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Title:
ELECTRONIC PROCESS AND DEVICE FOR CARRYING OUT TRANSACTIONS RELATED TO LOTTERY AND BETTING GAMES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1996/013786
Kind Code:
A1
Abstract:
An electronic process and device are disclosed for carrying out transactions related to lottery and betting games by telecommunications. The object of the invention is to develop an electronic process and device for carrying out transactions related to all State-operated voucher-bound lottery and betting games that allow people to participate in a fully valid manner in such games without the need for receiving clerks. For that purpose, the participants enter betting data on a television screen and the betting data are transmitted by telecommunication means. The participant selects the desired object in an input mask of a touch monitor (8) by touching it with an input pen (17), fills out the participation form for the selected object on the touch monitor (8) by means of the input pen (17) and betting data and participation fees are transmitted by a telecommunications module (9) to the managing company (5, 6). The filled-out participation form is emitted to the participant by means of a printer.

Inventors:
Schuchert
Manfred, Schuchert
Carsten, Schuchert
Heiko, Schuchert
R�diger
Application Number:
PCT/EP1995/004175
Publication Date:
May 09, 1996
Filing Date:
October 25, 1995
Export Citation:
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Assignee:
Schuchert
Manfred, Schuchert
Carsten, Schuchert
Heiko, Schuchert
R�diger
International Classes:
G06Q50/00; H04B11/00; (IPC1-7): G06F19/00; A63F3/08; G07C15/00
Domestic Patent References:
WO1994020911A1
Foreign References:
DE9315231U1
US4856787A
US4339798A
Other References:
IBM TECHNICAL DISCLOSURE BULLETIN, Bd. 27, Nr. 11, April 1985 NEW YORK, US, Seiten 6712-6714, ANONYMOUS 'Ultrasonic Cursor Position Detection'
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Claims:
Patentansprüche
1. Verfahren zur elektronischen Abwicklung von Lotterie und Wettspielen mittels Datenfernübertragung, dadurch gekennzeichnet, daß der Teilnehmer über Eingangsmasken mittels einer Markierungseinrichtung (17) das gewünschte Objekt auswählt, das Abbild des Teilnahmescheins für das gewünschte Objekt auswählt, das Abbild des Teilnahmescheins für das ausgewählte Objekt über einen Monitor mit Hilfe der Markierungseinrichtung (17) ausfüllt, bei Bedarf korrigiert und die Richtigkeit der Eingaben bestätigt, und daß die Spieldaten und die Teilnahmegebühr über ein Datenfernübertragungsmodul (9) der Betreibergesellschaft (5,6) übermittelt werden, und daß über einen Drucker die Spieldaten an den Teilnehmer ausgegeben werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß eine CPU (7) mit einem TouchMonitor (8), bestehend aus einem Display und einer Eingabeeinheit (3), mit einem Drucker (10), über eine serielle Schnittstelle (12) mit einer PCTastatur (14) und über eine weitere Schnittstelle (13) mit einer Festplatte sowie mit einem Datenfernübertragungsmodul (9), welches mit einem leitungsunabhängigen oder leitungsgebundenenem Datennetz (4) verbunden ist, und über eine POSPCKarte (11 ) mit einem PINPad (15) mit hybrider Lesemöglichkeit verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der TouchMonitor (8) einen Markierungsstift (17) mit einem Ultraschallgeber in der Spitze und einer Glasscheibe (16) mit mindestens zwei räumlich voneinander getrennten UltraschallEmpfängern (E1.E2) enthält.
Description:
Verfahren und Vorrichtung zur elektronischen Abwicklung von Lotterie- und Wettspielen

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur elektronischen Abwicklung von Lotterie- und Wettspielen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Es sind bereits Verfahren und Vorrichtungen bekannt, mit denen unter Ausnutzung des öffentlichen Nachrichten- und Datenübertragungsnetzes und unter Einsatz von Rechentechnik Dialoge mit Betreibern von Dienstleistungsbetrieben möglich sind.

In der DE 38 20 425 A1 wird ein digitales interaktives Nachrichtensystem beschrieben, mit dem eine Vielzahl von Teilnehmern mit Hilfe ihrer Wähltastenfemsprechgeräte aus einer Vielzahl von aufgezeichneten Videodarstellungen von Waren und Dienstleistungen auswählen können. Bei diesem System ist ein in beiden Richtungen wirksames Kabelfernsehsystem Voraussetzung.

In der De 36 20 938 A1 wird ein Verfahren für die Bedienführung und Schrift- bzw. Skizzenübertragung an einer digitalen Fernsprechstation beschrieben, bei dem u.a. eine Tastatur, eine Anzeigevorrichtung, eine Mailbox sowie eine lose mit der Fernsprechstation verbundene berührungsempfindliche Flüssigkristallfläche verwendet werden. Es wird eine Übertragung von Schrift oder von Skizzen zu einem Teilnehmer möglich, indem nach Abheben des Handapparates und der Verbindungsherstellung mit einem Stift auf die angeschlossene Flüssigkristallfläche die Nachricht aufgezeichnet und zum Teilnehmer übertragen wird.

ln der DE 34 06 180 C3 wird eine Vorrichtung zum Messen der Lage wenigstens eines Meßpunktes mit Hilfe von Ultraschall beschrieben. Die Vorrichtung umfaßt einen Ultraschall-Sender bzw. -empfänger am Meßpunkt und drei raumfest angeordnete Ultraschall-Empfänger bzw. - sender, eine EDV-Anlage, mit welcher die momentane Lage der Meßpunkte im Raum bestimmt und gespeichert wird. Diese Vorrichtung ist insbesondere für sportmedizinische Anwendungen konzipiert.

In der DE 34 06212 C2 wird ein Ultraschall-Meßgerät zum Messen der Form einer Oberfläche mit einem Taststift beschrieben. Der Taststift enthält eine Tastspitze und mehrere Ultraschall-Sender bzw -empfänger. Das Gerät weist des weiteren einen raumfest angeordneten Ultraschall- Empfänger bzw. -sender und einen Rechner auf, der aus den Laufzeiten von Ultraschall-Impulsen zwischen den Ultraschall-Sendern und Ultraschall-Empfängern die Lage des jeweils abgetasteten Punktes im Raum bestimmt. Das Meßgerät dient insbesondere der Aufnahme von Körperprofilen.

Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur elektronischen Abwicklung aller beleggebundenen staatlich genehmigten Lotterie- und Wettspiele zu entwickeln, mit dem ohne Annahmepersonal eine vollgültige Teilnahme an diesen Spielen mittels Bildschirmeingabe und Datenfernübertragung von Spieldaten gewährleistet wird.

Die Lösung der Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen der Ansprüche 1 und 3.

Das Verfahren nach der Erfindung erlaubt es, ohne Personal in extra zu errichtenden Annahmestellen, an staatlich genehmigeten Lotterie- bzw. Lotto-/Toto- oder sonstigen Glücksspielen über ein einziges Computersystem mittels eines als Terminal ausgebildeten Teilnahmegerätes im Rahmen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs teilzunehmen Die Aufstellung des Teilnahmegerätes ist überall dort möglich, wo ein Zugriff auf das Nachrichten- und Datennetz der Telekom besteht oder die Herstellung einer Funkverbindung möglich ist, es sind keine betreiberspezifischen Bedingungen zu erfüllen. Es entfällt der bisher übliche große Verwaltungsaufwand für die Annahme, Auswertung und Abrechnung von Spielschemen Die Vorrichtung nach der Erfindung, insbesondere die in ihr enthaltene Eingabeeinheit zum Erfassen der Spieldaten, ermöglicht einen direkten, sehr einfachen Ausfullvorgang für die ausgewählten Spielscheine und deren weitere Verwaltung

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.

Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausfuhrungsbeispieles näher erläutert Es zeigen

Fig 1 die schematische Darstellung der benotigten Netzkonfiguration,

Fig. 2 das Blockschaltbild der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens,

Fig. 3 die schematische Darstellung des Meßvorganges zur Lokalisierung des Stiftes zur Zeit t, und

Fig. 4 die schematische Darstellung des Meßvorganges zur Lokalisierung des Stiftes zur Zeit t 2 .

In der Fig. 1 ist in einer schematischen Darstellung die Netzkonfiguration beschrieben, die zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung benötigt wird.

Ein Teilnahmegerät 1 ist entsprechend der Darstellung in der Fig. 1 über eine Schnittstelle SO mit dem ISDN-Netz 2 der Telekom verbunden. Die Aufstellung des Gerätes 1 ist nicht an betreiberspezifische Räumlichkeiten gebunden, es kann sowohl in Annahmestellen, Banken als auch in Tankstellen, Kaufhäusern, Gaststätten o. dgl. stehen. Es ist kein Bedienungspersonal notwendig, um die Teilnahme an staatlich durchgeführten oder genehmigten Glücksspielen und Lotterien, wie Toto, Lotto und dgl. zu gewährleisten.

Vom ISDN-Netz 2 ist ein Netzübergang in das Datex P 10-Netz 4 vorgesehen.

Das Teilnahmegerät 1 kann auch über .eine Schnittstelle X.28 und ein PAD oder über eine Schnittstelle X.25 direkt mit dem Datex P 10-Netz 4 verbunden sein.

Über das Datex P 10-Netz 4 ist das Teilnahmegerät 1 über eine Schnittstelle X.25 mit der Betreibergesellschaft 5, z.B. der Lottogesellschaft, und/oder über eine weitere Schnittstelle X.25 mit dem Netzbetreiber 6 für den elektronischen Zahlungsverkehr verbunden.

Die Fig. 2 zeigt als Blockschaltbild die Komponenten des Teilnahmegerätes 1 in ihrer prinzipiellen Verbindung zueinander

Die Steuerfunktionen aller im Teilnahmegerat 1 zusammengeführten Komponenten, wie ein Touch-Monitor 8 mit einem Display und einer Eingabeeinheit 3, ein Datenfernübertragungsmodul 9, ein Drucker 10, einen POS-PC-Karte 11 , Schnittstellen 12, 13, übernimmt eine CPU 7. Die CPU 7 verwaltet auch die verschiedenen internen Speicher (RAM, EPROM). Im Festwertspeicherteil (EPROM, Flash-PROM) wird das Betriebssystem, z.B. „Windows at Work", und das Anwenderprogramm für den Spielbetrieb abgelegt. Im Arbeitsspeicher RAM werden ausschließlich die aktuellen Spieldaten sowie Umsätze und administrative Daten gespeichert Dazu gehören z B Annahmeschluß für die aktuellen Veranstaltungen, Listen der noch zur Verfügung stehenden Belegnummern und Spielpaarungeπ, z.B für Toto Die serielle Schnittstelle 12 ist zum Anschluß einer optionalen PC-Tastatur 14 vorgesehen, um Servicearbeiten, Set-up und Veränderungen an den

Grundeinstellungen durchführen zu können. Die weitere Schnittstelle 13 für Festplatten ermöglicht bei Servicearbeiten die Datensicherung.

Anhand der Fig. 1 ,2 wird im folgenden der funktionelle Ablauf des Verfahrens beschrieben.

Das Bildschirmmasken orientierte System wird ausschließlich über das Berühren der entsprechenden Symbole am Touch-Monitor 8 (Touchscreen) gesteuert.

Durch die Berührung des Touch-Monitors 8 mit einem Markierungsstift 17 wird es dem Teilnehmer ermöglicht, über Eingangsmasken die von ihm gewünschte Veranstaltung und Spielvariante auszuwählen. Die ausgewählte Maske zeigt das Bild des gewünschten und gewohnten Teilnahmescheins, z.B. eines Lotto-Systemspielscheins. Dieser Teilnahmeschein wird am Bildschirm (Display) mittels der Eingabeeinheit 3 entsprechend der Darstellung in den Fig. 3,4 ausgefüllt. Die Eingaben werden dabei laufend auf ihre Plausibilität überprüft. Bei Fehleingaben können Korrekturhinweise und die Korrekturmöglichkeiten für den Teilnehmer angezeigt werden. Nach der Bestätigung der Richtigkeit der Eingaben durch den Teilnehmer werden die Spieldaten des Teilnehmers an die Betreibergesellschaft 5 der jeweiligen Veranstaltung über das Datenfernübertragungsmodul 9 übermittelt.

Die Teilnahmegebühr für die ausgewählte Veranstaltung wird mittels ec- Karte, Kreditkarte, Kundenkarte oder elektronischer Geldbörse über das PINPad 15 mit hybrider Karteniesemöglichkeit und die POS-PC-Karte 11

mit z.B. GZS-Netzbetreiberapplikation bargeldlos bezahlt. Die Datenkommunikation zum Netzbetreiber 6 des elektronischen Zahlungsverkehrs erfolgt ebenfalls über das Datenfernübertragungsmodul 9. Das Datenfernübertragungsmodul 9 ist mit dem paketorientierten Datex P 10-Netz 4 verbunden (Fig. 1 ). Mit dem Datex P 10-netz 4 sind auch die Lotteriebetreibergesellschaft 5 und der Netzbetreiber 6 für den elektronischen Zahlungsverkehr verbunden, so daß über dieses Netz 4 die Verbindung zwischen den Teilnahmegeräten 1 und den Betreibergesellschaften 5,6 (Fig. 1 ) hergestellt wird. Das Datenfernübertragungsmodul 9 kann alternativ oder zusätzlich zur Kommunikation über terrestrischen Funk und/oder Säte llittenf unk mit den Betreibergesellschaften 5,6 in der Lage sein.

Das Datenfernübertragungsmodul 9 verfügt über mindestens zwei virtuelle Leitungen, so daß die Kommunikation zu der Lottogesellschaft 5 und zum Netzbetreiber 6 des elektronischen Zahlungsverkehrs gleichzeitig erfolgen kann.

Nach erfolgreicher Datenübertragung zur Lotteriebetreibergesellschaft 5 und zum Netzbetreiber 6 des elektronischen Zahlungsverkehrs wird das ausgefüllte Bild des Teilnahmescheins über den in das Teilnahmegerät 1 integrierten grafikfähigen Mehrfarbdrucker 10 ausgegeben. Der Ausdruck des ausgefüllten Spielscheins dient gleichzeitig als Quittung der elektronisch geleisteten Zahlung für die Veranstaltungsteilnahme.

PC17EP95/04175 6

9 -

Die Bankverbindung oder die Kreditkartengesellschaft und die Kreditkartennummer des Teilnehmers werden anstelle von Name und Anschrift mit den Spieldaten an die Betreibergesellschaft 5 der jeweiligen Veranstaltung übermittelt, so daß auch die eventuelle Gewinnausschüttung bargeldlos erfolgen kann. Damit müssen in dem Gerät 1 keine persönlichen Daten gehalten werden.

Neben der Spielabwicklung werden auch administrative Aufgaben, wie z.B. das Aktualisieren von Spielscheinen oder neue Spielvarianten, per Datenfernübertragung zum Gerät 1 übertragen.

Das bisher übliche wöchentliche Verteilen und Einsammeln der Teilnahmescheine entfällt.

Für die auf einigen Spielscheinen möglichen Zusatzspiele werden jedem Gerät 1 von der Betreibergesellschaft 5 eine einstellbare Anzahl von Belegnummern zugeordnet und per Datenfernübertragung übertragen, so daß der Teilnehmer bis zu zehn Auswahlmöglichkeiten bezüglich der Spielebelegnummer hat. Ist die Anzahl noch verfügbarer Belegnummern unter ein von der Betreibergesellschaft 5 festgelegtes Limit gefallen, werden über Datenfernübertragung neue Belegnummernsätze bei der Betreibergesellschaft 5 abgerufen.

Die Erfassung der Spieldaten erfolgt entsprechend der Darstellung in den Fig. 3,4 mittels der Eingabeeinheit 3 des Touch-Monitors 8. Nach der Fig. 3 besteht die Eingabeeinheit 3 des Touch-Monitors 8 im wesentlichen aus

einer Glasscheibe 16 mit mindestens zwei raumlich voneinander getrennten Ultraschall-Empfangern E1 ,E2 und aus einem Stift 17, in dessen Spitze ein Ultraschall-Geber, vorzugsweise aus Piezokeramik, eingebracht ist

Durch das Aufsetzen des Stiftes 17 auf die Glasscheibe 16 wird in die Glasscheibe 16 ein getaktetes Ultraschallsignal eingekoppelt, das sich als akustische Oberflachenwelle vom Aufsetzort S des Stiftes 17 in konzentrischen Wellenfronten in der Glasscheibe 16 ausbreitet An den Randern der Glasscheibe 16 sind die mindestens zwei Ultraschall- Empfanger E1 ,E2 angebracht, die je nach Ort S des Aufsetzpunktes des Stiftes das Ultraschall-signal zu unterschiedlichen Zeiten empfangen Aus den Laufzeiten der empfangenen Signale laßt sich mit der bekannten Ausbreitungsgeschwindigkeit des Schalls in Glas der Aufsetzpunkt S des Stiftes 17 wie folgt bestimmen

Zur Zeit t=t 0 wird der Stift 17 an einem beliebigen Ort s der Glascheibe 16 aufgesetzt In der Fig 3 ist dieser Ort mit S gekennzeichnet Das Aufsetzen betätigt einen Schalter im Stift 17, der zwei Speicher aktiviert, welche die Oszillatortakte des Prozessors zahlen Zur gleichen Zeit gibt der Stift 17 eine Ultraschallwelle an die Glascheibe 16 ab Diese Welle lauft mit konstanter Geschwindigkeit (tragermateπalabhangig) durch die Glasscheibe 16 Die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist zeitlich konstant, nchtungsunabhangig und ortsunabhangig

In der Fig. 3 ist der Meßvorgang zu dem Zeitpunkt dargestellt, an dem die Ultraschallwelle den ersten Ultraschall-Empfänger E1 erreicht hat. Zu dieser Zeit t, wandelt der Empfänger E1 das Ultraschallsignal in ein elektrisches Signal um. Dieses elektrische Signal wird zum Stoppen des ersten Speichers verwendet. Der Speicher enthält dann die Anzahl der Schwingungen, die der Oszillator in dem zeiraum to durchgeführt hat. Die Oszillatorfrequenz gilt als bekannt, so daß sich aus diesem Speicherinhalt die Zeitdifferenz dt ! zwischen dem Senden des Signals vom Ort S des Stiftes 17 und dem Eintreffen der Ultraschallwelle am Empfänger E1 errechnen läßt.

In der Fig. 4 ist der Meßvorgang für den Zeitpunkt t=t 2 dargestellt. Zu dieser Zeit hat die Ultraschallwelle den zweiten Ultraschall-Empfänger E2 erreicht, das hier erzeugte elektrische Signal wird zum Stoppen des zweiten Speichers verwendet, der die Anzahl der Schwingungen enthält, die der Oszillator in dem Zeitraum t 2 -t 0 durchgeführt hat. Mit der bekannten Oszillatorfrequenz läßt sich aus diesem Speicherinhalt die Zeitdifferenz dt 2 zwischen dem Senden des Signals und dem Eintreffen der Ultraschallwelle am Empfänger E2 errechnen.

Unter Hinzunahme der Schallgeschwindigkeit, z.B. in Flintglas von vgl = 4000 m/s, lassen sich die ermittelten Laufzeiten in Wege umrechnen.

Um zwei Meßvorgänge sicher voneinander zu trennen, muß zwischen ihnen eine bestimmte Zeit vergehen, in der die amplituden der Reflexionen der Signalwelle so weit absinken, daß sie von den Empfängern E1 ,E2 nicht mehr als Signal erkannt werden.

Bei der bevorzugten Anwendung der Eingabeeinheit 3 im Touch-Monitor 8 soll diese Zeit nach Durchlaufen einer Bildschirmdiagonalen vergangen sein. Bei 14"-Monitoren beträgt die Bildschirmdiagonale s d = 350 mm, so daß sich daraus eine Totzeit von t bd = 8,75 x 10 "5 s ergibt. Der Kehrwert der Totzeit ergibt die Abtastrate von 11 ,4 kHz, welche auch bei größeren Monitoren ausreichend ist.

Bezugszeichenliste

01 Teilnahmegerät

02 ISDN-Netz

03 Eingabeeinheit

04 Datex P10-Netz

05 Betreibergesellschaft

06 Netzbetreiber

07 CPU

08 Touch-Monitor

09 DFÜ-Modul

10 Drucker

11 POS-PC-Karte

12 Schnittstelle

13 Schnittstelle

14 PC-Tastatur

15 PINPad

16 Glasscheibe

17 Stift

E1.E2 Ultraschall-Empfänger

S Ort

SO Schnittstelle

X.25 Schnittstelle

X.28 Schnittstelle