| 1. | P a t e n t a π s p r ü c h e Fertigungssystem für die automatische Bearbeitung me¬ tallischer, von Paletten getragener Werkstücks, bei dem zwischen mindestens einer Bearbeituπgsmaschiπe und einer Führuπgsbahπ für den Transport der Paletten ein Paletteπspeicher angeordnet ist, aus dem die Ver¬ sorgung der Bearbeituπgsmaschiπe erfolgt, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß ein als Hochregal ausgebildeter Paletteπspeicher (4) für mit Blechsta¬ pelπ (7) beladeπe Paletten (6) in Distanz vor der Eiπ gabestatiαπ (2) der Bearbeituπgsmaschiπe (1) angeord¬ net und der Zwischenraum (8) von eiπεm Fördεrgerät (9) ausgefüllt ist, das längs des Paletteπspεichers (4) ver¬ tikal beweglich geführt und mit einer Paletteπwecπsel eiπrichtuπg (10) , sowie mit einer Vεreiπzelungsvαrrich tuπg (11) zum selbsttätigen Einführen einzelner Bleche in die Bearbeituπgsmaschiπe (1) versehen ist. |
| 2. | Fertigungssystem nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n ¬ z e i c h n e t, daß die Vereiπzeluπgsvαrrichtuπg (11) aus vertikal und horizontal beweglich geführten, auf die Blechoberfläche einwirkenden Saugköpfeπ (20) be¬ stehen . |
| 3. | Fertigungssystem nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n ¬ z e i c h n e t, daß das Fördergerät (9) an der der Bearbeituπgsmaschiπe (1) zugekehrten Seite einen Blech¬ auflagetisch (23) mit gleitfordernden Elementen (24) aufweist, dessen Auflageebeπe in der Übergabestellung des Fördergerätes (9) oberhalb der Eiπzugsebeπe (2) der Bearbeitungsmaschine (1) liegt und zwecks Anschlusses an diese Eiπzugsebeπe (2) lageveräπderlich ausgebildet is . 4) Fer igungssystem nach Anspruch 3, dadurch g e ¬ k e n n z e i c h n e t, daß der Blechauflagetisch (23) am Fördergerät (9) um eine oberhalb der Eiπzugs ebeπe (2) befindliche Achse (25) schwenkbar gelagert und mit einem Schweπkaπtrieb (26) versehen ist. |
| 4. | Vereiπzeluπgsvorricπtuπg für in einem Stapel auf einer Palette aπgeordπεte Stahlbleche, insbesondere zur Anwendung in einem Fertigungssystem nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch g e k e π π z e i c h π e t, daß beidseits neben dem Stapel (7) nahe seinen der Bearbeitungsmaschine (1) zugewandten Ecken Mag¬ nete (18) in der Weise angeordnet sind, daß Plus und Minuspol mit Abstand übereinander in einem Magπethalter gehalten und dem Stapel zugekehrt sind. |
| 5. | Vereiπzeluπgsvαrrichtuπg nach Anspruch 5, dadurch g e k e π π z e i c h π e , daß die Magnete (18) als Per¬ manentmagnete ausgebildet und aus einer unwirksamen in die wirksame Stellung verstellbar, insbesondere ver schweπkbar, sind. |
| 6. | Vareiπzeluπgsvαrrichtuπg nach den Ansprüchen 4 oder 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß auf die 81sch αberfläche einwirkende Saugköpfe (20) eine abwärts gerichtete Bewegung auf den rückwärtigen Blecπbereicπ ausüben, bεvαr die Vorschubbeweguπg zum Einführen des Bleches in die Bearbeituπgsmaschiπe (1) erfolgt. |
| 7. | Vereiπzeluπgsvαrrichtuπg nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Saugköpfe (20) ge¬ lenkig an ihnen gelagerte Saugstelleπ (21) aufweisen. |
| 8. | Vereiπzeluπgsvαrrichtuπg für in einem Stapel auf einer Palette angeordnete Metallbleche, insbesondere zur An¬ wendung in einem Fertigungssystem nach Anspruch 1 αdef einem der folgenden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß auf die Blechαberflache einwirkende Saugköpfe (20) mit einem vertikal wirkenden Vibratiαnsaπtrieα versehen sind . |
| 9. | Fertigungssystem nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, g e k e n n z e i c h n e t durch die Anordnung einer Meßeinrichtung für Blechdicken im Ubergangsbereich zwi¬ schen dem Fördergerät (9) und der Bearbeitungsmaschine (1) , insbesondere in Form eines UltraschallMeßgerätes. |
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fertigungssystem für die automatische Bearbeitung metallischer, von Paletten getra¬ gener Werkstücke, bei dem zwischen mindestens einer Bear- beituπgsmaschiπe und einer Führuπgsbahπ für den Transport der Paletten ein Paletteπspeicher angeordnet ist, aus dem die Versorgung der 8earbeitungsmaschine erfolgt.
Eine derartige Anordnung ist aus der VDI-Z 121 (1979) Nr..3, Seiten " 83 - 95, insbesondere Bild 26, vorbekaππt. Derartige Anlagen gehen hinsichtlich der Automatisierung von Ferti- guπgsvorgäπgen davon aus, daß zwischen den Fördereinrich¬ tungen für Paletten und den Bearbeitungsmaschiπeπ Puffer- zαπeπ vorgesehen sein müssen, um Paletten beim Ausfall der einen oder der anderen Einrichtung vorübergehend speichern zu können.
Die Erfindung geht von diesem Stand der Technik aus und setzt sich zur Aufgabe, Fertigungssysteme so zu gestalten, daß Metallbleche automatisch den Blechbearbeituπgsmaschiπeπ zugeführt werden können, ahne daß an ihnen wesentliche Änderungen vorgenommen werden müssen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß ein als- Hochre¬ gal ausgebildeter Paletteπspeicher für mit Blachstapelπ beladeπe Paletten in Distanz vor der Eiπgabestatioπ der Bearbeituπgsmaschiπe angeordnet und der Zwischenraum von einem Fördergerät ausgefüllt ist, das längs des Paletten- Speichers vertikal beweglich geführt und mit einer Paletteπ- wechseleiπrichtuπg , sowie mit einer Vereiπzeluπgsvαrrich- tuπg zum selbsttätigen Einführen einzelner Bleche in die Bearbeituπgsmaschiπe versehen ist.
Hochregale für das Lagern von Blechstapelπ, die von Paletten getragen werden, sind bekannt. Es ist auch bekannt, längs und quer, sowie in der Höhe verstellbare Fördergeräte in Ver¬ bindung . mit solchen Hochregalen anzuordnen. Es ist aber nicht bekannt, derartige Hochregale, die allerdings im Falle der Erfindung mehr eine Säuleπfαrm aufweisen, in einer bestimmten Distanz vor einer Searbeitungsmaschiπe anzuordnen, um an einer der Bearbeituπgsmaschiπe abgekehr¬ ten Seite die Paletten und/oder die ßlechstapel heranzu¬ führen und in das Hochregal einzubringen, während an der der 8earbeitungsmaschiπe zugekehrten Seite mit Hilfe des erfiπduπgsgemäßeπ Fördergerätes die beladeπe Palette aus einem beliebigen Fach des Hochregales entnommen und in eine Stellung verbracht wird, in der der automatische Einzug einzelner Bleche in die Bearbeitungsmaschiπe erfolgen kann.
Ein wichtiger Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Bearbeituπgsmaschiπe nicht wesentlich verändert zu werden braucht, um das erfinduπgsgemäße Fertigungssystem aπschlies-
Zur Erfüllung dieser Bedingung offenbart die Erfindung zahlreiche Vorschläge.
Gemäß dem Anspruch 2 weist die erfiπduπgsgerπäße Vereiπze- luπgsvαrricπtuπg vertikal und horizontal beweglich ge¬ führte, auf die Blechoberfläche einwirkende Saugköpfe auf. Diese sollen in der Lage sein, das jeweils oberste, im Stapel befindliche 81ech anzuheben und der Bearbeituπgs¬ maschiπe zuzuführen.
Ein wichtiger Vorschlag zur Durchführung dieser Maßnahme besteht erfiπduπgsgemäß darin, daß das Fördergerät an der der Bearbeituπgsmaschiπe zugekehrten Seite einen Blechauf¬ lagetisch mit gleitfordernden Elementen aufweist, dessen
Auflageebeπe in der Übergabestelluπg des Fördergerätas oberhalb der Eiπzugsebeπe der Bearbeituπgsmaschiπe liegt und zwecks Anschlusses an diese Eiπzugsebene lageveräπder- lich ausgebildet ist. Hierzu empfiehlt es sich, wenn der Blechauflagetisch am Färdergerät um eine oberhalb der Eiπ¬ zugsebeπe befindliche Achse schwenkbar gelagert und mit einem Schweπkantrieb versehen ist. Auf diese Weise wird nämlich die Möglichkeit eröffnet, das jeweils oberste Blech längs des 81echauflagetisches soweit vαraπzubewegeπ , bis durch Ab¬ schwenken dieses Tisches ein durch Schwergewicht bedingtes selbsttätiges Eiπgleiteπ des ßleches in die Bearbeituπgsma¬ schiπe erfolgen kann.
Das besondere Problem der Erfindung besteht aber darin, die einzelnen Bleche eines ßlechstapels voneinander vereinzeln zu können. Normalerweise sind nämlich Metallbleche αber- flächig mit einer Fettschicht versehen, welche die Adhäsion zwischen den einzelnen 81echeπ außerordentlich erhöht. 8ei einem Stapel von in dieser Weise behandelten Blechen würde es dem Grunde nach nicht möglich sein, das obeπliegeπde Blech vom darunter befindlichen allein durch eine Hubbewe¬ gung zu trennen.
Die Erfindung offenbart daher im Rahmen eines allgemeinen Erfiπduπgsgedaπkeπs die Anordnung von Magneten beidseits neben dem Stapel nahe seinen der Bearbeituπgsmaschiπe zu¬ gewandten Ecken, und zwar in dar Weise, daß Plus- und Minus¬ pol mit Abstand übereinander in einem Magπethalter gehalten und dem Stapel zugekehrt sind.
Solche Magnete können als Permanentmagnete, oder als schalt¬ bare Elektromagnete ausgebildet sein. Wenn Permanentmagnete verwendet werden, müssen diese au-s einer unwirksamen in die wirksame Stellung verstellbar, insbesondere verschweπk- bar sein. Schaltbare Elektromagnete können in ihrer Lage verbleiben, sofern die Steuerung eine Erregung der Magnete
nur während des Vereiπzelπs der ßleche zuläßt.
Die Wirkung der erfiπduπgsgemäß angeordneten und ausge¬ stalteten Magnete besteht nämlich darin, daß bei ihrer Er¬ regung zufolge des magnetischen Flusses die aufsinaπderlie- geπdeπ Stahlbleche dazu neigen, sich voneinander wegzu- spreizeπ. Die magnetische Erregung der Stahlbleche löst also den Haftverbuπd der Stahlbleche in dem der Bearbei¬ tuπgsmaschiπe zugekehrten Bereich, was zur Folge hat, daß die Stahlbleche längs der Förderrichtuπg sich relativ zueinander verschieben, und zwar dergestalt, daß das oberste Blech sich am weitesten in rückwärtiger Richtung vom ursprünglich gebildeten Stapel verlagert.
Diese Auswirkung nützt die Erfindung dahingehend aus, daß auf die Blechoberfläche einwirkende S.augköpfe eine abwärts gerichtete Bewegung auf den rückwärtigen Blεchbereich aus¬ üben, bevor die Vαrschubbeweguπg zum Einführen des Bleches in die Bearbeituπgsmaschiπe erfolgt.
Diese Maßnahme hat nämlich zur Folge, daß das jeweils obeπliegeπde Blech an seiner rückwärtigen Seite niederge¬ drückt wird, wohingegen der vordere Bereich dieses Bleches zufolge der Spreizwirkuπg durch die Magnete angehoben ist. In dieser Stellung läßt sich nun das oberste Blech mühe¬ los auf den Blechauflagetisch des Fördergerätes überfüh¬ ren. Sobald der vordere Bereich des obersten Bleches auf diesem Blechauflagetisch aufliegt, ist es kein Problem mehr, das Blech in Richtung zur Bearbeitungsmaschine vαraπ- zubewegeπ und dann dem Einzug dieser Maschine zu übergeben.
Erfiπduπgsgemäß sind die Saugköpfe gelenkig ausgebildet, um diese Arbeit durchzuführen. Es empfiehlt sich, an den Saugköpfeπ gelenkig gelagerte Saugteller anzuordnen.
Es gibt aber auch Fälle, in denen gereinigte oder nicht agπetisierbare ßleche gestapelt sind, so daß die Adhäsion zwischen den einzelnen Blechen vermindert is
Uπtar dieser Voraussetzung schlägt die Erfindung vor, daß auf die Blechαberflache einwirkende Saugköpfe mit einem vertikal wirkenden Vibratiαπsantrieb versehen sind. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß unter dieser wiederholten vertikalen I pulsbelastuπg eine Lockerung der Bleche unter¬ einander, d.h. eine Verminderung deren Adhäsion, statt¬ findet. Man kann also die 8eweguπgskαmpαπeπteπ solcher Saugköpfe in Folge schalten, indem zunächst auf das im Stapel befindliche oberste Blech wiederholt ein Druck- und Saugimpuls ausgeübt und danach das Blech in Richtung zur Bearbeituπgsmaschiπe in angehobener Lage voraπbewegt wird.
Um zu verhindern, daß zwei oder mehr Bleche gemeinsam der Bearbeituπgsmaschiπe zugeführt werden, sieht die Erfindung . die Anordnung einer Meßeinrichtung für Blechdickeπ im Über- gaπgsbereich zwischen dem Fördergerät und der Bearbeituπgs¬ maschiπe vor, -wobei es sich besonders empfiehlt, diese Me߬ einrichtung in Farm eines Ultraschall-Meßgerätes auszubilden Ein solches Meßgerät hat die Eigenschaft, Dickeπuπterschie- de von Blechen festzustellen und sogar Luftschichten zwi¬ schen Blechschich eπ zu messen.
Einzelheiten der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch und beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1: eine perspektivische Ansicht eines Fertigungs¬ systems und
Fig. 2: eine Seitenansicht des Fertigungssystemes gemäß Figur 1.
Das Ausführuπgsbeispiel der Figur 1 zeigt symbolisch eine Bearbeituπgsmaschiπe 1, die beispielsweise in Form einer Stanze, Schere, Presse oder dergleichen für Blechbearbei- tuπg ausgebildet sein kann. Dieser Bearbeituπgsmaschiπe 1 ist eine Eiπzugsebeπe 2 für die zu bearbeitenden Werkstücke vαrgeordπet. Im Beispiel handelt es sich um einen Tisch mit
örtlich angeordneten Gleiteiemeπteπ , auf denen das Werk¬ stück, meistens ein Blech, reibuπgsarm vαraπbewegt werden kann. Die Ausgabeebeπe 3 ist im Ausführuπgsbeispiel hinter der Bearbeituπgsmaschiπe 1 vorgesehen. Sie kann auch seit¬ lich dieser Bearbeituπgsmaschiπe 1 angeordnet sein.
In Distanz vor der Bearbeituπgsmaschiπe 1 befindet sich ein Palettenspeicher 4 in Form eines Hochregales, in dessen Fächer 5 Paletten 6 mit darauf angeordneten Blechstapelπ 7 in beliebiger Weise eingeführt werden. Der Zwischenraum 8 zwischen diesem Palatteπspeicher 4 und der Bearbeituπgs¬ maschiπe 1 wird von einem Fördergerät 9 eingenommen, das längs der Hubrichtung 19 der Höhe nach am Paletteπspeicher 4 bewegbar ist. Auf diese Weise wird die Möglichkeit gegeben, daß das Fördergerät 9 eine Palette 6 aus einem beliebigen Fach 5 des Paletteπspeichers 4 entnehmen, oder in dieses Fach einführen kann.
Zu diesem Zweck weist das Fördergerät 9 eine Paletteπwechsel- einrichtuπg 10 (die nur symbolisch dargestellt ist, weil sie bei Hochregalen vorbekaππt ist) und eine Vereiπzeluπgs- vorrichtuπg 11 auf, die im einzelnen später beschrieben wird.
Der Zweck dieser erfiπduπgsgemäßeπ Anordnung besteht darin, daß das Fördergerät 9 in der Lage sein soll, in Hubrichtuπg 19 um eine bestimmte Strecke vαraπbewegt zu werden, um eine Palette 6 vom Paletteπspeicher 4 aufzunehmen, oder an diesen abzugeben. 8eim Ausführuπgsbeispiel der Erfindung ist davon ausgegangen, daß die Palettenwechseleiπrichtuπg 10 Bestandteil des Fördergerätes 9 ist. Es entspricht der Äquivalenz, daß solche Wechseleiπrichtuπgeπ auch am Pa- letteπspεicher 4 angeordnet sein können. Da sie dem Prin¬ zip nach bekannt sind, bedarf es keiner konstruktiven Dar¬ stellung .
An der der Bearbeitungsmaschine 1 abgekehrten Seite des
Palatteπspeichers 4 befindet sich eine Führung 12 für einen
_ _.
oder mehrere Schlitten 13, an denen über Hubaπαrdπuπgeπ 14 Träger 15 für Blechstapel 7 oder (nicht dargestellt) Palet¬ ten echseleiπrichtuπgeπ oder dergleichen hängen, die ihrer¬ seits dafür sorgen, daß Blechstapel 7 längs der Führungen 12,14 bewegt werden können. Es ist beispielsweise vorgesehen, - daß leere Paletten 6 längs der Förderrichtuπg 17 mit Hilfe eines Fahrgerätes 27 bis zu einer Beladestatiαn voraπbewegt werden, wo diese mit den Blachstapelπ 7 gemäß der Einrich¬ tung 12 - 15 beladen werden. Dieses Fahrgerät 27 kann außer¬ dem mit einem Hubtisch ausgerüstet sein, um die Paletten 6 in die einzelnen Fächer 5 zu bringen.
In Figur 1 ist ferner symbolisch eine Spreizaπαrdπuπg 18 in Form von Magneten dargestellt. Diese Magnete 18 haben die Aufgabe, bei ihrer Erregung die ßleche des Blattstapels 7 voneinander zu spreizen. Zu diesem ?weck weist der einzelne Magnet 18 übereinander und mit Abstand voneinander angeordnete Plus- und Minuspole an der dem Stapel 7 zugekehrten Seite auf. Es soll damit ein Magnetfluß zwischen den Polen der Magneten 18 erreicht werden, der ' zur Spreizuπg der Bleche führt. Wenn es sich um Permanentmagnete handelt, müssen diese beweglich angeordnet sein. Diese können beispielsweise längs einer ho¬ rizontalen Achse, die sich parallel zur Förderrichtuπg 17 er¬ streckt, abgeschwenkt werden, um in eine wirkungslose Stel¬ lung zu gelangen. Wenn die Bleche vo Stapel 7 vereinzelt wer¬ den sollen, müssen die Magnete 18 allerdings in die Stellung gemäß Figur 1 bewegt werden. Der gleiche Effekt kann durch lineare Bewegungen der Magnete 18, etwa in senkrechter Rich¬ tung, herbeigeführt werden. Außerdem ist es möglich, schalt¬ bare Elektromagne e vorzusehen und die Wirkung durch Schal¬ tung herbeizuführen.
Wie die Figur 2 zeigt, sind den einzelnen Saugköpfeπ 20 Be¬ wegungen in verschiedenen Richtungen zugeordnet. Das Bei¬ spiel zeigt am Saugkαpf 20 über das Gelenk 22 schwenkbar gelagerte Saugteller 21, welche die Aufgabe haben, der Schräg- stelluπg des/ eweils obersten Sieches im Blechstapel 7 zu
folgen und dennoch haftende Wirkung zu diesem ßlech zu erzeugen. Strichpunktiert sind in Figur 2 an der rechten und linken Seite des Fördergerätes 9 Stallungen mit uπter- schliedlicher Lage des Saugtellers 21 vorgesehen.
An der der Bearbeituπgsmaschiπe 1 zugekehrten Seite des För¬ dergerätes 9 befindet sich ein ßlechauflagetisch 23, der an seiner Oberseite gleitfördernde Elemente 24 aufweist. Dieser Blechauflagetisch 23 ist/um ein Gelenk 25 schwenkbar gelagert, welches sich oberhalb der Eiπzugsebeπe 2 der Be¬ arbeituπgsmaschiπe 1 befindet. Dieser Tisch 23 kann durch einen Schweπkaπtrieb 26 um das Gelenk 25 bewegt werden.
Das Vereinzeln der Bleche des Blεchstapels 7 erfolgt auf folgende Weise:
Bei der in Figur 2 dargestellten Stellung des Blechstapels 7 ist davon ausgegangen, daß die Kanten der einzelnen Bleche deckungsgleich übereiπaπder ^ liegeπ , wenn eine Palette 6 mit dem Blechstapel 7 vom Fördergerät 9 aus dem Paletteπ¬ speicher 4 übernommen wird. Wenn die Bleche beispielsweise αberflächig gefettet sind, besteht im Prinzip keine Chance, das oberste Blech vom Stapel 7 abzuheben und in die Be¬ arbeituπgsmaschiπe einzuführen.
Um eine Distaπzieruπg der einzelnen Bleche des ßlechstapels 7 herbeizuführen, werden die Magnete 18 bzw. eine ähnlich wir¬ kende Spreizaπordπuπg gemäß Figur 1 erregt, was zur Folge hat, daß die Bleche in dem der Bearbeituπgsmaschiπe 1 zu¬ gekehrten Bereich sich voneinander distanzieren. Daraus re¬ sultiert eine Relativverschiebuπg der 31eche dergestalt, daß das oberste Blech des ßlechstapels 7 am rückwärtigen Ende am weitesten nach rückwärts vorkragt.
Dies nützt die Erfindung aus, indem der Saugkopf 20 in der am weitesten rechts dargestellten, strichpunktierten Stel¬ lung mit seinem Saugteller 21 einen abwärts gerichteten
Hub ausübt, was wegen der gefächerten Lage der ßleche eine Schrägsüelluπg des αbeπliegeπdeπ Bleches zur Folge hat. Oieses oαeπliegende Blech gelangt daher mit seinem vorderen Rand in eine gegenüber dem Blechauflagetisch 23 erhöhte Lage, so daß nunmehr eine horizontale Hubbeweguπg des Saugkαpfes 20 dazu führt, das αbeπliegende Blech mit seinem vαrausliegeπdeπ Rand auf dem Blechauflagetisch 23 aufzuschieben. Sobald das Übergewicht des Bleches aschiπeπeitig ist, wird der Schweπk- aπtrieb 26 betätigt und der Blechauflagetisch 23 in die strichpunktierte Stellung abgesenkt, und zwar um das Gelenk 25 Nun kann das daraufliegende Blech aus eigener Schwerkraft in die Eiπzugsebεπe 2 der Bearbeituπgsmaschiπe 1 gelangen.
Wenn hingegen gereinigte oder nicht magπetisierbare Bleche aufeiπaπdergestapelt sind, dann kann es sich empfehlen, die einzelnen Saugköpfe 20 mit Vibratiαπsaπtriebeπ zu versehen, welche auf die Oberfläche des obenliegeπdeπ Bleches vertikale Impulse aufbringen. Mit Hilfe dieser Impulse ist es auch möglich, 81eche voneinander zu distanzieren und danach in Richtung zur Bearbeituπgsmaschiπe voraπzubewegeπ .
Um das Einführen übereiπaπderliegender Bleche in die Bear¬ beitungsmaschine zu vermeiden, empfiehlt es sich, im Bereich des Blecπauflagetisches 23 seitlich Meßeinrichtungen zur Fest¬ stellung der ßlεchdicke vorzusehen, die beispielsweise in Farm van Ultraschall-Meßgeräten gestaltet sein können. Mit Hilfe dieser Meßergebπisse können die Bewegungen der Saug¬ köpfe 20 korrigiert werden.
Stückliste
Bearbeituπgsmaschiπe (Stanze, Schere, Presse Eiπzugsebeπe Ausgabeebeπe Paletteπspeicher (Hochregal) Fach Palette Blechstapεl Zwischenraum Fördergerät Paletteπwechseleiπrichtuπg Vereiπzeluπgsvαrrichtuπg Führung Schlitten Hubaπordπuπg Träger Förderrichtung Förderrichtung Spreizaπαrdπuπg (Magnet) Hubrichtuπg Saugkαpf Saugteller Gelenk Blechauflagetisch glsitforderndes Element Gelenk Schweπkaπtrieb Fahrgerät
Next Patent: HOOPS FOR CONTINUOUS CASTING ROLLS
