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Title:
ELECTRONICS HOUSING FOR AN ELECTRONIC DEVICE AND DEVICE FORMED THEREWITH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/160949
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electronics housing, comprising a housing main body having a cavity, in particular a single cavity, said main body further having a lateral wall that laterally delimits said cavity, an open end, and a rear wall delimiting the cavity on a side that is located opposite of the open end and remote therefrom. The electronics housing further comprises a housing cover that is detachably joined to the housing main body at the open end thereof and closes said main body, and a housing intermediate floor. The housing intermediate floor of the electronics housing according to the invention is installed in the housing main body, and fixed thereto so as to be detachable again, such that a gap running between an inner face of the lateral wall of the housing main body and an outer surface of the housing intermediate floor which faces said inner face is formed, as are two housing chambers in the cavity of the housing main body, which are separated from each other by means of the housing intermediate floor, a first housing chamber of said housing chambers being arranged on a first side of the housing intermediate floor which faces the housing cover and a second housing chamber being arranged on a second side of the housing intermediate floor which faces away from the housing cover.

Inventors:
MOSER, Thiérry (6 rue Mühlweg, Sierentz, Sierentz, F-68510, FR)
KOUDAL, Ole (Stockmattstr. 85, Baden, CH-5400, CH)
FINK, Nikolai (Kirschgartenstrasse 23, Aesch, CH-4147, CH)
UNTERSEH, Roland (16 rue de la petite Camargue, St. Louis, St. Louis, F-68300, FR)
BEISSERT, Markus (Im Rosengarten 14, Freiburg, 79112, DE)
BONSCHAB, Frank (Ziegelweg 3, Rümmingen, 79595, DE)
ENGSTLER, Gernot (Rebenstrasse 46, Riehen, CH-4125, CH)
Application Number:
EP2011/059437
Publication Date:
December 29, 2011
Filing Date:
June 08, 2011
Export Citation:
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Assignee:
ENDRESS+HAUSER FLOWTEC AG (Kägenstrasse 7, Reinach, CH-4153, CH)
MOSER, Thiérry (6 rue Mühlweg, Sierentz, Sierentz, F-68510, FR)
KOUDAL, Ole (Stockmattstr. 85, Baden, CH-5400, CH)
FINK, Nikolai (Kirschgartenstrasse 23, Aesch, CH-4147, CH)
UNTERSEH, Roland (16 rue de la petite Camargue, St. Louis, St. Louis, F-68300, FR)
BEISSERT, Markus (Im Rosengarten 14, Freiburg, 79112, DE)
BONSCHAB, Frank (Ziegelweg 3, Rümmingen, 79595, DE)
ENGSTLER, Gernot (Rebenstrasse 46, Riehen, CH-4125, CH)
International Classes:
H05K5/00; G01F15/14
Attorney, Agent or Firm:
ANDRES, Angelika (Colmarer Str. 6, Weil am Rhein, 79576, DE)
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Claims:
P A T E N T A N S P R Ü C H E

1. Elektronik-Gehäuse (200), insb. für ein als Meß- und/oder Schaltgerät der industriellen Meß- und Automatisierungstechnik ausgebildetes elektronisches Gerät, welches Elektronik-Gehäuse umfaßt:

- einen eine, insb. einzige, Kavität (210#) aufweisenden, insb. topfförmigen und/oder

monolithischen, Gehäuse-Grundkörper (210) mit einer dessen Kavität seitlich begrenzenden, insb. metallischen und/oder zumindest abschnittsweise kreiszylindrischen, Seitenwand (21 1 ), mit einem offenen Ende (210') und mit einem die Kavität auf einer dem offenen Ende gegenüberliegenden und davon entfernten Seite begrenzenden, insb. flachen oder nach außen gewölbten, Rückwand (212);

- einen mit dem Gehäuse-Grundkörper an dessen offenem Ende, insb. mittels Schraubverbindung, wieder lösbar verbundenen und diesen, insb. Spritzwasser dicht und/oder explosionsfest und/oder in einer den Anforderungen gemäß Zündschutzart "Druckfeste Kapselung (Ex-d)" genügende Weise, verschließenden, insb. mit dem Gehäuse-Grundkörper verschraubten und/oder als Schraubverschluß ausgebildeten und/oder ein Sichtfenster aufweisenden, Gehäuse-Deckel (220); sowie

- einen, insb. zumindest abschnittsweise kreiszylindrischen und/oder zumindest abschnittsweise konischen und/oder als Einschraubverschluß ausgebildeten, Gehäuse-Zwischenboden (230), der unter Bildung

- eines zwischen einer Innenfläche (21 1 ") der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers (210) und einer dieser zugewandten Mantelfläche (231 ') des Gehäuse-Zwischenbodens (230)

verlaufenden, insb. zirkulär umlaufenden oder helixartig gewundenen, Spalts (230+), sowie

- zweier mittels des Gehäuse-Zwischenbodens voneinander getrennter Gehäuse-Kammern in der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers, von denen eine, insb. Anschlußklemmen für aus dem Elektronik-Gehäuse herausführende Verbindungsleitungen und/oder einer Zündschutzart "Erhöhte Sicherheit (Ex-e)" genügende elektrische Komponenten und/oder einer Zündschutzart

"Eigensicherheit (Ex-i)" genügende elektrische Baugruppen aufnehmende, erste Gehäuse- Kammer (201 ) auf einer dem Gehäuse-Deckel zugewandten ersten Seite des Gehäuse- Zwischenbodens und eine, insb. elektronische Bauelemente aufnehmende und/oder einer Zündschutzart "Druckfeste Kapselung (Ex-d)" genügende, zweite Gehäuse-Kammer (202) auf einer dem Gehäuse-Deckel abgewandten zweiten Seite des Gehäuse-Zwischenboden angeordnet sind, in den Gehäuse-Grundkörper eingesetzt und daselbst wieder lösbar fixiert ist.

2. Elektronik-Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche,

- wobei ein größter Querschnitt des Gehäuse-Zwischenbodens mehr als 50%, insb. mehr als 80%, eines, insb. unmittelbar an den Gehäuse-Deckel angrenzenden, größten lichten Querschnitts der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers und/oder mehr als 50%, insb. mehr als 80%, eines größten Querschnitts des Gehäuse-Deckels beträgt; und/oder

- wobei ein von der zweiten Gehäuse-Kammer eingeschlossenes Teilvolumen der Kavität

mindestens 30%, insb. mehr als 50% und/oder weniger als 90%, eines Gesamtvolumens der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers beträgt; und/oder

- wobei ein von der ersten Gehäuse-Kammer eingeschlossenes Teilvolumen der Kavität kleiner ist als ein von der zweiten Gehäuse-Kammer eingeschlossenes Teilvolumen der Kavität; und/oder

- wobei der Gehäuse-Zwischenboden aus der Kavität des Gehäusegrundkörpers, insb. lediglich, durch dessen offenes Ende hindurch wieder entnehmbar ist; und/oder

- wobei der Gehäuse-Zwischenboden die Seitenwand über dessen Mantelfläche kontaktiert;

und/oder

- wobei die der Innenfläche der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers zugewandte Mantelfläche des Gehäuse-Zwischenbodens ein Außengewinde aufweist. 3. Elektronik-Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Innenfläche der

Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers wenigstens ein Innengewinde aufweist.

4. Elektronik-Gehäuse nach dem vorherigen Anspruch, wobei die der Innenfläche der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers zugewandte Mantelfläche des Gehäuse-Zwischenbodens ein zu dem in nämlicher Innenfläche vorgesehenen Innengewinde komplementäres und damit in Eingriff stehendes Außengewinde aufweist.

5. Elektronik-Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Seitenwand des Gehäuse- Grundkörpers einen dessen Kavität zugewandten, umlaufenden, insb. ringförmigen,

Zwischenboden-Sitz (240) aufweist, der eine mit dem Gehäuse-Zwischenboden korrespondierende, insb. kreisförmige, Öffnung definiert, in die der Gehäuse-Zwischenboden eingesetzt ist.

6. Elektronik-Gehäuse nach Anspruch 3 oder 4, jeweils in Verbindung mit Anspruch 5, wobei das Innengewinde auf einer mit der Mantelfläche des eingesetzten Gehäuse-Zwischenbodens korrespondierenden Innenseite des Zwischenboden-Sitzs angeordnet ist.

7. Elektronik-Gehäuse nach einem der Ansprüche 5 bis 6,

- wobei im Zwischenboden-Sitz wenigstens eine, insb. mittels Vergußmasse verfüllte, Durchführung (240#) für ein dem Anschließen von in der ersten Gehäuse-Kammer plazierten elektrischen Komponenten an wenigstens eine in der zweiten Gehäuse-Kammer plazierte elektronische

Baugruppe dienendes elektrisches Verbindungselement, insb. eine Verbindungsleitung und/oder eine Komponente eines Steckverbinders, vorgesehen ist; und/oder - wobei die durch den Zwischenboden-Sitz definierte Öffnung kreisförmig ist, und wobei ein

Mittelpunkt der Öffnung von einer, insb. durch einen Mittelpunkt des unmittelbar an den Gehäuse- Deckel angrenzenden, größten lichten Ouerschnitts der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers verlaufenden, gedachten Längsachse des Gehäuse-Grundkörpers seitlich beabstandet ist.

8. Elektronik-Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei eine Außenfläche (21 1 ') der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers, insb. in einem sich an das offene Ende anschließenden Randbereich, wenigstens ein Außengewinde aufweist; und/oder wobei die Innenfläche (21 1 ") der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers in einem sich an das offene Ende anschließenden

Randbereich ein Innengewinde aufweist.

9. Elektronik-Gehäuse nach dem vorherigen Anspruch, wobei der Gehäuse-Deckel als ein

Schraubverschluß mit einem mit dem Außengewinde in Eingriff stehenden Innengewinde bzw. mit einem mit dem Innengewinde im Randbereich in Eingriff stehenden Außengewinde ausgebildet ist.

10. Elektronik-Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei in die Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers eine als Widerlager für den Gehäuse-Zwischenboden dienende, insb.

zirkulär umlaufende, Schulter (260) eingeformt ist. 1 1. Elektronik-Gehäuse nach Anspruch 10, wobei die Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers ein auf deren Innenfläche zwischen der Schulter und dem Gehäusedeckel plaziertes Innengewinde aufweist, und wobei der Gehäuse-Zwischenboden mittels eines, insb. in einem Ouerschnitt L-förmig oder als Winkelring ausgebildeten, Schraubrings (250) gegen die Schulter gedrückt gehalten ist, der an einer nämlicher Innenfläche zugewandten Mantelfläche ein zum Innengewinde komplementäres und damit in Eingriff stehendes Außengewinde aufweist.

12. Elektronik-Gehäuse nach dem vorherigen Anspruch, wobei ein zwischen Schraubring (250) und Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers (210) gebildeter Spalt (250+) so ausgebildet ist, daß eine Ausbreitung einer in der zweiten Gehäuse-Kammer, insb. auch mit einem Explosionsdruck von mehr als 20 bar, auftretenden Explosion in die erste Gehäuse-Kammer via nämlichen Spalt verhindert ist und/oder daß er den Anforderungen gemäß der Zündschutzart "Druckfeste Kapselung (Ex-d)" genügt.

13. Elektronik-Gehäuse nach dem vorherigen Anspruch, wobei ein zwischen Schraubring und Gehäuse-Zwischenboden gebildeter Spalt so ausgebildet ist, daß eine Ausbreitung einer in der zweiten Gehäuse-Kammer, insb. auch mit einem Explosionsdruck von mehr als 20 bar, auftretenden Explosion in die erste Gehäuse-Kammer via nämlichen Spalt verhindert ist und/oder daß er den Anforderungen gemäß der Zündschutzart "Druckfeste Kapselung (Ex-d)" genügt. 14. Elektronik-Gehäuse nach Anspruch 10, wobei die Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers eine auf deren Innenfläche zwischen der Schulter und dem Gehäusedeckel plazierte, insb. zirkulär umlaufende, Rille aufweist, und wobei der Gehäuse-Zwischenboden mittels eines in der Rille plazierten Sprengrings gegen die Schulter gedrückt gehalten ist.

15. Elektronik-Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche,

- wobei der zwischen der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers und dem Gehäuse- Zwischenboden gebildete Spalt (230+) den Anforderungen gemäß der Zündschutzart "Druckfeste Kapselung (Ex-d)" genügt; und/oder

- wobei der zwischen der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers und dem Gehäuse- Zwischenboden gebildete Spalt so ausgebildet ist, daß eine Ausbreitung einer in der zweiten Gehäuse-Kammer, insb. auch mit einem Explosionsdruck von mehr als 20 bar, auftretenden Explosion in die erste Gehäuse-Kammer via nämlichen Spalt verhindert ist; und/oder

- wobei der zwischen der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers und dem Gehäuse- Zwischenboden gebildete Spalt eine minimale Spalttiefe aufweist, die mehr als 10 mm beträgt, insb. derart, daß der zwischen der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers und dem Gehäuse- Zwischenboden gebildete Spalt über eine Spalttiefe von mehr als 10 mm hinweg eine maximale Spaltbreite aufweist, die höchsten 0,2 mm beträgt; und/oder

- wobei Gehäuse-Grundkörper und Gehäuse-Zwischenboden so ausgebildet und aneinander fixiert sind, daß zumindest die zweite Gehäuse-Kammer einem darin auftretenden Explosionsdruck von mehr als 20 bar, insb. mehr als 60 bar, zerstörungsfrei standhält; und/oder

- wobei Gehäuse-Grundkörper und Gehäuse-Deckel so ausgebildet und aneinander fixiert sind, daß das Elektronik-Gehäuse einem darin, insb. in der ersten Gehäuse-Kammer, auftretenden

Explosionsdruck von mehr als 20 bar, insb. mehr als 60 bar, zerstörungsfrei standhält; und/oder

- wobei im Gehäuse-Zwischenboden wenigstens eine, insb. mittels Vergußmasse verfüllte,

Durchführung (230#) für dem Anschließen von in der ersten Gehäuse-Kammer plazierten elektrischen Komponenten an wenigstens eine in der zweiten Gehäuse-Kammer plazierte elektronische Baugruppe dienende elektrische Verbindungsleitungen vorgesehen ist; und/oder - wobei im Gehäuse-Zwischenboden wenigstens eine, insb. mittels Vergußmasse verfüllte,

Durchführung für wenigstens ein dem Anschließen von in der ersten Gehäuse-Kammer plazierten elektrischen Komponenten an wenigstens eine in der zweiten Gehäuse-Kammer plazierte elektronische Baugruppe dienendes elektrische Verbindungselement, insb. eine

Verbindungsleitung und/oder eine Komponente eines Steckverbinders, vorgesehen ist.

16. Elektronik-Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche,

- wobei Rück- und Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers stoffschlüssige miteinander verbunden sind; und/oder - wobei der Gehäuse-Gundkörper ein Monolith ist, bei dem Rück- und Seitenwand fügstellenfrei miteinander verbunden sind; und/oder

- wobei der Gehäuse-Grundkörper zumindest teilweise, insb. vollständig, aus einem

Druckgußmaterial und/oder Aluminium besteht; und/oder

- wobei der Gehäuse-Grundkörper zumindest teilweise, insb. vollständig, aus einem

Feingußmaterial und/oder Edelstahl besteht.

17. Elektronik-Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche,

- wobei in einem die zweite Gehäuse-Kammer (202) umgebenden Abschnitt der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers wenigstens eine Durchführungsöffnung (202#) für dem elektrischen, insb. galvanischen, Ankoppeln von in der zweiten Gehäuse-Kammer plazierten elektrischen und/oder elektronischen Komponenten an wenigstens ein außerhalb des Elektronik-Gehäuses plazierte elektrische Komponente, insb. einen Widerstand und/oder eine Spule und/oder einen

Kondensator, dienende elektrische Verbindungsleitungen vorgesehen ist; und/oder

- wobei in einem die erste Gehäuse-Kammer (201 ) umgebenden Abschnitt der Seitenwand des

Gehäuse-Grundkörpers wenigstens eine Durchführungsöffnung (201#) für dem elektrischen, insb. galvanischen, Ankoppeln von in der ersten Gehäuse-Kammer plazierten elektrischen

Komponenten, insb. Anschlußklemmen, an wenigstens ein außerhalb des Elektronik-Gehäuses plazierte elektrische Komponente, insb. eine externe Energieversorgung, dienende elektrische Verbindungsleitungen vorgesehen ist; und/oder

- wobei sich die erste Gehäuse-Kammer von der ersten Seite des Gehäuse-Zwischenbodens bis hin zu einer der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers zugewandten Innenseite des

Gehäusedeckels erstreckt. 18. Elektronik-Gehäuse nach einem vorherigen Ansprüche, weiters umfassend eine die erste Gehäuse-Kammer (201 ) auf einer dem Gehäusedeckel zugewandten Seite, insb. staub- oder spritzwassergeschützt, abschließende, zwischen der ersten Gehäuse-Kammer und dem

Gehäusedeckel plazierte, insb. nach dessen Abnehmen vom Gehäusegrundkörper via offenes Ende des Gehäuse-Grundkörpers wieder herausnehmbare und/oder metallische, Trennwand (260), zur Bildung einer sich zwischen einer dem Gehäusedeckel zugewandten ersten Seite nämlicher Trennwand und einer der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers zugewandten Innenseite des

Gehäusedeckels erstreckenden, insb. einer Eindringschutzart "spritzwassergeschützt (IP54)" genügende und/oder einer Zündschutzart "Eigensicherheit (Ex-i)" genügende elektrische

Baugruppen aufnehmende, dritten Gehäuse-Kammer.

19. Elektronisches Gerät, umfassend ein Elektronik-Gehäuse nach einem der vorherigen

Ansprüche sowie eine darin untergebrachte Gerät-Elektronik. 20. Elektronisches Gerät nach dem vorherigen Anspruch, weiters umfassend einen mit wenigstens einer in der zweiten Gehäuse-Kammer plazierten elektronischen Baugruppe mittels

Verbindungsleitung elektrisch gekoppelten, insb. galvanisch verbundenen, Meßaufnehmer (MA), der im Betrieb zumindest zeitweise ein mit einer physikalischen und/oder chemischen Meßgröße eines, insb. in einer Rohrleitung und/oder in einem Behälter geführten, Mediums korrespondierendes Meßsignal, insb. via an die Gerät-Elektronik angeschlossener Verbindungsleitung, bereitstellt.

21. Elektronisches Gerät nach einem der Ansprüche 19 bis 20, wobei wenigstens ein elektrisches Bauelement und/oder eine elektronische Baugruppe auf der zweiten Seite des Gehäuse- Zwischenbodens, insb. zumindest teilweise eingebettet in eine auf nämlicher Seite des Gehäuse- Zwischenbodens vorgesehenen Vergußmasse, plaziert sind.

22. Verwenden eines elektronischen Geräts gemäß einem der Ansprüche 19 bis 21 zum Messen einer physikalischen und/oder chemischen Meßgröße eines in einer, insb. sich zumindest abschnittsweise durch eine explosionsgefährdete Gefahrenzone erstreckenden, Rohrleitung und/oder in einem, insb. innerhalb einer explosionsgefährdeten Gefahrenzone plazierten, Behälter geführten Mediums.

Description:
Elektronik-Gehäuse für ein elektronisches Gerät bzw. damit gebildetes Gerät

Die Erfindung betrifft ein Elektronik-Gehäuse für ein, insb. als Meß- und/oder Schaltgerät der industriellen Meß- und Automatisierungstechnik ausgebildetes, elektronisches, Gerät sowie ein damit gebildetes elektronisches Gerät.

In der industriellen Prozeß-Meßtechnik werden, insb. auch im Zusammenhang mit der Automation chemischer oder verfahrenstechnischer Prozesse und/oder der automatisierten Steuerung von industriellen Anlagen, prozeßnah installierte elektrische Meß- und/oder Schaltgerät, so genannte Feldgeräte, wie z.B. Coriolis-Massendurchfluß-Meßgeräte, Dichte-Meßgeräte, magnetisch-induktive Durchflußmeßgeräte, Wirbel-Durchflußmeßgeräte, Ultraschall-Durchflußmeßgeräte, thermische

Massendurchfluß-Meßgeräte, Druck-Meßgeräte, Füllstand-Meßgeräte, Temperatur-Meßgeräte, ph- Wert-Meßgeräte etc., eingesetzt, die der Erzeugung von Prozeßgrößen - analog oder digital - repräsentierenden Meßwerten sowie diese letztlich tragende Meßwertsignalen dienen. Bei den jeweils zu erfassenden Prozeßgrößen kann es sich je nach Anwendung beispielsweise, um einen Massendurchfluß, eine Dichte, eine Viskosität, einen Füll- oder einen Grenzstand, einen Druck oder eine Temperatur oder dergleichen, eines flüssigen, pulver-, dampf- oder gasförmigen Mediums handeln, das in einem entsprechenden Behälter, wie z.B. einer Rohrleitung oder einem Tank, geführt bzw. vorgehalten wird. Zum Erfassen der jeweiligen Prozeßgrößen weisen elektronische Geräte der vorgenannten Art jeweils einen entsprechenden physikalisch-elektrischen oder chemisch-elektrischen Meßaufnehmer auf. Dieser ist zumeist in eine Wandung des das Medium jeweils führenden Behälters oder der in den Verlauf einer das Medium jeweils führenden Leitung, beispielsweise eine Rohrleitung, eingesetzt und dient dazu, wenigstens ein mit der zu erfassenden Prozeßgröße entsprechend korrespondierendes elektrisches Meßsignal zu erzeugen. Zum Verarbeiten des Meßsignals ist der Meßaufnehmer weiters mit einer in einer Gerät-Elektronik des Feldgeräts vorgesehenen, der Weiterverarbeitung oder Auswertung des wenigstens einen Meßsignals wie auch der Generierung entsprechender Meßwertesignale dienenden Meßgerät internen Betriebs- und Auswerteschaltung verbunden. Weiterführende Beispiele für derartige, dem Fachmann an und für sich bekannte Meßgeräte, insb. auch deren Verwendung und deren Betrieb betreffende Einzelheiten, sind u.a. in der WO-A 03/048874, WO-A 02/45045, der WO-A 02/103327, der WO-A 02/086426, der WO-A 01/02816, der WO-A 00/48157, der WO-A 00/36 379, der WO-A 00/14 485, der WO-A 95/16 897, der WO-A 88/02 853, der WO-A 88/02 476, der US-B 71 34 348, der US-B 71 33 727, der US-B 70 75 313, der US-B 70 73 396, der US-B 70 32 045, der US-B 68 54 055, der US-B 67 99 476, der US-B 67 76 053, der US-B 67 69 301 , der der US-B 66 62 120, der US-B 66 40 308, US-B 65 77 989, der US-B 65 74 515, der US-B 65 56 447, der US-B 65 39 819, der US-B 65 35 161 , der US-B 65 12 358, der US-B 64 87 507, der US-B 64 80 131 , der US-B 64 76 522, der US-B 63 97 683, der US-B 63 66 436, der US-B 63 52 000, der US-B 63 1 1 136, der US-B 62 95 874, der US-B 62 85 094, der US-B 62 69 701 , der US-B 62 36 322, der US-A 61 40 940, der US-A 60 51 783, der US-A 60 14 100, der US-A 60 06 609, der US-A 59 59 372, der US-A 57 96 01 1 , der US-A 57 42 225, der US-A 57 42 225, der US-A 57 06 007, der US-A 56 87 100, der US-A 56 72 975, der US-A 56 04 685, der US-A 55 35 243, der US-A 54 69 748, der US-A 54 16 723, der US-A 53 63 341 , der US-A 53 59 881 , der US-A 52 31 884, der US-A 52 07 101 , der US-A 51 31 279, der US-A 50 68 592, der US-A 50 65 152, der US-A 50 52 230, der US-A 49 26 340, der US-A 48 50 213, der US-A 47 68 384, der US-A 47 16 770, der US-A 46 56 353, der US-A 46 17 607, der US-A 45 94 584, der US-A 45 74 328, der US-A 45 24 610, der US-A 44 68 971 , der US-A 43 17 1 16, der US-A 43 08 754, der US-A 38 78 725, der US-A 20090277278, der US-A 2007/0217091 , der US-A 2006/0179956, der US-A 2006/0161359, der US-A 2006/0120054, der US-A 2006/01 12774, der US-A 2006/0096390, der US-A 2005/0139015, der US-A 2004/0183550, der US-A 2004/01 17675, der EP-A 1 669 726, der EP-A 1 158 289, der EP-A 1 147 463, der EP-A 1 058 093, der EP-A 984 248, der EP-A 591 926, der EP-A 525 920, der DE-A 102005 032 808, der DE 100 41 166, der DE-A 44 12 388, der DE-A 39 34 007 oder der DE-A 37 1 1 754 hinreichend ausführlich und detailliert beschrieben.

Bei einer Vielzahl von Feldgeräten der in Rede stehenden Art wird der Meßaufnehmer zum

Erzeugen des Meßsignals im Betrieb zudem von einem von der Betriebs- und Auswerteschaltung zumindest zeitweise generierten Treibersignal so angesteuert, daß er in einer für die Messung geeigneten Weise zumindest mittelbar oder aber auch über eine das Medium direkt kontaktierende Sonde praktisch unmittelbar auf das Medium einwirkt, um dort mit der zu erfassenden Meßgröße entsprechend korrespondierende Reaktionen hervorzurufen. Das Treibersignal kann dabei beispielsweise hinsichtlich einer Stromstärke, einer Spannungshöhe und/oder einer Frequenz entsprechend geregelt sein. Als Beispiele für solche aktiven, also ein elektrisches Treibersignal im Medium entsprechend umsetzende Meßaufnehmer sind im besonderen dem Messen von zumindest zeitweise strömenden Medien dienende Durchfluß-Meßaufnehmer, z.B. mit wenigstens einer vom Treibersignal angesteuerten, Magnetfeld erzeugenden Spule oder wenigstens einem vom

Treibersignal angesteuerten Ultraschallsender, oder aber auch dem Messen und/oder Überwachen von Füllständen in einem Behälter dienende Füllstands- und/oder Grenzstandsaufnehmer, wie z.B. mit freistrahlender Mikrowellenantenne, Gouboun-Leitung oder vibrierendem Tauchkörper, zu nennen. Bei elektronisch Geräten der in Rede stehenden Art kann die jeweilige Gerät-Elektronik

üblicherweise über entsprechende elektrische Leitungen an ein vom jeweiligen Gerät zumeist räumlich entfernt angeordnetes und zumeist auch räumlich verteiltes übergeordneten elektronischen Datenverarbeitungssystem elektrisch angeschlossen werden, an das die vom jeweiligen Gerät erzeugten Meßwerte mittels eines diese entsprechend tragenden Meßwertesignals zeitnah weitergegeben werden. Zudem sind solche Geräte im Betrieb üblicherweise mittels eines innerhalb des übergeordneten Datenverarbeitungssystems vorgesehenen Datenübertragungsnetzwerks miteinander und/oder mit entsprechenden elektronischen Prozeß-Steuerungen verbunden, beispielsweise vor Ort installierte Speicherprogrammierbare Steuerungen oder in einer entfernten Leitwarte installierte Prozeß-Leitrechnern, wohin die mittels des Geräts gegebenenfalls erzeugten und in geeigneter Weise digitalisierten und entsprechend codierten Meßwerte weitergesendet werden. Mittels solcher Prozeß-Leitrechner können die übertragenen Meßwerte weiterverarbeitet und als entsprechende Meßergebnisse z.B. auf Monitoren visualisiert und/oder in Steuersignale für andere als Stellgeräte ausgebildete Feldgeräte, wie z.B. Magnet-Ventile, Elektro-Motoren etc., umgewandelt werden. Da moderne, mittels Geräten der in Rede stehenden Art gebildete

Meßanordnungen zumeist auch direkt von solchen Leitrechnern aus überwacht und gegebenenfalls gesteuert und/oder konfiguriert werden können, werden in entsprechender Weise über vorgenannte, zumeist hinsichtlich der Übertragungsphysik und/oder der Übertragungslogik hybride

Datenübertragungsnetzwerke dem jeweiligen Feldgerät zugewiesene Betriebsdaten gleichermaßen versendet. Dementsprechend dient das Datenverarbeitungssystem üblicherweise auch dazu, das vom Feldgerät gegebenenfalls gelieferte Meßwertesignal entsprechend den Anforderungen nachgelagerter Datenübertragungsnetzwerke zu konditionieren, beispielsweise geeignet zu digitalisieren und gegebenenfalls in ein entsprechendes Telegramm umzusetzen, und/oder vor Ort auszuwerten. Dafür sind in solchen Datenverarbeitungssystemen mit den jeweiligen

Verbindungsleitungen elektrisch gekoppelte Auswerteschaltungen vorgesehen, die die vom jeweiligen, etwa als Meß- und/oder Schaltgerät ausgebildeten, elektronischen Gerät empfangenen Meßwerte vor- und/oder weiterverarbeiten sowie, falls erforderliche, geeignet konvertieren. Zur Datenübertragung dienen in solchen industriellen Datenverarbeitungssystemen zumindest abschnittsweise, insb. serielle, Feldbusse, wie z.B. FOUNDATION FIELDBUS, RACKBUS-RS 485, PROFIBUS etc., oder beispielsweise auch Netzwerke auf Basis des ETHERNET-Standards sowie die entsprechenden, zumeist übergreifend standardisierten Übertragungs-Protokolle. Neben den für die Verarbeitung und Konvertierung der von den jeweils angeschlossenen Feldgerät gelieferten Meßwerte erforderlichen Auswerteschaltungen weisen solche übergeordnete

Datenverarbeitungssysteme zumeist auch der Versorgung der angeschlossenen Meß- und/oder Schaltgräte mit elektrischer Energie dienende elektrische Versorgungsschaltungen auf, die eine entsprechende, ggf. direkt vom angeschlossenen Feldbus gespeiste, Versorgungsspannung für die jeweilige Gerät-Elektronik bereitstellen und die daran angeschlossenen elektrische Leitungen sowie die jeweiligen Gerät-Elektroniken durchfließende elektrische Ströme treiben. Eine

Versorgungsschaltung kann dabei beispielsweise genau einem Feldgerät jeweils zugeordnet und zusammen mit der dem jeweiligen Feldgerät zugeordneten Auswerteschaltung - beispielsweise zu einem entsprechenden Feldbusadapter vereint - in einem gemeinsamen, z.B. als Hutschienen- Modul ausgebildeten, Elektronik-Gehäuse untergebracht sein. Bei Geräten der in Rede stehenden Art, mithin Feldgeräten der industriellen Meß- und Automatisierungstechnik, ist die jeweilige Gerät-Elektronik zumeist in einem vergleichsweise robusten, etwa schlag-, druck-, explosions- und/oder wetterfesten, Elektronik-Gehäuse

untergebracht. Dieses kann, wie z.B. in der US-A 63 97 683 oder der WO-A 00/36379

vorgeschlagen, vom Feldgerät entfernt angeordnet und mit diesem nur über eine flexible Leitung verbunden sein; es kann aber auch, wie z.B. in der oder der gezeigt, direkt am Meßaufnehmer oder einem den Meßaufnehmer separat einhausenden Meßaufnehmer-Gehäuse angeordnet sein.

Gegebenenfalls kann dann das Elektronik-Gehäuse, wie beispielsweise in der EP-A 984 248, der US-A 45 94 584, der US-A 47 16 770 oder der US-A 63 52 000 gezeigt, auch dazu dienen, einige mechanische Komponenten des Meßaufnehmers mit aufzunehmen, wie z.B. sich unter

mechanischer Einwirkung betriebsmäßig verformende membran-, stab-, hülsen- oder rohrförmige Deformation- oder Vibrationskörper, vgl. hierzu auch die eingangs erwähnte US-B 63 52 000 oder US-A 60 51 783. Beispiele für solche, für elektronische Geräte der in Rede stehenden Art geeignete Elektronik- Gehäuse sind u.a. in den eingangs erwähnten US-B 63 66 436 oder auch in der DE-A 101 26 654, der DE-A 10 2008 042972, der US-B 65 56 447, der WO-A 97/12206 oder der WO-A 98/14763 beschrieben. Demnach umfassen solche Elektronik-Gehäuse jeweils einen eine oder mehrere Kavitäten aufweisenden, zumeist topfförmigen Gehäuse-Grundkörper mit einer dessen Kavität seitlich begrenzenden, zumeist abschnittsweise kreiszylindrischen Seitenwand, mit einem offenen Ende und mit einem die Kavität auf einer dem offenen Ende gegenüberliegenden und davon entfernten Seite begrenzenden, beispielsweise flachen oder nach außen gewölbten, ggf. auch wieder lösbaren, Rückwand sowie einen mit dem Gehäuse-Grundkörper an dessen offenem Ende, beispielsweise mittels Schraubverbindung, wieder lösbar verbundenen und diesen verschließenden Gehäuse-Deckel. Der zumeist auch ein integriertes Sichtfenster aufweisende Gehäuse-Deckel ist üblicherweise mit dem Gehäuse-Grundkörper verschraubt, beispielsweise nach Art eines

Schraubverschlusses.

Industrietaugliche elektrische bzw. auch elektronische Geräte, mithin auch deren jeweiliges Elektronik-Gehäuse und deren darin jeweils untergebrachte Gerät-Elektronik, müssen bekanntlich sehr hohen Schutzanforderungen genügen, insb. hinsichtlich der Abschottung der darin plazierten elektrischen Bauteile gegen äußere Umwelteinflüsse, hinsichtlich des Schutzes gegen allfälliges Berühren spannungsführender Bauteile und/oder hinsichtlich des Unterbindens von elektrischen Zündfunken im Fehlerfall. Hierzu gehört, wie beispielsweise auch in der DE-A 100 41 166 ausgeführt, im besonderen die Anforderung, daß ein elektrischer Strom, der, beispielsweise bei Körperschluß, via Elektronik-Gehäuse gen Masse oder Erde fließen könnte, einen maximal zulässigen Höchstwert nicht überschreiten darf. Bei einem Anschluß des elektrischen Geräts an 250 V beträgt dieser zulässige Höchstwert beispielsweise 10 mA. Werden diese Anforderungen erfüllt, so entspricht das Gerät zumindest den Anforderungen der Schutzklasse 1 1 , d. h. es handelt sich um ein elektrisches Gerät mit Schutzisolierung. Zur Realisierung dieser Anforderungen ist es demnach erforderlich, daß das Gehäuse des elektrischen Geräts gegenüber allen

spannungsführenden Teilen des Geräts ausreichend isoliert ist. Eine solche Isolierung ist insbesondere dann notwendig, wenn es sich um ein Gehäuse aus elektrisch leitfähigem Material, beispielsweise einem Metall, handelt. Darüberhinaus sind Elektronik-Gehäuse, mithin die darin plazierte Gerät-Elektronik, gegen Eindringen von Nässe oder Fremdstoffen/-körper, insb. Staub, sowie vor Berührung von außen in ausreichendem Maße zu schützen. Der seitens des jeweiligen Elektronik-Gehäuse, nicht zuletzt auch den gegeben Anwendungs- und Umgebungsbedingungen entsprechend, zu erfüllende Schutzgrad gegen Eindringen, etwa durch Berührung, Fremdkörper bzw. Wasser, ist beispielsweise anhand der in den Deutschen Normen DIN EN 60529 bzw. DIN 40 050 definierten Schutzarten, z.B. "staubgeschützt bzw. allseitiges Spritzwasser (IP54)" oder "staubdicht bzw. dauerndes Untertauchen (IP68)", bzw. -klassen oder gemäß Industriestandard NEMA 250 bestimmbar.

Elektrische Geräte, mithin auch Feldgeräte, die auch in explosionsgefährdeten Bereichen betrieben werden sollen, müssen darüberhinaus auch sehr hohen Sicherheitsanforderungen hinsichtlich des Explosionsschutzes genügen. Dabei geht es im besonderen darum, die Bildung von Funken sicher zu vermeiden oder zumindest sicherzustellen, daß ein im Inneren eines abgeschlossenen Raumes allfällig entstehender Funke keine Auswirkungen auf die Umgebung hat, um so die eine potentiell mögliche Auslösung einer Explosion sicher zu verhindern. Wie beispielsweise auch in der eingangs genannten EP-A 1 669 726, US-B 63 66 436, der US-B 65 56 447 oder der US-A 2007/0217091 hierzu ausgeführt, werden im Zusammenhang mit Explosionsschutz verschiedene Zündschutzarten unterschieden, die jeweils auch in einschlägigen, elektrische Betriebsmittel für explosionsgefährdete Bereiche betreffenden Standards und Normen entsprechend manifestiert sind, wie z.B. in den europäischen Normen EN 60079-xx, den US-amerikanischen Normen FM36xx, der kanadischen Norm C22.2, der internationale Norm IEC 60079-18 oder den Normen DIN EN 50 014 ff. So ist z.B. gemäß der Europäischen Norm EN 60079-1 1 :2007 Explosionsschutz gegeben, wenn Geräte gemäß der darin definierten Zündschutzart oder auch Schutzklasse mit dem Namen "Eigensicherheit" (Ex-i) ausgebildet sind. Gemäß dieser Schutzklasse haben die Werte für die elektrischen Größen Strom, Spannung und Leistung in einem Gerät zu jeder Zeit jeweils unterhalb eines vorgegebenen

Grenzwertes zu liegen. Die drei Grenzwerte sind so gewählt, daß im Fehlerfall, z.B. durch einen Kurzschluß, die maximal entstehende Wärme nicht ausreicht, um einen Zündfunken zu erzeugen. Der Strom wird z.B. durch Widerstände, die Spannung z.B. durch Zener-Dioden und die Leistung durch entsprechende Kombination von ström- und spannungsbegrenzenden Bauteilen unter den vorgegebenen Grenzwerten gehalten. In der Europäischen Norm EN 60079-7:2007 ist eine weitere Schutzklasse mit dem Namen "Erhöhte Sicherheit" (Ex-e) angegeben. Bei Geräten, die gemäß dieser Schutzklasse ausgebildet sind, wird der Zünd- bzw. Explosionsschutz dadurch erzielt, daß die räumlichen Abstände zwischen zwei verschiedenen elektrischen Potentialen so groß sind, daß eine Funkenbildung auch im Fehlerfall aufgrund der Distanz nicht auftreten kann. Dies kann jedoch unter Umständen dazu führen, daß Schaltungsanordnungen sehr große Abmessungen aufweisen müssen, um diesen Anforderungen zu genügen. Als eine andere Schutzklasse ist in der

Europäischen Norm EN 60079-1 :2007 ferner die Zündschutzart "Druckfeste Kapselung'" (Ex-d) aufgeführt. Elektrische Geräte die gemäß dieser Schutzklasse ausgebildet sind, müssen ein druckfestes Gehäuse aufweisen, durch das sichergestellt ist, daß eine im Inneren des Gehäuses auftretende Explosion nicht in den Außenraum übertragen werden kann. Druckfeste Gehäuse sind, damit sie eine ausreichende mechanische Festigkeit aufweisen, vergleichsweise dickwandig ausgebildet. Eine weitere Norm, nämlich die EN 60079-18:2004, betrifft die Schutzklasse

"Vergußkapselung" (Ex-m). Dabei handelt es sich um eine Zündschutzart, bei der Bauteile und/oder Baugruppen des elektrischen Geräts, die eine explosionsfähige Atmosphäre durch Funken oder durch Erwärmung potentiell zünden könnten, in eine zumeist elastomere und/oder geschäumte Einbettmasse aus Kunststoff eingekapselt sind, daß ein Kontakt zur explosionsgefährdeten

Atmosphäre weitgehend ausgeschlossen und so eine Entzündung unterbunden werden kann. In den USA, in Kanada, in Japan und anderen Ländern gibt es mit vorgenannten Europäischen Normen vergleichbare Standards, etwa FM3600, FM3610 bzw. C22.2 No. 157 etc..

Bei Geräten der in Rede stehenden Art ist ferner durchaus üblich, die Gerät-Elektronik modulartig, nämlich aus mehren elektrischen/elektronischen Baugruppen/Modulen zusammengesetzt, aufzubauen und diese Baugruppen in voneinander separierten, innerhalb des Gehäuse- Grundkörpers gebildeten, ggf. auch jeweils den Anforderungen einer andere der vorgenannten Schutzklassen genügenden, Gehäusekammern anzuordnen. Zwecks elektrischer Verbindung der in dieser Weise räumlich voneinander getrennten Baugruppen ist, wie u.a. auch in den erwähnten US- B 65 56 447 oder US-B 63 66 436 gezeigt, in den zwischen den jeweiligen Gehäusekammern entsprechend plazierten Trennwänden jeweils wenigstens eine Durchführung, etwa inform eines dünnen Spalts oder einer Bohrung, für ein oder mehrere dem Anschließen von in der einen

Gehäuse-Kammer plazierten elektrischen Komponenten an wenigstens eine in der benachbarten anderen Gehäuse-Kammer plazierte elektronische/elektrische Baugruppe dienende elektrische Verbindungselemente, etwa Verbindungsleitungen und/oder Komponente eines oder mehrer Steckverbinder, vorgesehen.

Infolge der zahlreichen Einsatzmöglichkeiten für elektronische Geräte der in Rede stehenden Art, mithin Feldgeräte der industriellen Meß- und Automatisierungstechnik, einhergehend mit einer entsprechenden Vielfalt der möglichen Ausprägungen der in den Geräten jeweils einzusetzenden Gerät-Elektroniken einerseits und der Vielfalt der seitens der Geräte tatsächlich zu erfüllenden Schutzanforderungen anderseits, besteht, wie u.a. auch in der eingangs erwähnten US-A

2004/0183550 oder US-B 65 39 819 zu entnehmen, ein zunehmendes Interesse daran, die daraus resultierende immens hohe Anzahl potentiell möglicher und insoweit seitens eines Herstellers solcher Geräte tatsächlich entsprechend vorzuhaltender Ausprägungsvarianten für die einzelne Geräte bzw. Gerätetypen, nicht zuletzt auch zwecks Minimierung von Herstell- und Lagerkosten, dadurch zu begegnen, daß für Geräte der in Rede stehenden Art Plattformsysteme, etwa

Elektroniken, die aus möglichst wenigen, weitgehend uniformierten Einzelmodulen

zusammengesetzt werden können, zu entwickeln. Allerdings löst dies das hinsichtlich der

Elektronik-Gehäuse gleichermaßen - nicht zuletzt infolge der zahlreichen Sicherheitsvorschriften, mithin die seitens des jeweiligen Geräts und dessen Elektronik-Gehäuse insgesamt zu erfüllenden Schutzanforderungen, einerseits und der dafür im einzelnen zumeist nur sehr speziellen und sehr aufwendig zu realisierenden Maßnahmen anderseits - bestehende Problem nicht ausreichend, daß aus ökonomischen Gründen die Anzahl an für elektronische Geräte der in Rede stehenden Art vorzusehenden Gehäuse-Varianten regelmäßig sehr hoch, da potentiell Universallösungen extrem teuer und für den konkreten Anwendungsfall nicht erforderlich wären. Demnach besteht eine Aufgabe der Erfindung nunmehr darin, ein Elektronik-Gehäuse bzw. ein Gehäusesystem bereitzustellen, daß unter Verwendung zumindest eines universell, nämlich für verschiedene Meßprinzipien und verschiedene Schutz- bzw. Sicherheitsanforderungen,

verwendbaren Gehäuse-Grundkörpers mit geringem zusätzlichem Aufwand, mithin einer möglichst geringen Varianten- Vielfalt hinsichtlich Elektronik, Elektronik-Einsätzen, Dichtungen,

Vergußmaßnahmen, Durchführungen etc., und insoweit mit vergleichsweise geringen zusätzlichen Lager-, Material- und Fertigungskosten an unterschiedliche nationale oder regionalen

Sicherheitsanforderungen, nicht zuletzt auch hinsichtlich der Explosionssicherheit des jeweiligen Feldgeräts bzw. dessen Sicherheit gegen Eindringen von außen, optimal angepaßt werden kann. Zur Lösung besteht die Erfindung in einem Elektronik-Gehäuse, beispielsweise für ein als Meß- und/oder Schaltgerät der industriellen Meß- und Automatisierungstechnik ausgebildetes

elektronisches Gerät. Das erfindungsgemäße Elektronik-Gehäuse umfaßt einen eine,

beispielsweise einzige, Kavität aufweisenden, beispielsweise topfförmigen und/oder monolithischen, Gehäuse-Grundkörper mit einer dessen Kavität seitlich begrenzenden, beispielsweise metallischen und/oder zumindest abschnittsweise kreiszylindrischen, Seitenwand, mit einem offenen Ende und mit einem die Kavität auf einer dem offenen Ende gegenüberliegenden und davon entfernten Seite begrenzenden, beispielsweise flachen oder nach außen gewölbten, Rückwand; einen mit dem Gehäuse-Grundkörper an dessen offenem Ende, beispielsweise mittels Schraubverbindung, wieder lösbar verbundenen und diesen, beispielsweise Spritzwasser dicht und/oder explosionsfest und/oder in einer den Anforderungen gemäß Zündschutzart "Druckfeste Kapselung (Ex-d)" genügende Weise, verschließenden, beispielsweise mit dem Gehäuse-Grundkörper verschraubten und/oder als Schraubverschluß ausgebildeten und/oder ein Sichtfenster aufweisenden, Gehäuse-Deckel; sowie einen, beispielsweise zumindest abschnittsweise kreiszylindrischen und/oder zumindest abschnittsweise konischen und/oder als Einschraubverschluß ausgebildeten, Gehäuse- Zwischenboden. Der Zwischenboden ist beim erfindungsgemäßen Elektronik-Gehäuse unter Bildung eines zwischen einer Innenfläche der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers und einer dieser zugewandten Mantelfläche des Gehäuse-Zwischenbodens verlaufenden, beispielsweise zirkulär umlaufenden oder helixartig gewundenen, Spalts, sowie zweier mittels des Gehäuse- Zwischenbodens voneinander getrennter Gehäuse-Kammern in der Kavität des Gehäuse- Grundkörpers, von denen eine, beispielsweise Anschlußklemmen für aus dem Elektronik-Gehäuse herausführende Verbindungsleitungen und/oder einer Zündschutzart "Erhöhte Sicherheit (Ex-e)" genügende elektrische Komponenten und/oder einer Zündschutzart "Eigensicherheit (Ex-i)" genügende elektrische Baugruppen aufnehmende, erste Gehäuse-Kammer auf einer dem Gehäuse- Deckel zugewandten ersten Seite des Gehäuse-Zwischenbodens und eine, beispielsweise elektronische Bauelemente aufnehmende und/oder einer Zündschutzart "Druckfeste Kapselung (Ex- d)" genügende, zweite Gehäuse-Kammer auf einer dem Gehäuse-Deckel abgewandten zweiten Seite des Gehäuse-Zwischenboden angeordnet sind, in den Gehäuse-Grundkörper eingesetzt und daselbst wieder lösbar fixiert.

Darüberhinaus besteht die Erfindung in einem elektronischen Gerät, das ein solches Elektronik- Gehäuse sowie eine darin untergebrachte Gerät-Elektronik umfaßt. Ferner besteht die Erfindung auch darin, eines solches Gerät zum Messen einer physikalischen und/oder chemischen Meßgröße eines in einer, beispielsweise sich zumindest abschnittsweise durch eine explosionsgefährdete Gefahrenzone erstreckenden, Rohrleitung und/oder in einem, beispielsweise innerhalb einer explosionsgefährdeten Gefahrenzone plazierten, Behälter geführten Mediums zu verwenden.

Nach einer ersten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß ein größter Querschnitt des Gehäuse-Zwischenbodens mehr als 50%, beispielsweise mehr als 80%, eines, beispielsweise unmittelbar an den Gehäuse-Deckel angrenzenden, größten lichten

Querschnitts der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers und/oder mehr als 50%, beispielsweise mehr als 80%, eines größten Querschnitts des Gehäuse-Deckels beträgt.

Nach einer zweiten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß ein von der zweiten Gehäuse-Kammer eingeschlossenes Teilvolumen der Kavität mindestens 30%, beispielsweise mehr als 50% und/oder weniger als 90%, eines Gesamtvolumens der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers beträgt. Nach einer dritten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß ein von der ersten Gehäuse-Kammer eingeschlossenes Teilvolumen der Kavität kleiner ist als ein von der zweiten Gehäuse-Kammer eingeschlossenes Teilvolumen der Kavität. Nach einer vierten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der Gehäuse-Zwischenboden aus der Kavität des Gehäusegrundkörpers, beispielsweise lediglich, durch dessen offenes Ende hindurch wieder entnehmbar ist.

Nach einer fünften Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der Gehäuse-Zwischenboden die Seitenwand über dessen Mantelfläche kontaktiert.

Nach einer sechsten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die der Innenfläche der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers zugewandte Mantelfläche des Gehäuse-Zwischenbodens ein Außengewinde aufweist.

Nach einer siebenten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Innenfläche der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers wenigstens ein Innengewinde aufweist. Nach einer achten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die der Innenfläche der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers zugewandte Mantelfläche des Gehäuse-Zwischenbodens ein zu dem in nämlicher Innenfläche vorgesehenen Innengewinde komplementäres und damit in Eingriff stehendes Außengewinde aufweist. Nach einer neunten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß im Gehäuse-Zwischenboden wenigstens eine, beispielsweise mittels Vergußmasse verfüllte, Durchführung für wenigstens ein dem Anschließen von in der ersten Gehäuse-Kammer plazierten elektrischen Komponenten an wenigstens eine in der zweiten Gehäuse-Kammer plazierte elektronische Baugruppe dienendes elektrische Verbindungselement, beispielsweise eine

Verbindungsleitung und/oder eine Komponente eines Steckverbinders, vorgesehen ist.

Nach einer zehnten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers einen dessen Kavität zugewandten, umlaufenden, beispielsweise ringförmigen und/oder auf einer Innenseite ein Innengewinde aufweisenden, Zwischenboden-Sitz aufweist, der eine mit dem Gehäuse-Zwischenboden korrespondierende, beispielsweise kreisförmige, Öffnung definiert, in die der Gehäuse-Zwischenboden eingesetzt ist. Diese Ausgestaltung der Erfindung weiterbildend ist ferner vorgesehen, daß die durch den

Zwischenboden-Sitz definierte Öffnung kreisförmig ist, und wobei ein Mittelpunkt der Öffnung von einer, beispielsweise durch einen Mittelpunkt des unmittelbar an den Gehäuse-Deckel angrenzenden, größten lichten Querschnitts der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers verlaufenden, gedachten Längsachse des Gehäuse-Grundkörpers seitlich beabstandet ist, und/oder daß im Zwischenboden-Sitz wenigstens eine, beispielsweise mittels Vergußmasse verfüllte, Durchführung für ein dem Anschließen von in der ersten Gehäuse-Kammer plazierten elektrischen Komponenten an wenigstens eine in der zweiten Gehäuse-Kammer plazierte elektronische Baugruppe dienendes elektrisches Verbindungselement, beispielsweise eine Verbindungsleitung und/oder eine

Komponente eines Steckverbinders, vorgesehen ist. Nach einer elften Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß eine Außenfläche der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers, beispielsweise in einem sich an das offene Ende anschließenden Randbereich, wenigstens ein Außengewinde aufweist; und/oder daß die Innenfläche der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers in einem sich an das offene Ende anschließenden Randbereich ein Innengewinde aufweist. Diese Ausgestaltung der Erfindung weiterbildend ist ferner vorgesehen, daß der Gehäuse-Deckel als ein Schraubverschluß mit einem mit dem Außengewinde in Eingriff stehenden Innengewinde bzw. mit einem mit dem Innengewinde im Randbereich in Eingriff stehenden Außengewinde ausgebildet ist.

Nach einer zwölften Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß in die Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers eine als Widerlager für den Gehäuse- Zwischenboden dienende, beispielsweise zirkulär umlaufende, Schulter eingeformt ist. Diese Ausgestaltung der Erfindung weiterbildend ist ferner vorgesehen, daß die Seitenwand des Gehäuse- Grundkörpers eine auf deren Innenfläche zwischen der Schulter und dem Gehäusedeckel plazierte, beispielsweise zirkulär umlaufende, Rille aufweist, und wobei der Gehäuse-Zwischenboden mittels eines in der Rille plazierten Sprengrings gegen die Schulter gedrückt gehalten ist. In einer anderen Weiterbildung ist allerdings vorgesehen, daß die Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers ein auf deren Innenfläche zwischen der Schulter und dem Gehäusedeckel plaziertes Innengewinde aufweist, und daß der Gehäuse-Zwischenboden mittels eines, beispielsweise in einem Querschnitt L-förmig oder als Winkelring ausgebildeten, Schraubrings gegen die Schulter gedrückt gehalten ist, der an einer nämlicher Innenfläche zugewandten Mantelfläche ein zum Innengewinde

komplementäres und damit in Eingriff stehendes Außengewinde aufweist. Ein zwischen

Schraubring und Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers gebildeter Spalt bzw. ein zwischen Schraubring und Gehäuse-Zwischenboden gebildeter Spalt können dabei in vorteilhafter Weise so ausgebildet sein, daß eine Ausbreitung einer in der zweiten Gehäuse-Kammer, beispielsweise auch mit einem Explosionsdruck von mehr als 20 bar, auftretenden Explosion in die erste Gehäuse- Kammer via nämlichen Spalt verhindert ist und/oder daß er den Anforderungen gemäß der

Zündschutzart "Druckfeste Kapselung (Ex-d)" genügt. Nach einer dreizehnten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der zwischen der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers und dem Gehäuse- Zwischenboden gebildete Spalt den Anforderungen gemäß der Zündschutzart "Druckfeste

Kapselung (Ex-d)" genügt.

Nach einer vierzehnten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der zwischen der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers und dem Gehäuse- Zwischenboden gebildete Spalt so ausgebildet ist, daß eine Ausbreitung einer in der zweiten Gehäuse-Kammer, beispielsweise auch mit einem Explosionsdruck von mehr als 20 bar, auftretenden Explosion in die erste Gehäuse-Kammer via nämlichen Spalt verhindert ist.

Nach einer fünfzehnten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der zwischen der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers und dem Gehäuse- Zwischenboden gebildete Spalt eine minimale Spalttiefe aufweist, die mehr als 10 mm beträgt. Diese Ausgestaltung der Erfindung weiterbildend ist ferner vorgesehen, daß der zwischen der

Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers und dem Gehäuse-Zwischenboden gebildete Spalt über eine Spalttiefe von mehr als 10 mm hinweg eine maximale Spaltbreite aufweist, die höchsten 0,2 mm beträgt. Nach einer sechzehnten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß Gehäuse-Grundkörper und Gehäuse-Zwischenboden so ausgebildet und aneinander fixiert sind, daß zumindest die zweite Gehäuse-Kammer einem darin auftretenden Explosionsdruck von mehr als 20 bar, beispielsweise mehr als 60 bar, zerstörungsfrei standhält. Nach einer siebzehnten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß Gehäuse-Grundkörper und Gehäuse-Deckel so ausgebildet und aneinander fixiert sind, daß das Elektronik-Gehäuse einem darin, beispielsweise in der ersten Gehäuse-Kammer, auftretenden Explosionsdruck von mehr als 20 bar, beispielsweise mehr als 60 bar, zerstörungsfrei standhält.

Nach einer achtzehnten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß im Gehäuse-Zwischenboden wenigstens eine, beispielsweise mittels

Vergußmasse verfüllte, Durchführung für dem Anschließen von in der ersten Gehäuse-Kammer plazierten elektrischen Komponenten an wenigstens eine in der zweiten Gehäuse-Kammer plazierte elektronische Baugruppe dienende elektrische Verbindungsleitungen vorgesehen ist. Nach einer neunzehnten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß Rück- und Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers stoffschlüssige miteinander verbunden sind. Nach einer zwanzigsten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der Gehäuse-Gundkörper ein Monolith ist, bei dem Rück- und Seitenwand fügstellenfrei miteinander verbunden sind.

Nach einer einundzwanzigsten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der Gehäuse-Grundkörper zumindest teilweise, beispielsweise vollständig, aus einem Druckgußmaterial und/oder Aluminium besteht.

Nach einer zweiundzwanzigsten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der Gehäuse-Grundkörper zumindest teilweise, beispielsweise vollständig, aus einem Feingußmaterial und/oder Edelstahl besteht.

Nach einer dreiundzwanzigsten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß in einem die zweite Gehäuse-Kammer umgebenden Abschnitt der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers wenigstens eine Durchführungsöffnung für dem elektrischen, beispielsweise galvanischen, Ankoppeln von in der zweiten Gehäuse-Kammer plazierten elektrischen und/oder elektronischen Komponenten an wenigstens ein außerhalb des Elektronik-Gehäuses plazierte elektrische Komponente, beispielsweise einen Widerstand und/oder eine Spule und/oder einen Kondensator, dienende elektrische Verbindungsleitungen vorgesehen ist. Nach einer vierundzwanzigsten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist in einem die erste Gehäuse-Kammer umgebenden Abschnitt der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers wenigstens eine Durchführungsöffnung für dem elektrischen, beispielsweise galvanischen, Ankoppeln von in der ersten Gehäuse-Kammer plazierten elektrischen Komponenten,

beispielsweise Anschlußklemmen, an wenigstens ein außerhalb des Elektronik-Gehäuses plazierte elektrische Komponente, beispielsweise eine externe Energieversorgung, dienende elektrische Verbindungsleitungen vorgesehen.

Nach einer fünfundzwanzigsten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß sich die erste Gehäuse-Kammer von der ersten Seite des Gehäuse- Zwischenbodens bis hin zu einer der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers zugewandten Innenseite des Gehäusedeckels erstreckt. Nach einer sechsundzwanzigsten Ausgestaltung des Elektronik-Gehäuses der Erfindung umfaßt dieses weiters eine die erste Gehäuse-Kammer auf einer dem Gehäusedeckel zugewandten Seite, beispielsweise hermetisch, abschließende, zwischen der ersten Gehäuse-Kammer und dem Gehäusedeckel plazierte, beispielsweise nach dessen Abnehmen vom Gehäusegrundkörper via offenes Ende des Gehäuse-Grundkörpers wieder herausnehmbare und/oder metallische,

Trennwand, zur Bildung einer sich zwischen einer dem Gehäusedeckel zugewandten ersten Seite nämlicher Trennwand und einer der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers zugewandten Innenseite des Gehäusedeckels erstreckenden, beispielsweise einer Eindringschutzart "spritzwassergeschützt (IP54)" genügende und/oder einer Zündschutzart "Eigensicherheit (Ex-i)" genügende elektrische Baugruppen aufnehmende, dritten Gehäuse-Kammer.

Nach einer ersten Ausgestaltung des elektronischen Geräts der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß dieses weiters einen mit wenigstens einer in der zweiten Gehäuse-Kammer plazierten elektronischen Baugruppe mittels Verbindungsleitung elektrisch gekoppelten, beispielsweise galvanisch verbundenen, Meßaufnehmer umfaßt, der im Betrieb zumindest zeitweise ein mit einer physikalischen und/oder chemischen Meßgröße eines, beispielsweise in einer Rohrleitung und/oder in einem Behälter geführten, Mediums korrespondierendes Meßsignal, beispielsweise via an die Gerät-Elektronik angeschlossener Verbindungsleitung, bereitstellt. Nach einer zweiten Ausgestaltung des elektronischen Geräts der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß wenigstens ein elektrisches Bauelement und/oder eine elektronische Baugruppe auf der zweiten Seite des Gehäuse-Zwischenbodens, beispielsweise zumindest teilweise eingebettet in eine auf nämlicher Seite des Gehäuse-Zwischenbodens vorgesehenen Vergußmasse, plaziert sind. Ausgehend von den zuvor aufgeführten Nachteilen, wie sie konventionellen Elektronik-Gehäusen, mithin den damit gebildeten elektronischen Geräten innewohnen, nämlich die potentiell hohen Fertigungskosten für universelle, nämlichen gleichzeitig verschiedenen, ggf. aber nicht geforderten Sicherheits- und Schutzanforderungen genügenden Elektronik-Gehäusen, ist ein Grundgedanke der Erfindung, ein Baukastensystem für Elektronik-Gehäuse der in Rede stehenden Art mit einem zunächst ein einziges, zumindest vom offenen Ende her, möglichst auch bis hin zur Rückwand, weitgehend barrierefrei erreichbares Lumen aufweisenden - hier im wesentlichen topfförmigen - Gehäuse-Grundkörper bereitzustellen, der unter Verwendung eines, an die Sicherheits- und Schutzanforderungen angepaßten speziellen Gehäuse-Zwischenboden für verschiedene Schutz- und Sicherheitsanforderungen zu einem Elektronik-Gehäuse vervollständigt werden kann, das voneinander separierte Kammern für verschiedene elektrische bzw. elektronische Bauelemente bzw. damit gebildete Baugruppen aufweist. Ein Vorteil der Erfindung besteht u.a. darin, daß mit einigen wenigen, etwa hinsichtlich der verwendeten Materialen verschieden, dennoch weitgehend miteinander kompatiblen Varianten für Gehäuse-Grundkörper und Gehäuse-Zwischenboden, gleichwohl vergleichsweise niedrigen Lager- und Fertigungskosten eine sehr hohe Variantenvielfalt an Elektronik-Gehäusen bereitgehalten werden kann, die auch auf sehr spezielle Sicherheits- und Schutzanforderungen hin zielgenau und sehr kostengünstig angepaßte Elektronik-Gehäusen in sich birgt.

Im einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäßen Geräte sowie erfindungsgemäße Verwendungen solcher Geräte auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird nicht zuletzt auch auf die den unabhängigen Patentansprüchen nachgeordneten Patentansprüche sowie auf die nachfolgende Erläuterung der Erfindung wie auch vorteilhafter Ausgestaltungen derselben anhand von in den Figuren der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen verwiesen; gleiche Teile sind in den Figuren im übrigen mit gleichen Bezugszeichen versehen. Falls es der Übersichtlichkeit dienlich ist, wird auf bereits erwähnte Bezugszeichen in nachfolgenden Figuren verzichtet. Im einzelne sind in: Fig. 1 eine Seitenansicht eines als Feldgerät, insb. als ein Coriolis-Massendurchfluß-

Meßgerät, ausgebildeten elektronischen Geräts mit einem Elektronik-Gehäuse;

Fig. 2, 3 im Schnitt zwei verschiedene Ansichten des Geräts nach Fig. 1 ; Fig. 4, 5 perspektivisch in zwei verschiedenen, teilweise geschnittenen Seitenansichten ein für ein Gerät gemäß Fig. 1 geeignetes Elektronik-Gehäuse; und

Fig. 5 eine Ansicht einer Variante für ein für ein Gerät gemäß Fig. 1 geeignetes Elektronik-

Gehäuse gezeigt.

In der Fig. 1 , 2 und 3 ist in verschiedenen Ansichten ein elektrisches, insb. als Meß- und/oder Schaltgerät der industriellen Meß- und Automatisierungstechnik ausgebildetes, elektronisches Gerät gezeigt. Das Gerät weist, wie aus der Zusammenschau der Fign. 1 , 2 und 3 ohne weiteres ersichtlich, ein Elektronik-Gehäuse 200 auf, das mittels eines eine Kavität 210# aufweisenden - hier im wesentlichen topfförmigen - Gehäuse-Grundkörpers 210 mit einem offenen Ende 210' und eines mit dem Gehäuse-Grundkörper an dessen offenem Ende 210' wieder lösbar verbundenen und diesen, beispielsweise spritzwasser- oder ggf. auch staubdicht und/oder explosionsfest, verschließenden Gehäuse-Deckel 220 gebildet ist. Die Kavität 210# dient u.a. auch dazu elektrische bzw. elektronische Bauteile bzw. damit gebildete, beispielsweise auch in Elektronik- Einsätzen gekapselten und/oder in einen Verguß aus Kunststoff, wie etwa Polyurethan, Silikon,

Epoxydharz oder dergleichen, eingebettete, im Ergebnis zu einer entsprechenden Geräte-Elektronik ME zusammengeschalteten Baugruppen des Geräts aufzunehmen, nicht zuletzt auch um selbige gegen Umwelteinflüsse oder Berührung zu schützen. Der Gehäuse-Grundkörper 210 weist eine dessen Kavität 210# seitlich begrenzenden, insb. metallischen und/oder zumindest abschnittsweise kreiszylindrischen, Seitenwand 21 1 , mit einem offenen Ende und mit einem die Kavität auf einer dem offenen Ende gegenüberliegenden und davon entfernten Seite begrenzenden, insb. flachen oder nach außen gewölbten, Rückwand 212 auf. Der Gehäuse-Grundkörper kann beispielsweise ein Monolith sein, bei dem Rück- und Seitenwand fügstellenfrei miteinander verbunden sind; Rück- und Seitenwand des, beispielsweise vollständig aus Aluminium oder vollständig aus Edelstahl gefertigten, Gehäuse-Grundkörpers können beispielsweise aber auch stoffschlüssige miteinander verbunden sein, etwa mittels entsprechender Schweißnaht. Nicht zuletzt im Falle eines

monolithischen, nämlich frei von Fügestellen gehaltenen Gehäuse-Grundkörpers kann dieser beispielsweise aus Druckgußmaterial, etwa unter Druck gegossenem Aluminium, oder einem Feingußmaterial, etwa Edelstahl, bestehen.

Der - hier ebenfalls einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweisende - Gehäuse- Deckel 220 kann, wie auch in der Fig. 1 schematisch dargestellt, ferner mit einem Sichtfenster ausgestattet und/oder mit dem Gehäuse-Grundkörper 210 mittels Schraubverbindung verbunden sein. Dafür kann der Gehäuse-Deckel 220, wie bei elektronischen Geräten der in Rede stehenden Art durchaus üblich, beispielsweise selbst als ein Schraubverschluß ausgebildet sein; er kann aber beispielsweise auch mittels Schrauben, die durch in dessen Rand eingelassen Bohrungen hindurch in damit entsprechend korrespondierende Bohrungen mit Innengewinde eingeschraubt sind, am Gehäuse-Grundkörper fixiert sein. Dafür weist eine Außenfläche 21 1 ' der Seitenwand 21 1 des Gehäuse-Grundkörpers, insb. in einem sich an das offene Ende anschließenden Randbereich, gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung wenigstens ein Außengewinde auf und/oder weist die Innenfläche 21 1 " der Seitenwand 21 1 des Gehäuse-Grundkörpers in einem sich an das offene Ende anschließenden Randbereich gemäß einer anderen Ausgestaltung ein Innengewinde auf. Der Gehäuse-Deckel 220 ist hierbei ferner als ein Schraubverschluß ausgebildet, der - je nach gewählter Ausgestaltung des Gehäuse-Grundkörpers - ein mit dem Außengewinde in Eingriff stehenden Innengewinde bzw. ein mit dem Innengewinde im Randbereich in Eingriff stehenden Außengewinde aufweist. Falls erforderlich können Gehäuse-Deckel 220 und Gehäuse-Grundkörper 210 ferner so

ausgebildet, etwa durch Verwendung ausreichend fester Material und entsprechenden

Materialstärken, und - nicht zuletzt auch unter Wahrung der für Flammendurchschlag- und

Explosionssicherheit erforderlichen Spaltmaße - so miteinander verbunden sein, daß der Gehäuse- Grundkörper 210 mittels des Gehäuse-Deckels 220 schlußendlich in einer den Anforderungen gemäß Zündschutzart "Druckfeste Kapselung (Ex-d)" genügende Weise verschlossen werden kann bzw. daß das Elektronik-Gehäuse 200 einem darin allfällig auftretenden Explosionsdruck von mehr als 20 bar, insb. mehr als 60 bar, zerstörungsfrei standhält. Das elektronische Gerät ist im besonderen ferner dafür vorgesehen, zum Messen einer physikalischen und/oder chemischen Meßgröße eines in einer, beispielsweise sich zumindest abschnittsweise durch eine explosionsgefährdete Gefahrenzone erstreckenden, Rohrleitung und/oder in einem, beispielsweise innerhalb einer explosionsgefährdeten Gefahrenzone plazierten, Behälter geführten Mediums verwendet zu werden. Dementsprechend kann es sich bei dem elektrischen Gerät beispielsweise um ein magnetisch-induktives Durchflußmeßgerät, ein Wirbel- Durchflußmeßgerät, ein Ultraschall-Durchflußmeßgerät, ein thermisches Massendurchfluß- Meßgerät, ein Druck-Meßgerät, ein Füllstand-Meßgerät, ein Temperatur-Meßgerät, ein ph-Wert- Meßgerät, ein Leitfähigkeit-Meßgerät oder, wie in den Fig. 1 , 2 und 3 beispielhaft und lediglich schematisch dargestellt, ein Coriolis-Massendurchfluß-Meßgerät handeln. Das elektronische Gerät umfaßt nach einer Weiterbildung der Erfindung dementsprechend wenigstens einen mit in

Elektronik-Gehäuse plazierten elektronischen Bauteilen bzw. wenigstens einer damit gebildeten elektronischen Baugruppe mittels, beispielsweise abschnittsweise flexibler, Verbindungsleitung elektrisch gekoppelter, insb. galvanisch verbundenen, Meßaufnehmer MA, der im Betrieb zumindest zeitweise wenigstens ein mit einer physikalischen und/oder chemischen Meßgröße des jeweils zu messenden, insb. in einer Rohrleitung und/oder in einem Behälter geführten, Mediums

korrespondierendes Meßsignal via Verbindungsleitung bereitstellt, etwa für eine mittels im

Elektronik-Gehäuse plazierten elektronischen Bauteilen gebildeten elektronische Meß- und

Auswerteschaltung, beispielsweise inform eines Mikrocomputers. Als Meßaufnehmer MA kann, wie aus der Fig. 2 und 3 ersichtlich, beispielsweise ein Meßaufnehmer vom Vibrationstyp mit zwei parallelen, gebogenen Meßrohren dienen, die im Betrieb zwecks Erzeugung des wenigstens einen Meßsignals mittels eines darauf einwirkenden elektro-mechanischen Schwingungserregers aktiv zu mechanischen Schwingungen angeregt sind. Zum Visualisieren von Gerät intern erzeugten Meßwerten, etwa Massend urchflußmeßwerten, Dichtemeßwerten, Viskositätsmeßwerten,

Volumendurchflußmeßwerten, pH-Meßwerten, Temperaturmeßwerten, Druckmeßwerten etc., und/oder gegebenenfalls Gerät intern generierten Statusmeldungen, wie etwa einer das Gerät betreffenden Fehlermeldung oder einen das Medium oder den zu überwachenden Prozeß betreffende Alarm, vor Ort umfaßt das Gerät nach Weiterbildung der Erfindung desweiteren ein zumindest zeitweise mit der Gerät-Elektronik kommunizierendes Anzeige- und Bedieneinheit ABE, etwa mit einem im Elektronik-Gehäuse unmittelbar hinter dem ggf. im Gehäuse-Deckel

vorgesehenen Sichtfenster plazierten LCD- oder TFT-Display und/oder mit integriertem nichtflüchtigen Datenspeicher für Meß- und/oder für Konfigurationsdaten.

Im Betrieb ist das elektronische Gerät an eine externe, ggf. auch vom Gerät entfernte elektrische Energieversorgung angeschlossen. Die dafür verwendeten Anschlußleitungen können, wie aus der Zusammenschau der Fig. 1 , 4 und 5 ersichtlich, beispielsweise von der jeweils anzuschließenden Elektronik-Gehäuses, außerhalb plazierte elektrische Komponente, mithin Komponenten einer Energieversorgung- und/oder eines übergeordneten Datenverarbeitungssystem, via im Randbereich des offenen Endes des Gehäuse-Grundkörpers vorgesehene Durchführungen (201 #) in die Kavität hereingeführt und an darin entsprechend plazierte, beispielsweise mit einer internen

Versorgungsschaltung und/oder einem Modem des Geräts in Verbindung stehenden,

Anschlußklemmen elektrisch angeschlossen sein.

Das erfindungsgemäße Elektronik-Gehäuse, mithin auch bei dem damit gebildeten elektronischen Gerät umfaßt, wie aus in Fig. 4 und 5 schematisch dargestellt, ferner einen, beispielsweise zumindest abschnittsweise kreiszylindrischen und/oder zumindest abschnittsweise konischen und/oder als Einschraubverschluß ausgebildeten, Gehäuse-Zwischenboden 230. Dieser ist, wie aus der Zusammenschau der Fig. 1 bis 5 ersichtlich, unter Bildung eines zwischen einer Innenfläche der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers und einer dieser zugewandten Mantelfläche des Gehäuse- Zwischenbodens 230 verlaufenden - hier zirkulär umlaufenden oder aber auch helixartig

gewundenen - Spalts 230+ in den Gehäuse-Grundkörper eingesetzt und daselbst wieder lösbar fixiert, derart, daß im Ergebnis zwei mittels des (eingebauten) Gehäuse-Zwischenbodens voneinander getrennter Gehäuse-Kammern in der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers gebildet sind. Im besonderen ist ferner vorgesehen, Gehäuse-Grundkörper und Gehäuse-Zwischenboden so zu bemessen, daß letzterer aus der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers durch dessen offenes Ende hindurch wieder entnehmbar ist, insb. auch, derart, daß der Gehäuse-Zwischenboden 230 lediglich durch das offene Ende 210' des Gehäuse-Grundkörpers 210, nicht jedoch durch allfällige andere, etwa in der Seitenwand eingeformten Öffnungen des Gehäuse-Grundkörpers hindurch aus letzterem wieder entnehmbar ist.

Von den beiden mittels Gehäuse-Zwischenbodens 230 voneinander getrennten Kammern ist eine, beispielsweise Anschlußklemmen für aus dem Elektronik-Gehäuse herausführende

Verbindungsleitungen und/oder einer Zündschutzart "Erhöhte Sicherheit (Ex-e)" genügende elektrische Komponenten und/oder einer Zündschutzart "Eigensicherheit (Ex-i)" genügende elektrische Baugruppen aufnehmende, erste Gehäuse-Kammer 201 auf einer ersten, nämlich dem Gehäuse-Deckel zugewandten Seite des Gehäuse-Zwischenbodens angeordnet und ist eine, insb. elektronische Bauelemente aufnehmende und/oder einer Zündschutzart "Druckfeste Kapselung (Ex- d)" genügende, zweite Gehäuse-Kammer 202 auf einer zweiten, nämlich dem Gehäuse-Deckel abgewandten Seite des Gehäuse-Zwischenboden 230 angeordnet. Die erste Gehäuse-Kammer 201 kann sich beispielsweise von der ersten Seite 230' des Gehäuse-Zwischenbodens bis hin zum das offen Ende des Gehäuse-Grundkörpers definierenden Randbereich bzw. bis hin zu einer der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers zugewandten Innenseite 220' des Gehäusedeckels erstrecken, während ein Ende der zweite Gehäuse-Kammer, wie aus den Fig. 3 bis 5 ersichtlich, durch die Rückwand des Gehäuse-Grundkörpers gebildet sein kann. Für den hier gezeigten Fall, daß die Gerät-Elektronik an einen Meßaufnehmer anzuschließen ist, ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung in einem die zweite Gehäuse-Kammer 202 umgebenden Abschnitt der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers 21 1 ferner wenigstens eine Durchführungsöffnung 202# für dem elektrischen, beispielsweise galvanischen, Ankoppeln von in der zweiten Gehäuse-Kammer 202 dafür plazierten elektrischen und/oder elektronischen Komponenten an wenigstens ein außerhalb des Elektronik-Gehäuses plazierte elektrische Komponente, beispielsweise einen - hier im

Meßaufnehmer MA eingesetzten - elektrischen Widerstand und/oder eine Spule und/oder einen Kondensator, dienende elektrische Verbindungsleitungen vorgesehen. Für den hier gezeigten Fall, daß der Meßaufnehmer MA zudem auch mechanisch, insb. starr, mit dem Gehäuse-Grundkörper, mithin mit dem Elektronik-Gehäuse insgesamt, verbunden ist, ist die Durchführungsöffnung zudem auch mit einem entsprechenden Anschlußflansch für einen am Meßaufnehmer vorgesehenen, beispielsweise an einem Meßaufnehmer-Gehäuse 100 via Halsstück fixierten, komplementären Anschlußflansch versehen.

Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung beträgt ein größter Querschnitt des Gehäuse- Zwischenbodens mehr als 50%, insb. mehr als 80%, und weniger als 95% eines, insb. unmittelbar an den Gehäuse-Deckel angrenzenden, größten lichten Querschnitts der Kavität des Gehäuse- Grundkörpers bzw. mehr als 50%, insb. mehr als 80%, und weniger als 95% eines größten

Querschnitts des Gehäuse-Deckels. Dadurch wird es ermöglicht, auch innerhalb der zweiten Kammer plazierte, allfällig defekte oder zwecks Geräte-Upgrades zu ersetzende, Baugruppen nach entfernen des Gehäuse-Deckels und hernach des Gehäuse-Zwischenbodens aus dem Gehäuse- Grundkörper, beispielsweise zwecks eines Austausches gegen eine andere derartige Baugruppen vor Ort, weitgehend barrierefrei zu erreichen bzw. einfach zu entnehmen, oder umgekehrt, eine solche Baugruppe vor Ort auf einfache Weise wieder in den Gehäuse-Grundkörper einzusetzen. Um ein einfaches Einsetzen und Fixieren des Gehäuse-Zwischenbodens zu ermöglichen weist die Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung einen dessen Kavität zugewandten, umlaufenden, beispielsweise auch ringförmigen, Zwischenboden-Sitz 240 auf, der eine mit dem Gehäuse-Zwischenboden korrespondierende, insb. kreisförmige, für das Einsetzen des Gehäuse-Zwischenbodens mit daran gehalterten elektronischen Baugruppen ausreichend große Öffnung 240# definiert, in die der Gehäuse-Zwischenboden in Einbaulage eingesetzt ist. Zwecks Vereinfachung eines Aus- bzw. Einbaus von elektronischen Baugruppen kann es ferner von Vorteil sein, letztere, wie in den Fig. 4 und 5 angedeutet, direkt am

Zwischenboden zu haltern, mithin an dessen zweiter Seite entsprechend zu fixieren. Demnach sind gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wenigstens ein elektrisches Bauelement und/oder eine elektronische Baugruppe auf der zweiten Seite des Gehäuse-Zwischenbodens plaziert, beispielsweise vollständig oder teilweise eingebettet in eine auf nämlicher Seite des Gehäuse-Zwischenbodens vorgesehenen Vergußmasse und/oder wieder lösbar an dem Gehäuse- Zwischenboden fixiert, etwa mittels Steckverbinder. Alternativ oder in Ergänzung ist im Gehäuse- Zwischenboden ferner wenigstens eine, beispielsweise mittels Vergußmasse verfüllte, Durchführung 230# für wenigstens ein dem Anschließen von in der ersten Gehäuse-Kammer plazierten elektrischen Komponenten an wenigstens eine in der zweiten Gehäuse-Kammer plazierte elektronische Baugruppe dienendes elektrische Verbindungselement, insb. eine Verbindungsleitung und/oder eine Komponente eines Steckverbinders, vorgesehen. Wie aus der Zusammenschau der Fig. 3, 4 und 5 ersichtlich, können Gehäuse-Grundkörper und Gehäuse-Zwischenboden gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung so bemessen und ist dieser in Einbaulage so im Gehäuse-Grundkörper plaziert sein, daß dessen Seitenwand unter Bildung einer als Spielpassung wirkenden Verbindung des Gehäuse-Grundkörpers und des

Gehäuse-Zwischenbodens von der Mantelfläche des Gehäuse-Zwischenbodens kontaktiert ist, insb. derart, daß der Spalt für die Zündschutzart "Druckfeste Kapselung (Ex-d)", etwa in der EN 60079- 1 :2007 oder auch der internationalen Norm IEC 60079-2:2007, geforderten Abmaße hinsichtlich Spaltbreite, -länge und - tiefe entspricht und insoweit Spalt und Gehäuse-Zwischenboden jeweils den Anforderungen gemäß der Zündschutzart "Druckfeste Kapselung (Ex-d)" genügen. Diesen Aspekt der Erfindung weiterführend sind gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zudem Gehäuse-Grundkörper und Gehäuse-Zwischenboden so ausgebildet und aneinander fixiert, daß zumindest die zweite Gehäuse-Kammer einem darin auftretenden Explosionsdruck von mehr als 20 bar, insb. mehr als 60 bar, zerstörungsfrei standhält bzw. daß der zwischen der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers und dem Gehäuse-Zwischenboden geschaffene Spalt so ausgebildet ist, daß eine Ausbreitung einer in der zweiten Gehäuse-Kammer, insb. auch mit einem Explosionsdruck von mehr als 20 bar, auftretenden Explosion in die erste Gehäuse-Kammer via nämlichen Spalt verhindert ist.

Dafür sind gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung Gehäuse-Zwischenboden und Gehäuse-Grundkörper so ausgebildet, daß der zwischen dessen Seitenwand und dem Gehäuse- Zwischenboden gebildete Spalt - in Richtung einer gedachten Längsachse des Gehäuse- Grundkörpers, die beispielsweise durch einen Mittelpunkt des unmittelbar an den Gehäuse-Deckel angrenzenden, größten lichten Querschnitts der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers und einen Mittelpunkt der Rückwand des Gehäuse-Grundkörpers verläuft, gemessen - eine minimale Spalttiefe aufweist, die mehr als 10 mm beträgt bzw. über eine Spalttiefe von mehr als 10 mm hinweg eine maximale Spaltbreite - gemessen als radialer Abstand zwischen nämlicher Mantelfläche des

Gehäuse-Zwischenbodens und Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers - aufweist, die höchsten 0,2 mm beträgt. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, den, insb. den Anforderungen gemäß der Zündschutzart "Druckfeste Kapselung (Ex-d)" genügenden, Spalt 230+ mittels einer Anzahl von Gewindegängen zu bilden, etwa derart, daß zumindest die der Innenfläche der

Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers zugewandte Mantelfläche des Gehäuse-Zwischenbodens ein Außengewinde aufweist, und/oder daß zumindest die Innenfläche der Seitenwand des Gehäuse- Grundkörpers wenigstens ein Innengewinde aufweist, und/oder derart, daß die der Innenfläche der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers zugewandte Mantelfläche des Gehäuse-Zwischenbodens ein zu dem in nämlicher Innenfläche vorgesehenen Innengewinde komplementäres und damit in Eingriff stehendes Außengewinde aufweist. Im letztgenannten Fall ist der Gehäuse-Zwischenboden zudem dafür ausgelegt, mit dem Gehäuse-Grundkörper, etwa nach Art eines Schraubverschlusses, mittels vorgenannter Innen-/Außengewinde verschraubt zu werden. Für den erwähnten Fall, daß die Seitenwand an ihrer Innenwand zwecks der Aufnahme des Gehäuse-Zwischenboden einen

Zwischenboden-Sitz aufweist, ist - alternativ oder in Ergänzung zu vorgenanntem Innengewinde - auf einer mit der Mantelfläche des eingesetzten Gehäuse-Zwischenbodens korrespondierenden Innenseite des Zwischenboden-Sitzs 240 nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ein, ggf. weiteres, beispielsweise mit dem wiederum als Schraubverschluß ausgebildeten Gehäuse- Zwischenboden entsprechend zusammenwirkenden, Innengewinde angeordnet. Nicht zuletzt für diesen Fall der Verwendung des Gehäuse-Zwischenboden nach Art eines Schraubverschlüsse kann in vorteilhafter Weise im Zwischenboden-Sitz ferner wenigstens eine, beispielsweise auch mittels Vergußmasse verfüllte, Durchführung 240# für ein dem Anschließen von in der ersten Gehäuse-Kammer 201 plazierten elektrischen Komponenten an wenigstens eine in der zweiten Gehäuse-Kammer 202 plazierte elektronische Baugruppe dienendes elektrisches

Verbindungselement VE, beispielsweise also eine Verbindungsleitung und/oder eine Komponente eines Steckverbinders, vorgesehen sein. Zudem kann es hierbei, etwa zur optimalen Ausnutzung des innerhalb des Gehäuse-Grundkörpers angebotenen Einbauplatzes für einen möglichst großen Querschnitt des Gehäuse-Zwischenboden 230 einerseits und einen ausreichend großen Querschnitt für die vorgenannte Durchführung 240# im Zwischenboden-Sitz anderseits, wenn, wie aus Fig. 6 ersichtlich, ein Mittelpunkt der durch den Zwischenboden-Sitz definierten, mithin kreisförmigen Öffnung von einer, etwa durch einen Mittelpunkt des unmittelbar an den Gehäuse-Deckel angrenzenden, größten lichten Querschnitts der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers verlaufenden, bzw. der oben erwähnten gedachten Längsachse des Gehäuse-Grundkörpers seitlich beabstandet ist, im Ergebnis also durch das offene Ende des Gehäuse-Grundkörpers und die vom

Zwischenboden-Sitz umschlossene kreisförmige Öffnung zwei exzentrische Kreise gebildet sind.

Alternativ zur vorgenannten Verwendung des Gehäuse-Zwischenbodens nach Art eines

Schraubverschlusses besteht ferne auch die Möglichkeit den Gehäuse-Zwischenboden nach Art eines Stopfens auszubilden bzw. zu verwenden. Dafür ist gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung in die Seitenwand 21 1 des Gehäuse-Grundkörpers eine als Widerlager für den Gehäuse- Zwischenboden dienende, insb. zirkulär umlaufende, Schulter 260 eingeformt, gegen die der Gehäuse-Zwischenboden in Einbaulage gedrückt gehalten ist, etwa eines Sprengrings. Für diesen Fall ist in der der Seitenwand des Gehäuse-Grundkörpers eine auf deren Innenfläche zwischen der Schulter und dem Gehäusedeckel plazierte, insb. zirkulär umlaufende, Rille vorzusehen, in die wiederum der den Gehäuse-Zwischenboden in Einbaulage gegen die Schulter 260 gedrückt haltenden Sprengrings entsprechend zu plaziert ist. Alternativ dazu kann, wie auch aus der Zusammenschau der Fig. 3, 4 und 5 ersichtlich, der Gehäuse-Zwischenboden in Einbaulage aber beispielsweise auch mittels eines, etwa in einem Querschnitt L-förmig oder als Winkelring ausgebildeten, Schraubrings 250 gegen die Schulter gedrückt gehalten sein, der auf einer der Innenfläche der Seitenwand zugewandten Mantelfläche Außengewinde aufweist, daß mit einem in der Seitenwand vorgesehenen, nämlichen Außengewinde komplementären Innengewinde in Eingriff steht. Ferner können Gehäuse-Grundkörper, Gehäuse-Zwischenboden und Sprengring auch hierbei so ausgebildet sein, daß der dann zwischen Schraubring und Seitenwand des Gehäuse- Grundkörpers gebildete Spalt 250+ bzw. der gleichermaßen zwischen Schraubring und Gehäuse- Zwischenboden gebildete Spalt so ausgebildet sind, daß eine Ausbreitung einer in der zweiten Gehäuse-Kammer, insb. auch mit einem Explosionsdruck von mehr als 20 bar, auftretenden Explosion in die erste Gehäuse-Kammer via nämlichen Spalt verhindert ist und/oder daß er den Anforderungen gemäß der Zündschutzart "Druckfeste Kapselung (Ex-d)" genügt.

Nicht zuletzt für den Fall, daß die erste Kammer 201 hauptsächlich als Anschlußraum, nämlich zur Aufnahme von Anschlußklemmen für - hier via im Randbereich des offenen Endes des Gehäuse- Grundkörpers vorgesehene Durchführungen 201#, beispielsweise auch gemäß Schutzklasse/-art IP54 oder IP68 realisierten, seitlich - aus dem Elektronik-Gehäuse herausführende

Verbindungsleitungen dient, etwa für die erwähnte externe Energieversorgung, während die die zweite Kammer 202 hauptsächlich als Elektronikraum, nämlich für die Aufnahme zumindest des überwiegenden Anteils der die Gerät-Elektronik bildenden elektronischen Bauelemente/Baugruppen vorgesehen ist, kann es von Vorteil sein, die beiden Kammern mit unterschiedlichem

Fassungsvermögen bereitzustellen, etwa derart, daß ein von der ersten Gehäuse-Kammer 201 eingeschlossenes Teilvolumen der Kavität kleiner ist als ein von der zweiten Gehäuse-Kammer 202 eingeschlossenes Teilvolumen der Kavität. Dementsprechend ist gemäß einer weiteren

Ausgestaltung der Erfindung der Zwischenboden so im Gehäuse-Grundkörper plaziert, daß das von der zweiten Gehäuse-Kammer eingeschlossene Teilvolumen der Kavität, wie auch aus der

Zusammenschau der Fig. 4 und 5 ohne weiteres ersichtlich, mindestens 30%, insb. mehr als 50% beträgt. Um dennoch ausreichend Platz für ein allfällig in der ersten Kammer vorgesehenes Anzeige-/Bedienelement ABE bereitzuhalten ist ferner vorgesehen, daß das von der zweiten Gehäuse-Kammer eingeschlossene Teilvolumen der Kavität, letztlich aber weniger als 90%, nämlichen Gesamtvolumens der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers beträgt.

Zwecks der gesonderten Unterbringung des erwähnten, etwa im Zuge eines Software-Updates und/oder einer vor Ort durchgeführten Parametrierung der Gerät-Elektronik gelegentlich regelmäßig herauszunehmenden, beispielsweise auch der Zündschutzart "Eigensicherheit (Ex-i)" genügenden, Anzeige- und Bedieneinheit ABE umfaßt das Elektronik-Gehäuse nach einer Weiterbildung der Erfindung weiters eine die erste Gehäuse-Kammer 201 auf einer dem Gehäuse-Deckel

zugewandten Seite, beispielsweise auch staub- oder spritzwasserdicht, abschließende, zwischen der ersten Gehäuse-Kammer und dem Gehäusedeckel plazierte Trennwand 270, zur Bildung einer sich zwischen einer dem Gehäusedeckel zugewandten ersten Seite nämlicher Trennwand und einer der Kavität des Gehäuse-Grundkörpers zugewandten Innenseite des Gehäusedeckels

erstreckenden dritten Gehäuse-Kammer 203. Die, beispielsweise inform einer dünnen Metall platte ausgeführte, Trennwand 270 ist im besonderen dafür vorgesehen, nach Abnehmen des Gehäuse- Deckels vom Gehäuse-Grundkörper 210 via offenes Ende 210' des Gehäuse-Grundkörpers, etwa zwecks Erreichens der dahinterliegenden Gehäuse-Kammer(n) 201 bzw. 202, wieder

herausgenommen werden zu können.