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Title:
ERGONOMIC SAFETY PEDAL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/028761
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an ergonomic safety pedal with a strap (1) for connecting a shoe to the pedal, said strap being held at the side of the pedal in such a manner that the upwardly directed force when raising the shoe readily acts on the pedal and the pedal crank while a movement of the shoe transversely with respect to the direction of travel leads with little effort to opening of the strap (1) and therefore to release of the shoe, wherein force is transmitted through an eye (3) which is attached to the strap (1) and in which a pin (4) which is attached to the pedal engages during riding, characterized in that the eye (3) is composed of magnetizable metal and is tightened by a magnet (5) located on the pin (4), and therefore the eye (3) is secured in its position on the pin (4).

Inventors:
SCHREIHAGE, Gerhard (Hirschberger Weg 11, Hamburg, 22043, DE)
Application Number:
EP2016/068869
Publication Date:
February 15, 2018
Filing Date:
August 08, 2016
Export Citation:
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Assignee:
SCHREIHAGE, Gerhard (Hirschberger Weg 11, Hamburg, 22043, DE)
International Classes:
A43B11/00; B62M3/08
Domestic Patent References:
WO1995034854A11995-12-21
Foreign References:
JPH05338578A1993-12-21
EP2196387A12010-06-16
US4638685A1987-01-27
GB2109318A1983-06-02
US5097687A1992-03-24
CN205273779U2016-06-01
DE3221429A11983-12-08
DE3234069A11983-06-01
US4638685A1987-01-27
Attorney, Agent or Firm:
GROTH, Wieland (Zippelhaus 4, Hamburg, 20457, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Sicherheits-Ergonomiepedal mit einem Riemen 1 zur Verbindung eines Schuhs mit dem Pedal, der an der Seite des Pedals so gehalten wird, dass die aufwärts gerichtete Kraft beim Hochziehen des Schuhs umstandslos auf das Pedal und die Tretkurbel wirkt, während eine Bewegung des Schuhs quer zur Fahrtrichtung mit geringem Kraftaufwand zum Öffnen des Riemens (1 ) und damit zur Freigabe des Schuhs führt, wobei die Kraftübertragung durch eine an dem Riemen (1 ) angebrachte Öse (3) erfolgt, in die beim Fahren ein Stift (4) greift, der am Pedal angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Öse (3) aus

magnetisierbarem Metall besteht und von einem auf dem Stift (4) befindlichen Magneten (5) angezogen wird, so dass die Öse (3) in ihrer Position am Stift (4) fixiert wird.

Sicherheits-Ergonomiepedal gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass auch die Öse (3) magnetisch ist, so dass Magnet (5) und Öse (3) sich entsprechend ihrer

magnetischen Polung anziehen oder abstoßen und so die Öse (3) zum Stift (4) positioniert gehalten wird, wenn sich Magnet (5) und Öse (3) in der richtigen Position gegenüberstehen, womit eine Einfädelhilfe erreicht wird.

Sicherheits-Ergonomiepedal gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (4) nach unten angewinkelt positioniert ist, um ein unabsichtliches Abrutschen der Öse 3 vom Stift (4) zu verhindern.

Description:
SICHERHEITS-ERGONOMIE-FAHRRADPEDAL

Die Anmeldung betrifft ein Sicherheits-Ergonomiepedal gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.

Für ein ergonomisches Fahrradfahren sind sogenannte Rennpedale bekannt. Mit denen ist es möglich, durch geeignete Vorrichtungen auf beiden Pedale gleichzeitig Kraft auszuüben. Durch das sich abwärts bewegende Pedal wird eine abwärts gerichtete Druckkraft ausgeübt, während gleichzeitig auf das andere, sich aufwärts bewegende Pedal durch Hochziehen eine aufwärts gerichtete Zugkraft wirkt. Zu diesem Zweck muss der Schuh des Radfahrers in geeigneter Weise mit dem Pedal verbunden sein. Auf diese Weise wird die Ausübung dieser Zugkraft auf das sich aufwärts bewegende Pedal möglich. Für diese Verbindung bekannte Pedal/Schuhkonstruktionen sind sogenannte "Click"-Systeme oder auch bekannt als "Clix-Pedale". Bei diesen wird eine Platte mit Nasen oder ähnlichen Haltevorrichtungen in die Schuhsole integriert. Diese Nasen der Platte rasten in einen Verriegelungsmechanismus am Pedal ein. Um die Verbindung wieder zu lösen, muss der Fuß meist in einer besonderen Weise bewegt werden. So wird zum Beispiel die Ferse nach außen gedreht, damit der Verriegelungsmechanismus die Haltevorrichtung unter dem Schuh freigibt und sich so der Schuh vom Pedal lösen kann. Im Notfall (zum Beispiel Sturz) ist der natürliche Reflex des Radfahrers jedoch ein anderer: Um einen Sturz zu vermeiden, erfolgt eine reflexartige Bewegung des Fußes zur Seite, um sich abzustützen. In einem solchen Notfall kann die Notwendigkeit zu dieser etwas unnatürlichen Bewegung zu einem verzögerten Bewegungsablauf führen. Die rechtzeitige Abstützung des Radfahrers gelingt nicht, und es kommt zum Sturz. Nachteilig ist zudem, dass nach Beendigung des Radfahrens die unter den Schuhen montierten Verriegelungsvorrichtungen hinderlich sind. Um normal zu laufen, muss der Radfahrer die Schuhe wechseln, die er zumeist auch noch mitführen muss.

Bei sogenannten Rennhaken wird ein Riemen (oftmals aus Leder) von einem Bügel (aus Metall oder auch Kunststoff) als Schlaufe offengehalten, in die die Schuhe von hinten her eingesteckt werden können. Damit kann auch mit normalen Schuhen eine feste Verbindung zum Pedal erreicht werden. Nachteilig ist, dass die Schuhe nur nach hinten aus dem Riemen herausgezogen werden können, was im Notfall zu lange dauern kann und dann zum Sturz führt. Aus DE 32 21 429 A1 und DE 32 34 069 A1 sind Pedale bekannt, bei denen der Riemen eine Öse aufweist, mit der er lösbar durch einen am Pedal befindlichen Stift gesichert werden kann. Bei einer seitlichen Bewegung des Fußes löst sich dann die Verbindung des Riemens zum Pedal. Bei US 4 638 685 A sind Öse und Stift getauscht. Aufgabe ist nun, bei einem solchen Pedal des Standes der Technik Haltung und Löseverhalten zu verbessern.

Diese Aufgabe wird durch ein Sicherheits-Ergonomiepedal gemäß dem Hauptanspruch gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Bei diesem Pedal mit Rennhaken wird der Riemen 1 an der Pedal-Außenseite mit einer magnetischen Metallöse 3 oder einem ähnlichen Mechanismus auf einem an der Pedal-Außenseite angebrachten Stift 4 von einem Magneten 5 angezogen und so auf dem Stift 4 gehalten.

Da so der natürliche Reflex zur direkten befreienden Bewegung des Fußes zur Seite in keiner Weise behindert wird, ist dieses erfindungsgemäße Ergonomiepedal in Bezug auf die Sturzsicherheit einem einfachen Standardfahrradpedal ebenbürtig und löst die Unzulänglichkeiten bekannter Rennpedale.

Das Einfädeln der Schuhe in den Riemen 1 kann genau so wie bei den bekannten Rennpedalen erfolgen.