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Title:
ELECTROMOTIVE ACTUATING UNIT FOR A METERING SYSTEM OF AN INTERNAL COMBUSTION ENGINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/075135
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electromotive actuating unit for a metering system of an internal combustion engine. Said unit comprises an actuator housing (13) and an actuator shaft (12) that is rotatably mounted therein and that operates an actuator, a commutator motor (15) that is coupled to the actuator shaft (12) for rotating said shaft (12), a sensor (27) for detecting the rotational position of the actuator shaft (12) and a support plate (38) that can be fixed in the actuator housing (13) and is provided with a brush holder (21) on one end for the commutator motor (15) and with a connector on the other that is electrically connected to the brush holder (21) and the sensor (27). The aim of the invention is to obtain a unit that can be prefabricated and can be used to compensate for assembly tolerances in the actuator housing (13). To achieve this, the sensor (27) is located on a support (30) and attachment means that correspond with each other are configured on the support (30) and support plate (38) for connecting the support (30) to the support plate (38).

Inventors:
Kaiser, Klaus (Blumenstrasse 56 Markgroeningen, 71706, DE)
Brozio, Michael (Liegnitzer Strasse 11 Korntal-Muenchingen, 70825, DE)
Michels, Markus (Rotebuehlstrasse 73 Stuttgart, 70178, DE)
Josten, Stefan (Korntaler Strasse 176 Stuttgart, 70439, DE)
Application Number:
PCT/DE2002/000893
Publication Date:
September 26, 2002
Filing Date:
March 13, 2002
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20 Stuttgart, 70442, DE)
Kaiser, Klaus (Blumenstrasse 56 Markgroeningen, 71706, DE)
Brozio, Michael (Liegnitzer Strasse 11 Korntal-Muenchingen, 70825, DE)
Michels, Markus (Rotebuehlstrasse 73 Stuttgart, 70178, DE)
Josten, Stefan (Korntaler Strasse 176 Stuttgart, 70439, DE)
International Classes:
F02D9/02; F02D9/00; F02D9/10; F02D11/10; F02D35/00; H02K5/14; H02K5/22; H02K13/00; (IPC1-7): F02D9/10; F02D11/10
Foreign References:
US6067958A
DE19644169A1
US4688420A
EP0596392A1
JPH10176553A
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Claims:
Ansprüche
1. Elektromotorische Stelleinheit für ein Zumeßsystem einer Brennkraftmaschine, mit einem Stellergehäuse (13) und einer darin drehbar gelagerten, ein Stellglied (11) betätigenden Stellwelle (12), mit einem mit der Stellwelle (12) gekoppelten Kommutatormotor (15) zum Verdrehen der Stellwelle (12), der einen auf einer Motorwelle (19) drehfest sitzenden Kommutator (20) und auf den Kommutator (20) sich aufpressende Kommutatorbürsten (22) aufweist, mit einem Sensor (27) zum Erfassen der Drehlage der Stellwelle (12) und mit einer im Stellergehäuse (13) befestigbaren Trägerplatte (38), an der einerseits ein die Kommutatorbürsten (22) haltender Bürstenhalter (21) und andererseits ein mit dem Bürstenhalter (21) und dem Sensor (27) elektrisch verbundener Stecker (39) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (27) auf einem Träger (30) angeordnet ist und am Träger (30) und an der Trägerplatte (38) miteinander korrespondierende Fügemittel zum Verbinden von Träger (30) und Trägerplatte (38) ausgebildet sind.
2. Stelleinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fügemittel so ausgebildet sind, daß Träger (30) und Trägerplatte (38) in unterschiedlichen Relativlagen zueinander aneinandersetzbar sind.
3. Stelleinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fügemittel so ausgebildet sind, daß sie in der Fügestelle ein Relativverschiebung zwischen Träger (30) und Trägerplatte (38) ermöglichen.
4. Stelleinheit nach einem der Ansprüche 13, dadurch gekennzeichnet, daß am Träger (30) zu dem Sensor (27) führende elektrische Leiter und an der Trägerplatte (38) zu dem Stecker (39) führende elektrische Leiter so angeordnet sind, daß sie im Bereich der Fügestelle von Träger (30) und Trägerplatte (38) einander kontaktieren.
5. Stelleinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Leiter in der Trägerplatte (38) von einem Stanzgitter (41 ; 41') gebildet sind.
6. Stelleinheit nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Leiter im Träger (30) von Leiterbahnen einer Leiterplatte (35) gebildet sind.
7. Stelleinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterplatte (35) einen halbringförmigen Leiterplattenteil (351) und einen davon radial abstrebenden stegartigen Leiterplattenteil (352) aufweist.
8. Stelleinheit nach einem der Ansprüche 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Fügemittel eine Schieberzunge (42) und eine die Schieberzunge (42) aufnehmende Zungenführung (37) aufweisen, von denen eine an der Trägerplatte (38) und die andere an dem Träger (30) angeordnet ist.
9. Stelleinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (30) hülsenförmig ausgebildet ist und die Zungenführung (37) radial vom Träger (30) absteht.
10. Stelleinheit nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungenführung (37) zwei parallele, voneinander beabstandete. Längsstege (371, 372) und einen die Längsstege (371, 372) miteinander verbindenden Quersteg (373) aufweist.
11. Stelleinheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (373) an dem von dem Träger (30) abgekehrten freien Ende der Längsstege (371,372) auf deren Unterseite angeordnet ist.
12. Stelleinheit nach einem der Ansprüche 911, dadurch gekennzeichnet, daß der halbringförmige Leiterplattenteil (351) der Leiterplatte (35) im Träger (30) formschlüssig einliegt und der stegartige Leiterplattenteil (352) sich längs der Zungenführung (37) erstreckt.
13. Stelleinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an dem im stegartigen Leiterplattenteil (352) liegenden Ende der Leiterbahnen in der Leiterplatte (35) jeweils eine frei zugängliche Kontaktstelle (36) zum Verbinden der Leiterbahnen mit dem in der Trägerplatte (38) angeordneten Stanzgitter (41) vorgehalten sind.
14. Stelleinheit nach einem der Ansprüche 413, dadurch gekennzeichnet, daß die Fügemittel elektrisch leitfähige Stifte (46) und die Stifte (46) in der Fügestelle mit Spiel umschließende, elektrisch leitfähige Ösen (47) aufweisen, von denen die einen an den elektrischen Leitern in der Trägerplatte (30) und die anderen an den elektrischen Leitern in dem Träger (30) ausgebildet sind.
15. Stelleinheit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (46) senkrecht von der Trägerplatte (38) abstehen und die Ösen (47) jeweils als Löcher in eine Leiterbahn der Leiterplatte (35) am Träger (30) eingebracht sind.
16. Stelleinheit nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Ösen (47) in dem stegartigen Leiterplattenteil (351) der Leiterplatte (35) in einer quer zu dessen Längsachse sich erstreckenden Reihe liegen.
17. Stelleinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine gleichgestaltete zweite Reihe von weiteren, in die Leiterbahnen der Leiterplatte (35) als Löcher eingebrachte Ösen (47') parallel zu der ersten Reihe von Ösen (47) im stegartigen Leiterplattenteil (351) der Leiterplatte (35) angeordnet ist.
18. Stelleinheit nach einem der Ansprüche 415, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenhalter (21) als Hammerbürstenhalter ausgebildet ist, der mindestens zwei jeweils eine Kommutatorbürste (22) tragende, frei auskragende, stromleitende Blattfedern (40) mit aufeinanderzu gerichteter Federvorspannung aufweist, und daß die Enden der Blattfedern (40) jeweils einen elektrischen Leiter in der Trägerplatte (38) kontaktieren.
19. Stelleinheit nach einem der Ansprüche 118, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (38) Befestigungslöcher (43) zum Durchführen von im Stellergehäuse (13) festlegbaren Befestigungsmitteln aufweist.
20. Stelleinheit nach einem der Ansprüche 919, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (30) eine Führung für eine am Stellglied (11) angreifende Rückstellvorrichtung (26) bildet.
21. Stelleinheit nach einem der Ansprüche 120, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (11) eine Drosselklappe (10) zum Steuern des lichten Querschnitts eines Luftansaugstutzens (14) der Brennkraftmaschine ist.
Description:
Elektromotorische Stelleinheit für ein Zumeßsystem einer Brennkraftmaschine Stand der Technik Die Erfindung geht aus von einer elektromotorischen Stelleinheit für ein Zumeßsystem einer Brennkraftmaschine, wie ein Luft-oder Kraftstoffzumeßsystem, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Eine bekannte elektromotorische Stelleinheit dieser Art (DE 196 44 169 A1) ist als Drosselklappenstelleinheit ausgebildet, bei der das Stellglied eine Drosselklappe ist, die in einem Luftansaugsystem der Brennkraftmaschine durch mehr oder weniger weites Freigeben des Querschnitts eines Drosselklappenstutzens die der Brennkraftmaschine zugeführte Luftmenge steuert. Bei dieser Drosselklappenstelleinrichtung nimmt die Trägerplatte neben dem Stecker und dem Bürstenhalter noch den als Potentiometer ausgebildeten Sensor zur Rückmeldung der Drosselklappenstellung auf, der über in der Leiterplatte eingelegte, elektrisch leitende, starre

Bleche an Steckkontakten des Steckers angeschlossen ist. Die mit Stecker, Bürstenhalter und Sensor komplett vormontierte Trägerplatte wird in das Gehäuse eingesetzt, wobei sich die Kommutatorbürsten auf den Kommutator des Kommutatormotors aufschieben und der drehbare Teil des Potentiometers sich an die Steller-oder Drosselklappenwelle ankoppelt. Die eingesetzte Trägerplatte wird im Gehäuse mittels Schrauben lagefixiert und ist dadurch rüttelfest mit dem Drosselklappengehäuse verbunden.

Vorteile der Erfindung Die erfindungsgemäße elektromotorische Stelleinheit hat den Vorteil, daß durch das Fügen von den Stecker und Bürstenhalter tragender Trägerplatte und den Sensor für die Erfassung der Stellgliedlage tragendem Träger eine vorgefertigte Montageeinheit entsteht, bei der alle elektrischen Verbindungen zwischen den Komponenten vorhanden sind. Da Trägerplatte und Träger nicht starr verbunden, sondern nur gefügt sind, können beim Einbau der Montageeinheit in das Stellergehäuse Einbautoleranzen problemlos ausgeglichen werden, so daß der Montageprozeß sehr leicht automatisierbar ist. Nach Befestigen der Montageeinheit im Stellergehäuse kann durch zusätzliches Verlöten der in der Fügestelle sich kontaktierenden elektrischen Leiter von Träger und Trägerplatte auch eine feste mechanische Verbindung zwischen Träger und Trägerplatte geschaffen werden.

Die Zweiteiligkeit der gefügten Montageeinheit aus Träger und Trägerplatte hat noch den zusätzlichen Vorteil, daß die

unveränderte Montageeinheit für Stelleinheiten mit verschiedener Auslegung des zwischen Kommutatormotor und Stellerwelle üblicherweise vorhandenen Getriebes verwendet werden kann. Den bei verschiedenen Getriebevarianten sich ändernden Abständen der zueinander parallel ausgerichteten Achsen von Stellerwelle und Motorwelle des Kommutatormotors und der auch mit der Getriebevariation sich ändernden Gehäusegröße kann dadurch Rechnung getragen werden, daß die Fügemittel mit entsprechender Verschiebung zueinander aneinandergesetzt werden, so daß sich die Relativlage von Trägerplatte und Träger dem vorhandenen Einbauraum im Stellergehäuse anpaßt. Für verschiedene Getriebeauslegungen müssen daher deutlich weniger Varianten von Träger und Trägerplatte vorgehalten werden, was deutliche Kostenvorteile bringt.

Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Stelleinheit möglich.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weisen die Fügemittel eine Schieberzunge und eine die Schieberzunge aufnehmende Zungenführung auf, von denen eine an der Trägerplatte und die andere an dem Träger angeordnet ist. Die Zungenführung ist dabei vorzugsweise aus zwei parallelen, voneinander beabstandeten Längsstegen gebildet, die auf ihrer Unterseite über einen Quersteg miteinander verbunden sind. Durch diese konstruktive Ausführung können Träger und Trägerplatte kontinuierlich in ihrer Relativlage verändert und somit hochgenau an Einbauvorgaben im Stellergehäuse angepaßt werden.

Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung weisen die Fügemittel elektrisch leitfähige Stifte und die Stifte in der Fügestelle mit Spiel umschließende, elektrisch leitfähige Ösen auf. Die Stifte sind an den elektrischen Leitern der Trägerplatte und die Ösen an den elektrischen Leitern des Trägers ausgebildet oder umgekehrt. Bei Ausbildung der elektrischen Leiter der Trägerplatte als Stanzgitter sind die Stifte am Ende des Stanzgitters vorzugsweise einstückig von diesem rechtwinklig abgebogen, und bei Ausbildung der elektrischen Leiter des Trägers als Leiterbahnen einer Leiterplatte sind die Ösen jeweils als Löcher in einer der Leiterbahnen eingebracht. Das Fügen von Träger und Trägerplatte erfolgt dann dadurch, daß die Stifte in die Ösen der Leiterplatte eingesteckt werden, wobei durch das vorhandene Spiel ein gewisser Toleranzausgleich in der Relativlage von Träger und Trägerplatte möglich ist. Beim Einstecken der Stifte in die Ösen erfolgt zugleich die elektrische Kontaktierung, die durch zusätzliches Bonden oder Löten gesichert werden kann. Dabei wird auch gleichzeitig eine mechanisch starre Verbindung zwischen Träger und Trägerplatte geschaffen.

Bei dieser alternativen Ausführungsform wird die Varianz in der Relativlage von Träger und Trägerplatte dadurch erreicht, daß gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung die Ösen in einer quer zur Fügerichtung sich erstreckenden Reihe voneinander beabstandet angeordnet sind und daß mindestens eine gleichgestaltete zweite Reihe von weiteren Ösen parallel zur der ersten Ösenreihe angeordnet ist. Je nach Getriebeauslegung und der damit einhergehenden

Stellergehäusegröße können die Stifte in die erste Reihe von Ösen oder in nachfolgenden Reihen von Ösen eingesteckt werden und dadurch die Relativlage von Träger und Trägerplatte an die Gehäusegröße angepaßt werden.

Selbstverständlich ist es möglich, daß die an Träger und Trägerplatte ausgebildeten Fügemittel sowohl eine Schieberzunge und eine Zungenführung als auch ineinander steckbare Stifte und Ösen an Träger und Trägerplatte aufweisen.

Zeichnung Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Ansicht einer Stelleinheit in Richtung Pfeil I in Fig. 2 bei entferntem Getriebe, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer aus Träger und Trägerplatte bestehenden Montageeinheit der Stelleinheit in Fig. 1 und 2, Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines in der Trägerplatte in Fig. 3 integrierten Stanzgitters,

Fig. 5 eine gleiche Darstellung wie in Fig. 3 bei vom Träger entfernter Leiterplatte, Fig. 6 eine Draufsicht in Richtung VI in Fig. 5, Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie VII-VII in Fig. 6, Fig. 8 eine gleiche Darstellung wie in Fig. 3 einer modifizierten Montageeinheit, Fig. 9 eine perspektivische Ansicht eines Stanzgitters in der Trägerplatte, gemäß Fig. 8.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele Die in Fig. 1 und 2 dargestellte elektromotorische Stelleinheit für Zumeßsysteme an Brennkraftmaschinen dient als sog. Drosselklappenstelleinheit der Steuerung der von der Brennkraftmaschine angesaugten Verbrennungsluft. Sie weist hierzu ein als Drosselklappe 10 ausgebildetes Stellglied 11 auf, das drehfest auf einer Stellwelle 12 sitzt, die ihrerseits in einem Stellergehäuse 13 drehbar gelagert ist.

Die Drosselklappe 10 ist dabei in einem Drosselklappenstutzen 14 angeordnet und gibt je nach Drehstellung einen mehr oder weniger großen lichten Querschnitt des Drosselklappenstutzens 14 frei. Der Drosselklappenstutzen 14 ist in einem zur Brennkraftmaschine führenden Luftansaugrohr angeordnet.

Zur Verdrehung der Stellwelle 12 dient ein hier als Gleichstrommotor ausgebildeter Kommutatormotor 15, der als

Kompletteinheit aus Motorgehäuse 18, Stator 16 und Rotor 17 im Stellergehäuse 13 aufgenommen ist (Fig. 2). Auf einer den Rotor 17 tragenden Motorwelle 19 sitzt drehfest ein Kommutator 20, an dem sich zwei an einem Bürstenhalter 21 festgelegte Kohle-oder Kommutatorbürsten 22 diametral anpressen. Auf der Motorwelle 19 sitzt noch ein Antriebsritzel 23, das über ein Übersetzungsgetriebe 24 ein auf der Stellwelle 12 drehfest angeordnetes Zahnradsegment 25 antreibt. Die Verstellung der Stellwelle 12 über das Zahnradsegment 25 erfolgt gegen eine Rückstellvorrichtung 26, die mittels einer vorgespannten Feder bei stromlosem Kommutatormotor 15 die Drosselklappe 10 in eine sog.

Notluftposition zurückstellt, in welcher nur eine für den Notlauf der Brennkraftmaschine ausreichende Luftmenge über den Drosselklappenstutzen 14 angesaugt wird. Die Notluftposition der Drosselklappe 10 ist in Fig. 2 dargestellt. Die Notluftmenge wird durch den in Fig. 2 am linken Rand der Drosselklappe 10 zwischen dieser und dem Drosselklappenstutzen 14 freigegebenen Luftdurchtrittsquerschnitt festgelegt.

An der Stellwelle 12 ist ein Sensor 27 angekoppelt, der die Verdrehlage der Stellwelle 12 erfaßt und als elektrisches Signal an eine Steuereinrichtung meldet. Der Sensor 27 besteht aus einem Sensorstator 28, der an einem Träger 30 festgelegt ist und die Stellwelle 12 mit Radialabstand umgibt, und aus einem vom Sensorstator 28 umschlossenen Sensorrotor 29, der drehfest mit der Stellwelle 12 gekoppelt ist. Der Sensorrotor 29 besteht aus einer Hülse 31, die drehfest auf der Stellwelle 12 sitzt, und aus einem an der Hülse 31 befestigten, von dieser radial abstehenden Magneten

32 der im Zwischenraum zwischen Hülse 31 und Sensorstator 28 zu drehen vermag. Der Sensorstator 28 ist aus zwei halbringförmigen Flußleitstücken 33 zu einem, Vollring zusammengesetzt und weist zwei diametral angeordnete Hall-ICs 34 auf, die auf einer Leiterplatte 35 angeordnet sind. Die Leiterplatte 35 besitzt einen halbringförmigen Leiterplattenteil 351 und einen damit einstückigen, daran sich mittig radial fortsetzenden, stegartigen Leiterplattenteil 352. Der halbringfömige Leiterplattenteil 351 liegt auf dem einen halbringförmigen Flußleitstück 33 auf und trägt an seinen freien Enden die beiden Hall-ICs 34. Der stegartige Leiterplattenteil 352 weist an seinem freien Ende vier frei zugängliche Kontaktstellen 36 auf, die jeweils über hier nicht dargestellte Leiterbahnen der Leiterplatte 35 mit den Hall-ICs 34 kontaktiert sind. Der Träger 30 für den Sensor 27 der hülsenförmig ausgebildet ist und aufgrund seines zylindrischen Aufbaus zugleich als Führung für die Rückstellvorrichtung 26 dient, weist eine von ihm radial abstehende Zungenführung 37 aus zwei parallelen, voneinander beabstandeten Längsstegen 371 und 372 auf. Die beiden Längsstege 371 und 372 sind an ihrem freien Enden über einen Quersteg 373 miteinander verbunden, der auf der Unterseite der Längsstege 371, 372 verläuft. Bei montierter Leiterplatte 35 liegt der stegartige Leiterplattenteil 352 auf der Oberseite der Längsstege 371, 372 auf und erstreckt sich dicht oberhalb der Zungenführung 37. Die Zungenführung 37 ist ein Fügemittel, um den Träger 30 an eine Trägerplatte 38 anzusetzen und einen elektrischen Kontakt des Sensors 37 zu Steckkontakten eines an der Trägerplatte 38 angeordneten Steckers 39 herzustellen. Über diese hier nicht dargestellten

Steckkontakte des Steckers 39 wird der Sensor 37 mit der Steuereinrichtung verbunden.

Außer dem Stecker 39 ist an der Trägerplatte 38 noch der Bürstenhalter 21 befestigt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Bürstenhalter 21 als sog. Hammerbürstenhalter ausgebildet, der zwei jeweils eine Kommutatorbürste 22 tragende, frei auskragende, stromleitende Blattfedern 40 aufweist, die mit ihrem einen Ende in die Trägerplatte 38 eingespritzt und mit zu Steckkontakten des Steckers 39 führenden elektrischen Leitern verbunden sind. Alle elektrischen Leiter an der Trägerplatte 38 sind durch ein Stanzgitter 41 (Fig. 4) realisiert. Das hier aus sechs getrennten elektrischen Leiterbahnen 411,412 bestehende Stanzgitter 41 ist entweder in die Trägerplatte 38 mit eingespritzt oder wird in die Trägerplatte 38 in eine vorbereitete Aufnahme eingesetzt. Alle Leiterbahnen 411, 412 sind an einem Ende mit einem der Steckkontakte des Steckers 39 kontaktiert. Zwei Leiterbahnen 412 sind mit den Blattfedern 40 des Bürstenhalters 21 kontaktiert und dienen der Stromversorgung des Rotors 17. Vier Leiterbahnen 411 erstrecken sich mit abgewinkelten Leiterbahnabschnitten über eine an der Trägerplatte 38 einstückig ausgebildete Schieberzunge 42 und sind auf ihrer Oberseite bei in die Trägerplatte 38 eingespritztem Stanzgitter 41 freiliegend.

Die ebenfalls ein Fügemittel darstellende Schieberzunge 42 ist an die Zungenführung 37 am Träger 30 angepaßt und schiebt sich beim Fügen von Träger 30 und Trägerplatte 38 zwischen die Längsstege 371 und 372 der Zungenführung 37 ein.

Gleichzeitig schieben sich die die Kontaktstellen 36 tragenden Leiterbahnen im stegartigen Leiterplattenteil 352

auf die auf der Schieberzunge 42 freiliegenden Endabschnitte der Leiterbahnen 411 des Stanzgitters 41 auf, so daß die elektrische Verbindung zwischen Sensor 27 und Stecker 39 hergestellt ist.

Sind Träger 30 und Trägerplatte 38 gefügt, so entsteht eine vorgefertigte Montageeinheit, in der die Komponenten Sensor 27 und Bürstenhalter 21 mit dem Stecker 39 funktionell verbunden sind und die lediglich noch in das Stellergehäuse 13 eingesetzt und festgelegt werden muß. Beim Einsetzen der Montageeinheit schieben sich die Kommutatorbürsten 22 auf den Kommutator 20 des bereits in das Stellergehäuse 13 eingesetzten Kommutatormotors 15 auf, und die Hülse 31 des Sensors 27 umfaßt einen Abschnitt der Stellwelle 12. In der Trägerplatte 38 sind Befestigungslöcher 43 vorgesehen, durch welche Befestigungsschrauben hindurchsteckbar sind, die in mit den Befestigungslöchern 43 kongruente Gewindelöcher im Stellergehäuse 13 einschraubbar sind. Beim Einbau der Montageeinheit können Einbautoleranzen durch der Verschieben der Schieberzunge 42 in der Zungenführung 37 ausgeglichen werden. Nach erfolgtem Einbau können an den Kontaktstellen 36 der Leiterplatte 35 die Leiterbahnen der Leiterplatte 35 mit den positionsrichtig unter ihnen liegenden Endabschnitten der Leiterbahnen 411 des Stanzgitters 41 verschweißt oder gebondet werden, so daß eine rüttel-und vibrationsfeste, elektrische und mechanische Verbindung zwischen Träger 30 und Trägerplatte 38 hergestellt wird. Bei entsprechender Ausbildung kann die Schieberzunge 42 an der Trägerplatte 38 zur mechanischen Fixierung von Träger 30 und Trägerplatte 38 genutzt werden, indem sie beim Festspannen der Trägerplatte 38 im Stellergehäuse 13 mittels der durch die Befestigungslöcher

36 hindurchgesteckten Befestigungsschrauben den Quersteg 373 der Zungenführung 37 auf das Stellergehäuse 13 preßt und dadurch eine Klemmverbindung zwischen Träger 30 und Trägerplatte 38 herstellt. Bei der Montage ist es auch möglich, zuerst die Montageeinheit aus Träger 30 und Trägerplatte 38 auf den Kommutatormotor 15 aufzustecken und dann beide in das Stellergehäuse 13 einzusetzen.

Die beschriebene, als Drosselklappenstelleinheit ausgebildete elektromotorische Stelleinheit ist komplettiert in Fig. 2 im Schnitt und in Fig. 1 in Ansicht gemäß Pfeil I in Fig. 2 dargestellt, wobei in Fig. 1 das Antriebsritzel 23 von der Motorwelle 19 und das Zahnradsegment 25 von der Stellwelle 12 abgenommen und das Übersetzungsgetriebe 24 entfernt ist. Die aus Träger 30 und Trägerplatte 38 gefügte komplette Montageeinheit mit Sensor 27, Bürstenhalter 21 und Stecker 39 vor Einbau in das Stellergehäuse 13 ist in Fig. 3 dargestellt. In Fig. 5 ist bei dieser Montageeinheit die Leiterplatte 35 vom Träger 30 für den Sensor 27 entfernt, um die Fügestelle zwischen Träger 30 und Trägerplatte 38 und die als Zungenführung 37 und Schieberzunge 42 ausgebildeten Fügemittel an Träger 30 und Trägerplatte 38 deutlich zu zeigen. Fig. 6 zeigt eine Draufsicht auf die Montageeinheit in Fig. 5 und eine Schnittführung durch die Fügestelle.

Dieser in Fig. 7 dargestellte Schnitt der Fügestelle zeigt die von dem hülsenförmigen Träger 30 abstehenden Längsstege 371,372 der Zungenführung 37, die an ihrem freien Ende unterseitig von dem Quersteg 373 übergriffen werden, und die zwischen den Längsstegen 371,372 aufgenommene und oberhalb des Querstegs 373 liegende Schieberzunge 42 an der Trägerplatte 38.

Die in Fig. 8 dargestellte modifizierte Montageeinheit aus Träger 30 und Trägerplatte 38 ist in gleicher Weise in das Stellergehäuse 13 der Stelleinheit einsetzbar. Die stimmt weitgehend mit der vorstehend beschriebenen Montageeinheit überein, so daß gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, und ist lediglich hinsichtlich der Fügemittel zum Zusammensetzen von Träger 30 und Trägerplatte 38 modifiziert. Die am Träger 30 ebenfalls vorhandenen, aber modifizierten Längsstege 44 und 45 haben keine Führungsfunktion für die Schieberzunge 42 an der unveränderten Trägerplatte 38. Sie dienen lediglich der richtigen Ausrichtung des Trägers 30 beim Ansetzen an die Trägerplatte 38. Das in der Trägerplatte 38 integrierte Stanzgitter 41'ist insoweit modifiziert, als die vier Leiterbahnen 411 an ihrem auf der Schieberzunge 42 liegenden Ende senkrecht nach oben gerichtete Stifte 46 tragen, die von der Trägerplatte 38 rechtwinklig abstehen (Fig. 9). Die Stifte 46 sind dabei voneinander beabstandet in einer quer zur Längsachse der Schieberzunge 42 ausgerichteten Reihe angeordnet. Das Stanzgitter 41'ist bis auf die herausragenden Stifte 46 komplett in die Trägerplatte 38 eingespritzt.

Die am Träger 30 festgelegte Leiterplatte 35 trägt am freien Ende ihres stegartigen Leiterplattenteils 352 mehrere Ösen 47, deren Zahl der Zahl der Stifte 46 am Stanzgitter 411 entspricht. Wie weiter nicht dargestellt ist, sind die. Ösen 47 durch ein Loch in jeweils einer der Leiterbahnen der Leiterplatte 35 gebildet. Die Ösen 47 sind wie die Stifte 46 in einer Reihe nebeneinander beabstandet angeordnet, wobei

die Reihe sich rechtwinklig zur Längsachse des stegartigen Leiterplattenteils 352 erstreckt. Beim Fügen von Träger 30 und Trägerplatte 38 werden die Ösen 47 über die Stifte 46 geschoben. Der lichte Durchmesser der Ösen 47 ist etwas größer gewählt als der Außendurchmesser der Stifte 46, so daß das zwischen den Stiften 46 und Ösen 47 vorhandene Spiel eine begrenzte Beweglichkeit zwischen Träger 30 und Trägerplatte 38 gewährleistet, wodurch beim Einbau der Montageeinheit in das Stellergehäuse 13 evtl. auftretende Toleranzen ausgeglichen werden können. Nach Festlegen der Trägerplatte 38 mittels der Befestigungslöcher 43 im Stellergehäuse 13 werden die Stifte 46 mit den Ösen 47 z. B. verlötet, so daß eine rüttel-und vibrationsfeste, mechanische und elektrische Verbindung zwischen Träger 30 und Trägerplatte 38 hergestellt ist. Die Hall-ICs 34 sind auch hier über die Leiterbahnen in der Leiterplatte 35, die. Ösen 47 und Stifte 46 und die Leiterbahnen 411 des Stanzgitters 41 mit Steckkontakten im Stecker 39 elektrisch verbunden. Die beiden Kommutatorbürsten 22 sind über die Blattfedern 40 und zwei weiteren Leiterbahnen 412 des Stanzgitters 41'mit zwei weiteren Steckkontakten des Steckers 39 verbunden. Über den Stecker 39 wird einerseits der Sensor 27 für die Rückmeldung der Drehwinkellage der Stellwelle 12 mit der Steuereinrichtung und andererseits der Kommutatormotor 15 mit der Gleichspannungsquelle verbunden.

Um die Montageeinheit aus Träger 30 und Trägerplatte 38 kompatibel für veränderliche Größen des Stellergehäuses 13 mit unterschiedlichen Abständen zwischen Stellwelle 12 und Motorwelle 19 zu machen, ist im stegartigen Leiterplattenteil 352 mindestens noch eine weitere Reihe von Ösen 47'

vorgesehen, die parallel und im Axialabstand von der ersten Reihe von Ösen 47 angeordnet ist. Diese Ösen 47'sind wie die Ösen 47 durch Löcher in den Leiterbahnen der Leiterplatte 35 realisiert. Beim Fügen können nunmehr die an der Schieberzunge 42 der Trägerplatte 38 abstehenden Stifte 46 wahlweise in die vorderste Reihe von Ösen 47 oder in die hintere Reihe von Ösen 47'eingesetzt werden, wodurch sich der Abstand zwischen dem Träger 30 und der Trägerplatte 38 verändert.

Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Beispiel einer Drosselklappenstelleinheit beschränkt. So kann beispielsweise auch das Stellglied der beschriebenen elektromotorischen Stelleinheit eine Steuerklappe sein, die in einer Abgasrückführleitung einer Brennkraftmaschine angeordnet ist und eine der Verbrennungsluft der Brennkraftmaschine zugeführte Abgasmenge dosiert. Anstelle des mit einem Hall-IC ausgeführten Sensors 27 kann auch ein bekannter, als Potentiometer ausgebildeter Sensor die Verdrehlage der Stellwelle 12 erfassen.