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Title:
EMERGENCY EXIT HATCH FOR EXITING A CABIN MODULE IN AN EMERGENCY AND ENTERING THE SAME
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/056476
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an emergency exit hatch (100) for exiting a cabin module (20) for an aircraft in an emergency and entering the cabin module (20). Said emergency exit hatch (100) comprises a first mechanism (2, 3) for visually inspecting a zone below the emergency exit hatch (100) by at least partly opening the emergency exit hatch (100) by means of the first mechanism (2, 3), and a second mechanism (5) for entirely opening the emergency exit hatch (100). The first mechanism (2, 3) is not the same as the second mechanism (5).

Inventors:
SÜTTHOFF, Thomas (Schwenckestr. 89, Hamburg, 20255, DE)
STENDEL, Alexander (Oswaldstr. 35, Hamburg, 22111, DE)
Application Number:
EP2008/064203
Publication Date:
May 07, 2009
Filing Date:
October 21, 2008
Export Citation:
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Assignee:
Airbus Deutschland GmbH (Kreetslag 10, Hamburg, 21129, DE)
SÜTTHOFF, Thomas (Schwenckestr. 89, Hamburg, 20255, DE)
STENDEL, Alexander (Oswaldstr. 35, Hamburg, 22111, DE)
International Classes:
B64D11/00; B64C1/14; B64D11/00; B64C1/00
Attorney, Agent or Firm:
KOPF, Korbinian (Elisenhof, Elisenstrasse 3, Munich, 80335, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1 . Notausstiegsluke zum Notausstieg aus einem Aufenthaltsmodul für ein Flugzeug heraus und zum Einstieg in das Aufenthaltsmodul hinein, die Notausstiegsluke aufweisend: einen ersten Mechanismus für eine Sichtprüfung eines Bereichs unterhalb der Notausstiegsluke durch zumindest teilweises öffnen der Notausstiegsluke mittels des ersten Mechanismus; und einen zweiten Mechanismus zum vollständigen öffnen der Notausstiegsluke; wobei der erste Mechanismus ungleich dem zweiten Mechanismus ist.

2. Notausstiegsluke nach Anspruch 1 , wobei der erste und der zweite Mechanismus von innerhalb des Moduls betätigbar sind; und wobei der erste und der zweite Mechanismus auch von außerhalb des Moduls betätigbar sind.

3. Notausstiegsluke nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der erste Mechanismus eine Sichtprüfung von einem tiefer liegenden Bereich in das Aufcnthallsmodul hinein ermöglicht,

4. Notausstiegsluke nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der erste Mechanismus ein Mechanismus ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Schiebemechanismus, Schicbcmechanismus mit starrer Schicbceinheit, Schiebemechanismus mit mehreren beweglichen Schicbeeinhcilcn, Schiebemechanismus mit Lamellen und Schiebemechanismus mit einem rotierbaren Einzclblatt ist.

5. Notausstiegs luke nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der zweite Mechanismus ein Klappmechanismus ist.

6. Notausstiegsluke nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der zweite Mechanismus unabhängig von einem Zustand des ersten Mechanismus betätigbar ist.

7. Notausstiegsluke nach einem der vorherigen Ansprüche, die Notausstiegsluke zusätzlich aufweisend: eine Vorrichtung zur Zugangsfreigabc zur Bereitstellung eines kontrollierten Zutritts in das λufcnthallsmodul hinein, und zur Bereitstellung eines kontrollierten Austritts aus dem λufenthaltsmodul heraus.

8. Notausstiegsluke nach Anspruch 7, wobei die Vorrichtung zur Zugangsfreigabc ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus elektronischer Tastatur, mechanischer Tastatur und eleklro-mechanischcr Tastatur.

9. Notausstiegsluke nach einem der vorherigen Ansprüche, die Notaυsstiegsluke zusätzlich aufweisend: ein Element zur Erleichterung des Aus- und Einstieges.

10. Notausstiegsluke nach Anspruch 8, wobei das Element zur Erleichterung des Aus- und Einstieges ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Stufe, einklappbare Stufe, Sitzlehne, Sitκfläche, Trittbrett, Handgriff und Geländer.

11. Notausstiegsluke nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Notaussüegsluke zur Anbringung zwischen einer Decke eines

Passagierbereiches und einer Crown-Area ausgeführt ist.

12. Verfahren zum Betätigen einer Notausstiegsluke zum Notausstieg aus einem Aufenthaltsmodul für ein Flugzeug heraus und zum Einstieg in das λufenthaltsmodul hinein, das Verfahren aufweisend die folgenden Schritte: Betätigen eines ersten Mechanismus;

Prüfen, ob eine Betätigung eines zweiten Mechanismus möglich ist; Betätigen eines zweiten Mechanismus zum vollständigen öffnen der Luke; wobei der erste Mechanismus nicht gleich dem zweiten Mechanismus ist.

13. Verfahren nach Anspruch 12, weiterhin aufweisend die folgenden Schritte: Anheben eines Griffs und Losen einer Verriegelung; und Feststellen einer Verriegelung.

14. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 oder 13, das Verfahren zusätzlich aufweisend den folgenden Schritt:

Entfernen eines Decorpancls.

15. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche 12 bis 14, das Verfahren zusätzlich aufweisend den folgenden Schritt:

Nutzung einer Aus- beziehungsweise liinsücgshilfc aus der Gruppe bestehend aus Stufe, einklappbare Stufe, Sitzlchnen, Sitzflächen, Trittbrett, Handgriffe und Geländer.

16. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche 12 bis 15, das Verfahren zusätzlich aufweisend den folgenden Schritt:

Betätigcn einer Vorrichtung zur Zugangsfreigabe zur Bereitstellung eines kontrollierten Zutritts in das Aufenthaltsmodul hinein, und zur Bereitstellung eines kontrollierten Austritts aus dem Aufenthaltsmodul heraus.

17. Verwendung einer Notausstiegsluke gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 in einem Flugzeug.

18. Aufenlhaltsmodul mit einer Notausstiegsluke gemäß einem der Ansprüche 1 bis 1 1 für ein Flugzeug.

19. Flugzeug mit einer Notausstiegsluke gemäß einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 1 1.

Description:

NOT AUSSTIEGSLUKE FUR EIN FLUGZEUG ZUM NOTAUS- UND EINSTIEG IN EIN AUFENTHALTSMODUL

Verwandle Anmeldungen

Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der US Provisional Patentanmeldung Nr. 61/000,951, eingereicht am 30. Oktober 2007 und der deutschen Patentanmeldung Nr. 10 2007 051 802.3, eingereicht am 30. Oktober 2007, deren Inhalte hierin durch Referenz inkorporiert werden.

Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft das technische Gebiet von Notausstiegsluken. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Notausstiegsluke in einem Aufenthaltsmodul in einem Flugzeug, ein Verfahren zum Betätigen einer Notausstiegsluke, ein Flugzeug mit einer entsprechenden Notausstiegsluke und die Verwendung einer entsprechenden Notausstiegsluke in einem Flugzeug.

λulenthallsräume für die Besatzung eines Flugzeuges (Crew), auch Crew Rest Compartmcnl genannt (CRC) oder im Falle der Verwendung für die Cockpitbcsat/ung (Flight Crew) FCRC genannt, gehören zur vorgeschriebenen Pflichtausstattung von Flugzeugen bei Langzeitflügen. So wird nach internationalen Standards für Flüge mit einer Zeitdauer von 8 h bis H h eine Liegemöglichkeit und für Flüge über 14 h werden zwei Liegemöglichkeiten benötigt.

Bekannte CRC und FCRC werden mit Liegemöglichkeiten, Arbeits- und Erholungsplätzen in unterschiedlichsten Kombinationen und räumlichen Ausrichtung beispielsweise im Deckenbcrcich, der Crown-λrca des Flugzeuges, also oberhalb des

für Passagiere zugänglichen Bereichs, realisiert. In diesem Falle spricht man dann von Overhead Compartments.

Um vom Hauptdeck eines Flugzeuges in diesen Bereich der Compartments zu kommen, sind Aufsliegshilfen wie Treppen mit entsprechenden Treppenhäusern vorgesehen. Kommt es während des Betriebes des Flugzeug nun zu einer Notsituaüon, in welcher ein schnelles und sicheres Entweichen des Benutzers aus dem Compartmcnt notwendig wird, so ist die Benutzung einer Notausstiegsluke unverzichtbar.

Dabei ist es ein prinzipielles Problem, dass für diese Compartments und damit auch für die darin befindlichen Notausgänge nur bedingt Einbauraum zu Verfügung gestellt werden kann, da der Platz im Flugzeug begrenzt ist.

Gerade um im oberen Passagierbereich eine genügende und sichere Kopihöhe zu realisieren, werden die Abmessungen und das Einbauvolumen der Compartments in vielen Bereichen oft minimiert.

Bekannte Lösungen von Notausstiegsluken beanspruchen für sich eine erhebliche Hinbauhöhe, was sich direkt auf die Kopffreiheit des Passagierbereichs und den Comfort in den Compartments auswirkt. Dies kann einen zusätzlichen Gewichtsanteil im Flugzeuges verursachen.

Weiterhin besteht das Erfordernis, weitere Zutrittsmöglichleitcn beziehungsweise weitere Einstiege in solche Compartments wie Overhead Compartments zu ermöglichen. Denn sollte sich nach einem möglichen Unfall des Flugzeuges eine Deformation im Flugzeug derart ergeben, dass der übliche Ausstieg aus dem Compartmcnt nicht mehr über die vorgesehene freppe oder den üblichen

Aufstiegsbereich möglich ist, könnten Bcsatzungsmitglieder in dem Compartment eingesperrt bleiben.

Weiterhin sind Verbessciungen der bisher bekannten Notluken dahin gehend erforderlich, dass Unbefugten die Betätigung eines Notausstieges verwehrt bleibt und nur Berechtigte den Mechanismus bedienen und ausführen können.

Darstellung der Erfindung

Es ist eine Aufgabe der Erfindung eine verbesserte Notausstiegsluke zum

Notausstieg und Einstieg in ein Aufcnthaltsmodul eines Flugzeuges anzugeben.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Notausstiegsluke /.um Notausstieg aus einem λufenthaltsmodul für ein Flugzeug heraus und /um Einstieg in das Aufenthallsmodul hinein angegeben, sowie ein Verfahren zum Betätigen einer Notausstiegsluke, die Verwendung einer Notausstiegsluke in einem Flugzeug, ein Aufenthaltsmodul mit einer Notausstiegsluke und ein Flugzeug mit einer Notausstiegsluke.

Sofern im Rahmen der vorliegenden Erfindung von einem Aufcnthaltsmodul gesprochen wird, ist hierunter jeder Aufcnthallsraum oder Aufenthaltsbercich für die Besatzung eines Flugzeuges gemeint, der sich an beliebiger Stelle in einem Flugzeug befinden kann. So kann ein Aufenthaltsmoduk weiches für die Pilotenbesatzung ausgestaltet ist, direkt hinter dem Cockpit angebracht sein, aber auch eine ϊntegricrung eines Compartments für die Kabinenbesetzung im Passagierbereich auf dem Hauptdeck und dabei beispielsweise im Deckenbcieich (Crown λrea) ist möglich und ebenso eine Ausgestaltung eines Compartments mit einer Notausstiegsluke im so genannten Lowcr Deck Bereich, also auf Frachtdeckcbenc,

ist möglich. Dabei umfassl der Begriff Aufenthaltsmodul sowohl einen Aufenthaltsraum für die Besatzung, in dem geschlafen, gearbeitet oder sich erholt werden kann. Dabei sind die Begriffe Crew Rest Compaitment, Flight Crew Rest Compartment und Overhead Compartment in jedem Fall mit dem Begriff Aufenthaltsmodul gleichzusetzen.

Gemäß einem Aus führungsbei spiel der vorliegenden Erfindung ist eine Notausstiegsluke zum Notausstieg aus einem Aufenthaltsmodul für ein Flugzeug heraus und zum Einstieg in das Aufenthaltsmodul hinein angegeben. Dabei weist die Notausstiegsluke einen ersten Mechanismus für eine Sichtprüfung eines Bereichs unterhalb der Notausstiegsluke durch zumindest teilweises öffnen der Notausstiegsluke mittels des ersten Mechanismus auf. Weiterhin weist die Notausstiegsluke einen zweiten Mechanismus zum vollständigen öffnen der Notausstiegsluke auf, wobei der erste Mechanismus nicht gleich dem zweiten Mechanismus ist.

Der erfindungsgemäße erste Mechanismus versetzt somit den Benutzer der Notausstiegsluke in die Lage, beim eigentlichen und vollständigen öffnen der Notausstiegsluke die Verursachung von Personen- und Sachschäden zu vermeiden. Die durch den ersten Mechanismus gegebene Sichtprüfung eines Bereichs unterhalb der Notausstiegsluke gewährleistet, dass sich in diesem Bereich keine Personen oder Dinge befinden, die durch die Handlung des Ausstiegs eines Besatzungsmitgliedcs zu Schaden kommen können.

Mit dem Begriff „Bereich unterhalb der λussliegslυkc" ist derjenige Bereich gemeint, in dem sich die mechanische Wirkung der Notaussüegsluke und all ihrer mechanischen Vorrichtungen erstreckt. Damit kann beispielsweise gemeint sein, dass ein Klappmechanismus, der beim vollständigen öffnen der Notausstiegsluke in

einem Ovcrhead Compartmcnt in den darunter liegenden Passagierbereich schwingt, wobei gerade dieser Passagierbereich deshalb von oben eingesehen können werden soll. Mit anderen Worten ist also der Bereich einzusehen, in dem die Mechanik der Luke Verletzungen von Personen hervorrufen könnte. Somit kann durch diese Sichtprüfung durch teilweises öffnen der Notausstiegsluke mittels des ersten

Mechanismus dieser komplette Bereich eingesehen werden und es kann visuell durch den Benutzer überprüft werden, ob eine Betätigung des zweiten Mechanismus zum vollständigen öffnen in Ordnung ist. Dabei kann es sich bei dem darunter liegenden Bereich auch um ein anderes Aufenthaltsmodul handeln, in dem sich möglicherweise andere Besatzungsmitglieder befinden können.

Dabei ist es durchaus möglich, dass diese Sichtprüfung durch teilweises öffnen der Notausstiegsluke mittels des ersten Mechanismus vollständig erfolgen kann. In dem beispielhaften Fall, in dem der erste Mechanismus ein Schiebemechanismus darstellt, kann es also für den Benutzer ausreichen, beispielsweise einen kleineren Spalt durch Aufschieben des ersten Mechanismus herzustellen, um den gesamten Gefahrenbereich darunter, in dem sich mögliche zu schützende Personen oder Gegenstände befinden können, einzusehen.

Dabei ist die der Erfindung zugrunde liegende Idee durch zwei unterschiedliche

Mechanismen realisiert. In dieser beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bedeutet, dass beide Mechanismen unabhängig voneinander bedienbar und funktionsfähig sind. Somit kann jeder der beiden Mechanismen zu jedem Zeitpunkt und in jedem beliebigen Zustand des jeweils anderen Mechanismus bedient werden.

Durch die vorteilhafte λusgestaltungsform der vorliegenden Erfindung ist somit eine Notausstiegsluke angegeben, aus der im Notfall nicht nur lediglich ausgestiegen werden kann, sondern die auch von dem Bereich außerhalb des Moduls, betreten

werden kann und somit einen Einslieg durch die Notausstiegsluke in das Modul ermöglicht. Dies kann in verschiedensten Gefahrensitualioncn, beispielsweise nach einer Deformation des Flugzeuges, bei dem der herkömmliche Aufgang oder der herkömmliche Zugang in das Modul nicht mehr benutzbar ist, von lebensrettender Bedeutung sein. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Notausstiegsluke mit zwei unabhängigen und ungleichen Mechanismen gewährleistet dabei, dass in einer solchen Deformationssituation die Funktionstüchtigkeit der Luke aufrechterhalten bleibt. Denn es kann beispielsweise der erste Mechanismus, der zum teilweisen öffnen der Notausstiegsluke eingerichtet ist, eine so große öffnung der Luke erlauben, dass in einem besonderen Notfall, in welchem der zweite Mechanismus nicht mehr funktionsfähig ist, hierdurch ausgestiegen werden. Neben den bisher genannten Vorteilen, ist es also ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Notausstiegsluke, zwei Mechanismen zur Verfügung zu stellen, die auch durch deren einzelne Betätigung die Luke beide derart öffnen, dass ein Benutzer aussteigen und einsteigen kann.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung sind der erste und der zweite Mechanismus von innerhalb des Moduls betätigbar und der erste und der zweite Mechanismus sind auch von außerhalb des Moduls betätigbar.

Diese erfindungsgemäßc Ausgestaltimg der beiden Mechanismen ermöglicht neben einer Sichtprüfung aus dem Modul heraus und in das Modul hinein auch, dass das Modul von außerhalb durch die Notausstiegsluke betreten werden kann. Diese erfindungsgemäße Möglichkeit des Einstieges in ein λufcnthaltsmodul durch die Notausstiegsluke bringt erhebliche Sichcrheitsvorleile in Geiahrensituationen mit sich. Beispielsweise kann in einem Gefahrcnfall, in dem sich noch Besalzungsmilglicder beispielsweise bcwusstlos in dem Modul befinden, durch ein öffnen der Notausstiegsluke von außerhalb eine Rettung erfolgen. Dies ist besonders

wichtig in Fällen, in denen der übliche Ausstieg nicht benutzbar oder gar zerstört sein sollte.

Durch dieses erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel kann also auch beispielsweise in Situationen, in denen eine räumliche Verbindung zwischen dem Bereich innerhalb des Moduls und außerhalb des Moduls vonnöten ist, diese Verbindung von beiden Seiten geschaffen werden.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ermöglicht der erste Mechanismus eine Sichtprüfung von einem tiefer liegenden Bereich in das Aufcnthaltsmodu! hinein.

Dieser tiefer liegende Bereich kann also der Bereich unterhalb der Notausstiegsluke sein in dem Falle, dass die Luke in einem Overhead Compartment verwendet wird. Kernpunkt für die beiden Begriffe „Bereich unterhalb der Notausstiegsluke" und „tiefer liegender Bereich" sind dabei, dass damit sowohl der Bereich gemeint ist, in dem die sich bewegende Mechanik der Luke Schäden verursachen könnte und ebenso der Bereich, in dem Personen von außerhalb einen Blick bei teilweise geöffneter oder ganz geöffneter Notausstiegsluke in das Modul hineinwerfen möchten. Dies kann dazu genutzt werden, dass Personen oder Dinge, die sich noch in dem Modul befinden, entdeckt und gerettet werden können. Aber auch zum alleinigen Zwecke des Ilerslcllcns einer räumlichen Verbindung, über die beispielsweise Dinge ausgetauscht werden können zwischen dem Bereich im Modul und außerhalb des Moduls, ist der erste Mechanismus eingerichtet.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist der erste Mechanismus ein Mechanismus ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Schiebcmcchanismus, Schiebemechanismus mit starrer Schicbecinheit,

Schiebcmcchanismus mit mehreren beweglichen Schiebeeinheiten, Schiebemechanismus mit Lamellen und Schiebemechanismus mit einem rotierbaren Einzelblatt.

Eine beispielhafte Ausgestaltung des ersten erfindungsgemäßen Mechanismus, ist ein Schiebemechanismus, Da die Hauptanforderung an den erfindungsgemäßen ersten Mechanismus aber lediglich in der teilweisen öffnung der Notausstiegsluke besteht, kann damit auch jeder Mechanismus gemeint sein, der diese öffnung zur Verfügung stellt. In einem späteren Figurenbeispiel ist ein Schiebemechanismus mit einer starren Schiebeeinheit zu sehen, die als Einzelclement in eine dafür vorgesehene

Tasche verschoben wird und gleichzeitig eine öffnung der Notausstiegsluke frei gibt. Dabei kann aber genauso gut ein Schiebemechanismus mit mehreren beweglichen Schiebeeinheiten, die sich beispielsweise rolloartig aufrollen lassen, gemeint sein. Weiterhin ist der Einsatz von lamellenartigen Schiebcmechanismcn, die im geschlossenen Zustand alle parallel und gestreckt vorliegen und beim öffnen des Schiebemechanismus sich die einzelnen Lamellen aufstellen und während sie verbunden bleiben, ihre Kanten nach innen und außen weisen. Weiterhin ist ein Schiebemechanismus mit einem rotierbaren Einzclblatt möglich, wobei durch Rotation dieses Einzelblaücs das teilweise öffnen der Notausstiegsluke gewährleistet wird und somit eine Sichtprüfung ermöglicht wird. Dabei rotiert das Pinzelblaü beispielsweise um seine Längsachse, die beispielsweise senkrecht zur Vcrschiebciichtung des ersten Mechanismus ausgerichtet ist. Dies kann beispielsweise mit vertikal aufgehängten Jalousielamellen verglichen werden, bei dem zumindest eine einzelne Lamelle unabhängig von den anderen rotierbar ist.

Gemäß einem weiteren λusführungsbcispicl der vorliegenden Erfindung ist der /weite Mechanismus der Notausstiegsluke ein Klappmechanismus.

Um in einem Notfall eine möglichst schnelle vollständige öffnung der Notausstiegsluke zu gewährleisten, ist ein Klappmechanismus, der beispielsweise durch Gravitation angetrieben die vollständige öffnung der Notausstiegsluke bewerkstelligt, möglich. Jedoch ist auch ein zusätzlicher Antrieb des Klappmechanismus, also beispielsweise durch eine Feder oder andere mechanische, elektronische, pneumatische und hydraulische Antriebsmittel möglich.

Ist nach einer Sichtprüfung der Ausstieg frei zugänglich und kommt keine Personen durch das vollständige öffnen der Luke zu Schaden, kann der Klappmechanismus kann beispielsweise durch eine Drehbewegung eines dafür vorgesehenen Handgriffs, die eine Bolzenverriegelung löst, ausgelöst werden. Solch ein Klappmechanismus ist beispielsweise mit einer Achse mit entsprechenden Lagern im Rahmen der Notausstiegsluke verankert und lässt den die vollständige öffnung der Luke bedeckenden und verschließenden Teil der Klappe um diese Achse schwingen.

Gemäß einem weiteren λusführungsbeispicl der vorliegenden Erfindung ist der zweite Mechanismus der Notausstiegsluke unabhängig von einem Zustand des ersten Mechanismus betätigbar.

Um eine vollständige Trennung der Funktionalität beider Mechanismen zu gewährleisten, sind die Mechanismen derart ausgerichtet, dass bei einei potentiellen Beeinträchtigung einer der beiden Mechanismen der jeweils andere Mechanismus nicht davon betroffen ist. Sollte beispielsweise der erste Mechanismus beschädigt sein, so kann in einem Notfall der Benutzer immer noch die Notausstiegsluke vollständig öffnen, jedoch ist eine Sichtprüfung mittels des ersten Mechanismus nicht mehr möglich. Im umgekehrten Falle der eingeschränkten Funktionalität des zweiten Mechanismus kann der Benutzer beispielsweise durch die Bereitstellung

einer genügend großen öffnung mittels des ersten Mechanismus die Luke über diesen Weg verlassen.

Jedoch ist auch der Fall denkbar, in dem der erste Mechanismus ein Schiebemechanismus ist, der in verschiedenen Positionen arretiert und eingerastet weiden kann, wobei der zweite Mechanismus unabhängig von den verschiedenen Positionen des ersten Mechanismus ausklappbar ist.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung weist die Notausstiegsluke weiterhin eine Vorrichtung zur Zugangsfreigabe zur Bereitstellung eines kontrollierten Zutritts in das Aufenthaltsmodul hinein und/oder zur Bereitstellung eines kontrollierten Austritts aus dem Aufenlhallsmodui heraus auf.

Diese Vorrichtung zur Zugangsfreigabe ermöglicht es also, sowohl von innerhalb des Moduls als auch von außerhalb des Moduls lediglich dafür vorgesehene Peisonen dazu zu ermächtigen, die Luke derart und so weit zu öffnen, dass ein Aus- bzw. Eintritt möglich ist. So kann beispielsweise verhindert werden, dass unbefugte Personen aus dem Passagierbcrcich das Modul über die Notausstiegsluke entern bzw. betreten.

Dabei kann diese Vorrichtung beispielsweise als ' 1 astatur, ein mechanisches oder elektromechanisches Schloss, eine biometrische Datencrfassungsanlagc, ein Sprachcrkennungssyslerru oder ein Zahlenkombinaüonsschloss realisiert werden.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Vorrichtung zur Zugangs freigäbe der Notausstiegs luke ausgewählt aus dci Gruppe bestehend aus elektronischer Tastatur, mechanischer Tastatur und elektromechanischer Tastatm .

über solch eine Tastatur kann den befugten Benutzern der Notausstiegsluke sowohl von innerhalb als auch von außerhalb des Moduls der Zutritt gestattet werden. Für einen besonderen Notfall kann dieses Hindernis durch zusätzliche Maßnahmen entfallen, so dass die Bedienung dieser Vorrichtung nicht mehr vonnöten ist. Ein hierbei beispielsweise benutztes clektro-magnetisches Keypad oder Tastatur kann sich dabei in zweifacher Ausführung einmal für Innenseite und einmal für Außenseite auf der Schiebeeinheit des ersten Mechanismus befinden.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung weist die Notausstiegs luke zusätzlich ein Element zur Erleichterung des Aus- und Einstiegs auf.

Um im Gegensatz zu bisherigen Lösungen von Notausstiegsluken auch einen Einstieg in beispielsweise ein λuienthaltscompartment durch die Notausstiegsluke zu gewährleisten, sind bestimmte Elemente zur Erleichterung des Aus- und Einstieges an der Luke oder in der näheren Umgebung der Luke angebracht. Es können somit spezielle Trittstufen oder Griffe vorgesehen sein, die es dem Benutzer erleichtern, durch den möglicherweise engen Spalt bzw. die vollständig geöffnete Notausstiegsluke zu klettern. Da bei dem Vorgang meist ein gewisser

Höhenunterschied überwunden werden muss, ist hierbei auf besonders tritt- und rutschfeste Materialien zu achten.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbcispicl der vorliegenden Erfindung ist das Element zur Erleichterung des Aus- und Einstieges ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Stufe, einklappbarer Stufe, Sitzlehne, Sitzfläche, Trittbrett, Handgriff und Geländer.

Es kann die Notausstiegsluke direkt über den Sitzreihen des Passagierbereichs angeordnet sein. Um nun in diesem Bereich ein- oder aussteigen zu können, sind zusätzliche Trittflächen an den umliegenden Sitzen angebracht, wobei auch die Sitzlehnen, Silzflächen, die Armlehnen und andere einklappbare Stufen als Trittflächen verwendet werden können. Diese Elemente erleichtern den Einstieg in das vertikal darüber liegende Modul durch die Notausstiegsluke. Aber auch zusätzliche Griffe im Deckenbereich können als Elemente zur Erleichterung des Aus- und Einstieges angebracht werden.

Auch ist eine ein- und ausklappbare Stufe an der vertikalen Außenwand des Comparlments eine mögliche Vorrichtung zur Erleichterung des Aus- und Einstieges. Weiterhin sind zusätzliche Griffe im Innenraum des Moduls vorgesehen, an denen sich der ein™ bzw. aussteigende Benutzer sichern und festhalten kann.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die

Notausstiegsluke zur Anbringung zwischen einer Decke eines Passagierbereichs und einer Crown Area ausgeführt.

In einer ersten Variante ist die Notausstiegsluke somit kein Teil des so genannten Ceilings oder auch der Decke im Passagierbereich, sondern befindet sich zwischen diesem Ceilhig und der so genannten Crown Arca. Somit befindet sich also untcihalb des Notausstieges bzw. der Notausstiegsluke ein so genanntes Dckorpancl, welches in die Passagierdecke, also das Ceiling, eingearbeitet ist.

Diese beispielhafte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung kann beispielsweise für ein Flight Crew Rest Compartmcnt interessant sein, da hier gewöhnlicherweisc in dem Bereich unterhalb eines Dekorpanels im Ceiling keine Personen anwesend sind,

und somit durch ein Herunterfallen bei einem nötigen Entfernen des Dekorpanels keine Personen- bzw. Sachschäden entstehen können.

Dadurch ist aber nicht ausgeschlossen, dass die erfindungsgemäße Notausstiegsluke direkt als Teil des Ceilings ausgestaltet ist und es somit kein Dekorpanel zwischen der Nolaussüegsluke und dem Passagierbereich gibt. Die Notausstiegsluke ist somit in die Decke des Passagierbereichs eingearbeitet, direkt zugänglich und durch keine weitere Schicht optisch oder mechanisch geschützt. Diese beispielhafte Variante der Notausstiegsluke ist beispielsweise in einem Crew Rest Compartment, welches sich im hinteren Teil des Flugzeuges befindet, realisiert.

Gemäß einem weiteren λusiührungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Betätigen einer Notausstiegsluke zum Notausstieg aus einem Aufenthaltsmodul für ein Flugzeug heraus und zum Einstieg in das Aufenthaltsmodul hinein angegeben, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: Betätigen eines ersten Mechanismus, Prüfen, ob eine Betätigung eines zweiten Mechanismus möglich ist, Betätigen eines zweiten Mechanismus zum vollständigen öffnen der Luke, wobei der erste Mechanismus nicht gleich dem zweiten Mechanismus ist.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren, das sowohl einen Aus- als auch einen Einstieg in ein Aufenthaltsmodul ermöglicht, können mögliche Schäden durch Betätigung des zweiten Mechanismus zu vermieden werden. Dieses Prüfen, ob eine Betätigung des zweiten Mechanismus möglich ist, beinhaltet somit die Prüfung, ob die Betätigung des zweiten Mechanismus durch die Mechanik und Funktionsweise des zweiten Mechanismus sowohl Personen- als auch Sachschäden anrichten kann. Der Benutzer des erfindungsgemäßen Verfahrens hat also auch in einer Notsituation die Möglichkeit, das Modul zu betreten und zu verlassen, ohne Schaden anzurichten.

Damit eine vollständige unabhängige Funktionalität der beiden Mechanismen in jedem Fall gegeben ist, entsprechen sich die beiden Mechanismen 1 und 2 nicht zu 100 %. Dadurch wird gewährleistet, dass in einem Schadensfall des einen Mechanismus jeweils der andere noch funktionstüchtig sein kann.

Dabei kann die Wirkungsweise des Verfahrens zum Betätigen einer Notausstiegsluke, um das Compartmcnt zu verlassen, in beispielhafter Ausgestaltung durch folgende Tätigkeiten beschrieben werden: einen Griff anheben und durch Drehbewegung eine Bolzenverriegelung lösen, Hatch Panel mit Hilfe des Handle in die Tasche schieben, eine Verriegelung in einer Position, die die Luke halb offen lässt, einrasten, Freigängigkeil des Ausstiegs prüfen, Handle betätigen zum vollständigen öffnen der Luke, und Ausstieg aus der Luke mit Nutzung von beispielsweise Packsit/lehncn und Sitzflächen. Dabei ist von Bedeutung, dass gemäß anderen Ausführungsbeispielcn die Reihenfolge der Verfahrensschritte durchaus variieren kann.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung weist das er fmdungs gemäße Verfahren weiterhin die folgenden Schritte auf: Anheben eines Griffs, Lösen einer Verriegelung und Feststellen einer Verriegelung.

Um beispielsweise eine Schiebccinhcit aus ihrer geschlossenen Position In eine zumindest teilweise geöffnete Position zu bringen, kann beispielsweise mittels eines Griffs und dem Lösen einer möglichen Verriegelung dieser Zustand zur Sichtprüfung eingeleitet werden. Danach ist eine Feststellung oder auch Arretierung der Schiebeeinheit mittels einer Verriegelung möglich, so dass sich bei möglichem späteren kompletten öffnen der Luke durch beispielsweise einen Klappmcchanismus sich die Vcrschicbecinheil nicht mehr bewegt.

Gcmäß eines weiteren Ausfuhrungsbeispiels der vorliegenden Erfindung weist das Verfahren den folgenden Schritt auf: Entfernen eines Dekorpanels.

Dabei ist hier mit Entfernen ein sicheres Entfernen eines Dekorpanels gemeint, was berücksichtigt, dass ein herunterfallendes Bauteil bzw. Dekorpanel mögliche

Verletzungen bei darunter befindlichen Passagieren verursachen kann. Dabei kann das Entfernen durch beispielsweise Schieben, Schlagen, Entgegennehmen, Drücken, Knicken und Pressen vollzogen werden. Wichtig dabei ist, dass genügend großer Raum für den Durchtritt des Benutzers beim Ein- bzw. Ausstieg zur Verfügung gestellt wird.

Das DekorpancI kann auf der Kabinenscite angebracht sein und kann von dort bzw. von der Innenseite des Moduls entfernt werden.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbcispiel der vorliegenden Erfindung weist das Verfahren zusätzlich den folgenden Schritt auf: Nutzung einer Aus- bzw. Einstieghilfe aus der Gruppe bestehend aus Stufe, einklappbarcr Stufe, Sitzlehncn. Sitzflächen, Trittbrett, Handgriffe und Geländer.

Sollte sich die Notausstiegsluke beispielsweise oberhalb von Passagiersit/.en befinden, so ist eine Nutzung von Aufstiegs- bzw. Ausstiegshilfen unvermeidlich. Diese können beispielsweise durch Tritt flächen, die für besonders trittsichcren Halt bei vertikalem Einstieg in das darüber liegende Modul bieten, gewährleistet sein. Somit sind beispielsweise Armlehnen oder Rückenlehnen, die besonders dafür ausgerichtet sind, /ur Nutzung zu solch einem Zweck geeignet.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel dei vorliegenden Erfindung weist das Verfahren die folgenden Schritte zusätzlich auf: Betätigen einer Vorrichtung zur

Zugangs freigäbe zur Bereitstellung eines kontrollierten Zutritts in das λufenthaltsmodul hinein und/oder zur Bereitstellung eines kontrollierten Austritts aus dem Aufenthaltsmodul heraus.

Dabei sind folgende drei Varianten Vorrichtungen zur Zugangsfreigabe möglich: Lediglich eine Vorrichtung, die von außerhalb des Moduls bedienbar ist, eine Vorrichtung, die sowohl von außerhalb als auch von innerhalb des Moduls bedienbar ist und eine Vorrichtung, die lediglich von innerhalb des Moduls, bedienbar ist. Somit kann also bei der Variante, in der lediglich die Vorrichtung von außen betätigbar ist verhindert werden, dass Unbefugte Zutritt in das Modul erhallen. Ein Betätigen von innerhalb des Moduls ist dabei nicht möglich und erwünscht, da in einem Notfall das erfindungsgemäße Verfahren so schnell wie möglich ablaufen können muss.

So kann dieser Schritt beispielsweise als Betätigung eines Keypads gesehen werden, welches einen bestimmten Code von dem Benutzer verlangt, um die Befugnis des Benutzers zu überprüfen.

Gemäß einem weiteren Auslührungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung einer Notausstiegsluke gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Brfindung in einem Flugzeug angegeben.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist ein λufenthaitsmodυl mit einer Notausstiegsluke gemäß einem Ausfühmngsbcispicl der vorliegenden Brfindung für ein Flug/eug angegeben.

Gemäß einem weiteren λusführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist ein Flugzeug mit einer Notausstiegsluke gemäß einem der vorherigen Ausführungsbeispiele angegeben.

Als Vorteile sind neben geringem Einbauvolumen, geringem Gewicht durch

Verwendung neuer Materialien oder Verhinderung des Betretens von Unbefugten durch elektrische oder elektromechanische Zugangsvorrichtungen auch folgende Vorteile zu nennen: Die Entsprechung hoher Sicherheitsansprüche durch die Möglichkeit der visuellen Einschätzung der gegenüberliegenden Seite, weiterhin geringer Wartungsaufwand durch effektive und einfache Mechanik, ein leichter Einstieg und Ausstieg sowie die minimale Auswirkung auf das Overhead Stowagc Compartment Fassungsvolumen .

Weitere λusführungsbeispiclc und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung.

Die Darstellungen in den Figuren sind schemaüsch und nicht maßstäblich.

Figurcnbeschrcibung

Fig. 1 bis Fig. 5 zeigen eine schematische, dreidimensionale Darstellung der erflndυngsgcmäßcn Notaυsstiegsluke gemäß einem Ausiührungsbcispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 6 zeigt eine schematische, zweidimensionale Darstellung der erfmdungsgemäßen Notausstiegsluke in einer Seitenansicht.

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Fig. 7 und 8 zeigen eine schematische, zweidimensionale Darstellung der erfindungsgemäßen Notausstiegsluke gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 9 zeigt eine schematische, dreidimensionale Darstellung der crfϊndungsgemäßcn Notausstiegsluke gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 10 zeigt eine schematische, dreidimensionale Darstellung eines Flugzeuges gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 1 1 zeigt eine schematische, zweidimensionale Darstellung der erfindungsgemäßen Notausstiegsluke gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 12 zeigt eine schematische, dreidimensionale Darstellung der erfindungsgemäßen Notaussliegsluke in einem Compartmcnl gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 13a und 13b zeigen eine schematische, zweidimensionale Darstellung der erfindungsgemäßen Notausstiegsluke gemäß einem λusführungsbeispicl der vorliegenden Erfindung.

Fig. 14 zeigt eine schematische, dreidimensionale Darstellung der erfindungsgemäßen Notausstiegsluke gemäß einem λusführungsbcispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 15 zeigt eine schematische, zweidimensionale Darstellung der erfindungs gemäßen Nolaussüegsluke gemäß einem λusführungsbcispiel der vorliegenden Erfindung.

Im folgenden werden mit Verweis auf die Figuren bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beschrieben.

In der folgenden Figurenbeschreibung werden für die gleichen oder ähnlichen Elemente die gleichen Bezugsziffern verwendet.

Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung einer Notausstiegsluke 100. Die erfindungsgemäße Notausstiegslukc weist dabei einen Rahmen 1 auf, in dem sich die Lukenplatle/cin Schiebeelement oder Schiebeeinheit 2 derart befindet, dass durch Betätigen eines ersten Mechanismus mittels eines Handgriffs 4 die Lukcnplatte in einen dafür vorgesehenen Verstauraum eine so genannte Tasche 3 hineinbefördert werden kann. Dabei ist weiterhin das umgebende Material der Notausstiegsluke 7 gezeigt, welches in die erfindungsgemäße Notausstiegsluke 100 eingearbeitet ist. Dabei ist in Fig. 1 die Notausstiegslukc in einer komplett geschlossenen Situation gezeigt, bei der sowohl der erste Mechanismus als auch der zweite Mechanismus, die der erfindungsgemäßen Idee zugrunde liegen, vollkommen geschlossen sind.

Fig. 2 hingegen zeigt die erfind ungs gemäße Notausstiegslukc 100 in einer halboffenen Position, bei der die Schiebeeinheit 2 eine teilweise öffnung der Notausstiegsluke freigibt und zum ' Feil in den Verstauraum bzw. die Tasche 3 eingeschoben ist. Durch dieses teilweise öffnen der Notausstiegslukc wird die nötige Sichtprüfung von innerhalb des Moduls aus dem Modul heraus oder von außerhalb

des Moduls in das Modul hinein möglich. Dabei ist in dieser Figur das Modul, in welchem die Notausstiegsluke eingebaut ist, nicht gezeigt.

Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Notausstiegsluke 100 in dem Zustand, nachdem der zweite Mechanismus zum vollständigen öffnen der Notausstiegsluke betätigt wurde. Der zweite Mechanismus, hier gezeigt durch ein Scharnier für einen Klappmechanismus 5, der gewährleistet, dass die ganze liinheit samt der Lukenplatte bzw. Schiebeeinheit und der daneben befindlichen Tasche aus dem Rahmen der Notausstiegsluke herausklappt. Es sind weiterhin zwei Buchsen 6 zu sehen, in die ein Bolzen 8, der hier am Ende einer Führung gezeigt ist, arretiert werden kann. Dabei markieren die beiden gezeigten Buchsen 6 die beiden Positionen halboffen (linke Buchse) und geschlossen (rechte Buchse). Es ist hierbei deutlich zu sehen, dass der erste Mechanismus ungleich dem zweiten Mechanismus ist und dass eine Sichtprüfung eines Bereichs unterhalb der Notausstiegsluke durch zumindest teilweises öffnen der Notausstiegsluke mittels des ersten Mechanismus erreicht werden kann. Dabei befindet sich in diesem λusführungsbeispiei der Bereich unterhalb der Notausstiegsluke dort, wo die Klappe des Klappmechanismus hincinschwingt, also der Bereich gemeint ist, in welchem sich die Klappe im gezeigten Zustand befindet. In diesem Beispiel ist deutlich zu erkennen, dass sich dort ein Gefahrenpotential dadurch ausbildet, dass die schwingende Klappe mit den Elementen 2, 3, 8 und 5 Personen- und Sachschäden verursachen kann.

Fig. 4 zeigt eine erfmdungsgemäße Notausstiegsluke 1 im geschlossenen Zustand, wobei vier Buchsen 6 gezeigt sind, die zur Arretierung des Schicbeelcmcnts bzw, dci Schiebeeinheit gedacht sind. Weiterhin ist ein Handgriff 4 gezeigt, mit dem der

Schiebcmcchanismus bzw. allgemein der erste Mechanismus betätigt werden kann.

Fig. 5 zeigt eine erfindungsgemäßc Notausstiegsluke in geschlossenem Zustand mit dem umgebenden Material der Notausstiegsluke 7 und den beispielhaften Abmessungen, also der Tiefe und der Breite der Notausstiegsluke. Dabei ist die Tiefe 9 beispielsweise in einem Bereich von 550 - 750 mm anzugeben, wohingegen die Breite 10 der Notausstiegsluke beispielsweise in einem Bereich von 300 - 500 mm liegen kann.

Diese Abmessungen ergeben sich durch die minimal Erfordernisse an die Luke, gegeben durch die Anatomie des Menschen. Laut etwaigen Studien können folgende Maße zu Grunde gelegt werden: Schulterbrcite: 532mm, Brusttiefe: 282mm, Diagonale:602,12mm.

In einer weiteren Studie wird ein Größenbeieich von X: 580-690mm, Y: 330- 410mm, D:667-802mm beschrieben; wobei X hier als Tiefe. Y hier als Breite und D hier als Diagonale gesehen werden kann.

Unter der Berücksichtigimg von mit/uführendem Emergency Equipmcnt, also allen Gegenständen, die der notaussteigendc Benutzer mit sich führen möchte, ist hiermit ein angemessener Giößenbereich der Luke beansprucht.

Dabei ist hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle genannten Größenangaben ein spezielles Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschreiben und nicht zwingend in dem genannten Rahmen liegen.

Fig. 6 zeigt eine erfindungsgemäßc Notaυsstiegsiuke 100 in der Seitenansicht. Aufgrund der konstruktionstechnischen Gestaltung der erfindungsgemäßen Notausstiegsluke kann dem Wunsch einer möglichst geringen Einbauhöhe nachgekommen werden. Unter Berücksichtigung dieses Wunsches überschreitet das

Emcrgcncy Hatch nur geringfügig die normale Sandwich Paneldicke von z.B. 2,54 cm (1 ϊnch). Dabei ist ein Emergency Hatch eine Notausstiegslulce gemäß der vorliegenden Erfindung. Dies ermöglicht es, beispielsweise die Höhe des eigentlichen Compartments und damit die Kopffreiheit und den Komfort innerhalb des Compartments zu steigern.

Beispielhaft kann die Bauteiltiefe der Tasche, in welche das Schiebcpanel geschoben wird, um die Sichtprüfung der gegenüberliegenden Seite zu ermöglichen 29,4 mm betragen. Die Baitciltiefe im Bereich des Handgriffs kann beispielsweise 31 ,4 mm betragen, wobei damit der Schließmechanismus und das optionale keypad berücksichtigt sein kann.

Auch dies sind lediglich optionale Maße, die in anderen Ausführungsbcispielen verschieden ausfallen können.

Dabei sind, um ein sehr niedriges Gewicht erreichen zu können, folgende Materialien beispielsweise für folgende Teile der Notausstiegsluke verwendet: Der Rahmen kann beispielsweise aus Aluminium, das Schiebepaneel bzw. die Schiebecinheit aus Dekor, Wabenkern, Kernfüllmassc oder Verstärkungsbuchsen gefertigt sein. Die Tasche kann beispielsweise aus CFK, der Bügel und das gegenüberliegende elektromagnetische Keypad bzw. die Tastatur können aus Aluminium oder Titan gefertigt sein, ebenso die Drehachse. Die Buchse und die Führung hingegen können aus Aluminium, der Bolzen an sich wiederum aus Titan gefertigt sein. Dabei kann beispielsweise ein Gewicht von maximal 6,5 kg erreicht werden.

Fig. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel der eiTmdungsgemäßen Notaussüegεlukc 7, wobei der Griff 4 und die Bolzen 1 1 in einer Draufsicht erkennbar sind und die Tiefe

9 der Nolaussliegslukc und Tiefe und Breite 10 der Notausstiegsluke angedeutet sind. Beispielsweise kann die Tiefe 532 mm und die Breite 444 mm sein.

Fig. 8 zeigt eine beispielhafte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung, wobei beide Mechanismen detailliert dargestellt werden. Es sind die Buchsen 6 zu erkennen, in welchen der Bolzen 8, hier am Ende der Führung 12 gezeigt, einrasten kann. Diese Einrastung geschieht mittels der Feder 13, die den Bolzen von der Gelcnkstangc 14 wegbewegt und in die Arretierungen einfahren lässt. Diese Gclenkstange 14 kann über einen Bügel bzw. Handgriff 15 betätigt werden und lässt somit das Lösen der Arretierung in dieser geschlossenen Position zu und ermöglicht ein teilweises öffnen der Notausstiegsluke durch diesen ersten Mechanismus. Dabei läuft das Schicbcclcment bzw, die Schiebeeinheit 2 in der Führung 12 in die Tasche 3 hinein. Sic kann dann zum späteren Zeitpunkt in teilweise geöffnetem Zustand in der Buchse 6a arretiert und verriegelt werden. Anschließend kann der zweite Mechanismus betätigt werden, der über eine Achse 18 die gesamte innere Einheit, wie in Fig. 3 gezeigt, ausklappcn lässt. Es ist weiterhin ein Wartungspancel 17 gezeigt mit einer Batterie 16, die für die Tastatur, die als Vorrichtung zur Zugangsfrcigabc ausgewählt ist, vorgesehen ist. Diese Tastatur kann beispielsweise von der Außenseite angebracht sein, um nur Befugten Zutritt in die Notausstiegsluke zu erlauben.

Um die Wirkungsweise der erfmdimgsgemäßen Notausstiegsluke und eines λus- oder Einstieges in ein Compartment darzustellen, seien folgende nicht zwingend chronologisch auszuführende Schritte genannt: Griff anheben und durch Drehbewegung eine Bolzenverricgelirag lösen, das Schiebepaneel bzw. die

Schicbecinhcit mit lϊilfe des Griffs in die Tasche schieben, Verriegelung in der Position der Buchse 6a einrasten, möglicherweise ein Dekorpanel auf der Kabinenseite durch die entstandene öffnung der Notausstiegsluke entfernen,

Vornehmen einer Sichtprüfung des gewünschten äußeren oder inneren Bereichs, Betätigung eines Griffs zum vollständigen öffnen der Notaussliegslukc und darauf folgender Ausstieg mit Nutzung der Hilfselemente zum Aus- oder Einstieg und Keypad bzw. Griff betätigen zum vollständigen öffnen der Luke.

In dieser detaillierten Figurendarstellung ist es deutlich zu erkennen, dass der zweite Mechanismus, hier ein Klappmechanismus, unabhängig vom ersten Mechanismus, hier ein Schiebemechanismus ist realisiert wurde.

Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Nolausstiegsluke 100, wobei der Rahmen der Notausstiegsluke 1 gezeigt ist mit der darin befindlichen Führung 12. in der ein möglicher Schicbcmcchanismus sich bewegen kann. Die Buchse zwischen der Arretierung 6a ist weiterhin deutlich dargestellt. Ebenso ist der Bügel b/w. Handgriff 15 gezeigt, welcher eine Verbindung /ur Gelcnkstangc 14 und dem damit verbundenen öffnungs- bzw. Verschließ- und Arretiermechanismus verbunden ist.

Fig. 10 zeigt ein Flugzeug, welches im vorderen Bereich ein Flight Crew Rest Compartment 19 enthält und welches im hinteren Bereich ein Crew Rest Compartment bereitstellt. Dabei ist durch diese Figur nicht ausgeschlossen, dass sowohl ein FCRC als auch ein CRC an anderen Stellen des Flugzeuges sowohl auf dem Ilauptdcck als auch im darunter liegenden Frachtbereich b/w. direkt unter dem Cockpit angeordnet sein können.

Fig. 1 1 zeigt ein Blick von oben in ein beispielhaftes λulenthaltsmodul mit einer Notausstiegsluke gemäß der vorliegenden Erfindung. Dabei ist die Position der Nolausstiegsluke 22 zwischen zwei Betten dieses Compartmcnts angeordnet. Dabei ist mit den beiden Pfeilen 28 eine mögliche Fluchtrichlung nach Verlassen des

Compartmenls durch die Notausstiegs luke heraus angedeutet. 21 hingegen zeigt die Flugrichtung des Flugzeuges an.

Fig. 12 zeigt ein Aufenthaltsmodul 19 mit einer Notausstiegslukc 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Dabei ist hier beispielhaft ein FCRC, also ein Modul für die Flugbesatzung dargestellt, in welches gerade ein Besatzungsmitglied 26 ein- bzw. aussteigt. Rs ist deutlich zu sehen, dass mittels der Aus- und Einstiegshilfe 23, die hier beispielhaft als einklappbare Stufe dargestellt ist, der Einstieg von dem unteren Hauptdeckbereich in die Crown Area ermöglicht wird. Dabei ist mit 27 die Position des normalen Aus- und Einstieges, also beispielsweise einer Treppe, gekennzeichnet. Im Falle einer möglichen Deformation dieser Treppe 27 kann also das hier gezeigte beispielhafte Compartment über die Notausstiegslukc 100 begangen oder verlassen werden und es können eingeklemmte Personen aus dem Modul gerettet werden. Es ist weiterhin eine Schlafgelegenheit 25 gezeigt, die sich oberhalb der Deckcnlinic im Gangbereich 24 befindet. Wie hier beispielhaft gezeigt ist, befindet sich die Notausstiegslukc 100 auf leicht unterschiedlicher Höhe wie die Deckcnlinie im Gangbereich 24. Sic ist deutlich von ihr abgesetzt um darzustellen, dass zwischen dem Ceiling und der Crown Area der Befestigungsort für die Notausstiegsluke ist und unter der Notausstiegsluke noch ein DckorpancL welches nicht gezeigt ist, als Teil der Dcckenlinie bzw. des Ceilings existiert. Wie hier deutlich zu erkennen ist, befinden sich in dem Bereich unterhalb der Notaussticgsluke keine Sitze für Passagiere, so dass durch Entfernen eines möglichen Dekorpanels kein Personen™ oder Sachschaden verursacht werden kann.

Die Fign. 13a und 13b zeigen beide ein λufcnthaltsmodul für die Kabinenbesatzung. Fig. 13A zeigt dagegen keine Notausstiegsluke innerhalb des Moduls 20a, wohingegen 13B ein Modul 20 mit einer solchen Luke mit der Ziffer 100 darstellt.

Die Pfeile 28 markieren eine mögliche Fluchtrichtung im Notfall aus dem Modul heraus.

Fig. 14 zeigt ein Aufenthaltsmodul 20 mit Ausstiegsluke für die Kabinenbesatzung. Dabei ist die Position 27 des normalen Ausstieges mit einer Treppe gezeigt, die sich deutlich unterscheidet von der Position der Notausstiegsluke 100. Der übergangsbereich 29, der mindestens Kopfhöhe aufweist, befindet sich zwischen den Bereichen rechts und links davon, in denen mehrere Schlafgelegenheiten 25 zur Verfügung gestellt werden. Weiterhin gibt es einen Bereich, in dem sich nur in geduckter Position, also mit geringerer Kopfhöhe, aufgehalten werden kann. Dies ist der Bereich 30. Weiterhin ist deutlich gezeigt, wie ein einsteigendes oder aussteigendes Besatzυngsmitglicd 26 mit Hilfe der Aus» bzw. Einstiegshilfen die zu überwindende vertikale Höhe bewältigt. Dabei macht er sich die zusätzlichen Elemente, die eine zusätzliche Trittstufe als Einstiegshilfe, eine Rückenlehne oder Sitzfläche als Einstiegshilfe zunutze. Weiterhin ist deutlich erkennbar, dass sich die Notaussüegsluke über dem Passagierbereich und somit über sitzenden Passagieren befindet, weshalb in dieser Ausführungsform auf ein Dckorpancl unterhalb der λusstiegsluke verzichtet wird. Denn dieses könnte bei einem möglichen Aus- oder Einstieg bei Herunterfallen Personen- oder Sachschaden verursachen.

Fig. 15 zeigt einen Querschnitt durch einen Flugzeugrumpf 36 mit einem λufenthaltsmodul 20, welches eine Notausstiegsluke 100 enthält. Es ist die Dcckcnlinie 32 gekennzeichnet, die das Cciling des Passagierbereichs darstellt. Ebenso ist hier deutlich zu sehen, dass die Notausstiegsluke 100 über Sitzen im Passagierbereich 31 angebracht ist und somit beispielsweise als Teil des Ceilings ausgestaltet sein kann. In diesem Falle ist auf ein nicht gezeigtes Dekorpanel verzichtet. Dabei sind mehrere Kojen und Schlafgelegenheiten 25 verdeutlicht.

Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass „umfassend" keine anderen Elemente oder Schritte ausschließt und „eine" oder „ein" keine Vielzahl ausschließt. Ferner sei darauf hingewiesen, dass Merkmale oder Schritte, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele beschrieben worden sind, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten anderer oben beschriebener Ausführungsbeispiele verwendet werden können. Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht als Einschränkung anzusehen.

BEZUGSZEICHENLISTE

100 Notausstiegsluke 02 Flugzeug mit einem Aufenthaitsmodul mit einer Notausstiegsluke

1 Rahmen der Notausstiegsluke

2 Lukenplatte / Schiebeeinheit

3 Tasche / Verstauraum für Lukenplattc

4 Handgriff 5 Scharnier für Klappmechanismus

6 Buchse

6a Buchse /wischen Arretierung

7 Umgebendes Material der Notausstiegsluke

8 Bolzen am linde der Fühlung 9 Tiefe der Notausstiegsluke

10 Breite der Notausstiegsluke

1 1 Bolzen / Kührungsstiüe

12 Führung

13 Feder 14 Gclenkslange

15 Bügel / Handgriff

16 B atteri e (Tastatur )

17 Wartungspanel

18 Achse 19 Aufenthaitsmodul mit Notausstiegsluke für die Piloten (FCRC)

20 Aufenthaitsmodul mit Notausstiegsluke für die Kabinenbesatzung (CRC) 20a Aufenthaltsmodul ohne Notaussücgsluke für die Kabincnbcsat/ung (CRC)

21 Flugrichtung

22 Position der Notausstiegsluke in einem FCRC

23 Aus- und Einstiegshilfe

24 Dcckcnlinie im Gangbereich

25 Koje / Schlafgelegenheiten 26 einsteigendes Besatzungsmitglied

27 Position des normalen Aus- und Einstiegs

28 Mögliche Fiuchtrichtung im Notfall aus dem Modul heraus

29 übergangsbereich mit mindestens Kopfhöhe

30 Bereich mit Steg / Laufsteg 31 Sitze im Passagierbereich

32 Deckenlinie

33 zusätzliche Trittstufc als Einstiegshilfe / Armlehne vom Sitz

34 Rückenlehne als Einstiegshilfe

35 Silzfläche als Einstiegshilfe 36 Flugzeugrumpf