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Title:
EMERGENCY WHEEL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/141817
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to attachments (14) for a vehicle wheel (1) which comprises a rim (2) and a tyre (3) arranged on the rim (2), wherein the attachments (14) are designed to enable in an operating state, in which they are fastened to the vehicle wheel (1), a driving operation while the tyre function is restricted. The invention further relates to tensioning means (22) for such attachments (14).

Inventors:
TSIBERIDIS KONSTANTIN (DE)
Application Number:
EP2019/051265
Publication Date:
July 25, 2019
Filing Date:
January 18, 2019
Export Citation:
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Assignee:
GV ENG GMBH (DE)
International Classes:
B60B11/10; B60B15/26; B60B19/00
Domestic Patent References:
WO2001038106A12001-05-31
Foreign References:
DE1240430B1967-05-11
FR1043038A1953-11-05
US2454923A1948-11-30
US1055372A1913-03-11
GB857897A1961-01-04
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
WUESTHOFF & WUESTHOFF (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Spannmittel (22) zum Verspannen eines Aufsatz (14) an einer Felge (2) eines Fahrzeugrads (1), wobei der Aufsatz (14) ausgebildet ist, um in einem

Betriebszustand, in dem er am Fahrzeugrad (1)

befestigt ist, einen Fährbetrieb bei eingeschränkter Reifenfunktion zu ermöglichen, wobei das Spannmittel (22) in einem Schnitt durch eine in radialer und axialer Richtung (A) erstreckten

Schnittebene einen in axialer Richtung (A) abragenden und nach radial innen verlaufenden hakenartig

ausgebildeten Hintergriffabschnitt (28) zum

formschlüssigen Hintergreifen des Felgenhorns (10) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Hintergriffabschnitt (28) in eine Anlagefläche (30), die insbesondere in einer in radialer und/oder umfänglicher Richtung (U) erstreckten Ebene liegt, übergeht, die ausgebildet und angeordnet ist, um das Felgenhorn (10) von axial außen zu kontaktieren.

2. Spannmittel (22) zum Verspannen eines Aufsatz (14) an einer Felge (2) eines Fahrzeugrads (1), wobei der Aufsatz (14) ausgebildet ist, um in einem

Betriebszustand, in dem er am Fahrzeugrad (1)

befestigt ist, einen Fährbetrieb bei eingeschränkter Reifenfunktion zu ermöglichen, wobei das Spannmittel (22) einen hakenartig

ausgebildeten Hintergriffabschnitt (28) zum

formschlüssigen Hintergreifen des Felgenhorns (10) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das der Hintergriffabschnitt (28) um eine Achse (50), die tangential zur Umfangsrichtung (U) verläuft, gegenüber wenigstens einem Teil des übrigen

Spannmittels (22) verschwenkbar ist und in wenigstens einer ersten Stellung (Sl) und einer zur ersten Stellung (Sl) um die Achse (50)

verschwenkten zweiten Stellung (52), insbesondere durch eine kraftschlüssige Verspannung und/oder eine formschlüssige Arretierung, positionierbar ist, wobei der Hintergriffabschnitt (28) in der ersten (Sl) Stellung in einem Schnitt durch eine in radialer und axialer Richtung erstreckten Schnittebene in axialer Richtung abragend und nach radial innen verlaufend hakenartig ausgebildet ist, insbesondere wobei das Spannmittel (22) eine

Anlagefläche (30) aufweist, die insbesondere in einer in radialer und/oder umfänglicher Richtung (U)

erstreckten Ebene liegt und die ausgebildet und angeordnet ist, um das Felgenhorn (10) von axial außen zu kontaktieren, insbesondere wobei der Hintergriffabschnitt (28) gegenüber der Anlagefläche (30) verschwenkbar ist.

3. Spannmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch

gekennzeichnet, dass der Hintergriffabschnitt (28) in die Anlagefläche (30) in einem Übergangsbereich (32) übergeht, wobei die Oberfläche des Übergangsbereichs (32) zwischen dem Hintergriffabschnitt (28) und der Anlagefläche (30) einen zurückversetzten Abschnitt

(35) aufweist, der in axialer Richtung (A) gegenüber der Anlagefläche (30) nach axial außen versetzt angeordnet ist.

4. Spannmittel (22) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel (22) einen Befestigungsabschnitt (36) zur Verbindung des Spannmittels (22) mit dem Aufsatz (14) aufweist, insbesondere wobei der Befestigungsabschnitt (36) radial innenliegend von dem Hintergriffabschnitt (28) und/oder von der Anlagefläche (30) angeordnet ist, insbesondere wobei der Befestigungsabschnitt (36) wenigstens eine, insbesondere mehrere,

Befestigungseinrichtungen (38), die insbesondere als Schraubenaufnahmen oder Gewindebolzen ausgebildet sind, aufweist, die ausgebildet und angeordnet sind, um das Spannmittel (22) über den Befestigungsabschnitt

(36) , insbesondere mittels einer Schraube oder einer Schraubenmutter, an dem Aufsatz (14) in axialer

Richtung (A) klemmend gegen ein Spiel zu sichern.

5. Spannmittel (22) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hintergriffabschnitt (28) des Spannmittels (22), ggf. wenn er sich in der ersten Stellung (Sl) befindet, beim Blick nach radial innen, einen Halteabschnitt (42), der zur Aufnahme von Spannkräften ausgebildet ist, und einen

Einführabschnitt (44), der ausgebildet ist, um ein Einfahren des Hintergriffabschnitts (28) zwischen Felgenhorn (10) und einer am Felgenhorn (10)

anliegenden Reifenseitenwand zu ermöglichen, aufweist, wobei der Einführabschnitt (44) axial innen gegenüber dem Halteabschnitt (42) angeordnet ist, insbesondere wobei der Halteabschnitt (42) eine haftungserhöhende Beschichtung (480), insbesondere eine Gummierung, aufweist und/oder wobei der Einführabschnitt (44) eine haftungsreduzierende Beschichtung (490), insbesondere eine Teflonbeschichtung, aufweist.

6. Spannmittel (22) nach Anspruch 5, dadurch

gekennzeichnet, dass der Einführabschnitt (44) eine geringere Materialdicke (46) als der Halteabschnitt (42) aufweist und/oder dass der Einführabschnitt (44) eine nach axial innenliegend, insbesondere

kontinuierlich, abnehmende Materialdicke aufweist.

7. Spannmittel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch

gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt (42) in

Umfangsrichtung (U) weiter erstreckt ist als der

Einführabschnitt (44).

8. Spannmittel (22) nach einem Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt (42) einen sich nach axial innen in seiner umfänglichen

Erstreckung verjüngenden Abschnitt aufweist und/oder dass der Einführabschnitt (44) einen sich nach axial innen in seiner umfänglichen Erstreckung verjüngenden Abschnitt aufweist, insbesondere wobei der

Einführabschnitt (44) über seine gesamte Erstreckung nach axial innen sich in seiner umfänglichen

Erstreckung verjüngend ausgebildet ist.

9. Spannmittel (22) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass, ggf. wenn der

Hintergriffabschnitt (28) sich in der ersten Stellung (Sl) befindet, der Einführabschnitt (44) eine

felgenhornseitige Oberfläche aufweist, die in der in radialer und axialer Richtung erstreckten Schnittebene gesehen gegenüber der axialen Richtung in einem flacheren Winkel verläuft als eine felgenhornseitige Oberfläche des Halteabschnitts (42), insbesondere wobei der Winkel des Einführabschnitts um wenigstens 5°, insbesondere wenigstens 7° geringer ist.

10. Spannmittel (22) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass, ggf. wenn der

Hintergriffabschnitt (28) sich in der ersten Stellung (Sl) befindet, die felgenhornseitige Oberfläche des Einführabschnitts (42) in der in radialer und axialer Richtung (A) erstreckten Schnittebene gesehen

gegenüber der axialen Richtung (A) in einem Winkel von wenigstens 10°, insbesondere wenigstens 15°, verläuft und/oder dass die felgenhornseitige Oberfläche des Halteabschnitts (42) in der in radialer und axialer Richtung (A) erstreckten Schnittebene gesehen

gegenüber der axialen Richtung (A) in einem Winkel von wenigstens 16°, insbesondere wenigstens 20°,

insbesondere wenigstens 25°, verläuft.

11. Spannmittel (22) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass, ggf. wenn der

Hintergriffabschnitt (28) sich in der ersten Stellung (Sl) befindet, die felgenhornseitige Oberfläche des Einführabschnitts (44) in der in radialer und axialer Richtung erstreckten Schnittebene gesehen gegenüber der axialen Richtung in einem Winkel von höchstens 40°, insbesondere höchstens 35°, insbesondere

höchstens 30°, insbesondere höchstens 25°, verläuft und/oder dass die felgenhornseitige Oberfläche des Halteabschnitts (42) in der in radialer und axialer Richtung (A) erstreckten Schnittebene gesehen

gegenüber der axialen Richtung (A) in einem Winkel von höchstens 50°, insbesondere höchstens 45°,

insbesondere höchstens 40°, insbesondere höchstens 35°, verläuft.

12. Spannmittel (22) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel (22) ein Sicherungsmittel (88) umfasst, welches in

Umfangsrichtung (U) zu dem Hintergriffabschnitt (28) versetzt und um eine Schwenkachse (90), die insbesondere tangential zur Umfangsrichtung (U) verläuft, verschwenkbar an dem Spannmittel (22) angeordnet ist, wobei das Sicherungsmittel (88) einen Formschlussabschnitt (92) umfasst, der ausgebildet ist, um durch Verschwenken des Sicherungsmittels (88) in einen formschlüssigen Hintergriff mit dem

Felgenhorn (10) gebracht zu werden, insbesondere wobei der Formschlussabschnitt (92) des Sicherungsmittels (88) eine größere Materialdicke aufweist als der

Hintergriffabschnitt (28) des Spannmittels.

13. Spannmittel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Formschlussabschnitt (92) des

Sicherungsmittels (88) einen Kontaktabschnitt (94) umfasst, der ausgebildet ist, um das Felgenhorn (10) auf seiner reifenzugewandten Seite zu kontaktieren, wobei der Kontaktabschnitt (94) entsprechend der

Kontur des Felgenhorns (10) geformt ist, insbesondere wobei der Kontaktabschnitt (94) entsprechend der

Kontur des Felgenhorns (10) einer J-Felge nach DIN 7817, geformt ist.

14. Spannmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel (22) einen mehrteiligen Hintergriffabschnitt (28) mit zueinander in radialer Richtung beweglichen Teilabschnitten (140, 142, 144) umfasst, insbesondere wobei ein erster

Teilabschnitt (142, 144) des Hintergriffabschnitts (28) gegenüber einem zweiten Teilabschnitt (140) des Hintergriffabschnitts (28) in eine, insbesondere nach radial innen, versetzte Stellung vorgespannt ist, insbesondere wobei das Spannmittel (22) einen Anschlag (150) aufweist, der derart ausgebildet ist, dass der erste Teilabschnitt (142, 144) nicht in eine gegenüber dem zweiten Teilabschnitt (140) nach radial außen versetzte Stellung bringbar ist.

15. Spannmittel (22) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Hintergriffabschnitt (28) derart ausgebildet ist, dass, ggf. wenn er sich in der ersten Schwenkstellung (Sl) befindet, das

Material des Hintergriffabschnitts (28), welches axial innen von einer Referenzebene (180) liegt, vollständig in einem gedachten Korridor (182) liegt, wobei die Referenzebene (180) in einem Abstand (184) von 4, 6 oder 7 mm zu einer Anlageebene (186), insbesondere die mit der Anlagefläche (30) zusammen fällt, angeordnet ist, wobei die Anlageebene (186) eine in radialer Richtung (R) und umfänglicher Richtung (U) erstreckte Ebene ist, in welcher der axial äußere Kontaktpunkt des Felgenhorns (10) mit dem Spannmittel (22) liegt, wobei der gedachte Korridor (182) eine Breite (188) von 12mm, insbesondere 10mm, insbesondere 9mm, insbesondere 8mm, insbesondere 7mm, insbesondere 6mm, insbesondere 5mm, insbesondere 4mm, aufweist und seine Mittelachse (190) in einem Winkel 192 von wenigstens 42°, insbesondere wenigstens 45°, insbesondere

wenigstens 47°, insbesondere wenigstens 49°,

insbesondere wenigstens 51°, insbesondere wenigstens 53°, insbesondere wenigstens 55°, und/oder höchstens 12° , insbesondere höchstens 69°, insbesondere

höchstens 67°, insbesondere höchstens 65°,

insbesondere höchstens 63°, insbesondere höchstens 61°, insbesondere höchstens 59°, insbesondere in einem Winkel von 57°, zur radialen Richtung R verläuft, wobei die Breite (188) und der Winkel (192) der

Mittelachse (190) bezogen auf einen Blick auf eine in radialer und axialer Richtung (A) erstreckten Ebene definiert sind.

16. Spannmittel (22) nach dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachse (190) des gedachten Korridors (182) beim Blick auf die in radialer und axialer Richtung erstreckten Ebene durch den Materialmittelpunkt (194) des

Hintergriffabschnitts (28) in dessen Schnitt mit der Referenzebene (180) verläuft und/oder dass die

Mittelachse (190) des gedachten Korridors (182) beim Blick auf die in radialer Richtung (R) und axialer Richtung (A) erstreckten Ebene durch den

Materialmittelpunkt (200) des Hintergriffabschnitts (28) in dessen Schnitt mit einer zur Referenzebene (180) parallelen Ebene (202), in der das axial innere Ende des Hintergriffabschnitts (28) liegt, verläuft.

17. Aufsatz (14) für ein Fahrzeugrad (1), das eine Felge

(2) und einen auf der Felge (2) angeordneten Reifen

(3) umfasst, wobei der Aufsatz (14) ausgebildet ist, um in einem Betriebszustand, in dem er am Fahrzeugrad (1) befestigt ist, einen Fährbetrieb bei eingeschränkter Reifenfunktion zu ermöglichen, wobei der Aufsatz einen, insbesondere in

Umfangsrichtung (U) mehrteilig aufgebauten,

Laufflächenabschnitt (16) umfasst, der eine Lauffläche (18) des Aufsatzes (14) zur Kontaktierung der

Fahrbahn, aufweist, wobei der Aufsatz (14) des Weiteren einen

Montageabschnitt (20) umfasst, der, wenn der Aufsatz (14) im Betriebszustand am Fahrzeugrad (1) befestigt ist, radial innenliegend von der Lauffläche (18) angeordnet ist, insbesondere und von wenigstens einem Teil des Laufflächenabschnitts (16), insbesondere dem gesamten Laufflächenabschnitt (16), lösbar ausgebildet ist, und wobei der Aufsatz (14) wenigstens zwei,

insbesondere wenigstens drei, insbesondere wenigstens vier, Spannmittel (22) umfasst, wobei die Spannmittel (22) ausgebildet sind, um einen Abschnitt,

insbesondere ein Felgenhorn (10), der Felge (2) zu hintergreifen, insbesondere wobei wenigstens ein, insbesondere mehrere Spannmittel (22) gemäß einem der Ansprüche 1 - 16 ausgebildet ist bzw. sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (14) eine Verspanneinrichtung (60) umfasst über die wenigstens ein Spannmittel (22) in einer Verspannbewegung (V) relativ zu dem Montageabschnitt (20) nach radial innen bewegbar ist, insbesondere wobei das Spannmittel (22) einen Kopplungsabschnitt (122) umfasst, mit dem es mit der Verspanneinrichtung (60) gekoppelt ist, wobei bei der Verspannbewegung (V) des Spannmittels (22) die Bewegung des Kopplungsabschnitts (122) bezüglich des Montageabschnitts (20) rein translatorisch,

insbesondere und ausschließlich nach radial innen gerichtet, verläuft, insbesondere wobei wenigstens zwei, insbesondere wenigstens drei, insbesondere wenigstens vier, Spannmittel (22) in einer

Verspannbewegung (V) relativ zu dem Montageabschnitt (20) gleichförmig und zueinander bewegungsgekoppelt nach radial innen bewegbar sind, insbesondere wobei die Spannmittel (22) je einen Kopplungsabschnitt (122) umfassen mit dem sie mit der Verspanneinrichtung (60) gekoppelt sind, wobei bei der Verspannbewegung (V) der Spannmittel (22) die Bewegung der Kopplungsabschnitte (122) bezüglich des Montageabschnitts rein

translatorisch, insbesondere und ausschließlich nach radial innen gerichtet, verläuft.

18. Aufsatz (14) für ein Fahrzeugrad (1), das eine Felge

(2) und einen auf der Felge (2) angeordneten Reifen

(3) umfasst, wobei der Aufsatz (14) ausgebildet ist, um in einem Betriebszustand, in dem er am Fahrzeugrad (1) befestigt ist, einen Fährbetrieb bei

eingeschränkter Reifenfunktion zu ermöglichen, wobei der Aufsatz (14) einen, insbesondere in

Umfangsrichtung (U) , mehrteilig aufgebauten, Laufflächenabschnitt (16) umfasst, der eine Lauffläche (18) des Aufsatzes (14) zur Kontaktierung der

Fahrbahn, aufweist, wobei der Aufsatz (14) des Weiteren einen

Montageabschnitt (20) umfasst, der, wenn der Aufsatz (14) im Betriebszustand am Fahrzeugrad (1) befestigt ist, radial innenliegend von der Lauffläche (18) angeordnet ist, insbesondere und von wenigstens einem Teil des Laufflächenabschnitts (16), insbesondere dem gesamten Laufflächenabschnitt (16), lösbar ausgebildet ist, und wobei der Aufsatz (14) wenigstens zwei,

insbesondere wenigstens drei, insbesondere wenigstens vier, Spannmittel (38) umfasst, wobei die Spannmittel (22) ausgebildet sind, um einen Abschnitt,

insbesondere ein Felgenhorn (10), der Felge (2) zu hintergreifen, insbesondere wobei wenigstens ein, insbesondere mehrere Spannmittel (22) gemäß einem der Ansprüche 1 - 16 ausgebildet ist bzw. sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageabschnitt (20) wenigstens zwei zueinander bewegliche Segmente (77,

78) mit je wenigstens einem Spannmittel (22) umfasst und der Aufsatz (14) eine Verspanneinrichtung (60) umfasst, über die die beiden zueinander beweglichen Segmente (77, 78) in einer Verspannbewegung (V) relativ zueinander bewegbar sind, wobei die

Verspannbewegung (V) der Segmente (77, 78) bezüglich einander translatorisch, insbesondere rein translatorisch, und aufeinander zu gerichtet ist, insbesondere wobei wenigstens eines, insbesondere beide, der zueinander beweglichen Segmente (77, 78) des Montageabschnitts (20) zwei Spannmittel (22) umfasst, die derart an dem beweglichen Segment (77, 78) des Montageabschnitts (20) angeordnet sind, dass sich ihre relative Position zueinander während der Verspannbewegung (V) nicht ändert.

19. Aufsatz (14) nach einem der beiden vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der

Laufflächenabschnitt (16) wenigstens abschnittsweise von dem Montageabschnitt (20) lösbar oder gegenüber diesem beweglich ist, und dass wenigstens ein, insbesondere jedes, Spannmittel (22) einen

Befestigungsabschnitt (36) mit einer

Befestigungseinrichtung (38) aufweist, über die der Laufflächenabschnitt (16) an dem Spannmittel (22) befestigbar und in axialer Richtung (A) , vorzugsweise durch eine klemmende Befestigung, gegen ein Spiel gegenüber dem Spannmittel (22) sicherbar ist.

20. Aufsatz (14) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der

Laufflächenabschnitt (16) wenigstens abschnittsweise von dem Montageabschnitt (20) lösbar oder gegenüber diesem beweglich ist, und dass der Montageabschnitt (20), wenigstens einen Befestigungsabschnitt (36) mit einer Befestigungseinrichtung (38) aufweist, über die der Laufflächenabschnitt (16) am Montageabschnitt (20) befestigbar und in axialer Richtung (A) , vorzugsweise durch eine klemmende Befestigung, gegen ein Spiel gegenüber dem Montageabschnitt (20) sicherbar ist.

21. Aufsatz (14) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 19 oder 20 dadurch gekennzeichnet, dass die

Befestigungseinrichtung (38) derart ausgebildet ist, dass der Laufflächenabschnitt (16) sich bei

Befestigung über die Befestigungseinrichtung (38) in der axialen Richtung (A) zur Felge (2) hin bewegt, insbesondere wobei die Befestigungseinrichtung (90) eine schraubbare Verbindung umfasst, bei deren

Anziehen der Laufflächenabschnitt (16) sich in der axialen Richtung (A) zum Montageabschnitt (20) hin bewegt, insbesondere wobei die Befestigungseinrichtung (90) elektrisch und/oder pneumatisch angetrieben und/oder durch eine Vorspannung, insbesondere eine Federvorspannung, die Bewegung des

Laufflächenabschnitts (16) in axialer Richtung (A) wenigstens unterstützt.

22. Aufsatz (14) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der

Laufflächenabschnitt (16) mehrere umfängliche Segmente umfasst, die jeweils einen Teil des Umfangs der

Lauffläche (18) umfassen und die je von dem

Montageabschnitt (20) lösbar sind, und dass jedes der umfänglichen Segmente des Laufflächenabschnitts (16) über mindestens eine Befestigungseinrichtung (38) an dem gleichen der beweglichen Segmente des Montageabschnitts (20) befestigbar ist.

23. Aufsatz (14) nach dem vorangegangenen Anspruch 17 oder einem der Ansprüche 19 bis 21 und Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufflächenabschnitt (16) mehrere umfängliche Segmente (100, 102) umfasst, die jeweils einen Teil des Umfangs der Lauffläche (18) umfassen und die je von dem Montageabschnitt (20) lösbar sind, und dass der Montageabschnitt (20) einteilig ausgeführt ist und jedes der umfänglichen Segmente () des Laufflächenabschnitts (16) an

wenigstens zwei, vorzugsweise drei, zueinander

beabstandeten Stellen über je eine

Befestigungseinrichtung (38) mit dem Montageabschnitt (20) verbunden ist.

24. Aufsatz (14) nach Anspruch 18 oder Anspruch 18 und

einem der vorangegangenen Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein, insbesondere mehrere, insbesondere jedes, Spannmittel (22) starr mit dem Montageabschnitt (20) verbunden ausgeführt ist .

25. Aufsatz (14) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die

Verspanneinrichtung (60) über ein Kopplungsmittel (62), insbesondere in Form einer Zug- oder

Gewindestange, mit dem Spannmittel (22) gekoppelt sind, insbesondere wobei der Montageabschnitt (20) einen Aufnahmeabschnitt (64) für das Kopplungsmittel (62) umfasst, insbesondere wobei der Aufnahmeabschnitt (64) das Kopplungsmittel (62) wenigstens entlang eines Teils seiner Erstreckung, insbesondere entlang seiner gesamten Erstreckung, nach axial außen hin bedeckt, insbesondere und in umfänglicher Richtung (U) bedeckt, insbesondere vollumfänglich umschließt.

26. Aufsatz (14) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 17 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die

Verspanneinrichtung (60) ein Getriebe (66) zur

Umwandlung einer, insbesondere um die axiale Richtung (A) , rotierenden Antriebsbewegung (AB) eines

Betätigungselements (68) in die translatorische

Verspannbewegung aufweist, insbesondere wobei das Getriebe ein Antriebskegelrad (70) und ein

Abtriebskegelrad (72), insbesondere je Spannmittel (22), umfasst und die gegenüber dem Montageabschnitt (20) beweglichen Spannmittel (22) je über ein mit dem jeweiligen Abtriebskegelrad gekoppeltes

Kopplungsmittel (62), insbesondere eine Gewindestange, die in ein Gewinde (76) an dem jeweiligen Spannmittel (22) eingreift, mit dem Abtriebskegelrad (72)

gekoppelt sind.

27. Aufsatz (14) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 17 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Lauffläche (18) durch einen Laufbelag (104) gebildet ist,

insbesondere wobei der Laufbelag (104) einen nach axial außen gesehen in radialer Richtung abfallenden Abschnitt aufweist, insbesondere wobei der Laufbelag (104) Hohlräume (106) und/oder Durchbrüche aufweist, insbesondere wobei die Durchbrüche sich in axialer Richtung (A) durch das Material des Laufbelags (104) erstrecken .

28. Aufsatz (14) nach einem der voranstehenden Ansprüche 17 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass der

Laufflächenabschnitt (16) einen in radialer Richtung (R) zur Felgenseite hin vorstehenden Tragabschnitt

(105) aufweist, auf dem ein Laufbelag (104), der die Lauffläche (18) bildet, angeordnet ist.

29. Aufsatz (14) nach einem der voranstehenden Ansprüche 17 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der

Laufflächenabschnitt (16) einen Tragabschnitt (105) aufweist, auf dem ein Laufbelag (104), der die

Lauffläche (18) bildet, angeordnet ist, wobei der Tragabschnitt (105) auf der felgenabgewandten Seite des Aufsatzes (14) derart zurückversetzt ist, dass die felgenabgewandten Seite des Tragabschnitts höchstens 40mm, höchstens 30mm, insbesondere höchstens 20mm, insbesondere höchstens 10mm, in axialer Richtung (A) über das Felgenhorn (10) hinaussteht, wenn der Aufsatz (14) in der vorgesehenen Position an der Felge (2) befestigt ist.

30. Aufsatz (14) nach einem der voranstehenden Ansprüche 17 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass der

Laufflächenabschnitt (16) einen Tragabschnitt (105) aufweist, auf dem ein Laufbelag (104), der die

Lauffläche (18) bildet, angeordnet ist, wobei der Tragabschnitt (105) auf der felgenzugewandten Seite des Aufsatzes (14) in axialer Richtung (A) zum

Felgenhorn (10) höchstens 10mm beabstandet ist, oder insbesondere 5mm, insbesondere 10mm, insbesondere 15mm, insbesondere 20mm, insbesondere 25mm,

insbesondere 30mm, über das Felgenhorn (10) nach axial innen übersteht.

31. Aufsatz (14) nach einem der voranstehenden Ansprüche

17 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass der

Laufflächenabschnitt (16) von dem Montageabschnitt (20) lösbar oder beweglich ist und in Umfangsrichtung (U) gesehen wenigstens zwei Segmente (100, 102), die jeweils einen Teil des Umfangs der Lauffläche (18) umfassen, aufweist, wobei die Segmente (100, 102) voneinander lösbar oder gegenüber einander

verschwenkbar oder verschiebbar sind, insbesondere wobei der Laufflächenabschnitt (16) zwei, insbesondere genau zwei, umfängliche Segmente (100, 102) umfasst, die einen im Wesentlichen gleich aufgebauten

Grundkörper, der insbesondere als Gussteil ausgebildet ist, umfassen oder insbesondere wobei der

Laufflächenabschnitt (16) ein Segment mit einer umfänglichen Erstreckung von mehr als 180°,

insbesondere mehr als 190°, aufweist.

32. Aufsatz (14) nach einem der vorangegangenen Ansprüche

18 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass der

Montageabschnitt (20) wenigstens zwei zueinander bewegliche Segmente (77, 78) und ein Mittelelement (96) umfasst, wobei die Verspanneinrichtung (60) an dem Mittelelement (96) angeordnet ist und derart ausgebildet ist, dass die Verspannbewegung (V) der beiden zueinander beweglichen Segmente (77, 78) bzgl. des Mittelelements (96) gleich jedoch mit umgekehrter Richtung ist.

33. Aufsatz (14) nach dem vorangegangenen Anspruch,

dadurch gekennzeichnet, dass eine

Befestigungseinrichtung (38) des Montageabschnitt (16) an dem Mittelelement (96) angeordnet ist, insbesondere wobei die Befestigungseinrichtung (38) derart

angeordnet und ausgebildet ist, dass die zueinander beweglichen Segmente (77, 78) zwischen dem

Laufflächenabschnitt (16) und dem Mittelelement (96) klemmend verspannt sind, wenn der Laufflächenabschnitt (16) mittels der Befestigungseinrichtung (38) an dem Montageabschnitt (20) befestigt ist.

34. Aufsatz (14) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 17 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (14) wenigstens ein, insbesondere mehrere,

Sicherungsmittel (160) umfasst, das bzw. die in

Umfangsrichtung (U) versetzt zu den Spannmitteln (22) angeordnet ist bzw. sind und um eine Schwenkachse, die insbesondere tangential zur Umfangsrichtung (U) verläuft, verschwenkbar an dem Aufsatz (14),

insbesondere dem Laufflächenabschnitt (16) oder dem Montageabschnitt (20) angeordnet ist bzw. sind, wobei das Sicherungsmittel (160) einen Formschlussabschnitt (164) umfasst, der ausgebildet ist, um durch

Verschwenken des Sicherungsmittels (160) in einen formschlüssigen Hintergriff mit dem Felgenhorn (10) gebracht zu werden.

35. Aufsatz (14) nach dem vorangegangenen Anspruch,

dadurch gekennzeichnet, dass der Formschlussabschnitt (164) des Sicherungsmittels (160) einen

Kontaktabschnitt umfasst, der ausgebildet ist, um das Felgenhorn auf seiner reifenzugewandten Seite zu kontaktieren, wobei der Kontaktabschnitt (166)

entsprechend der Kontur des Felgenhorns (10) geformt ist, insbesondere wobei der Kontaktabschnitt (166) entsprechend der Kontur des Felgenhorns (10) einer J- Felge nach DIN 7817, geformt ist.

36. Aufsatz (14) nach einem der beiden vorangegangenen

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der

Formschlussabschnitt (164) des Sicherungsmittels (160) eine größere Materialdicke aufweist als der

Hintergriffabschnitt (28) des Spannmittels (22).

37. Aufsatz (14) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 17 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass die

Spannmittel (22) einen Hintergriffabschnitt (28) umfassen, der in Umfangsrichtung (U) gekrümmt

ausgebildet ist, um die umfängliche Krümmung des

Felgenhorns (10) beim Hintergreifen des Felgenhorns (10) zu kompensieren, oder dass die Sicherungsmittel (160) einen Formschlussabschnitt (164) umfassen, der in Umfangsrichtung (U) gekrümmt ausgebildet ist, um die umfängliche Krümmung des Felgenhorns (10) beim Hintergreifen des Felgenhorns (10) zu kompensieren.

38. Aufsatz (14) nach einem der voranstehenden Ansprüche 17 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass die

Spannmittel (22) und/oder die Sicherungsmittel (160) in verschiedenen radial zueinander beabstandeten

Positionsstufen (), die auf unterschiedliche

Felgendurchmesser abgestimmt sind, an dem Aufsatz, insbesondere dem Montageabschnitt (20), festlegbar sind, insbesondere wobei wenigstens ein Spannmittel (38) in den Positionsstufen in radialer Richtung (R) translatorisch beweglich ist, jedoch in den

Positionsstufen weniger weit in radialer Richtung (R) beweglich ist als die radial zueinander beabstandeten Positionsstufen zueinander in radialer Richtung (R) beabstandet sind.

39. Aufsatz (14) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 17 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz eine Vorspannvorrichtung (83, 133) umfasst, über die ein Spannmittel (22) oder ein Teilbereich (140, 142, 144) des Hintergriffabschnitts (28) eines Spannmittels (22) nach radial innen, insbesondere gegenüber dem Kopplungsmittel (62), vorgespannt ist, oder, über die eines der beweglichen Segmente (77, 78) des

Montageabschnitts (20) in Richtung des anderen

beweglichen Segments (77, 78) vorgespannt ist.

40. Aufsatz (14) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 17 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel (22) einen Hintergriffabschnitt (28) umfasst, der derart ausgebildet ist, dass, ggf. wenn er sich in der ersten Schwenkstellung (Sl) befindet, das Material des Hintergriffabschnitts (28), welches axial innen von einer Referenzebene (180) liegt, vollständig in einem gedachten Korridor (182) liegt, wobei die Referenzebene 4, 6 oder 7 mm zu einer

Anlageebene (186), die mit einer Anlagefläche des Aufsatzes zusammen fällt, beabstandet ist, wobei die Anlagefläche des Aufsatzes den axial äußeren

Kontaktpunkt des Felgenhorns (10) mit dem Aufsatz (14) umfasst, wobei der gedachte Korridor (182) eine Breite (188) von 12mm, insbesondere 10mm, insbesondere 9mm, insbesondere 8mm, aufweist und seine Mittelachse (190) in einem Winkel (192) von wenigstens 42°, insbesondere wenigstens 45°, insbesondere wenigstens 47°,

insbesondere wenigstens 49°, insbesondere wenigstens 51°, insbesondere wenigstens 53°, insbesondere

wenigstens 55°, und/oder höchstens 12° , insbesondere höchstens 69°, insbesondere höchstens 67°,

insbesondere höchstens 65°, insbesondere höchstens 63°, insbesondere höchstens 61°, insbesondere

höchstens 59°, insbesondere in einem Winkel von 57°, zur radialen Richtung (R) verläuft, wobei die Breite (188) und der Winkel (192) der Mittelachse bezogen auf einen Blick auf eine in radialer und axialer Richtung erstreckten Ebene definiert sind.

41. Aufsatz (14) nach dem vorangegangenen Anspruch,

dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachse (190) des gedachten Korridors (182) beim Blick auf eine in radialer und axialer Richtung erstreckten Ebene durch den Materialmittelpunkt (194) des

Hintergriffabschnitts (28) des Spannmittels (22) in dessen Schnitt mit der Referenzebene (180) verläuft und/oder dass die Mittelachse (190) des gedachten Korridors (182) beim Blick auf die in radialer und axialer Richtung (A) erstreckten Ebene durch den

Materialmittelpunkt (200) des Hintergriffabschnitts (28) in dessen Schnitt mit einer zur Referenzebene parallelen Ebene (202), in der das axial innere Ende des Hintergriffabschnitts liegt, verläuft.

42. Aufsatz (14) nach dem vorangegangenen Anspruch,

dadurch gekennzeichnet, dass der Montageabschnitt (20) einen Grundkörper (400) umfasst, der um einen

zentralen materialfreien Abschnitt (420) angeordnet ist, insbesondere wobei der Grundkörper (400) den materialfreien Abschnitt (420) geschlossen umschreibt.

43. Aufsatz (14) nach dem vorangegangenen Anspruch,

dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel (22) einen Kopplungsabschnitt (122) aufweist, mit dem es mit der Verspanneinrichtung (60) gekoppelt ist, wobei der Kopplungsabschnitt (122) mit dem

Hintergriffabschnitt (28) der zum Hintergreifen des Felgenhorns (10) ausgebildet ist, über ein biegsames Segment, insbesondere das eine Federblech umfasst, verbunden ist, insbesondere wobei der Aufsatz eine Führung für das Spannmittel (22) umfasst, so dass wenn der Kopplungsabschnitt (122) über die

Verspanneinrichtung (60) nach radial innen bewegt wird, der Hintergriffabschnitt (22) durch die Bewegung nach radial innen und durch die Führung in eine

Bewegung nach axial innen gedrängt wird, wobei das biegsame Segment gebogen wird.

Description:
Titel : Notlaufrad

Beschreibung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Spannmittel für einen Aufsatz für ein Fahrzeugrad zur Ermöglichung eines Fährbetriebs bei eingeschränkter Reifenfunktion nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem unabhängig davon einen Aufsatz für ein Fahrzeugrad zur Ermöglichung eines Fährbetriebs bei eingeschränkter Reifenfunktion nach dem Oberbegriff des Anspruchs 15 oder 16.

Mit einem Fahrzeugrad ist vorliegend ein Fahrzeugrad eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines PKWs, gemeint. Unter einem Fährbetrieb bei eingeschränkter Reifenfunktion ist dabei vorliegend ein Fährbetrieb gemeint, bei dem der

Reifen nicht mit seinen bei üblichen Straßenverhältnissen und üblichem Reifenzustand gegebenen Eigenschaften

betreibbar ist. Damit kann beispielsweise eine Fahrt mit plattem Reifen gemeint sein oder auch der Betrieb des Fahrzeugs bei Eis- oder Schneeglätte. Bevorzugtes

Einsatzgebiet der vorliegenden Erfindung ist die

Ermöglichung einer Fahrt mit plattem Reifen.

Bei am Fahrzeugrad angebrachtem Aufsatz ist mit axialer Richtung vorliegend die Richtung der Drehachse des

Fahrzeugrades gemeint. Mit axial Außen ist die Richtung vom Fahrzeug weg und mit axial innen die Richtung zum Fahrzeug bzw. zur Felge des Fahrzeugrads hin gemeint.

Mit der radialen Richtung ist die orthogonale Richtung zu dieser Drehachse des Fahrzeugrades gemeint. Der Reifen des Fahrzeugrades ist also von der Felge des Fahrzeugrades aus gesehen radial außenliegend angeordnet. Radial innenliegend ist beispielsweise ein Lochkreis der Felge mit einer

Mittenöffnung des Fahrzeugrades, wobei vorliegend mit dem Lochkreis des Fahrzeugrades die Anordnung der Löcher in der Felge, die zur Aufnahme von Radschrauben bzw. Stehbolzen vorgesehen sind, samt Mittenöffnung gemeint ist.

Mit Umfangsrichtung ist die Richtung entlang des Umfangs des Fahrzeugrades, also entlang seiner Reifenlauffläche, gemeint bzw. entlang einer Lauffläche des Aufsatzes

gemeint .

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es zum einen ein Spannmittel für einen Aufsatz bereitzustellen, mittels dem sich der Aufsatz in einfacher und schneller Weise und dabei jedoch sicherer Weise am Fahrzeugrad befestigen lässt.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es zum einen, ein Spannmittel für einen Aufsatz bereitzustellen, mittels dem sich der Aufsatz in einfacher, schneller und dabei jedoch sicherer Weise am Fahrzeugrad befestigen lässt.

Diese Aufgabe wird durch die erfindungsgemäßen Spannmittel gelöst .

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es auch, einen

Aufsatz bereitzustellen, der sich in einfacher, schneller und dabei jedoch sicherer Weise am Fahrzeugrad befestigen lässt .

Diese Aufgabe wird durch die erfindungsgemäßen Aufsätze gelöst .

Ein erstes erfindungsgemäßes Spannmittel zum Verspannen eines Aufsatzes an einer Felge eines Fahrzeugrads , wobei der Aufsatz ausgebildet ist, um in einem Betriebszustand, in dem er am Fahrzeugrad befestigt ist, einen Fährbetrieb bei eingeschränkter Reifenfunktion zu ermöglichen, ist derart ausgebildet, dass das Spannmittel in einem Schnitt durch eine in radialer und axialer Richtung erstreckten Schnittebene einen in axialer Richtung abragenden und nach radial innen verlaufenden hakenartig ausgebildeten

Hintergriffabschnitt zum formschlüssigen Hintergreifen des Felgenhorns umfasst, wobei der Hintergriffabschnitt in eine Anlagefläche, die insbesondere in einer in radialer

und/oder umfänglicher Richtung erstreckten Ebene liegt, übergeht, die ausgebildet und angeordnet ist, um das

Felgenhorn von axial außen zu kontaktieren. Ein derartiges Spannmittel ist kostengünstig herstellbar und stellt einen definierten und sicheren Kontakt des Aufsatzes mit der Felge, insbesondere dem Felgenhorn, sicher.

Ein weiteres und von dem ersten erfindungsgemäßen

Spannmittel unabhängiges erfindungsgemäßes Spannmittel ist derart ausgebildet, dass das Spannmittel einen hakenartig ausgebildeten Hintergriffabschnitt zum formschlüssigen Hintergreifen des Felgenhorns umfasst, wobei der

Hintergriffabschnitt um eine Achse, die tangential zur Umfangsrichtung verläuft, gegenüber dem übrigen Spannmittel verschwenkbar ist und in wenigstens einer ersten Stellung und einer zur ersten Stellung um die Achse verschwenkten zweiten Stellung, insbesondere durch eine kraftschlüssige Verspannung und/oder eine formschlüssige Arretierung, positionierbar ist, wobei der Hintergriffabschnitt in der ersten Stellung in einem Schnitt durch eine in radialer und axialer Richtung erstreckten Schnittebene in axialer

Richtung abragend und nach radial innen verlaufend

hakenartig ausgebildet ist, insbesondere wobei das

Spannmittel eine Anlagefläche aufweist, die insbesondere in einer in radialer und/oder umfänglicher Richtung

erstreckten Ebene liegt und die ausgebildet und angeordnet ist, um das Felgenhorn von axial außen zu kontaktieren, insbesondere wobei der Hintergriffabschnitt gegenüber der Anlagefläche verschwenkbar ist. Ein derartiges Spannmittel kann durch die Verschwenkbarkeit des Hintergriffabschnitts beispielsweise an unterschiedliche Reifen und

Felgengeometrien anpassbar sein. Insbesondere

Ausführungsformen mit der Anlagefläche erlauben einen genau definierten und sicheren Kontakt mit dem Felgenhorn. Bei einem Spannmittel dieser Ausführungsform ist es außerdem möglich, den Hintergriffabschnitt, nachdem dieser zwischen Reifen und Felgenhorn eingeführt wurde, nachträglich zu verschwenken, beispielsweise um die Absicherung der

Befestigung zu erhöhen.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass das Spannmittel ein Arretierungsmittel umfasst, dass angeordnet und ausgebildet ist, um in eine

entsprechende Aufnahme an dem schwenkbaren

Hintergriffabschnitt einzugreifen. Das Arretierungsmittel kann insbesondere eine Schraube, insbesondere eine

Madenschraube, sein.

Die formschlüssige Arretierung kann auch durch ein

Arretierungsmittel vorgesehen sein, dass am Hintergriffabschnitt angeordnet ist und in eine entsprechende Aufnahme am übrigen Spannmittel eingreift.

Die erfindungsgemäßen Spannmittel können lösbar mit einem Aufsatz verbunden sein oder auch als Teil des Aufsatzes einstückig mit diesem ausgeführt sein. Teil der Erfindung ist auch ein Aufsatz, der ausgebildet ist, um in einem Betriebszustand, in dem er am Fahrzeugrad befestigt ist, einen Fährbetrieb bei eingeschränkter Reifenfunktion zu ermöglichen, wobei der Aufsatz wenigstens eines der

erfindungsgemäßen Spannmittel umfasst. Ein derartiger

Aufsatz muss nicht zwingend den später weiter im Detail beschriebenen erfindungsgemäßen Aufsätzen entsprechen.

Vielmehr ist im Sinne der Erfindung, wenn die

erfindungsgemäße Spannmittel mit einem Aufsatz, der

beispielsweise kreisringsscheibenartig mit einer

außenliegenden Lauffläche ausgebildet sein kann, verwendet werden. Bevorzugt ist jedoch insbesondere die Verwendung der erfindungsgemäßen Spannmittel in Kombination mit den später beschriebenen Ausführungsformen der

erfindungsgemäßen Aufsätze.

Teil der vorliegenden Erfindung ist insbesondere ein, insbesondere kreisringförmiger, Aufsatz, der wenigstens 2, insbesondere wenigstens 3 der erfindungsgemäßen Spannmittel umfasst, wobei diese beweglich, insbesondere in radialer Richtung, beweglich an dem Aufsatz angeordnet sind, wobei die Lauffläche des Aufsatzes ein herausnehmbares Segment umfasst, das beim Montieren des Aufsatzes zur Fahrbahn hin gerichtet sein kann und nach Drehung des am Fahrzeugrad angebrachten Aufsatzes mit dem übrigen Aufsatz verbunden werden kann.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass der Hintergriffabschnitt in die Anlagefläche in einem Übergangsbereich übergeht, wobei die Oberfläche des Übergangsbereichs zwischen dem Hintergriffabschnitt und der Anlagefläche einen zurückversetzten Abschnitt aufweist, der in axialer Richtung gegenüber der Anlagefläche nach axial außen versetzt angeordnet ist. Dies ermöglicht eine sehr präzise und genau definierte Anlage des Spannmittels am Felgenhorn. Hierdurch kann der Aufsatz präziser am

Fahrzeugrad beziehungsweise an der Felge angebracht werden.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass das Spannmittel einen Befestigungsabschnitt zur Verbindung des Spannmittels mit dem Aufsatz aufweist, insbesondere wobei der Befestigungsabschnitt radial

innenliegend von dem Hintergriffabschnitt und/oder von der Anlagefläche angeordnet ist, insbesondere wobei der

Befestigungsabschnitt wenigstens eine, insbesondere

mehrere, Befestigungseinrichtungen, die insbesondere als Schraubenaufnahmen oder Gewindebolzen ausgebildet sind, aufweist, die ausgebildet und angeordnet sind, um das

Spannmittel über den Befestigungsabschnitt, insbesondere mittels einer Schraube oder einer Schraubenmutter, an dem Aufsatz in axialer Richtung klemmend gegen ein Spiel zu sichern. Hierdurch kann der Aufsatz besonders sicher und genau definiert am Fahrzeugrad befestigt werden. Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass das Spannmittel einen Kopplungsabschnitt

umfasst, insbesondere der eine Aufnahme für ein

Kopplungsmittel, insbesondere eine Zugstange oder eine Gewindestange, aufweist. Der Kopplungsabschnitt kann dazu dienen das Spannmittel, insbesondere über das

Kopplungsmittel, mit einer Verspanneinrichtung des

Aufsatzes zu koppeln.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass der Hintergriffabschnitt des Spannmittels, ggf. wenn er sich in der ersten Stellung befindet (im Fall der Spannmittel mit dem verschwenkbaren Hintergriffabschnitt) , beim Blick nach radial innen, einen Halteabschnitt und einen Einführabschnitt aufweist. Der Halteabschnitt ist dabei zur Aufnahme von Spannkräften ausgebildet. Der

Einführabschnitt, wiederum ist ausgebildet, um ein

Einfahren des Hintergriffabschnitts zwischen Felgenhorn und einer am Felgenhorn anliegenden Reifenseitenwand zu

vereinfachen. Der Einführabschnitt ist axial innen

gegenüber dem Halteabschnitt angeordnet. Die axial innen liegende Anordnung des Einführabschnitts ist dabei auf die vorgesehene Position des Spannmittels an dem Aufsatz bezogen. Das Vorsehen eines Einführabschnitts und eines Halteabschnitts an dem Hintergriffabschnitt kann es ermöglichen, den Hintergriffabschnitt derart zu gestalten, dass der Einführabschnitt ein einfaches Einbringen des Hintergriffabschnitt zwischen Felgenhorn und

Reifenseitenwand ermöglicht, während der Halteabschnitt beispielsweise mit einer stärkeren Materialdicke ausgeführt sein kann, um größere Kräfte aufzunehmen. Dadurch kann das Spannmittel eine hohe Stabilität bei gleichzeitig einfach möglichem Hintergreifen des Felgenhorns aufweisen.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass der Einführabschnitt eine geringere

Materialdicke als der Halteabschnitt aufweist und/oder dass der Einführabschnitt eine nach axial innenliegend,

insbesondere kontinuierlich, abnehmende Materialdicke aufweist. Hierdurch kann das Einführen des Spannmittels bzw. des Hintergriffabschnitts zwischen das Felgenhorn und die Reifenseitenwand besonders einfach gestaltet werden.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass der Halteabschnitt in Umfangsrichtung weiter erstreckt ist als der Einführabschnitt. Ein in

Umfangsrichtung möglichst wenig erstreckter

Einführabschnitt kann das Ansetzen des Spannmittels

zwischen Felgenhorn und Reifenseitenwand erleichtern. Nach dem Ansetzen kann der an den Einführabschnitt angrenzende Hintergriffabschnitt in einfacher Weise hinter das

Felgenhorn geführt werden und der in Umfangsrichtung weiter erstreckte Halteabschnitt kann ausreichend Kräfte

aufnehmen, um den Aufsatz sicher am Fahrzeugrad zu

befestigen .

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass der Halteabschnitt einen sich nach axial innen in seiner umfänglichen Erstreckung verjüngenden Abschnitt aufweist und/oder dass der Einführabschnitt einen sich nach axial innen in seiner umfänglichen Erstreckung verjüngenden Abschnitt aufweist, insbesondere wobei der Einführabschnitt über seine gesamte Erstreckung nach axial innen sich in seiner umfänglichen Erstreckung verjüngend ausgebildet ist. Der Einführabschnitt und oder der Halteabschnitt können sich also nach axial außen hin in ihrer umfänglichen

Erstreckung erweitern. Eine axial innen liegend verjüngte Form vereinfacht das Einführen, während der sich in

umfänglicher Richtung weiter erstreckende axial außen liegende Teil des Halteabschnitts ausreichend Kräfte zur sicheren Befestigung aufnehmen kann.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass, ggf. wenn der Hintergriffabschnitt sich in der ersten Stellung befindet, der Einführabschnitt eine

felgenhornseitige Oberfläche aufweist, die in der in radialer und axialer Richtung erstreckten Schnittebene gesehen gegenüber der axialen Richtung in einem flacheren Winkel verläuft als eine felgenhornseitige Oberfläche des Halteabschnitts, insbesondere wobei der Winkel des

Einführabschnitts um wenigstens 5°, insbesondere wenigstens 7° geringer ist. Durch eine gegenüber der axialen Richtung flache Neigung der felgenhornseitigen Oberfläche des

Einführabschnitts kann dieser auch bei Reifen, die dicht am Felgenhorn anliegen, leicht eingeführt werden. Ein steiler Winkel des Halteabschnitts hingegen kann die Sicherheit des Halts am Felgenhorn verbessern.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass die felgenhornseitige Oberfläche des Hintergriffabschnitts in der in radialer und axialer

Richtung erstreckten Schnittebene gesehen wenigstens einen gerade verlaufenden Abschnitt umfasst, insbesondere mehrere gerade verlaufende Abschnitte mit unterschiedlichen Winkeln gegenüber der axialen Richtung.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass, ggf. wenn der Hintergriffabschnitt sich in der ersten Stellung befindet, die felgenhornseitige Oberfläche des Einführabschnitts in der in radialer und axialer

Richtung erstreckten Schnittebene gesehen gegenüber der axialen Richtung in einem Winkel von wenigstens 10°, insbesondere wenigstens 15°, verläuft und/oder dass die felgenhornseitige Oberfläche des Halteabschnitts in der in radialer und axialer Richtung erstreckten Schnittebene gesehen gegenüber der axialen Richtung in einem Winkel von wenigstens 16°, insbesondere wenigstens 20°, insbesondere wenigstens 25°, verläuft.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass, ggf. wenn der Hintergriffabschnitt sich in der ersten Stellung befindet, die felgenhornseitige Oberfläche des Einführabschnitts in der in radialer und axialer

Richtung erstreckten Schnittebene gesehen gegenüber der axialen Richtung in einem Winkel von höchstens 40°, insbesondere höchstens 35°, insbesondere höchstens 30°, insbesondere höchstens 25°, verläuft und/oder dass die felgenhornseitige Oberfläche des Halteabschnitts in der in radialer und axialer Richtung erstreckten Schnittebene gesehen gegenüber der axialen Richtung in einem Winkel von höchstens 50°, insbesondere höchstens 45°, insbesondere höchstens 40°, insbesondere höchstens 35°, verläuft.

Die eben beschriebenen Ober- und Untergrenzen der Winkel stellen Varianten dar, die einen vorteilhaften Kompromiss zwischen sicherem Halt und leichter Einführbarkeit des Hintergriffabschnitts bieten.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass das Spannmittel ein Sicherungsmittel umfasst, welches, insbesondere in Umfangsrichtung zu dem

Hintergriffabschnitt versetzt und um eine Schwenkachse, die insbesondere tangential zur Umfangsrichtung verläuft, verschwenkbar an dem Spannmittel angeordnet ist, wobei das Sicherungsmittel einen Formschlussabschnitt umfasst, der ausgebildet ist, um durch Verschwenken des

Sicherungsmittels in einen formschlüssigen Hintergriff mit dem Felgenhorn gebracht zu werden. Der Hintergriffabschnitt der Spannmittel kann dazu dienen, den Aufsatz in einfacher und zuverlässiger Weise an Felgenhorn befestigen zu können, wobei ein hohes Augenmerk auf die einfache Einführbarkeit des Hintergriffabschnitts zwischen Felgenhorn und Reifen liegen kann. Zwar können die erfindungsgemäßen Spannmittel über den Hintergriffabschnitt einen Aufsatz ausreichend am Felgenhorn befestigen, es kann jedoch vorteilhaft sein, insbesondere bei extremen Belastungen, wenn die

erfindungsgemäßen Spannmittel zusätzlich das

Sicherungsmittel umfassen. Dieses Sicherungsmittel ist ausgebildet, um durch Verschwenken des Sicherungsmittels in einen formschlüssigen Hintergriff mit dem Felgenhorn gebracht zu werden. Hierdurch kann die Befestigung nochmals sicherer gestaltet werden. Durch das Verschwenken des

Sicherungsmittels bzw. dessen Formschlussabschnitts kann dieses das Felgenhorn bspw. in einer anderen Art und Weise als der Hintergriffabschnitt des Spannmittels

hintergreifen. Hierdurch kann zum einen eine zusätzliche Sicherung in radialer Richtung erreicht werden und zum anderen kann der Formschlussabschnitt des Sicherungsmittels bspw. ausgebildet sein, um ein höheres Maß an Sicherung in axialer Richtung bereitzustellen, da er tiefer hinter das Felgenhorn eingeschwenkt werden kann und auch besser an die Kontur des Felgenhorns angepasst werden kann. Da der

Aufsatz durch den Hintergriffabschnitt bereits gegenüber der Felge fixiert ist, kann der Formschlussabschnitt auch gegen einigen Widerstand des Reifens hinter das Felgenhorn geschwenkt werden. Mit anderen Worten, die Form des

Formschlussabschnitts des Sicherungsmittels kann für die formschlüssige Kontaktierung und den sicheren Hintergriff des Felgenhorns optimiert sein, während die Form des

Hintergriffabschnitts des Spannmittels für ein einfaches Einführen optimiert sein kann.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass der Formschlussabschnitt des Sicherungsmittels einen Kontaktabschnitt umfasst, der ausgebildet ist, um das Felgenhorn auf seiner reifenzugewandten Seite zu

kontaktieren, wobei der Kontaktabschnitt entsprechend der Kontur des Felgenhorns geformt ist, insbesondere wobei der Kontaktabschnitt entsprechend der Kontur des Felgenhorns einer J-Felge nach DIN 7817, geformt ist. Mit anderen Worten der Kontaktabschnitt ist als Gegenstück zur

Innenkontur der Felge, insbesondere einer J Felge

ausgebildet. Damit kann der Kontaktabschnitt des

Sicherungsmittels flächig anliegen und insbesondere in axialer Richtung eine vorteilhafte Sicherung bieten.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass der Formschlussabschnitt des Sicherungsmittels eine größere Materialdicke aufweist als der

Hintergriffabschnitt des Spannmittels. Hierdurch werden die durch das Spannmittel aufnehmbaren Kräfte erhöht.

Gleichzeitig bleibt das Spannmittel in einfacher Art und Weise durch den Hintergriffabschnitt einführbar und der zur Aufnahme von hohen Kräften ausgelegte Formschlussabschnitt des Sicherungsmittels kann nach dem Ansetzen und Befestigen über den Hintergriffabschnitt hinter die Felge

eingeschwenkt werden, um dann hohe Kräfte aufnehmen zu können .

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass das Spannmittel einen mehrteiligen

Hintergriffabschnitt mit zueinander in radialer Richtung beweglichen Teilabschnitten umfasst, insbesondere wobei ein erster Teilabschnitt des Hintergriffabschnitts gegenüber einem zweiten Teilabschnitt des Hintergriffabschnitts in eine, insbesondere nach radial innen, versetzte Stellung vorgespannt ist. Hierdurch kann das Spannmittel quasi im noch nicht verspannten Zustand das Felgenhorn trotzdem greifen, da der vorgespannte erste Teilabschnitt des

Hintergriffabschnitts greifend am Felgenhorn anliegen kann ohne verspannt zu sein. Bei diesen erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass das Spannmittel einen Anschlag aufweist, der derart ausgebildet ist, dass der erste Teilabschnitt nicht in eine gegenüber dem zweiten Teilabschnitt nach radial außen versetzte Stellung bringbar ist. Das kann ein einfaches Platzieren eines mit dem

Spannmittel versehenen Aufsatzes am Felgenhorn möglich machen. Nach dem Platzieren kann der zweite Teilabschnitt bzw. beide Teilabschnitt des Hintergriffabschnitts

verspannt werden.

Die Spannmittel können insbesondere im Bereich ihres

Befestigungsabschnitts, insbesondere auf ihrer axialen äußeren Seite, eine Riffelung aufweisen. Hierdurch kann der Kontakt zum Montage- und/oder Laufflächenabschnitt

verbessert werden.

Die Spannmittel können insbesondere in dem Bereich ihres Hintergriffabschnitts , der zur Kontaktierung der Felge vorgesehen ist, und/oder im Bereich ihrer Anlagefläche eine dämpfenden Oberfläche, insbesondere in Form einer

Gummierung der Oberfläche, aufweisen.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass der Hintergriffabschnitt derart ausgebildet ist, dass, ggf. wenn er sich in der ersten Schwenkstellung befindet, das Material des Hintergriffabschnitts , welches axial innen von einer Referenzebene liegt, vollständig in einem gedachten Korridor liegt, wobei die Referenzebene in einem Abstand von 4, 6 oder 7 mm zu einer Anlageebene, insbesondere die mit der Anlagefläche zusammen fällt, angeordnet ist, wobei die Anlageebene eine in radialer Richtung und umfänglicher Richtung erstreckte Ebene ist, in welcher der axial äußere Kontaktpunkt des Felgenhorns mit dem Spannmittel liegt, wobei der gedachte Korridor eine Breite von 12mm, insbesondere 10mm, insbesondere 9mm, insbesondere 8mm, insbesondere 7mm, insbesondere 6mm, insbesondere 5mm, insbesondere 4mm, aufweist und seine Mittelachse in einem Winkel 192 von wenigstens 42°, insbesondere wenigstens 45°, insbesondere wenigstens 47°, insbesondere wenigstens 49°, insbesondere wenigstens 51°, insbesondere wenigstens 53°, insbesondere wenigstens 55°, und/oder höchstens 12° , insbesondere höchstens 69°, insbesondere höchstens 67°, insbesondere höchstens 65°, insbesondere höchstens 63°, insbesondere höchstens 61°, insbesondere höchstens 59° zur radialen Richtung R

verläuft, insbesondere kann die Mittelachse in einem Winkel von 57° verlaufen, wobei die Breite und der Winkel der Mittelachse bezogen auf einen Blick auf eine in radialer und axialer Richtung erstreckten Ebene definiert sind.

Derartig ausgebildete Spannmittel sind ausreichend stabil und ermöglichen dennoch ein einfaches Einführen zwischen Reifen und Felgenhorn.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass die Mittelachse des gedachten Korridors beim Blick auf die in radialer und axialer Richtung erstreckten Ebene durch den Materialmittelpunkt des

Hintergriffabschnitts in dessen Schnitt mit der

Referenzebene verläuft und/oder dass die Mittelachse des gedachten Korridors beim Blick auf die in radialer Richtung R und axialer Richtung A erstreckten Ebene durch den

Materialmittelpunkt des Hintergriffabschnitts in dessen Schnitt mit einer zur Referenzebene parallelen Ebene, in der das axial innere Ende des Hintergriffabschnitts liegt, verläuft. Derartig ausgebildete Spannmittel sind

ausreichend stabil und ermöglichen dennoch ein einfaches Einführen zwischen Reifen und Felgenhorn.

Bei den erfindungsgemäßen Spannmitteln kann vorgesehen sein, dass eine, insbesondere mechanische,

Indikationseinrichtung vorgesehen ist, über die erkennbar ist, ob das Spannmittel in Hintergriff, vorzugsweise ob das Spannmittel in der vorgesehenen Stellung in Hintergriff, mit dem Felgenhorn steht, insbesondere wobei die

Indikationseinrichtung ein federgespanntes Element umfasst, das im Bereich des Hintergriffabschnitts derart in die vorgesehene Position des Felgenhorns hinein gespannt ist, dass es beim Hintergreifen des Felgenhorns durch das

Spannmittel durch das Felgenhorn aus dieser Position gedrängt wird und vorzugsweise auf der axial und/oder radial außen liegenden Seite des Spannmittels über dieses hinaussteht, so dass erkennbar ist, ob das Felgenhorn wie vorgesehen hintergriffen ist.

Das federgespannte Element der Indikationseinrichtung kann sich insbesondere durch das Material des Spannmittels erstrecken. Insbesondere kann die Verspannrichtung des federgespannten Elements parallel zum Verlauf des

Halteabschnitts des Spannmittels sein. Eine eigenständige Erfindung ist ein Aufsatz für ein

Fahrzeugrad, das eine Felge und einen auf der Felge

angeordneten Reifen umfasst, wobei der Aufsatz ausgebildet ist, um in einem Betriebszustand, in dem er am Fahrzeugrad befestigt ist, einen Fährbetrieb bei eingeschränkter

Reifenfunktion zu ermöglichen, wobei der Aufsatz einen, insbesondere in Umfangsrichtung mehrteilig aufgebauten, Laufflächenabschnitt umfasst, der eine Lauffläche des Aufsatzes zur Kontaktierung der Fahrbahn, aufweist, wobei der Aufsatz des Weiteren einen Montageabschnitt umfasst, der, wenn der Aufsatz im Betriebszustand am Fahrzeugrad befestigt ist, radial innenliegend von der Lauffläche angeordnet ist, insbesondere und von wenigstens einem Teil des Laufflächenabschnitts, insbesondere dem gesamten

Laufflächenabschnitt, lösbar ausgebildet ist, und wobei der Aufsatz wenigstens zwei, insbesondere wenigstens drei, insbesondere wenigstens vier, Spannmittel umfasst, wobei die Spannmittel ausgebildet sind, um einen Abschnitt, insbesondere ein Felgenhorn, der Felge zu hintergreifen, insbesondere wobei wenigstens ein, insbesondere mehrere Spannmittel, gemäß den eben beschriebenen Ausführungsformen ausgebildet ist bzw. sind, wobei der Aufsatz eine

Verspanneinrichtung umfasst über die wenigstens ein

Spannmittel in einer Verspannbewegung relativ zu dem

Montageabschnitt nach radial innen bewegbar ist,

insbesondere wobei das Spannmittel einen Kopplungsabschnitt umfasst mit dem es mit der Verspanneinrichtung gekoppelt ist, wobei bei der Verspannbewegung des Spannmittels die Bewegung des Kopplungsabschnitts bezüglich des

Montageabschnitts rein translatorisch, insbesondere und ausschließlich nach radial innen gerichtet, verläuft, insbesondere wobei wenigstens zwei, insbesondere wenigstens drei, insbesondere wenigstens vier, Spannmittel in einer Verspannbewegung relativ zu dem Montageabschnitt

gleichförmig und zueinander bewegungsgekoppelt nach radial innen bewegbar sind, insbesondere wobei die Spannmittel je einen Kopplungsabschnitt umfassen mit dem sie mit der

Verspanneinrichtung gekoppelt sind, wobei bei der

Verspannbewegung der Spannmittel die Bewegung der

Kopplungsabschnitte bezüglich des Montageabschnitts rein translatorisch, insbesondere und ausschließlich nach radial innen gerichtet, verläuft. Die Spannmittel können

insbesondere einen Hintergriffabschnitt aufweisen, der starr mit dem Kopplungsabschnitt verbunden ist. In diesem Fall kann die Relativbewegung des Hintergriffabschnitts gegenüber dem Montageabschnitt der Relativbewegung des Kopplungsabschnitts gegenüber dem Montageabschnitt

entsprechen. Denkbar ist jedoch auch eine Verbindung über ein biegsames Segment, bspw. ein Federblech.

Mit gleichförmig und zueinander bewegungsgekoppelt ist dabei gemeint, dass die Bewegung der Spannmittel

bewegungsgekoppelten Spannmittel vom Betrag bzw. von der Art der Bewegung her gleich ist. Dass sich also bspw. die Kopplungsabschnitte der sich gleichförmig bewegenden und zueinander bewegungsgekoppelten Spannmittel mit gleicher Geschwindigkeit radial einwärts bewegen.

Eine weitere eigenständige Erfindung ist ein Aufsatz für ein Fahrzeugrad, das eine Felge und einen auf der Felge angeordneten Reifen umfasst, wobei der Aufsatz ausgebildet ist, um in einem Betriebszustand, in dem er am Fahrzeugrad befestigt ist, einen Fährbetrieb bei eingeschränkter

Reifenfunktion zu ermöglichen, wobei der Aufsatz einen, insbesondere in Umfangsrichtung mehrteilig aufgebauten, Laufflächenabschnitt umfasst, der eine Lauffläche des Aufsatzes zur Kontaktierung der Fahrbahn, aufweist, wobei der Aufsatz des Weiteren einen Montageabschnitt umfasst, der, wenn der Aufsatz im Betriebszustand am Fahrzeugrad befestigt ist, radial innenliegend von der Lauffläche angeordnet ist, insbesondere und von wenigstens einem Teil des Laufflächenabschnitts, insbesondere dem gesamten

Laufflächenabschnitt, lösbar ausgebildet ist, und wobei der Aufsatz wenigstens zwei, insbesondere wenigstens drei, insbesondere wenigstens vier, Spannmittel umfasst, wobei die Spannmittel ausgebildet sind, um einen Abschnitt, insbesondere ein Felgenhorn, der Felge zu hintergreifen, insbesondere wobei wenigstens ein, insbesondere mehrere Spannmittel gemäß den eben beschriebenen Ausführungsformen ausgebildet ist bzw. sind, wobei der Montageabschnitt wenigstens zwei zueinander bewegliche Segmente mit je wenigstens einem Spannmittel umfasst und der Aufsatz eine Verspanneinrichtung umfasst, über die die beiden zueinander beweglichen Segmente in einer Verspannbewegung relativ zueinander bewegbar sind, wobei die Verspannbewegung der Segmente bezüglich einander translatorisch, insbesondere rein translatorisch, und aufeinander zu gerichtet ist, insbesondere wobei wenigstens eines, insbesondere beide, der zueinander beweglichen Segmente des Montageabschnitts zwei Spannmittel umfasst, die derart an dem beweglichen Segment des Montageabschnitts angeordnet sind, dass sich ihre relative Position zueinander während der

Verspannbewegung nicht ändert.

Der Montageabschnitt ist ein Teil des Aufsatzes, der ausgebildet ist, um vor dem Laufflächenabschnitt am

Fahrzeugrad befestigt zu werden. Dabei kann der

Laufflächenabschnitt bereits mit dem Montageabschnitt verbunden sein. Beim Anbringen des Aufsatzes wird zunächst der Montageabschnitt am Fahrzeugrad befestigt und

anschließend der Laufflächenabschnitt befestigt bzw. in seiner endgültige Position gebracht und befestigt. Bei dem erfindungsgemäßen Aufsatz ist es also möglich, zunächst den Montageabschnitt zu befestigen.

Wie weiter unten noch im Detail ausgeführt werden wird, kann der Laufflächenabschnitt lösbar von dem

Montageabschnitt ausgebildet sein. Insbesondere ist der Aufsatz derart ausgebildet, dass zuerst der

Montageabschnitt ohne den Laufflächenabschnitt am

Fahrzeugrad befestigbar ist und der Laufflächenabschnitt, nachdem der Montageabschnitt am Fahrzeugrad befestigt ist, an das Fahrzeugrad mit Montageabschnitt abgebracht und an diesem befestigt wird. Der Laufflächenabschnitt kann auch, insbesondere unlösbar und, verschiebbar und/oder

verschwenkbar mit dem Montageabschnitt verbunden sein. Der Aufsatz kann bei der Montage in einem ersten Schritt mittels des Montageabschnitts an der Felge des Fahrzeugrads befestigt werden. Gegebenenfalls kann der Aufsatz,

insbesondere der Laufflächenabschnitt, dann zusätzlich, insbesondere am Montageabschnitt und, Fahrzeugrad bzw. der Felge des Fahrzeugrads befestigt werden.

Wie oben bereits erwähnt, so ist es bevorzugt, wenn der Laufflächenabschnitt in Umfangsrichtung gesehen wenigstens zwei Segmente, die jeweils einen Teil des Umfangs der

Lauffläche umfassen, aufweist. Insbesondere sind die

Segmente voneinander lösbar und/oder gegenüber einander verschwenkbar und/oder verschiebbar. Hierdurch lässt sich der Aufsatz besonders einfach am Fahrzeugrad montieren. Zunächst kann der Montageabschnitt am Fahrzeugrad befestigt werden, wobei der Montageabschnitt durch seine radiale Erstreckung, die geringer als die radiale Erstreckung des Laufflächenabschnitts ist, problemlos auch bei einem platten Reifen am Fahrzeugrad montierbar ist. Im Anschluss daran kann ein erstes Segment des Laufflächenabschnitts am Fahrzeugrad bzw. am Montageabschnitt und am Fahrzeugrad befestigt werden. Das Fahrzeugrad mit dem daran

befindlichen Montageabschnitt und dem ersten Segment des Laufflächenabschnitts kann dann derart gedreht werden, dass das bereits am Fahrzeugrad befindliche Segment des

Laufflächenabschnitts die Fahrbahn kontaktiert.

Anschließend kann das weitere Segment des

Laufflächenabschnitts ans Fahrzeugrad und den

Montageabschnitt angebracht und befestigt werden. Der

Aufsatz ist dann vollständig montiert, wobei die Montage ohne Wagenheber oder Hebebühne und bei am Fahrzeug

befestigten Fahrzeugrad problemlos möglich ist. Das Spannmittel liegt in der Endposition insbesondere vollständig mit dem Hintergriffabschnitt formschlüssig an der Innenseite des Felgenhorns an. Durch eine optionale Beschichtung (z.B. Gummierung) des Spannmittels auf der dem Felgenhorn zugewandten Seite kann (Beschichtung wird komprimiert) eine Verpressung zwischen Spannmittel und Felgenhorn erreicht werden. Dadurch können dann die durch Beschleunigungs- und Bremsvorgänge hervorgerufenen

Umfangskräfte besonders gut aufgenommen werden. Damit wird eine Relativbewegung zwischen Reserverad und Fahrzeugfelge besonders effizient vermieden.

Das Spannmittel weißt insbesondere allgemein eine

reibungserhöhende und/oder komprimierbare Kontaktfläche, insbesondere mit einer Beschichtung, zur Kontaktierung des Felgenhorns auf.

Der Montageabschnitt und der Laufflächenabschnitt können, insbesondere aufeinander abgestimmte,

Positioniereinrichtungen aufweisen. Insbesondere kann der Montageabschnitt wenigstens einen in axialer Richtung erstreckten, insbesondere zapfenartigen, Führungsvorsprung umfassen und der Laufflächenabschnitt wenigstens eine

Führungsöffnung umfassen, die komplementär zu dem

Führungsvorsprung ausgebildet ist, so dass, wenn der

Montageabschnitt bereits am Fahrzeugrad angebracht ist, der Laufflächenabschnitt bzw. ein Teil des

Laufflächenabschnitts derart auf den Montageabschnitt aufgesetzt werden kann, dass der Führungsvorsprung in die Führungsöffnung eingreift und eine axiale Montagebewegung des Laufflächenabschnitts gegenüber dem Montageabschnitt und dem Fahrzeugrad durch den Eingriff des

Führungsvorsprungs in die Führungsöffnung geführt ist.

Hierdurch lässt sich der Laufflächenabschnitt in besonders einfacher und effizienter Art und Weise an das Fahrzeugrad ansetzen, wenn der Montageabschnitt bereits am Fahrzeugrad befestigt ist. Es ist auch denkbar, dass der

Montageabschnitt eine oder mehrere Führungsöffnungen aufweist und der Laufflächenabschnitt entsprechende

zapfenartige Führungsvorsprünge, die komplementär zu den Führungsöffnungen ausgebildet sind. Durch die komplementäre Ausbildung von Führungsöffnung und Führungsvorsprung und deren Erstreckung in axialer Richtung kann der

Laufflächenabschnitt in axialer Richtung in einfacher Weise auf den Montageabschnitt, der bereits am Fahrzeugrad befestigt ist, aufgesetzt werden. Hierdurch ist zum einen die korrekte Ausrichtung als auch die korrekte

Montagestellung des Laufflächenabschnitts quasi vorgegeben.

Bevorzugt ist insbesondere, dass einer der Arme des

Montageabschnitts Führungsvorsprünge oder Führungsaufnahmen für mehrere Segmente des Laufflächenabschnitts aufweist.

Insbesondere umfasst der Montageabschnitt mehrere sich nach radial außen erstreckende Arme, die jeweils wenigstens einen Führungsvorsprung aufweisen. Hierdurch ist es

möglich, dass die Führungsvorsprünge an besonders

geeigneten Positionen zur Befestigung des

Laufflächenabschnitts angeordnet sind. Denkbar ist auch, dass die Streben statt Führungsvorsprüngen Führungsöffnungen aufweisen zur Aufnahme von

Führungsvorsprüngen an dem Laufflächenabschnitt.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Laufflächenabschnitt wenigstens abschnittsweise von dem Montageabschnitt lösbar oder gegenüber diesem beweglich ist, und dass wenigstens ein, insbesondere jedes, Spannmittel einen Befestigungsabschnitt mit einer

Befestigungseinrichtung aufweist, über die der

Laufflächenabschnitt an dem Spannmittel befestigbar und in axialer Richtung, vorzugsweise durch eine klemmende

Befestigung, gegen ein Spiel gegenüber dem Spannmittel sicherbar ist.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Laufflächenabschnitt wenigstens abschnittsweise von dem Montageabschnitt lösbar oder gegenüber diesem beweglich ist, und dass der Montageabschnitt, wenigstens einen Befestigungsabschnitt mit einer

Befestigungseinrichtung aufweist, über die der

Laufflächenabschnitt am Montageabschnitt befestigbar und in axialer Richtung, vorzugsweise durch eine klemmende

Befestigung, gegen ein Spiel gegenüber dem Montageabschnitt sicherbar ist.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass die Befestigungseinrichtung derart ausgebildet ist, dass der Laufflächenabschnitt sich bei Befestigung über die Befestigungseinrichtung in der axialen Richtung zur Felge hin bewegt, insbesondere wobei die Befestigungseinrichtung eine schraubbare Verbindung umfasst, bei deren Anziehen der Laufflächenabschnitt sich in der axialen Richtung zum

Montageabschnitt hin bewegt, insbesondere wobei die

Befestigungseinrichtung elektrisch und/oder pneumatisch angetrieben und/oder durch eine Vorspannung, insbesondere eine Federvorspannung, die Bewegung des

Laufflächenabschnitts in axialer Richtung wenigstens unterstützt .

Es kann an dem Aufsatz ein Antrieb vorgesehen sein, der als Elektromotor ausgebildet sein kann. Der Antrieb kann eine Energiequelle umfassen, die als Akku ausgeführt sein kann. Der Antrieb kann in den Montageabschnitt unlösbar

integriert sein oder abnehmbar ausgeführt sein. Der Antrieb kann neben oder statt der Energiequelle auch einen

Anschluss an eine externe Stromquelle bspw. einen

Zigarettenanzünder des Fahrzeugs umfassen.

Der Antrieb kann zur Betätigung der Befestigungseinrichtung dienen. Bei Betätigung der Befestigungseinrichtung kann sich der Laufflächenabschnitt beim Befestigen an dem

Montageabschnitt in der axialen Richtung zur Felge hin bewegen .

Die Befestigungseinrichtung kann auch einen

Drehmomentbegrenzer umfassen. Generell ist es vorteilhaft, wenn die Befestigungseinrichtung als Schraubverbindung mit definiertem Anzugsmoment der Verschraubung ausgebildet ist. Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Laufflächenabschnitt mehrere umfängliche Segmente umfasst, die jeweils einen Teil des Umfangs der Lauffläche umfassen und die je von dem Montageabschnitt lösbar sind, und dass jedes der umfänglichen Segmente des

Laufflächenabschnitts über mindestens eine

Befestigungseinrichtung an dem gleichen der beweglichen Segmente des Montageabschnitts befestigbar ist. Durch die Befestigung jedes der Segmente des Laufflächenabschnitts an dem gleichen der beweglichen Segmente des Montageabschnitts kann der Gesamtkonstruktion des Aufsatzes eine zusätzliche Stabilität verliehen werden.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Laufflächenabschnitt mehrere umfängliche Segmente umfasst, die jeweils einen Teil des Umfangs der Lauffläche umfassen und die je von dem Montageabschnitt lösbar sind, und dass der Montageabschnitt einteilig ausgeführt ist und jedes der umfänglichen Segmente des Laufflächenabschnitts an wenigstens zwei, vorzugsweise drei, zueinander

beabstandeten Stellen über je eine Befestigungseinrichtung mit dem Montageabschnitt verbunden ist.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen, die den

Montageabschnitt mit wenigstens zwei zueinander beweglichen Segmenten umfassen, kann vorgesehen sein, dass wenigstens ein, insbesondere mehrere, insbesondere jedes, Spannmittel starr mit dem Montageabschnitt verbunden ausgeführt ist. Insbesondere können die Spannmittel einstückig mit dem Montageabschnitt ausgeführt sind. Beispielsweise kann jedes der beweglichen Segmente des Montageabschnitts ein,

insbesondere zwei, Spannmittel umfassen, insbesondere wobei die Segmente mit den daran befindlichen Spannmitteln als ein einstückiges Gussteil oder als ein Blechstanzteil ausgebildet sein können.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass die Verspanneinrichtung über ein Kopplungsmittel, insbesondere in Form einer Zug- oder Gewindestange, mit dem Spannmittel gekoppelt sind, insbesondere wobei der

Montageabschnitt einen Aufnahmeabschnitt für das

Kopplungsmittel umfasst, insbesondere wobei der

Aufnahmeabschnitt das Kopplungsmittel wenigstens entlang eines Teils seiner Erstreckung, insbesondere entlang seiner gesamten Erstreckung, nach axial außen hin bedeckt,

insbesondere und in umfänglicher Richtung bedeckt,

insbesondere vollumfänglich umschließt. Die

Verspanneinrichtung kann insbesondere mit mehreren

Spannmitteln über derartige Kopplungsmittel gekoppelt sein.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass die Verspanneinrichtung ein Getriebe zur Umwandlung einer, insbesondere um die axiale Richtung, rotierenden Antriebsbewegung eines Betätigungselements in die

translatorische Verspannbewegung aufweist, insbesondere wobei das Getriebe ein Antriebskegelrad und ein

Abtriebskegelrad je Spannmittel umfasst und die gegenüber dem Montageabschnitt beweglichen Spannmittel je über ein mit dem Abtriebskegelrad gekoppeltes Kopplungsmittel, insbesondere eine Gewindestange, die in ein Gewinde an dem jeweiligen Spannmittel eingreift, mit dem Abtriebskegelrad gekoppelt sind.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass die Lauffläche durch einen Laufbelag gebildet ist, insbesondere wobei der Laufbelag einen nach axial außen gesehen in radialer Richtung abfallenden Abschnitt

aufweist, insbesondere wobei der Laufbelag Hohlräume und/oder Durchbrüche aufweist, insbesondere wobei die

Durchbrüche sich in axialer Richtung durch das Material des Laufbelags erstrecken. Hierdurch kann beispielsweise ermöglicht werden, dass der Aufsatz bei Fahrzeugen mit geringem Freigang verwendet werden kann.

Insbesondere ist der Laufflächenabschnitt mit einem

vergossenen Laufbelag, insbesondere aus einem gießbaren Polymer ausgeführt. Der Laufbelag ist also insbesondere an den Laufflächenabschnitt angegossen.

Der Laufbelag kann auch am Laufflächenabschnitt klemmend befestigt sein. Insbesondere ist die Klemmung derart, dass im normalen Fährbetrieb keine Relativbewegungen zwischen Laufbelag und dem Rest des Laufflächenabschnitts

stattfindet. Die Klemmung kann jedoch insbesondere derart eingestellt sein, dass bei extremen Beschleunigungen oder Extrembremsungen eine Relativbewegung zwischen Laufbelag und dem Rest des Laufflächenabschnitts stattfindet.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Laufflächenabschnitt einen in radialer Richtung zur Felgenseite hin vorstehenden Tragabschnitt aufweist, auf dem ein Laufbelag, der die Lauffläche bildet,

angeordnet ist. Hierdurch kann die Lauffläche des Aufsatzes näher in Richtung Fahrzeugrad angeordnet sein, was sich positiv bei Fahrzeugen mit geringem Freigang auswirken kann .

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Laufflächenabschnitt einen Tragabschnitt aufweist, auf dem ein Laufbelag, der die Lauffläche bildet,

angeordnet ist, wobei der Tragabschnitt auf der

felgenabgewandten Seite des Aufsatzes derart zurückversetzt ist, dass die felgenabgewandten Seite des Tragabschnitts höchstens 40mm, höchstens 30mm, insbesondere höchstens 20mm, insbesondere höchstens 10mm, in axialer Richtung über das Felgenhorn hinaussteht, wenn der Aufsatz in der

vorgesehenen Position an der Felge befestigt ist. Hierdurch kann die Lauffläche mit entsprechend geringem axialem

Überstand angeordnet sein, was sich positiv bei Fahrzeugen mit geringem Freigang auswirken kann.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Laufflächenabschnitt einen Tragabschnitt aufweist, auf dem ein Laufbelag, der die Lauffläche bildet,

angeordnet ist, wobei der Tragabschnitt auf der

felgenzugewandten Seite des Aufsatzes in axialer Richtung zum Felgenhorn höchstens 10mm beabstandet ist, insbesondere 5mm, insbesondere 10mm, insbesondere 15mm, insbesondere 20mm, insbesondere 25mm, insbesondere 30mm, über das

Felgenhorn nach axial innen übersteht. Hierdurch kann die Lauffläche mit entsprechend geringem axialem Überstand angeordnet sein, was sich positiv bei Fahrzeugen mit geringem Freigang auswirken kann.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Laufflächenabschnitt von dem Montageabschnitt lösbar oder beweglich ist und in Umfangsrichtung gesehen wenigstens zwei Segmente, die jeweils einen Teil des

Umfangs der Lauffläche umfassen, aufweist, wobei die

Segmente voneinander lösbar oder gegenüber einander verschwenkbar oder verschiebbar sind, insbesondere wobei der Laufflächenabschnitt zwei, insbesondere genau zwei, umfängliche Segmente umfasst, die einen im Wesentlichen gleich aufgebauten Grundkörper, der insbesondere als

Gussteil ausgebildet ist, umfassen oder insbesondere wobei der Laufflächenabschnitt ein Segment mit einer umfänglichen Erstreckung von mehr als 180°, insbesondere mehr als 190°, aufweist. Bei der Variante mit Segmenten des

Laufflächenabschnitts mit im Wesentlichen gleich

aufgebauten Grundkörpern kann die Herstellung der Segmente des Laufflächenabschnitts sehr kostengünstig realisiert werden. An den identischen Grundkörper der Segmente des Laufflächenabschnitts können unterschiedliche weitere

Komponenten angebracht sein.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Laufflächenabschnitt in Umfangsrichtung gesehen wenigstens zwei Segmente aufweist von denen eines mit dem Montageabschnitt fest verbunden ist und das weitere von dem Montageabschnitt lösbar ist. Das fest mit dem

Montageabschnitt verbundene Segment des Laufflächenabschnitts kann insbesondere einstückig mit diesem, insbesondere als ein Gussteil, ausgebildet sein. Hierdurch kann ein einfach montierbarer Aufsatz geschaffen werden, der eine hohe strukturelle Stabilität aufweisen kann, da er wenige Verbindungsstellen umfasst.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Montageabschnitt wenigstens zwei zueinander bewegliche Segmente und ein Mittelelement umfasst, wobei die Verspanneinrichtung an dem Mittelelement angeordnet ist und derart ausgebildet ist, dass die Verspannbewegung der beiden zueinander beweglichen Segmente bzgl. des

Mittelelements gleich jedoch mit umgekehrter Richtung ist. Insbesondere können die beweglichen Segmente und das

Mittelelement als Blechstanzteile ausgebildet sein.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass eine Befestigungseinrichtung des Montageabschnitt an dem Mittelelement angeordnet ist, insbesondere wobei die Befestigungseinrichtung derart angeordnet und ausgebildet ist, dass die zueinander beweglichen Segmente zwischen dem Laufflächenabschnitt und dem Mittelelement klemmend

verspannt sind, wenn der Laufflächenabschnitt mittels der Befestigungseinrichtung an dem Montageabschnitt befestigt ist. Hierdurch kann eine zusätzliche Stabilität des

Aufsatzes erreicht werden.

Die beweglichen Segmente des Montageabschnitts besonders einfach, beispielsweise als Blechstanzteile ausgebildet sein. Die Spannmittel können durch einen umgebogenen Teil der beweglichen Segmente des Montageabschnitts geschaffen sein .

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Aufsatz wenigstens ein, insbesondere mehrere, Sicherungsmittel umfasst, das bzw. die in Umfangsrichtung versetzt zu den Spannmitteln angeordnet ist bzw. sind und um eine Schwenkachse, die insbesondere tangential zur

Umfangsrichtung verläuft, verschwenkbar an dem Aufsatz, insbesondere dem Laufflächenabschnitt oder dem

Montageabschnitt angeordnet ist bzw. sind, wobei das

Sicherungsmittel einen Formschlussabschnitt umfasst, der ausgebildet ist, um durch Verschwenken des

Sicherungsmittels in einen formschlüssigen Hintergriff mit dem Felgenhorn gebracht zu werden. Hierdurch kann ein zusätzliches Maß an Befestigung und Sicherung des Aufsatzes am Fahrzeugrad erreicht werden.

Vorzugsweise sind die Sicherungsmittel als Fertigteil ausgebildet. Vorzugsweise sind diese als Fertigteil

ausgebildeten Sicherungsmittel an die umfänglichen Segmente des Laufflächenabschnitts angeschraubt.

Vorzugsweise umfasst der Aufsatz, insbesondere das

Sicherungsmittel, ein Kontaktelement, das ausgebildet ist, um beim Anbringen des Laufflächenabschnitts an dem

Montageabschnitt die Felge oder dem Montageabschnitt zu kontaktieren, wobei das Kontaktelement derart mit dem

Sicherungsmittel gekoppelt ist, dass das Sicherungsmittel bei dieser Kontaktierung in formschlüssigen Hintergriff mit dem Felgenhorn einschwenkt.

Vorzugsweise umfasst das Sicherungsmittel eine Einschalung, insbesondere und ist als Fertigteil ausgebildet.

Vorzugsweise umfasst das Sicherungsmittel einen

Verriegelungsmechanismus, der das Sicherungsmittel,

insbesondere durch ein Einrasten, insbesondere eines, insbesondere durch eine Feder, vorgespannten Bolzens, gegen ein Herausschwenken verriegelt, wenn das Sicherungsmittel mit seinem Formschlussabschnitt in formschlüssigen

Hintergriff mit dem Felgenhorn steht. Vorzugsweise ist der Verriegelungsmechanismus in der Einschalung angeordnet ist. Der Verriegelungsmechanismus und das Sicherungsmittel, vorzugsweise und das Kontaktelement, können also,

jedenfalls teilweise, in einer Einschalung angeordnet sein, die eine Art Gehäuse für diese Komponenten bildet.

Insbesondere kann diese Einschalung bzw. dieses Gehäuse mit den darin befindlichen Komponenten einzeln zusammenbaubar sein und dann die fertig vormontierte Einheit als

Fertigteil an den Aufsatz, insbesondere an den

Laufflächenabschnitt, montierbar sein.

Der Verriegelungsmechanismus kann ein, bspw. über eine Feder, vorgespanntes Verriegelungsmittel, das als Bolzen ausgeführt sein kann, umfassen. Das Verriegelungsmittel kann derart ausgebildet und angeordnet sein, dass es in eine entsprechende Aufnahme an dem Sicherungsmittel

einrastet, wenn das Sicherungsmittel bzw. dessen Formschlussabschnitt sich in der das Felgenhorn hintergreifenden Stellung befindet.

Das Sicherungsmittel sowie das Verriegelungsmittel können in einer Einschalung angeordnet sein. Dem Sicherungsmittel kann auch ein Kontaktelement zugeordnet sein. Das

Kontaktelement kann derart mit dem Sicherungsmittel gekoppelt, dass das Sicherungsmittel bei Kontaktierung des Kontaktelements aus axialer Richtung A in die das

Felgenhorn hintergreifende Stellung einschwenkt.

Die Einschalung und das Verriegelungsmittel können derart ausgebildet und zueinander angeordnet sein, dass optisch erkennbar ist, wenn das Verriegelungsmittel das

Sicherungsmittel in der hinter das Felgenhorn

eingeschwenkten Stellung verriegelt. Bspw. kann das

Verriegelungsmittel als Bolzen ausgeführt sein, der mit seinem hinteren Ende aus der Einschalung heraus ragt, wenn das Sicherungsmittel sich nicht in der eingeschwenkten Stellung befindet. Damit bietet der Bolzen eine optische Anzeige dafür, ob das Sicherungsmittel bzw. dessen

Formschlussabschnitt das Felgenhorn hintergriffen hat.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Formschlussabschnitt des Sicherungsmittels einen Kontaktabschnitt umfasst, der ausgebildet ist, um das Felgenhorn auf seiner reifenzugewandten Seite zu

kontaktieren, wobei der Kontaktabschnitt entsprechend der Kontur des Felgenhorns geformt ist, insbesondere wobei der Kontaktabschnitt entsprechend der Kontur des Felgenhorns einer J-Felge nach DIN 7817, geformt ist. Hierdurch kann ein flächiger Formschluss der Sicherungsmittel mit dem Felgenhorn erreicht werden, was eine gute Befestigung in axialer sowie in radialer Richtung ermöglicht.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Formschlussabschnitt des Sicherungsmittels eine größere Materialdicke aufweist als der Hintergriffabschnitt des Spannmittels. Die Spannmittel können mit einer recht geringen Materialdicke ausgeführt werden, um das Einführen zwischen Felgenhorn und Reifen zu erleichtern, und die Sicherungsmittel mit einer entsprechend dicken

Materialdicke, um eine sichere Befestigung des Aufsatzes in jeglichen Betriebszustand zu garantieren.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass die Spannmittel einen Hintergriffabschnitt umfassen, der in Umfangsrichtung gekrümmt ausgebildet ist, um die umfängliche Krümmung des Felgenhorns beim Hintergreifen des Felgenhorns zu kompensieren, oder dass die Sicherungsmittel einen Formschlussabschnitt umfassen, der in Umfangsrichtung gekrümmt ausgebildet ist, um die umfängliche Krümmung des Felgenhorns beim Hintergreifen des Felgenhorns zu

kompensieren .

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass die Spannmittel () und/oder die Sicherungsmittel in verschiedenen radial zueinander beabstandeten

Positionsstufen, die auf unterschiedliche Felgendurchmesser abgestimmt sind, an dem Aufsatz, insbesondere dem Montageabschnitt, festlegbar sind, insbesondere wobei wenigstens ein Spannmittel in den Positionsstufen in radialer Richtung translatorisch beweglich ist, jedoch in den Positionsstufen weniger weit in radialer Richtung beweglich ist als die radial zueinander beabstandeten

Positionsstufen zueinander in radialer Richtung beabstandet sind. Durch die Anbringungsmöglichkeit in verschiedenen Positionsstufen kann der Aufsatz an verschiedene

Felgendurchmesser in einfacher Weise angepasst werden.

Dabei kann der Bewegungsweg der beweglichen Segmente des Montageabschnitts oder der radial beweglichen Spannmittel gering gehalten werden dennoch unterschiedliche

Felgengrößen abgedeckt werden.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Aufsatz eine Vorspannvorrichtung umfasst, über die ein Spannmittel oder einen Teilbereich des

Hintergriffabschnitts eines Spannmittels nach radial innen vorgespannt ist, oder, über die eines der beweglichen

Segmente des Montageabschnitts in Richtung des anderen beweglichen Segments vorgespannt ist.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass ein Führungsabschnitt des Spannmittels, welcher den Befestigungsabschnitt des Spannmittels umfassen kann oder durch ein Teil des Befestigungsabschnitts gebildet sein kann, in einer Führungsaufnahme, die insbesondere am

Montageabschnitt des Aufsatzes angeordnet ist, in radialer Richtung beweglich geführt ist. Insbesondere kann der

Führungsabschnitt vollumfänglich umschlossen in der Führungsaufnahme aufgenommen sein. Spannmittel, die gegenüber dem Montageabschnitt beweglich ausgebildet sind, können so sehr präzise geführt und befestigt sein.

Die Spannmittel des Aufsatzes können, insbesondere

formschlüssig, für eine Bewegung gegenüber dem

Montageabschnitt in radialer Richtung mittels einer

Führungseinrichtung beweglich gelagert sein. Bei der

Führungseinrichtung kann beispielsweise ein

Führungselement, beispielsweise ein stabartiger Vorsprung, formschlüssig in einer Führungsaufnahme, bspw. einer entsprechend komplementär zu dem Vorsprung ausgebildeten Nut, geführt sein. Dabei kann die Nut am Montageabschnitt und der Vorsprung am Spannmittel angeordnet sein oder umgekehrt .

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Hintergriffabschnitt und/oder die Anlagefläche wenigstens eines der Spannmittel gegenüber dem

Kopplungsabschnitt schwenkbar, insbesondere über eine ein Federblech umfassende Verbindung, gelagert ist.

Vorzugsweise ist das Spannmittel derart an dem

Montageabschnitt geführt, dass der Hintergriffabschnitt und/oder die Anlagefläche bei der radial einwärts

gerichteten Verspannbewegung des Kopplungsabschnitts nach axial einwärts bewegen, insbesondere verschwenken .

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass die Verspanneinrichtung mittig am Montageabschnitt angeordnet ist. Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass sich die Kopplungsmittel von der mittig angeordneten Verspanneinrichtung radial auswärts zu den Spannmitteln erstrecken. Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass das oder die

Kopplungsmittel beim Durchführen der Verspannbewegung über die Verspanneinrichtung sich bezüglich des

Montageabschnitts translatorisch nicht bewegt bzw. bewegen. Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass das oder die Kopplungsmittel beim Durchführen der Verspannbewegung über die Verspanneinrichtung sich

bezüglich des Montageabschnitts entweder translatorisch oder rotatorisch bewegt bzw. bewegen, insbesondere jedoch nicht beides.

Vorzugsweise ist der Montageabschnitt mit einem

Zentralabschnitt ausgebildet, der das Betätigungselement, insbesondere und das Getriebe, der Verspanneinrichtung umfasst und bei am Fahrzeugrad angebrachtem Aufsatz im Bereich des Lochkreises des Fahrzeugrads angeordnet ist bzw. diesen wenigstens teilweise überdeckt. Vorzugsweise weist der Montageabschnitt strebenartig ausgebildete Arme auf, die sich von dem Zentralabschnitt nach radial auswärts zu den Spannmitteln erstrecken. Vorzugsweise ist der

Montageabschnitt, insbesondere sind die Arme, mit Aufnahmen für das bzw. die Kopplungsmittel ausgebildet, sodass die Kopplungsmittel in dem Montageabschnitt, insbesondere in den Armen, angeordnet sind und vorzugsweise durch das

Material des Montageabschnitt s, insbesondere der Arme, wenigstens nach axial außen, insbesondere auch in

umfänglicher Richtung, insbesondere auch nach axial innen verdeckt sind. Hierdurch sind die Kopplungsmittel nach außen hin nicht sichtbar und auch vor mechanischen

Einflüssen abgeschirmt.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass die Verspanneinrichtung eine nach axial außen

gerichtete Bewegung eines Zugelements in eine radial einwärts gerichtete Bewegung der Spannmittel wandelt. Die Verspanneinrichtung kann insbesondere derart ausgeführt sein, dass sie eine nach axial außen gerichtete

Betätigungsbewegung in eine nach radial innen gerichtete Bewegung der Kopplungsabschnitte der Spannmittel umwandelt. Insbesondere kann die Verspanneinrichtung eine Spanneinheit umfassen, die über eine Gewindestange gegenüber einem

Abstützelement, nach axial außen bewegbar ist, wobei das Abstützelement im Bereich des Lochkreises der Felge

anordenbar ist und sich in diesem Bereich gegen die Felge abstützen kann während der Verspannbewegung.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Montageabschnitt derart ausgebildet ist, dass er im am Fahrzeugrad angebrachten Zustand zum Bereich des Lochkreises des Fahrzeugrads in radialer Richtung

beabstandet ist. Beispielsweise kann der Montageabschnitt kreisringförmig ausgebildet sein. Insbesondere bei einer derartigen Ausführungsform, kann die Verspanneinrichtung in Form eines in Umfangsrichtung erstreckten Elements,

beispielsweise eines ringförmigen Drahtseils, dessen Radius reduzierbar ist und das mit den Spannmitteln gekoppelt ist, ausgebildet sein. Die Spannmittel der Aufsätze können insbesondere in dem Bereich ihres Hintergriffabschnitts , der zur Kontaktierung der Felge vorgesehen ist, und/oder im Bereich ihrer

Anlagefläche eine dämpfenden Oberfläche, insbesondere in Form einer Gummierung der Oberfläche, aufweisen.

Die Aufsätze können an Stellen, die zur Kontaktierung der Felge des Fahrzeugrads vorgesehen sind, eine nachgiebige Oberfläche, insbesondere in Form einer Gummierung der Oberfläche, aufweisen.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass eines oder mehrere Spannmittel derart nach radial innen vorgespannt sind, dass sie eine Freigangstrecke gegen diese Vorspannung nach radial außen bewegbar sind. Beim Verspannen der Spannmittel überwindet die

Verspanneinrichtung dann zunächst diese Freigangstrecke bevor die Spannmittel endgültig durch die

Verspanneinrichtung nach radial einwärts bewegt werden.

Dies kann bspw. über die weiter oben bereits erwähnte

Vorspannvorrichtung implementiert sein.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass die zueinander beweglichen Segmente des

Montageabschnitts derart aufeinander zu vorgespannt sind, dass sie eine Freigangstrecke gegen diese Vorspannung voneinander weg bewegbar sind. Beim Verspannen der

Spannmittel überwindet die Verspanneinrichtung dann

zunächst diese Freigangstrecke bevor die zueinander beweglichen Segmente des Montageabschnitts endgültig durch die Verspanneinrichtung nach aufeinander zu bewegt werden.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Aufsatz, vorzugsweise der Laufflächenabschnitt, Stützflächen zur Kontaktierung des Felgenhorns von axial außen umfasst, insbesondere die an Stützkörpern angeordnet sind, die wiederum am Laufflächenabschnitt angebracht sind. Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann auch vorgesehen sein, dass die Stützflächen einstückig mit dem

Laufflächenabschnitt ausgebildet sind bzw. durch einen Teil des Laufflächenabschnitts gebildet sind. Die Stützflächen zur Kontaktierung des Felgenhorns können insbesondere zu den Spannmitteln in umfänglicher Richtung beabstandet sein. Die Stützflächen zur Kontaktierung des Felgenhorns können bei Aufsätzen mit Spannmitteln mit Anlagefläche oder ohne Anlagefläche vorgesehen sein.

Vorzugsweise beschränkt sich der Kontakt des Aufsatzes mit der Felge auf die Stützflächen und/oder die Anlageflächen der Spannmittel. Mit anderen Worten bei am Fahrzeugrad angebrachtem Aufsatz sind außer den Anlageflächen und/oder den Stützflächen sämtliche Teile des Aufsatzes zur Felge beabstandet. Vorzugsweise weisen die Stützflächen und oder die Anlageflächen der Spannmittel eine nachgiebige

Oberfläche, vorzugsweise in Form einer, insbesondere

Kunststoff umfassenden, Beschichtung, auf.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass das Spannmittel einen Hintergriffabschnitt umfasst, der derart ausgebildet ist, dass, ggf. wenn er sich in der ersten Schwenkstellung befindet, das Material des

Hintergriffabschnitts , welches axial innen von einer

Referenzebene liegt, vollständig in einem gedachten

Korridor liegt, wobei die Referenzebene 4, 6 oder 7 mm zu einer Anlageebene, die mit einer Anlagefläche des Aufsatzes zusammenfällt, beabstandet ist, wobei die Anlageebene des Aufsatzes den axial äußeren Kontaktpunkt, der bspw. durch eine Stützfläche gebildet ist, des Felgenhorns mit dem Aufsatz umfasst, und wobei der gedachte Korridor eine

Breite von 12mm, insbesondere 10mm, insbesondere 9mm, insbesondere 8mm, aufweist und seine Mittelachse in einem Winkel von wenigstens 42°, insbesondere wenigstens 45°, insbesondere wenigstens 47°, insbesondere wenigstens 49°, insbesondere wenigstens 51°, insbesondere wenigstens 53°, insbesondere wenigstens 55°, und/oder höchstens 12° , insbesondere höchstens 69°, insbesondere höchstens 67°, insbesondere höchstens 65°, insbesondere höchstens 63°, insbesondere höchstens 61°, insbesondere höchstens 59°, insbesondere in einem Winkel von 57°, zur radialen Richtung verläuft, und wobei die Breite und der Winkel der

Mittelachse bezogen auf einen Blick auf eine in radialer und axialer Richtung erstreckten Ebene definiert sind.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass die Mittelachse des gedachten Korridors beim Blick auf eine in radialer und axialer Richtung erstreckten Ebene durch den Materialmittelpunkt des Hintergriffabschnitts des Spannmittels in dessen Schnitt mit der Referenzebene verläuft und/oder dass die Mittelachse des gedachten Korridors beim Blick auf die in radialer und axialer

Richtung erstreckten Ebene durch den Materialmittelpunkt des Hintergriffabschnitts in dessen Schnitt mit einer zur Referenzebene parallelen Ebene, in der das axial innere Ende des Hintergriffabschnitts liegt, verläuft.

Die angegebenen Geometrien des Spannmittels haben sich als vorteilhafte Kompromisslösung zwischen Stabilität des Spannmittels bzw. dessen Hintergriffabschnitt und einer leichten Einführbarkeit des Hintergriffabschnitts zwischen Felgenhorn und Reifen herausgestellt.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass wenn der Laufflächenabschnitt in seiner endgültigen Position am Fahrzeugrad angebracht ist, also über die

Befestigungseinrichtungen zum Montageabschnitt bzw. zur Felge hinbewegt ist, die Stützflächen in einer Ebene mit den Anlageflächen der Spannmittel liegen und das Felgenhorn kontaktieren. Hierdurch erhält der Laufflächenabschnitt zusätzliche Abstützung am Felgenhorn.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass der Aufsatz Befestigungseinrichtungen umfasst, die an dem Spannmittel angeordnet sind und zusätzlich

Befestigungseinrichtungen umfasst, die an dem

Montageabschnitt und zu den Spannmitteln beabstandet angeordnet sind.

Der Laufflächenabschnitt kann insbesondere mit genau zwei umfänglichen Segmenten ausgebildet sein, die insbesondere beide eine umfängliche Erstreckung von 180° aufweisen, insbesondere im Wesentlichen baugleich sind, insbesondere identische Grundelemente, die als Gussteile ausgebildet sind. Insbesondere sind an jedem dieser beiden umfänglichen Segmente genau wenigstens ein, insbesondere zwei

Sicherungsmittel angeordnet.

Die Verspanneinrichtung kann von dem Montageabschnitt abnehmbar sein. Vorzugsweise ist die Verspanneinrichtung jedoch fest in den Montageabschnitt integriert.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass eine, insbesondere mechanische, Indikationseinrichtung vorgesehen ist, die einem Spannmittel zugeordnet ist und über die erkennbar ist, ob das Spannmittel in Hintergriff, vorzugsweise ob das Spannmittel in der vorgesehenen

Stellung in Hintergriff, mit dem Felgenhorn steht,

insbesondere wobei die Indikationseinrichtung ein

federgespanntes Element umfasst, das im Bereich des

Hintergriffabschnitts derart in die vorgesehene Position des Felgenhorns gespannt ist, dass es beim Hintergreifen des Felgenhorns durch das Spannmittel von dem Felgenhorn aus dieser Position gedrängt wird und vorzugsweise auf der axial und/oder radial außen liegenden Seite des

Spannmittels über dieses hinaussteht, so dass aus dieser Richtung erkennbar ist, ob das Felgenhorn wie vorgesehen hintergriffen ist. Die Indikationseinrichtung bzw. deren federgespanntes Element kann auch in umfänglicher Richtung versetzt zu dem Spannmittel angeordnet sein. Die

Indikationseinrichtung bzw. deren federgespanntes Element kann jedoch auch in das Spannmittel integriert sein. Das federgespannte Element der Indikationseinrichtung kann sich insbesondere durch das Material des Spannmittels erstrecken. Insbesondere kann die Verspannrichtung des federgespannten Elements parallel zum Verlauf des

Halteabschnitts des Spannmittels sein.

Figurenbeschreibung

Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die anhand der Zeichnung erläutert werden, wobei die Merkmale sowohl in Alleinstellung als auch in unterschiedlichen Kombinationen für die Erfindung wesentlich sein können, ohne dass hierauf nochmals explizit hingewiesen wird. Es zeigen:

Figur 1 ein Fahrzeugrad beim Blick in einer axialen

Richtung;

Figur 2 eine Schnittdarstellung der Felge des

Fahrzeugrads aus Figur 1;

Figur 3 eine erste Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 4 einen Montageabschnitt einer alternativen

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 5 ein erfindungsgemäßes Spannmittel; Figur 6 ein weiteres erfindungsgemäßes Spannmittel;

Figur 7 eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 8 eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 9 eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 10 eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 11 eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 12 die Ausführungsform aus Figur 12 in verschiedenen Darstellungen;

Figur 13 eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 14 eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 15 einen Montageabschnitt einer alternativen

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes; Figur 16 einen Montageabschnitt einer alternativen

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes;

Figur 17 einen Montageabschnitt einer alternativen

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes;

Figur 18 einen Montageabschnitt einer alternativen

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes;

Figur 19 einen Montageabschnitt einer alternativen

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 20 einen Montageabschnitt einer alternativen

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 21 einen Montageabschnitt einer alternativen

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 22 eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 23 eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 24 eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen; Figur 25 eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 26 eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 27 ein weiteres erfindungsgemäßes Spannmittel;

Figur 28 ein weiteres erfindungsgemäßes Spannmittel;

Figur 29 ein Sicherungsmittel;

Figur 30 das Sicherungsmittel aus Figur 29 in einer verschwenkten Stellung;

Figur 31 Details eines erfindungsgemäßen Spannmittels;

Figur 32 Details eines weiteren erfindungsgemäßen

Spannmittels ;

Figur 33 einen Montageabschnitt einer alternativen

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 34 den Montageabschnitt aus Figur 33 in

verschiedenen Darstellungen;

Figur 35 eine Vorspannvorrichtung; Figur 36 ein Detail eines Montageabschnitts eines erfindungsgemäßen Aufsatzes;

Figur 37 einen Montageabschnitt einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes;

Figur 38 einen Montageabschnitt einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes;

Figur 39 einen Montageabschnitt einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes;

Figur 40 Details eines weiteren erfindungsgemäßen Spannmittels ;

Figur 41 einen Montageabschnitt einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes;

Figur 42 einen Montageabschnitt einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes;

Figur 43 einen Montageabschnitt einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 44 einen Montageabschnitt einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen; Figur 45 einen Montageabschnitt einer alternativen

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 46 einen Montageabschnitt einer alternativen

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes in verschiedenen Darstellungen;

Figur 47 einen Aufsatz einer alternativen Ausführungsform in verschiedenen Darstellungen;

Figur 48 einen Montageabschnitt einer alternativen

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes;

Figur 49 Details eines weiteren erfindungsgemäßen

Spannmittels ;

Figur 50 Details eines weiteren erfindungsgemäßen

Spannmittels ;

Figur 51 einen Laufflächenabschnitt einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes;

Figur 52 einen Montageabschnitt einer alternativen

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes;

Figur 53 Details eines weiteren erfindungsgemäßen

Spannmittels; und Figur 54 einen Aufsatz einer alternativen Ausführungsform in verschiedenen Darstellungen.

In den folgenden Figuren tragen sich entsprechende Bauteile und Elemente gleiche Bezugszeichen. Der besseren

Übersichtlichkeit wegen sind nicht in allen Figuren

sämtliche Bezugszeichen wiedergegeben.

Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung ein Fahrzeugrad 1. Das Fahrzeugrad 1 umfasst eine Felge 2 und einen auf der Felge 2 angebrachten Reifen 3. Die Felge 2 ist in Figur 2 einzeln ohne den Reifen 3 gezeigt. Eine Umfangsrichtung U ist durch einen Pfeil mit dem Bezugszeichen U dargestellt. Eine axiale Richtung A ist durch einen Pfeil mit dem

Bezugszeichen A dargestellt (Figur 2) . Der Pfeil ist nach axial außen gerichtet. Eine radiale Richtung R ist durch einen Pfeil, der nach radial außen gerichtet ist, mit dem Bezugszeichen R dargestellt. Radial innenliegend umfasst die Felge 2 einen Lochkreis 4 des Fahrzeugrads 1. Im

Zentrum des Lochkreises 4 ist um eine entlang der axialen Richtung A verlaufende Drehachse 5 des Fahrzeugrads 1 eine sogenannte Mittenöffnung 6, die teilweise auch als

Nabenbohrung oder Mittellochzentrierung bezeichnet wird, angeordnet. Der Lochkreis 4 umfasst vorliegend fünf

Schraubenlöcher 7, von denen zwei mit einem Bezugszeichen versehen sind. Bei dem vorliegenden Fahrzeugrad 1

erstrecken sich fünf Speichen 8 vom Bereich des Lochkreises 4 nach radial außen. Die Felge 2 umfasst ein Felgenbett 9 und ein Felgenhorn 10 und die Mittenöffnung 6 weist eine vertiefte umlaufende Nut 12 auf. Die Felge 2 weist mehrere Öffnungen 13 auf, die im Bereich des Lochkreises 4 angeordnet sind. Die Öffnungen 13 sind zu den Schraubenlöchern 7, also Löchern 7, die zur Aufnahme von Radschrauben bzw. Stehbolzen vorgesehen sind, und zu der Mittenöffnungen 6 der Felge 2, beabstandet in der Felge 2 angeordnet. Die Öffnungen 13 können, bspw. als Polykontrollbohrungen ausgeführt sein, über die ein

Achsspiel der Achse des Fahrzeugrads 1 gemessen werden kann .

Hat der Reifen 3 des Fahrzeugrads 1 ein Loch, so entweicht die im Reifen befindliche Luft und die Reifenfunktion des Fahrzeugrades 1 ist eingeschränkt. Um in einem solchen Fall den Fährbetrieb weiterhin zu ermöglichen, kann ein

erfindungsgemäßer Aufsatz 14 verwendet werden.

Ein Beispiel eines derartigen erfindungsgemäßen Aufsatzes ist in Figur 3 gezeigt. Der Aufsatz 14 ist mit einem

Laufflächenabschnitt 16, der eine Lauffläche 18 des

Aufsatzes 14 umfasst, und mit einem Montageabschnitt 20, der bei der Montage des Aufsatzes 14 radial innenliegend von der Lauffläche 18 angeordnet ist, ausgebildet.

Auf der axial innen liegenden Seite des Aufsatzes sind Spannmittel 22 angeordnet.

Der Laufflächenabschnitt 16 ist über mehrere

Befestigungseinrichtungen 24 am Montageabschnitt 20 befestigbar. Die Befestigungseinrichtungen 24 sind

vorliegend als Schraubenbefestigungen 24 ausgebildet.

Der Montageabschnitt 20 ist vorliegend sternartig mit drei jeweils radial auswärtslaufenden Streben 26 ausgebildet. Vorliegend ist an jeder dieser Streben eine der

Befestigungseinrichtungen 24 angeordnet.

Der Laufflächenabschnitt 16 ist bei der vorliegenden

Ausführungsform einstückig ausgebildet. Im Sinne der

Erfindung kann der Laufflächenabschnitt 16 jedoch

mehrteilig ausgebildet sein. Hierauf wird später noch im Detail eingegangen.

Ein weiteres Beispiel eines erfindungsgemäßen Aufsatzes ist in Figur 4 gezeigt, wobei lediglich der Montageabschnitt 20 beim Anbringen am Fahrzeugrad 1 dargestellt ist.

Der Montageabschnitt 20 wird in der in Figur 4 gezeigten Stellung an der Felge 2 angesetzt, sodass die axial innen liegenden Enden der Spannmittel 22 gerade am Felgenhorn 10 aufliegen (wie in Figur 4 c) gezeigt) . Die Spannmittel 22 werden dann in einer Verspannbewegung V nach radial innen bewegt .

Bei der vorliegenden Ausführungsform sind alle drei

Spannmittel 22 in der Verspannbewegung V relativ zu dem Montageabschnitt 20 gleichförmig und zueinander

bewegungsgekoppelt nach radial innen bewegbar. Dabei verläuft bei der vorliegenden Ausführungsform die Verspannbewegung V der Spannmittel 22 bezüglich des

Montageabschnitts 20 rein translatorisch und ausschließlich nach radial innen gerichtet.

Durch die Form der Spannmittel 22 gleiten diese während der Verspannbewegung in Hintergriff mit dem Felgenhorn 10 (wie in Figur 4 d) gezeigt) und ziehen den Montageabschnitt 20 dabei in axialer Richtung A zur Felge 2 hin.

Im Folgenden werden nun zunächst die erfindungsgemäßen Spannmitteln 22 erläutert, die bspw. auch in dem Aufsatz 14 von Figur 4 verwendet werden.

Ein derartiges Spannmittel 22 ist in Figur 5 in

verschiedenen Ansichten im Detail gezeigt.

Das Spannmittel 22 ist zum Verspannen eines Aufsatzes 14 an einer Felge 2 eines Fahrzeugrads 1 ausgebildet. Das

Spannmittel 22 weist einen Hintergriffabschnitt 28 auf. Der Hintergriffabschnitt 28 ist in einem Schnitt durch eine in radialer Richtung R und axialer Richtung A erstreckten Schnittebene E (Blick entlang der Pfeile c) -c) ) , wie er in Figur 5c) gezeigt ist, hakenartig in axialer Richtung A abragend und nach radial innen verlaufend ausgebildet. Der Hintergriffabschnitt 28 dient zum formschlüssigen

Hintergreifen des Felgenhorns 10.

Der Hintergriffabschnitt 28 geht in eine Anlagefläche 30, die vorliegend in einer in radialer und umfänglicher

Richtung erstreckten Ebene 29 liegt, über. Die Anlagefläche 30 ist ausgebildet und angeordnet, um das Felgenhorn 10 von axial außen zu kontaktieren.

Der Hintergriffabschnitt 28 geht in die Anlagefläche 30 in einem Übergangsbereich 32 über. Die Oberfläche 34 des

Übergangsbereichs 32 zwischen dem Hintergriffabschnitt 28 und der Anlagefläche 30 weist einen zurückversetzten

Abschnitt 35 auf, der in axialer Richtung A gegenüber der Anlagefläche 30 nach axial außen versetzt angeordnet ist. Die Anlagefläche 30 erlaubt es, dass das Spannmittel 22 in genau definierter Position am Felgenhorn 10 anliegt, wenn der Hintergriffabschnitt 28 das Felgenhorn 10 hintergreift. Dies ist insbesondere gegenüber Spannmitteln 22

vorteilhaft, bei denen das Felgenhorn 10 in einem

gekrümmten Abschnitt aufgenommen wird. Bei derartigen

Spannmittel 22 kann sich das Felgenhorn 10 bei Belastung in axialer Richtung gegenüber dem Spannmittel 11 hin und her bewegen. Durch eine derartige Bewegung kann das Felgenhorn 10 beschädigt werden und zum anderen sind auch die

Spannmittel 22 einer höheren Belastung ausgesetzt. Dies wird durch das erfindungsgemäße Spannmittel 22 mit der Anlagefläche 30 verhindert.

Das Spannmittel 22 weist einen Befestigungsabschnitt 36 zur Verbindung des Spannmittels 22 mit dem Aufsatz 14 auf. Der Befestigungsabschnitt 36 ist vorliegend radial innenliegend von dem Hintergriffabschnitt 28 und von der Anlagefläche 30 angeordnet. Der Befestigungsabschnitt 36 weist mehrere spannmittelseitigen Befestigungseinrichtungen 38, die vorliegend als Schraubenaufnahmen 38 ausgebildet sind, auf. Die Befestigungseinrichtungen 38 sind ausgebildet und angeordnet, um das Spannmittel 22 über den

Befestigungsabschnitt 36, im Fall der als

Schraubenaufnahmen 38 ausgebildeten

Befestigungseinrichtungen 38 mittels einer Schraube, an dem Aufsatz 14 in axialer Richtung A klemmend gegen ein Spiel zu sichern. Die Spannmittel 22 können also über den

Befestigungsabschnitt 36 im vorliegenden Beispiel quasi gegen den Aufsatz 14 in axialer Richtung verschraubt werden .

Das Spannmittel 22 weist einen Führungsabschnitt 39 auf, der vorliegend durch den Befestigungsabschnitt 36 gebildet ist. Der Befestigungsabschnitt 36 ist angeordnet und ausgebildet, um in einer Führungsaufnahme, die insbesondere am Montageabschnitt des Aufsatzes angeordnet ist, in radialer Richtung beweglich geführt aufgenommen zu werden.

Das Spannmittel 22 weist vorliegend noch eine

Kopplungseinrichtung 40, die als Aufnahme 40 für ein

Kopplungsmittel, vorliegend eine Gewindestange, ausgebildet ist, auf. Die Kopplungseinrichtung 40 ist allgemein

ausgebildet, um das Spannmittel 22, insbesondere über das Kopplungsmittel, mit einer Verspanneinrichtung des

Aufsatzes 14 zu koppeln. Auf die Verspanneinrichtung wird später noch im Detail eingegangen.

Der Hintergriffabschnitt 28 des Spannmittels 22 weist beim Blick nach radial innen, einen Halteabschnitt 42, der zur Aufnahme von Spannkräften ausgebildet ist, und einen Einführabschnitt 44, der ausgebildet ist, um ein Einfahren des Hintergriffabschnitts 28 zwischen Felgenhorn 10 und der am Felgenhorn 10 anliegenden Reifenseitenwand zu

ermöglichen, auf. Der Einführabschnitt 44 ist dabei axial innen gegenüber dem Halteabschnitt 42 angeordnet. Der

Halteabschnitt 42 ist in Umfangsrichtung U weiter erstreckt ist als der Einführabschnitt 44.

Die Materialdicke 46 des Einführabschnitts 44 ist

vorliegend geringer als die Materialdicke 48 des

Halteabschnitts 42. Der Einführabschnitt 44 weist überdies eine nach axial innenliegend, kontinuierlich abnehmende Materialdicke 46 auf. Der Einführabschnitt 44 läuft

bezüglich seiner Materialdicke also quasi spitz nach axial innen liegend zu. Dies erleichtert das Einführen zwischen Felgenhorn 10 und Reifen 3.

In der vorliegenden Ausführungsform sind sowohl der

Halteabschnitt 42 als auch der Einführabschnitt 44 sich nach axial innen in ihrer umfänglichen Erstreckung

verjüngend ausgebildet. Der Halteabschnitt 42 und der

Einführabschnitt 44 verjüngen sich nach axial innen hin in ihrer umfänglichen Erstreckung jeweils in einer

abgerundeten Form.

In Figur 6 ist ein weiteres erfindungsgemäßes Spannmittel 22 gezeigt. Das in Figur 6 gezeigte Spannmittel 22 weißt ebenso einen hakenartig ausgebildeten Hintergriffabschnitt 28 zum formschlüssigen Hintergreifen des Felgenhorns 10 auf. Der Hintergriffabschnitt 28 des Spannmittels 22 aus Figur 6 ist um eine Achse 50, die tangential zur Umfangsrichtung U verläuft, gegenüber dem übrigen

Spannmittel 22 verschwenkbar .

Der Hintergriffabschnitt 28 ist in wenigstens einer ersten Stellung S1 und einer zur ersten Stellung S1 um die Achse 50 verschwenkten zweiten Stellung S2 sowie in einer um die Achse 50 verschwenkten dritten Stellung S3, durch eine formschlüssige Arretierung positionierbar. Der

Hintergriffabschnitt 28 kann jedoch auch durch eine

kraftschlüssige Verspannung positionierbar sein. Neben den

3 gezeigten Stellungen kann der Hintergriffabschnitt 28 der gezeigten Ausführungsform noch in 2 weiteren Stellungen arretierbar. Die formschlüssige Arretierung wird im

vorliegenden Beispiel durch ein Arretierungsmittel 52, das im vorliegenden Fall als Madenschraube 52 ausgeführt ist, bewirkt. Das Arretierungsmittel 52 bzw. die Madenschraube 52 greift in eine entsprechende Aufnahme 54 an dem

schwenkbaren Hintergriffabschnitt 28 ein. Die fünf

Aufnahmen 54 sind in Figur 6b) , in der ein Grundkörper 56 des Spannmittels 22 teilweise transparent dargestellt ist, sichtbar .

In der vorliegenden Ausführungsform ist der

Hintergriffabschnitt 28 in der ersten Stellung S1 in allen

4 weiteren arretierbaren Stellungen in einem Schnitt durch eine in radialer und axialer Richtung erstreckten

Schnittebene E in axialer Richtung abragend und nach radial innen verlaufend hakenartig ausgebildet. Das Spannmittel 22 aus Figur 6 weist ebenso die Anlagefläche 30 auf. Das Spannmittel 22 aus Figur 6 weist vorliegend auch die Kopplungseinrichtung 40, die als

Aufnahme 40 für ein Kopplungsmittel, vorliegend eine

Gewindestange, ausgebildet ist, auf.

Figur 7 zeigt eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes 14. Der Aufsatz 14 umfasst einen Montageabschnitt 20 mit drei in Umfangsrichtung gleich verteilten Spannmitteln 22. An dem Montageabschnitt 20 ist der Laufflächenabschnitt 16 angebracht. Die

Spannmittel 22 sind jeweils mit einem Befestigungsabschnitt 36 versehen. Befestigungsabschnitt 36 umfasst jeweils eine Befestigungseinrichtung 38, vorliegend in Form eines nach axial außen abstehenden Gewindebolzens.

Mittels einem Laufflächenabschnitt seitigen Teil 58 der Befestigungseinrichtung 38, der als Schraubenmutter 58 ausgeführt ist, kann der Laufflächenabschnitt 16 an dem Spannmittel 22 und damit an dem Montageabschnitt 20 fest fixiert werden. Dabei ist bei dieser Befestigung der

Montageabschnitt zwischen Laufflächenabschnitt und

Spannmittel verklemmbar. Hierdurch ist stets ein

spielfreier Kontakt zwischen dem Laufflächenabschnitt 16 und dem Spannmittel 22 gewährleistet. Das Spannmittel 22 wiederum liegt in genau definierter Position mit seiner Anlagefläche 30 am Felgenhorn 10 von axial außen an.

Hierdurch ist eine genaue Positionierung und ein

spielfreier Halt des Laufflächenabschnitts 16 an der Felge 2 gewährleistet. Der Aufsatz weist eine, vorliegend zentral angeordnete, Verspanneinrichtung 60 auf. Die Verspanneinrichtung 60 ist über ein Kopplungsmittel 62 mit dem Spannmittel 22

gekoppelt. Dies ist in Figur 7c in Einzeldarstellung gezeigt .

Der Montageabschnitt 20 weist einen Aufnahmeabschnitt 64 für das Kopplungsmittel 62 auf. Der Aufnahmeabschnitt 64 ist dabei derart ausgebildet und angeordnet, dass das

Kopplungsmittel 62 entlang seiner gesamten Erstreckung nach axial außen hin bedeckt ist.

Vorliegend ist das Kopplungsmittel 62 auch in umfänglicher Richtung U jeweils durch die Wand des Aufnahmeabschnitts 64 bedeckt. Nach axial innen hin ist der Aufnahmeabschnitt 64 offen. Die Verspanneinrichtung 60 umfasst ein Getriebe 66. Das Getriebe 66 dient der Umwandlung einer um die axiale Richtung A rotierenden Antriebsbewegung, welche durch den gekrümmten Pfeil AB dargestellt ist, in die translatorische Verspannbewegung umzuwandeln. Die Antriebsbewegung AB wird dabei auf ein Betätigungselement 68, das vorliegend als Sechskantbolzen ausgebildet ist ausgeübt. An dem

Betätigungselement 68 kann ein Schraubenschlüssel angesetzt werden und die Antriebsbewegung AB ausgeübt werden. Die rotierende Antriebsbewegung AB wird dann im vorliegenden Fall über ein Antriebskegelrad 70 auf ein Abtriebskegelrad 72 übertragen, welches mit dem Kopplungsmittel 62, das vorliegend als Gewindestange 62 ausgeführt ist, übertragen. Die Gewindestange 62 weist an ihrem spannmittelseitigen Ende ein Gewinde 74 auf, das in ein entsprechendes

Gegengewinde 76 an dem Spannmittel 22 eingreift. Durch die Rotation des Kopplungsmittels bzw. der Gewindestange 62 schraubt sich das Gewinde 74 an der Gewindestange 62 in das Gewinde 76 an dem Spannmittel 22. Hierdurch wird das

Spannmittel 22 nach radial innen bewegt, während die

Gewindestange 62 gegenüber dem Montageabschnitt 20 ortsfest bleibt und lediglich rotiert.

Im Beispiel von Figur 7 ist lediglich eines der Spannmittel 22 über die Verspanneinrichtung 60 bewegbar. Im Beispiel von Figur 8 ist eine alternative Ausführungsform des

Aufsatzes 14 gezeigt, wobei bei dieser Ausführungsform alle drei Spannmittel 22 über jeweils ein Kopplungsmittel 62 mit einem Abtriebskegelrad 72 mit einem zentralen

Antriebskegelrad 70 verbunden sind.

Figur 9 zeigt eine weitere alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes 14. Bei dem Aufsatz von Figur 9 weist der Montageabschnitt 20 vier Spannmittel 22 auf, die in mehreren fest vorgegebenen Positionen, die auf verschiedene Felgendurchmesser abgestimmt sind, an dem Montageabschnitt 20 unbeweglich befestigt sind. Der

Montageabschnitt 20 weist ein erstes Segment 77 und ein zweites Segment 78 auf. Das erste Segment 77 ist

weitestgehend W-förmig ausgebildet, während das zweite Segment 78 weitestgehend bogenartig ausgebildet ist. Der Aufsatz weist ebenso eine Verspanneinrichtung 60 auf, wobei diese als Zugstange, die fest mit dem zweiten Segment 78 verbunden ist, ausgeführt ist. Diese Zugstange 79 ist durch das zweite Segment 78 hindurchgeführt und mit einer

Schraubenmutter 80 versehen. Durch Anziehen der

Schraubenmutter 80 zum ersten Segment 77 hin, wird das erste Segment 74 zum zweiten Segment 76 in einer

Verspannbewegung translatorisch zu diesem hin gerichtet bewegt .

Die Verspanneinrichtung 60 weist einen Federmechanismus 82 auf, der derart ausgebildet ist, dass eine Feder 84, die um die Zugstange 79 angeordnet ist, den ersten Abschnitt 74 zum zweiten Abschnitt 76 hin drängt. Hierdurch können die Spannmittel 22 in einfacher Weise auf das Felgenhorn 10 aufgesetzt werden und durch den Federmechanismus 82 werden diese quasi direkt in die das Felgenhorn greifende Stellung gedrängt. Wird die Schraubenmutter 80 dann angezogen, so wird die durch die Feder 84 vorgegebene Bewegung weiter durchgeführt und die Spannmittel 22 hintergreifen das Felgenhorn 10 und bewegen den Montageabschnitt 20 in axialer Richtung A zum Felgenhorn 10 hin. Anschließend kann der Laufflächenabschnitt 16 auf den Montageabschnitt 20 bzw. die Spannmittel 22 aufgesetzt und befestigt werden.

Zur Befestigung des Laufflächenabschnitts 16 werden dabei Schrauben 86 in die entsprechenden

Befestigungseinrichtungen 38, die als Schraubenlöcher ausgeführt und in den Spannmitteln 22 angeordnet sind, eingebracht. Hierdurch ergibt sich ähnlich wie bei der Version von Figur 7 bzw. 8 eine genau definierte und feste Befestigung des Laufflächenabschnitts 16 an den

Spannmitteln 22. Der Federmechanismus 82 stellt eine Möglichkeit einer

Vorspannvorrichtung 83 dar, über die eines der beweglichen Segmente 77, 78 des Montageabschnitts 20 in Richtung des anderen beweglichen Segments 77, 78 vorgespannt ist.

Figur 10 zeigt eine weitere alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes 14. Der Aufsatz 14 aus Figur 10 weist außerdem erfindungsgemäße Spannmittel 22 auf, die jeweils noch zwei Sicherungsmittel 88 umfassen.

Die Sicherungsmittel 88 sind in Umfangsrichtung U zu dem Hintergriffabschnitt der Spannmittel 22 versetzt

angeordnet .

Die Sicherungsmittel 88 sind je um eine Schwenkachse 90 verschwenkbar an dem Spannmittel 22 angeordnet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Sicherungsmittel 88 separat von dem Spannmittel 22 ausgebildet sein können.

Die Sicherungsmittel umfassen je einen Formschlussabschnitt 92, der ausgebildet ist, um durch Verschwenken des

Sicherungsmittels in formschlüssigen Hintergriff mit dem Felgenhorn 10 gebracht zu werden. Der Formschlussabschnitt 92 der Sicherungsmittel 88 ist dabei vorliegend als

Kontaktabschnitt 94 ausgebildet, der wiederum ausgebildet ist, um das Felgenhorn 10 auf seiner reifenzugewandten Seite zu kontaktieren, wobei der Kontaktabschnitt 94 entsprechend der axial innenliegenden Kontur des

Felgenhorns 10 geformt ist. Dabei wird vorliegend von einer Kontur des Felgenhorns einer J-Felge nach DIN 7817

ausgegangen . Die Ausbildung des Aufsatzes 14 aus Figur 10 entspricht ansonsten weitestgehend der des Aufsatzes aus Figur 8.

In Figur 10b ist der Montageabschnitt im an der Felge montierten Zustand gezeigt. Hier ist zu sehen, wie das Spannmittel 22 das Felgenhorn 10 hintergreift. In einem weiteren Schritt werden die einzelnen umfänglichen Segmente des Laufflächenabschnitts 16 am Montageabschnitt 20 angebracht. Hierzu wird die Befestigungseinrichtung 38 an den Spannmitteln 22 verwendet.

Figur 11 zeigt eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes. Dabei ist der Aufsatz mit einem Montageabschnitt 20 ausgeführt, der zwei zueinander bewegliche Segmente 77 und 78 aufweist, wobei der Aufsatz zusätzlich ein Mittelelement 96 umfasst.

Das Mittelelement 96 umfasst des Weiteren die

Verspanneinrichtung 60. Die Verspanneinrichtung 60 ist dabei derart ausgebildet, dass die Verspannbewegung der beiden zueinander beweglichen Segmente 77, 78 bezüglich des Mittelelements 96 gleich, jedoch mit umgekehrter Richtung ist. Damit ist gemeint, dass bei Betätigung des zentral angeordneten Betätigungsabschnitts 68 der

Verspanneinrichtung 60 die beiden beweglichen Segmente 77 und 78 jeweils mit gleicher relativer Geschwindigkeit zu dem Mittelelement 96 bewegt werden. Der Montageabschnitt 20 umfasst auch

Befestigungseinrichtungen 98, mittels denen die einzelnen Segmente des Laufflächenabschnitts 16 am Montageabschnitt 20 befestigt werden. Die Befestigungseinrichtungen 38 sind dabei als Gewindebolzen ausgeführt, die fest mit dem

Mittelelement 96 verbunden sind. Die Spannmittel 22 der vorliegenden Ausführungsform sind ebenfalls fest mit dem Montageabschnitt 20 verbunden, jedoch mit den beweglichen Segmenten 77 und 78. Jedes der beiden Segmente 77, 78 des Montageabschnitts 20 umfasst je zwei Spannmittel 22. Die beiden Spannmittel 22 jedes der beweglichen Segmente 77, 78 des Montageabschnitts 20 sind dabei relativ zueinander beabstandet angeordnet, wobei die relative Position der Spannmittel 22 während der Verspannbewegung unverändert bleibt .

Beim Befestigen des Laufflächenabschnitts 16 über die

Befestigungseinrichtung 38 werden die beweglichen Segmente 77 und 78 zwischen dem Mittelelement 96 und dem

Laufflächenabschnitt 16 verklemmt.

Der Aufsatz 14 aus Figur 11 ist in Figur 12 noch in

weiteren Ansichten gezeigt.

In Figur 12c ist der Aufsatz 14 im vollständig am

Fahrzeugrad 1 angebrachten Zustand dargestellt. In der Darstellung von Figur 12c kann man gut erkennen, dass die Lauffläche 18 des Aufsatzes 14 in etwa 15 mm gegenüber der Lauffläche des Reifens 3 nach radial innen versetzt ist. Dies ist deshalb so dargestellt, da der Reifen 3 in Figur 12c vollständig mit Luft gefüllt ist. Hat der Reifen ein Loch, so entweicht die Luft und der Aufsatz 14 kontaktiert die Fahrbahn, wobei der Reifen zusätzlich in Form gehalten wird und weiter bei der Rollbewegung des Rades aktiv bleibt .

Auch die Spannmittel 22 des Aufsatzes 14 aus Figur 11 und 12 weisen eine Anlagefläche 30 auf. Die Anlagefläche 30 ist im vorliegenden Fall durch ein einfaches Vierkantprofil, welches an der Innenseite des Spannmittels 22 angeordnet ist, ausgebildet. Bei dem eben beschriebenen

Ausführungsbeispiel sind die beweglichen Segmente 77, 78 des Montageabschnitts 20 als Blechstanzteile ausgebildet. Die Befestigungseinrichtungen 38 sind an das Mittelelement angebracht und die Spannmittel 22 sind durch Umbiegen von Randabschnitten der beweglichen Segmente 77 und 78

gebildet .

Die Figuren 13 bis 16 zeigen verschiedene Möglichkeiten zur Ausführung eines Montageabschnitts 20. Die Ausführungsform von Figur 13a weist drei Spannmittel auf, die an einem Montageabschnitt in zwei zueinander beweglichen Segmenten 77 und 78 angeordnet sind. Die beiden beweglichen Segmente 77 und 78 sind über eine Verspanneinrichtung 60, die in Form eines verkürzbaren stababartigen Abschnitts ausgeführt ist, gegeneinander bewegbar. In Figur 13b ist der

Montageabschnitt 20 aus Figur 13a mit daran angebrachtem Laufflächenabschnitt 16, der ebenso zwei Segmente aufweist, gezeigt . Die Ausführungsform von Figur 14 entspricht weitestgehend der von Figur 13, wobei an jedem der beweglichen Segmente 77 und 78 des Montageabschnitts 20 zwei Spannmittel 22 angeordnet sind.

Die Ausführungsform von Figur 15 umfasst einen

Montageabschnitt der einen teilweise bzw. nicht

geschlossenen Kreisring bildet.

Die Ausführungsform von Figur 16 zeigt einen ringförmigen Montageabschnitt 20, dessen beiden beweglichen Segmente 77 und 78 über zwei Verspanneinrichtungen 60 aufeinander zu bewegbar sind. Der Montageabschnitt 20 ist also derart ausgebildet, dass er im am Fahrzeugrad 1 angebrachten Zustand zum Bereich des Lochkreises des Fahrzeugrads 1 in radialer Richtung R beabstandet ist. Die

Verspanneinrichtung 60 ist quasi in Form eines in

Umfangsrichtung U erstreckten Elements, das dem

Montageabschnitt 20 entspricht, aber beispielsweise auch durch ein Drahtseil gebildet sein kann, dessen Radius reduzierbar ist und das mit den Spannmitteln 22 gekoppelt ist, ausgebildet.

Figur 20 zeigt einen weitestgehend dreiecksförmigen

Montageabschnitt 20.

Figur 21 zeigt eine weitere erfindungsgemäße

Ausführungsform eines Montageabschnitts 20 mit einer kreuzartigen Grundstruktur. Figur 22 zeigt einen weiteren erfindungsgemäßen Aufsatz.

Der Aufsatz umfasst einen Laufflächenabschnitt 16 mit einem ersten umfänglichen Segment 100 und einem zweiten

umfänglichen Segment 102.

Der Montageabschnitt 20 des in Figur 22 gezeigten Aufsatzes 14 umfasst zwei zueinander bewegliche Segmente 77 und 78, wobei das zweite bewegliche Segment 78 die

Verspanneinrichtung 60 umfasst.

Die Verspanneinrichtung 60 umfasst das Getriebe 66, welches wiederum ein Antriebskegelrad 70, das mit einem

Betätigungselement 68 bewegungsgekoppelt ist, umfasst. Das Antriebskegelrad 70 wiederum wirkt mit dem Abtriebskegelrad 72 zusammen, um eine Antriebsbewegung des

Betätigungselements 68, welche bspw. über einen

Schraubenschlüssel oder einen Elektroantrieb ausgeübt werden kann, in eine Rotationsbewegung des Kopplungsmittels 62 umzuwandeln.

Die Rotationsbewegung des Kopplungsmittels 62 führt dazu, dass ein Gewinde 74, das an dem als Gewindestange

ausgeführten Kopplungsmittels 62 in ein Gegengewinde 76, das an dem ersten beweglichen Segment des Montageabschnitts 20 angeordnet ist, eingeschraubt wird. Hierdurch bewegen sich die beweglichen Segmente 77 und 78 des

Montageabschnitts 20 aufeinander zu bzw. voneinander weg. Die Figuren g und e zeigen jeweils einen Schnitt durch den Laufflächenabschnitt und illustrieren, dass dieser einen Laufbelag 104 umfasst. Der Laufbelag 104 weist vorliegend Ausnehmungen 106, die von axial innenliegend in das

Material des Laufbelags eingebracht sind, auf. Die

Ausnehmungen 106 können auch als Durchbrüche ausgeführt sein, die sich durch das gesamte Material des Laufbelags 104 erstrecken, oder sich von axial außen in das Material des Laufbelags 104 erstrecken. Der Laufbelag 104 ist auf einem Tragabschnitt 105 aus Metall, insbesondere Aluminium, angeordnet .

Vorliegend ist der Laufbelag 104 zwischen zwei miteinander verschraubten axialen Segmenten 108 und 110 des

Laufflächenabschnitts verklemmt, wobei die axialen Segmente 108 und 110 des Laufflächenabschnitts 16 vorliegend

miteinander verschraubt sind. Jedes der umfänglichen

Segmente 100 und 102 des Laufflächenabschnitts 16 ist mit dem zweiten beweglichen Segment 78 des Montageabschnitts 20 über die Befestigungseinrichtungen 38 verbunden. Das erste bewegliche Segment 77 des Montageabschnitts 20 ist

lediglich mit dem ersten umfänglichen Segment 100 des

Laufflächenabschnitts verbunden.

Die Befestigungseinrichtungen 38 sind derart ausgebildet, dass der Laufflächenabschnitt 16 bzw. dessen umfänglichen Segmente 100 und 102 sich beim Befestigen in axialer

Richtung A zur Felge bzw. zum an der Felge befestigten Montageabschnitt 20 hin bewegen. Der in Figur 22 gezeigte Aufsatz 14 umfasst Stützflächen 111, die an Stützkörpern 113 angeordnet sind, die wiederum am Laufflächenabschnitt 16 angebracht sind.

Wenn der Laufflächenabschnitt 16 in seiner endgültigen Position am Fahrzeugrad angebracht ist, also über die

Befestigungseinrichtungen 38 zum Montageabschnitt 20 bzw. zur Felge 2 hinbewegt ist, so liegen die Stützflächen 111 in einer Ebene mit den Anlageflächen 30 der Spannmittel 22 und kontaktieren das Felgenhorn 10. Hierdurch erhält der Laufflächenabschnitt 16 zusätzliche Abstützung am

Felgenhorn .

Figur 23 zeigt eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Aufsatzes 14. Die Ausführungsform von Figur 23 ähnelt der von Figur 22, wobei jedoch die

beweglichen Segmente 77 und 78 des Montageabschnitts 20 zusätzliche nach radial außen erstreckte Arme 26 aufweisen, die jeweils Befestigungseinrichtungen 38 umfassen, um den Laufflächenabschnitt 16 bzw. dessen umfängliche Segmente 100 und 102 mit den beweglichen Segmenten 77 und 78 zu verbinden .

Figur 24 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufsatzes 14, bei dem eines der Spannmittel 22 gegenüber dem Montageabschnitt 20 beweglich ausgeführt ist. Die

Bewegung des Spannmittels 22 kann über ein als

Gewindestange ausgeführtes Kopplungsmittel 62, das über eine Schraubenmutter 80, die auf die Gewindestange

aufschraubbar ist, verspannt werden. Bei der Variante von Figur 24 weist der

Laufflächenabschnitt 16 ein erstes umfängliches Segment 100 und ein zweites umfängliches Segment 102 auf, wobei das erste umfängliche Segment 100 eine umfängliche Erstreckung von etwas über 240° aufweist und das zweite umfängliche Segment 102 eine umfängliche Erstreckung von etwas unter 120° .

Figur 25 zeigt einen Aufsatz mit einer alternativen

Verspanneinrichtung 60, der ansonsten dem Aufsatz aus Figur 24 entspricht. Bei der Ausführungsform von Figur 25 ist das als Gewindestange ausgeführte Kopplungsmittel 62, welches ein Zahnrad 110 trägt, über ein Schneckenrad 112

antreibbar, welches wiederrum über eine

Werkzeugansetzstelle 114 von axial außen am

Montageabschnitt 20 antreibbar ist. An die

Werkzeugansetzstelle 114 kann ein beispielsweise als

Inbusschlüssel ausgeführtes Werkzeug angesetzt werden oder auch ein elektrischer Antrieb, mit dem das Schneckenrad 112 antragbar ist, angesetzt werden.

In Figur 26 ist ein weiterer erfindungsgemäßer Aufsatz 14 gezeigt, der Aufsatz 14 aus Figur 26 umfasst einen

Montageabschnitt 20, der drei über eine zentrale

Verspanneinrichtung 60 nach radial einwärts bewegbare

Spannmittel 22 umfasst.

Der hintergriffabschnitttragende Teil der Spannmittel 22 ist je über ein Federblech 130 mit einem Kopplungsabschnitt 122 mit der Kopplungseinrichtung 40, die als

Aufnahmeabschnitt 64 für das Kopplungsmittel 62 ausgebildet ist, verbunden.

Die Verbindung zwischen dem Hintergriffabschnitt 28 der Spannmittel 22 und dem Kopplungsabschnitt 122, der den Aufnahmeabschnitt 64 für das Kopplungsmittel 62 umfasst, ist, vorliegend durch das Federblech 130, in axialer

Richtung A biegbar bzw. um die umfängliche Richtung U schwenkbar ausgebildet.

Die translatorisch rein nach radial innen gerichtete

Verspannbewegung des Kopplungsabschnitts 122 führt durch eine vorliegend als rampenartige Erhebung 132 auf der axial außenliegenden Seite des Spannmittels 22 ausgebildete

Führungseinrichtung 132 zu einer nach axial innen

gerichteten Einschwenkbewegung des Hintergriffabschnitts 28 des Spannmittels 22, wenn der Kopplungsabschnitt 122 rein translatorisch nach radial innen bewegt wird.

Figur 27 zeigt ein Spannmittel 22, das über eine

Vorspannvorrichtung 133 nach radial innen vorgespannt ist. Die Vorspannvorrichtung 133 ist vorliegend dadurch

implementiert, dass das Kopplungsmittel 62 in Form einer Gewindestange mit einem in dem Spannmittel 22

federgelagerten Kopplungsabschnitt 122 verbunden ist. Beim Einschrauben des Kopplungsmittels 62 in den

Kopplungsabschnitt 122 bzw. dessen Aufnahmeabschnitt 64 und dem in dem Aufnahmeabschnitt 64 angeordneten Gegengewinde 76 wird zunächst der Kopplungsabschnitt 122 nach radial innen gezogen und kommt dann in Kontakt mit dem ihm

umgebenden Teil des Spannmittels 22, so dass auch das Spannmittel 22 nach radial einwärts gezogen wird. Hierdurch wird es möglich, das Spannmittel 22 in dem Felgenhorn 10 einzuhängen, wobei das Spannmittel 22 das Felgenhorn 10 durch die Federvorspannung hintergreift obwohl das

Spannmittel 22 noch nicht auf eine Stellung herangezogen ist, in der es das Felgenhorn 10 fest hintergreift.

Figur 28 zeigt ein Spannmittel, das einen mehrteiligen Hintergriffabschnitt 28 aufweist. Der Hintergriffabschnitt 28 weist einen Haupthintergriffabschnitt 140 sowie zwei seitlich hierzu angeordnete Nebenhintergriffabschnitte 142 und 144 auf. Die beiden seitlichen

Nebenhintergriffabschnitte 142 und 144 sind gegenüber dem Haupthintergriffabschnitt 140 nach radial einwärts über Federn 145 vorgespannt. Hierdurch greifen die seitlichen Nebenhintergriffabschnitte 142 und 144 das Felgenhorn, bevor der Haupthintergriffabschnitt 140 über eine

Verspanneinrichtung 60 in Hintergriff mit dem Felgenhorn gebracht wird (Figuren 28 c) bis e) ) . Hierdurch wird das Einhaken des Spannmittels 22 am Felgenhorn 10 vereinfacht, da die Nebenhintergriffabschnitte 142 und 144 das

Felgenhorn greifen und den Montageabschnitt 20 an diesem fixiert, bevor der Haupthintergriffabschnitt 140 endgültig verspannt ist. Ansonsten entspricht das Spannmittel 22 aus Figur 27 weitestgehend den Spannmitteln 22, wie sie an dem Aufsatz aus Figur 8 verwendet werden

Der Haupthintergriffabschnitt 140 sowie die zwei seitlich hierzu angeordneten Nebenhintergriffabschnitte 142 und 144 bilden jeweils Teilabschnitte des mehrteiligen Hintergriffabschnitt 28 in Figur 28 und sind zueinander in radialer Richtung R beweglich. Dabei bilden die

Nebenhintergriffabschnitte 142 und 144 je einen ersten Teilabschnitt des Hintergriffabschnitts , der gegenüber einem zweiten Teilabschnitt des Hintergriffabschnitts , vorliegend dem Haupthintergriffabschnitt 140, in eine, insbesondere nach radial innen, versetzte Stellung (Figur 28 c) und d) ) vorgespannt ist. Das Spannmittel 22 weist einen Anschlag 150 auf, der derart ausgebildet ist, dass die ersten Teilabschnitte 142, 144 nicht in eine gegenüber dem zweiten Teilabschnitt 140 nach radial außen versetzte Stellung bringbar sind. Kontaktieren die ersten

Teilabschnitte und 142, 144 den Anschlag 150, so befinden sich die ersten Teilabschnitte 142, 144 in einer Stellung in der ihre Felgenhorn zugewandte Seite mit der des zweiten Teilabschnitts 140 bündig verläuft (Figur 28 e) ) .

Figur 29 zeigt ein Sicherungsmittel 160, das separat von den Spannmitteln 22 ausgeführt ist. Das Sicherungsmittel 160 ist über die Schwenkachse 162 derart verschwenkbar, dass sein Formschlussabschnitt 164 mit dem daran

befindlichen Kontaktabschnitt 166 in formschlüssigen

Hintergriff mit dem Felgenhorn 10 bringbar ist.

Das Sicherungsmittel 160 umfasst vorliegend einen

Verriegelungsmechanismus 168, der ein, vorliegend über eine Feder, vorgespanntes Verriegelungsmittel 170, das

vorliegend als Bolzen 170 ausgeführt ist, umfasst. Ist das Sicherungsmittel 160 in der in Figur 30 gezeigten Stellung, so hintergreift es das Felgenhorn 10 und der

federvorgespannte Bolzen 170 rastet in eine entsprechende Aufnahme an dem Sicherungsmittel 160 ein, so dass dessen Formschlussabschnitt 164 an einem Herausschwenken aus der in Figur 29 II gezeigten Position gehindert ist. Das

Sicherungsmittel 160 sowie der Verriegelungsmechanismus 168 und der federvorgespannte Bolzen 170 sind in einer

Einschalung 172 angeordnet. An der Einschalung 172 ist auch noch ein Kontaktelement 174 angeordnet. Das Kontaktelement 174 ist derart mit dem Sicherungsmittel 160 gekoppelt, dass das Sicherungsmittel 160 bei Kontaktierung des

Kontaktelements 174 aus axialer Richtung A aus der in Figur 291 gezeigten Stellung in die in Figur 2911 gezeigte

Stellung einschwenkt.

Die Einschalung 172 und das als Bolzen 170 ausgeführte Verriegelungsmittel 170 sind derart ausgebildet und

zueinander angeordnet, dass der Bolzen 170 mit seinem hinteren Ende aus der Einschalung 172 heraus ragt, wenn das Sicherungsmittel 160 sich nicht in der in Figur 2911 gezeigten Stellung befindet. Damit bietet der Bolzen 170 eine optische Anzeige dafür, ob das Sicherungsmittel 160 bzw. dessen Formschlussabschnitt 164 das Felgenhorn 10 hintergriffen hat.

Figur 31 illustriert verschiedene Spannmittel 22, die je einen Hintergriffabschnitt 28 umfassen, der derart

ausgebildet ist, dass das Material der

Hintergriffabschnitte, welches axial innen (Der Pfeil mit dem Bezugszeichen A zeigt in Figur 31 nach axial innen) von einer Referenzebene 180 liegt, vollständig in einem

gedachten Korridor 182 liegt.

Die Referenzebene 180 liegt dabei in einem Abstand 184 von, im vorliegenden Beispiel, 6 mm zu einer Anlageebene 186.

Ein Abstand von 4 oder 7 mm ist jedoch ebenso im Sinne der Erfindung. Die Anlageebene 186 entspricht derjenigen zur axialen Richtung orthogonalen Ebene, in der der axial äußere Kontaktpunkt des Felgenhorns 14 mit dem Aufsatz 14 liegt, wenn der Aufsatz 14 über die Spannmittel 22

vollständig am Felgenhorn 14 befestigt ist. Die Anlageebene 186 fällt vorliegend mit der Anlagefläche 30 zusammen. Der gedachte Korridor 182 weist eine Breite 188 von 12mm, insbesondere 10mm, insbesondere 9mm, insbesondere 8mm, insbesondere 7mm, insbesondere 6mm, insbesondere 5mm, auf.

Eine Mittelachse 190 des gedachten Korridors 182 verläuft in einem Winkel 192 von wenigstens 42°, insbesondere 45°, insbesondere 47° (Figur 31 a) ) , insbesondere 49°,

insbesondere 51°, insbesondere 53°, insbesondere 55°, und höchstens 12°, insbesondere 69°, insbesondere 67° (Figur 31 c) ) , insbesondere 65°, insbesondere 63°, insbesondere 61°, insbesondere 59°, insbesondere beträgt der Winkel 192

57° (Figur 31 b) ) , zur radialen Richtung R.

Dabei verläuft die Mittelachse 190 in axial einwärts gerichteter Richtung nach radial innen und der Winkel 192 ist zwischen der Verlaufsrichtung der Mittelachse 190 und der radial einwärts gerichteten Richtung (entgegen dem Pfeil mit Bezugszeichen R) gemessen. Die Breite und der Winkel der Mittelachse 190 sind dabei bezogen auf einen Blick auf eine in radialer Richtung R und axialer Richtung A erstreckten Ebene definiert, die der Bildebene aus Figur 31 entspricht. Insbesondere kann diese Betrachtungsebene in Umfangsrichtung U in der Mitte 198 des Materials des

Hintergriffabschnitts 28 liegen. Vorzugweise erfüllt der Hintergriffabschnitt 28 diese Bedingung jedoch über seine gesamte umfängliche Erstreckung 196.

Die Mittelachse 190 des gedachten Korridors verläuft beim Blick auf die in radialer und axialer Richtung erstreckte Ebene durch den Materialmittelpunkt 194 des

Hintergriffabschnitts 28 in dessen Schnitt mit der

Referenzebene 180 (Figur 31 a) bis c) ) . Im Sinne der

Erfindung ist auch, wenn die Mittelachse 190 des gedachten Korridors 182 beim Blick auf die in radialer Richtung R und axialer Richtung A erstreckten Ebene durch den

Materialmittelpunkt 200 des Hintergriffabschnitts 28 in dessen Schnitt mit einer zur Referenzebene 180 parallelen Ebene 202, in der das axial innere Ende des

Hintergriffabschnitts 28 liegt, verläuft.

In Figur 32 ist eine alternative Ausführungsform des

Spannmittels 22 gezeigt, wobei der Hintergriffabschnitt 28 ebenfalls in dem gedachten Korridor 182 liegt. Bei der Ausführungsform, die in Figur 32 dargestellt ist, ist die Referenzebene 4 mm zu der Anlageebene 186 beabstandet. Die Anlageebene 186 ist im Fall von Figur 32 durch die axiale Position der am Laufflächenabschnitt 16 angeordneten

Stützfläche 111, die in Umfangsrichtung U versetzt zum Spannmittel 22 angeordnet ist, gebildet. Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen kann vorgesehen sein, dass die Verspanneinrichtung eine nach axial Außen

gerichtete Bewegung eines Zugelements 210 in eine radial einwärts gerichtete Bewegung der Spannmittel 22 wandelt.

Ein Montageabschnitt mit einer derartigen

Verspanneinrichtung 60 ist in den Figuren 33 und 34

gezeigt .

Die Verspanneinrichtung 60 kann insbesondere derart

ausgeführt sein, dass sie eine nach axial außen gerichtete Betätigungsbewegung BB in eine nach radial innen gerichtete Bewegung der Kopplungsabschnitte 122 der Spannmittel 22 umwandelt. Insbesondere kann die Verspanneinrichtung 60 eine Spanneinheit 210, die als das Zugelement 210

ausgebildet sein kann, umfassen, die über ein,

Anstandsveränderungselement 220, insbesondere eine

Gewindestange 220, gegenüber einem Abstützelement 230, nach axial außen bewegbar ist, wobei das Abstützelement 230 im Bereich des Lochkreises der Felge 2 anordenbar ist und sich in diesem Bereich gegen die Felge 2 abstützen kann während der Verspannbewegung. Insbesondere weist das Abstützelement 230 Fortsätze 240 zur Abstützung an den Radschrauben auf.

Figur 35 zeigt eine Vorspannvorrichtung 133 die in ein stangenartiges Kopplungsmittel integrierbar ist. Über eine Feder 250 sind zwei Abschnitte des Kopplungmittels 62a und 62b gegeneinander verspannt. Bei Zug an dem Kopplungsmittel 62 werden zunächst die beiden Abschnitte des

Kopplungsmittels 62a und 62b voneinander weg bewegt, bis der Abschnitt 62a an den Anschlags 160 anstößt und das Kopplungsmittel 62 insgesamt bewegt wird. Eine, insbesondere derartige, Vorspannvorrichtung 133 kann auch zwischen Kopplungsabschnitt 122 und Hintergriffabschnitt 28 und oder Anlagefläche 30 des Spannmittels 22 angeordnet sein .

Figur 36 zeigt einen Arm 26 eines Montageabschnitts 20 sowie ein Teil eines Laufflächenabschnitts 16. Der

Montageabschnitt 20 und der Laufflächenabschnitt 16 können aufeinander abgestimmte Positioniereinrichtungen 270 aufweisen. Insbesondere kann der Montageabschnitt 20 wenigstens einen in axialer Richtung A erstreckten, insbesondere zapfenartigen, Führungsvorsprung 280 umfassen und der Laufflächenabschnitt 16 wenigstens eine

Führungsöffnung 290 umfassen, die komplementär zu dem

Führungsvorsprung 280 ausgebildet ist, so dass, wenn der Montageabschnitt 20 bereits am Fahrzeugrad 1 angebracht ist, der Laufflächenabschnitt 16 bzw. ein Teil des

Laufflächenabschnitts 16 derart auf den Montageabschnitt 20 aufgesetzt werden kann, dass der Führungsvorsprung 280 in die Führungsöffnung 290 eingreift und eine axiale

Montagebewegung des Laufflächenabschnitts 16 gegenüber dem Montageabschnitt 20 und dem Fahrzeugrad 1 durch den

Eingriff des Führungsvorsprungs 280 in die Führungsöffnung 290 geführt ist. Denkbar ist auch dass die Führungsöffnung 290 an dem Montageabschnitt 20 und der Führungsvorsprung 280 dem Laufflächenabschnitt 16 angeordnet ist.

Im Beispiel von Figur 37 sind alle fünf Spannmittel 22 über die Verspanneinrichtung 60 bewegbar, wobei bei dieser Ausführungsform alle fünf Spannmittel 22 über jeweils ein Kopplungsmittel 62 mit einem Abtriebskegelrad 72 mit einem zentralen Antriebskegelrad 70 verbunden sind.

Das Beispiel von Figur 38 ist entsprechend, jedoch mit 4 Spannmitteln ausgeführt.

Der Montageabschnitt 20 aus Figur 39 weist Spannmittel 22 auf, die jeweils doppelseitig ausgeführt sind, wobei jede Seite auf einen anderen Felgendurchmesser abgestimmt ist, so kann beispielsweise eine Seite auf einen

Felgendurchmesser von 17 Zoll und die andere Seite auf einen Felgendurchmesser von 19 Zoll abgestimmt sein.

Derartige doppelseitige Spannmittel 22 können an jedem der erfindungsgemäßen Aufsätze 14 vorgesehen sein. Durch einfaches Drehen um 180° können die Spannmittel 22 auf unterschiedliche Felgengrößen voreingestellt werden. Über die Verspanneinrichtung 60 können Sie dann über eine möglichst kleine Wegstrecke in den Hintergriff bewegt werden .

Figur 40 zeigt ein erfindungsgemäßes Spannmittel 22, dessen Kopplungsabschnitt 122 durch ein Federblech 300 gebildet ist. Das Federblech 300 ist mit der Anlagefläche 30 sowie dem Hintergriffabschnitt 28 verbunden. Der

Hintergriffabschnitt 28 und die Anlagefläche 30 sind gegenüber dem Kopplungsabschnitt 122 durch die Verbindung mittels des Federblechs 300 nach axial außen gegenüber dem Kopplungsabschnitt 122 schwenkbar. Wie in Figur 41 gezeigt kann der Montageabschnitt 20, eine Verspanneinrichtung 60 aufweisen, bei der die

Kopplungsmittel 62 bei einer Rotationsbewegung des

Betätigungselement 68 gegenüber dem Kopplungsabschnitt 122 verschwenkt werden, wodurch die Kopplungsabschnitt und 122 radial einwärts bewegt werden.

Wie in Figur 42 gezeigt kann der Montageabschnitt 20, eine Verspanneinrichtung 60 aufweisen, bei der die

Kopplungsmittel mit einem eine Kurvenbahn 320 umfassenden Getriebe 66 gekoppelt sind. Die Kurvenbahn 320 bildet im vorliegenden Beispiel auch gleichzeitig das

Betätigungselement 68 wobei bei dessen Rotation um die axiale Richtung die Kopplungsabschnitte 122 radial einwärts bewegt werden.

Wie in Figur 43 gezeigt, so kann der Montageabschnitt 20 mit einer Verspanneinrichtung 60 ausgebildet sein, die im Bereich der Spannmittels 22 angeordnet ist. Die

Verspanneinrichtung 60, die in Figur 43 illustriert ist, umfasst ein Getriebe 66 mit einem Antriebskegelrad 70 sowie einem Abtriebskegelrad 72, das über ein Kopplungsmittel 62 mit dem Spannmittel 22 gekoppelt ist. Bei Betätigung des Betätigungselements 68 bzw. beim Rotieren dieses

Betätigungselements 68 wird das Antriebskegelrad 70 in Rotation versetzt, welches in das Abtriebskegelrad 72 eingreift, so dass dieses ebenso rotiert, wodurch auch das mit dem Abtriebskegelrad 72 bewegungsgekoppelte

Kopplungsmittel 62 rotiert. Das Kopplungsmittel 62 trägt ein Gewinde, welches in ein entsprechendes Gegengewinde am Kopplungsabschnitt 122 des Spannmittels 22 eingreift und entsprechend für eine translatorische Verschiebung des Spannmittels 22 sorgen kann. Andere Arten an

Verspanneinrichtungen 60 sind ebenso denkbar.

Der Montageabschnitt aus Figur 20 weist einen vorliegenden kreisringförmig ausgebildeten Grundkörper 400 auf. An dem Grundkörper 400 sind die einzelnen Spannmittel 22

angebracht. Von den Spannmitteln 22 ist im vorliegenden Beispiel nur eines für die Verspanneinrichtung 60 nach radial innen bewegbar.

Bei der Variante von Figur 43 trägt jedes der Spannmittel 22 eine Befestigungseinrichtung 38. Die Spannmittel 22 sind in jeweiligen Aufnahmen 410 aufgenommen. Die Aufnahme 410 des beweglichen Spannmittels 22 ist dabei derart

ausgebildet, dass dieses innerhalb der Aufnahme 410 translatorisch verschiebbar ist. Die Verwendung einer im Bereich des Spanmittels 22 angeordneten Verspanneinrichtung 60 ist mit einem andersartig ausgeformten Grundkörper 400, insbesondere mit den in dieser Anmeldung beschriebenen weiteren Ausführungsformen des Montageabschnitts 20, kombinierbar .

Ein Grundkörper 400 des Montageabschnitts 20, insbesondere in Kombination mit einer Verspanneinrichtung 60, die im Bereich des Spannmittels 22 angeordnet ist, welcher im Bereich des Lochkreises des Fahrzeugrades materialfrei ausgeführt ist, kann vorteilhaft sein. Ein derartiger Montageabschnitt 20 kann es bspw. ermöglichen, dass der Aufsatz 14 in einfacher Weise für Felgen 2, die in diesem Bereich nach axial außen hervorstehen, verwendet werden kann. Der Grundkörper 400 des Montageabschnitts kann, wie in Figur 43 gezeigt, in umfänglicher Richtung geschlossen ausgeführt sein und einen zentralen materialfreien Bereich 420 umschreiben. Im Sinne der Erfindung sind jedoch auch Ausführungsformen, ähnlich der, die in Figur 44 dargestellt ist. Der zentrale materialfreie Bereich 420 kann von dem Grundkörper 400 nur teilweise umschlossen sein. Der

entsprechende Montageabschnitt 20 kann hierdurch bspw.

materialsparender ausgeführt werden.

Figur 45 zeigt eine alternative Ausführungsform eines Montageabschnitts 20, der einen Grundkörper 400 aufweist, der einen zentralen materialfreien Bereich 420 in

umfänglicher Richtung U geschlossen umschreibt. Auch bei dem Montageabschnitt 20, wie er in Figur 45 dargestellt ist, ist eines der Spannmittel 22 über eine im Bereich des Spannmittels angeordnete Verspanneinrichtung 60 in radialer Richtung verschiebbar ausgebildet.

Figur 46 zeigt eine weitere Variante eines

erfindungsgemäßen Montageabschnitts, wobei bei dieser

Variante ein zentraler materialfreier Bereich 420 durch zwei Schenkel 430 eines Grundkörpers 400 umschrieben ist. Der zentrale materialfreie Bereich 420 ist jedoch nicht geschlossen umschrieben. Figur 47 zeigt einen erfindungsgemäßen Aufsatz 14, der eine Verspanneinrichtung 60 mit einem elektrischen Antrieb 440 aufweist. Ein elektrischer Antrieb 440 der

Verspanneinrichtung 60 kann bei allen Ausführungsformen des Aufsatzes 14 vorgesehen sein.

Der elektrische Antrieb 440 ist im vorliegenden Beispiel ausgebildet, um das Kopplungsmittel 62 in Rotation zu versetzen, welches dann über ein Gewinde zur

translatorischen Verschiebung des Spannmittels 22

Zusammenwirken kann. Ein derartiger elektrischer Antrieb zur Verspannung der Spannmittel 22 kann bei sämtlichen in dieser Anmeldung beschriebenen Montageabschnitten

vorgesehen sein. Der elektrische Antrieb 440 ist vorliegend über zwei Betätigungselemente 450 betätigbar, wobei diese Betätigungselemente 450 zur Betätigung des elektrischen Antriebs 440 nach radial innen drückbar sind und

gleichzeitig als Griffe zum Ansetzen des Montageabschnitts 20 am Fahrzeugrad 1 dienen. Vorliegend ist über eine

Auswahleinheit 460 an dem Aufsatz 14 die Drehrichtung des elektrischen Antriebs 440 einstellbar, so dass der

elektrische Antrieb 440 sowohl zum Verspannen als auch zum Lösen des Aufsatzes 14 bzw. des Montageabschnitts 20 verwendbar ist.

Figur 48 zeigt eine weitere Variante eines

Montageabschnitts 20 eines erfindungsgemäßen Aufsatzes. Der Montageabschnitt 20 aus Figur 48 umfasst Spannmittel 22, die eine Erstreckung in umfänglicher Richtung von etwa 180° aufweisen. Derartige Spannmittel 22 erlauben einen sehr großflächigen Kontakt mit dem Felgenhorn 10 des Fahrzeugrads . Ansonsten ist der Montageabschnitt 20 in der Ausführungsform von Figur 48 ähnlich dem von Figur 15 ausgebildet .

In Figur 49 ist ein erfindungsgemäßes Spannmittel gezeigt, dass auf seiner axial äußeren Seite eine Riffelung 460 zur Verbesserung des Kontakts mit dem Laufflächenabschnitt 16 aufweist .

Figur 50 illustriert, dass ein erfindungsgemäßes

Spannmittel eine oder mehrere Beschichtungen aufweisen kann. Beispielsweise können die erfindungsgemäßen

Spannmittel 22 im Bereich der Anlagefläche 30 eine

Beschichtung 470 aufweisen, die haftungserhöhend

ausgebildet ist. Insbesondere ist in diesem Bereich eine Gummierung vorgesehen. Im Bereich des Hintergriffabschnitts 28 kann insbesondere im Bereich des Halteabschnitts 42 eine ebenfalls haftungserhöhende Beschichtung 480 vorgesehen sein, die ebenfalls insbesondere als Gummierung ausgebildet sein kann. Im Bereich des Einführabschnitts 44 kann

insbesondere eine reibungsvermindernde Beschichtung 490 vorgesehen sein, welche insbesondere beispielsweise als Teflonbeschichtung ausgeführt sein kann. Die Beschichtung im Bereich des Einführabschnitts 44 kann auf der radial innen- und/oder auf der radial außenliegenden Seite des Einführabschnitts 44 angeordnet sein. Die Beschichtung des Einführabschnitts 44 kann insbesondere die komplette radial äußere Oberseite des Hintergriffabschnitts 28 bedecken. Figur 51 illustriert, dass bei den erfindungsgemäßen

Aufsätzen 14 der Tragabschnitt 105 nach axial innen

überstehend abragend ausgeführt sein kann. Denkbar ist auch, wie in den beiden Darstellungen in Figur 51 rechts gezeigt, dass der Tragabschnitt 105 ohne einen abragenden Abschnitt 480 ausgebildet ist, dafür aber der Laufbelag 104 nach axial innen übersteht. Eine besonders hohe Stabilität kann sich jedoch durch die Verwendung eines Tragabschnitts 105 mit einem nach axial innen abragenden Abschnitt 480 ergeben .

Figur 52 illustriert, dass ein elektrischer Antrieb auch zentral angeordnet sein kann und mehrere Spannmittel 22 bewegungsgekoppelt nach radial innen bzw. außen bewegen kann. Der elektrische Antrieb 440 aus Figur 52 umfasst Betätigungselemente 450, die als Bedienknöpfe 450

ausgebildet sind, mit denen sich die Spannmittel 22 über den elektrischen Antrieb 440 jeweils nach radial innen oder nach radial außen bewegen lassen.

Bei der Darstellung von Figur 52 verdeckt der elektrische Antrieb 440 das Getriebe 60, welches ähnlich dem Getriebe 66 aus Figur 8 ausgebildet sein kann. Das Getriebe 66 kann ausgebildet sein, um eine Rotationsbewegung, die durch den elektrischen Antrieb 440 in das Getriebe eingeleitet wird, bspw. über das Betätigungselement 68, ähnlich wie in Figur 8, in die entsprechende Rotationsbewegung der

Kopplungselemente 62 umzuwandeln. Zur Stromversorgung des elektrischen Antriebs 440 eines erfindungsgemäßen Aufsatzes 14 kann sowohl das

Bordspannungsnetz des Fahrzeugs verwendet werden,

beispielweise über eine 12V-Steckdose im Kofferraum oder den Zigarettenanzünder oder es kann auch Fremdstrom, beispielsweise ein elektrischer Energiespeicher, ein Akku, oder auch eine Batterie verwendet werden.

Bei den erfindungsgemäßen Aufsätzen 14 sowie den

erfindungsgemäßen Spannmitteln 22 kann, wie in Figur 53 illustriert, vorgesehen sein, dass eine, insbesondere mechanische, Indikationseinrichtung 600 vorgesehen ist, die einem Spannmittel 22 zugeordnet ist und über die erkennbar ist, ob das Spannmittel 22 in Hintergriff, vorzugsweise ob das Spannmittel 22 in der vorgesehenen Stellung in

Hintergriff, mit dem Felgenhorn 10 steht, insbesondere wobei die Indikationseinrichtung 600 ein federgespanntes Element 610 umfasst, das im Bereich des

Hintergriffabschnitts 28 derart in die vorgesehene Position des Felgenhorns 10 gespannt ist, dass es beim Hintergreifen des Felgenhorns 10 durch das Spannmittel 22 durch den

Kontakt mit dem Felgenhorn 10 aus dieser Position gedrängt wird und vorzugsweise auf der axial und/oder radial außen liegenden Seite des Spannmittels 22 über dieses

hinaussteht, so dass aus dieser Richtung erkennbar ist, ob das Felgenhorn 10 wie vorgesehen hintergriffen ist. Die Indikationseinrichtung 600 bzw. deren federgespanntes Element 610 kann auch in umfänglicher Richtung U versetzt zu dem Spannmittel 22 angeordnet sein. Die

Indikationseinrichtung 600 bzw. deren federgespanntes Element 610 kann jedoch auch in das Spannmittel 22

integriert sein, wie in Figur 53 illustriert.

Das federgespannte Element 610 der Indikationseinrichtung 600 kann sich insbesondere durch das Material des

Spannmittels 22 erstrecken. Insbesondere kann die

Verspannrichtung des federgespannten Elements 610 parallel zum Verlauf des Halteabschnitts 42 des Spannmittels 22 sein .

Figur 54 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Aufsatzes, die ähnlich zu der in Figur 22 gezeigten

ausgebildet ist. Bei der in Figur 54 gezeigten

Ausführungsform ist anschaulich illustriert, das die beiden zueinander beweglichen Segmente 77, 78 des

Montageabschnitts 20 aufeinander zu verspannt sein können. Bspw. kann, wie in Figur 54 illustriert, ein über das Getriebe 66, das ähnlich dem in Figur 22 gezeigten

aufgebaut ist, das Kopplungsmittel 62 rotierbar sein, so dass ein Zugelement 700 über das Kopplungsmittel 62 in radialer Richtung R bewegbar ist. Hierzu trägt das

Kopplungsmittel 62 vorliegend ein Außengewinde und das Zugelement 700 ein Innengewinde. Über eine Feder 710 ist das erste bewegliche Segment 77 von dem Zugelement 700 weg in Richtung des zweiten beweglichen Segments 78 gespannt.




 
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