Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
EXCAVATOR WITH ADJUSTABLE COUNTERWEIGHT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1997/009487
Kind Code:
A1
Abstract:
The proposal is for an excavation machine with a sub-structure on which is fitted a superstructure (1) which contains on the one hand a working equipment (6) pivotable about a first horizontal axis (5) and the other hand a counterweight (9) which is pivotable about a second horizontal axis (14), which is connected to the working equipment (6) via at least one tubular or rod-like coupling component (18), in which one link point (19) of the coupling component (18) is in the region of the superstructure end of the working equipment (6) and the other link point (20) is in the region of a lever arm on the counterweight.

Inventors:
Esch, Uwe
Application Number:
PCT/EP1996/003554
Publication Date:
March 13, 1997
Filing Date:
August 12, 1996
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
O & K MINING GMBH ESCH, Uwe.
International Classes:
E02F9/18; E02F9/18; (IPC1-7): E02F9/18
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche
1. Maschine für Erdarbeiten, wie Seilbagger, Hydraulikbagger, Tieflöffelbagger, Ladeschau¬ felbagger oder dgl., mit einem Unterwagen, auf welchem ein Oberwagen (1) gelagert ist, der einerseits eine um eine erste Horizontalachse (5) schwenkbare Arbeitsausrüstung (6) und andererseits ein um eine zweite Horizontalachse (14) schwenkbares Gegengewicht (15) beinhaltet, das über mindestens ein Koppelelement (18) mit der Arbeitsausrüstung (6) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Koppelelement (18) röhr oder stan¬ genförmig ausgebildet ist, und daß der eine Anlenkpunkt (19) des Koppelelementes (18) im Bereich des oberwagenseitigen Endes der Arbeitsausrüstung (6) und der andere An¬ lenkpunkt (20) des Koppelelementes (18) im Bereich eines am Gegengewicht (15) ange¬ ordneten Hebelarmes (17) vorgesehen ist.
2. Maschinen nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß der hebelarmseitige Anlenk¬ punkt (20) des Koppelelementes (18) im Bereich des freien Hebelarmendes vorgesehen ist.
3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hebelarmsei¬ tige (20) und/oder der arbeitsausrüstungsseitige Anlenkpunkt (19) lageveränderbar ist.
4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm (17) bei abgesenktem Gegengewicht (15) von der Arbeitsausrüstung (6) wegweist.
5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenge¬ wicht (15) als Segment einer kreisförmigen Scheibe bzw. eines kreisförmigen Zylinders ausgebildet und der Hebelarm (17) am verjüngten Ende (16) des Gegengewichtes (15) angeordnet ist.
6. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm (17) außermittig am Gegengewicht (15) angeordnet ist.
7. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den hebelarmseitigen Anlenkpunkt (20) zurückgelegte Weg (Sekante b) im wesentlichen dem (a) des arbeitsausrüstungsseitigen Anlenkpunktes (19) entspricht.
8. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm (17) im Zustand der vollständig abgesenkten Arbeitsausrüstung (6) in einer im wesentli¬ chen parallelen Stellung zur Arbeitsausrüstung (6) vorgesehen ist.
9. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenge¬ wicht (15) in auf Bauteilen (3,4) des Oberwagens (1) vorgesehenen Stützböcken (12,13) gelagert ist.
Description:
MASCHINE FÜR ERDARBEITEN MIT EINSTELLBAREM GEGENGEWICHT

Die Erfindung betrifft eine Maschine für Erdarbeiten, wie Seilbagger, Hydraulikbagger, Lade¬ schaufelbagger oder dgl., mit einem Unterwagen, auf welchem ein Oberwagen gelagert ist, der einerseits eine um eine erste Horizontalachse schwenkbare Arbeitsausrüstung und andererseits ein um eine zweite Horizontalachse schwenkbares Gegengewicht beinhaltet, das über minde¬ stens ein Koppelelement mit der Arbeitsausrüstung verbunden ist.

Eine derartige Maschine für Erdarbeiten ist durch die DE-C 42 33 730 bekannt.

Auch wenn hier bereits die potentielle Energie der jeweiligen Arbeitszyklen mit einfachen kon¬ struktiven Mitteln gespeichert werden kann, um Sie bei den nächsten Zyklen wieder sinnvoll einzusetzen, erscheint bei dieser Lösung eine Nachrüstbarkeit ohne größere konstruktive Um¬ bauten problematisch zu sein.

Ziel des Erfindungsgegenstandes ist es daher, einerseits die Nachrüstbarkeit zur Erlangung eines Potentialausgleiches bei bereits im Betrieb befindlichen Maschinen für Erdarbeiten si¬ cherzustellen, wobei gleichzeitig eine große wirkende Kraft im Hauptarbeitsbereich, d. h. im Bereich der Arbeitsausrüstung erreicht werden soll. Andererseits soll eine Möglichkeit geschaf¬ fen werden, bei ganz gehobener Arbeitsausrüstung eine Verlagerung des Gegengewichtes nach vorne, d.h. in Richtung der Arbeitsausrüstung zu ermöglichen.

Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch eσeicht, daß das Koppelelement röhr- oder stan¬ genförmig ausgebildet ist, und daß der eine Anlenkpunkt des Koppelelementes im Bereich des oberwagenseitigen Endes der Arbeitsausrüstung und der andere Anlenkpunkt des Koppelele¬ mentes im Bereich eines am Gegengewicht vorgesehenen Hebelarmes vorgesehen ist.

Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes sind den Unteransprüchen zu ent¬ nehmen.

Infoige der konkret vorgeschlagenen technischen Lösung besteht auch bei bereits in Betrieb befindlichen Maschinen für Erdarbeiten die Möglichkeit, einen nachrüstbaren Potentialaus¬ gleich zu schaffen, wobei als wesentliche auszutauschende Komponente lediglich das Gegen¬ gewicht anzusehen ist, das auf separaten Stützböcken gelagert an die Stelle des bisherigen Gegengewichtes gesetzt wird. Durch gezielte Auswahl des Winkels des vom Gegengewicht wegweisenden Hebelarmes, lassen sich die gewünschten Effekte, wie eine große wirksame Kraft im Hauptarbeitsbereich der Arbeitsausrüstung sowie eine Gegengewichtsverlagerung bei ganz angehobener Arbeitsausrüstung nach vorne, d.h. in Richtung der Arbeitsausrüstung reali¬ sieren, was letztendlich der Standsicherheit der Maschine für Erdarbeiten zugutekommt. Durch

Verschwenkung des Gegengewichtes bei in Grabstellung befindlicher Arbeitsausrüstung nach oben verlagert sich der Schwerpunkt weiter nach hinten, so daß auch in dieser Arbeitsposition die Standsicherheit der Maschine erhöht wird.

Durch kontinuierliche oder aber gewollte Verlagerung mindestens eines der Anlenkpunkte des Stangen- oder rohrförmigen Koppelelementes kann der Arbeitsbereich, insbesondere der Po¬ tentialausgleich bei unterschiedlichen Arbeiten der Maschine noch erhöht werden.

Je nach Anordnung der am Oberwagen normalerweise befindlichen Komponenten, wie Motor, Hydrauliktank, Drehkranz oder dgl., kann das röhr- oder stangenförmige Koppelelement mittig oder aber außermittig am ebenfalls mittig oder aber außermittig am Gegengewicht vorgesehe¬ nen Hebelarm angebracht werden. Diese Maßnahme beeinträchtigt die Nachrüstbarkeit nicht, sie kommt vielmehr unterschiedlichen Maschinengegebenheiten unterschiedlicher Hersteller entgegen.

Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung dargestellt und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen:

Figur 1 - prinzipielle Darstellung eines Oberwagens einer Maschine für Erdarbeiten, insbesondere einen Hydraulikbagger, in der Seitenansicht

Figur 2 - ausschnittweise Draufsicht auf die Maschine für Erdarbeiten entsprechend Figur 1.

Die Figuren 1 und 2 zeigen als Prinzipskizzen den Oberwagen 1 der erfindungsgemäßen Ma¬ schine für Erdarbeiten in verschiedenen Ansichten bzw. Teilansichten, die in diesem Beispiel ein Hydraulikbagger sein soll. Der Oberwagen 1 besteht in diesem Beispiel im wesentlichen aus einem Untergurt 2, auf welchem zwei Seitenwangen 3,4 aufgeschweißt sind. Im vorderen Bereich der Seitenwangen 3,4 ist die um eine erste Horizontalachse 5 schwenkbare, hier ledig¬ lich angedeutete Arbeitsausrüstung 6 gelagert. Angedeutet ist in Figur 2 der Drehkranz 7, über welchen der Oberwagen 1 mit einem nicht weiter dargestellten, beispielsweise mit Raupen¬ fahrwerken ausgerüsteten, Unterwagen verbunden ist. Die Schwenkbewegung des Oberwagens 1 gegenüber dem nicht weiter dargestellten Unterwagen wird über sogenannte Schwenkmoto¬ ren 8 herbeigeführt. Weitere Aufbauten, wie Antriebsmotoren 9, Aufstieg 10 oder Fahrerkabine 11 , sind lediglich angedeutet. Im der Arbeitsausrüstung 6 abgewandten hinteren Bereich des Oberwagens 1 sind Stützböcke 12,13 auf die Seitenwangen 3,4 aufgeschweißt. Im oberen Be¬ reich dieser Stützböcke 12,13 ist ein um eine weitere Horizontalachse 14 schwenkbares Ge¬ gengewicht 15 gelagert. Das Gegengewicht 15 ist mit einem in diesem Beispiel mittig in sei¬ nem oberen verjüngten Bereich 16 fest verbundenen Hebelarm 17 versehen. Zwischen der

Arbeitsausrüstung 6 und dem Hebelarm 17 erstreckt sich ein in diesem Beispiel stangenförmig ausgebildetes Koppeleiement 18, das gelenkig an entsprechenden Augen 19,20 einerseits der Arbeitsausrüstung 6 und andererseits im freien Endbereich des Hebelarmes 17 vorgesehen ist. Die extremen Positionen einerseits der Arbeitsausrüstung 6 und andererseits des Gegenge¬ wichtes 15 sind insbesondere in Figur 1 angedeutet. Die einerseits durch den Hebelarm 17 und andererseits durch die Ausrüstung 6 zurückgelegten Wege a bzw. b sind hierbei identisch, um die bestmögliche Ausnutzung der potentiell gespeicherten Energie zu bewirken. Der Endbe¬ reich des Oberwagens 1 ist durch eine herkömmliche Abdeckung 21 abgeschlossen, um auf diese Art und Weise eine Sicherheitszone für das auf- und abwärts sich bewegende Gegenge¬ wicht 15 im Verlauf der Hubarbeit der Arbeitsausrüstung 6 zu gewährleisten. Durch Anlenkung des stangenförmigen Koppelelementes 18 an den dargestellten Anlenkpunkten 19 bzw. 20 wird der Schwerpunkt S des Gegengewichtes 15 bei ganz angehobener Arbeitsausrüstung 6 auf die Arbeitsausrüstung 6 zu verschoben, während der Schwerpunkt im Verlauf des Absenkens der Arbeitsausrüstung 6 in eine weitestmöglich von der Arbeitsausrüstung 6 entfernte Stellung be¬ wegt wird. Durch diese Maßnahme wird in jeder Arbeitssteliung die Standsicherheit der Ma¬ schine für Erdarbeiten optimiert. Bei ganz abgesenkter Arbeitsausrüstung 6 weist der Hebelarm 17 eine nahezu parallele Anordnung zur Arbeitsausrüstung 6 auf, was letztendlich bei neuerli¬ chem Anheben der Arbeitsausrüstung 6 dazu führt, daß es kaum eines Kraftaufwandes bedarf, das Gegengewicht 15 wieder nach unten zu bewegen.