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Patent Searching and Data


Title:
FACE GUARD FOR FASTENING TO A PROTECTIVE HELMET, IN PARTICULAR FOR FORESTRY WORKERS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/007476
Kind Code:
A1
Abstract:
A face guard (33) for fastening to a protective helmet (30), in particular for forestry workers, is described. A visor (132) has two retaining arms (32) and two bearing devices (50), which can be fastened on the inside to a helmet shell (36), for the retaining arms (32) for pivoting the visor (132) between an operating position, in which the visor (132) is swung downwards and protects the face, and a parking position, in which the visor (132) is swung upwards. Each retaining arm (32) extends towards the free end thereof, which can be connected to the bearing device (50), from the visor (132) substantially parallel to and at such a distance from the visor (132) that a slot (37) is formed between the retaining arm (32) and visor (132), through which slot the helmet shell (36) extends in the parking position, and that, in the parking position, the visor (132) is arranged so as to fit snugly on the outer surface of the helmet shell (36).

Inventors:
PFANNER, Anton (Schlossbergstrasse 15, Hohenems, A-6845, AT)
GREBER, Martin (Vorarlberger Wirtschaftspark, Götzis, A-6840, AT)
Application Number:
EP2011/061883
Publication Date:
January 19, 2012
Filing Date:
July 12, 2011
Export Citation:
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Assignee:
PFANNER, Anton (Schlossbergstrasse 15, Hohenems, A-6845, AT)
GREBER, Martin (Vorarlberger Wirtschaftspark, Götzis, A-6840, AT)
International Classes:
A42B3/22
Attorney, Agent or Firm:
MENGES, Rolf (Erhardtstraße 12, München, 80469, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Gesichtsschutz zur Befestigung an einem Schutzhelm,

mit einem Visier (132) mit zwei Haltearmen (32) und mit zwei an einer Helmschale (36) eines Helms (30) befestigbaren Lagervorrichtungen (50) für die Haltearme (32) zum Verschwenken des Visiers (132) zwischen zwei Positionen, einer Betriebsposition, in der das Visier (132) heruntergeklappt ist und das Gesicht schützt, und einer Parkposition, in der das Visier (132) hochgeklappt ist,

dadurch gekennzeichnet, dass jede Lagervorrichtung (50) zur Anbringung innen an der Helmschale (36) ausgebildet ist und

dass sich jeder Haltearm (32) von an dem Visier (132) aus zu seinem an die Lagervorrichtung (50) anschließbaren oder angeschlossenen freien Ende hin im Wesentlichen parallel zu und mit derartigem Abstand von dem Visier (132) erstreckt, dass zwischen Haltearm (32) und Visier (132) ein Schlitz (37) gebildet ist, durch den sich in der Parkposition die Helmschale (36) erstreckt, und dass das Visier (132) in der Parkposition eng anliegend auf der Außenfläche der Helmschale (36) angeordnet ist.

Gesichtsschutz nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass jeder Haltearm (32) an seinem freien Ende als eine Ringlagerbuchse (52) ausgebildet ist und jede Lagervorrichtung (50) einen Lagerzapfen (54) zur Aufnahme der Ringlagerbuchse (52) aufweist.

Gesichtsschutz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Lagervorrichtung (50) als ein Teil einer Steckkupplung ausgebildet ist, der auf den innen an der Helmschale (36) angebrachten anderen Teil (74) der Steckkupplung aufsteckbar ist. Gesichtsschutz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerzapfen (54) jedes Steckkupplungsteils axial vorstehende, elastisch biegsame Nocken (54') umfasst, auf die die Ringlagerbuchse (52) aufschnappbar ist.

Gesichtsschutz nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch ein federvorgespanntes Sperrelement (70), das in die Ringlagerbuchse (52) von außen einfasst und durch die Ringlagerbuchse (52) mitnehmbar ist, um das Visier (132) in seiner einen oder anderen Position lösbar kraftschlüssig zu halten.

Gesichtsschutz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das federvorgespannte Sperrelement (70) eine an einem Ende eines Stabes (72) drehbar gelagerte Rolle umfasst, wobei sich das andere Ende des Stabes durch ein Drehlager (75) erstreckt und wobei zwischen dem Drehlager (75) und der Rolle auf dem Stab (72) eine Druckfeder (78) zum Erzeugen der Federvorspannung angeordnet ist.

Description:
GESICHTSSCHUTZ ZUR BEFESTIGUNG AN EINEM SCHUTZHELM, INSBESONDERE FÜR FORSTARBEITER

Beschreibung

Die Erfindung betrifft einen Gesichtsschutz zur Befestigung an einem Schutzhelm, insbesondere für Forstarbeiter, mit einem Visier mit zwei Haltearmen und mit zwei an einer Helmschale eines Helms befestigbaren Lagervorrichtungen für die Haltearme zum Verschwenken des Visiers zwischen zwei Positionen, einer Betriebsposition, in der das Visier heruntergeklappt ist und das Gesicht schützt, und einer Parkposition, in der das Visier hochgeklappt ist.

Ein Sicherheitshelm mit einem schwenkbaren Gesichtsschutz der vorgenannten Art ist aus dem Dokument DE 35 90 667 C2 bekannt. Die Lagervorrichtungen für die Haltearme des Visiers sind außen an der Helmschale befestigt. Nachteilig ist bei einem solchen Sicherheitshelm, dass sich im Einsatz Hindernisse, an denen sich der Helm vorbeibewegt, hinter den Tragarmen und/oder dem Visier verhaken und so den Träger des Helms beim Einsatz behindern oder ihm den Helm vom Kopf reißen und den Träger dadurch gefährden können. Insbesondere wenn im Forst mit hochgeklapptem Visier gearbeitet wird, hat der obere Rand des Visiers breiten Abstand von der Helmaußenseite, so dass in diesem Fall Äste leicht zwischen Helm und Visier gelangen und das Visier vom Helm oder den Helm vom Kopf reißen können.

Ein weiterer Schutzhelm dieser Art ist aus dem Dokument DE 87 14 490 U1 bekannt. Bei diesem Schutzhelm werden ein Gesichts- und ein Gehörschutz durch ein gemeinsames Verbindungsstück außen an dem Helm befestigt.

Weitere Dokumente, welche das Anbringen von Helmzubehör wie einem Gesichtsschutz außen an einem Schutzhelm zeigen, sind DE 28 26 636 C2, DE 29 07 056 A1 , DE 33 14 595 C2, DE 35 90 667 C2, DE 97 10 596 U1 und DE 297

08 134 U1 . Bei den aus diesen Dokumenten bekannten Schutzhelmen kann der Träger des Helms ebenfalls beim Einsatz behindert oder gefährdet werden, wenn sich Hindernisse an den Tragarmen des Visiers verhaken.

Bei einem aus dem Dokument DE 10 2006 013 25 A1 bekannten Schutzhelm ist ein Haltebügel des Visiers an der Außenseite einer Helmschale an einer Schwenkachse unterhalb eines abklappbaren Seitenbereiches angelenkt. Die Anordnung des Visiers ist dabei auch so getroffen, dass die Gefahr nicht ausgeschlossen ist, dass sich Hindernisse an dem Haltebügel des Visiers verhaken können.

Das Dokument WO 2008/0331 89 A2 zeigt einen Feuerwehrhelm mit einem Visier, das an dem unteren Rand einer Innenschale des Helms angelenkt ist. Die Aufbewahrungsstellung des Visiers befindet sich offenbar zwischen einer Innen- und einer Außenschale. Diese Art von Gesichtsschutz ist nur bei einem ganz speziellen Helmaufbau einsetzbar.

Aufgabe der Erfindung ist es, einen Gesichtsschutz der eingangs genannten und aus dem erstgenannten Dokument bekannten Art so auszubilden, dass in beiden Positionen des Visiers nicht die Gefahr besteht, dass sich Hindernisse an dem Visier und/oder dessen Tragarmen verhaken können.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass jede Lagervorrichtung zur Anbringung innen an der Helmschale ausgebildet ist und dass sich jeder Haltearm von dem Visier aus zu seinem an die Lagervorrichtung anschließbaren oder angeschlossenen freien Ende hin im Wesentlichen parallel zu und mit derartigem Abstand von dem Visier erstreckt, dass zwischen Haltearm und Visier ein Schlitz gebildet ist, durch den sich in der Parkposition die Helmschale erstreckt, und dass das Visier in der Parkposition eng anliegend auf der Außenfläche der Helmschale angeordnet ist. Das Visier wird bei dem Gesichtsschutz nach der Erfindung durch die Haltearme so geführt, dass es in hochgeklappter Stellung und in heruntergeklappter Stellung mit seinem oberen Rand kaum Ab- stand von der Außenseite des Helms hat. Hindernissen bieten sich daher an dem Gesichtsschutz nach der Erfindung keine Einhakmöglichkeiten.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden die Gegenstände der Unteransprüche.

In einer Ausgestaltung des Gesichtsschutzes nach der Erfindung ist jeder Haltearm an seinem freien Ende als eine Ringlagerbuchse ausgebildet und jede Lagervorrichtung weist einen Lagerzapfen zur Aufnahme der Ringlagerbuchse auf. Jeder Tragarm und die ihm zugeordnete Lagervorrichtung bilden somit ein Visiertraggelenk, das sich geschützt innerhalb des Umrisses des Helms befindet. In der Parkposition des Visiers schützt das Visier gemeinsam mit der Helmschale den Tragarm vor dem Angriff von Hindernissen. In der Betriebsposition des Visiers befindet sich jeder Tragarm hinter dem Visier und die seitlichen Ränder des Visiers liegen an der Außenfläche der Helmschale eng an. Das Visier liegt mit seinem Rahmen auf dem vorderen Rand der Helmschale auf. Auch in der Betriebsposition bieten somit das Visier und/oder dessen Tragarme keinen Angriffspunkt für Hindernisse.

In einer weiteren Ausgestaltung des Gesichtsschutzes nach der Erfindung ist jede Lagervorrichtung als ein Teil einer Steckkupplung ausgebildet, der auf den innen an der Helmschale angebrachten anderen Teil der Steckkupplung aufsteckbar ist. Der Gesichtsschutz ist so durch den Benutzer des Helms mühelos an dem Helm befestigbar und von dem Helm trennbar.

In einer weiteren Ausgestaltung des Gesichtsschutzes nach der Erfindung um- fasst der Lagerzapfen jedes Steckkupplungsteils axial vorstehende, elastisch biegsame Nocken, auf die die Ringlagerbuchse aufschnappbar ist. Die Befestigung des Gesichtsschutzes innen an dem Helm kann so vom Helmbenutzer durch eine Schnappverbindung erfolgen.

In einer weiteren Ausgestaltung des Gesichtsschutzes nach der Erfindung ist ein federvorgespanntes Sperrelement vorhanden, das in die Ringlagerbuchse von außen einfasst und durch die Ringlagerbuchse mitnehmbar ist, um das Visier in seiner einen oder anderen Position lösbar kraftschlüssig zu halten. Dadurch lässt sich auf einfache Weise sicherstellen, dass das Visier die vom Benutzer gewählte Position beibehält.

In einer weiteren Ausgestaltung des Gesichtsschutzes nach der Erfindung um- fasst das federvorgespannte Sperrelement eine an einem Ende eines Stabes drehbar gelagerte Rolle, wobei sich das andere Ende des Stabes durch ein Drehlager erstreckt und wobei zwischen dem Drehlager und einer Schulter an dem Stab eine Druckfeder zum Erzeugen der Federvorspannung angeordnet ist. Die Verriegelung des Visiers in der gewählten Position erfolgt so durch ein einfaches, verschleißarmes Element, das keiner Wartung bedarf. Der als Stecker ausgebildete Steckkupplungsteil, der das federvorgespannte Sperrelement enthält, kann bei Bedarf einfach gegen einen neuen Stecker ausgetauscht werden.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:

Fig. 1 in einer Seitenansicht einen Schutzhelm mit einem Gesichtsschutz nach der Erfindung, wobei das Visier hochgeklappt in einer Parkposition gezeigt ist,

Fig. 2 eine Querschnittansicht des Schutzhelms nach Fig. 1 bei Blick in

Richtung nach hinten,

Fig. 3 den Schutzhelm nach Fig. 1 in einer aufgebrochenen Darstellung bei Blick in Richtung nach vorne,

Fig. 4 den Schutzhelm nach Fig. 1 , wobei sich das Visier heruntergeklappt in einer Betriebsposition befindet, Fig. 5 als eine Einzelheit ein Traggelenk, welches einen Tragarm des

Visiers und eine Lagervorrichtung miteinander verbindet, wobei das Visier heruntergeklappt in der Betriebsposition gezeigt ist,

Fig. 6 als eine Einzelheit und in auseinandergezogener Darstellung das

Traggelenk nach Fig. 5 bei Blick von innen auf die Lagervorrichtung,

Fig. 7 in einer auseinandergezogenen Darstellung das Traggelenk nach

Fig. 5 bei Blick in Richtung von außen nach innen auf die Rückseite der Lagervorrichtung und eine Ringlagerbuchse eines Haltearms des Visiers,

Fig. 8 als eine Einzelheit ein Traggelenk, welches einen Haltearm des

Visiers und eine Lagervorrichtung miteinander verbindet, wobei das Visier hochgeklappt in einer Parkposition ist und

Fig. 9 die Steckbefestigung der Lagervorrichtung nach Fig. 6 an der Innenseite einer Helmschale, die ohne Innenausstattung in einer Ansicht schräg von unten gezeigt ist.

Ein insgesamt mit 30 bezeichneter Schutzhelm ist in einer Ausführungsform, die insbesondere für den Einsatz im Forstwesen ausgebildet ist, in Fig. 1 in einer Seitenansicht, in Fig. 2 in einer Vorderansicht, in Fig. 3 in einer Rückansicht und zusätzlich in Fig. 4 in einer Seitenansicht gezeigt. Der Schutzhelm 30 um- fasst einen insgesamt mit 33 bezeichneten Gesichtsschutz nach der Erfindung mit einem Visier 132, das in Fig. 1 hochgeklappt in einer Parkposition und in Fig. 4 heruntergeklappt in einer Betriebsposition gezeigt ist.

Da die Lagervorrichtungen des Gesichtsschutzes 33 auf beiden Seiten des Helms 30 spiegelbildlich gleich ausgebildet sind, wird in der folgenden Beschreibung nicht zwischen rechten und linken Lagervorrichtungen, Traggelenkten, Haltearmen usw. unterschieden. Das Visier 132 des Gesichtsschutzes 33 umfasst auf jeder Seite des Helms 30 einen Haltearm 32 sowie eine als ein Stecker ausgebildete Lagervorrichtung 50, an der ein Teil eines Traggelenks 60 angeformt ist. Die Lagervorrichtung 50 jedes Haltearms 32 ist an der Innenseite einer Helmschale 36 befestigt. Jede Lagervorrichtung 50 ist als ein Teil einer Steckkupplung ausgebildet, der auf den innen an der Helmschale 36 angebrachten anderen Teil der Steckkupplung aufsteckbar ist. Dieser andere Teil der Steckkupplung besteht gemäß der Darstellung in Fig. 9 aus mehreren an der Innenseite der Helmschale 36

angeformten stabartigen Vorsprüngen 74, die auch in Fig. 2 gezeigt sind, in welcher die Lagervorrichtung 50 aber nicht dargestellt ist. Die Lagervorrichtung 50 wird auf die stabartigen Vorsprünge 74 aufgesteckt, wodurch ein Traggelenk 60 des Visiers 132 in jedem Schläfenbereich an der Innenseite der Helmschale 36 zu liegen kommt. In den Fig. 1 , 4 und 9 ist die Lagervorrichtung 50 befestigt innen an der Helmschale 36 zu erkennen. Der Aufbau des Traggelenks 60 wird im Folgenden mit Bezug auf die Fig. 5-9 näher beschrieben.

Der Haltearm 32 ist an einem Ende an der Rückseite eines Rahmens des Visiers 132 angeformt, wie es in den Fig. 5-8 zu erkennen ist. An dem freien Ende des Haltearms 32 ist eine Ringlagerbuchse 52 ausgebildet. Jede Lagervorrichtung 50 hat einen Lagerzapfen 54 zur Aufnahme der Ringlagerbuchse 52. Jede Lagervorrichtung 50 ist als ein Stecker oder Teil einer bereits erwähnten Steckkupplung ausgebildet, der auf den innen an der Helmschale 36 angebrachten anderen Teil der Steckkupplung aufsteckbar ist, welcher gemäß Fig. 9 aus den stabartigen Vorsprüngen 74 besteht. In jedem Stecker sind Steckbuchsen ausgebildet, welche die nach unten vorstehenden Enden der stabartigen Vorsprünge 74 aufnehmen, wie es in Fig. 9 zu erkennen ist. Ein federnder Finger 73 stellt eine Rastverbindung zwischen der Lagervorrichtung 50 und der Helmschale 36 her. Der Lagerzapfen 54 jedes Steckkupplungsteils umfasst axial vorstehende, elastisch biegsame Nocken 54', auf die die Ringlagerbuchse 52 aufschnappbar ist. In den Fig. 5 und 8 sind die beiden Teile des Traggelenks 60, nämlich die Ringlagerbuchse 52 und der Lagerzapfen 54 zusammengesteckt dargestellt, in den Fig. 6 und 7 hingegen auseinandergezogen. Der Haltearm 32 erstreckt sich von dem Visier 132 aus zu seinem an die Lagervorrichtung 50 anschließbaren oder angeschlossenen freien Ende hin im Wesentlichen parallel zu und mit derartigem Abstand von dem Visier 132, dass zwischen dem Haltearm 32 und dem Visier 132 ein Schlitz 37 gebildet ist, durch den sich in der Parkposition die Helmschale 36 erstreckt, wie es in Fig. 1 gezeigt ist, und dass das Visier 132 in der Parkposition eng anliegend auf der Außenfläche der Helmschale 36 angeordnet ist, wie es ebenfalls in Fig. 1 und insbesondere in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist.

Ein federvorgespanntes Sperrelement 70 fasst in die Ringlagerbuchse 52 von außen ein und ist durch die Ringlagerbuchse 52 bei dem Hoch- und Herunterklappen des Visiers 132 mitnehmbar, um das Visier 132 in seiner einen oder anderen Position lösbar kraftschlüssig zu halten. Die beiden Stellungen des federvorgespannten Sperrelements 70 sind in den Fig. 5 und 8 gezeigt, in denen das Visier 132 in der Betriebsposition bzw. in der Parkposition ist. Das federvorgespannte Sperrelement 70 umfasst eine an einem Ende eines Stabes 72 drehbar gelagerte Rolle, wobei sich das andere Ende des Stabes 72 verschiebbar durch ein Drehlager 75 erstreckt und wobei sich zwischen dem Drehlager 75 und einer Schulter 76 an dem Stab 72 eine Druckfeder 78 abstützt zum Erzeugen der Federvorspannung.

Gemäß der Darstellung in Figur 7 ist in der Ringlagerbuchse ein axial vorstehender kleiner Zapfen vorhanden, der nach dem Zusammenbau der Ringlagerbuchse und des Drehzapfens 54 in eine in Figur 7 nicht sichtbarer Ausnehmung in dem Sperrelement 70 formschlüssig eingreift. Das ist der Grund dafür, dass das Sperrelement 70 von dem Visier 132 mitgenommen wird, wenn dieses verschwenkt wird. Bezugszeichenliste

Schutzhelm

Haltearm

Gesichtsschutz

Helmschale

Schlitz

Lagervorrichtung

Ringlagerbuchse

Lagerzapfen

Nocken

Traggelenk

Sperrelement

Stab

federnder Finger

stabartiger Vorsprung

Drehlager

Schulter

Druckfeder

Visier