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Title:
ELECTROMAGNETICALLY ACTUATABLE INLET VALVE AND HIGH-PRESSURE PUMP COMPRISING AN INLET VALVE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/063209
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electromagnetically actuatable inlet valve (24) for a high-pressure pump, in particular of a fuel-injection system. The inlet valve (24) has a valve member (34) which can be moved between an open position and a closed position. An electromagnetic actuator (60), by means of which the valve member (34) can be moved, is provided, wherein the electromagnetic actuator (60) comprises a solenoid coil (64), a magnetic core (66) and an armature (68) which acts at least indirectly on the valve member (34). The armature is displaceably guided in a recess (76) of a support element (78) in the direction of its longitudinal axis (69). The magnetic core (66) and the support element (78) are surrounded by a housing (70). In the housing (70), at least one sacrificial anode (96) is arranged in an intermediate space (94) between the housing (70) on the one hand and the support element (78) and/or the magnetic core (66) and/or a connecting element (92) connecting the magnetic core (66) and the support element (78) to one another. The at least one sacrificial anode (96) is electrically conductively connected to the support element (78) and/or the magnetic core (66) and/or the connecting element (92). The at least one sacrificial anode (96) consists of a less noble metal than the support element (78) and/or the magnetic core (66) and/or the connecting element (92).

Inventors:
HOLM STEFFEN (DE)
CICHON GABRIEL (DE)
Application Number:
EP2018/072630
Publication Date:
April 04, 2019
Filing Date:
August 22, 2018
Export Citation:
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Assignee:
BOSCH GMBH ROBERT (DE)
International Classes:
F02M59/36; C23F13/08; F04B53/10
Foreign References:
DE102016202945A12017-08-31
DE102012205699A12013-10-10
JPH05263725A1993-10-12
DE2648615A11978-05-03
DE102015212390A12017-01-05
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Claims:
5 Ansprüche

1. Elektromagnetisch betätigbares Einlassventil (24) für eine Hochdruckpumpe, insbesondere eines Kraftstoffeinspritzsystems, mit einem Ventilglied (34), das zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung bewegbar ist,0 mit einem elektromagnetischen Aktor (60), durch den das Ventilglied (34) bewegbar ist, wobei der elektromagnetische Aktor (60) eine Magnetspule (64), einen Magnetkern (66) und einen zumindest mittelbar auf das Ventilglied (34) wirkenden Magnetanker (68) aufweist, der in einer Aufnahme (76) eines Trägerelements (78) in Richtung seiner Längsachse (69) ver-5 schiebbar geführt ist, wobei der Magnetkern (66) und das Trägerelement

(78) von einem Gehäuse (70) umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (70) in einem Zwischenraum (94) zwischen dem Gehäuse (70) einerseits und dem Trägerelement (78) und/oder dem Magnetkern (66) und/oder einem den Magnetkern (66) und das Trägerelement (78) miteinan- o der verbindenden Verbindungselement (92) andererseits wenigstens eine

Opferanode (96) angeordnet ist, die mit dem Trägerelement (78) und/oder dem Magnetkern (66) und/oder dem Verbindungselement (92) elektrisch leitfähig verbunden ist und die aus einem unedleren Metall besteht als das Trägerelement (78) und/oder der Magnetkern (66) und/oder das Verbindungs- 5 element (92).

2. Einlassventil nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (92) mittels wenigstens einer Schweißverbindung (93) mit dem Trägerelement (78) und/oder dem Magnetkern (66) verbunden ist.0

3. Einlassventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Opferanode (96) zumindest annähernd hülsenförmig oder ringförmig ausgebildet ist und das Trägerelement (78) und/oder den Magnetkern (66) und/oder das Verbindungselement (92) auf wenigstens einem Teil von5 deren Umfang umgibt.

4. Einlassventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Opferanode (96) auf der dem Trägerelement (78) abgewandten Stirnseite des Magnetkerns (66) angeordnet ist und vorzugsweise zumindest annähernd scheibenförmig ausgebildet ist.

5. Einlassventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Opferanode (96) in das Gehäuse (70) eingefügt, insbesondere eingepresst ist.

6. Einlassventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Opferanode (96) in pulver- oder granulatartiger Form in dem Zwischenraum (94) eingebracht ist und diesen zumindest teilweise ausfüllt.

7. Einlassventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Opferanode (96) aus Magnesium oder Aluminium oder einer Magnesium oder Aluminium enthaltenden Legierung besteht.

8. Pumpe, insbesondere Kraftstoffhochdruckpumpe, mit wenigstens einem

Pumpenelement (10), das einen einen Pumpenarbeitsraum (18) begrenzenden Pumpenkolben (12) aufweist, wobei der Pumpenarbeitsraum (18) über ein Einlassventil (24) mit einem Zulauf (26) verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlassventil (24) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche ausgebildet ist.

Description:
Beschreibung

Titel:

Elektromagnetisch betätigbares Einlassventil und Hochdruckpumpe mit Einlassventil

Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisch betätigbares Einlassventil für eine Hochdruckpumpe, insbesondere eines Kraftstoffeinspritzsystems, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner betrifft die Erfindung eine Hochdruckpumpe mit einem solchen Einlassventil.

Stand der Technik

Ein elektromagnetisch betätigbares Einlassventil für eine Hochdruckpumpe eines Kraftstoffeinspritzsystems, ist durch die DE 10 2015 212 390 A1 bekannt. Die Hochdruckpumpe weist wenigstens ein Pumpenelement auf mit einem in einer

Hubbewegung angetriebenen Pumpenkolben, der einen Pumpenarbeitsraum begrenzt. Der Pumpenarbeitsraum ist über das Einlassventil mit einem Zulauf für den Kraftstoff verbindbar. Das Einlassventil umfasst ein Ventilglied, das mit einem Ventilsitz zur Steuerung zusammenwirkt und das zwischen einer Öffnungs- Stellung und einer Schließstellung bewegbar ist. In seiner Schließstellung kommt das Ventilglied am Ventilsitz zur Anlage. Ferner umfasst das Einlassventil einen elektromagnetischen Aktor, durch den das Ventilglied bewegbar ist. Der elektromagnetische Aktor weist eine Magnetspule, einen Magnetkern und einen zumindest mittelbar auf das Ventilglied wirkenden Magnetanker auf. Der Magnetanker ist in einer Aufnahme in einem Trägerelement verschiebbar geführt. Bei Bestro- mung der Magnetspule ist der Magnetanker gegen die Kraft einer Rückstellfeder bewegbar. Das Trägerelement und der Magnetkern sind über ein hülsenförmiges Verbindungselement miteinander verbunden, wobei das Verbindungselement mit dem Trägerelement und/oder dem Magnetkern verschweißt sein kann. Der Mag- netkern, das Trägerelement und das Verbindungselement sind von einem Gehäuse umgeben. Zwischen dem Magnetkern, dem Trägerelement und dem Verbindungselement einerseits und dem Gehäuse andererseits ist ein Zwischenraum vorhanden, der mit Luft gefüllt ist. Bei Erwärmung und Abkühlung des Aktors kann es zu einem Eintritt von Feuchtigkeit aus der Umgebung des Aktors in den Zwischenraum kommen. Dies kann zu Korrosion des Trägerelements, Magnetankers und Verbindungselements führen, wobei insbesondere die Schweißverbindung des Verbindungselements geschädigt werden kann, so dass keine sichere Verbindung des Magnetkerns mit dem Trägerelement mehr vorhanden ist. Auch wenn Abdichtungsmaßnahmen am Gehäuse vorgesehen sind kann keine zuverlässige hermetische Abdichtung sichergestellt werden, so dass Korrosion nicht ausgeschlossen werden kann.

Offenbarung der Erfindung

Vorteile der Erfindung

Das erfindungsgemäße Einlassventil mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, dass der Magnetkern und/oder das Trägerelement und/oder das Verbindungselement durch die wenigstens eine Opferanode vor Korrosion geschützt sind. Bei vorhandener Feuchtigkeit erfolgt eine Korrosion der Opferanode und nicht der mit dieser verbundenen Bauteile.

In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Einlassventils angegeben. In den Ansprüchen 3 bis 6 sind besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Anordnungen der wenigstens einen Opferanode angegeben. Im Anspruch 7 ist eine vorteilhafte Materialauswahl für die wenigstens eine Opferanode angegeben.

Zeichnung

Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen Figur 1 einen schematischen Längsschnitt durch eine Hochdruckpumpe, Figur 2 in vergrößerter Darstellung einen in Figur 1 mit II bezeichneten Ausschnitt mit dem Einlassventil der Hochdruckpumpe mit einer Opferanode gemäß einem ersten Ausführungsbei- spiel, Figur 3 das Einlassventil mit der Opferanode gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel, Figur 4 das Einlassventil mit der Opferanode gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel, Figur 5 das Einlassventil mit der Opferanode gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel und Figur 6 das Einlassventil mit der Opferano- de gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

In Figur 1 ist ausschnittsweise eine Hochdruckpumpe dargestellt, die zur Kraft- Stoffförderung in einem Kraftstoffeinspritzsystem einer Brennkraftmaschine vorgesehen ist. Die Hochdruckpumpe weist wenigstens ein Pumpenelement 10 auf, das wiederum einen Pumpenkolben 12 aufweist, der durch einen Antrieb in einer Hubbewegung angetrieben wird, in einer Zylinderbohrung 14 eines Gehäuseteils 16 der Hochdruckpumpe geführt ist und in der Zylinderbohrung 14 einen Pum- penarbeitsraum 18 begrenzt. Als Antrieb für den Pumpenkolben 12 kann eine

Antriebswelle 20 mit einem Nocken 22 oder Exzenter vorgesehen sein, an dem sich der Pumpenkolben 12 direkt oder über einen Stößel, beispielsweise einen Rollenstößel, abstützt. Der Pumpenarbeitsraum 18 ist über ein Einlassventil 24 mit einem Kraftstoffzulauf 26 verbindbar und über ein Auslassventil 28 mit einem Speicher 30. Beim Saughub des Pumpenkolbens 12 kann der Pumpenarbeitsraum 18 bei geöffnetem Einlassventil 24 mit Kraftstoff befüllt werden. Beim Förderhub des Pumpenkolbens 12 wird durch diesen bei geschlossenem Einlassventil 24 Kraftstoff aus dem Pumpenarbeitsraum 18 verdrängt und in den Speicher 30 gefördert.

Im Gehäuseteil 16 der Hochdruckpumpe schließt sich wie in Figur 2 dargestellt an die Zylinderbohrung 14 auf deren dem Pumpenkolben 12 abgewandter Seite eine Durchgangsbohrung 32 mit kleinerem Durchmesser als die Zylinderbohrung 14 an, die auf der Außenseite der Gehäuseteils 16 mündet. Das Einlassventil 24 weist ein kolbenförmiges Ventilglied 34 auf, das einen in der Durchgangsbohrung

32 verschiebbar geführten Schaft 36 und einen im Durchmesser gegenüber dem Schaft 36 größeren Kopf 38 aufweist, der im Pumpenarbeitsraum 18 angeordnet ist. Am Übergang von der Zylinderbohrung 14 zur Durchgangsbohrung 32 ist am Gehäuseteil 16 ein Ventilsitz 40 gebildet, mit dem das Ventilglied 34 mit einer an seinem Kopf 38 ausgebildeten Dichtfläche 42 zusammenwirkt. In einem an den Ventilsitz 40 anschließenden Abschnitt weist die Durchgangsbohrung 32 einen größeren Durchmesser auf als in deren den Schaft 36 des Ventilglieds 34 führendem Abschnitt, so dass ein den Schaft 36 des Ventilglieds 34 umgebender Ringraum 44 gebildet ist. In den Ringraum 44 münden eine oder mehrere Zulaufbohrungen 46, die andererseits auf der Außenseite des Gehäuseteils 16 münden.

Der Schaft 36 des Ventilglieds 34 ragt auf der dem Pumpenarbeitsraum 18 abgewandten Seite des Gehäuseteils 16 aus der Durchgangsbohrung 32 heraus und auf diesem ist ein Stützelement 48 befestigt. Am Stützelement 48 stützt sich eine Ventilfeder 50 ab, die sich andererseits an einem den Schaft 36 des Ventilglieds 34 umgebenden Bereich des Gehäuseteils 16 abstützt. Durch die Ventilfeder 50 wird das Ventilglied 34 in einer Stellrichtung A in dessen Schließrichtung beaufschlagt, wobei das Ventilglied 34 in seiner Schließstellung mit seiner Dicht- fläche 42 am Ventilsitz 40 anliegt. Die Ventilfeder 50 ist beispielsweise als

Schraubendruckfeder ausgebildet.

Das Einlassventil 24 ist durch einen elektromagnetischen Aktor 60 betätigbar, der insbesondere in den Figuren 2 und 3 dargestellt ist. Der Aktor 60 wird durch eine elektronische Steuereinrichtung 62 in Abhängigkeit von Betriebsparametern der zu versorgenden Brennkraftmaschine angesteuert. Der elektromagnetische Aktor 60 weist eine Magnetspule 64, einen Magnetkern 66 und einen Magnetanker 68 auf. Der elektromagnetische Aktor 60 ist auf der dem Pumpenarbeitsraum 18 abgewandten Seite des Einlassventils 24 angeordnet. Der Magnetkern 66 und die Magnetspule 64 sind von einem Aktorgehäuse 70 umgeben, das am Gehäuseteil

16 der Hochdruckpumpe befestigbar ist. Das Aktorgehäuse 70 ist aus Kunststoff hergestellt und in diesem ist die Magnetspule 64 aufgenommen. Das Aktorgehäuse 70 ist beispielsweise mittels eines dieses übergreifenden Schraubrings 72 am Gehäuseteil 16 befestigbar, der auf einem mit einem Außengewinde verse- henen Kragen 74 des Gehäuseteils 16 aufgeschraubt ist.

Der Magnetanker 68 ist zumindest im Wesentlichen zylinderförmig ausgebildet und über seinen Außenmantel in einer Aufnahme in Form einer Bohrung 76 in einem Trägerelement 78 in Richtung seiner Längsachse 69 verschiebbar geführt. Die Bohrung 76 im Trägerelement 78 verläuft zumindest annähernd koaxial zur

Durchgangsbohrung 32 im Gehäuseteil 16 der Hochdruckpumpe und somit zum Ventilglied 34. An die Bohrung 76 schließt sich im Trägerelement 78 zum Einlassventil 24 hin eine weitere Bohrung 77 mit kleinerem Durchmesser als die Bohrung 76 an.

Der Magnetanker 68 weist eine zumindest annähernd koaxial zur Längsachse 69 des Magnetankers 68 angeordnete zentrale Sackbohrung 81 auf, in die eine auf der dem Ventilglied 34 abgewandten Seite des Magnetankers 68 angeordnete Rückstellfeder 82 hineinragt, die sich am Magnetanker 68 abstützt. Die Rückstellfeder 82 ist an ihrem anderen Ende zumindest mittelbar am Magnetkern 66 abgestützt, der eine zentrale Sackbohrung 84 aufweist, in die die Rückstellfeder 82 hineinragt. In der Bohrung 84 des Magnetankers 66 kann ein Abstützelement 85 für die Rückstellfeder 82 eingefügt, beispielsweise eingepresst sein. Der Magnetanker 68 weist eine oder mehrere Durchgangsöffnungen 91 auf um einen Durchtritt von Kraftstoff bei der Bewegung des Magnetankers 68 zu ermöglichen.

In der Bohrung 76 ist durch die Durchmesserverringerung zur weiteren Bohrung 77 hin eine Ringschulter 88 gebildet. Zwischen der Ringschulter 88 und dem Magnetanker 68 kann ein Anschlagelement 90 angeordnet sein, durch das die Bewegung des Magnetankers 68 zum Einlassventil 24 hin begrenzt ist. Das Anschlagelement 90 ist hülsenförmig ausgebildet und durch dieses ragt der Magnetanker 68 zum Einlassventil 24 hindurch und kommt zumindest mittelbar am Ventilglied 34 zur Anlage. Der Magnetkern 66 und das Trägerelement 78 sind über ein hülsenförmiges Verbindungselement 92 miteinander verbunden, das auf dem Magnetkern 66 und auf dem Trägerelement 78 mittels jeweils einer

Schweißverbindung 93 befestigt ist.

Zwischen dem Trägerelement 78, dem Magnetkern 66 und dem Verbindungselement 92 einerseits und dem diese umgebenden Aktorgehäuse 70 andererseits ist ein Zwischenraum 94 vorhanden. Der Zwischenraum 94 erstreckt sich in radialer Richtung bezüglich der Längsachse 69 des Magnetankers 68 zwischen dem Trägerelement 78, dem Verbindungselement 92 und dem Magnetkern 66 einerseits und dem Aktorgehäuse 70 andererseits. In Richtung der Längsachse 69 des Magnetankers 68 erstreckt sich der Zwischenraum 94 entlang des Trägerelements 78, des Verbindungselements 92 und des Magnetkerns 66 bis zu dem dem Trägerelement 78 abgewandten Ende des Magnetkerns 66. Erfindungsgemäß ist im Zwischenraum 94 wenigstens eine Opferanode 96 angeordnet, die mit dem Trägerelement 78 und/oder dem Verbindungselement 92 und/oder dem Magnetkern 66 elektrisch leitfähig verbunden ist und die aus einem unedleren Metall besteht als das Trägerelement 78 und/oder das Verbin- dungselement 92 und/oder der Magnetkern 66. Das Trägerelement 78, das Verbindungselement 92 und der Magnetkern 66 sind üblicherweise aus eisenhaltigen Legierungen oder Stahl hergestellt. Die wenigstens eine Opferanode 96 ist beispielsweise aus Magnesium oder Aluminium oder einer wenigstens eines dieser Metalle enthaltenden Legierung hergestellt.

In Figur 2 ist das Einlassventil 24 mit der Opferanode 96 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel dargestellt. Hierbei ist die Opferanode 96 hülsenförmig ausgebildet und umgibt das Verbindungselement 92 zumindest über einen Teil von dessen Umfang, vorzugsweise über dessen gesamten Umfang. In Richtung der Längsachse 69 des Magnetankers 68 erstreckt sich die Opferanode über nahezu die gesamte Länge des Verbindungselements 92. Die Opferanode 96 ist in das Aktorgehäuse 70 eingefügt, insbesondere über seinen Außenmantel in dieses eingepresst. Die Opferanode 96 ist vorzugsweise mit dem Trägerelement 78 o- der alternativ mit dem Verbindungselement 92 oder dem Magnetkern 66 elektrisch leitfähig verbunden. Die elektrisch leitfähige Verbindung der Opferanode 96 mit dem Trägerelement 78, dem Verbindungselement 92 oder dem Magnetkern 66 kann durch direkten Kontakt oder beispielsweise über wenigstens einen von der Opferanode 96 radial nach innen abstehenden vorzugsweise federnden Kontaktarm 97 erfolgen. Beim Aufsetzen des Aktorgehäuses 70 auf das Trägerelement 78 und den Magnetkern 66 wird die elektrisch leitfähige Verbindung der Opferanode 96 hergestellt. Da der Magnetkern 66 mit dem Trägerelement 78 über das Verbindungselement 92 verbunden ist und diese Teile aus elektrisch leitfähigem Material bestehen ergibt sich durch die Opferanode 96 ein Korrosionsschutz für diese Teile unabhängig mit welchem der Teile die Opfer- anode 96 elektrisch leitfähig verbunden ist.

In Figur 3 ist das Einlassventil 24 mit der Opferanode 96 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel dargestellt wobei die Opferanode 96 im Bereich des Magnetkerns 66 angeordnet ist. Die Opferanode 96 ist dabei ringförmig ausgebildet und umgibt den Magnetkern 66 zumindest über einen Teil von dessen Umfang, vorzugsweise über dessen gesamten Umfang. Die Opferanode 96 ist Vorzugs- weise mit dem Magnetkern 66 elektrisch leitfähig verbunden. Die Erstreckung der ringförmigen Opferanode 96 in Richtung der Längsachse 69 ist geringer als die Erstreckung der hülsenförmigen Opferanode 96 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel.

In Figur 4 ist das Einlassventil 24 mit der Opferanode 96 gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei die Opferanode 96 im Bereich des Trägerelements 78 angeordnet und ringförmig ausgebildet ist. Das Trägerelement 78 weist einen zumindest annähernd kegelstumpfförmigen Abschnitt 79 auf, der einen zylinderförmigen Abschnitt des Trägerelements 78 mit kleinerem Durchmesser, auf dem das Verbindungselement 92 angeordnet ist, mit einem zylinderförmigen Abschnitt des Trägerelements 78 mit größerem Durchmesser verbindet, der zum Gehäuseteil 16 der Pumpe hin angeordnet ist. Die Opferanode 96 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel ist an den Abschnitt 79 des Trägerelements 78 angepasst ebenfalls kegelstumpfförmig ausgebildet und umgibt den Abschnitt 79 zumindest auf einem Teil von dessen Umfang, vorzugsweise über dessen gesamten Umfang, und ist mit dem Abschnitt 79 elektrisch leitfähig verbunden.

In Figur 5 ist das Einlassventil 24 mit der Opferanode 96 gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel dargestellt wobei die Opferanode 96 im Bereich des Magnetkerns 66 angeordnet ist. Die Opferanode 96 ist auf der dem Trägerelement 78 abgewandten Stirnseite des Magnetkerns 66 angeordnet und scheibenförmig ausgebildet. Die Opferanode 96 ist elektrisch leitfähig mit dem Magnetkern 66 verbunden.

Bei einem in Figur 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Opferanode 96 nicht als ein formhaltiges Bauteil ausgeführt sondern in Form eines Pulvers oder Granulats in den Zwischenraum 94 eingebracht. Die Opferanode 96 füllt dabei den Zwischenraum 94 zumindest teilweise aus und ist elektrisch leitfähig mit dem Trägerelement 78 und/oder dem Verbindungselement 92 und/oder dem Magnetkern 66 verbunden. Die Opferanode 96 ist in Figur 6 durch eine Vielzahl von Punkten symbolisiert. Nachfolgend wird die Funktion des elektromagnetisch betätigten Einlassventils

24 erläutert. Während des Saughubs des Pumpenkolbens 12 ist das Einlassven- til 24 geöffnet, indem sich dessen Ventilglied 34 in seiner Öffnungsstellung befindet, in der dieses mit seiner Dichtfläche 42 vom Ventilsitz 40 entfernt angeordnet ist. Die Bewegung des Ventilglieds 34 in seine Öffnungsstellung wird durch die zwischen dem Kraftstoffzulauf 26 und dem Pumpenarbeitsraum 18 herrschende Druckdifferenz gegen die Kraft der Ventilfeder 50 bewirkt. Die Magnetspule 64 des Aktors 60 kann dabei bestromt oder unbestromt sein. Wenn die Magnetspule 64 bestromt ist so wird der Magnetanker 68 durch das entstehende Magnetfeld gegen die Kraft der Rückstellfeder 82 zum Magnetkern 66 hin gezogen. Wenn die Magnetspule 64 nicht bestromt ist so wird der Magnetanker 68 durch die Kraft der Rückstellfeder 82 zum Einlassventil 24 hin gedrückt. Der Magnetanker 68 liegt zumindest mittelbar an der Stirnseite des Schafts 36 des Ventilglieds 34 an.

Während des Förderhubs des Pumpenkolbens 12 wird durch den Aktor 60 bestimmt ob sich das Ventilglied 34 des Einlassventils 24 in seiner Öffnungsstellung oder Schließstellung befindet. Bei unbestromter Magnetspule 64 wird der Magnetanker 68 durch die Rückstellfeder 82 in der Stellrichtung gemäß Pfeil B in Figur 2 gedrückt, wobei das Ventilglied 34 durch den Magnetanker 68 gegen die Ventilfeder 50 in der Stellrichtung B in seine Öffnungsstellung gedrückt wird. Die Kraft der auf den Magnetanker 68 wirkenden Rückstellfeder 82 ist größer als die Kraft der auf das Ventilglied 34 wirkenden Ventilfeder 50. In die Stellrichtung B wirkt der Magnetanker 68 auf das Ventilglied 34 und der Magnetanker 68 und das Ventilglied 34 werden gemeinsam in die Stellrichtung B bewegt. Solange die Magnetspule 64 nicht bestromt ist kann somit durch den Pumpenkolben 12 kein Kraftstoff in den Speicher 30 gefördert werden sondern vom Pumpenkolben 12 verdrängter Kraftstoff wird in den Kraftstoffzulauf 26 zurückgefördert. Wenn während des Förderhubs des Pumpenkolbens 12 Kraftstoff in den Speicher 30 gefördert werden soll so wird die Magnetspule 64 bestromt, so dass der Magnetanker 68 zum Magnetkern 66 hin in einer zur Stellrichtung B entgegengesetzten Stellrichtung gemäß Pfeil A in Figur 2 gezogen wird. Durch den Magnetanker 68 wird somit keine Kraft mehr auf das Ventilglied 34 ausgeübt, wobei der Magnetanker

68 durch das Magnetfeld in die Stellrichtung A bewegt wird und das Ventilglied 34 unabhängig vom Magnetanker 68 bedingt durch die Ventilfeder 50 und die zwischen dem Pumpenarbeitsraum 18 und dem Kraftstoffzulauf 26 herrschende Druckdifferenz in der Stellrichtung A in seine Schließstellung bewegt wird. Durch das Öffnen des Einlassventils 24 beim Förderhub des Pumpenkolbens 12 mittels des elektromagnetischen Aktors 60 kann die Fördermenge der Hochdruckpumpe in den Speicher 30 variabel eingestellt werden. Wenn eine geringe Kraftstofffördermenge erforderlich ist so wird das Einlassventil 24 durch den Aktor 60 während eines großen Teils des Förderhubs des Pumpenkolbens 12 offen gehalten und wenn eine große Kraftstofffördermenge erforderlich ist, so wird das Einlassventil 24 nur während eines kleinen Teils oder gar nicht während des Förderhubs des Pumpenkolbens 12 offen gehalten.