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Patent Searching and Data


Title:
FENCE/RAILING/GATE ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/162474
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a fence/railing/gate element, comprising a base frame (16), which has a plurality of vertical bars (18; 18'), which are connected to a lower supporting profiled element (20; 20'; 20''; 20'''; 20''''), the lengths of the vertical bars (18; 18') being greater than the horizontal distance between two adjacent vertical bars (18; 18'). According to the invention, in order to expand the range of possible uses for elements of this type, a planar filling element (24, 24') is inserted between each pair of adjacent vertical bars (18; 18') in order to fill the intermediate space between the pair of adjacent vertical bars (18; 18'), the height of the filling element being greater than the width of the filling element measured in the direction of the longitudinal extent of the lower supporting profiled element (20; 20'; 20''; 20'''; 20''''), the supporting profiled element (20; 20'; 20''; 20'''; 20'''') being arranged vertically below the filling elements (24; 24') and the region vertically above the filling elements (24; 24') being open.

Inventors:
MEYER, Benjamin (Am Triften 7, Oyten, 28876, DE)
MEYER, Dietmar (Am Triften 7, Oyten, 28876, DE)
Application Number:
EP2019/054496
Publication Date:
August 29, 2019
Filing Date:
February 22, 2019
Export Citation:
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Assignee:
MEYER, Benjamin (Am Triften 7, Oyten, 28876, DE)
MEYER, Dietmar (Am Triften 7, Oyten, 28876, DE)
International Classes:
E04H17/14; E04F11/18
Foreign References:
US20120319067A12012-12-20
US20150345173A12015-12-03
US20160244992A12016-08-25
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
JABBUSCH SIEKMANN & WASILJEFF (Otto-Lilienthal-Straße 25, Bremen, 28199, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Zaun-/Geländer-/Torelement mit einem Grundgerüst (16), das eine Vielzahl senkrechter Stäbe (18; 18’) aufweist, die mit einem unteren Trägerprofil (20; 20’; 20”; 20”’; 20””) verbunden sind, wobei die Längen der senkrechten Stäbe (18;

18’) größer sind als der horizontale Abstand zweier benachbarter senkrechter Stäbe (18; 18’),

dadurch gekennzeichnet, dass

zwischen zwei benachbarten senkrechten Stäben (18; 18’) je ein flächenhaftes Füllelement (24; 24’) zum Füllen des Zwischenraumes zwischen zwei benach- barten senkrechten Stäben (18; 18’) eingebracht ist, dessen Höhe größer als dessen Breite - gemessen in Richtung der Längserstreckung des unteren Trä- gerprofils (20; 20’; 20”; 20”’; 20””) - ist, wobei das Trägerprofil (20; 20’; 20”; 20”’; 20””) senkrecht unterhalb der Füllelemente (24; 24’) angeordnet ist und der Bereich senkrecht oberhalb der Füllelemente (24; 24’) offen ist.

2. Zaun-/Geländer-/Torelement nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Grundgerüst (16) und die Füllelemente (24; 24’) aus unterschiedlichen Ma- terialien gebildet sind.

3. Zaun-/Geländer-/Torelement nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Grundgerüst (16) und die Füllelemente (24; 24’) aus gleichen Materialien gebildet sind.

4. Zaun-/Geländer-/Torelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Material des Grundgerüsts (16) Stahl, pulverbeschichteter verzinkter Stahl, Edelstahl, Aluminium, pulverbeschichtetes Aluminium, Kunststoff, Metall, Ver- bundwerkstoff, Bambus bzw. Bambus-Kunststoff-Komposit-Werkstoff oder Holz bzw. Holz-Kunststoff-Komposit-Werkstoff ist oder aufweist und

das Material der Füllelemente (24; 24’) Holz, Glas, Aluminium, Kunststoff, Ver- bundwerkstoff oder Bambus bzw. Bambus-Kunststoff-Komposit-Werkstoff oder Holz bzw. Holz-Kunststoff-Komposit-Werkstoff, HPL, reiner Kunststoffe, wie z.B. Acrylglas oder Recycling-Kunststoff, Gestein oder steinernes Material, wie z.B. Faserzement, Beton, Keramik, Schiefer, etc., und/oder Kohlenstoff-Material, wie z.B. Carbon, ist oder aufweist. 5. Zaun-/Geländer-/Torelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

oberhalb des unteren Trägerprofils (20; 20’; 20”; 20’”; 20””) waagerechte Ver- bindungsstäbe (22) an den senkrechten Stäben (18; 18’) angebracht sind, mit- tels denen die senkrechten Stäbe (18; 18’) miteinander verbunden sind.

6. Zaun-/Geländer-/Torelement nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet, dass

zwischen den waagerechten Verbindungsstäben (22) und den Füllelementen Dichtmaterial und/oder Gummielemente angeordnet sind.

7. Zaun-/Geländer-/Torelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

zwischen den senkrechten Stäben (18; 18’) und den Füllelementen (24; 24’) Dichtmaterial und/oder Gummielemente angeordnet sind.

8. Zaun-/Geländer-/Torelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die senkrechten Stäbe (18; 18’) Nuten (30) zum Führen der Füllelemente (24; 24’) aufweisen, wobei die Breiten der Nuten an die Dicken der Füllelemente (24; 24’) angepasst sind.

9. Zaun-/Geländer-/Torelement nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Nuten (30) mit Dichtmaterial und/oder Gummielementen versehen sind.

10. Zaun-/Geländer-/Torelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das untere Trägerprofil (20; 20’; 20”; 20”’; 20””), die senkrechten Stäbe (18; 18’) und/oder die waagerechten Verbindungsstäbe (22) mit Lichtquellen (36; 36’; 36”), bspw. LED-Streifen, versehen sind.

11. Zaun-/Geländer-/T orelement nach Anspruch 10,

dadurch gekennzeichnet, dass

das untere Trägerprofil (20; 20’; 20”; 20’”; 20””’) als Rechteckrohr mit sich in Rohrlängsrichtung erstreckenden, auf seiner oberen Seite angeordneten Schlit- zen (34; 34’; 34”) im Bereich lichtdurchlässiger Füllelemente (24; 24’) ausgebil- det ist und die Lichtquellen (36; 36’; 36”) innerhalb des unteren Trägerprofils (20; 20’; 20”; 20”’; 20””) angeordnete Streifen-Lichtquellen sind. 12. Zaun-/Geländer-/Torelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

zwischen den beiden äußeren senkrechten Stäben (18; 18’) und dem jeweils nächsten Ende des unteren Trägerprofils (20; 20’; 20”; 20”’; 20””) ein Abstand besteht, der dem Abstand zwischen zwei senkrechten Stäben (18; 18’) ent- spricht.

13. Zaun-/Geländer-/Torelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die beiden äußeren senkrechten Stäbe (18; 18’) an den jeweiligen Enden des unteren Trägerprofils (20; 20’; 20”; 20”’; 20””) befestigt sind.

14. Zaun-/Geländer-/Torelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die senkrechten Stäbe (18; 18’), das untere Trägerprofil (20; 20’; 20”; 20”’; 20””) und/oder die waagerechten Verbindungsstäbe (22) rund, eckig oder als

Sonderprofil als Hohlkörper oder massiv aus Vollmaterial ausgebildet sind.

15. Zaun, Geländer oder Tor mit Zaun-/Geländer-/Torelementen nach einem der Ansprüche 1-14, wobei jedes Zaun-/Geländerelement (10) zwischen zwei seit- lieh jedes Elements (10) vorgesehenen Pfosten (12, 14) angebracht ist.

16. Zaun oder Geländer nach Anspruch 15, wobei die Pfosten Fußplatten (26, 28) aufweisen.

Description:
Zaun-/Geländer-/Torelement

Die Erfindung betrifft ein Zaun-/Geländer-/Torelement gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 sowie ein Zaun, Geländer oder Tor mit einem derartigen Element gemäß Anspruch 15. Die Erfindung befasst sich mit Zäunen zur Grundstückseinfriedung, Toren, einschließ- lich Pforten, sowie Geländern, wie Balkongeländern und Treppengeländern. Insbe- sondere werden Zäune und Geländer aus einzelnen Elementen, d.h. Zaun- oder Ge- länderelementen aufgebaut. Die Erfindung befasst sich daher insbesondere mit die sen Zaun- bzw. Geländerelementen. Die Erfindung lässt sich aber auch auf Torele- mente, insbesondere den beweglichen Teil eines Tors anwenden.

Bekannte Zaun-/Geländer-/Torelemente weisen ein Grundgerüst auf, das eine Viel- zahl senkrechter Stäbe umfasst, die mit einem unteren Trägerprofil verbunden sind. Typischerweise sind dabei die Längen der senkrechten Stäbe größer als der horizon- tale Abstand zweier benachbarter senkrechter Stäbe.

Zäune mit derartigen Elementen werden bspw. als Hespenzäune bezeichnet.

Die Anwendungsmöglichkeiten und Einsatzzwecke derartiger Zäune sind jedoch ein- geschränkt. Insbesondere eignen sie sich nicht zum Sichtschutz.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, die Einsatzmöglichkeiten der für derartige herkömmliche Zäune verwendeten Elemente zu erweitern sowie einem aus derartigen Elementen gebildeten Zaun bzw. ein aus derartigen Elementen gebildetes Geländer bereitzustellen. Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen eines Zaun-/Geländer- /Torelements gemäß Anspruch 1 sowie mit einem Zaun, Geländer oder Tor mit den Merkmalen gemäß Anspruch 15. Das erfindungsgemäße Zaun-/Geländer-/Torelement weist ein Grundgerüst auf, das eine Vielzahl senkrechter Stäbe aufweist, die mit einem unteren Trägerprofil verbun- den sind, wobei die Längen der senkrechten Stäbe größer sind als der horizontale Abstand zweier benachbarter senkrechter Stäbe, wobei zwischen zwei benachbarten senkrechten Stäben je ein flächenhaftes Füllelement zum Füllen des Zwischenrau- mes zwischen zwei benachbarten Stäben eingebracht ist, dessen Höhe größer als dessen Breite - gemessen in Richtung der Längserstreckung des Trägerprofils - ist, wobei das Trägerprofil senkrecht unterhalb der Füllelemente angeordnet ist und der Bereich senkrecht oberhalb der Füllelemente offen ist. Auf diese Weise kann erfindungsgemäß ein geschlossen in Erscheinung tretendes Element bereitgestellt werden, so dass sich ein aus solchen Elementen gebildeter Zaun als Sichtschutzzaun und/oder als Windschutz eignet.

Darüber hinaus eignet sich ein entsprechend gebildetes Element in analoger Weise als Balkongeländer bzw. Treppengeländer ebenso wie für die Bereitstellung von To- ren bzw. Pforten.

Ferner stellt ein derartiges Element eine verbesserte Sicherheit, insbesondere einen verbesserten Absturzschutz bereit, da die Abstände zwischen senkrechten Stäben - im Gegensatz zu herkömmlichen Zäunen - geschlossen sind, so dass weder Tiere zwischen den senkrechten Stäben hindurch gelangen und ggf. abstürzen noch Per- sonen, insbesondere Kinder, Gliedmaßen zwischen senkrechten Stäben hindurch stecken und sich dabei ggf. verletzen können. Das erfindungsgemäße Zaun-, Geländer- oder Torelement wird erfindungsgemäß in einem Zaun, Geländer oder Tor verbaut, wobei jedes Zaun- bzw. Geländerelement zwischen zwei seitlich jedes dieser Elemente vorgesehenen Pfosten angebracht ist.

Vorzugsweise sind das Grundgerüst und die Füllelemente aus unterschiedlichen Ma- terialien gebildet. Bspw. ist das Grundgerüst aus Stahl gefertigt und ggf. feuerverzinkt und ggf. zusätzlich pulverbeschichtet, während die Füllelemente aus Holz gebildet sind. Vorzugsweise wird für derartige Füllelemente aus Holz thermisch modifizierte Fichte verwendet. Die Verwendung zweier unterschiedlicher Materialien ermöglicht eine abwechslungs- volle Optik, bspw. bei einem Mix aus Stahl und Holz, die sich dadurch entweder be- sonders vorteilhaft in ihre Umgebung einfügt oder akzentuiert von ihrer Umgebung abhebt. Bei einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung sind das Grundgerüst und die Füllelemente aus gleichen Materialien gebildet. Die Verwendung gleicher Materialien ermöglicht eine gleichmäßige Erscheinung mit einem einheitlichen Gesamteindruck.

Zudem besteht aber im Rahmen einer Weiterbildung der Erfindung auch die Möglich- keit, trotz Verwendung zweier gleicher Materialien unterschiedliche Oberflächen be- reitzustellen. Bspw. kann das Grundgerüst aus pulverbeschichtetem Edelstahl gebil det sein, während die Füllelemente aus geschliffenem Edelstahl gebildet werden. Alternativ wird das Grundgerüst mit einem anderen Farbton als die Füllelemente be- schichtet. Somit lassen sich trotz Verwendung gleicher Materialien unterschiedliche optische Eindrücke von Grundgerüst und Füllelementen vermitteln.

Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Material des Grundgerüsts Stahl, Edelstahl, Aluminium, Kunststoff, Metall, Verbundwerkstoff, Bambus bzw. Bambus-Kunststoff-Komposit-Werkstoff oder Holz bzw. Holz-Kunststoff-Komposit- Werkstoff ist oder aufweist. Bevorzugt ist das Grundgerüst aus pulverbeschichtetem verzinkten Stahl oder aus pulverbeschichtetem Aluminium. Entsprechend ist vorge- sehen, dass das Material der Füllung Holz, Glas, Aluminium, Kunststoff oder Bambus bzw. Bambus-Kunststoff-Komposit-Werkstoff oder Holz bzw. Holz-Kunststoff- Komposit-Werkstoff ist oder aufweist. Bevorzugt ist das Material der Füllung oder weist auf: HPL (High Pressure Laminate - im Hochdruckpress-Verfahren hergestell- tes Laminat in Plattenform, bevorzugt aus mehreren Lagen Papier und Harz), einen oder mehrere reine Kunststoffe, wie z.B. Acrylglas, Recycling-Kunststoff, etc., Gestein oder steinerne Materialien, wie z.B. Faserzement, Beton, Keramik, Schiefer, etc., und/oder Kohlenstoff-Material, wie z.B. Carbon. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind oberhalb des unteren Trägerprofils waagerechte Verbindungsstäbe an den senkrechten Stäben angebracht, mittels de- nen die senkrechten Stäbe miteinander verbunden sind. Die waagerechten Verbin- dungsstäbe verhindern dabei auf vorteilhafte Weise, dass die Füllelemente seitlich wegkippen können und halten die Füllelemente daher in ihrer Position.

Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind zwischen den waagerechten Verbin- dungsstäben und den Füllelementen Dichtmaterial und/oder Gummielemente ange- ordnet. Eine Weiterbildung der Erfindung sieht zudem vor, dass zwischen den senk- rechten Stäben und den Füllelementen Dichtmaterial und/oder Gummielemente an- geordnet sind. Hierdurch wird eine Stabilisierung der Füllelemente erreicht und zu- dem eine Bewegung und insbesondere ein Klappern der Füllelemente vermieden.

Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weisen die senkrechten Stäbe Nuten zum Führen der Füllelemente auf, wobei die Breiten der Nuten an die Dicken der Füllele- mente angepasst sind. Die Nuten verhindern ein seitliches Wegkippen der Füllele- mente und gewährleisten, dass diese in ihrer Position verbleiben.

Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Nuten mit Dichtmaterial und/oder Gummielementen versehen sind. Auch hierdurch wird eine Stabilisierung der Füllele- mente erreicht und eine Bewegung, insbesondere ein Klappern der Füllelemente, verhindert. Zudem ermöglichen derartige Nuten die waagerechten Verbindungsstäbe entfallen zu lassen. D.h., dass bei einer derartigen Konstruktion das Zaun-/Geländer- /Torelement ohne waagerechte Verbindungsstäbe ausgebildet ist bzw. sein kann.

Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind das untere Trägerprofil, die senkrech- ten Stäbe und/oder die waagerechten Verbindungsstäbe mit Lichtquellen, bspw. LED- Streifen, versehen. Soweit die Füllelemente aus lichtdurchlässigen Materialien, wie z.B. Glas, gebildet sind, bringen die Lichtquellen die Füllelemente zum Leuchten. Bei einer derartigen Ausgestaltung sind die gläsernen Füllelemente bevorzugt mit matt- weißer Folie beschichtet oder sandgestrahlt. Zusätzlich oder alternativ können die gläsernen Füllelemente im Siebdruckverfahren bedruckt werden, bspw. per kerami- schem Siebdruck, wobei vorzugsweise eine Punkt-Matrix aufgedruckt wird. Erfolgt bei derart bedruckten Füllelementen eine Beleuchtung mittels der vorgenannten Licht- quellen bzw. LED-Streifen durch seitliche Bestrahlung einer Kante bzw. Seitenfläche der Füllelemente, leuchten die gläsernen Füllelemente homogen. Soweit die Füllele mente aus lichtundurchlässigen Materialien gebildet sind, werden sie von den Licht quellen einseitig oder beidseitig angestrahlt. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist das untere Trägerprofil als Rechteckrohr mit sich in Rohrlängsrichtung erstreckenden, auf seiner oberen Seite angeordneten Schlitzen im Bereich lichtdurchlässiger Füllelemente, insbesondere aus Glas, bevor- zugt mattiertem Glas, oder Kunststoff ausgebildet. Die Lichtquellen sind bevorzugt LED-Streifen, die innerhalb des unteren Trägerprofils im Bereich der Schlitze ange- ordnet sind. Bevorzugt sind die LED-Streifen dabei ausschließlich im Bereich der Schlitze angeordnet.

Auf diese Weise lässt sich Licht über die unteren Schmalseiten lichtdurchlässiger Füllelemente einspeisen, das sich an der Oberfläche der lichtdurchlässigen Füllele- mente diffus streut. Dadurch leuchten die Füllelement über ihre gesamten Flächen.

Die lichtdurchlässigen Füllelemente liegen entweder auf den Schlitzen auf oder sind in die Schlitze eingeführt. Bei Einführung der Füllelemente in die Schlitze ergibt sich der Vorteil, dass die Füllelemente infolge des Hineinragens der Füllelemente in das Trägerprofil eine höhere Stabilität erreichen und eine bessere Einleuchtung bei gleichzeitiger Vermeidung von Streulicht erzielt wird.

Bevorzugt sind die LED-Streifen auf einem Kunststoffkörper, insbesondere einem PVC-Rohr, montiert, dass in Längsrichtung des unteren Trägerprofils eingeschoben ist. Dies ist vorteilhaft, um die LED-Elemente möglichst dicht an den jeweiligen Schlit- zen anzubringen.

Derartige Lichtquellen sind insbesondere in Verbindung mit dem vorgenannten Sieb- druckverfahren vorteilhaft, bei dem die gläsernen Füllelemente bspw. per kerami- schem Siebdruck mit einer Punkt-Matrix bedruckt werden.

Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind als Lichtquellen LED-Module vorgese- hen, mittels derer jedes Füllelement separat mit Licht versorgt wird und die Lichtquel- len jedes Füllelements separat angesteuert werden. Bevorzugt sind die LED-Module mit einem Steuerungsmoduls verbunden, welches die LED-Module einzeln ansteuern kann, wobei das Steuerungsmoduls per WLAN (Wireless Local Area Network) mit dem Internet verbunden wird. Auf diese Weise wird das Steuerungsmoduls per Smartphone-App oder Tablett-App ferngesteuert. Mittels dieser App kann der Nutzer die Füllelemente einzeln oder gruppenweise ansteuern, vorzugsweise im Hinblick auf die Lichtfarbe und/oder Lichtintensität und/oder Farb- wechsel, die sich über die Zeit vollziehen, oder unterschiedliche Farbtöne benachbar- ter Füllelemente, so dass sich ein Farbwechsel über den Ort vollzieht, so dass sich bspw. die Farben benachbarter Füllelemente regenbogenartig über den Ort ändern. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind die LED-Module derart gebildet, dass ein LED-Streifen in ein C-Profil eingelegt und mit Epoxydharz vergossen wird. Dies sorgt für einen besonderen mechanischen Schutz und Schutz vor Feuchtigkeit der LED-Elemente. Bevorzugt sind die LED-Module mit einer Länge ausgebildet, welche der Breite eines Füllelements zuzüglich der Breite eines senkrechten Stabes entspricht. Bevorzugt sind die LED-Module aneinander steckbar ausgestaltet. Somit kann auf vorteilhafte Weise die Länge der Lichtquelle an die Breite des Zaun-/Geländer-/Torelements an- gepasst werden, indem lediglich die der Anzahl der Füllelemente entsprechende An- zahl von LED-Modulen aneinander gesteckt und in das Trägerprofil eingeführt werden muss.

Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weisen die gläsernen Füllelemente eine Lasergravur auf. Auf diese Weise können bspw. Firmenlogos, Hausnummern oder andere Zeichen, insbesondere Schriftzeichen und Zahlen, leuchtend dargestellt wer- den.

Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind zwischen den Schlitzen Bohrungen vorgesehen. Über diese Bohrungen wird während eines Verzinkungsprozesses über- schüssiges Material abgeführt.

Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das untere Trägerprofil ein, vor- zugsweise aus Aluminium, extrudiertes Profil mit zwei übereinander liegenden Ab- schnitten ist, wobei der obere Abschnitt als Rechteckrohr mit sich in Rohrlängsrich- tung erstreckenden, auf seiner oberen Seite angeordneten Schlitzen ausgebildet ist und der untere Abschnitt als Kanal zur Aufnahme von elektrischen Leitungen ausge- bildet ist. Somit können bei Bedarf elektrische Leitungen in diesem Kanal unterge- bracht sein. Über in einem solchen Kanal verlegte elektrische Leitungen können bspw. Sensoren, bspw. Bewegungsmelder, im Zaun/Geländer/Tor elektrisch versorgt werden und über derartige Leitungen Daten an das Steuermodul und/oder ein anderes Steuergerät liefern. Dies ermöglicht eine Interaktion des Zauns/Geländer/Tors mit seiner Umge- bung. Bspw. können bei einer Annäherung einer Person oder eines Fahrzeugs Sen- soren Detektionssignale an das Steuermodul bzw. Steuergerät liefern, welches bspw. die Lichtquellen derart ansteuert, um zu leuchten oder um heller zu leuchten und/oder um Lichteffekte, wie bspw. Lauflichter, zu generieren. Auf diese Weise kann bspw. ein sich längs eines Zauns erstreckender Weg beleuchtet werden, wenn eine Person längst dieses Weges läuft. Ebenso kann ein Tor zu leuchten beginnen, wenn sich ihm eine Person nähert, um bspw. der Person das Aufschließen des Tores durch Be- leuchtung zu erleichtern und/oder die Person zu beleuchten, damit die Person von bzw. mittels einer Kamera besser erkannt werden kann.

Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist das Steuermodul oder Steuergerät derart ausgebildet um Wetterdaten über die Internetverbindung abzurufen, um in Abhängig- keit der Wetterdaten, bspw. der Außentemperatur und/oder eines etwaigen Nieder- schlags in Form von Regen oder Schnee die Farben der Lichtquellen zu beeinflussen. So kann bspw. in der kalten Jahreszeit oder bei Schneefall der Zaun in bläulichen Farbtönen leuchten, während er während der wärmeren Sommermonate in grünen Farbtönen und in der herbstlichen Jahreszeit im gelblichen, orangen oder braunen Farbtönen leuchtet.

Bevorzugt werden als Sensoren Sensoren, einschließlich Kameras, zur Erkennung von Einbrüchen verwendet, so dass der Zaun bzw. das Geländer oder das Tor mit Einbruchmeldefunktionen versehen wird.

Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weist das untere Trägerprofil auf seiner Unterseite weitere Schlitze auf. Vorteilhafterweise kann über diese weiteren Schlitze Regenwasser abfließen. Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass zwischen den beiden äußeren senk- rechten Stäben und dem jeweils nächsten Ende des unteren Trägerprofils ein Ab- stand besteht, der dem Abstand zwischen zwei senkrechten Stäben entspricht. Bei dieser Konstruktion werden die äußeren Flächenelemente nur einseitig von einem senkrechten Stab begrenzt und können auf der jeweils anderen Seite des Flächen- elements von einem Pfosten begrenzt werden. Infolge dieser Konstruktion können je Zaun-/Geländer-/Torelement zwei senkrechte Stäbe und damit Material und Gewicht eingespart werden. Gemäß einer alternativen Weiterbildung der Erfindung sind die beiden äußeren senk- rechten Stäbe an den jeweiligen Enden des unteren Trägerprofils befestigt. Eine der- artige Konstruktion ist insbesondere bei Toren vorteilhaft. Diese Konstruktion erlaubt nämlich eine zuverlässige Befestigung auch der äußeren Flächenelemente. Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die senkrechten Stäbe, das untere Trägerprofil und/oder die waagerechten Verbindungsstäbe rund, eckig oder als Son- derprofil als Hohlkörper oder massiv aus Vollmaterial ausgebildet sind. Die Verwen- dung von Hohlkörpern ist vorteilhaft im Hinblick auf die Reduzierung von Material, Gewicht und damit Kosten. Die Verwendung von Vollmaterial entspricht historischer Bautechnik und ist besonders langlebig. Die Verwendung von besonderen Profilen wirkt sich Stabilität erhöhend aus; dies ermöglicht wiederum dünnere Wandstärken und somit die Einsparung von Material, Gewicht und damit Kosten.

Eine Weiterbildung eines erfindungsgemäßen Zauns oder Geländers sieht vor, dass die Pfosten jeweils Fußplatten aufweisen. Solche Fußplatten sind vorteilhaft, da sie ermöglichen, dass der Zaun bzw. das Geländer auch ohne eine Verankerung im Bo- den allein aufgrund des Eigengewichts des Zauns bzw. Geländers sicher steht.

Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind Solarzellen am Zaun/Geländer/Tor, insbesondere an dessen Pfosten vorgesehen. Auf diese Weise können die elektri schen Elemente am Zaun/Tor/Geländer autark mit Strom und elektrischer Energie versorgt werden.

Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen. Die vorgenannten Vorteile von Merkmalen und von Kombinati- onen mehrerer Merkmale sind beispielhaft und können alternativ oder kumulativ zur Wirkung kommen, ohne dass die Vorteile zwingend von erfindungsgemäßen Ausfüh- rungsformen erzielt werden müssen. Weitere Merkmale sind den Zeichnungen - ins- besondere den dargestellten Geometrien und den relativen Abmessungen mehrerer Bauteile zueinander sowie deren relativer Anordnung und Wirkverbindung - zu ent- nehmen. Die Kombination von Merkmalen unterschiedlicher Ausgestaltungen der Erfindung oder von Merkmalen unterschiedlicher Ansprüche ist ebenfalls abweichend von den gewählten Rückbeziehungen der Ansprüche möglich und wird hiermit vorge- schlagen. Dies betrifft auch solche Merkmale, die in separaten Zeichnungen darge- stellt sind oder bei deren Beschreibung genannt werden. Diese Merkmale können auch mit Merkmalen verschiedener Ansprüche kombiniert werden. Ebenso können in Ansprüchen aufgeführte Merkmale für weitere Ausführungen der Erfindung entfallen.

In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen, zwischen zwei Pfos- ten angeordneten Zaun-/Geländer-/Torelements in einer Seitenansicht,

Fig. 2 eine seitliche Schnittansicht eines vergrößerten Ausschnitts im Bereich der Verbindung zwischen unterem Trägerprofil und einem senkrechten Stab des in Fig. 1 gezeigten Zaun-/Geländer-/Torelements,

Fig. 3 eine Schnittansicht von unten eines vergrößerten Ausschnitts im Bereich der Verbindung zwischen einem senkrechten Stab und angrenzenden waagerechten Verbindungsstäben und Füllelementen des in Fig. 1 gezeig- ten Zaun-/Geländer-/Torelements,

Fig. 4 eine Schnittansicht von unten eines vergrößerten Ausschnitts im Bereich der Verbindung zwischen einem senkrechten Stab und angrenzenden Füllelementen einer alternativen erfindungsgemäßen Ausführung des in Fig. 1 gezeigten Zaun-/Geländer-/Torelements,

Fig. 5 eine seitliche Schnittansicht eines vergrößerten Ausschnitts im Bereich der Verbindung zwischen unterem Trägerprofil und einem senkrechten Stab des in Fig. 1 gezeigten Zaun-/Geländer-/Torelements gemäß einer gegenüber Fig. 2 alternativen Ausgestaltung,

Fig. 6 eine seitliche Schnittansicht eines vergrößerten Ausschnitts im Bereich zwischen unterem Trägerprofil und einem darüber angeordneten Füllele ment gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 7 eine Ansicht von oben auf das untere Trägerprofil in einer Ausgestaltung gemäß Fig. 6,

Fig. 8 eine seitliche Schnittansicht eines vergrößerten Ausschnitts im Bereich zwischen unterem Trägerprofil und einem darüber angeordneten Füllele ment gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung und

Fig. 9 eine seitliche Schnittansicht eines vergrößerten Ausschnitts im Bereich zwischen unterem Trägerprofil und einem darüber angeordneten Füllele ment gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.

Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Zaun-/Geländer-

/Torelements 10, das zwischen zwei Pfosten 12, 14 angeordnet ist.

Das Zaun-/Geländer-/Torelement 10 umfasst ein Grundgerüst 16, das eine Vielzahl senkrechter Stäbe 18 umfasst, die mit einem unteren Trägerprofil 20 verbunden sind. Die senkrechten Stäbe 18 können rund, eckig oder auch mit einem anderen Quer- schnitt ausgebildet sein und zwar entweder als Hohlprofil oder aus Vollmaterial. Ebenso kann das untere Trägerprofil 20 rund, eckig oder auch mit einem anderen Querschnitt ausgebildet sein und zwar entweder als Hohlprofil oder aus Vollmaterial. Die Ausgestaltung der senkrechten Stäbe 18 und die Ausgestaltung des unteren Trä- gerprofils 20 sind unabhängig voneinander.

Die Verbindung zwischen senkrechten Stäben 18 und dem unteren Trägerprofil 20 kann auf verschiedene Arten erfolgen. Insbesondere handelt es sich um eine Schweißverbindung, Schraubverbindung, Nietverbindung, Klemmverbindung, Klebe- verbindung oder um eine Steckverbindung. Die Verbindung kann aber auch durch Ineinanderschieben von aufeinander angepassten Profilen erfolgen.

Die senkrechten Stäbe 18 sind beabstandet zueinander auf dem unteren Trägerprofil 20 angeordnet. Die Abstände zwischen zwei benachbarten senkrechten Stäben 18 sind signifikant kleiner als die Längen der senkrechten Stäbe 18. Vorzugsweise sind die Abstände gleich groß gewählt. Zur Stabilisierung und optischen Aufwertung können die senkrechten Stäbe 18 ge- mäß einer bevorzugten Ausführungsform mit einem oder weiteren waagerechten Verbindungsstäben 22 verbunden werden. Die waagerechten Verbindungsstäbe 22 können wiederum rund, eckig oder auch mit einem anderen Querschnitt ausgebildet sein und zwar wiederum entweder als Hohl- profil oder aus Vollmaterial. Die Ausgestaltung der waagerechten Verbindungsstäbe 22 ist dabei wiederum unabhängig von der Ausgestaltung der senkrechten Stäbe 18 und der Ausgestaltung des unteren Trägerprofils 20.

Die Verbindung zwischen den waagerechten Verbindungsstäben 22 und den senk- rechten Stäben 18 kann ebenfalls durch Schweißen, Schrauben, Nieten, Klemmen, Kleben oder durch Ineinanderstecken bzw. Ineinanderschieben gebildet sein. Das Grundgerüst 16 wird somit durch das untere Trägerprofil 20, die senkrechten Stäbe 18 und die waagerechten Verbindungsstäbe 22 gebildet.

Das Grundgerüst 16 ist vorzugsweise aus Stahl, insbesondere feuerverzinktem und/oder pulverbeschichtetem Stahl, aus Edelstahl, insbesondere pulverbeschichte- tem Edelstahl, Aluminium, insbesondere pulverbeschichtetem Aluminium oder Kunst- stoff gebildet. Alternativ ist das Grundgerüst 16 aus Holz bzw. Holz-Kunststoff- Komposit-Werkstoffen, insbesondere aus Bambus bzw. Bambus-Kunststoff- Komposit-Werkstoffen, gebildet. Das Grundgerüst 16 kann zudem eine Oberflächenveredelung aufweisen, die bspw. durch Lackieren, Versiegeln, Brünieren und Eloxieren, gebildet worden ist.

Zwischen zwei benachbarten senkrechten Stäben 18 ist je ein flächenhaftes Füllele ment 24 zum Füllen des Zwischenraumes zwischen zwei benachbarten senkrechten Stäben 18 eingebracht. Die Höhe der Füllelemente 24 ist größer als die in Richtung der Längserstreckung des unteren Trägerprofils 20 gemessene Breite der Füllele- mente 24. Die Füllelemente 24 erhalten damit ein längliches Erscheinungsbild. Die Füllelemente 24 werden dabei derart ausgerichtet, dass ihre lange Seite senkrecht steht. Das Grundgerüst 16 ist derart aufgebaut, dass diese Füllelemente 24 senkrecht von oben in die Zwischenräume zwischen zwei benachbarten senkrechten Stäben 18 hineingeschoben werden können. Vorteilhafterweise sind das Grundgerüst 16 - ebenso wie die Füllelemente 24 - be- reits im Fertigungsbetrieb hergestellt worden. Bei der Errichtung eines Zauns, Gelän- ders oder Tors wird dann zunächst das Grundgerüst 16 zwischen den Pfosten 12,14 aufgestellt und daran befestigt und in einem zweiten Arbeitsschritt werden die Füll elemente 24 in das Grundgerüst 16 eingebracht.

Dieser zweistufige Aufbau ermöglicht eine Gewichtsreduzierung der zu errichtenden Zaunfelder bzw. Geländerfelder. Dies ist vorteilhaft, damit ein Zaun bzw. Geländer allein mit der Kraft von ein oder zwei Personen aufgebaut werden kann, ohne dass größere Maschinen benötigt würden.

Die Befestigung der Zaun-/Geländer-/Torelemente 10 an den Pfosten 12, 14 erfolgt bevorzugt durch Schrauben. Alternativ erfolgt die Befestigung durch Nieten, Kleben, Klemmen, Ineinanderschieben oder Schweißen. Die Pfosten 12, 14 können bspw. aus Stahl, insbesondere feuerverzinktem und/oder pulverbeschichtetem Stahl, Edelstahl, insbesondere pulverbeschichtetem Edelstahl, Aluminium, insbesondere pulverbeschichtetem Aluminium, oder Kunststoffen oder aus Holz bzw. Holz-Kunststoff-Komposit-Werkstoffen, insbesondere Bambus, bzw. Bambus-Kunststoff-Komposit-Werkstoffen, gebildet sein. Zusätzlich können die Pfos- ten 12, 14 mit einer Oberflächenveredelung versehen sein, die bspw. durch Lackie- ren, Versiegeln, Brünieren oder Eloxieren hergestellt ist.

Die Pfosten 12, 14 werden entweder im Boden bzw. Untergrund verankert, bspw. durch Eingraben, Einbetonieren oder Aufschrauben auf ein Mauerwerk, Fundament, eine Betonplatte oder eine Treppe. Insbesondere im Fall des Aufschraubens sind die Pfosten 12, 14 mit Fußplatten 26, 28 versehen.

Dank Fußplatten 26, 28 an den Pfosten 12, 14 besteht zudem die Möglichkeit, einen Zaun bzw. ein Geländer auch ohne Verankerung hinzustellen, wobei der Zaun bzw. das Geländer dann durch sein Eigengewicht stehen bleibt. Die Füllelemente 24 bestehen vorzugsweise aus Holz, Glas, Aluminium, Kunststoff oder aus Holz bzw. Holz-Kunststoff-Komposit-Werkstoffen, insbesondere aus Bam- bus bzw. Bambus-Kunststoff-Komposit-Werkstoffen.

Darüber hinaus können Füllelemente 24 auch mittels Textilien bzw. Stoffen gebildet werden. Derartige Textilien bzw. Stoffe werden in einer besonderen Ausführungsform vorteilhafterweise auf einen Rahmen gespannt. Die Füllelemente 24 liegen entweder direkt auf dem unteren Trägerprofil 20 auf oder sind beabstandet zu dem unteren Trägerprofil angeordnet. Der erste Fall ist vorteil- haft, wenn ein bis zum Boden reichender Sichtschutz und/oder Windschutz bereitge- stellt werden soll. In diesem Fall können sogar Füllelemente 24 in das untere Träger- profil 20 hineingesteckt werden, wozu das untere Trägerprofil 20 entsprechend bspw. eine Nut aufweist. Der zweite Fall ist vorteilhaft, wenn andauernde Nässe im Bereich zwischen dem unteren Trägerprofil 20 und den Füllelementen 24 vermieden werden soll, bspw. wenn die Füllelemente 24 aus Holz oder anderen nässeempfindlichen Materialien gebildet sind. Die senkrechten Stäbe 18 und die ggf. weiteren waagerechten Verbindungsstäbe 22 hindern die Füllelemente 24 daran, seitlich, das heißt nach rechts bzw. links und nach hinten bzw. vorne, zu kippen.

Zusätzlich kann zwischen den waagerechten Verbindungsstäben 22 und/oder den senkrechten Stäben 18 sowie den Füllelementen 24 Dichtmaterial und/oder Gummi- elemente angeordnet sein, um die Füllelemente 24 weiter zu stabilisieren, und um ein Bewegen, insbesondere Klappern, zu verhindern.

Gemäß einer besonderen Weiterbildung der Erfdinung befindet sich am Grundgerüst 16, bevorzugt am bzw. entlang des unteren Trägerprofils 20 eine oder mehrere Licht- quellen, wie bspw. LED-Streifen. Derartige Lichtquellen ermöglichen es, lichtdurch lässigen Materialien als Füllelemente 24, wie bspw. Glas, leuchten zu lassen. Werden hingegen die Füllelemente 24 aus lichtundurchlässigen Materialien gebildet, sind die Lichtquellen derart am Grundgerüst 16 angeordnet, dass das Zaun-/Geländer- /Torelement 10 entweder einseitig oder beidseitig beleuchtet werden kann. Zusätzlich oder alternativ besteht die Möglichkeit, die Lichtquellen an den senkrech- ten Stäben 18 und/oder an den waagerechten Verbindungsstäbe 22 anzuordnen. Fig. 2 zeigt eine Möglichkeit der Verbindung eines senkrechten Stabes 18 mit dem unteren Trägerprofil 20 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. In diesem Beispiel werden die senkrechten Stäbe 18 seitlich in das Trägerprofil 20 eingescho- ben. Dabei sind die senkrechten Stäbe 18 und das Trägerprofil derart aufeinander abgestimmt, dass sich ein Formschluss ergibt. Die gewählten Profile und Formen sowie sind lediglich beispielhaft; vielfältige Varianten sind möglich.

Fig. 3 zeigt eine mögliche Anbringung der Füllelemente 24 zwischen senkrechten Stäben 18 und waagerechten Verbindungsstäben 22. Bei dieser Ausführung werden die Füllelemente 24 zwischen den Verbindungsstäben 22 eingeklemmt, indem bspw. Gummielemente oder andere Dichtmaterialien zwischen die Füllelemente 24 und die waagerechten Verbindungsstäbe 22 bzw. die senkrechten Stäbe 18 eingebracht wer- den.

Fig. 4 zeigt eine andere Ausführung, bei der die Füllelemente 24’ dünner als in dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ausgebildet sind, bspw. als Glasscheiben oder Aluminium- oder Kunststoffplatten. Diese Füllelemente 24’ sind in Nuten 30 der senkrechten Stäbe 18’ hineingeschoben. Die Füllelemente 24’ können dabei in diesen Nuten 30 befestigt werden, bspw. durch Klemmung mit Dichtmaterial oder Gummi- elementen, durch Kleben, Schrauben oder Nieten. Bei dieser Ausführung sind die waagerechten Verbindungsstäbe 22 entbehrlich und daher in Fig. 4 nicht dargestellt.

Fig. 5 zeigt eine alternative Möglichkeit - anstatt der in Fig. 2 gezeigten Ausführung - der Verbindung eines als Rechteckrohr ausgebildeten senkrechten Stabes 18” mit einem ebenfalls als Rechteckrohr ausgebildeten unteren Trägerprofil 20’. Das Recht- eckrohr des senkrechten Stabes 18” ist mit dem unteren Trägerprofil 20’ unter Bil- dung von Schweißnähten 32 verschweißt.

Bei einer alternativen Ausführungsform sind die senkrechten Stäbe 18 massiv ausge- bildet, während das untere Trägerprofil 20’ als Rohr ausgebildet ist. Umgekehrt ist bei einer weiteren alternativen Ausführungsform das untere Trägerprofil 20 massiv aus- gebildet, während die senkrechten Stäbe als Rohre ausgebildet sind.

Auch bei diesen alternativen Ausführungsformen können die Verbindungen zwischen unterem Trägerprofil und senkrechten Stäben durch Schweißnähte ausgebildet sein.

Fig. 6 zeigt eine alternative Ausgestaltung des unteren Trägerprofils 20“, welches lichtdurchlässige Glasplatten oder lichtdurchlässige Kunststoffplatten als Füllelemente 24’ trägt. Das Trägerprofil 20“ ist als Rechteckrohr aus Stahl mit Schlitzen 34 ausge- bildet, die sich auf der oberen Seite des Trägerprofils 20“ befinden, so wie dies in Fig. 7 dargestellt ist, die einer Ansicht von oben des in Fig. 6 dargestellten Trägerprofils 20” - jedoch ohne Füllelemente 24’ - zeigt.

Innerhalb dieses Trägerprofils 20” sind LED-Streifen 36 angeordnet, die auf einem bspw. aus Kunststoff, insbesondere PVC, gebildeten Tragkörper 38, insbesondere einem Rechteckrohr, montiert sind, bspw. durch Kleben. Die Anordnung aus LED- Streifen 36 und Tragkörper 38 wird seitlich in das Trägerprofil 20” hineingeschoben und mittels Schrauben 40, insbesondere Senkkopfschrauben, mit dem Trägerprofil 20” verschraubt. Auf diese Weise werden lichtdurchlässige Füllelemente 24’ von un- ten beleuchtet und geben das eingespeisten Licht über ihre zeitlichen Flächen diffus an die Umgebung ab.

In den seitlichen Pfosten 12, 14 befinden sich bei dieser Ausführung Bohrungen auf Höhe des unteren Trägerprofils 20“, durch welche elektrische Leitungen zu den LED- Streifen 36 geführt werden.

Fig. 7 zeigt neben den Schlitzen 34 Ablaufbohrungen 42, durch welche während ei- nes Verzinkungsprozesses eingetretene Flüssigkeit wieder ablaufen kann. Diese Ab- laufbohrungen 42 befinden sich bevorzugt im Bereich der senkrechten als Rohre ausgebildeten Stäbe 18”, so dass - sich während dieses Verzinkungsprozesses in den senkrechten Stäben 18” ansammelnde - Flüssigkeit am Ende dieses Prozesses wieder ablaufen kann.

Fig. 8 zeigt eine weitere alternative Ausgestaltung des unteren Trägerprofils 20”’. Der Schlitz 34’ ist bei dieser Ausgestaltung breiter als das lichtdurchlässige Füllelement 24’, welches bspw. als ESG (Einscheibensicherheitsglas) oder als lichtdurchlässige Kunststoffplatte ausgebildet ist. Daher ist das Füllelemente 24’ in das Trägerprofil eingelassen. Innerhalb des Trägerprofils 20”’ befindet sich ein als C-Profil ausgebildeter Tragkör- per 38’, der am Bodenteil des Trägerprofils 20”’ befestigt ist. Das C-Profil ist nach oben geöffnet. Innerhalb des C-Profils befindet sich ein LED-Streifen 36’ mit einer Vielzahl von LEDs 44, die auf einer Platine 46 montiert sind. Dieser LED-Streifen 36’ ist mit Epoxydharz 48 im C-Profil vergossen, welches bis an die obere Kante 50 des C-Profils reicht. Das lichtdurchlässige Füllelement 24’ liegt mit seiner unteren Kante bzw. Seitenfläche auf dem Epoxydharz 48, so dass Licht direkt von dem mittels der LEDs 44 bestrahlten Epoxydharz 48 in das lichtdurchlässige Füllelement 24’ eintreten kann. Fig. 9 zeigt eine weitere alternative Ausgestaltung des unteren Trägerprofils 20””. Der Schlitz 34” ist bei dieser Ausgestaltung ebenfalls breiter als das lichtdurchlässige Füllelement 24’, welches bspw. wiederum als ESG (Einscheibensicherheitsglas) oder als lichtdurchlässige Kunststoffplatte ausgebildet ist. Daher ist das Füllelemente 24’ in das Trägerprofil eingelassen.

Innerhalb des Trägerprofils 20”” befindet sich wiederum ein als C-Profil ausgebildeter Tragkörper 38”, der an einem Zwischenteils des Trägerprofils 20”” befestigt ist. Das C-Profil ist wiederum nach oben geöffnet. Innerhalb des C-Profils befindet sich ein LED-Streifen 36” mit einer Vielzahl von LEDs 44, die auf einer Platine 46 montiert sind. Dieser LED-Streifen 36’ ist mit Epoxydharz 48 im C-Profil vergossen, welches bis an die obere Kante 50 des C-Profils reicht. Das lichtdurchlässige Füllelement 24’ liegt wiederum mit seiner unteren Kante bzw. Seitenfläche auf dem Epoxydharz 48, so dass Licht direkt von dem mittels der LEDs 44 bestrahlten Epoxydharz 48 in das lichtdurchlässige Füllelement 24’ eintreten kann.

Das Trägerprofil 20”” gemäß Fig. 9 unterscheidet sich vom Trägerprofil 20”’ gemäß Fig. 8 dadurch, dass es im unteren Bereich einen Kanal 52 aufweist, der zur Aufnah- me von Spannungsversorgungsleitungen und/oder Datenleitungen dient. Über diese Leitungen können Sensoren mit Strom versorgt und Daten der Sensoren zu einem Steuergerät bzw. Steuermodul geführt werden. Der Kanal 52 kann in seinem unteren Bereich vorteilhafterweise mit Schlitzen zum Ablauf von Regenwasser versehen sein.

Insgesamt ermöglicht die Erfindung daher einen einfach zu errichtenden Zaun bzw. ein einfach zu errichtendes Geländer sowie einfach zu errichtende Tore bereitzustel- len, die je nach Ausführung als Sichtschutz, Windschutz, Grundstücksabgrenzung, Absturzsicherung und/oder zur optischen Gestaltung Verwendung finden.

Verwendete Bezugszeichen:

10 Zaun-/Geländer-/T orelemente

12 Pfosten

14 Pfosten

16 Grundgerüst

18, 18’, 18” senkrechter Stab

20, 20’, 20”, 20”’, 20”” unteres Trägerprofil

22 waagerechter Verbindungsstab

24, 24’ Füllelement

26 Fußplatte

28 Fußplatte

30 Nuten

32 Schweißnaht

34, 34’, 34” Schlitz

36, 36’, 36” LED-Streifen

38, 38’, 38” Tragkörper

40 Schraube

42 Ablaufbohrung

44 LED

46 Platine

48 Epoxydharz

50 obere Kante

52 Kanal