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Title:
EXCHANGE SYSTEM FOR AN ACCESSORY WHICH IS SPECIFIC TO A TOOL IN A TRANSFER PRESS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/123296
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a tooling exchange system which enables a simple exchange of tooling systems (3) of different producers using the same transversal member (5). This is achieved by using an adapter (1) which is incorporated between a transversal member (5) and tooling system (3).

Inventors:
Hermann, Ulrich (Nürtinger Strasse 20, Ostfildern, 73760, DE)
Application Number:
PCT/EP2005/006574
Publication Date:
December 29, 2005
Filing Date:
June 17, 2005
Export Citation:
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Assignee:
MÜLLER WEINGARTEN AG (Schussenstrasse 11, Weingarten, 88250, DE)
Hermann, Ulrich (Nürtinger Strasse 20, Ostfildern, 73760, DE)
International Classes:
B21D43/05; B23Q7/04; B21D43/05; B23Q7/04; (IPC1-7): B21D43/05; B23Q7/04
Attorney, Agent or Firm:
Otten, Herbert (Karlstrasse 8, Ravensburg, 88212, DE)
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Claims:
. Ansprüche:'
1. Wechselsystem für werkstückspezifisches Zubehör ("Toolingsystem") für eine Transportvorrichtung für den 5 ' Werkstücktransport in einer Pressenstraße,' Großteil, Stufenpresse/veineirr'Simulator oder dergleichen wobei die Transportvorrichtung; eine Quertraverse aufweist, an denen ■ Halteelemente wie Saug'erspinnen oder dergleichen befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Quertraverse (5) 10 wenigstens ein separates, gegenüber der Quertraverse (5) austauschbares Toolingsystem (3) zugeordnet • ist, welches über ein angepasstes .Adaptersystem (1) mit der Quertraverse . (5) verbunden .ist>'"wobei jedem werkstückspezifischen Toolingsystem (3) ein eigenes •Adaptersystem (1) zugeordnet ist,, bei welchem 15 die Außenkontur des Adaptersystems (1) an das jeweilige Toolingsystem (3) und die Innenkontur des Adaptersystems (1) an die Formgebung .der gleichbleibenden Quertrayerse (5) • angepasst ist'. ■ ■.
2. Wechselsystem nach Anspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, dass 20 . das Toolingsystem' (.3J an einem Adaptersystem (I)' befestigt ist und dass ,das 'Adaptersystem (1) an die Quert.raverse (5) anbaubar ist ' wobei das Adaptersystem (1) vorzugsweise auf der ■Quertraverse,• (5) in Richtung der Quertraversenachse verschiebbar .gelagert ist.
3. 25 '.
4. Wechselsystem, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch • ' gekennzeichnet,, dass das Adaptersystem (1) und .das daran befestigte Toolingsystem (3) auf der Quertraverse (5) mittels • . mindestens einem Pneumätikzylinder (10) verschiebbar ist.
5. Wechselsystem nach.einem der Ansprüche 1 bis .3, dadurch 30 gekennzeichnet, dass das, Adaptersystem (1) aus mindestens • einem inneren Adapterteil (6) und mindestens einem äußeren ■ Adapterteil ■•(7) besteht, wobei das innere Adapterteil aus einem offenen Profil und das äußere Adapterteil (7) aus einem geschlossenen Profil besteht.
6. Wechselsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, : dass das innere Adapterteil (β) mit einer . • Brücke (.14) ' ausrüstbar ist. ' '. ..' .•.
7. Wechselsystem nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Adapterteil (6) und/oder das äußere Adapterteil (7) mittels mindestens eines Drehgelenks (12) aufklappbar und verschließbar ist.
Description:
. • "Wechselsystem für- werkstückspezifisches Zubehör. in einer Transferpresse"

Beschreibung

Die Erfindung betrifft ein Wechselsystem für • . . werkzeugspezifisches Zubehör in einer Transferpresse nach dem. Oberbegriff 'des Anspruchs 1.

Stand der .Technik

.

.

werden Greifer- bzw. Tragschienen, die sich über die gesamte' ■ Pressenlärige- erstrecken, z. B. mit kurvengesteuerten Antrieben • bewegt. An ■'diesen Schienen befinden sich, Greifer- oder Halteelemente>• :;mit/denen die Werkstücke während des Transportes gehalten werden. Kennzeichnend '.für • diese Bauart sind einerseits die hohe Betriebssicherheit, andererseits aber auch die sehr großen bewegten.Massen mit entsprechend großen- Antrieben. .

Die hohen Kosten dieser konventionellen Transporteinrichtungen waren einer der Gründe für die Entwicklung der so genannten elektronischen Transporteinrichtungen. Bei dieser ■ Ausführungsart wird auf den Einsatz der kurvengesteuerten Antriebe und.der durch die gesamte Presse durchgehenden Greifer- .bzw. Tragschienen verzichtet. Stattdessen sind beispielsweise in. jeder Bearbeitungsstufe eigen angetriebene Transfereinrichtungen, paarweise und spiegelbildlich ■ .[ angeordnet,'-'.Im- Ständerbereich angebracht.' ■ '•'■ ■

In der DE .100 O9 574 Al ist eine derartige 'Transfereinrichtung ausführlich .beschrieben. Bei dieser Art des Teiletransportes kann auf eine .Zwischenablage, wie sie bei. den konventionellen TransportSystemen .noch üblich war, .verzichtet werden. ■ Diese ■• Zwischenablage, auch; Orientierstation genannt, hatte die Aufgabe- die,- Orientierμng, d. h. die Lage der Werkstücke zwischen den Bearbe,itungsstationen so zu verändern, dass diese von der nachfolgenden Transfereinrichtung ohne Veränderung der Orientierung in das nächste Werkzeug transportiert werden konnten. . . . .

•: Die Transportsysteme -der ne.ueren Generation gemäß z. B. der DE 100 09 574 -Al können diese Lageveränderung der Werkstücke zwischen den Bearbeitungsstationen während des Transportes ausführen. Die Lageveränderung kann folgende Bewegungsachsen umfassen:

1. horizontales Verschieben in und gegen 'Transportrichtung • 2. Verschieben quer zur Transportrichtung 3. Schwenken in .und.gegen. Transportrichtung 4. Schwenken' .quer. zur. Transportrichtung'-. 5. vertikale Höhenveränderung 6. Schräglage in Transportrichtung

Zur Realisierung dieser Funktionen werden, unterschiedliche WechselSysteme .für- werkstückspezifisches Zubehör, d. h. sogenannte,vroolingsysteme eingesetzt. Zwei 'gebräuchliche ■ Systeme sind in der DE 44 18 461 C2 und in der DE 195 34 386 C2 ausführlich beschrieben. Die beiden Systeme unterschieden sich in erster Linie in der Art der Befestigung des Toolings an der Quertraverse. An den Befestigungsstellen des. Toolings sind. an. der 'Quertraverse toolingspezifische Außenkonturen erforderlich;. Das Adaptersystem der DE 195;'34 386 €2 betrifft ' dabei eine'.'Anpassung., der Quertraverse mit -Tooling an ein •' jeweiliges 'Transportsystem für die Quertraverse.- '. .' . ■

Automobilhersteller verwenden in der Regel ein bestimmtes Toolingsystem .eines Herstellers mit dem Nachteil, dass man an die Bauform"gebunden■und wenig flexibel ist. In- jüngster Zeit lässt sich darüberhinaus. in der Automobilindustrie im Bereich Rohbau ein Trend, erkennen, bei dem die Herstellung der ümformteile immer mehr. zu den Automobilzulieferern verlagert wird. • . .

Da das Tooling meistens '.Bestandteil des bereitgestellten • / Werkzeugsatzes ist, sind die Zulieferer, die für mehrere ■ Automobilhefsteller arbeiten, oft dazu gezwungen ' ■ unterschiedliche Toolingsysteme zu verwenden'. Insbesondere bei Großteilstufenpressen und Pressenstrassen, bei denen die ■ Quertraversen beim Werkzeugwechsel in der Presse verbleiben, ■ entstehen dadurch -große Probleme. Aufgabe'.und,''Vorteil' der Erfindung

Hier setzt, die ''Erfindung ein und hat sich die Aufgabe gestellt einen Werkzeugwechsel, bzw. einen Toolingwechsel zu ermöglichen, "bei dem unterschiedliche Toolingsysteme, d. h. ' auch Toolingsysteme unterschiedlicher Hersteller einsetzbar' sind, ohne' dass" die Quertraverse ausgetauscht oder verändert werden muss-.. '.'Die .Erfindung soll demnach auch ein einfaches ' Austauschen' von To.olingsysteine' verschiedener Hersteller unter Verwendung derselben Quertraverse ermöglichen.

Diese Aufgäbe- wird ausgehend von einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff des- Anspruch 1, durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruch,! .gelöst. -In den Unteransprüchen sind '. • • . • : vorteilhafte .und zweckmäßige Weiterbildungen der Vorrichtung angegeben.. .''•••..■ '.' ,/.' • ■ .

Der Erfindung "liegt dabei der Kerngedanke zugrunde, ein spezielles/Adaptersystem zu entwickeln, das. zwischen Quertraverse^ und Toolingsystem angebaut wird. ÜTedem • • ■ Toolingsystem■ wird. dabei ein eigenes Adaptersystem zugeordnet. Die Aussenkontur des AdapterSystems ist so gestaltet, dass das entsprechende- Toolingsystem angebaut werden kann. Die Innenkontur ist bei allen Adaptersystemen gleich. Dadurch ist gewährleistet, dass alle Toolingsysteme mit den entsprechenden AdapterSystemen, auf die gleiche Quertraverse montiert und . - • . ■ ausgetauscht /'werden können. ■ ' "■■"■■

Beim Toolingwechsel. wird zunächst das Toolingsystem vom. Adaptersy'stem, -welches auf der Quertraverse befestigt ist, ■ getrennt. Soll anschließend ein Toolingsystem des gleichen Herstellers verwendet werden, kann dieses sofort wieder auf dem Adaptersystem befestigt werden. Wird allerdings ein Toolingsystem.eines anderen Herstellers verwendet,- wird ■ ' •. zunächst das .Adaptersystem von der Quertraverse -getrennt. Anschließend .wird das Adaptersystem des neuen Toolingsystems 5 . auf der. Quertraverse' angebracht und das neue- Toolingsystem wird an dieses Adaptersystem angebaut.

. Weitere -Einzelheiten- und Vorteile der Erfindung sind aus den . Figuren .ersichtlich und in der nachfolgenden Beschreibung 10 eines Ausführungsbeispiels näher dargestellt.

Es zeigen: v. : '" ; .' • '., ■ . .

Figur 1 Draufsicht auf eine Quertraverse mit Adaptersystem A 15 und Toolingsystem A

■•.' Figur 2 Draufsicht•• auf eine Quertraverse mit■Adaptersystem A ■ ohne' Toolingsystem'A • :' ' '

Figur 3 Dräufs'icht. auf eine Quertraverse.'mit Ädaptersystem in Ausbaustellung

20 Figur 4 Draufsicht auf eine Quertraverse mit gewechseltem .Adaptersystem B . •'•

■ .Figur 5' .Draufsicht auf eine Quertraverse mit gewechseltem ■ .'Adaptersys.tem B und Toolingsystem B ..

Figur 6 . Schnittdarstellung der Quertraverse mit Adaptersystem 25 im Bereich des äußeren Adapterteils

Figur 7 .Schnittdarstellung der Quertraverse im Bereich des .äußeren Adapterteils mit aufklappbarem Adaptersystem

Figur 8. Schnittdarstellung. der Quertraverse, mit Adaptersystem ■ im ■Bereich ■des inneren Adaptertei'ls Beschreibung eines Ausführungsbeispiels

In den Figuren .1 bis 5. werden die unterschiedlichen Stadien ' 5. eines Toolingwechs.el. dargestellt..

Figur 1 zeigt eine Draufsicht auf eine Quertraverse 5 mit dem daran angebauten Adaptersystem A 1 und dem Toolingsystem A 3. Das Toolingsystem A 3 ist mit dem Adaptersystem A 1 fest 0 verbunden und über die.Führung 11 querverschiebbar auf der ..,. Quertraverse -S1.gelagert. Die Querverschiebμng erfolgt mittels eines Pneumätikzylindexs 10, der über die Kolbenstange 9 und eine Klemmeinrichtung 8 mit dem Toolingsystem A 3 verbunden ist. Soll nun das Toolingsystem A 3 gewechselt werden und 5 durch ein Toolingsystem B 4 eines anderen Herstellers • ■■ ausgetauscht werden sind folgende Arbeitsvorgänge notwendig:

Nach Abkuppeln der; hier nicht näher dargestellten Pneumatikleitungen wird zunächst das Toolingsystem A' 3 vom 0 Pneumatikzylinder 10 getrennt, in dem die Klemmeinrichtung 8 zur Kolbenstange 9 entriegelt wird. Anschließend kann das Toolingsystem A 3 aus dem Adaptersystem A 1 entnommen werden. Dieser Zustand .ist; in Figur .2 zu sehen.

5 Danach wird das Adaptersystem A 1, bestehend aus dem inneren Adapterteil 6. und dem äußeren Adapterteil 7, nach außen solange verschoben, bis das innere Adapterteil 6 aus seiner Führung 11 und- das ;äußere Adapterteil 7 über- das- Ende der . Quertraverse 5 herausgefahren ist. Diesen Zustand zeigt Figur 0 3. In Figur'.4,;άst,bereits' das neue- Adaptersystem B 2 auf die • ' Quertraverse '5 montiert worden. Mit den gleichen . ■ Arbeitsabläufen wie oben beschrieben, nur in umgekehrter 5 Richtung, wird nun das neue Toolingsystem B 4 auf das Adaptersystem B 2 -montiert. Der Endzustand des Tooliήgwechsel ist in Figur \5 zu sehen. :.

In Figur 6 ist die Quertraverse 5 mit dem Adaptersystem A 1 im 10 Schnitt dargestellt. Es handelt sich dabei um einen Schnitt durch das äußere Adapterteil 7. Die Quertraverse 5 wird. vom äußeren Adapterteil •7. wie von einem Rahmen umschlossen. Das ■ . ■' innere Adapterteil' ,6.,,ist U-förmig ausgebildet, damit-es bei ; der Demontage nach;dem"Herausfahren aus der .Führung 11 von der 15, Quertraverse "5 entfernt .werden kann. Wie in Figur 8 zu- sehen ist kann, um die Steifigkeit zu verbessern, das innere Adapterteil ' 6 optional mit einer Brücke 14 ausgerüstet werden. ■ Diese wird.mit .dem inneren Adapterteil 6 verschraubt und wird vor ..einer .Demontage',des Adaptersystems A 1 wieder entfernt..

. In der Figur .7 ist eine Variante des oben beschriebenen Adaptersystems- dargestellt. Der Adapter 7, welcher die Quertraverse 5 umschließt und in der Führung 11 verschiebbar ist, ist;/in diesem Fall geteilt ausgeführt, wobei die beiden 25 Adapterhälften über das Drehgelenk 12 miteinander verbünden ■ . .' sind und mittels der- Schraube 13 zusammengehalten werden.

Diese geteilte Ausführung ist dann notwendig, wenn ' ■ Quertraversen 5 verwendet werden, die an beiden Enden mit 30 einem Transfersystem, in Verbindung stehen. Ist dies der Fall, können die äußeren .Adapterteile 7 nicht wie oben beschrieben über die Enden der Quertraversen 5 herausgefahren werden. Um das Adaptersystem A 1, -vön der •Quertraverse 5 demontieren zu können,' -werden die Schrauben 13 gelöst, die Adapterteile 6, 7 aufgeklappt und von der Quertraverse 5 abgenommen.

Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie umfasst. auch alle fachmännischen Ausgestaltungen im Rahmen des geltenden Anspruches .1. ■ • • Bezugszeichenliste

I. AdapterSystem A 2. Adaptersystein B 5. 3. Toolingsystem A 4. Toolingsystem. B ■ 5. Quertraverse 6. inneres Adapterteil 7. äußeres Adapterteil 0 . 8. Klemmeinrichtung ■ 9. Kolbenstange 10.Pneumatikzylinder II. Führung.. ; . ■': 12.Drehgele'nk 5- 13.Schraube:,'; 14.Brücke