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Title:
EXTERIOR DOOR HANDLE FOR A MOTOR VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/041623
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an exterior door handle (1) for a motor vehicle, which is assigned a functional component (6), which can be covered by a covering element (5), the covering element (5) being arranged on a motor vehicle door (2), in particular on a bearing bracket connected to the motor vehicle door (2), the covering element (5) having an operating section (7) which is visible to a user from the outside. When the covering element (5) is in the closed state, the functional component (6) is inaccessible to the user, and when the covering element (5) is in an open state, the functional component (6) is accessible to a user. An actuator (10) which is arranged on the motor vehicle door (2), in particular on the bearing bracket, is provided to move the covering element (5), and, when the covering element (5) is in the closed state, the operating section (7) can be operated by the user to activate the actuator (10).

Inventors:
GEBEL, Sebastian (Schwerinstraße 13, Köln, 50733, DE)
Application Number:
EP2017/070639
Publication Date:
March 08, 2018
Filing Date:
August 14, 2017
Export Citation:
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Assignee:
HUF HÜLSBECK & FÜRST GMBH & CO. KG (Steeger Straße 17, Velbert, 42551, DE)
International Classes:
E05B85/06; E05C19/02; E05B17/18; E05B77/34; E05B77/36
Foreign References:
US20140125071A12014-05-08
DE10128866A12002-12-19
EP2642049A22013-09-25
FR2819539A12002-07-19
EP0475244A21992-03-18
Other References:
None
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Claims:
Patentansprüche

1 . Türaußengriff (1 ) für ein Kraftfahrzeug, welchem ein Funktionsbauteil (6) zugeordnet ist, welches durch ein Abdeckelement (5) verdeckbar ist, wobei das Abdeckelement (5) an einer Kraftfahrzeugtür (2), insbesondere an einem mit der Kraftfahrzeugtür (2) verbundenen Lagerbügel, angeordnet ist, wobei das Abdeckelement (5) einen von außen für einen Benutzer sichtbaren Betätigungsabschnitt (7) aufweist, wobei im geschlossenen Zustand des Abdeckelements (5) das Funktionsbauteil (6) unzugänglich für den Benutzer ist und in einem geöffneten Zustand des

Abdeckelements (5) das Funktionsbauteil (6) zugänglich für einen Benutzer ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Kraftfahrzeugtür (2), insbesondere am Lagerbügel, angeordneter Aktuator (10) zum Bewegen des Abdeckelements (5) vorgesehen ist und der

Betätigungsabschnitt (7) in dem geschlossenen Zustand des Abdeckelements (5) von dem Benutzer zur Aktivierung des Aktuators (10) betätigbar ist.

2. Türaußengriff (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das

Abdeckelement (5) zumindest im geschlossenen Zustand mit dem Aktuator (10) gekoppelt ist.

3. Türaußengriff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das

Abdeckelement (5) in dem geöffneten Zustand von dem Aktuator (10) vollständig entkoppelt ist und beabstandet zu dem Funktionsbauteil (6) angeordnet ist.

4. Türaußengriff (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Zwischenzustand, bei welchem das Abdeckelement (5) beabstandet zur Kraftfahrzeugtür (2) angeordnet ist, das Abdeckelement (5) mit dem Aktuator (10) gekoppelt ist.

5. Türaußengriff (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (10) das Abdeckelement (5) von dem

geschlossenen Zustand in den geöffneten Zustand und/oder in den Zwischenzustand überführt.

6. Türaußengriff (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (10) ein Führungselement (12) mit einer darin angeordneten Kulisse (15) umfasst, in welcher eine federgelagerte Vorschubhülse

(13) mit mindestens einem Steg (1 6), vorzugsweise vier Stegen (1 6), angeordnet ist, wobei die Vorschubhülse (13) durch eine Druckhülse (1 1 ) betätigbar ist.

7. Türaußengriff (1 ) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im

geschlossenen Zustand und in dem Zwischenzustand des Abdeckelements (5) die Druckhülse (1 1 ) mit dem Abdeckelement (5) gekoppelt ist.

8. Türaußengriff (1 ) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubhülse (13) mit einem Federlement (21 ) verbunden ist und beim Überführen des Abdeckelements (5) vom geschlossenen Zustand in den Zwischenzustand die Drückhülse (1 1 ) von der Vorschubhülse (13) in Richtung des Abdeckelements (5) bewegt wird und dabei das Abdeckelement (5) verschwenkt wird.

9. Türaußengriff (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (5) und die Druckhülse (1 1 ) im

geschlossenen Zustand des Abdeckelements (5) kraftschlüssig, insbesondere mittels einer Rastverbindung, miteinander verbindbar sind.

10. Türaußengriff (1 ) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die

Rastverbindung als Kugelrastverbindung ausgebildet ist, wobei eine Kugel (17) auf dem Abdeckelement (5) mit einem an der Druckhülse (1 1 ) angeordneten

Schnapphaken (18) im geschlossen Zustand des Abdeckelements (5) kraftschlüssig miteinander verbindbar sind.

1 1 . Türaußengriff (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsabschnitt (7) des Abdeckelements (5) eine Mulde (8) aufweist.

12. Türaußengriff (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche der 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (5) schwenkbar an der Kraftfahrzeugtür (2), insbesondere an dem Lagerbügel, angeordnet ist.

13. Türaußengriff (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche der 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass dem Abdeckelement (5) ein Federelement zugeordnet ist, welche das Abdeckelement (5) in dem geschlossenen Zustand hält.

14. Türaußengriff (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionsbauteil (6) als Schließzylinder oder als

Kameraeinheit oder als NFC-Element ausgebildet ist.

15. Türaußengriff (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das Abdeckelement (5) im geschlossen Zustand im Wesentlichen bündig zu einer Außenhaut (4), insbesondere zu einem Außenblech, der Kraftfahrzeugtür (2) angeordnet ist.

1 6. Türaußengriff (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Türaußengriff (1 ) als flächenbündiger Türaußengriff ausgebildet ist, wobei in einer Ruhestellung des Türaußengriffs (1 ) die Außenfläche (3) des Türaußengriffs (1 ) bündig zu der Außenhaut (4), insbesondere zu dem Außenblech, der Kraftfahrzeugtür (2) angeordnet ist und in einer Betätigungsstellung des Türaußengriffs (1 ) die Außenfläche (3) des Türaußengriffs (1 ) beabstandet zu der Außenhaut (4), insbesondere zu dem Außenblech, der Kraftfahrzeugtür (2) angeordnet ist.

Description:
Türaußengriff für ein Kraftfahrzeug

Die Erfindung betrifft einen Türaußengriff für ein Kraftfahrzeug, welchem ein

Funktionsbauteil zugeordnet ist, welches durch ein Abdeckelement verdeckbar ist, wobei das Abdeckelement an einer Kraftfahrzeugtür, insbesondere an einem mit der Kraftfahrzeugtür verbundenen Lagerbügel, angeordnet ist, wobei das Abdeckelement einen von außen für einen Benutzer sichtbaren Betätigungsabschnitt aufweist, wobei im geschlossenen Zustand des Abdeckelements das Funktionsbauteil unzugänglich für den Benutzer ist und in einem geöffneten Zustand des Abdeckelements das Funktionsbauteil zugänglich für einen Benutzer ist.

Aus dem Stand der Technik ist ein Türaußengriff für ein Kraftfahrzeug bekannt, welchem ein Abdeckelement zugeordnet ist, das einen Schließzylinder verdeckt. Das Abdeckelement ist an einer Kraftfahrzeugtür befestigt. Um an den Schließzylinder zu gelangen, muss ein Benutzer das Abdeckelement entfernen. Dabei wird das

Abdeckelement mit Hilfe eines Schlüssels von der Kraftfahrzeugtür abgeklipst. Dafür weist das Abdeckelement eine Aussparung auf, in welche ein Schlüsselschaft des Schlüssels eingeführt werden kann. Nachteilig ist jedoch, dass der Benutzer ein zusätzliches Element, wie einen Schlüssel benötigt. Des Weiteren kann bei der Benutzung des Schlüssels auch das Abdeckelement beschädigt werden.

Daher ist die Aufgabe der Erfindung, den Zugang zum Schließzylinder für einen Benutzer komfortabel zu gestalten.

Die Aufgabe wird gelöst durch den kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 . Dabei ist vorgesehen, dass ein an der Kraftfahrzeugtür, insbesondere am

Lagerbügel, angeordneter Aktuator zum Bewegen des Abdeckelements vorgesehen ist und der Betätigungsabschnitt in dem geschlossenen Zustand des

Abdeckelements von dem Benutzer zur Aktivierung des Aktuators betätigbar ist. Der Aktuator dient in vorteilhafterweise als Stellglied für das Abdeckelement, so dass ein Bewegen des Abdeckelements ohne zusätzliche Mittel oder Werkzeuge möglich ist. Der Benutzer muss lediglich den von außen sichtbaren Betätigungsabschnitt betätigen und der Aktuator wird aktiviert, so dass das Abdeckelement von dem geschlossenen Zustand in einen anderen Zustand überführt wird. Es reicht dementsprechend aus, wenn der Benutzer mit seiner Hand den Betätigungsabschnitt des Abdeckelements bedient, indem er vorzugsweise den Betätigungsabschnitt in Richtung des Innenraums des Kraftfahrzeugs drückt. Durch das Drücken des

Betätigungsabschnitts wird automatisch der Aktuator aktiviert und sorgt für eine Bewegung des Abdeckelements. Durch diese einfache Handhabung und Bedienung des Abdeckelements wird gewährleistet, dass während des Betätigens des

Abdeckelements eine Beschädigung des Türaußengriffs und des Abdeckelements ausgeschlossen ist. Im Ergebnis wird dadurch der Komfort für den Benutzer beim Betätigen des Abdeckelements erhöht.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform des Türaußengriffs kann vorgesehen sein, dass das Abdeckelement zumindest im geschlossenen Zustand mit dem Aktuator gekoppelt ist. Dadurch wird sichergestellt, dass bei der Betätigung des

Betätigungsabschnitts des Abdeckelements der Aktuator zuverlässig aktiviert wird. Ebenfalls ist durch die Kopplung sichergestellt, dass auch während der Fahrt des Kraftfahrzeugs das Abdeckelement in seinem geschlossenen Zustand verbleibt.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Türaußengriffs kann vorgesehen sein, dass das Abdeckelement in dem geöffneten Zustand von dem Aktuator vollständig entkoppelt ist und beabstandet zu dem Funktionsbauteil angeordnet ist. Dadurch wird gewährleistet, dass der Benutzer einen einfachen, sicheren und komfortablen Zugang zum Funktionsbauteil erhält.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Türaußengriffs kann vorgesehen sein, dass bei einem Zwischenzustand, bei welchem das Abdeckelement beabstandet zur Kraftfahrzeugtür angeordnet ist, das Abdeckelement mit dem

Aktuator gekoppelt ist. Dies weist den Vorteil auf, dass auch bei einem

versehentlichen und ungewollten Betätigen des Betätigungsabschnitts des

Abdeckelements, beispielsweise durch Walzen einer Waschanlage, ein Bewegen des Abdeckelements in den geöffneten Zustand verhindert wird, weil in dem

Zwischenzustand das Funktionsbauteil zumindest teilweise noch geschützt hinter dem Abdeckelement angeordnet ist.

Nach der Betätigung des Betätigungsabschnitts des Abdeckelements kann ein automatisches Wechseln des Zustandes des Abdeckelements möglich sein, wenn der Aktuator das Abdeckelement von dem geschlossenen Zustand in den geöffneten Zustand und/oder in den Zwischenzustand überführt. Der Aktuator führt den Wechsel unmittelbar nach dem Betätigen des Betätigungsabschnitts durch. Wenn die

Ausführungsform des Türaußengriffs eine Zwischenstellung vorsieht, kann auch vorgesehen sein, dass der Benutzer die Bewegung des Abdeckelements von der Zwischenstellung in die geöffnete Stellung mittels seiner Hand durchführt. Dabei ist in Abhängigkeit der Konstruktion des Türaußengriffs, insbesondere bei einer

kraftschlüssigen Verbindung des Aktuators mit dem Abdeckelement, nur ein geringer Kraftaufwand erforderlich, um das Abdeckelement von dem Aktuator zu entkoppeln. In einer alternativen Ausführung des Türaußengriffs kann der Aktuator auch direkt das Abdeckelement von dem geschlossenen Zustand in den geöffneten Zustand unter Auslassung des Zwischenzustandes überführen, wenn der Aktuator und das Abdeckelement lediglich mittels einer formschlüssigen Verbindung miteinander verbunden sind.

Sehr kostengünstig und einfach kann die Konstruktion des Türaußengriffs

ausgebildet sein, wenn der Aktuator ein Führungselement mit einer darin

angeordneten Kulisse umfasst, in welcher eine federgelagerte Vorschubhülse mit mindestens einem Steg, vorzugsweise vier Stegen, angeordnet ist, wobei die

Vorschubhülse durch eine Druckhülse betätigbar ist.

Der Aktuator kann zuverlässig funktionieren, wenn der Aktuator ein Führungselement mit einer darin angeordneten Kulisse umfasst, in welcher eine federgelagerte

Vorschubhülse mit mindestens einem Steg angeordnet ist, wobei die Vorschubhülse durch eine Druckhülse betätigbar ist. Dadurch wird die Haptik bei der Betätigung des Abdeckelements verbessert.

Ein Klappern des Abdeckelements kann in vorteilhaftweise verhindert werden, wenn im geschlossenen Zustand und in dem Zwischenzustand des Abdeckelements die Drückhülse mit dem Abdeckelement gekoppelt ist. Somit wird ausgeschlossen, dass auch eine unbewusste Berührung des Betätigungsabschnitts des Abdeckelements dieses sofort in die geöffnete Stellung bewegt.

Der Aktuator kann eine einfache und kostengünstige Konstruktion aufweisen, wenn die Vorschubhülse mit einem Federlement verbunden ist und beim Überführen des Abdeckelements vom geschlossenen Zustand in den Zwischenzustand die

Drückhülse von der Vorschubhülse in Richtung des Abdeckelements bewegt wird und dabei das Abdeckelement verschwenkt wird.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Türaußengriffs kann vorgesehen, dass das Abdeckelement und die Druckhülse im geschlossenen

Zustand des Abdeckelements kraftschlüssig, insbesondere mittels einer

Rastverbindung, miteinander verbindbar sind. Dadurch wird gewährleistet, dass einerseits das Abdeckelement sicher und zuverlässig mit dem Aktuator verbunden ist und gleichzeitig ein Lösen der Rastverbindung durch den Benutzer möglich ist, wenn er das Abdeckelement von dem Zwischenzustand in den geöffneten Zustand bewegen möchte. Ebenfalls ist dies vorteilhaft, wenn der Benutzer das

Abdeckelement von dem geöffneten Zustand wieder zurück in den Zwischenzustand bewegen möchte.

Sehr einfach, zuverlässig und kostengünstig kann die Konstruktion des

Türaußengriffs ausgebildet werden, wenn die Rastverbindung als

Kugelrastverbindung ausgebildet ist, wobei eine Kugel auf dem Abdeckelement mit einem an der Druckhülse angeordnet Schnapphaken im geschlossen Zustand des Abdeckelements kraftschlüssig miteinander verbindbar ist. Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, dass die Kugel auf der Druckhülse und der Schnapphaken auf dem Abdeckelement angeordnet ist.

Dem Benutzer kann die optimale Position zur Betätigung des Abdeckelements angezeigt werden, wenn der Betätigungsabschnitt des Abdeckelements eine Mulde aufweist. Wenn der Benutzer, vorzugsweise mit einem seiner Finger oder Daumen, in die Mulde drückt, so ergibt sich für den Benutzer eine perfekte Haptik. Die

Federelemente des Aktuators und gegebenenfalls des Abdeckelements sind auf die Position der Mulde auf dem Betätigungsabschnitt abgestimmt.

Sehr sicher, einfach und zuverlässig kann das Abdeckelement gelagert werden, wenn das Abdeckelement schwenkbar an der Kraftfahrzeugtür, insbesondere an dem Lagerbügel, angeordnet ist. Dadurch kann weiter verhindert werden, dass das Abdeckelement nach einer Betätigung des Betätigungsabschnitts von der

Kraftfahrzeugtür herabfällt. Ein Klappern des Abdeckelements während der Fahrt des Kraftfahrzeugs kann verhindert werden, wenn dem Abdeckelement ein Federelement zugeordnet ist, welches das Abdeckelement in dem geschlossenen Zustand hält.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass das Funktionsbauteil als Schließzylinder oder als Kameraeinheit oder als NFC-Element ausgebildet ist. Diese Bauteile müssen dauerhaft vor äußeren Umwelteinflüssen geschützt werden. Das NFC-Element kann als Spule ausgebildet sein und als Notstartfunktion und/oder Notöffnungsfunktion verwendet werden. Der

Schließzylinder kann mit einem dazugehörigen Notschlüssel bedient werden, um das Kraftfahrzeug zu öffnen. Die Kameraeinheit kann beispielsweise beim Einparken verwendet werden, insbesondere wenn sich das Abdeckelement in dem

Zwischenzustand befindet.

Die Windgeräusche während der Fahrt des Kraftfahrzeugs können reduziert werden, wenn zumindest das Abdeckelement im geschlossen Zustand im Wesentlichen bündig zu einer Außenhaut, insbesondere zu einem Außenblech, der

Kraftfahrzeugtür angeordnet ist. Bei dieser Anordnung ist es extrem wichtig, dass allein durch die Betätigung des Betätigungsabschnitts das Abdeckelement bewegt werden kann. Bei einer sogenannten flächenbündigen Anordnung des

Abdeckelements gibt es keine Angriffsfläche für ein Werkzeug oder einen

Schlüsselschaft, um dieses zerstörungsfrei aus dem geschlossenen Zustand heraus zu bewegen.

Die Windgeräusche während der Fahrt können weiter reduziert werden, wenn der Türaußengriff als flächenbündiger Türaußengriff ausgebildet ist, wobei in einer Ruhestellung des Türaußengriffs die Außenfläche des Türaußengriffs bündig zu der Außenhaut, insbesondere zu dem Außenblech, der Kraftfahrzeugtür angeordnet ist und in einer Betätigungsstellung des Türaußengriffs die Außenfläche des

Türaußengriffs beabstandet zu der Außenhaut, insbesondere zu dem Außenblech, der Kraftfahrzeugtür angeordnet ist.

Der erfindungsgemäße Türaußengriff wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben.

Die Figuren zeigen Figuren 1 a - 1 c einen erfindungsgemäßen Türaußengriff mit einem

Abdeckelement in unterschiedlichen Zuständen in Ansichten von vorne,

Figur 2 ein Aktuator zum Bewegen des Abdeckelements in der Ansicht von vorne,

Figur 3 eine Druckhülse des Aktuators in der Ansicht von vorne,

Figur 4 ein Führungsrohr des Aktuators in der Ansicht von vorne,

Figur 5 eine Vorschubhülse des Aktuators in der Ansicht von vorne, und

Figuren 6a - 6j das Abdeckelement und die innere Ansicht des Aktuators in

unterschiedlichen Zuständen des Abdeckelements.

In den Figuren 1 a - 1 c ist ein Türaußengriff 1 für ein Kraftfahrzeug gezeigt, welcher an einer Kraftfahrzeugtür 2 des Kraftfahrzeugs angeordnet ist. Im vorliegenden Fall handelt es sich um einen flächenbündigen Türaußengriff 1 . Dabei ist in der

Ruhestellung des Türaußengriffs 1 eine Außenfläche 3 des Türaußengriffs 1 im Wesentlichen bündig zu einer Außenhaut 4, insbesondere zu einem Außenblech, der Kraftfahrzeugtür 2 angeordnet. In einer Betätigungsstellung des Türaußengriffs 1 ist die Außenfläche des Türaußengriffs 1 hingegen beabstandet zu der Außenhaut 4, insbesondere zu dem Außenblech, der Kraftfahrzeugtür 2 angeordnet ist. Der Türaußengriff 1 umfasst weiter ein Abdeckelement 5, welches an der

Kraftfahrzeugtür 2, insbesondere an einem an der Kraftfahrzeugtür 2 befestigten nicht näher gezeigten Lagerbügel angeordnet ist. Dem Kraftfahrzeug, insbesondere dem Türaußengriff 1 , ist ein als Schließzylinder ausgebildetes Funktionsbauteil 6 zugeordnet. Das Funktionsbauteil 6 kann alternativ auch als NFC-Element oder auch als Kameraeinheit ausgebildet sein. Das, vorzugsweise passive, NFC-Element könnte beispielsweise zum Verriegeln und/oder Entriegeln eines Schlosses der Kraftfahrzeugtür 2 dienen. Dabei könnte ein Benutzer ein Mobiltelefon oder ein Smartphone mit einem NFC-Chip an das Abdeckelement 5 halten, um den

Verriegelungsvorgang und/oder Entriegelungsvorgang des Schlosses durchzuführen. Das Abdeckelement 5 ist im geschlossen Zustand im Wesentlichen bündig zu der Außenhaut 4, insbesondere zu dem Außenblech, der Kraftfahrzeugtür 2 angeordnet. Das Funktionsbauteil 6 wird, von dem Abdeckelement 5, insbesondere von einer Ausnehmung 14 des Abdeckelements 5, verdeckt, um dieses 5 unter anderem vor Umwelteinflüssen zu schützen, und um dem Türaußengriff 3 ein einheitliches Design zu geben. Das Funktionsbauteil 6 taucht im geschlossenen Zustand des

Abdeckelements 5 in die Ausnehmung 14 hinein. Weiter weist das Abdeckelement 5 einen von außen für einen Benutzer sichtbaren Betätigungsabschnitt 7 auf, welcher im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Mulde 8 ausgebildet ist. Im geschlossenen Zustand des Abdeckelements 5, offenbart in der Figur 1 a, ist das Funktionsbauteil 6 unzugänglich für den Benutzer angeordnet und in einem geöffneten Zustand des Abdeckelements 5, dargestellt in Figur 1 c, ist das Funktionsbauteil 6 zugänglich für einen Benutzer angeordnet. Um das Abdeckelement 5 von einem Zustand in einen anderen Zustand zu überführen, ist das Abdeckelement 5 an der Kraftfahrzeugtür 2, insbesondere an dem Lagerbügel, an einer Achse 9 schwenkbar gelagert. Dem Abdeckelement 5 kann zusätzlich ein nicht näher visualisiertes Achsenfederelement zugeordnet werden, welche das Abdeckelement 5 in dem geschlossenen Zustand hält. An der Kraftfahrzeugtür 2, insbesondere am Lagerbügel, ist ein Aktuator 10 angeordnet, welcher zum Bewegen des Abdeckelements 5 vorgesehen ist. Neben dem geschlossenen Zustand des Abdeckelements 5 (siehe Figur 1 a), bei welchem der Aktuator 10 mit dem Abdeckelement 5 gekoppelt ist, und dem geöffneten

Zustand des Abdeckelements 5 (siehe Figur 1 c), bei welchem der Aktuator 10 von dem Abdeckelement 5 vollständig entkoppelt ist, existiert noch ein Zwischenzustand (siehe Figur 1 b), in welchem das Abdeckelement 5 beabstandet zur Kraftfahrzeugtür 2, insbesondere zum Lagerbügel, angeordnet ist, wobei dann der Aktuator 10 noch mit dem Abdeckelement 5 gekoppelt sein kann.

Der in der Figur 2 näher dargestellte Aktuator 10 umfasst im Wesentlichen eine in der

Figur 3 dargestellte Druckhülse 1 1 , ein in der Figur 4 gezeigtes Führungselement 12 und eine in der Figur 5 visualisierte Vorschubhülse 13, welche mit einem

Federlement 14 verbunden ist. Das Führungselement 12 umfasst eine Kulisse 15, in welcher die federgelagerte Vorschubhülse 13 aufweisend Stege 1 6 angeordnet ist, wobei die Vorschubhülse 13 durch die Druckhülse 1 1 betätigbar ist. Das

Abdeckelement 5 und die Druckhülse 1 1 sind im geschlossenen Zustand des

Abdeckelements 5 kraftschlüssig, insbesondere mittels einer lösbaren

Rastverbindung, miteinander verbunden. Dabei kann die Rastverbindung als

Kugelrastverbindung ausgebildet sein, wobei eine Kugel 17 auf dem Abdeckelement

5 mit einem an der Druckhülse 1 1 angeordneten Schnapphaken 18 im geschlossenen Zustand des Abdeckelements 5 kraftschlüssig miteinander verbunden sind.

Im Folgenden wird anhand der Bildfolge der Figuren 6a - 6j die Funktionsweise des Türaußengriffs 1 beschrieben, wenn der Benutzer das Funktionsbauteil 6 bedienen möchte bzw. einen Zugang zu dem Funktionsbauteil erhalten möchte.

Die Figurenpaare 6a und 6b, 6c und 6d, 6e und 6f, 6g und 6h sowie 6i und 6j zeigen jeweils einen bestimmten Zustand des Abdeckelements 5, wobei eine Figur jedes Figurenpaares ein Ausschnitt des Türaußengriffs 1 aufweisend das Abdeckelement 5 darstellt und die andere Figur jedes Figurenpaares schematisch einen Ausschnitt des Aktuators 10.

Folglich ist in der Figur 6a der nahezu geöffnete Zustand des Abdeckelements 5 gezeigt. Dabei ist das Abdeckelement 5 von dem Aktuator 10 vollständig entkoppelt und beabstandet zum Funktionsbauteil 6 angeordnet. Die an dem Abdeckelement 5 angeordnete Kugel 17 befindet sich demzufolge außerhalb des Schnapphakens 18.

Betrachtet man die Figur 6b, so kann man den konstruktiven Aufbau innerhalb des

Aktuators 10 erkennen. Zur besseren Erklärung ist nur eine Kulisse 15 des

Führungselements 12 näher dargestellt. Es können in Abhängigkeit der Größe des, beispielsweise als Führungsrohrs, ausgebildeten Führungselements 12 mehrere

Kulissen 15 angeordnet sein. Ebenfalls ist in der Figur 6a nur ein Ausschnitt der

Druckhülse 1 1 gezeigt, insbesondere eine in dem Führungselement 12 angeordnete

Sägezahnkontur 19, welche mit einem Steg 1 6 der Vorschubhülse 13 im Eingriff ist.

Die Vorschubhülse 1 1 weist vorzugsweise vier Stege 16 auf, die zueinander beabstandet angeordnet sind. Möchte der Benutzer das Abdeckelement 5 nun in den

Zwischenzustand überführen, bei welchem das Abdeckelement 5 mit der Druckhülse

1 1 gekoppelt ist, so drückt er mit seiner Hand, insbesondere mit seinem Finger oder

Daumen auf den Betätigungsabschnitts 7 des Abdeckelements 5 und übt eine Kraft darauf aus, so dass das Abdeckelement 5, insbesondere die Kugel 17 von dem

Schnapphaken 18 aufgenommen wird. In diesem Zuge wird bereits die Druckhülse

1 1 nach unten befördert und schiebt die federgelagerte Vorschubhülse 13

aufweisend den Steg 1 6 nach unten. Dabei ist die Sägezahnkontur 19 der

Druckhülse 1 1 immer noch im Eingriff mit dem Steg 1 6 der Vorschubhülse 13.

Allerdings wird der Steg 1 6 an der Kulisse 15 vorbeigeführt. In der Figur 6d befindet sich der Steg 1 6 gerade in der Position, in welcher er gleich in eine Aussparung 20 der Kulisse 15 einfahren wird. Die Vorschubhülse 13 ist mit einem weiteren

Federelement 21 verbunden, wie dies in der Figur 5 dargestellt ist. Durch eine Schräge 22 am Steg 16 sowie durch eine weitere Schräge 23 an der Kulisse 15 und durch die auf die Vorschubhülse 13 wirkende Federkraft, welche durch das zusammengedrückte weitere Federelement 21 entsteht, wird der Steg 1 6 in die Aussparung 20 der Kulisse rutschen, wie dies in der Figur 6f visualisiert ist. Danach befindet sich das Abdeckelement 5 in dem geschlossenen Zustand (siehe Figur 6e).

Möchte der Benutzer das Abdeckelement 5 wieder in den Zwischenzustand bringen, so drückt der Benutzer mit seiner Hand, insbesondere mit seinem Finger oder Daumen auf den Betätigungsabschnitt 7 des Abdeckelements 5 und übt eine Kraft darauf aus. Dabei wird das Abdeckelement 5 weiter nach unten gedrückt (Figur 6g). Beim Überführen des Abdeckelements 5 vom geschlossenen Zustand, gezeigt in der Figur 6e, in den Zwischenzustand, gezeigt in der Figur 6i, wird die Drückhülse 1 1 von der Vorschubhülse 13 in Richtung des Abdeckelements 5 bewegt. Wie man gut in der Figur 6h erkennen kann, wird durch die Sägezahnkontur 19 der Steg 1 6 aus der Aussparung 20 herausgedrückt. In der Figur 6h befindet sich der Steg 1 6 gerade in einer Übergangsposition, in welcher er gleich schräg an der Kulisse 15 entlang nach oben rutscht. Da der Steg 1 6 an der Vorschubhülse 13 angeordnet ist und die Vorschubhülse mit dem Federelement 21 verbunden ist, welches in der Stellung gemäß der Figuren 6g und 6h zusammengedrückt ist, wird die Vorschubhülse 13 und somit auch der Steg 16 nach oben bewegt, so dass das Abdeckelement 5 in den Zwischenzustand überführt wird. Dabei wird das Abdeckelement 5 verschwenkt. Der Benutzer zieht an dem Abdeckelement 5 und löst die Kugel 17 aus dem

Schnapphaken 18, so dass danach das Abdeckelement 5 vollständig von dem Aktuator 10 entkoppelt ist und beabstandet zu dem Funktionsbauteil 6 angeordnet ist.

Die Erfindung ist nicht auf einen flächenbündigen Türaußengriff 1 beschränkt. So kann die Erfindung auch bei Ziehgriffen und Klappgriffen angewendet werden, die zumindest teilweise beabstandet zu der Außenhaut der Kraftfahrzeugtür 2

angeordnet sind. Bezugszeichenliste

1 Türaußengriff

2 Kraftfahrzeugtür

3 Außenfläche des Türaußengriffs 1

4 Außenhaut der Kraftfahrzeugtür 2

5 Abdeckelement

6 Funktionsbauteil

7 Betätigungsabschnitt des Abdeckelements 5

8 Mulde

9 Achse

10 Aktuator

1 1 Druckhülse

12 Führungselement

13 Vorschubhülse

14 Ausnehmung

15 Kulisse

1 6 Stege

17 Kugel

18 Schnapphaken

19 Sägezahnkontur

20 Aussparung

21 weiteres Federelement

22 Schräge

23 weitere Schräge