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Title:
FAIRGROUND RIDE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/041826
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a fairground ride (1) comprising a frame (5), a support element (5) disposed on said frame (5) and at least one passenger carrier structure (27) whose height can be adjusted along the support element (7) between a lower and an upper end position. The invention is characterized in that the support element (7) is reciprocally pivotally arranged on the frame (5) around a pivoting axis (9a) provided in the region of the lower end position of the height-adjustable passenger carrier structure (27).

Inventors:
Van Orsouw, Theo J. M. (Valendonkstraat 4a NE Berghem, NL-5351, NL)
Application Number:
PCT/EP2002/012698
Publication Date:
May 22, 2003
Filing Date:
November 13, 2002
Export Citation:
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Assignee:
HUSS MASCHINENBAUFABRIK GMBH & CO. KG (Bremen, 28207, DE)
Van Orsouw, Theo J. M. (Valendonkstraat 4a NE Berghem, NL-5351, NL)
International Classes:
A63G1/44; A63G27/00; A63G31/00; (IPC1-7): A63G31/00; A63G1/44; A63G27/00
Foreign References:
US2172451A
CH131128A
DE394096C
FR829561A
US3633904A
US1712340A
US6315674B1
EP0848973A1
EP0848973A1
Attorney, Agent or Firm:
Fritsche, Rainer (Eisenführ, Speiser & Partner Arnulfstrasse 25 München, 80335, DE)
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Claims:
Ansprüche
1. Fahrgeschäft (1) mit einem Gestell (5). einem auf dem Gestell (5) angeordneten Stützelement (7) und mindestens einem entlang des Stützelementes (7) zwischen einer unteren und einer oberen Endlage höhenveränderlichen Fahrgastträgerstruktur (27), dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (7) am Gestell (5) um einen im Bereich der unteren Endlage der höhenverändedicheii Fahrgast trägerstruktur (27) vorgesehene Schwenkachse (9a) reziprok verschwenkbar angeordnet ist.
2. Fahrgeschäft (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (9a) im wesentlichen horizontal verläuft.
3. Fahrgeschäft (1) nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Fahrgastträgerstruktur (27) am Stützelement (7) entlang eines geradlinigen Hubweges höhenverändedich geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubweg im wesentlichen rechtwinkelig zur Schwenkachse (9a) verläuft.
4. Fahrgeschäft (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrgastträgerstruktur (27) am Stützelement (7) außerdem um eine erste Drehachse (7a) drehbar gelagert ist.
5. Fahrgeschäft (1) nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Drehachse (7a) im wesentlichen parallel oder koaxial zum Hubweg verläuft.
6. Fahrgeschäft (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Drehachse (7a) im wesentlichen rechtwinkelig zur Schwenkachse (9a) verläuft.
7. Fahrgeschäft (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, mit einem Fundament (3), dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (5) auf dem Fundament (3) um eine zweite Drehachse (5a) drehbar gelagert ist.
8. Fahrgeschäft (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Drehachse (5a) im wesentlichen rechtwinkelig zur Schwenkachse (9a), vorzugsweise vertikal, verläuft.
9. Fahrgeschäft (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welchem die Fahrgastträgerstruktur (27) mehrere, vorzugsweise um das Stützelement (7) herum verteilt angeordnete, radiale Arme (28) aufweist, an deren Enden Fahrgastträger (17) angeordnet sind, die jeweils einen oder mehrere Sitze aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitze so angeordnet sind, dass die Blickrichtung der Fahrgäste nach außen zeigt.
10. Fahrgeschäft (1) nach Anspruch 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die radialen Arme (28) der Fahrgastträgerstruktur (27) im wesentlichen rechtwinklig zur ersten Drehachse (7a) ausgerichtet und/oder um die erste Drehachse (7a) herum verteilt angeordnet sind.
11. Fahrgeschäft (1) nach Anspruch 9 oder 10. dadurch gekennzeichnet, dass dle Fahrgasttrager (17) an den Armen fixiert sind.
12. Fahrgeschäft (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine Antriebseinrichtung (34) zum reziproken Verschwenken des Stützelementes (7) um die Schwenkachse (9a) und eine Steuereinrichtung, die die Antriebseinrichtung (34) erst dann aktiviert, wenn sich die Fahrgastträgerstruktur (27) im wesentlichen in der oberen Endlage oder zumindest in einem Abschnitt benachbart zur oberen Endlage am Stützelement (7) befindet.
Description:
Fahrgeschäft

Die Erfindung betrifft ein Fahrgeschäft mit einem Gestell, einem auf dem Gestell angeordneten Stützelement und mindestens einem entlang des Stützelementes zwischen einer oberen und einer unteren Endlage höhenveränderlichen Fahrgastträgerstruktur.

Fahrgeschäfte mit höhenveränderlichen Fahrgastträgern sind bekannt wie z.

B. aus der EP 848 973. Ein solches Fahrgeschäft hat jedoch die Eigenschaft, nur Auf-und Abwärtsbewegungen vollziehen zu können. Karussellartige Fahrgeschäfte sind außerdem bekannt. Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen jedoch, dass die Anforderungen bezüglich der Attraktivität von Fahrgeschäften immer mehr ansteigen.

Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Fahrgeschäft der eingangs genannten Art derart zu verändern, dass sich ein neuartiges Fahrgefühl beim Fahrgast einstellt, wodurch die Attraktivität des Fahrgeschäfts erhöht wird.

Die Aufgabe wird bei einem Fahrgeschäft der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass ein Stützelement dabei in einem Bereich der unteren Endlage der höhenveränderlichen Fahrgaststruktur um eine vorgesehene Schwenkachse beidseitig reziprok verschwenkbar angeordnet ist.

Fahrgeschäfte mit mehreren Freiheitsgraden, hinsichtlich der Bewegung der Fahrgastträgerstruktur. weisen grundsätzlich eine höhere AttraktMtät gegenüber Fahrgeschäften mit nur einem Freiheitsgrad auf. Im vorliegenden Fall wird die Attraktion dadurch gesteigert, dass eine Fahrgastträgerstruktur an einem vorzugsweise turmförmigen Stützelement in eine obere Endlage verfahren wird und dann das Stützelement eine Schwenkbewegung durchführt. Diese Schwenkbewegung wird durch eine Art auf dem Kopf stehende Schauklkonstruktion realisiert, denn das aufrecht stehende Stützelement ist im unteren Bereich schwenkbar gelagert, so dass diese mit ihrer Spitze hin und her schaukelt.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verläuft die Schwenkachse im wesentlichen horizontal.

Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung beinhaltet eine Fahrgast- trägerstruktur, die am Stützelement entlang eines geradlinigen Hubweges höhenveränderlich geführt ist, wobei der Hubweg im wesentlichen rechtwinklig zur Scnwenkactse verlauft.

In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Fahrgastträgerstruktur außerdem am Stützelement um eine erste Drehachse drehbar gelagert.

Gemäß einer vorteilhaften WeiterDildung der Erfindung verläuft die erste Drehachse im wesentlichen koaxial oder parallel zum Hubweg.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verläuft die erste Drehachse im wesentlichen rechtwinklig zur Schwenkachse.

Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung beinhaltet ein Fundament, auf dem das Gestell um eine zweite Drehachse drehbar gelagert ist.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung verläuft die zweite Drehachse im wesentlichen rechtwinklig, vorzugsweise vertikal, zur Schwenkachse. Durch diese Anordnung lässt sich gleichzeitig eine Schwenk- und eine Drehbewegung realisieren In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Fahrgastträgerstruktur mehrere, vorzugsweise um das Stützelement herum verteilt angeordnete, radiale Arme auf, an deren Enden Fahrgasttrger angeordnet sind. An diese Fahrgastträger sind ein oder mehrere Sitze montiert, wobei die Blickrichtung der Fahrgäste nach außen zeigt.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die radialen Arme der Fahrgastträgerstruktur im wesentlichen rechtwinklig zur ersten Drehachse ausgerichtet und/oder um die erste Drehachse verteilt angeordnet.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind dio FahrgasttrAger an den Armen fixiert.

In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist das Fahrgeschäft eine Antrlebseinrichtung zum reziproken Verschwenken des Stützelements um die Schwenkachse und eine Steuereinheit auf. Die Steuereinheit aktiviert die Antrtebsetnrtchtung erst dann, wenn sich die Fahrgastträgestruktur im wesentlichen in der oberen Endlage oder zumindest in einem Abschnitt benachbart zur oberen Endlage am Stützelement befindet.

Durch diese Ausgestaltung wird eine maximale Auslenkbewegung der Fahrgastträgerstruktur erreicht, da dort der Bewegungsradius am größten ist.

Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen :

Figur 1 ein Fahrgeschäft in Vorderansicht ; Figur 2 das Fahrgeschäft gemäß Figur 1 in Draufsicht ; Figur 3 das Fahfgeschäft gemäß Figur 1, wobei das Geste « enttang der gestrichelten Linie A-A nach Figur 2 geschnitten ist ; Figur 4 eine teilweise geschnittene, ausschnittsweise Ansicht eines unteren Abschnittes des Fahrgeschäftes gemäß Figur 1 ; Figur 5 eine teilweise geschnittene, ausschnittsweise Ansicht des oberen Abschnittes eines Turmes und der Fahrgastträger- struktur des Fahrgeschäftes gemäß Figur 1 ; Figur 6 a das Fahrgeschäft gemäß Figur 1 in Vorderansicht, wobei sich die Fahrgastträgerstruktur in der unteren Endlage an einem Turm befindet : Figur 6 b das Fahrgeschäft gemäß Figur 1 in Vorderansicht, wobei sich die Fahrgastträgerstruktur in der oberen Endlage an dem Turm befindet ; Figur 6 c das Fahrgeschäft gemäß Figur 1 in Vorderansicht, wobei sich der Turm In einer ersten Schwenk-Drehstellung befindet ; und Figur 6 d das Fahrgeschäft gemäß Figur 1 in Vorderansicht, wobei sich der Turm in einer zweiten Schwenk-Drehstellung befindet.

In den Figuren ist ein Fahrgeschäft 1 mit einem Fundament 3, welches im wesentlichen aus (in den Figuren nicht näher bezeichneten) horizontalen Auslegern aufgebaut ist und mittels (in den Figuren ebenfalls nicht näher

bezeichneten) Stützen auf einem Untergrund steht, abgebildet Auf dem Fundament 3 ist ein um eine vertikale Drehachse 5a drehbar gelagerter Lagerbock 5 angebracht (siehe insbesondere Figur 3). Der Lagerbock 5 besteht aus zwei beabstandeten Laschen 9. Für die Rotation des Lagerbockes 5 um die Drehachse 5a sind Elektromotoren 29 vorgesehen, wie die Figuren 3 und 4 erkennen lassen. Auf der Ausgangswelle dieser Elektromotoren 29 sitzt ein Reibrad 30. Die Reibräder 30, die um eine vertikale Drehachse rotierend gelagert sind, befinden sich in Reibeingriff mit dem Umfang einer Scheibe 32. die um die Drehachse 5a drehbar gelagert ist und den Lagerbock 5 trägt (vgl. Figur 4).

Die Drehachse 5 a verläuft vertikal durch die Mitte der beiden beabstandeten Laschen 9 des Lagerbocks 5. Ein Turm 7 ist zwischen den Laschen 9 schwenkbar gelagert. Eine Schwenkachse 9a verläuft dabei horizontal in Blickrichtung von Figur 3 durch die Befestigungspunkte, in denen der Turm 7 mit den Laschen 9 verbunden ist. Am unteren Ende des Turms 7 ist ein im wesentlichen kreissegmentähnliches Gewicht 11 angeordnet. Jeweils an einer Seite des Gewichtes 11 ist über die ganze Kreissegmentlänge eine Zahnung 10 ausgebildet. Ober einen Antrieb 34, von dem ein Zahnkranz 36 angetrieben wird, welcher in die Zahnung 10 greift, kann der Turm 7 in eine beidseitig reziproke Schwenkbewegung versetzt werden (siehe hierzu auch Figur 4).

Am Turm 7 Ist eine höhenveränderliche Fahrgastträgerstruktur 27 angeordnet.

An der Fahrgastträgerstruktur 27 sind vorzugsweise sechs seitlich abstehende Arme 28 starr angebracht, an denen jeweils ein Fahrgasttrager 17 hangt.

Dabei sind die Fahrgastträger 17 an den starren Armen 28 jeweils um eine Schwenkachse 18 angeordnet, die rechtwinkellg zur Mittelachse 7a des Turmes 7 verläuft, so dass die Fahrgastträger 17 in radialer Richtung nach außen hochschwenken können (siehe hierzu insbesondere Figur 5). Ferner sind die Fahrgastträger 17 so ausgerichtet, dass die darin aufgenommenen Fahrgäste nach außen sitzen.

Wie ferner insbesondere Figur 5 erkennen lässt, sind an der Fahrgast- trägerstruktur 27 Elektromotoren 40 befestigt, durch die die

Fahrgastträgerstruktur 27 in Rotation um die Mittelachse 7a des Turmes 7 versetzt wird. Hierzu ist auf der Ausgangswelle der Elektromotoren 40 im dargestellten AusfOhrungsbeispiel ein Reibrad 42 angeordnet. Die Reibräder 42 befinden sich in Reibeingriff mit einer zylindrischen Lauffläche 44, die an einem Schlitten 46 ausgebildet ist, welcher am Turm 7 hõhenverånderlich geführt ist, wie Figur 5 erkennen lässt. Somit bildet die Mittelachse 7a des Turmes 7 gleichzeitig auch die Rotationsachse für die Rotation der Fahrgastträgerstruktur 27, wobei in der vertikalen Stellung des Turmes 7 gemäß Figuren 1 und 3 die Mittelachse 7a des Turmes 7 mit der Drehachse 5a zusammenfällt (vgl. Figur 3).

Demnach dient der Schlitten 46 zur drehbaren Lagerung der Fahrgastträgerstruktur 27. Der Schlitten 46 ist entlang des Turmes 7 in Richtung dessen Mittelachse 7a zwischen einer unteren und einer oberen Endlage verfahrbar. Hierzu ist am Schlitten 46 ein Elektromotor 48 befestigt, der über ein Winkelgetriebe 50 ein Zahnrad 52 antreibt, das sich in Eingriff mit einer Zahnstange 54 befindet, die in Längsrichtung des Turmes 7 verläuft, wie insbesondere die Figuren 4 und 5 erkennen lassen. An der Spitze des Turmes 7 aind zwei Umlenkrollen 64 gelagert (vgl. Figuren 3 und 5), die zur Umlenkung von Seil-oder Kettenzügen 56 (Figur 4) dienen, deren eine Enden am Schlitten 46 und deren andere Enden an einem innerhalb des Turmes 7 höhenverändertich geführten Gegengewicht 58 (Figur 4) befestigt sind.

In Figur 3 ist außerdem erkennbar, dass an der einen Seite trappenförmige Aufbauten 19, dle zum Einstleg in das Fahrgeschäft dienen, Bodenflächen 21 und 23 und eine senkrechte Wand 25, welche eine Begrenzung an der hinteren Seite des Fahrgeschafts 1 darstellt. In Gltterkonstruktlon ausgebildet und über dem Fundament 3 angeordnet sind.

Sofern eine transportable Ausführungen des Fahrgeschäfts für z. B.

Jahrmärkte gewünscht ist, können alle Teile lösbar miteinander verbunden sein.

Die Figuren 4a-d zeigen einen bevorzugten Bewegungsablauf des Fahr- geschäfts.

In Figur 4a ist das Fahrgeschäft 1 mit der Fahrgastträgerstruktur 27 in der unteren Endlage zu sehen. In dieser Position können die Fahrgäste einsteigen.

Figur 4b zeigt eine Fahrposition, in der die Fahrgastträgerstruktur 27 bereits in die obere Endlage verfahren ist. In einer bevorzugten Fahrweise bewegt sich die Fahrgastträgerstruktur 27 von der unteren in die obere Endlage rotierend nach oben.

Figur 4c und 4d lär., st eine erste und eine zweite Schwenk-Drehstellung des Turms 7 erkennen. Insbesondere kann die Rotationsbewegung der Fahrgaattragerstruktur 27 in der oberen Entiage um die Achse 7 a auch während der Schwenkbewegung des Turms 7 um die Schwenkachse 9 a und der Drehbewegung um die Drehachse 5 a beibehalten werden.