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Title:
ELECTRO-MECHANISM MULTIPLE CONTACT SWITCHING DEVICE WITH ADDITIONAL TIME CONTROLLED FUNCTIONS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/054897
Kind Code:
A1
Abstract:
In order to simplify and reduce the production costs of a multiple contact switch with a time function, the electro-mechanical switch can be manually operated and reset by an electric pulse. The inventive switch can be combined with other switches to form a device block switch as usually used in exhauster hoods, whereupon time-controlled intensive steps and time-delay steps can be created. .

Inventors:
Feisthammel, Egon (Wallstr. 4, Rastatt, 76437, DE)
Rosmann, Dieter (Smaragdweg 1, Stuttgart, 70174, DE)
Grützke, Joachim (Eichendorffstr. 24, Zaberfeld-Leonbronn, 74374, DE)
Grobleben, Ralf (Am Hohenstein 7, Bretten, 75015, DE)
Application Number:
PCT/EP2002/013458
Publication Date:
July 03, 2003
Filing Date:
November 28, 2002
Export Citation:
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Assignee:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Strasse 34, München, 81739, DE)
Feisthammel, Egon (Wallstr. 4, Rastatt, 76437, DE)
Rosmann, Dieter (Smaragdweg 1, Stuttgart, 70174, DE)
Grützke, Joachim (Eichendorffstr. 24, Zaberfeld-Leonbronn, 74374, DE)
Grobleben, Ralf (Am Hohenstein 7, Bretten, 75015, DE)
International Classes:
F24C15/20; H01H3/50; H01H9/16; H01H15/00; (IPC1-7): H01H3/50; F24C15/20
Foreign References:
DE19802332A1
DE3532574A1
US5690093A
Attorney, Agent or Firm:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Zentralabteilung Gewerblicher Rechtsschutz, Carl-Wery-Strasse 34, München, 81739, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Schaltvorrichtung zum Steuern von Geräten mit einem mechanischen Stufenschaltelement, das in mehrere Schaltstellungen (22 bis 27) schaltbar ist dadurch gekennzeichnet, dass das Stufenschaltelement mindestens eine erste Schaltstellung (22,27) besitzt, in die es manuell versetzbar und aus der es durch einen elektrischen Impuls in eine zweite Schaltstellung (23,26) rücksetzbar ist.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Stufenschaltelement (1 bis 7) durch Magnetkraft in der ersten Stellung (22,27) fixierbar ist.
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 2 mit einem Permanentmagneten (7), der die Magnet kraft für die erste Schaltstellung (22,27) aufbringt, und einem Elektromagneten (6), dessen Magnetfeld dem Magnetfeld des Permanentmagneten (7) überlagerbar ist.
4. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem Federelement (2) zur Unterstützung einer Rücksetzbewegung aus der ersten Schaltstellung (22,27) in die zweite Schaltstellung (23,26).
5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 4, wobei der Elektromagnet (6) derart ausgelegt ist, dass das Magnetfeld des Permanentenmagneten (7) durch den elektrischen Impuls zeitweise so reduziert ist, dass das Stufenschaltelement durch die Federkraft der Feder (2) in die zweite Schaltstellung (23,26) zurückgesetzt wird.
6. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen mit weiterhin einem Zeitschaltelement zur Abgabe des elektrischen Impulses für das Rücksetzen des Stufenschaltelements nach einer wählbaren Zeitdauer.
7. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Stufenschaltelement einen Drehschalter umfasst.
8. Schaltvorrichtung nach Anspruch 7, wobei der Drehschalter über mindestens zwei Drucktasten (10,11) oder eine Wipptaste (16) betätigbar ist.
9. Schaltvorrichtung nach Anspruch 8, wobei zwischen den Drucktasten (10,11) eine Stufenanzeige (13), insbesondere mit Leuchtdioden, angeordnet ist.
10. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Stufenschaltelement einen Schiebeschalter umfasst.
11. Gerät, insbesondere Haushaltsgerät, Klimaoder Lüftungsgerät, mit einer Schaltvor richtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
12. Gerät nach Anspruch 11, wobei mehrere Intensitätsstufen einschließlich einer Intensivstufe und/oder Nachlaufstufe durch das Stufenschaltelement schaltbar sind.
13. Gerät nach Anspruch 12, wobei während des Nachlauf Funktionalitäten des Geräts, insbesondere Intensitätsstufen, frei wählbar sind.
Description:
Elektromechanische Stufenschaltvorrichtung mit zeitgesteuerten Zusatzfunktionen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung zum Steuern von Geräten mit einem mechanischen Stufenschaltelement für das mechanische Schalten einer Funktionalität eines Geräts. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Schaltvorrichtung zum Steuern der Intensitätsstufen einer Dunstabzugshaube.

Aus der amerikanischen Patentschrift US 5,690, 093 A 1 ist eine Dunstabzugshaube mit elektronischer Steuerung bekannt. Das Steuergerät besteht im Wesentlichen aus einem Mikroprozessor, der den Lüftermotor entsprechend ansteuert. Über ein Tastaturfeld sind die gewünschten Funktionen einzugeben. Neben mehreren Drucktasten für verschiedene Intensitätsstufen ist auch eine Drucktaste für den Nachlauf der Dunstabzugshaube vorge- sehen. Die Drucktasten dienen jedoch nur als Impulsgeber für den Mikroprozessor. Es liegt somit eine rein elektronische Taststeuerung vor. Derartige elektronische Taststeuerungen sind in den Herstellungskosten verhältnismäßig teuer.

Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 198 02 332 A 1 ist ein elektrischer Wippschalter bekannt, bei dem ein beweglicher Kontaktteil ortsfeste Kontakte überbrückt. Das bewegliche Kontaktteil wird nach einer Schaltstellung hin durch eine Feder belastet und in der anderen Schaltstellung über einen Magneten, der als Permanentmagnet ausgebildet ist. Das Magnetfeld dieses Permanentmagneten ist durch das Magnetfeld eines Elektromagneten derart beeinflußbar, dass der vorgespannt gehaltene bewegliche Kontaktteil in seine andere Schaltstellung überführt wird bei Aufbau des Magnetfelds des Elektromagneten.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Schaltvorrichtung mit günsti- geren Herstellungskosten vorzuschlagen, mit der ein Gerät steuerbar ist.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Schaltvorrichtung zum Steuern von Geräten mit einem mechanischen Stufenschaltelement, das in mehrere Schaltstellungen schaltbar ist, wobei das Stufenschaltelement mindestens eine erste Schaltstellung besitzt, in die es manuell versetzbar und aus der es durch einen elektrischen Impuls in eine zweite Schaltstellung rücksetzbar ist.

Der Vorteil der Schaltvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass durch ein Zeitelement der mechanische Stufenschalter mit Zeitfunktion ausgeführt werden kann, wodurch sich deutliche Kostenvorteile gegenüber rein elektronischen Lösungen aus dem Stand der Technik ergeben. Ein derartige Stufenschalter läßt sich mit weiteren Schaltern zu einem Schalterblock für Haushaltsgeräte, Klima-und Lüftungsgeräte, Kleingeräte und dergleichen kombinieren.

Weitere Vorteile liegen darin, dass für den erfindungsgemäßen elektromechanischen Stufenschalter kein Stand-by Betrieb notwendig ist, da dieser stets mechanisch betätigbar ist. Somit kann der nicht unerhebliche Energieverbrauch für den Stand-by Betrieb entfallen.

Der elektromechanische Stufenschalter mit Drucktasten ist auch deutlich weniger störanfällig als rein elektronische Druckschalter. Insbesondere gegenüber elektromagnetischen Störungen kann dem im Wesentlichen mechanisch aufgebauten Drucktastenschalter eine deutlich höhere elektromagnetische Verträglichkeit bescheinigt werden.

Ferner kann das anzusteuernde Gerät mit dem elektromechanischen Stufenschalter klar vom Netz getrennt werden. Dies ist nicht nur für Sicherheitsaspekte von Vorteil, sondern auch für die Auslegung weiterer elektronischer Komponenten des Geräts.

Die vorliegende Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert, in denen zeigen :

Figur 1 eine Skizze zum Wirkungsprinzip eines erfindungsgemäßen elektromechanischen Stufenschalters ; Figur 2 eine Schaltvorrichtung mit dem erfindungsgemäßen Stufenschalter und mehreren Drucktastern ; Figur 3 eine Variante der Schaltvorrichtung nach Figur 2 ; Figur 4A, 4B und 4C Ansichten mehrerer Varianten eines Bedienfeldes mit Wippenschaltern für einen erfindungsgemäßen elektromechanischen Stufenschalter ; Figur 5 eine Variante zu den Bedienfeldern der Figuren 4A bis C mit zusätzlicher Intensivstufe ; Figur 6 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Drehschalter als Stufenschalter ; Figur 7 eine Variante des Drehschalters gemäß Figur 6 ; und Figur 8 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Schiebeschalter als Stufenschalter.

Die nachfolgenden Ausführungsbeispiele stellen bevorzugte Ausführungsformen der vor- liegenden Erfindung dar.

Figur 1 zeigt zur Erläuterung des Wirkungsprinzips des erfindungsgemäßen Stufenschalters einen Drucktaster, der nach der Betätigung im eingeschalteten Zustand gehalten wird und durch einen elektrischen Impuls nach einem gewünschten Zeitintervall abschaltbar ist. Ein Tasterelement 1 ist durch eine Spiralfeder 2 gegen ein nur ansatzweise dargestelltes Gehäuse 3 federnd gehalten. An dem der Tastfläche gegenüberliegenden Ende des Tastelements 1 ist ein elektrisches Kontaktelement 4 angebracht. Dem elektrischen Kontaktelement 4 steht in Bewegungsrichtung des Tasters ein elektrischer Gegenkontakt 5 gegenüber, der an einer Seite des Kerns eines Elektromagneten 6 angeordnet ist. Am anderen Ende des Kerns des Elektromagneten 6 befindet sich ein Permanentmagnet 7.

Wird nun der Taster manuell betätigt, so schließt sich der elektrische Kontakt zwischen den Kontaktelementen 4 und 5, so dass sich der Taster in einem elektrischen EIN-Zustand befindet. Der Drucktastenschalter verharrt dann in diesem EIN-Zustand, da das elektrische Kontaktelement 4 durch den Permantentmagneten 7 über den Kern des Elektromagneten 6 gegen die Federkraft der Feder 2 gehalten wird.

Zum Schalten des Drucktastenschalters in den AUS-Zustand wird an den Elektromagneten 6 ein kurzer Impuls angelegt. Der elektrische Impuls ist dabei so gerichtet, dass sein in der Spule des Elektromagneten hervorgerufenes Magnetfeld dem Magnetfeld des Permanentmagneten 7 entgegen wirkt. Dadurch wird die auf das elektrische Kontaktelement 4 ausgeübte Magnetkraft reduziert, so dass die Feder 2 das Tastelement 1 nach oben drückt, den elektrischen Kontakt öffnet und somit den Drucktastenschalter in den AUS- Zustand versetzt.

Der elektrische Impuls für den Elektromagneten 6 kann ein Steuerimpuls von einer nicht dargestellten Steuereinrichtung, insbesondere der Impuls eines Zeitschaltelements sein.

Figur 2 zeigt schematisch eine Frontansicht eines Bedienelements einer Dunstabzugshaube.

Sämtliche Schalter 8 bis 12 sind als Drucktastenschalter ausgeführt. Der Schalter 8 dient zum An-und Abschalten des Lichts. Der Schalter 9 dient zum Zurücksetzen bzw.

Ausschalten und zum Anschalten des Lüfters der Dunstabzugshaube.

Mit einem Stufenschalter 10,11 sind Intensitätsstufen des Lüfters bzw.

Geschwindigkeitsstufen des Lüftermotors einstellbar. Der Stufenschalter 10,11 ist als liegend eingebauter Drehschalter mit zwei Druckknöpfen konzipiert. Über den (+) -Taster 11<BR> kann die Lüfterstufe hochgeschaltet und über die (-) -Taste 10 heruntergeschaltet werden.

Der Drehschalter wird über einen mit einem Mitnehmermechanismus gekoppelten Drucktaster bewegt. Er ist mit Drehmöglichkeit in beide Richtungen zum Hoch-und Herunterschalten der Stufen ausgeführt. Beim Ein-und Ausschalten des Lüfters durch den Taster 9 bleibt die zuletzt gewählte Lüfterstufe eingestellt, wodurch sich in komfortabler Weise eine Speicherfunktion ergibt.

Die Dunstabzugshaube ist weiterhin mit einer Nachlaufstufe ausgestattet, die über den Taster 12 zuschaltbar ist. Der Taster 12 verfügt wie der Stufenschalter über einen zeitgesteuerten Lösemechanismus durch Magnetfeldüberlagerung gemäß Fig. 1. Ferner kann der Taster 13 für die Nachlaufstufe mit anderen Tastern mechanisch über Schieber ge- koppelt werden, damit gegenseitige Auslösung und Sperre gegen gleichzeitiges Drücken ge- währleistet ist.

Die Nachlaufstufe ist in jedem Betriebszustand, d. h. in jeder Lüfterstufe, zuschaltbar. Sie bleibt einen vorgegebenen Zeitraum aktiv und deaktiviert sich anschließend selbst. Dabei schaltet sich das Gerät vollständig ab.

Die Nachlaufstufe kann jederzeit wie die anderen Stufen über den Abschalt-bzw.

Resetknopf 9 abgeschaltet werden. Der Lüfter läuft dann in der zuletzt benutzten Stufe im Dauerbetrieb weiter. Darüber hinaus kann die Nachlaufstufe ebenfalls jederzeit durch nochmaliges Drücken des Nachlauftasters 12 abgeschaltet werden. Der Lüfter schaltet sich dadurch ab.

Während der Nachlaufdauer kann die Lüfterstufe jederzeit gewechselt werden. Der Lüfter läuft dann in der noch verbleibenden Zeit in der neu gewählten Stufe weiter.

Zwischen den Tastern des Stufenschalters 10,11 befindet sich ein Anzeigefeld 13 mit Leuchtdioden zum Anzeigen der aktiven Lüfterstufe. Alternativ ist auch eine mechanische Schieberkulisse, die mit dem Stufenschalter gekoppelt ist, denkbar.

Die Nachlauffunktion könnte auch, anders als in Fig. 2 dargestellt ist, über eine im Taster 12 integrierte Leuchtdiode angezeigt werden. Denkbar wäre auch ein entsprechend im Druckknopf der Nachlaufstufe integriertes mechanisches Anzeigeelement.

Figur 3 zeigt die schematische Ansicht einer Bedienfront eines Drucktastenschalterblocks, der zusätzlich über eine Intensivschaltstufe verfügt. Mit anderen Worten, die Ausführungsform gemäß Figur 3 umfasst eine Intensivstufe und eine Nachlaufstufe. Die Intensivstufe besitzt vorzugsweise eine mechanische Kopplung zur Nachlaufstufe. Damit soll sichergestellt werden, dass entweder die Intensivstufe oder die Nachlaufstufe, aber nicht beide gleichzeitig geschaltet werden können.

Die (+) -Taste 11 des Stufenschalters dient zum Aktivieren der Intensivstufe. Die Endlage"+" des Drehschalters besitzt nach Stufe 3 einen federunterstützten Anschlag. Soll in die Intensivstufe geschaltet werden, so muss die Federkraft des Anschlags durch einen weiteren Tastendruck überwunden werden. An dieser Endposition ist ein in Zusammenhang mit Fig. 1 erläutertes Zeitschaltelement eingebaut. Das Zeitschaltelement hält den Drehschalter für den vorbestimmten Zeitraum in der Intensivstufenposition.

Die Intensivstufe ermöglicht ein kurzfristiges Höherschalten in einen maximalen Motordrehzahlbereich. Sie ist nach Stufe 3 des Lüfters einschaltbar und bleibt in dem vorgegebenen Zeitraum eingeschaltet, es sei denn sie wird von dem Drucktastenschalter 9 durch Abschalten des Lüftermotors unterbrochen. Nach Ablauf der Einschaltdauer der Intensivstufe löst der Elektromagnet den Kontakt und ein Schaltelement wird von einem federunterstützten Anschlag automatisch zurück auf Position Stufe 3 geschoben. Der Lüfter läuft daraufhin in Stufe 3 weiter. Die Intensivstufe kann jederzeit vor Ablauf der vorgegebenen Zeitdauer auch durch den Taster 10 manuell abgeschaltet werden.

Der erfindungsgemäße Stufenschalter kann ebenso zur Steuerung anderer Sonderfunktionen neben der Intensiv-oder Nachlauffunktion verwendet werden.

Günstigerweise ist der Stufenschalter Teil eines Baukastensystems, das weitere Druckschalter, z. B. Taster 8,9 und 12, umfasst und mit dem sich beliebige Bedienteilkonzepte verwirklichen lassen.

Nachfolgend werden weitere Ausführungsformen des erfindungsgemäßen elektromechanischen Stufenschalters im Zusammenhang mit den Figuren 4 bis 8 erläutert.

Deren prinzipielle Funktionsweisen entsprechen denen, die im Zusammenhang mit den Drucktastenstufenschaltern gemäß den Figuren 2 und 3 bereits beschrieben sind.

Figur 4A zeigt die Bedienfront eines Schalterblockes für Dunstabzugshauben mit Wippenschaltern. In einer Basisversion ist ein Wippenschalter 14 zum An-und Abschalten des Lichtes der Dunstabzugshaube vorgesehen. Der Wippenschalter 15 dient zum An-und Abschalten als Hauptschalter des Lüfters. Der Wippenschalter 16 dient zum Aufwärts-oder Abwärtsschalten der Geschwindigkeit des Lüftermotors in mehreren Stufen. Eine Stufenanzeige 17 informiert den Bediener über die derzeit aktive Lüfterstufe.

In Figur 4B ist eine erweiterte Version des Stufenschalters mit Wipptasten gemäß Figur 4A dargestellt. Bei dieser Variante ist der Lüfterstufenschalter vierstufig ausgelegt, was an der Stufenanzeige 17 zu erkennen ist. Vorteilhaft ist, wenn die erweiterte Version über eine Speicherfunktion verfügt, so dass die zuletzt benutzte Lüfterstufe gespeichert bleibt.

In einer Top-Version, die in Figur 4C dargestellt ist, verfügt der erfindungsgemäße Wippenstufenschalter zusätzlich zu den Merkmalen der in Figur 4B dargestellten Variante über eine Nachlauffunktion. Hierzu ist der Wippenschalter 15 derart ausgestaltet, dass er über drei Schalterstellungen verfügt. In NULL-Stellung ist die Wippe nicht gekippt, in EIN- Stellung des Lüfters ist die Wippe nach rechts gekippt und in EIN-Stellung der Nachlauffunktion ist die Wippe nach links gekippt. Nach dem Ablauf der Nachlaufzeit springt die Wippe des Wippenschalters 15 automatisch von der nach links gekippten Stellung in die waagrechte NULL-Stellung.

Die Funktionsweise des Wippenstufenschalters ist ähnlich dem Drucktastenstufenschalter gemäß den Figuren 2 und 3. Es kann auch hier zwischen einem Dauerbetrieb und einer zeitlich begrenzten Betriebsdauer (Nachlauf) gewählt werden. Der aktivierte Nachlauf wird über eine Leuchtanzeige kenntlich gemacht. Die Betriebsdauer für den Nachlauf kann werkseitig eingestellt, bei einer Weiterentwicklung eventuell auch durch den Kunden gewählt werden.

Sowohl der Nachlaufbetrieb als auch der Dauerlaufbetrieb können durch Umschalten des Wippenschalters 15 auf NULL-Stellung unterbrochen werden. Am Stufenschalter 16 bleibt die zuletzt benutzte Stufe eingestellt, so dass sich eine Speicherfunktion ergibt.

Die Nachlauffunktion ist nicht an eine bestimmte Stufe gebunden. Sie kann vielmehr in jeder Stufe aufgerufen werden. Darüberhinaus kann die gewählte Nachlaufstufe auch während der Nachlaufdauer jederzeit gewechselt werden. Der Lüfter läuft dann in der noch verbleibenden Zeit in der neugewählten Stufe.

Die Nachlaufstufe kann auch durch Umschalten auf Dauerbetrieb unterbrochen werden. Bei diesem Umschaltvorgang vom Nachlauf auf Dauerbetrieb läuft der Lüfter in der zuletzt benutzten Nachlaufstufe weiter.

Figur 5 zeigt eine Variante des Wippenstufenschalters mit zusätzlicher zeitgesteuerter Intensivstufe. Diese Zusatzfunktion ist äußerlich lediglich an der Stufenanzeige 17 durch eine speziell für die Intensivstufe zugeordnete Leuchtdiode zu erkennen.

Der Stufenschalter 16 verfügt ebenso wie bei den Ausführungsformen gemäß den Figuren 4a bis 4c über eine Wippe, deren Wippbewegung in eine Drehbewegung zum Betätigen eines Drehschalters umgesetzt wird. Damit entsprechen die einzelnen Lüfterstufen einschließlich der Intensivstufe einer Drehstellung des Drehschalters. Die rechte Endlage des Drehschalters verfügt über einen federunterstützten Anschlag. Will man die Intensivstufe betätigen, so muß man durch Betätigen der" (+)"-Taste die Federkraft des Anschlages überwinden und den Knebel des Drehschalters aus der Position"Stufe 3" weiterdrehen. Hierfür ist ein weiteres Zeitschaltelement neben dem für die Nachlauffunktion eingebaut. Mit dem Zeitschaltelement kann der Drehschalter magnetisch in der Position intensivstufe"gehalten werden.

Nach Ablauf der Einschaltdauer der Intensivstufe löst der Elektromagnet die Intensivstufe und der Drehschalter wird von dem federunterstützten Anschlag automatisch zurück auf die Position"Stufe 3"geschoben. Der Lüfter läuft sodann auf Stufe 3 weiter.

Falls man die Intensivstufe vor Ablauf der vorgesehenen Zeit unterbrechen möchte, schaltet man durch Betätigung der"Minus"-Taste auf Stufe 3 zurück. Hierzu ist lediglich die Haltekraft des Magneten zu überwinden. D. h. zum Unterbrechen ist kein elektrischer Impuls für den Elektromagneten notwendig.

Für den Schalterblock von Figur 5 können ein oder mehrere Zeitschaltelemente verwendet werden. Bei Verwendung von zwei Zeitschaltelementen können diese für unterschiedliche Betriebsdauern programmiert werden. So könnte beispielsweise die Intensivstufe bereits nach fünf Minuten auf Stufe 3 zurückgeschaltet und die Nachlauffunktion 15 Minuten betrieben werden. Bei Verwendung von lediglich einem zentralen Zeitschaltelement werden von diesem zwei Haltemagnete angesteuert. Damit lassen sich die Kosten für die elektronischen Bauelemente weiter senken.

Wie bereits erwähnt ist der Stufenschalter mit den Drucktasten gemäß den Figuren 2 und 3 sowie der Stufenschalter mit den Wippentasten gemäß den Figuren 4a bis 5 vorzugsweise durch einen liegend eingebauten Drehschalter realisiert. Daher bietet sich an, den Stufenschalter auch mit einem Drehknopf 18 als Bedienelement gemäß den Figuren 6 und 7 zu gestalten.

Bei der in Figur 6 dargestellten Variante ist der Lichtschalter 19 als herkömmlicher Drucktastenschalter ausgeführt, so dass Licht-und Stufenschalter getrennt vorliegen. Der Stufenschalter des Lüfters schaltet drei Grundstufen der Geschwindigkeiten des Lüftermotors. Die rechte Endlage des Drehschalters besitzt wie der oben beschriebene Wippenstufenschalter einen federunterstützten Anschlag für das Zeitschaltelement der Intensivstufe. Somit ergibt sich die oben bereits geschilderte Funktionsweise.

In der linken Endlage des Drehschalters erreicht der Schalter seine NULL-Stellung. Auch diese Endlage hat einen federunterstützten Anschlag. Wird die Kraft des Anschlages überwunden, so wird die Nachlauffunktion aktiviert. Die Nachlauffunktion wird von einem zweiten Zeitschaltelement analog zur Funktionsweise der Intensivstufe gesteuert. Nach Ablauf der Einschaltdauer der Nachlauffunktion löst der Magnet und das Schaltelement wird über den federunterstützten Anschlag automatisch in die NULL-Stellung geschoben. Das Gerät schaltet sich somit ab. Die Nachlauffunktion kann auch hier analog zur Intensivstufe vor Ablauf der vorgesehenen Zeitdauer abgeschaltet werden, indem der Knebel bzw. der Drehknopf 18 betätigt wird.

Figur 7 zeigt eine Drehknopfvariante, bei der der Lichtschalter mit dem Stufenschalter kombiniert ist. Die Steuerung der Lüfterstufen funktioniert analog zur vorhergehenden Version, d. h. zum Schalten ist eine Drehbewegung des Knebels erforderlich. Demgegenüber wird der Lichtschalter durch Betätigen des Knebels in axialer Richtung geschaltet. Hierzu ist der Knebel mit einem Microschalter gekoppelt. Die Arretierung des Knebels bei eingeschaltetem Licht kann über eine Hertzkurve mit kurzen Verfahrwegen oder magnetisch über einen Dauermagneten erfolgen.

Eine weitere Variante des Drehstufenschalters besteht darin, dass die Steuerung der Lüfterstufen durch Drehbewegung des Knebels gemäß der Ausführungsform von Figur 6 erfolgt, die Nachlaufstufe ebenso durch Drehen des Knebels über die NULL-Stellung hinaus

aktiviert und die Intensivstufe analog zu der Ausführungsform gemäß Figur 7 durch ein Drücken des Knebels geschaltet wird. Dabei wird die zunächst aktive Stufe ausgeschaltet und die Intensivstufe aktiviert. Der Knebel wird magnetisch in der Position"lntensivstufe EIN"gehalten. Nach Ablauf der Zeit für die Intensivstufe löst der Magnet und das Schaltelement schaltet auf die ursprünglich genutzte Stufe, d. h. auf jede beliebige vorher benutzte Stufe, zurück.

Die Intensivstufe kann jederzeit durch Ziehen des Knebels unterbrochen werden. Das Schaltelement schaltet dann automatisch auf die ursprünglich genutzte Stufe zurück.

Auch in der Drehschalterausführung sind Versionen mit einem oder zwei Zeitschaltelementen, wie sie oben bereits geschildert wurden, denkbar. Ebenso kann auch hier das Konzept des Baukastensystems Anwendung finden. Dies würde Schalter mit Intensivstufe und Nachlauf, Schalter nur mit Intensivstufe, Schalter nur mit Nachlauf und reine Stufenschalter ohne Extras ermöglichen.

Figur 8 zeigt die Realisierung des Stufenschalters als Schiebeschalter. Der Lichtschalter besitzt die Schalterstellungen"ein"20 und"aus"21. Der Lüfterstufenschalter besitzt die Schaltstufen"Nachlauf"22,"aus"23,"Stufe 1"24,"Stufe 2"25,"Stufe 3"26 und intensiv" 27. Die rechte Endlage des Schiebeschalters besitzt wiederum einen federunterstützten Anschlag eines bereits oben beschriebenen Zeitschaltelements. Falls man die Intensivstufe vor Ablauf der vorgegebenen Zeit unterbrechen möchte, schiebt man den Schieber zurück auf Position"Stufe 3". Hierzu ist lediglich die Haltekraft des Magneten zu überwinden.

In der linken Endlage des Schiebeschalters erreicht der Schalter seine NULL-Stellung. Diese NULL-Stellung kann zur Aktivierung einer Nachlauffunktion gegen die Federkraft eines zweiten Zeitschaltelements überwunden werden. Auch hier sind grundsätzlich die gleichen Varianten des Stufenschalters wie beim Drucktasten-, Wippen-oder Drehknopf- stufenschalter denkbar.

Zusammenfassend läßt sich feststellen, dass mit obigem Konzept ein elektromechanischer Schalter realisiert ist, der sich in seiner Bediencharakteristik an den bereits eingesetzten elektronischen Steuerungen orientiert, jedoch preislich wesentlich günstiger liegt. Dies ist dadurch möglich, dass robuste serienmäßig hergestellte Teile mit modifizierten und neu

entwickelten Komponenten zu einem Schalter mit Zeitfunktion kombiniert werden. Mit diesem neuartigen Schalter lassen sich ferner neuartige Geräteblockschalter mit mehreren Schaltern meist auch mit reduzierter Baugröße realisieren. Der Einsatzbereich des Schalters bzw. Blockschalters ist nicht auf den Bereich von Dunstabzugshauben beschränkt, sondern kann sich vielmehr auch auf jegliche Haushaltsgeräte, Klima-oder Lüftungsgeräte, Kleingeräte etc. erstrecken.