befestigungsmittel 12, unteres Befestigungsmittel 14) für eine Fahne 16 versehen ist. In anderen Worten ermöglicht die einfache Revisionierbarkeit und der damit vorteilhafte preiswerte Betrieb eines Informationssystems 1 bzw. einer Vielzahl von Informationssystemen 1 eine bisher nicht bekannte Verbesserung von konventionellen Außenbeleuchtungen bzw. anhand der Anordnung einer Fahne 16
bzw. Flagge 16 eine konventionelle bisher nicht dagewesene weitere Nutzung.
Figur 2 zeigt einen oberen Bereich, d.h. eine Spitze, des Fahnenmasts 10 und eine Mastkappe 24, bzw. einen Kopf 24 in einer Explosionsdarstellung. Insbesondere ist in Figur 2 eine Kamera 220 bzw. ein Kamerasystem 220 gezeigt. Die Kamera 220 kann beispielsweise vom Typ "UK" sein. Insbesondere kann das Gehäuse der Kamera 220 aus Aluminium sein, mit Bohrungen für eine Befestigungsplatte 221 der Kamera und Anschlägen für einen Kippmechanismus der Befestigungsplatte. Die Kamera 220 kann beispielsweise eine Größe von etwa 220 x 54 x 45 mm haben.
Die Befestigungsplatte 221 für die Kamera 220 kann eine Größe von 54 x 45 x 2 mm haben und Bohrungen für Kippseile in Form von einem oder mehreren Langlöchern bzw. für eine Schraubbefestigung der Kamera 220 aufweisen. Weiterhin ist in Figur 2 ein Zugseil 222 bzw. mehrere Zugseile 222 für einen Kippmechanismus der Kamera 20 dargestellt. Ebenso ist in Figur 2 eine Schraube 232 vorzugsweise aus Edelstahl zur Befestigung der Kameraplatte 212 dargestellt. Außerdem zeigt Figur 2 eine Gewindestange 219 zur Befestigung der Kamera 20.
Figur 2 zeigt ferner ein Kugellager bzw. ein Wälzlager 229 sowie eine Kunststoffummantelung 230 für das Kugel- bzw. Wälzlager. Die Kunststoffummantelung 230 kann beispielsweise zweiteilig sein, insbesondere aus POM, d.h. aus einem hochwertigen, witterungsbeständigen und hochfesten Kunststoff, mit gegebenenfalls einer Flaggenbefestigung 231 in Form eines Auslegers mit Ring am äußeren Ende und mit gegebenenfalls einer Ringschraube. Zusätzlich kann eine Sendeeinheit für eine Funkübertragung (nicht gezeigt) und/oder eine äußere Plattform (nicht gezeigt) vorhanden sein. Die Flaggenbefestigung 231 kann einen Ausleger, beispielsweise aus Aluminium oder Edelstahl und gegebenenfalls eine verzinkte Ringschraube umfassen.
Weiterhin sind in Figur 2 Befestigungsschrauben 101 für Fixierringe 131 am bzw. mit einem Stahlrohr (nicht gezeigt in Figur 2) dargestellt. Die Befestigungsschrauben können die Größe M4 haben. Insbesondere sind die Befestigungsschrauben 101 um
120° versetzt dargestellt. Die Fixierringe 131 können Bohrungen 132 für Befestigungen aufweisen.
Der Kopf 24 kann ein Plexiglaselement 121 mit einer Folienbeschichtung 122 sowie Bohrungen 123 für Einpreßmuttern umfassen, wobei die Bohrungen beispielsweise um120° versetzt dargestellt sein können.
Figur 3 zeigt einen unteren Bereich des Fahnenmasts 10 in einer schematischen Explosionsdarstellung. Insbesondere zeigt Figur 3 eine Revisionsklappe 202 als besondere Ausführungsform einer Wartungstür 22. Es können auch mehrere Revisionsklappen 202 insbesondere zwei Stück Revisionsklappen 202 vorgesehen sein, welche beispielsweise Bohrungen für ein Schloß aufweisen. Eine Revisionsklappe 202 kann vorzugsweise die Größe 400 x 10,8 mm aufweisen. Die Bohrung kann beispielsweise einen Durchmesser von etwa 30 mm aufweisen. Weiterhin kann ein Bewegungsmittel in Form einer Wickelwelle 209 für ein Flaggenseil 212 vorhanden sein. Das Seil 212 kann einen Durchmesser von etwa 0,9 mm haben. Die Wickelwelle 209 kann an dem Fahnenmast 10 vernietet sein. Das Flaggenseil 212 kann beispielsweise aus Edelstahl sein. Weiterhin kann das Bewegungsmittel eine Antriebsmutter 210 für die Wickelwelle 209 umfassen. Die Antriebsmutter 210 kann hierbei eine Größe M 10 aufweisen. Ebenso kann eine Flügelmutter 211 aus Edelstahl zur Feststellung der Wickelwelle 209 vorgesehen sein. Außerdem können Befestigungsschrauben 216, beispielsweise aus Edelstahl, zur Befestigung einer Plattform bzw. eines Rollwagens 215, als bevorzugten inneren Haltemittel, vorgesehen sein. Die Plattform 215 kann aus Aluminium bestehen, bei einer Wandstärke von etwa 2,0 mm mit Bohrungen für
- die Kamera 220;
- Magnetbefestigungen 217;
- Kabeldurchführungen; - Kippseilführungen.
In Figur 4 ist eine Detailansicht von Figur 3 dargestellt. Insbesondere zeigt Figur 4
eine Plattform 215, welche an einem Rollwagen 214 als bevorzugtem inneren Bewegungsmittel befestigt ist. Weiter umfaßt das innere Bewegungsmittel ein Seil 205, welches beispielsweise als Edelstahl bestehen kann. Ebenso sind an der Plattform 215 mittels Befestigungsschrauben 218, welche beispielsweise aus Edelstahl sein können, Fixierungsmagneten 217 angeordnet. Die Fixierungsmagneten 217 können dazu dienen, ein oder mehrere innere Kommunikationsvorrichtungen zu halten.
Ferner zeigt Figur 4 schematisch eine Schiene 213 als weiterem Bestandteil des inneren Bewegungsmittels. Die Schiene 213 kann beispielsweise von der Firma
11 HIWIN" vom Typ "EGH 15CA" sein, wobei die Schiene 213 am Mast (nicht gezeigt) vernietet sein kann. Die Schiene hat beispielsweise eine Länge von etwa 4 m, von etwa 5 m oder von etwa 6 m, je nach Länge des Masts. Die Schiene 213 kann insbesondere Bestandteil eines Schienensystems mit hochpräzisen linearen Bewegungskörpern, welche beispielsweise kugelgelagert und beispielsweise 1-axial beweglich sein können, sein.
Weiterhin ist in Figur 4 eine untere Umlenkrolle 203 als weiteres Bestandteil des inneren Bewegungsmittels dargestellt. Die untere Umlenkrolle 203 kann beispielsweise am Mast 10 vernietet sein. Ebenso zeigt Figur 4 einen oder mehrere Seilspanner 204 mit einem oder mehreren Gewinden, welche an dem Mast vernietet sein können. Schließlich ist in Figur 4 noch eine Antriebsmutter 206 für die Umlenkrolle 203 dargestellt. Die Antriebsmutter 206 kann eine bevorzugte Größe M10 aufweisen. Ebenso ist eine Flügelmutter 207 zur Feststellung der unteren Umlenkrolle 203 bzw. der Plattform 215 dargestellt.
Figur 5 zeigt eine weitere schematische Explosionsansicht eines oberen Bereichs des Masts 10. Insbesondere zeigt Figur 5 ein Stahlrohr 201 , welches verzinkt sein kann. Das Stahlrohr hat beispielsweise einen Durchmesser von etwa 158 mm oder 162 mm. Insbesondere kann der Innendurchmesser des Stahlrohrs 201 etwa 158 mm betragen und der Außendurchmesser des Stahlrohrs 201 etwa 162 mm. Abhängig von dem Material des Masts 10, welches beispielsweise auch Edelstahl,
Aluminium, Kunststoff, insbesondere GFK, sein kann, kann der Mast 10 aufgrund der speziellen statischen Eigenschaften der vorgenannten Materialien auch andere Abmessungen aufweisen. Die Länge des Stahlrohrs kann zwischen etwa 6 und etwa 8 m, insbesondere etwa 7 m betragen.
In Figur 5 ist ferner ein Lüftungskopf 232, vorzugsweise aus Aluminium gezeigt. Der Lüftungskopf 232 weist beispielsweise drei Reihen Lamellen auf, wobei Lüftungsbohrungen zwischen Deckel und oberster Lammelle angeordnet sind und welche anhand eines Fixierrings mit beispielsweise der Größe M4 verschraubt ist. Die Höhe des Lüftungskopfs kann etwa 15 cm betragen. Der Lamellenabstand kann etwa 10 cm betragen. Der Durchmesser der Lamellen kann sich von der oberen Lamelle zur unteren Lamelle hin verringern. Weiter ist in Figur 5 ein Fliegengitter 233, vorzugsweise aus Edelstahl gezeigt, welches im Inneren des Lüftungskopfes 232 an den Lüftungsbohrungen angeordnet ist.
Ebenso sind in Figur 5 weitere Elemente des inneren Bewegungsmittels dargestellt. So zeigt Figur 5 beispielsweise eine obere Umlenkrolle 235 für die Plattform 215. Die obere Umlenkrolle 235 kann hierbei an dem Mast vernietet sein. Weiterhin ist in Figur 5 eine Metallplatte 234 dargestellt, anhand welcher mittels der Magneten 217 die Plattform 215 fixiert werden kann. Die Metallplatte 234 kann mit dem Mast vernietet sein.
Außerdem sind in Figur 5 Elemente eines äußeren Bewegungsmittels dargestellt. Insbesondere zeigt Figur 5 eine äußere Schiene 224, welche beispielsweise am Mast verschweißt sein kann. Die Schiene 224 kann z.B. in Form eines C-Profils mit einer Außenabmessung von etwa 30 x 32 mm sein. Ebenso sind in Figur 5 ein Rollwagen 225 sowie eine äußere, obere Umlenkrolle 236 für die Flagge dargestellt. Die äußere, obere Umlenkrolle 236 kann am Mast 10 vernietet sein. Ebenso sind in Figur 5 Montagearme 227 aus Rechteckprofil mit Montageeinhängungen 226 dargestellt, wobei Halfen der Montageeinhängungen 226 am Mast 10 verschweißt sein können. Die Montagearme 227 können mit Bohrungen der Größe M16 versehen sein sowie mit verschweißten Gewindeplatten, etc. Schließlich ist in Figur 5 noch
eine Ringschraube 228 nebst Mutter zur Montage dargestellt, welche beide verzinkt sein können. Eine Größe kann M16 sein. Die Ringschraube 228 ist beispielsweise an den Montagearm 227 angeordnet.
Figur 6 zeigt eine horizontale Schnittansicht des Fahnenmasts gemäß den vorangegangenen Figuren. Figur 7 zeigt eine Vergrößerung eines Bereichs des Fahnenmasts gemäß Figur 6. Insbesondere zeigt Figur 7 die Plattform 215, welche innerhalb des Rohrs 201 angeordnet ist. Ferner zeigt Figur 7 die Montagearme 227 sowie eine Halterung 237 zum Befestigen einer oberen Seite einer Fahne (nicht gezeigt). Ebenso sind Figur 7 Lamellen 232 schematisch dargestellt.
Figur 8 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Insbesondere zeigt Figur 8 die in den vorangehenden Figuren beschriebenen:
Fixierring 131 , Bohrungen 132, Montageeinhängungen 226, Flaggenbefestigungen 231 nebst Ausleger 237 und
Kugellager 229 und Kunstoffummantelung 230 sowie Kamera 220 nebst Befestigungsplatte 221.
Ferner ist in Figur 8 eine Lampe 323 dargestellt, sowie ein Trafo 324, welcher beispielsweise zum Betreiben der Lampe 323 verwendet wird. Ebenso sind in Figur 8 ein oberer Reflektor 220 als auch ein unterer Reflektor 321 dargestellt. Die vorgenannte Anordnung, d.h. Lampe 323, Trafo 324 und gegebenenfalls unterer Reflektor 321 bzw. auch oberer Reflektor 123, kann an einer Trägerplattform 322 angeordnet sein bzw. davon gehalten werden. Schließlich zeigt Figur 8 auch die Schiene 213, zum Bewegen der Kamera 220 und/oder der Plattform 322 nebst daran angeordneten Lampenelementen 323, 324, 321 und 320.
Figur 9 zeigt eine andere Ansicht in Explosionsdarstellung der bevorzugten Ausführungsform gemäß Figur 8.
Figur 10 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer äußeren Plattform 135 und ein Plexiglaselement 121 , insbesondere mit Plexiglas 125 für die äußere Plattform 135. Die äußere Plattform 135 kann eine bevorzugte Ausführungsform eines Kopfes 24 sein, welche über den Außendurchmesser des Fahnenmasts 10 hervorragt. Beispielsweise kann die äußere Plattform 135 im wesentlichen zylinderförmig sein, wobei der Zylindermantel als Plexiglaselement 121 mit Plexiglas 125 ausgebildet ist und einen oberen Fixierring 134 und einen unteren Fixierring 135 aufweist. Es kann eine Plexiglasvorderwand 125 und eine Plexiglasrückwand 126 vorhanden sein. Die äußere Plattform kann beispielsweise mit dem äußeren Bewegungsmittel bewegt werden, insbesondere damit verbunden sein.
Es wird darauf hingewiesen, daß die Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform, wie oben dargestellt, lediglich beispielhaften Charakter hat. Insbesondere ist es möglich, Einzelelemente verschiedener Ausführungsformen losgelöst voneinander zu weiteren bevorzugten Ausführungsformen zu kombinieren. Insbesondere kann eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eines oder mehrere der folgenden Bestandteile aufweisen:
- Befestigungsschrauben für Fixierringe;
Befestigungsschrauben für Fixierringe; Plexiglas;
Preßmutter im Plexiglasaufsatz;
Seil, Stahl, zwischen den Kugellagerringen zur vertikalen Befestigung der Flagge;
Schrauben für vertikales Befestigungsteil der Flagge zwischen den Kunststoffummantellungen für Kugel- bzw. Wälzlager;
Typenschild insbesondere mit:
Aluschüd mit zwei Bohrungen; Klebeetikett mit Seriennummer;
Plexiglaselement/Plexiglaskopf, insbesondere mit: -- Plexiglaselement;
Folienbeschichtung; Bohrungen für Einpreßmuttern; Zwischenfixierring bei Kamera und Lampe; Plexiglas für äußere Plattform (zweigeteilt); -- Rückwand der äußeren Plattform (zweigeteilt);
Fixierringe, insbesondere mit: ein oder mehreren Fixierringen; Bohrungen für Befestigungen; - unterer Fixierringe für äußere Plattform (zweigeteilt); oberer Fixierringe für äußere Plattform (zweigeteilt);
Kamerasystem ;
- Schwenkneigesyteme, insbesondere mit:
Schwenk-Neige-Kopf mit Umsetzer für Softwaresteuerung;
Funkübertragung;
- Solareinrichtungen;
UMTS-Einrichtungen;
überwachungsequipment (Software/Hardware);
Schließanlage, insbesondere mit:
Standardschließung. Insbesondere kann die Schließung nach
Einsatzgebiet, insbesondere Einsatzland verschieden sein; Sonderschließung , beispielsweise vorab festgelegte Schließgruppen
Heizelemente und/oder Temperaturregler;
Lüfter;
Temperatur und Feuchtigkeitssensoren und -regier, inklusive Steuerung und Regelung, gegebenenfalls einem Display für Temperatur und/oder Feuchtigkeitsanzeige;
Elektrokabel für eine Stromversorgung;
Elektrokabel für eine Datenübertragung;
Steckverbinder für: Kamera-Stromversorgung (oben), Kamera- Datenübertragung (oben), Heizung-Stromversorgung, Lüfter-Stromversorgung, UMTS-Stromversorgung, Beleuchtung;
- Steckverbindung von Schaltkasten/Kabel;
Schaltkastengehäuse;
Sicherung;
Relais;
Netzteil für Kamera;
- weitere Netzteile;
Dioden gegebenenfalls inklusive Verdrahtung;
Stecker für Zugentlastung oben bzw. unten;
Schwenk-Neige-Kopf mit Steuerung für Kameraaufnahme beispielsweise vom Typ "PTZ RS485" der Firma MIB.
Bezugszeichenliste
1 I nformationssystem
10 Fahnenmast/Mast
12 . obere Befestigungsmittel/Rotationsring
14 untere Befestigungsmittel
16 Fahne/Flagge
18 Schiene
20 Kamerasystem
22 Wartungstür
24 Mastkappe/Kappe/Kopf
26 Kühleinrichtung
101 Befestigungssschrauben
121 Plexiglaselement
122 Folienbeschichtung
123 Bohrungen
125 Plexiglas (Vorderseite)
126 Plexiglas (Rückwand)
131 Fixierringe
132 Bohrungen
133 untere Fixierringe
134 obere Fixierringe
135 äußere Plattform
210 Stahlrohr
202 Revisionsplatten
203 untere Umlenkrolle
204 Seilspanner
205 Seil
206 Antriebsmutter
207 Flügelmutter
209 Mittelwelle
210 Antriebsmutter
211 Flügelmutter
212 Seil
213 Schiene
214 Rollwagen
215 Plattform
216 Befestigungsschrauben
217 Fixierungsmagneten
218 Befestigungsschrauben
219 Gewindestange
220 Kamera
221 Befestigungsplatte
222 Zugseile
232 Schraube
224 Schiene
225 Rollwagen
226 Montageeinhängung
227 Montagearme
228 Ringschraube
229 Kugellager
230 Kunststoffummantelungen
231 Flaggenbefestigungen
232 Lüftungskopf
233 Fliegengitter
234 Metallplatte
235 obere Umlenkrolle
236 obere Umlenkrolle 237 Ausleger
300 oberer Reflektor
321 unterer Reflektor
322 Trägerplattform
323 Lampe 324 Trafo
325 Befestigungsschrauben
Next Patent: DEVICE AND METHOD FOR AFTERCOOLING PREFORMS
