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Title:
EXPANSION ANCHOR AND ARRANGEMENT OF AN EXPANSION ANCHOR IN A LIGHTWEIGHT BUILDING PANEL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/043510
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an expansion anchor having a housing (6) provided with a hole (9), said anchor comprising at least one expansion tongue (11) which can be deflected by an expansion element which can be inserted into the hole (9), wherein the hole (9) narrows in the direction of the insertion opening in a partial area covered at least partially by the expansion tongue (11) and represents a fastening channel for a fastening means (7) forming the expansion element in the form of a screw, a nail, or a bolt.

Inventors:
EBEL, Thomas (Dorfstr. 33, Bünde, 32257, DE)
Application Number:
EP2009/062892
Publication Date:
April 22, 2010
Filing Date:
October 05, 2009
Export Citation:
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Assignee:
HETTICH-HEINZE GMBH & CO. KG (Industriezentrum 83-87, Spenge, 32139, DE)
EBEL, Thomas (Dorfstr. 33, Bünde, 32257, DE)
International Classes:
F16B13/00; F16B13/08; F16B13/12; F16B13/14
Domestic Patent References:
WO2008092174A12008-08-07
Foreign References:
FR1340170A1963-10-18
US5533851A1996-07-09
FR2700816A11994-07-29
US4830558A1989-05-16
FR2675218A11992-10-16
Attorney, Agent or Firm:
DANTZ, Jan et al. (Am Zwinger 2, Bielefeld, 33602, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Spreizdübel, mit einem mit einer Bohrung (9) versehenen Gehäuse (6), das mindestens eine über ein in die Bohrung (9) einführbares Spreizelement aus- lenkbare Spreizzunge (11) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass sich die

Bohrung (9) in einem von der Spreizzunge (11) zumindest teilweise überdeckten Teilbereich zur Einführöffnung hin verjüngt und einen Befestigungskanal für ein das Spreizelement bildendes Befestigungsmittel (7) in Form einer Schraube, eines Nagels oder eines Bolzens darstellt.

2. Spreizdübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, vorzugsweise in gleichem Winkelabstand zueinander angeordnete Spreizzungen (11) vorgesehen sind.

3. Spreizdübel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (6) an seinem der Einführöffnung der Bohrung (9) zugewandten Endbereich als Bündchen (10) ausgebildet ist, mit mehreren umlaufenden Rastlippen

(14).

4. Spreizdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bündchen (10) sich unmittelbar an das radial auslenkbare Ende der Spreizzunge (11) anschließt.

5. Spreizdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass an dem dem Bündchen (10) abgewandten Endbereich des Gehäuses (6) stirnseitig Klebekanäle (13) vorgesehen sind, die sich ausgehend von der Bohrung (9) zur Außenseite des Gehäuses (6) hin erstrecken.

6. Spreizdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass die dem Bündchen (10) abgewandte Stirnseite des Gehäuses

(6) mit einer Ausnehmung (15) versehen ist, die außenseitig durch Beinchen (17) begrenzt ist und in der eine Klebstoffperle (16) anhaftet.

7. Spreizdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Grund der Ausnehmung (15) im Überdeckungsbereich der Kleb stoff perle (16) ein Dorn (18) angeformt ist.

8. Anordnung eines Spreizdübels in einer Leichtbauplatte (1), wobei der Spreizdübel ein mit einer Bohrung (9) versehenes Gehäuse (6), in dem zumindest eine durch ein Spreizelement radial ausgelenkte Spreizzunge (11) angeordnet ist, die sich an einer oberen Deckplatte (2) der Leichtbauplatte (1) abstützt, und ein Befestigungsmittel (7) aufweist, durch das ein Bauelement (5) an der Leichtbauplatte (1) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Spreizelement durch das Befestigungsmittel (7) gebildet ist.

9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der lichte Durchmesser der Bohrung (9) außerhalb des verjüngten Bereichs kleiner ist als der Außendurchmesser des Befestigungsmittels (7).

10. Anordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (6) in seinem von der oberen Deckplatte (2) überdeckten Randbereich als Bündchen (10) ausgebildet ist, mit mehreren umlaufenden Rastlippen (14).

11. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Spreizzunge (11) in ihrem Auslenkbereich größer ist als die Wanddicke des Bündchens (10).

12. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Bündchen (10) unmittelbar an den freien Auslenkbereich der Spreizzunge (11) anschließt.

13. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (7) als Schraube, Nagel, Bolzen oder Blindniet ausgebildet ist.

14. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (7) einen zylinderförmigen Schaft aufweist.

Description:
Spreizdübel und Anordnung eines Spreizdübels in einer Leichtbauplatte

Die Erfindung betrifft einen Spreizdübel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Anordnung eines Spreizdübels in einer Leichtbauplatte gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 8.

Solche Spreizdübel dienen der Befestigung von Bauelementen wie Möbelbeschlägen oder dergleichen an insbesondere Leichtbauplatten, die aus zwei relativ festen Deckschichten und einem dazwischen liegenden weicheren Innenkern, vorzugs- weise als Wabe ausgebildet, bestehen.

Aus der WO 2008/046 412 Al ist ein gattungsgemäßer Spreizdübel bekannt, der aus einem Gehäuse und einem nach einem Einsetzen des Gehäuses in die vorgebohrte Leichtbauplatte eindrückbaren Spreizelement besteht.

Dieses Spreizelement weist einen Keilabschnitt auf, durch den beim Einpressen in die Hülse die Spreizzungen radial ausgelenkt werden und eine Deckschicht der Leichtbauplatte hintergreifen.

Zum Einführen eines Befestigungsmittels, beispielsweise einer Schraube, mit der z.B. ein Möbelbeschlag an der Leichtbauplatte gehalten wird, weist das Spreizelement eine entsprechende zentrale Bohrung auf, die bei Verwendung einer Schraube als Gewindebohrung ausgebildet ist. In einer montierten Endstellung sind das Spreizelement und das Gehäuse durch korrespondierende Rastmittel miteinander verrastet.

Aus der zweiteiligen Ausbildung des Spreizdübels ergeben sich eine ganze Reihe von Nachteilen, die einer optimierten Herstellung ebenso entgegenstehen wie einer einfachen und problemlosen Montage.

Naturgemäß sind die Herstellungskosten des bekannten Spreizdübels durch die separate Fertigung des Gehäuses einerseits und des Spreizelementes andererseits re- lativ hoch und vor allem deshalb bedeutsam, da solche Spreizdübel als Serienartikel in großen Stückzahlen hergestellt werden und Verwendung finden.

Da die beiden separaten sozusagen Dübelteile getrennt voneinander montiert wer- den, ist auch eine entsprechende Lagerhaltung erforderlich, d.h., es müssen sowohl

Gehäuse wie auch Spreizelemente jeweils für sich bevorratet werden. Auch hieraus ergeben sich durchaus nennenswerte Kostennachteile.

Im Fall, dass der bekannte zweiteilige Spreizdübel vormontiert ist, wobei das Spreizelement praktisch unverlierbar derart im Gehäuse gehalten ist, dass der Keil-, sprich Spreizbereich noch nicht im Eingriff ist, sind entsprechende Vormontagearbeiten erforderlich, mit den sich daraus ergebenden Kosten.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spreizdübel sowie eine Anord- nung eines Spreizdübels der gattungsgemäßen Art so weiterzuentwickeln, dass eine einfachere und kostengünstigere Herstellung und Montage möglich ist.

Diese Aufgabe wird durch einen Spreizdübel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie eine Anordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst.

Die Erfindung realisiert einen einteiligen Spreizdübel, bei dem das Spreizelement durch das Befestigungsmittel direkt gebildet wird. Auf ein separates Spreizelement kann somit verzichtet werden.

Hierdurch ergeben sich sowohl Kosten vorteile hinsichtlich einer vereinfachten

Herstellung und Lagerung sowie einer vereinfachten Handhabung.

Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist das Gehäuse im Bereich der Einführöffnung für das Befestigungsmittel ein umfänglich mit Rastlippen versehenes Bündchen auf, das in seiner Höhe der Dicke einer Deckplatte der

Leichtbauplatte entspricht und in seinem Außendurchmesser geringfügig größer ist als der lichte Durchmesser einer in die Leichtbauplatte eingebrachten Einsteckbohrung. Beim Einsetzen des Dübels in die Leichtbauplatte graben sich die Rastlippen in die Laibung der Einsteckbohrung ein und bilden eine form- bzw. reibschlüssige Verbindung mit einer Verdrehsicherung des Spreizdübels.

Unmittelbar an das Bündchen schließt sich das freie Ende der Spreizzunge an, die nach dem Einsetzen des Befestigungsmittels radial nach außen gedrückt wird und dabei mit ihrer freien Stirnseite an der Unterseite der oberen Deckplatte zur Anlage kommt, so dass der Spreizdübel gegen ein Herausziehen gesichert ist.

Die einen Befestigungskanal für das Befestigungsmittel bildende Bohrung des

Spreizdübels kann im Bereich des Bündchens in seinem Durchmesser vorzugsweise etwas kleiner sein als der Außendurchmesser des Befestigungsmittels, so dass bei dessen Eintreiben, je nach Schaftgestaltung des Befestigungsmittels, ein Reiboder Formschluss hergestellt wird.

Bei nicht eingeführtem Befestigungsmittel ist der kleinste Durchmesser des verjüngten Bereiches der Bohrung um soviel kleiner als die Bohrung im Übrigen, dass bei Einführen des Befestigungsmittels eine ausreichende radiale Auslenkung der Spreizzunge erfolgt, die gewährleistet, dass der Spreizdübel an der Unterseite der oberen Deckplatte zur Anlage kommt und sicher gehalten wird.

Als Befestigungsmittel kann eine Schraube, ein Nagel, ein Bolzen oder nach einer weiteren Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Anordnung aus einem Blindniet gebildet sein. Dessen Nietschaft wird zusammen mit einem Dornkopf, der zweckmäßigerweise eine kegelförmige Stirnfläche aufweist, um bei einem Einführen des Blindnietes die Spreizzunge soweit auszulenken, dass ein einwandfreies Einführen des Blindniets in die Bohrung möglich ist, in die Bohrung eingeführt. Bei einem folgenden Einziehen eines am Dornkopf angeschlossenen Nietdorns weitet sich der Nietschaft im Bereich des Dornkopfes zu einem Schließkopf und drückt die Spreizzunge radial nach außen.

Bevorzugt sind mehrere Spreizzungen in gleichem Winkelabstand zueinander angeordnet vorgesehen, beispielsweise zwei, die sich diametral gegenüberliegen, so dass eine gleichmäßige Belastung des Spreizdübels möglich ist. Als Schraube kommt insbesondere eine Holzschraube zum Einsatz, mit einem zylindrischen Schaft, dessen relativ grobes Gewinde sich besonders einfach eindrehen lässt und sich dabei in die Wandung der den Befestigungskanal bildenden Bohrung eingräbt.

Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung ist vorgesehen, den Dübel auf seiner der Einsteckseite gegenüberliegenden Seite zu verkleben, wozu von der Bohrung ausgehende Klebstoffkanäle in die Stirnseite des Gehäuses eingebracht sein können, die sich bis zur Außenseite des Gehäuses hin erstrecken und durch die über die Bohrung vor dem Einführen des Befestigungsmittels eingebrachter Kleber oder Leim austritt und so eine feste Verbindung mit dem Innenkern und/oder der zugeordneten Deckplatte herstellt.

Stattdessen kann in an sich bekannter Weise an dem der Einführöffnung der dann als Sackloch ausgebildeten Bohrung gegenüberliegenden Stirnseite eine Klebstoff- perle vorgesehen sein, die in einer stirnseitigen Ausnehmung des Gehäuses haftet und die mittels eines an der Stirnseite des Gehäuses angeformten Domes in einer auf der zugeordneten Deckplatte anliegenden Endposition zerstört wird, so dass der Kleber sich entsprechend verteilen kann.

Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Es zeigen:

Figur 1 eine erfindungsgemäße Anordnung eines Spreizdübels in einer geschnittenen Seitenansicht Figur 2 den Spreizdübel nach Figur 1 in einem Längsschnitt

Figur 3 den Spreizdübel in einer Seitenansicht

Figur 4 den Spreizdübel in einer Draufsicht

Figur 5 den Spreizdübel in einer Unteransicht

Figur 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Spreizdübels in einem Längs- schnitt. In der Figur 1 ist eine Anordnung eines Spreizdübels in einer Leichtbauplatte 1 dargestellt, die aus zwei abständig zueinander angeordneten Deckplatten 2, 3 sowie einem dazwischen liegenden Innenkern 4 aus einem gegenüber den Deckplatten 2, 3 weicheren Material besteht, wobei der Innenkern 4 als Wabe ausgebildet sein kann.

Der Spreizdübel besteht aus einem Gehäuse 6 mit einer zentralen Bohrung 9, in die als Spreizelement ein Befestigungsmittel 7, im Beispiel als Holzschraube ausgebildet, eingedreht ist, mit der ein Beschlag 5 an der Leichtbauplatte 1 befestigt ist.

Das Gehäuse 6 entspricht in seiner Länge etwa der Dicke der Leichtbauplatte 1 zwischen der Außenseite der oberen Deckplatte 2 und der Innenseite der unteren Deckplatte 3.

In unmontierter Stellung des Spreizdübels, wie sie in den Figuren 2, 3 und 6 erkennbar ist, ist das Gehäuse 6 zylinderförmig ausgebildet, d.h. mit weitgehend gleichbleibendem Durchmesser über die gesamte Länge.

Das Gehäuse 6 ist bei der Anordnung nach Figur 1 in eine Einsteckbohrung 8 der Leichtbauplatte 1 eingesteckt, die sich durch die obere Deckplatte 2 und den Innenkern 4 erstreckt, so dass das Gehäuse 6 an der Innenseite der unteren Deckplatte 3 zur Anlage kommt.

Im Überdeckungsbereich mit der Laibung der Einsteckbohrung 8 im Bereich der oberen Deckplatte 2 ist das Gehäuse als Bündchen 10 ausgebildet, mit umlaufenden, im Querschnitt harpunenstegartig geformten Rastlippen 14, die sich beim Einschieben des Gehäuses 6 in die Leichtbauplatte 1 mit der Laibung verkrallen.

Unterhalb des Bündchens 10 enden in diesem Bereich radial auslenkbare Spreiz- zungen 11, die durch das Befestigungsmittel 7, wie in der Figur 1 erkennbar, als

Spreizelement auseinander gedrückt werden. Hierzu ist, wie die Figuren 2 und 6 sehr deutlich zeigen, die Bohrung 9 in nicht eingeführter Stellung des Befestigungsmittels 7 in einem von den im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwei sich diametral gegenüberliegenden Spreizzungen 11 zumindest teilweise überdeckten Teilbereich zur Einführöffnung der Bohrung 9 hin im Sinne einer Verjüngung 12 ausgebildet. Gegenüber der Bohrung 9 im Bündchen 10 ist somit die fortlaufende Bohrung 9 in diesem Bereich bei nicht eingeführtem Befestigungsmittel 7 verengt, so dass die Dicke der Spreizzungen 11 größer ist als die Wanddicke des Bündchens 10.

Bei einem Einführen des Befestigungsmittels 7 in eine Montagestellung, entsprechend der Figur 1, werden durch den Schaft des Befestigungsmittels 7 die beiden Spreizzungen 11 derart radial ausgelenkt, dass sie praktisch an der Unterseite der oberen Deckplatte 2 zur Anlage kommen und so eine Auszugssicherung für den

Spreizdübel insgesamt bilden.

Der Spreizdübel wird neben diesem Formschluss auch durch Stoffschluss in der Leichtbauplatte 1 gehalten, wozu der dem Bündchen 10 abgewandte Stirnseitenbe- reich des Gehäuses 6 mit der unteren Deckplatte 3 und/oder dem Innenkern 4 verklebt wird.

Bei dem in den Figuren 1 bis 3 und 5 gezeigten Beispiel wird der Kleber vor dem Einführen des Befestigungsmittels 7 durch die Bohrung 9 eingebracht und verteilt sich durch radial verlaufende, in der Stirnseite des Gehäuses 6 vorgesehene Klebekanäle 13, die von der Bohrung 9 hin zur Außenseite des Gehäuses 6 verlaufen, so dass hier eine ausreichende Verklebung erfolgt.

Bei der in der Figur 6 gezeigten Ausführungsvariante ist das Gehäuse 6 an der ent- sprechenden Stirnseite mit einer Ausnehmung 15 versehen, die durch außenseitige

Beinchen 17 zur Anlage an der unteren Deckplatte 3 begrenzt ist und in der eine Klebstoffperle 16 haftet.

Bei einem Einbringen des Gehäuses 6 und dessen Auftreffen auf die untere Deck- platte 3 dringt ein am Grund der Ausnehmung 15 angeformter Dorn 18 in die Klebstoffperle 16 ein, die dadurch so weit zerstört wird, dass sich der beinhaltete Kleber auch über die Beinchen 17 hinaus verteilen kann. Die endgültige Endposition des Spreizdübels wird dadurch erreicht, dass das als Schraube ausgebildete Befestigungsmittel 7 das Gehäuse 6 mit seinen gespreizten Spreizzungen 11 gegen die Unterseite der oberen Deckplatte 2 zieht, so dass ein fester, hoch belastbarer Verbund nach Aushärten des Klebers hergestellt ist.

Bezugszeichenliste

1 Leichtbauplatte

2 obere Deckplatte

3 untere Deckplatte

4 Innenkern

5 Beschlag

6 Gehäuse

7 Befestigungsmittel

8 Einsteckbohrung

9 Bohrung

10 Bündchen

11 Spreizzunge

12 Verjüngung

13 Klebekanal

14 Rastlippen

15 Ausnehmung

16 Klebstoffperle

17 Beinchen

18 Dorn