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Patent Searching and Data


Title:
EMPTY CONTAINER TRANSPORT DEVICE, COMPACTOR ARRANGEMENT, COMPACTOR DEVICE AND METHOD FOR OPERATING SAME
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/141727
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an empty container transport device (600) comprising a plurality of carrying components (604), and a chain (602), wherein the plurality of carrying components (604) are mounted to the chain (602), and wherein the chain (602) is mounted in an endlessly circulating manner for guiding the plurality of carrying components (604) along a closed path such that empty containers (104) placed on the plurality of carrying components (604) can be transported along a transport path (601), wherein each of the plurality of carrying components (604) comprises the following: a carrying element (604t) for carrying the empty containers (104), a connecting element (604v) for fastening the carrying element (604t) to the chain (601), and an articulated structure (604g), by means of which the carrying element (604t) is fastened to the connecting element (604v) so as to be movable in a pivotable manner.

Inventors:
HARTUNG, Domenic (Geragasse 2, Molsdorf, 99094, DE)
Application Number:
EP2019/051048
Publication Date:
July 25, 2019
Filing Date:
January 16, 2019
Export Citation:
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Assignee:
WINCOR NIXDORF INTERNATIONAL GMBH (Heinz-Nixdorf-Ring 1, Paderborn, 33106, DE)
International Classes:
B65G17/18; B30B9/00; B65G17/42; B65G47/38; B65G47/96; G07F7/06
Foreign References:
US4031998A1977-06-28
DE202012100777U12013-06-12
DE1263600B1968-03-14
GB2174353A1986-11-05
JPS59217524A1984-12-07
JPS57199219U1982-12-17
JPH01252405A1989-10-09
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
VIERING, JENTSCHURA & PARTNER MBB (Am Brauhaus 8, Dresden, 01099, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Leergut-Transportvorrichtung (600), aufweisend:

• mehrere Tragebauteile (604),

• eine Kette (602), wobei die mehreren Tragebauteile (604) an der Kette (602) montiert sind und wobei die Kette (602) endlos umlaufend gelagert ist zum Führen der mehreren Tragebauteile (604) entlang eines geschlossenen Pfades derart, dass auf den mehreren Tragebauteilen (604) aufliegendes Leergut (104) entlang eines Transportweges (601) transportiert werden kann,

• wobei jedes der mehreren Tragebauteile (604)

Folgendes aufweist:

o ein Tragelement (604t) zum Tragen des Leerguts

(104) ,

o ein Verbindungselement (604v) zum Befestigen des Tragelements (604t) an der Kette (601), und o eine Gelenkstruktur (604g) mittels derer das Tragelement (604t) schwenkbewegbar an dem Verbindungselement (604v) befestigt ist;

• eine Tragelement-Führung zum Führen der jeweiligen Tragelemente (604t) der mehreren Tragebauteile (604), wobei die Tragelement-Führung und die jeweiligen Tragebauteile (604) derart eingerichtet sind, dass die Tragelement-Führung mindestens zwei voneinander verschiedene Schwenkstellungen (603a, 603b) des jeweiligen Tragelements (604t) relativ zu dem Verbindungselement (604v) definiert.

2. Leergut-Transportvorrichtung (600) gemäß Anspruch 1, wobei die Gelenkstruktur (604g) des jeweiligen

Tragebauteils (604) derart eingerichtet ist, dass das Tragelement (604t) um eine Schwenkachse (604a)

geschwenkt werden kann, wobei die Schwenkachse (604a) zumindest im Wesentlichen parallel zu dem Transportweg (601) verläuft.

3. Leergut-Transportvorrichtung (600) gemäß Anspruch 1 oder 2,

wobei die Kette (602) mehrere Kettenglieder (602g) aufweist, welche jeweils eine erste Verbindungsstruktur (602s) aufweisen, und wobei das jeweilige

Verbindungselement (604v) eine zweite

Verbindungsstruktur (604s) aufweist, wobei die zweite Verbindungsstruktur (604s) passend zu der ersten

Verbindungsstruktur (602s) derart eingerichtet ist, dass das jeweilige Tragebauteil (604) mittels seines

Verbindungselements (604v) an dem jeweiligen Kettenglied (602g) lösbar befestigt werden kann;

wobei die erste Verbindungsstruktur (602s) und die zweite Verbindungsstruktur (604s) vorzugsweise als

Steckverbindung ausgestaltet sind; und

wobei die erste Verbindungsstruktur (602s) und die zweite Verbindungsstruktur (604s) vorzugsweise

mindestens eine Raststruktur (612s) aufweisen derart, dass die erste und die zweite Verbindungsstruktur (602s, 604s) beim Ineinanderstecken einrasten.

4. Leergut-Transportvorrichtung (600) gemäß einem der

Ansprüche 1 bis 3,

wobei die Kette (602) eine Kettenlinie definiert und wobei das jeweilige Tragelement (604t) der mehreren

Tragebauteile (604) einseitig oder beidseitig quer zur Kettenlinie auskragt, wobei das jeweilige Tragelement (604t) der mehreren Tragebauteile (604) vorzugsweise in einem Winkelbereich von -45° bis +45° relativ zu den Kettengliedgelenkachsen der Kette (602) auskragen.

5. Leergut-Transportvorrichtung (600) gemäß einem der

Ansprüche 1 bis 4, ferner aufweisend:

mindestens eine Kettenführung (1002) zum Führen der Kette (602) in einem Obertrum (600o) und/oder in einem Untertrum (600u),

wobei die mindestens eine Kettenführung vorzugsweise mindestens eine obere Kettengleitschiene aufweist zum Führen der Kette (602) in dem Obertrum (600o) und/oder wobei die mindestens eine Kettenführung (1002)

vorzugsweise mindestens eine untere Kettengleitschiene aufweist zum Führen der Kette (602) in dem Untertrum ( 60 Ou) .

6. Leergut-Transportvorrichtung (600) gemäß einem der

Ansprüche 1 bis 5, wobei ein Abstand einander

unmittelbar benachbarter Tragelemente (604t) kleiner ist als eine Ausdehnung des Tragelements entlang einer

Richtung des Abstandes.

7. Leergut-Transportvorrichtung (600) gemäß einem der

Ansprüche 1 bis 6, wobei die Gelenkstruktur (604g) jedes der mehreren Tragebauteile (604) genau eine Schwenkachse bereitstellt .

Leergut-Transportvorrichtung (600) gemäß einem der

Ansprüche 1 bis 7,

wobei die Tragelement-Führung mindestens eine

Führungsschiene (632) aufweist, welche derart

eingerichtet ist, dass die jeweiligen Tragelemente

(604t) auf der mindestens einen Führungsschiene (632) aufliegend geführt werden können;

wobei das Tragelement (604t) des jeweiligen

Tragebauteils (604) vorzugsweise mindestens einen

Führungsvorsprung (634) und/oder mindestens eine

Führungsaussparung aufweist zum In-Eingriff-Stehen mit der mindestens einen Führungsschiene (632) .

9. Leergut-Transportvorrichtung (600) gemäß einem der

Ansprüche 1 bis 7,

wobei die Tragelement-Führung derart eingerichtet ist, dass die jeweiligen Tragelemente (604t) der mehreren Tragebauteile (604) derart geführt werden, dass diese im Obertrum (600a) einen ersten Schwenkstellungsverlauf (900a) oder einen zweiten Schwenkstellungsverlauf (900b) erzeugen, wobei der erste Schwenkstellungsverlauf (900a) verschieden von dem zweiten Schwenkstellungsverlauf (900b) ist.

10. Leergut-Transportvorrichtung (600) gemäß Anspruch 9, wobei die Tragelement-Führung zumindest eine erste

Führungsschiene zum Erzeugen des ersten

Schwenkstellungsverlaufs (900a) und eine zweite

Führungsschiene zum Erzeugen des zweiten

Schwenkstellungsverlaufs (900b) aufweist; oder

wobei die Tragelement-Führung mittels einer bewegbar gelagerten und/oder verformbaren Tragelement- Führungsschiene gebildet ist derart, dass diese in eine erste Position gebracht werden kann zum Erzeugen des ersten Schwenkstellungsverlaufs (900a) und dass diese in eine zweite Position gebracht werden kann zum Erzeugen des zweiten Schwenkstellungsverlaufs (900b).

11. Leergut-Transportvorrichtung (600) gemäß einem der

Ansprüche 1 bis 10,

wobei das Tragelement (604t) eine konkave Auflagefläche

(624) zum Auflegen des Leerguts (104) aufweist.

12. Leergut-Transportvorrichtung (600) gemäß einem der

Ansprüche 1 bis 11,

wobei jedes der mehreren Tragebauteile (604) ferner aufweist :

o ein zusätzliches Tragelement (704t) zum Tragen von Leergut (104) ,

o eine zusätzliche Gelenkstruktur (704g) mittels

derer das zusätzliche Tragelement (704t) schwenkbewegbar an dem Verbindungselement (604v) befestigt ist,

wobei das Verbindungselement (604v) zwischen dem

Tragelement (604t) und dem zusätzlichen Tragelement (704t) angeordnet ist.

13. Leergut-Transportvorrichtung (600) gemäß einem der

Ansprüche 1 bis 12, wobei die mehreren Tragelemente (604t) plattenförmig ausgestaltet sind derart, dass diese gemeinsam im

Obertrum und/oder im Untertrum eine im Wesentlichen geschlossen Auflagefläche bilden.

14. Kompaktoranordnung (202), aufweisend:

• einen Kompaktor (102);

• eine Leergut-Transportvorrichtung (600) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 zum Transportieren von Leergut (104) in der Kompaktoranordnung (202).

15. Kompaktoranordnung (202) gemäß Anspruch 14, ferner

aufweisend :

einen Transportbereich (500t) zum Transportieren von Leergut (104) mittels der Leergut-Transportvorrichtung (600) in der Kompaktoranordnung (202) und/oder zum

Transportieren von Leergut (104) mittels der Leergut- Transportvorrichtung (600) durch die Kompaktoranordnung (202) hindurch,

wobei der Transportbereich (500t) einen

Ausschleusbereich (500s) aufweist zum Ausschleusen von Leergut (104) aus dem Transportbereich (500t).

16. Kompaktoranordnung (202) gemäß Anspruch 15,

wobei die Leergut-Transportvorrichtung (600) derart eingerichtet ist, dass, in dem Transportbereich (500t) , das Tragelement (604t) und das Verbindungselement (604v) eines jeweiligen Tragebauteils (604) eine erste

Schwenkstellung (603a, 703a) relativ zueinander

aufweisen, und dass, in dem Ausschleusbereich (500s) , das Tragelement (604t) und das Verbindungselement (604v) des jeweiligen Tragebauteils (604) eine zweite

Schwenkstellung (603b, 703b-l, 703b-2) relativ

zueinander aufweisen, wobei die zweite Schwenkstellung (603b, 703b-l, 703b-2) verschieden von der ersten

Schwenkstellung (603a, 703a) ist.

17. Kompaktoranordnung (202) gemäß einem der Ansprüche 14 bis 16, ferner aufweisend:

• eine Selektiervorrichtung (202s) , welche derart

eingerichtet ist, dass Leergut (104) selektiv aus dem Ausschleusbereich (500s) herausgeführt geführt werden kann zum selektiven Zuführen des Leerguts (104) zu dem Kompaktor (102) .

18. Kompaktoranordnung (202) gemäß einem der Ansprüche 14 bis 17, ferner aufweisend:

eine Reinigungsvorrichtung zum Reinigen der mehreren Tragebauteile (604) der Leergut-Transportvorrichtung (600) in einem Reinigungsbereich;

wobei die Leergut-Transportvorrichtung (600) und die Reinigungsvorrichtung vorzugsweise derart eingerichtet sind, dass das Tragelement 604t des jeweiligen

Tragebauteils 604 relativ zu dem Verbindungselement (604b) bewegt wird, vorzugsweise während des Reinigens des jeweiligen Tragebauteils (604) in dem

Reinigungsbereich .

19. Kompaktoreinrichtung (300), aufweisend:

mehrere Kompaktoranordnungen (202), wobei die

Kompaktoranordnungen (202) derart relativ zueinander angeordnet sind, dass Leergut (104) entlang einer

Transportstrecke (306) durch die mehreren

Kompaktoranordnungen (202) hindurch transportiert werden kann;

eine Leergut-Transportvorrichtung (600) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, welche sich durch die mehreren

Kompaktoranordnungen hindurch erstreckt zum

Transportieren von Leergut (104) entlang der

Transportstrecke (306). 20. Verfahren (1200) zum Betreiben einer Kompaktoranordnung (202), die einen Kompaktor (102) und eine Leergut- Transportvorrichtung (600) aufweist, wobei die Leergut- Transportvorrichtung (600) aufweist: • mehrere Tragebauteile (604),

• eine Kette (602), wobei die mehreren Tragebauteile (604) an der Kette (602) montiert sind und wobei die Kette (602) endlos umlaufend gelagert ist zum Führen der mehreren Tragebauteile (604) entlang eines geschlossenen Pfades derart, dass auf den mehreren Tragebauteilen (604) aufliegendes Leergut (104) entlang eines Transportweges (601) transportiert werden kann,

• wobei jedes der mehreren Tragebauteile (604)

Folgendes aufweist:

o ein Tragelement (604t) zum Tragen des Leerguts

(104) ,

o ein Verbindungselement (604v) zum Befestigen des Tragelements (604t) an der Kette (601), und o eine Gelenkstruktur (604g) mittels derer das

Tragelement (604t) schwenkbewegbar an dem

Verbindungselement (604v) befestigt ist;

das Verfahren (1200) aufweisend:

Bewegen der Kette (604) der Leergut-Transportvorrichtung (600) zum Führen der mehreren Tragebauteile (604) entlang des geschlossenen Pfades, wobei sich die

mehreren Tragebauteile (604) in einem Transportbereich (500t) durch einen Ausschleusbereich (500s) an dem

Kompaktor (102) hindurch bewegen; und

Bewegen des Tragelements (604) eines jeweiligen

Tragebauteils (604) relativ zu dessen Verbindungselement (604v) derart, dass das Tragelement (604t) relativ zu dem Verbindungselement (604v) in einer ersten

Schwenkstellung (603a, 703a) ist, wenn sich das

Tragebauteil (604) außerhalb des Ausschleusbereich

(500s) befindet, und dass das Tragelement (604t) relativ zu dem Verbindungselement (604v) in einer zweiten

Schwenkstellung (603b, 703b-l, 703b-2) ist, wenn sich das Tragebauteil (604) in dem Ausschleusbereich (500s) befindet .

Description:
Beschreibung

Leergut-Transportvorrichtung , Kompaktoranordnung ,

Kompaktoreinrichtung und Verfahren zum Betreiben derer

Verschiedene Ausführungsbeispiele betreffen eine Leergut- Transportvorrichtung, eine Kompaktoranordnung aufweisend mindestens eine Leergut-Transportvorrichtung, und eine

Kompaktoreinrichtung aufweisend mehrere Kompaktoranordnungen und mindestens eine Leergut-Transportvorrichtung sowie ein Verfahren zum Betreiben einer Kompaktoranordnung bzw. einer Kompaktoreinrichtung .

Im Allgemeinen werden zum Kompaktieren von Objekten

verschiedene Konzepte verwendet, wobei die Objekte zerteilt, gepresst, und/oder auf eine andere Art umgeformt werden, um deren Platzbedarf zu verringern. Aufgrund des eingeführten Pfandsystems für Einweg- und Mehrwegbehälter (z.B. Flaschen, Dosen, Gläser, etc.) werden zunehmend automatisierte

Rücknahmesysteme verwendet, um die Rücknahme großer Mengen an Behältern logistisch einfach zu gestalten. Mittels derartiger Rücknahmesysteme können die Behälter beispielsweise nach Art, Material, etc., sortieren werden. Ferner können verschiedene Optionen für die Rücknahme von Einzelbehältern oder Gebinden (z.B. einem Kasten, etc.) vorgesehen sein. In der Regel kann es erforderlich oder hilfreich sein, zumindest einige der zurückgenommenen Behälter zu zerkleinern, um einen

effizienten Abtransport dieser zu ermöglichen. Dabei können beispielsweise nicht nur Einweg-Kunststoffbehälter, sondern auch Einweg-Glasbehälter, etc., kompaktiert werden.

Mehrwegbehälter und Mehrweggebinde werden in der Regel separat gesammelt und abtransportiert ohne diese zu

kompaktieren. In der Lebensmittelindustrie werden die leeren Behälter auch als Leergut bezeichnet und das Rücknahmesystem als Leergutrücknahmeanlage oder Leergutrücknahmeautomat.

Verschiedenen Ausführungsformen betreffen eine

Kompaktoranordnung, beispielsweise in Verwendung in einer Leergutrücknahmeanlage oder einem Leergutrücknahmeautomaten. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die

Kompaktoranordnung einen oder mehrere Transportvorrichtungen zum Transportieren des zu kompaktierenden Leerguts aufweisen.

Verschiedenen Ausführungsformen betreffen eine Leergut- Transportvorrichtung zum Transportierten von Leergut in einer Leergutrücknahmeanlage oder einem Leergutrücknahmeautomaten. Es versteht sich, dass die Leergut-Transportvorrichtung in gleicher Weise oder in analoger Weise zum Transportieren anderer Behälter verwendet werden kann. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen basiert die Leergut-Transportvorrichtung auf einem Kettenantrieb, mittels des eine Vielzahl von

Tragebauteilen entsprechend transportiert werden. Die

Vielzahl von Tragebauteilen werden beispielsweise endlos umlaufend transportiert und bilden somit anschaulich eine sich bewegende Transportfläche zum Auflegen und

Transportieren von Leergut. Dabei sind die jeweiligen

Tragebauteile beweglich ausgestaltet, z.B. können die

Tragebauteile jeweils ein Gelenk und zwei relativ zueinander schwenkbare Abschnitte (z.B. ein Tragelement und ein

Verbindungelement) aufweisen. Die Tragebauteile selbst sind beispielsweise jeweils an einer gemeinsamen Kette montiert (und z.B. nicht direkt miteinander verbunden) . Somit kann beispielsweise die Leergut-Transportvorrichtung im Betrieb weniger verschleißen. Ferner können die beweglich

ausgestalteten Tragebauteile effizienter gereinigt werden. Auch können die beweglich ausgestalteten Tragebauteile derart geschwenkt werden, dass das Leergut wahlweise stabil auf diesen getragen werden kann oder dass das Leergut auf

einfache Weise von diesen herunter geführt werden kann, wie nachfolgend noch im Detail beschrieben wird.

Das Entfernen von Leergut (z.B. entlang einer Richtung in einem Winkel zur Kettenlaufrichtung bzw. Transportrichtung) von der Leergut-Transportvorrichtung wird beispielsweise auch als Ausschleusen bezeichnet. Anschaulich soll das Leergut möglichst stabil mittels der Leergut-Transportvorrichtung transportiert werden, z.B. aufliegend auf mehreren der

Tragebauteile, und gleichzeitig soll es ermöglicht werden, das Leergut auf einfache und fehlerunanfällige Weise (z.B. seitlich) von der Leergut-Transportvorrichtung herunter zu führen, um dieses beispielsweise zu kompaktieren bzw. einem Kompaktor zuzuführen. Dazu können beispielsweise die

beweglich ausgestalteten Tragebauteile in verschiedene

Schwenkstellungen gebracht werden, wobei eine erste

Schwenkstellung beispielsweise den stabilen Transport des Leerguts gewährleistet und ein zweite Schwenkstellungen das Ausschleusen des Leerguts begünstigt, wie nachfolgend noch im Detail beschrieben wird.

Der Kettenantrieb kann derart dimensioniert sein, dass dieser wartungsfrei ist, z.B. kann die Kette derart ausgelegt sein, dass auch ohne Wartung eine Betriebsdauer von mehreren Jahren erreicht wird. Die Tragebauteile sind dagegen einzeln oder im Verbund austauschbar. Dabei kann die Leergut- Transportvorrichtung derart eingerichtet sein, dass die

Tragebauteile auf einfache Weise montiert und demontiert bzw. ausgetauscht werden können, wie nachfolgend noch im Detail beschrieben wird.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann eine

Kompaktoranordnung Folgendes aufweisen: mindestens einen Kompaktor und eine Leergut-Transportvorrichtung, wie sie hierin beschrieben ist, zum Transportieren von Leergut in der Kompaktoranordnung .

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann eine

Kompaktoreinrichtung mehrere Kompaktoranordnungen aufweisen. Diese können anschaulich hintereinander in Serie aufgestellt sein oder werden. Dabei kann Leergut entlang einer

Transportstrecke durch die mehreren in Serie aufgestellten Kompaktoranordnungen hindurch transportiert werden, z.B.

mittels nur einer Leergut-Transportvorrichtung pro

Transportstecke . Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann ein Verfahren zum Betreiben einer Kompaktoranordnung Folgendes aufweisen:

Bewegen einer Kette einer Leergut-Transportvorrichtung zum Führen mehrerer Tragebauteile entlang eines geschlossenen Pfades, wobei sich die mehreren Tragebauteile in einem

Transportbereich und in einem Ausschleusbereich bewegen; und Bewegen des Tragelements eines jeweiligen Tragebauteils relativ zu dessen Verbindungselement derart, dass das

Tragelement relativ zu dem Verbindungselement in einer ersten Schwenkstellung ist, wenn sich das Tragebauteil in dem

Transportbereich befindet, und dass das Tragelement relativ zu dem Verbindungselement in einer zweiten Schwenkstellung ist, wenn sich das Tragebauteil in dem Ausschleusbereich befindet .

Ausführungsbeispiele sind in den Figuren dargestellt und werden im Folgenden näher erläutert.

Es zeigen

Fig.lA und Fig.lB einen Kompaktor in verschiedenen

schematischen Darstellungen, gemäß verschiedenen

Ausführungsformen;

Fig.2A und Fig.2B eine Kompaktoranordnung in verschiedenen schematischen Darstellungen, gemäß verschiedenen

Ausführungsformen;

Fig.3A und Fig.3B jeweils eine Kompaktoreinrichtung in einer schematischen Darstellung, gemäß verschiedenen

Ausführungsformen;

Fig.4A bis Fig.4C jeweils verschiedene Komponenten einer Kompaktoreinrichtung in einer schematischen Darstellung, gemäß verschiedenen Ausführungsformen; Fig.5A bis Fig.5C jeweils mehrere Kompaktoranordnungen in verschiedenen schematischen Darstellungen, gemäß

verschiedenen Ausführungsformen;

Fig.6A bis Fig.6E jeweils eine Leergut-Transportvorrichtung bzw. deren Komponenten in verschiedenen schematischen

Darstellungen, gemäß verschiedenen Ausführungsformen;

Fig.7A bis Fig.7F jeweils ein Tragebauteil einer Leergut- Transportvorrichtung in verschiedenen schematischen

Darstellungen, gemäß verschiedenen Ausführungsformen;

Fig.8A und Fig.8B jeweils eine Leergut-Transportvorrichtung bzw. deren Komponenten in verschiedenen schematischen

Darstellungen, gemäß verschiedenen Ausführungsformen;

Fig.9A und Fig.9B jeweils eine Leergut-Transportvorrichtung bzw. deren Komponenten in verschiedenen schematischen

Darstellungen, gemäß verschiedenen Ausführungsformen;

Fig.lOA und Fig.lOB jeweils eine Leergut-Transportvorrichtung bzw. deren Komponenten in verschiedenen schematischen

Darstellungen, gemäß verschiedenen Ausführungsformen;

Fig.llA und Fig.llB jeweils eine Leergut-Transportvorrichtung bzw. deren Komponenten in verschiedenen schematischen

Darstellungen, gemäß verschiedenen Ausführungsformen; und

Fig.12 ein schematisches Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben einer Kompaktoranordnung, gemäß verschiedenen

Ausführungsformen .

In der folgenden ausführlichen Beschreibung wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, die Teil dieser bilden und in denen zur Veranschaulichung spezifische

Ausführungsformen gezeigt sind, in denen die Erfindung ausgeübt werden kann. In dieser Hinsicht wird

Richtungsterminologie wie etwa "oben", "unten", "vorne", "hinten", "vorderes", "hinteres", usw. mit Bezug auf die Orientierung der beschriebenen Figur (en) verwendet. Da

Komponenten von Ausführungsformen in einer Anzahl

verschiedener Orientierungen positioniert werden können, dient die Richtungsterminologie zur Veranschaulichung und ist auf keinerlei Weise einschränkend. Es versteht sich, dass andere Ausführungsformen benutzt und strukturelle oder logische Änderungen vorgenommen werden können, ohne von dem Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Es versteht sich, dass die Merkmale der hierin beschriebenen verschiedenen beispielhaften Ausführungsformen miteinander kombiniert werden können, sofern nicht spezifisch anders angegeben. Die folgende ausführliche Beschreibung ist deshalb nicht in einschränkendem Sinne aufzufassen, und der

Schutzumfang der vorliegenden Erfindung wird durch die angefügten Ansprüche definiert.

Im Rahmen dieser Beschreibung werden die Begriffe

"verbunden", "angeschlossen", "gekoppelt" sowie "gekuppelt" verwendet zum Beschreiben sowohl einer direkten als auch einer indirekten Verbindung, eines direkten oder indirekten Anschlusses, einer direkten oder indirekten Kopplung sowie einer direkten oder indirekten Kupplung. In den Figuren werden identische oder ähnliche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen, soweit dies zweckmäßig ist.

Fig.lA und Fig.lB veranschaulichen einen Kompaktor 102 gemäß verschiedenen Ausführungsformen in einer Seiten- oder

Querschnittsansicht und in einer Draufsicht.

Ein Kompaktor 102 kann als funktionelle Baugruppe eines Leergutautomaten verwendet werden. Ein Leergutautomat wird auch als Leergutrücknahmeautomat (engl.: Reverse Vending Machine, RVS) bezeichnet. Typischerweise steht der

Leergutautomat in Verbindung mit einem Pfandsystem, kann aber auch in anderen Einsatzgebieten Anwendung finden. Um beispielsweise den Abtransport zurückgenommenen Leerguts 104 zu erleichtern, kann ein Kompaktor 102 eingerichtet sein, dieses Leergut 104 zu kompaktieren . Beispielsweise kann das Leergut 104, welches einem Leergutautomaten zugeführt wird, z.B. sofern es zum Kompaktieren geeignet ist, mittels eines Kompaktors 102 oder aufgeteilt mittels mehrerer Kompaktoren 102 kompaktiert werden. Anschaulich wird dabei der

Platzbedarf des Leerguts 104 verringert. Dazu kann das

Leergut 104 umgeformt, z.B. gepresst, zerkleinert, etc., werden. Anschaulich kann das Leergut 104 beispielsweise in eine Vielzahl von Stücke zerbrochen, zerschnitten, etc.

werden. Alternativ oder zusätzlich dazu kann das Leergut 104 beispielsweise in eine flache Form gedrückt werden.

Beispielsweise können Glasbehälter zerbrochen werden, z.B. mittels eines Glas-Crushers. Kunststoffbehälter können beispielsweise mittels eines Schneidwerks zerkleinert werden. Ferner können andere Umformverfahren Anwendung finden.

Kompaktiertes Leergut 104k kann in mindestens einem

Sammelbehälter 152 (z.B. einem Frachtbehälter) gesammelt 101s werden. Der Sammelbehälter 152 kann dazu beispielsweise unter dem Kompaktor 102 angeordnet sein oder werden. Beispielsweise kann der Kompaktor 102 auf einem Gestell angeordnet sein, so dass unterhalb des Kompaktors 102 ein Raum zum Aufnehmen eines Sammelbehälters 152 oder mehrerer Sammelbehälter 152 bereitgestellt ist.

Leergut 104 kann in dem Zusammenhang beispielsweise als

Behälter verstanden werden, z.B. in Form entleerter

Verkaufsverpackungen, Verkaufsbehältern etc. Leergut 104 kann beispielsweise Folgendes aufweisen: Einwegflaschen,

Einwegpfandflaschen, Getränkedosen, Mehrwegflaschen, etc. Ein Leergutautomat kann beispielsweise Teil einer Leergut- Rückführungskette sein, welche das Leergut 104 beispielsweise einer Wiederverwendung oder einer Verwertung (z.B. zur

Rohstoff-Rückgewinnung) zuführt. Der Kompaktor 102 kann ein Kompaktorwerk 112 (anschaulich eine Vorrichtung zum Verringern des Platzbedarfs) aufweisen, mittels dessen Leergut 104 kompaktiert werden kann. Das Kompaktorwerk 112 kann zumindest eine Kompaktorwalze 112w (z.B. eine Einzel-Kompaktorwalze oder mehrere gegenläufige Kompaktorwalzen) und einen Antrieb 112a (z.B. einen

elektrischen Motor) zum Antreiben der Kompaktorwalze 112w aufweisen. Ferner kann der Kompaktor 102 eine

Zuführvorrichtung 112t aufweisen zum Zuführen des Leerguts 104 in Richtung 101t der Kompaktorwalze 112w.

Die Zuführvorrichtung 112t kann beispielsweise eine

angetriebene Transportvorrichtung sein. Alternativ oder zusätzlich dazu kann die Zuführvorrichtung 112t einen vordefinierten Pfad bereitstellen, auf dem das Leergut 104 beispielsweise aufgrund der Gravitationskraft bewegt wird. Anschaulich kann die Zuführvorrichtung 112t in diesem Fall eine Rutsche aufweisen. Alternativ dazu kann der Kompaktor 102 derart eingerichtet sein, dass das Leergut 104 in diesen hineinfallen kann, z.B. in freiem Fall.

Die Zuführvorrichtung 112t kann beispielsweise, als

angetriebene Transportvorrichtung, einen Bandförderer, einen Gurtgliedförderer, einen Kettenförderer, einen

Rollenförderer, etc. aufweisen. Ein Bandförderer kann beispielsweise mindestens ein Transportband aufweisen, auf welchem das Leergut 104 transportiert wird. Das mindestens eine Transportband kann beispielsweise mittels mehrerer Transportrollen (auch als Tragrollen bezeichnet) abgestützt sein oder werden. Das mindestens eine Transportband kann endlos umlaufend gelagert sein. Ein Gurtgliedförderer kann mindestens ein Gurtgliedband aufweisen. Das mindestens eine Gurtgliedband kann endlos umlaufend gelagert sein. Die einzelnen Gurtglieder eines Gurtgliedbands können mittels Verbindungselementen lösbar verbunden sein. Ein

Rollenförderer kann beispielsweise eine Vielzahl von

Transportrollen aufweisen, welche derart angeordnet sind, dass diese eine Transportfläche bereitstellen, auf welcher das Leergut 104 transportiert werden kann. Es können

alternativ oder zusätzlich noch andere Förderertypen

verwendet werden, welche zum Transport des Leerguts 104 geeignet sind, z.B. in analoger Weise wie es hierin bezüglich der Leergut-Transportvorrichtung beschrieben ist.

Die Zuführvorrichtung 112t kann beispielsweise ein

Schaufelrad aufweisen. Das Schaufelrad kann beispielsweise das Zuführen und/oder das Kompaktieren des Leerguts 104 unterstützen .

Fig.2A und Fig.2B veranschaulichen eine Kompaktoranordnung 202 gemäß verschiedenen Ausführungsformen in verschiedenen Ansichten. Die Kompaktoranordnung 202 kann beispielsweise eine Gestellanordnung 204 aufweisen. Ferner kann die

Kompaktoranordnung 202 einen Kompaktor 102 oder mehrere

Kompaktoren 102 aufweisen. Der Kompaktor 102 der

Kompaktoranordnung 202 kann beispielsweise in ähnlicher oder gleicher Weise eingerichtet sein, wie vorangehend beschrieben ist und vice versa.

Die Kompaktoranordnung 202 kann zusätzlich zu dem Kompaktor 102 weitere Baugruppen aufweisen. Die weiteren Baugruppen können beispielsweise eingerichtet sein, den Betrieb des Kompaktors 102 zu unterstützen und/oder den Kompaktor 102 in die Ablaufkette eines Leergutautomaten einzubinden.

Die Gestellanordnung 204 kann beispielsweise mindestens ein Tragegestell 204a aufweisen. Der Kompaktor 102 kann

beispielsweise an dem mindestens einen Tragegestell 204a befestig sein oder werden. Beispielsweise kann die

Gestellanordnung 204 den Kompaktor 102 in einer Arbeitshöhe abstützen. Somit kann beispielsweise ein Sammelbehälter 152 (z.B. ein Container oder ein anderer Großraum-Behälter) unter dem Kompaktor 102 angeordnet sein oder werden.

Die Gestellanordnung 204 kann ferner mehrere Stützbeine 204b aufweisen. Die Stützbeine 204b können derart angeordnet sein, dass zwischen diesen ein erster Aufnahmeraum 204r zum

Aufnehmen eines Sammelbehälters 152 bereitgestellt ist. Somit kann beispielsweise der Sammelbehälter 152 auf einfache Weise ausgetauscht werden kann.

Die Kompaktoranordnung 202 kann beispielsweise eine Leergut- Transportvorrichtung 202t aufweisen. Die Leergut- Transportvorrichtung 202t kann beispielsweise eingerichtet sein, das Leergut 104 zu dem Kompaktor 102 und/oder an diesem vorbei zu führen. Die Leergut-Transportvorrichtung 202t kann beispielsweise Teil einer Transportstrecke sein, entlang derer das Leergut 104 transportiert wird. Die Leergut- Transportvorrichtung 202t kann beispielsweise eine

angetriebene Transportvorrichtung sein.

Die Kompaktoranordnung 202 kann beispielsweise eine

Selektiervorrichtung 202s aufweisen. Die Selektiervorrichtung 202s kann auch als Sortiervorrichtung oder Teil einer

Sortiervorrichtung verstanden werden. Somit kann Leergut 104, das entlang des Kompaktors 102 geführt wird, selektiert werden, z.B. zum selektiven Zuführen des Leerguts 104 in den Kompaktor 102. Dabei kann das Leergut 104 beispielsweise klassifiziert sein oder werden, z.B. kann eine erste Klasse „Kompaktieren" und eine zweite Klasse „Nicht-Kompaktieren" sein. Ferner können zusätzliche oder andere Klassen verwendet werden, z.B. kann das Leergut 104 nach Farbe, Material (z.B. Glas, Metall, Kunststoff, etc.), Zustand (z.B. Füllzustand, Integrität), etc. klassifiziert sein oder werden. Eine

Kompaktoranordnung 202 kann beispielsweise Leergut 104, welches eine ihr zugeordnete Klasse aufweist (z.B.

„Kompaktieren", z.B. „Glas einer ersten Farbe", „Glas einer zweiten Farbe", „Kunststoff einer ersten Farbe", „Kunststoff einer zweiten Farbe", etc.), selektieren.

Die Selektiervorrichtung 202s kann beispielsweise

eingerichtet sein, aus einem Leergutstrom, welcher mittels der Leergut-Transportvorrichtung 202t an dem Kompaktor 102 entlanggeführt wird, das Leergut 104, welches eine der Kompaktoranordnung 202 zugeordnete Klasse aufweist,

herauszuteilen und dem Kompaktor 102 zuzuführen.

Die Selektiervorrichtung 202s kann beispielsweise

eingerichtet sein, das Klassifizieren des Leerguts 104 durchzuführen. Beispielsweise kann das Leergut 104 mittels der Selektiervorrichtung 202s und/oder einer geeigneten

Sensoranordnung, die mit der Selektiervorrichtung 202s gekoppelt ist, klassifiziert werden, z.B. nach

„kompaktierbar" , „nicht-kompaktierbar" , Behältertyp,

Rückführungstyp, Material, Farbe, etc.

Beispielsweise kann das Selektieren des Leerguts 104

stufenweise erfolgen, z.B. kann als „kompaktierbar"

klassifiziertes Leergut 104 weiter nach Farbe, Material, etc. unterklassifiziert werden.

Das Klassifizieren des Leerguts 104 bzw. ein Detektieren der Klasse des Leerguts 104 kann alternativ oder zusätzlich mittels einer separaten Klassifiziereinrichtung erfolgen. Diese kann beispielsweise am Eingang eines Leergutautomaten (siehe die nachfolgenden Figuren) angeordnet sein.

Die Kompaktoranordnung 202 kann ein Gehäuse aufweisen (siehe beispielsweise das Gehäuse 202g in Fig.3A) . Der Kompaktor 102 und die Leergut-Transportvorrichtung 202t können

beispielsweise zumindest teilweise in dem Gehäuse angeordnet sein. Das Gehäuse kann zumindest eine erste Öffnung

aufweisen, durch welche hindurch der Kompaktoranordnung 202 das Leergut 104 zugeführt (z.B. mittels der Leergut- Transportvorrichtung 202t aufgenommen) werden kann, z.B.

entlang der Transportstrecke .

Ferner kann das Gehäuse eine zweite Öffnung aufweisen. Durch die zweite Öffnung hindurch kann beispielsweise das nicht selektierte Leergut 104, welches an dem Kompaktor 102 vorbei transportiert wird, ausgegeben werden, z.B. entlang der

Transportstrecke . Fig.3A und Fig.3B veranschaulichen jeweils eine

Kompaktoreinrichtung 300 (auch als Leergutrücknahmeanlage oder Leergutrücknahmeautomat bezeichnet) in einer

schematischen Perspektivansicht, gemäß verschiedenen

Ausführungsformen .

Die Kompaktoreinrichtung 300 kann beispielsweise eingerichtet sein, das Leergut 104 effizient zu sortieren, zu

kompaktieren, etc. Dazu kann eine Ablaufkette für das

Sortieren, Kompaktieren, etc. bereitgestellt sein oder werden in Verbindung mit mehreren Kompaktoranordnungen. Die

Kompaktoranordnungen der Kompaktoreinrichtung 300 können beispielsweise eingerichtet sein, wie vorangehend mit Bezug auf die Kompaktoranordnung 202 beschrieben ist.

Die Ablaufkette der Kompaktoreinrichtung 300 kann an ihrem Anfang 302a beispielsweise eine Überprüfung des Leerguts 104 auf seine Rücknahmefähigkeit aufweisen. Beispielsweise können zur Überprüfung verschiedene Merkmale des Leerguts 104 (wie beispielsweise Leerguttyp, Gewicht, Gebinde-Typ, Barcode- Informationen, etc.) erfasst werden. Das als rücknahmefähig klassifizierte Leergut 104 kann dann von der

Kompaktoreinrichtung 300 angenommen und der Ablaufkette zugeführt werden.

Beispielsweise können in der Ablaufkette mehrere

Kompaktoranordnungen 202 in Serie (d.h. entlang einer gemeinsamen Transportstrecke) eingerichtet sein. Die mehreren Kompaktoranordnungen 202 können beispielsweise gemäß der Klassifizierung kompaktieren, z.B. wie vorangehend

beschrieben ist.

Alternativ oder zusätzlich können die mehreren

Kompaktoranordnungen 202 paarweise (z.B. zwei erste

Kompaktoranordnungen und/oder zwei zweite

Kompaktoranordnungen) ein Doppelmodul 202d bilden, dessen Kompaktoranordnungen 202 dieselbe Klasse (auch als Kategorie bezeichnet) kompaktieren . So kann beispielsweise eine

Kompaktoranordnung 202 des Doppelmoduls 202d gewartet werden, während die andere Kompaktoranordnung 202 des Doppelmoduls 202d den Betrieb aufrechterhält. Mehrere Doppelmodule 202d können in Serie (z.B. „Rücken-an-Rücken" ) oder parallel zueinander (d.h. in verschiedenen Transportstrecken)

angeordnet sein. Das Doppelmodul 202d kann beispielsweise zwei Kompaktoren 102 aufweisen. Diese können in einem

gemeinsamen Gehäuse 202g oder in separaten Gehäusen 202g angeordnet sein.

Ein Doppelmodul 202d kann auch als Kabinett bezeichnet werden. Ein Kabinett kann beispielsweise aus zwei

unabhängigen spiegelsymmetrischen modulartig ausgestalteten Kompaktoranordnungen 202 bestehen. Ein Umbau des Kabinetts zur spiegelsymmetrischen Variante kann, gemäß verschiedenen Ausführungsformen, durch wenige Handgriffe (z.B. Tausch des Kompaktors 102 und der Selektiervorrichtung 202s) erfolgen.

Um den Tausch der Selektiervorrichtung 202s zu erleichtern, kann diese ebenfalls modulartig, als Selektiermodul

bezeichnet, bereitgestellt sein.

Die Ablaufkette kann an einem Ende einen Aufnahmeraum 304a (z.B. mit einem Sammelbehälter 152 darin) aufweisen zum

Aufnehmen von kompaktiertem Leergut 104k. Die Ablaufkette kann (zusätzlich dazu oder alternativ dazu) an einem weiteren Ende zumindest einen weiteren Aufnahmeraum 304b aufweisen, z.B. für Einzel-Leergut (z.B. Mehrweg-Leergut oder

Glasflaschen), welches nicht kompaktiert werden soll. Ferner kann die Ablaufkette (zusätzlich dazu oder alternativ dazu) an einem weiteren Ende einen weiteren Aufnahmeraum 304c aufweisen, z.B. für Leergut-Kisten. Ferner kann die

Ablaufkette (zusätzlich dazu oder alternativ dazu) an einem weiteren Ende einen weiteren Aufnahmeraum 304d aufweisen, z.B. für nicht verwertbares Leergut 104 (z.B. zu entsorgendes

Leergut) . Ein Ende oder mehrere Enden der Ablaufkette können

beispielsweise mittels eines Transportsystems verbunden sein. Das Transportsystem kann beispielsweise mehrere

Transportstrecken 306 aufweisen und/oder an den Stellen, an denen es sich verzweigt (d.h. zwei Transportstrecken

aneinandergrenzen), kann eine Selektion erfolgen.

Fig.4A veranschaulicht verschiedene Komponenten einer

Kompaktoranordnung 202, gemäß verschiedenen

Ausführungsformen. Die Kompaktoranordnung 202 kann in

ähnlicher oder gleicher Weise ausgestaltet sein, wie

vorangehend beschrieben ist und vice versa.

Die Kompaktoranordnung 202 kann beispielsweise mindestens einen Kompaktor 102 aufweisen, der in ähnlicher oder gleicher Weise ausgestaltet sein kann, wie vorangehend beschrieben ist und vice versa.

Die Kompaktoranordnung 202 kann beispielsweise mindestens eine Gestellanordnung 204 aufweisen, die in ähnlicher oder gleicher Weise ausgestaltet sein kann, wie vorangehend beschrieben ist und vice versa. Die Gestellanordnung 204 kann beispielsweise ein Tragegestell 204a aufweisen, welches anschaulich als zentrales Element dient zum Montieren der Komponenten der Kompaktoranordnung 202 und/oder zum

Aufstellen der Kompaktoranordnung 202. Die Gestellanordnung 204 kann ferner beispielsweise Stützbeine 204b aufweisen, mittels derer das Tragegestell 204a abgestützt werden kann. Ferner kann die Gestellanordnung 204 beispielsweise eine Fußbaugruppe 204f aufweisen. Die Fußbaugruppe 204f kann einen Rammschutz und/oder einen Bodenanker aufweisen. Der

Rammschutz selbst kann beispielsweise austauschbar

eingerichtet sein, da dieser bei einer Beschädigung

gewechselt werden sollte. Der Bodenanker kann beispielsweise mit mindestens einer Bohrung versehen sein, die zur

Befestigung am Boden verwendet werden kann. Die Gestellanordnung 204 kann derart eingerichtet sein, dass das Tragegestell 204a mittels eines Hubwagens transportiert werden kann, auf dem Boden abgestellt werden kann, und mittels der Stützbeine 204b auf eine gewünschte Höhe

angehoben werden kann. Zum Anheben des Tragegestells 204a kann eine Hubvorrichtung 404h verwendet werden. Es können auch mehrere Tragegestelle 204a miteinander verbunden sein oder werden und gleichzeitig angehoben werden. Beim Anheben des Tragegestells 204a können einige oder alle weiteren

Komponenten der Kompaktoranordnung 202 bereits an dem

Tragegestell 204a montiert sein. Ferner kann das Tragegestell 204a auch wieder abgesenkt werden. Das Tragegestell 204a kann derart eingerichtet sein, dass einige oder alle weiteren Komponenten der Kompaktoranordnung 202, die an dem

Tragegestell 204a montiert sind (z.B. der Kompaktor 102), demontiert bzw. ausgetauscht werden können, ohne das

Tragegestell 204a abzusenken.

Fig.4B veranschaulicht beispielhaft einen Kompaktor 102 in zwei verschiedenen Ausgestaltungen 102-1, 102-2. Der

Kompaktor 102 kann beispielsweise in ähnlicher oder gleicher Weise eingerichtet sein, wie vorangehend beschrieben ist und vice versa.

Der Kompaktor 102 kann beispielsweise in einer ersten

Ausgestaltung 102-1 ein Schneidwerk 402w aufweisen, z.B. zum Zerkleinern von Leergut 104 aus Kunststoff. Mittels einer Vorbandbaugruppe 402v kann beispielsweise das Leergut 104 in Richtung des Schneidwerks 402w geführt werden. Die

Vorbandbaugruppe 402v kann beispielsweise in gleicher oder ähnlicher Weise ausgestaltet sein wie die vorangehend

beschriebene Zuführvorrichtung 112t und vice versa.

Das Schneidwerk kann beispielsweise derart eingerichtet sein, dass der Elektromotor 402m vermittels einer Drehmomentstütze auf eine Messerwelle wirkt, z.B. ohne zusätzliche

Hilfsgetriebe. Zum Übertragen des Drehmoments von dem Elektromotor 402m auf die Messerwelle kann ein

Kegelradgetriebe 402k verwendet werden.

Der Kompaktor 102 (z.B. in der ersten Ausgestaltung 102-1 mit einem Schneidwerk) kann beispielsweise auf einem Tragrahmen 402t montiert sein oder werden. Der Tragrahmen 402t kann beispielsweise passend zu dem Tragegestell 204a der

Gestellanordnung 204 ausgestaltet sein (oder anschaulich als Teil der Gestellanordnung 204 verstanden werden) zum

Montieren des Kompaktors 102 an dem Tragegestell 204a (siehe beispielsweise Fig.5A bis FIG.5C). Beispielsweise kann der Kompaktor 102 mittels des Tragrahmens 402t von unten in das Tragegestell 204a hineingehoben werden und an diesem lösbar befestigt werden. Ferner kann der Tragrahmen 402t von dem Tragegestell 204a gelöst werden und der Kompaktor 102 kann mittels des Tragrahmens 402t nach unten aus dem Tragegestell 204a heraus abgesenkt werden. Zum Anheben und/oder Absenken des Kompaktors 102 kann beispielsweise die Hubvorrichtung 404h verwendet werden.

Ferner kann der Kompaktor 102 in einer zweiten Ausgestaltung 102-2 einen Glas-Crusher aufweisen, z.B. zum Zerkleinern von Leergut 104 aus Glas.

Der Kompaktor 102 (z.B. in der zweiten Ausgestaltung 102-2 als Glas-Crusher) kann beispielsweise bei einem Doppelmodul 202d mittig angeordnet sein und von beiden Transportstrecken mittels der Selektiervorrichtung 202s mit Leergut aus Glas versorgt werden. Der Zulauf hinter der Selektierklappe der Selektiervorrichtung 202s (vgl. Fig.4C) kann mittels einer aktiven Transportstrecke bereitgestellt werden. Die aktive Transportstrecke kann beispielsweise mittels zweier

Schottwände gesichert sein oder werden. Diese Schottwände dienen beispielsweise dem Schutz vor Glassplittern und zur Vermeidung einer manipulativen Entnahme (siehe Fig.13). In der Zulaufstrecke befinden sich beispielsweise ein oder mehrere manipulier-geschützte Sensoren, welche den sicheren Zulauf überwachen. Somit kann das Entwerten des jeweiligen Leerguts 104 zugeordnet werden.

Die Kompaktoranordnung 202 kann beispielsweise mindestens eine Leergut-Transportvorrichtung 202t aufweisen, die in ähnlicher oder gleicher Weise ausgestaltet sein kann, wie vorangehend beschrieben ist und vice versa.

Die Leergut-Transportvorrichtung 202t der Kompaktoranordnung 202 kann beispielsweise in ähnlicher oder gleicher Weise eingerichtet sein, wie es nachfolgend mit Bezug auf die

Leergut-Transportvorrichtung 600 beschrieben ist und vice versa .

Die Kompaktoranordnung 202 kann beispielsweise mindestens eine Elektrobaugruppe 428 aufweisen, wie beispielsweise in Fig.4C in einer schematischen Ansicht dargestellt ist.

Die Elektrobaugruppe 428 kann beispielsweise elektrische und elektromechanische Bauelemente aufweisen zum Betreiben der Kompaktoranordnung 202, beispielsweise zum Betreiben des Kompaktors 102, der Leergut-Transportvorrichtung 202t, der Vorbandbaugruppe 402v, der Selektiervorrichtung 202s, etc.

Als Betreiben kann dabei ein Steuern, ein Regeln, und/oder ein Versorgen mit elektrischer Energie verstanden werden.

Die Elektrobaugruppe 428 kann beispielsweise an dem

Tragegestell 204a angeordnet sein oder werden. Die

Elektrobaugruppe 428 kann beispielsweise modular ausgestaltet sein und eine Vielzahl von Modulen 428m aufweisen. Die Module 428m können beispielsweise ein oder mehrere Elektronik- Module, ein oder mehrere Elektromechanik-Module, etc., aufweisen. Die Module 428m der Elektrobaugruppe 428 können mittels einer gemeinsamen Lageranordnung 428r (z.B. eines Rahmens, etc.) lösbar (z.B. steckbar) gelagert sein oder werden. Die gemeinsame Lageranordnung 428r kann

beispielsweise beweglich eingerichtet sein, z.B. kann diese verschiebbar und/oder schwenkbar eingerichtet sein. Alternativ dazu kann die gemeinsame Lageranordnung 428r ortsfest an dem Tragegestell 204a montiert sein oder werden.

In einigen Ausgestaltungen kann die Selektiervorrichtung 202s beispielsweise als Modul 428m der Elektrobaugruppe 428 ausgestaltet sein. Die Selektiervorrichtung 202s kann

beispielsweise eine schwenkbar gelagerte Klappe aufweisen.

Die schwenkbar gelagerte Klappe kann derart eingerichtet sein, dass diese in einer ersten Position Leergut 104 von der Leergut-Transportvorrichtung 202t zu dem Kompaktor 102 leitet, anschaulich selektiert, und in einer zweiten Position das Leergut 104 auf der Leergut-Transportvorrichtung 202t zu belassen .

Die Module 428m der Elektrobaugruppe 428 können

beispielsweise derart eingerichtet sein, dass diese auf einfache Weise zugänglich sind, so dass diese beispielsweise von einem Benutzer ausgetauscht werden können.

Die Elektrobaugruppe 428 kann beispielsweise mehrere

Versorgungs-Module aufweisen, die beispielsweise als

Elektrokästen 428e ausgestaltet sind. Beispielsweise kann ein Elektrokasten eingerichtet sein, eine Starkstrom-Versorgung bereitzustellen. Ferner kann ein weiterer Elektrokasten eingerichtet sein, Steuerfunktionen bereitzustellen, z.B. bei einer Niederspannung, z.B. 12 V, 24 V, etc. Die

Steuerfunktionen können mittels einer entsprechend

eingerichteten Steuerungselektronik realisiert werden. Die Elektrokästen 428e können beispielsweise derart eingerichtet und gelagert sein, dass diese (z.B. nach oben) entnehmbar sind. Somit können diese bei Bedarf beispielsweise mittels weniger Handgriffe ausgetauscht werden. Ferner kann

beispielsweise ein Freiraum 428g vorgehalten werden für einen oberseitigen Zugriff zum Schneidwerk.

Mehrere Funktionsmodule der Elektrobaugruppe 428 können als Frontbaugruppe 428f (siehe Funktionsmodulanordnung 1102 in den Figuren 11A bis HD) ausgestaltet sein. Die Frontbaugruppe 428f kann mittels einer elektrischen

Schnittstelle (z.B. einer Verkabelungsbrücke) mit den

Elektrokästen 428e verbunden sein. Die Funktionsmodule der Frontbaugruppe 428f können mittels der in den Elektrokästen 428e installierten elektrischen Leistungsversorgung mit elektrischer Leistung versorgt werden. Ferner können die Funktionsmodule der Frontbaugruppe 428f mittels der in den Elektrokästen 428e installierten Steuerelektronik, z.B.

implementiert mittels mindestens eines Prozessors. Die

Steuerelektronik kann je nach Bedarf vordefinierte

Steuerbefehle und/oder Steuerabläufe erzeugen, und

dementsprechend leistungsstark ausgestaltet sein, z.B. kann eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (ASIC) oder ein Computersystem (z.B. ein System auf einem Chip, SoC) zum Implementieren der Steuerung verwendet werden.

Die Kompaktoranordnung 202 kann beispielsweise mehrere

Abdeckungen 408, 418 aufweisen. Die Abdeckungen 408, 418 können beispielsweise einen Teil eines Gehäuses (auch als Einhausung bezeichnet) bilden, welches die Komponenten der Kompaktoranordnung 202 zumindest abschnittweise einhaust. Die Abdeckungen 408, 418 können beispielsweise dazu dienen,

Komponenten der Kompaktoranordnung 202 zu schützen und/oder Komponenten, die ein Risiko für einen Benutzer (z.B. eine Hochstromkomponente, ein Schneidwerk, bewegte Bauteile einer Transportvorrichtung, etc.) darstellen, abzuschirmen.

Die Einhausung der Kompaktoranordnung 202 kann beispielsweise unterteilt sein in eine obere Abdeckung 408 (z.B. eine obere

Klappe) und in eine untere Abdeckung 418 (z.B. eine untere

Klappe, auch als Containerklappe bezeichnet), siehe Fig. 4A. Die obere Abdeckung 408 kann beispielsweise die Transportstrecke (z.B. zumindest abschnittsweise die Leergut- Transportvorrichtung 202t der Kompaktoranordnung 202) abdecken. Die untere Abdeckung 418 kann beispielsweise einen Teil des Tragegestells 204a abdecken sowie einen Aufnahmeraum unterhalb des Tragegestells 204a, wenn dieses angehoben ist, zum Aufnehmen eines Sammelbehälters, wie beispielsweise vorangehend beschrieben ist.

Die obere Abdeckung 408 kann beispielsweise passend zu der Elektrobaugruppe 428 bereitgestellt sein, um beispielsweise einen einfachen Zugang zu den Modulen 428m der

Elektrobaugruppe 428 zu gewährleisten, z.B. zum Austauschen eines oder mehrerer der Module 428m. Dazu kann die obere Abdeckung 408 derart bewegbar montiert sein, dass diese geöffnet und geschlossen werden kann.

Ferner kann die obere Abdeckung 408 derart eingerichtet sein, dass mindestens ein Anzeigeelement eines Moduls 428m der Frontbaugruppe 428f für einen Benutzer sichtbar ist.

Beispielsweise kann die obere Abdeckung 408 mindestens ein Sichtfenster aufweisen, durch welches hindurch ein

Anzeigeelement eines Moduls 428m der Frontbaugruppe 428f für einen Benutzer sichtbar ist.

Ferner kann die obere Abdeckung 408 derart eingerichtet sein, dass mindestens ein Eingabeelement der Module 428m der

Frontbaugruppe 428f für einen Benutzer zugänglich ist.

Die obere Abdeckung 408 kann beispielsweise als obere Klappe eingerichtet sein derart, dass sich diese automatisch öffnet. Das Öffnen kann beispielsweise mittels Gestik-Steuerung erfolgen oder mittels einer anderen Steuerung, z.B. einem Taster, einem Berührungssensor, etc. Der Öffnungsmechanismus der oberen Klappe kann beispielsweise mechanisch mittels zweier Gasdruckfedern realisiert sein oder auf eine andere geeignete Weise. In der entsprechenden Geschlossen-Stellung kann die obere Klappe mittels eines Fangriegelverschlusses gehalten werden. Die obere Abdeckung 408 kann derart bereitgestellt sein, dass diese werkzeugfrei entnehmbar bzw. austauschbar ist.

Die untere Abdeckung 418 kann beispielsweise als eine

Klappenanordnung 418 eingerichtet sein derart, dass diese mittels eines mehrteiligen Klappmechanismus in verschiedene Positionen bewegt (z.B. geschwenkt bzw. geklappt) werden kann .

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die untere

Abdeckung 418 eine mehrteilige (z.B. 3-teilige)

Klappenanordnung 418 sein. Beispielsweise kann die

Klappenanordnung 418 mehrere Klappen aufweisen, z.B. eine erste Klappe, eine zweite Klappe und eine dritte Klappe. Die mehrere Klappen können beispielsweise mittels mehrerer

Scharnieranordnungen, z.B. einer ersten Scharnieranordnung und einer zweiten Scharnieranordnung, in verschiedene

Positionen bewegt werden. Die Klappenanordnung 418 kann dabei mindestens eine Fixieranordnung aufweisen. Die

Fixieranordnung kann beispielsweise die Klappenanordnung 418 in einer Geschlossen-Stellung, in einer ersten Offen- Stellung, und/oder in einer zweiten Offen-Stellung fixieren.

In der Geschlossen-Stellung können die Klappen der

Klappenanordnung 418 in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sein und eine im Wesentlichen geschlossene Fläche bilden. In der ersten Offen-Stellung können die mittlere Klappe und die untere Klappe der Klappenanordnung 418 in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sein. Diese bilden dann eine im Wesentlichen geschlossene Fläche. In der ersten Offen-Stellung kann die obere Klappe über die mittlere Klappe geklappt sein. In der zweiten Offen-Stellung kann die obere Klappe in der gleichen Stellung sein, wie in der Geschlossen-Stellung. Die mittlere Klappe sowie die untere Klappe können einander

entgegengesetzt eingeklappt werden und nach oben geschwenkt werden. In der zweiten Offen-Stellung können die drei Klappen der Klappenanordnung 418 übereinander angeordnet sein. So wird ein geringer Platzbedarf beim Schwenken benötigt. Ferner wird ein geringer Platzbedarf in der zweiten Offen-Stellung 418c benötigt, so dass die Kompaktoranordnung 202

beispielsweise in diese Position platzsparend transportiert werden kann und gleichzeitig auf einfache Weise montiert werden kann. Die Klappenanordnung 418 kann beispielsweise derart

eingerichtet sein, dass diese händisch unterstützt oder vollautomatisch geöffnet werden kann. Dazu kann die

Klappenanordnung 418 eine geeignete Antriebssystematik aufweisen. Beispielsweise kann ein vollautomatischer

Öffnungs- und Schließmechanismus bereitgestellt sein oder werden. Alternativ dazu kann ein vollautomatischer

Öffnungsmechanismus und ein manueller Schließmechanismus bereitgestellt sein oder werden, ein manueller

Öffnungsmechanismus und ein vollautomatischer

Schließmechanismus, oder ein manueller Öffnungs- und

Schließmechanismus .

Wie vorangehend beispielhaft beschrieben ist, kann die obere Abdeckung 408 derart eingerichtet sein, dass diese

vollautomatisch geöffnet und/oder vollautomatisch geschlossen werden kann. Ferner kann die Klappenanordnung 418 derart eingerichtet sein, dass diese vollautomatisch geöffnet und/oder vollautomatisch geschlossen werden kann.

Dabei kann eine Kompaktoreinrichtung 300, die beispielsweise mehrere Kompaktoranordnungen 202 aufweist, eine zentrale Steuerung aufweisen (z.B. implementiert in der

Elektrobaugruppe 428, z.B. implementiert in eine

kompaktoranordnung-externe Steuervorrichtung, etc.), zum jeweiligen vollautomatischen Öffnen und/oder

vollautomatischen Schließen der unteren Klappenanordnung 418 und/oder der oberen Abdeckung 408. Die jeweilige Bewegung zum Öffnen und/oder Schließen kann mittels eines Sensors

ausgelöst werden, z.B. basierend auf Gestenerkennung eines Benutzers, einer Eingabe eines Benutzers an einem Bedienfeld, eines Schalters, etc. Alternativ dazu kann das Öffnen

und/oder das Schließen zeitgesteuert erfolgen oder

automatisch basierend auf einem Auslöseereignis (z.B. eines Fehlersignals, etc.). Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die

Fixieranordnung 418f eine mechanische Halterung, eine

elektromechanische Halterung, eine magnetische Halterung, eine elektromagnetische Halterung, etc. aufweisen.

Wie beispielsweise vorangehend beschrieben ist, kann die Kompaktoranordnung 202 sechs Hauptbaugruppen (siehe Fig.4A, z.B. Tragegestell 204a; Abdeckungen 408, 418; Leergut- Transportvorrichtung 202t; Elektrobaugruppe 428; Fußbaugruppe 204f, 204b; Kompaktor 102) aufweisen. Kernbaugruppe ist dabei ein Tragegestell 204a, z.B. ein Stahlschweißgestell. An diesem Tragkonstrukt können beispielsweise alle anderen

Baugruppen angebunden sein oder werden. In einigen

Ausgestaltungen wird jede der Hauptbaugruppen mit vier oder weniger Verschraubungen an dem Tragegestell 204a montiert.

Fig.5A bis Fig.5C veranschaulichen jeweils einen

Kompaktoranordnung-Verbund 502 mit mehreren

Kompaktoranordnungen 202 in verschiedenen Darstellungen. Die Kompaktoranordnungen 202 können beispielsweise derart

ausgestaltet sein, wie vorangehend beschrieben ist. Der

Kompaktoranordnung-Verbund 502 kann anschaulich als ein

Doppelmodul 202d ausgestaltet sein, wie in Fig.5A und Fig.5B beispielhaft dargestellt ist.

Ferner kann der Kompaktoranordnung-Verbund 502 mehrere

Doppelmodule 202d aufweisen, z.B. zwei in Reihe angeordnete Doppelmodule 202d, wie in Fig.5C beispielhaft dargestellt ist. Andere Konfigurationen, z.B. eine einzeln aufgestellte Kompaktoranordnung 202, zwei einzelne in einer Reihe

angeordnete Kompaktoranordnungen 202, etc. sind ebenfalls möglich. Dazu kann beispielsweise die jeweilige

Gestellanordnung 204 entsprechend modifiziert werden, z.B. kann eine einzelne Kompaktoranordnung 202 mittels vier

Stützbeinen 204b aufgestellt sein oder werden und ein

Doppelmodul 202d mit zwei Kompaktoranordnungen 202 kann beispielsweise mittels mindestens vier (z.B. vier, sechs oder acht) Stützbeinen 204b aufgestellt sein oder werden. Das jeweilige Doppelmodul 202d kann beispielsweise zwei

Kompaktoranordnungen 202 aufweisen, die Rücken-an-Rücken zueinander angeordnet sind. Somit sind beispielsweise zwei Transportstrecken 306 jeweils von einander gegenüberliegenden Seiten des Doppelmoduls 202d zugänglich. Die

Transportstrecken 306 werden von den jeweiligen Leergut- Transportvorrichtungen 202t der Kompaktoranordnungen 202 gebildet .

Mittels jeweils einer Selektiervorrichtung 202s kann Leergut selektiv von den Transportstrecken 306 in den jeweiligen Kompaktor 102 der Kompaktoranordnung 202 geführt werden. Nach dem Zerkleinern des Leerguts kann diese in einem

Sammelbehälter gesammelt werden, der unterhalb des jeweiligen Kompaktors 102 in dem Aufnahmeraum 304a angeordnet sein oder werden kann. Zum Austauschen bzw. Einbringen des

Sammelbehälters in den Aufnahmeraum 304a und/oder

Herausnehmen des Sammelbehälters aus dem Aufnahmeraum 304a kann die Klappenanordnung 418 geöffnet werden, z.B. kann die Klappenanordnung 418 in die zweite Offen-Stellung 418c geklappt werden, wie vorangehend beschrieben ist. Ferner kann die Klappenanordnung 418 zum Warten und/oder Montieren des Kompaktors 102, der Leergut-Transportvorrichtungen 202t, etc. geöffnet werden, z.B. kann die Klappenanordnung 418 in die erste Offen-Stellung 418b geklappt werden, wie vorangehend beschrieben ist.

Wie beispielsweise in Fig.5A und Fig.5B veranschaulicht ist, kann die Klappenanordnung 418 derart eingerichtet sein, dass die zweite Abdeckplatte 418p-2 und die dritte Abdeckplatte 418p-3 den Aufnahmeraum 304a zum Aufnehmen des

Sammelbehälters zumindest abschnittsweise abdecken, wenn diese in der Geschlossen-Stellung 418a ist.

Wie beispielsweise in Fig.5C veranschaulicht ist, kann sich eine gemeinsame Leergut-Transportvorrichtung 202t durch zwei einander benachbarte Kompaktoranordnungen 202 hindurch erstrecken. Ferner kann sich die Leergut-Transportvorrichtung 202t durch eine Öffnung in der Seitenwand des Gehäuses 202g hindurch erstrecken und derart eingerichtet sein, dass ein Abstand der Kompaktoranordnung 202 zu einer weiteren

Kompaktoranordnung 202 oder zu einem anderen Transportsystem überbrückt werden kann.

Wie beispielsweise in Fig.5B und Fig.5C veranschaulicht ist, kann Leergut mittels der Leergut-Transportvorrichtung 202t durch einen oder durch mehrere Kompaktoren 202 hindurch transportiert werden. Mittels der jeweiligen

Selektiervorrichtung 202s kann das Leergut selektiv aus dem Transportbereich 500t herausgeführt werden und dem jeweiligen Kompaktor 102 zugeführt werden. Anschaulich definiert die jeweilige Selektiervorrichtung 202s einen Ausschleusbereich 500s, in welchem das Leergut 104 aus dem Transportbereich 500t mittels der Selektiervorrichtung 202s ausgeschleust werden kann.

Ferner können weitere Gehäuseteile montiert werden, z.B.

seitliche Gehäuseteile, obere Gehäuseteile, etc.

Fig.6A und Fig.6B veranschaulichen jeweils eine Leergut- Transportvorrichtung 600 in verschiedenen schematischen

Ansichten, gemäß verschiedenen Ausführungsformen. Die

Leergut-Transportvorrichtung 600 kann beispielsweise zum Transportieren von Leergut in einer Kompaktoranordnung 202 verwendet werden, wie es beispielhaft vorangehend beschrieben ist .

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Leergut- Transportvorrichtung 600 beispielsweise mindestens eine Kette 602 aufweisen zum Führen mehrerer Tragebauteile 604. Fig.6A veranschaulicht beispielhaft ein Tragebauteil 604, welches an der Kette 602 montiert ist. Fig.6B veranschaulicht die

Leergut-Transportvorrichtung 600 in einer beispielhaften Darstellung inklusive zweier Detaildarstellungen 600d der beiden einander gegenüberliegenden Endabschnitte der Leergut- Transportvorrichtung 600.

Wie beispielsweise in Fig.6B veranschaulicht ist, kann die Kette 602 der Leergut-Transportvorrichtung 600 endlos

umlaufend gelagert sein, z.B. mittels mindestens zweier

Kettenräder 602r. Die Leergut-Transportvorrichtung 600 kann entsprechende Bauteile zum Spannen und Antreiben der Kette 602 aufweisen. Die Kette kann beispielsweise zum Führen der mehreren Tragebauteile 604 entlang eines geschlossenen Pfades eingerichtet sein, so dass Leergut 104 auf den mehreren

Tragebauteilen 604 aufliegend entlang eines Transportweges 601 transportiert werden kann. Im Obertrum (bzw. im Lasttrum) kann der Transportweg 601 beispielsweise in dem Bereich zwischen den beiden einander gegenüberliegenden

Umlenkbereichen linear sein. Anschaulich kann eine sich bewegende Transportflache mittels der geführten Tragebauteile 604 erzeugt werden, auf welche dann das Leergut 104 aufgelegt und entlang des Transportwegs 601 transportiert werden kann.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen bilden die mehreren Tragebauteile 604, wenn diese an der Kette 602 montiert sind, im Obertrum (auch als Lasttrum, Arbeitstrum oder Zugtrum bezeichnet) eine Auflagefläche zum Auflegen des zu

transportierenden Leerguts 104. Wenn die Kette 602

angetrieben wird, z.B. mittels eines Motors 606 und einer entsprechenden Drehmoment-Einkopplung, können sich die

Tragebauteile 604 entlang eines geschlossenen Pfades bewegen, welcher anschaulich von der Führung der Kette 602 definiert wird .

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Kette 602 in einer vertikalen Kettenebene geführt werden. Dabei können die Tragebauteile 604 derart an der Kette 602 montiert sein und derart ausgestaltet sein, dass diese eine im Wesentlichen horizontale Auflagefläche bilden. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann ein Tragebauteil 604 der Leergut-Transportvorrichtung 600 mindestens ein

Tragelement 604t, mindestens ein Verbindungselement 604v und mindestens eine Gelenkstruktur 604g aufweisen. Gemäß

verschiedenen Ausführungsformen kann das Tragelement 604t derart plattenförmig ausgestaltet sein, dass mittels der mehreren Tragebauteile 604, wenn diese an der Kette 602 montiert sind, im Obertrum eine (z.B. im Wesentlichen

geschlossene) Auflagefläche zum Auflegen des zu

transportierenden Leerguts 104 bereitgestellt ist. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann das Verbindungselement 604v derart ausgestaltet sein, dass dieses an der Kette 602 befestigt werden kann. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann das Verbindungselement 604v mittels einer lösbaren

Verbindung an einem der Kettenglieder 602g der Kette 602 montiert sein oder werden. Mittels des jeweiligen

Verbindungselements 604v kann somit das zugehörige

Tragelement 604t bzw. das gesamte Tragebauteil 604 an der Kette 602 montiert sein oder werden.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Gelenkstruktur 604g derart ausgestaltet sein, dass das Tragelement 604t schwenkbar (siehe Bezugszeichen 603) an dem

Verbindungselement 604v befestigt ist oder befestigt werden kann. Der Begriff „schwenkbar" kann auch als „rotierbar" verstanden werden eingeschränkt, wobei die Schwenkbewegung bzw. die Rotation auf einen gewissen Winkelbereich beschränkt sein kann, z.B. auf einen Winkelbereich von kleiner als 360°.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Kette eine Kettenlinie definieren und die jeweiligen Tragelemente 604t der Tragebauteile 604 können beispielsweise einseitig (oder alternativ beidseitig) quer zur Kettenlinie auskragen. Das jeweilige Tragelement 604t der mehreren Tragebauteile 604 kann beispielsweise in einem Winkelbereich von -45° bis +45° relativ zu den Kettengliedgelenkachsen 602a der Kette 602 auskragen, siehe beispielhaft Fig.6A und Fig.6D. Wie beispielsweise in Fig.6B dargestellt ist, kann die Kette 602 endlos umlaufend derart gelagert sein, dass dadurch ein Transportweg 601 für das Leergut 104 vorgegeben wird. Das Leergut 104 wird beispielsweise im Obertrum auf den

Tragebauteilen 604 aufliegend entlang des Transportwegs 601 transportiert. Der Transportweg 601 kann beispielsweise linear sein, wobei die Transportrichtung von der Laufrichtung der Kette 602 abhängig ist. Die Gelenkstruktur 604g des jeweiligen Tragebauteils 604 kann beispielsweise derart eingerichtet sein, dass das Tragelement 604t um eine

Schwenkachse 604a geschwenkt werden kann, wobei die

Schwenkachse 604a im Wesentlichen parallel (z.B. mit einer Abweichung von weniger als 20° oder weniger als 10°) zu dem Transportweg 601 ausgerichtet ist.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Gelenkstruktur 604g auf verschiedene Weisen realisiert werden.

Beispielsweise kann jedes der mehreren Tragebauteile 604 einstückig ausgestaltet sein. In diesem Fall kann die

Gelenkstruktur beispielsweise als ein Filmgelenk ausgestaltet sein. Eine Herstellung der einstückigen Tragebauteile 604 kann beispielsweise mittels eines Gussverfahrens erfolgen, z.B. unter Verwendung eines entsprechend geeigneten

Kunststoffes .

Alternativ dazu kann das jeweilige Tragebauteil 604

mehrstückig ausgestaltet sein, z.B. zweistückig (siehe auch Fig.7A) . Dabei können das Tragelement 604t und das

Verbindungselement 604v jeweils einen Gelenkabschnitt 614g aufweisen. Die beiden Gelenkabschnitte 614g können derart passend zueinander ausgestaltet sein, dass diese mittels eines Formschlusses die Gelenkstruktur 604g bilden.

Fig . 6C veranschaulicht ein Tragelement 604t des Tragebauteils 604 in einer schematischen Seitenansicht, gemäß verschiedenen Ausführungsformen. Das Tragelement 604t kann beispielsweise eine konkave Auflagefläche 624 zum Auflegen des Leerguts 104 aufweisen. Die Auflagefläche 624 kann beispielsweise mindestens zwei relativ zueinander gewinkelte plane

Flächenabschnitte 624a, 624b (mit anderen Worten einen ersten planen Flächenabschnitt 624a und einen zweiten planen

Flächenabschnitt 624b) aufweisen. Ferner kann auf zumindest einem der Flächenabschnitte 624a, 624b eine rutschhemmende Struktur, z.B. Vorsprünge vorzugsweise aus Gummi (z.B.

aufweisend einen vulkanisierten Naturkautschuk oder

Synthesekautschuk) , bereitgestellt sein (nicht dargestellt) . Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die rutschhemmende Struktur auf der Seite des jeweiligen Tragelements 604t angeordnet sein, welche der Ausschleusrichtung, entlang derer das Leergut 104 ausgeschleust wird, abgewandt ist.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann das

Verbindungselement 604v einen dritten planen Flächenabschnitt 624c aufweisen. Dieser dritte plane Flächenabschnitt 624c kann beispielsweise derart bereitgestellt sein, dass einen Teil der konkaven Auflagefläche 624 zum Auflegen des Leerguts 104 bildet. Der zweite plane Flächenabschnitt 624b auf dem Tragelement 604t und der dritte plane Flächenabschnitt 624c auf dem Verbindungselement 604v können zueinander bündig ausgestaltet sein. Der zweite plane Flächenabschnitt 624b auf dem Tragelement 604t und der plane dritte Flächenabschnitt 624c auf dem Verbindungselement 604v können jeweils in dem gleichen Winkel relativ zu dem ersten plane Flächenabschnitt 624a auf dem Tragelement 604t bereitgestellt sein.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann das jeweilige Tragelement 604t eine Führungsstruktur 634 aufweisen. Die Führungsstruktur 634 kann derart passend zu einer

Tragelement-Führung ausgestaltet sein, dass diese in Eingriff gebracht werden können. Beispielsweise kann die

Führungsstruktur 634 einen Vorsprung aufweisen zum zumindest abschnittsweisen Umgreifen einer Führungsschiene (siehe beispielsweise Fig.8) oder zum Eingreifen in eine

Führungsschiene. Ferner kann die Führungsstruktur eine

Aussparung aufweisen (nicht dargestellt) , in welche eine Führungsschiene eingreift, etc. Fig . 6D veranschaulicht mehrere an der Kette 602 montierte Tragebauteile 604 in einer schematischen Ansicht, gemäß verschiedenen Ausführungsformen. Die bewegbar gelagerten Tragelemente 604t der Tragebauteile 604 können wahlweise in verschiedenen Schwenkstellungen 603a, 603b mittels einer Tragelement-Führung geführt werden, z.B. mittels einer

Führungsschiene oder mittels mehrerer Führungsschienen (siehe beispielsweise Fig.8). Dabei können beispielsweise alle

Tragebauteile 604, die sich jeweils im Obertrum 600o

befinden, in der gleichen Schwenkstellung 603a geführt werden, gemäß verschiedenen Ausführungsformen. Somit kann beispielsweise Leergut 104 stabil im Obertrum 600o

transportiert werden, z.B. kann somit Leergut 104 durch eine Kompaktoranordnung 202 hindurch transportiert werden. Ferner kann im Obertrum 600o beispielsweise ein Ausschleusbereich 500s vorgesehen sein, in welchem (z.B. mittels einer

Selektiervorrichtung 202s) Leergut 104 selektiert und einem Kompaktor 102 zugeführt werden kann (siehe beispielsweise Fig.5B und Fig.5C). Das Führen der jeweiligen Tragebauteile 604 kann beispielsweise derart erfolgen, dass die

Schwenkstellung 603a, 603b des Tragelements 604t relativ zu dem Verbindungselement 604v des jeweiligen Tragebauteils 604 in dem Ausschleusbereich 500s verändert wird, siehe

beispielsweise Fig.9A und Fig.9B. Dies kann beispielsweise ein Ausschleusen erleichtern.

Wie in Fig.6D beispielhaft dargestellt ist, kann zumindest ein Tragelement 604t-l der mehreren Tragebauteile 604 in einer ersten Schwenkstellung 603a geführt werden. In der ersten Schwenkstellung 603a kann beispielsweise ein stabiler Transport von Leergut mittels des Tragelements 604t-l bzw. mittels mehrerer Tragelement 604t, die sich in der ersten Schwenkstellung 603a befinden und beispielsweise benachbart zueinander angeordnet sind, erfolgen. Ferner kann zumindest ein Tragelement 604t-l der Tragebauteile 604 in einer zweiten Schwenkstellung 603b geführt werden. In der zweiten

Schwenkstellung 603b kann beispielsweise der Transport des Leerguts 104 weniger stabil erfolgen, so dass das Leergut 104 einfacher von der Leergut-Transportvorrichtung 600 entfernt werden kann, z.B. mittels einer Selektiervorrichtung 202s. Anschaulich können die jeweiligen Tragelemente 604t der

Tragebauteile 604 in dem Ausschleusbereich 500s in die zweite Schwenkstellung 603b gebracht werden und außerhalb des

Ausschleusbereichs 500s in die erste Schwenkstellung 603a.

Die jeweilige Schwenkstellung 603a, 603b des Tragelements 604t eines der Tragebauteile 604 kann mittels einer

entsprechend ausgestalteten Tragelement-Führung erzeugt werden, z.B. mittels einer oder mehrerer Führungsschienen, etc .

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann eine Tragelement- Führung derart eingerichtet sein, dass diese mindestens eine erste Schwenkstellung des Tragelements 604t relativ zu dem Verbindungselement 604v vorgibt, so dass das jeweilige

Tragelement 604t in dieser Schwenkstellung mittels der Kette 602 geführt werden kann. Ferner kann die Tragelement-Führung derart eingerichtet sein, mindestens eine zweite

Schwenkstellung des Tragelements 604t relativ zu dem

Verbindungselement 604v vorzugeben, so dass das jeweilige Tragelement 604t in dieser Schwenkstellung geführt werden kann. Dabei ist die mindestens eine zweite Schwenkstellung 603b verschieden von der ersten Schwenkstellung 603a. Das Bewegen des Tragelements 604t von der ersten Schwenkstellung in die zweite Schwenkstellung und/oder von der zweiten

Schwenkstellung in die erste Schwenkstellung kann eine

Schwenkbewegung 603 vermittels der Gelenkstruktur 604g sein.

Fig . 6E veranschaulicht ein Kettenglied 602g der Kette 602 sowie ein Verbindungselement zum Montieren eines

Tragebauteils 604 an der Kette 602 bzw. an dem Kettenglied 602g in einer schematischen Seitenansicht, gemäß

verschiedenen Ausführungsformen.

Die Kette weist mehrere Kettenglieder 602g auf. Zumindest einige der Kettenglieder, welche zur Befestigung der Tragebauteile 604 verwendet werden, weisen beispielsweise eine erste Verbindungsstruktur 602s auf. Das

Verbindungselement 604v weist eine zweite Verbindungsstruktur 604s auf, wobei die zweite Verbindungsstruktur 604s passend zu der ersten Verbindungsstruktur 602s eingerichtet ist.

Somit kann das jeweilige ein Tragebauteil 604 mittels dessen Verbindungselement 604v an einem der mehreren Kettenglieder 602g der Kette 602 lösbar befestigt werden.

Wie beispielhaft in Fig.6E veranschaulicht ist, können die erste Verbindungsstruktur 602s und die zweite

Verbindungsstruktur 604s als Steckverbindung ausgestaltet sein. Beispielsweise kann das Kettenglied 602g zwei Zapfen aufweisen, welche passend zu zwei Aussparungen in dem

Verbindungselement 604v ausgestaltet sind. Die zwei Zapfen des Kettengliedes 602g und die zwei Aussparungen des

Verbindungselements 604v bilden beim Ineinanderstecken zumindest einen Formschluss.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können die erste

Verbindungsstruktur 602s und die zweite Verbindungsstruktur 604s eine oder mehrere Raststrukturen 612s aufweisen derart, dass die erste Verbindungsstruktur 602s und die zweite

Verbindungsstruktur 604s beim Ineinanderstecken einrasten bzw. ein Rastverbindung bilden. Beim Einrasten entsteht beispielsweise zumindest ein Formschluss mittels der einen oder den mehreren Raststrukturen 612s.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Kette 602 eine aus mehreren Rollenkettengliedern zusammengesetzte

Rollenkette sein. Die Rollenkette kann Außenlaschen 612a und Bolzen 612b aufweisen, welche fest miteinander verbunden sind sowie Innenlaschen 612i und Buchsen 612u, welche fest

miteinander verbunden sind. Dabei kann einer der Bolzen 612b jeweils drehbar in der zugehörigen Buchse 612u gelagert sein. Ferner kann jeweils eine Rolle 612r drehbar auf der

zugehörigen Buchse 612u gelagert sein. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann beispielsweise ein freiliegender Endabschnitt 622b des Bolzens 612b, welcher von der Außenlasche vorsteht, zumindest einen Teil der ersten Verbindungsstruktur 602s bilden.

Fig.7A und Fig.7B veranschaulichen jeweils ein Tragebauteil 604 der Leergut-Transportvorrichtung 600 in einer

schematischen Ansicht, gemäß verschiedenen Ausführungsformen. Das Tragebauteil 604 kann beispielsweise zweistückig

ausgestaltet sein aufweisend ein Tragelement 604t und ein Verbindungselement 604v. Dabei können das Tragelement 604t und das Verbindungselement 604v jeweils einen Gelenkabschnitt 614g-l, 614g-2 aufweisen. Die beiden Gelenkabschnitte 614g-l, 614g-2 können derart passend zueinander ausgestaltet sein, dass diese mittels eines Formschlusses die Gelenkstruktur 604g bilden.

Dabei sind die beiden Gelenkabschnitte 614g-l, 614g-2 derart eingerichtet, dass diese eine Schwenkachse definieren, um die das Tragelement 604t relativ zu dem Verbindungselement 604v geschwenkten werden kann. Somit kann das Tragelement 604t relativ zu dem Verbindungselement 604v in verschiedenen

Schwenkstellungen gebracht werden. Die verschiedenen

Schwenkstellungen entsprechen beispielsweise verschiedenen Winkeln zwischen dem Tragelement 604t und dem

Verbindungselement 604v.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können die beiden

Gelenkabschnitte 614g-l, 614g-2 derart eingerichtet sein, dass das Tragelement 604t und das Verbindungselement 604v nur in einer vordefinierten Schwenkstellung miteinander verbunden und/oder voneinander getrennt werden können. In allen anderen Schwenkstellungen ist beispielsweise eine formschlüssige Verbindung gewährleistet, welche die Gelenkfunktion

gewährleistet .

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Gelenkstruktur 604g derart eingerichtet sein, dass das Tragelement 604t und das Verbindungselement 604v mittels einer formschlüssigen Verbindung schwenkbewegbar miteinander verbunden sind.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Gelenkstruktur 604g beispielsweise derart eingerichtet sein, dass nur ein Rotationsfreiheitsgrad für die Bewegung des Tragelements 604t relativ zu dem Verbindungselement 604v verbleibt. Die

Gelenkstruktur 604g kann beispielsweise derart eingerichtet sein, dass, wenn das Tragelement 604t mit dem

Verbindungselement 604v verbunden ist (z.B. mittels eines Formschlusses) , kein Translationsfreiheitsgrad für die

Bewegung des Tragelements 604t relativ zu dem

Verbindungselement 604v verbleibt.

Fig . 7C und Fig . 7D veranschaulichen jeweils ein Tragebauteil 604 der Leergut-Transportvorrichtung 600 in einer

schematischen Ansicht, gemäß verschiedenen Ausführungsformen. Das Tragebauteil 604 kann beispielsweise ein Tragelement 604t und ein Verbindungselement 604v aufweisen. Ferner kann das Tragebauteil 604 beispielsweise mittels des

Verbindungselements 604v an einer Kette 602 montiert sein oder werden.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann das Tragelement 604t mittels einer Gelenkstruktur 604g bewegbar an dem

Verbindungselement 604v befestigt sein. Dabei kann das

Tragelement 604t eine gewinkelte Form aufweisen, so dass das Leergut 104 entsprechend auf einer gewinkelten Auflagefläche 624 des Tragelements 604t aufliegen kann zum Transportieren des Leerguts 104. Die Transportrichtung liegt in diesem

Beispiel anschaulich senkrecht zur Zeichenebene.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann das Tragelement 604t derart bewegbar gelagert sein und derart eingerichtet sein, dass beispielsweise Leergut 104 wahlweise in zwei verschiedene Richtungen 701a, 701b (z.B. im Wesentlichen senkrecht zur Transportrichtung) ausgeschleust werden kann, indem das Tragelement 604t beispielsweise entsprechend vermittels der Gelenkstruktur 604g bewegt wird, wie

beispielsweise in Fig.7D veranschaulicht ist.

Wie in Fig.7C beispielhaft veranschaulicht ist, kann das Tragelement 604t relativ zu dem Verbindungelement 604v in einer ersten Schwenkstellung 703a sein oder in eine erste Schwenkstellung 703a gebracht werden zum Transportieren von Leergut 104 beispielsweise entlang eines Transportweges

(anschaulich beispielsweise senkrecht zu Zeichenebene) durch eine Kompaktoranordnung 202 hindurch. Ferner kann das

Tragelement 604t relativ zu dem Verbindungelement 604v in mindestens einer zweiten Schwenkstellung 703b-l, 703b-2 sein oder in mindestens eine zweite Schwenkstellung 703b-l, 703b-2 gebracht werden zum Ausschleusen von Leergut 104, wie

beispielsweise in Fig.7D veranschaulicht ist. Somit kann beispielsweise Leergut 104 von der Leergut-

Transportvorrichtung 600 ausgeschleust und zu einem Kompaktor 102 der Kompaktoranordnung 202 geführt werden.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können beispielsweise mehrere der Leergut-Transportvorrichtungen 600-1, 600-2 zum

Transportieren von Leergut 104, etc., verwendet werden. Dabei kann es vorgesehen sein, dass das Leergut 104 von einer der Leergut-Transportvorrichtungen 600-1 auf eine andere der Leergut-Transportvorrichtungen 600-2 übergeben werden soll. Dazu können beispielsweise die beiden Leergut- Transportvorrichtungen 600-1, 600-2 derart eingerichtet sein, dass in einem Übergabebereich 700t das Leergut 104 von der einen Leergut-Transportvorrichtung 600-1 zu der anderen

Leergut-Transportvorrichtung 600-2 übergeben werden kann. Die jeweiligen Tragelemente 604t der beiden Leergut- Transportvorrichtungen 600-1, 600-2 können in dem

Übergabebereich 700t jeweils in eine zweite Schwenkstellung 703b-l, 703b-2 gebracht werden, wie beispielsweise in Fig.7E veranschaulicht ist.

Beispielsweise kann die zweite Leergut-Transportvorrichtung 600-2 zumindest in dem Übergabebereich 700t unterhalb der ersten Leergut-Transportvorrichtung 600-1 angeordnet sein, so dass eine Übergabe erleichtert wird.

Fig . 7F veranschaulicht jeweils ein Tragebauteil 604 einer Leergut-Transportvorrichtung 600 in einer schematischen

Ansicht, gemäß verschiedenen Ausführungsformen. Das

Tragebauteil 604 kann beispielsweise ein Tragelement 604t und ein Verbindungselement 604v aufweisen, wobei das Tragelement 604t mittels einer Gelenkstruktur 604g an dem

Verbindungselement 604v bewegbar montiert ist, analog zum vorangehend Beschriebenen. Dabei kann das Tragebauteil 604 beispielsweise mittels des Verbindungselements 604v an einer Kette 602 montiert sein oder werden. Ferner kann das

Tragebauteil 604 ein weiteres Tragelement 704t aufweisen, wobei das weitere Tragelement 704t mittels einer weiteren Gelenkstruktur 704g an dem Verbindungselement 604v bewegbar montiert ist, analog zum vorangehend Beschriebenen.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Kette 602 eine Kettenlinie definieren und die jeweiligen Tragelemente 604t der Tragebauteile 604 können beispielsweise beidseitig quer zur Kettenlinie auskragen, wie beispielhaft in Fig.7C bis 7F dargestellt ist.

Es versteht sich, dass sich weitere Ausgestaltungen für die Tragebauteile 604 ergeben, die in analoger Weise die

gewünschte Funktion gewährleisten können.

Fig . 8A und Fig . 8B veranschaulichen jeweils ein Tragebauteil 604 und eine Tragelement-Führung zum Führen des Tragebauteils 604 in einer schematischen Ansicht, gemäß verschiedenen

Ausführungsformen .

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können die mehreren Tragebauteile 604, wenn diese an der Kette 602 montiert sind und mittels der Kette 602 bewegt werden, zusätzlich mittels mindestens einer Tragelement-Führung geführt werden. Die mindestens eine Tragelement-Führung kann beispielsweise eine oder mehrere Führungsschienen 632 aufweisen. Die eine oder die mehreren Führungsschienen 632 können beispielsweise derart eingerichtet sein, dass die jeweiligen Tragelemente 604t der mehreren Tragebauteile 604 auf der jeweiligen

Führungsschiene 632 aufliegend geführt werden. Die jeweiligen Tragelemente 604t der mehreren Tragebauteile 604 können eine Führungsstruktur 634 aufweisen, wobei die Führungsstruktur 634 derart passend zu der Führungsschiene ausgestaltet sein kann, dass das Tragelemente 604t in einem vordefinierten maximalen Schwenkbereich (z.B. in einem Bereich von ungefähr 1° bis ungefähr 10°) geschwenkt werden können. Ferner kann die Führungsstruktur 634 derart passend zu der jeweiligen Führungsschiene 632 ausgestaltet sein, dass die

Steckverbindung zwischen der Kette 602 und den jeweiligen Tragebauteilen 604 nicht gelöst werden kann. Anschaulich kann mittels der Tragelement-Führung verhindert werden, dass die Tragebauteile 604 von der Kette 602 gelöst werden können, wenn die Tragelement-Führung installiert ist. Zum Demontieren der Tragebauteile 604 kann die entsprechende Tragelement- Führung zuvor demontiert werden. Nach dem Montieren der

Tragebauteile 604 kann die entsprechende Tragelement-Führung wieder montiert werden.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die

Führungsstruktur 634 die Führungsschiene 632 zumindest abschnittsweise umgreifen. Anschaulich bildet die

Führungsstruktur 634 einen Aufnahmeraum, in welchem die

Führungsschiene 632 zumindest teilweise aufgenommen werden kann. In ähnlicher Weise kann die Führungsschiene 632 eine Aussparung aufweisen in welche die Führungsstruktur 634 eingreift. Ferner kann, in analoger Weise, die

Führungsstruktur 634 mittels einer Aussparung bereitgestellt sein, wobei die Führungsschiene 632 beispielsweise einen Vorsprung aufweist, welcher in die Aussparung eingreift, etc.

Ferner weist das Tragelement 604t mindestens eine

Gleitstruktur 634g auf, welche derart angeordnet ist, dass das Tragelement 604t mittels der mindestens einen Gleitstruktur 634g auf der Führungsschiene aufliegend geführt werden kann. Die mindestens eine Gleitstruktur 634g kann beispielsweise ein oder mehrere (z.B. gewölbte) Vorsprünge aufweisen oder daraus bestehen.

Die Tragelement-Führung kann beispielsweise einen Pfad definieren, auch als Tragelement-Pfad bezeichnet, entlang derer die Tragelemente 604t geführt werden. Sofern die

Schwenkstellung der Tragelemente 604t nicht verändert werden soll, kann der Tragelement-Pfad beispielsweise die gleiche Form aufweisen wie der Pfad entlang dem an der Kette 602 montierten Verbindungselemente 604v geführt werden.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Tragelement- Führung derart eingerichtet sein, dass die Tragelemente 604t der Tragebauteile 604 in dem Obertrum 600o und/oder in dem Untertrum 600u geführt werden. Der Untertrum wird

beispielsweise auch als Leertrum bezeichnet) Ferner können die Tragelemente 604t der Tragebauteile 604 auch im Übergang vom Obertrum 600o in den Untertrum 600u (und vice versa) mittels der Tragelement-Führung geführt werden.

Aufgrund der schwenkbaren Lagerung des jeweiligen

Tragelements 604t an einem zugeordneten Verbindungselement 604v ist die Schwenkstellung des Tragelements 604t relativ zu dem zugeordneten Verbindungselement 604v variabel. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Schwenkstellung des Tragelements 604t relativ zu dem zugeordneten

Verbindungselement 604v mittels einer Tragelement-Führung festgelegt sein oder werden bzw. auch verändert werden. Dies ermöglicht beispielsweise, dass verschiedene Funktionen der Leergut-Transportvorrichtung 600 wahlweise effizienter genutzt werden können. Beispielsweise können mehrere

Tragebauteile 604 in einer ersten Schwenkstellung dazu verwendet werden, das Leergut nur durch die

Kompaktoranordnung 202 hindurch zu transportieren, und/oder es können mehrere Tragebauteile 604 in einer zweiten

Schwenkstellung dazu verwendet werden, das Leergut 104 innerhalb der Kompaktoranordnung 202 auf einfache Weise einem Kompaktor 102 zuzuführen, wie es nachfolgend im Detail beschrieben ist.

Zum Zuführen des Leerguts 104 zu einem Kompaktor 102 der Kompaktoranordnung 202 muss dieses anschaulich selektiv von der Leergut-Transportvorrichtung 600 entfernt werden, d.h. anschaulich aus dem Transportbereich 500t ausgeschleust werden (siehe beispielsweise Fig.5B und Fig.5C).

Fig.9A und Fig.9B veranschaulichen eine Leergut- Transportvorrichtung 600 mit einer Vielzahl von

Tragebauteilen 604, die mittels einer Kette 602 und einer oder mehreren Tragelement-Führungen geführt werden, in einer schematischen Ansicht, gemäß verschiedenen Ausführungsformen.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können die Tragelemente 604t der Tragebauteile 604 derart geführt werden, dass diese in einem ersten Bereich 500t (z.B. in einem Transportbereich) eine andere Schwenkstellung aufweisen als in einem zweiten Bereich 500s (z.B. in einem Ausschleusbereich). Dabei können die beiden Bereiche 500t, 500s im Obertrum 600o

bereitgestellt sein zum Transportieren von Leergut 104 durch die Kompaktoranordnung 202 hindurch und/oder zum Ausschleusen von Leergut und anschließendem Zuführen des ausgeschleusten Leerguts zu dem Kompaktor 102 der Kompaktoranordnung 202.

Das Ausschleusen des Leerguts 104 kann beispielsweise nicht selektiv erfolgen (z.B. immer an der gleichen Stelle für jeden transportieren Behälter) . In diesem Fall kann

beispielsweise eine entsprechend ausgestaltete Tragelement- Führung (z.B. eine oder mehrere entsprechend geformte

Führungsschienen) verwendet werden, welche die

Schwenkstellung der Tragelemente 604t entsprechend an der jeweiligen Stelle definiert.

Das Ausschleusen des Leerguts 104 kann beispielsweise

selektiv (z.B. immer an der gleichen Stelle aber nur für ausgewählte Behälter) erfolgen. Gemäß verschiedenen

Ausführungsformen kann die Tragelement-Führung aktiv

ausgestaltet sein, d.h. die Schwenkstellung der Tragelemente 604t an der entsprechenden Stelle kann nur dann verändert werden (z.B. können die entsprechenden Tragelement 604t nach unten abgesenkt werden bzw. nach unten geschwenkt werden), wenn das sich an dieser Stelle befindliche Leergut 104 ausgeschleust werden soll. Wenn das Leergut weiter auf der Leergut-Transportvorrichtung 600 verbleiben soll, kann die Schwenkstellung der Tragelemente 604t beispielsweise

unverändert bleiben (z.B. können die entsprechenden

Tragelement 604t nicht nach unten abgesenkt werden bzw. nicht nach unten geschwenkt werden) . Als aktive Tragelement-Führung kann beispielsweise eine bewegbar gelagerte Führungsschiene verwendet werden, mittels derer die Tragelemente 604t in dem entsprechenden Bereich (z.B. im Ausschleusbereich 500s) in die entsprechenden Schwenkstellungen gebracht werden können.

Dabei kann die Tragelement-Führung derart eingerichtet sein, dass die jeweiligen Tragelemente 604t-l der mehreren

Tragebauteile 604-1, 604-2 entlang eines ersten Tragelement- Pfades geführt werden (siehe beispielsweise Fig.9A) können. Ferner kann die Tragelement-Führung derart eingerichtet sein, dass die jeweiligen Tragelemente 604t-2 der mehreren

Tragebauteile 604-1, 604-2 wahlweise auch entlang eines zweiten Tragelement-Pfades geführt werden können (siehe beispielsweise Fig.9B), wobei der erste Tragelement-Pfad verschieden von dem zweiten Tragelement-Pfad ist.

Anschaulich kann die Tragelement-Führung derart eingerichtet sein, dass die jeweiligen Tragelemente 604t der mehreren Tragebauteile 604 derart geführt werden, dass diese im

Obertrum 600a einen ersten Schwenkstellungsverlauf 900a oder einen zweiten Schwenkstellungsverlauf 900b erzeugen, wobei der erste Schwenkstellungsverlauf 900a verschieden von dem zweiten Schwenkstellungsverlauf 900b ist. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann der erste

Schwenkstellungsverlauf 900a ein konstanter

Schwenkstellungsverlauf sein (auch als Konstant- Schwenkstellungsverlauf bezeichnet. Anschaulich kann sich dabei die Schwenkstellung der im Obertrum mittels der Kette 602 geführten Tragelemente 604t nicht verändern. Der zweite Schwenkstellungsverlauf 900b kann ein Schwenkbewegungsverlauf sein. Anschaulich kann sich dabei die Schwenkstellung der im Obertrum mittels der Kette 602 geführten Tragelemente 604t verändern .

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann eine bewegbar gelagerte Tragelement-Führungsschiene bereitgestellt sein oder werden, wobei die bewegbar gelagerte Tragelement- Führungsschiene in eine erste Position und in eine zweite Position gebracht werden kann (z.B. mittels eines

automatisierten Stellmechanismus) . Das Stellen der bewegbar gelagerten Tragelement-Führungsschiene kann beispielsweise mit dem Betrieb der Selektiervorrichtung synchronisiert sein. Die Leergut-Transportvorrichtung 600 kann eine Steuerung aufweisen oder mit einer Steuerung gekoppelt sein zum

Ansteuern eines Antriebs zum Stellen der bewegbar gelagerten Tragelement-Führungsschiene. Ferner kann die Steuerung derart eingerichtet sein, dass die bewegbar gelagerte Tragelement- Führungsschiene in einer ersten Position verbleibt und/oder in eine erste Position gebracht wird, wenn kein Leergut 104 mittels der Selektiervorrichtung 202s von der Leergut- Transportvorrichtung 600 selektiert wird; und dass die bewegbar gelagerte Tragelement-Führungsschiene in einer zweiten Position verbleibt und/oder in eine zweite Position gebracht wird, wenn Leergut 104 mittels der

Selektiervorrichtung 202s von der Leergut- Transportvorrichtung 600 selektiert wird.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die bewegbar gelagerte Tragelement-Führungsschiene derart eingerichtet sein, dass die jeweiligen Tragelemente 604t-l, 604t-2 der mehreren Tragebauteile 604-1, 604-2 entlang eines ersten Tragelement-Pfades geführt werden, wenn die bewegbar

gelagerte Tragelement-Führungsschiene in der ersten Position ist (siehe beispielsweise Fig.9A), und dass die jeweiligen Tragelemente 604t-l, 604t-2 der mehreren Tragebauteile 604-1, 604-2 entlang eines zweiten Tragelement-Pfades geführt werden, wenn die bewegbar gelagerte Tragelement- Führungsschiene in der zweiten Position ist, wobei der erste Tragelement-Pfad verschieden von dem zweiten Tragelement-Pfad ist .

Wie beispielhaft in Fig.9A dargestellt ist, kann der erste Tragelement-Pfad einen linearen Verlauf aufweisen,

insbesondere im Obertrum zum Führen des Leerguts 104, wenn dieses nicht ausgeschleust werden soll. Ferner kann der zweite Tragelement-Pfad einen gekrümmten Verlauf aufweist, insbesondere im Obertrum zum Ausschleusen des Leerguts 104, wenn dieses ausgeschleust werden soll.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die bewegbar gelagerte Tragelement-Führungsschiene federnd gelagert sein und/oder ein federelastisches Material aufweisen derart, dass diese sich nach einem Auslenken in die zweite Position selbsttätig in die erste Position zurückbewegt.

Fig.lOA veranschaulicht einen Teil der Leergut- Transportvorrichtung 600 in einer schematischen Ansicht, gemäß verschiedenen Ausführungsformen. Die Kette 602 und somit die mittels der Kette 602 geführten Tragebauteile 604 können mittels eines Kettenrades 602r in einem Umlenkbereich lOOOu umgelenkt werden und somit entsprechend endlos

umlaufend eingerichtet sein (siehe Fig.6B). Die Tragebauteile 604 können in dem Obertrum 600o und in dem Untertrum 600u mittels einer oder mehrerer Führungsschienen 632 oder mittels einer anderen geeigneten Tragelement-Führung geführt werden.

Anschaulich bilden die mehreren Auflageflächen 624 der

Tragebauteile 604, die beispielsweise im Obertrum 600o nach oben hin freiliegen, eine Transportfläche zum Transportieren des Leerguts 104. Dabei kann die Form der jeweiligen

Führungsschienen 632 die Form der Transportflache definieren. In dem Umlenkbereich lOOOu können die Tragelement 604t ebenfalls entsprechend geführt werden, z.B. mittels einer gekrümmten Führungsschiene (nicht dargestellt) oder

Ähnlichem.

Fig.lOB veranschaulicht einen Teil der Leergut- Transportvorrichtung 600 in einer schematischen Ansicht, gemäß verschiedenen Ausführungsformen. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 mindestens eine Kettenführung 1002 aufweisen zum Führen der Kette im Obertrum 600o und/oder im Untertrum 600u. Die

Kettenführung kann beispielsweise mindestens eine

Kettengleitschiene aufweisen bzw. als Kettengleitschiene ausgestaltet sein. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Kettengleitschiene Kunststoff (beispielsweise

Polyethylene) aufweisen oder daraus bestehen.

Die Tragelement-Führung kann beispielsweise mittels einer entsprechend ausgestalteten (z.B. u-förmigen) Führungsschiene 1032 bereitgestellt werden.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die

Führungsschiene 632, 1032 der Leergut-Transportvorrichtung

600 ein oder mehrere Gleitstrukturen 1032g aufweisen, auf welchen die Tragelemente 604t der Tragebauteile 604 gleitend geführt werden können. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann eine Gleitschiene aus Kunststoff (beispielsweise

Polyethylene) als Gleitstruktur 1032g verwendet werden.

Wie beispielsweise in Fig.lOA veranschaulicht ist, wird beim Umlenken der Kette 602, z.B. mittels des Kettenrads 602r, ein Spalt 1006 (anschaulich ein keilförmiger Spalt) zwischen jeweils benachbarten Tragebauteilen 604 gebildet. Somit kann beispielsweise auf einfache Weise der jeweilige Zwischenraum zwischen einander benachbarten Tragelementen 604t zugänglich gemacht werden und beispielsweise auf effiziente Weise gereinigt werden. Ein Reinigen der Tragebauteile 604 kann an einer beliebig geeigneten Stelle in einem vordefinierten Reinigungsbereich erfolgen, z.B. im Untertrum 600u. In dem Reinigungsbereich kann dann beispielsweise die Kette 602 derart umgelenkt werden, dass ein Spalt zwischen den

Tragebauteilen 604 gebildet wird, vgl. den Spalt 1006 im Umlenkbereich lOOOu. Das Reinigen der Tragebauteile 604 kann beispielsweise auch im Umlenkbereich lOOOu selbst erfolgen.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann das Reinigen der Tragebauteile 604 auch ohne ein Umlenken der Kette 602 erfolgen. Dies ist beispielsweise dadurch möglich, dass die Tragelemente 604t der Tragebauteile 604 vermittels der

Gelenkstruktur 604g in deren Schwenkstellung verändert werden können, wie beispielsweise in Fig.llA und Fig.llB in

verschiedenen schematischen Ansichten veranschaulicht ist. Beispielsweise kann in einem Reinigungsbereich ein Spalt 1106 zwischen zwei einander benachbarten Tragelementen 604t dadurch bereitgestellt werden, dass eines der beiden

benachbarten Tragelemente 604t in einer ersten

Schwenkstellung 1100a verbleibt oder in eine erste

Schwenkstellung 1100a gebracht wird und dass das andere der beiden benachbarten Tragelemente 604t in einer zweiten

Schwenkstellung 1100b verbleibt oder in eine zweite

Schwenkstellung 1100b gebracht wird, wobei die erste

Schwenkstellung 1100a verschieden von der zweiten

Schwenkstellung 1100b ist. Die beiden Schwenkstellungen unterscheiden sich beispielsweise in der Winkellage des

Tragelements 604t relativ zu dem zugehörigen

Verbindungselement 604v, analog zum vorangehend

beschriebenen .

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann eine

Reinigungsvorrichtung (nicht dargestellt) verwendet werden zum Reinigen der mehreren Tragebauteile 604 der Leergut- Transportvorrichtung 600 in dem Reinigungsbereich. Die

Reinigungsvorrichtung kann beispielsweise mindestens eine drehbar gelagerte Bürste aufweisen. Während des Reinigens kann beispielsweise ein Spalt 1006, 1106 zwischen jeweils einander benachbarten Tragebauteilen 604 bereitgestellt sein oder werden, beispielsweise derart, wie vorangehend

beschrieben ist.

Fig . 12 veranschaulicht ein schematisches Ablaufdiagramm eines Verfahrens 1200 zum Betreiben einer Kompaktoranordnung 600, gemäß verschiedenen Ausführungsformen. Das Verfahren 1200 kann beispielsweise aufweisen: in 1210, Bewegen der Kette 604 der Leergut-Transportvorrichtung 600 zum Führen der mehreren Tragebauteile 604 entlang eines geschlossenen Pfades, wobei sich die mehreren Tragebauteile 604 in einem Transportbereich 500t durch einen Ausschleusbereich 500s hindurch bewegen; und, in 1220, Bewegen des Tragelements 604 eines jeweiligen Tragebauteils 604 relativ zu dessen Verbindungselement 604v derart, dass das Tragelement 604t relativ zu dem

Verbindungselement 604v in einer ersten Schwenkstellung 603a, 703a ist, wenn sich das Tragebauteil 604 in dem

Transportbereich 500t befindet, und dass das Tragelement 604t relativ zu dem Verbindungselement 604v in einer zweiten

Schwenkstellung 603b, 703b-l, 703b-2 ist, wenn sich das

Tragebauteil 604 in dem Ausschleusbereich 500s befindet.

In Folgenden werden verschiedene Beispiele beschrieben, die sich auf das vorangehend Beschriebene und Dargestellte beziehen .

Beispiel 1 ist eine Leergut-Transportvorrichtung 600,

aufweisend: mehrere Tragebauteile 604, eine Kette 602, wobei die mehreren Tragebauteile 604 an der Kette 602 montiert sind und wobei die Kette 602 endlos umlaufend gelagert ist zum Führen der mehreren Tragebauteile 604 entlang eines

geschlossenen Pfades derart, dass auf den mehreren

Tragebauteilen 604 aufliegendes Leergut 104 entlang eines Transportweges 601 transportiert werden kann, wobei jedes der mehreren Tragebauteile 604 folgendes aufweist: ein

Tragelement 604t zum Tragen des Leerguts 104, ein

Verbindungselement 604v zum Befestigen des Tragelements 604t an der Kette 601, und eine Gelenkstruktur 604g mittels derer das Tragelement 604t schwenkbewegbar an dem

Verbindungselement 604v befestigt ist.

In Beispiel 2 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 1 ferner aufweisen, dass die Gelenkstruktur 604g des jeweiligen Tragebauteils 604 derart eingerichtet ist, dass das Tragelement 604t um eine Schwenkachse 604a geschwenkt werden kann, wobei die Schwenkachse 604a zumindest im

Wesentlichen parallel zu dem Transportweg 601 verläuft.

In Beispiel 3 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 1 oder 2 ferner aufweisen, dass die Kette 602 mehrere Kettenglieder 602g aufweist, welche jeweils eine erste Verbindungsstruktur 602s aufweisen, und dass das jeweilige Verbindungselement 604v eine zweite

Verbindungsstruktur 604s aufweist, wobei die zweite

Verbindungsstruktur 604s passend zu der ersten

Verbindungsstruktur 602s derart eingerichtet ist, dass das jeweilige Tragebauteil 604 mittels seines Verbindungselements 604v an dem jeweiligen Kettenglied 602g lösbar befestigt werden kann.

In Beispiel 4 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 3 ferner aufweisen, dass die erste

Verbindungsstruktur 602s und die zweite Verbindungsstruktur 604s als Steckverbindung ausgestaltet sind.

In Beispiel 5 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 3 oder 4 ferner aufweisen, dass die erste

Verbindungsstruktur 602s und die zweite Verbindungsstruktur 604s mindestens eine Raststruktur 612s aufweisen derart, dass die erste und die zweite Verbindungsstruktur 602s, 604s beim Ineinanderstecken einrasten.

In Beispiel 6 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 5 ferner aufweisen, dass die Kette 602 eine Rollenkette ist. In Beispiel 7 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 6, ferner aufweisen, dass mehrere oder alle

Rollenkettenglieder der Rollenkette zumindest Folgendes aufweisen: Außenlaschen und Bolzen, welche fest miteinander verbunden sind, wobei mehrere oder alle Bolzen zumindest auf einer Kettenseite mit einem freiliegenden Endabschnitt von den Außenlaschen vorstehen, wobei der jeweilige freiliegende Endabschnitt zumindest einen Teil der ersten

Verbindungsstruktur bildet.

In Beispiel 8 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 7 ferner aufweisen, dass die Kette 602 eine Kettenlinie definiert und wobei das jeweilige

Tragelement 604t der mehreren Tragebauteile 604 einseitig oder beidseitig quer zur Kettenlinie auskragt, wobei das jeweilige Tragelement 604t der mehreren Tragebauteile 604 vorzugsweise in einem Winkelbereich von -45° bis +45° relativ zu den Kettengliedgelenkachsen der Kette 602 auskragen.

In Beispiel 9 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 8 ferner aufweisen: mindestens eine Kettenführung 1002 zum Führen der Kette 602 in einem Obertrum 600o und/oder in einem Untertrum 600u.

In Beispiel 10 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 9 ferner aufweisen, dass die mindestens eine Kettenführung mindestens eine obere Kettengleitschiene aufweist zum Führen der Kette 602 in dem Obertrum 600o und wobei die mindestens eine Kettenführung 1002 mindestens eine untere Kettengleitschiene aufweist zum Führen der Kette 602 in dem Untertrum 600u.

In Beispiel 11 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 9 ferner aufweisen: eine Tragelement-Führung zum Führen der jeweiligen Tragelemente 604t der mehreren Tragebauteile 604. In Beispiel 12 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 11 ferner aufweisen, dass die Tragelement- Führung mindestens eine Führungsschiene 632 aufweist, welche derart eingerichtet ist, dass die jeweiligen Tragelemente 604t auf der mindestens einen Führungsschiene 632 aufliegend geführt werden können.

In Beispiel 13 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 12 ferner aufweisen, dass das Tragelement 604t des jeweiligen Tragebauteils 604 mindestens einen

Führungsvorsprung 634 und/oder mindestens eine

Führungsaussparung aufweist zum In-Eingriff-Stehen mit der mindestens einen Führungsschiene 632.

In Beispiel 14 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 11 bis 13 ferner aufweisen, dass die Tragelement-Führung und die jeweiligen Tragebauteile 604 derart eingerichtet sind, dass die Tragelement-Führung mindestens zwei voneinander verschiedenen Schwenkstellungen 603a, 603b des jeweiligen Tragelements 604t relativ zu dem Verbindungselement 604v definiert.

In Beispiel 15 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 11 ferner aufweisen, dass die Tragelement- Führung derart eingerichtet ist, dass die jeweiligen

Tragelemente 604t der mehreren Tragebauteile 604 derart geführt werden, dass diese im Obertrum 600a einen ersten Schwenkstellungsverlauf 900a oder einen zweiten

Schwenkstellungsverlauf 900b erzeugen, wobei der erste

Schwenkstellungsverlauf 900a verschieden von dem zweiten Schwenkstellungsverlauf 900b ist.

In Beispiel 16 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 15 ferner aufweisen, dass die Tragelement- Führung zumindest eine erste Führungsschiene zum Erzeugen des ersten Schwenkstellungsverlaufs 900a und eine zweite

Führungsschiene zum Erzeugen des zweiten

Schwenkstellungsverlaufs 900b aufweist. In Beispiel 17 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 15 ferner aufweisen, dass die Tragelement- Führung mittels einer bewegbar gelagerten und/oder

verformbaren Tragelement-Führungsschiene gebildet ist derart, dass diese in eine erste Position gebracht werden kann zum Erzeugen des ersten Schwenkstellungsverlaufs 900a und dass diese in eine zweite Position gebracht werden kann zum

Erzeugen des zweiten Schwenkstellungsverlaufs 900b.

In Beispiel 18 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 16 oder 17 ferner aufweisen, dass der erste Schwenkstellungsverlauf 900a ein Konstant- Schwenkstellungsverlauf ist und wobei der zweite

Schwenkstellungsverlauf 900b ein Schwenkbewegungsverlauf ist.

In Beispiel 19 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 17 oder 18 ferner aufweisen, dass die

Tragelement-Führungsschiene derart federnd gelagert ist, dass diese ausgehend von ihrer ersten Position in ihre zweite Position federelastisch auslenkbar ist, und/oder dass die Tragelement-Führungsschiene derart federelastisch verformbar ist, dass diese ausgehend von ihrer ersten Position in ihre zweite Position federelastisch verformbar ist.

In Beispiel 20 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 19 ferner aufweisen, dass jedes der mehreren Tragebauteile 604 einstückig ausgestaltet ist und wobei die jeweilige Gelenkstruktur ein Filmgelenk ist .

In Beispiel 21 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 19 ferner aufweisen, dass das Tragelement 604t und das Verbindungselement 604v des

jeweiligen Tragebauteils 604 separate Bauteile sind, und dass der Gelenkstruktur mittels eines Formschlusses gebildet wird. In Beispiel 22 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 21 ferner aufweisen, dass das Tragelement 604t eine konkave Auflagefläche 624 zum Auflegen des Leerguts 104 aufweist.

In Beispiel 23 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 22 ferner aufweisen, dass die konkave

Auflagefläche 624 von zumindest zwei relativ zueinander gewinkelten planen Flächenabschnitten 624a, 624b gebildet wird .

In Beispiel 24 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 21 ferner aufweisen, dass jedes der mehreren Tragebauteile 604 ferner aufweist: ein zusätzliches Tragelement 704t zum Tragen von Leergut 104, eine zusätzliche Gelenkstruktur 704g mittels derer das zusätzliche Tragelement 704t schwenkbewegbar an dem

Verbindungselement 604v befestigt ist, wobei das

Verbindungselement 604v zwischen dem Tragelement 604t und dem zusätzlichen Tragelement 704t angeordnet ist.

In Beispiel 25 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 24 ferner aufweisen, dass das zusätzliche Tragelement 704t und die zusätzliche Gelenkstruktur 704g ausgebildet sind, wie in einem der Beispiele 1 bis 21 für das Tragelement 604t bzw. die Gelenkstruktur 604g beschrieben ist .

In Beispiel 26 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß Beispiel 24 oder 25 ferner aufweisen, dass das

Tragelement 604t eine erste Auflagefläche 624a zum Auflegen des Leerguts 104 aufweist und dass das zusätzliche

Tragelement 704t eine zweite Auflagefläche 724a zum Auflegen des Leerguts 104 aufweist, wobei die beiden Auflageflächen 624a, 624b in einem Winkel zueinander angeordnet sind.

In Beispiel 27 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 26 ferner aufweisen, dass die mehreren Tragelemente 604t plattenförmig ausgestaltet sind derart, dass diese gemeinsam im Obertrum und/oder im

Untertrum eine im Wesentlichen geschlossen Auflagefläche bilden .

In Beispiel 28 kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 27 ferner aufweisen, dass die mehreren Tragelemente 604 derart eingerichtet sind, dass benachbarte Tragelemente 604 im Obertrum und/oder im

Untertrum einen Abstand voneinander aufweisen, vorzugsweise einen Abstand von weniger als 5 mm.

In Beispiel 28a kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 28, wobei ein Abstand

einander unmittelbar benachbarter Tragelemente (604t) kleiner ist als eine Ausdehnung des Tragelements entlang einer

Richtung des Abstandes und/oder entlang der Kettenlinie, wobei beispielsweise die Richtung des Abstandes entlang der Kettenlinie ist.

In Beispiel 28b kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 28a, wobei die Gelenkstruktur (604g) jedes der mehreren Tragebauteile (604) genau eine Schwenkachse bereitstellt .

In Beispiel 28c kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 28b, jedes der mehreren

Tragebauteile (604) genau eine Gelenkstruktur (604g)

aufweist .

In Beispiel 28d kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 28c, wobei ein Abstand einander unmittelbar benachbarter Tragelemente (604t) kleiner ist als ungefähr 3 cm, z.B. 2 cm, z.B. 1 cm. Damit fällt auch kleineres Leergut nicht hindurch. In Beispiel 28e kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 28d, wobei das Tragelement plattenförmig ist.

In Beispiel 28f kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 28e, wobei eine Ruheposition des Tragelements in einer Ebene liegt, die von der

Kettenlinie und einer Achse aufgespannt wird, wobei mehrere Kettenglieder der Kette um die Achse herum gegeneinander beweglich sind.

In Beispiel 28g kann die Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 28f, wobei das Tragelement ein freies Ende aufweist und/oder genau einseitig gelagert ist mittels der Gelenkstruktur.

Beispiel 29 ist eine Kompaktoranordnung 202, aufweisend:

einen Kompaktor 102; eine Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 28g zum Transportieren von Leergut 104 in der Kompaktoranordnung 202.

In Beispiel 30 kann die Kompaktoranordnung 202 gemäß Beispiel

29 ferner aufweisen: einen Transportbereich 500t zum

Transportieren von Leergut 104 mittels der Leergut- Transportvorrichtung 600 in der Kompaktoranordnung 202 und/oder zum Transportieren von Leergut 104 mittels der

Leergut-Transportvorrichtung 600 durch die Kompaktoranordnung 202 hindurch, wobei der Transportbereich 500t einen

Ausschleusbereich 500s aufweist zum Ausschleusen von Leergut 104 aus dem Transportbereich 500t.

In Beispiel 31 kann die Kompaktoranordnung 202 gemäß Beispiel

30 ferner aufweisen, dass die Leergut-Transportvorrichtung 600 derart eingerichtet ist, dass, in dem Transportbereich 500t, das Tragelement 604t und das Verbindungselement 604v eines jeweiligen Tragebauteils 604 eine erste Schwenkstellung 603a, 703a relativ zueinander aufweisen, und dass, in dem Ausschleusbereich 500s, das Tragelement 604t und das Verbindungselement 604v des jeweiligen Tragebauteils 604 eine zweite Schwenkstellung 603b, 703b-l, 703b-2 relativ

zueinander aufweisen, wobei die zweite Schwenkstellung 603b, 703b-l, 703b-2 verschieden von der ersten Schwenkstellung 603a, 703a ist.

In Beispiel 32 kann die Kompaktoranordnung 202 gemäß Beispiel 30 oder 31 ferner aufweisen: eine Selektiervorrichtung 202s, welche derart eingerichtet ist, dass, Leergut 104 selektiv aus dem Ausschleusbereich 500s herausgeführt geführt werden kann zum selektiven Zuführen des Leerguts 104 zu dem

Kompaktor 102.

In Beispiel 33 kann die Kompaktoranordnung 202 gemäß Beispiel 32 ferner aufweisen, dass die Selektiervorrichtung 202s eine Selektierklappe 202k und einen Stellantrieb 1012a aufweist zum Bewegen der Selektierklappe 202k in eine erste Klappen- Stellung 1003a und in eine zweite Klappen-Stellung 1003b, und ferner derart eingerichtet ist, dass, wenn die

Selektierklappe 202k in der ersten Klappen-Stellung 1003a ist, Leergut 104, welches mittels der Leergut- Transportvorrichtung 600 transportiert wird, mittels der Selektierklappe 202k aus dem Ausschleusbereich 500s heraus geführt werden kann zum Zuführen des selektierten Leerguts zu dem Kompaktor 102, und, wenn die Selektierklappe 202k in der zweiten Klappen-Stellung 1003b ist, Leergut 104 mittels der Leergut-Transportvorrichtung 600 in dem Transportbereich 1000t durch die Kompaktoranordnung 202 hindurch transportiert werden kann.

In Beispiel 34 kann die Kompaktoranordnung 202 gemäß einem der Beispiele 29 bis 33 ferner aufweisen: eine

Reinigungsvorrichtung zum Reinigen der mehreren Tragebauteile 604 der Leergut-Transportvorrichtung 600 in einem

Reinigungsbereich .

In Beispiel 35 kann die Kompaktoranordnung 202 gemäß Beispiel 34 ferner aufweisen, dass die Leergut-Transportvorrichtung 600 und die Reinigungsvorrichtung derart eingerichtet sind, dass das Tragelement 604t des jeweiligen Tragebauteils 604 relativ zu dem Verbindungselement 604b bewegt wird,

vorzugsweise während des Reinigens des jeweiligen

Tragebauteils 604 in dem Reinigungsbereich.

Beispiel 36 ist eine Kompaktoreinrichtung 300, aufweisend: mehrere Kompaktoranordnungen 202, wobei die

Kompaktoranordnungen 202 derart relativ zueinander angeordnet sind, dass Leergut 104 entlang einer Transportstrecke 306 durch die mehreren Kompaktoranordnungen 202 hindurch

transportiert werden kann; eine Leergut-Transportvorrichtung 600 gemäß einem der Beispiele 1 bis 28, welche sich durch die mehreren Kompaktoranordnungen hindurch erstreckt zum

Transportieren von Leergut 104 entlang der Transportstrecke 306.

Beispiel 37 ist ein Verfahren 1200 zum Betreiben einer

Kompaktoranordnung 202 gemäß einem der Beispiele 29 bis 35, das Verfahren 1200 aufweisend: Bewegen der Kette 604 der Leergut-Transportvorrichtung 600 zum Führen der mehreren Tragebauteile 604 entlang eines geschlossenen Pfades, wobei sich die mehreren Tragebauteile 604 in einem Transportbereich 500t durch einen Ausschleusbereich 500s hindurch bewegen; und Bewegen des Tragelements 604 eines jeweiligen Tragebauteils 604 relativ zu dessen Verbindungselement 604v derart, dass das Tragelement 604t relativ zu dem Verbindungselement 604v in einer ersten Schwenkstellung 603a, 703a ist, wenn sich das Tragebauteil 604 in dem Transportbereich 500t befindet, und dass das Tragelement 604t relativ zu dem Verbindungselement 604v in einer zweiten Schwenkstellung 603b, 703b-l, 703b-2 ist, wenn sich das Tragebauteil 604 in dem Ausschleusbereich 500s befindet.