Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
ELECTRONIC DEVICE COMPRISING A SENSOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/121988
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electronic device having a housing and an actuating element that can be moved relative to the housing, the actuating element comprising at least one magnetic field influencing component which is designed to generate and/or influence a magnetic field, the device having a sensor for detecting a position and/or a movement of the actuating element and/or of the magnetic field influencing component.

Inventors:
REIME GERD (DE)
BABEL WOLFGANG (DE)
DECKER FRANK (DE)
Application Number:
EP2018/085954
Publication Date:
June 27, 2019
Filing Date:
December 19, 2018
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
HELMUT FISCHER GMBH INST FUER ELEKTRONIK UND MESSTECHNIK (DE)
International Classes:
G01B7/00; G01B7/06; G01D5/14; G01D5/20; H03K17/95
Foreign References:
DE4137485A11993-05-19
DE29620044U11997-01-09
DE3318900A11984-11-29
DE2345848A11975-03-20
DE857278C1952-11-27
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
DREISS PATENTANWÄLTE PARTG MBB (DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) mit einem Gehäuse (1002) und einem relativ zu dem Gehäuse (1002) bewegbaren

Betätigungselement (1004; 1004a; 1004b; 1004c; 1004d), wobei das

Betätigungselement (1004; 1004a; 1004b; 1004c; 1004d) wenigstens eine Magnetfeldbeeinflussungskomponente (1040) aufweist, die dazu ausgebildet ist, ein magnetisches Feld zu erzeugen und/oder zu beeinflussen, wobei das Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1004d) einen Sensor (1100; 1100‘; 1100“; 1 ; 1 a) zum Erkennen einer Position und/oder einer Bewegung des

Betätigungselements (1004; 1004a; 1004b; 1004c; 1004d) und/oder der

Magnetfeldbeeinflussungskomponente (1040) aufweist.

2. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach Anspruch 1 , wobei die Magnetfeldbeeinflussungskomponente (1040) wenigstens eines der folgenden Elemente aufweist: einen Permanentmagnet (1041 ), ein

magnetisierbares Element, eine elektrisch leitfähige Komponente (1042), eine metallische Komponente (1042).

3. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die

Magnetfeldbeeinflussungskomponente (1040) zumindest teilweise, vorzugsweise jedoch vollständig, in das Betätigungselement (1004; 1004a; 1004b; 1004c; 1004d) integriert ist.

4. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die

Magnetfeldbeeinflussungskomponente (1040) a) unlösbar mit dem

Betätigungselement (1004; 1004a; 1004b; 1004c; 1004d) verbunden ist oder b) integraler Bestandteil des Betätigungselements (1004; 1004a; 1004b; 1004c; 1004d) ist.

5. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Betätigungselement (1004;

1004a; 1004b; 1004c; 1004d) als Spritzgussteil ausgebildet ist, und wobei die Magnetfeldbeeinflussungskomponente (1040) zumindest teilweise in das Betätigungselement (1004; 1004a; 1004b; 1004c; 1004d) integriert, insbesondere eingegossen, ist, vorzugsweise vollständig in das

Betätigungselement (1004; 1004a; 1004b; 1004c; 1004d) integriert,

insbesondere eingegossen, ist.

6. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Betätigungselement (1004;

1004a; 1004b; 1004c; 1004d) hülsenförmig ausgebildet ist.

7. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Betätigungselement (1004;

1004a; 1004b; 1004c; 1004d) koaxial um das Gehäuse (1002) des Geräts (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) herum angeordnet ist.

8. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Betätigungselement (1004;

1004a; 1004b; 1004c; 1004d) an dem Gehäuse (1002) axial hin- und

herbewegbar angeordnet ist.

9. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Sensor (1100; 1100‘; 1 ; 1 a) wenigstens eines der folgenden Elemente aufweist: einen magnetoresistiven Sensor (1101 ), insbesondere Hallsensor, einen induktiven Sensor, einen Reed- Sensor, insbesondere Reed-Schalter.

10. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der vorstehenden Ansprüche, wobei wenigstens eine Komponente (1010; 1300) des Geräts in Abhängigkeit der Position und/oder Bewegung des

Betätigungselements (1004; 1004a; 1004b; 1004c; 1004d) und/oder der

Magnetfeldbeeinflussungskomponente (1040) a) aktivierbar und/oder

deaktivierbar ist und/oder b) von einem ersten Betriebszustand in wenigstens einen zweiten Betriebszustand versetzbar ist.

11. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (1002) eine im wesentlichen kreiszylindrische Grundform aufweist, und wobei das

Betätigungselement (1004d) eine im wesentlichen hohlzylindrische Grundform aufweist und einen ersten axialen Endbereich (1002a) des Gehäuses (1002) koaxial umgibt.

12. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach Anspruch 11 , wobei wenigstens eine Komponente des Sensors (1100; 1100‘; 1 ; 1 a) innerhalb des Gehäuses (1002) und in dem ersten axialen Endbereich (1002a) angeordnet ist, wobei insbesondere wenigstens ein Hallsensor (1101 ) oder wenigstens eine Sensorspule (1112) oder wenigstens ein Reed-Schalter des Sensors in dem ersten axialen Endbereich (1002a) angeordnet ist.

13. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der Ansprüche 7 bis 12, wobei radial zwischen dem Gehäuse (1002) und dem, insbesondere hohlzylindrischen, Betätigungselement (1004c; 1004d) ein Federelement (1005), insbesondere eine Druckfeder (1005), vorgesehen ist.

14. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (1002) a) die Schutzart 67 gemäß DIN EN 60529 aufweist und/oder b) zumindest in einem bzw. dem ersten axialen Endbereich (1002a) hermetisch dicht ist.

15. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) eine Auswerteeinrichtung (1200) aufweist, die dazu ausgebildet ist, eine die Position und/oder Bewegung des Betätigungselements (1004;

1004a; 1004b; 1004c; 1004d) charakterisierende Bewegungsinformation (Bl) in Abhängigkeit eines Ausgangssignals (os1 ) des Sensors (1100; 1100‘; 1 ; 1 a) zu ermitteln (120).

16. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die

Magnetfeldbeeinflussungskomponente (1040) des Betätigungselements (1004; 1004a; 1004b; 1004c; 1004d) wenigstens eine metallische Komponente (1042) aufweist, wobei der Sensor (1100; 1 ; 1 a) ein induktiver Sensor ist, wobei der induktive Sensor (1100; 1 ; 1 a) aufweist: einen eine Sensorspule (1112) aufweisenden ersten Messschwingkreis (1110; 15), in dem eine erste

Messschwingung (MS; 7) erzeugbar ist, und einen Schwingungsgenerator (1130; 13), der dazu ausgebildet ist, eine Erregerschwingung (ES; 11 ) zu erzeugen und zumindest zeitweise den ersten Messschwingkreis (1110; 15) mit der

Erregerschwingung (ES; 11 ) zu beaufschlagen (110), wobei das Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) eine Auswerteeinrichtung (1200) aufweist, die dazu ausgebildet ist, eine die Position und/oder Bewegung des

Betätigungselements (1004; 1004a; 1004b; 1004c) charakterisierende

Bewegungsinformation (Bl) in Abhängigkeit der ersten Messschwingung (MS; 7) zu ermitteln (120).

17. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach Anspruch 16, wobei der Schwingungsgenerator (1130; 13) dazu ausgebildet ist, mehrere zeitlich aufeinanderfolgende Erregerschwingungen (ES; 11 ) zu erzeugen und den ersten Messschwingkreis (1110; 15) mit den mehreren

Erregerschwingungen (ES; 11 ) zu beaufschlagen, wodurch sich insbesondere eine der Anzahl der mehreren zeitlich aufeinanderfolgende Erregerschwingungen (ES; 11 ) entsprechende Mehrzahl von Messschwingungen (MS; 7) ergibt.

18. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach Anspruch 17, wobei der Schwingungsgenerator (1130; 13) dazu ausgebildet ist, periodisch mit einer ersten Taktfrequenz die mehreren Erregerschwingungen (ES; 11 ) zu erzeugen und den ersten Messschwingkreis (1110; 15) mit den periodisch erzeugten Erregerschwingungen (ES; 11 ) zu beaufschlagen, wobei insbesondere die erste Taktfrequenz zwischen etwa 0,5 Hertz und etwa 800 Hertz beträgt, bevorzugt zwischen etwa 2 Hertz und etwa 100 Hertz, besonders bevorzugt zwischen etwa 5 Hertz und etwa 20 Hertz.

19. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der Ansprüche 16 bis 18, wobei der Schwingungsgenerator (1130; 13) dazu ausgebildet ist, den ersten Messschwingkreis (1110; 15) so mit der

Erregerschwingung (ES; 11 ) zu beaufschlagen, dass die erste Messschwingung (MS; 7) eine aufklingende und anschließend wieder abklingende Schwingung ist.

20. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der Ansprüche 16 bis 19, wobei der erste Messschwingkreis (MS; 15), insbesondere zum Erzeugen einer aufklingenden und anschließend wieder abklingenden Messschwingung (MS; 7), in Resonanz mit der Erregerschwingung (ES; 11 ) bringbar ist.

21. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der Ansprüche 16 bis 20, wobei der erste Messschwingkreis (1110; 15) ein erster LC-Oszillator mit einer ersten Resonanzfrequenz ist, wobei die

Sensorspule (1112; 3) ein induktives Element des ersten LC-Oszillators ist, und wobei ein kapazitives Element (53) des ersten LC-Oszillators parallel zu der Sensorspule (1112; 3) geschaltet ist, wobei insbesondere der

Schwingungsgenerator (1130; 13) dazu ausgebildet ist, die Erregerschwingung (ES; 11 ) mit einer zweiten Frequenz zu erzeugen, wobei die zweite Frequenz zwischen etwa 60 Prozent und etwa 140 Prozent der ersten Resonanzfrequenz des ersten LC-Oszillators beträgt, wobei insbesondere die zweite Frequenz zwischen etwa 80 Prozent und etwa 120 Prozent der ersten Resonanzfrequenz des ersten LC-Oszillators beträgt, wobei insbesondere die zweite Frequenz zwischen etwa 95 Prozent und etwa 105 Prozent der ersten Resonanzfrequenz des ersten LC-Oszillators beträgt.

22. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der Ansprüche 18 bis 21 , wobei der Schwingungsgenerator (1130; 13) einen zweiten LC-Oszillator (59, 61 ) aufweist und einen Taktgeber (63), der dazu ausgebildet ist, den zweiten LC-Oszillator mit einem ersten Taktsignal (TS1 ) oder einem von dem ersten Taktsignal (TS1 ) abgeleiteten Signal zu beaufschlagen, das die erste Taktfrequenz und eine vorgebbare Taktlänge (TL) aufweist, wobei insbesondere die vorgebbare Taktlänge (TL) zwischen etwa 100 Nanosekunden und etwa 1000 Millisekunden beträgt, insbesondere zwischen etwa 500

Nanosekunden und etwa 10 Mikrosekunden, besonders bevorzugt etwa eine Mikrosekunde.

23. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der Ansprüche 16 bis 22, wobei der erste Messschwingkreis (1110; 15), insbesondere zumindest zeitweise, induktiv mit dem Schwingungsgenerator

(1130; 13) gekoppelt ist und/oder wobei der erste Messschwingkreis (1110; 15) kapazitiv mit dem Schwingungsgenerator (1130; 13) gekoppelt ist.

24. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens einem der Ansprüche 16 bis 23, wobei die Auswerteeinrichtung (1200) dazu ausgebildet ist, wenigstens zwei maximale oder minimale Amplitudenwerte unterschiedlicher Schwingungsperioden der Messschwingung (MS; 7)

miteinander zu vergleichen.

25. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der Ansprüche 17 bis 24, wobei die Auswerteeinrichtung (1200) dazu ausgebildet ist, einen maximalen oder minimalen Amplitudenwert einer ersten Messschwingung (MS1 ; 7‘) der mehreren Messschwingungen (MS; 7) mit einem entsprechenden maximalen oder minimalen Amplitudenwert einer zweiten Messschwingung (MS2; 7“) der mehreren Messschwingungen zu vergleichen, wobei vorzugsweise die zweite Messschwingung (MS2, 7“) auf die erste

Messschwingung (MS1 ; 7‘) folgt, insbesondere direkt auf die erste

Messschwingung (MS1 ; 7‘) folgt.

26. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der Ansprüche 18 bis 25, wobei die Auswerteeinrichtung (1200) dazu ausgebildet ist, einen ersten Amplitudenwert (17) der Messschwingung (7; MS1 ) eines ersten Taktdurchgangs (19) mit einem Amplitudenwert (21 ) der

Messschwingung (7; MS2) eines zweiten Taktdurchgangs (23) zu vergleichen, wobei das Vergleichen insbesondere eine Differenzbildung umfasst.

27. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der Ansprüche 16 bis 26, wobei wenigstens ein zweiter Messschwingkreis (16) vorgesehen ist, der eine zweite Sensorspule (5) aufweist, und in dem eine sekundäre Messschwingung erzeugbar ist, und wobei der

Schwingungsgenerator (1130; 13) dazu ausgebildet ist, auch den zweiten Messschwingkreis (16) zumindest zeitweise mit der Erregerschwingung (11 ) zu beaufschlagen, wobei die Auswerteeinrichtung (1200) dazu ausgebildet ist, die die Position und/oder Bewegung des Betätigungselements (1004; 1004a; 1004b; 1004c) charakterisierende Bewegungsinformation (Bl) in Abhängigkeit der ersten Messschwingung (7) und der sekundären Messschwingung zu ermitteln.

28. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der Ansprüche 16 bis 27, wobei die Auswerteeinrichtung (1200) einen Vergleicher (77) aufweist, der dazu ausgebildet ist, einen Amplitudenwert (21 ) der Messschwingung (7; MS1 , MS2) mit einem Vorgabewert zu vergleichen, wobei insbesondere eine Vorgabewerterzeugungseinrichtung (VG) vorgesehen ist, die dazu ausgebildet ist, den Vorgabewert zu erzeugen, wobei die

Vorgabewerterzeugungseinrichtung (VG) insbesondere dazu ausgebildet ist, den Vorgabewert zumindest zeitweise a) als statischen Wert und/oder zumindest zeitweise b) in Abhängigkeit eines Amplitudenwerts der Messschwingung (MS; MS1 , MS22; 7) zu erzeugen.

29. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach Anspruch 28, wobei ein Flipflopelement (81 ) vorgesehen ist, dessen Setzeingang (81 a) mit einem Ausgang des Vergleichers (77) verbunden oder verbindbar ist, und dessen Rücksetzeingang (81 b) mit einem Taktsignal, insbesondere dem ersten Taktsignal (TS1 ), beaufschlagbar ist, wobei insbesondere ein Tiefpass (83) vorgesehen ist, und wobei ein Ausgang des Flipflopelements (81 ) mit einem Eingang des Tiefpasses (83) verbunden ist.

30. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der Ansprüche 16 bis 29, wobei das Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) zur Ausführung der folgenden Schritte ausgebildet ist: periodisches Erzeugen (150) von mehreren Erregerschwingungen (ES; 11 ), insbesondere abklingenden Erregerschwingungen (ES; 11 ), mittels des

Schwingungsgenerators (1130; 13), und Beaufschlagen (160) des ersten

Messschwingkreises (1110; 15) mit den mehreren Erregerschwingungen (11 ), wobei insbesondere der erste Messschwingkreis (1110; 15) so mit den mehreren Erregerschwingungen (ES; 11 ) beaufschlagbar ist, dass a) der erste

Messschwingkreis (1110; 15), vorzugsweise zumindest in etwa, in Resonanz mit einer jeweiligen Erregerschwingung (ES; 11 ) versetzt wird und/oder b) die Messschwingung (MS; MS1 , MS2; 7) als aufklingende und anschließend wieder abklingende Schwingung erhalten wird.

31. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der Ansprüche 15 bis 30, wobei das Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) wenigstens eine Funktionskomponente (1300, 1302) aufweist, und wobei das Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) dazu ausgebildet ist, einen Betriebszustand und/oder einen Wechsel eines Betriebszustands der wenigstens einen Funktionskomponente (1300, 1302) in Abhängigkeit von der

Bewegungsinformation (Bl) zu steuern.

32. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens

einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Gerät (1000; 1000a; 1000b;

1000c; 1000d) eine Messeinrichtung (1030; 1300) aufweist, die dazu ausgebildet ist, Schichtdicken zu messen, wobei die Messeinrichtung (1030; 1300)

insbesondere dazu ausgebildet ist, Schichtdicken von Schichten aus Lack und/oder Farbe und/oder Gummi und/oder oder Kunststoff auf Stahl und/oder Eisen und/oder Gusseisen zu messen, und/oder Schichten aus Lack und/oder Farbe und/oder Gummi und/oder oder Kunststoff auf nichtmagnetischen

Grundwerkstoffen wie z.B. Aluminium, und/oder Kupfer und/oder Messing.

33. Elektronisches Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach Anspruch 32, wobei das Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit von der Bewegungsinformation (Bl) wenigstens eine

Schichtdickenmessung durch die Messeinrichtung (1300) auszuführen.

34. Verfahren zum Betreiben eines elektronischen Geräts (1000; 1000a; 1000b;

1000c; 1000d) mit einem Gehäuse (1002) und einem relativ zu dem Gehäuse (1002) bewegbaren Betätigungselement (1004; 1004a; 1004b; 1004c; 1004d), wobei das Betätigungselement (1004; 1004a; 1004b; 1004c; 1004d) wenigstens eine Magnetfeldbeeinflussungskomponente (1040) aufweist, die dazu

ausgebildet ist, ein magnetisches Feld zu erzeugen und/oder zu beeinflussen, wobei das Gerät (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1004d) einen Sensor (1100;

1100‘; 1100“; 1 ; 1 a) zum Erkennen einer Position und/oder einer Bewegung des Betätigungselements (1004; 1004a; 1004b; 1004c; 1004d) und/oder der

Magnetfeldbeeinflussungskomponente (1040) aufweist, wobei das Verfahren aufweist: Erkennen (90) einer Bewegung des Betätigungselements (1004;

1004a; 1004b; 1004c; 1004d), und, optional, Steuern (92) eines Betriebs wenigstens einer Komponente (1010, 1030) des Geräts (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d), insbesondere in Abhängigkeit der Erkennung (90) der Bewegung.

35. Verwendung eines elektronischen Geräts (1000; 1000a; 1000b; 1000c; 1000d) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 33 und/oder des Verfahrens nach Anspruch 34 zur Messung wenigstens einer physikalischen Größe, insbesondere einer Schichtdicke wenigstens einer Lackschicht.

Description:
Titel: Elektronisches Gerät mit Sensor

Beschreibung

Gebiet der Erfindung

Die Offenbarung betrifft ein elektronisches Gerät mit einem Gehäuse und einem relativ zu dem Gehäuse bewegbaren Betätigungselement.

Stand der Technik

Derartige Geräte sind bekannt und können beispielsweise in Form von

Handmessgeräten bereitgestellt werden, bei denen das Betätigungselement durch einen Benutzer des Geräts betätigbar, insbesondere bewegbar, ist. Die

Betätigungselemente bekannter Geräte wirken häufig direkt auf einen elektrischen Schaltkreis bzw. bilden einen Teil eines Schaltkreises, was einen komplexen Aufbau sowie eine Anfälligkeit gegenüber Verschmutzung bedingt. Daher ist insbesondere eine gute elektrische Kontaktgabe von durch das Betätigungselement betätigbaren elektrischen Kontaktelementen oft nicht über einen längeren Zeitraum sichergestellt.

Offenbarung der Erfindung

Demgemäß ist es Aufgabe bevorzugter Ausführungsformen, ein Gerät der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, dass die genannten Nachteile vermindert bzw. vermieden werden.

Bevorzugte Ausführungsformen beziehen sich auf ein elektronisches Gerät mit einem Gehäuse und einem relativ zu dem Gehäuse bewegbaren Betätigungselement, wobei das Betätigungselement wenigstens eine Magnetfeldbeeinflussungskomponente aufweist, die dazu ausgebildet ist, ein magnetisches Feld zu erzeugen und/oder zu beeinflussen, wobei das Gerät einen Sensor zum Erkennen einer Position und/oder einer Bewegung des Betätigungselements und/oder der

Magnetfeldbeeinflussungskomponente aufweist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die

Magnetfeldbeeinflussungskomponente wenigstens eines der folgenden Elemente aufweist: einen Permanentmagnet, ein magnetisierbares Element, eine elektrisch leitfähige Komponente, eine metallische Komponente.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die

Magnetfeldbeeinflussungskomponente zumindest teilweise, vorzugsweise jedoch vollständig, in das Betätigungselement integriert ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die

Magnetfeldbeeinflussungskomponente unlösbar mit dem Betätigungselement verbunden ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die

Magnetfeldbeeinflussungskomponente integraler Bestandteil des Betätigungselements ist. Beispielsweise kann das Betätigungselement selbst aus einem magnetischen bzw. magnetisierbaren Material ausgebildet sein.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das

Betätigungselement als Spritzgussteil ausgebildet ist, wobei die

Magnetfeldbeeinflussungskomponente zumindest teilweise in das Betätigungselement integriert, insbesondere eingegossen, ist, vorzugsweise vollständig in das

Betätigungselement integriert (insbesondere allseitig von dem Material des

Betätigungselements umschlossen), insbesondere darin eingegossen, ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das

Betätigungselement hülsenförmig (also z.B. im wesentlichen hohlzylindrisch) ausgebildet ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das

Betätigungselement koaxial um das Gehäuse des Geräts herum angeordnet ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das

Betätigungselement an dem Gehäuse axial hin- und herbewegbar angeordnet ist. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass der Sensor wenigstens eines der folgenden Elemente aufweist: einen magnetoresistiven Sensor, insbesondere Hallsensor, einen induktiven Sensor, einen Reed-Sensor, insbesondere Reed-Schalter.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass wenigstens eine Komponente des Geräts in Abhängigkeit der Position und/oder Bewegung des

Betätigungselements und/oder der Magnetfeldbeeinflussungskomponente aktivierbar und/oder deaktivierbar ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass wenigstens eine Komponente des Geräts in Abhängigkeit der Position und/oder Bewegung des

Betätigungselements und/oder der Magnetfeldbeeinflussungskomponente von einem ersten Betriebszustand (z.B. regulärer Betriebsmodus) in wenigstens einen zweiten Betriebszustand (z.B. Energiesparzustand, in dem die elektrische Energieaufnahme gegenüber dem regulären Betriebsmodus reduziert ist) versetzbar ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Gehäuse eine im wesentlichen kreiszylindrische Grundform aufweist, wobei das Betätigungselement eine im wesentlichen hohlzylindrische Grundform (bevorzugt kreiszylindrisch) aufweist und einen ersten axialen Endbereich des Gehäuses koaxial umgibt.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass wenigstens eine Komponente des Sensors innerhalb des Gehäuses und in dem ersten axialen

Endbereich angeordnet ist, wobei insbesondere wenigstens ein Hallsensor oder wenigstens eine Sensorspule oder wenigstens ein Reed-Schalter des Sensors in dem ersten axialen Endbereich angeordnet ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass radial zwischen dem Gehäuse und dem, insbesondere hohlzylindrischen, Betätigungselement ein Federelement, insbesondere eine Druckfeder, vorgesehen ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Gehäuse die Schutzart 67 gemäß DIN EN 60529 aufweist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Gehäuse zumindest in einem bzw. dem ersten axialen Endbereich hermetisch dicht ist. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Gerät eine Auswerteeinrichtung aufweist, die dazu ausgebildet ist, eine die Position und/oder Bewegung des Betätigungselements charakterisierende Bewegungsinformation in Abhängigkeit eines Ausgangssignals des Sensors zu ermitteln.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die

Magnetfeldbeeinflussungskomponente des Betätigungselements wenigstens eine metallische Komponente aufweist, wobei der Sensor ein induktiver Sensor ist, wobei der induktive Sensor aufweist: einen eine Sensorspule aufweisenden ersten

Messschwingkreis, in dem eine erste Messschwingung erzeugbar ist, und einen Schwingungsgenerator, der dazu ausgebildet ist, eine Erregerschwingung zu erzeugen und zumindest zeitweise den ersten Messschwingkreis mit der Erregerschwingung zu beaufschlagen, wobei das Gerät eine Auswerteeinrichtung aufweist, die dazu ausgebildet ist, eine die Position und/oder Bewegung des Betätigungselements charakterisierende Bewegungsinformation in Abhängigkeit der ersten Messschwingung zu ermitteln.

Die Vorsehung des induktiven Sensors gemäß weiteren bevorzugten

Ausführungsformen ermöglicht vorteilhaft einen zuverlässigen Betrieb des Geräts, und gleichzeitig ist durch den Aufbau des induktiven Sensors gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen eine besonders geringe elektrische Energieaufnahme für seinen Betrieb erforderlich. Mittels der Messschwingung kann gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen eine Wechselwirkung der metallischen Komponente des

Betätigungselements mit der Sensorspule ermittelt werden, und durch die

Auswerteeinrichtung kann gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen daraus eine Position und/oder Bewegung des Betätigungselements ermittelt werden. Die Erregerschwingung kann gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen vorteilhaft sehr energieeffizient erzeugt werden und benötigt während eines Abklingens gar keine elektrische Energiezufuhr.

Die Messschwingung kann gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen unter Beaufschlagung mit der Erregerschwingung erzeugt werden, bei besonders

vorteilhaften Ausführungsformen insbesondere durch eine Resonanz mit der

Erregerschwingung, und benötigt daher auch keine gesonderte Energiezufuhr.

Untersuchungen der Anmelderin zufolge sind dadurch Stromverbräuche für den induktiven Sensor gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen von etwa 200 nA (Nanoampere) bei einer Betriebsspannung von etwa 3 V (Volt) möglich.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist die Messschwingung einen aufklingenden und anschließend wieder abklingenden Signalverlauf auf, der sehr leicht durch die Auswerteeinrichtung ausgewertet werden kann, beispielsweise immer zwischen dem Aufklingen und dem Abklingen, insbesondere wenn ein Signalmaximum der Hüllkurve der Messschwingung auftritt. Der aufklingende Signalverlauf ergibt sich z.B. dadurch, dass in Form der Erregerschwingung bereitgestellte Energie auf den ersten Messschwingkreis übertragen wird, wodurch dieser zu der aufklingenden

Schwingung anregbar ist, und der abklingende Signalverlauf ergibt sich z.B. dadurch, dass die Erregerschwingung selbst abklingt, wodurch - im Unterschied zu der aufklingenden Schwingung - weniger Energie je Zeit bzw. gar keine Energie mehr auf den ersten Messschwingkreis übertragen wird, und dieser somit auch ausschwingt.

Generell kann gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen eine Schwingung des ersten Messschwingkreises beispielsweise durch eine sich zeitlich ändernde elektrische Spannung charakterisiert werden, die an der Sensorspule anliegt und/oder durch einen sich zeitlich ändernden elektrischen Strom, der durch die Sensorspule fließt. Bei manchen Ausführungsformen kann die Auswerteeinrichtung beispielsweise die genannte elektrische Spannung und/oder den genannten elektrischen Strom auswerten, um Bewegungsinformationen zu ermitteln, die eine Position und/oder Bewegung des Betätigungselements charakterisieren.

Besonders vorteilhaft an weiteren bevorzugten Ausführungsformen, die eine auf- und wieder abklingende Schwingung in dem Messschwingkreis zum Gegenstand haben, ist ferner, dass ein Signalmaximum (z.B. maximale Spannung) der auf- und wieder abklingenden Schwingung im Vergleich zu einer z.B. lediglich abklingenden

Schwingung deutlich stärker von einer Wechselwirkung der Sensorspule mit dem

Betätigungselement bzw. seiner wenigstens einen metallischen Komponente abhängt, wodurch sich eine größere Empfindlichkeit des vorgeschlagenen Messprinzips als bei konventionellen induktiven Verfahren ergibt, und wodurch ein präziseres und von Störungseinflüssen unabhängigeres Erkennen der Position und/oder Bewegung des Betätigungselements ermöglicht ist. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann das Betätigungselement selbst beispielsweise nicht elektrisch leitfähig ausgebildet sein, jedoch wenigstens eine metallische bzw. elektrisch leitfähige Komponente aufweisen, deren elektrisch leitfähiges Material in Wechselwirkung mit der Messschwingung der ersten Sensorspule treten und somit ausgewertet werden kann. Bei weiteren bevorzugten

Ausführungsformen kann das Betätigungselement selbst auch zumindest teilweise bzw. bereichsweise elektrisch leitfähig ausgebildet sein, und kann ggf. zusätzlich eine elektrisch leitfähige Komponente aufweisen.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen besteht eine durch die

Auswerteeinrichtung auswertbare Wechselwirkung des Betätigungselements (bzw. seiner metallischen bzw. elektrisch leitfähigen Komponente) mit der Sensorspule darin, dass ein durch die Messchwingung hervorgerufenes magnetisches Wechselfeld im Bereich der Sensorspule Wirbelströme in dem Betätigungselement bzw. seiner metallischen bzw. elektrisch leitfähigen Komponente induziert. Dies kann beispielsweise eine Dämpfung der ersten Messschwingung bewirken. Je nach Anordnung des

Betätigungselements in Bezug auf die Sensorspule kann diese Wechselwirkung stärker oder schwächer ausfallen, was auswertbar ist. Insbesondere können dadurch sowohl eine Position des Betätigungselements als auch Bewegungen des Betätigungselements erkannt werden.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist denkbar, dass eine Annäherung des Betätigungselements bzw. seiner metallischen Komponente an die Sensorspule bzw. Entfernung von der Sensorspule die Resonanzfrequenz des ersten

Messschwingkreises beeinflusst, so dass sich anstelle der vorstehend genannten Dämpfung auch eine Verstärkung der ersten Messschwingung bei Annäherung des Betätigungselements an die erste Sensorspule ergeben kann.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der Schwingungsgenerator dazu ausgebildet, mehrere zeitlich aufeinanderfolgende Erregerschwingungen zu erzeugen und den ersten Messschwingkreis mit den mehreren Erregerschwingungen zu beaufschlagen, wodurch sich insbesondere eine der Anzahl der mehreren zeitlich aufeinanderfolgende Erregerschwingungen entsprechende Mehrzahl von

Messschwingungen ergibt. Bei anderen Ausführungsformen kann auch vorgesehen sein, den ersten Messschwingkreis mit einer einzigen Erregerschwingung zu beaufschlagen, wodurch sich eine einzige Messschwingung ergibt. Untersuchungen der Anmelderin zufolge kann die Auswertung einer einzigen Messschwingung ausreichen, um

Bewegungsinformationen für manche Anwendungsfälle hinreichend genau zu bestimmen. Demgegenüber kann bei anderen Ausführungsformen im Falle von mehreren Erregerschwingungen und mehreren Messschwingungen eine vergleichbare Auswertung beispielsweise wiederholt durchgeführt werden, wodurch sich in manchen Fällen die Genauigkeit steigern lässt und/oder Bewegungen besser erkennbar sind.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der Schwingungsgenerator dazu ausgebildet, periodisch mit einer ersten Taktfrequenz die mehreren

Erregerschwingungen zu erzeugen und den ersten Messschwingkreis mit den periodisch erzeugten Erregerschwingungen zu beaufschlagen. Bei weiteren

bevorzugten Ausführungsformen beträgt die erste Taktfrequenz zwischen etwa 0,5 Flertz und etwa 800 Flertz, bevorzugt zwischen etwa 2 Flertz und etwa 100 Flertz, besonders bevorzugt zwischen etwa 5 Flertz und etwa 20 Flertz.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der Schwingungsgenerator dazu ausgebildet, den ersten Messschwingkreis so mit der Erregerschwingung zu

beaufschlagen, dass die erste Messschwingung eine aufklingende und anschließend wieder abklingende Schwingung ist. Dadurch ergibt sich wie vorstehend bereits angesprochen eine besonders empfindliche Auswertung.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der erste Messschwingkreis, insbesondere zum Erzeugen einer aufklingenden und anschließend wieder

abklingenden Messschwingung, in Resonanz mit der Erregerschwingung bringbar.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der erste Messschwingkreis ein erster LC-Oszillator mit einer ersten Resonanzfrequenz, wobei die Sensorspule ein induktives Element des ersten LC-Oszillators ist, und wobei ein kapazitives Element des ersten LC-Oszillators parallel zu der Sensorspule geschaltet ist. In diesem Fall ergibt sich in an sich bekannter Weise die erste Resonanzfrequenz, bei der es sich um die

Eigenresonanzfrequenz des ersten LC-Oszillators handelt, aus der Induktivität der Sensorspule und der Kapazität des kapazitiven Elements. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der Schwingungsgenerator dazu ausgebildet, die Erregerschwingung mit einer zweiten Frequenz zu erzeugen, wobei die zweite Frequenz zwischen etwa 60 Prozent und etwa 140 Prozent der ersten

Resonanzfrequenz des ersten LC-Oszillators beträgt. Besonders bevorzugt beträgt die zweite Frequenz zwischen etwa 80 Prozent und etwa 120 Prozent der ersten

Resonanzfrequenz des ersten LC-Oszillators, weiter bevorzugt zwischen etwa 95 Prozent und etwa 105 Prozent der ersten Resonanzfrequenz.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist der Schwingungsgenerator einen zweiten LC-Oszillator auf und einen Taktgeber, der dazu ausgebildet ist, den zweiten LC-Oszillator mit einem ersten Taktsignal oder einem von dem ersten Taktsignal abgeleiteten Signal (beispielsweise mit einem verstärkten ersten Taktsignal) zu beaufschlagen, das die erste Taktfrequenz und eine vorgebbare Taktlänge aufweist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen beträgt die vorgebbare Taktlänge zwischen etwa 100 Nanosekunden und etwa 1000 Millisekunden, insbesondere zwischen etwa 500 Nanosekunden und etwa 10 Mikrosekunden, besonders bevorzugt etwa eine Mikrosekunde.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der erste Messschwingkreis, insbesondere zumindest zeitweise, induktiv mit dem Schwingungsgenerator gekoppelt. Bei anderen Ausführungsformen ist der erste Messschwingkreis kapazitiv mit dem Schwingungsgenerator gekoppelt, bevorzugt über ein Kopplungsglied, das aus einer elektrischen Serienschaltung von einem Kopplungswiderstand und einem

Kopplungskondensator besteht. Hierdurch kann die Kopplungsimpedanz präzise eingestellt werden.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist die Auswerteeinrichtung dazu ausgebildet, wenigstens zwei maximale oder minimale Amplitudenwerte

unterschiedlicher Schwingungsperioden der (selben) Messschwingung miteinander zu vergleichen.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist die Auswerteeinrichtung dazu ausgebildet, einen maximalen oder minimalen Amplitudenwert einer ersten

Messschwingung der mehreren Messschwingungen mit einem entsprechenden maximalen oder minimalen Amplitudenwert einer zweiten Messschwingung der mehreren Messschwingungen zu vergleichen, wobei vorzugsweise die zweite Messschwingung auf die erste Messschwingung folgt, insbesondere direkt (ohne, dass eine weitere Messschwingung zwischen der ersten und zweiten Messschwingung stattfindet) auf die erste Messschwingung folgt.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist die Auswerteeinrichtung dazu ausgebildet, einen ersten Amplitudenwert der Messschwingung eines ersten

Taktdurchgangs mit einem Amplitudenwert der Messschwingung eines zweiten

Taktdurchgangs zu vergleichen, wobei das Vergleichen insbesondere eine

Differenzbildung umfasst. Unter einem Taktdurchgang kann der Ablauf eines

Taktimpulses und der darauffolgenden Taktpause beziehungsweise eine Taktperiode verstanden werden.

Beispielsweise kann bei manchen Ausführungsformen anhand eines Überschreitens oder Unterschreitens eines vorgebbaren Schwellwerts für die Differenz ermittelt werden, ob sich zwischen zwei Taktdurchgängen eine Position des Betätigungselements geändert hat oder nicht. Es können also z.B. Änderungen der Position erfasst werden. Je nach Auslegung kann bei manchen Ausführungsformen (nur) ein Entfernen, (nur) eine Annäherung des Betätigungselements oder beides erfasst werden. Beispielsweise führt bei bevorzugten Ausführungsformen ein Verbleiben des Betätigungselements in einer (selben) Position nicht zu einem Unter- oder Überschreiten des Schwellwerts.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist wenigstens ein zweiter

Messschwingkreis vorgesehen, der eine zweite Sensorspule aufweist, und in dem eine sekundäre Messschwingung erzeugbar ist, wobei der Schwingungsgenerator dazu ausgebildet ist, auch den zweiten Messschwingkreis zumindest zeitweise mit der Erregerschwingung zu beaufschlagen, wobei die Auswerteeinrichtung dazu ausgebildet ist, die die Position und/oder Bewegung des Betätigungselements charakterisierende Bewegungsinformation in Abhängigkeit der ersten Messschwingung und der

sekundären Messschwingung zu ermitteln.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist die Auswerteeinrichtung einen Vergleicher auf, der dazu ausgebildet ist, einen Amplitudenwert der Messschwingung mit einem Vorgabewert zu vergleichen. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist eine

Vorgabewerterzeugungseinrichtung vorgesehen, die dazu ausgebildet ist, den

Vorgabewert zu erzeugen, wobei die Vorgabewerterzeugungseinrichtung insbesondere dazu ausgebildet ist, den Vorgabewert zumindest zeitweise a) als statischen Wert und/oder zumindest zeitweise b) in Abhängigkeit eines Amplitudenwerts der

Messschwingung zu erzeugen.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist ein Flipflopelement vorgesehen, dessen Setzeingang mit einem Ausgang des Vergleichers verbunden oder verbindbar ist, und dessen Rücksetzeingang mit einem Taktsignal, insbesondere dem ersten Taktsignal, beaufschlagbar ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist ein Tiefpass vorgesehen, und ein Ausgang des Flipflopelements ist mit einem Eingang des Tiefpasses verbunden.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist das Gerät zur Ausführung der folgenden Schritte ausgebildet: periodisches Erzeugen von mehreren

Erregerschwingungen, insbesondere abklingenden Erregerschwingungen, mittels des Schwingungsgenerators, und Beaufschlagen des ersten Messschwingkreises mit den mehreren Erregerschwingungen, wobei insbesondere der erste Messschwingkreis so mit den mehreren Erregerschwingungen beaufschlagbar ist, dass a) der erste

Messschwingkreis, vorzugsweise zumindest in etwa, in Resonanz mit einer jeweiligen Erregerschwingung versetzt wird und/oder b) die Messschwingung als aufklingende und anschließend wieder abklingende Schwingung erhalten wird.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist das Gerät wenigstens eine

Funktionskomponente auf, wobei das Gerät dazu ausgebildet ist, einen Betriebszustand und/oder einen Wechsel eines Betriebszustands der wenigstens einen

Funktionskomponente in Abhängigkeit von der Bewegungsinformation zu steuern.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist die wenigstens eine

Funktionskomponente eine Messeinrichtung, die dazu ausgebildet ist, Schichtdicken zu messen, wobei die Messeinrichtung insbesondere dazu ausgebildet ist, Schichtdicken von Schichten aus Lack und/oder Farbe und/oder Gummi und/oder oder Kunststoff auf Stahl und/oder Eisen und/oder Gusseisen zu messen, und/oder Schichten aus Lack und/oder Farbe und/oder Gummi und/oder oder Kunststoff auf nichtmagnetischen Grundwerkstoffen wie z.B. Aluminium, und/oder Kupfer und/oder Messing.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist das Gerät dazu ausgebildet, in Abhängigkeit von der Bewegungsinformation wenigstens eine Schichtdickenmessung durch die bzw. mittels der Messeinrichtung auszuführen.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist das Gerät dazu ausgebildet, zumindest zeitweise den Schwingungsgenerator zu deaktivieren, wobei insbesondere das Gerät dazu ausgebildet ist, den Schwingungsgenerator in Abhängigkeit der

Bewegungsinformation zumindest zeitweise zu deaktivieren.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist das Gehäuse eine im wesentlichen kreiszylindrische Grundform auf, wobei das Betätigungselement eine im wesentlichen hohlzylindrische Grundform aufweist und einen ersten axialen Endbereich des

Gehäuses koaxial umgibt.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist die Sensorspule innerhalb des

Gehäuses und zumindest teilweise in dem ersten axialen Endbereich angeordnet.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist radial zwischen dem Gehäuse und dem hohlzylindrischen Betätigungselement eine Druckfeder vorgesehen.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist das Gehäuse zumindest in dem ersten axialen Endbereich hermetisch dicht.

Weitere bevorzugte Ausführungsformen beziehen sich auf ein Verfahren zum Betreiben eines elektronischen Geräts mit einem Gehäuse und einem relativ zu dem Gehäuse bewegbaren Betätigungselement, wobei das Betätigungselement wenigstens eine Magnetfeldbeeinflussungskomponente aufweist, die dazu ausgebildet ist, ein

magnetisches Feld zu erzeugen und/oder zu beeinflussen, wobei das Gerät einen Sensor zum Erkennen einer Position und/oder einer Bewegung des

Betätigungselements und/oder der Magnetfeldbeeinflussungskomponente aufweist, wobei das Verfahren aufweist: Erkennen einer Bewegung des Betätigungselements, wobei das Erkennen insbesondere mittels des Sensors ausführbar ist. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen umfasst das Verfahren weiter: Steuern eines Betriebs wenigstens einer Komponente des Geräts, z.B. Aktivieren bzw.

Aufwecken der Komponente aus einem Energiesparzustand.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen wird das Steuern insbesondere in

Abhängigkeit der Erkennung der Bewegung ausgeführt. Beispielsweise kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen dann, wenn eine Bewegung des

Betätigungselements auf den Sensor zu erkannt worden ist, eine erste

Steuerungsaktion ausgeführt werden, und dann, wenn eine Bewegung des

Betätigungselements von dem Sensor weg erkannt worden ist, eine zweite

Steuerungsaktion ausgeführt werden, wobei die zweite Steuerungsaktion insbesondere verschieden ist von der ersten Steuerungsaktion.

Weitere bevorzugte Ausführungsformen beziehen sich auf die Verwendung eines elektronischen Geräts nach den Ausführungsformen zur Messung wenigstens einer physikalischen Größe, insbesondere einer Schichtdicke wenigstens einer Lackschicht. Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Dabei bilden alle beschriebenen oder dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Schutzansprüchen oder deren Rückbeziehung sowie unabhängig von ihrer Formulierung bzw. Darstellung in der Beschreibung bzw. in der Zeichnung.

In der Zeichnung zeigt:

Figur 1 schematisch ein vereinfachtes Blockdiagramm eines elektronischen

Geräts gemäß bevorzugten Ausführungsformen, Figur 2A schematisch eine Seitenansicht eines Geräts gemäß weiteren

bevorzugten Ausführungsformen in einem ersten Zustand in

teilweisem Querschnitt,

Figur 2B schematisch eine Seitenansicht des Geräts gemäß Figur 2A

in einem zweiten Zustand in teilweisem Querschnitt, Figur 3 schematisch ein vereinfachtes Blockdiagramm gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen,

Figur 4 schematisch ein Blockdiagramm eines elektronischen Geräts gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen, Figur 5 schematisch ein Blockdiagramm eines elektronischen

Geräts gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen,

Figur 6 schematisch ein Blockdiagramm eines elektronischen

Geräts gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen,

Figur 7 schematisch ein Blockdiagramm eines Sensors gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen,

Figur 8A schematisch ein vereinfachtes Flussdiagramm eines

Verfahrens gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen,

Figur 8B schematisch ein vereinfachtes Flussdiagramm eines

Verfahrens gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen, Figur 8C schematisch ein vereinfachtes Flussdiagramm eines Verfahrens gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen,

Figur 9 schematisch ein Schaltbild eines induktiven Sensors gemäß

weiteren bevorzugten Ausführungsformen,

Figur 10A,

10B schematisch Signalverläufe einer Erregerschwingung sowie einer

Messschwingung zu einem ersten Taktdurchgang und einem zweiten Taktdurchgang des in Figur 9 gezeigten induktiven Sensors,

Figur 11A

bis 11 F schematisch jeweils unterschiedliche Zeitverläufe verschiedener Signale des in Figur 9 gezeigten induktiven Sensors in

einem ersten Betriebszustand; Figur 12A

bis 12F schematisch die in Figur 11 A bis 11 F gezeigten Signalverläufe

jeweils in einem zweiten Betriebszustand,

Figur 13 schematisch ein Schaltbild eines induktiven Sensors gemäß

weiteren bevorzugten Ausführungsformen,

Figur 14 schematisch einen Maximalwertspeicher gemäß weiteren bevorzugten

Ausführungsformen, und

Figur 15A

bis 15D schematisch Signalverläufe einer Erregerschwingung sowie eines

Differenzsignals in unterschiedlichen Zeitfenstern.

Figur 1 zeigt schematisch ein Blockdiagramm eines elektronischen Geräts 1000 gemäß bevorzugten Ausführungsformen. Das Gerät 1000 weist ein Gehäuse 1002 und ein relativ zu dem Gehäuse 1002 bewegbares Betätigungselement 1004 auf. Vorliegend ist das Betätigungselement 1004 beispielsweise in etwa entlang einer Längsachse des Gehäuses 1002 relativ zu dem Gehäuse 1002 hin- und herbewegbar, vergleiche den Doppelpfeil a1. Eine erste (in Fig. 1 rechte) axiale Endposition des Betätigungselements 1004 ist mit dem Bezugszeichen 1004 gekennzeichnet, und eine zweite (in Fig. 1 linke) axiale Endposition ist mit dem Bezugszeichen 1004“ bezeichnet.

Das Betätigungselement 1004 weist wenigstens eine

Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 auf, die dazu ausgebildet ist, ein magnetisches Feld zu erzeugen und/oder zu beeinflussen, wobei das Gerät 1000 einen Sensor 1100 zum Erkennen einer Position und/oder einer Bewegung des

Betätigungselements 1004 und/oder der Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 aufweist. Dadurch kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen vorteilhaft eine Position und/oder Bewegung z.B. des Betätigungselements 1004 ermittelt bzw. erkannt werden und z.B. ein Betrieb des Geräts 1000 bzw. wenigstens einer Komponente hiervon in Abhängigkeit der Position und/oder Bewegung z.B. des Betätigungselements 1004 ausgeführt bzw. gesteuert bzw. geregelt werden.

Besonders bevorzugt ist der Sensor 1100 dazu ausgebildet, ein durch die

Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 erzeugtes bzw. erzeugbares Magnetfeld und/oder eine Beeinflussung eines bestehenden bzw. erzeugbaren Magnetfelds durch die Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 zu ermitteln bzw. zu erkennen und in Abhängigkeit hiervon z.B. ein Ausgangssignal auszugeben.

Beispielsweise kann das Gerät 1000 (Fig. 1 ) bei weiteren bevorzugten

Ausführungsformen über eine optionale Steuereinheit 1010 verfügen, die den Betrieb des Geräts 1000 und/oder den Betrieb einer oder mehrerer ebenfalls optionaler

Funktionseinheiten 1300, 1302 in Abhängigkeit der Position und/oder Bewegung z.B. des Betätigungselements 1004 steuert.

Figur 2A zeigt schematisch eine Seitenansicht eines elektronischen Geräts 1000a gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen in einem ersten Zustand in teilweisem Querschnitt, und Figur 2B zeigt das Gerät 1000a aus Figur 2A in einem zweiten

Zustand. Das Gehäuse 1002 des Geräts 1000a weist eine i.w. hohlzylindrische

Grundform auf. In einem Innenraum des Gehäuses 1002 ist eine optionale

Steuereinheit 1010 und ein Sensor 1100“ angeordnet.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das

Betätigungselement 1004a hülsenförmig (also z.B. im wesentlichen hohlzylindrisch) ausgebildet. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Betätigungselement 1004a koaxial um das Gehäuse 1002 des Geräts 1000a herum angeordnet ist, wobei es insbesondere einen axialen Endbereich 1002a des Gehäuses 1002 zumindest teilweise umgibt.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das

Betätigungselement 1004a an dem Gehäuse 1002 axial hin- und herbewegbar angeordnet ist. Beispielsweise befindet sich das Betätigungselement 1004a bei der Abbildung gemäß Figur 2A in einer ersten axialen Endposition, die z.B. dadurch charakterisiert ist, dass sich eine in Figur 2A nach rechts weisende Stirnseite (nicht bezeichnet, vgl. den in Fig. 2A rechten axialen Endbereich 1004a‘) des

Betätigungselements 1004a auf der Schulter 1002b‘ des Gehäuses 1002 abstützt.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen wird das Betätigungselement 1004a durch ein Federelement 1005 mit einer Federkraft (in Fig. 2A nach rechts wirkend) beaufschlagt, die das Betätigungselement 1004a gegen die Schulter 1002b‘ drückt. Das Federelement 1005 stützt sich dabei bevorzugt an einem Anschlag 1002b ab, der z.B. an einer Außenwand des Gehäuses 1002 angeordnet, z.B. angeformt, ist. Besonders bevorzugt ist somit das Federelement 1005, wie in Fig. 2A, 2B dargestellt, radial zwischen dem Gehäuse 1002 und dem hohlzylindrischen Betätigungselement 1004a angeordnet. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist das Federelement 1005 eine Druckfeder auf.

Zur Betätigung des Betätigungselements 1004a kann es bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen gegen die Federkraft des Federelements 1005, also in Fig. 2B nach links, bewegt werden, wodurch seine in Fig. 2B rechte Stirnseite nicht mehr an der Schulter 1002b‘ aufliegt und das Federelement 1005 gegen den Anschlag 1002b kraftbeaufschlagt wird. Beispielsweise kann die in Figur 2B abgebildete Position des Betätigungselements 1004a einer zweiten axialen Endposition entsprechen, in die das Betätigungselement 1004a bei einer manuellen Bedienung durch einen Benutzer zumindest zeitweise bewegt wird.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die

Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 wenigstens eines der folgenden Elemente aufweist: einen Permanentmagnet, ein magnetisierbares Element, eine elektrisch leitfähige Komponente, eine metallische Komponente. Vorliegend, vgl. Fig. 2A, 2B, weist die Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 einen Permanentmagneten 1041 auf. Bevorzugt ist der Permanentmagnet 1041 als Quadermagnet ausgebildet, weiter bevorzugt als Neodym (Nd)-Magnet. Weiter bevorzugt weist der Permanentmagnet 1040 eine Neodym (Nd) - Eisen (Fe) - Bor (B), NdFeB-, Legierung auf.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die

Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040, vorliegend z.B. der Permanentmagnet 1041 , zumindest teilweise, vorzugsweise jedoch vollständig, in das Betätigungselement 1004a integriert ist. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 unlösbar mit dem Betätigungselement 1004a verbunden ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die

Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 integraler Bestandteil des

Betätigungselements 1004a ist. Beispielsweise kann das Betätigungselement 1004a selbst - zumindest teilweise bzw. bereichsweise - aus einem magnetischen bzw.

magnetisierbaren Material ausgebildet sein (nicht gezeigt). Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das

Betätigungselement 1004a als Spritzgussteil ausgebildet ist, insbesondere als

Kunststoff-Spritzgussteil, wobei die Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 zumindest teilweise in das Betätigungselement 1004a integriert, insbesondere eingegossen, ist, vorzugsweise vollständig in das Betätigungselement 1004a integriert (insbesondere allseitig von dem Material des Betätigungselements 1004a

umschlossen), insbesondere darin eingegossen, ist.

Beispielsweise kann das Betätigungselement 1004a somit bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen als Kunststoffhülse mit darin integriertem, z.B. eingegossenem, Permanentmagnet 1041 ausgebildet sein.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass der Sensor 1100“ wenigstens eines der folgenden Elemente aufweist: einen magnetoresistiven Sensor, insbesondere Hallsensor, einen induktiven Sensor, einen Reed-Sensor, insbesondere Reed-Schalter.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist der Sensor 1100“ beispielsweise einen Hallsensor 1101 auf, der ein Annäherung des in das Betätigungselement 1004a integrierten Permanentmagneten 1041 durch eine veränderte Magnetfeldwirkung 1040“ erkennen kann. Beispielsweise kann der Sensor 1100“ bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ein Ausgangssignal ausgeben, das die Annäherung des

Betätigungselements 1004a an den Sensor 1100“ charakterisiert.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass wenigstens eine Komponente des Geräts 1000a in Abhängigkeit der Position und/oder Bewegung des Betätigungselements 1004a und/oder der Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 aktivierbar und/oder deaktivierbar ist.

Beispielsweise kann hierzu bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen das

Ausgangssignal des Sensors 1100“ ausgewertet werden und die wenigstens eine Komponente des Geräts 1000a in Abhängigkeit der Position und/oder Bewegung des Betätigungselements 1004a und/oder der Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 gesteuert werden, z.B. aktiviert und/oder deaktiviert werden.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die optionale Steuereinheit 1010 und/oder eine Funktionskomponente 1030 des Geräts 1000a in Abhängigkeit der Position und/oder Bewegung des Betätigungselements 1004a und/oder der Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 gesteuert wird, z.B. aktiviert und/oder deaktiviert wird.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass wenigstens eine Komponente 1010, 1030 des Geräts 1000a in Abhängigkeit der Position und/oder Bewegung des Betätigungselements und/oder der

Magnetfeldbeeinflussungskomponente von einem ersten Betriebszustand (z.B.

regulärer Betriebsmodus) in wenigstens einen zweiten Betriebszustand (z.B.

Energiesparzustand, in dem die elektrische Energieaufnahme gegenüber dem regulären Betriebsmodus reduziert ist) versetzbar ist.

Beispielsweise kann das Gerät 1000a bzw. wenigstens eine Komponente hiervon, z.B. die optionale Steuereinheit 1010, einen Energiesparzustand aufweisen, den es bzw. sie, vorzugsweise periodisch, einnimmt. Sobald das Betätigungselement 1004a aus seiner Ruhelage, vgl. den Zustand gemäß Fig. 2A, herausbewegt wird, beispielsweise durch Bewegen des Betätigungselements 1004a relativ zu dem Gehäuse 1002 nach links in Fig. 2A, 2B, kann der Flallsensor 1101 z.B. die damit einhergehende Änderung der Position des Betätigungselements 1004a erfassen (z.B. aufgrund einer Änderung des magnetischen Felds 1040“ im Bereich des Sensors 1101 , bewirkt durch die

Annäherung des Permanentmagneten 1041 zusammen mit dem Betätigungselement 1004a) und das Gerät 1000a bzw. die wenigstens eine Komponente hiervon, z.B. die optionale Steuereinheit 1010, aus dem Energiesparzustand in einen anderen

Betriebszustand, z.B. einen regulären Betriebszustand, versetzen.

Figur 3 zeigt hierzu beispielhaft ein vereinfachtes Blockdiagramm gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen. Der Sensor 1100“ (z.B. aufweisend den Flallsensor 1101 gemäß Fig. 2A, 2B) erzeugt in Abhängigkeit eines Magnetfelds 1040“ (Fig. 3), das z.B. durch die Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 erzeugt bzw. beeinflusst wird, ein Ausgangssignal os1 , das bevorzugt eine Position bzw. Bewegung der

Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040, insbesondere relativ zu dem Sensor 1100“, charakterisiert.

Das Ausgangssignal os1 wird bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen der Steuereinheit 1010 zugeführt, z.B. einem Eingangsanschluss 1011. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann die Steuereinheit 1010 das Ausgangssignal os1 auswerten und ihren Betrieb und/oder den Betrieb wenigstens einer weiteren Komponente des Geräts 1000a in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal os1 bzw. eines daraus abgeleiteten Signals steuern bzw. regeln.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist die Steuereinheit 1010 wenigstens eine Recheneinrichtung 1012 auf, wenigstens eine der Recheneinrichtung 1012 zugeordnete Speichereinrichtung 1014 zur zumindest zeitweisen Speicherung eines Computerprogramms PRG, wobei das Computerprogramm PRG insbesondere zur Steuerung eines Betriebs der Steuereinheit 1010 ausgebildet ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist die Recheneinrichtung 1012 wenigstens eines der folgenden Elemente auf: einen Mikroprozessor, einen

Mikrocontroller, einen digitalen Signalprozessor (DSP), einen programmierbaren Logikbaustein (z.B. FPGA, field programmable gate array), einen ASIC

(anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreis). Kombinationen hieraus sind bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen auch denkbar.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist die Speichereinrichtung 1014 wenigstens eines der folgenden Elemente auf: einen flüchtigen Speicher, insbesondere Arbeitsspeicher (RAM), einen nichtflüchtigen Speicher, insbesondere Flash-EEPROM. Bevorzugt ist das Computerprogramm PRG in dem nichtflüchtigen Speicher abgelegt.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die Steuereinheit 1010 z.B. einen Mikrocontroller aufweist bzw. als Mikrocontroller ausgebildet ist, und dass die Steuereinheit 1010 dazu ausgebildet ist, sich bei Vorliegen vorgebbarer Bedingungen, insbesondere wiederholt, in einen Energiesparzustand zu versetzen, in dem ihre elektrische Leistungsaufnahme geringer ist als in anderen Betriebszuständen.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass die Steuereinheit 1010 ihren Eingangsanschluss 1011 so konfiguriert (beispielsweise mittels des

Computerprogramms PRG), dass bei einer vorgebbaren Zustandsänderung des dem Eingangsanschluss 1011 zugeführten Ausgangssignals os1 die Steuereinheit 1010 aus ihrem Energiesparzustand in einen anderen Betriebszustand versetzt wird, also z.B. aus dem Energiesparzustand„aufgeweckt“ wird.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann die vorgebbare Zustandsänderung des dem Eingangsanschluss 1011 zugeführten Ausgangssignals os1 beispielsweise eine Amplitudenänderung des Ausgangssignals os1 um einen vorgebbaren Wert charakterisieren. Weiter bevorzugt kann das Ausgangssignal os1 z.B. ein Digitalsignal sein, das i.w. zwei verschiedene Signalwerte bzw. Signalzustände, logisch eins und logisch null bzw. HIGH und LOW annehmen kann. Weiter bevorzugt kann der

Hallsensor 1101 (Fig. 2A) dazu ausgebildet sein, das Ausgangssignal os1 als

Digitalsignal auszugeben.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann ein entsprechender

Zustandswechsel des Ausgangssignals os1 , wie er sich z.B. bei einer Bewegung der Hülse 1004a (Fig. 2A) aus ihrem Ruhezustand (Fig. 2A) heraus in eine

Aktivierungsposition (Fig. 2B) ergibt, dazu verwendet werden, den Mikrocontroller 1010 aus dem Energiesparzustand aufzuwecken. Bei weiteren bevorzugten

Ausführungsformen kann durch den Zustandswechsel des Ausgangssignals os1 , wie er sich z.B. bei einer Bewegung der Hülse 1004a (Fig. 2A) aus ihrem Ruhezustand (Fig. 2A) heraus in eine Aktivierungsposition (Fig. 2B) ergibt, eine

Unterbrechungsanforderung (Interrupt request) an dem Eingangsanschluss 1011 ausgelöst werden, die einen Betriebszustandswechsel, insbesondere das Versetzen des Mikrocontrollers 1010 aus dem Energiesparzustand heraus („Aufwecken“) z.B. in einen regulären bzw. aktiven Betriebszustand, bewirkt.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist die Funktionskomponente 1030 (Fig. 2A, 2B) als Messeinrichtung ausgebildet, die z.B. dazu ausgebildet ist, Schichtdicken zu messen, wobei die Messeinrichtung 1030 insbesondere dazu ausgebildet ist,

Schichtdicken von Schichten aus Lack und/oder Farbe und/oder Gummi und/oder oder Kunststoff auf Stahl und/oder Eisen und/oder Gusseisen zu messen, und/oder

Schichten aus Lack und/oder Farbe und/oder Gummi und/oder oder Kunststoff auf nichtmagnetischen Grundwerkstoffen wie z.B. Aluminium, und/oder Kupfer und/oder Messing. Ein Betrieb der Messeinrichtung 1030 kann bevorzugt durch die

Steuereinrichtung 1010 gesteuert werden.

Analog zu den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen auch ein Betrieb der Messeinrichtung 1030 in

Abhängigkeit des Ausgangssignals os1 des Sensors 1100“ gesteuert werden.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen wird die Steuereinheit 1010 durch eine Betätigung der Hülse 1004a (Fig. 2A, 2B) aktiviert, z.B. aus dem Energiesparzustand aufgeweckt, was eine besonders einfache und effiziente manuelle Bedienung des Geräts 1000a ermöglicht. Beispielsweise kann ein Benutzer das Gehäuse 1002 in einer Hand halten, es mit dem in Fig. 2A linken axialen Endbereich, in dem sich bevorzugt die Messeinrichtung 1030 befindet, an ein zu messendes Objekt (nicht gezeigt) anlegen, und sodann die Hülse 1004a in die Aktivierungsposition gemäß Fig. 2B bewegen, wobei das Gehäuse 1002 und damit auch der Anschlag 1002b durch die Anlange an dem Objekt gegenhalten wird, sodass die Federkraft des Federelements 1005 effizient mittels ein-Hand-Bedienung überwunden werden kann.

Figur 8A zeigt ein vereinfachtes Flussdiagramm eines Verfahrens gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen. In Schritt 90 erkennt das Gerät 1000a (Fig. 2A), z.B. unter Auswertung des Signals os1 (Fig. 3) mittels der Steuereinheit 1010, eine

Bewegung der Hülse 1004a, beispielsweise einen Zustandswechsel von dem in Fig. 2A gezeigten Zustand zu dem in Fig. 2B gezeigten Zustand. Die Auswertung nach Schritt 90 kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen beispielsweise auch die

Abarbeitung einer durch das Signal os1 ausgelösten Unterbrechungsanforderung bzw. einer dieser Unterbrechungsanforderung zugeordneten Routine des

Computerprogramms PRG umfassen, wobei die Steuereinheit 1010 z.B. aus ihrem Energiesparzustand in einen aktiven Betriebszustand versetzt wird. In dem optionalen Schritt 92 (Fig. 8A) wird ein Betrieb wenigstens einer Komponente des Geräts

gesteuert, z.B. unter Steuerung der nunmehr aktiven Steuereinheit 1010 mittels der Messeinrichtung 1030 wenigstens eine Messung ausgeführt. Sodann, vgl. den weiteren optionalen Schritt 94, kann die Steuereinheit 1010 ggf. (z.B. bei längerem

Nichtgebrauch (fehlende weitere Bewegung der Hülse 1004a)) wieder ihren

Energiesparzustand einnehmen.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass wenigstens eine Komponente 1101 (Fig. 2A) des Sensors 1101 innerhalb des Gehäuses 1002

angeordnet ist, wodurch diese effizient vor Umgebungseinflüssen geschützt ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Gehäuse 1002 die Schutzart 67 gemäß DIN EN 60529 aufweist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Gehäuse 1002 zumindest in einem bzw. dem ersten axialen Endbereich 1002a hermetisch dicht ist. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Gerät 1000a eine Auswerteeinrichtung aufweist, die dazu ausgebildet ist, eine die Position und/oder Bewegung des Betätigungselements charakterisierende Bewegungsinformation Bl (Fig. 3) in Abhängigkeit eines Ausgangssignals os1 des Sensors 1101‘ zu ermitteln.

Beispielsweise kann die Funktionalität der Auswerteeinrichtung durch die Steuereinheit 1010, ggf. in Kombination mit dem Computerprogramm PRG, realisiert sein.

Beispielsweise kann die Bewegungsinformation Bl zumindest zeitweise in der

Speichereinrichtung 1014 gespeichert werden.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen, vgl. das Gerät 1000b gemäß Figur 4, ist vorgesehen, dass die Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 des

Betätigungselements 1004b wenigstens eine metallische Komponente 1042 aufweist, wobei der Sensor 1100“ ein induktiver Sensor ist, wobei der induktive Sensor 1100“ aufweist: einen eine Sensorspule 1112 aufweisenden ersten Messschwingkreis, in dem eine erste Messschwingung erzeugbar ist, und einen Schwingungsgenerator, der dazu ausgebildet ist, eine Erregerschwingung zu erzeugen und zumindest zeitweise den ersten Messschwingkreis mit der Erregerschwingung zu beaufschlagen, wobei das Gerät 1000b eine Auswerteeinrichtung aufweist, die dazu ausgebildet ist, eine die Position und/oder Bewegung des Betätigungselements 1004b charakterisierende Bewegungsinformation in Abhängigkeit der ersten Messschwingung zu ermitteln.

In der metallischen Komponente 1042 des Betätigungselements 1004b gemäß Figur 4 sind insbesondere unter Beaufschlagung mit einem magnetischen Wechselfeld

Wirbelströme induzierbar. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann das Betätigungselement 1004b vollständig aus Metall gebildet sein und bildet somit selbst die metallische Komponente. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann das Betätigungselement 1004b auch einen nichtmetallischen Grundkörper aufweisen und beispielsweise eine metallische Schicht, insbesondere eine Metallisierung einer

Oberfläche des Grundkörpers. Alternativ oder ergänzend kann ein metallischer Körper 1042 an dem nichtmetallischen Grundkörper des Betätigungselements 1004

angeordnet sein. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist auch denkbar, das Betätigungselement 1004b nichtmetallisch, aber elektrisch leitfähig auszuführen. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist das Betätigungselement 1004b in der vorstehend beschriebenen Art und Weise bewegbar (vgl. den Doppelpfeil a1 aus Fig. 4 und die alternative (End-)Position 1004b‘) an dem Gehäuse 1002 angebracht, z.B. lösbar verbindbar oder auch (zerstörungsfrei) unlösbar verbindbar mit diesem.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist auch denkbar, das

Betätigungselement 1004b nicht oder zumindest nicht ständig an dem Gehäuse 1002 anzubringen, sondern es als separates Bauteil vorzuhalten und bei Bedarf an das Gehäuse 1002 anzunähern, um die nachstehend beschriebene Auswertung zu ermöglichen.

Im Unterschied zu den vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 2A, 2B beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen, bei denen die Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 magnetisch ist bzw. den Permanentmagnet 1041 aufweist (z.B. zur Detektion einer Bewegung mit dem Hallsensor 1101 ), kann es für die weiteren bevorzugten Ausführungsformen gemäß Fig. 4 ausreichend sein, wenn die

Magnetfeldbeeinflussungskomponente 1040 eine metallische Komponente 1042 aufweist, jedoch selbst nicht magnetisch ist.

Das Gerät 1000b gemäß Figur 4 weist ferner einen induktiven Sensor 1100“ mit einer Sensorspule 1112 zum Erkennen einer Position und/oder Bewegung des

Betätigungselements 1004b auf, der - ebenso wie die Sensorspule 1112 - bevorzugt in einem Innenraum des Gehäuses 1002 angeordnet ist. Demgegenüber ist das

Betätigungselement 1004b i.d.R. außerhalb des Gehäuses 1002 angeordnet, unabhängig davon, ob es an diesem angebracht ist oder nicht.

Figur 7 zeigt beispielhaft ein vereinfachtes Blockschaltbild des induktiven Sensors 1100“. Der induktive Sensor 1100“ weist auf: einen die Sensorspule 1112 (Fig. 4) aufweisenden ersten Messschwingkreis 1110, in dem eine erste Messschwingung MS erzeugbar ist, und einen Schwingungsgenerator 1130, der dazu ausgebildet ist, eine Erregerschwingung ES zu erzeugen und zumindest zeitweise den ersten

Messschwingkreis 1110 mit der Erregerschwingung ES zu beaufschlagen.

Weiter weist das Gerät 100b (Fig. 4) eine Auswerteeinrichtung 1200 (Fig. 7) auf, die dazu ausgebildet ist, eine die Position und/oder Bewegung des Betätigungselements 1004b (Fig. 4) charakterisierende Bewegungsinformation Bl (Fig. 7) in Abhängigkeit der ersten Messschwingung MS zu ermitteln. Die Funktionalität der Auswerteeinrichtung 1200 kann bei bevorzugten Ausführungsformen in dem induktiven Sensor 1100“ integriert sein. Bei anderen Ausführungsformen ist auch denkbar, die Funktionalität der Auswerteeinrichtung 1200 zumindest teilweise außerhalb des induktiven Sensors 1100“ zu realisieren. Beispielsweise kann das Gerät 1000b (Fig. 4) bei manchen

Ausführungsformen über die optionale Steuereinheit 1010 verfügen, die den Betrieb des Geräts 1000b und einer oder mehrerer ebenfalls optionaler Funktionseinheiten 1300, 1302 steuert. Bei diesen Ausführungsformen kann die Steuereinheit 1010 dazu ausgebildet sein, wenigstens einen Teil der Funktionalität der Auswerteeinrichtung 1200 zu realisieren. Die ermittelten Bewegungsinformationen Bl können bei bevorzugten Ausführungsformen vorteilhaft zur Steuerung eines Betriebs des Geräts 1000 und/oder wenigstens einer Komponente, beispielsweise der Funktionseinheit 1300 (Fig. 4), genutzt werden.

Figur 8B zeigt ein vereinfachtes Flussdiagramm eines Verfahrens gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen. In einem ersten Schritt 100 erzeugt der

Schwingungsgenerator 1130 (Fig. 7) eine Erregerschwingung ES. Bei der

Erregerschwingung ES kann es sich beispielsweise um eine abklingende Schwingung handeln, wie sie schematisch in Figur 10A, vergleiche das Bezugszeichen 11 , angedeutet ist.

In Schritt 110 (Fig. 8B) beaufschlagt der Schwingungsgenerator 1130 (Fig. 7) den ersten Messschwingkreis 1110 so mit der Erregerschwingung ES, dass sich eine auf- und wiederabklingende erste Messschwingung 7, vgl. Fig. 10B, in dem ersten

Messschwingkreis 1110 ergibt. In Schritt 120 (Fig. 8B) ermittelt die Auswerteeinrichtung 1200 (Fig. 7) eine die Position und/oder Bewegung des Betätigungselements 1004b (Fig. 4) charakterisierende Bewegungsinformation Bl in Abhängigkeit der ersten

Messschwingung MS.

Optional kann in Schritt 130 vorteilhaft z.B. ein Betrieb des Geräts 1000b bzw.

wenigstens einer seiner Funktionskomponenten 1300, 1302 in Abhängigkeit der Bewegungsinformation Bl gesteuert werden. Beispielsweise ist denkbar, dass die Funktionskomponente 1300 dann aktiviert wird, wenn das Betätigungselement 1004b der Sensorspule 1112 angenähert wird, was dem Prinzip gemäß bevorzugten

Ausführungsformen zufolge unter Verwendung des induktiven Sensors 1100“ ermittelbar ist. Dies kann beispielsweise unter Steuerung durch die Steuereinheit 1010 erfolgen. Um eine besonders energieeffiziente Konfiguration zu erzielen, kann die durch den induktiven Sensor 1100“ gelieferte Bewegungsinformation Bl beispielsweise dazu verwendet werden, die Steuereinheit 1010 aus einem Energiesparzustand in einen Betriebszustand zu versetzen, in dem die Aktivierung der Komponente 1300 ausgeführt werden kann, z.B. vergleichbar zu den vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen.

Generell kann die Erregerschwingung ES und/oder eine Messschwingung MS des ersten Messschwingkreises 1110 beispielsweise durch eine sich zeitlich ändernde elektrische Spannung und/oder durch einen sich zeitlich ändernden elektrischen Strom charakterisiert werden. Bei manchen Ausführungsformen kann die Auswerteeinrichtung 1200 beispielsweise eine elektrische Spannung an der Sensorspule 1112 und/oder einen elektrischen Strom durch die Sensorspule 1112 auswerten, um die

Bewegungsinformationen Bl zu ermitteln.

Besonders vorteilhaft an den Ausführungsformen, die eine auf- und wieder abklingende Messschwingung 7 (Fig. 10B) in dem Messschwingkreis 1110 (Fig. 7) zum Gegenstand haben, ist, dass ein Signalmaximum (z.B. maximale Spannung) der auf- und wieder abklingenden Schwingung im Vergleich zu einer z.B. lediglich abklingenden

Schwingung deutlich stärker von einer Wechselwirkung der Sensorspule 1112 (Fig. 4) mit dem Betätigungselement 1004b bzw. seiner wenigstens einen metallischen

Komponente 1042 abhängt, wodurch sich eine größere Empfindlichkeit als bei konventionellen induktiven Verfahren ergibt, und wodurch ein präziseres Ermitteln der Bewegungsinformationen Bl ermöglicht ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen besteht eine durch die

Auswerteeinrichtung 1200 auswertbare Wechselwirkung des Betätigungselements 1004 (Fig. 4) (bzw. seiner metallischen bzw. elektrisch leitfähigen Komponente 1042) mit der Sensorspule 1112 darin, dass ein durch die Messchwingung MS (Fig. 7)

hervorgerufenes magnetisches Wechselfeld im Bereich der Sensorspule 1112 (Fig. 4) Wirbelströme in dem Betätigungselement 1004b bzw. seiner metallischen bzw.

elektrisch leitfähigen Komponente 1042 induziert. Dies kann beispielsweise eine Dämpfung der ersten Messschwingung bewirken. Je nach Anordnung des

Betätigungselements 1004b in Bezug auf die Sensorspule 1112 kann diese

Wechselwirkung stärker oder schwächer ausfallen, was durch die Auswerteeinrichtung 1200 auswertbar ist. Insbesondere können dadurch sowohl eine Position des Betätigungselements als auch Bewegungen des Betätigungselements erkannt werden. Beispielsweise ergibt sich bei manchen Ausführungsformen eine vergleichsweise schwache Dämpfung der ersten Messschwingung MS (Fig. 7) durch das

Betätigungselement 1004b dann, wenn es in seiner in Fig. 4 rechten axialen

Endposition, also entfernt von der Sensorspule 1112, angeordnet ist, und es ergibt sich eine vergleichsweise starke Dämpfung der ersten Messschwingung MS (Fig. 7) durch das Betätigungselement 1004b dann, wenn es in seiner in Fig. 4 linken axialen

Endposition, also im Bereich der Sensorspule 1112, angeordnet ist, vgl. Bezugszeichen 1004b‘.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist auch denkbar, dass eine Annäherung des Betätigungselements 1004b bzw. seiner metallischen Komponente 1042 an die Sensorspule 1112 bzw. Entfernung von der Sensorspule 1112 die Resonanzfrequenz des ersten Messschwingkreises 1110 beeinflusst, so dass sich anstelle der vorstehend genannten Dämpfung auch eine Verstärkung der ersten Messschwingung MS bei Annäherung des Betätigungselements 1004b an die erste Sensorspule 1112 ergeben kann.

Figur 5 zeigt schematisch ein Blockdiagramm eines elektronischen Geräts 1000c gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen. Im Unterschied zu der Konfiguration 1000b gemäß Figur 4 ist bei der Konfiguration 1000c gemäß Figur 5 das

Betätigungselement 1004c drehbar um einen Drehpunkt DP in Bezug auf das Gehäuse 1002 angeordnet, sodass es beispielsweise zwischen wenigstens zwei verschiedenen Winkelpositionen 1004c, 1004c‘ im Sinne einer Drehung hin- und herbewegt werden kann, vergleiche den Doppelpfeil a2. Für die Ermittlung der Bewegungsinformation Bl gilt das vorstehend unter Bezugnahme auf die Figuren 4, 7, 8B Gesagte entsprechend.

Figur 6 zeigt schematisch ein Blockdiagramm eines elektronischen Geräts 1000d gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen. Das Betätigungselement 1004d ist i.w. hülsenförmig ausgebildet und koaxial um das Gehäuse 1002 des Geräts 1000d herum angeordnet sowie an diesem axial hin- und herbewegbar gelagert, vgl. den Doppelpfeil a3. Eine axiale Endposition des Betätigungselements 1004d im Bereich der Sensorspule 1112 ist mit dem Bezugszeichen 1004d‘ angedeutet. Für die Ermittlung der Bewegungsinformation Bl gilt das vorstehend unter Bezugnahme auf die Figuren 4, 7, 8B Gesagte entsprechend. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der Schwingungsgenerator 1130 (Fig. 7) dazu ausgebildet, mehrere zeitlich aufeinanderfolgende Erregerschwingungen ES zu erzeugen und den ersten Messschwingkreis mit den mehreren Erregerschwingungen zu beaufschlagen, wodurch sich insbesondere eine der Anzahl der mehreren zeitlich aufeinanderfolgende Erregerschwingungen entsprechende Mehrzahl von

Messschwingungen ergibt. Dies ermöglicht eine nichtverschwindende„Messrate“, also die wiederholte Ermittlung der Bewegungsinformationen Bl.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der Schwingungsgenerator 1130 (Fig. 7) dazu ausgebildet, periodisch mit einer ersten Taktfrequenz die mehreren

Erregerschwingungen ES zu erzeugen und den ersten Messschwingkreis MS mit den periodisch erzeugten Erregerschwingungen zu beaufschlagen. Bei weiteren

bevorzugten Ausführungsformen beträgt die erste Taktfrequenz zwischen etwa 0,5 Flertz und etwa 800 Flertz, bevorzugt zwischen etwa 2 Flertz und etwa 100 Flertz, besonders bevorzugt zwischen etwa 5 Flertz und etwa 20 Flertz. Die erste Taktfrequenz kann beispielsweise die vorstehend genannte Messrate definieren, sofern z.B. je Messschwingung eine Bewegungsinformation Bl ermittelt wird. Die erste Taktfrequenz ist von der Eigenfrequenz des Schwingungsgenerators zu unterscheiden, die i.d.R. wesentlich größer ist als die erste Taktfrequenz. Beispielsweise enthält die in Fig. 10A gezeigte Erregerschwingung 11 eine Vielzahl von vollständigen (z.B. sinusförmigen) Schwingungsperioden mit der Eigenfrequenz des Schwingungsgenerators. Die in Fig.

10A gezeigte Gesamtheit dieser Vielzahl von Schwingungsperioden mit der

Eigenfrequenz des Schwingungsgenerators wird vorliegend als„eine

Erregerschwingung“ ES, 11 bezeichnet (Vergleichbares gilt für die Messschwingung 7 gemäß Fig. 10B). Demgegenüber gibt die erste Taktfrequenz an, wie oft je Zeiteinheit eine derartige Erregerschwingung ES, 11 erzeugt wird. Wenn die erste Taktfrequenz beispielsweise zu 10 Flertz gewählt wird, werden demnach innerhalb einer Sekunde insgesamt 10 Erregerschwingungen 11 des in Fig. 10A gezeigten Typs erzeugt.

Für handbetätigte Geräte kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen

beispielsweise eine Messrate von etwa 10 Flertz zweckmäßig sein, weil dann z.B.

zehnmal je Sekunde eine entsprechende Bewegungsinformation Bl ermittelbar ist, was für viele Anwendungsbereiche ein hinreichend schnelles Ansprechen z.B. für die Erkennung einer Positionsänderung des Betätigungselements 1004b 1004c, 1004d sicherstellt.

Bei anderen Ausführungsformen ist auch denkbar, ein Gerät 1000, 1000a, 1000b, 1000c, 1000d vorzusehen, das nicht bzw. nicht nur handbetätigbar bzw. durch eine Person betätigbar ist, sondern beispielsweise innerhalb eines (teil-)automatisierten Systems wie z.B. eines Roboter aufweisenden Fertigungssystems nutzbar ist. Bei diesen Ausführungsformen kann der Sensor 1100, 1100‘, 1100“ beispielsweise auch zur Detektion der Position und/oder Bewegung einer magnetischen und/oder

metallischen und/oder elektrisch leitfähigen Komponente dieses Systems verwendet werden, z.B. zur Ausbildung eines magnetischen bzw. induktiven Näherungssensors.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der Schwingungsgenerator 1130 (Fig. 7) dazu ausgebildet, den ersten Messschwingkreis 1110 so mit der Erregerschwingung ES zu beaufschlagen, dass die erste Messschwingung MS eine aufklingende und anschließend wieder abklingende Schwingung ist. Dadurch ergibt sich wie vorstehend bereits angesprochen eine besonders empfindliche Auswertung.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der erste Messschwingkreis 1110, insbesondere zum Erzeugen einer aufklingenden und anschließend wieder

abklingenden Messschwingung MS, in Resonanz mit der Erregerschwingung ES bringbar.

Figur 8C zeigt ein vereinfachtes Flussdiagramm eines Verfahrens gemäß einer weiteren Ausführungsform. Schritt 150 repräsentiert ein periodisches Erzeugen von mehreren jeweils abklingenden Erregerschwingungen, beispielsweise mit einer Signalform 11 gemäß Figur 10A. Schritt 160 repräsentiert das Beaufschlagen des ersten

Messschwingkreises 1110 mit einer jeweiligen Erregerschwingung, wodurch sich entsprechende Messschwingungen ergeben, beispielsweise mit einer Signalform 7 gemäß Figur 10B. Obwohl die Schritte 150, 160 vorliegend aus Gründen der

Übersichtlichkeit als nacheinander ausgeführt beschrieben sind versteht es sich, dass die Erzeugung der mehreren Erregerschwingungen und das Beaufschlagen des Messchwingkreises mit den jeweiligen Erregerschwingungen derart abläuft, dass nach der Erzeugung einer jeweiligen Erregerschwingung hiermit zunächst der

Messschwingkreis beaufschlagt wird, um die entsprechende Messschwingung anzuregen, und dass erst danach die nächste Erregerschwingung erzeugt wird. In dem optionalen Schritt 170 aus Figur 8C ermittelt die Auswerteeinrichtung 1200 (Fig. 7) die Bewegungsinformation Bl in Abhängigkeit von einer oder mehreren der zuvor durch die Schritte 150, 160 erzeugten Messschwingungen. In dem weiteren optionalen Schritt 180 kann eine Steuerung eines Betriebs des Geräts 1000b (Fig. 4) bzw.

wenigstens einer seiner Komponenten 1010, 1300, 1302 in Abhängigkeit der zuvor ermittelten Bewegungsinformation Bl erfolgen.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der erste Messschwingkreis 1110 (Fig. 7) ein erster LC-Oszillator mit einer ersten Resonanzfrequenz, wobei die Sensorspule 1112 (Fig. 4) ein induktives Element des ersten LC-Oszillators ist, und wobei ein kapazitives Element des ersten LC-Oszillators parallel zu der Sensorspule 1112 geschaltet ist. In diesem Fall ergibt sich in an sich bekannter Weise die erste

Resonanzfrequenz, bei der es sich um die Eigenresonanzfrequenz des ersten LC- Oszillators handelt, aus der Induktivität der Sensorspule 1112 und der Kapazität des kapazitiven Elements.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der Schwingungsgenerator 1130 dazu ausgebildet, die Erregerschwingung ES mit einer zweiten Frequenz zu erzeugen, wobei die zweite Frequenz zwischen etwa 60 Prozent und etwa 140 Prozent der ersten

Resonanzfrequenz des ersten LC-Oszillators beträgt, besonders bevorzugt zwischen etwa 80 Prozent und etwa 120 Prozent, weiter bevorzugt zwischen etwa 95 Prozent und etwa 105 Prozent der ersten Resonanzfrequenz. Dadurch kann eine bevorzugte auf- und wiederabklingende Signalform für die Messschwingung besonders effizient erhalten werden.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist der Schwingungsgenerator 1130 (Fig. 7) einen zweiten LC-Oszillator auf und einen Taktgeber, der dazu ausgebildet ist, den zweiten LC-Oszillator mit einem ersten Taktsignal oder einem von dem ersten Taktsignal abgeleiteten Signal (beispielsweise mit einem verstärkten ersten Taktsignal) zu beaufschlagen, das die erste Taktfrequenz und eine vorgebbare Taktlänge aufweist. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen beträgt die vorgebbare Taktlänge zwischen etwa 100 Nanosekunden und etwa 1000 Millisekunden, insbesondere zwischen etwa 500 Nanosekunden und etwa 10 Mikrosekunden, besonders bevorzugt etwa eine Mikrosekunde. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der erste Messschwingkreis 1110 induktiv mit dem Schwingungsgenerator 1130 gekoppelt. Dies kann bei manchen Ausführungsformen beispielsweise dadurch erreicht werden, dass ein induktives Element des zweiten LC-Oszillators so ausgebildet und bezüglich der Sensorspule 1112 angeordnet ist, dass der von ihm erzeugte magnetische Fluss gemäß dem gewünschten Kopplungsgrad zumindest teilweise auch die Sensorspule 1112 durchsetzt. Beispielsweise können sowohl die Sensorspule 1112 als auch das induktive Element des zweiten LC-Oszillators hierzu als Zylinderspule ausgebildet sein.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist auch denkbar, dass eine magnetische bzw. induktive Kopplung zwischen dem Schwingungsgenerator 1130 und dem ersten Messschwingkreis 1110 unerwünscht ist. In diesem Fall kann z.B. das induktive Element des zweiten LC-Oszillators so ausgebildet sein, dass sich eine möglichst geringe Wechselwirkung seines Magnetfelds mit der Sensorspule 1112 ergibt.

Beispielsweise kann das induktive Element des zweiten LC-Oszillators in diesem Fall als Mikroinduktivität ausgebildet sein, z.B. in Form eines SMD-Bauelements.

Bei anderen Ausführungsformen ist der erste Messschwingkreis 1110 kapazitiv mit dem Schwingungsgenerator 1130 gekoppelt, z.B. über ein Kopplungsglied, das bevorzugt aus einer elektrischen Serienschaltung von einem Kopplungswiderstand und einem Kopplungskondensator besteht. Hierdurch kann die Kopplungsimpedanz präzise eingestellt werden.

Nachstehend ist unter Bezugnahme auf Figur 9 eine mögliche schaltungstechnische Realisierung 1 eines induktiven Sensors 1100“ (Fig. 4) gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen beschrieben.

In einem ersten Bereich B1 des Schaltbilds ist ein Schwingungsgenerator 13

vorgesehen, der beispielsweise die Funktionalität des vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 7 beschriebenen Schwingungsgenerators 1130 aufweist. In einem zweiten Bereich B2 des Schaltbilds ist ein erster Messchwingkreis 15, beispielsweise

vergleichbar zu dem vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 7 beschriebenen ersten Messchwingkreis 1110, vorgesehen, und in einem dritten Bereich B3 sind

Schaltungskomponenten vorgesehen, die beispielsweise die Funktionalität der vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 7 beschriebenen Auswerteeinrichtung 1200 realisieren. Der erste Messschwingkreis 15 gemäß Figur 6 weist eine Parallelschaltung aus einer Sensorspule 3, die beispielsweise der vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschriebenen Sensorspule 1112 entspricht, und einem Kondensator 53 auf, wodurch ein erster LC-Oszillator gebildet ist. Der Kondensator 53 definiert zusammen mit der Sensorspule 3 eine Eigenresonanzfrequenz des ersten LC-Oszillators bzw.

Messschwingkreises und kann daher auch als Resonanzkondensator bezeichnet werden. Im Bereich der Sensorspule 3 ist schematisch eine metallische (und/oder elektrisch leitfähige) Komponente 2 dargestellt, deren Position und/oder Bewegung unter Anwendung des Prinzips gemäß bevorzugten Ausführungsformen ermittelbar ist. Die metallische Komponente 2 ist beispielsweise Bestandteil des Betätigungselements 1004b, 1004c, 1004d gemäß der Fig. 4, 5, 6 oder bildet dieses Betätigungselement.

Der erste Messschwingkreis 15 ist über eine Kopplungsimpedanz, vorliegend gebildet durch eine Serienschaltung aus einem Widerstand 55 und einem Kondensator 57 mit dem Schwingungsgenerator 13 kapazitiv (bzw. kapazitiv und resistiv) gekoppelt. Der Schwingungsgenerator 13 ist dazu ausgebildet, den ersten Messschwingkreis 15, vorzugsweise periodisch, mit Erregerschwingungen 11 zu beaufschlagen, wodurch in dem ersten Messschwingkreis 15 jeweils entsprechende Messschwingungen 7 angeregt werden. Beispielsweise kann der erste Messschwingkreis 15 dazu über die Kopplungsimpedanz 55, 57 periodisch durch den Schwingungsgenerator 13 bestromt werden, wobei ein Kopplungsfaktor durch die Auswahl des Widerstandswerts des Widerstands 55 und/oder der Kapazität des Kondensators 57 präzise einstellbar ist.

Der Schwingungsgenerator 13 weist zur Erzeugung der Erregerschwingung(en) 11 einen Erregerschwingkreis mit einem induktiven Element, insbesondere einer Spule, 59 sowie einem Kondensator 61 auf, die einen zweiten LC-Oszillator bilden. Der

Schwingungsgenerator 13 weist außerdem einen Taktgeber 63 auf. Mittels des

Taktgebers 63 ist ein erstes Taktsignal TS1 , in Fig. 9 auch angedeutet durch den Rechteckimpuls 65 („Takt“), erzeugbar. Der Takt 65 hat beispielsweise eine

Impulsdauer bzw. Taktlänge („duty cycle“) von einer Mikrosekunde (ps) bei einer ersten Taktfrequenz von 10 Hertz. Dies entspricht einer Periodendauer von 100 Millisekunden (ms), wobei die Taktlänge angibt, dass für insgesamt 1 Mikrosekunde das erste Taktsignal TS1 einen Wert von z.B. logisch eins (oder einen sonstigen

nichtverschwindenden Amplitudenwert, der sich z.B. auch aus einem Wert der Betriebsspannung V1 in Bezug auf das Massepotential GND von beispielsweise 3 Volt ergibt) aufweist, und für die restliche Periodendauer einen Wert von Null. Durch diesen vergleichsweise kleinen Tastgrad von 1 ps / 100 ms = 1 : 100000 ist ein besonders energieeffizienter Betrieb des Sensors 1 ermöglicht.

Der in Figur 9 gezeigte induktive Sensor 1 wird also mittels des ersten Taktsignals TS1 während der Taktlänge bestromt und ist in den Taktpausen im Wesentlichen stromlos. Besonders bevorzugt wird als Taktgenerator ein ultra-low power Takterzeugerbaustein verwendet, der eine Stromaufnahme von weniger als etwa 30 Nanoampere (nA) bei einer Betriebsspannung von 3 V aufweist. Dadurch kann ein sehr energieeffizienter induktiver Sensor bereitgestellt werden.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen können die Werte für die erste

Taktfrequenz und/oder die Taktlänge an sich beliebig gewählt werden. Wenn zum Beispiel für einen industriellen Annäherungssensor eine schnellstmögliche Erkennung der metallischen Komponente 2 an die Sensorspule 3 erforderlich ist, kann bevorzugt nach dem Abklingen einer ersten Erregerschwingung 11 (Fig. 10A) unter einen vorgebbaren ersten Schwellwert, vorzugsweise etwa Null, sofort die Erzeugung der nächsten Erregerschwindung 11 gestartet werden.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform steuert das erste Taktsignal TS1 ein elektrisches Schaltelement 67, beispielsweise einen Feldeffekttransistor, das bzw. der vorliegend in Serie zu dem zweiten LC-Oszillator 59, 61 geschaltet ist.

Der Taktgeber 63 bzw. der gesamte Sensor 1 kann bei bevorzugten

Ausführungsformen von einer in Figur 9 nicht näher dargestellten elektrischen

Energiequelle mit der Betriebsspannung V1 versorgt werden, die beispielsweise mittels einer Batterie und/oder Solarzelle und/oder einer Vorrichtung zum Energy Harvesting (Aufnehmen von Energie aus der Umgebung und ggf. Umwandeln in elektrische Energie) bereitgestellt wird. Besonders bevorzugt kann der Sensor 1 auch eine elektrische Energieversorgung seines Zielsystems, vorliegend z.B. des Geräts 1000b (Fig. 4) mit nutzen, beispielsweise eine Batterie (nicht gezeigt), die auch die

Steuereinheit 1010 und/oder wenigstens eine Funktionseinheit 1300, 1302 mit elektrischer Energie versorgt. Während einer Taktlänge des Taktes 65 ist das elektrische Schaltelement 67 eingeschaltet, z.B. eine Drain-Source Strecke des beispielhaft genannten

Feldeffekttransistors niederohmig, und in Folge dessen wird der zweite LC-Oszillator bzw. Erregerschwingkreis 59, 61 des Schwingungsgenerators 13 mit einer

Gleichspannung V1 beaufschlagt. Dadurch baut sich ein magnetisches Feld in der Spule 59 auf. Während den Taktpausen öffnet das elektrische Schaltelement 67 und der Erregerschwingkreis des Schwingungsgenerators 13 gerät in eine abklingende Schwingung, die Erregerschwingung 11 , vgl. Fig. 10A. In den Taktpausen des Taktes 65 wird somit der erste Messschwingkreis 15 über die Kopplungsimpedanz 55, 57 mit der abklingenden Erregerschwingung 11 bestromt. Dadurch wird dieser zu einer ersten Messschwingung 7 angeregt, vgl. Fig. 10B, gerät bei bevorzugten Ausführungsformen insbesondere in Resonanz mit der Erregerschwingung 11 , wobei sich die erste

Messschwingung 7 bevorzugt als ansteigende und wieder abklingende

Messschwingung 7 ergibt.

Die Messschwingung 7 ist über die Sensorspule 3 von der Position und/oder Bewegung der metallischen Komponente 2 abhängig, beispielsweise von einer Anwesenheit oder Abwesenheit der Komponente 2 im Bereich der Sensorspule 3 und/oder einer

Annäherung oder einem Entfernen der Komponente 2. Zum Erkennen der Position und/oder Bewegung der Komponente 2 bzw. zum Auswerten der ersten

Messschwingung 7 ist dem ersten Messschwingkreis 15 eine Schaltungsgruppe zugeordnet, die i.w. in dem dritten Bereich B3 gemäß Fig. 9 abgebildet ist.

Diese Schaltungsgruppe weist einen Maximalwertspeicher 27 auf sowie eine vorliegend beispielhaft als Spannungsteiler ausgebildete Vorgabewerterzeugungseinrichtung VG mit einem ersten Vorgabewiderstand 69 und einem zweiten Vorgabewiderstand 71. Der Maximalwertspeicher 27 speichert einen Maximalwert eines Amplitudenwerts 17 der ersten Messschwingung 7 und stellt ihn an seinem Ausgang als Speicherwert 25 bereit. Dem Maximalwertspeicher 27 ist ein Zeitverzögerungsglied 73 nachgeschaltet. Das Zeitverzögerungsglied 73 verzögert den an dem Ausgang des Maximalwertspeichers 27 anliegenden Speicherwert 25 vorzugsweise um eine Periodendauer PD (Fig. 11 ) des ersten Taktsignals TS1 , wodurch ein verzögerter Speicherwert 25‘ erhalten wird.

Alternativ erfolgt die Verzögerung mittels eines integrierenden Filters. In einer

Ausgestaltung weist das Zeitverzögerungsglied 73 einen Tiefpass auf. Ein Vorgabeausgang 75 der Vorgabewerterzeugungseinhchtung VG sowie ein Ausgang des Zeitverzögerungsglieds 73 sind einem Vergleicher 77 vorgeschaltet. An dem

Vergleicher 77 liegt damit der verzögerte Speicherwert 25‘ (also der um einen Takt verzögerte erster maximale Amplitudenwert 17) eines ersten Taktdurchgangs sowie ein zweiter Amplitudenwert 21 eines um einen Takt späteren zweiten Taktdurchgangs an. Der verzögerte Speicherwert 25‘ wird mittels des Vergleichers 77 mit dem zweiten Amplitudenwert 21 verglichen. Außerdem wird mittels des Spannungsteilers VG der zweite Amplitudenwert 21 um eine entsprechende Schwelle 29 (Fig. 10B) reduziert, bevor dieser auf den Vergleicher 77 wirkt.

Der Maximalwertspeicher 27, das Zeitverzögerungsglied 73 sowie der Vergleicher 77 können bei manchen Ausführungsformen ein Differenzierglied bilden, das die erste Messschwingung 7 über eine Periodendauer des Taktes 65 differenziert. Der

Vergleicher 77 erzeugt als Ausgangssignal ein Setzsignal 79, falls der Vorgabeausgang 75 größer ist als der verzögerte Speicherwert 25‘.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen wird also das beispielhaft mittels des Vergleichers 77, dem Zeitverzögerungsglied 73 sowie dem Maximalwertspeicher 27 gebildete Differential über die Vorgabewiderstände 69 und 71 mit der Schwelle 29 verglichen, wobei der Vergleicher 77 dann das positive Setzsignal 79 erzeugt, wenn das Differential der ersten Messschwingung 7 die Schwelle 29 überschreitet. Dies kann bei manchen Ausführungsformen z.B. dann gegeben sein, wenn die metallische

Komponente 2 von der Sensorspule 3 entfernt wird und somit keine bzw. nur noch eine geringere Dämpfung des Signals in der Sensorspule 3 bewirkt.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist dem Vergleicher 77 ein

Flipflopelement 81 nachgeschaltet, insbesondere ein Setzeingang 81a zum Setzen des Flipflopelements 81. Außerdem ist ein Rücksetzeingang 81 b des Flipflopelements 81 dem Taktgeber 63 nachgeschaltet. Dadurch wird bei jedem Takt 65, also dann, wenn der Schwingungsgenerator 13 bestromt wird, das Flipflopelement 81 zurückgesetzt. Dadurch ist sichergestellt, dass zum Taktdurchgang des Trennens des

Erregerschwingkreises 13 von der nicht näher dargestellten elektrischen Energiequelle (bei der fallenden Flanke des ersten Taktsignals TS1 bzw. des Takts 65), also dann, wenn die Erregerschwingung 11 beginnt, das Flipflopelement 81 zurückgesetzt ist. Falls mittels des Vergleichers 77, wie vorab beschrieben, das Entfernen und/oder die Abwesenheit der metallischen Komponente 2 von der Sensorspule 3 erkannt wird und dieser das Setzsignal 79 erzeugt, wird das Flipflopelement 81 gesetzt.

Dem Flipflopelement 81 kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ein optionaler Tiefpass 83 nachgeschaltet sein, um Zeiten nach dem Rücksetzen des Flipflopelements 81 durch den Takt 65 und erneutem Setzen durch das Setzsignal 79 zu überbrücken. Ein nichtverschwindendes Ausgangssignal 83‘ des Tiefpasses 83 liegt also z.B. dann an, wenn das Entfernen der Komponente 2 erkannt worden ist. Dieses Ausgangssignal 83‘ kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen zum Schalten und/oder Steuern wenigstens einer Komponente des Zielsystems für den induktiven Sensor 1 , z.B. eines Geräts 1000b gemäß Fig. 4, genutzt werden. Beispielsweise kann das Ausgangssignal 83‘ der Steuereinheit 1010 des Geräts 1000b zugeführt werden, die es auswertet, beispielsweise um die Bewegungsinformationen Bl (Fig. 4) zu ermitteln und in Abhängigkeit hiervon einen Betriebszustand und/oder einen Wechsel eines Betriebszustands beispielsweise der Funktionskomponente 1300 des Geräts 1000 zu steuern. Bei anderen Ausführungsformen kann das Ausgangssignal 83‘ direkt als Bewegungsinformation Bl genutzt werden.

Um eine besonders energieeffiziente Konfiguration zu erzielen kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen das Ausgangssignal 83‘ beispielsweise dazu verwendet werden, die Steuereinheit 1010 (Fig. 4) des Geräts 1000b aus einem

Energiesparzustand in einen Betriebszustand zu versetzen, in dem z.B. die Aktivierung der Komponente 1300 ausgeführt werden kann. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass das Ausgangssignal 83‘ so mit einem Eingang der Steuereinheit 1010, bei der es sich beispielsweise um einen Mikrocontroller oder dergleichen handeln kann, verbunden wird, dass das Ausgangssignal 83‘ eine Unterbrechungsanforderung

(„Interrupt request“) auslöst, die den Mikrocontroller aus dem Energiesparzustand in einen aktiven Betriebszustand versetzt, vgl. auch die vorstehende Beschreibung der weiteren bevorzugten Ausführungsformen gemäß Figur 3.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann je nach Auslegung der

Schwellwerte und/oder von Resonanzfrequenzen des ersten Messschwingkreises 15 bzw. seines ersten LC-Oszillators und/oder des Schwingungsgenerators 13 bzw. seines zweiten LC-Oszillators z.B. die Annäherung oder das Entfernen der metallischen Komponente 2 erkannt werden. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der Maximalwertspeicher 27 (Fig. 9) ebenfalls dem Taktgeber 63 nachgeschaltet, so dass ein Betriebszustand des

Maximalwertspeichers 27 in Abhängigkeit des ersten Taktsignals TS1 steuerbar ist. Beispielsweise wird bevorzugt in jedem einzelnen Takt 65 der Maximalwertspeicher 27 ganz oder zumindest teilweise um einen Wert reduziert. Alternativ ist es möglich, auf den Maximalwertspeicher 27, die Vorgabewiderstände 69 und 71 sowie das

Zeitverzögerungsglied 73 zu verzichten und stattdessen einen festen Schwellwert vorzusehen, also lediglich den fest vorgegebenen oder vorgebbaren Schwellwert zu prüfen und abhängig davon zu schalten.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist denkbar, dass für einen Messvorgang beispielsweise eine einzige Erregerschwingung 11 (Fig. 10A) erzeugt wird, die dementsprechend eine einzige erste Messschwingung 7 bzw. MS1 (Fig. 10B) in dem ersten Messschwingkreis 15 bewirkt. Bei einer Kalibrierung des induktiven Sensors 1 , beispielsweise mittels vorangehenden Referenzmessungen, welche eine Anordnung der metallischen Komponente 2 in verschiedenen Positionen relativ zu der Sensorspule 3 und eine entsprechende Auswertung von beispielsweise wenigstens einem

Amplitudenwert der ersten Messschwingung je Position zum Gegenstand haben, kann vorteilhaft bereits unter Auswertung einer einzigen Messschwingung eine

Bewegungsinformation Bl ermittelt werden, die eine Position der metallischen

Komponente 2 relativ zu der Sensorspule 3 beschreibt. Bei diesen Ausführungsformen ist also ein Vergleich mehrerer, beispielsweise direkt aufeinanderfolgender,

Messschwingungen des ersten Messschwingkreises entbehrlich. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen jedoch werden wie vorstehend unter Bezugnahme auf Figur 9 beschrieben mehrere Messschwingungen durch entsprechende

Erregerschwingungen angeregt und die Bewegungsinformation(en) in Abhängigkeit der mehreren Messschwingungen ermittelt.

Figur 10 zeigt unterschiedliche Signalverläufe der Erregerschwingung 11 sowie der ersten Messschwingung 7. In einer Darstellung A (Fig. 7A) der Figur 7 ist deutlich das Abklingen der Erregerschwingung 11 zu erkennen, das nach dem Trennen des

Erregerschwingkreises 59, 61 (Fig. 9) von der elektrischen Energieversorgung V1 , GND auftritt. In einer Darstellung B (Fig. 10B) der Figur 10 sind im Vergleich jeweils zwei Signalverläufe MS1 , MS2 von Messschwingungen 7 infolge der Bestromung des ersten Messschwingkreises 15 (Fig. 9) mittels der in Fig. 10A gezeigten Erregerschwingung 11 aufgetragen. Mittels einer durchgezogenen Linie MS1 ist eine erste Messschwingung eines ersten Taktdurchgangs dargestellt (angeregt durch eine Beaufschlagung mit einer ersten Erregerschwingung 11 gemäß Fig. 10A), die den ersten Amplitudenwert 17 aufweist, der in Figur 7 mittels einer waagrechten Linie symbolisiert ist. Mittels einer gepunkteten Linie ist eine weitere der Messschwingungen 7 (angeregt durch eine Beaufschlagung mit einer zweiten Erregerschwingung 11 gemäß Fig. 10A) dargestellt, die zu einem zweiten Taktdurchgang den zweiten Amplitudenwert 21 aufweist, der in Figur 10B ebenfalls mittels einer waagrechten Linie symbolisiert ist. Die

Amplitudenwerte 17 und 21 sind jeweils Maximalwerte der pro Taktdurchgang jeweils aufklingenden und wieder abklingenden Messschwingungen MS1 , MS2.

Die in Figur 10B gepunktet dargestellte Situation MS2 ergibt sich z.B. bei einem

Entfernen der metallischen Komponente 2 (Fig. 9) von der Sensorspule 3, die dadurch weniger bedämpft wird. Es ist zu erkennen, dass deshalb in einem zweiten

Taktdurchgang der zweite Amplitudenwert 21 höher liegt als der erste Amplitudenwert 17 des ersten Taktdurchgangs. Sofern der zweite Amplitudenwert 21 die mittels der in Figur 9 dargestellten Widerstände 69 und 71 und/oder der zumindest teilweisen

Reduzierung des Speicherwerts 25 vorgegebene Schwelle 29 (Fig. 10B) überschreitet, generiert der Vergleicher 77 das Setzsignal 79 zum Setzen des Flipflopelementes 81.

Figur 11 zeigt unterschiedliche Signalverläufe A bis F verschiedener Signale des in Figur 9 beispielhaft dargestellten induktiven Sensors 1 bei Anwesenheit der

metallischen Komponente 2 im Bereich der Sensorspule 3. Figur 12 zeigt die in Figur 11 gezeigten Signalverläufe, jedoch bei dem Entfernen der metallischen Komponente 2 von der Sensorspule 3 und dem Wiederannähern der metallischen Komponente 2 an die Sensorspule 3.

In einer Darstellung A der Figuren 11 und 12 sind jeweils insgesamt vier Perioden des ersten Taktsignals TS1 (Fig. 9) bzw. des Taktes 65 dargestellt. Eine Periodendauer ist in Fig. 11 A mit dem Bezugszeichen PD und eine Taktlänge mit dem Bezugszeichen TL bezeichnet. Das Verhältnis zwischen der Taktlänge TL und dazwischenliegenden Pausen P (entsprechend der Periodendauer PD abzüglich der Taktlänge TL) bzw. der Periodendauer PD ist für ein stromsparendes System gemäß bevorzugten Ausführungsformen vorzugsweise sehr klein gewählt, s.o., beispielsweise mit Werten von etwa 1 :10000 und kleiner, vorzugsweise etwa 1 :100000, und es ist in Fig. 11 , 12 der Übersichtlichkeit halber nicht maßstabsgetreu dargestellt. In einer Darstellung B der Figuren 11 und 12 ist, jeweils schematisiert, das Ansteigen und Wiederabklingen der Messschwingung 7 dargestellt. In einer Darstellung C der Figuren 11 und 12 ist das an dem Ausgang des Vergleichers 77 bereitgestellte und jeweils an dem Setzeingang 81a des Flipflopelementes 81 anliegende Setzsignal 79 dargestellt. In einer Darstellung D der Figuren 11 und 12 ist jeweils ein an dem Rücksetzeingang 81 b des

Flipflopelementes 81 anliegendes Signal dargestellt, das mit dem ersten Taktsignal TS1 bzw. dem Takt 65 übereinstimmt. In einer Darstellung E der Figuren 11 und 12 ist jeweils der Speicherzustand (Ausgangssignal) des Flipflopelementes 81 dargestellt. In einer Darstellung F der Figuren 11 und 12 ist jeweils ein zeitlicher Verlauf eines

Ausgangssignals des Zeitverzögerungsglieds 73 dargestellt, also der zeitlich verzögerte Speicherwert 25‘, der dem Vergleicher 77 zugeführt wird.

Wie in Figur 11 D zu erkennen, wird das Flipflopelement 81 pro erfolgtem Takt 65 zurückgesetzt und weist durchgängig gemäß der Darstellung der Figur 11 E den zurückgesetzten Speicherzustand auf. Wie in Figur 11 B zu erkennen, beginnt nach jedem Ende (fallende Flanke) des jeweiligen Taktes 65 eine der Messschwingungen 7, die aufgrund der Anwesenheit der metallischen Komponente 2 jeweils identische maximale Amplitudenwerte aufweisen, was in Figur 11 B mittels einer gestrichelten horizontalen Linie 2T symbolisiert ist. Diese maximalen Amplitudenwerte 2T

entsprechen vorzugsweise dem jeweiligen ersten und zweiten Amplitudenwert 17, 21 , vgl. auch Fig. 10B. Da die Messschwingung 7 aufklingt und dann wieder abklingt, tritt der jeweils maximale Amplitudenwert erst nach einer gewissen Anzahl von

Schwingungsperioden der betreffenden Messschwingung auf, insbesondere direkt bei dem Übergang von dem Aufklingen in das Abklingen. Das Maximum der jeweils auftretenden Amplituden lässt sich dem Prinzip der vorliegenden Ausführungsformen zufolge wenig aufwändig ermitteln beziehungsweise speichern und ist bereits während der aufklingenden Schwingungen durch die Position bzw. Bewegung der metallischen Komponente 2 beeinflusst. Da sich bei manchen Ausführungsformen die Beeinflussung über der Zeit aufaddiert und bei einem zeitlich verzögert auftretenden Signalmaximum gemessen wird, können eine Empfindlichkeit sowie Qualität der Messung gegenüber konventionellen Ansätzen (z.B. alleinige Betrachtung einer abklingenden Schwingung) weiter verbessert werden.

In der Darstellung F der Figur 11 ist der zeitliche Verlauf des Ausgangssignals des Zeitverzögerungsglieds 73, der zeitlich verzögerte Speicherwert 25‘, eingeschwungen konstant dargestellt. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn die metallische

Komponente 2 über eine die Zeitverzögerung des Zeitverzögerungsglieds 73

übersteigende Zeitspanne keine Bewegung relativ zu der Sensorspule 3 (Fig. 9) ausführt.

Im Vergleich dazu ist in Figur 12 zu erkennen, dass eine Amplitude der in Figur 12B gezeigten zweiten Messschwingung 7‘ kurzzeitig die Schwelle 29 überschreitet, beispielsweise aufgrund einer Bewegung der metallischen Komponente 2 relativ zu der Sensorspule 3 (Fig. 9). Dies bewirkt gemäß der Darstellung C der Figur 12 ein nichtverschwindendes Ausgangssignal, nämlich das Setzsignal 79, an dem Ausgang des Vergleichers 77 und damit auch an dem Setzeingang 81a des Flipflopelementes 81. Wie in der Darstellung E der Figur 12 zu erkennen, wird dadurch das

Flipflopelement 81 gesetzt. Das Flipflopelement 81 bleibt bis zum nächsten Takt 65, der ein Rücksetzen bewirkt, gesetzt.

Nach einem dritten in Figur 12 dargestellten Takt ergibt sich eine erneute Erhöhung der Amplitude der dritten Messschwingung 7“, die im Vergleich zu der in Figur 12B dargestellten zweiten Messschwingung 7‘ die Schwelle 29 noch weiter überschreitet. Es wird erneut das Setzsignal 79 erzeugt, wodurch für eine weitere Periode des Taktes 65 das Flipflopelement 81 gesetzt ist. Nach einem vierten der Takte 65 ist die metallische Komponente 2 wieder an die Sensorspule 3 (Fig. 9) angenähert. Es ist zu erkennen, dass infolgedessen die Schwelle 29 durch die vierte Messschwingung 7‘“ nicht überschritten ist und daher das Flipflopelement 81 zurückgesetzt bleibt. Außerdem ist zu erkennen, dass der zeitlich verzögerte Speicherwert 25‘ langsam wieder abfällt.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen sind grundsätzlich auch andere

Methoden der Signalauswertung möglich, beispielsweise unter Verwendung von fest vorgegebenen oder dynamisch nachgeregelten Schwellen.

Wie in den Figuren 11 und 12 zu erkennen, wird bei der beschriebenen

Ausführungsform eine Messschwingung 7‘ bzw. der erste Amplitudenwert 17 zu einem ersten Taktdurchgang 19 mit einer nachfolgenden Messschwingung 7“ bzw. einem zweiten Amplitudenwert 21 eines zweiten Taktdurchgangs 23 miteinander verglichen. Dies erfolgt bevorzugt zyklisch pro Taktdurchgang einmal, wobei insbesondere jeweils der Amplitudenwert eines aktuellen Taktdurchgangs mit dem entsprechenden

Amplitudenwert (vorzugsweise jeweils der maximale oder minimale Amplitudenwert) des diesem vorangegangenen Taktdurchgangs verglichen wird.

Die Anwesenheit der metallischen Komponente 2 im Bereich der Sensorspule 3 (Fig. 9) verursacht bei manchen Ausführungsformen eine Dämpfung der Messschwingung 7 in der Sensorspule 3, insbesondere aufgrund von durch die Messschwingung 7 bzw. das zu ihr gehörige magnetische Wechselfeld in der Komponente 2 induzierten

Wirbelströmen, und verhindert dadurch wie in Figur 11 C dargestellt ein Setzen des Flipflopelements 81.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist es auch möglich, dass die metallische Komponente 2 eine Eigenresonanzfrequenz des ersten LC-Oszillators bzw. des ersten Messschwingkreises 15 so beeinflusst, dass diese näher an einer Frequenz der

Erregerschwingung 11 liegt und deshalb eine mögliche Resonanz des ersten LC- Oszillators des ersten Messschwingkreises 15 mit dem zweiten LC-Oszillator des Schwingungsgenerators 13 durch die metallische Komponente 2 mehr verstärkt als bedämpft wird. Dadurch kann die Anwesenheit der metallischen Komponente 2 eine Erhöhung der Amplitudenwerte 17, 21 und damit das Setzen des Flipflopelements 81 bewirken.

Figur 13 zeigt schematisch ein Schaltbild eines induktiven Sensors 1 a gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen, der ebenfalls die Erkennung einer Position und/oder Bewegung einer metallischen Komponente 2 ermöglicht. Der Sensor 1 a weist eine erste Sensorspule 3 sowie eine weitere Sensorspule 5 auf, wobei die metallische

Komponente 2 für die o.g. Erkennung z.B. an wenigstens eine der zwei Sensorspulen 3 oder 5 geführt wird.

Im Folgenden wird lediglich auf die Unterschiede zu dem in Figur 9 dargestellten induktiven Sensor 1 eingegangen und im Übrigen auf Figur 9 und die zugehörige Beschreibung verwiesen. Im Unterschied zur Darstellung der Figur 9 weist der induktive Sensor 1 a der Figur 13 den ersten Messschwingkreis 15 sowie einen weiteren (zweiten) Messschwingkreis 16 auf. Beide Messschwingkreise 15, 16 sind vorliegend jeweils durch einen LC-Oszillator aufweisend die Elemente 3, 53 bzw. 5, 53‘ gebildet. Die Messschwingkreise 15 und 16 sind über eine jeweilige Kopplungsimpedanz 55, 57 bzw. 55‘, 57 mit dem Erregerschwingkreis 59, 61 des Schwingungsgenerators 13 verbunden, so dass beide Messschwingkreise 15 und 16 gemeinsam durch den

Schwingungsgenerator 13 mit einer entsprechenden Erregerschwingung 11

beaufschlagbar sind. Dementsprechend bildet sich in dem ersten Messschwingkreis 15 eine erste Messschwingung 7 und in dem zweiten Messschwingkreis 16 eine sekundäre Messschwingung 9 aus.

Der erste Messschwingkreis 15 erzeugt ein von der Position und/oder Bewegung der metallischen Komponente 2 abhängiges erstes Ausgangssignal 33. Analog dazu erzeugt der zweite Messschwingkreis 16 ein zweites Ausgangssignal 35. Beide

Ausgangssignale 33, 35 werden einem Differenzverstärker 43 zugeführt, der daraus ein Differenzsignal 31 generiert. Aufgrund der Differenzbildung ist das Differenzsignal 31 grundsätzlich robust gegen auf die Sensorspule 3 sowie die weitere Sensorspule 5 des zweiten Messschwingkreises 16 wirkende Störeinflüsse.

Beide Sensorspulen 3 und 5 können bevorzugt gleich orientiert und insbesondere voreinander oder nebeneinander angeordnet sein. Ein Abstand zwischen den beiden Sensorspulen 3, 5 kann bei manchen Ausführungsformen vorzugsweise so gewählt sein, dass die metallische Komponente 2 gegebenenfalls nur auf einen der beiden Messschwingkreise 15, 16 wirkt ohne den anderen wesentlich zu beeinflussen.

Da die Sensorspulen 3 und 5 bauartbedingt zumindest einen geringen Abstand aufweisen, können Störeinflüsse bei manchen Ausführungsformen jedoch zu einem geringfügig veränderten Differenzsignal 31 führen. Um diesen Effekt ebenfalls zu eliminieren, sind bei manchen Ausführungsformen der Maximalwertspeicher 27 und eine diesem nachgeschaltete Auswerteschaltung 39 so aufgebaut, dass das

Differenzsignal 31 in einem ersten Zeitfenster 49, das in Figur 12 dargestellt ist, mit dem Differenzsignal 31 in einem zweiten Zeitfenster 51 , das ebenfalls in Figur 12 dargestellt ist, verglichen wird. Der Maximalwertspeicher 27 sowie die Auswerteschaltung 39 sind dazu beispielsweise mittels des Taktgebers 63 zeitgesteuert. Dadurch kann elektrische Energie eingespart werden.

Die genaue Funktion sowie mögliche Ausgestaltungen des in Figur 13 dargestellten Maximalwertspeichers 27 werden im Folgenden anhand der Figur 14 näher erläutert. Der Maximalwertspeicher 27 weist einen ersten Teilspeicher 85 auf, der während des ersten Zeitfensters 49 mittels eines elektrischen Schaltelementes auf den Ausgang des Differenzverstärkers 43, also das Differenzsignal 31 geschaltet ist. Analog dazu ist ein zweiter Teilspeicher 87 während des zweiten Zeitfensters 51 ebenfalls mittels eines elektrischen Schaltelementes auf den Ausgang des Differenzverstärkers 43, also das Differenzsignal 31 geschaltet. Der Vergleicher 77 vergleicht die Speicherausgänge des ersten Teilspeichers 85 und des zweiten Teilspeichers 87, also das jeweilige

Differenzsignal 31 des ersten Zeitfensters 49 und des zweiten Zeitfensters 51 miteinander. Falls eine in Figur 14 lediglich mittels des Bezugszeichens 37 angedeutete Differenzschwelle überschritten ist, erzeugt der Vergleicher 77 das Setzsignal 79 zum Setzen des Flipflopelements 81. Die Teilspeicher 85 und 87 können bevorzugt durch den Taktgeber 63 mit elektrischer Energie versorgt werden, sind also in Pausen des Takts 65 beziehungsweise in dadurch vorgegebenen Messpausen im Wesentlichen stromlos. Dadurch kann der Stromverbrauch weiter gesenkt werden.

Figur 15 zeigt in den Darstellungen A bis D unterschiedliche Verläufe des

Differenzsignals 31 des in den Figuren 13 und 14 dargestellten induktiven Sensors 1 a.

In Figur 15A ist der Takt 65 dargestellt. In Figur 15B ist zu erkennen, dass während des Taktes 65 keine Erregerschwingung 11 an den Messschwingkreisen 15 und 16 liegt. Sobald der Takt 65 endet und damit der Erregerschwingkreis nicht mehr bestromt ist, tritt die abklingende Erregerschwingung 11 auf. Gemäß der Darstellung der Figur 15C ist in Folge der Erregung mittels der Erregerschwingung 11 das Differenzsignal 31 aus der Messschwingung 7 und einer weiteren Messschwingung 9 des weiteren

Messschwingkreises 16 z.B. bei Annäherung der metallischen Komponente 2 dargestellt. Die Annäherung der metallischen Komponente 2 führt zu einer

Verstimmung zumindest eines der Messschwingkreise 15 und/oder 16 und dadurch zu einem ansteigenden und wieder abklingenden Differenzsignal 31 , wie im Verlauf Figur 15C dargestellt ist.

In Figur 15D ist zu erkennen, dass das Differenzsignal 31 ohne eine Annäherung der metallischen Komponente 2 im Wesentlichen eine gleichbleibende Grundschwingung aufweist. Diese kann beispielsweise von einer elektromagnetischen Störung, die auf den induktiven Sensor 1a einwirkt, herrühren. Grundsätzlich kann die Störung durch das Bilden des Differenzsignals 31 reduziert werden, jedoch aufgrund eines gegebenenfalls unterschiedlichen Abstandes der Sensorspulen 3 und 5 gegenüber einer Störsignalquelle nicht gänzlich. Um dieses verbleibende Störsignal zu eliminieren, wird das Differenzsignal 31 bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen in dem ersten Zeitfenster 49, das in Figur 12 mittels zwei senkrechen Linien symbolisiert ist im

Vergleich zu einem Verlauf während des zweiten Zeitfensters 51 , das in Figur 15 ebenfalls mittels zwei senkrechten Linien symbolisiert ist, betrachtet. Wie in Figur 15C zu erkennen ist, erzeugt der Vergleicher 77 lediglich dann das Setzsignal 79 falls ein Maximalwert einer Amplitude des Differenzsignals 31 des zweiten Zeitfensters 51 einen Maximalwert der Amplitude des Differenzsignals 31 des ersten Zeitfensters 49 um die Differenzschwelle 37 überschreitet.

Das erste Zeitfenster 49 entspricht bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen insbesondere der Länge des Taktes 65, also einer Taktlänge TL, s. auch Fig. 11. Das zweite Zeitfenster 51 umfasst zumindest einen Teil der durch Kopplung, insbesondere Resonanz, mit der Erregerschwingung 11 in den Messschwingkreisen 15, 16 erzeugten Messschwingungen 7 und 9 und dem daraus gebildeten Differenzsignal 31. Das zweite Zeitfenster 51 schließt sich vorzugsweise direkt an das erste Zeitfenster 49 an und beginnt z.B. sobald der Takt 65 endet bzw. die Erregerschwingung 11 beginnt.

Das erste Zeitfenster 49 zur ersten Ermittlung der Amplitude des Differenzsignals 31 kann bei bevorzugten Ausführungsformen in einem Zeitraum der Bestromung des induktiven Elements 59 liegen oder mit diesem übereinstimmen. Das zweite Zeitfenster 51 zur zweiten Ermittlung der Amplitude des Differenzsignals 31 liegt bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen in einem Bereich einer maximalen Amplitude, insbesondere höchsten Resonanzschwingung, des Differenzsignals 31 und/oder der Messschwingungen 15, 16, wobei die Messung stattfindet. Verändert sich die erste Amplitude, zum Beispiel durch eine auf die Sensorspule 3 und/oder 5 einwirkende Störgröße, so wird diese erfasst und passt bei weiteren bevorzugten

Ausführungsformen den Schwellwert für die zweite Amplitude, also für die eigentliche Messung zum Erkennen der metallischen Komponente 2, entsprechend an.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist es möglich, eine Energieübertragung von dem Schwingungsgenerator 13 auf den bzw. die Messschwingkreise 15 und/oder 16 anstatt über den Kondensator 57 und/oder den Widerstand 55 ganz oder zumindest teilweise über eine induktive Energieübertragungsstrecke (nicht gezeigt) vorzunehmen. Die Spulen 3 und/oder 5 können gegebenenfalls die Energie direkt empfangen.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist die Auswerteeinrichtung 1200 (Fig. 7) dazu ausgebildet, wenigstens zwei maximale oder minimale Amplitudenwerte

unterschiedlicher Schwingungsperioden der (selben) Messschwingung 7 (Fig. 10B) miteinander zu vergleichen. Dadurch kann beispielsweise eine Geschwindigkeit des Anklingens und/oder Abklingens der Messschwingung 7 ermittelt werden, aus der die Bewegungsinformation Bl ableitbar ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist die Auswerteeinrichtung 1200 dazu ausgebildet, einen maximalen oder minimalen Amplitudenwert einer ersten

Messschwingung 7‘ (Fig. 12B) von mehreren Messschwingungen 7‘, 7“, .. mit einem entsprechenden maximalen oder minimalen Amplitudenwert wenigstens einer zweiten Messschwingung 7“ der mehreren Messschwingungen zu vergleichen, wobei vorzugsweise die zweite Messschwingung auf die erste Messschwingung folgt, insbesondere direkt (also ohne, dass eine weitere Messschwingung zwischen der ersten und zweiten Messschwingung stattfindet) auf die erste Messschwingung folgt.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist das Gerät 1000, 1000a, 1000b, 1000c, 1000d gemäß den vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis Fig. 15 beschriebenen Ausführungsformen wenigstens eine Funktionskomponente 1030, 1300, 1302 auf, bei der es sich vorliegend z.B. um eine Messeinrichtung handelt, die dazu ausgebildet ist, Schichtdicken zu messen, wobei die Messeinrichtung insbesondere dazu ausgebildet ist, Schichtdicken von Schichten aus Lack und/oder Farbe und/oder Gummi und/oder oder Kunststoff auf Stahl und/oder Eisen und/oder Gusseisen zu messen, und/oder Schichten aus Lack und/oder Farbe und/oder Gummi und/oder oder Kunststoff auf nichtmagnetischen Grundwerkstoffen wie z.B. Aluminium, und/oder Kupfer und/oder Messing.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist das Gerät 1000, 1000a, 1000b, 1000c, 1000d gemäß den vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis Fig. 15 beschriebenen Ausführungsformen als mobiles Gerät, insbesondere Handgerät, ausgebildet.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist das Gerät gemäß den vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis Fig. 15 beschriebenen Ausführungsformen eine Steuereinheit 1010 zur Steuerung eines Betriebs des Geräts und insbesondere ggf. vorhandener Funktionskomponenten 1030, 1300, 1302 auf.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist in dem Gehäuse 1002 des Geräts ein Sensor 1100, 1100“ angeordnet, der beispielsweise einen Hallsensor aufweist oder darstellt, vgl. Fig. 2A, 2B.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist in dem Gehäuse 1002 des Geräts ein Sensor angeordnet, der als induktiver Sensor 1100“ ausgebildet ist, z.B. gemäß wenigstens einer der vorstehend unter Bezugnahme auf die Figuren 4bis 15

beschriebenen weiteren bevorzugten Ausführungsformen oder einer Kombination hieraus. Beispielsweise kann der induktive Sensor 1100“ den Aufbau gemäß Fig. 7 aufweisen, wobei eine schaltungstechnische Realisierung zumindest mancher der Komponenten 1130, 1110, 1200 des induktiven Sensors 1100“ beispielsweise ähnlich oder vergleichbar zu den unter Bezugnahme auf Fig. 9 bis 12 und/oder vergleichbar zu den unter Bezugnahme auf Fig. 13 bis 15 beschriebenen Ausführungsformen

realisierbar ist.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist das Gerät 1000, 1000a, 1000b, 1000c, 10OOd dazu ausgebildet, in Abhängigkeit von mittels des Sensors 1100, 1100‘, 1100“ ermittelter Bewegungsinformation(en) Bl, die eine Position und/oder Bewegung des Betätigungselements 1004, 1004a, 1004b, 1004c, 1004d charakterisieren, wenigstens eine Schichtdickenmessung durch die Messeinrichtung 1030, 1300 auszuführen bzw. zu starten.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann das Gerät gemäß den

Ausführungsformen von einem Benutzer ergriffen werden, und das Betätigungselement kann aus einer Ruhelage heraus (z.B. gegen die Federkraft einer optionalen

Druckfeder) bewegt werden. Dadurch ergibt sich eine Veränderung der relativen

Position des Betätigungselements bzw. seiner Magnetfeldbeeinflussungskomponente bezogen auf den Sensor, die mittels des Sensors erfassbar ist (beispielsweise unter Nutzung des Hall-Effekts, vgl. Fig. 2A, 2B und/oder von Induktionseffekten, vgl. Fig. 7ff).

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass mithilfe des Sensors 1100, 1100“, 1100“ ermittelt wird, wann sich das Betätigungselement 1004, 1004a, 1004b, 1004c, 1004d wieder in seine Ruhelage zurückbewegt bzw. wann es nicht mehr im Bereich des Sensors 1100, 1100“, 1100“ positioniert ist. In diesem Fall kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen die Steuereinheit 1010

beispielsweise die Messeinrichtung 1030, 1300 und/oder sich selbst wieder in einen Energiesparzustand versetzen.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist das Gerät 1000b (Fig. 4) dazu ausgebildet, zumindest zeitweise den Schwingungsgenerator 1130 (Fig. 7) zu deaktivieren, wobei insbesondere das Gerät 1000b dazu ausgebildet ist, den

Schwingungsgenerator 1130 in Abhängigkeit der Bewegungsinformation zumindest zeitweise zu deaktivieren. Dies kann bei solchen Ausführungsformen zweckmäßig sein, bei denen ein von dem induktiven Sensor 1100“erzeugtes Signal 11 , 7, insbesondere umfassend ein magnetisches Wechselfeld, sich ggf. störend auf den Betrieb der Messeinrichtung 1300 auswirken kann.

Aufgrund des bei manchen Ausführungsformen bevorzugt geringen Tastgrades des ersten Taktsignals TS1 und den damit einhergehenden vergleichsweise langen

Taktpausen ist es bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen auch möglich, den Messbetrieb der Messeinrichtung 1300 so mit dem Betrieb des induktiven Sensors 1100“ zu synchronisieren, dass Schichtdickenmessungen durch die Messeinrichtung 1300 innerhalb der Taktpausen des ersten Taktsignals TS1 ausgeführt werden, insbesondere während solcher Phasen der Taktpause(n), während denen eine

Erregerschwingung 11 und vorzugsweise auch eine hierdurch erzeugte

Messschwingung 7 wieder unter einen vorgebbaren Schwellwert abgeklungen sind. Dadurch ergibt sich ein i.w. durch den induktiven Sensor 1100“ unbeeinflusster Betrieb der Messeinrichtung 1300.

Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist auch denkbar, ein induktives Element, insbesondere eine Spule, sowohl für den Betrieb des induktiven Sensors 1100“ als auch für den Betrieb der Messeinrichtung 1300 zu nutzen. Sofern beispielsweise die Messeinrichtung 1300 eine Spule aufweist, die z.B. für die genannte

Schichtdickenmessung verwendbar ist, kann zumindest zeitweise diese Spule der Messeinrichtung 1300 auch für den Betrieb des induktiven Sensors 1100“ genutzt werden. Beispielsweise kann bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen der induktive Sensor 1100“ dazu ausgebildet sein, die Spule der Messeinrichtung 1300 zumindest zeitweise als Sensorspule 3 zu verwenden. Bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist das Gehäuse 1002 zumindest in dem ersten axialen Endbereich 1002a hermetisch dicht.

Die Sensoren 1100, 1100‘, 1100“, 1 , 1 a gemäß den vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen sind bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen vorteilhaft zur Bereitstellung einer Mensch-Maschine-Schnittsteile nutzbar,

beispielsweise unter Verwendung des vorstehend beschriebenen Betätigungselements 1004, 1004a, 1004b, 1004c, 1004d, wobei eine Magnetgeldbeeinflussungskomponente (z.B. aufweisend einen magnetischen und/oder metallischen Gegenstand bzw. eine metallische Komponente bzw. ein zumindest teilweise metallisch und/oder magnetisch ausgebildetes Betätigungselement) relativ zu dem Sensor bzw. wenigstens einem Sensorelement 1101 (Fig. 2A) bzw. der ersten Sensorspule 1112 (Fig. 4) bewegbar (Translation und/oder Rotation bzw. Mischformen hieraus möglich) angeordnet ist.

Besonders bevorzugt kann das Prinzip gemäß den Ausführungsformen auch bei Geräten mit teilweise oder vollständig hermetisch dicht (luftdicht) gekapselten

Gehäusen 1002 verwendet werden, weil die genutzten Messprinzipien (z.B. Messung Magnetfeld (z.B. mittels Flallsensor) und/oder Induktion, vgl. die mit der

Messschwingung 7 zusammenhängenden magnetischen Wechselfelder) durch die Gehäusewand i.d.R. nicht wesentlich beeinträchtigt werden. Insbesondere ist vorteilhaft auch keinerlei elektrische, insbesondere galvanische, Verbindung zwischen dem

Betätigungselement und dem Sensor erforderlich.

Weitere mögliche Einsatzgebiete für das Prinzip gemäß den Ausführungsformen sind Geräte mit Schaltern oder anderen Betätigungselementen für explosionsgeschützte Räume, Tauchsportanwendungen, und insbesondere alle weiteren Gebiete, bei denen eine galvanische Kontaktierung nachteilig und/oder unerwünscht ist. Außerdem

Anwendungen, bei denen eine Bedienung mit haptischer Rückmeldung, eine Kapselung und/oder ein extrem geringer Stromverbrauch gewünscht sind, beispielsweise energieautarke, batteriebetriebene und/oder mobile Geräte.

Das Prinzip gemäß den vorliegenden Ausführungsformen ermöglicht vorteilhaft die Bereitstellung von Geräten mit einer sehr energieeffizienten Erkennung einer Position und/oder Bewegung wenigstens eines Betätigungselements. Ferner sind bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen auch mehrere Betätigungselemente an einem (selben) Gerät vorstellbar, deren Position und/oder Bewegung durch einen oder ggf. auch mehrere Sensoren ermittelbar ist.

Weiter vorteilhaft kann alternativ oder ergänzend zu einer„binären“ Erfassung von Positionen („Betätigungselement ist im Bereich des Hallsensors bzw. der Sensorspule“ / „Betätigungselement ist nicht im Bereich des Hallsensors bzw. der Sensorspule“) bzw. Bewegungszuständen (Bewegung des Betätigungselements zu dem Hallsensor bzw. der Sensorspule hin / von dem Hallsensor bzw. der Sensorspule weg) bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen auch eine Positionsbestimmung mit feinerer

Ortsauflösung erfolgen. Hierfür können beispielsweise mehrere Schwellwerte für die vorstehend z.B. unter Bezugnahme auf Fig. 10B beschriebenen Ausführungsformen vorgesehen werden, deren Überschreitung z.B. mittels mehrerer Vergleicher 77 auswertbar ist.

Der Begriff Erkennen einer Bewegung ist weit auszulegen, insbesondere kann darunter verstanden werden, ob eine Distanz zwischen dem Betätigungselement und dem Sensor statisch ist und/oder sich vergrößert und/oder sich verkleinert und/oder einen vorgebbaren ersten Schwellwert überschreitet und/oder einen vorgebbaren zweiten Schwellwert unterschreitet, und/oder ob das Betätigungselement an den Sensor hinbewegt wird und/oder dort anwesend ist und/oder von dem Sensor wegbewegt wird und/oder dort nicht anwesend ist. Alternativ oder zusätzlich sind bei weiteren

bevorzugten Ausführungsformen auch andere Auswertungen möglich, beispielsweise mittels fest vorgegebenen und/oder dynamisch nachgeregelten Schwellen für einen Absolutwert der Amplitude. Die Amplitudenwerte werden bei weiteren bevorzugten Ausführungsformen bevorzugt als jeweils maximale Amplitudenwerte ermittelt, also zwischen Aufklingen und Abklingen der jeweiligen Messschwingung, beispielsweise wenn ein Signalmaximum der jeweiligen Messschwingung auftritt.




 
Previous Patent: CANNULA

Next Patent: POTENCY ASSAY OF SECRETOMES