TEIXEIRA PINTO DIAS, Manuel (Via S. Jorio 34, Locarno, CH-6600, CH)
| Patentansprüche 1. Aufzugsbedieneinheit (6) mit einem Tasterelement (7), wobei das Tasterelement (7) ein Aktivierungsanzeigeelement (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Bereich, indem ein Abstand zwischen einem Randbereich des Tasterelements (7) und dem Aktivierungsanzeigeelement (2) minimal ist, der Randbereich eine Ausformung (1 ) aufweist und dass das Aktivierungsanzeigeelement (2) relativ zu einer Höhe der Ausformung (1 ) tiefer angeordnet ist, so dass das Aktivierungsanzeigeelement (2) von der direkten Einwirkung von einer an der Ausformung (1 ) des Tasterelements (7) einwirkende Wärmequelle (4) geschützt ist. 2. Aufzugsbedieneinheit nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Ausformung (1 ) in Form einer Auskragung, einer Wulst, einer Hervorhebung, einer Welle oder einer Barriere ausgebildet ist. 3. Aufzugsbedieneinheit nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärme der einwirkenden Wärmequelle (4) durch eine Form der Ausformung (1 ) von dem Aktivierungsanzeigeelement (2) weggeleitet wird. 4. Aufzugsbedieneinheit (6) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierungsanzeige (2) in einer Mulde, einer Rinne oder einer Vertiefung angeordnet ist. 5. Aufzugsbedieneinheit (6) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des Aktivierungsanzeigeelements (2) zur Ausformung (1 ) abhängig von der Höhe des Randbereichs relativ zum Aktivierungsanzeigeelement (2) ist. 6. Aufzugsbedieneinheit (6) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des Aktivierungsanzeigeelements (2) abhängig von der Form der Ausformung (1 ) ist. 7. Aufzugsbedieneinheit (6) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausformung (1 ) ein Hitzeschild, eine Feuerbarriere und/oder eine Strömungsumlenkeinrichtung ist. 8. Aufzugsbedieneinheit (6) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Ausformung aus vollem Material gefertigt ist. 9. Aufzugsbedieneinheit (6) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tasterelement (7) aus einem nicht-brennbaren Material besteht. 10. Aufzugsbedieneinheit (6) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktivierungsanzeigeelement (2) aus Kunststoff oder Keramik besteht. 11. Aufzugsbedieneinheit (6) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktivierungsanzeigeelement (2) transparent oder lichtdurchlässig ist. 12. Aufzugsbedieneinheit (6) nach einem der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tasterelement (7) eine thermische Verbindung (3) mit der Aufzugsbedieneinheit (6) aufweist. 13. Aufzugsbedieneinheit (6) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die thermische Verbindung (3) eine Metall-Metall-Verbindung ist. 14. Tasterelement mit einem Aktivierungsanzeigeelement (2), dadurch gekennzeichnet, dass in einem Bereich, indem ein Abstand zwischen einem Randbereich des Tasterelements (7) und dem Aktivierungsanzeigeelement (2) minimal ist, der Randbereich eine Ausformung (1 ) aufweist und dass das Aktivierungsanzeigeelement (2) relativ zu einer Höhe der Ausformung (1 ) tiefer angeordnet ist, so dass das Aktivierungsanzeigeelement (2) von der direkten Einwirkung von einer an der Ausformung (1 ) des Tasterelements (7) einwirkende Wärmequelle (4) geschützt ist. |
Gerade in öffentlichen Gebäuden, jedoch nicht nur, ist die Gefahr gross, dass Aufzugsanlagen und deren Komponenten durch mutwillige Zerstörung beschädigt wer- den. Um derartige Gefahren zu reduzieren werden zum Beispiel die Bedieneinheiten einer Aufzugsanlage so gestaltet, dass sie gegen eine mechanische Gewalteinwirkung weitestgehend unempfindlich sind. Dies bedeutet zum Beispiel, dass die Tasterelemente bzw. Druckknopfschalter einer Bedieneinheit aus einem robusten Material, wie etwa Metall gearbeitet und so eingekapselt sind, dass sie mittels eines Werkzeugs nicht ausgehebelt oder beschädigt werden können.
Die US-A-4 822 963 beschreibt eine vandalenresistente Druckknopfanordnung mit einem in einem Führungsring verlaufenden Druckknopf. Bedienungsseitig weisen der Druckknopf und der Führungsring eine sphärische Oberfläche auf, die durch eine bedienungsseitige Öffnung in einer die Druckknopfanordnung tragenden Frontplatte begrenzt wird. Der Führungsring ist an der bedienungsseitigen Peripherie so ausgebildet, dass er präzise in die kreisrunde Schulter eingesetzt werden kann, wobei seine sphärische Oberfläche nahtlos in die Oberfläche der Frontplatte übergeht. Der stufenförmige Übergang von einer Führungsringöffnung zur anderen Führungsring- Öffnung bildet eine kreisrunde Schulter, die die Bewegung des Druckknopfes in Richtung Schalter begrenzt. Das bedienungsseitige Ende des Druckknopfes ist so ausgebildet, dass er in der bedienungsseitigen Öffnung des Führungsringes geführt wird und bis zur kreisrunden Schulter verschiebbar ist, wobei die verjüngte Öffnung als zweite Führungsfläche dient. Eine vom Schalter ausgehende Federkraft presst den Druckknopf an der Stelle der Federklammer gegen den Führungsring, sodass die sphärische Oberfläche des Druckknopfes nahtlos in die sphärische Oberfläche des Führungsringes übergeht. Der Führungsring bildet somit einen Schutz vor mechanischen Einwirkungen. Ein Hebelwerkzeug kann durch diesen Ring nicht an den Druckknopf angesetzt werden und diesen aushebeln. EP 0473934 B1 offenbart ein vandalenrestistentes Druckknopfelement, bei dem Führungsringe von einer Montageplatte getragen werden, die in einem Abstand von als Frontplatten dienenden Abdeckungen von Anzeige-Meldeelementen oder modularen Wandelementen von Aufzugskabinen gehalten wird. Die Führungsringe liegen mit einer ersten Schulter auf der Montageplatte auf und werden von in ersten Nuten eingelegten Rückhalteringen mit der Montageplatte verbunden. Die gestanzten Öffnungen der Montageplatte sind so bemessen, dass zwischen dem verjüngten Durchmesser der Führungsringe und der Montageplatte ein Spiel entsteht, dank dem die Führungsringe auf die gestanzten Öffnungen der Frontplatten ausrichtbar sind, wobei die Masse der Rückhalteringe so gewählt ist, dass das Spiel in jedem Falle überdeckt wird. Entlang ersten und zweiten Führungsflächen gleiten in die Führungsringe eingesetzte Druckknöpfe, die mit ihren Enden Schalter bestätigen. Vom Schalter ausgehende Federkräfte pressen den Druckknopf soweit in Gegenbetätigungsrich- tung bis eine Federklammer am Ende des Führungsringes ansteht. In dieser Lage bildet eine sphärische Oberfläche des Führungsringes bedienungsseitig eine nahtlose Fläche. Auch hier ist der Schutz massgeblich vom Führungsring abhängig.
Für Benutzer einer Aufzugsanlage ist es wichtig eine Rückmeldung zu erhalten, wenn sie das Tasterelement gedrückt haben, sodass sie verifizieren können, dass die Eingabe des Fahrziels erfolgreich war. Eine derartige Rückmeldung erfolgt meist über ein optisches Signal. Dazu weist das Tasterelement ein transparentes Fenster auf, das meist aus Kunststoff besteht. Bei Betätigung des Tasterelements wird ein optisches Signal von einer unter dem transparenten Fenster liegenden Lichtquelle ausgegeben und für die Benutzer sichtbar. Bei diesem transparenten Fenster besteht jedoch die Gefahr, dass mittels eines Feuers, einer Glut oder Ähnlichem das Fenster beschädigt werden kann und somit das Tasterelement ausgetauscht werden muss. Bei GB 1380690 wird dieses Problem dadurch gelöst, dass ein beleuchteter Druckknopf offenbart wird, der aus einem hitzeresistenten transparenten Material, wie z. B. Glas besteht. Glas kann jedoch durch eine mechanische Einwirkung zerstört werden.
Die Europäische Norm EN 81 -71 definiert Schutzmassnahmen gegen eine mutwillige Zerstörung und legt dazu drei Kategorien fest. In der Kategorie 0 wird von einer seltenen und nur leichten Beschädigung ausgegangen, die an jedem Standort des Auf- zugs auftreten kann. Dies trifft auch für Gebäude zu, deren Zugang nur für bestimmte Personen eingeschränkt ist und/oder wenn die Benutzung des Aufzugs unter Überwachung, z. B. mittels Videoüberwachung, steht. Für die Kategorie 0 gibt es in der EN 81 -71 keine besonderen Anforderungen, da davon ausgegangen wird, dass be- reits ein minimaler Schutz gegen Vandalismus aus der Norm EN 81 -1/2 besteht. Bei Aufzügen der Kategorie 1 ist die unbeobachtete allgemeine Öffentlichkeit berücksichtigt, bei der es gelegentlich zu massigem Vandalismus kommen kann. Für diese Kategorie sind zusätzliche Schutzmassnahmen zu erfüllen. Bei Aufzügen der Kategorie 2 wird vom schweren Vandalismus ausgegangen, weshalb der Aufzug resistent ge- gen derartige Einwirkungen ausgeführt sein muss und über die Kategorie 1 hinaus gehende Anforderungen erfüllen muss. Die Europäische Norm EN 81 -71 spezifiziert im Anhang F Brandprüfungs-Kritehen, damit verifiziert werden kann, ob Aufzugsbedieneinheiten und deren Tasterelemente genügend Schutz vor einer Wärmequelle haben. Damit ein Tasterelement als vandalenrestistent (Kategorie 1 oder 2) gilt, muss es die Einwirkung einer 40 mm Flamme in einer Zeit zwischen 60 und 120 Sekunden überstehen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, dass eine Lösung für ein vandalenrestisten- tes Tasterelement, das sowohl gegen mechanische als auch thermische Einwirkun- gen geschützt ist, vorgeschlagen wird.
Ein Aspekt besteht darin, dass bei einer Aufzugsbedieneinheit mit einem Tasterelement das Tasterelement ein Aktivierungsanzeigenelement aufweist, wobei in einem Bereich, indem ein Abstand zwischen einem Randbereich des Tasterelements und des Aktivierungsanzeigenelements minimal ist, der Randbereich eine Ausformung hat. Dabei ist das Aktivierungsanzeigeelement relativ zu einer Höhe der Ausformung tiefer angeordnet, so dass das Aktivierungsanzeigenelement von der direkten Einwirkung von einer an der Ausformung des Tasterelements einwirkende Wärmequelle geschützt ist.
Das Tasterelement ist idealerweise aus einem Stück gefertigt und ist in einer Aussparung der Aufzugsbedieneinheit eingebettet, so dass kein Führungsring bzw. Führungsrahmen notwendig ist. Dabei ist das Tasterelement derart eingebettet, dass keine Möglichkeit für den Ansatz eines mechanischen Hebels besteht und somit das Tasterelement vor mechanischen Einwirkungen geschützt ist. Das Tasterelement besteht aus einem Material, welches weitestgehend unempfindlich vor mechanischen und/oder thermischen Einwirkungen ist. Dieses Material kann Metall, Stahl, eine Metalllegierung, Keramik etc. sein.
Die Ausformung kann in Form einer Auskragung ausgebildet sein. Eine Auskragung kann eine Wulst, ein fliessender Übergang, eine Welle, eine (Halb)-Hyperbel, eine (Halb)-Parabel, eine Hervorhebung, eine Barriere oder Ähnliches sein. Vorstellbar ist auch, dass das Aktivierungsanzeigeelement in einer Mulde, einer Vertiefung, einer Rinne oder Ähnlichem angeordnet ist. Vorzugsweise ist zumindest die Ausformung aus vollem Material, also massiv, gearbeitet bzw. gefertigt, was aufgrund der grosseren Masse an Material zu einer langsameren Erwärmung führt.
Der Abstand des Aktivierungsanzeigenelements zur Ausformung bestimmt sich im Allgemeinen durch die Höhe der Ausformung relativ zum Aktivierungsanzeigenelement bzw. von der Form der Ausformung.
Das Aktivierungsanzeigenelement ist transparent oder für Licht durchlässig und kann zum Beispiel aus Kunststoff, Keramik, Polykarbonat etc. ausgestaltet sein.
Als Wärmequelle wird ein Feuer (z. B. ein Feuerzeug, eine Kerze, ein Bunsenbrenner etc.), eine Glut (z. B. eine Zigarette etc.) etc. verwendet.
Das Tasterelement ist mit der Aufzugsbedieneinheit thermisch verbunden, d. h. eine auf das Tasterelement einwirkende Wärme kann über eine thermische Verbindung an die Aufzugsbedieneinheit abgeleitet werden. Eine thermische Verbindung besteht dann, wenn sich zwei thermisch leitende Materialien berühren bzw. einen derart geringen Abstand zueinander haben, dass Wärme von einem Material zum anderen Material abgeleitet wird. Die thermische Verbindung kann somit durch die Einbettung des Tasterelements in die Aufzugsbedieneinheit oder auch durch zum Beispiel einem Gelenk, einer Drahtverbindung oder Ähnlichem geschehen. Eine gute thermische Verbindung bildet zum Beispiel eine Metall-Metall-Verbindung zwischen der Aufzugsbedieneinheit und dem Tasterelement.
-A- Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die erfindungsgemässen Tasterelemen- te trotz ihrer Vandalenresistenz hohen ästhetischen Anforderungen entsprechen können. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass nicht mehr unterschieden werden muss zwischen vandalenresistenten und nicht vandalenresistenten Tasterelementen. Es wird nur ein Tasterelement benötigt, das den Anforderungen für jede Art von Gebäuden entspricht und somit sehr kosteneffektiv ist. Noch ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Ausformung eine verbesserte Hebelwirkung des Tasterelements bewirkt, da durch die Ausformung ein verlängerter Hebelarm entsteht. Somit kann die Kraft zur Betätigung des Tasterelements deutlich verringert werden. Noch ein weiterer Vorteil besteht darin, dass durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung kein Führungsring bzw. -rahmen benötigt wird, was zu einer Vereinfachung der Herstellung des Tasterelements und der damit verbundenen Kostenreduktion führt. Die Erfindung wird anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigen
Figur 1 eine Aufzugsbedieneinheit mit einem erfindungsgemässen Tasterelement,
Figur 2 eine Seitenansicht einer Aufzugsbedieneinheit mit einem erfindungsgemässen Tasterelement,
Figur 3A ein erfindungsgemässes Tasterelement und
Figur 3B-F alternative erfindungsgemässe Tasterelemente. Fig. 1 zeigt eine Aufzugsbedieneinheit 6 mit einem erfindungsgemässen Tasterelement 7. Die Aufzugsbedieneinheit 6 weist in diesem Beispiel ein Tasterelement 7 auf. Jedoch können auch mehrere Tasterelemente 7 auf der Aufzugsbedieneinheit 6 angeordnet sein. Eine derartige Aufzugsbedieneinheit 6 ist meist vertikal an einer Wand in einem Gebäude oder in einer Aufzugskabine montiert. So können ein oberer Randbereich, der hin zur Decke des Gebäudes bzw. der Aufzugskabine gerichtet ist und ein unterer Randbereich, der hin zum Fussboden bzw. Boden der Aufzugskabine gerichtet ist, definiert werden. In diesem Beispiel bestehen die Aufzugsbedieneinheit 6 und das Tasterelement 7 jeweils aus einem thermisch leitenden Material, wie etwa einem Metall, einer Metalllegierung, Keramik, Kunststoff etc. Das Tasterelement 7 und die Aufzugsbedieneinheit 6 sind thermisch miteinander verbunden, sodass Wärme, die auf das Tasterelement 7 einwirkt über die thermische Verbindung 3 an die Aufzugsbedieneinheit 6 abgeleitet wird. Dadurch wird das Risiko einer Überhitzung des Tasterelements 7 reduziert.
Das Tasterelement 7 weist weiter eine Auskragung 1 am unteren Randbereich und ein Aktivierungsanzeigeelement 2 auf. Das Aktivierungsanzeigeelement 2 besteht aus einem lichtdurchlässigen Material, zum Beispiel Kunststoff, Keramik, Polykarbo- nat etc. und ist mit einem Abstand zur Auskragung 1 angeordnet. Grundsätzlich hängt der Abstand des Aktivierungsanzeigeelement 2 zur Ausformung 1 , bzw. in diesem Beispiel zur Auskragung 1 , von der Höhe des Randbereichs relativ zur Lage bzw. Höhe des Aktivierungsanzeigeelements 2 oder von der Form der Ausformung 1 ab, wobei das Aktivierungsanzeigeelement 2 stets relativ zur Höhe der Auskragung 1 tiefer angeordnet ist. Je höher zum Beispiel die Auskragung 1 ist bzw. aus der Ebene herausragt desto grösser kann der Abstand des Aktivierungsanzeigeelements 2 zur Auskragung 1 gewählt werden. Aber auch die Form der Ausformung kann so gewählt werden, dass eine Flamme 5 vom Aktivierungsanzeigeelement 2 weggeleitet bzw. vorbeigeleitet bzw. darüber hinweg geleitet wird. Im vorliegenden Beispiel ist das Aktivierungsanzeigeelement 2 im Übergang von der Ebene des Tasterelements 7 (obe- rer Teil des Tasterelements) zur Auskragung 1 , also in einer so entstehenden Rinne angeordnet.
Die Auskragung 1 oder allgemein die Ausformung 1 wirkt erfindungsgemäss als Hitzeschild bzw. als Feuerbarriere und/oder als Strömungsumlenkeinrichtung, sodass das Aktivierungsanzeigeelement 2 von der direkten Einwirkung von einer von unten an die Auskragung 1 des Tasterelements 7 einwirkende Wärmequelle 4 und ihrer Flamme 5 geschützt ist. Ausserdem ist die Auskragung 1 vorzugsweise aus massivem Material gefertigt, sodass für die Erwärmung eine längere Zeitspanne benötigt wird. Wie in Fig. 1 zu sehen ist, wird die Flamme aufgrund der Geometrie der Auskragung 1 über das Aktivierungsanzeigeelement 2 hinweg geleitet und trifft erst oberhalb des Aktivierungsanzeigeelements 2 auf das Tasterelement 7 auf. Die Flamme 5 kann somit nicht direkt auf das Aktivierungsanzeigeelement 2 einwirken. Die daraus resultierende Erwärmung des Tasterelements 7 wird durch die thermi- sehe Verbindung 3 mit der Aufzugsbedieneinheit 6 an die Aufzugsbedieneinheit 6 abgeleitet. Dadurch kann das relativ empfindliche Aktivierungsanzeigeelement 2 von der Flamme 5 bzw. von der Hitzeeinwirkung effektiv geschützt werden und somit ist eine Beschädigung nur mit hohem Aufwand möglich. Figur 2 zeigt eine Seitenansicht einer Aufzugsbedieneinheit 6 mit einem erfindungs- gemässen Tasterelement 7. In diesem Beispiel ist die Tastermechanik bzw. - elektronik 8 dargestellt. Für das erfindungsgemässe Tasterelement 7 können beliebige (Druck-)Tastertypen verwendet werden. Durch die Seitenansicht ist gut zu sehen, dass die von der Wärmequelle 4 stammende Flamme 5 durch die Ausformung 1 bzw. der Auskragung 1 derart blockiert und abgelenkt wird, dass sie erst oberhalb des Aktivierungsanzeigeelements 2 auf das Tasterelement 7 auftrifft und dort für eine Erwärmung des Tasterelements 7 sorgt. Die Wärme wird über die thermische Verbindung 3, in diesem Beispiel ist das Tasterelement 7 mit der Aufzugsbedieneinheit 6 über ein thermisch leitendes Gelenk verbunden, mit der Aufzugsbedieneinheit 6 an die Aufzugsbedieneinheit 6 abgeführt. Eine direkte Einwirkung der Flamme 5 ist durch die erfindungsgemässe Ausformung 1 nicht möglich, da selbst bei einer Änderung des Winkels zum Tasterelement 7 die Flamme 5 in diesem Beispiel immer nach oben, also entgegen der Gravitationskraft, entweicht, d. h. ein anderer Winkel zum Tasterelement 7 zieht lediglich die Verbrennungsgefahr für den Vandalen nach, je- doch ist keine direkte Einwirkung auf das Aktivierungsanzeigeelement 2 möglich.
Figur 3A zeigt ein Beispiel für ein erfindungsgemässes Tasterelement 7 mit dem Aktivierungsanzeigeelement 2 und der Ausformung 1 , hier eine Auskragung. Die Ausformung 1 weist in diesem Beispiel eine bogenförmige untere Kante 9 auf und ragt aus der Tastenebene 11 heraus, wobei der Übergang zwischen dem ebenen Tastenelement 11 und der Ausformung 1 fliessend ist. Durch diese Form der Ausformung 1 entsteht eine Rinne 10 über die gesamte Länge des Tastenelements 7. In bzw. nahe an dieser Rinne 10 ist das Aktivierungsanzeigeelement 2 angeordnet. Das Tastenelement 7 hat in diesem Beispiel eine Länge von ca. 4,7 cm und eine Breite an den Seiten des Tasterelements 7 von ca. 3 cm. Die maximale Breite beträgt aufgrund der bogenförmigen unteren Kante ca. 3,3 cm. Die Ausformung 1 hat gegenüber dem Aktivierungsanzeigeelement 2 eine relative Höhe von maximal ca. 0,3 cm. Figur 3B-F zeigen weitere Beispiele möglicher erfindungsgemässer Tasterelemente 7 mit dem Aktivierungsanzeigeelement 2 und der Ausformung 1 in unterschiedlichen Ausgestaltungsformen. Die allgemeine Form des Tastenelements 7 ist beliebig. So ist selbstverständlich auch ein rundes Tasterelement 7 vorstellbar. Auch könnte sich die Aktivierungsanzeige 2 in einer Vertiefung bzw. Mulde befinden. Das gesamte Tastenelement 7 könnte auch konkav geformt sein. Auch muss die Ausformung 1 nicht über die gesamte Länge des Tasterelements 7 als Feuerbarriere ausgestaltet sein. Die Ausformung 1 muss nur so geformt sein, dass eine direkte Einwirkung auf das Aktivierungsanzeigeelement 2 vermieden wird.
